Solaranlage Kosten & Preise: Lohnt sich Photovoltaik?

Contents
  1. Solaranlage Kosten & Preise: Lohnt sich Photovoltaik?
  2. Was kostet eine Solaranlage?
  3.   Preise für Solarmodule
  4.   Preise für Stromspeicher
  5. Betriebskosten für Photovoltaikanlagen
  6.   Zu zahlende Stromkosten 
  7.   Gelegentliche Reinigungskosten
  8.   Versicherungen für Photovoltaik
  9. Wie viel darf eine Solaranlage kosten?
  10. Fördergelder und Finanzierungshilfen
  11. Solaranlage mieten: Lohnt sich das Modell?
  12. Vorteile des Solarstroms
  13. Sollte ich mir eine Solaranlage kaufen?
  14. Warum lohnt es sich oft mehr, eine Solaranlage zu mieten?
  15. Was kostet es eine Solaranlage zu mieten?
  16. Wie lange ist die Garantie?
  17. Welche Art von Solarmodul wird verbaut?
  18. Welche Vorteile habe ich, wenn ich bei Enpal miete?
  19. Wie funktioniert der Stromzählertausch?
  20. Um was muss ich mich kümmern?
  21. Photovoltaik
  22. Mit welcher Stromproduktion kannst Du rechnen?
  23. Stromertrag von Balkonmodulen je nach Ausrichtung und Neigung
  24. Wie funktionieren steckerfertige Solarmodule?
  25. Was ist zu tun, wenn Du Strom ins Netz speist?
  26. Weitere Pflichten beim Betreiben von Stecker-Solar-Anlagen
  27. Lohnt sich eine Solaranlage – Vor- und Nachteile + Optionen
  28. Die Photovoltaikanlage:
  29. Die Solaranlage:
  30. Kosten für die Installation und Instandhaltung einer Photovoltaikanlage
  31. Die Kosten für die Installation und Instandhaltung einer thermischen Solaranlage
  32. Mobile Solaranlage kann sich lohnen
  33. Solaranlage – Kosten & Fakten im Überblick
  34. Strom oder Wärme? Die beiden Solaranlagetypen
  35. Solaranlage installieren – was gibt es zu beachten?
  36. Solaranlage kaufen: Mit welchen Kosten muss ich rechnen?
  37. Wann lohnen sich Photovoltaik und Solarthermie?
  38. Solaranlagen auf dem Flachdach: Geht das?

Solaranlage Kosten & Preise: Lohnt sich Photovoltaik?

Solaranlage Kosten & Preise: Lohnt sich Photovoltaik?

Photovoltaikanlagen auf Hausdächern sind mittlerweile keine Seltenheit mehr. Ein Blick durch Ihre Nachbarschaft zeigt, dass Solaranlagen auch fürPrivatpersonen zunehmend beliebter werden.

Dieser Trend spiegelt sich auch in der Entwicklung der Preise von Photovoltaik wieder: Im Jahr 2006 zahlten Besitzer einer Photovoltaikanlage noch über 4.500 Euro pro kW. Heute zahlen Interessenten pro kW ca. 1.200 bis 1.800 Euro.

Durch diese niedrigen Anschaffungskosten haben Photovoltaikanlagen eine kürzere Amortisationszeit und werden für nahezu jeden Hausbesitzer wirtschaftlich rentabel.

Was kostet eine Solaranlage?

Die Kosten einer Photovoltaikanlage betragen derzeit etwa 1.200 bis 1.800 Euro pro kW. In der Regel erhalten Sie Ihre Photovoltaikanlage als Gesamtpaket von einer Fachfirma. Die Preise gelten dabei meist inklusive der Montagekosten.

Den größten Faktor der Kosten für Photovoltaik machen, mit knapp der Hälfte des Anschaffungspreises, die gewählten Photovoltaikmodule aus.

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Die restlichen Kosten für die Solaranlage setzen sich aus den anderen Bauteilen, dem Montagesystem und dem Stromanschluss zusammen.

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Ein Stromspeicher ist optional, in den meisten Fällen jedoch empfehlenswert.

Photovoltaikanlagen auf Hausdächern sind mittlerweile keine Seltenheit mehr.

  Preise für Solarmodule

Je nachdem, welche Modulart Sie wählen, variieren die Preise stark. Mit dem Wirkungsgrad eines Moduls steigt auch der Endpreis. So sind leistungsstarke kristalline Module teurer als schwächere Dünnschichtmodule. Demnach wird auch der Solaranlage-Preis in Abhängigkeit vom Modul teurer oder günstiger.

Modulart Kosten/Wp
All Black, kristallines Modulca. 1,28 – 1,92 Euro
High Efficiency, kristallines Modulca. 1,24 – 1,86 Euro
Mainstream, kristallines Modulca. 0,88 – 1,32 Euro

* Quelle: www.pvxchange.com, Stand Dezember 2020. Preise stellen den durchschnittlichen Angebotspreise auf dem europäischen Spotmarkt für verzollte Ware dar.

Ein Wechselrichter wandelt den von den Solarmodulen produzierten Gleichstrom in für uns nutzbaren Wechselstrom um. Somit ist er unverzichtbar, wenn Sie den Strom Ihrer Photovoltaikanlage für Ihren eigenen Haushalt nutzen möchten. Die Kosten für das Gerät ist von der Nennleistung abhängig.

Das bedeutet, je weniger Energie bei der Umwandlung des Strom verloren geht, desto teurer das Produkt. Für private Photovoltaikanlagen sind Wechselrichter mit einer niedrigeren Nennleistung meist ausreichend. Im Schnitt kostet ein Wechselrichter 230 Euro pro kW. Dieser ist in der Regel im Preis der Solaranlage enthalten.

  Preise für Stromspeicher

Der Einbau eines Stromspeichers gehört nicht zur Standardausrüstung einer Photovoltaikanlage. Ohne Speicher müssen Sie den produzierten Solarstrom jedoch direkt verbrauchen, einspeisen oder verfallen lassen. Ein Stromspeicher sichert den erzeugten Strom, sodass Sie diesen zu einem späteren Zeitpunkt nutzen können.

Somit kann ein Speicher den Eigenverbrauch Ihres Solarstroms von etwa 30 Prozent auf 60 Prozent erhöhen. Die hohe Nachfrage nach Stromspeichern entwickelte sich erst in den letzten Jahren, wodurch der momentane Preis für Speicher noch relativ teuer ist.

Die Kosten pro kWh installierter Speicherkapazität schwanken von 600 € bis ca. 1.000 € (netto).

Eine Photovoltaikanlage mit Stromspeicher kann für Privathaushalte rentabler sein.

Betriebskosten für Photovoltaikanlagen

Genau wie bei anderen Geräten, müssen Sie auch bei den Kosten einer Photovoltaikanlage mit ein paar laufenden Betriebskosten rechnen. Diese betragen im Schnitt ein Prozent der Investitionskosten.

  Zu zahlende Stromkosten 

Trotz eigener Stromproduktion ist Ihr Solarstrom für Sie nicht vollkommen kostenfrei. Die Preise für Solarstrom werden Stromgestehungskosten genannt. Jedoch fallen diese im Vergleich zum öffentlichen Netzstrom viel günstiger aus:

Stromversorgung Preise*
Öffentlicher Netzstromcirca 32 Cent/kWh
Selbst erzeugter Solarstromcirca 4 bis 12 Cent/kWh

* Stand: Januar 2021 

Eine Solaranlage für den Privatgebrauch mit circa 10 kWp Leistung benötigt in der Regel keine Wartung. Ein Wartungsvertrag lohnt sich deswegen meist erst für Solaranlagen ab 100 kWp Leistung. In solchen Fällen betragen die Wartungskosten über einen Vertrag im Schnitt 150 Euro im Jahr.

  Gelegentliche Reinigungskosten

Ist Ihre Moduloberfläche stark verschmutzt, kann es zu Ertragseinbußen kommen. Meist reicht ein kräftiger Regenschauer, um die Solarmodule von Verschmutzungen durch Laub, Staub oder Blütenpollen zu befreien.

Unter Umständen kann jedoch auch eine fachmännische Modulreinigung sinnvoll sein, beispielsweise wenn Sie in einer Gegend mit starkem Verkehr oder langwirtschaftlicher Belastung wohnen.

 Rechnen Sie für eine fachmännische Reinigung mit Kosten von circa 2,50 Euro pro Quadratmeter.

Beugen Sie Ertragsverluste durch eine jährliche Reinigung Ihrer Photovoltaikmodule vor.

  Versicherungen für Photovoltaik

In Abhängigkeit zur Anlagengröße kann eine zusätzliche Versicherung für Ihre Photovoltaikanlage sinnvoll sein.

Fragen Sie jedoch zuerst bei Ihrer Haftpflichtversicherung nach, ob Sie die Anlage mit in den Vertrag aufnehmen können. Einige Firmen sichern Sie auch hier gegen hohe Reparaturkosten ab.

Ansonsten bieten auch Solarfachfirmen spezielle Versicherungen für circa 50 Euro im Jahr an.

Wie viel darf eine Solaranlage kosten?

Trotz sinkender Anschaffungskosten ist eine Photovoltaikanlage keine Investition, die leichtfertig getätigt wird. Ein Solarteur hilft Ihnen, die passende Anlage für Ihr Hausdach zu planen. Damit Sie den optimalen Anbieter finden, lohnt es sich mehrere Angebote einzuholen und diese miteinander zu vergleichen.

Aroundhome hilft Ihnen bei der Suche nach dem geeigneten Betrieb. In unserem Online-Fragenbogen erfragen wir alle für Sie relevanten Leistungen Ihrer Anlage und suchen für Sie kostenlos bis drei von uns geprüfte Fachfirmen aus Ihrer Umgebung aus. Die Angebote der Fachfirmen können Sie anschließend von zu Hause aus vergleichen.

Am Ende entscheiden Sie, mit welcher Firma Sie Ihre Solaranlage planen möchten.

Fördergelder und Finanzierungshilfen

Auch wenn die Photovoltaik Preise in den letzten Jahren stark gesunken sind, müssen Sie in den meisten Fällen die Investition in eine Solaranlage nicht allein stemmen.

Da Solarenergie vom Staat als sehr umweltfreundlich eingestuft wird, gibt es mehrere Finanzierungsmöglichkeiten für Anlagenbetreiber von Photovoltaikanlagen.

Informieren Sie sich bei Ihrem Solarteur, welche regionalen Förderungen für Sie in Frage kommen.

Источник: https://www.aroundhome.de/solaranlage/photovoltaik/photovoltaikanlage-kosten-preise/

Solaranlage mieten: Lohnt sich das Modell?

Solaranlage Kosten & Preise: Lohnt sich Photovoltaik?

Yannick Van Noy

Aktualisiert am:

8.12.20

Lesezeit:

5

Minuten

Immer mehr Menschen installieren Solaranlagen, um ihren eigenen Strom zu erzeugen und dabei Geld zu sparen. Und das nachhaltig und emissionsfrei. Weil sich Stromkosten zudem in den letzten 20 Jahren mehr als verdoppelt haben und sich dieser Trend weiter fortsetzt, ist der nachhaltige und emmissionsfreie Solarstrom beliebter als je zuvor.

Wir zeigen Ihnen hier wie Sie eine Solaranlage ohne Anschaffungskosten bekommen können, welche Kosten auf Sie zukommen und wie die Miete einer Solaranlage im Detail funktioniert.

Vorteile des Solarstroms

  • Im Gegensatz zu anderen Energiequellen ist der Solarstrom emmissionsfrei. Es entstehen weder CO2, noch Staub oder Feinpartikel.
  • Die Energie der Sonne ist unerschöpflich.
  • Solaranlagen haben eine Lebensdauer von 30 bis 40 Jahren.
  • Durch die eigene Stromerzeugung schafft man sich die Unabhängigkeit von Stromanbietern und den steigenden Strompreisen.
  • Wer eine Anlage besitzt, nutzt seinen Grünstrom kostenlos. Das führt zu großen Ersparnissen.
  • Wenn mehr Strom erzeugt wird als genutzt werden kann, wird der Strom ins Netz eingespeist. Dafür erhält man vom Netzbetreiber eine Vergütung.

Sollte ich mir eine Solaranlage kaufen?

Trotz der ganzen Vorteile, sei der Kauf einer Solaranlage nicht jedem empfohlen. Der erste Grund dafür sind die hohen Anschaffungskosten.

Ein Einfamilienhaushalt zahlt für die Anschaffung einer Photovoltaik-Komplettanlage durchschnittlich 8.000 € bis 10.000 €. Hinzu kommen dann noch laufende Kosten für Versicherung, Wartung, Reparatur und Reinigung. Und die liegen jährlich bei 200 € bis 500 €.

Die Kosten einer PV-Anlage
Kristalline Module: 1.100 – 1.500 €/kWp
Dünnschicht Module: 750 – 1.250 €/kWp
Netzanschluss:500 – 1.000€
Montagesystem:ca. 150 €/kWp
Wechselrichter:ca. 200 €/kWp
Jährliche Kosten: ca. 200 – 500 €

Von den Anschaffungskosten abgesehen müssen sich Eigentümer außerdem noch um die Installation kümmern und die Anlage regelmäßig warten lassen. Das beinhaltet auch die regelmäßige Reinigung.

Selbst eine Versicherung muss eigenständig abgeschlossen werden, um im Schadensfall zu schützen. Falls hier etwas schiefläuft, sind Eigentümer auf sich allein gestellt.

Hersteller oder Verkäufer der Solaranlage helfen nur in den seltensten Fällen.

Warum lohnt es sich oft mehr, eine Solaranlage zu mieten?

Einerseits entfallen die hohen Anschaffungskosten komplett, sodass sich niemand verschulden muss. Und zum anderen genießen Mieter den Luxus eines Komplett-Service Pakets.

Das heißt: Für einen monatlichen Betrag werden Installation, Wartung, Reparatur und Reinigung von der Firma übernommen. Sie müssen sich um nichts kümmern und bekommen zusätzlich zu dem Service eine kostenlose Versicherung, die sie vor Schäden und Ausfällen schützt.

Wenn Sie eine Solaranlage mieten, ersparen Sie sich die Koordination von Handwerkern und Elektrikern. Außerdem haben Sie bei Problemen immer einen Ansprechpartner, der Ihnen zur Seite steht. So sparen Sie mit Ihrer Solaranlage Kosten, Zeit und Nerven.

Für einen Direktvergleich schauen Sie gerne hier: Solaranlage kaufen oder mieten?

Was kostet es eine Solaranlage zu mieten?

Die Miete für eine Solaranlage liegt im Marktdurchschnitt zwischen 50 € und 160 € pro Monat. Je größer und ertragreicher die Anlage, desto höher der monatliche Mietpreis. Die Solaranlagen-Miete bleibt über eine Laufzeit von 20 Jahren konstant. Anschließend wird die Anlage kostenlos an den Mieter übergeben.

Anlagen Leistung Mietpreis pro Monat Mietpreis pro Jahr
2 – 3 kWp∅ 50 €600 €
4 – 5 kWp∅ 90 €1.000 €
6 – 7 kWp∅ 130 €1.600 €
8 – 9,5 kWp∅ 160 €2.000 €

Bei Enpal fangen die monatlichen Mietpreise bei 49 € an und sind im Gegensatz zu anderen Anbietern erst fällig, sobald die Solaranlage in Betrieb ist und Strom erzeugt. Vorsicht hier bei Anbietern, die schon vor Inbetriebnahme oder gar vor Installation die ersten Raten verlangen!

Achten Sie unbedingt auf die Vertragsbedingungen des Anbieters! Leider bauen die meisten Firmen die Anlagen nach Ablauf des Vertrags wieder ab oder verkaufen sie überteuert an die Mieter.

Enpal hat hier ein anderes Modell: Nach Ablauf der Mietzeit bekommen die Mieter ihr Anlage für einen symbolischen Euro geschenkt und können sie so lange wie sie möchten weiter nutzen. Bei einer Lebensdauer von 30 bis 40 Jahren sind das nach Vertragsende also nochmals 10 bis 20 Jahre kostenfreie Nutzung.

Wie lange ist die Garantie?

Wenn Sie bei Enpal mieten, erhalten Sie während der gesamten Laufzeit eine Garantie für Ihre PV-Anlage. Das bedeutet, dass Sie 20 Jahre lang vor Ausfällen, Katastrophen, Schäden oder Problemen geschützt sind. Falls es ein Problem geben sollte, kümmert sich Enpal um alles – kostenlos.

Welche Art von Solarmodul wird verbaut?

Auf dem Markt gibt es heute viele verschiedene Typen von Solarzellen. Die bekanntesten sind monokristalline, polykristalline und Dünnschicht. Sie unterscheiden sich hauptsächlich in ihrem Aussehen und ihrem Wirkungsgrad.

Je höher der Wirkungsgrad, desto höher die Stromausbeute und desto höher der Preis für die einzelnen Module. Enpal verbaut ausschließlich monokristalline Solarmodule.

Diese haben den höchsten Wirkungsgrad und erzielen bei unseren Kunden das beste Ergebnis.

Hier können Sie mehr über die Typen von Solarzellen und Solarmodulen erfahren.

Welche Vorteile habe ich, wenn ich bei Enpal miete?

Wie eben erwähnt, bekommen Sie hochqualitative monokristalline Solarmodule mit dem höchsten Wirkungsgrad – ohne Anschaffungskosten.

Die monatlichen Beträge sind im Marktdurchschnitt sehr gering und während der Laufzeit müssen Sie sich um nichts kümmern.

Durch das Rundum-Sorglos-Paket sind Installation, Wartung, Reparatur und Reinigung im Preis inklusive und alles wird für Sie koordiniert.

Nach Ende der Laufzeit bekommen Sie dann noch Ihre Anlage geschenkt, die Sie so lange wie möglich weiter nutzen können. Andere Anbieter hingegen bauen die Anlage nach Vertragende wieder ab oder Mieter müssen die Anlage kaufen. Wenn Sie bei Enpal mieten, haben Sie also von Anfang an die Gewissheit, dass die Anlage Ihnen gehören wird. Und das ohne zusätzliche Kosten.

Wie funktioniert der Stromzählertausch?

Elektriker in Deutschland sind derzeit knapp. Wenn sie eine Solaranlage kaufen würden, müssten Sie sich eigenständig um die Koordination von Elektrikern kümmern, die Ihre Anlage anschließen, die Kabel verlegen und den Stromzähler austauschen.

Momentan gibt es im Markt leider lange Wartezeiten. Wenn Sie bei Enpal mieten, werden alle Handwerker, Solarteure und Elektriker schnell und effektiv für Sie koordiniert. Außerdem nutzt Enpal den Stromzähler von Discovergy, der im Handumdrehen angebracht wird und Ihren alten Zähler ersetzt.

Das geht viel schneller und kostet Sie keine Nerven.

Um was muss ich mich kümmern?

Wenn Sie Ihre Solaranlage bei uns mieten, übernehmen wir sämtliche Schritte.

Unsere Solarteure und Handwerker sind deutschlandweit im Einsatz und kümmern sich um die Installation, Wartung, Reparatur und Reinigung Ihrer Anlage.

Sie stehen mit unseren Solarexperten in Kontakt, die Ihnen immer zur Seite stehen, alles für Sie planen und durchführen. Wir machen den Prozess für Sie so einfach wie möglich und 100 % kostenlos.

Ob sich das Mietmodell auch für Sie rentiert, können Sie hier kostenfrei herausfinden:

Источник: https://www.enpal.de/magazin/solaranlage-mieten

Photovoltaik

Solaranlage Kosten & Preise: Lohnt sich Photovoltaik?

Mit einer Kleinstanlage – auch Plug-in-Anlage, Balkon-Modul, steckerfertige Anlage oder Stecker-Solar-Anlage genannt – kannst Du auf dem Balkon Solarstrom erzeugen.

Du bringst die Anlage am Balkongeländer an oder stellst sie auf den Balkon und schließt sie an eine Steckdose an – im Idealfall brauchst Du dazu keinen Elektriker.

Prüfen solltest Du aber Deinen Mietvertrag, ob das Anbringen von Modulen am Balkon möglicherweise untersagt ist oder ob das Einverständnis Deines Vermieters erforderlich ist.

Sinn und Zweck der Systeme ist, dass Du einen Teil Deines Stroms selbst erzeugen kannst, dadurch weniger Strom aus dem Netz verbrauchst und somit Kosten sparst.

Rund 400 Euro (brutto) kosten Systeme mit 275 Watt Leistung – 40 bis 70 Euro Stromkosten kannst Du damit im Jahr sparen.

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Innerhalb von fünf bis zehn Jahren hat das Modul damit seine Kosten wieder eingespielt.

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In Schleswig-Holstein und in Freiburg gibt es eine Förderung für Balkonmodule. In Freiburg beträgt sie 200 Euro. Das Land Schleswig-Holstein gibt beim Kauf eines Stecker-Solar-Moduls mit 200 bis 600 Watt Leistung ebenfalls 200 Euro oder bis zu 50 Prozent des Kaufpreises dazu – mit solch einem Zuschuss rechnet sich eine Kleinstanlage noch schneller.

Mit welcher Stromproduktion kannst Du rechnen?

Wie viel Du durch ein Balkonmodul sparst, variiert je nachdem, wie viel Strom das Solarmodul erzeugen kann. Das hängt maßgeblich von vier Faktoren ab:

  1. der Himmelsrichtung, in die das Solarmodul zeigt,
  2. dem Neigungswinkel des Solarmoduls gegenüber dem Boden,
  3. der Lage des Balkons im Gebäude sowie
  4. der Sonnenstrahlung am Wohnort.

Wissenschaftler der Hochschule Rosenheim und Mitarbeiter der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) haben für den Standort Rosenheim ermittelt, wie hoch die Stromerträge auf unterschiedlichen Balkonen sind. Ergebnis: Es wird mehr Strom produziert, wenn das Modul nicht vertikal an der Wand oder am Balkongeländer befestigt ist, sondern schräg auf einem Gestell liegt.

Befindet sich über dem Balkon ein weiterer, verschattet dieser die untere Balkonfläche. Wenn Du einen Südbalkon hast, solltest Du die Module nach Osten oder Westen hängen – dann liegen die Module nicht im Schatten und produzieren mehr Strom, obwohl sie nicht nach Süden zeigen.

Die durch die Simulation ermittelten Erträge stimmen mit den Erfahrungen aus der Praxis überein – vorausgesetzt, der Anlagenbetreiber lebt in der Wohnung mit Balkonmodul. Bist Du häufiger verreist, kannst Du weniger eigenen Solarstrom nutzen. Dann lohnt sich ein Balkonmodul weniger.

Stromertrag von Balkonmodulen je nach Ausrichtung und Neigung

Ausrichtung von Modul und BalkonNeigungswinkel des Moduls
90 Grad70 Grad
Süden auf Süd-Balkon780 Wh/Watt980 Wh/Watt
Süden auf Ost-Balkon476 Wh/Wattnicht ermittelt
Osten auf Ost-Balkon572 Wh/Wattnicht ermittelt
Süden auf West-Balkon536 Wh/Wattnicht ermittelt
Westen auf West-Balkon568 Wh/Wattnicht ermittelt

Angaben in Wattstunden pro Jahr je Watt Leistung des Moduls
Quelle: Hochschule Rosenheim/DGS: „Erzeugungsprofile, Lastprofile und betriebswirtschaftliche Analyse kleiner PV-Systeme zur direkten Deckung des Eigenverbrauchs“ (Stand: März 2017)

Wie funktionieren steckerfertige Solarmodule?

Sogenannte Stecker-Solar-Systeme kannst Du direkt in die Steckdose in der Wohnung oder auf dem Balkon stöpseln. Das darfst Du, wenn das Modul bis zu 600 Watt Leistung hat und wenn eine „spezielle Energiesteckvorrichtung“ vorhanden ist (VDE-Norm 0100-551-1). Was damit gemeint ist, definiert die Norm nicht genau.

Nach Auffassung der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) solltest Du aber die folgenden Punkte einhalten, wenn in Deiner Wohnung haushaltsübliche Schutzkontaktsteckdosen (auch Schuko-Steckdose genannt) montiert sind:

  • Du darst die Stecker-Solar-Anlage nur an eine Wandsteckdose schließen, nicht an eine Mehrfach-Verteilersteckdose.
  • Die Steckdose, an die Du das Modul schließt, muss im Anschlusskasten über einen Sicherungsautomaten gesichert sein. Bei Schraubsicherungen muss ein Elektriker eine kleinere Sicherung eindrehen.
  • Damit Du Dir beim Einstöpseln keinen Stromschlag holst, muss die Stecker-Solar-Anlage dem Sicherheitsstandard der DGS entsprechen. Eine Übersicht geprüfter Systeme findest Du hier.

Willst Du mehr als 600 Watt oder mehr als ein Modul an die Steckdose schließen, benötigst Du eine Steckdose vom Typ Wieland. Der dreipolige Stecker ist auf jeden Fall berührungssicher. Bis zu 20 Module mit maximal 4,6 Kilowatt Leistung kannst Du an eine Wieland-Steckdose koppeln. Sie kostet etwa 40 Euro.

Einrechnen musst Du noch die Kosten für den Elektriker, der die Anlage auaut. An die Steckdose anschließen kannst Du das Solarmodul dann selbst. Gibt es auf Deinem Balkon noch keine Steckdose, empfiehlt die DGS, direkt eine Wieland-Dose einzubauen.

Sobald das Solarmodul Licht ausgesetzt ist, erzeugt es Strom. Dieser fließt in Dein Hausnetz und speist die Verbrauchsgeräte, die gerade Bedarf haben.

Der konstante Strombedarf in einem Haushalt – die sogenannte Grundlast – liegt nach Messungen der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin in der Regel zwischen 80 und 120 Watt.

Erzeugt das Modul mehr Strom, als Du gerade in der Wohnung benötigst, wandert der Strom ins öffentliche Stromnetz.

Als Faustregel gilt: Wenn Du ein Solarmodul hast, das rechnerisch ein Zehntel Deines Strombedarfs decken kann, kannst Du in der Regel etwa 10 Prozent des Solarstroms nicht selbst nutzen. Das trifft beispielsweise zu, wenn Dein Verbrauch bei 2.

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500 Kilowattstunden im Jahr liegt und Du ein 260-Watt-Modul auf Deinem Süd-Balkon um 70 Grad geneigt installiert hast.

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Hat das Modul weniger Leistung oder erzeugt weniger Strom pro Watt Leistung, speist Du weniger als 10 Prozent Deines Solarstroms ins Netz, möglicherweise auch nichts.

Was ist zu tun, wenn Du Strom ins Netz speist?

Rechnest Du damit, dass Du kleine Strommengen einspeisen wirst, musst Du Deinen Netzbetreiber informieren. Dein Stromzähler braucht dann eine Rücklaufsperre. Dein Messstellenbetreiber (meist ist das der Netzbetreiber) baut Dir einen solchen Zähler ein. Bei Anlagen mit weniger als 1.000 Watt Leistung sollte dies kostenfrei sein.

Digitale Stromzähler verfügen bereits standardmäßig über eine Rücklaufsperre. Einen eigenen Zähler für eingespeisten Strom oder einen Zweirichtungszähler zu setzen, ist bei Anlagen unter 800 Watt Leistung nicht vorgeschrieben.

Trotzdem gibt es Netzbetreiber, die genau das verlangen: einen Einspeisezähler für kleinste Strommengen.

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) rät seinen Mitgliedsunternehmen zu diesem Verhalten, wenn nicht ausgeschlossen ist, dass ein Kunde Strom ins Netz einspeist.

Das Messstellen-Entgelt, quasi die Miete für den Zähler, sollte 20 Euro im Jahr betragen. Für den Einbau des Zählers verlangen die Firmen aber dreistellige Beträge – dann kannst Du die Stecker-Solar-Anlage kaum rentabel betreiben.

Weitere Pflichten beim Betreiben von Stecker-Solar-Anlagen

Stecker-Solar-Anlagen verursachen den geringsten bürokratischen Aufwand unter allen Photovoltaik-Systemen, die ans Stromnetz angeschlossen werden.

Wenn Du auf Deinem Dach eine mehr als 1 Kilowatt große PV-Anlage betreibst, musst Du deutlich mehr Pflichten erfüllen, als wenn Du ein Stecker-Solar-System nutzt.

Die kleine Anlage musst Du lediglich im Marktstammdatenregister eintragen und bei ihrem Abbau auch wieder austragen.

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Und Du solltest Deinen Netzbetreiber über die Anlage in Kenntnis setzen. In Bayern und Nordrhein-Westfalen bieten die Netzbetreiber Formulare zur Anmeldung. Wohnst Du in einem anderen Bundesland, dann schreibe Deinen Netzbetreiber an oder schicke ihm das Meldeformular des VDE für Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz.

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Darüber hinaus hast Du keine Pflichten; es sei denn, Du beziehst eine Einspeisevergütung für überschüssigen Strom, den Du ins Netz speist. Das lohnt sich kaum und macht den Anlagenbetrieb aufwendiger: Die eingespeiste Strommenge musst Du messen, dem Netzbetreiber melden und auch Einnahmen von ein paar Euro versteuern. 

Источник: https://www.finanztip.de/photovoltaik/

Lohnt sich eine Solaranlage – Vor- und Nachteile + Optionen

Solaranlage Kosten & Preise: Lohnt sich Photovoltaik?

Immer wieder stellen sich Häuslebauer, Hausherren oder Besitzer größerer Flächen die Frage, ob es Sinn macht eine Photovoltaikanlage oder Solaranlage zu kaufen.

Welchen Nutzen hat man von einer Photovoltaikanlage oder einer Solaranlage? Lohnt es sich seine Heizung mit einer Solarthermieanlage zu koppeln? Da das Thema immer wieder zahlreiche Fragen aufwirft und auch nach vielen Jahren noch von zentraler Bedeutung ist, haben wir Ihnen nachfolgend alle wichtigen Informationen zusammengestellt.

Die Photovoltaikanlage:

Im Vorfeld sollten Sie sich zunächst überlegen, was mit dem erzeugten Strom Ihrer Photovoltaikanlage passieren soll. Im Prinzip gibt es hier nur zwei Optionen. Entweder Sie bauen die Photovoltaikanlage um möglichst viel des erzeugten Stroms selbst zu nutzen oder aber Sie bauen die Photovoltaikanlage um möglichst viel des erzeugten Stroms einzuspeisen.

Möchten Sie besonders viel des erzeugten Stroms einspeisen, erhalten Sie für jede einzelne erzeugte Kilowattstunde die sogenannte Einspeisevergütung. Auf diese Art und Weise ist es möglich den Kaufpreis der Anlage vollständig zu refinanzieren und nach einigen Jahren sogar Gewinn zu erwirtschaften.

Aktuell lohnt sich die Einspeisung von Strom immer dann, wenn Ihnen eine möglichst große Fläche – ausgerichtet nach Süden – zur Verfügung steht.

Selbstverständlich spielt auch der Kaufpreis der Photovoltaikanlage bei der Anschaffung und dem Erzielen von Gewinnen eine große Rolle.

Möchten Sie besonders viel Solarstrom selbst nutzen beispielsweise im Haushalt, empfiehlt sich eine kleinere Photovoltaikanlage. Die Kleinanlagen für Ein- oder Zweifamilienhäuser. Immer häufiger lösen Kleinanlagen den Gedanken der vollständigen Stromeinspeisung ab.

Eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach erzeugt heutzutage eigenen Strom zwischen 10 Cent bis 14 Cent pro Kilowattstunde.

Setzt man diesem Preis für die verbrauchte Kilowattstunde dem aktuellen Hausstrompreis von 28 Cent und mehr entgegen, erhält man hier einen großes Einsparpotenzial gegenüber den bisherigen monatlichen Kosten für Strom.

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Selbstverständlich müssen auch bei dieser Variante die Kosten der Refinanzierung der Anlage kalkuliert und einbezogen werden. Das Betreibermodell wird zusätzlich vom Staat gefördert. Einerseits wird die Verbauung eines zusätzlichen Stromspeichers bezuschusst, andererseits ist der Eigenverbrauch von Solarstrom bei Kleinanlagen bis zu 10 kWp vollständig frei von Abgaben.

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Ob sich eine Photovoltaikanlage für Sie zum Eigenverbrauch oder zur Einspeisung von Strom eignet Bedarf der Einzelfallanalyse.

Die Solaranlage:

Selbstverständlich stellt sich die Frage ob sich eine thermische Solaranlage lohnt, genauso wie die einer Photovoltaikanlage Solaranlage.

Im Gegensatz zur klassischen Photovoltaik Solaranlage macht sich die thermische Solaranlage immer bei den eigenen eigengesparten Heizkosten bemerkbar.

Jedoch sollten Sie bedenken, dass auch die Planung, Installation, der Betrieb sowie die Wartung der thermischen Solaranlage Geld kosten.

Die Planung nach dem eigenen Bedarf stellt bei der Beantwortung der Frage, ob sich eine thermische Solaranlage lohnt, einen wichtigen Aspekt dar, denn gerade im Sommer liegt äußerst selten ein ausreichender Bedarf an Wärme vor. Die erzeugte Energie wird demnach völlig unnötig bereitgestellt.

Es empfiehlt sich aus diesem Grund kompetente Hilfe bereits während der Planung in Anspruch zu nehmen. Schließlich soll sich die Investition vollständig bezahlt machen.

Siehe auch: Wie funktioniert eine Solaranlage?

Kosten für die Installation und Instandhaltung einer Photovoltaikanlage

Die Anschaffungskosten einer Photovoltaikanlage setzen sich aus mehreren unterschiedlichen Komponenten zusammen.

Insgesamt mehr als 85 Prozent der Kosten betragen die Kosten für das Material der Solarmodule, des jeweiligen Montagesystems, des Wechselrichters, der Solarleitung sowie kleinerer benötigter Bauteile zur Installation. Weitere Kosten können beispielsweise für einen zusätzlichen Stromspeicher anfallen.

Der Kostenpunkt der Solarmodule bestimmt sich nach Art und Beschaffenheit sowie der Fertigung. Die Solarmodule bilden in der Anschaffung den größten Kostenfaktor. Unterschieden wird hierbei zwischen monokristallinen und polykristallinen Modulen. Auch Dünnschichtmodule können zur Verbauung in Frage kommen.

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Dank unterschiedlicher Herstellungsverfahren sowie spezifischen Eigenheiten der jeweiligen Modelle gibt es gewaltige Preis- und Leistungsunterschiede zwischen den einzelnen Modultypen. Dabei liegen die Kosten für die einzelnen Module zwischen X,XX und X,XX Euro pro Wpeak.

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Die Kosten für ein Einfamilienhaus mit einem benötigten Leistungsbedarf von 4000 Kilowattstunden pro Jahr liegen demnach zwischen 6.000 bis 8.500 Euro.

Der Kostenpunkt des Wechselrichters liegt bei rund 2.000 Euro. Der Wechselrichter stellt einen wichtigen Bestandteil der Photovoltaikanlage dar. Die Module der Photovoltaikanlage erzeugen Gleichstrom, sämtliche Haushaltsgeräte werden allerdings mit Wechselstrom betrieben. Der Wechselrichter wird demnach zwingend benötigt um den Strom umzuwandeln.

Der Kostenpunkt der Montage der Photovoltaikanlage durch einen Fachmann oder eine Fachfirma kann pro montiertem Kilowatt Peak Leistung mit 120 bis 180 Euro beziffert werden. Bedenken Sie unbedingt, dass auch die Kosten der Planung- und Dokumentation hinzukommen.

Optional können weitere Kosten entstehen. Beispielsweise können Kosten für ein zusätzliches Photovoltaik Speichermedium entstehen.

Insbesondere seit der genehmigten Speicherförderung, welche seit dem Jahre 2013 beantragt werden kann, stehen diese Geräte immer wieder im Fokus.

Schließlich wird der Eigenverbrauch des Solarstroms immer attraktiver. Die sinkende Einspeisevergütung tut ihr Übriges dazu.

Auch die laufenden Kosten einer Photovoltaikanlage sollten vor der Anschaffung bedacht werden. Die laufenden Kosten einer Photovoltaikanlage stellen im Vergleich zu den Kosten der Anschaffung jedoch nur einen sehr geringen Teil dar.

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Im Beispiel des Einfamilienhauses liegen diese Kosten bei bis zu 300 Euro im Jahr und errechnen sich nach Art und Umfang der jeweiligen Anlage. So zählen zu den Betriebskosten auch Versicherungsbeiträge sowie Rücklagen für etwaige Reparaturen.

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Auch die jährlichen Kosten für Miete des Einspeisezählers sollte bedacht werden.

Die Kosten für die Installation und Instandhaltung einer thermischen Solaranlage

Einen höheren Preis als die Brauchwassererwärmung hat die Solarheizung zu Heizungsunterstützung – auch thermische Solaranlage genannt.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) vergibt jedoch Solarthermie Förderungen von mindestens 2.000 Euro. Diese reduziert selbstverständlich den Anschaffungspreis der Solarheizung.

Allerdings gibt es spezielle Voraussetzungen für die jeweilige Förderung an welche es sich zu halten gilt!

Die Kosten für den laufenden Betrieb einer thermischen Solaranlage gestalten sich ähnlich den Kosten einer klassischen Photovoltaik Solarlange.

So setzen sie sich diese Kosten aus den Kosten der Versicherung, des Strom für die Umwälzpunkte sowie den Kosten der Wartung zusammen.

Die Wartung einer thermischen Solaranlage wird mit 50 bis 100 Euro beziffert und sollte jährlich durchgeführt werden.

Die Kosten der Umwälzpumpe für den Strom sind selbstverständlich vom jeweiligen Stromanbieter abhängig.

Mobile Solaranlage kann sich lohnen

Nicht nur große und statische Solaranlagen können sich lohnen. Vor allem im Camping Bereich kann eine Solaranlage jenseits der Zivilisation für eine autarke Stromversorgung sorgen. Die Geräte sind deutlich günstiger und bietet den Urlaubern noch mehr Unabhängigkeit. Lesen Sie hierzu unseren Artikel zum Thema Solaranlagen für Wohnwagen.

Anfrage Dachflächen Vermietung

Bilder: © Romolo Tavani – fotolia.com, © schwalm – fotolia.com

Источник: https://www.solaranlagen-abc.de/lohnt-sich-eine-solaranlage/

Solaranlage – Kosten & Fakten im Überblick

Solaranlage Kosten & Preise: Lohnt sich Photovoltaik?

Eine Solaranlage wandelt Sonnenenergie in Strom oder Warmwasser um. Damit trägt sie maßgeblich zur Gewinnung von sauberer und erneuerbarer Energie bei. Lesen Sie im Folgenden, welche Typen von Solaranlagen es gibt, welche Vor- und Nachteile sie haben und wie viel sie kosten.

Strom oder Wärme? Die beiden Solaranlagetypen

Der Begriff „Solaranlage“ beinhaltet zwei verschiedene Technologien der Energiegewinnung – die Gewinnung von elektrischem Strom und die Gewinnung von Wärme für Warmwasser und Heizung.

  • Stromgewinnung mit Photovoltaik

Bei der Solarstromerzeugung wird Sonnenenergie in elektrische Energie umgewandelt. Man spricht hier auch von der Photovoltaik.

Das Herzstück einer Photovoltaikanlage sind die Solarzellen, die in Modulen zusammengefügt, mit ihren Zellen die Sonnenstrahlen in elektrischen Gleichstrom umwandeln.

Dieser wird vom Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt, der für den Eigenbedarf genutzt oder in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden kann.

Solarmodule einer Photovoltaikanlage

  • Wärmegewinnung mit Solarthermie

Um Sonnenenergie in Wärme umzuwandeln, wird das Prinzip der Solarthermie genutzt: Kollektoren nehmen die Wärme der Sonnenstrahlen auf und leiten diese an eine Trägerflüssigkeit (Sole-Wasser-Gemisch) weiter.

Die erhitzte Flüssigkeit wird anschließend in einen Wärmespeicher gepumpt. Von dort kann das erwärmte Wasser jederzeit zum Duschen oder Spülen abgezapft oder aber zum Heizen genutzt werden.

Eine Solarthermieanlagehilft so, die Kosten für Warmwasser und Heizung niedrig zu halten.

Sonnenkollektoren einer Solarthermieanlage [attention type=red]

Durch die Nutzung einer Solaranlage ergeben sich folgende Vor- und Nachteile:

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VorteileNachteile
  • Nutzung einer sauberen und regenerativen Energiequelle
  • Einsparung von Strom- bzw. Heizkosten
  • Mehr Unabhängigkeit von steigenden Strom- bzw. Heizkosten
  • Energiegewinnung von Lage, Witterung und Jahreszeit abhängig
  • Regelmäßige Anlagenreinigung notwendig

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Solaranlage installieren – was gibt es zu beachten?

Um den größtmöglichen Ertrag mit Ihrer Solaranlage zu erzielen, sollten Sie folgende Punkte vorab überprüfen:

Vermeiden Sie Verschattungen durch andere Objekte

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Solaranlage kaufen: Mit welchen Kosten muss ich rechnen?

Die Kosten Ihrer neuen Solaranlage hängen von der Art der Anlage, ihrer Größe und der Qualität der einzelnen Bestandteile ab.

Photovoltaikanlagen sind in den letzten Jahren günstiger geworden, was vor allem mit der Preissenkung der Solarmodule zu tun hat. Diese sowie der Wechselrichter stellen den größten Anteil der Anschaffungskosten dar.

Für eine Anlage inklusive Montage und Inbetriebnahme sollten Sie rund 1.350 Euro pro kWp (Kilowatt peak) einkalkulieren. Eine sieben kWp leistungsstarke Anlage (geeignet für ein Einfamilienhaus) würde damit rund 9.

500 Euro kosten.

Hinzu kommen:

  • einmalige Netzanschlusskosten: 500 bis 1.000 Euro (eventuell bereits im Kaufpreis inkludiert)
  • jährliche Betriebskosten, welche die Wartung, Reparatur, Reinigung und Versicherung gegen Sturmschäden oder Diebstahl enthalten: rund zwei Prozent des Kaufpreises
  • jährliche Gebühr für die Bereitstellung des Stromzählers, der die Menge des ins öffentliche Netz eingespeisten Stroms zählt: rund 30 bis 50 Euro.
  • optionale Kosten für einen Stromspeicher: 6.000 bis 10.000 Euro.

Die Kosten für eine Solarthermieanlage sinken stetig, wenn auch recht langsam. Die Kollektoren und der Wärmespeicher sind bei Solarthermieanlagen die größten Kostenfaktoren.

Entscheidend bei der Planung ist die Nutzung der Anlage: Soll diese ausschließlich Warmwasser bereiten oder auch als Heizungsunterstützung dienen? Wie viel der benötigten Wärme soll von der Anlage abgedeckt werden? Anhand dieser Kriterien sollten Sie die Fläche der Solarkollektoren und die Größe des Wärmespeichers wählen:

  • Für die Warmwasserbereitung sind in der Regel 1 bis 1,5 Quadratmeter Kollektorfläche pro Person notwendig. Der Wärmespeicher sollte ein Speichervolumen von 50 bis 80 Litern pro Person betragen.
  • Für die Heizungsunterstützung benötigen Sie pro Person 3 bis 4 Quadratmeter Kollektorfläche und ein Wärmespeichervolumen von 150 bis 200 Litern.

Das heißt: Für ein Einfamilienhaus betragen die Anschaffungskosten einer thermischen Solaranlage für die Warmwasserbereitung 5.000 und 8.000 Euro. Mit zusätzlicher Heizungsunterstützung sollten Sie hingegen 8.000 bis 12.000 Euro einkalkulieren.

Zusätzliche Kosten fallen an für:

  • Montage und Installation: ca. 2.000 Euro (einmalig)
  • jährliche Betriebskosten (Wartung, Versicherung, Reparaturen): jährlich ca. 100 bis 150 Euro.

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Wann lohnen sich Photovoltaik und Solarthermie?

Solaranlagen sind mit hohen Kosten verbunden – in der Anschaffung und Pflege. Staatliche Förderungen sollen die finanzielle Last etwas mindern.

Neben den staatlichen Förderungen bei den Investitionskosten können Nutzer einer Photovoltaikanlage von der sogenannten Einspeisevergütung profitieren.

Hier zahlt der Staat über 20 Jahre hinweg für jede über Photovoltaik erzeugte und ins Stromnetz eingespeiste Kilowattstunde einen gewissen Betrag aus.

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Die Einspeisevergütung ist inzwischen sehr niedrig, sodass Solaranlagen sich darüber nur über eine langfristige und effiziente Nutzung refinanzieren und schließlich Gewinn abwerfen. Finanziell gesehen lohnt sich die Nutzung von Solarenergie vor allem über die Einsparung von Strom- und Heizkosten bei Eigenverbrauch.

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Neben dem wirtschaftlichen Aspekt darf man bei der Frage die ökologischen Vorteile von Solar nicht vergessen. Solaranlagen erzeugen Strom und Wärme ohne fossile Brennstoffe zu verbrennen und arbeiten so emissionsfrei – aus ökologischer Sicht macht das Solaranlagen durchaus lohnend.

Solaranlagen auf dem Flachdach: Geht das?

Klar! Die Module einer Solaranlage – egal ob Photovoltaik oder Solarthermie – lassen sich bei einem Flachdach auf einer Aufständerung montieren. Die Neigung lässt sich wie gewünscht einstellen und an die jeweiligen Gegebenheiten anpassen.

Damit es zu keiner Überschattung der hintereinander aufgereihten Module kommt, müssen Gänge zwischen den Reihen gelassen werden. Das erleichtert im Laufe der Zeit Wartungsarbeiten. Die frei stehende Aufständerung vermeidet außerdem eine Überhitzung der Module, was die Leistungsfähigkeit der Solaranlage erhöht.

Die Montagekosten einer Solaranlage sind bei einem Flachdach etwas höher als bei einem Schrägdach.

Источник: https://service.focus.de/solaranlagen/solaranlage/

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