So wird das Reisen mit Hund zum entspannten Vergnügen

Contents
  1. Urlaub mit Hund – Tipps für eine entspannte Reise mit Hund
  2. Das passende Reiseziel auswählen –  Urlaub mit Hund am Strand, in den Bergen oder auf dem Land?
  3. Die Wahl der richtigen Unterkunft
  4. Die Anreise – Reisen mit Auto, Bahn, Schiff oder Flieger?
  5. Worauf muss ich bei einer Reise mit Hund achten?
  6. Was muss ich für meinen Hund mitnehmen?
  7. Was muss ich bei der Anreise beachten?
  8. Vor Ort: Was ist erlaubt?
  9. Auf die Einreisebestimmungen achten
  10. Impfungen: Welche sind wirklich nötig?
  11. Urlaub mit Hund: Tipps & Infos
  12. Urlaub mit Hund in Deutschland: die beliebtesten Regionen
  13. Was darf auf Reisen mit dem Hund nicht fehlen?
  14. Beachte diese Dinge beim Bergwandern mit Hund, damit euer Abenteuer keine Katastrophe wird
  15. Wohin soll die Reise gehen?
  16. Ist jeder Hund ein „Gipfelstürmer“?
  17. Checkliste für das Wandern mit Hund
  18. Vorbereitung & Routine für das Bergwandern mit Hund
  19. Hat dir der Beitrag gefallen? Teile ihn mit deinen Freunden!
  20. Der Ferien-Knigge für den Urlaub mit Hund
  21. Bringen Sie keine Sanddünen ins Haus
  22. Achtung bei der blauen Flagge am Strand!
  23. Apropos Leine: Es gilt allgemeine Leinenpflicht
  24. Wir müssen leider draußen bleiben!
  25. Die kleinen Selbstverständlichkeiten
  26. So haben wir es geschafft: entspannter Urlaub mit Hund
  27. Tagesablauf für genügend Ruhe und Schlafphasen
  28. Spaziergänge und Beschäftigungen statt zur Adrenalin-Sammlung zur entspannten Auslastung nutzen
  29. Gesundheit ist das A&O
  30. Ernährung – du bist was du isst
  31. aktives (Entspannungs-)Training als Ruhe”beschleuniger”
  32. Maßnahmen im Urlaub – der Werkzeugkasten darf zum Hund passen
  33. gut geplant, ist halb gewonnen
  34. vorher aufgebautes Ruhetraining nutzen
  35. Futteranpassung, homöopathische Unterstützung, etc

Urlaub mit Hund – Tipps für eine entspannte Reise mit Hund

So wird das Reisen mit Hund zum entspannten Vergnügen

14.05.

2016 Tipps für eine entspannte Reise mit Hund

„Nicht ohne meinen Hund!“ – das gilt für viele Hundebesitzer auch für die schönste Zeit des Jahres! Ist die Entscheidung für einen Urlaub mit Hund gefallen, sollten einige grundlegende Dinge beachtet werden, damit die Reise für Mensch und Tier auch wirklich ein entspanntes Vergnügen wird: Angefangen von der Auswahl des passenden Reiseziel mit Hund und der richtigen Unterkunft über die Frage des geeigneten Transports bis hin zu gültigen Einreisebestimmungen des jeweiligen Urlaubslandes müsst ihr einiges berücksichtigen. Deshalb habe ich für euch eine kleine Übersicht erstellt, damit ihr vor der Abreise den Urlaub mit Hund organisieren könnt und die Ferien genießen könnt.

Das passende Reiseziel auswählen –  Urlaub mit Hund am Strand, in den Bergen oder auf dem Land?

Wohin soll die Reise gehen? – Das ist sicherlich die wichtigste Frage überhaupt vor dem Urlaub.

Möchtet ihr mit eurem Vierbeiner an einem der schönen Hundestrände an der Nordsee abschalten, einen entspannten Urlaub mit Hund an der Ostsee verbringen, einen Wanderurlaub mit Hund in den Bergen oder doch lieber ausgelassen am Ufer des Gardasees herumtollen? Wohin ihr wollt, wie ihr wohnen möchtet – in einem Hotel oder lieber in einem Ferienhaus – und ob ihr mit dem Auto, per Flugzeug oder mit der Bahn anreisen möchtet – diese Entscheidungen liegen ganz bei euch.

Aber neben euren eigenen Vorlieben müsst ihr auch auf die Bedürfnisse eures Hundes achten. Wie reisetauglich eure Fellnase ist, wisst ihr möglicherweise bereits, ansonsten rate ich euch, das beispielsweise bei Ausflügen am Wochenende zu testen.

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Die Reisetauglichkeit solltet ihr bei der Wahl des Urlaubsortes auf jeden Fall im Hinterkopf haben – ansonsten könnte schon die Anreise zum echten Stressfaktor für alle Beteiligten ausarten.

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Wichtig ist auch: Verträgt der Vierbeiner das Klima im Reiseland? Große Hitze ist nämlich für den ein oder anderen Hund, beispielsweise mit langem oder dunklem Fell, eine richtige Strapaze. Denn sie schwitzen nicht wie Menschen, sondern regulieren ihre Körpertemperatur übers Hecheln.

Generell gilt: Als Hundefreunde solltet ihr mit heißen Regionen als Urlaubsziel vorsichtig sein. Am Strand stundenlang in der prallen Sonne zu schmoren – das ist garantiert nichts für euren tierischen Freund.

Falls es ein Sommerurlaub mit Hund am Strand werden soll, dann solltet ihr – wenn möglich –  besser im Frühjahr oder Herbst mit eurem Vierbeiner verreisen.

Dann sind die Strände auch nicht so voll und der Standspaziergang mit Hund macht noch viel mehr Spaß.

Die Wahl der richtigen Unterkunft

Wenn das Reiseziel entschieden ist, solltet ihr euch erkundigen, ob es im Urlaubsort Ferienunterkünfte für einen Urlaub mit Hund gib. Denn nicht alle Hotels und Vermieter von Ferienhäuser freuen sich über tierische Gäste.

Und auch wenn Haustiere in der Unterkunft erlaubt sind, müsst ihr noch einiges beachten: Viele Hotels haben nur eine bestimmte Anzahl an „Hundezimmern“, deshalb solltet ihr immer vor der Buchung nachfragen, ob und wie viele Vierbeiner euch begleiten dürfen. Erkundigt euch am besten auch direkt nach den Hausregeln.

Auch wenn Haustiere im Hotel übernachten dürfen, kann es sein, dass der Vierbeiner nicht mit in den Speisesaal darf oder aber nicht alleine im Zimmer gelassen werden darf. In jedem Fall sollte euer tierischer Begleiter gut erzogen sein und darf die anderen Gäste nicht stören.

Denn im Urlaub möchte sich jeder wohl fühlen!
Eine Alternative zum Hotel ist da sicherlich ein tierfreundliches Ferienhaus oder eine Ferienwohnung. Hier habt ihr eindeutig mehr Platz und euer Hund kann die ganze Zeit bei euch sein.

Wenn ihr Glück habt, findet ihr sogar eine Unterkunft mit  einzäunten Garten. Und denkt auch daran: Auch wenn Hunde erlaubt sind müsst ihr in vielen Unterkünften einen Aufpreis für euren vierbeinigen.

Die Anreise – Reisen mit Auto, Bahn, Schiff oder Flieger?

Ob mit dem Auto, der Bahn, dem Flieger oder dem Schiff – wir Menschen haben viele Möglichkeiten, um entsprechend persönlicher Vorlieben, Geldbeutel oder Zeit in unseren Urlaub zu kommen. Doch wenn es um das Wohl des Hundes geht, sind ganz andere Kriterien wichtig.

Dass wir mit dem Flugzeug schnell und bequem von A nach B kommen, schätzen viele von uns. Bei einer Flugreise mit Hund müssen wir aber auch an den Hund denken.

Denn wir sitzen während der Flugreise nicht wie Hunde (über 5 kg Körpergewicht) in einer speziellen Transportbox in einem nicht klimatisierten Frachtraum.Alternativ dazu könnt ihr per Schiff oder Fähre in den Urlaub starten.

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Erkundigt euch allerdings vorher über die speziellen Bestimmungen der einzelnen Gesellschaften, manche verbieten Hunde generell. Und wusstet ihr, dass auch Hunde seekrank werden können? Am besten testet ihr das vor einer entsprechenden Reisebuchung erst einmal bei einer Dampferfahrt in eurer Nähe aus.

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Ist eure Fellnase größer als eine Hauskatze, müsst ihr für sie bei der Fahrt mit der Deutschen Bahn den halben Ticketpreis bezahlen. Außerdem gilt während der Reise Leinen- und Maulkorbzwang, damit andere Mitreisende nicht gestört werden.

Meiner Meinung nach ist die Anreise mit dem eigenen Auto die beste Wahl, wenn der Hund mit in den Urlaub fahren soll. So seit ihr flexibel und auch für den Hund bedeutet es weniger Stress.

Je nach Länge der Fahrt solltet ihr auf jeden Fall den ein oder anderen Zwischenstopp einplanen – schließlich muss der Vierbeiner ja auch mal Gassi.

Worauf muss ich bei einer Reise mit Hund achten?

Entspannt in den Urlaub zu starten, ist für Mensch und Hund gleichermaßen wichtig. Wenn ihr einige Dinge beachtet, verläuft die Anreise ebenso problemlos wie der Urlaub vor Ort.

Und damit sich euer tierischer Freund dort auch schnell heimisch fühlt, solltet ihr auch einige Sachen für ihn mitnehmen. Beachten solltet ihr außerdem die Einreisebestimmungen und die vorgeschriebenen Impfungen in eurem Urlaubsland.

Und eine Hundehaftpflichtversicherung, die auch für Schäden an gemieteten Objekten aufkommt, ist für den Urlaub mit Hund unerlässlich.

Was muss ich für meinen Hund mitnehmen?

Koffer packen müsst ihr für euren Hund zwar nicht, aber das ein oder andere braucht auch er im Urlaub. Mit dabei sein sollten auf jeden Fall die Futter- und Wassernäpfe, das Lieblingsspielzeug und das Hundebett samt Kuscheldecke.

Darf euer Vierbeiner nur ein bestimmtes Hundefutter fressen oder mag er nur eine spezielle Sorte? Und was ist mit Leckerlis? Wenn ihr nicht wisst, ob es das Futter vor Ort gibt oder es vielleicht erheblich teurer ist, solltet ihr die gewohnte Sorte von zu Hause mitbringen.

Das gilt auch für Medikamente, die in ausreichender Menge ins Reisegepäck für den Hund gehören. Zu Hause verzichtet ihr vermutlich häufiger auf Halsband, Leine und Maulkorb – in manchen Ländern und Regionen kommt das gar nicht gut an, also nicht vergessen, diese Utensilien einzupacken.

Über die aktuellen Bestimmungen am Urlaubsort informiert ihr euch am besten im Vorfeld in der Botschaft des jeweiligen Landes.

Was muss ich bei der Anreise beachten?

Je nach Jahreszeit oder Reiseziel rate ich euch, in den kühleren Nachtstunden oder den frühen Morgenstunden loszufahren.

Vor der Reise sollte euer Hund ausreichend trinken, seid jedoch vorsichtig mit dem Futter: Mit vollem Magen reist auch euer tierischer Liebling nicht so gut und manch einer leidet womöglich auch unter Reiseübelkeit. In diesem Fall solltet ihr etwa acht Stunden vorher das Futter reduzieren bzw. absetzen.

Denkt dran, die kuschelige Hundedecke in die Transportbox zu legen, damit sich die Fellnase wohlfühlt. Zudem ist praktisches Reisezubehör wie ein Reisenapf oder eine Trinkflasche zu empfehlen.

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Ausreichend frische Luft ist wichtig – fährt euer Hunde jedoch auf der Rückbank mit, sollte er während der Fahrt seinen Kopf jedoch nicht aus dem Fenster halten – da ist eine Bindehautentzündung eigentlich schon vorprogrammiert.

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Achtet bitte auch darauf, euren Vierbeiner vor direkter Sonne zu schätzen – Sonnenschilder, wie es sie für kleine Kinder gibt, spenden Schatten. Den ersten Stopp solltet ihr nach etwa zweistündiger Fahrt einlegen: Ein Rastplatz, der im Grünen liegt, ist ideal, denn dann könnt ihr mit eurem Hund Gassi gehen und etwas Spielen. Ob er etwas Leichtes zu fressen bekommt, müsst ihr entscheiden, trinken ist auf jeden Fall Pflicht.

Vor Ort: Was ist erlaubt?

Endlich am Ziel angekommen, kann die schönste Zeit des Jahres kann beginnen. Damit die Urlaubsfreude ungetrübt bleibt, hilft es, sich mit den Gepflogenheiten vor Ort und in der Unterkunft umgehend vertraut zu machen.

Wo ist die Hundewiese? Welches Areal darf der Vierbeiner nicht betreten? Die Frage nach Leinenpflicht oder/und Maulkorbzwang solltet ihr auch vor dem ersten Ausflug klären. Je nach Land oder Hunderasse können die Bestimmungen sehr unterschiedlich ausfallen.

Behaltet euren vierbeinigen Freund in der ersten Zeit genau im Auge: Möglicherweise ist er ob der neuen Umgebung aufgeregt, der Stressfaktor ist nicht zu unterschätzen – vor allem in größeren Städten. Und so reagiert er vielleicht etwas heftiger als ihr es von zu Hause kennt, z. B. beim Herumtoben mit anderen Hunden.

Durchfall gilt als häufiges Anzeichen für Stress – ein Mittel dagegen solltet ihr also unbedingt in eure Reiseapotheke packen.

Auf die Einreisebestimmungen achten

Mit einem gültigen Heimtierausweis könnt ihr mit eurem Hund innerhalb der EU problemlos reisen. Der Pass wird vom Tierarzt ausgestellt und enthält neben eindeutigen Angaben zum Tier und seinem Besitzer den Nachweis über eine gültige Tollwut-Impfung. Das Tollwut-Impfzeugnis muss mindestens 21 Tage vor Grenzübertritt ausgestellt worden sein.

Seit 3. Juli 2011 wird übrigens nur noch der Mikrochip als eindeutige Kennzeichnung des Tieres anerkannt (nicht mehr die Tätowierung).

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Wollt ihr einen Urlaub mit Hund in Großbritannien, Irland, Malta oder Finnland verbringen, müsst ihr die verschärften Anforderungen über antiparasitäre Behandlungen, insbesondere Echinokokkenbehandlung (Bandwürmer) beachten. Sehr unterschiedlich können die Bestimmungen in Nicht-EU-Ländern ausfallen.

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Am besten ist es, sich vor der Urlaubsbuchung an der Botschaft des jeweiligen Landes in Berlin oder den ansässigen Touristenbüros zu erkundigen. Außerdem solltet ihr als Hundehalter nicht vergessen, euch über die Bedingungen für die Wiedereinreise in die EU und nach Deutschland zu informieren.

Impfungen: Welche sind wirklich nötig?

Impfungen gegen Tollwut, Borreliose und Bandwürmer werden allgemein angeraten. Führt die Reise in Länder, in denen spezielle Viren grassieren, können weitere Impfungen notwendig werden, z.B. gegen Parvovirose, Leptospirose, Staupe oder Hepatitis contagiosa canis (HCC). Haltet euch am besten an die Empfehlungen eures Tierarztes.

Selbst wenn ihr für den Urlaub mit eurem Hund im Vorfeld einige Dinge beachten und organisieren müsst: lasst euch nicht abschrecken! Die gemeinsame Zeit mit eurem tierischen Freund ist es ganz bestimmt Wert!

Источник: https://www.mein-haustier.de/magazin/urlaub-mit-hund-tipps/

Urlaub mit Hund: Tipps & Infos

So wird das Reisen mit Hund zum entspannten Vergnügen

Urlaub mit Hund war noch nie so im Trend wie jetzt: Wenn Herrchen und Frauchen eine Reise machen, darf der Vierbeiner natürlich nicht fehlen. Du hast eine vierbeinige Fellnase als Wegbegleiter an deiner Seite und möchtest mit ihm den Urlaub verbringen? Egal, ob am Strand, in den Bergen, in den Wäldern oder auf einem spannenden Roadtrip– der Hund darf nicht fehlen.

Mittlerweile stellen sich immer mehr Hotels und Besitzer von Ferienwohnungen und Ferienhäusern auf die vierbeinigen Begleiter ihrer Gäste ein.

Beim Urlaub innerhalb der deutschen Landesgrenzen musst du neben der Mitnahme von Halsband, Leine und Futter nicht viel beachten. Willst du allerdings international auf Reisen gehen, musst du aufgrund von Einreisebestimmungen einiges mehr bedenken.

Es geht für dich und deinen Hund in die Ferien? Du hattest schon ein Ziel ausgesucht und musst es nur noch buchen? Prima, dann bleibt noch die offene Frage: Hotel, Ferienhaus oder Ferienwohnung. Welche Unterkunftsart am besten für deinen Hund geeignet ist, hängt nicht von der Größe allein ab, sondern von seinen individuellen Bedürfnissen.

Liebt es dein Hund, an der frischen Luft zu toben und inspiziert er gern ausgiebig und lange sein Revier, bietet sich ein Ferienhaus mit einem Gartengrundstück an.

Am besten ist das Grundstück noch eingezäunt, sodass du ihn bedenkenlos ohne Leine laufen lassen kannst.

Vor allem für größere Hunderassen oder, wenn du stolzer Besitzer von mehreren Vierbeinern bist, ist die Unterbringung in einem Ferienhaus mit einem Garten empfehlenswert. 

Ferienwohnungen haben ebenfalls ihren Reiz. Meist sind sie ebenso etwas preisgünstiger als Ferienhäuser. Nachteil hierbei ist, dass du deinen Hund in der Ferienwohnung nicht frei an der frischen Luft laufen lassen kannst.

Wenn es einen Balkon in der Wohnung gibt, kann er sich bestenfalls auf meist beengtem Raum mit einem kleinen Ausblick begnügen. Die Unterbringung in einer Ferienwohnung ist vor allem für kleinere Hunderassen eine gute Alternative zum Ferienhaus.

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Da diese meist ohnehin etwas ruhiger sind und weniger Bewegungsdrang haben, stört es sie meist nicht, wenn ihnen weniger Fläche zum Erkunden zur Verfügung steht.

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Gleiches gilt für Hotels: Hier stehen dir und deinem Hund weniger Platz zur Verfügung, dafür punktet diese Art der Unterbringung mit einem Plus an Service, der von Frühstücksbuffet bis All Inclusive reicht. Viele Hotels haben sich mittlerweile auf die Bedürfnisse von Hundebesitzern eingestellt und bieten entsprechende Leistungen an.

Urlaub mit Hund in Deutschland: die beliebtesten Regionen

Deutschland hat besonders viele schöne und spannende Reiseziele für einen gemeinsamen Urlaub mit dem Hund zu bieten. Du hast die Wahl, ob es ins Gebirge, an den Strand, in den Wald oder auch in die Stadt gehen soll.

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Bevorzugt ihr es, euch gemeinsam eine steife Brise um die Ohren wehen zu lassen und ausgedehnte Strandspaziergänge zu machen? Dann bietet sich ein Urlaub mit Hund an der Ost- und Nordsee an.

Steht euch eher der Sinn nach langen Wanderungen und dem Erklimmen von hohen Gipfeln? Bayern, der Thüringer Wald oder das Erzgebirge sind hierfür prädestiniert.

Welche Regionen haben ihren ganz eigenen Reiz für dich und deine vierbeinige Reisebegleitung? 

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Bayern: In Bayern ist ein sportlicher Urlaub mit deinem Hund möglich oder du lässt dich von dem kulturellen und mittelalterlichen Flair in den Bann ziehen. Die Regionen rund um das Allgäu, den Chiemsee, Franken, Oberbayern oder Schwaben laden zum Verweilen ein.

Hier findest du tolle Berggipfel, satte Almen, verträumte kleine Dörfer und urige Unterkünfte. Nicht nur die Hotels, sondern auch Besitzer von Ferienhäusern und -wohnungen sind hier in vielen Fällen hundefreundlich eingestellt.

Ostsee: An der Ostsee kannst du mit deinem Hund entspannen und dich auf lange, ausgedehnte Strandspaziergänge und die ein oder andere Stippvisite von Möwen freuen.

In Mecklenburg-Vorpommern erwarten dich schöne, traditionelle Seebäder, einsame Strände pittoreske Dörfer und ein kulinarischer Hochgenuss.

Städte wie Warnemünde oder Kühlungsborn sowie die Insel Rügen sind hundefreundlich – hier habt ihr jeweils einen eigenen Hundestrand.

Nordsee: Die Nordseeküste in Schleswig-Holstein oder die nordfriesischen Inseln, wie Borkum oder Butjadingen, empfangen dich und deinen Hund mit einer gewohnt frischen und salzigen Brise. Hier könntest du mit deinem Hund nicht über den Strand toben, sondern ebenso Wattwanderungen unternehmen und Vögel beobachten.

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Wenn euch der Sinn nach einer nordischen Metropole steht, besucht beispielsweise Hamburg. Hier läuft dein Vierbeiner bequem durch die Innenstadt mit. Hundefreundliche Restaurants bieten separate Hundeplätze, bei denen euch Wasser und kleine Snacks gereicht werden.

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Thüringer Wald: Der Thüringer Wald gehört zweifelsohne zu den größten Waldgebieten Deutschlands.

Hier lässt es sich mit deinem Hund nach Herzenslust toben, auf Entdeckungsreise gehen, die Ruhe genießen oder du bewegst dich auf den Spuren deutscher Dichter und Denker in Thüringens Städten.

Bevorzugt ihr das Wandervergnügen, ist der Rennsteig mit seinen über 170 Kilometern durch die thüringischen und bayerischen Wälder empfehlenswert. 

Der Urlaub mit dem Hund muss sich nicht ausschließlich auf die deutschen Landesgrenzen beschränken. Hast du Lust, auf eine längere Tour zu gehen? Wahlweise kannst du das mit deinem Hund als Beifahrer in eurem Auto. Italien oder Österreich beispielsweise sind innerhalb von wenigen Stunden zu erreichen.

Wenn du mehr Abenteuer möchtest, kannst du deinen Hund auch mit auf eine längere Flugreise nehmen. Hierbei solltest du beachten, dass dein Hund vor der Ticketbuchung angemeldet werden muss.

Für ihn fallen bei den Fluggesellschaften zusätzliche Kosten an, deren Höhe sich nach deinem Reiseziel und der Größe deines Hundes bemisst.

Für die einzelnen Länder gelten gesonderte Einreisebestimmungen.

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Innerhalb der Europas: Die europäischen Länder haben unterschiedliche Einreisebestimmungen. Grundsätzlich sollte dein Hund mit den wichtigsten Impfungen versehen sein. Die Tollwutimpfung ist in allen Ländern ein Muss. Die Mitnahme des EU-Heimtierpasses ist in jedem Fall empfehlenswert.

Innerhalb des europäischen Raumes gilt: Die Hunde müssen tätowiert oder gechipt sein. Nicht alle Hunderassen dürfen in alle europäischen Länder einreisen. In Dänemark beispielsweise dürfen amerikanische Bulldoggen, Pitbull Terrier, Amerikanischer Staffordshire Terrier und andere Hunderassen nicht einreisen.

Einreise in die USA: Möchtest du mit deinem Hund in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten fliegen, muss er eine Tollwutschutzimpfung haben, die mindestens einen Monat vor eurer Reise ausgeführt wurde. Hast du einen besonders kleinen Hund unter drei Monaten, darfst du ihn nicht in die USA mitnehmen.

Was darf auf Reisen mit dem Hund nicht fehlen?

Vor dem Reiseantritt solltest du dich immer vergewissern, dass dein Hund komplett geimpft ist.

Möchtest Du in Regionen reisen, in denen Zecken weit verbreitet sind, empfiehlt sich zusätzlich das Impfen gegen Borreliose.

Neigt den Vierbeiner auf längeren Reisen zu Unruhe und Unwohlsein, solltest du mit dem Tierarzt deines Vertrauens sprechen. Gestalte deinem Hund die Reisezeit so stressfrei wie möglich.

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Um nichts zu vergessen, kannst du dir schon vorab eine Packliste erstellen. Hier sollte alles draufstehen, was deinem Vierbeiner lieb und vertraut ist. Mit dem Abhaken der Checkliste sparst du dir viel Stress und verbreitest keine unnötige Hektik vor dem Reisebeginn.

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Packliste für die Reise:

☐  Impfpass☐  eventuell Medikamente☐  Unterlagen für die Haftpflichtversicherung☐  Leine und Halsband☐  Transportbox☐  Wasser, Futter, Leckerlies und Fressnapf☐  Spielzeug☐  Körbchen und Decke☐  Kotbeutel und eventuell Schaufel

☐  eventuell ein Handtuch

Beim Urlaub mit Hund solltest du immer ein Erste-Hilfe-Set für deine Fellnase dabeihaben. Was sollte alles darin enthalten sein?

☐  Antibiotika☐  Wundspray☐  Pinzette☐  Kompressen☐  Augentücher☐  Ohren- und Augentropfen

☐  Flohmittel

Gerade beim Urlaub am Strand passiert es schnell, dass sich die Hunde an Muscheln oder scharfkantigen Steinen schneiden. Säubere zunächst die Wunde und stelle fest, wie tief sie ist.

Wurde die Blutung gestillt und ist der Schnitt oberflächlich, muss es nicht gleich der Arztbesuch im Urlaub sein. Beobachte die Wunde stattdessen.

Wenn sie sich entzündet, solltet ihr noch im Urlaub einen Tierarzt zurate ziehen.

Источник: https://www.reisereporter.de/artikel/1374-urlaub-mit-hund-wichtige-tipps-fuer-reisen-mit-haustier

Beachte diese Dinge beim Bergwandern mit Hund, damit euer Abenteuer keine Katastrophe wird

So wird das Reisen mit Hund zum entspannten Vergnügen

Gute Nachrichten für Zwei- und Vierbeiner: Bald steht der Sommer vor der Tür.

Und wie könnten die wärmer werdenden Sonnenstrahlen besser genutzt werden, als durch ausgedehnte Spaziergängen mit deinem Hund? Eine besonders schöne Alternative stellt das Bergwandern mit Hund da.

Worauf du achten musst, damit die Tour deinem Liebling genau so viel Spaß bereitet wie dir und an was sonst noch alles gedacht werden muss, lest du hier.

Wohin soll die Reise gehen?

Wenn du mit deinem Vierbeiner die Berge erobern willst, ist der erste wichtige Schritt das Nachdenken über die Route. Eine genaue Planung sollte durchaus ernst genommen werden, denn: Nicht jede Route eignet sich, um gemeinsam mit deinem Hund zu wandern.

Enge Streckenabschnitte an dessen Rändern es steil hinab geht, felsige Wege und Kletterpassagen sind nicht so geeignet für einen Ausflug mit deinem Liebling.

Auch Stahltritte und Hindernisse auf dem Weg können viele Hunde vor Probleme stellen.

Hier lohnt es sich etwas Zeit in die Vorbereitung zu investieren, denn häufig kann man problematische Passagen einfach umgehen, oder es gibt alternative Routen.

Ob im Salzburger Land, Südtirol oder dem Allgäu, in allen Wandergebieten finden sich herrliche Routen, die Mensch und Tier gemeinsam bestreiten können. Für die, die besonders hoch hinaus wollen, gibt es sogar hundetaugliche Gipfelbesteigungen.

Achtung: Neben Wegbeschaffenheit und Terrain, ist die Länge der angepeilten Strecke ein wichtiges Kriterium.

Auch Hunde können schlapp machen und müssen durch kürzere Wanderungen an anspruchsvollere Touren herangeführt werden. Wenn ein Hund besonders abenteuerlustig ist und sich gerne mal ins Dickicht verabschiedet, dann kann auch ein GPS Tracker von Vorteil sein, um immer zu Wissen wo sich dein Rumtreiber gerade befindet.

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Ist jeder Hund ein „Gipfelstürmer“?

Nicht jeder Hund kann gleich gut mit den Ansprüchen einer Bergwanderung umgehen. Dies fängt an bei der körperlichen Leistungsfähigkeit. Diese ist z.B. bei älteren Hunden nicht mehr immer gegeben. Auch bei bereits bestehenden Problemen mit Gelenken oder dem Herzen sollte von intensiven Bergwanderungen Abstand genommen werden.

Generell kann man sagen, dass Hunde brave Geher sind und sich über Bewegung freuen. Fürs Bergwandern eignen sich besonders gut Hirten- und Schäferhunde, wie der Border Collie oder der Belgische Schäferhund. Doch auch viele andere Rassen können mit in die Berge genommen werden.

Wichtige Voraussetzungen sind eine gute Trittfestigkeit, Ausdauer und Kraft.

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Die Attribute können und müssen jedoch trainiert werden bis die Spitze des Berges in Angriff genommen werden kann.

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Problematisch kann es werden, wenn dein Begleiter einen ausgeprägten Jagdtrieb besitzt. Schließlich begegnet man beim Bergwandern vielen Tieren, wie Kühen, Wild und Ziegen. Hier ist es wichtig, dass die Grundkommandos befolgt werden, ansonsten kann es gefährlich werden für Wild und Hund. Auch erleichtert guter Gehorsam die Begegnungen mit anderen Wanderern.

Checkliste für das Wandern mit Hund

Je länger die Tour, desto wichtiger ist die Ausrüstung. Doch auch schon bei kurzen Ausflügen gibt es einige Dinge, die nie fehlen dürfen. Denk daran, dass es immer zu Wetterumschwüngen sowie kleineren Zwischenfällen kommen kann und du immer auf alle Eventualitäten vorbereitet sein musst.

Tipp: Spare niemals an Wasser, Nahrung und Erste-Hilfe-Utensilien.

Je anspruchsvoller das Terrain wird, desto wichtiger wird auch die Leine. Besonders wenn große Steigungen, oder enge Wege zu meistern sind, herrscht ständige Abrutschgefahr.

Hier sollte dein Hund durchgehend an der Leine gelassen werden, um im Fall der Fälle reagieren zu können. Auch sollte die Leine reißfest sein.

Hier findest du die wichtigsten Dinge, die beim Bergwandern mit deinem Hund nicht fehlen dürfen:

  • Notfallapotheke
  • Brustgeschirr für optimale Bewegungsfreiheit und Sicherheit
  • Ausreichender Wasservorrat
  • Kalorienreiches Futter und Leckerlis
  • Zeckenzange
  • Hundekotbeutel
  • Leichte Hundedecke, vor allem bei Mehrtagestouren
  • Hundehandtuch
  • Wetter- und Kälteschutz, z.B. einen Jacke für deinen Hund
  • Pfotenschutz, z.B. „Hundeschuhe“

Vorbereitung & Routine für das Bergwandern mit Hund

Eine gründliche Vorbereitung und gutes Equipment lässt dich eine entspannte Zeit mit deinem Hund in den Bergen verbringen. Fange mit leichten Wegen an und steigere dich.

So kann sich dein Hund an alles gewöhnen und auch du lernst deinen Vierbeiner in Situationen einzuschätzen, die in der Stadt oder der im Tal so nicht vorkommen.

Und nach ein paar Ausflügen wirst du bereits die Routine haben, um herrliche Bergwanderungen mit deinem Hund zu erleben.

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Источник: https://tractive.com/blog/de/gut-zu-wissen/bergwandern-mit-hund-beachte-folgende-dinge

Der Ferien-Knigge für den Urlaub mit Hund

So wird das Reisen mit Hund zum entspannten Vergnügen

Quelle: Pixabay.com

Natascha K. | 21. December 2018

Wie die meisten Urlauber wissen, ist Dänemark für einen entspannten Urlaub mit Hund das perfekte Reiseziel.

Nicht nur, dass es leicht erreichbar und günstig ist, die vielen Strände laden geradezu dazu ein, sich gemeinsam mit dem vierbeinigen Freund bei einer steifen Brise zu entspannen. Und das gilt zu jeder Jahreszeit, denn der Golfstrom sorgt in Dänemark für ein mildes Klima.

Auch im Winter wird es nachts nur -2 bis -3 °C kalt,  im Mai liegen die Höchsttemperaturen bereits bei 15/16 °C. Das Schöne bei einem Urlaub in der Nebensaison: Die Strände sind ziemlich leer, was den Entspannungsfaktor noch einmal erhöht.

Bei Cofman können Urlauber gleich nach einem passenden Ferienhaus suchen, das auch für den Urlaub mit Hund eingerichtet ist. Es gibt ausreichend Angebote für den Aufenthalt mit einem, zwei oder auch mehreren Haustieren.

Damit der Aufenthalt nicht nur für den Besucher und seinen besten Freund ein Spaß wird, sondern auch beim Gastgeber ein Lächeln hinterlässt, gibt es natürlich einige Regeln zu beachten, die wir heute aufdecken wollen.

Quelle: Pixabay.xom

Bringen Sie keine Sanddünen ins Haus

Was gibt es Schöneres, als am Strand zu toben und die gute Luft am Meer zu genießen? Das wissen auch die meisten Hunde, die sich gern im Sand wälzen und an ihren nassen Beinen eine Menge der krümeligen Substanz ins Haus tragen.

Seien Sie doch so freundlich und putzen den kleinen Frischluftfreund gründlich vor der Tür ab! Sollte er doch eine kleine „Düne“ mit nach Hause bringen hilft nur noch eins: Ein kleiner Hausputz mit dem Staubsauger ist angesagt! So kann sich der Schmutz nirgendwo dauerhaft festsetzen und alle sind zufrieden.

Es sollte unbedingt vermieden werden, den vierbeinigen Kumpel in der Dusche abzubrausen, denn seine Krallen können in der Duschkabine hässliche Spuren hinterlassen und das Fell kann im schlimmsten Fall den Abfluss verstopfen.

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Am besten wird der Hund draußen vor der Tür einmal kräftig mit einem Handtuch gesäubert oder aber er unterzieht sich einer kleinen Dusche mit dem Gartenschlauch.

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Quelle: Pixabay.com

Achtung bei der blauen Flagge am Strand!

In den Sommermonaten weht an vielen Stränden eine blaue Flagge, sollten Sie diese zu sehen bekommen, sollten Sie mit Ihrem Hund lieber auf Abstand zu den anderen Menschen am Strand gehen.

Die Flagge signalisiert, dass Kinder und andere Feriengäste, die vielleicht Angst vor Hunden haben, sich gerade am Strand aufhalten und es soll sichergestellt werden, dass sich die Gäste angstfrei genüsslich entspannen können.

Zu dieser Zeit dürfen die Hunde auch nur angeleint an den Strand, selbst wenn es ein ausgewiesener Hundestrand ist.

Von Herbst bis Frühling dürfen die kleinen Freunde allerdings auch ohne Leine an so manchen Strand, was den Urlaub in der Nebensaison noch interessanter macht.

Quelle: Pixabay.com

Apropos Leine: Es gilt allgemeine Leinenpflicht

In der Regel müssen Hunde bei den Nachbarn im Norden immer an der Leine geführt werden – das gilt natürlich nur, wenn sie das Grundstück verlassen. Es gibt allerdings bestimmte Gebiete, in denen die Vierbeiner ohne Leine herumtollen dürfen.

Diese sind extra ausgewiesen. Es handelt sich zum Beispiel um spezielle Hundewälder oder -strände.Überall sonst sollte der Hund aus Sicherheitsgründen unter Kontrolle bleiben.

Zu groß ist die Gefahr, dass er sich in der neuen Umgebung verirrt, weil er einer spannenden Fährte folgen wollte.

Quelle: Pixabay.com

Wir müssen leider draußen bleiben!

Anders als in Deutschland ist es in Dänemark nicht üblich, dass ein Hund mit ins Café oder Restaurant genommen wird. Der kleine Freund muss draußen warten, was den Aufenthalt nicht gerade zu einem entspannten Vergnügen macht.

Bereiten Sie sich auf diesen Umstand vor und planen Sie ein, entweder daheim zu kochen oder den Hund alleine im Ferienhaus zu lassen, wenn Sie auswärts essen wollen. Das geht natürlich nur, wenn er nicht aus Frust Zerstörungswut bekommt, sondern geduldig in der fremden Umgebung wartet.

Sie erleichtern dem Hund dieses Warten, wenn er in seinem gewohnten Körbchen liegen kann und auch seine Decke und sein Spielzeug hat. Die einzige Alternative ist es, sich in einen Biergarten zu setzen, denn draußen darf der vierbeinige Freund durchaus an Ihrer Seite bleiben.

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Und dann gibt es noch Restaurants, die direkt damit werben, dass Hunde bei ihnen auch in der Gaststube willkommen sind. Natürlich dürfen Hunde auch nicht mit in den Supermarkt. Vor der Tür gibt es jedoch häufig kleine Haken zum Anleinen und zudem einen Napf mit frischem Wasser.

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Quelle: Pixabay.com

Die kleinen Selbstverständlichkeiten

Ganz wie daheim mag auch in Dänemark niemand die kleinen „Tretminen“, die ein Hund mehrfach am Tag hinterlässt.

Der kluge Hundehalter beugt vor und nimmt einen ausreichenden Vorrat an Hundebeuteln mit, um die Hinterlassenschaften immer gleich einsammeln zu können.

Sicherlich findet sich in Reichweite ein Mülleimer, falls nicht, dann wartet man auf die nächste Gelegenheit und wirft nicht die ganze Tüte in die Natur.

Wer sich rücksichtsvoll benimmt, der sorgt mit dafür, dass Hunde und ihre Herrchen auch in Zukunft mit einem Lächeln begrüßt werden.

Источник: https://www.cofman.de/reise-blog/der-ferien-knigge-fur-den-urlaub-mit-hund

So haben wir es geschafft: entspannter Urlaub mit Hund

So wird das Reisen mit Hund zum entspannten Vergnügen

Im Coaching mit meinen Kunden und deren Hunden – und natürlich auch aus eigener Erfahrung – weiß ich, dass die Entspannung langfristig aus der Kombination von verschiedenen Elementen besteht.

Es gibt nicht, den einen großen Aha Effekt, das eine Etwas, das den Hund auf Knopfdruck entspannt. Für jeden Hund setzt sich das Puzzle aus unterschiedlichen Teilen zusammen und jedes dieser Teile hat eine andere Farbe.

So, dass der Hund am Ende sowohl physisch, als auch mental gelassen sein kann.

Welche großen Suchbereiche es grundsätzlich gibt, das möchte ich dir jetzt erklären:

Tagesablauf für genügend Ruhe und Schlafphasen

Einer der wichtigsten Bausteine ist der Tagesablauf. So viel lässt sich darüber verändern! Unser heutiger Alltag ist für viele unserer Hunde schlichtweg stressig.

Selten ist der Hund von sich aus so eine coole Socke, dass er dabei sein Schlafpensum von ca.18 Stunden am Tag auch erreicht.

Sorgt man dafür, dass genügend Ruhephasen zur Verfügung stehen (und natürlich auch dafür, dass der Hund lernt, diese zu nutzen), wird der Hund schnell zeigen, wie gut ihm das tut.

Mehr darüber kannst du hier lesen: “Der natürliche Tagesablauf der Hunde“, “Warum dein Hund den ganzen Tag schlafen darf“

Spaziergänge und Beschäftigungen statt zur Adrenalin-Sammlung zur entspannten Auslastung nutzen

Höher, schneller, weiter – nur ein müder Hund ist ein glücklicher Hund?? – MÖÖÖÖP
Mit dem Tagesablauf kannst du dir so viel Mühe geben wie du möchtest, wenn eure Spaziergänge und andere Beschäftigungen immer in volle Aufregung ausarten, wird die Entspannung bei euch trotzdem nicht einziehen.

Der Trick sind vollwertige, langsame, alle Sinne fordernde Beschäftigungen und Spaziergänge, die das Adrenalin im Hundekörper nicht so ansteigen lassen, wie Ballspielen und wilde Wettrennen.
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Gesundheit ist das A&O

Manchmal stecken hinter nervösem Verhalten auch schlichtweg körperliche Probleme. Egal ob es den Bewegungsapparat betrifft, oder hormonelle Erkranken, wie zB eine Schilddrüsenunterfunktion.

 Wenn du mit deinem Hund schon einiges ausprobiert hast, aber irgendwie nichts hilft und die Verhaltensprobleme bestehen bleiben, dann lohnt sich ein Checkup bei einem Tierarzt.

Wichtig dabei, egal wie gut du deinen Tierarzt findest, such dir Spezialisten.

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Mit Alma war ich bei 5 Tierärzten, die alle der Meinung waren, sie hätte keine Schilddrüsenunterfunktion. Allerdings wussten diese Tierärzte nicht mal, dass zur sauberen Diagnose mehr als zwei bis drei Werte gehören.

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Das ist auch nicht schlimm, man kann schließlich nicht der Experte auf jedem Gebiet sein. Beim letzten Blutbild, habe ich die Werte dann einem Spezialisten übermittelt, Alma bekam Medikamente um den Hormonhaushalt auszugleichen und war schon ab dem dritten Tag wie ausgewechselt.

Deswegen – mit speziellen Problemen und speziellen Vermutungen – bitte direkt zum Spezialisten.

Ernährung – du bist was du isst

Auch die Ernährung spielt eine große Rolle für das Wohlbefinden deines Hundes. Ich bewege mich völlig jenseits der üblichen dogmatischen Meinungen, die da so kursieren. Für mich gibt es keine ideale Ernährungsform, die für alle Hunde passt.

Dafür habe ich schon zu viel unterschiedliche Hunde erlebt, die alle mit anderen Futtermitteln glücklich waren.
Jedes Futtermittel hat auch eine Wirkung auf den Hund. Wenn ich mit der Ernährung bereits die drdei Redbull in den Hund reinkippe, kann ich mir das Entspannungstraining im Anschluss auch sparen.

Ich halte mich hier bewusst mit Tipps zu Wirkungen verschiedener Bestandteile zurück, da das für jeden Hund unterschiedlich ist.

aktives (Entspannungs-)Training als Ruhe”beschleuniger”

Neben all diesen eher passiven Veränderungen mit großer Wirkung (Tagesablauf, Spaziergänge, Gesundheit, Ernährung) kann man Entspannung natürlich auch aktiv trainieren. Zum Beispiel der Auau einer Ruhezone und eines Entspannungssignals sind hier zu nennen.

In Kombination mit Massagen, bewussten Ruheübungen, Tellington-Touch, oder isometrischen Übungen, ist es möglich den Hund bei der Entspannung zu unterstützen.

Maßnahmen im Urlaub – der Werkzeugkasten darf zum Hund passen

Nachdem ich dir gerade die langfristigen Maßnahmen kurz vorgestellt habe (du erinnerst dich, dass ist er Teil des Eisbergs der unter der Wasseroberfläche ist) kommen wir zu einigen hilfreichen Dingen, die akute Hilfe im Urlaub sein können.

gut geplant, ist halb gewonnen

Wenn du weißt, dass dein Hund mit dem Reisen, bzw. nicht zu Hause sein, so seine Probleme hat, dann kannst du bereits im Vorfeld darauf achten, einige Stresspunkte zu minimieren.

Je nachdem welche Dinge Stress bereiten, kannst du versuchen, den Urlaub so anzupassen, dass er für alle Beteiligten schön wird.

Sollte Autofahren für deinen Hund ein großes Thema sein, könnte ein Familienmitglied mit dem Hund beispielsweise mit dem Zug anreisen (sofern das besser geht).

Du könntest bei der Lage der Unterkunft darauf achten, dass es entspannter für deinen Hund ist. Zum Beispiel, dass es nicht mitten auf dem Dorfplatz liegt und alle 3 Sekunden fremde Menschen an der Terrasse vorbeilaufen.

Du könntest den Ablauf leicht anpassen, so dass für deinen Hund immer wieder die Möglichkeit besteht, sich zu entspannen.

Natürlich sind das alles Kompromisse und vielleicht ist es ein bisschen anders, als du dir immer ausgemalt hattest. Aber mit gestresstem Hund, der völlig durchdreht, werden auch der schönste Ort und die tollsten Ausflüge nicht mehr genießbar.

vorher aufgebautes Ruhetraining nutzen

Die Ruhezone, das Entspannungssignal und alle anderen Ruheförderer, die du bereits in eurem Alltag vorher aufgebaut hast, werden sich im Urlaub so richtig als Lebensretter erweisen.


Wenn du schonmal erlebt hast, dass ein völlig übermüdeter Hund, nicht mehr von allein in der Lage ist sich hinzulegen und zu schlafen, dann weißt du wie froh man über solche Helfer sein kann.

Futteranpassung, homöopathische Unterstützung, etc

Es gibt jede Menge Dinge, die man im Bereich Futter, und Medikamente (egal ob schulmedizinisch, oder alternativ) tun kann, um dem Hund dabei zu helfen, sein Stresslevel zu regulieren.

Natürlich geht es nicht darum, plötzlich auf der Reise das Futter umzustellen. Viel eher darum, bereits bekannte Möglichkeiten, die bereits bewiesen haben, dass sie deinem Hund Entspannung bringen, dann auch zu nutzen.

Für die ersten kleineren Reisen habe ich hier für Alma viel probiert, manches hat sich auch im Ausnahmefall “Urlaub” bewährt und blieb in unserer “Reise-Werkzeugkiste”.

Anderes war für zu Hause gut, hat im Urlaub dann aber keinen Effekt gehabt, und wurde wieder entfernt.

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Heute habe ich die unterstützenden Präparate meistens noch dabei, wir benutzen sie allerdings fast nicht mehr.

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Auch hier gebe ich im Rahmen des Blogartikels ganz bewusst keine konkreten Empfehlungen, da das für jeden hund individuell angepasst werden darf und in fähige Hände gehört.

Источник: https://bothshunde.com/entspannter-urlaub-mit-hund/

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