Solarmodule: Funktionsweise & Arten

Contents
  1. Wie funktioniert eine Solaranlage? Hier verständlich erklärt
  2. Wie funktioniert die einzelne Solarzelle einer Photovoltaik Solaranlage?
  3. Verschiedenen Solarzellentechniken einer Photovoltaik Solaranlage
  4. Die Monokristalline Solarzelle
  5. Die Polykristalline Solarzelle
  6. Die Amorphen Solarzellen/ Dünnschichtzellen
  7. Solarmodul einer Photovoltaikanlage
  8. Wie funktioniert das Modul einer Solaranlage?
  9. Die Systemtechnik einer Photovoltaik Solaranlage
  10. Wie funktioniert eine Solarzelle?
  11. Was ist eine Solarzelle?
  12. Wie lässt sich die Funktionsweise einer Solarzelle einfach erklären?
  13. Wer hat die Solarzelle erfunden?
  14. Wie ist eine Solarzelle aufgebaut?
  15. Was passiert in der Solarzelle?
  16. Welche Arten von Solarzellen gibt es?
  17. 1.) Monokristalline Solarzelle
  18. 2.) Polykristalline Solarzelle
  19. 3.) Dünnschichtzellen
  20. Neue Entwicklungen
  21. Was kostet eine Solarzelle?
  22. Passt eine Solaranlage auch zu mir?
  23. Die Funktionsweise einer Photovoltaikanlage
  24. Photovoltaik Funktionsweise im Detail
  25. Die Leistung einer Photovoltaikanlage
  26. Optimale Voraussetzungen für die Anlagenfunktion
  27. Anschluss der PV Anlage ans öffentliche Netz
  28. Voraussetzungen für die Stromeinspeisung
  29. Einspeiseverträge für die netzgekoppelte PV Anlage
  30. Photovoltaik Solarmodule
  31. Funktion einer Solarzelle
  32. Auau eines Solarmoduls
  33. Solarzellen – das zentale Element einer Solaranlage
  34. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht bekannter deutscher Solarzellenhersteller und ihrer Produkte: Firma Monokristallin Polykristallin Dünnschicht AE Solar x x aleo Solar x x Alma Solar x x x IBC SOLAR AG x x Schott Solar x x x Solar-Fabrik AG x x SOLAR FRONTIER x x x SOLARWATT x x SUNTECH x x TIPP DER REDAKTION: Sie suchen noch nach dem passenden Solaranlagen-Anbieter? Dann profitieren Sie jetzt von unserem Service: Wir vermitteln Ihnen Solarfirmen in Ihrer Region – kostenlos und unverbindlich! So einfach funktioniert’s: Beschreiben Sie in unserem Online-Formular Ihre Wunsch-Anlage. Anschließend suchen wir bis zu drei passende Anbieter in Ihrer Nähe heraus – von ihnen erhalten Sie speziell auf Ihre Anforderungen zugeschnittene Angebote. Diese können Sie einfach und schnell miteinander vergleichen und sich für das passende Angebot entscheiden. Sie suchen eine Solaranlage? Solaranlage finden Vergleichen Sie mehrere Angebote von Fachhändlern
  35. Solarmodule: Diese unterschiedlichen Arten an PV-Modulen gibt es
  36. Was sind Solarmodule?
  37. Funktion und Auau von Solarmodulen
  38. Wo werden Solarmodule genutzt?
  39. Welche Arten von Solarmodulen gibt es?

Wie funktioniert eine Solaranlage? Hier verständlich erklärt

Solarmodule: Funktionsweise & Arten

So funktioniert eine Solaranalage

Immer häufiger nutzen Menschen die Solarenergie um Energiekosten einzusparen und die Umwelt zu entlasten.

Doch wie funktioniert eine solche Solaranlage eigentlich? Die Funktion von Photovoltaikanlage ist grundsätzlich gleich, egal ob eine kleine Solaranlage auf dem Einfamilienhaus oder eine Industrieanlage.

Im Prinzip funktioniert eine netzgekoppelte Photovoltaik Solaranlage ganz einfach: Während Licht auf die Solarzellen fällt, erzeugen diese daraus Gleichstrom. Die einzelnen Solarzellen sind zu größeren Solarmodulen verschaltet. Die einzelnen Solarmodule sind wiederum zum Solargenerator zusammengeschaltet.

Der erzeugte Gleichstrom wird mithilfe des Wechselrichters zu Wechselstrom umgewandelt. Dank der Umwandlung kann der Wechselstrom direkt ins öffentliche oder privat genutzte Stromnetz eingespeist werden und so entweder die eigenen Stromkosten gesenkt werden. (Das Bild links zeigt Ihnen vereinfacht die Funktionsweise einer klassischen Solaranlage im Haus.)

Wie funktioniert die einzelne Solarzelle einer Photovoltaik Solaranlage?

Nahezu 95 Prozent aller Solarzellen werden aus dem Quarzsand Silizium (Si) hergestellt. Silizium (Si) stellt eins der häufigsten natürlichen in der Erdschicht vorhandenen Elemente dar. Silizium gilt als unerschöpflich. Um aus dem Quarzsand – natürlicher Ursprung von Silizium – eine Siliziumscheibe zu formen muss der Quarzsand zunächst gereinigt und kristallisiert werden.

Das fertige Produkt wird im Anschluss in Scheiben gesägt, gezielt verunreinigt und mit Leiterbahnen versehen. Diese werden zum Stromtransport benötigt.Fällt nun Licht auf die Siliziumscheibe, werden Elektronen freigesetzt. Um diese Elektronen nutzen zu können muss die Ober- und Unterseite einer jeden einzelnen Zelle mit unterschiedlichen Fremdatomen gezielt verunreinigt werden.

Häufig kommen hier Bor (Br) und Phosphor (P) zum Einsatz. Dank der gezielten Verunreinigung der Zelle sammeln sich die Elektronen (negative Ladungsträger) auf der einen Seite und die Protonen (positive Ladungsträger) auf der anderen Seite. Auf diese Art und Weise entstehen ein Plus- und ein Minuspol, welcher mit einer Batterie vergleichbar ist.

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Wird im Nachgang ein Verbrauchsgerät angeschlossen fließt der Strom.

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Die kleinen Zellen sind so funktional, dass sie sogar bei geringen Lichtstärken, wie sie beispielsweise bei schlechtem Wetter oder bewölktem Himmel auftreten, Strom erzeugen können. Jedoch ist die Stromstärke immer proportional zur einfallenden Lichtstärke. Analog bedeutet das:

Unabhängig vom Lichteinfall oder der Sonneneinstrahlung verhält sich jedoch die Spannung der Solarzelle. Die Spannung einer Siliziumzelle liegt kontinuierlich bei 0,6 Volt. Abhängig von der Größe der Zelle ist jedoch die Stromstärke. Eine gängige Solarzelle mit einem Maß von 15 x 15 Zentimetern erzeugt im Durchschnitt etwa 5,5 Ampere Strom. Bei vollem Lichteinfall hat eine einzelne Zelle in etwa eine Leistung von 3,4 Watt.

Verschiedenen Solarzellentechniken einer Photovoltaik Solaranlage

Man unterscheidet generell in drei unterschiedliche Zelltypen. Zu den Kristallarten zählen:

  1. Monokristalline Zellen
  2. Polykristalline Zellen
  3. Amorphe Zellen

Die Monokristalline Solarzelle

Monokristalline Siliziumzellen werden aus einem hochreinen Halbleitermaterial gefertigt. Einkristalline Stäbe werden aus der Siliziumschmelze gezogen und im Anschluss in 0,25 Millimeter dünne Scheiben gesägt. Dieses spezielle Herstellungsverfahren garantiert einen hohen Wirkungsgrad. Der Wirkungsgrad der monokristallinen Solarzelle erreicht zwischen 14 bis 16 Prozent.

Die Polykristalline Solarzelle

Etwas kostengünstiger in der Herstellung gestalten sich die polykristallinen Zellen. Flüssiges Silizium wird zur Herstellung von Polykristallinen Solarzellen zunächst in Blöcke gegossen. Bei Erstarrung zeichnet sich eine typische Eisblumenstruktur aus einer Vielzahl von einzelnen Kristallen ab.

Diese Kristallstruktur bildet sich unterschiedlich groß. An den äußeren Grenzen treten Defekte auf. Aufgrund dieser Kristalldefekte beträgt der Wirkungsgrad einer polykristallinen Solarzelle lediglich 13 bis 15 Prozent.

Die Monokristalline Solarzelle ist damit effektiver als die polykristalline Solarzelle.

Die Amorphen Solarzellen/ Dünnschichtzellen

Amorphe Solarzellen werden auch als Dünnschichtzellen bezeichnet. In der Herstellung werden die photoaktiven Halbleiter als eine dünne Schicht auf eine Glasscheibe aufgebracht. Direkt zu Modulen verschaltet werden die amorphen Solarzellen mit einer zweiten Glasplatte hermetisch versiegelt.

Die Dicke der Schichten betragen weniger als 1 µm. Aufgrund der geringeren Materialkosten fallen auch die Kosten der Produktion im Wesentlichen geringer aus.
Dünnschichtsolarmodule stellen eine kostengünstige Option zur Nutzung von Sonnenenergie dar.

Der Wirkungsgrad liegt einer Dünnschichtzelle liegt jedoch lediglich bei 6 bis 8 Prozent. Einen etwas höheren Wirkungsgrad der Dünnschichtzelle kann man beispielsweise mit neuen Materialien gewinnen. Dazu zählen Cadmium-Tellurid (CdT) sowie Kupfer-Indium-Diselenid (CIS).

Der Wirkungsgrad einer Dünnschichtzelle kann auf 8 bis 10 Prozent erhöht werden.

Solarmodul einer Photovoltaikanlage

Um das Solarmodul zu gestalten werden die einzelnen Solarzellen miteinander verschaltet und wetterfest verpackt. Von oben werden die Solarmodule – wie üblich – mit einer Glasscheibe geschützt. Von unten wird eine Schutzfolie über die Solarmodule gezogen.

Zwischen den Solarzellen bleiben kleinere Freiräume, durch welche man hindurch gucken kann. Die einzelnen Solarmodule werden in verschiedenen Größen angeboten. Von einigen wenigen Watt bis zu 300 Watt Leistung. Im Durchschnitt verfügen die Module über eine Leistung zwischen 130 und 250 Watt.

Alle Solarmodule werden nach gängigen Standards gefertigt und unterliegen einer ständigen Kontrolle. Höchste Qualität ist somit garantiert.Ein Solarmodul zählt mit einem Gewicht von 10 bis 15 Kilogramm pro Quadratmeter zu den Leichtgewichten. Die Größe des Solarmoduls kann variieren.

Größen bis zu 3 Quadratmeter sind jedoch keine Seltenheit.

Auf dem Markt sind mittlerweile auch Solardachziegel erhältlich. Diese werden auf dem Dach montiert wie gewöhnliche Dachziegel.

Wie funktioniert das Modul einer Solaranlage?

Die Solarmodule einer Photovoltaikanlage wandeln Sonnenlicht in elektrische Energie um. Das Licht der Sonne verursacht beim Auftreffen auf die Solarzelle eine elektrische Spannung. Diese wird bereits an der Oberfläche abgenommen. In einem Solarmodul einer Photovoltaikanlage werden mehrere Solarzellen miteinander elektrisch verschachtelt.

Die elektrische Spannung wird dabei in Reihenschaltung miteinander addiert. Jede einzelne Zelle besitzt etwa 0,6 Volt.Ein gängiges Modul mit etwa 60 Zellen erzeugt auf diese Weise eine Modulspannung von etwa insgesamt 36 Volt. Am häufigsten werden Solarmodule aus kristallinem Silizium (Si) verwendet.

Hochreines Silizium (Si), welches aus Quarzsand gewonnen wird, wird hierzu weiter verarbeitet.

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Der Wirkungsgrad eines Solarmoduls liegt zwischen 11 und 16 Prozent. Standardmäßig zum Einsatz auf Dachanlagen kommen beispielsweise Module aus kristallreinem Silizium (Si).

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Werden Dünnschichtmodule verwendet, fällt der Wirkungsgrad wesentlich geringer aus. Er liegt bei Dünnschichtmodulen höchsten bei 9 Prozent.

Aufgrund ihrer extrem niedrigen Kosten eignen sich Dünnschichtmodule vor allem für den Betrieb von Großanlagen, bei welchen der Flächenverbrauch völlig zweitranig ist.

Die Systemtechnik einer Photovoltaik Solaranlage

Eine Photovoltaikanlage / Solaranlage kann man in eine netzgekoppelte Anlage oder ein Inselsystem unterscheiden. Der Solargenerator bei netzgekoppelten Anlagen erzeugt mit Hilfe des Sonnenlichts Gleichstrom. Dieser wird von einem Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt. Nur so kann die gewonnene Energie in das lokale Nieder- oder Mittelspannungsnetz eingespeist werden.

Das Nieder- oder Mittelspannungsnetz bildet in diesem Fall den Energiespeicher. Die Einspeisung und der Verbrauch sind zumeist im eigenen Haus nicht synchron.
In Regionen ohne Netzanbindung werden sogenannte Inselsysteme mit einem Energiespeicher in Form einer Batterie verwendet.

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Bilder: © Visual Concepts – fotolia.com & © arsdigital – fotolia.com

Источник: https://www.solaranlagen-abc.de/funktion-photovoltaik/

Wie funktioniert eine Solarzelle?

Solarmodule: Funktionsweise & Arten

Der Auau und die Funktion der Solarzelle sind im elementarphysikalischen Bereich begründet. Du musst allerdings kein Physiker sein um das Wirkprinzip zu verstehen. Wir versuchen dir verständlich mithilfe einer bildlichen Darstellung des Auaus einer Zelle zu erklären, was sich darin abspielt und wie letztendlich aus der Sonne Strom wird!

Photovoltaikanlagen werden häufig auch als Solaranlagen bezeichnet, was allerdings eine eher unspezifische Bezeichnung ist.

Denn zur Gruppe der Solaranlagen zählen sowohl Photovoltaik- als auch Solarthermieanlagen. Beide Anlagearten fangen die Energie der Sonne auf.

Der Unterschied zwischen Solarthermie- und Photovoltaikanlage liegt hauptsächlich darin, ob die Sonnenenergie in Strom oder Wärme umgewandelt wird.

Was ist eine Solarzelle?

Photovoltaik beschreibt das direkte Umwandeln von Sonnenstrahlung, sog. Photonen, in Strom. Für das Umwandeln sind die Solarzellen verantwortlich, welche den kleinsten Bauteil einer Anlage bilden.

Die meisten gängigen Solarzellen bestehen aus dem Halbleitermaterial Silizium (Quarzsand).

Eine Eigenschaft von Halbleitern ist, dass sie durch die Zufuhr von Energie eine verbesserte Leitfähigkeit besitzen – bei Photovoltaik ist diese Energiezufuhr Licht.

Wie lässt sich die Funktionsweise einer Solarzelle einfach erklären?

Die Solarzelle funktioniert relativ einfach: Wenn Sonnenlicht auf die Solarzelle trifft, werden die Elektronen in der Zelle angeregt, sodass sie sich bewegen.

Im Inneren der Zelle findet eine Wechselwirkung zwischen dem einstrahlendem Sonnenlicht und dem dotierten Halbleiter der Solarzelle statt. Hierbei werden elektrische Ladungsträger, sog. Elektronen, freigesetzt.

Dadurch fließt Strom, der durch Metallkontakte an beiden Seiten der Zelle abgeführt wird. Der dadurch erzeugte Strom wird über ein Stromkabel dann weiter ins Haus transportiert.

Wer hat die Solarzelle erfunden?

Der französische Wissenschaftler Alexandre Edmond Becquerel fand im 19. Jahrhundert heraus, dass Batterien unter Sonnenlicht langlebiger sind und mehr Leistung produzieren. Im Jahr 1893 wurde auf Basis seiner Forschungen dann die erste Solarzelle gebaut, die Elektrizität mithilfe der Sonne erzeugte.

Wie ist eine Solarzelle aufgebaut?

Der Auau einer Silizium-Solarzelle besteht aus drei Schichten. Den Hauptbestandteil bilden zwei unterschiedlich dotierte Siliziumschichten:

  • n-dotierte Schicht: In dieser Schicht ist etwas Phosphor eingemischt, wodurch diese negativ wird (freie Elektronen)
  • p-dotierte Schicht: In dieser Schicht ist etwas Bor eingemischt, wodurch diese positiv wird (fehlende Elektronen)

Zwischen den beiden Schichten befindet sich eine Grenzschicht, die freigesetzte Ladungen lediglich mittels Sonnenlicht passieren können. In diesem Kern der Solarzelle entsteht durch Elektronenbewegungen ein elektrisches Feld, das auch p-n-Übergang genannt wird.

Was passiert in der Solarzelle?

Die Sonnenstrahlen enthalten mikroskopisch kleine Energieträger, sog. Photonen, die auf die Oberfläche der Zelle treffen. Der eingesetzte Halbleiter Silizium reagiert auf die Strahlen der Sonne, indem Elektronen losgelöst werden.

An diesen Stellen bleiben positiv geladene Löcher zurück. Abhängig von ihren Ladungen bewegen sich die Elektronen zur negativen oder positiven Elektrode. Während die Elektronen zur Oberseite des Siliziums wandern, bewegen sich die Löcher zur Unterseite.

Die Ladungen fließen nach oben durch die leitenden Metallschichten ab und gelangen so zum Verbraucher, wo die Energie benötigt wird, wie z.B. Glühbirne, PC oder Stromnetz.

Anschließend wird der Stromkreislauf dadurch geschlossen, dass die Elektronen zurück zur Schicht mit den fehlenden Elektronen wandern.

Um den gewonnenen Strom nutzen zu können, ist es notwendig auf der Vorder- und Rückseite metallische Kontakte aufzubringen und über ein Kabel miteinander zu verbinden. Auf der Rückseite wird hierzu eine ganzheitliche Kontaktschicht aufgebracht.

Diese leiten die Elektronen ab und bringen sie über ein Kabel zum Fließen, wodurch ein elektrischer Stromkreis entsteht.

Auf der Vorderseite hingegen werden die Kontakte in Form eines dünnen Gitters aufgebracht, sodass das Licht auf die Oberfläche fallen kann.

Welche Arten von Solarzellen gibt es?

Solarzellen zählen zu den wichtigsten Bestandteilen einer Photovoltaikanlage. Sie bestimmen maßgeblich, wie hoch die Anschaffungskosten der PV-Anlage ausfallen und wie viel Strom erzeugt werden kann.

Derzeit gibt es drei verschiedene Arten von Solarzellen, die für Privatanwender interessant sind. Jede Art hat verschiedene Eigenschaften sowie Vor- bzw.

Nachteile – hier musst du für dich entscheiden, welche zu dir und deinen Anforderungen am besten passt.

1.) Monokristalline Solarzelle

Diese Solarzellen-Art besteht aus einkristallinem Silizium. Bei der Herstellung werden einkristalline Stäbe aus flüssigem Silizium gezogen und anschließend in dünne Stäbe zersägt, die auch „Wafer“ genannt werden.

Im Vergleich zu polykristallinen Zellen hat dieser Zelltyp einen sehr hohen Siliziumanteil und ist damit mit einem Wirkungsgrad von ca. 20 Prozent die effektivste Solarzelle bei direkter Sonneneinstrahlung.

Aufgrund der aufwendigen Herstellung sind monokristalline Module allerdings vergleichsweise teuer.

2.) Polykristalline Solarzelle

Dieser Zelltyp wird, genauso wie monokristalline Zellen aus Silizium hergestellt, wobei das Silizium hierbei nicht so rein ist.

Es wird zuerst ein Siliziumblock gegossen, der anschließend abgekühlt wird, sodass das flüssige Silizium fest wird. Dadurch entstehen Kristallstrukturen von unterschiedlicher Größe.

Davon werden dünne Scheiben abgetrennt – jede Scheibe ist eine polykristalline Solarzelle.

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Die Modul-Herstellung ist weniger aufwendig und es entstehen aufgrund der quadratischen Form der Zelle nur geringe Abfälle.

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Aus diesem Grund sind polykristalline Zellen preiswerter und auch für die Umweltbilanz der Photovoltaikanlage besser, da nicht so viel Energie für die Herstellung benötigt wird.

Deshalb gelten diese Solarzellen oft als diejenigen mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Allerdings ist der Wirkungsgrad mit rund 15 Prozent geringer, da weniger reines Silizium verwendet wird.

3.) Dünnschichtzellen

Diese Art zählt zu den amorphen, also nichtkristallinen Solarzellen. Die Dünnschichtzellen werden ebenfalls aus Silizium hergestellt, das mit anderen Materialien vermischt wird und in einer sehr dünnen Schicht auf ein Trägermaterial, wie z.B. Glas aufgedampft wird.

Der Wirkungsgrad beträgt lediglich fünf bis sieben Prozent und muss deshalb durch eine größere Modulfläche kompensiert werden. Die Zellen sind, abhängig vom Trägermaterial, sehr flexibel und lassen sich sogar rollen und falten. Dadurch lässt sich prinzipiell jede beliebige Form verwirklichen.

Der Produktionsprozess ist verhältnismäßig unkompliziert, wodurch sich große Mengen im industriellen Maßstab anfertigen lassen. Dadurch sind diese Zellen günstiger als kristalline Zellen (Dickschichtzellen).

Neue Entwicklungen

Relativ neu ist die Entwicklung anstelle von kristallinen, organische Halbleiter zu verwenden. Hierbei handelt es sich um Dünnschichtmodule, die aus organischen Kunststoffen hergestellt werden. Der Begriff „Organisch“ besagt, dass die Moleküle lediglich Kohlenstoff enthalten.

Der Vorteil liegt darin, dass sie billig und leicht zu verarbeiten sind und in jeder beliebigen Form hergestellt werden können. Der Wirkungsgrad einer organischen Solarzelle ist noch gering, kann aber durch weitere Forschung in Bezug auf das Material weiterhin verbessert werden.

Die Nachteile, die der geringe Wirkungsgrad mit sich bringt, können dadurch ausgeglichen werden, dass die nutzbare Fläche deutlich größer ist als für kristalline Solarzellen.

Denn sie können problemlos an jede Wand, jedes Fenster, jedes Dach oder auch an jeden Sonnenschirm geklebt werden.

Was kostet eine Solarzelle?

Die Kosten für eine Solarzelle hängen immer von der gewählten Art und der Fläche ab. Für welche Art der Solarzellen und damit auch Photovoltaikanlage du dich auch entscheidest, die Anschaffung ist immer mit einer Investition verbunden. Dabei kannst du jedoch von verschiedenen Förderprogrammen wie einer Einspeisevergütung oder einem günstigen Kredit über die KfW-Bank profitieren.

Passt eine Solaranlage auch zu mir?

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Außerdem kannst du durch die Cloud-Lösung deinen Strom nicht nur jederzeit, sondern fast überall nutzen.

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Источник: https://www.enbw.com/blog/energiewende/solarenergie/was-passiert-eigentlich-in-der-solarzelle/

Die Funktionsweise einer Photovoltaikanlage

Solarmodule: Funktionsweise & Arten

Die Photovoltaikanlage hat sich längst durchgesetzt.

Umweltgedanken, aber auch finanzielle Aspekte, insbesondere angekurbelt durch die Einspeisevergütung für photovoltaisch erzeugten Strom, sorgen dafür, dass immer mehr Menschen sich für eine PV Anlage auf dem eigenen Dach entscheiden.

Hauptaufgabe der Anlagen ist es, Sonnenlicht in elektrische Energie umzuwandeln. Dafür sind gewisse Bestandteile bei jeder Photovoltaikanlage zu finden. Diese sind:

  • Solarzellen, die zu Solarmodulen zusammengeschlossen werden
  • Wechselrichter, mit dem der erzeugte Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt wird
  • Zählerkasten, mit dessen Hilfe ermittelt wird, wie viel photovoltaischer Strom selbst verbraucht oder ins öffentliche Stromnetz eingespeist wird.

Photovoltaik Funktionsweise im Detail

Die Funktionsweise der Photovoltaik erklärt das Wort an für sich. Ein „Lichteffekt“ führt zu einem Stromfluss, den man sich nützlich macht. Im Detail funktionieren zwar alle Bauformen variabel, eines haben sie gemeinsam: Das natürliche Licht regt im atomaren Maßstab ein Teilchen an. Unter einer Spannung werden diese „Teilchen-Ströme“ an Elektroden gesammelt.

Hier entsteht der elektrisch nutzbare Strom in Form einer Gleichspannung. Mehrere hintereinander, in Reihe, geschaltete Zellen erhöhen die Spannung ähnlich einer Reihe von Batterien, die ebenfalls die Spannung erhöhen. Mehrere Zellen in einem Rahmen werden zu Solarmodulen zusammengefügt.

Mithilfe dieser Module, die neben dem Rahmen auch das Schutzglas gegen Witterung aufnimmt, können größere Flächen in konstruktiver Weise belegt und mit Modulen ausgestattet werden. Die Summe der Module liefern den Strom an den Wechselrichter. Dieser formt aus dem Gleichstrom, dem im europäischen Netz üblichen Wechselstrom mit 50Hz. Dies muss absolut synchron zum Netz erfolgen.

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Aus diesem Grund besitzen Wechselrichter auch eine Eigenüberwachung, die dem Netzbetreiber garantiert, dass sein Netz und die Strom-Lieferung nach dem Frequenzumformer sich gegenseitig unterstützen. Nur so kann der gewonnene Strom auch genutzt werden. Vor und nach dem Wechselrichter sitzen Sicherungen. Diese dienen dem kontrollierten Abschalten der Spannung.

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Nur so ist der Personenschutz im Wartungs- und oder Ereignisfall gewährleistet. Die Sicherungen erhalten noch idealerweise eine Fernauslösung. Im Brandfall kann so die Feuerwehr die Spannungsquelle abschalten. Parallel zur Netzeinspeisung erfolgt über einen Laderegler die Versorgung des Eigennetzes.

Das Eigennetz beinhaltet für gewöhnlich die Summe der eigenen Verbraucher und eine oder mehrere Batterien, die den aktuell nicht benötigten Strom speichern. Beide Einspeisungen erfolgen über Zähler aufgrund der unterschiedlichen Vergütung. Kleine Unterschiede:

Sogenannte Dünnschichtmodule nutzen in den Zellen chemische Potentiale, die entsprechend zueinander verschoben sind.

Dickschichtmodule sind große flache Halbleiter, die, wie bereits beschrieben, angeregt durch das Licht (Photonen) sogenannte freie Ladungsträger erzeugen, die mit Hilfe einer intern gerichteten Spannung gemeinsam geführt werden. Somit entsteht ein nutzbarer Strom.

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Alexander Edmond Bequerel

Die Stromerzeugung mit der PV Anlage macht sich den Photoeffekt zunutze. Er wurde erstmals zwar schon 1839 von von dem Franzosen Alexander Edmond Bequerel entdeckt, doch konnte er erst 1905 von Albert Einstein im Rahmen seiner Lichtquantentheorie physikalisch erklärt werden. Heute nutzt die moderne PV Anlage den Photoeffekt, um solaren Strom zu erzeugen.

Dabei macht man sich den Lichteinfall auf den Halbleiter zu Nutze, der die p-n-Übergänge in den Solarzellen mit einem elektrischen Feld versieht. Dieses ist mit Hilfe von Metallkontakten und einem angeschlossenen Verbraucher die Grundlage für das Fließen von zunächst Gleichstrom in der PV Anlage.

Daraus resultiert auch der logische Schluss, dass mehr Strom erzeugt werden kann, je mehr Licht auf die Anlage fällt.

Die Leistung einer Photovoltaikanlage

Ein wichtiger Aspekt im Photovoltaikkontext ist die Leistungsfähigkeit des PV Systems. Denn je mehr Leistung diese Technologie erbringen kann, desto höher fällt die solar erzeugte Strommenge aus und desto mehr Einspeisevergütung kann gesichert werden.

In diesem Zusammenhang wird man mit speziellen Kennzahlen konfrontiert, welche die Leistung einer Photovoltaikanlage angeben:

  1. Nennleistung
    Die Nennleistung einer Photovoltaikanlage stellt den maximalen Stromertrag dar, welchen das entsprechende System unter optimalen Testbedingungen zu erbringen im Stande ist. Die Nennleistung wird dabei in Watt Peak (Wp) angegeben, wobei Peak das Kennzeichen für den Spitzenwert ist.
  2. Wirkungsgrad
    Der Wirkungsgrad ist ein Wert, der angibt, wie viel Prozent des einfallenden Sonnenlichts von den Solarmodulen in elektrischen Strom umgewandelt werden kann. Bezüglich des Wirkungsgrads gibt es hinsichtlich der verschiedenen Solarmodularten erhebliche Diskrepanzen. So reicht er von 7 % bei Dünnschichtmodulen bis hin zu 20 % bei monokristallinen Produkten.
  3. Energiebilanz
    Die Energiebilanz ist das Verhältnis zwischen solar erzeugtem Strom und eigenem Stromverbrauch der Photovoltaikanlage selbst. Hier ist ein möglichst hohes Ungleichgewicht zugunsten des solar erzeugten Stroms anzustreben.

Neben den genannten Parametern ist die Leistung einer Photovoltaikanlage maßgeblich durch die vorherrschenden Bedingungen beeinflusst. Will man die Nennleistung ausreizen, so sollte man optimale PV Voraussetzungen schaffen.

Optimale Voraussetzungen für die Anlagenfunktion

Eine PV Anlage soll möglichst viel Strom produzieren. Damit dieses Ziel erreicht wird, müssen auch einige Voraussetzungen erfüllt werden:

  1. Standort
  2. Dachausrichtung
  3. Dachneigung
  4. Einstrahlungswinkel
  5. Leistungsstärke / Wirkungsgrad der Solarmodule

Der Standort kann in den meisten Fällen nur schwerlich beeinflusst werden. Die private Photovoltaikanlage wird in der Regel auf dem eigenen Hausdach errichtet. Dennoch sollte vor der Planung der Anlage berücksichtigt werden, wie viele Sonnenstunden an diesem Standort pro Jahr gegeben sind. Erst dann kann sich zeigen, ob sich die PV Anlage tatsächlich lohnt.

Die Dachausrichtung sollte ebenfalls günstig ausfallen, damit sich die PV Anlage lohnt. Optimal ist eine Dachausrichtung nach Süden. Aber auch Dächer, die nach Südwesten oder Südosten ausgerichtet sind, eignen sich durchaus für eine Photovoltaikanlage.

Selbst die volle West- oder Ost-Ausrichtung des Dachs lässt noch ordentliche PV Erträge zu. Nur bei einer Nord-Ausrichtung bringt die Installation einer solchen Anlage nichts mehr. Die Dachneigung ist ebenfalls entscheidend, da sie über den konkreten Einstrahlungswinkel der Sonne entscheidet.

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Perfekt sind um 30 Grad geneigte Dächer, wobei geringere und stärkere Neigungen durchaus immer noch ansehnliche Erträge erzielen können. Das Flachdach kann ebenfalls für die PV Anlage genutzt werden, hier muss jedoch für optimale Voraussetzungen mit Aufständerungen gearbeitet werden.

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Nicht zuletzt entscheidet genauso die Leistungsstärke bzw. der Wirkungsgrad darüber, wie effektiv die PV Anlage arbeiten kann. Hierbei sollten die verwendeten Solarmodule näher berücksichtigt werden. Monokristalline Solarzellen besitzen den höchsten Wirkungsgrad, sind aber auch vergleichsweise teuer.

Polykristalline Solarzellen, die in den weitaus meisten PV Anlagen eingesetzt werden, sind kostengünstiger, bieten aber auch nur einen etwas verringerten Wirkungsgrad.

Nicht zuletzt sind die Dünnschichtmodule zu nennen, die zwar ästhetischen Ansprüchen genügen, deren Leistungsgrad an die beiden anderen Solarzellen jedoch nicht heran reicht. Weitere Solarzellen befinden sich derzeit in der Entwicklungsphase. Ihr Wirkungsgrad ist jedoch noch konkurrenzlos.

Anschluss der PV Anlage ans öffentliche Netz

Die klassische PV Anlage ist eine so genannte netzgekoppelte Anlage. Zwar gibt es neben ihr auch noch Inselanlagen, doch ist deren Einsatz stark beschränkt. In den allermeisten Fällen ist es sinnvoller, die Anlage ans öffentliche Netz anzuschließen.

Dafür muss die Anlage entsprechend überprüft werden, der Netzanschluss muss zudem durch einen Fachmann erfolgen. Die Netzanschlussbedingungen, die vom Stromnetzbetreiber vorgegeben werden, müssen ebenfalls eingehalten werden. Dieser besteht zusätzlich oftmals darauf, beim Netzanschluss mit vor Ort zu sein.

Sobald die PV Anlage am Netz ist, fließt Strom, der in dieses eingespeist wird. Dieser Strom muss vom Energieversorger abgenommen und entlohnt werden. Dabei kann auch ein Teil des Stroms direkt vom Anlagenbetreiber genutzt werden. Seit 2009 gab es dafür die Eigenverbrauchsvergütung, die den Anlagenbetreiber gleich doppelt belohnte.

Zum einen musste er für den selbst verbrauchten Strom kein Geld zahlen, zum anderen bekam er dafür noch einen Zuschuss.

Voraussetzungen für die Stromeinspeisung

Grundvoraussetzung für die Stromeinspeisung in das öffentliche Stromnetz sind die Netzanschlussbedingungen, sowie die TAB. Weiterhin gelten verschiedene Normen, die berücksichtigt werden müssen.

Auch Prüfsiegel bezüglich der Sicherheit der Anlage und in aller Regel eine Abschaltung der Anlage bei Störungen im Stromnetz gehören zu den Voraussetzungen für die Stromeinspeisung.

Die Einspeisevergütung wird ab dem Tag der Inbetriebnahme gezahlt. Dabei spricht man von der Inbetriebnahme dann, wenn die Anlage das erste Mal Strom erzeugt hat.

In der Regel schicken die Stromversorger einen Mitarbeiter zur Inbetriebnahme der Anlage, so dass dieser mit anwesend ist. Er wird ebenfalls das Inbetriebnahmeprotokoll einsehen, welches angefertigt werden muss.

Einspeiseverträge für die netzgekoppelte PV Anlage

Soll eine Photovoltaikanlage an das öffentliche Stromnetz angeschlossen werden, so ist dies beim zuständigen Energieversorger anzumelden. In der Regel wird die Installationsfirma diese Anmeldung vornehmen. Die meisten Stromversorger bieten ihren Kunden dann Einspeiseverträge an.

Leider sind diese aber oftmals zu Ungunsten des Anlagenbetreibers ausgelegt. Deshalb sollten Photovoltaikanlagen-Besitzer die Verträge genau überprüfen und sich im Zweifel fachlichen Rat bei einem versierten Anwalt einholen.

Grundsätzlich ist nämlich ein Einspeisevertrag nicht notwendig, da alle Grundlagen der solaren Stromerzeugung, einschließlich der Einspeisevergütung, im EEG festgelegt sind. Das heißt, dass die gesetzlichen Regelungen ausreichen, um eine netzgekoppelte Anlage zu betreiben.

Da Individualverträge jedoch oft mit Vorteilen für den Stromversorger verbunden sind, werden diese gerne genutzt.

Источник: https://www.rechnerphotovoltaik.de/photovoltaik/technik/funktionsweise

Photovoltaik Solarmodule

Solarmodule: Funktionsweise & Arten
Solarmodule © Michel Angelo , fotolia.com

Die Solarmodule sind die entscheidende Komponente einer Photovoltaikanlage. In ihnen wird je nach Größe eine unterschiedliche Anzahl an Solarzellen zusammengeschaltet. Für eine Photovoltaikanlage werden wiederum mehrere Solarmodule zu sogenannten Strings verschaltet. Mehrere Strings ergeben dann den gesamten Solargenerator.

Funktion einer Solarzelle

Eine Solarzelle ist letztlich eine Halbleiterdiode. Hier wird die Strahlungsenergie in Gleichstrom verwandelt. Physikalisch erklärt werden kann dies durch den sogenannten Photoeffekt. In einer Solarzelle werden unterschiedlich dotierte Halbleiterschichten zusammengesetzt.

An dem Übergang zwischen diesen beiden Schichten (die eine positiv, die andere negativ), dem p-n-Übergang, entsteht ein elektrisches Feld, das die beiden Schichten voneinander trennt und verhindert, dass die Ladungen sich ausgleichen.

Gleichzeitig erlaubt die Grenzschicht, dass der Strom nur in eine Richtung fließt, wenn der Stromkreis geschlossen wird.

Solarzellen Auau

Je nach Halbleitermaterial werden verschiedene Solarzellen unterschieden.

  • Polykristalline SolarzellenPolykristallin © Erica 39 , fotolia.comDas Halbleitermaterial bei polykristallinen Solarzellen ist Silizium. Es wird zur Herstellung der Solarzellen geschmolzen, mit Boratomen „verschmutzt“ (dotiert) und dann in große Blöcke gegossen, wobei verschiedene Gießverfahren angewendet werden. Das Silizium erstarrt dann zu den so genannten Ingots. Diese Ingots werden anschließend in Scheiben gesägt, den so genannten Wafern, und abschließend mit einer Antireflexionsschicht versehen. Dieses Herstellungsverfahren bedingt, dass die Kristalle sich unterschiedlich ausrichten. An den Grenzen der einzelnen Kristalle, den Korngrenzen, entstehen Verluste. Daher ist der Wirkungsgrad polykristalliner Solarzellen geringer als der monokristalliner Solarzellen. Die Herstellung ist preiswert.
  • Monokristalline SolarzellenMonokristallin © Patrik Winbjörk , fotolia.comAuch monokristalline Solarzellen werden aus dem Halbleiter Silizium hergestellt. Allerdings sorgt ein anderes Herstellungsverfahren dafür, dass sich die Ingots aus einem so genannten Einkristall bilden. Anschließend werden auch hier die Wafer gesägt. Da es keine unterschiedliche Kristallorientierung gibt, entfallen die Korngrenzen im Wafer und es entstehen weniger Verluste. Damit ist der Wirkungsgrad der monokristallinen Solarzellen höher. Die Fertigung ist vergleichsweise teuer, der Energieaufwand hoch.
  • Polykristallin und Monokristalline Module: Das Silizium wird anders auereitet

  • DünnschichtzellenDünnschichtzellen © First SolarDünnschichtzellen werden ganz anders hergestellt als mono- oder polykristalline Solarzellen. Hier wird ein Trägermaterial mit dem Halbleiter beschichtet. Dünnschichtzellen kommen daher mit sehr wenig Rohstoff aus und sie lassen sich vergleichsweise einfach herstellen. Die Auswahl an Halbleitermaterial ist groß: Neben Silizium (amorphe Siliziumzellen) kommen auch Galliumarsenid (GaAs), Cadmiumtellurid (CdTe), Kupferindiumselenid (CIS-Zelle) oder auch Farbstoffe (Grätzelzelle oder Farbstoffzelle) infrage. Der Wirkungsgrad von Dünnschichtmodulen ist geringer als der von kristallinen Zellen.

Tipp: Bei der Auswahl der passenden Solarmodule die verschiedenen Vor- und Nachteile gut gegeneinander abwägen. Ist relativ viel Platz vorhanden (Scheunendach), bei ungünstiger Ausrichtung viel diffuser Strahlung bieten sich eher Dünnschichtmodule und bei begrenztem Platz (Einfamilienhaus) wird man auf mono- oder polykristalline Module zurückgreifen.

Hier noch einmal die Vor- und Nachteile der verschiedenen Solarzellen im Überblick:

Photovoltaik Module: Polykristallin oder Monokristallin

ZelltypVorteileNachteile
polykristalline Solarzelle
  • preiswerte Fertigung
  • lang erprobte Technik
  • gegenüber monokristalliner Technologie geringerer Wirkungsgrad
  • entsprechend höherer Flächenbedarf (6-7m2/kWp)
monokristalline Solarzelle
  • hoher Wirkungsgrad
  • geringerer Flächenbedarf(5-6 m2/kWp )
  • unterschiedliche Farben möglich
  • lang erprobte Technik
Dünnschichtzellen
  • preiswerte Herstellung
  • geringer Rohstofedarf
  • temperaturbeständig
  • flexibles Trägermaterial
  • geringer Wirkungsgrad
  • Teilweise in schwerer Glas/Glas Sandwichtechnologie
  • hohe Anfangsdegradation

Auau eines Solarmoduls

Solarmodul © clouseu , fotolia.com

In einem Solarmodul werden mehrere Solarzellen verschaltet. Diese Solarzellen werden verkapselt, um sie gegen Witterungseinflüsse zu schützen, gleichzeitig für eine gute Wärmeableitung zu sorgen und die Zellen nach außen zu isolieren.

Ein Solarmodul besteht deshalb aus einem Rahmen, der unten abgedeckt wird durch eine Folie und der das Einbettungsmaterial für die Solarzellen enthält, üblicherweise den Kunststoff Ethylenvinylacetat. Abgedeckt werden die Module mit einer Glasschicht.

Normalerweise wird ein besonders durchlässiges, eisenarmes Glas genutzt, das gleichzeitig gegen mechanische Belastungen wie etwa Schneelasten schützt.

Photovoltaikanlage: Auau und Komponenten

Der Schichtauau eines Dünnschichtmoduls sieht dagegen wie folgt aus: Trägermaterial – Laminierfolie – Abdeckung (zum Beispiel Glas). Wird das Halbleitermaterial bei der Dünnschichtzelle dagegen gleich auf das Glas aufgedampft, dann folgt auf die Glasabdeckung das Laminat und schließlich eine Rückenabdeckung, die meist auch aus Glas besteht.

Tipp: Vergleich von Solarmodulen
Soll bei der Auswahl vor allem die Leistung der Solarmodule verglichen werden, dann muss darauf geachtet werden, dass die Leistung sich auf eine bestimmte Fläche bezieht. Die Nennleistung muss also bei gleicher Abmessung höher sein, damit die gesamte Photovoltaikanlage leistungsfähiger ist.

Источник: https://www.solaranlage-ratgeber.de/photovoltaik/photovoltaik-technik/photovoltaik-solarmodule

Solarzellen – das zentale Element einer Solaranlage

Solarmodule: Funktionsweise & Arten

  • Funktionsweise einer Solarzelle
  • Arten von Solarzellen
  • Solarmodul-Hersteller

Solarzellen zählen zu den wichtigsten Elementen einer Photovoltaikanlage, denn über sie findet die tatsächliche Stromgewinnung statt. Erfahren Sie hier auf Solaranlage.de, wie die einzelnen Zellen funkionieren, wie sie aufgebaut sind und welche Arten von Solarzellen es gibt.

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht bekannter deutscher Solarzellenhersteller und ihrer Produkte:

FirmaMonokristallinPolykristallinDünnschicht
AE Solarxx
aleo Solarxx
Alma Solarxxx
IBC SOLAR AGxx
Schott Solarxxx
Solar-Fabrik AGxx
SOLAR FRONTIERxxx
SOLARWATTxx
SUNTECHxx

TIPP DER REDAKTION:

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Источник: https://www.solaranlage.de/technik/solarzellen

Solarmodule: Diese unterschiedlichen Arten an PV-Modulen gibt es

Solarmodule: Funktionsweise & Arten

Quelle: pixabay/Klaus-Uwe GerhardtAuch wenn sie sich alle sehr ähnlich sehen, unterscheiden sich die verschiedenen PV-Modularten doch im Detail

In jeder Photovoltaik-Anlage wandeln Solarmodule Sonnenenergie in Strom um. Die verschiedenen Arten von PV-Modulen unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht voneinander.

In diesem Beitrag erfahren Sie nicht nur, was genau Solarmodule sind, sondern auch deren Auau und Funktion. Außerdem erklären wir, wo PV-Module verbaut sind und geben einen Überblick über die verschiedenen Arten von PV-Modulen.

Was sind Solarmodule?

Eine Photovoltaikanlage besteht aus verschiedenen Solarmodulen. Jedes einzelne Modul setzt sich wiederum aus vielen einzelnen Solarzellen zusammen. Diese übernehmen die eigentliche Arbeit einer Photovoltaikanlage, nämlich die Gewinnung von Strom aus Sonnenenergie.

Eine Solarzelle setzt sich aus drei Schichten Halbleitermaterial zusammen. In der Regel handelt es sich bei diesem Material um Silizium. Die Ober- und Unterschichten sind gewollt mit Phosphor- und Bor-Atomen verunreinigt. Dazwischen befindet sich eine Grenzschicht.

Trifft Sonnenlicht auf eine Solarzelle, wird ein Photon – ein Wechselwirkungsteilchen, das auch unter der Bezeichnung Lichtteilchen bekannt ist – aufgenommen. In den Halbleitern löst sich dadurch ein Elektron.

Durch die gewollte Verunreinigung werden die Schichten unterschiedlich geladen.

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Die Elektroden, also die negativ geladenen Teilchen, sammeln sich auf der einen Seite, die Protonen, also die positiv geladenen Teilchen, auf der anderen Seite.

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Durch die beiden so entstandenen Plus- und Minus-Pole entsteht eine Spannung. Strom kann dann fließen, weil an jeder Solarzelle jeweils an der Ober- und Unterseite ein Metallplättchen angebracht ist, welche durch ein Kabel miteinander verbunden sind. Diese Metallplättchen bestehen entweder aus Aluminium oder aus Silber.

Funktion und Auau von Solarmodulen

Solarmodule bilden das Gehäuse für die einzelnen Solarzellen. Sie schützen die Solarzellen, die in ihnen verbaut und entweder in Reihe oder parallel geschaltet sind.

Für diesen Schutz sorgen zwei oben auf dem Modul angebrachte Schichten: Eine Schicht aus gehärtetem Glas und eine Folie darunter. Diese beiden Schutzschichten können natürlich problemlos von Sonnenlicht durchdrungen werden.

Die Unterseite eines Solarmoduls besteht entweder nur aus einer Folie oder je nach Modell zusätzlich aus einer weiteren Glasscheibe.

Auf die gleich Weise, wie ein Solarmodul aus mehreren Solarzellen besteht, besteht eine Photovoltaikanlage aus mehreren Solarmodulen.

(Bild: Pixabay/272447)Photovoltaik-Anlagen gibt es mit unterschiedlichen Arten von Solarmodulen

Wo werden Solarmodule genutzt?

Ursprünglich wurden Solarmodule für die Raumfahrt entwickelt. Sie sollten Satelliten im All mit Energie versorgen. Heutzutage denken die meisten Menschen bei dem Begriff Solarmodul wahrscheinlich eher an eine private Photovoltaik-Anlage.

Lesen Sie auch: Solaranlage kaufen: Die wichtigsten Anbieter und Fakten auf einen Blick

Solarmodule kamen aber schon in vielen Alltagsgegenständen zum Einsatz, als die Nutzung der Sonnenenergie zur Energieversorgung von Häusern noch in weiter Ferne lag.

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In den 1970er Jahren waren beispielsweise Armbanduhren mit Solarzellen weit verbreitet. Auch Taschenrechner bezogen damals häufig den benötigten Strom aus kleinen, in den Geräten verbauten Solarzellen.

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Im öffentlichen Raum wurden Solarzellen schon früh in Parkautomaten und in Signalanlagen eingesetzt.

Welche Arten von Solarmodulen gibt es?

Solarmodule können nach unterschiedlichen Kriterien in verschiedene Arten unterteilt werden. Eine Art der Unterscheidung haben wir schon etwas weiter oben in unserem Artikel erwähnt, ohne sie direkt zu benennen.

Alle Solarmodule sind auf der Oberseite durch eine Glasschicht und eine darunterliegenden Folie abgedeckt. Je nachdem, woraus die Unterseite besteht, wird nach Glas-Glas- oder Glas-Folie-Modulen unterschieden.

Glas-Glas-Module haben auch auf der Unterseite eine Glasschicht. Bei Glas-Folie-Modulen befindet sich an der Unterseite lediglich eine Folie.

Eine weitere Art der Unterscheidung verschiedener Modultypen ist die Art der Montage der Photovoltaik-Anlage. Es gibt In-Dach- und Auf-Dach-Photovoltaik-Anlagen, wobei die Auf-Dach-Variante weitaus häufiger verbaut wird. Diese Solarmodule werden mithilfe eines Untergestells auf dem Dach montiert.

Demgegenüber sind die Solarmodule einer In-Dach-Photovoltaik-Anlage in das Dach integriert. Sie dienen also nicht nur der Energiegewinnung, sondern auch der Dacheindeckung, da darunter keine Dachziegel benötigt werden. Aus diesem Grund sind In-Dach-Module auch teurer als Auf-Dach-Module.

Zu guter Letzt unterscheiden sich die Arten von Solarmodulen noch nach der verwendeten Technologie. Zwei häufig verwendete Varianten sind Dickschicht-Solarzellen und Dünnschicht-Solarzellen. Bei Dünnschicht-Solarzellen wird geschmolzenes Silizium auf einen Träger aufgedampft. Diese Module sind günstig, da nur wenig Material gebraucht wird.

Lesen Sie mehr: Amortisationszeit einer Solaranlage: So lange dauert es, bis sie sich lohnt

Dickschicht-Solarzellen weisen im Vergleich dazu einen höheren Wirkungsgrad auf. Diese Gruppe von Solarzellen wird zusätzlich in monokristalline und polykristalline Solarzellen unterteilt.

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Der Unterschied zwischen diesen beiden Varianten liegt darin, das polykristalline Solarzellen aus mehreren kleinen Siliziumkristallen bestehen, während monokristalline Solarzellen lediglich aus einem großen Siliziumkristall gefertigt werden.

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Monokristalline Solarzellen sind teurer, bieten dafür aber den höchsten Wirkungsgrad.

Источник: https://efahrer.chip.de/solaranlagen/solarmodule-diese-unterschiedlichen-arten-an-pv-modulen-gibt-es_102437

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