So wird das Reisen mit Hund zum entspannten Vergnügen

So haben wir es geschafft: entspannter Urlaub mit Hund

So wird das Reisen mit Hund zum entspannten Vergnügen

Im Coaching mit meinen Kunden und deren Hunden – und natürlich auch aus eigener Erfahrung – weiß ich, dass die Entspannung langfristig aus der Kombination von verschiedenen Elementen besteht.

Es gibt nicht, den einen großen Aha Effekt, das eine Etwas, das den Hund auf Knopfdruck entspannt. Für jeden Hund setzt sich das Puzzle aus unterschiedlichen Teilen zusammen und jedes dieser Teile hat eine andere Farbe.

So, dass der Hund am Ende sowohl physisch, als auch mental gelassen sein kann.

Welche großen Suchbereiche es grundsätzlich gibt, das möchte ich dir jetzt erklären:

Tagesablauf für genügend Ruhe und Schlafphasen

Einer der wichtigsten Bausteine ist der Tagesablauf. So viel lässt sich darüber verändern! Unser heutiger Alltag ist für viele unserer Hunde schlichtweg stressig.

Selten ist der Hund von sich aus so eine coole Socke, dass er dabei sein Schlafpensum von ca.18 Stunden am Tag auch erreicht.

Sorgt man dafür, dass genügend Ruhephasen zur Verfügung stehen (und natürlich auch dafür, dass der Hund lernt, diese zu nutzen), wird der Hund schnell zeigen, wie gut ihm das tut.

Mehr darüber kannst du hier lesen: “Der natürliche Tagesablauf der Hunde“, “Warum dein Hund den ganzen Tag schlafen darf“

Spaziergänge und Beschäftigungen statt zur Adrenalin-Sammlung zur entspannten Auslastung nutzen

Höher, schneller, weiter – nur ein müder Hund ist ein glücklicher Hund?? – MÖÖÖÖP
Mit dem Tagesablauf kannst du dir so viel Mühe geben wie du möchtest, wenn eure Spaziergänge und andere Beschäftigungen immer in volle Aufregung ausarten, wird die Entspannung bei euch trotzdem nicht einziehen.

Der Trick sind vollwertige, langsame, alle Sinne fordernde Beschäftigungen und Spaziergänge, die das Adrenalin im Hundekörper nicht so ansteigen lassen, wie Ballspielen und wilde Wettrennen.
Tipps zu entspannten Spaziergängen, bekommst du in meinem ebook. Hier sichern!

Gesundheit ist das A&O

Manchmal stecken hinter nervösem Verhalten auch schlichtweg körperliche Probleme. Egal ob es den Bewegungsapparat betrifft, oder hormonelle Erkranken, wie zB eine Schilddrüsenunterfunktion.

 Wenn du mit deinem Hund schon einiges ausprobiert hast, aber irgendwie nichts hilft und die Verhaltensprobleme bestehen bleiben, dann lohnt sich ein Checkup bei einem Tierarzt.

Wichtig dabei, egal wie gut du deinen Tierarzt findest, such dir Spezialisten.

Mit Alma war ich bei 5 Tierärzten, die alle der Meinung waren, sie hätte keine Schilddrüsenunterfunktion. Allerdings wussten diese Tierärzte nicht mal, dass zur sauberen Diagnose mehr als zwei bis drei Werte gehören.

Das ist auch nicht schlimm, man kann schließlich nicht der Experte auf jedem Gebiet sein. Beim letzten Blutbild, habe ich die Werte dann einem Spezialisten übermittelt, Alma bekam Medikamente um den Hormonhaushalt auszugleichen und war schon ab dem dritten Tag wie ausgewechselt.

Deswegen – mit speziellen Problemen und speziellen Vermutungen – bitte direkt zum Spezialisten.

Ernährung – du bist was du isst

Auch die Ernährung spielt eine große Rolle für das Wohlbefinden deines Hundes. Ich bewege mich völlig jenseits der üblichen dogmatischen Meinungen, die da so kursieren. Für mich gibt es keine ideale Ernährungsform, die für alle Hunde passt.

Dafür habe ich schon zu viel unterschiedliche Hunde erlebt, die alle mit anderen Futtermitteln glücklich waren.
Jedes Futtermittel hat auch eine Wirkung auf den Hund. Wenn ich mit der Ernährung bereits die drdei Redbull in den Hund reinkippe, kann ich mir das Entspannungstraining im Anschluss auch sparen.

Ich halte mich hier bewusst mit Tipps zu Wirkungen verschiedener Bestandteile zurück, da das für jeden Hund unterschiedlich ist.

aktives (Entspannungs-)Training als Ruhe”beschleuniger”

Neben all diesen eher passiven Veränderungen mit großer Wirkung (Tagesablauf, Spaziergänge, Gesundheit, Ernährung) kann man Entspannung natürlich auch aktiv trainieren. Zum Beispiel der Auau einer Ruhezone und eines Entspannungssignals sind hier zu nennen.

In Kombination mit Massagen, bewussten Ruheübungen, Tellington-Touch, oder isometrischen Übungen, ist es möglich den Hund bei der Entspannung zu unterstützen.

Maßnahmen im Urlaub – der Werkzeugkasten darf zum Hund passen

Nachdem ich dir gerade die langfristigen Maßnahmen kurz vorgestellt habe (du erinnerst dich, dass ist er Teil des Eisbergs der unter der Wasseroberfläche ist) kommen wir zu einigen hilfreichen Dingen, die akute Hilfe im Urlaub sein können.

gut geplant, ist halb gewonnen

Wenn du weißt, dass dein Hund mit dem Reisen, bzw. nicht zu Hause sein, so seine Probleme hat, dann kannst du bereits im Vorfeld darauf achten, einige Stresspunkte zu minimieren.

Je nachdem welche Dinge Stress bereiten, kannst du versuchen, den Urlaub so anzupassen, dass er für alle Beteiligten schön wird.

Sollte Autofahren für deinen Hund ein großes Thema sein, könnte ein Familienmitglied mit dem Hund beispielsweise mit dem Zug anreisen (sofern das besser geht).

Du könntest bei der Lage der Unterkunft darauf achten, dass es entspannter für deinen Hund ist. Zum Beispiel, dass es nicht mitten auf dem Dorfplatz liegt und alle 3 Sekunden fremde Menschen an der Terrasse vorbeilaufen.

Du könntest den Ablauf leicht anpassen, so dass für deinen Hund immer wieder die Möglichkeit besteht, sich zu entspannen.

Natürlich sind das alles Kompromisse und vielleicht ist es ein bisschen anders, als du dir immer ausgemalt hattest. Aber mit gestresstem Hund, der völlig durchdreht, werden auch der schönste Ort und die tollsten Ausflüge nicht mehr genießbar.

vorher aufgebautes Ruhetraining nutzen

Die Ruhezone, das Entspannungssignal und alle anderen Ruheförderer, die du bereits in eurem Alltag vorher aufgebaut hast, werden sich im Urlaub so richtig als Lebensretter erweisen.


Wenn du schonmal erlebt hast, dass ein völlig übermüdeter Hund, nicht mehr von allein in der Lage ist sich hinzulegen und zu schlafen, dann weißt du wie froh man über solche Helfer sein kann.

Futteranpassung, homöopathische Unterstützung, etc

Es gibt jede Menge Dinge, die man im Bereich Futter, und Medikamente (egal ob schulmedizinisch, oder alternativ) tun kann, um dem Hund dabei zu helfen, sein Stresslevel zu regulieren.

Natürlich geht es nicht darum, plötzlich auf der Reise das Futter umzustellen. Viel eher darum, bereits bekannte Möglichkeiten, die bereits bewiesen haben, dass sie deinem Hund Entspannung bringen, dann auch zu nutzen.

Für die ersten kleineren Reisen habe ich hier für Alma viel probiert, manches hat sich auch im Ausnahmefall “Urlaub” bewährt und blieb in unserer “Reise-Werkzeugkiste”.

Anderes war für zu Hause gut, hat im Urlaub dann aber keinen Effekt gehabt, und wurde wieder entfernt.

Heute habe ich die unterstützenden Präparate meistens noch dabei, wir benutzen sie allerdings fast nicht mehr.

Auch hier gebe ich im Rahmen des Blogartikels ganz bewusst keine konkreten Empfehlungen, da das für jeden hund individuell angepasst werden darf und in fähige Hände gehört.

Источник: https://bothshunde.com/entspannter-urlaub-mit-hund/

Beachte diese Dinge beim Bergwandern mit Hund, damit euer Abenteuer keine Katastrophe wird

So wird das Reisen mit Hund zum entspannten Vergnügen

Gute Nachrichten für Zwei- und Vierbeiner: Bald steht der Sommer vor der Tür.

Und wie könnten die wärmer werdenden Sonnenstrahlen besser genutzt werden, als durch ausgedehnte Spaziergängen mit deinem Hund? Eine besonders schöne Alternative stellt das Bergwandern mit Hund da.

Worauf du achten musst, damit die Tour deinem Liebling genau so viel Spaß bereitet wie dir und an was sonst noch alles gedacht werden muss, lest du hier.

Wohin soll die Reise gehen?

Wenn du mit deinem Vierbeiner die Berge erobern willst, ist der erste wichtige Schritt das Nachdenken über die Route. Eine genaue Planung sollte durchaus ernst genommen werden, denn: Nicht jede Route eignet sich, um gemeinsam mit deinem Hund zu wandern.

Enge Streckenabschnitte an dessen Rändern es steil hinab geht, felsige Wege und Kletterpassagen sind nicht so geeignet für einen Ausflug mit deinem Liebling.

Auch Stahltritte und Hindernisse auf dem Weg können viele Hunde vor Probleme stellen.

Hier lohnt es sich etwas Zeit in die Vorbereitung zu investieren, denn häufig kann man problematische Passagen einfach umgehen, oder es gibt alternative Routen.

Ob im Salzburger Land, Südtirol oder dem Allgäu, in allen Wandergebieten finden sich herrliche Routen, die Mensch und Tier gemeinsam bestreiten können. Für die, die besonders hoch hinaus wollen, gibt es sogar hundetaugliche Gipfelbesteigungen.

Achtung: Neben Wegbeschaffenheit und Terrain, ist die Länge der angepeilten Strecke ein wichtiges Kriterium.

Auch Hunde können schlapp machen und müssen durch kürzere Wanderungen an anspruchsvollere Touren herangeführt werden. Wenn ein Hund besonders abenteuerlustig ist und sich gerne mal ins Dickicht verabschiedet, dann kann auch ein GPS Tracker von Vorteil sein, um immer zu Wissen wo sich dein Rumtreiber gerade befindet.

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Ist jeder Hund ein „Gipfelstürmer“?

Nicht jeder Hund kann gleich gut mit den Ansprüchen einer Bergwanderung umgehen. Dies fängt an bei der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese ist z.B. bei älteren Hunden nicht mehr immer gegeben. Auch bei bereits bestehenden Problemen mit Gelenken oder dem Herzen sollte von intensiven Bergwanderungen Abstand genommen werden.

Generell kann man sagen, dass Hunde brave Geher sind und sich über Bewegung freuen. Fürs Bergwandern eignen sich besonders gut Hirten- und Schäferhunde, wie der Border Collie oder der Belgische Schäferhund. Doch auch viele andere Rassen können mit in die Berge genommen werden.

Wichtige Voraussetzungen sind eine gute Trittfestigkeit, Ausdauer und Kraft.

Die Attribute können und müssen jedoch trainiert werden bis die Spitze des Berges in Angriff genommen werden kann.

Problematisch kann es werden, wenn dein Begleiter einen ausgeprägten Jagdtrieb besitzt. Schließlich begegnet man beim Bergwandern vielen Tieren, wie Kühen, Wild und Ziegen. Hier ist es wichtig, dass die Grundkommandos befolgt werden, ansonsten kann es gefährlich werden für Wild und Hund. Auch erleichtert guter Gehorsam die Begegnungen mit anderen Wanderern.

Checkliste für das Wandern mit Hund

Je länger die Tour, desto wichtiger ist die Ausrüstung. Doch auch schon bei kurzen Ausflügen gibt es einige Dinge, die nie fehlen dürfen. Denk daran, dass es immer zu Wetterumschwüngen sowie kleineren Zwischenfällen kommen kann und du immer auf alle Eventualitäten vorbereitet sein musst.

Tipp: Spare niemals an Wasser, Nahrung und Erste-Hilfe-Utensilien.

Je anspruchsvoller das Terrain wird, desto wichtiger wird auch die Leine. Besonders wenn große Steigungen, oder enge Wege zu meistern sind, herrscht ständige Abrutschgefahr.

Hier sollte dein Hund durchgehend an der Leine gelassen werden, um im Fall der Fälle reagieren zu können. Auch sollte die Leine reißfest sein.

Hier findest du die wichtigsten Dinge, die beim Bergwandern mit deinem Hund nicht fehlen dürfen:

  • Notfallapotheke
  • Brustgeschirr für optimale Bewegungsfreiheit und Sicherheit
  • Ausreichender Wasservorrat
  • Kalorienreiches Futter und Leckerlis
  • Zeckenzange
  • Hundekotbeutel
  • Leichte Hundedecke, vor allem bei Mehrtagestouren
  • Hundehandtuch
  • Wetter- und Kälteschutz, z.B. einen Jacke für deinen Hund
  • Pfotenschutz, z.B. „Hundeschuhe“

Vorbereitung & Routine für das Bergwandern mit Hund

Eine gründliche Vorbereitung und gutes Equipment lässt dich eine entspannte Zeit mit deinem Hund in den Bergen verbringen. Fange mit leichten Wegen an und steigere dich.

So kann sich dein Hund an alles gewöhnen und auch du lernst deinen Vierbeiner in Situationen einzuschätzen, die in der Stadt oder der im Tal so nicht vorkommen.

Und nach ein paar Ausflügen wirst du bereits die Routine haben, um herrliche Bergwanderungen mit deinem Hund zu erleben.

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Источник: https://tractive.com/blog/de/gut-zu-wissen/bergwandern-mit-hund-beachte-folgende-dinge

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