Solaranlage planen – mit dieser Checkliste vergessen Sie nichts

Contents
  1. Umzugsratgeber
  2. Wie viele Umzugskisten brauche ich?
  3. Wie schwer sollte ein Umzugskarton sein?
  4. Wie verpacke ich Geschirr und Bücher?
  5. Was ist mit meiner Kleidung?
  6. Top Lokalversorger 2020
  7. PV Freiflächenanlage: ohne Baugenehmigung keine Förderung
  8. Bebauungspläne für Freiflächen Anlagen brauchen bis zu einem Jahr Vorlaufzeit
  9. Wichtig für das Verfahren: neuer Bebauungsplan oder Änderung eines bestehenden?
  10. Nach dem Bebauungsplan ist vor der Baugenehmigung
  11. Wer trägt die Kosten des Bebauungsplan Verfahren für Photovoltaik Großanlagen?
  12. Umzug richtig planen: Checkliste für Verträge rund um den Haushalt
  13. Ausgaben und Finanzierung planen
  14. Private Umzugshelfer oder Umzugsunternehmen?
  15. Umzug als Neustart für Verträge nutzen
  16. 1. Strom und Gas
  17. 2. Internet, Telefon und Fernsehen
  18. 3. Versicherungen
  19. 4. Bankkonto
  20. Faktencheck für PV-Anlagen
  21. 2. Wieviel Photovoltaik-Strom produzieren Solarzellen?
  22. 3. Solarstrom-Vergütung
  23. Zur Übersicht der aktuellen EEG-Vergütungssätze für PV-Anlagen
  24. 4. Betriebsarten
  25. 5. Stand der Technik
  26. 6. Wirtschaftlichkeitsberechnung
  27. 6. Branchenkontakte: Händler, Projektierer und Installateure
  28. 7. Netzanschluss
  29. 8. Solarförderung & Finanzierung
  30. 9. Genehmigung
  31. 10.  Statische Anforderungen und Installation
  32. 11. wichtige Begriffe
  33. Lohnt sich eine Photovoltaikanlage in 2021? – Die Übersicht
  34. Zu aller erst die Frage: Was spricht für eine Photovoltaikanlage?
  35. Kosten einer Photovoltaikanlage auf einen Blick:
  36. Wie viel kostet eine Solaranlage durchschnittlich?
  37. Amortisierung einer Photovoltaikanlage
  38. Alternative: Mieten
  39. Wie viel würde die Miete für Ihre Solaranlage kosten?
  40. Lohnt sich eine Photovoltaikanlage für Sie? – Die Checkliste
  41. Lohnt sich eine PV-Anlage? – Die Zusammenfassung

Umzugsratgeber

Solaranlage planen - mit dieser Checkliste vergessen Sie nichts

Jedes Jahr machen es 9 Millionen Menschen in Deutschland. Die Rede ist vom Umzug! Im Laufe seines Lebens zieht jeder im Durchschnitt viereinhalb Mal um. Heute gebe ich Tipps, damit der kommende Wohnungswechsel reibungslos über die Bühne geht.

Kosten Umzugsunternehmen

ab 350€

Sie benötigen etwa:

40Umzugskartons

129Bücherkartons

Annahmen

Geräumige und stabile Pappkisten sind unverzichtbare Umzugsmaterialien – hier erfahren Sie, wie Sie Umzugskartons richtig packen:

Wie viele Umzugskisten brauche ich?

Bewohner eines WG-Zimmers sind mit 10 bis 15 Kartons gut versorgt, ein Singlehaushalt benötigt 25 bis 30 Umzugskartons, und in einem Mehrpersonenhaushalt wird mit 20 bis 25 Kisten pro Person gerechnet.

Wie schwer sollte ein Umzugskarton sein?

Kein Karton sollte mehr als 20 Kilogramm wiegen – schließlich müssen Sie die Kisten später noch tragen können.

Wie verpacke ich Geschirr und Bücher?

Diese Gegenstände sind besonders schwer. Füllen Sie deshalb den Umzugskarton maximal bis zur Hälfte damit.

Was ist mit meiner Kleidung?

Da Textilien sehr leicht sind, eignen sie sich perfekt, um die Bücher- und Geschirrkartons aufzufüllen. Außerdem dienen Handtücher als Polster für Teller und Gläser.

Weitere Tipps, wie Sie für Ihren Umzug richtig packen, finden Sie hier .

Für Kinder kann ein Wohnungswechsel – insbesondere in eine fremde Stadt – mit großem Stress und starker Furcht verbunden sein.

Am besten bereiten Sie Ihre Sprösslinge auf den Umzug vor, indem Sie sie stets einbeziehen: Besuchen Sie mit ihnen gemeinsam den neuen Wohnort und wenn möglich auch die zukünftige Schule. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind beim Umzug die ganze Zeit dabei ist.

Sorgen Sie außerdem dafür, dass sich in der neuen Wohnung nicht alles ändert: Ihr Nachwuchs sollte alle seine Besitztümer mitnehmen dürfen, und das Kinderzimmer sollte genauso eingerichtet sein wie vor dem Umzug.

[attention type=yellow]

Für Haustiere ist ein Umzug besonders anstrengend. Doch auch für Hunde und Katzen gibt es Umzugstipps: Räumen Sie ein Zimmer frei, in dem die Tiere vom Umzugsgeschehen möglichst wenig mitbekommen.

[/attention]

Die Autofahrt sollte möglichst kurz sein und die Vierbeiner davor an das Auto gewöhnt werden. Hunde leben sich in der Regel schneller in einem neuen Umfeld ein als Katzen.

Freigänger müssen zunächst in der Wohnung bleiben, bis sie die ungewohnte Umgebung als ihr Revier akzeptiert haben.

Damit der Umzug für ältere Menschen unkompliziert erfolgt., geben wir Ihnen praktische Tipps.

Zu den Tipps

Damit Sie im Stress nichts übersehen und stets den Überblick behalten, haben wir eine praktische Checklisten und Dokumente für Ihren Umzug erstellt. Haben Sie alle wichtigen Materialien besorgt und bereits einen Termin für die Wohnungsübergabe? Wir sagen es Ihnen:

Folgende Dokumente rund um das Thema Umzug stellen wir Ihnen kostenfrei als Download zur Verfügung.

  • Checkliste: „Wen muss ich informieren?“
  • Checkliste für Ihren Umzug
  • Wohnungsübergabeprotokoll
  • Überblick: Umzugskosten steuerlich absetzen

Bei einem Wohnungswechsel ziehen nicht nur Möbel und Einrichtungsgegenstände um, sondern in der Regel auch der Stromvertrag. Wo Sie den Umzug melden und wie Sie die Stadtwerke Düsseldorf als Ihren Stromanbieter über den Umzug informieren, erfahren Sie hier.

Es gibt viele Gründe, warum es sich lohnt, Neukunde der Stadtwerke Düsseldorf zu werden: Faire und stabile Preise, der persönliche Service mit langjähriger Erfahrung und – falls gewünscht – 100 % Ökostrom aus regenerativen Energiequellen.

Auch bei den Themen Erdgas und Trinkwasser vertrauen unzählige Düsseldorfer seit Jahrzehnten auf die Kompetenz der Stadtwerke.

Wollen auch Sie künftig kostengünstig und zuverlässig von den Stadtwerken Düsseldorf versorgt werden, füllen Sie einfach das Online-Anmeldeformular aus – schon können Sie Strom, Wasser und Gas für den Umzug anmelden.

Sie benötigen:

  • die Zählernummer Ihrer neuen Wohnung
  • den Zählerstand zum Zeitpunkt der Schlüsselübergabe
  • den Namen Ihres Vormieters (falls bekannt)

Jetzt anmelden

Sie suchen nach Ihrem Umzug einen Strom- oder Gasanbieter, dem Sie vertrauen können und der mit vielseitigen Leistungen überzeugt? Die Stadtwerke Düsseldorf bieten Ihnen:

  • persönliche Ansprechpartner
  • Dienstleistungen rund um das Thema Energiesparen

Prüfen Sie mithilfe des Stromkostenrechners doch einmal die Strom- und Erdgas-Angebote der Stadtwerke Düsseldorf.

Die Stadtwerke Düsseldorf sind Ihr zuverlässiger Partner rund um Strom, Erdgas, Wasser und Wärme. Über die Region hinaus sind die Stadtwerke als Strom- und Gasanbieter in NRW und in Metropolen wie Berlin, Hamburg und Bremen aktiv. Seit über 150 Jahren am Markt versorgen wir mittlerweile über 600.000 Kunden in Düsseldorf und der Region – gern beliefern wir auch Sie!

Neue Freunde für uns – tolle Prämie für Sie: Sichern Sie sich für Ihre Empfehlung eines neuen Kunden einen „BestChoice“-Einkaufsgutschein. Ihren „BestChoice“-Gutschein können Sie bei über 200 bekannten Unternehmen (z. B. Media Markt, Amazon oder Ikea) – in mehr als 25.000 Filialen und Online-Shops – nutzen.

Sie haben sich für Ihre neue Wohnung für die Stadtwerke Düsseldorf entschieden?

[attention type=red]

Dann denken Sie daran, dass Sie für Ihre alte Wohnung bei Auszug den Strom/- Erdgasvertrag noch kündigen. Nutzen Sie einfach unser editierbares Kündigungsschreiben: Einfach die notwendigen Formularfelder ausfüllen, ausdrucken, unterschreiben, und zu Ihrem Energielieferanten schicken.

[/attention]

Unser Tipp: Ihre Kundennummer sowie die Adresse Ihres bisherigen Versorgers finden Sie auf Ihrer letzten Rechnung. Zudem bietet das Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur alle notwendigen Postanschriften.

Kündigungschreiben Altvertrag wegen Umzug
(PDF, 43 KB)

Die Stadtwerke Düsseldorf wurden vor über 150 Jahren gegründet. Als eines der größten Stadtwerke Deutschlands versorgen wir mehr als 600.000 zufriedene Kunden in Düsseldorf und der Region mit Strom, Erdgas, Fernwärme und Trinkwasser. Wir stehen für faire, transparente Preise, einen ausgezeichneten Kundenservice und langjährige Erfahrung.

Sichern Sie sich Produkte in hoher Qualität und zum fairen Preis. Unser hervorragender Kundenservice ist erneut vom TÜV Saarland geprüft und mit der Note 1,9 bewertet worden. Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung.

Top Lokalversorger 2020

Für 2020 sind wir mit dem Top Lokalversorger-Siegel für ein faires Angebot an Preis und Service, einen Blick für die Region und einem zukunftsorientierten Umweltbewusstsein ausgezeichnet worden.

Источник: https://www.swd-ag.de/kontakt-service/service/umzugsratgeber/

PV Freiflächenanlage: ohne Baugenehmigung keine Förderung

Solaranlage planen - mit dieser Checkliste vergessen Sie nichts

Die Einspeisevergütung für Photovoltaik Großanlagen auf Freiflächen ist abhängig von der jeweils gültigen EEG Fassung. Der örtliche Netzbetreiber ist laut Erneuerbaren Energie Gesetz verpflicht, den erzeugten Solarstrom abzunehmen und zu vergüten.

Voraussetzung hierfür ist, dass Photovoltaikanlagen auf einer Freifläche laut § 32 EEG „…im Geltungsbereich eines Bebauungsplan im Sinne des § 30 Baugesetzbuch“ errichtet wurden. Nur dann besteht für den örtlichen Netzbetreiber die Vergütungspflicht für den erzeugten Solarstrom.

Für Landbesitzer, Investoren und Gemeinden, die eine Photovoltaik Großanlage auf einer Freifläche errichten wollen, ist diese Vorgabe im EEG die Grundlage für alle weiteren Überlegungen und Projektschritte. Ohne Einspeisezusage für die PV Großanlage wird eine Investition auf einer Freifläche unwirtschaftlich.

Bebauungspläne für Freiflächen Anlagen brauchen bis zu einem Jahr Vorlaufzeit

Die Planungshoheit für Bebauungspläne liegt in Deutschland verfassungsrechtlich bei den Gemeinden. In einem Bebauungsplan legt die Gemeinde in Form einer rechtsverbindlichen Satzung fest, welche Nutzung bzw. Bebauung auf einer Fläche zulässig ist. Grundlage hierfür ist die Landesbauordnung des Bundeslandes.

Mit einem Bebauungplan wird sichergestellt, dass alle öffentlichen und privaten Interessen demokratisch erfasst und abgewogen werden. Auch der Umweltschutz muss mit einer Umweltprüfung berücksichtigt werden.

Das Verfahren ist für Deutschland im Baugesetzbuch geregelt und durchläuft mehrere Phasen, bevor der Bebauungsplan für eine Photovoltaik Großanlage auf einer Freifläche als „beschlossen“ gilt.

Exemplarisch ist das Verfahren für einen Bebauungsplan im Folgenden am Beispiel von Frankfurt am Main skizziert.

© Stadtplanungsamt Frankfurt am Main

Ein Bauvorhaben, dass dieses Verfahren einmal vollständig durchläuft (vom Aufstellungsbeschluss bis zum Satzungsbeschluss), benötigt zwischen sechs und zwölf Monaten Bearbeitungszeit. Es kann nicht beschleunigt werden, da es sich beim Bebauungsplan um einen demokratischen Prozeß handelt.

Projektplaner einer Photovoltaik Großanlage auf einer Freifläche müssen diese Vorlaufzeit in die Wirtschaftlichkeitsberechnung mit einbeziehen. Denn die Vergütungssätze für die Solarstrom sinken jährlich. Dies ist im EEG als Degression der Photovoltaik Einspeisevergütung festgelegt.

Im Einzelfall bietet es sich deshalb an, die Photovoltaik Großanlage evtl. auf einem Hallendach zu errichten, als auf einer Freifläche. Für diese Anlagen ist laut EEG Fassung vom Juli 2010 kein Bebauungsplan vorgeschreiben. Auch ist die Einspeisevergütung für Gebäude Anlagen höher als für Freiflächen Anlagen.

Wichtig für das Verfahren: neuer Bebauungsplan oder Änderung eines bestehenden?

Wurde für die anvisierte Freifläche bislang kein Bebauungsplan erstellt, greift für Flächen außerhalb einer Stadt oder Gemeinde § 35 des Baugesetzbuchs. Dieser unterscheidet im „Außenbereich“ zwischen einer privilegierten Nutzung (z.B.

Viehzucht) und einer nicht privilegierten Nutzung. Photovoltaik Großanlagen fallen unter die Kategorie „nicht privilegiert“. Sie benötigen deshalb in jedem Fall einen Bebauungsplan als „Sondernutzung“.

Dieser durchläuft den gesamten Verfahrensprozeß.

Besteht bereits ein Bebauungsplan für die Freifläche, auf der die Photovoltaik Großanlage erreichtet werden soll, muss dieser geändert werden.

[attention type=green]

In diesem Fall geht es grundsätzlich um die Frage, in welchem Ausmaß sich die ursprüngliche Nutzung der Fläche verändert.

[/attention]

Hier besteht die Möglichkeit, dass sich das Planungsverfahren verkürzt, wenn die Gründzüge des ursprünglichen Bebauungsplan erhalten bleiben.

Eine Photovoltaik Großanlage auf einer Freifläche wird im Sinne des BauGB als „Hauptnutzung“ angesehen. Damit unterscheidet die Anlage z.B. grundlegend von einer vormals landwirtschaftlichen Nutzung. Das Änderungsverfahren läuft in diesem Beispiel nach den gleichen Schritten ab wie das Aufstellungsverfahren eines neuen Bebauungsplan. Es kann nicht verkürzt werden.

Nach dem Bebauungsplan ist vor der Baugenehmigung

Mit dem Bebauungsplan Verfahren ist der Planungsprozeß einer Photovoltaik Großanlage für eine Freifläche noch nicht abgeschlossen. Erst mit einer Baugenehmigung kann die Anlage errichtet werden.

Mit dem Bauantrag müssen Projektplaner jedoch nicht warten, bis das Bebauungsplan Verfahren vollständig abgeschlossen ist. Sind die Stellungnahmen in der Entwurfsphase II eingegangen und ist abzusehen, dass der Plan für die Photovoltaik Anlage nur noch beschlossen werden muss, besitzt das Projekt „Planungsreife“ und der Bauantrag kann gestellt werden.

Wer trägt die Kosten des Bebauungsplan Verfahren für Photovoltaik Großanlagen?

Anlaufstelle, um einen Bebauungsplan zu erstellen oder einen bestehenden Bebauungsplan zu ändern, ist die kommunale Baubehörde. Je nach Finanzlage trägt entweder die öffentliche Hand die Kosten, sollte die Behörde den Bebauungsplan bearbeiten.

Sind nicht genügend personelle oder finanzielle Ressourcen vorhaden, kann die zuständige Behörde den Bebauungsplan für die Großanlage an ein Planungs- oder Ingenieurbüro weiterreichen.

Diese Stellen berechnen ihren Arbeitsaufwand auf Grundlage der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI).

Die Planunskosten werden im Anschluß der Stadt in Rechnung gestellt und können durch die Behörde an den Investor der Photovoltaik Großanlage weitergegeben werden.

Liegt ein Bebauungsplan oder die Baugenehmigung für eine Photovoltaik Großanlage auf einer Freifläche vor, finden Sie hier Fachbetriebe für Ihr Bauvorhaben.

Nächste Seite

Источник: https://www.solaranlagen-portal.com/photovoltaik-grossanlage/freiflaeche/bebauungsplan

Umzug richtig planen: Checkliste für Verträge rund um den Haushalt

Solaranlage planen - mit dieser Checkliste vergessen Sie nichts

  • In den ersten acht bis zwölf Wochen vor dem Umzug sollten Sie sich um Ihre Verträge kümmern: Auf die To-do-Liste gehören der Strom- und Gasanbieter, Internet mit Telefon und TV und einige Ihrer Versicherungen.
  • Vier bis acht Wochen vor dem Umzug planen Sie die konkrete Umsetzung – von Umzugshelfern bis hin zum Transport. Teilen Sie Geldinstituten und bestehenden Vertragspartnern die neue Adresse mit. Außerdem wichtig: Klären Sie mit dem neuen Vermieter alle Fragen zur Mietkaution.
  • Endlich im neuen Heim: Ist der Umzug geschafft, stehen noch Behördengänge an: Gehen Sie als erstes zum Einwohnermeldeamt. Ihr Auto melden Sie bei der örtlichen Zulassungsstelle um.

Die richtige Zeitplanung ist das A und O. Mit genügend Vorlaufzeit lässt sich jeder Umzug meistern. In unserer Umzugs-Checkliste finden Sie die wichtigsten To dos – vom richtigen Transportunternehmen bis hin zum Wechsel des Internetanbieters.

> Hier kostenlose Umzugs-Checkliste downloaden (pdf)

Ausgaben und Finanzierung planen

Jeder Umzug ist auch eine finanzielle Herausforderung – denn nicht nur die reinen Transportkosten fallen an, sondern unter Umständen auch eine Renovierung der alten Wohnung oder Bauarbeiten im neuen Zuhause.

Vorübergehende Engpässe lassen sich durch die Ersparnisse auf Tagesgeldkonto und Co. oder durch einen günstigen Kredit mit kurzer Laufzeit überbrücken.

Für größere Bau- und Renovierungsarbeiten sollten Sie sich rechtzeitig um eine passende Baufinanzierung kümmern.

Tipp: Die staatliche KfW-Bank fördert Bauherren mit günstigen Darlehen und Zuschüssen, wenn Sie klimafreundlich bauen oder modernisieren.

Mehr zum Thema: KfW-Förderung für Neubau, Kauf und Modernisierung

[attention type=yellow]

Ein Kostenpunkt ist die Mietkaution, die oft mehrere Monatsmieten beträgt. Um die vollständige Mietkaution der alten Wohnung zurückzuerhalten, gibt Ihnen das Wohnungsübergabeprotokoll die notwendige Sicherheit.

[/attention]

Unterschreibt der Vermieter das Protokoll, kann er die Kaution im Nachhinein oder einen Teil davon nicht einbehalten – selbst dann nicht, wenn nachträglich noch Schäden in der alten Wohnung auftauchen sollten, die nicht im Übergabeprotokoll vermerkt sind.

Sollten Sie für die neue Wohnung nicht die erforderliche Barkaution auringen können, kann sich eine Mietkautionsbürgschaft lohnen.

In diesem Fall bürgt zum Beispiel eine Bank für Sie und Sie zahlen jährlich einen Beitrag für die Bürgschaft. Auch eine private Bürgschaft, beispielsweise von den Eltern, ist möglich.

Sprechen Sie rechtzeitig mit Ihrem neuen Vermieter ab, wann und wie genau die Kaution gezahlt werden soll.

Private Umzugshelfer oder Umzugsunternehmen?

Ein Umzug macht sich nicht von alleine. Klären Sie daher frühzeitig, ob Freunde mit anpacken können oder ob Sie lieber ein Umzugsunternehmen beauftragen. Wer den Umzug mit privater Hilfe bewältigt, hält die Kosten in Zaum. Dafür gilt es viel selbst zu organisieren.

Außerdem verzichten Sie auf das Know-How und die Ausstattung einer professionellen Umzugsfirma – mit sicher in Folie eingeschweißten Möbeln oder einem Möbelfahrstuhl. Ein Umzug eines 60-Quadratmeter-Haushalts innerhalb von Berlin kostet ab 600 Euro, inklusive der eingerichteten Halteverbotszonen vor der alten und neuen Wohnung.

Das zeigt eine Anfrage im Umzugsplaner von Verivox. Wägen Sie einfach ab, was Ihnen wichtiger ist.

Tipp: Haben Sie Freunde als Umzugshelfer engagiert, sollte deren Haftpflichtversicherung auch Gefälligkeitsschäden abdecken. Ansonsten sehen Sie keinen Cent von der Privathaftpflicht des Helfers, der aus Versehen das teure italienische Designer-Möbelstück beschädigt hat.

Umzug als Neustart für Verträge nutzen

Der Umzug ist die passende Gelegenheit, um Verträge auf den Prüfstand zu stellen.

Man beschäftigt sich ohnehin beispielsweise mit seinem Strom- oder Internetanbieter – der Aufwand für einen Wechsel in einen günstigen Tarif ist da minimal.

Einige Verträge können Sie jetzt kündigen oder sie enden automatisch; andere ziehen einfach mit um. Mit der neuen Wohnsituation verändert sich oft auch der Bedarf. Bei einigen Versicherungen lohnt es sich, jetzt die Leistungen anzupassen.

1. Strom und Gas

Die Stromversorgung ist in Deutschland verbrechungsfrei garantiert. Auch in der neuen Wohnung haben Sie daher automatisch Strom.

Kann Sie der bisherige Anbieter weiterhin mit Strom oder Gas versorgen, laufen die Verträge regulär weiter. Kann Sie Ihr bisheriger Anbieter am neuen Wohnort nicht beliefern, haben Sie ein Sonderkündigungsrecht.

Wer bereits in die neue Wohnung gezogen ist, kann bis zu sechs Wochen rückwirkend beim neuen Anbieter angemeldet werden.

[attention type=red]

Wer jedoch nicht selbst aktiv wird, fällt automatisch in die teurere Grundversorgung des örtlichen Anbieters. Verbraucher sparen, wenn Sie stattdessen auf günstigere Stromtarife setzen. Der Grundversorgungstarif hat eine Kündigungsfrist von zwei Wochen. Für den Online-Vergleich benötigen Sie lediglich Ihre neue Postleitzahl und den jährlichen Stromverbrauch.

[/attention]

> Stromanbieterwechsel beim Umzug

> Gasanbieterwechsel beim Umzug

Wichtig: Vergessen Sie nicht, die Zählerstände von Strom, Gas und Wasser jeweils in der alten und neuen Wohnung zu notieren. Diese Angaben sollten auch im Wohnungsübergabeprotokoll stehen.

2. Internet, Telefon und Fernsehen

Häufig sind am neuen Wohnort andere oder günstigere Anbieter für Internet, Telefon und Fernsehen vorhanden. Kabelinternet ist beispielsweise nicht außerhalb des Ausbaugebietes des jeweiligen Kabelanbieters verfügbar. Je nach Situation können Sie den Anbieter wechseln, einen neuen Anschluss beantragen oder den bisherigen Vertrag mitnehmen.

a) Anbieter wechseln

Wenn Sie Ihren bestehenden Vertrag kündigen wollen, sollten Sie mindestens drei Monate vor dem Umzug wechseln. Denn bei Verträgen über 24 Monate endet die Kündigungsfrist häufig drei Monate vor Laufzeitende – andernfalls verlängern sie sich um weitere 12 Monate.

Sie wollen Ihre gewohnte Rufnummer behalten? Dann überlassen Sie dem neuen Anbieter die Kündigung. Übersenden Sie mit dem Anbieterwechsel einfach den ausgefüllten Portierungsauftrag.

b) Neuanschluss einrichten

Sie haben noch keinen Anbieter und wollen einen Neuanschluss für Internet und Telefon einrichten lassen? Vergleichen Sie mehrere Wochen vor dem Umzug die Angebote an der neuen Anschlussadresse. Überlegen Sie bei der Wahl des neuen Anbieters, was am besten zu Ihrem Budget und individuellen Bedarf passt.

c) Vertrag mitnehmen

Wenn Sie Ihren Vertrag mitnehmen wollen, sollten Sie mindestens drei Monate vor dem Umzug klären, ob Ihr derzeitiger Anbieter auch an der neuen Anschlussadresse verfügbar ist. Kann dieser die vertraglich vereinbarte Leistung – so auch die Internetgeschwindigkeit – nicht erbringen, besteht ein Sonderkündigungsrecht von drei Monaten (teils 6 Wochen beim Kabelanschluss).

Wichtig zu wissen: Wenn Sie in ein anderes Vorwahlgebiet ziehen, benötigen Sie einen Neuanschluss. Damit ändert sich auch die Rufnummer.

> Zum DSL-Rechner

3. Versicherungen

Versicherungen, bei denen der Wohnort keinen direkten Einfluss auf den Schutz hat, melden Sie einfach die neue Adresse. Dazu zählen zum Beispiel die Privathaftpflicht, die private Altersvorsorge und die Unfallversicherung.

Bei anderen Versicherungen müssen Sie bei einem Umzug aktiv werden. Ziehen Sie etwa in eine größere Wohnung oder in ein Haus, ändert sich auch die Versicherungssumme der Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung.

Wenn Sie mit Ihrem Partner zusammenziehen, lohnt es sich jetzt besonders, bestehende Verträge an den neuen Bedarf anzupassen. Viele Sachversicherungen – wie die Hausrat- oder Haftpflicht – können Sie jetzt zusammenlegen.

[attention type=green]

Bei Vorsorgeversicherungen können Partner sich gegenseitig absichern. Diese Versicherungen sollten Sie auf den Prüfstand stellen.

[/attention]

Hausratversicherung

Ihre Hausratversicherung zieht mit Ihnen zusammen um. Teilen Sie der Versicherung vorab die neue Adresse mit. Sonst liegt eine Obliegenheitsverletzung vor und im Schadensfall zahlt die Versicherung keinen Cent. In der Regel können Sie die Hausratversicherung drei Monate vor Vertragsende kündigen.

Ein Sonderkündigungsrecht von meist einem Monat besteht nur, wenn die Versicherung Ihrerseits den Beitrag erhöht – zum Beispiel, wenn Sie in eine teurere Tarifzone ziehen. Ziehen Sie zudem in eine größere Wohnung, sollten Sie jetzt die Versicherungssumme erhöhen, um eine Unterversicherung zu vermeiden.

> Hausratversicherung vergleichen

Gut zu wissen: Ihr Versicherer gibt Ihnen einen Zeitpuffer für den Umzug. Für eine Übergangszeit ist Ihr Hausrat an beiden Orten für zwei Monate geschützt.

Wohngebäudeversicherung

Ziehen Sie aus einer Wohnung ins Eigenheim, wird die Wohngebäudeversicherung für Sie wichtig. Die Police sichert die Immobilie gegen Schäden durch Sturm, Feuer, Hagel und Starkregen ab. Sie haben die Möglichkeit, den Vertrag des alten Besitzers zu übernehmen oder zu kündigen.

Bei einer laufenden Baufinanzierung benötigen Sie die Zustimmung der Bank, um die Versicherung zu kündigen. Überprüfen Sie, ob die Police noch zu Ihrer neuen Wohnsituation passt. Auch Modernisierungen sollten Sie der Versicherung melden, denn diese steigern den Wert im Schadensfall.

> Hier Wohngebäudeversicherung vergleichen

Tauschen Sie Ihr bisheriges Haus gegen eine Wohnung ein, ist der Wohngebäudeschutz meist überflüssig. In der Regel haben Sie dabei eine Kündigungsfrist von drei Monaten.

Kfz-Versicherung

Autofahrer sollten ihrer Kfz-Versicherung die neue Adresse mitteilen. Denn viele Versicherer berechnen die Beträge nicht nur nach der Regionalklasse, sondern nach der Postleitzahl.

Das kann dazu führen, dass sich Ihr Beitrag aufgrund eines höheren Versicherungsrisikos teurer wird. Das Sonderkündigungsrecht greift in solchen Fällen allerdings nicht.

Sie können Ihre Kfz-Versicherung jedoch zum nächstmöglichen Zeitpunkt wechseln.

> Zur Kfz-Versicherung

Wichtig: Denken Sie daran, Ihr Auto direkt nach dem Umzug bei der örtlichen Kfz-Zulassungsstelle umzumelden. Einige Städte und Kommunen bieten ein vereinfachtes Ummeldeverfahren an. Die Ummeldung erfolgt dann direkt mit der Ummeldung beim Einwohnermeldeamt – ganz ohne Gang zur Kfz-Zulassungsstelle.

Tierhalterhaftpflicht

[attention type=yellow]

Sie sind Hundebesitzer und Ihr Tier ist nicht haftpflichtversichert? In einigen Bundesländern besteht Versicherungspflicht, in anderen gibt es keine Regelungen oder nur für bestimmte Hunderassen.

[/attention]

In manchen Bundesländern sind außerdem Sondergenehmigungen für das Halten exotischer Tiere notwendig.

Informieren Sie sich rechtzeitig vor dem Umzug über die jeweils geltenden Regelungen und Vorschriften.

> Hundeversicherung je nach Bundesland

4. Bankkonto

Nutzen Sie Ihr Konto ausschließlich als Online-Konto, genügt die Angabe der neuen Adresse. Sparkassen und Volksbanken sind dagegen regional aufgestellt.

Ziehen Sie in einen neuen Ort, können Sie zwar auch bei den Verbundpartnern Ihrer alten Bank Bargeld beziehen oder Kontoauszüge ausdrucken.

Die Beratung durch Ihren persönlichen Bankberater bleibt jedoch bei Ihrer bisherigen Bank – es sei denn, Sie eröffnen Ihr Konto bei einer Filiale am neuen Wohnort.

Ratgeber: Girokonto wechseln

Wenn Sie häufig mit Bargeld zahlen, sollten außerdem genügend Geldautomaten aus dem Automatenverbund Ihrer Bank in der Nähe sein. Sofern Sie Ihr altes Konto behalten und bei einer fremden Bank Bargeld beziehen, fallen Gebühren fürs Geldabheben an.

> Girokonto vergleichen

Gut zu wissen: Banken sind seit dem September 2016 dazu verpflichtet, Bankkunden beim Wechsel des Kontos zu unterstützen. So besteht für Ihre alte Bank die gesetzliche Pflicht, der neuen Bank alle Daueraufträge und bekannten Informationen über Lastschriften zu schicken.

Источник: https://www.verivox.de/ratgeber/umzug-richtig-planen-checkliste-fuer-vertraege-rund-um-den-haushalt-120440/

Faktencheck für PV-Anlagen

Solaranlage planen - mit dieser Checkliste vergessen Sie nichts

Zur Gewinnung von Strom mittels Solarenergie wird eine geeignete Aufstellungsfläche für die Photovoltaik-Module (kurz: PV-Module; Bauelement, das aus mehrere Solarzellen besteht) benötigt.

Um Solarzellen mit einer Leistung von 1 kWp installieren zu können, werden etwa 6 – 8 m² Aufstellungsfläche benötigt. Mehrere PV-Module werden zu einer PV-Anlage verschaltet.

Im privaten Bereich sind Anlagen mit einer Größe zwischen 3 und 10 kWp üblich.

2. Wieviel Photovoltaik-Strom produzieren Solarzellen?

Die produzierte solare Strommenge in Kilowattstunden (kWh) in von PV-Anlagen hängt hauptsächlich vom regionalen Standort in Deutschland, von der Ausrichtung (Himmelsrichtung) und vom Aufstellungs-Neigungswinkel ab.

Faustformel: Pro kW installierter Solarleistung kann mit einer Stromerzeugung zwischen 700 und 1.200 kWh Solarstrom im Jahr gerechnet werden. Bei einer 5 kWp-PV-Anlage schwankt die jährliche Solarstromernte somit zwischen 3.500 und 6.

000 kWh (zum Vergleich: der durchschnittlicher Jahresverbrauch eines 4 Personen-Haushalts beträgt ca. 4.000 kWh).

3. Solarstrom-Vergütung

Die Vergütung für den erzeugten Solarstrom ist gesetzlich im Erneuerbare-Energien Gesetz (EEG) geregelt (aktuell: EEG 2014, ab 01.01.2017: EEG 2017).

Die Vergütungshöhe der Anlagen zum Inbetriebnahmezeitpunkt ist gekoppelt an den PV-Zubau der Vormonate. Bei Über- oder Unterschreiten des von der Bundesregierung festgelegten Zubaukorridors zwischen 2.400 und 2.

600 MW wird die Basisdegression und damit die Vergütungshöhe für neue Anlagen automatisch angepasst.

Zur Übersicht der aktuellen EEG-Vergütungssätze für PV-Anlagen

Mit Inkrafttreten des EEG 2017 am 01. Januar 2017 ändern sich die Rahmenbedingungen für die Vergütung von PV-Anlagen nach einer Übergangsphase grundlegend durch einen Systemwechsel von einem Preis- auf ein Mengenmodell durch Ausschreibungen.

Die Vergütungshöhe für Solarstrom aus PV-Anlagen mit einer Leistung von mehr als 750 kW wird nach dem neuen EEG nicht mehr zentral als Vergütung gezahlt, sondern durch Ausschreibungen bestimmt.

Für Anlagen mit einer Leistung bis 750 kW bleiben die bisherigen Regelungen vom Grundsatz bestehen: PV-Anlagen bis 100 kW erhalten eine Festvergütung, Anlagen ab 100 kW bis 750 kW unterliegen der Direktvermarktung.

4. Betriebsarten

Der Betreiber einer PV-Anlage kann entscheiden, ob er den erzeugten Strom der Anlage voll einspeist, oder ob er den produzierten Strom anteilig für den Eigenverbrauch nutzen will. Anlagen, die für den Eigenverbrauch eingesetzt werden, sind i.d.R. mit einem Speicher gekoppelt.

Im netzgekoppelten Betrieb mit Volleinspeisung erhalten die Betreiber von PV-Anlagen die volle EEG-Vergütung bzw. bei Direktvermarktung des Stroms den Verkaufserlös zzgl. einer Marktprämie.

Bei Anlagen mit einer Leistung von mehr als 100 kW besteht die Pflicht zur Direktvermarktung. Zu berücksichtigen ist, dass mit dem Inkrafttreten der EEG Novelle am 01.

[attention type=red]

Januar 2017 für Anlagen ab einer Leistung von 750 kW die Vergütung per Ausschreibungsverfahren ermittelt wird.

[/attention]

Eine Alternative zur Volleinspeisung stellt der Eigenverbrauch des erzeugten PV-Stromes dar. Eine wichtige Rolle dabei haben Stromspeicher. Durch den Einsatz von Speichern wie Batterien kann der Eigenverbrauchsanteil von ca. 30 Prozent leicht auf bis zu 70 Prozent gesteigert werden.

In den letzten drei Jahren hat sich der Markt für Stromspeicher in Deutschland rasant entwickelt. Zwischen Mai 2013 und Januar 2016 wurden gut 34.000 dezentrale Solarstromspeicher mit einer Gesamtkapazität von über 200.000 kWh angeschlossen. Das Marktwachstum führt zu sinkenden Endkundenpreisen.

Im Mittel liegt die jährliche Kostendegression bei 18 Prozent.

Durch die deutlich gesunkenen Preise für PV-Anlagen können selbst kleine Anlagen für Wohnhäuser Strom für elf Cent pro kWh produzieren. Im Vergelich zur Lieferung durch einen Energieversorger (netto etwa 25 Cent) ergibt sich eine Einsparung für den Eigenverbrauch von 13 Cent pro kWh.

5. Stand der Technik

Grundsätzlich sind derzeit zwei Arten von Photovoltaik-Zellen am Markt vertreten:

  • Waferbasierte Siliziumzellen
  • Dünnschichtzellen

Waferbasierte Siliziumzellen haben derzeit den größten Marktanteil und werden meist für den netzgekoppelten Betrieb eingesetzt.

Es kann unterschieden werden zwischen monokristallinen und polykristallinen Solarzellen, wobei die monokristalline Solarzellen einen etwas höheren Wirkungsgrad aufweisen. Die polykristallinen Solarzellen hingegen bringen leichte Kostenvorteile mit sich.

Solarzellen werden aus Solarwafern hergestellt, die wiederum aus dünnen, hochreinen Siliziumscheiben bestehen.

Dünnschichtzellen können aus verschiedenen Materialien gefertigt werden z.B. amorphem Silizium, Cadmium-Indium-Diselenid (CIS) oder Cadmium-Tellurid (CdTe). Da bei der Produktion bedeutend weniger Energie und Material verbraucht wird, sind sie kosteneffizienter.

Ein weiterer Vorteil ist die hohe Flexibilität der Zellen, so dass sie unter anderem als Designelement oder als Sonnenschutz eingesetzt werden können. Dünnschichtzellen in Standardmodulen, insbesondere auf Basis von (CdTe), haben in den vergangenen Jahren aufgrund des Kostenvorteils deutliche Marktanteile gewonnen.

Allerdings weisen Dünnschichtzellen im Vergleich zu waferbasierten Siliziumzellen einen geringeren Wirkungsgrad auf.

In der Entwicklungsphase sind verschiedene vielversprechende Technologien, wie z.B. bauwerkintegrierte PV-Schindeln (BIPV-Schindeln ). Die BIPV-Schindel sollen Dachziegel oder eine Fassadenverschalung ersetzen und gleichzeitig Sonnenstrom erzeugen.

Um den Wirkungsgrad von organischen Solarzellen zu erhöhen, wird derzeit an neuartigen Halbleitermaterialien und Elektrodenschichten geforscht. Für Freiflächen-PV wird derzeit sog. Agro-PV  erforscht.

Es wird erforscht, wie die Flächeninanspruchnahme von PV-Anlagen und Landwirtschaft vereinbar ist.

6. Wirtschaftlichkeitsberechnung

Die Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage ist, neben den Standortfaktoren wie Dachausrichtung, Aufstellwinkel etc., auch von zahlreichen weiteren Faktoren (Höhe der Investitionskosten, Erlöse, Zinssatz, persönlicher Steuersatz, Anteil Eigenkapital/Fremdkapital, jährliche Betriebskosten etc.) abhängig. Lassen Sie sich ggf. von Ihrem Steuerberater beraten.

Die Kosten für Solarmodule sind in der Vergangenheit, insbesondere seit 2008, stark gesunken und liegen bei etwa 400 bis 700 Euro pro kWp. Zusammen mit den weiteren Anlagenkomponenten (z.B.

Wechselrichter) und Installationskosten betragen die Gesamtkosten ca. 1.000 bis 1.700 Euro netto pro installiertem kWp für kristalline Module. Dünnschichtmodule sind in der Anschaffung günstiger, brauchen aber ca.

die doppelte Fläche für den gleichen Ertrag.

[attention type=green]

Eine PV-Anlage für ein Einfamilienhaus kostet je nach Leistung (3-5 kWp) und Anbieter ca. 3000 bis 8000 Euro netto. Für Versicherung, Wartung etc. werden jährlich etwa 1 bis 2 % der Investitionskosten angesetzt.

[/attention]

Bei Eigenverbrauchsanlagen kommen die Kosten für den Speicher hinzu. Je nach Kapazität liegen die Preise bei etwa 4.500 bis 15.000 Euro. Im Mittel liegt die jährliche Kostendegression von Speichersystemen derzeit bei 18 Prozent (LithiumIonen-Speicher) bzw. 5 Prozent (Bleisäure-Speicher).
 

6. Branchenkontakte: Händler, Projektierer und Installateure

Sie planen den Bau einer Photovoltaik-Anlage? In der nachfolgenden Anbieterliste finden Sie eine Auswahl wichtiger PV-Händler.

Bei größeren Solaranlagen sollten Sie spezielle PV-Projektierer kontaktieren, die PV-Anlagen planen, bauen und errichten.

Für Ihre Hausanlage können Sie aber auch direkt Kontakt mit Ihrem Solar-Handwerker vor Ort aufnehmen (PLZ-Suche über die Solar-Handwerker-Datenbank).

7. Netzanschluss

Damit der erzeugte Solarstrom in das Stromnetz eingespeist werden kann, wird ein Netzanschluss benötigt. Ein Wechselrichter wandelt den produzierten Gleichstrom in Wechselstrom um. Weitere Informationen über einen solchen Netzanschluss erhält man bei dem zuständigen Stromnetzbetreiber (i.d.R. über Ihren örtlichen Stromversorger erreichbar).

8. Solarförderung & Finanzierung

Die Vergütung für den erzeugten Solarstrom erfolgt nicht aus staatlichen Steuermitteln. Die Stromnetzbetreiber sind nach dem EEG bislang grundsätzlich gesetzlich verpflichtet, die Vergütung für den Solarstrom der PV-Anlagen-Betreiber zu zahlen.

Finanziert wird die Vergütung durch die sogenannte EEG-Umlage, die mit der Stromrechnung an die Stromkunden überwälzt wird. Die EEG-Umlage ist in den letzten Jahren stark gestiegen und liegt im Jahr 2016 bei 6,354 Cent pro kWh (2015: 6,170 ct/kWh). 2017 wird die Umlage voraussichtlich auf über sieben Cent ansteigen.

Grund für den deutlichen Anstieg der EEG-Umlage sind die niedrigen Börsenstrompreise sowie umfangreiche EEG-Umlage-Befreiungen von Industriebetrieben.

Die meisten Bundesländer fördern derzeit keine PV-Anlagen im Rahmen ihrer Breitenförderung. Auf kommunaler Ebene bieten Energieversorgungsunternehmen z.T. spezielle Förderungen im Bereich PV an. Auskunft darüber erhalten Sie bei Ihrem Versorgungsunternehmen.

Weitere eventuelle kommunale Fördermöglichkeiten können bei den jeweiligen Verbraucherzentralen erfragt werden (www.verbraucherzentrale.de). Zinsgünstige Kredite werden von der Kreditanstalt für Wiederauau KfW vergeben.

Ein Kredit-Formular der KfW und weitere Infos ist über jede Hausbank erhältlich.

9. Genehmigung

Die Genehmigung von Solaranlagen zur Stromerzeugung erfolgt durch die Bauordnungsämter. Zuständig für die Gesetzgebung sind die Länder (Landesbauordnungen).

In der Regel sind Solaranlagen genehmigungsfrei, sofern sie an der Fassade oder auf der Dachfläche errichtet werden.

Weitere Einschränkungen können durch örtliche Bebauungspläne oder andere Vorschriften für die bauliche Gestaltung vorgegeben werden (z. B. denkmalgeschützte Bauten).

Hinweis: Für eine PV-Freiflächenanlage wird auf jeden Fall eine Baugenehmigung benötigt. Bitte erkundigen Sie sich bei der Planung einer PV-Anlage bei der zuständigen Bauordnungsbehörde nach bestehenden Vorschriften hinsichtlich der Genehmigung der Anlage.

10.  Statische Anforderungen und Installation

Das zusätzliche Gewicht einer PV-Anlage beträgt ca. 25 kg/m² und überschreitet damit in der Regel nicht die zusätzlichen 15 Prozent der Gesamtlast, für die der Dachstuhl ausgelegt ist.

Da die Verantwortung für eine ausreichende Dachstatik bei dem Anlagenbetreiber liegt, sollte im Zuge der Anlagenplanung eine Prüfung der Dachstatik durch einen Statiker oder Architekten erfolgen.

In vielen Fällen ist die Prüfung der Dachstatik im Angebot des Installationsunternehmen enthalten.

[attention type=yellow]

Die Installation der Solarmodule auf dem Dach ist relativ leicht machbar. Auf Schrägdächern werden die Solarmodule üblicherweise auf eine Unterkonstruktion mit einigen Zentimetern Abstand zum Dach montiert. Werden die Solarmodule schon während der Bauphase in das Dach integriert, dann können Kosten für Dachziegel eingespart werden.

[/attention]

Eine optimale Nutzung der Strahlungsenergie ergibt sich mit der Montage der Module auf nach Süden ausgerichteten Dächern mit einer Dachneigung von 45°. Jedoch haben Untersuchungen ergeben, dass hier Toleranzen möglich sind.

So werden beispielsweise für alle Dachausrichtungen von Südost bis Südwest und Dachneigungen zwischen 10° und 50° mindestens 95 % der maximalen Energieausbeute erreicht.

Die erwartete Lebensdauer von Solarmodulen liegt heute bei weit über 25 Jahren. Aus diesem Grund ist eine einwandfreie Montage wichtig, damit keine Schäden bezüglich der Haltekonstruktion oder der elektrischen Verdrahtung auftreten und so ein langfristiger Einsatz der Solarmodule möglich wird. Aus diesem Grunde sollte die Installation von Fachleuten vorgenommen werden.

11. wichtige Begriffe

Photovoltaik (PV): Umwandlung von Strahlungsenergie (Sonnenenergie) in elektrischen Strom mittels Solarzellen

PV-Modul: Einzelne Solarzellen bauen nur eine geringe Spannung auf und werden deshalb in Modulen zusammengeschaltet. Zum Schutz vor äußeren Einflüssen werden die in Reihe geschalteten Solarzellen mit einer gehärteten Glasplatte und einer Kunststofffolie laminiert.

Nennleistung: vom Hersteller angegebene maximale Dauerabgabeleistung einer Anlage unter standardisierten Laborbedingungen (Sonneneinstrahlung, Temperatur, etc.). I.d.R. mit Wp für Wpeak (Spitzenleistung) abgekürzt

Maximum Power Point (MPP): der Maximum Power Point ist der Punkt des Strom-Spannungs-Diagramms einer Solarzelle, an dem die größte Leistung entnommen werden kann, d.h.

der Punkt, an welchem das Produkt von Strom und Spannung sein Maximum hat.

Er ist nicht konstant und differiert in einem Intervall, welches von der Bestrahlungsstärke, der Temperatur und dem Typ der Solarzellen abhängt.

Wirkungsgrad: Der Wirkungsgrad gibt an, wie viel Prozent der eingestrahlten Sonnenenergie in elektrischen Strom umgewandelt werden kann.

Wechselrichter: Wechselrichter wandeln den durch eine Solaranlage produzierten Gleichstrom in den für die Einspeisung in das öffentliche Netz notwendigen Wechselstrom um.
Weitere wichtige Infos zur Planung einer PV-Anlage

Источник: https://www.solarbranche.de/wirtschaft/betreiber/checkliste-pv-anlagen

Lohnt sich eine Photovoltaikanlage in 2021? – Die Übersicht

Solaranlage planen - mit dieser Checkliste vergessen Sie nichts

Yannick Van Noy

Aktualisiert am:

6.12.20

Lesezeit:

6

Minuten

Wenn auch Sie sich schon länger mit der Thematik Photovoltaik beschäftigen, wird Ihnen die Frage, ob sich die Anschaffung einer Photovoltaikanlage lohnt, bestimmt schon oft durch den Kopf gegangen sein. Das ist auch gut, denn eine solche Investition sollte gut überlegt sein, um den maximalen Nutzen zu erzielen.

Wir zeigen Ihnen, in welchen Fällen sich eine Photovoltaikanlage lohnt und worauf Sie unbedingt achten sollten. Außerdem können Sie mit unserer Checkliste unten erfahren, ob sich eine PV-Anlage für Sie persönlich lohnt.

– Diese 5 Denkfehler machen Hausbesitzer bei Solarenergie am häufigsten

Zu aller erst die Frage: Was spricht für eine Photovoltaikanlage?

Zum einen können Sie Ihren ökologischen Fußabdruck deutlich reduzieren und langfristig etwas Gutes für die Umwelt tun. Hinzu kommt, dass Solarenergie unerschöpflich und im Grunde kostenlos ist. Die Anschaffungs- und Installationskosten sind einmalig. Danach können Sie jahrzehntelang kostenfrei Energie von der Sonne beziehen.

Indem Sie Ihr eigener Energieproduzent sind, werden Sie unabhängig von den Stromanbietern und organisieren sich dezentral. Dadurch gewinnen Sie eine weitere Stromquelle dazu und sind nicht so anfällig für zentrale Stromausfälle oder die steigenden Strompreise.

Ein weiterer Faktor, der für Photovoltaikanlagen spricht, ist die unkomplizierte Montage und der Anschluss in Verbindung mit geringer Wartung und Verschleiß. Der größte Kostenpunkt ist ganz klar die Photovoltaikanlage an sich. Danach haben Sie kaum noch Kosten für die Wartung.

Ein Punkt, der oftmals nicht bedacht wird, ist der folgende Fakt: Da man nun weniger Strom von den Stromanbietern beziehen muss, spart man nicht nur Geld. Darüber hinaus können Sie nämlich sogar aktiv selbst Geld verdienen.

Besonders in den Sommermonaten mit viel Sonne generieren viele Photovoltaikanlage derart viel Grünstrom, dass sie nicht nur den Eigenbedarf decken, sondern überschüssigen Strom produzieren. Dieser überschüssige Solarstrom kann in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden und dafür erhalten Sie von Ihrem Netzbetreiber eine Vergütung.

Wie Sie sehen, bietet eine Photovoltaikanlage sehr viele Vorteile. Besonders, wenn man zukunftsorientiert und nachhaltig leben will, lohnt sich eine Solaranlage sofort.

Kosten einer Photovoltaikanlage auf einen Blick:

Die Kosten einer PV-Anlage
Kristalline Module: 1.100 – 1.500 €/kWp
Dünnschicht Module: 750 – 1.250 €/kWp
Netzanschluss:500 – 1.000€
Montagesystem:ca. 150 €/kWp
Wechselrichter:ca.

200 €/kWp

Jährliche Kosten: ca. 200 – 500 €

Wie in der Tabelle zu sehen, sind die Preise von der Einheit Kilowatt-Peak (kWp) abhängig. Kurz gesagt steht kWP für die Maximalleistung an Energie, die die Anlage produzieren kann.

Je größer die Anlage und je höher der Wirkungsgrad der einzelnen Solarzellen, desto höher ist ihre Leistung.

Enpal verbaut ausschließlich monokristalline Solarmodule. Diese haben den höchsten Wirkungsgrad und erzielen bei unseren Kunden das beste Ergebnis. Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Modulen haben wir aber in diesen Artikeln für Sie zusammengefasst: Verschiedene Arten von Solarzellen und Solarmodulen.

Wie viel kostet eine Solaranlage durchschnittlich?

Annahmen:

  • Durchschnittliches Einfamilienhaus mit 100 m2 Dachfläche
  • Eine 6-kWp Solaranlage, die den jährlichen Strombedarf von 4 Personen deckt
  • Durchschnittliche Sonnenstrahlung und ein Ausrichtungswinkel von 30°

In dieser Situation würde eine Solaranlage in etwa 8.000 bis 10.000 € kosten.

Zusätzlich zu dieser Anfangsinvestition kämen dann noch 200 – 500 € jährlich für Wartung, Reparatur, Reinigung und Versicherung hinzu.

In dieser Rechnung gehen wir von einer Photovoltaik-Komplettanlage aus. Wenn die Bauteile alle einzeln gekauft und zusammengebaut werden, ist die Preisspanne größer.

Amortisierung einer Photovoltaikanlage

In eine Photovoltaikanlage zu investieren ist sinnvoll, wenn verschiedene Faktoren passen. Zum einen sollte die Dachfläche groß genug und unbeschattet sein. Zum anderen sollte lohnt sich die Anlage erst so richtig, wenn Sie im Jahr viel Sonne abbekommen. Hier können Sie prüfen, ob sich eine PV-Anlage auch in Ihrem Fall lohnt: Solarcheck

Ab wann rentiert sich der Kauf einer Photovoltaikanlage? Besonders nach dem Erlass des „Erneuerbare-Energien-Gesetzes“ (EEG) im Jahr 2004 ist der Kauf und Betrieb einer Solaranlage noch einfacher und lohnenswerter geworden. Das EEG sichert eine hohe Einspeisevergütung und staatliche Unterstützung zu. In einem solchen Fall rechnet man mit einer Amortisierung nach elf bis fünfzehn Jahren.

Wem die Amortisierung jedoch zu lange dauert, kann über die Miete einer PV-Anlage nachdenken, denn hier rentiert sich die Anschaffung schon ab Tag 1.

[attention type=red]

Mit dem Kauf einer Photovoltaikanlage entstehen aber natürlich auch andere Verpflichtungen und Risiken. Sie müssen sich selbstständig um die Wartung kümmern und im Fall eines Defekts ist Eile geboten, denn jeder Tag mit einer nicht funktionierenden Photovoltaikanlage kostet Ihnen Geld.

[/attention]

Die Investition in eine eigene Photovoltaikanlage können Sie in etwa mit dem Kauf eines Autos vergleichen. Sie müssen regelmäßig zum TÜV, Reifen wechseln und sich um Wäsche, Öl und Benzin kümmern. Die Wartungstermine und Reinigungen fallen auch für eine Photovoltaikanlage an. Demnach braucht es Zeit und Nerven, um sich um die eigene Photovoltaikanlage zu kümmern.

Alternative: Mieten

In den letzten Jahren hat sich ein neuer Trend entwickelt, der Hausbesitzern enorme Vorteile bietet: Das Mieten von Solaranlagen. Einerseits entfallen die Anschaffungskosten von mehreren Tausend Euro und zum anderen profitieren Mieter von einem Komplett-Service.

Das heißt: Für einen monatlichen Betrag werden Installation, Wartung, Reparatur und Reinigung von der Firma übernommen. Sie müssen sich um nichts kümmern und bekommen zusätzlich zu dem Service eine kostenlose Versicherung, die Sie vor Schäden und Ausfällen schützt. So sparen Sie mit Ihrer Solaranlage Kosten, Zeit und Nerven.

Wenn Sie einen direkten Vergleich zwischen dem Kauf und der Miete wollen, haben wir für Sie diesen Artikel erstellt: Sollte ich meine Solaranlage kaufen oder mieten?

Wie viel würde die Miete für Ihre Solaranlage kosten?

Auch hier sind die Preise abhängig von der Anlagenleistung. Durchschnittliche Marktpreise jedoch liegen monatlich bei 50 € bis 160 €. Hier ist einmal eine Übersicht der Marktpreise:

Anlagen Leistung Mietpreis pro Monat Mietpreis pro Jahr
2 – 3 kWp50 €600 €
4 – 5 kWp90 €1.000 €
6 – 7 kWp130 €1.600 €
8 – 9,5 kWp160 €2.000 €

Quelle: Solaranlage.de

Bei Enpal fangen die monatlichen Mietpreise bei 49 € an und sind erst fällig, sobald die Solaranlage komplett funktionsfähig ist und Strom erzeugt. Wenn die Anlage mal ausfallen sollte und mehr als Woche vergeht, bevor das Serviceteam alles komplett repariert hat, zahlt der Mieter den ganzen Monat über nichts.

Enpal Mieter bekommen die PV-Anlage außerdem nach 20 Jahren für einen symbolischen Euro geschenkt und können sie so lange wie sie möchten weiter nutzen. Bei einer durchschnittlichen Lebensdauer von 30 bis 40 Jahren sind das also nochmals 10 bis 20 Jahre kostenfreie Nutzung. Hier können Sie sich ein individuelles Angebot einholen.

Lohnt sich eine Photovoltaikanlage für Sie? – Die Checkliste

Ob sich eine PV-Anlage lohnt, ist sehr stark von der individuellen Situation abhängig. Zum Beispiel gibt es Dächer, auf denen Solaranlagen gar nicht installiert werden können. Außerdem sind einige Dächer zu klein für eine herkömmliche Anlage.

Wenn Sie mit 100 prozentiger Sicherheit wissen wollen, inwiefern eine Anlage für Sie lohnenswert ist und welche Rendite Sie erzielen können, dann machen Sie hier eine unverbindliche Anfrage.

Für alle, die sich einen ersten Überblick verschaffen möchten, haben wir hier diese Checkliste erstellt:

  • Ihre Stromrechnung beträgt monatlich mindestens 50 € bis 70 €.
  • Alternativ: Sie verbrauchen jährlich mindestens 2.000 bis 3.000 kW/h.
  • Ihr Dach besteht nicht aus Blech, Bitumen, Reet oder Schiefer.
  • Sie sind Eigentümer Ihres Hauses (als Mieter haben Sie keine Bauerlaubnis).
  • Ihr Dach ist weitgehend unbeschattet.
  • Sie wohnen in einer Region, wo die Sonne regelmäßig scheint.

Lohnt sich eine PV-Anlage? – Die Zusammenfassung

Eine Photovoltaikanlage ist ein Schritt in eine grünere und umweltfreundlichere Zukunft und daher eine gute Wahl. Sofern man genug Sonne abbekommt, kann wirklich für jeden die richtige Photovoltaikanlage gefunden werden.

Auch für Mietwohnungen gibt es kleinere Mini-Photovoltaikanlagen, die sich ideal für den Balkon eignen. Aus diesem Gesichtspunkt lohnt sich eine Photovoltaikanlage also in den aller meisten Fällen.

Machen Sie gerne hier den kostenlosen Solarcheck, um zu erfahren, ob sich für Sie eine PV-Anlage lohnt.

Ob Sie sich für eine große oder kleine Anlage entscheiden, hängt von Ihrem Dach und dem Sonnenverhältnis ab. Auch die Wahl zwischen dem Kauf und der Miete ist von Ihrer persönlichen Situation abhängig. Sind Sie bereit Risiko einzugehen, Zeit und Geld in die Hand zu nehmen, um sich um Reinigung, Wartung und mögliche Reparaturen zu kümmern, dann können Sie sich für den Kauf entscheiden.

Wenn Sie hingegen neu in der Branche der erneuerbaren Energien sind und Ihre Anlage schnell, einfach und ohne Anschaffungskosten haben wollen, dann ist die Miete für Sie die bessere Wahl. Weil Ihre Photovoltaikanlage im Mietverhältnis bei Enpal nach 20 Jahren automatisch in Ihr Eigentum übergeht, haben Sie hier tatsächlich die Vorteile beider Optionen.

Wichtig in allen Fällen ist es, sich gründlich zu informieren und beraten zu lassen. Dadurch können Sie sich einen besseren Überblick verschaffen und Ihre individuelle Situation schildern, damit für Sie die passende Lösung gefunden werden kann. Holen Sie sich gerne die kostenlose Beratung von den Enpal-Solarexperten ein.

Ob sich eine PV-Anlage auch für Sie lohnt, können Sie hier kostenfrei herausfinden:

Источник: https://www.enpal.de/magazin/lohnt-sich-eine-photovoltaikanlage

Heimtextilien
Schreibe einen Kommentar

;-) :| :x :twisted: :smile: :shock: :sad: :roll: :razz: :oops: :o :mrgreen: :lol: :idea: :grin: :evil: :cry: :cool: :arrow: :???: :?: :!: