Sparen Sie Steuern mit Ihrer Photovoltaikanlage

Photovoltaik und Steuern

Sparen Sie Steuern mit Ihrer Photovoltaikanlage

Dieser Ratgeber verschafft Ihnen einen Überblick über die aktuelle steuerliche Rechtslage rund um die Photovoltaik (PV). Sie erfahren, wie die Erzeugung von Solarstrom mit einer PV-Anlage steuerlich geregelt ist, welche Steuern Sie als PV-Anlagenbetreiber zahlen müssen und wie sich die sogenannte Kleinunternehmerregelung bei PV-Anlagen auswirkt.

Photovoltaikanlagen und Steuern © K. U. Häßler, fotolia.com

Wer eine Photovoltaikanlage auf seiner Immobilie installiert oder eine Immobilie mit einer vorhandenen PV-Anlage erwirbt, leistet einen Beitrag zum Umweltschutz, gewinnt ein Stück weit Unabhängigkeit von den schwankenden Energiepreisen und erwirtschaftet in der Regel durch die Einspeisung von Strom ins öffentliche Netz Einnahmen. Daher wird jeder Betreiber einer PV-Anlage aus steuerlicher Sicht zum Gewerbetreibenden – mit den entsprechenden Rechten und Pflichten. Dieser Ratgeber gibt einen Überblick über die anfallenden Steuern. Zudem erfahren Sie, was es mit der so genannten Kleinunternehmerregelung auf sich hat.

Betreiber einer PV-Anlage, die den gewonnenen Strom teilweise selbst nutzen und teilweise gegen Entgeltzahlung ins öffentliche Stromnetz einspeisen, sind aus Sicht des Finanzamtes Gewerbetreibende. Welche Steuern zu entrichten sind, hängt unter anderem von der Größe der PV-Anlage ab. Grundsätzlich können folgende Steuerarten auf eine PV-Anlage erhoben werden:

  • Einkommenssteuer
  • Gewerbesteuer
  • Umsatzsteuer, auch Mehrwertsteuer genannt
  • Grunderwerbssteuer

Erträge einer Solaranlage: Das Finanzamt möchte mitverdienen

Im folgenden erfahren Sie, welche dieser Steuern auf Sie als Betreiber einer PV-Anlage zukommen.

PV-Anlage und Steuerrecht – Allgemeine Grundlagen

Haus mit Solaranlage © assetseller, fotolia.com

Auf den ersten Blick scheint eine PV-Anlage in einem Privathaus ähnlich zu der Immobilie zu gehören, wie beispielsweise eine Heizungsanlage oder eine Klimaanlage.

Aus steuerrechtlicher Sicht handelt es sich bei einer PV-Anlage , mit der Strom für den Eigenbedarf und zur Einspeisung in das öffentliche Netz produziert wird, um ein Gewerbe. Der Inhaber einer Immobilie mit PV-Anlage ist vor dem Finanzamt damit ein Gewerbetreibender.

Die Unternehmereigenschaft ergibt sich aus der Tatsache, dass für die Einspeisung des Stroms in das öffentliche Netz eine Vergütung bezahlt wird.

Die Gewerbesteuer

Ob der Betreiber einer PV-Anlage Gewerbesteuer bezahlen muss oder nicht, hängt unter Anderem von der Dimension der PV-Anlage ab © Zerbor, fotolia.com

Ob der Betreiber einer PV-Anlage Gewerbesteuer bezahlen muss oder nicht, hängt von der Dimension der PV-Anlage ab: Beträgt der Gewinn mehr als 24.

500 Euro, so muss der Inhaber einer PV-Anlage ein Gewerbe anmelden und Gewerbesteuer abführen. Liegt der Gewinn unter dieser Grenze, so wird dieser vom Finanzamt als Bagatelle eingestuft und eine Gewerbeanmeldung ist nicht erforderlich.

Die meisten durchschnittlichen PV-Anlagen haben eine so geringe Nennleistung, dass der Gewinn unterhalb dieses Grenzwertes liegen dürfte.

So funktioniert die Gewinnermittlung bei einer PV-Anlage:

Der Gewinn ergibt sich aus der Formel:

Betriebseinnahmen minus Betriebsausgaben gleich Gewinn.


Zu den Betriebseinnahmen gehören:

  • Vergütung für eingespeisten Strom
  • Betrag für selbst verbrauchten Strom
  • Jeweils inkl. Umsatzsteuer

Zu den Betriebsausgaben zählen:

  • Abschreibung des Kaufpreises der PV-Anlage (auf 20 Jahre verteilt)
  • Wenn Kredit zur Finanzierung aufgenommen wurde: die Zinsen
  • Falls vorhanden: Reparatur- und Wartungskosten, Versicherungen u.ä.

Eigenverbrauch ermittelnDie Nutzung eines Teils des Stroms aus der eigenen PV-Anlage stellt aus steuerrechtlicher Sicht eine Entnahme des Betriebsvermögens dar. Daher ist auch dieser Strom bei der Gewinnermittlung zu berücksichtigen. Zur Ermittlung des Wertes, der hier angesetzt werden soll, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten:

  1. Pauschale Ermittlung: In diesem Fall wird ein Pauschalbetrag (20 CT pro Kilowattstunde) angesetzt. Vorteil: Kein Rechercheaufwand
  2. Ansetzung des Wiederbeschaffungswertes: Hier wird der Preis pro Kilowattstunde angesetzt, der tatsächlich an den Energieversorger gezahlt werden müsste, wenn kein eigener Strom erzeugt werden würde. Vorteil: meiste finanziell vorteilhafter als Pauschalpreis.
  3. Berechnung des Eigenverbrauchs anhand der Herstellungskosten: Hierzu werden die Betriebsausgaben (inkl. Abschreibung und Zinsen) bei der Finanzierung ermittelt sowie der prozentuale Anteil des Eigenverbrauchs.

Besonderheit in Bezug auf den Eigenverbrauch aus umsatzsteuerlicher Sicht:
Ob der Eigenverbrauch bei der Umsatzsteuer berücksichtigt werden muss oder nicht, hängt vom Datum der Inbetriebnahme der PV-Anlage ab.

Der Stichtag ist hier der 31.3.2012 – bei Anlagen, die vor dem Datum in Betrieb genommen wurden, wird keine Umsatzsteuer seitens des Betreibers der PV-Anlage fällig.

Bei neueren Anlagen muss der Inhaber der PV-Anlage die Umsatzsteuer selbst an das Finanzamt abführen.

Die Strom-Einsparung wird wie ein Handel gerechnet

Die Einkommenssteuer

Sind Ihre Einnahmen mit der PV-Anlage höher als deren Betriebskosten, haben Sie einen Totalüberschuss erwirtschaftet, der der Einkommenssteuer unterliegt © Butch, fotolia.com

Ob der Betreiber einer PV-Anlage Einkommenssteuer auf die Einspeisevergütung zahlen muss, hängt davon ab, ob mit der Anlage ein Gewinn erzielt wird oder nicht.

Um dies herauszufinden ob ein Gewinn erzielt wird, wird folgende Rechnung durchgeführt:

Erlöse (Einspeisevergütung) minus Betriebskosten (inkl. Wartungs- und Reparaturkosten, Versicherungen etc.) gleich Gewinn

Die Einkommenssteuer muss einmal im Jahr an das Finanzamt abgeführt werden.

Wichtig: Kosten, die Sie im Zusammenhang mit der Investition in eine Photovoltaikanlage haben, darunter Fahrtkosten, Dachrenovierung, Leiter und Sicherungsmaterial, können Sie als Betriebsausgaben geltend machen.

Die Umsatzsteuer

Wer Solarstrom einspeist, verkauft diesen. Er macht Umsatz und muss daher Umsatzsteuer bezahlen © wsf-f, fotolia.

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Die Pflicht zu Zahlung der Umsatzsteuer ist für den Betreiber einer PV-Anlage grundsätzlich unabhängig davon, ob die Anlage einen Gewinn oder einen Verlust erwirtschaftet (Ausnahme: Kleinunternehmerregelung).

Vielmehr geht es bei der Umsatzsteuerpflicht vorrangig darum, ob regelmäßig mehr als die Hälfte des mit der PV-Anlage erzeugten Stroms in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Ist dies der Fall, muss die Umsatzsteuer dem Finanzamt monatlich beziehungsweise einmal im Quartal gezahlt werden.

Die Umsatzsteuer, auch Mehrwertsteuer genannt, muss auf der Rechnung an den Netzbetreiber ausgewiesen werden. Erstellt der Netzbetreiber eine Gutschrift, so muss darauf geachtet werden, dass die Umsatzsteuer hier deklariert ist.

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Vorteil für den Betreiber einer PV-Anlage durch die Verpflichtung zu Zahlung der Umsatzsteuer:

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Der Betreiber der PV-Anlage erhält die Umsatzsteuer, die im Anschaffungspreis der Anlage enthalten war, vom Finanzamt zurück erstattet. Das senkt die Investitionskosten erheblich.

Die Kleinunternehmerregelung

Kleinunternehmerregelung © Stockfotos-MG, stock.abobe.com
Wer eine PV-Anlage betreibt, erhält vom Finanzamt einen Fragebogen für Existenzgründer zugeschickt. Hierüber besteht unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, eine Befreiung von der Umsatzsteuerpflicht zu erreichen:

Von der Umsatzsteuerpflicht kann derjenige Unternehmer befreit werden, der im vergangenen Jahr einen Jahresumsatz (inkl. anfallender Steuern) von weniger als 17.500 Euro hat.

Zudem darf der zu erwartende Jahresumsatz im laufenden Kalenderjahr nicht mehr als 50.000 Euro betragen.

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, so kann der Unternehmer einen Antrag auf Befreiung von der Umsatzsteuerpflicht stellen.

Wird der Antrag positiv beschieden, so muss der Unternehme keine Umsatzsteuer ausweisen und abführen. Andererseits kann auch die gezahlte Umsatzsteuer (insbesondere die, die im Anschaffungspreis enthalten war), nicht beim Finanzamt geltend gemacht werden. Andererseits unterliegt der Betreiber der PV-Anlage nicht mehr den strengen Regeln zur Buchhaltung.

Sie sollten sich aber auch im Klaren darüber sein, dass diese sogenannte Kleinunternehmerregelung auch einen Haken hat: Als Kleinunternehmer können Sie die Umsatzsteuer, die Sie für den Kauf, die Wartung und die Reparatur der Photovoltaik-Anlage gezahlt haben und zahlen, nicht steuerlich beim Finanzamt geltend machen. Das wiegt mitunter schwerer, wie das folgende Rechenbeispiel zeigt:

Beispiel: Ihre Photovoltaik-Anlage kostet 16.500 Euro plus 3.135 Euro Umsatzsteuer (19 Prozent). Als Kleinunternehmer können Sie Null Euro der Umsatzsteuer steuerlich geltend machen. Bei Unternehmern dagegen berücksichtig das Finanzamt die 3.135 Euro Umsatzsteuer in voller Höhe.

Die Grunderwerbssteuer

Grunderwerbssteuer © Marco2811, stock.adobe.com
Die Grunderwerbssteuer ist dann von Bedeutung, wenn eine Immobilie mit einer bereits vorhandenen PV-Anlage erworben wird. Wichtig ist dabei, wie die PV-Anlage installiert wurde:

  • PV-Anlage, die auf dem Dach installiert wurde ( Aufdach-Anlage): Es muss auf den Kaufpreis der PV-Anlage KEINE Grunderwerbssteuer entrichtet werden.
  • PV-Anlage wurde in das Dach integriert (Indach-Anlage): Dann muss auch auf den Kaufpreis der PV-Anlage Grunderwerbssteuer gezahlt werden.

Indach und Aufdach-Anlagen werden steuerlich unterschiedlich behandeltSteuerliche Abschreibung der PV-Anlage
Die folgenden Regelungen beziehen sich auf PV-Anlagen, die auf dem Dach aufliegen (keine Indach-Anlage) und zählen somit zu den so genannten beweglichen Gütern. Unter diesen Voraussetzungen kann eine PV-Anlage steuerlich im Rahmen der Abschreibung geltend gemacht werden. Dies geschieht auf 20 Jahre verteilt und es werden fünf Prozent vom Netto-Kaufpreis abgeschrieben.

Alternativ hierzu besteht die Möglichkeit des Investitionsabzugs. Die Voraussetzung hierfür ist, dass die Anlage verbindlich im gleichen Kalenderjahr bestellt wird.

In diesem Fall können bis zu 40 Prozent der voraussichtlichen Kosten direkt gewinnmildernd abgezogen werden.

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit einer Sonderabschreibung in Höhe von 20 Prozent, die innerhalb der ersten fünf Jahre (Zeitpunkt frei wählbar/ Höhe aufteilbar) geltend gemacht werden kann.

Wichtig: Dieser Artikel kann nur einen ersten Überblick über steuerrechtliche Fragen bieten. Vor dem Kauf eines PV-Anlage beziehungsweise einer Immobilie mit PV-Anlage ist daher dringend anzuraten, eine Beratung durch den Steuerberater vornehmen zu lassen.

Zum Weiterlesen: Verwaltungsanweisung zur umsatzsteuerlichen Behandlung von PV-Anlagen seitens des Bundesfinanzministeriums (BMF, Schreiben vom 19. September 2014)

Источник: https://www.solaranlage-ratgeber.de/photovoltaik/photovoltaik-wirtschaftlichkeit/photovoltaik-und-steuern

Photovoltaik-Anlage: Eigenverbrauch & Steuern – das müssen Sie wissen

Sparen Sie Steuern mit Ihrer Photovoltaikanlage

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Mittlerweile ist Sie von vielen Wohnhäusern nicht mehr wegzudenken: die Photovoltaik-Anlage.

Denn die Solaranlage liefert nicht nur unabhängig grünen Strom, sondern auch einen profitablen Zuverdienst. Und obendrauf lassen sich mit den Solar-Panels auch noch eine Menge Steuern sparen.

Von A wie Abschreibung bis Z wie Zufluss der Einnahmen – hier lesen Sie alles, was Sie zur Photovoltaik-Anlage wissen müssen.

Die Photovoltaik-Anlage: Ihr Gewerbebetrieb

Sie haben bereits Solarpanels auf dem Dach oder überlegen noch, ob eine Solaranlage das Richtige für Sie ist? Damit sind Sie nicht allein.

Egal ob auf dem eigenen Dach, auf dem Gebäude des Nachbarn oder als Gemeinschaftsprojekt – die Photovoltaik-Anlage ist eine beliebte und profitable Möglichkeit der alternativen Stromerzeugung.

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Aus reinem Sonnenlicht wird mithilfe von Solarzellen Energie gewonnen: zur Selbstnutzung oder zum Verkauf.

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Auch der Staat hielt das für eine tolle Idee. Mit bestimmten Vorschriften, wie zum Beispiel der garantierten Einspeisevergütung, unterstützt er Betreiber solcher Anlagen. Also eigentlich leicht verdientes Geld, oder? Wäre da nicht wie immer die Steuer und ihre ach so komplizierten Vorschriften. Wenn Sie den Strom verkaufen, zählt Ihre Photovoltaik-Anlage als Ihr Gewerbebetrieb.

Einfach erklärt im Video

So etwas wie ein extra „Photovoltaik-Gesetz“ gibt es aber leider nicht. Die Regelungen zur Photovoltaik-Anlage müssen Sie vielmehr aus verschiedenen Steuergesetzen entnehmen – aber welche sind für Sie wichtig? Im Folgenden erhalten Sie alle Informationen, die Sie benötigen, um sicher in die Steuererklärung zu starten.

Wenn Sie nicht vorhaben, mit Ihrer Photovoltaik-Anlage auf Dauer einen Gewinn zu erzielen, spricht man von Liebhaberei. Dann werden sowohl die Einnahmen, aber auch die Ausgaben bzw. Verluste aus dem Photovoltaik-Betrieb steuerlich nicht berücksichtigt.

Im Zweifel müssen Sie dem Finanzamt glaubhaft machen können, dass Sie trotz anfänglicher Verluste einen Gewinn erzielen möchten. Ähnlich ist es, wenn Sie den Strom rein privat nutzen möchten. Dann liegt aus steuerlicher Sicht kein Gewerbebetrieb vor.

Es bleibt Ihr privates Vergnügen.

Solarzellen auf dem Dach – und nun?

Zuerst einmal zur Gemeinde. Wenn Sie eine Photovoltaik-Anlage betreiben, müssen Sie dies der Stadt mitteilen. Die Anlage stellt nämlich einen eigenen Gewerbebetrieb dar. Somit ist eine Gewerbeanmeldung erforderlich.

Die Info wird dann direkt ans Finanzamt weitergeleitet. Allerdings verzichten viele Gemeinden darauf, wenn die Photovoltaik-Anlage eine gewisse Größe nicht überschreitet.

Am besten bringen Sie das vorher bei Ihrer Gemeinde in Erfahrung – so sparen Sie sich Formulare und Gebühren.

Dem Finanzamt müssen Sie in diesem Fall aber dann selbst mitteilen, dass Sie Ihre Photovoltaik-Anlage in Betrieb nehmen. Dazu müssen keine bestimmten Formvorschriften erfüllt sein – ein normaler Brief genügt. Jetzt ist das Finanzamt an der Reihe.

In den nächsten Tagen oder Wochen erhalten Sie per Post einen Fragebogen. Hier werden Ihre persönlichen Daten, die Art Ihres Gewerbes, die Höhe der Umsätze und des erwarteten Gewinns abgefragt. Anhand dieses Fragebogens kann das Finanzamt prüfen, welche Steuererklärungen Sie abgeben müssen.

Außerdem kann Ihnen für die Photovoltaik-Anlage eine separate Steuernummer erteilt werden.

Die Photovoltaik-Anlage in der Einkommensteuer

Die Photovoltaik-Anlage wird dann steuerlich wichtig, wenn Sie sie nicht nur rein privat nutzen. Sehr wahrscheinlich nutzen Sie nämlich nur einen Teil des Stroms selbst. Den anderen Teil verkaufen Sie vermutlich an einen Stromkonzern.

Der zahlt Ihnen für die Stromlieferung Abschläge. Diese Abschläge sind ein gerngesehener Nebenverdienst. Man spricht dabei von der Einspeisevergütung. Die Höhe der Vergütung ist gesetzlich geregelt.

Sie bekommen Sie garantiert ausgezahlt – und zwar für 20 Jahre!

Die Einnahmenüberschussrechnung zur Gewinnermittlung

Allerdings sind diese Einnahmen auch für das Finanzamt interessant: Sie sind nämlich steuerpflichtig. Da die Photovoltaik-Anlage einen Gewerbebetrieb darstellt, erzielen Sie durch den Stromverkauf Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Dabei handelt es sich um eine Gewinneinkunftsart. Sie müssen also für jedes Jahr einen Gewinn ermitteln.

In der Regel dürfen Sie Ihren Gewinn mit der Einnahmenüberschussrechnung, kurz EÜR, ermitteln. Dabei erfassen Sie Ihre Betriebseinnahmen und Ihre Betriebsausgaben und errechnen daraus den Gewinn. Die EÜR dürfen Sie dann anwenden, wenn Ihr jährlicher Gewinn nicht höher als 60.000 Euro ist. Gleichzeitig darf Ihr Jahresumsatz nicht höher als 600.

000 Euro sein.

Sind die Betriebsausgaben höher als die Betriebseinnahmen entsteht Ihnen ein Verlust. Der Verlust kann, wenn das Finanzamt keine Liebhaberei vermutet, mit anderen Einkünften verrechnet werden – das spart Steuern! Sind im Steuerjahr Ihre Gesamteinkünfte im Jahr negativ, können Sie den Verlust in spätere Jahre mitnehmen. Dann wird er mit einem späteren Gewinn verrechnet.

Einkommensteuererklärung: Welche Anlagen sind wichtig?

Die Einnahmenüberschussrechnung geben Sie in der Anlage EÜR der Steuererklärung an. Der Gewinn wird dann automatisch aus der Anlage EÜR in die Anlage G (Einkünfte aus Gewerbebetrieb) übertragen.

Betriebseinnahmen bei der Photovoltaik-Anlage

Bei der EÜR werden Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben erfasst. Betriebseinnahmen aus dem Betrieb Ihrer Photovoltaik-Anlage sind die Erlöse, die Sie aus dem Stromverkauf haben. Verkaufen Sie den Strom umsatzsteuerpflichtig, zählt auch die Umsatzsteuer zu den Betriebseinnahmen. Sie haben folgende Möglichkeiten Ihren Strom zu verkaufen:

Garantierte Einspeisevergütung

Die Einspeisung ins Netz des Netzbetreibers ist die beliebteste Option. Hier hat der Gesetzgeber nämlich die garantierte Einspeisevergütung festgelegt. Diese Vergütungen sind Ihre Betriebseinnahmen.

Direktvermarktung

Источник: https://www.buhl.de/steuernsparen/photovoltaik-anlage-steuern/

Photovoltaik-Steuer auf Solarstrom

Sparen Sie Steuern mit Ihrer Photovoltaikanlage

Entscheidest Du Dich für den Status als Kleinunternehmer, bedeutet das, dass Du keine Umsatzsteuer auf Deine Erlöse abführen musst (§ 19 Abs. 1 UStG).

Damit ersparst Du Dir, jedes Jahr Deine Umsatzsteuer zu erklären. Dir steht dann aber auch kein Vorsteuerabzug zu.

Das bedeutet: Du kannst Dir die Mehrwertsteuer nicht zurückholen, die Du für Planung, Anschaffung und Installation der Anlage gezahlt hast.

Nach sechs Jahren zum Status als Kleinunternehmer wechseln

Schlägst Du die Kleinunternehmerregel aus, zahlst Du Umsatzsteuer in Höhe von 19 Prozent – auf den verkauften Strom, aber auch auf den selbst verbrauchten und zwar ab der Inbetriebnahme zunächst fünf Jahre lang (§ 19 Abs. 2 UStG), wenn die Photovoltaikanlage auf dem Dach montiert ist. Auch wenn Du eine Anlage mitten im Jahr angeschafft hast, zählt das Inbetriebnahmejahr als volles Kalenderjahr.

Achtung: Zwischen Juli und Dezember 2020 galt ein geringerer Umsatzsteuersatz von 16 Prozent.

Für die Umsatzsteuererklärung 2020 musst Du das für die entsprechenden sechs Monate berücksichtigen.

Den Satz von 16 Prozent musst Du dabei einheitlich anwenden: Für den Vorsteuerabzug auf Deine Investitions- und Betriebskosten, aber auch bei der Berechnung der Umsatzsteuer auf verkauften wie selbst genutzten Strom.

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So lange Du der Regelbesteuerung unterliegst, musst Du jährlich eine Umsatzsteuererklärung abgeben.

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Du bist dann aber berechtigt, Vorsteuer geltend zu machen: Die Mehrwertsteuer, die Du beim Kauf der Photovoltaikanlage und für die Planung und Installation ausgegeben hast, kannst Du mit der zu zahlenden Umsatzsteuer verrechnen.

Im Betrieb fallen Kosten für den Stromzähler an; aber auch für die Anlagenüberwachung, für Wartung oder den Steuerberater musst Du Mehrwertsteuer zahlen. Auf Versicherungen fällt hingegen Versicherungssteuer an, die Du nicht als Vorsteuer geltend machen kannst.

Fünf Jahre nach der Inbetriebnahme einer Solarstromanlage kannst Du beim Finanzamt beantragen, künftig als Kleinunternehmer behandelt zu werden. Ein Beispiel: Ging Deine Anlage im Mai 2020 in Betrieb, kannst Du erstmals zum 1. Januar 2025 von der Regelbesteuerung in die Kleinunternehmerregel wechseln.

Der Statuswechsel ist immer zum Ersten eines Jahres nach Ablauf der Fünf-Jahres-Frist möglich. Voraussetzung ist dabei, dass Dein Umsatz im Vorjahr höchstens 22.000 Euro betrug und Du im kommenden Jahr höchstens 50.000 Euro erzielen wirst. Achtung: Bei Steuererklärungen für das Jahr 2018 und früher gilt noch ein Umsatz von 17.

500 Euro als Grenze, um die Kleinunternehmerregel nutzen zu können.

Sinnvoller ist es aber, noch mindestens ein weiteres volles Jahr mit der Statusänderung zu warten, um geltend gemachte Vorsteuer nicht möglicherweise zurückzahlen zu müssen.

Denn der sogenannte Berichtigungszeitraum endet erst nach vollen fünf Jahren des Anlagenbetriebs. Solange diese Zeit nicht verstrichen ist, kann das Finanzamt bei Aufdachanlagen den gewährten Vorsteuerabzug berichtigen und Geld zurückfordern.

Hast Du eine Indachanlage installiert, beträgt der Berichtigungszeitraum sogar volle zehn Jahre. 

Es empfiehlt sich daher, bei Aufdachanlagen nach Ablauf von fünf vollen Kalenderjahren nach dem Inbetriebnahmejahr den Status zu wechseln und bei Indachanlagen nach Ablauf von zehn vollen Kalenderjahren nach dem Inbetriebnahmejahr.

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Im Beispiel ist diese Frist im Falle einer Aufdachanlage ab 1. Januar 2026 zu Ende. Schreibe dann einen Dreizeiler an die Behörde und erkläre, ab 2025 die Kleinunternehmerregelung nutzen zu wollen. Betreibst Du eine Indachanlage, bist Du auf der sicheren Seite, wenn Du Dich zum 1.

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Januar 2031 zum Kleinunternehmer erklärst.

Umsatzsteuer auf Eigenverbrauch 

So verwirrend es klingen mag: Energie, die Du selbst erzeugst und verbrauchst, kann auch der Umsatzsteuer unterliegen.

Zwei Voraussetzungen müssen dabei erfüllt sein: Du nutzt die eigene Energie nicht ausschließlich selbst, sondern verkaufst auch einen Teil davon – indem Du zum Beispiel Überschüsse, die Du nicht selbst benötigst, ins Stromnetz speist.

Beträgt dieser Teil mindestens 10 Prozent der erzeugten Strommenge, kannst Du umsatzsteuerpflichtig sein.

Ob Du aber tatsächlich Umsatzsteuer abführen musst oder nicht, kannst Du selbst entscheiden – zumindest, wenn Dein Umsatz aus dem Stromverkauf höchstens 22.000 Euro im Jahr beträgt. Erwirtschaftest Du mehr, auch aus anderer selbstständiger Tätigkeit, musst Du in der Regel auf selbstverbrauchten Solarstrom Umsatzsteuer zahlen.

Liegst Du unter der Grenze, hast Du die Wahl: Nutzt Du die Kleinunternehmerregel, bist Du von Zahlungen befreit. Dann kannst Du aber auch keine Vorsteuer geltend machen.

Optierst Du nicht für den Kleinunternehmerstatus, musst Du Umsatzsteuer auf jede Kilowattstunde abführen, die Du erzeugst und verkaufst oder die Du selbst verbrauchst.

Wer mehr als 90 Prozent der in der Anlage erzeugten Energie selbst verbraucht, ist nicht umsatzsteuerpflichtig – selbst wenn es der Stromerzeuger wollte. Das hat das Bundesfinanzministerium in einem Anwendungserlass festgelegt, an dem sich alle deutschen Finanzämter orientieren müssen.

Umsatzsteuer bei gefördertem Eigenverbrauch

Sofern Du Deine Photovoltaikanlage zwischen Januar 2009 und März 2012 in Betrieb genommen hast und Deinen Strom seither auch selbst verbrauchst, stellt sich die Lage aber anders dar. Schätzungsweise 100.000 Betreiber betrifft das. Sie haben Anspruch auf eine Vergütung nach Paragraf 33 Abs. 2 EEG 2009 für jede selbst genutzte Kilowattstunde.

Die Abrechnung der Vergütung für den Eigenverbrauch erfolgt in zwei Schritten: Du stellst dem Netzbetreiber den Eigenverbrauch zusammen mit dem eingespeisten Strom in Rechnung und kaufst den Eigenverbrauch anschließend zurück.

Der Preis ist die Differenz aus der Vergütung für eingespeisten Strom und selbst genutzten Strom. Auf diesen Rechnungsbetrag schlägt der Netzbetreiber noch Umsatzsteuer. Als Vorsteuer darfst Du diese aber nicht geltend machen, weil Du den Strom privat nutzt.

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Und diese Steuer entfällt auch nicht, wenn Du die Kleinunternehmerregelung nutzt. Aus diesem Grund lohnt es sich für Dich nicht, in den Kleinunternehmerstatus zu wechseln.

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Denn dann könntest Du keine Vorsteuer auf die Umsatzsteuer auf eingespeisten Strom mehr geltend machen, müsstest aber weiterhin Umsatzsteuer auf selbstverbrauchten Strom an den Netzbetreiber zahlen.

Darüber hinaus musst Du die Einnahmen aus der EEG-Förderung für selbstverbrauchten Strom gemeinsam mit den Zahlungen für eingespeisten Strom in der Einkommensteuererklärung berücksichtigen.

Источник: https://www.finanztip.de/photovoltaik/pv-steuer/

Was kann bei einer Photovoltaikanlage von der Steuer abgesetzt werden?

Sparen Sie Steuern mit Ihrer Photovoltaikanlage

Sinkende Einspeisevergütungen sorgen bei Betreibern von PV Anlagen für Unmut. Sie sind sich sicher, dass die Investition nicht mehr lohnt.

Experten sind sich jedoch einig: Sinkende Anschaffungspreise rechtfertigen fallende Einspeisevergütungen.

Und wer sich genauer mit der Photovoltaikanlage befasst, der kann feststellen, dass es auch jenseits von Anschaffungskosten und Einspeisevergütung Möglichkeiten gibt, die Anlage rentabel zu gestalten, und zwar im Hinblick auf die Steuern.

Steuerliche Absetzbarkeit gegeben

PV Anlagen sind grundsätzlich steuerlich absetzbar. Dabei lassen sich die Kosten des Betriebs und der Wartung ebenso berücksichtigen, wie die Anschaffungskosten. Zusätzliche Produkte, die benötigt werden, um eine sinnvolle Wartung der Anlagen durchzuführen, sind dabei genauso absetzbar, wie die laufenden Betriebskosten. Dabei gelten folgende Regelungen:

  1. Kosten für den laufenden Betrieb der Anlage lassen sich sofort als Betriebsausgaben steuerlich absetzen. Dazu zählen:
    • Kreditzinsen,
    • Beiträge zur PV Versicherung,
    • Kosten für die Miete eines Stromzählers und ähnliches.
  2. Die bei der Anschaffung gezahlte Umsatzsteuer kann zurück erstattet werden, wenn man sich der Regelbesteuerung unterwirft, also auch Umsatzsteuer für den eingespeisten Strom erhält und diese wiederum ans Finanzamt führt.
  3. Die Anschaffungskosten für die Anlage und alle mit ihr in direktem Zusammenhang stehenden Anschaffungskosten, wie
    • Montage der Anlage,
    • Kauf von Zusatzgeräten usw.

    lassen sich über die Nutzungsdauer abschreiben.

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Die Photovoltaikanlage ist ein bewegliches Wirtschaftsgut, deren Nutzungsdauer auf 20 Jahre festgelegt wird. Über diesen Zeitraum können die gesamten Anschaffungskosten steuerlich als AfA (Absetzung für Abnutzung) berücksichtigt werden. Dabei stehen den Anlagenbetreibern insgesamt vier verschiedene Abschreibungsvarianten zur Verfügung:

  1. Lineare Abschreibung Die Abschreibung erfolgt gleichmäßig verteilt auf die gesamte Nutzungsdauer. Dabei entspricht sie fünf Prozent der Netto-Anschaffungskosten. Bei einer PV Anlage, die für 20.000 Euro angeschafft wurde, können jährlich 1.000 Euro als Abschreibung geltend gemacht werden.
  2. Degressive Abschreibung Bei der degressiven Abschreibung erfolgt eine zweieinhalbfache Abschreibung gegenüber dem Betrag, der nach linearer Abschreibung möglich ist, also 12,5 Prozent. Allerdings wird dieser Betrag nur im Jahr der Inbetriebnahme von den Anschaffungskosten berechnet, später vom verbleibenden Restbuchwert.

    Beispiel:

    12,5 % degressive Abschreibung für eine am 01.01.2009 installierte PV Anlage für 20.000 Euro Netto-Anschaffungskosten:

    JahrAbschreibungRestwert
    20092.500,00 €17.500,00 €
    20102.187,50 €15.312,50 €
    20111.914,06 €13.398,44 €

    So würde das Ganze fortgeführt, bis die Anlage abgeschrieben wäre. Allerdings sinkt der Abschreibungsbetrag früher oder später unter die lineare Abschreibung. In diesem Fall ist ein Wechsel von der degressiven zur linearen Abschreibung möglich, allerdings wird diese dann auch anhand des Restwerts, sowie des Restnutzungszeitraums berechnet. Geht man also von einer Restnutzungszeit von fünf Jahren aus und einem Restwert von 4.000 Euro, so entsteht eine jährliche, lineare Abschreibung in Höhe von 800 Euro für die restlichen fünf Jahre. Die degressive Abschreibung konnte jedoch nur für PV Anlagen genutzt werden, die in den Jahren 2009 und 2010 installiert wurden. Später installierte und errichtete Anlagen können nur noch nach der linearen Abschreibung, bzw. den beiden folgenden Absetzungsmöglichkeiten abgeschrieben werden.

  3. Investitionsabzugsbetrag
    Der Investitionsabzugsbetrag kommt nur für kleine und mittlere Unternehmen in Betracht. Sie können bis zu 40 Prozent der Anschaffungskosten als Investitionsabzug geltend machen. Der Höchstbetrag ist dabei auf 200.000 Euro festgesetzt. Wird anschließend die lineare Abschreibung gewählt, so ist diese anhand des Anschaffungspreises (20.000 Euro) abzüglich des Investitionsabzugsbetrages (8.000 Euro) zu ermitteln. Es ergibt sich daraus:
    20.000 Euro Anschaffungskosten
    –    8.000 Euro Investitionsabzug
    =   12.000 Euro Richtwert für die lineare Abschreibung, davon 5 %
    =      600 Euro jährliche lineare Abschreibung

    Der Investitionsabzugsbetrag kann rückwirkend bis zum Jahr 2007 genutzt werden.

  4. Sonderabschreibung
    Die vierte und letzte Möglichkeit ist die Sonderabschreibung, die ebenfalls für kleine und mittlere Betriebe gilt. Hierbei können zusätzlich zur linearen Abschreibung 20 Prozent der Anschaffungskosten im Anschaffungsjahr, sowie den darauf folgenden vier Jahren abgesetzt werden. Wie hoch die Sonderabschreibung in den einzelnen Jahren erfolgt, ist Ermessenssache. Sie kann individuell auf eines, alle oder einzelne Jahre aufgeteilt werden. Wurde sie allerdings in Anspruch genommen, muss die lineare Abschreibung neu ermittelt werden, da andernfalls mehr als 100 Prozent der Anschaffungskosten abgeschrieben würden.

Steuer-Software übernimmt Ihre Arbeit und hilft beim Sparen

Eine Steuer-Software vereinfacht das Ausfüllen der Steuerformulare und gestaltet das Einreichen der Formulare beim Finanzamt sehr komfortabel und automatisiert.

Eine Empfehlung können wir für das Steuerprogramm SteuerSparErklärung plus 2021 aussprechen (gibt es für Windows sowie für den Mac).

Das Programm in der plus Version enthält das Modul Photovoltaik, welches für Photovoltaikanlagen bis zu 10 kWp zugeschnitten ist und den Photovoltaikanlagenbesitzer in einer einfachen Art und Weise an die Hand nimmt, ihn durch den steuerlichen Dschungel führt und ihm zusätzlich noch hilfreiche Tipps gibt.

Im Prinzip deckt das Programm alles ab, um die steuerliche Behandlung einer Photovoltaikanlage selbst in die Hand zu nehmen (auch ohne Steuerberater):

  • Gewinnermittlung mittels EÜR
  • Gewinnermittlung bei Eigenverbrauch
  • Umsatzsteuer-Voranmeldung
  • Umsatzsteuererklärung
  • Gewerbesteuererklärung
  • Einkommenssteuererklärung

Источник: https://www.rechnerphotovoltaik.de/photovoltaik/fragen-antworten/was-kann-bei-einer-photovoltaikanlage-von-der-steuer-abgesetzt-werden

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