SONOS Multiroom Alternativen: Welche ist die beste?

Diese alternativen Multiroom-Lösungen nehmen es mit Sonos auf

SONOS Multiroom Alternativen: Welche ist die beste?

Sonos galt lange Zeit als Vorreiter unter den WLAN-Lautsprechern. Inzwischen gibt es jedoch viele gleichwertige Alternativen, die es mit dem Multiroom-Platzhirsch aufnehmen können. Vier davon stellen wir vor.

Früher war es Gang und gäbe, seine Lieblingsmusik über eine Stereoanlage, die an zwei Boxen gekoppelt ist, zu hören. Heute ist alles anders: Im digitalen Zeitalter dominieren multifunktionale WLAN-Lautsprecher den Markt – sie bilden die perfekte Symbiose aus Verstärker, Lautsprecher und Datenspeicher.

Das Streamen von Musik wurde somit auf ein völlig neues Niveau gehoben. Durch die simple Steuerung mit dem Smartphone kann der kabellose Multiroom-Lautsprecher überall aufgestellt werden, wo er gerade gebraucht wird, zu Hause wie auch unterwegs. Das macht ihn zum unersetzbaren Gadget für Musikfans.

Allen voran Sonos, dem Platzhirsch unter den WLAN-Lautsprechern.

Warum Sonos so erfolgreich ist

Diese Frage wurde Jörn Taubert, dem ehemaligen Managing Director CE von Sonos, vor einiger Zeit in einem Interview gestellt. Seine Antwort darauf lautet: „Wir haben es von Anfang an als unsere Aufgabe gesehen, dieses gesellschaftliche Selbstverständnis dessen, wie wir Musik konsumieren (werden), zu fördern und zu etablieren.

Mit dem Sonos-System bieten wir ein Smart-Speaker-System, das durch kontinuierliche Software Updates in Zukunft immer besser wird und so mit unseren Visionen mitwachsen kann.

“ Das mag auch der Grund dafür sein, warum der Hersteller schon immer auf eine herstellerspezifische Funktechnologie gesetzt hat, die auf nicht veröffentlichten Standards basiert.

Im Klartext bedeutet das: Jedes Gerät von Sonos funktioniert wie eine Art selbstständiger WLAN-Repeater, der das Signal an den nächsten Multiroom-Lautsprecher weiterleitet. Das ist vor allem dann von großem Vorteil, wenn das WLAN-Signal des Routers nicht in jedem Raum der Wohnung gleich stark ist. Und das ist in vielen Haushalten der Fall.

Amazon Echo startet den Konkurrenzkampf

Im Oktober 2016 brachte Online-Händler einen Smart Speaker auf den deutschen Markt: Amazon Echo. Der sprachgesteuerte Assistent verhalf dem Unternehmen dazu, binnen kurzer Zeit zu den weltweit größten Lautsprecher-Herstellern zu zählen.

Ähnlich wie bei den Geräten von Sonos können mehrere Echos (und auch Echo Dots) miteinander verbunden werden, sodass sie zu einem großen Multiroom-System werden und mehrere Zimmer gleichzeitig oder unterschiedlich beschallen können.

Im Gegensatz zu allen Lautsprechern von Sonos (bis auf Sonos One) besitzen alle Geräte von Amazon die Alexa-Sprachsteuerung, über die das gesamte Multiroom-System gesteuert werden kann – das wiederum ist ein großer Wettbewerbsvorteil, den sich der Online-Riese gesichert hat, um die Konkurrenz zu schlagen.

Bose zieht mit SoundTouch-System gleich

Auch die Firma Bose hat nicht lange gefackelt und einen ebenbürtigen Lautsprecher herausgebracht: „Bei der Entwicklung der SoundTouch Technologie war uns kein Aufwand zu groß, um Ihren Aufwand so klein wie möglich zu halten“.

Die Musik kann via Bluetooth oder WLAN mit dem Smartphone oder Tablet bequem von Anbietern wie Spotify, Deezer, Amazon Music, iTunes oder TuneIn abgespielt werden.

Und da Bose wie seine Konkurrenten ebenfalls eine ganze Bandbreite an Multiroom-Lautsprechern in seinem Sortiment aufgenommen hat, können auch diese untereinander verbunden werden – um den gleichen oder unterschiedliche Songs in sämtlichen Räumen zu spielen.

Google investiert in Multiroom-Technologie

Wie könnte es auch anders sein: Natürlich hat auch Google seine Finger im Spiel, wenn es darum geht, Konkurrenten wie Sonos, Amazon oder Bose auszustechen: Der Internetgigant hat es so geschickt angestellt, dass nicht nur seine eigenen, sondern auch fast jeder andere Speaker an das Multiroom-System gekoppelt werden kann – mit dem Streaming Player von Google Chromecast kann jeder Lautsprecher via Kabelverbindung an die Google-Cast-Technologie angeschlossen werden. Dadurch benötigen Sie nicht einmal Google Home, um ihre anderweitigen Multiroom-Produkte zu einem gigantischen Soundsystem umzufunktionieren.

Libratone nimmt es mit Sonos auf

Obwohl die Firma aus Dänemark erst seit 2009 existiert, hat sie sich binnen kurzer Zeit einen Namen gemacht – vor allem mit seinen Zipp-Lautsprechern, die denen von Sonos stark ähneln.

Über das Multiroom-System können Streaming-Anbieter wie Spotify, Deezer, Napster, Apple Music, Amazon Music, Google Play Music und Tidal über Bluetooth, WLAN und auch Airplay gehört werden. Damit ist Libratone dem Platzhirsch sogar einen Schritt voraus, das Gleiche gilt auch für die Optik: Die farbigen Stofezüge samt Reißverschluss sind echte Blickfänge.

Das Wichtigste ist jedoch, dass auch hier mehrere Lautsprecher gleichzeitig miteinander gekoppelt werden können, um das 360-Grad-Sounderlebnis in jedem Raum genießen zu können.

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ast

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Источник: https://www.stern.de/digital/technik/sonos-alternativen--multiroom-loesungen-vergleich-8907224.html

Die besten Multiroom-Systeme – HIFI.DE

SONOS Multiroom Alternativen: Welche ist die beste?

Die HIFI.DE-Redaktion hat 596 Produkten aus 44 unterschiedlichen Kategorien in unserer umfangreichen Community Umfrage für die HIFI.DE-Awards zusammengestellt.

Aus dieser sollen die besten Produkte von Smart Speakern, Kopfhörern, Fernsehern und Co. aus dem Jahr 2019 hervorgehen. Von insgesamt 10.598 HIFI.

DE-Usern haben wir klare Ergebnisse erhalten, die wir dir natürlich nicht vorenthalten wollen.

In jeder Kategorie zeichnen wir die drei jeweiligen Spitzenreiter, die sich einen Platz auf den Siegertreppchen gesichert haben mit einem HIFI.DE-Award aus. Demnach können wir stolze 132 Awards verleihen. Wer also über einen möglichen Kauf eines oder mehrerer Produkte nachdenkt oder sich vorerst einfach nur informieren möchte, ist hier genau richtig.

Im Folgenden kannst du nachlesen, welche Multiroom-Systeme es bei der Umfrage der „besten Multiroom-Systeme bei den HIFI.DE-Awards 2019“ in die Top Drei geschafft haben. Außerdem gibt es zu den drei Gewinnern noch zusätzliche Informationen und Daten, die dir einen kurzen Einblick über unsere drei Spitzenreiter im Detail geben sollen.

Einen vollständigen Überblick über weitere Multiroom-Systeme, die zur Wahl standen und wie gut sie abgeschnitten haben, erfährst du weiter unten auf dieser Seite in unserer Fotogalerie.

Platz 1: Sonos

Das Multiroom-System von Sonos hat sich gegen die Konkurrenz durchgesetzt und darf es sich auf dem Siegertreppchen bequem machen | Bild: Sonos

Verbindung: WLAN-Netzwerk | Steuerung: Sonos-App (verfügbar für iOS und Android) | Kompatibilität: Streaming-fähige Geräte von Sonos (Verbindung zwischen 32 Sonos-Geräten möglich)

Das Multiroom-System von Sonos gehört zu einem der populärsten Multiroom-Systeme, die es auf dem Markt gibt. Demnach ist es auch wenig überraschend, dass es bei der Community Umfrage für die HIFI.DE-Awards als Sieger hervorgeht. Bis zu 32 Sonos-Speaker lassen sich dabei über die interne WLAN-Verbindung zum sogenannten SonosNet verbinden.

Das Sonos-System umfasst bis zu 32 verschiedene Geräte des Herstellers, die allesamt in das hauseigene Multiroom-System integriert werden können. | Bild: Sonos

Neben unterschiedlichen Lautsprechern lassen sich auch eine Soundbar und ein Subwoofer in das System integrieren. So wird aus dem Multiroom-System ein vollwertiges 5.1 Heimkino-System.

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In punkto Streaming bietet das Sonos-System den Zugriff auf bekannte Dienste wie zum Beispiel Spotify, Apple Music, Amazon Prime Music oder Tidal.

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Und auch Hörspiel-Enthusiasten dürfen sich auf Plattformen wie Audible oder Audiobooks.com freuen.

Platz 2: Teufel Streaming

Auch wenn Teufel sich gegen das Multiroom-System von Sonos geschlagen geben muss, so schafft es der Hersteller mit seinem Streaming-System auf Platz zwei. | Bild: Teufel

Verbindung: Bluetooth und WLAN-Netzwerk | Steuerung: Teufel Raumfeld App | Kompatibilität: Streaming-fähige Geräte von Teufel

Manch einer mag das Multiroom-System „Teufel Streaming“ des Traditionsherstellers noch unter dem Namen Raumfeld kennen, das mit der gleichnamigen Raumfeld-Technologie ausgestattet ist.

Mithilfe dieser Technologie können verschiedene Teufel-Geräte via WLAN-Verbindung miteinander vernetzt werden.

Außerdem können mobile Geräte wie zum Beispiel Smartphone oder Tablet per Bluetooth mit dem Teufel-System verbunden werden – und das sogar, wenn sich das entsprechende mobile Gerät nicht in unmittelbarer Nähe befindet.

Die Produktpalette kompatibler Lautsprecher für das hauseigene Multiroom-System vom Hersteller umfasst neben den „Teufel One“ Lautsprechern eine Vielzahl ausgewählter Streaming-Anlagen. Darunter fallen die Teufel Soundbar Streaming, Teufel Sounddeck Streaming und der Connector. Die Teufel-Streaming-Familie unterstützt Spotify Connect und  Bluetooth.

Platz 3: Yamaha MusicCast

Auf dem dritten Platz unter den Spitzenreiter findet sich MusicCast von Yamaha wieder. | Bild: Yamaha

Verbindung: Bluetooth und WLAN-Netzwerk | Steuerung: Sprachsteuerung, AirPlay 2, MusicCast Controller | Kompatibilität: Streaming-fähige Geräte von Yamaha

Der dritte Platz in der Kategorie der besten Multiroom-Systeme geht an MusicCast von Yamaha. Der Hersteller ist besonders für die Herstellung von Musikinstrumenten und einer breiten Produktpalette verschiedenster Audio-Geräte bekannt. MusicCast kombiniert Letztere für satte raumübergreifende Klänge im gesamten Haushalt.

Über mobile Geräte wie das Smartphone können alle kompatiblen Yamaha-Produkte gesteuert werden. | Bild: Yamaha

Dabei lässt sich das System über unterschiedliche Apps wie zum Beispiel MusicCast Controller, Apple AirPlay 2 oder Spotify Connect ansteuern und bedienen. Wer sich lästiges Tippen auf das Smartphone- oder Tablet-Display sparen möchte, kann MusicCast auch wahlweise über Amazon Alexa oder Google Assistant bedienen.

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Benutzt du eines der drei Multiroom-Systeme oder hast vielleicht schon mit mehr als einem Erfahrung? Findest du die Platzierungen gerechtfertigt? Teile uns deine Meinung in den Kommentaren mit!

Источник: https://hifi.de/feature/hifi-de-awards-die-besten-multiroom-systeme-24158

WLAN-Lautsprecher für Multiroom-Audio im Vergleich: Sonos und die Alternativen im Test

SONOS Multiroom Alternativen: Welche ist die beste?

1. Sonos Play:1 8,8 von 10 Punkten 2. Sonos One 8,6 von 10 Punkten 3. Riva Festival 8,5 von 10 Punkten 4. Sonos Surround-Set 8,5 von 10 Punkten 5. Bowers & Wilkins Formation Wedge 8,4 von 10 Punkten 6. Sonos Move 8,3 von 10 Punkten 7. Riva Arena 8,3 von 10 Punkten 8. IKEA Symfonisk Regal-WiFi-Speaker 8,2 von 10 Punkten 9. IKEA Symfonisk Tischleuchte 7,9 von 10 Punkten 10. Sonos Playbase 7,8 von 10 Punkten 11. Sonos S5 7,8 von 10 Punkten 12. Sonos Beam 7,6 von 10 Punkten 13. Sony LF-S50G 7,0 von 10 Punkten
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KlangKlangKlangKlangKlangKlangKlangKlangKlangKlangKlangKlangKlangKlang
Design und VerarbeitungDesign und VerarbeitungDesign und VerarbeitungDesign und VerarbeitungDesign und VerarbeitungDesign und VerarbeitungDesign und VerarbeitungDesign und VerarbeitungDesign und VerarbeitungDesign und VerarbeitungDesign und VerarbeitungDesign und VerarbeitungDesign und VerarbeitungDesign und Verarbeitung
AusstattungAusstattungAusstattungAusstattungAusstattungAusstattungAusstattungAusstattungAusstattungAusstattungAusstattungAusstattungAusstattungAusstattung
Positiv
  • Bietet bei kompakten Abmaßen einen guten Klang
  • Geeignet für Feuchträume
  • Günstig
  • Kompakte Bauweise
  • Feuchtigskeitsbeständig
  • kompatibel mit bestehendem Multiroom-System
  • Sprachsteuerung um weitere Assistenten ergänzbar
  • Toller Klang
  • Support für zahlreiche Streaming-Standards
  • unkomplizierte Einrichtung
  • Verarbeitung
  • einfache Bedienung
  • grandioser Klang
  • schickes Design
  • erweiterbar mit anderen Lautsprechern
  • einfache Einrichtung ohne Kontozwang
  • Breite Klangbühne
  • Flexible Einsatzmöglichkeit
  • Design
  • Automatic Trueplay
  • AirPlay, Spotify Connect, Google Cast inklusive
  • Klang
  • Optionaler Akku
  • Spritzwasserschutz
  • Knackiger Sound
  • Einfache Einrichtung und Bedienung
  • Volle Sonos-Integration
  • AirPlay 2
  • Günstiger Preis
  • Origineller Look
  • Knackiger Sound
  • Einfache Einrichtung und Bedienung
  • Volle Sonos-Integration
  • AirPlay 2
  • Verarbeitung
  • Klang
  • Einrichtung
  • Einfaches Setup
  • Guter Klang
  • „Echtes“ Multiroom
  • Klang
  • Design und Verarbeitung
  • Setup
  • Alexa-Unterstützung
  • Chromecast-Schnittstelle inkludiert
  • WLAN- und Bluetooth-fähig
  • Spritzwasserfest
  • Verarbeitung
Negativ
  • Übersteuert bei hohen Lautstärkepegeln
  • Für sehr große Räume nicht geeignet
  • keine Anschlussmöglichkeiten für externe Audiogeräte
  • kein Abspielen von Musik via Bluetooth
  • Anfällig für Kratzer und Staub
  • Keine Freisprechfunktion
  • kein HiRes-Audio
  • nur eingeschränktes AirPlay
  • wenig Funktionen
  • kein analoger Input
  • verlustfreie Streams nur per Roon möglich
  • hoher Preis
  • Staub- und kratzeranfällig
  • Vergleichsweise teuer
  • Keine Freisprechfunktion
  • Montagekit für Wandregal nicht enthalten
  • Klang-Tuning nur eingeschränkt
  • Sonos-typisch fehlen Bluetooth und Klinke
  • Kein Leuchtmittel enthalten
  • Lampensockel nicht smart
  • Design fehlt Feinschliff
  • Kein Klinkenstecker für lokale Musikwiedergabe
  • Alexa und Google Assistant nicht integriert
  • Bisschen klobig
  • Steuerung nur per App möglich
  • proprietär
  • keine Dolby Atmos-Unterstützung
  • wenig Anschlüsse
  • Kein Akku
  • Mäßige Klangqualität
  • Gestensteuerung schlecht umgesetzt
  • Spracherkennung nicht zuverlässig
  • Keine Freisprechfunktion

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Einmal in Betrieb genommen, überzeugen WLAN-Speaker mit einer unkomplizierten Handhabung. Das klassische HiFi-Setup, bestehend aus zwei Boxentürmen und einer Stereo-Anlage, wird von ihnen immer weiter verdrängt. Dies hat verschiedene Gründe. Das sind die wichtigsten Vorzüge von WLAN-Speakern gegenüber klassischen HiFi-Anlagen:

  • einfache Steuerung per Smartphone
  • Aufstellungsort flexibel
  • weniger störende Kabel
  • Unterstützung der bekannten Streaminganbieter
  • synchrones Multiroom-Audio

Yamaha zeigt sein neues vielseitiges Multiroom-System Musiccast auf der IFA. Möglich ist der Streaming-Empfang via WLAN, Bluetooth und AirPlay. Zum Start sind 23 verschiedene Musiccast-Produkte erhältlich. (Quelle: Yamaha)

Was versteht man unter Multiroom-Audio?

In der Küche läuft eine Wiedergabeliste mit den besten Pop-Stücken, im Wohnzimmer verstärkt ein WLAN-Lautsprecher den Ton des Fernsehers, im Hobbyraum spielt ein kleiner Regallautsprecher Jazz und im Hauswirtschaftsraum sorgen rockige Töne für Abwechslung. Ein Knopfdruck auf dem Smartphone und in allen Räumen läuft das gleiche Stück – so lässt sich Multiroom-Audiostreaming begreifen.

Moderne Systeme schaffen es dabei, die Musik perfekt synchron über mehrere Räume verteilt wiederzugeben. Das war nicht immer der Fall – früher trübten nervige Verzögerungen zwischen den einzelnen Lautsprechern den Musikspaß. Dies gehört glücklicherweise längst der Vergangenheit an und selbst nach stundenlanger Musikwiedergabe bleiben die Boxen synchron.

Heute fügen sich die Multiroom-Audiosystem zudem perfekt in die Heimkino-Landschaft. Soundbars nehmen den Ton vom Fernseher entgegen, stellen diesen aber auch als Quelle allen anderen Lautsprechern im Setup zur Verfügung. Gleichzeitig lassen sich mehrere Boxen zu Stereopaaren verbinden oder komplexere 5:1-Setups realisieren.

Wie unterscheiden sich WLAN-Lautsprecher von Bluetooth-Speakern?

In der Regel sind Bluetooth-Speaker für den mobilen Betrieb ausgelegt und verfügen daher über einen eingebauten Akku. Dies ist bei den an dieser Stelle besprochenen fürs Multiroom-Streaming ausgelegten Modellen nicht der Fall. Dafür klingen reine WLAN-Boxen meist besser, als ihre Bluetooth-Pendants. Aber auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel.

Sonos Move

Design und Verarbeitung

Während sich reine Bluetooth-Speaker binnen weniger Minuten, oft auch mit Hilfe von NFC einrichten lassen, ist der Setup-Prozess bei WLAN-Boxen meist zeitintensiver und setzt die Installation einer App voraus. Auch wenn dies hin und wieder zu Problemen führen kann, kann die Einrichtung auch von Laien bewerkstelligt werden.

Der wichtigste Anbieter: Sonos

Sonos ist derzeitiger Marktführer bei den fürs Multiroom-Streaming ausgelegten WLAN-Lautsprechern.

Die aktuelle Haupt-Produktpalette startet mit dem Play:1, einem kompakten WLAN-Speaker, der sich gut zur Aufstellung in der Küche oder dem Badezimmer eignet.

Es folgen Play:3 und Play:5, beide Geräte sind deutlich voluminöser (sowie teurer) und eignen sich zur Beschallung größerer Räume. Der Smart Speaker Sonos One bietet Alexa-Unterstützung.

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Bei der PlayBar handelt es sich um eine Soundbar zur Platzierung unterhalb des Fernsehers. Auch die Sonos-Produkte Playbase und Beam polieren den TV-Klang mächtig auf.

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Der Subwoofer Sonos Sub sorgt für die tiefen Frequenzen und kann an beliebiger Stelle im Raum platziert werden. Darüberhinaus bietet Sonos eigenes Zubehör wie einen WLAN-Repeater (Boost) an.

Vorteile des Sonos-Systems sind die einfache Installation und der zwar nicht immer, jedoch meistens völlig reibungslose Betrieb. Die Komponenten klingen durch die Bank weg gut.

Seit 2019 ist zudem ein Multiroom-Bluetooth-Lautsprecher-Mix am Start: Der Sonos Move. Die Box fügt sich nahtlos in heimische Sonos-Netz, kann draußen aber problemlos als Bluetooth-Lautsprecher genutzt werden. Für den Stadtpark-freudigen Single der perfekte Lautsprecher.

Die Alternativen

Yamaha bietet seit einiger Zeit mit MusicCast eine interessante Alternative im Multiroom-Audio-Segment.

Die Einrichtung trieb uns im Test des Einsteigersets MusicCast Trio leider zunächst zur Weißglut, anschließend fanden wir aber eine brauchbare Lösung.

Der Vorteil von MusicCast liegt in den vielen unterstützten Formaten und Geräten. Selbst markenfremde Bluetooth-Lautsprecher lassen sich mit Hilfe der App einbinden und ansteuern.

Eine weitere Alternative bieten die IKEA Symfonisk Lautsprecher. IKEA packt hier Sonos-Technik in Lampen oder kleine Regalboxen. Richtig gehört! Es handelt sich um Sonos-Komponenten, die hier verbaut wurden. Und diese sind kompatibel zur App und anderen „echten“ Sonos-Boxen.

In unserer Spielhalle findet ihr mehr als 500 Spiele – Kostenlos, direkt spielbar auf Smartphone und PC!

Источник: https://www.netzwelt.de/multiroom-audiosysteme/wlan-boxen-multiroom-audio-sonos-alternativen-vergleich.html

SONOS? – oder gibt es gute Alternativen? – Teil 2

SONOS Multiroom Alternativen: Welche ist die beste?

Wenn man Multiroom-Systeme kaufen möchte, fällt auf jeden Fall der Name “SONOS”, das Review zum kleinsten Modell PLAY:1 steht hier zum Nachlesen bereit.

Jedoch kommen nach und nach weitere Hersteller und setzen dem SONOS Ensemble ein eigenes Multiroom-fähiges Arsenal entgegen, wir haben Euch bereits im ersten Teil das Raumfeld-System vorgestellt. Heute wollen wir uns mal das Angebot aus dem Hause des koreanischen Herstellers LG genauer anschauen.

Das Unternehmen war zusammen mit Samsung einer der ersten koreanischen Hersteller, welcher in den 90er Jahren auf den europäischen Markt drängte und die bis dahin dort präsenten deutschen und japanischen Anbieter das fürchten lehrte.

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Die Features von LG Music flow

Das Multiroom-System bei LG trägt den Namen “LG Music flow”. Exakt so heißt auch die App, die unbedingt notwendig ist, um alle Features des Systems nutzen zu können. Vorerst beschäftigen wir uns mit der Applikation und den Features, über die das gesamte System verfügt, damit man die grundlegenden Unterschiede zwischen den beiden Systemen von LG und SONOS erkennt .

Im Gegensatz zu SONOS verfügen die Lautsprecher neben der App (über WLAN) noch weitere Möglichkeiten für die Koppelung. Die einfachere davon, aber auch die mit dem kleineren Radius sowie eingeschränkten Möglichkeiten ist hier die Verbindung über Bluetooth.

Wesentlich eleganter und auch über größere Entfernungen hinweg funktioniert das Koppeln über GoogleCast. Ähnlich dem AirPlay von Apple sieht man alle im Netzwerk aktiven Lautsprecher und kann den passenden auswählen.

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Leider ist GoogleCast nicht Bestandteil des Betriebssystems, sodass es von der jeweiligen App abhängt, ob diese über GoogleCast Musik/Töne ausgeben kann. Über die MusicFlow-App kann wiederum Musik von Spotify, Deezer, Napster (somit auch Aldi-Music) und Tunein wiedergegeben werden.

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Leider ist darunter das mittlerweile stark verbreitete Apple Music (noch) nicht verfügbar.

Ein Zusammenschalten mehrerer Lautsprecher zu Stereopärchen und Heimkino-Systemen ist wie bei SONOS obligatorisch.

Was jedoch die LG-Lautsprecher von den anderen Systemen hervorhebt ist die hohe Netzwerkstabilität, da nicht nur das Dual-Band-WLAN genutzt wird, man setzt zusätzlich auf ein weiteres Mesh-Netzwerk zwischen den einzelnen Lautsprechern, welches bei Problemen mit dem WLAN dessen Unzulänglichkeiten ausgleicht. Ebenfalls praktisch ist noch die Find-Funktion, die dem Besitzer den Aufstellort eines Lautsprechers per App schnell auffinden lässt.

Ein weiteres nützliches Feature ist die Funktion “Auto Music Play“. Kommt man nach Hause und berührt mit dem Smartphone ein Music Flow-fähiges Gerät, wird die Musik augenblicklich vom Kopfhörer oder Smartphone-Lautsprecher nahtlos auf das komplette LG-Multiroom-System umgeschaltet.

Somit kann man unterbrechungsfrei seine Lieblingsmusik genießen und braucht dazu keine Apps bedienen. Ein einfaches Antippen der Lautsprecher mit dem Smartphone genügt.

Dazu gesellt sich die “BT-Fi“ genannte Funktion, die automatisch erkennt, ob die Musik über Bluetooth oder WLAN übertragen werden soll und den richtigen Kanal ohne Zutun des Hörers auswählen kann.

Komponenten des LG Music Flow Systems

Die kleinsten Lautsprecher im System sind die H3. Als einzige Lautsprecher im System verfügen diese ausschließlich über einen Mono-Modus.

Allerdings kann man, wie auch bei SONOS, zwei gleichartige Lautsprecher zu einem Pärchen verbinden, was eh wegen dem räumlichen Klang und der breiteren Stereobasis wie auch dem volleren Klang empfehlenswert ist. Danach hat man ein vollwertiges Stereo-System.

Für das Schlafzimmer oder die Küche könnte man dieser wiederum einzeln platzieren, hier spielt die Stereo-Wiedergabe unserer Meinung ja eh eine untergeordnetere Rolle. Ebenso gut sind diese als unauffällige hintere Lautsprecher für ein 5.1-Heimkino-Setup zu gebrauchen.

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Für all diese Zwecke sind die 30 Watt Leistung mehr als ausreichend. Bis auf die reine Mono-Funktionalität sind die Lautsprecher durchaus mit dem PLAY:1 von SONOS vergleichbar.

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Die nächste Stufe bildet der H4 Portable. Wie auch bei unserer SONOS-Raumfeld-Gegenüberstellung zu sehen war, hat SONOS in dieser doch aus unserer Sicht recht wichtigen Kategorie nichts gegenüberzustellen.

Und doch möchte man die Musik mal auf der Terrasse/Balkon vor dem Haus genießen oder sich bei der Gartenarbeit berieseln lassen. Die WLAN-Reichweite sollte hier kein Problem darstellen, jedoch müsste man bei SONOS Verlängerungskabel für den Stromanschluss ziehen.

Für diesen Zweck ist der H4 Portable demnach bestens geschaffen. Satter Klang, Stereo-Modus, Unterstützung aller Features, die das LG Music Flow-System bietet aber dennoch voll portabel.

Und mit 20 Watt ausreichend laut, um eine kleine Gartenparty zu beschallen – speziell im Verbund mit einem weiteren Lautsprecher. Der integrierte Akku soll dabei bis zu 10 Stunden ununterbrochenem Musikgenuss sorgen.

Einen zum PLAY:3-Lautsprecher, den wir demnächst testen werden, vergleichbares Modell, ist bei LG das Modell H5.

Hier gibt es bei einem satten Sound den bei H3 eingesparten Stereo-Modus sowie 40 Watt Leistung, bei immer noch recht kompakten Außenmaßen.

Dass auch dieser Lautsprecher alle Features vereint, die das System bietet, ist selbstverständlich. Ein schickes, modernes Design rundet den mittleren Lautsprecher des LG-Multiroom-Systems ab.

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Noch etwas mehr Leistung bekommt man mit den 70 Watt des H7-Lautsprechers zur kraftvollen Beschallung auch sehr großer Räume. Damit ist er ein Pendant zum PLAY:5 von SONOS und im Verbund mit einem zweiten Lautsprecher ein Hörvergnügen, das seinesgleichen sucht.

Zwei Mehrkanalsysteme, welche in den Multiroom-Verbund aufgenommen werden können, stellen die HS7 und die HS9 dar. Das kleinere davon bestehend aus einer Soundbar und einem Subwoofer kann 4.1-Kanalsound wiedergeben und verfügt über 360 Watt.

Es kann auch ein HDMI-Anschluss durchgeschlafen werden – alternativ kann man den Mehrkanalsound über einen optischen Eingang zuführen. Das größere System bringt dem Zuhörer eine Leistung von bis zu 700 Watt entgegen und kann zu einem 7.1-System ausgebaut werden.

Dieses kann einen der drei vorhandenen HDMI-Eingänge an einen angeschlossenen Fernseher/Beamer schalten oder den Sound aus einem der zwei optischen Eingänge entgegennehmen. Beide Systeme bieten zu den Music Flow-Features, auch noch die volle DLNA-Kompatibilität, was die Auswahl an Quellen nochmals erweitert.

Vergleichbar ist das Ganze hinsichtlich Hardware mit einer Kombination aus Soundbar + Subwoofer von SONOS.

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Zum LG Music Flow System gehört auch noch die Bridge “R1“ dazu, die einerseits die Lautsprecher vom WLAN abkoppelt, indem diese ein eigenes, wesentlich weniger störungsanfälliges Netzwerk auaut und gleichzeitig die Konfiguration des Multiroom-Systemes nochmals erleichtern soll.

Wir hoffen wir konnten Euch einen kleinen Einblick in das “LG Music flow”System geben. Beide Serien haben besondere Features und beim Design entscheidet natürlich jeder selbst. LG bietet dabei mehr Konnektivtitäts-Möglichkeiten hat ein kabelloses Modell an Board und punktet auch beim Preis.

Entscheidet man sich allerdings für ein System, muss man beim diesem auch bleiben – eine Alternative ist nur der Verkauf und eine Neuanschaffung eines neuen Systems, denn aktuell gibt es keine Anzeichen, das man in Zukunft die verschiedenen Multiroom-Systeme miteinander kombinieren kann.

Die einzelnen Lautsprecher des LG Music Flow Systems findet man übrigens in den bekannten Online-Shops sowie auch bei Amazon.

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Источник: https://gadgetchecks.de/sonos-oder-gibt-es-gute-alternativen-teil-2/

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