Sonnenschutz leicht gemacht: Wie Sie die Hitze im Sommer draußen lassen

Contents
  1. Was tun gegen Hitze? So kühlt ihr Eure Wohnung im Sommer | 21 grad
  2. Die Vorbereitung für eine kühle Wohnung im Sommer
  3. Schon am frühen Morgen gegen die Hitze aktiv werden
  4. Tagsüber der Hitze trotzen und die Wohnung kühl halten
  5. Am Abend wird der Ventilator dein Freund gegen die Hitze vom Sommertag
  6. Was tun gegen Hitze im Überblick:
  7. Zimmer kühlen im Sommer: Wie Sie durch Vorhänge die Wärme draußen halten
  8. Angenehme Temperaturen: Wie im Sommer Zimmer kühlen?
  9. Zimmer im Sommer kühlen mit den passenden Vorhängen
  10. Weitere Tipps für eine kühle Wohnung
  11. Cool bleiben! Sieben Tipps und Hausmittel gegen die Sommerhitze
  12. Hitzeschutz im Sommer
  13. Hitzeschutz durch Wärmedämmung
  14. Hitzeschutz am Fenster
  15. Hitzeschutz von innen
  16. Schatten als Hitzeschutz
  17. Mitternachtslüften führt Hitze ab
  18. Raumklimageräte als Hitzeschutz
  19. Sieben Hausmittel zum Hitzeschutz
  20. Klimafreundlicher Sonnenschutz für Haus und Wohnung
  21. Effektiver Hitzeschutz und natürliche Kühlung
  22. Innen oder außen – Produkte für jeden Bedarf
  23. Rollläden für jeden Typ
  24. Per Knopfdruck oder Funk
  25. Das „Gesicht“ eines Hauses
  26. Mehr Schutz vor Einbrüchen
  27. Licht und Lärm bleiben draußen
  28. Kühl im Sommer – warm im Winter
  29. 10 Tipps – für eine kühle Wohnung im Sommer ohne Klimaanlage
  30. TIPP 1: Machen Sie die Schotten dicht
  31. TIPP 2: Lüften nur morgens und nachts
  32. TIPP 3: Terrassen- und Balkonfronten beschatten
  33. TIPP 4: Der Wintergarten lässt Blumen sterben…
  34. TIPP 5: Überflüssige Elektrogeräte ausschalten
  35. TIPP 6: Nasse Tücher hängen gerne
  36. TIPP 7: Teppiche werden verbannt
  37. TIPP 8: Lassen Sie die Luft rotieren
  38. TIPP 9: Gestalten Sie die Wohnung grün
  39. TIPP 10: Machen Sie die Wärmeflasche kalt
  40. 12 weitere Tipps wie du der Hitze entkommst

Was tun gegen Hitze? So kühlt ihr Eure Wohnung im Sommer | 21 grad

Sonnenschutz leicht gemacht: Wie Sie die Hitze im Sommer draußen lassen
 

Heiß, heißer… aber nicht am heißesten! 21 grad verrät, wie Ihr die Wohnung kühl haltet, wenn das Thermometer im Sommer auf Rekordwerte klettert.

39,2. 38,4. 37,7. 40,3 und 37,9°C. So warm war es in Deutschland, von 2012 an betrachtet, am heißesten Tag des Jahres. Die gute Nachricht: Ihr könnt mitbestimmen, welche Innentemperatur sich für Euch daraus ergibt. Bis zu drei Grad unter dem Wert draußen sind machbar. Haltet Euch an folgende Anleitung und Ihr macht aus einem quälenden heißesten Tag des Jahres einen erträglich warmen.

Die Vorbereitung für eine kühle Wohnung im Sommer

Gleich heute könnt Ihr daheim ordentlich ausmisten. Denn Euer Temperaturempfinden richtet sich nicht nur nach der tatsächlichen, sondern auch nach der gefühlten Temperatur. Und im Hinblick darauf gilt: Je freier die Flächen in einem Raum, desto geringer die geschätzte Gradzahl.

Idealerweise schafft Ihr also direkt mal Euren Perserteppich für ein paar Monate in den Keller. Denn der ist Freiflächen-Killer und enormer Wärmespeicher zugleich. Im Anschluss befreit Ihr Eure Zimmer von dem Krimskrams, den Ihr ohnehin längst weggeräumt haben wolltet.

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Ist von Hitze noch keine Spur, könnt Ihr auch über technische Möglichkeiten der Kühlung nachdenken um schon prophylaktisch vorzusorgen.

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Ausgewählte Wärmepumpen beispielsweise können in Kombination mit einer Wohnraumlüftung und einem Erdwärmetauscher die Temperatur in einem hochgedämmten Haus um bis zu 10° C senken. Das System kühlt die Außenluft ab und behält die kühle Luft im Haus.

Schon am frühen Morgen gegen die Hitze aktiv werden

Ist der heißeste Tag des Jahres gekommen, lüftet in den frühen Morgenstunden gründlich durch. Sinn macht das bis zu einer Außentemperatur von etwa 25°C. Von da an gilt das Türsteher-Prinzip: Was ihr nicht reinlasst, kann drinnen auch keinen Ärger machen. Einer von zwei Wegen für Hitze im Zimmer führt nämlich über offene Fenster oder Türen.

Wer am heißesten Tag des Jahres sein Heil im Lüften sucht, holt sich nur mehr Wärme ins Haus, die sich dann in den Wänden festsetzt. Die zweite Zufahrtstraße für Hitze in Eure Wohnung ist direkte Einstrahlung von Licht. Hier schafft ein Sonnenschutz Abhilfe, bestenfalls draußen installiert.

Denn was hier gestoppt wird, gelangt erst gar nicht hinein. Entsprechend deutliche Abzüge gibt es für den Vorhang innerhalb eines Raumes. Er reflektiert die Strahlen zwar zurück zum Fenster, kann dadurch aber auch nur noch einen geringen Prozentsatz der Wärme aus dem Zimmer herausbefördern. Übrigens: Auch Schränke speichern heiße Luft.

Einfach die Schranktüren morgens für ein paar Minuten öffnen.

Tagsüber der Hitze trotzen und die Wohnung kühl halten

Wenn es sich richtig aufheizt, könnt Ihr die Vorhänge vor dem Fenster noch besser ausnutzen: Werden die Stofahnen befeuchtet, trocknen diese naturgemäß auch wieder. Dieser Prozess nimmt der Raumluft Wärme. Dasselbe Prinzip funktioniert auch mit allen anderen Arten von größeren Tüchern oder mit Wäsche.

Am besten eignen sich dicke Stoffe aus Baumwolle und Handtücher, weil sie die Feuchtigkeit länger halten. Doch Obacht: Dieser Trick eignet sich nur bei trockener Hitze.

Ist es dagegen schwülwarm, kann die Luft die verdunstenden Wassertropfen nicht aufnehmen und die Wirkung dieses Kniffs verkehrt sich ins Gegenteil.

Komplizierter als gedacht ist auch die Sache mit dem Ventilator. Ein Ventilator bewegt Luft, er kühlt sie aber nicht. Entsprechend klein ist sein Nutzen tagsüber, wenn er warme Luft umherbläst.

Das Gerät laufen zu lassen, obwohl Ihr Euch nicht im Zimmer aufhaltet, nützt also allein Eurem Stromanbieter. Seid Ihr daheim, lohnt das Aufstellen dagegen auch am Tage. Denn der Mensch nimmt die vom Ventilator bewegte Luft kühler war als stehende.

Außerdem fördert das Gerät die Verdunstung des Schweißes auf der Haut.

Am Abend wird der Ventilator dein Freund gegen die Hitze vom Sommertag

Ist die Sonne untergegangen und hat sich die Luft abgekühlt, könnt Ihr endlich guten Gewissens wieder lüften. Jetzt entfaltet auch der Ventilator seine volle Wirkung.

Stellt ihn ans Fenster: zunächst mit dem Rücken zu Euch, damit er die heiße Luft herausblasen kann im Austausch mit kälterer Luft von draußen; später dreht Ihr den Helfer und lasst ihn die frische Luft im Zimmer verteilen.

Insgesamt zählt aber auch bei der Nutzung des Ventilators Euer Empfinden: Ist er laut, schläft es sich mit ihm auch nicht besser als ohne. Und für eine Erkältung oder eine Muskelverspannung ist ein Ventilator auch immer gut. Fühlt sich die Zugluft also schon zu kühl an ­– Gerät abschalten!

Was tun gegen Hitze im Überblick:

  1. Freie Flächen in der Wohnung schaffen
  2. Lüften in den Morgenstunden
  3. Sonnenschutz anbringen und abdunkeln
  4. Vorhänge befeuchten (nur bei trockener Hitze)
  5. Ventilator einschalten (aber nur, wenn ihr im Raum seid)
  6. Abends Ventilator erst mit dem Rücken zu Euch an Fenster stellen.

Wir wünschen eine kühle Wohnung und einen heißen Sommer!

Источник: https://www.vaillant.de/21-grad/rat-und-tat/so-uebersteht-ihr-den-heissesten-tag-des-jahres-2/

Zimmer kühlen im Sommer: Wie Sie durch Vorhänge die Wärme draußen halten

Sonnenschutz leicht gemacht: Wie Sie die Hitze im Sommer draußen lassen

Wenn die Temperaturen im Sommer steigen, freuen wir uns darauf, das Leben draußen in vollen Zügen zu genießen. Doch mit steigender Gradzahl heizt sich auch die Wohnung auf. Ein Fakt, den wir insbesondere nachts nicht mehr so sehr schätzen, wie tagsüber.

Besonders in Dachgeschosswohnungen und Häusern mit nach Süden ausgerichteten Fenstern kommt es schnell zu unangenehm hohen Temperaturen in den Räumen. Doch durch eine geschickte Beschattung der Fenster mit Vorhängen können Sie daran durchaus etwas ändern.

Angenehme Temperaturen: Wie im Sommer Zimmer kühlen?

Bei der Wahl des richtigen Vorhangs für das Schlafzimmer im Sommer befinden sich viele meistens in einem Gewissenskonflikt. Zwischen Dezember und Juni nehmen die Sonnenstunden bekanntlich zu.

Wer es beim Schlafen gerne schön dunkel hat, da er sonst bereits bei den ersten Sonnenstrahlen morgens aufwacht, muss sich hier um eine Lösung bemühen. Ein Vorhang kann eine Art „Wärmeschild“ für Ihre Wohnung bedeuten und isolierend wirken.

Damit Sie die Hitzeentwicklung in ihrem Zuhause aber nicht noch zusätzlich begünstigen, sollten Sie genau darauf achten, welche Vorhänge Sie aufhängen. Machen Sie sich die Wirkung der verschiedenen Farben zu Nutze:

  • Helle bis weiße Vorhänge reflektieren einen Teil der durch das Fenster eindringenden Sonnenstrahlen, sodass nicht die gesamte Hitze in die Wohnung eindringt. 
  • Dunkle bis schwarze Vorhänge erreichen das Gegenteil: Sie absorbieren die Wärme und geben sie so nach und nach an den Raum ab – die Temperatur steigt.

Während ein dunkler Vorhang das Zimmer zwar verdunkelt, eignet er sich nicht als Wärmeschild. Eine helle Schiebegardine hingegen reflektiert einen Teil der Sonnenstrahlen, die durch das Fenster eindringen. Damit verdunkelt sie das Zimmer zwar nicht so effektiv, dennoch hält sie einen Teil der Sonnenenergie – und damit auch die Wärme – davon ab, ins Zimmer zu gelangen.

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Zimmer im Sommer kühlen mit den passenden Vorhängen

Auch Oberfläche und Struktur der Vorhänge spielen eine Rolle: Glatte Stoffe reflektieren mehr Sonnenstrahlen als strukturierte Oberflächen.

Für den kommenden Sommer sind also helle, glatte Vorhänge mit isolierender Funktion genau die richtige Wahl. So eignen sich Vorhänge aus Baumwolle, Leinen und Seide optimal.

Diese sorgen aufgrund ihres besonders dichten Materials für einen zuverlässigen Sonnenschutz. Je glatter der Stoff dabei ist, desto besser kann er Sonnenstrahlen reflektieren.

Hinweis: Da die Hitze aber bereits zwischen dem Fenster und dem Vorhang entsteht, kann ein Vorhang die Erhitzung des Raumes nicht vollends verhindern, sondern sie höchstens verlangsamen. Haben Sie also im Sommer mit starken Erwärmungen zu kämpfen, sollten Sie zusätzliche Maßnahmen ergreifen.

Weitere Tipps für eine kühle Wohnung

Durch die richtige Auswahl und das Anbringen von Vorhängen oder Gardinen in Ihrem Schlafzimmer können Sie bereits einiges gegen die Helligkeit und die Hitze des Sommers ausrichten. In Kombination mit einem äußerem Fensterschutz wird diese Maßnahme allerdings effektiver.

Denn die meiste Hitze wird bei Sonneneinstrahlung von Ihren Fenstern absorbiert. Diese leiten die Wärme darauf zum einen an Ihre Vorhänge weiter und zum anderen hinter dem Vorhang vorbei direkt in Ihr Schlafzimmer.

Wir haben die effektivsten Mittel gegen die Hitze von außen für Sie zusammengefasst:

  • Reflektionsfolien: Es gibt spezielle Reflektionsfolien mit selbstklebender Rückseite. Diese können Sie einfach auf der Fensterscheibe aufkleben und so sicherstellen, dass ein großer Teil der aufheizenden Sonnenstrahlen gar nicht erst in den Raum eindringt.
  • Markisen: Speziell für Fenster gibt es Fallarmmarkisen oder Senkrechtmarkisen, mit denen Sonnenstrahlen abgehalten werden, gleichzeitig aber noch Licht ins Innere dringt.
  • Rollläden: Rollläden sorgen für deutlich kühlere Räume. Sie haben allerdings den unangenehmen Nebeneffekt, dass die Wohnung dadurch dunkel wird. Hier bleibt nur die Möglichkeit, die Rollläden halb zu schließen, sodass noch Licht durch die Schlitze dringt, aber ein Großteil der Sonnenstrahlen draußen bleibt.

Sollten Sie bei der Einrichtung Ihres Schlafzimmers für den Sommer nur auf Vorhänge oder Gardinen zurückgreifen, müssen Sie damit rechnen, dass Sie nur eines der beiden Probleme – Hitze oder Helligkeit – lösen können. Erst in Verbindung mit einem äußeren Fensterschutz lösen Sie beides.

Wem das zu kostspielig ist, der sollte sich einen Mittelweg zwischen hellem und dunklem Vorhang überlegen, um sowohl Hitze als auch Helligkeit zumindest zum Teil aus dem Schlafzimmer zu verbannen. 
Ein Tipp zum Schluss: Ihre Gardinen sollten natürlich auch optisch zum Look Ihres Schlafzimmers passen.

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Источник: https://www.mein-gardinenshop.de/blog/heisser-sommer-wie-sie-vorhaenge-fuer-eine-kuehle-wohnung-nutzen/

Cool bleiben! Sieben Tipps und Hausmittel gegen die Sommerhitze

Sonnenschutz leicht gemacht: Wie Sie die Hitze im Sommer draußen lassen

Wenn die Sommersonne unbarmherzig scheint, klettern die Temperaturen in der Wohnung rasch auf über 30° C. Um das zu verhindern, gibt es einige Tipps und Tricks. Wir haben die besten Ideen zum Hitzeschutz im Sommer für Sie zusammengefasst.

Hitzeschutz im Sommer

Wie stark sich ein Raum aufheizt, hängt zunächst von seiner Ausrichtung zur Sonne ab: Rekordtemperaturen entstehen dort, wo die Sonnenstrahlen ungehindert im steilen Winkel auf Fensterflächen, Fassade oder Dach treffen. In Dachräumen ist Hitzeschutz daher besonders wichtig.

In den übrigen Etagen sind es gar nicht immer die nach Süden ausgerichteten Zimmer, in denen die Hitze steht: Sie werden durch den hohen Sonnenstand im Sommer von den Strahlen nämlich oft nur gestreift. Horizontal stehende Blenden wie Vordächer, Balkone oder tiefe Fensterlaibungen mindern die Sonnenstrahlung zusätzlich.

Ost- und Westräume des Gebäudes hingegen heizen oft rascher auf. Durch den tieferen Stand der Sonne dringen hier mehr flach einfallende Sonnenstrahlen tief in den Raum ein.

Nicht nur die direkte Sonneneinstrahlung spielt eine Rolle: Von der Umgebung des Gebäudes – beispielsweise von einer nahen hellen Wand oder Glasfassade, aber auch von einem hellen Bodenbelag, werden sowohl die sichtbare Strahlung der Sonne, also das Licht, als auch ihre Wärmestrahlung reflektiert.

Hitzeschutz durch Wärmedämmung

Durch ein Dach oder eine Fassade mit guter Wärmedämmung dringt die Wärme weniger in das Gebäude ein als durch eine mangelhafte Wärmedämmung.

Dabei gibt es durchaus Unterschiede, was die Wirkung verschiedener Materialien angeht. Doch ganz gleich welches Material, eine zeitgemäße Dämmung ist die halbe Miete, die Wärmeaufnahme wird in jedem Fall reduziert.

Hitzeschutz am Fenster

Stimmt die Dämmung in Dach und Wand, so sind die Fenster die einzigen Einfallstore für Sonnenstrahlen und Hitze. Welcher Anteil der Wärmestrahlung durch sie hindurch in den Raum gelangen kann, hängt zunächst von der Art der Verglasung ab und ist am sogenannten g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad) erkennbar.

Je kleiner dieser Wert ist, desto besser sind die Hitzeschutzeigenschaften einer Verglasung. Handelsübliches Wärmeschutzglas hat einen g-Wert von etwa 0,6. Das bedeutet, dass 60 % der Sonnenenergie durch das Fenster kommen.

Es gibt jedoch auch spezielles Sonnenschutzglas mit einem g-Wert von bis zu 0,18. Solches Glas verringert die Einstrahlung entweder durch Absorption oder durch Reflexion des Sonnenlichts.

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Bei Absorptionsglas werden der Glasschmelze Farbstoffe (zum Beispiel Eisenoxid, Kupferoxid) beigemischt. Im sichtbaren und nicht sichtbaren Bereich reflektierendes Glas ist mit einem fest haftenden Film beschichtet. Oft werden hierfür Metallverbindungen hauchdünn aufgedampft.

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Eine ähnliche Wirkung erzielen Sonnenschutzfolien. Sie sind meist getönt und können auch nachträglich aufgebracht werden. Dabei muss allerdings bedacht werden, dass die Folien auch im Winter Wärme und Licht abhalten. Sonnenschutzfolien sind gut im Preis-Leistungs- Verhältnis, aber schwierig anzubringen.

Durch Fenster dringt die Hitze in die Wohnung ein.© marilook – stock.adobe.com

Fast perfekt sind Beschattungen, die zwischen den Fensterscheiben liegen. Sie sind effektiv, wartungsfrei und brauchen keine Reinigung. In sonnenexponierten Räumen ist eine ergänzende künstliche Beschattung besonders wirksam.

Außenliegende Rollläden und Jalousien sind besonders geeignet. Sie verhindern, dass Sonnenstrahlen auf die Scheibe treffen und verringern den Wärmeeintrag auf bis zu 5 %. Rollläden bieten außerdem guten Schutz vor Wärmeverlusten im Winter sowie vor Einbrechern.

Ein Nachteil: Die geschlossenen Rollläden lassen kein Licht durch. Hier bieten sich eher Außenjalousien an, die ebenfalls einfach nachgerüstet werden können.

Markisen hingegen haben deutliche Nachteile: Sie sind weniger effektiv und zudem windanfällig, was auch für die deutlich teureren Sonnensegel gilt.

Alle außen am Gebäude angebrachten Sonnenschutzmaßnahmen müssen regelmäßig gewartet werden und verschmutzen leicht. Und: Sie verändern den optischen Gesamteindruck des Hauses. Mieter brauchen deshalb vor der Montage die Erlaubnis des Eigentümers.

Hitzeschutz von innen

Auf der Innenseite der Fenster angebrachte Jalousetten, Faltstores oder Vorhänge sind deutlich weniger wirksam als außen liegende Beschattungen: Sie müssten die bereits eingedrungene Strahlung wieder nach außen reflektieren. Dies ist besonders bei beschichteten Wärmeschutz- oder Sonnenschutzverglasung kaum möglich.

Nützlich sind innenliegende Beschattungen dennoch. Laut Hersteller Warema verringern sie in Verbindung mit Wärmeschutzglas den Anteil der Wärme, die in den Raum gelangt, auf bis zu 30 Prozent.

Faltstores und Ähnliches sind in der Regel kostengünstiger und für den Heimwerker problemlos zu montieren. Sie dürfen nicht zu nah am Fenster befestigt werden, damit kein Wärmestau entsteht.

Kostspielig, jedoch wartungsarm und pflegeleicht sind Wärmeschutzgläser mit integrierter Beschattung: Die Lamellen sind zwischen den Scheiben eingebaut. Egal, wo die schattenspendenden Lamellen oder Flächen angebracht werden – sie sollten hell oder metallbeschichtet sein: So können sie Sonnenlicht und vor allem Sonnenwärme besonders gut reflektieren.

Schatten als Hitzeschutz

Das beste Beschattungssystem nützt jedoch nur, wenn es effektiv genutzt wird. Wer morgens das Haus verlässt, muss bereits dann Rollläden oder Jalousien an allen Fenstern schließen, an denen die Sonne im Laufe des Tages vorbeiwandert.

Bedarfsgerechter wird die Beschattung eingesetzt, wenn sie mit Hilfe von Licht- und Wettersensoren gesteuert wird. Bei windanfälligen Markisen sind solche Sensoren sogar unverzichtbar.

Der Komfort hat allerdings seinen Preis und stellt auch an versierte Heimwerker gehobene Anforderungen. Lassen Sie den Hitzeschutz daher besser von einem Fachmann einbauen.

Mitternachtslüften führt Hitze ab

Ist die Hitze erst in der Wohnung, wird man sie nur mit viel Aufwand wieder los. Das beste und billigste Rezept ist richtiges Lüften. Solange die Sonne scheint, müssen die Fenster unbedingt geschlossen bleiben – auch bei geschlossenen Rollläden.

Lüften Sie am besten morgens und abends ausgiebig.

Bewährt hat sich eine Kombination aus Quer- und Vertikallüftung: Warme Luft lässt man aus Dachfenstern entweichen, damit unten kühle Luft nachströmt.

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Bei Problemen mit Insekten sorgen Fliegengitter oder notfalls ein Moskitonetz schnell für Abhilfe.

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Unterstützend kann auch ein möglichst lautloser Ventilator eingesetzt werden. Er muss allerdings so platziert werden, dass man auch im Schlaf nicht direkt dem Luftzug ausgesetzt ist. Sonst sind unangenehme Verspannungen oder lästige Sommererkältungen die Folge.

Raumklimageräte als Hitzeschutz

Eine Klimaanlage regelt die Temperatur nach Ihren Wünschen.© LIGHTFIELD STUDIOS – stock.adobe.com

Ein Raumklimagerät ist auf den ersten Blick ein ideales Hilfsmittel. Ein solches Gerät funktioniert im Prinzip wie ein Kühlschrank: Durch das Zusammenwirken von Verdampfer mit Ventilator, Kompressor, Verflüssiger und Kühlmittel wird die Wärme aus dem gekühlten Raum nach draußen transportiert.

Raumklimageräte verbrauchen sehr viel Strom. In den Sommermonaten können die monatlichen Stromkosten so auf 30 bis 50 Euro steigen.

Ein weiterer Nachteil ist die Lärmbelastung: Das Monoblockgerät brummt laut genug, um Ihnen den Schlaf zu rauben, bei einem Splitgerät dagegen ist die hauptsächliche Geräuschquelle, der Verdichter, außerhalb des Raumes angebracht – häufig zum Ärger der Nachbarn. In jedem Fall also ist ein geringes Betriebsgeräusch ein wichtiges Kriterium.

Auch die Leistung der Raumklimageräte ist nicht immer befriedigend. Einteiler blasen warme Luft und Feuchtigkeit durch einen Schlauch nach draußen, der in einem Fenster- oder Türspalt steckt. Durch diesen Spalt gelangt warme Luft von draußen in den Raum.

Bei Zweiteilern ist der Verbindungsschlauch zwischen Innen- und Außengerät laut Stiftung Warentest wesentlich besser isoliert. Er wird im Idealfall durch ein Loch in der Außenwand geführt.

Auch dafür ist allerdings die Zustimmung des Vermieters erforderlich.

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Außerdem sind Splitgeräte seit 2008 nichts mehr für Selbermacher, denn sie dürfen nur noch vom Fachbetrieb eingebaut werden, was den Anschaffungspreis noch erhöht.

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Zu bedenken ist, dass Klimageräte pflege- und wartungsbedürftig sind: Filterreinigung und Kondenswasserentsorgung gehören zum Betrieb dazu. Wer aber weder Kosten noch Mühen scheut, sorgt so am komfortabelsten für Hitzeschutz zuhause.

Sieben Hausmittel zum Hitzeschutz

  • Alle zusätzlichen Wärmequellen – Elektrogeräte, Fernseher, Beleuchtung und Computer – bleiben aus, wenn sie nicht gebraucht werden.
  • Feuchte Tücher, vor dem Fenster aufgehängt, schaffen Linderung und halten gleichzeitig blutrünstige Mücken fern.
  • Moderater Ausdauersport vor dem Schlafengehen macht müde.
  • Da ein überladener Magen schlecht schläft, sollte abends nur leichte Kost auf dem Tisch stehen. Alkohol macht zwar müde, sorgt aber für einen unruhigen Schlaf. Deshalb lieber maßvoll trinken.
  • Eine lauwarme Dusche öffnet die Poren. So staut sich die Hitze nicht so leicht im Körper. Trocknen Sie sich nicht gar so gründlich ab: Die Verdunstung des Wassers kühlt den Körper auf natürliche Weise.
  • Dünne, leichte Bettwäsche schützt vor Zugluft, speichert jedoch die Körperwärme nicht unnötig. Einen angenehm kühlenden Effekt hat vor allem Bettwäsche aus Naturseide beziehungsweise mit einem hohen Naturseidenanteil. Synthetikfasern hingegen sind tabu. Vorgekühlte Gelkissen wirken wie kleine Kühlakkus.
  • Wenn die Nacht tropisch wird: Zum besseren Einschlafen die Nachtwäsche im Kühlschrank vorkühlen.

Auch interessant: Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre Markise neu bespannen können.

Источник: https://selbermachen.de/wohnen/hitzeschutz-im-sommer

Klimafreundlicher Sonnenschutz für Haus und Wohnung

Sonnenschutz leicht gemacht: Wie Sie die Hitze im Sommer draußen lassen

Außenjalousien und Rollläden sind in verschiedenen Farben und Formen ­erhältlich. Für jeden Bedarf findet sich so eine passende Lösung, die sich stimmig in die Optik des Hauses einfügt.

Lang anhaltende Hitzeperioden, Smog- und Ge­sund­heits­war­nun­gen – der Sommer 2010 hat in vielen Gegenden Deutschlands die Schattenseiten der heißen Jahreszeit gezeigt.

Bei Temperaturen über 40 °C und so­ge­nann­ten Tropennächten, in denen das Thermometer nicht unter die 20-Grad-Marke sinkt, grei­fen viele zu Klimageräten, um die eigenen vier Wände zu kühlen.

Laut Meteorologen bleiben ex­tre­me Sommer in unseren Breiten keine Ausnahme.

Auf Kältemaschinen können die Besitzer von Rollläden und ähn­li­chen Sonnen­schutzprodukten aber selbst bei großer Hitze häufig verzichten, denn die Multitalente klimatisieren die Räume ganz natürlich, re­du­zie­ren damit Kosten und tragen durch die eingesparten CO2-Emissionen zum Kli­ma­schutz bei. Komfort und Um­welt­be­wusst­sein bilden eine sinnvolle Einheit.

Effektiver Hitzeschutz und natürliche Kühlung

Im Sommer 2010 lagen die Temperaturen in vielen Gegenden Deutschlands an einigen Tagen schon morgens bei 30 °C. Wenn die Sonne mit großer Intensität über Fenster und Fassade ungeschützt ins Haus dringt, heizen sich die Räume schnell unangenehm stark auf.

Die stehende Hit­ze lässt sich dann nur noch mühsam und mit einem hohen Energieaufwand für die elektrische Küh­lung nach draußen befördern. Rollläden und Außenjalousien schaffen Abhilfe, indem sie Sonnenstrahlen abwehren, bevor sie die Fensterscheibe erreichen.

Auch in Räumen mit Dachfenstern, wo es im Sommer besonders heiß werden kann, erreicht man so angenehme Tempera­turen. Auf Terrasse und Balkon sorgen Markisen für einen effektiven Hit­zeschutz und wohltuenden Schat­ten.

Davon profitieren nicht nur die Bewohner: Bei direkter und konstanter Sonneneinstrahlung bleichen Möbel und Teppiche auf Dauer aus, und auch Pflanzen können Schaden nehmen.

Richtig eingesetzt halten Rollläden, Jalousien und Co. die Hitze sowie grelle Sonnenstrahlen drau­ßen und schaffen behagliche Lichtverhältnisse. Tagsüber geschlossen schirmen sie Hitze ab.

Nachts teilweise geöffnet, ­ermöglichen sie eine optimale Nutzung der natürlichen Nacht­abkühlung. Der Luftaustausch über die offenen Fenster kühlt die Wohnräume angenehm ab.

So ergibt sich ganz natürlich eine ideale sommerliche Raumklimatisierung.

Innen oder außen – Produkte für jeden Bedarf

Für Wohnraum, Balkon und Terrasse gibt es zahlreiche effiziente und de­ko­ra­ti­ve Möglichkeiten zum Hitze- und Blendschutz. Ob dekorative Rollos oder motorisierte Rollläden: Für jeden Bedarf und die speziellen Anforderungen verschiedener Räume haben die Fachbetriebe des Rollladen- und Son­nen­schutz­tech­ni­ker-Handwerks eine passende Sonnenschutzlösung parat.

Jalousien und Co. schützen vor unangenehmer Blendung, ohne das gesunde Tageslicht aus­zu­sper­ren

Jalousien gibt es sowohl für den Innen- als auch für den Außen­bereich. In beiden Fällen lenken die Lamellen auftreffende Sonnenstrahlen ab oder lassen „gesundes“ Licht hindurch. Auf die Lichtverhältnisse jeder Tages- und Jahreszeit lässt sich so fle­xibel reagieren.

Fotos (4): Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz Heruntergelassene Rollläden schirmen Hitze ab, noch bevor sie auf das Fens­ter trifft. Darüber hinaus schützen sie vor unerwünschten Blicken und verringern das Risiko von Einbrüchen.

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Als Klassiker sind Außenjalou­sien vielen Wind- und Wet­ter­be­las­tun­gen gewachsen und damit ein idealer Schutz vor der Wit­terung. Von innen liegendem Son­nenschutz profitiert be­son­ders der Einrichtungsstil: Elegante Plissees – passgenau für jedes Fenster – sind leicht zu bedienen.

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Die dekorativen Elemente steuern den Licht­ein­fall und erzeugen je nach Farbe ein stimmungsvolles Ambiente, während sie die Sonne ab­schir­men.

Sie schützen die Räume allerdings nicht so gut vor starker Aufheizung wie Außenjalousien oder Rollläden. Zu einer optimalen Nut­zung des Lichtes verhelfen Lichtlenk-Jalousien. Sie lenken das Sonnenlicht gezielt in die Raummitte, damit die natürliche Beleuchtung sich möglichst lange nutzen lässt.

Rollläden für jeden Typ

Rollläden bieten eine breite Palette an Möglichkeiten für den Ein­bau – ganz der jeweiligen Situation entsprechend.

Besonders für den nachträglichen Einbau eignen sich Vorbaurollläden, bei denen das Element auf Fenster oder Fassade montiert wird. Aufsatzrollläden sind direkt mit dem Fenster verbunden.

Daher finden sie vor allem im Neubau Verwendung. Ihr Einbau bietet sich aber auch dann an, wenn z.B. alte Fenster gegen neue getauscht werden.

Traditionelle Einbaurollläden sind die klassische Variante für den Neubau. Der Rollladenkasten ver­schwindet in der Hausfassade, so­dass bei eingefahrenem Rollladen nur das Fenster zu sehen ist.

Per Knopfdruck oder Funk

Mehr Komfort: Mit Motor und ­Steuerung ausgestattet erreichen Rollläden und Co. einen optimalen Wir­kungs­grad Einen optimalen Wirkungsgrad erreichen Rollläden und Jalousien erst, wenn sie mit Motor und Steuerung versehen sind.

Praktische Bedienelemente ersetzen das Hantieren mit Gurt oder Kurbel – ideale Licht- und Temperaturverhältnisse lassen sich ganz bequem per Knopfdruck oder Fernbedienung herstellen.

Automatisierte Rollläden bieten zu­sätz­li­chen Komfort, optimieren die ener­gie­ein­spa­ren­den Ei­genschaften der Produkte und ermöglichen auch älteren und/oder in der Bewegung eingeschränkten Menschen eine leichte Bedienung.

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Moderne Wettersensoren steuern den Sonnenschutz den Witte­rungs­ver­hält­nis­sen entsprechend rechtzeitig und selbsttätig. Die Anlagen ermöglichen dadurch ein optimales Wohnklima – auch wenn die Bewohner selbst nicht im Haus sind. Auch Funklösungen lassen sich ohne zusätzlichen Aufwand für die Verdrahtung realisieren.

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Der günstigste Zeitpunkt für die Automatisierung ist die Bauphase im Neubau. Doch auch im Gebäudebestand lassen sich Motor, Steuerung und komfortable Bedienelemente ohne großen baulichen Aufwand nachrüsten.

Das „Gesicht“ eines Hauses

Jalousien und Co. verleihen dem Haus einen individuellen Look. Denn außen liegende Produkte eignen sich zur Fassadengestaltung und geben dem Gebäude ein ganz eigenes Gesicht.

Auf die Fassade abgestimmt setzen sie belebende Akzente und struk­turieren optisch.

Innen liegender Sonnenschutz leistet Sichtschutz, reguliert die Helligkeit und ergänzt durch die vielseitigen Designs die Inneneinrichtung – harmonische Lichtstimmung inklusive.

Mehr Schutz vor Einbrüchen

Neben dem Sonnenschutz erhöhen spezielle einbruchhemmende Rollläden darüber hinaus den Sicherheitsstandard eines Hauses. Dank Hoch­schie­be­si­che­rung lassen sie sich nicht nach oben schieben, der Rollpanzer ist besonders stabil.

Die Führungsschienen, Kästen und Blenden las­sen sich von außen nicht lösen. Dies macht sie zur wertvollen Sicherung der eigenen vier Wände. Denn vielfach wird der Versuch abgebrochen, sobald der Einbrecher auf unerwarteten Widerstand stößt.

Zusätzlichen Schutz bieten Zeitschaltuhren und Steuerungssysteme, die die Anwesenheit der Bewohner simulieren. Wenn per Zufallsgenerator oder Wettersen­sor die Produkte zu unterschiedli­chen Zeiten bewegt werden, wird dieser Effekt noch verstärkt.

Licht und Lärm bleiben draußen

Blendendes Licht stört bei der Bildschirmarbeit, dem Fernsehen oder Lesen. Zuverlässigen Schutz versprechen Jalousien, mit deren beweglichen Lamellen man die Helligkeit nuancenweise regulieren kann.

Jeder zweite Erwachsene leidet un­ter Schlafstörungen. Rollläden leisten die gewünschte Abdun­ke­lung, können bei entsprechender Ma­te­rial­be­schaf­fen­heit Lärm abschirmen und verhelfen so zu einer gesunden Schlaf­at­mos­phä­re. Mit stufenlos positionierbaren Rol­los lässt sich die individuelle Wohl­fühl­hel­lig­keit bequem einstellen.

Kühl im Sommer – warm im Winter

Im Winter ermöglichen geöffnete Rollläden eine maximale Nutzung natürlichen Sonnenlichts und ver­bessern zudem in geschlossenem Zustand die Wärmedämmung. Denn zwischen dem heruntergelassenen Rollladen und der Fensterscheibe entsteht eine däm­men­de Luftschicht. So kann über die Fenster weniger Wärme nach drau­ßen entweichen. Das spart nicht nur Energie, sondern auch bares Geld.

Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz

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Источник: https://www.eigenheimerverband.de/tipps-fuer-recht-garten-haus/haus-wohnung/themenarchiv/klimafreundlicher-sonnenschutz/

10 Tipps – für eine kühle Wohnung im Sommer ohne Klimaanlage

Sonnenschutz leicht gemacht: Wie Sie die Hitze im Sommer draußen lassen
10 Tipps für eine kühle Wohnung im Sommer ohne Klimaanlage

Immer öfter kommt es jetzt auch in unseren Breitengraden zu Hitzewellen mit über 40° Grad. Um hier einen kühlen Kopf zu bewahren, muss die Wohnung gut geschützt werden.

Denn ist erst einmal die Hitze in der Wohnung, wird sie ohne Klimaanlage nicht zu verbannen sein. Dies muss aber nicht sein, denn gerade vernünftige Klimageräte kosten nicht nur viel Geld, auch die Folgekosten für Strom sind nicht zu verachten.

Doch auch ohne Klimaanlage ist es möglich die Wohnung relativ kühl zu halten, wenn Sie dies Tipps beherzigen.

TIPP 1: Machen Sie die Schotten dicht

Wie die Redensart so schön sagt, sollte man tagsüber alle Fenster und Türen geschlossen halten. Denn die Innenräume erwärmen sich nur dann, wenn das Sonnenlicht praktisch ungebremst in die Wohnung gelangen kann.

Was heißt, dass gerade durch offene Türen oder auch Fenster die Wärme so in die Räume kommt. Besonders über die Fenster kommt die meiste Wärme in den Wohnraum, da diese oftmals ohne Beschattung sind.

Hier eignen sich vor allem Fallarmmarkisen, wie beispielsweise das Modell HMS-F 100, welches ideal für alle Fenstergrößen ist. Die Beschattung sollte stets von außen vorgenommen werden, da so die Sonne erst gar keine Möglichkeit hat, auf die Glasfront zu treffen.

Ist dies nicht möglich, da Sie Jalousien oder Rollos an den Fenstern haben, wärmt sich der Raum mehr auf, da das Glas die Hitze gut aufnehmen kann und so ins Innere weiterleitet.

TIPP 2: Lüften nur morgens und nachts

Je nachdem wie heiß es ist, lohnt es sich erst, die Fenster ab 20 Uhr oder gar noch später zu öffnen. Wenn Sie die Möglichkeit haben, ist es gut die Fenster die ganze Nacht zu öffnen und erst morgens um 6 oder 7 Uhr wieder zu schließen.

Wichtig dabei ist, dass Sie immer ein gegenüberliegendes Fenster mit öffnen, damit es zum Durchzug kommt und die warme Luft nach draußen gepustet wird. So haben sie die Kühle der Nacht eingefangen und können die Hitze relativ gut draußen lassen.

TIPP 3: Terrassen- und Balkonfronten beschatten

Dies ist wohl die wichtigste Maßnahme überhaupt. Denn gerade Terrassen- und Balkonfronten bieten einiges an Glasfläche durch die die Sonne ungehindert ins Rauminnere gelangen kann. Viele spannen dann Sonnenschirme auf, verlassen das Haus und hoffen, dass der Sonnenschirm stehen bleibt.

Dies ist nicht unbedingt eine gute Idee, denn kommt Wind auf, kann es durchaus passieren, dass der Sonnenschirm umfällt. Mit viel Pech fällt er dumm auf die Glasfront und die Scheiben brechen. Dies ist alles schon passiert. Daher ist es nicht zu empfehlen, Sonnenschirme unbeaufsichtigt aufzuspannen.

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Besser eignet sich hier eine große Markise, die beispielsweise mit Wind- und Sonnensensor ausgestattet ist. So fährt die Markise automatisch bei Sonne aus und bei starkem Wind wieder ein, damit Sie keine bösen Überraschungen erleben. Dies können zum Beispiel Gelenkarmmarkisen sein oder Kassettenmarkisen, je nachdem welche Ansprüche Sie an die Beschattung haben.

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Vor allem bei sehr großen Terrassen ist es wichtig, eine sehr gute Beschattung zu haben. Mit Koppelanlagen können selbstverständlich auch mehrere Markisen miteinander verbunden werden.

TIPP 4: Der Wintergarten lässt Blumen sterben…

wenn sie diesen nicht richtig beschatten. Denn gerade in Wintergärten kann es im Sommer zu Temperaturen von weit über 50 Grad kommen, sollten keine Markisen an den Glasfronten angebracht sein.

Dies wirkt sich natürlich nicht nur auf den Wintergarten aus, da die Hitze auch langsam ins Haus schleicht und Sie so unerträgliche Temperaturen haben.

Daher ist besonders die Wintergartenbeschattung einer der wichtigsten Aspekte, da die Sonne durch die Glasfront ungebremst eindringen kann.

Als Wintergartenbeschattung sollte daher nicht nur auf dem „Wintergartendach“ ein Sonnenschutz angebracht werden, sondern auch an den Seiten, um den Wintergarten so gut es geht zu schützen. Hierzu haben wir ein tolles Angebot an Wintergartenmarkisen, damit Sie und Ihre Blumen nicht vor lauter Hitze die Köpfe hängen lassen.

TIPP 5: Überflüssige Elektrogeräte ausschalten

Alle elektrischen Geräte, die Sie nicht benötigen, stöpseln Sie am besten aus. Denn diese, auch wenn es nur sehr wenig ist, geben ebenfalls Wärme ab und können so zusätzlich den Raum aufheizen. Auch beim Kochen sollten Sie sich umstellen und lieber am Abend statt am Mittag kochen.

Außerdem sollten Sie den Ofen früher, also kurz vor Schluss, ausschalten, da dieser noch lange die Wärme speichert und so die Kartoffeln oder Nudeln praktisch gart.

Auf den Backofen sollten Sie an besonders heißen Tagen ebenfalls verzichten, da dieser ein wahrer Wärmespeicher ist und nicht nur für die Speisen!

TIPP 6: Nasse Tücher hängen gerne

Vor allem in Ihren Räumen. Die nassen Tücher können Sie etwa über einen Stuhl vors Fenster hängen oder aber Sie hängen die Tücher direkt vors Fenster, damit sie die Luft abkühlen können. Weiterhin ist es möglich die Tücher vorher leicht feucht ins Eisfach zu legen und sie dann erst aufhängen. Der kühle Luftzug wird jeden erfreuen.

TIPP 7: Teppiche werden verbannt

Im Sommer sollten grundsätzlich Teppiche aus den Zimmern verbannt werden, da sie besonders die Hitze speichern.

Daher ist es sinnvoll diese zu reinigen und im Keller zu lagern, bis die Temperaturen wieder angenehm sind. Erst dann sollten sie wieder zum Vorschein kommen.

Außerdem ist es viel angenehmer über einen kühlen Stein- oder Holzboden zu laufen, als bei sehr hohen Temperaturen über einen Teppich zu gehen.

TIPP 8: Lassen Sie die Luft rotieren

Nutzen Sie Ventilatoren und hängen Sie nasse Tücher davor. Dies hilft auch ein wenig die Luft etwas herunter zu kühlen, um es einigermaßen angenehm in der Wohnung zu machen.

Natürlich sollten Sie die Ventilatoren nicht direkt auf sich richten, da Sie sonst schnell eine Erkältung bekommen könnten.

Außerdem sollten Sie, wenn die Möglichkeit besteht, eher zu Deckenventilatoren greifen oder sich einen Ventilator zulegen, der schwenkt und nicht feststeht. So kann die Luft im ganzen Raum angenehmer werden und nicht nur auf einem Platz.

TIPP 9: Gestalten Sie die Wohnung grün

Denn Pflanzen können die Raumtemperatur ebenfalls beeinflussen. Dabei muss aber darauf geachtet werden, dass es „klimaaktive“ Pflanzen sind, wie Farne, die vor allem auch die Luftfeuchtigkeit regeln können. Nicht nur, dass Pflanzen in einer Wohnung schön aussehen, auch können sie sich tatsächlich noch nützlich machen.

TIPP 10: Machen Sie die Wärmeflasche kalt

Wenn Sie dennoch Schwierigkeiten mit einem guten Schlaf, wegen der hohen Temperaturen haben, nutzen Sie eine Wärmeflasche. Einfach eiskaltes Wasser einfüllen und schon sind die Betttemperaturen sehr angenehm.

Aber auch die Bettlaken oder die Nachtwäsche ins Eisfach legen, kann dabei wahre Wunder wirken.

Außerdem sollten Sie natürlich keine Flanellbettwäsche nutzen, sondern eher auf Baumwoll- oder Leinen-Bettwäsche zurückgreifen, da diese ebenfalls herrlich kühlen.

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Wenn Sie sich an diese Tipps halten, können Sie es schaffen, die eigenen vier Wände relativ gut vor Überhitzung schützen. Allerdings dürfen Sie natürlich keine Wunder erwarten, wenn die Temperaturen draußen weit über 40 Grad sind.

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Dann werden Sie es auch nicht schaffen, die Temperatur auf 20 Grad zu halten, wenn Sie keine Klimaanlage zur Verfügung haben, die nicht nur in der Anschaffung relativ hohe Kosten verursacht, sondern auch die Stromkosten enorm in die Höhe treibt.

(c)Fotolia: #19111729 | Urheber: Gina Sanders

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Источник: https://www.hansefair-markisen.de/10-tipps-fuer-eine-kuehle-wohnung-trotz-hitze/

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