Solaranlage leasen oder mieten? Vorteile, Nachteile & Kosten

Contents
  1. Solaranlage mieten – Solaranlagen ab 66 € im Monat.1
  2. Schritt 1: Ihr Standort
  3. Schritt 2: Die Dachneigung
  4. Schritt 3: Die Dachausrichtung
  5. Schritt 4: Ihr Stromverbrauch
  6. Ihr Ergebnis im Solaranlage Rechner
  7. Solaranlage mieten statt kaufen – rechnet sich das?
  8. Was die Pacht einer Solaranlage kostet
  9. Zehn Biallo-Tipps für die Miete einer Solaranlage
  10. Markttrends bislang nicht dokumentiert
  11. Fazit: Pacht spart Aufwand, Kauf ist meist lukrativer
  12. Diese Frage stellt sich: Photovoltaik mieten oder kaufen?
  13. Wie lässt sich eine Photovoltaikanlage mieten?
  14. Worauf solltest du achten, wenn du eine PV-Anlage mieten möchtest?
  15. Kosten von Photovoltaik: Mieten vs. kaufen
  16. Ein fremdes Dach für Photovoltaik anmieten
  17. Was genau spricht nun dafür, eine Photovoltaikanlage zu mieten?
  18. Photovoltaik mieten oder kaufen: Was sagt deine finanzielle Situation
  19. Photovoltaik – Kaufen oder Mieten?
  20. Kosten bei der Miete der Photovoltaikanlage
  21. Exkurs: Kosten bei der Miete eines Daches
  22. Photovoltaik mieten oder kaufen? Ein Fazit
  23. Photovoltaikanlage mieten, pachten oder leasen
  24. Was kostet eine Solaranlage?
  25. Kann ich eine PV-Anlage mieten?
  26. Welche Vorteile hat das Mieten einer Solaranlage?
  27. Solaranlage mieten: Alle Nachteile auf einen Blick
  28. Solaranlage pachten: Das müssen Sie wissen
  29. Hat nur wenig mit Obst zu tun: Der Fruchtgenuss
  30. Lohnt sich das Pachten einer Solaranlage?
  31. Pachtvertrag: Vorsicht vor unrealistischen Eigenverbrauchsquoten
  32. Nehmen Sie Servicepakete genau unter die Lupe
  33. Pachten oder kaufen? Was ist effizienter?
  34. Photovoltaikanlage leasen: Tipps für Privathaushalte und Unternehmen
  35. Kurz gesagt

Solaranlage mieten – Solaranlagen ab 66 € im Monat.1

Solaranlage leasen oder mieten? Vorteile, Nachteile & Kosten

ENTEGA Solarstrom komplett. Inklusive Wartung und Reparatur. In 4 Wochen installiert.

Mit Solar können Sie nachhaltig Stromkosten senken. Unser kostenloser Solaranlage Rechner ermittelt schnell und einfach den potenziellen Ertrag Ihrer Photovoltaikanlage.

Je genauer die Angaben zur Größe und Ausrichtung Ihres Daches sind, desto exakter lässt sich die Wirtschaftlichkeit Ihrer individuellen PV-Anlage einschätzen.

Hier sehen Sie, welche Faktoren wichtig sind und welche Werte Sie für den Solaranlage Rechner benötigen.

Schritt 1: Ihr Standort

Die Sonne scheint nicht überall in Deutschland gleich lang. Daher benötigen wir Ihre Postleitzahl, um die Leistung Ihrer Anlage so exakt wie möglich berechnen zu können.

Schritt 2: Die Dachneigung

Flach-, Schräg- oder Spitzdach? Der Neigungswinkel Ihres Daches beeinflusst, wie viel kWh Strom die Module produzieren und ist damit ein wichtiger Faktor für die Berechnung.

Schritt 3: Die Dachausrichtung

Geben Sie an, ob Ihr Gebäude nach Osten, Süden oder Westen ausgerichtet ist. Je mehr Sonnenstunden Ihre Dachfläche abbekommt, desto mehr Solarenergie produzieren Sie.

Schritt 4: Ihr Stromverbrauch

Der Solaranlage Rechner ermittelt die optimale Anlagengröße für Ihren Eigenverbrauch im Haushalt. Für alles, was Sie nicht verbrauchen, erhalten Sie eine Einspeisevergütung.

Ihr Ergebnis im Solaranlage Rechner

Ihr individuelles Ergebnis: die voraussichtlich produzierte Strommenge und die damit verbundene Rendite bei einer Investition in Solarthermie. Auf Wunsch bekommen Sie auch die Optionen eines Speichers angezeigt, den wir mit einer Förderung unterstützen.

Und natürlich sehen Sie die monatlichen Strompreise, die für ENTEGA Solarstrom komplett anfallen. Wie geht es weiter? Schicken Sie uns einfach eine unverbindliche Anfrage.

Unser Service beantwortet alle Fragen rund um Finanzierung, Technik und Montage durch Fachbetriebe.

[attention type=yellow]

Sie sind schon ENTEGA-Kunde? Dann profitieren Sie von unserer Solarstrom-Förderung. Wir fördern den Stromspeicher für Ihre Solaranlage mit 400 € und eine Modernisierung Ihres Zählerschranks mit 1.000 €.

[/attention]

Falls Sie einen Freund erfolgreich für unser Photovoltaik-Mietmodell begeistern, bedanken wir uns dafür mit einem Best-Choice-Gutschein über 200 €².

 
Werden Sie Teil der Energiewende und sichern Sie sich Ihre Solarenergie-Förderung.

Wie viel Solarenergie und damit Stromertrag wird eine Photovoltaik-Komplettanlage unter Berücksichtigung von Dachneigung (Flachdach, Schrägdach etc.

) sowie Dachausrichtung, geografischer Lage und Fläche der Solarmodule erbringen? Wie viel beträgt Ihre Stromkostenersparnis? Lohnt sich in Ihrem Fall eine Solaranlage mit Speicher? Wie hoch ist Ihr direkter Eigenverbrauch und wie viel Prozent können Sie mit einer PV-Anlage selbst decken? Diese Fragen sowie Fragen zu den Solaranlagen-Kosten und zur Kapazität bzw. Leistung einer Anlage inklusive Photovoltaikspeicher beantworten wir hier und in unserem Solarrechner.

Nach Ihrer Anfrage über unseren Photovoltaikrechner prüfen unsere Experten mit Ihnen gemeinsam die technische Machbarkeit und die Wirtschaftlichkeit Ihres Solarprojekts – eventuell bei einem Besichtigungstermin vor Ort. Zwischen Ihrem Auftrag und der finalen Planung des Photovoltaikanlagen-Komplettpakets vergehen nur ca. zwei Wochen.

Für die Installation der Anlage beauftragen wir erfahrene Fachbetriebe aus Ihrer Region. Die Installation der Solarmodule, der Leitungen und des Wechselrichters, der üblicherweise im Keller verbaut wird, dauert für gewöhnlich nur einen Tag. Danach wird noch der Zähler durch Ihren Netzbetreiber gewechselt und Ihre Solaranlage kann in Betrieb gehen.

Wartung, Reparaturen und Versicherung sind in der monatlichen Pauschale, die Sie über unseren Photovoltaikanlagen-Rechner kalkulieren können, enthalten. Die Anlage wird regelmäßig überprüft und gewartet und falls Reparaturen notwendig sind, werden diese kurzfristig umgesetzt. Beides erfolgt durch ausgewählte Fachbetriebe in Ihrer Nähe.

Die Vertragslaufzeit für Ihre Solaranlagen-Miete beträgt 18 Jahre. Nach Ablauf haben Sie die Wahl: Sie können den Vertrag verlängern, die Anlage von uns abbauen lassen oder die Solaranlage zum Zeitwert kaufen.

Jetzt unverbindlich und kostenfrei über Solarstrom informieren

Generelle Fragen zu Solaranlagen.

Lohnt sich eine Solaranlage überhaupt noch mit der sinkenden Einspeisevergütung?

Ja, Solarstrom selbst zu erzeugen, rechnet sich weiterhin – sowohl für das Klima als auch für Ihren Geldbeutel. Allerdings hat sich das Geschäftsmodell geändert.

Wurden frühere Anlagen primär darauf ausgerichtet, möglichst viel Strom zu produzieren, um diesen ins öffentliche Netz gegen eine entsprechende Vergütung einzuspeisen, so geht es heute darum, möglichst viel von dem selbst erzeugten Strom selbst zu verbrauchen, um die Stromrechnung zu reduzieren. Dennoch: Sie können selbstverständlich auch weiterhin Ihren Solarstrom einspeisen.

Welche Voraussetzungen gelten für mein Dach?

Auf Ihrem Dach können Solarmodule installiert werden, wenn eine ausreichend große Dachfläche (ca. 20 m2) zur Verfügung steht, die wenig verschattet ist. Ihre Dachfläche sollte nach Osten, Westen oder Süden zeigen oder ein Flachdach sein.

Eine technische Voraussetzung ist die Breite Ihrer Dachbalken: Diese muss mindestens 6,3 cm betragen, damit die Solarpanele sicher auf Ihrer Dachkonstruktion angebracht werden kann.

Anhand der Bilder und Daten ermitteln unsere Solarexperten die technische Machbarkeit Ihres Solarprojekts.

Wie groß muss eine Solaranlage sein?

Während frühere Anlagen vor allem darauf ausgerichtet waren, möglichst viel Strom zu produzieren und diesen gegen eine Gebühr ins Netz einzuspeisen, geht es heute darum, die Anlage nach dem eigenen Verbrauch auszurichten. Die richtige Größe für Ihre Solaranlage bestimmen wir deswegen anhand Ihres Stromverbrauchs und Ihrer verfügbaren Dachfläche. So erhalten Sie eine Anlage, die zu Ihnen und Ihrem Bedarf passt.

Welchen Anteil meines Stromverbrauchs kann ich durch den Solarstrom decken?

[attention type=red]

Es lassen sich bis zu 38% Ihres Stromverbrauchs über die Anlage abdecken. Ihr Autarkiegrad beträgt in diesem Fall 38%. Ihr tatsächlicher Autarkiegrad hängt allerdings von weiteren Größen ab, z. B.

[/attention]

von der Anlagengröße und auch vom Verbrauchsverhalten in Ihrem Haushalt. Verbrauchen Sie viel Strom mittags, wenn die Sonneneinstrahlung am höchsten ist, so steigt Ihr Autarkiegrad. Ein Stromspeicher kann Ihnen helfen, den Autarkiegrad zu erhöhen.

Sie nutzen Ihren erzeugten Strom auch dann, wenn die Sonne nicht mehr scheint.

Produziert meine Solaranlage nur bei schönem Wetter Strom?

Ihre Solaranlage produziert auch dann Strom, wenn der Himmel bewölkt ist oder wenn es regnet. Die Hersteller der Kollektoren entwickeln Solarmodule für solche sogenannten „Realbedingungen“, d.h. diese berücksichtigen auch diese häufige Wetterlage.

Fragen zu ENTEGA Solarstrom komplett.

Wie funktioniert ENTEGA Solarstrom komplett?

Mit ENTEGA Solarstrom komplett gelangen Sie zu einer Solaranlage ohne eigene Anschaffungskosten. Gegen eine feste monatliche Gebühr errichtet ENTEGA die Solaranlage auf Ihrem Dach.

Der per Photovoltaik produzierte Strom gehört komplett Ihnen und wird vor Ort von Ihnen verbraucht. Sie reduzieren damit Ihre Stromrechnung und machen sich unabhängiger von Marktpreisentwicklungen.

ENTEGA sichert Ihnen eine Funktionsgarantie der Solaranlage über 18 Jahren zu.

Wie hoch sind die monatlichen Kosten?

ENTEGA Solarstrom komplett ist bereits ab 53 € pro Monat erhältlich. Wir richten uns bei der Auswahl der Anlagengröße und -leistung nach der von Ihnen benötigten Strommenge und Ihrer verfügbaren Dachfläche. Die monatliche Gebühr, die wir vereinbaren, bleibt über die Jahre stabil.

Nutzen Sie unseren Online-Rechner für eine erste Preisindikation. Weitere Kosten wie eine Zählerplatzerneuerung, erhöhter Verkabelung- oder Installationsaufwand können wir allerdings erst berücksichtigen, wenn wir uns Ihr Solarprojekt individuell vor Ort oder anhand von Bildern betrachtet haben.

Bitte beachten Sie hier auch eventuelle Fördermöglichkeiten von ENTEGA.

Was sind die Vorteile von ENTEGA Solarstrom komplett?

Sie gelangen zu einer Solaranlage ohne eigene Anschaffungskosten und sichern sich gegen jedes Risiko ab: ENTEGA bietet Ihnen für die feste monatliche Gebühr ein komplettes Servicepaket und übernimmt die Installation der Anlage, die Abstimmung mit dem Handwerk sowie eventuelle Reparaturen. Versicherung und die Wartung der Anlage sind ebenfalls inklusive.

[attention type=green]

Während die Sonne für Sie arbeitet, können Sie sich entspannt zurücklehnen und zusehen, wie sich Ihre Stromkosten reduzieren. Darüber hinaus machen Sie sich unabhängiger von zukünftigen Strompreiserhöhungen und schützen das Klima mit der Produktion von grünem Solarstrom.

[/attention]

Zudem erhalten Sie eine Vergütung für den produzierten Strom, den Sie nicht selbst verbrauchen und ins Netz einspeisen.

Welche Voraussetzungen gelten für ENTEGA Solarstrom komplett?

ENTEGA Solarstrom komplett richtet sich an Hauseigentümer, die den produzierten Strom ausschließlich selbst nutzen. Ihr jährlicher Stromverbrauch sollte aus Wirtschaftlichkeitsgründen mindestens 3.500 Kilowattstunden (kWh) betragen.

Muss zu Vertragsbeginn noch eine Einmalzahlung oder eine Service-Pauschale an ENTEGA entrichtet werden?

Nein, Sie tragen außer der monatlichen Gebühr keine weiteren Investitionskosten.

Wer installiert die Anlage? Wie lange dauert die Installation?

ENTEGA kooperiert bei der Installation der Solarstrom-komplett-Anlagen mit erfahrenen und leistungsfähigen Fachbetrieben aus Ihrer Region. Typische Solarstrom komplett-Anlagen für unsere Privatkunden werden an nur 1 – 2 Tagen installiert. Die Zählersetzung und damit die Inbetriebnahme erfolgt durch den Netzbetreiber in der Regel separat. Der Fachbetrieb koordiniert den Termin.

Wer kümmert sich um die Wartung? Was wenn mal etwas kaputt ist?

Darum kümmern wir uns. Unsere erfahrenen Partnerunternehmen planen und installieren Ihre Anlage nicht nur, sondern übernehmen auch die regelmäßige Wartung. Sollte es doch mal zu einer Störung kommen, sorgen wir dafür, dass Ihre Photovoltaik-Anlage schnell repariert wird und alles wieder läuft.

Werden sämtliche Reparaturkosten und Wartungskosten über die monatliche Gebühr abgedeckt?

Die ENTEGA übernimmt die Wartung, sämtliche Reparaturen sowie Versicherung. Der Kunde genießt damit eine Funktionsgarantie über die gesamte Vertragslaufzeit von 18 Jahren.

Wie lange läuft die Vertragslaufzeit und was passiert nach deren Ablauf?

[attention type=yellow]

Die Vertragslaufzeit für ENTEGA Solarstrom komplett beträgt 18 Jahre. Nach Ablauf der Vertragslaufzeit haben Sie die folgenden Optionen: 1.

[/attention]

Verlängerung des bestehenden Vertrages – automatisch um ein weiteres Jahr, wenn er nicht gekündigt wird. Kündigungsfrist beträgt 6 Monate. 2.

Kauf der Anlage zum Sachzeitwert plus einer Bearbeitungsgebühr von 150 €(der Sachzeitwert gibt den Anlagenwert zu dem jeweiligen Zeitpunkt wieder).

3. Die Anlage wird durch ENTEGA ausgebaut.

Muss ich von meinem bisherigen Stromversorger zur ENTEGA wechseln?

Es würde uns aber sehr freuen, wenn wir Sie als Stromkunden begrüßen dürfen und Sie als Ihr Energieversorger mit klimafreundlichem Ökostrom beliefern können. Sprechen Sie uns an, wir finden für Sie einen optimalen Tarif.

Was passiert, wenn ich das Haus verkaufen möchte?

Der neue Eigentümer kann Ihren ENTEGA Solarstrom komplett-Vertrag übernehmen und seinerseits von den günstigen Konditionen profitieren. Wirtschaftlich ist diese spätere Übernahme sehr attraktiv. Alternativ kann der Kunde die Anlage von der ENTEGA zum sog. Sachzeitwert zzgl. 150 € Bearbeitungspauschale übernehmen.

Wessen Eigentum ist die Solaranlage und der produzierte Strom?

Wir überlassen Ihnen die Anlage zur Nutzung, bleiben aber Eigentümer. Der Strom, den die Solaranlage produziert, gehört komplett Ihnen.

Welche Versicherungsschäden deckt das Rundum-Sorglos-Paket von ENTEGA Solarstrom komplett ab?

Ihre ENTEGA Solarstrom komplett wird durch ENTEGA gegen den unvorhergesehenen Sachsachaden versichert.

[attention type=red]

Dabei werden folgende Fälle abgedeckt: • Bedienungsfehler, Ungeschicklichkeit oder Vorsatz Dritter • Konstruktions-, Material- oder Ausführungsfehler • Kurzschluss, Überstrom oder Überspannung • Versagen von Mess-, Regel- oder Sicherheitseinrichtungen • Wasser-, Öl- oder Schmiermittelmangel • Überdruck oder Unterdruck • Brand, Blitzschlag, Explosion • Wasser oder Feuchtigkeit • Sturm, Hagel, Frost, Eisgang, Überschwemmung oder Schneedruck

[/attention]

• Tierverbiss

Gibt es eine App mit der die täglichen Erträge bzw. mein Verbrauch visualisiert werden können?

Ja. Bei der Installation Ihrer Solaranlage vergeben wir einen Zugang zum „Sunny Portal“ von SMA Solar Technology AG. Dafür benötigen Sie eine E-Mail-Adresse.

„Sunny Portal“ können Sie als Desktop-Anwendung nutzen oder per App über Ihr Tablet oder Smartphone aufrufen. Mit „Sunny Portal“ haben Sie die Möglichkeit die Daten Ihrer Anlage, z.B.

die produzierte Strommenge abzurufen und sich visualisieren zu lassen.

Ist für die Überwachung der Anlage eine ständige Internetverbindung notwendig?

Ja. Der Einsatz der Webconnect-Funktion erfordert eine permanente Internetverbindung. 

Ist eine kabelgeführte LAN-Leitung zum Hauswirtschaftsraum erforderlich oder reicht eine W-LAN Verbindung zum Wechselrichter aus?

Der Anschluss der Anlage erfolgt in der Regel über eine WLAN-Verbindung. Eine LAN Verbindung wäre nur dann nötig, wenn das Signal von Anlage zu W-LAN Router zu schwach wäre.

Wer ist Ihr Solarmodul-Hersteller?

Mit IBC Solar und Hanwha Q Cells arbeiten wir mit den bekanntesten Unternehmen der Branche in einer Kooperation zusammen.

Wer stellt Ihre Wechselrichter her?

Unsere Wechselrichter stammen von SMA Solar Technology AG.

Ist ein späterer Wechsel zu einem Pachtmodell mit Batteriespeicher möglich?

Ja, alle ENTEGA Solarstrom komplett-Anlagen können um den Speicher nachgerüstet werden. Damit können Sie zusätzlich Ihren Solarstrom speichern und ihn so rund um die Uhr nutzen.

Источник: https://www.entega.de/entega-solarstrom-komplett/

Solaranlage mieten statt kaufen – rechnet sich das?

Solaranlage leasen oder mieten? Vorteile, Nachteile & Kosten

Solarkraft liegt im Trend: Über 1,7 Millionen Anlagen produzieren mittlerweile in Deutschland dezentral Energie. Damit lieferte die Photovoltaik 2019 über sieben Prozent des erzeugten Stroms. Natürlich hat nicht jedes Dach das Zeug zum Solardach – aber zumindest theoretisch wäre bei uns auf rund 16 Millionen Eigenheimen Platz für klimaschonende Photovoltaik (PV).

Wer das Investment oder die technische Planung scheut, kann auch eine Solaranlage mieten. Doch „Pachtmodelle sollten sich Interessenten genau anschauen und durchkalkulieren“, rät Thomas Wennmacher von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Denn den Vorteilen stehen eine Reihe Nachteile gegenüber.

Lesen Sie auch: Photovoltaik – Kraftwerke auf dem Dach lohnen sich

Seit 2012 werben Stadtwerke, überregionale Energieerzeuger und spezialisierte Unternehmen hierzulande dafür, bei Solarkraft auf Miete statt Kauf zu setzen.

Ähnlich wie beim Auto-Leasing finanzieren die Firmen das Objekt und kassieren dafür Pacht.

Hausbesitzer stellen also lediglich ihre Dachflächen für eine Solaranlage bereit und zahlen im Gegenzug für die Nutzung des erzeugten Stroms während der Vertragslaufzeit feste Gebühren.

Die gleichbleibend hohe monatliche Miete hängt von diversen Faktoren ab: dazu zählen die Anlagengröße gerechnet in Kilowatt (kW), die Qualität der Systemelemente wie Module oder Wechselrichter, die eventuelle Ergänzung durch einen Stromspeicher, die Bausteine des Servicepakets wie Reparaturkosten oder Versicherung oder auch die Länge des Pachtvertrags über zehn, 15 sowie 20 Jahre. Nach zwei Jahrzehnten kann man die Anlage dann in der Regel quasi umsonst übernehmen. Dann hat sich das System aus Sicht des Verpächters amortisiert.

Was die Pacht einer Solaranlage kostet

Kleine Anlagen mit einer Höchstleistung von 3,5 Kilowatt-Peak (kWp), abgespeckten Leistungen und einer 15-jährigen Vertragslaufzeit sind schon für 50 bis 60 Euro Miete im Monat erhältlich.

Ein Drei-Personen-Haushalt kann damit rund 30 Prozent seines Stromverbrauchs von durchschnittlich 3.600 kWh decken. Heißt: Zur Pachtrate muss immer auch der benötigte Reststrom aus dem Netz hinzugerechnet werden.

Größere Systeme für Eigenheime mit sechs bis sieben kWp inklusive Rundum-sorglos-Servicepaket und Speicher kommen schnell auf 150 bis 170 Euro monatliche Pacht.

[attention type=green]

Viele Stadtwerke, große Energieerzeuger sowie spezialisierte Anbieter präsentieren per Online-Konfigurator auf ihren Webseiten Mietpakete, die allerdings wenig über die Wirtschaftlichkeit der Offerte aussagen.

[/attention]

„Oft wird der Eigenverbrauch der Kunden zu optimistisch kalkuliert, die Entwicklung des Strompreises zu hoch angesetzt oder die Ersparnis auf einen sehr langen Zeitraum von 25 oder 30 Jahren berechnet“, erläutert Verbraucherschützer Wennmacher.

Ende 2017 hat der Spezialist für Finanzierungsmodelle 13 Solarpacht-Angebote für NRW-Städte mit dem Ergebnis geprüft: Nur drei erwiesen sich unter den getroffenen Annahmen als wirtschaftlich.

Auch Markus Lohr von der Denkzentrale Energie kommt in einer Studie zum Ergebnis, dass über 50 Prozent der realisierbaren Einsparungen vom Verpächter beansprucht würden und das Modell daher aus rein wirtschaftlicher Perspektive für Kunden nicht attraktiv sei.

Zehn Biallo-Tipps für die Miete einer Solaranlage

Für Verbraucher muss die Wirtschaftlichkeit aber nicht das zentrale Argument des Pachtmodells sein. Immer mehr Bürger wollen das Klima schützen und sehen die Produktion der eigenen Energie als gute Option. Damit sich eine gemietete Solaranlage auf dem Hausdach aber in jedem Fall lohnt, sollten diese zehn Biallo-Tipps beachtet werden:

1. Angebote von mehreren Firmen einholen. Die Wirtschaftlichkeit der Modelle unterscheidet sich stark. Auf unabhängigen Vergleichsportalen wie photovoltaik-angebotsvergleich.de können Interessierte unverbindlich Mietangebote anfordern. Dann mit dem Angebot des örtlichen Stadtwerks vergleichen; die beauftragen meist regionale Handwerker.

2. Der Eigenverbrauch des Stroms sollte realistisch angesetzt werden. Über den Anteil wird ein wesentlicher Teil der Pacht bezahlt.

3. Zentral für die Kalkulation ist die Einspeisevergütung. Die staatlich festgelegte Zahlung für Strom aus erneuerbaren Quellen, der ins Netz eingespeist wird, lag im April 2020 bei 9,44 Cent pro kWh bei Anlagen mit weniger als 10 kWp. Monatlich wird die Vergütung neu berechnet.

4. Die Entwicklung des Strompreises in den nächsten Jahren sollte mit etwa ein Prozent pro Jahr konservativ kalkuliert werden. Wer sie zu hoch ansetzt, schönt die ökonomische Perspektive der Anlage. Zwischen 2010 und Anfang 2020 sind die Strompreise bei uns von etwa 23 Cent auf rund 30 Cent geklettert.

5. Die Vertragsdetails müssen präzise studiert werden. Die Frage lautet: Was müssen Pächter zusätzlich zur Miete noch zahlen? Rundum-sorglos-Angebote etwa inklusive Versicherung sind natürlich teurer als Starter- oder „Light“-Pakete.

6.

Entscheidend ist die Qualität der Solarmodule. Der Klassiker sind monokristalline Zellen. Sie haben einen Wirkungsgrad von 14 bis 18 Prozent.

Über die Hälfte der verbauten Solarmodule in Deutschland sind aus multikristallinen Zellen, die einen Wirkungsgrad von 12 bis 16 Prozent haben und daher preiswerter sind.

[attention type=yellow]

7. Eine Garantie, wie viel Strom „geerntet“ werden kann, geben Verpächter nicht.Daher liegt es im Eigeninteresse der Mieter, die PV-Produktion penibel zu überwachen. Das Anlagen-Monitoring gehört ergo immer dazu und sollte idealerweise Teil des Vertrags sein.

[/attention]

8. Je nach Vertrag haften die Verpächter für Ausfälle oder Schäden an der PV-Anlage. Muss das Dach allerdings repariert werden, zahlt der Mieter – auch für die Demontage und anschließende Montage der PV-Module.

9. Strom-Speicher verdoppeln den Autarkiegrad in etwa, bringen aber beim Pachtmodell laut Verbraucherschützer Wennmacher „aus finanzieller Hinsicht praktisch nichts. Und können das Ergebnis je nach Pachtaufschlag sogar noch verschlechtern“. Hinzu kommt: Es fehlen Daten, wie lange Speicher im Schnitt halten.

Die Lebensdauer der PV-Module liegt bei 20 bis 30 Jahren, die von Wechselrichtern wird auf durchschnittlich 15 Jahre geschätzt.

10. Was passiert nach Ablauf des Mietvertrags? In der Regel ist die Monatsmiete so kalkuliert, dass Hausbesitzer nach Vertragsablauf die Anlage für einen Euro quasi geschenkt bekommen.

Doch das sollte vorab geklärt und vertraglich festgehalten werden. 

Lesen Sie auch: Photovoltaik-Anlagen – Sind Stromspeicher wirtschaftlich?

Markttrends bislang nicht dokumentiert

Wie stark sich Mietmodelle hierzulande in den vergangen Jahren durchgesetzt haben, darüber gibt es keine Erkenntnisse. Marktdaten oder Studien liegen auch beim Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) nicht vor.

Salomonisch formuliert BSW-Geschäftsführer Carsten Körnig: „Kauf und Pacht der Anlage haben ihre jeweiligen Vorzüge. Bei der Pacht braucht man kein Startkapital, beim Kauf ist man sofort selbst Besitzer der gesamten Anlage.

“ Auch Experte Wennmacher von der Verbraucherzentrale NRW „liegen keine belastbaren Marktdaten zum PV-Mietmodell vor“.

Fazit: Pacht spart Aufwand, Kauf ist meist lukrativer

Fest steht: Sofern eigenes Kapital zur Verfügung steht, ist der Kauf einer Anlage in der Regel die bessere Option. Man trifft selbst alle Entscheidungen und spart Dienstleistungsgebühren sowie monatliche Mietbelastungen.

Auch eine Finanzierung über die KfW sollte geprüft werden. Die staatliche Förderbank unterstützt den PV-Zubau in Deutschland mit günstigen Krediten.

Im Programm 270 der KfW werden derzeit ab 1,03 Prozent effektiver Jahreszins verlangt.

Wer die Umwelt schützen und keine Arbeit mit einer PV-Anlage haben will, für den ist die Solaranlagen-Miete durchaus eine gute Option. Mit den richtigen Dienstleistern lässt sich der Traum von der eigenen Stromproduktion in wenigen Wochen umsetzen. Denn die Partner erledigen die Arbeit.

Lesen Sie auch: Steuerbonus für Energetische Sanierung – neues Fördermittel für Eigentümer

Источник: https://www.biallo.de/energie/news/solaranlage-mieten-statt-kaufen-%E2%80%93-rechnet-sich-das/

Diese Frage stellt sich: Photovoltaik mieten oder kaufen?

Solaranlage leasen oder mieten? Vorteile, Nachteile & Kosten

Wer von nachhaltigem Solarstrom profitieren möchte, hat heutzutage mehrere Möglichkeiten: Du kannst eine Anlage für Photovoltaik selbst planen und kaufen oder aber eine Solaranlage mieten. Doch wo liegen die Vor- und Nachteile dieser beiden Optionen? Wo sind die finanziellen Unterschiede? Und wie funktioniert die Anmietung einer Photovoltaikanlage überhaupt?

Wie lässt sich eine Photovoltaikanlage mieten?

Wenn du keine Anlage kaufen möchtest, kannst du eine Photovoltaikanlage (PV-Anlage) mieten. Viele Unternehmen oder auch Stadtwerke bieten mittlerweile Solaranlagen zur Miete an.

Das verantwortliche Unternehmen plant und installiert für gewöhnlich die PV-Anlage und kümmert sich um Wartung und Reparaturen, sollten diese anfallen.

Hausbesitzer zahlen eine monatliche Miete an das Unternehmen, verbrauchen den erzeugten Strom aus der Solaranlage selbst oder speisen ihn gegen eine Vergütung in das öffentliche Netz ein.

Worauf solltest du achten, wenn du eine PV-Anlage mieten möchtest?

Bevor du dich dazu entscheidest, eine Photovoltaikanlage zu mieten, solltest du dich über die Voraussetzungen und möglichen Verpflichtungen informieren. Sobald ein Vertragsentwurf von einem Anbieter vorliegt, ist es wichtig, ihn genau prüfen.

Im ersten Schritt ist zu beachten, dass du auch die gemietete PV-Anlage beim Finanzamt anmelden musst, wenn du überschüssigen Strom einspeist und somit gewerblich handelst. Die Einnahmen daraus musst du in der jährlichen Steuererklärung angeben.

Je nachdem fällt für dich steuerrechtlich auch die Umsatzsteuer an, sofern du nicht von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch machst.

[attention type=red]

Darüber hinaus musst du als Mieter deine Photovoltaikanlage bei der Bundesnetzagentur anmelden, wenn du von der Einspeisevergütung profitieren möchtest.

[/attention]

Als Mieter solltest du dir außerdem konkrete Gedanken zu Versicherung und Brandschutz machen, sollte dies nicht Vertragsbestandteil sein.

Was die Voraussetzungen und Pflichten angeht, unterscheidet sich die Miete einer PV-Anlage in vielen Punkten also kaum von dem Kauf.

Bezüglich der vertraglichen Vereinbarungen mit dem „Vermieter“ der Solaranlage solltest du dir unter anderem die folgenden Fragen stellen:

  • Wie sieht die Haftungslage aus? Wer haftet für was? Wer kümmert sich um Reparaturen, wenn diese anfallen?
  • Wie sehen die Kündigungsrechte aus?
  • Wird die PV-Anlage nach der Vertragslaufzeit deinstalliert oder kannst du sie nach der Mietdauer weiter nutzen? Falls ja, wie hoch sind die Kosten dafür?
  • Fallen sonstige Kosten, wie zum Beispiel für die Miete eines zusätzlichen Stromzählers, an?
  • Wer erhält die Einspeisevergütung, sollte eine Einspeisung des Solarstroms ins öffentliche Netz stattfinden? Oder ist generell nur der Eigenverbrauch möglich?
  • Wie steht es um das Zutrittsrecht des Vermieters zur Anlage? Ist das vertraglich geregelt?

Kosten von Photovoltaik: Mieten vs. kaufen

Beim Kauf einer Photovoltaikanlage fallen (bei einem klassischen Einfamilienhaus) Kosten zwischen 12.000 und 14.000 Euro an. Darin enthalten sind die Kosten für Material (Solarmodule, Wechselrichter etc.), Montage und laufenden Kosten pro Jahr wie Versicherung, Wartung oder Reparaturen an der Solaranlage.

Wer hingegen eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach installieren lässt und „nur“ anmietet, spart die anfänglichen hohen Investitionskosten und zahlt eine überschaubare monatliche Miete. Diese beträgt je nach Laufzeit, Dachfläche und Anlage 40 bis 100 Euro.

Je mehr man als Hausbesitzer den erzeugten Strom selbst nutzt, umso mehr Stromkosten spart man. Oft geht die PV-Anlage nach der Vertragslaufzeit von durchschnittlich 10 bis 25 Jahren in den Besitz des Hauseigentümers über, wodurch du langfristig deine Stromkosten reduzierst.

In beiden Fällen – ob du nun Photovoltaik mietest oder kaufst – erhöht ein Stromspeicher deine Eigenverbrauchsquote.

Ein fremdes Dach für Photovoltaik anmieten

Eine weitere Option für die Nutzung einer Photovoltaikanlage ist es, ein fremdes Dach dafür anzumieten. Als Mieter bist du dann allein für die Installation der Anlage verantwortlich und zahlst einen vertraglich definierten Mietbetrag an den Eigentümer des Daches, das du mietest.

Rechne bei einer Vertragslaufzeit über 20 Jahre mit einem durchschnittlichen m2-Preis von 50 bis 80 Euro pro Monat. Diese Option bietet sich an, wenn dein eigenes Haus nicht über genug Dachfläche verfügt, um eine Photovoltaikanlage wirtschaftlich nutzen zu können.

Es gibt mittlerweile einige Energieagenturen, Umweltinitiativen oder kommunale Verwaltungen, die Online-Börsen für Solardächer anbieten, um Dachbesitzer und interessierte Mieter zusammenzubringen.

Was genau spricht nun dafür, eine Photovoltaikanlage zu mieten?

Die Vorteile des Mietmodells für eine Solaranlage sind die wegfallenden Anfangsinvestitionen sowie der höhere Komfort. Der Rechercheaufwand und die Planung der Anlage entfallen, da dies das vermietende Unternehmen übernimmt. Es kümmert sich zudem um Installation, Wartung und Reparaturen.

Allerdings müssen diese natürlich (je nach vertraglichen Vereinbarungen) zusätzlich bezahlt werden. Ein möglicher Nachteil bzw. eine zu bedenkende Bedingung ist die langjährige Bindung an den Vermieter, die oft bis zu 25 Jahre beträgt. Entscheidungen bezüglich der Photovoltaikanlage triffst du also (im Vergleich zum Kauf) nicht allein.

Inwiefern sich die Miete einer Solaranlage lohnt, ist unter anderem von dem konkreten Mietpreis, der Anlagengröße sowie dem Verhältnis von Eigenverbrauch und Einspeisung abhängig. Zudem solltest du dich fragen, ob die Solaranlage nach Vertragslaufzeit in deinen Besitz übergeht oder wieder abgebaut wird.

Im letzten Fall hast du mit der Miete keine nachhaltige Investition getätigt.

Photovoltaik mieten oder kaufen: Was sagt deine finanzielle Situation

Bei der Entscheidung für den Kauf oder die Miete von Photovoltaik kommt es auf deine individuelle (finanzielle) Situation und deine Prioritäten an: Verfügst du über genug Kapital für die Anschaffung einer Solaranlage, ist dieses Szenario lukrativer – vor allem, wenn du Förderungen in Anspruch nimmst. In diesem Fall investierst du langfristig und triffst alle Entscheidungen bezüglich der Anlage selbst. Dafür musst du dich allerdings intensiver mit der Thematik Photovoltaik bzw. Photovoltaikanlage auseinandersetzen, um (mithilfe eines Fachmanns) die Anlage (langfristig) zu planen. Das Mieten einer Photovoltaikanlage ist trotz allem rentabel, wenn ein Kauf nicht infrage kommt. Der Strom aus einer gemieteten Solaranlage ist schließlich günstiger als der Strom aus dem öffentlichen Netz – und verhilft dir in jedem Fall zu einer kleinen Energiewende für dein Heim.

Источник: https://www.net4energy.com/de-de/energie/photovoltaik-mieten-oder-kaufen

Photovoltaik – Kaufen oder Mieten?

Solaranlage leasen oder mieten? Vorteile, Nachteile & Kosten

Der Kauf einer Photovoltaikanlage für ein typisches Einfamilienhaus kostet rund 12.000 bis 14.000 Euro. Es sind die Kosten für das Material, für die Montage und die laufenden Kosten.

Je nach Wahl des Modultyps kosten die Solarmodule etwa zwischen 6.000 und 8.300 Euro. Die Kosten für den Wechselrichter betragen circa 2.000 Euro.

Andere Komponenten der Anlage machen nur noch einen geringen Geldbetrag aus.

Bei der Montage durch einen Fachbetrieb muss mit Kosten von bis zu rund 180 Euro gerechnet werden. Pro Jahr fallen dann etwa 280 Euro als laufende Kosten für Versicherungen und als Rücklage für mögliche defekte Teile an.

Für viele Anwendungsfälle ist ein Stromspeicher interessant, um den Eigenverbrauchsanteil zu erhöhen. Aktuell entscheiden sich ca. 41% der Photovoltaik Nutzer für diese Variante.

Urheber: DAA Deutsche Auftragsagentur / Solaranlagen-Portal.com

Kosten bei der Miete der Photovoltaikanlage

Ein vergleichsweise neues Modell ist die Miete der Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach. Das Versprechen: keine Investitionskosten, eine überschaubare monatliche Mietzahlung und die Möglichkeit den erzeugten Strom zu nutzen. In vielen Fällen gibt es die Möglichkeit die Anlage nach 10 oder 20 Jahren komplett zu übernehmen.

Je effizienter der erzeugte Strom im eigenen Haus verbraucht werden kann, desto weniger Strom muss zugekauft werden und umso wirtschaftlicher ist die Anlage. Beachten Sie dabei, dass Sie ohne Speicher in der Regel nur auf eine Eigenverbrauchsquote von 30% bis 45% kommen – mit Speicher erhöht sich der Anteil auch 55% bis 70%. Die Kosten dafür liegen zwischen 50 Euro und 100 Euro.

Dafür erhält man eine Anlage zum Kaufpreis zwischen 4.500 Euro und 11.000 Euro.

Worauf Sie achten sollten:

  • Ist der Brutto- oder Nettomietpreis angegeben?
  • Kann die Anlage nach der Mietdauer weiter genutzt werden (zu welchem Preis?) oder wird sie kostenlos wieder abgebaut?
  • Wird eine Mindestmenge an selbstgenutzten Stromes durch den Vermieter garantiert?
  • Kann der Strom nur zum Eigenbedarf genutzt werden oder wird der überschüssige Strom zu Gunsten des Mieters eingespeist?
  • Gibt es weitere versteckte Kosten wie den Anschluss des jeweiligen Stromversorgers, die Miete für einen weiteren Stromzähler, zusätzlicher Montageaufwand (bei bestimmten Dacheindeckungen oder mehr Zeitaufwand als veranschlagt war)

Exkurs: Kosten bei der Miete eines Daches

Eine weitere Möglichkeit, sofern die eigene Dachfläche schon belegt oder nicht optimal für Photovoltaik geeignet ist: Die Miete eines anderen Daches.

Bei der Installation einer Photovoltaikanlage auf einem angemieteten Dach muss mit den gleichen Kosten gerechnet werden, da der Mieter komplett für die Errichtung der Anlage verantwortlich ist.

Zusätzlich zahlt er einen vertraglich festgelegten Betrag als Miete an den Hauseigentümer, dessen Dach er gemietet hat. Durchschnittlich sind dies etwa 50 bis 80 Euro pro Quadratmeter für eine Vertragslaufzeit von 20 Jahren.

[attention type=green]

Wenn man mit 40 Quadratmetern Dachfläche auf einem Einfamilienhaus rechnet, sind dies für den Mieter Kosten von 2.000 bis 3.200 Euro.

[/attention]

Für den Vermieter bedeutet diese Miete eine Einnahme (fast) ohne Gegenleistung. Die Photovoltaikanlage läuft ohne jegliche Energiezufuhr. Allerdings muss die Anlage installiert, die Kabel verlegt und der Stromzähler umgebaut werden, man muss also mit Bauarbeiten am eigenen Haus rechnen. Es entstehen für den Hausbesitzer jedoch keine weiteren Kosten.

Um potentielle Mieter und Vermieter zusammen zu bringen, berät der Fachbetrieb über Angebote in Ihrer Nähe. Es besteht zusätzlich die Möglichkeit, in Internetportalen nach passenden Dachflächen zur Miete suchen.

Photovoltaik mieten oder kaufen? Ein Fazit

Was spricht für und gegen das Mietmodell?

Das Mieten einer Photovoltaikanlage kann Vorteile haben: es müssen keine hohen Investitionskosten getragen werden und man kann dennoch von den Vorteilen der Technik profitieren. Für eine monatliche Miete kann man den erzeugten Strom nutzen – ein gutes Gefühl inklusive.

Zudem hat der geringe Aufwand seinen Reiz: für einen monatlichen Mietpreis erhält man eine komplette PV Anlage – man muss weder Kompontenten auswählen, noch sich um Installation, Wartung und Ersatz kümmern. Diese Aufgaben übernimmt schließlich der Vermieter der Anlage.

Dennoch kann man einige Nachteile des Modells nicht wegdiskutieren: Man ist 20 Jahre an den Vermieter der Anlage gebunden und muss den monatlichen Preis zahlen. Ist die Photovoltaikanlage auf dem Dach erstmal installiert kann man das Mietverhältnis nur schwer wieder raus.

Außerdem muss der Mietvertrag gründlich geprüft werden – auf viele Fragen, die beantwortet werden müssen haben wir oben bereits hingewiesen. Gerade wenn nach 20 Jahren die Anlage wieder abgebaut wird, hat man durch die monatlichen Zahlungen nicht in einen bleibenden Wert investiert.

Ob sich die Miete einer Photovoltaikanlage lohnt, hängt besonders von der Größe der Anlage, der Verfügung über den erzeugten Stromes (Eigenverbrauch, Einspeisung, etc.), dem Mietpreis und dem Kleingedruckten ab.

Was spricht für und gegen den Kauf einer Anlage?

Sofern das Kapital zur Verfügung oder geliehen werden kann, ist der Kauf einer Anlage in vielen Fällen die langfristig sinnvollere Option. Beim Kauf treffen Sie als Eigentümer selbst alle Entscheidungen – und haben keine monatlichen Belastungen aus der Mietzahlung.

Die gesunkenen Kosten für Photovoltaikanlagen und die Möglichkeit den erzeugten Strom selbst zu verbrauchen und diesen Eigenverbrauch zu maximieren. Es gibt zudem günstige Finanzierungsmöglichkeiten bei denen die Anlage als Grundsicherung bereits ausreicht.

[attention type=yellow]

Wer die finanziellen Mittel zur Verfügung hat, für den ist der Kauf der Anlage sicher die interessantere und lukrativere Option.

[/attention]

Die Miete von Dachfläche ist eine sehr gute Alternative, in Photovoltaik zu investieren, selbst wenn man kein Haus besitzt oder keine ausreichend große Dachfläche zur Verfügung steht. Aus Vermietersicht ist das reine Vermieten seiner Dachfläche an einen Investor für einen vergleichsweise langen Zeitraum ist aufgrund der geringen Mieten an sich kein interessantes Modell mehr.

Wie teuer ist eine Photovoltaikanlage bei Ihnen? Wir haben Ihnen die Kosten für Photovoltaik einmal anhand aktueller Daten zusammengefasst. Sie können über den Photovoltaik Rechner auch die Kosten einer Anlage auf Ihrem Dach ermitteln. Wir helfen Ihnen darüber hinaus gerne bei der Suche nach Fachbetrieben, die eine Miete oder den klassischen Kauf der Anlage anbieten.

Nächste Seite

Источник: https://www.solaranlagen-portal.com/photovoltaik/kosten/kaufen-mieten

Photovoltaikanlage mieten, pachten oder leasen

Solaranlage leasen oder mieten? Vorteile, Nachteile & Kosten

Ob in München, Hamburg oder Leipzig: Die Preise für Grundstücke und Immobilien explodieren. Auch in ländlichen Gegenden ist bezahlbarer Wohnraum Mangelwahre. Und selbst wer sich ein Eigenheim leisten kann, muss seine Kosten im Blick behalten.

Die Installation einer Solaranlage scheint da – langfristig betrachtet – eine gute Investition zu sein. Die Kosten für die Anschaffung amortisieren sich innerhalb weniger Jahre und der Käufer macht sich unabhängig von den Preisvorgaben großer Energiekonzerne.

Dennoch ist der Erwerb einer Solaranlage für viele Menschen nicht zu finanzieren. Wer aber die Vorteile einer PV-Anlage nutzen und auf saubere Energie setzen möchte, hat zum Glück verschiedene Alternativen zur Auswahl.

Wir erklären, welche dies sind, was Sie dabei beachten sollten und ob sich diese Alternativen überhaupt lohnen.

Eine Photovoltaikanlage wird installiert © Marina Lohrbach, stock.adobe.com

Was kostet eine Solaranlage?

Zwischen 5.000 und 15.000 Euro müssen Sie für Material und Montage in jedem Fall einplanen. Eine stolze Summe, die nicht jeder von uns auf der hohen Kante liegen hat. Und: Als Hausbesitzer sollten Sie immer Rücklagen bilden, mit denen Sie eventuelle Reparaturen bezahlen können.

Diese Rücklagen sollten Sie auch für den Kauf einer Solaranlage möglichst nicht antasten. Wie hoch die Investitionssumme genau ist, hängt aber von den individuellen Begebenheiten an Ihrem Haus ab.

Neben der Form Ihres Daches und dem Neigungswinkel, spielen auch die Marke der Solarmodule und der exakte Zelltyp eine wichtige Rolle.

Viele Faktoren bestimmen den Preis einer Photovoltaikanlage

Kann ich eine PV-Anlage mieten?

Ja – wer ein geeignetes Dach besitzt, aber die hohen Anschaffungskosten scheut, kann die Solaranlage auch ganz einfach mieten. Dabei können Sie den produzierten Strom selbst verbrauchen. So haben Sie über 15 bis 20 Jahre Energiesicherheit und das gute Gefühl, Umwelt und Klima zu schützen.

Je nach Anbieter und Vertrag, müssen Sie mit durchschnittlich 80 Euro Mietkosten im Monat rechnen. Dieser Betrag bleibt üblicherweise über die gesamte Vertragslaufzeit bestehen. Läuft der Vertrag nach dieser Zeitspanne aus, können Sie die Mietdauer meist verlängern oder die Anlage zum aktuellen Wert kaufen.

Welche Vorteile hat das Mieten einer Solaranlage?

  • Keine Investitionskosten: Anders als beim Kauf einer Solaranlage, müssen Sie als Mieter kein Geld für die Anschaffung ansparen. Unternehmen schützen so ihre Liquidität. Gerade, wenn Sie in den vergangenen Jahren keine Rücklagen bilden konnten, ist dies ein enormer Vorteil.
  • Umfassender Service: Die Instandhaltung und Pflege einer Solaranlage kann aufwendig sein. Reparaturen sind dann meist teuer. Als Mieter profitieren Sie von einem All-in-one-Paket, das neben dem Auau auch die Versicherung und Übernahme eventueller Reparaturen abdeckt.
  • Garantierter Festpreis: Als Mieter haben Sie die Gewissheit, dass sich der Mietpreis über die nächsten 15 bis 20 Jahre nicht ändern wird. Das gibt Ihnen Planungssicherheit.

Wie bereits erwähnt, können Sie überschüssigen Strom außerdem ins Netz einspeisen.

Die Frage ist dann, wer von der Einspeisevergütung profitiert – Sie, oder der Vermieter. Diesen Punkt sollten Sie vor Vertragsabschluss unbedingt klären.

Solaranlage mieten: Alle Nachteile auf einen Blick

Wo Licht ist, da ist auch Schatten. Überlegen Sie daher genau, ob sich das Mieten einer Solaranlage für Sie rechnet und beziehen Sie die folgenden Aspekte in Ihre Überlegungen mit ein:

  • Preisbindung: Vor- und Nachteil zugleich, kann die Mietpreisbindung sein. Sollte sich im Nachhinein herausstellen, dass die monatliche Miete Sie finanziell zu sehr belastet, haben Sie meist das Nachsehen.
  • Vertragsbindung: Ob die vermietende Firma sauber arbeitet und die Anlage konsequent wartet – oder eben nicht – lässt sich vorab schwer beurteilen.

Investieren Sie also ausreichend Zeit in eine intensive Recherche und versuchen Sie authentische Erfahrungsberichte anderer Mieter einzuholen.

Nur so ist garantiert, dass Sie einen seriösen Anbieter finden und die Vertragsbindung nicht nachträglich bereuen. Das ist noch nicht alles.

Denn oft handelt es sich bei dem Mietvertrag in Wahrheit um einen Pachtvertrag. Was das genau bedeutet? Im nächsten Absatz erfahren Sie mehr.

Solaranlage pachten: Das müssen Sie wissen

Bevor wir hier ins Detail gehen: Kennen Sie den Unterschied zwischen einem Miet- und einem Pachtvertrag? Wenn die Antwort „ja“ heißt, haben Sie vielen Menschen etwas voraus. Das ist auch kein Wunder, denn beide Begriffe werden häufig synonym verwendet.

Und auch viele Energieversorgungsunternehmen sprechen von einem Mietvertrag, wenn eigentlich ein Pachtvertrag gemeint ist – und umgekehrt.

Der Grund liegt auf der Hand: Als potenzieller Kunde informieren Sie sich vorab im Internet über die verschiedenen Möglichkeiten, in eine Solaranlage zu investieren. Das Sie diesen Artikel lesen, ist das beste Beispiel.

Und wie die meisten anderen User, werden wahrscheinlich auch Sie bei Google nach „Solaranlage mieten“ recherchiert haben – und eben nicht nach „Solaranlage pachten“. Das aber nur am Rande. Zurück zu der Frage, was der Unterschied zwischen einem Mietvertrag und einem Pachtvertrag ist.

Hat nur wenig mit Obst zu tun: Der Fruchtgenuss

Auch wenn Sie nicht Rechtswissenschaften studiert oder das Bürgerliche Gesetzbuch auf dem Nachttisch liegen haben, ist der Unterschied recht leicht zu verstehen. Bei einem Mietvertrag erhalten Sie das Recht zum Gebrauch einer Immobilie oder eines Grundstücks.

Sie dürfen dort leben, Ihre Kinder großziehen und die Räume nach Belieben möblieren. Als Pächter dürfen Sie all dies ebenfalls. Es kommt aber ein weiterer Aspekt hinzu.

[attention type=red]

Denn als Pächter haben Sie zusätzlich zur sogenannten Gebrauchsgewährung das Recht zum „Genuss der Früchte“.

[/attention]

Dass bedeutet: Sie dürfen nicht nur die Sache selbst nutzen, sondern auch einen Teil der Erträge behalten, die mit eben jener Sache erwirtschaftet werden. Streng genommen profitieren Sie also nur bei einem Pachtvertrag von der Einspeisevergütung.

Photovoltaikanlage: Der Unterschied zwischen Pacht und Miete

Lohnt sich das Pachten einer Solaranlage?

Zu Beginn schließen Sie als Hauseigentümer einen Pachtvertrag mit dem Verpächter. Dieser läuft ähnlich wie beim Mietvertrag meist über 15 bis 20 Jahre. In diesem Vertrag wird festgehalten, welchen Betrag Sie dem Pächter monatlich für den Betrieb der Anlage überweisen müssen.

Fast noch wichtiger, sind aber die Vertragsdetails, in denen Ihre Rechte und Pflichten als Pächter definiert werden. So kann es sein, dass Ihnen das Risiko eines Minderertrages oder sogar eines Ertragsausfalls übertragen wird.

Das bedeutet auch: Sie als Pächter haben sich um die Überwachung der Anlage und die Ertragskontrolle zu kümmern.

Pachtvertrag: Diese Punkt müssen Sie überprüfen

  • Muss laut Vertrag eine Errichtungsgebühr gezahlt werden?
  • Wird die Anlage vom Verpächter gewartet, instandgehalten und umfassend versichert?
  • Werden Ihnen als Pächter Mindeststromerträge garantiert?
  • Was geschieht mit der Anlage, wenn Sie Ihr Haus verkaufen wollen – oder müssen?
  • Können Sie ein Sonderkündigungsrecht nutzen?

Erst wenn diese Aspekte geklärt sind, sollten Sie den Pachtvertrag unterzeichnen.

Pachtvertrag: Vorsicht vor unrealistischen Eigenverbrauchsquoten

Ob sich der Pachtvertrag finanziell rechnet, ist auch eine Frage des Eigenverbrauchs. Manche örtliche Energieversorger machen hier unrealistische Angaben, um den potenziellen Pächter zu blenden.

Der Grund ist einfach: Die Eigenverbrauchsquote – also der Anteil des Solarstroms, der im eigenen Haushalt verbraucht wird – lohnt sich für Sie als Pächter mehr als die Einspeisung ins Netz.

Indem einige Anbieter diesen Anteil künstlich höher rechnen, verlieren Sie im schlimmsten Fall so unterm Strich mehrere tausend Euro.

Nehmen Sie Servicepakete genau unter die Lupe

Wie beim Mietvertrag, sollten Sie auch beim Pachtvertrag genau hinschauen, welche Services im Vertrag enthalten sind. Nur wenn das Rundum-sorglos-Paket wirklich alle wichtigen Leistungen wie die Wartung und Instandhaltung abdeckt, sind Sie auf der sicheren Seite und erleben keine bösen Überraschungen.

Pachten oder kaufen? Was ist effizienter?

Beispiel NRW: Hier hat die Verbraucherzentrale die Pachtverträge verschiedener Energieversorger unter die Lupe genommen. Das Ergebnis ist ernüchternd. Nur 3 von insgesamt 13 geprüften Angeboten erwiesen sich als wirtschaftlich.

Teilweise betrug der Verlust eines typischen Fünf-Personen-Haushalts über eine Pachtzeit von rund 18 Jahren rund 8.

700 Euro! Gründe sind neben dem künstlich hochgerechneten Eigenverbrauch vor allem die zugrunde gelegte Stromtarifpreisentwicklung im Nutzungszeitraum sowie zusätzliche Kosten, die durch Wartung, Instandhaltung und Versicherungen entstehen.

Das Fazit der Untersuchung: Pachtverträge lohnen sich nur in den wenigsten Fällen und ein Kauf der Anlage ist langfristig betrachtet, meist die günstigere Alternative. Da einige Energieversorger verdächtigt werden, ihre Kunden bewusst zu täuschen, prüft die Verbraucherzentrale NRW rechtliche Schritte gegen die Darstellung angeblicher finanzieller Vorteile in Pachtverträgen.

Photovoltaikanlage leasen: Tipps für Privathaushalte und Unternehmen

Ob Logistikunternehmen, Event-Location oder Handwerksbetrieb: Im Vergleich zu Privathaushalten können Betriebe meist deutlich größere Solaranlagen verbauen.

Der Ertrag der Solarpanel ist entsprechend hoch, die Anschaffungskosten allerdings auch. Viele Unternehmen denken daher über ein Leasing der Photovoltaikanlage nach.

Ob dies möglich ist, entscheiden vor allem zwei Punkte:

  • Bei der Solaranlag muss es sich um eine selbstständige Betriebseinrichtung handeln, die aufgeständert auf das Dach integriert wurde. Ist die Anlage hingegen in die Fassade des Hauses eingelassen, gilt sie als Bestandteil der Immobilie. Ein Leasing ist so nicht möglich.
  • Die Anlage muss außerdem einen gewissen Umfang haben. Der Großteil der Leasinganbieter setzt hier eine Untergrenze von 30 Kilowattpeak (kWp) an. Dadurch ist Leasing als Finanzierungsmodell für kleinere Anlagen ungeeignet, wie sie meist auf den Dächern von Privathaushalten zu finden sind.

Natürlich wird die Leasinggesellschaft auch weitere Details prüfen. Beispiele sind Ihre Kreditwürdigkeit als Kunde und natürlich auch der gewünschte Standort der PV-Anlage.

Steht dem Leasingvertrag dann nichts mehr im Wege, wird häufig eine feste Zinsbindung von rund zehn Jahren und einem Restwert von rund 30 Prozent vereinbart.

Bedenken Sie auch, dass die Kosten für die Wartung und Versicherung bei der Ertragsrechnung für das Leasingmodell berücksichtigt werden müssen.

VorteileNachteile
  • Solarenergie ist umweltfreundlich und vergleichsweise günstig
  • Lohnt sich nur für größere Anlagen
  • Sichere Kalkulation durch fest vereinbarte Leasingraten
  • möglicherweise haben Sie keinen Anspruch auf staatliche Fördermittel

Der Umwelt ist es egal ob die ANlage gemietet oder gekauft ist

Kurz gesagt

Wer die hohen Investitionskosten für den Kauf einer Solaranlage scheut, hat mit den vorgestellten Möglichkeiten drei Alternativen zur Auswahl. So scheint es jedenfalls. In der Realität ist der Kauf einer Solaranlage einem Miet- oder Pachtvertrag häufig vorzuziehen.

Wie wir gezeigt haben, sollten Sie vor allem die zu erwartende Höhe des Eigenverbrauchs prüfen und sich vorab genau über die verschiedenen Anbieter informieren. Schauen Sie also sehr genau hin und prüfen Sie in Ruhe alle Vertragsdetails.

Einmal unterschrieben, lassen sich die Konditionen nur schwer wieder ändern.

Источник: https://www.solaranlage-ratgeber.de/photovoltaik/photovoltaik-wirtschaftlichkeit/photovoltaikanlage-mieten-pachten-leasen

Heimtextilien
Schreibe einen Kommentar

;-) :| :x :twisted: :smile: :shock: :sad: :roll: :razz: :oops: :o :mrgreen: :lol: :idea: :grin: :evil: :cry: :cool: :arrow: :???: :?: :!: