Solardachziegel fürs Eigenheim – Vorteile & Kosten

Wann lohnen sich Photovoltaik-Dachziegel?

Solardachziegel fürs Eigenheim - Vorteile & Kosten

Wem die Ästhetik seines Hauses am Herzen liegt, sucht vermutlich nach der schönsten Alternative zur klassischen Photovoltaikanlage. Und die gibt es: in Form von Photovoltaik-Dachziegeln (auch Solardachziegel genannt).

Diese lassen sich unauffällig in das Gesamtbild des Daches einfügen, sind im Grunde das Dach selbst. Häufig gibt es zudem strenge baurechtliche Auflagen für die Anbringung einer PV-Anlage, die durch Solardachziegel erfüllt werden können.

Aber wie werden diese Solardachziegel genau installiert? Was sind die Vorteile und Nachteile? Und wie sieht das Kosten-Nutzen-Verhältnis aus?

Was sind Photovoltaik-Dachziegel?

Bei den Photovoltaik-Dachziegeln handelt es sich um Photovoltaikmodule in Form von Dachziegeln oder Dachpfannen. Sie werden anstelle der gewöhnlichen Dachziegel zur Dachdeckung verwendet – also nicht einfach aufgesetzt, sondern sind selbst in das Dach integriert.

Das erste Patent für Solardachziegel gab es bereits 1993. Dabei wurden damals die Solarzellen einfach auf einen Dachziegel aus Ton aufgeklebt.

Die Photovoltaik-Dachziegel von heute haben Vertiefungen, in denen die Solarzellen eingesetzt werden, und bestehen zum Beispiel aus Keramik, Kunststoff oder Schiefer.

Wie werden Solarziegel installiert?

Die Installation von Photovoltaik-Dachziegeln gestaltet sich etwas aufwendiger.

Sie lassen sich generell wie die konventionellen Dachziegel verlegen, allerdings muss der Fachmann sie Stück für Stück elektrisch miteinander verbinden.

Er schließt dabei die einzelnen Solardachziegel per elektrischer Steckverbindungen an der Ziegelunterseite zu einem Photovoltaikgenerator zusammen. Das kostet Zeit und ist für den Hausbesitzer verhältnismäßig teuer.

Welche Vor- und Nachteile haben Solardachziegel?

Das Hauptargument für den Einsatz von Photovoltaik-Dachziegeln ist die schönere Optik. Nicht jedem sagen die klassischen Photovoltaikmodule zu, die deutlich sichtbar auf dem Dach montiert sind.

Solardachziegel hingegen sind oft gar nicht zu erkennen. Darüber hinaus lassen sich die einzelnen Ziegel bei Bedarf leicht austauschen.

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Auf technischer Ebene gibt es bei den Solarziegeln keine Unterschiede zu der herkömmlichen Photovoltaikanlage aus Modulen.

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Zu den Nachteilen von Solardachziegeln zählen die höheren Kosten sowie die Fehleranfälligkeit durch die vielen Steckverbindungen. Sollte ein Fehler auftreten, kann die Suche nach dem konkreten Auslöser deshalb zeitaufwendig und kostspieliger sein.

Wie ist das Kosten-Nutzen-Verhältnis von Solardachziegeln?

Die Preise von Solardachziegeln hängen neben dem Hersteller noch von der Qualität, der Ziegelgröße und der Form des Daches ab. Generell sind die Kosten für eine Photovoltaikanlage mit Solardachziegeln aber rund dreimal so teuer wie eine gewöhnliche PV-Anlage mit klassischen Photovoltaikmodulen.

Dabei ist das Verhältnis von Preis und installierter Generatorleistung im Vergleich zu einer gewöhnlichen Solaranlage noch nicht sehr rentabel: Die Kosten (unter anderem wegen der aufwendigen Installation) sind sehr hoch und zeitgleich lässt sich mit dieser Technik nur eine vergleichsweise geringe Gesamtleistung montieren.

Wie wirtschaftlich ist eine PV-Anlage mit Solardachziegeln?

In welchem Maße sich eine Photovoltaikanlage mit Solardachziegeln wirtschaftlich lohnt, hängt vom konkreten Szenario ab. Errichtest du gerade einen Neubau, dessen Dach sowieso neu eingedeckt werden muss? Dann sind Solardachziegel verhältnismäßig günstig.

Wenn du jedoch auf einem bereits bestehenden, älteren Dach gewöhnliche Ziegel gegen Solardachziegel austauschst, steigen die Kosten im Verhältnis in die Höhe – schließlich könntest du dich in dem Fall auch für eine gewöhnliche Photovoltaikanlage entscheiden.

Alternative zu Photovoltaik-Dachziegeln: Indach-Photovoltaik

Bei einer Indach-Photovoltaikanlage ersetzen Solarmodule flächig die Eindeckung mit Dachziegeln. Die Module werden dabei direkt (ohne Unterkonstruktion) auf den Dachlatten installiert. Sie bilden also selbst einen Teil der Dachhaut und eine Ebene mit den anderen Dachziegeln.

Hier kann man also gewöhnliche Dachziegel einsparen. Optisch ist eine Indach-Photovoltaikanlage zwar etwas auffälliger, aber deutlich günstiger als eine Anlage mit Solardachziegeln.

Im Gegensatz zu Photovoltaik-Dachziegeln benötigen die großflächigen Solarmodule untereinander nur wenige Verbindungen, was Kosten spart und Fehler schneller auffindbar macht.

Am Ende kommt es auf deine Prioritäten an: Ist dir die Optik wichtiger? Die Kosten? Oder wünschst du dir einen guten Mittelweg? Im letzten Fall ist die Indach-Photovoltaikanlage ein guter Kompromiss. Darüber hinaus sind Wartung und Verschleiß bei einer Indach-PV-Anlage einfacher bzw. geringer, was die laufenden Kosten senkt und diese Anlagenart wirtschaftlicher macht.

Wenn du mehr zum Thema Solarmodule, Photovoltaik-Installation etc. erfahren möchtest, dann schau dir unseren umfassenden Photovoltaik-Guide an.

Источник: https://www.net4energy.com/de-de/energie/photovoltaik-dachziegel

Lohnt sich eine Solaranlage?

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Bei Solaranlagen unterscheidet man in Photovoltaikanlagen, die Strom erzeugen und Solarthermie Anlagen für Warmwasser oder zur Heizungsunterstützung. Wir haben nachfolgend beide Solaranlagen Typen näher betrachtet.

Lohnt sich eine Solaranlage? Kosten & Nutzen einer Photovoltaikanlage

Photovoltaik-Module (unten) und Solarthermie-Kollektoren (oben) auf einem
Dach | © Horst Schmidt – Fotolia.comEine Photovoltaik Anlage erzeugt Strom, eine Solarthermie Anlage erzeugt Wärme. Die Frage „lohnt sich eine Solaranlage“ stellt sich deshalb auf unterschiedliche Weise.

Wann ist eine Solaranlage rentabel?

Zunächst zur Photovoltaik: wenn Sie überlegen in eine Photovoltaik Anlage zu investieren ist vorab zu überlegen, was Sie mit dem erzeugten Strom machen wollen. Hier bieten sich zwei Optionen.

Entweder sie bauen die Anlage, um möglichst viel des erzeugten Stroms ins Netz einzuspeisen. Für jede eingespeiste Kilowattstunde bekommen Sie Geld vom Staat, die so genannte Einspeisevergütung.

Diese Einnahmen sind eine Möglichkeit die Anlage zu refinanzieren und nach Jahren auch einen Gewinn zu erwirtschaften.

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Aufgrund der sinkenden Einspeisevergütung lohnt sich eine Solaranlage zur vollen Stromeinspeisung grundsätzlich eher, wenn Sie eine möglichst große Dachfläche zur Verfügung haben, in einer südlichen Region in Deutschland wohnen und ein gutes Angebot für die Photovoltaik Anlage bekommen, was das Preis-Leistungs-Verhältnis anbelangt.

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Als zweite Option können Sie den erzeugten Strom selbst verbrauchen im Haushalt. Dieses Betreibermodell löst insbesondere bei Kleinanlagen für Ein- und Zweifamilienhäuser mehr und mehr die volle Stromeinspeisung aus den vergangenen Jahren ab. Eine Photovoltaikanlage erzeugt heute umgerechnet zu rund 10 bis 14 Cent pro Kilowattstunde den Strom selbst.

Angesicht der aktuellen Haushaltsstrompreise von 28 Cent und mehr entsteht hier ein Einsparpotenzial für die monatliche Stromrechnung, mit dem sich eine Refinanzierung der Anlage kalkulieren lässt.

Der Staat fördert dieses Betreibermodell zusätzlich, indem der Kauf eines Stromspeichers bezuschusst wird durch die KfW und der Eigenverbrauch von Solarstrom bei Kleinanlagen (bis 10 kWp) abgabefrei ist.

Lohnt sich eine Solaranlage dann eher zum Eigenverbrauch oder zur Stromeinspeisung? Diese Frage kann fast nur individuell beantwortet werden. Zum Beispiel im Rahmen eines unverbindlichen Ortstermins mit einem Solarteur. Hier kann das Dach genau begutachtet werden und eine Analyse des Stromverbrauchs (Lastprofil) erstellt werden.

Was kostet eine Solaranlage bei einem Einfamilienhaus?

Für ein Einfamilienhaus liegen die Kosten für Photovoltaik je nach Größe durchschnittlich zwischen 5.400 Euro und 13.300 Euro netto. Dieser Preis umfasst die Anlage samt Zubehör, die Installation sowie die Inbetriebnahme. Auf einer Fläche von acht Quadratmetern Dachfläche können Sie 1 kWp (Kilowattpeak) Leistung erzeugen.

Damit werden zwischen 950 und 1.200 Kilowattstunden Strom erzeugt. Eine übliche Größe für die Solaranlage liegt bei Privathaushalten zwischen 3 und 10 kWp.

Die Preisentwicklung von Photovoltaik Anlagen der vergangenen Jahre ist dabei sehr positiv – die Kosten pro kWp Leistung sind in den letzten 10 Jahren um über 70% gefallen.

DachgrößeKosten pro qmKosten für Solaranlage
Kleines Dach (25 qm)ca. 216 Euro5.400 Euro
Mittleres Dach (50 qm)ca. 180 Euro9.000 Euro
Großes Dach (72 qm)ca. 172 Euro12.900 Euro

Der erzeugte Strom einer Solaranlage kann auch gespeichert werden. Die Kosten, Größe und Rentabilität solcher Stromspeicher für Photovoltaik sind in den vergangenen Jahren deutlich gesunken, so dass ich die Kosten pro gespeicherter Kilowattstunde Strom erstmals unter den Kosten für Haushaltsstrom bewegen. Strom speichern lohnt sich in vielen Fällen.

Die Dimensionierung der Speicher sollte auf die Leistung der Photovoltaikanlage und Ihren Stromverbrauch angepasst werden. Für unser Rechenbeispiel im Einfamilienhaus lohnen sich Speicher zwischen 4 kWh und 6 kWh, die zwischen 6.000 Euro und 8.000 Euro kosten.

Durch attraktive Fördermöglichkeiten für Stromspeicher der KfW im Rahmen des Programms 275 können Kreditzuschüsse zwischen 500 Euro und 4.000 Euro beantragt werden.

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Wie groß ist die typische Solaranlage in Deutschland? Wieviele Anlagen haben einen Stromspeicher? Und was geben Privathaushalte für eine durchschnittliche Solaranlage aus? Welche Hersteller für Module und Wechselrichter wurden besonders oft verbaut? Unsere Auswertung gibt Aufschluss:

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Urheber: DAA Deutsche Auftragsagentur / Solaranlagen-Portal.com

Lohnt sich eine Solaranlage? Kosten & Nutzen einer Solarthermieanlage

Diese Frage stellt man sich natürlich nicht nur bei einer Photovoltaik Solaranlage, sondern auch bei einer thermischen Solaranlage. Die thermische Solaranlage macht sich vor allem über eingesparte Heizkosten bezahlt.

Aber auch Planung, Installation & Betrieb kosten Geld.

Sie müssen die Kosten einer Solaranlage jedoch nicht vollständig aus eigenen Mitteln tragen: viele Geldgeber unterstützen mit Zuschüssen oder zinsgünstigen Darlegen den Kauf einer thermischen Solaranlage.

Ein wichtiger Punkt bei der Frage „Lohnt sich eine Solaranlage“ stellt die bedarfsgerechte Planung dar.

Die Mehrkosten für eine überdimensionierte Solaranlage lohnen sich nicht – im Sommer liegt gar kein ausreichender Wärmebedarf vor und es wird unnötig Energie bereitgestellt.

Deshalb empfiehlt es sich, kompetente Hilfe bei der Planung in Anspruch zu nehmen, damit sich die Investition auch wirklich auszahlt. In der folgenden Auflistung finden Sie alle nötigen Informationen für den Kauf einer effizienten thermischen Solaranlage.

Die Preise einer Solarheizung zur Heizungsunterstützung liegen zwischen 7.000 Euro und 10.000 Euro. Damit ist eine solche Anlage teurer als eine Solaranlage, die nur Warmwasser liefert (hier liegen die aktuellen Preise einer Solaranlage zur Warmwasserbereitung zwischen 3.000 Euro und 6.000 Euro).

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Im Gegenzug vergibt das BAFA jedoch eine ansehnliche Solarthermie Förderung von mindestens 2.000 Euro, wenn die Solaranlage zur Heizungsunterstützung genutzt wird und eine Anlagengröße von mindestens 9 qm (bei einem Flachkollektor) und 40 Liter Speicher pro Quadratmeter Fläche aufweist.

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Die Fördermittel für die solare Warmwasserbereitung liegen dagegen bei mindestens 500 Euro und steigen bei Kollektorflächen über 10 Quadratmeter noch weiter an.

Wie erhalte ich eine Beratung für eine Solaranlage?

Lohnt sich eine Solaranlage für Sie? Wir helfen Ihnen gerne eine unverbindliche Beratung durch Fachbetriebe vor Ort zu erhalten. Unsere Checkliste zur Anschaffung einer PV-Anlage bietet Ihnen eine Unterstützung bei der Planung einer Solaranlage zur Stromerzeugung und beim Prüfen und vergleichen der Angebote.

Bei der Berechnung einer Solarheizung oder der Planung Planung einer Solaranlage zur Warmwasserbereitung stehen wir Ihnen ebenso mit eine Solarthermie Checkliste zur Seite. Die Kosten und Nutzen einer Solarthermieanlage – ob zur Heizungsunterstützung und / oder Warmwasserbereitung – rechnet Ihnen individuell auch einen Fachbetrieb für Solarheizungen aus Ihrer Nähe durch.

Die Preise für eine solche kombinierte Solaranlage zur Bereitung von Warmwasser und zur Heizungsunterstützung liegen als Richtwert bei 8.000 bis 9.000 Euro.

Eine Solaranlage zur Stromerzeugung kostet bei einem Einfamilienhaus zwischen 5.400 und 13.300 Euro netto. Die Preise für eine Solaranlage zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung liegt bei ca. 10.000 Euro inklusive Montage. Mehr Infos haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Die sinkende Einspeisevergütung wird durch sinkende Modulpreise und Speicherkosten aktuell überkompensiert. Inzwischen ist die Verringerung des eigenen Strombedarfs lukrativer als die Stromeinspeisung.

Sofern Sie eine Heizung haben, die mit einer Solarthermieanlage kombinierbar ist sowie eine Dachfläche, die sich für Solarthermie eignet, rentiert sich eine solche Solaranlage durch die Kombination mit BAFA Fördermitteln.

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Источник: https://www.solaranlagen-portal.com/solar/lohnt-sich-eine-solaranlage

Photovoltaik: Aufdach-, Indachmontage oder Solardachziegel?

Solardachziegel fürs Eigenheim - Vorteile & Kosten

Früher mussten Photovoltaik-Fans in der Regel auf klobige und unansehnliche Dachgestelle zurückgreifen. Das störte den optischen Eindruck, mindestens aber den der Nachbarn, und trug den Pionieren nicht selten den Ruf von Sonderlingen ein. Zum Glück sind diese Zeiten vorbei: Die Technik hat sich weiterentwickelt und buchstäblich flächendeckend durchgesetzt.

Ganz aus dem Blickfeld kann die Technik aber nicht verschwinden – schließlich basiert sie darauf, Sonneneinstrahlung auf einer größeren Oberfläche abzufangen und in elektrische Energie umzuwandeln. Es gibt mittlerweile aber mehrere Montageoptionen für die Module – bis hin zu Dachziegeln, die die PV-Funktion übernehmen sollen.

Die gängigsten Möglichkeiten stellen wir hier vor.

Aufdachmontage

Der Klassiker bei der Photovoltaik ist die Aufdachmontage. Sie ist in der Praxis immer noch am häufigsten anzutreffen, doch haben die Anlagen mit der Zeit viel von ihrer Klobigkeit verloren.

Dabei werden die Solarmodule in ein Metallgestell eingepasst, das auf Schienen auf das Dach gesetzt wird. Das bietet gleich mehrere Vorteile: Die Montage ist leicht durchführbar, da nicht nennenswert in die Bausubstanz eingegriffen werden muss.

Ebenso lassen sich die Module einfach austauschen oder wieder komplett abbauen, ohne größere Spuren zu hinterlassen. Darüber hinaus muss der Untergrund nicht eben sein, da die Module auf dem Gestell stehen. Damit können Höhenunterschieden ausgeglichen werden.

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Ein weiterer Pluspunkt betrifft die Technik selbst: Durch den Abstand zum Dach weht der Wind unter dem Auau hindurch und sorgt so für eine natürliche Belüftung und Kühlung.

[/attention]Montage einer Aufdachmontage auf einem Hausdach © Marina Lohrbach, stock.adobe.com

Voraussetzung – und insbesondere bei älteren Gebäuden zu beachten – ist, dass das Dach ausreichend tragfähig ist, um das Gewicht der Anlage aufzunehmen. Darüber hinaus sollte es intakt sein, da ein großer Teil von der Anlage bedeckt wird.

Anstehende Renovierungen sollten also unbedingt vor der Installation durchgeführt werden. Die Montage sollte im Zweifel Fachleuten überlassen werden. Nicht nur, dass sie Erfahrung und das nötige Know-how mitbringen.

Sie wissen auch, welche Modelle für welche Neigungswinkel des Daches geeignet sind und wie sich die Anlage sachgerecht gegen Natureinflüsse wie starken Wind oder Schnee absichern lässt. Da sich das Schienensystem von der Oberfläche abhebt, bietet es mehr Angriffsfläche.

Mit der Aufdachmontage verändert sich auch die Statik des Daches, was zur Vermeidung von Folgeschäden unbedingt ebenfalls zu beachten ist.

Solaranlage auf einem Hausdach: Statische Voraussetzungen prüfen

Indachmontage

Bei einem bestehenden Haus wird der Aufwand für eine Aufdach-Montage sicherlich eher vertretbar sein, als dass das komplette Dach ins Auge gefasst wird. Steht aber ohnehin eine Neueindeckung an oder handelt es sich um einen Neubau, bietet die Indachmontage aber eine mehr als gute Alternative zu vergleichbaren Kosten.

Zu bedenken ist in diesen Fällen nämlich auch, dass ein guter Teil der Materialkosten für das Dach wegfallen, da dort stattdessen die PV-Anlage ihren Platz findet. Zudem benötigen viele dieser Modelle im Gegensatz zur Aufdachmontage keinen gesonderten Rahmen.

Eine Indachmontage schadet dem ästhetischen Gesamteindruck außerdem weniger, weil sich die Anlage nicht sichtbar vom Dach abhebt. Darüber hinaus sind die Module und die gesamte Technik wie beispielsweise die Verkabelung geschützter, weil sie eben nicht prominent hervorstehen, sondern integraler Bestandteil des Daches sind. Damit fällt auch die zusätzliche Traglast niedriger aus.

Kritisch sind die Übergänge von den Solarmodulen zum Rest des Daches: Hier muss besonders auf Dichtigkeit und einen nahtlosen Anschluss geachtet werden.

Indach Photovoltaikanlage © Garteneidechse, stock.adobe.com

Ein Vorteil der Aufständerung, wie man die Aufdachmontage auch nennt, fällt allerdings weg: die natürliche Kühlung. Da weniger „Spiel“ im Spiel ist, können sich die Module bei starker Sonneneinstrahlung stärker aufheizen.

Das sorgt nicht nur für einen schnelleren Verschleiß, sondern kann sich auch leistungsmindernd auf die gesamte Anlage auswirken. Es gibt allerdings mehrere Möglichkeiten, um dem entgegenzuwirken – etwa den Einbau von Lüftungsmöglichkeiten.

„Messungen haben gezeigt, dass dachintegrierte Anlagen mit sorgfältig ausgeführter Hinterlüftung fast die gleichen Erträge wie bei Aufdachmontage erreichen“, heißt es dazu im Buch „Photovoltaik“ der Stiftung Warentest.

Photovoltaikanlage: Aufdach- oder Indachmontage

Solardachziegel

Einen Sonderfall der Indachmontage stellen Solardachziegel dar. Auch sie integrieren sich optisch in das Gesamterscheinungsbild des Daches, bilden aber keine großflächigen Solarmodule. Stattdessen werden einzelne Solardachziegel anstelle der herkömmlichen Dachziegel verwendet.

Das schafft zwar einerseits mehr Flexibilität: bei der Größenbemessung der Anlage, bei der optischen Gestaltung und auch im Falle einer nötigen Reparatur, da „nur“ ein defekter Ziegel ausgetauscht werden muss. Andererseits erhöhen sich durch die Kleinteiligkeit auch die Einfallstore für mögliche Störungen.

Dem steht keinerlei Leistungsgewinn gegenüber den anderen Formen der Installation gegenüber, für den man die höhere Störanfälligkeit in Kauf nehmen sollte. Im Gegenteil, in der Regel fällt die Leistung der Ziegel gegenüber Modul-Anlagen deutlich ab.

Wie bei der Indachmontage lohnt sich die Investition in der Regel ohnehin nur, wenn das Dach sowieso generalüberholt werden muss oder ein Neubau mit Photovoltaik ausgestattet werden soll.

Auch ehemalige Hersteller äußern sich mittlerweile kritisch. So hatte Solarwatt nach eigenen Angaben zwar bereits 1999 Solardachziegel im Programm, später wurde die Produktion jedoch eingestellt.

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Einer der Gründe war, dass die einzelnen Ziegel Stück für Stück elektrisch miteinander verbunden werden müssen: „Das ist extrem zeitaufwendig und damit kostenintensiv.“ Private Investoren würden die Ziegel daher nur im Ausnahmefall, etwa bei denkmalgeschützten Häusern, einsetzen.

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Insofern dürften sie ein Nischenprodukt bleiben, das aber in Einzelfällen eine passende Lösung sein kann.

Источник: https://www.solaranlage-ratgeber.de/photovoltaik/photovoltaik-technik/aufdach-indachmontage-solardachziegel

Solarziegel: Die elegante Form der Energiegewinnung

Solardachziegel fürs Eigenheim - Vorteile & Kosten
Was wäre, wenn Sie die Ästhetik eines Daches mit den Vorteilen einer Photovoltaikanlage vereinen könnten? Mit dem Solarziegel schaffen Sie ein Dach, das Energie liefert und dabei auch noch gut aussieht.

Photovoltaikmodule oder Solarthermieanlagen auf dem Dach liefern Ihnen Energie aus der Sonne direkt ins Haus. Ein wichtiger Beitrag, mit dem sich Strom- und Heizkosten deutlich reduzieren lassen.

Doch viele Eigentümer stören sich an den großen Solarmodulen, die mit Schienen und Haken auf der Dachkonstruktion befestigt sind und mitunter wie ein Fremdkörper wirken.

Solarpanel in Form einem normalen Ziegel sind eine Alternative, die hochwertige Technik und moderne Architektur miteinander vereint. Denn in der Fertigung werden Ziegel und Solarmodul untrennbar zu einem robusten Bauteil verbunden.

Vorteile der Solarziegel

Während klassische Solarmodule vor allem mit ihrer Technik und einer hohen Leistung überzeugen, sollen Solarziegel Eigentümer ansprechen, die Wert auf eine architektonisch hochwertige Optik ihres Daches legen. Denn die kleinen Solardachziegel fügen sich dezent zwischen die üblichen Ziegel ein.

Gerade für Gebäude, die unter Denkmalschutz stehen, sind Solarziegel eine interessante Alternative.

In der Regel genehmigt der Denkmalschutz in Deutschland keine Änderungen an Dachflächen, die nicht originalgetreu umgesetzt werden. Vor allem das Dach ist häufig davon betroffen.

Mit den nahezu unsichtbaren Solarziegeln wurde jedoch eine Möglichkeit geschaffen, regenerative Energie in einem denkmalgeschützten Haus umzusetzen.

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Bislang sind Dächer mit Solarziegeln noch wenig verbreitet. Eine mögliche Ursache dafür ist die Gesamtleistung der Kollektoren, die im Vergleich zu herkömmlichen Solarmodulen niedriger ist.

Wer mit seinen Solarziegeln auf die gleiche Leistung kommen möchte, muss deswegen eine größere Dachfläche abdecken.

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Weil die Ziegel aber deutlich teurer als klassische Photovoltaikmodule sind, ist dies eine Kostenfrage – vor allem, wenn Sie die Energie in das öffentliche Netz einspeisen und damit Geld verdienen wollen.

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Die Solarziegel eignen sich eher für Eigentümer, die nur ihren eigenen Strom aus der Anlage decken möchten. Ein weiterer Nachteil kann unter Umständen die Reparatur von Schäden sein, Photovoltaik Dachziegel sind nicht immer kurzfristig abruar und die Instandsetzungsarbeiten an sich sind aufwendiger.

Anwendungsbeispiele rund um Solarziegel

Ein Beispiel für Solarziegel bringt der Autohersteller Tesla nun mit seinem Solar Roof auf den Markt. Neben der minimalistischen Optik wirbt der Hersteller für die Unverwüstlichkeit der Quarzglas-Solarziegel.

Kunden können den Ziegeltyp wählen und entscheiden sich zwischen einer strukturierten oder glatten Oberfläche sowie Ziegeln im Toskana-Stil oder Schiefer-Optik. Von der Straße aus betrachtet erkennt man keinen Unterschied zwischen den Glasziegeln mit oder ohne Solarzelle.

Garantie für die Dachziegel: Laut Tesla unbefristet.

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Auch die Dachziegelwerke Nelskamp haben mit dem dunklen Solarziegel G10 PV eine Dacheindeckung auf den Markt gebracht, die erst auf den zweiten Blick auffällt.

Als Glattziegel schaffen sie eine minimalistische Optik, die gerade zeitgenössischen Bauten mit dunklem Dach gut zu Gesicht steht, wie oben bei der Stadtvilla zu sehen. Auch hier bilden die Solarmodule mit den Ziegeln eine untrennbare Einheit.

Monokristalline Solarzellen nehmen die Energie aus der Sonne aus und wandeln sie in Hausstrom um.

Mittlerweile hat Nelskamp sein Planum PV System noch weiterentwickelt: Der neue Planum PV Solarziegel ist rund zehn Prozent leistungsstärker. Bauherren sparen mit dem Planum PV System rund ein Drittel des Haushaltsstroms ein. Und wenn der Stromverbrauch optimiert und ein Batteriesystem eingesetzt wird, sogar bis zu 70 Prozent.

Solarziegel: Der Kostencheck!

Ein Preisvergleich zwischen einem Dach mit Solarziegeln und klassischen Photovoltaikmodulen fällt schwer. Da Solardachziegel eine Kombination aus Dachziegel und Sonnenkollektoren sind, fallen die Preise deutlich höher aus.

Doch auch die Größe des Daches, die Dachneigung oder die Art der Ziegel entscheiden über den Preis. Sofern Sie sich für ein Dach mit integrierter Sonnenenergie interessieren, empfehlen wir, bei der Gesamtkalkulation einen Energieberater einzubeziehen.

Der Experte hat einen genauen Überblick, in welcher Form sich Solarziegel im Gesamtkontexts eines Neubaus oder einer Sanierung rechnen.

Jetzt weiterlesen: Ökologische Dacheindeckung: Wie umweltfreundlich sind Dachziegel und Co.?

Titelbild: Dachziegelwerke Nelskamp07.06.19

Источник: https://dachdirekt.de/artikel/Solarziegel

Solardachziegel: Eine Alternative zu herkömmlichen Solarmodulen?

Solardachziegel fürs Eigenheim - Vorteile & Kosten

Hausbesitzer, die auf eine nachhaltige Energiegewinnung setzen wollen, landen in den meisten Fällen bei einer Photovoltaikanlage.

Kein Wunder, dass die Solargeneratoren inzwischen sämtliche Wohnsiedlungen dominieren. Wem die Optik nicht zusagt, kann sich alternativ für Solardachziegel entscheiden.

Auch sie ermöglichen die Stromerzeugung aus Sonnenenergie, fallen aber kaum auf. Größter Nachteil sind aktuell die höheren Kosten.

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Solardachziegel: Material und Installation

Die ersten Solardachziegel kamen Anfang der 1990er-Jahre auf den Markt. In den Anfängen wurden Dachziegel aus Ton mit Solarzellen beklebt.

Heute ist das System deutlich ausgeklügelter und die Auswahl größer: Inzwischen gibt es Photovoltaikziegel aus Keramik, Kunststoff oder Schiefer. Diese verfügen über Vertiefungen, in die Solarzellen eingelassen sind.

Eine Alternative sind Ziegel, die vollständig als Solarzelle dienen, zum Beispiel aus Quarzglas.

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Solardachziegel lassen sich wie herkömmliche Dachpfannen verlegen. Sie müssen jedoch zusätzlich elektrisch miteinander verknüpft werden. Dies erfolgt mithilfe von Steckverbindungen, die sich an der Unterseite der PV-Ziegel befinden. Der Aufwand ist damit deutlich größer als bei großflächigen Solarmodulen.

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Das schreckt viele Hausbesitzer ab. Die Hersteller arbeiten jedoch daran, die Installation von Photovoltaikziegeln zu vereinfachen. Ziel ist es, die Kosten zu senken und die Mini-Solargeneratoren für Bauherren schmackhafter zu machen.

Preise und Kosten für Solardachziegel

Die Preise für Solardachziegel variieren, je nach Anbieter, Dachgröße und Dachform. Außerdem ist entscheidend, ob es sich um einen Neubau handelt oder das alte Dach erst ab- und anschließend neu eingedeckt werden muss.

Im Schnitt müssen Hausbesitzer mit mindestens 25 Euro pro PV-Ziegel inklusive Montage rechnen. Um ein Einfamilienhaus mit Strom aus Sonnenenergie zu versorgen, sollten rund 50 Quadratmeter der Dachfläche mit Photovoltaikziegeln eingedeckt sein. Damit lassen sich im Schnitt 5.000 bis 6.000 Kilowattstunden pro Jahr erzeugen, was vollkommen ausreichend ist.

Die Kosten für eine Anlage mit Solardachziegeln belaufen sich in diesem Beispiel auf 17.000 bis 21.000 Euro. Nicht eingerechnet sind potenzielle Kosten für die Dacheindeckung und Dämmung sowie für einen Stromspeicher.

Zum Vergleich: Für die Anschaffung und Montage einer herkömmlichen Photovoltaikanlage geben Privathaushalte im Schnitt 8.000 bis 9.000 Euro aus.

Bei Photovoltaikanlagen wird in der Regel in Kilowatt-Peak gerechnet. Pro Kilowatt-Peak könnt ihr jährlich mit circa 900 bis 1.200 Kilowattstunden (kWh) Strom rechnen.

Wie wirtschaftlich sind Solardachziegel?

Ein Vier-Personen-Haushalt verbraucht circa 4.000 bis 5.000 Kilowattstunden (kWh) Strom pro Jahr. Bei einem durchschnittlichen kWh-Preis von 0,31 Euro (Stand: 2020) müsstet ihr jährlich rund 1.240 bis 1.550 Euro an euren Stromversorger zahlen. Geht man von Grundkosten von 17.000 bis 21.000 Euro für Solardachziegel aus, würde sich die Anlage nach 10 bis 17 Jahren für euch rechnen.

Wie wirtschaftlich Solardachziegel sind, hängt allerdings maßgeblich davon ab, ob euer Haus ein Neubau oder Altbau ist.

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Bei einem neuen Haus fallen ohnehin Arbeiten wie die Dacheindeckung und Dämmung an – zwei Kostenpunkte, die sich bei Solardachziegeln und herkömmlichen Dachpfannen nur minimal unterscheiden. In diesem Fall kann sich die Investition lohnen.

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Im Vergleich dazu müssen bei einem Bestandsbau die alten Dachziegel erst abgedeckt und entsorgt werden. Dies sind Zusatzkosten, die bei einer nachträglich montierten Photovoltaikanlage komplett entfallen.

Solardachziegel: Vorteile und Nachteile

Solardachziegel sind vor allem aus ästhetischen Gründen bei Hausbesitzern beliebt. Dies sind die Vorteile:

  • Die Optik unterscheidet sich kaum von herkömmlichen Dachziegeln.
  • Bei Neubauten ist keine weitere Dacheindeckung notwendig.
  • Die Auswahl an Materialien ist groß, so dass sich individuelle Wünsche ans Dach mit Solarziegeln realisieren lassen.
  • Solardachziegel erfüllen die Anforderungen des Denkmalschutzes.
  • Solardachziegel sind vielfältig einsetzbar, auch auf verwinkelten Dächern.
  • Beschädigte Ziegel lassen sich ohne großen Aufwand einzeln austauschen.

Dem gegenüber stehen abgesehen von den höheren Anschaffungskosten folgende Nachteile von Solardachziegeln:

  • Der Einbau von Solardachziegeln ist bei Bestandsbauten besonders kostspielig.
  • Die Installation und laufende Reparaturen sind aufwändig und mit Mehrkosten verbunden.
  • Der Ertrag ist um bis zu 50 Prozent geringer als bei Photovoltaik-Anlagen.
  • Die Steckverbindungen zwischen den einzelnen Solardachziegeln sind störanfällig.

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Alternative zu Solardachziegeln: Indach-PV-Anlagen

Sogenannte Indach-Photovoltaikanlagen sind eine Alternative zu kostspieligen Solardachziegeln. Während die Ziegel einzeln verlegt und elektrisch miteinander verknüpft werden müssen, lassen sich Indach-Anlagen als zusammenhängende Module installieren. Auch sie dichten das Dach ab und ersetzen herkömmliche Dachpfannen.

Die Montage ist im Vergleich zu Solardachziegeln deutlich simpler und die Störanfälligkeit geringer. Optisch fallen die Module natürlich mehr auf als die schlichten Ziegel. Sie sind aber zurückhaltender als aufgesetzte Photovoltaikanlagen.

Für wen eignen sich Solardachziegel?

Solardachziegel können sich für Hausbesitzer lohnen, die neu bauen oder ein denkmalgeschütztes Haus restaurieren.

Außerdem ist diese Variante der Energiegewinnung für jeden interessant, der in punkto Optik keine Kompromisse machen und seine individuellen Vorstellungen umsetzen möchte.

Schließlich gibt es Solardachziegel in unterschiedlichen Materialien und gängigen Dachfarben, so dass nur ein Fachmann den Unterschied sehen wird.

Hersteller von Solardachziegeln

Auch wenn Photovoltaikanlagen aktuell beliebter sind, haben sich inzwischen viele Hersteller (zusätzlich) auf Solardachziegel spezialisiert. Dies sind Anbieter aus dem deutschsprachigen Raum:

  • Autarq
  • Eternit
  • Nelskamp
  • Paxos
  • SolteQ

Источник: https://wohnglueck.de/artikel/solardachziegel-alternative-pv-anlage-43140

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