Spülmaschine: Was darf wirklich rein?

Spülmaschine: So wird Geschirr sauber

Spülmaschine: Was darf wirklich rein?
Gut gefüllte Spülmaschinen arbeiten am wirtschaftlichsten.

Eine Spülmaschine zählt für viele zu den wichtigsten technischen Helfern im Haushalt.

Denn sie spart in größeren Haushalten bis zu 75 Prozent der Zeit ein, die für den Abwasch benötigt wird.

Sofern auf eine Vorreinigung des Geschirrs verzichtet wird, ist die Maschinenwäsche verglichen mit der konventionellen Handwäsche sogar energie- und wassersparender – wegen der höheren Temperatur auch hygienischer.

Was darf in die Spülmaschine?

Die meisten Küchengegenstände sind mit Piktogrammen zu ihrem sicheren Gebrauch gekennzeichnet. Gleich mehrere Symbole informieren über die Eignung zur Reinigung in der Spülmaschine. Aufschluss über die Eignung geben außerdem Pflegehinweise der Hersteller in der jeweiligen Gebrauchsanleitung.

Geschirr aus weißem Porzellan darf in der Regel in die Spülmaschine. Porzellan mit Dekor sollte „spülmaschinenfest“ oder „spülmaschinengeeignet“ sein.

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Das bedeutet, dass die Farben bei der Herstellung mit der Glasur verschmolzen oder fest auf die Glasur gebrannt werden, sodass die Reinigung in der Spülmaschine der Farbintensität nichts oder erst nach sehr vielen Spülgängen etwas anhaben kann.

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Plastik im oberen Korb der Maschine einsortieren, denn dort ist die Temperatur geringer ist als im unteren Bereich. So kann man vermeiden, dass sich Plastikteile verformen oder die Farbe ausbleicht.

Welches Geschirr besser mit der Hand reinigen?

Nicht geeignet für die Spülmaschine ist altes Porzellan: Goldränder oder Dekore lösen sich im Laufe der Zeit ab. Auch Geschirr mit Holzelementen, zum Beispiel Frühstücksbrettchen oder Messer mit Holzgriff, sollten nicht in die Spülmaschine.

Durch die hohen Temperaturen löst sich der Leim. Es entstehen Ritzen, in denen sich Bakterien vermehren können.

Silber, Kupfer, Messing, Zinn und Bronze gehören ebenso wenig in die Spülmaschine wie hochwertige Messer, deren Klingen durch die Reiniger stumpf werden.

Küchengeräte oder Teile von Töpfen aus nicht legiertem Aluminium sind meist ebenfalls nicht geeignet. Bei Kontakt mit Säuren und Laugen reagiert das Material mit der Veränderung der Oberfläche und korrodiert.

Pfannen mit einer Antihaft-Beschichtung sollten nur in der Spülmaschine gereinigt werden, wenn der Hersteller dies empfiehlt. Die Beschichtung einer Teflon-Pfanne funktioniert zudem nur mit einem dünnen Fettfilm optimal, der sollte nach einer Maschinenwäsche erneuert werden.

Isolierkannen- und Becher können ebenfalls Schaden nehmen – auch hier unbedingt auf die Herstellervorgaben und entsprechende Piktogramme auf den Produkten achten.

Worauf sollte man beim Einräumen achten?

Vor dem Befüllen der Maschine grobe Speisereste mit einem Papiertuch entfernen, Vorspülen ist nur bei hartnäckigen, eingebrannten Verschmutzungen beispielsweise in Töpfen oder Pfannen notwendig. Besteck gehört in den Besteckkasten oder in die Besteckschublade.

Viele Hersteller empfehlen aus Sicherheitsgründen, Messer und Gabeln mit der scharfen beziehungsweise spitzen Seite nach unten in den Kasten zu stellen. Sauberer wird das Besteck jedoch mit dem „Kopf“ nach oben.

Verschlüsse und andere Kleinteile kommen ebenfalls in den Besteckkorb. Tassen, Flaschen und Schalen immer mit der Öffnung nach unten einräumen. Prüfen Sie vor dem Einschalten, ob sich die rotierenden Sprüharme frei bewegen können.

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Generell darauf achten, dass die Wasserstrahlen der Maschine alle Teile möglichst direkt erreichen können.

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Geräte, die erst zum Teil mit benutztem Geschirr gefüllt wurden, müssen einen Spalt geöffnet bleiben, sonst bildet sich schnell Schimmel auf den Speiseresten.

Reinigungspulver oder Spülmaschinen-Tabs?

Geschirrspüler brauchen drei Mittel für eine gründliche Reinigung:

  • Spülmaschinensalz regeneriert den Ionentauscher der Maschine. Er bindet die Calcium- und Magnesium-Ionen im Spülwasser, die sich sonst als Kalkrückstände besonders auf Besteck und Gläsern niederschlagen. Die Salzdosierung muss entsprechend der örtlichen Wasserhärte an der Maschine eingestellt werden.
  • Reinigungsmittel löst Fett und Schmutz vom Geschirr. Der Handel bietet Tabs, Gelkissen oder Reiniger in Pulverform an. Pulverreiniger sollten vor Feuchtigkeit geschützt an einem trockenen Ort gelagert werden, sie neigen zum Verklumpen. Im Vergleichstest der Stiftung Warentest schnitten klassische Geschirrspültabs deutlich besser ab als Gelkissen.
  • Klarspüler verhindert Kalkflecken und sorgt für Glanz auf Geschirr und Gläsern. Die Dosierung lässt sich ebenfalls an der Maschine einstellen. In Regionen mit sehr weichem Wasser kann eventuell sogar auf die Zugabe von Klarspüler verzichtet werden.

Sogenannte Multitabs vereinigen die Klarspül-, Salz- und Reinigungsfunktion in einem Produkt. Für den Betrieb mit Multitabs haben moderne Geschirrspüler eine spezielle Tabtaste. Bei anderen Geräten sollten die Salz- und Klarspüldosierung auf die niedrigste Stufe eingestellt werden, um zu vermeiden, dass die Kontrollleuchten angehen.

Gute Spülergebnisse lassen sich mit Multitabs aber nur bis zu einer Wasserhärte von 21 Grad deutscher Härte erzielen. Der Preisvergleich zeigt: Multitabs sind kaum teurer als die Einzelbefüllung mit Pulver, Salz und Klarspüler.

Reinigungspulver lässt sich allerdings genauer dosieren, etwa bei kleinen Maschinen oder wenn nur gering verschmutztes Geschirr gespült wird.

Pflege der Spülmaschine

Wenn der Wasserfilter in der Maschine verschmutzt ist, reinigt diese nicht mehr gründlich.

Spülmaschinen filtern das Spülwasser immer wieder. Diese Filter müssen regelmäßig gereinigt werden.

Sie sitzen am Boden des Spülraums und lassen sich mit wenigen Handgriffen ausbauen. Auch die Sprüharme unter den Geschirrkörben benötigen etwas Pflege. Ihre kleinen Öffnungen verstopfen leicht und müssen daher kontrolliert werden.

Dazu lassen sie sich ebenfalls entfernen. Ein Blick in die Bedienungsanleitung der Maschine hilft weiter.

Weitere Informationen

Wäsche soll hygienisch sauber aus der Waschmaschine kommen. Doch nach einiger Zeit beginnen viele Geräte, unangenehm zu riechen. Diese Tipps helfen, den Mief zu verhindern.mehr

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Haushalt

Источник: https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Spuelmaschine-So-wird-Geschirr-sauber,geschirrspueler103.html

13 Dinge, die nicht in die Spülmaschine gehören

Spülmaschine: Was darf wirklich rein?

Die Spülmaschine nimmt uns im Haushalt jede Menge Arbeit ab – allerdings sollte man nicht alles in der Maschine waschen. Einige Küchenutensilien können dem Geschirrspüler schaden oder werden durch den Spülvorgang beschädigt. Was du besser per Hand spülen solltest:

Scharfe Messer

Deine Messer schneiden nicht so gut und werden schnell stumpf? Wenn du sie im Geschirrspüler spülst, ist das kein Wunder. Schon ein einziger Spülgang kann die Messer abstumpfen. Grund dafür sind die Säuren und Laugen im Spülmaschinensalz oder den Tabs. Sie rauen die Oberfläche der Klingen auf – und das Messer schneidet schlechter.

Utensilien aus Holz

Egal ob das Schneidebrett aus Holz, der Holz-Kochlöffel oder das Salatgeschirr – Utensilien aus Holz solltest du nicht in den Geschirrspüler stecken. Das heiße Wasser verändert ihre Struktur, das Holz kann sich verziehen, Splitter bilden oder sogar reißen.

Gefäße mit Etiketten

Keine Gläser mit Etiketten in der Spülmaschine waschen. (Foto: „Spice Jars 2“ von Andy Wright unter CC-BY-2.0)

Leere Schraubgläser eignen sich gut, um Lebensmittel aufzubewahren oder einzufrieren.

Ein geleertes Marmeladenglas oder ähnliches einfach im Geschirrspüler zu reinigen, ist allerdings keine gute Idee – zumindest solange das Etikett noch dran klebt.

Das Papier und der Klebstoff können sich während dem Spülvorgang lösen und im Filter der Maschine stecken bleiben – ein Risiko für die Spülmaschine.

Kristallglas

Kristallglas wird in der Spülmaschine trüb. (Foto: CC0 Public Domain / Pixabay)

Kristallglas gehört nicht in die Spülmaschine: Gläser oder Schüsseln aus Kristallglas werden trüb und verlieren ihren Glanz. Das liegt auch in diesem Fall am heißen Wasser in Verbindung mit dem Spülmaschinenmittel. Kristallglas also lieber per Hand spülen!

Milchglas

Gleiches gilt für Milchglas – das Glas wird dank der Spülmaschine jedoch nicht trüb, sondern bekommt mit der Zeit eine gelbliche Farbe.

Espressokocher

Espressokocher bzw. Espressokanne gehören nicht in die Spülmaschine, sofern sie nicht explizit als spülmaschinenfest ausgewiesen sind.

Oft bestehen die Modelle nämlich aus Aluminium: Beim Waschen in der Spülmaschine können sie oxidieren und dunkel anlaufen. Das sieht nicht nur seltsam und unhygienisch aus, sondern färbt auch ab.

Geschirr mit Kunststoffen

Achtung bei allen Geschirrstücken und Küchenutensilien mit Plastik. Wegen der heißen Wassertemperaturen können die Kunststoffteile schmelzen, sich verformen oder milchig werden.

Allerdings gibt es auch Kunststoff-Geschirr, das „spülmaschinenfest“ oder „spülmaschinengeeignet“ ist. Der Hersteller vermerkt das in der Regel auf der Verpackung.

Im Zweifel Kunststoff-Utensilien aber lieber per Hand spülen.

Isolierte Behälter

Thermoskanne besser von Hand spülen. (Foto: CC0 Public Domain / Pixabay)

Coffee-to-go-Thermosbecher, Brotdosen, Thermoschüsseln oder andere isolierte Behältnisse mit Vakuum-Funktion dürfen auf keinen Fall in die Spülmaschine. Die Säuren und Laugen im Spülpulver greifen die Gummidichtungen an – wenn sie beschädigt sind, lässt sich kein Vakuum mehr herstellen.

Mit Klebstoff repariertes Geschirr

Dir ist ein Teller heruntergefallen oder der Henkel einer Tasse ist abgebrochen? Oft lässt sich das mit etwas Klebstoff reparieren. Dann solltest du das geklebte Geschirrstück aber nicht mehr in die Spülmaschine stellen – der Spülvorgang kann den Klebstoff wieder lösen.

Acryl-Geschirr

Vorsicht auch bei Geschirr aus Acryl: Wenn du es in der Spülmaschine spülst, können leicht Kratzer entstehen, die nicht besonders schön aussehen.

Töpfe und Pfannen

Die Spülmaschine schadet der Beschichtung von Töpfen und Pfannen. (Foto: CC0 / Pixabay / nuccio)

Beschichtete Töpfe und Pfannen solltest du lieber mit der Hand spülen. Der Grund: Das Spülmittel löst bei den heißen Temperaturen mit der Zeit die Beschichtung auf – das Essen bleibt dann beim Braten oder Kochen schneller haften.

Messbecher

Bei Messbechern verschwinden die Markierungen mit der Zeit. (Foto: CC0 Public Domain / Pixabay)

Deinen Messbecher solltest du von Hand waschen – zumindest wenn du ihn länger als solchen nutzen willst. Durch das Spülmaschinensalz löst sich mit der Zeit der Aufdruck mit den Mengenangaben ab.

Auf was du beim Spülen mit der Maschine sonst noch achten kannst, liest du hier: Die 7 größten Spülmaschinen-Fehler

Konventionelles Maschinenspülmittel

Auch nicht empfehlenswert für die Spülmaschine: Herkömmliche Maschinenspülmittel bzw. Spülmaschinen-Tabs. Diese können bedenkliche Substanzen enthalten.

Am problematischsten sind dabei Phosphate, die über das Abwasser in natürliche Gewässer gelangen und so zur Überdüngung und zur Zerstörung der Öko-Systeme von Seen beitragen.

Auch ungesunde synthetische Konservierungs- und Farbstoffe können in konventionellen Maschinenspülmitteln enthalten sein.

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Umweltfreundlicher und gesünder sind ökologische Spülmaschinen-Tabs oder Maschinenspülmittel. (Bestenliste: Die besten Öko-Spülmaschinentabs) Oder alternativ dazu: Spülmittel selber machen: Rezept zum Handspülen und für Geschirrspüler

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Schlagwörter: Fehler Küche

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7 Dinge, die man einfach in der Spülmaschine reinigen kann

Spülmaschine: Was darf wirklich rein?

Womöglich hast du mit deiner Spülmaschine bisher nur Geschirr gespült, auch wenn sie manchmal nicht ganz voll war. Dabei kann dieses praktische Gerät noch viele weitere Dinge putzen, deren Reinigung sonst mühsam und langwierig wäre, zum Beispiel Spülschwamm, Spielzeug und viele weitere Dinge aus dem Haushalt!

Mit diesen Tipps sparst du nicht nur Arbeit, sondern auch noch Wasser und Energie, weil die Maschine besser ausgenutzt wird, anstatt halb leer zu laufen.

Was kann alles in den Geschirrspüler?

Ziemlich viele Küchenutensilien, bei denen man erstmal nicht an die Spülmaschine denkt, kannst du einfach mit in die Maschine stellen, wenn sie sonst nicht voll wird. Je nach Material ist es empfehlenswert, ein Programm mit niedriger Temperatur zu wählen. Vor allem bei empfindlichen Kunststoffteilen sollten ca. 40-45 °C in der Maschine nicht überschritten werden.

Auch Badzubehör und Dinge aus dem Haushalt wie zum Beispiel Kinderspielzeug oder der Filter vom Staubsauger werden im Geschirrspüler wieder sauber und leben länger.

1. Spülschwamm und Spülbürste reinigen

Küchenschwamm und Spülbürste bieten Bakterien einen idealen Nährboden und müffeln meist nach kurzer Benutzung, so dass es fraglich ist, ob damit statt Sauberkeit nicht eher Schimmel und Keime verbreitet werden.

Gib sie doch einmal in der Woche zusammen mit dem Geschirr in die Spülmaschine. So werden die Spülutensilien genauso sauber und sind schnell wieder zur Hand, zudem verhinderst du die Vermehrung von Krankheitserregern.

2. Dunstabzugshaube von Fett und Schmutz befreien

Die Dunstabzugshaube reinigt beim Kochen die Luft über deinen Töpfen und Pfannen, indem sie Fett und Schmutz in einem Filter sammelt. Meist besteht er aus Edelstahl und ist waschbar.

Wenn ja, hast du Glück! Statt den Filter in mühsamer Handarbeit zu reinigen, kannst du ihn einfach mit in die Spülmaschine stellen.

Falls die Filter zu groß sind, nimm den oberen Korb heraus und probiere, ob sie dann Platz im Gerät finden.

3. Hygienische Reinigung von Kinderspielzeug

Das Spielzeug deiner Kinder kommt mit Schmutz, Speichel und Essensresten in Berührung, so dass das Spielen damit irgendwann hygienisch bedenklich werden kann.

Stofftiere können einfach in die Waschmaschine gesteckt werden, aber was tun mit Legosteinen und Plastiktieren? Statt mit dem Putzschwamm jedes Teil einzeln zu säubern, stecke einfach alles bei etwa 45 °C mit in die Spülmaschine! Ein Wäschebeutel verhindert, dass kleine Teile im Abfluss verschwinden.

4. Fressnäpfe und Hundespielzeug einfach säubern

Auch das Spielzeug deines Hundes kannst du ebenso mit in die Spülmaschine geben. Statt Bälle und Quietschtiere aus Kunststoff wegzuwerfen, wenn sie irgendwann stark verschmutzt sind, kannst du sie – genau wie den Fressnapf – in der Spülmaschine wieder hygienisch säubern.

5. Duschkopf entkalken

Duschkopf und Wasserhahnaufsatz können mit einfachen Hausmitteln entkalkt werden.
Eine weitere einfache Möglichkeit, um den Kalk ohne Schrubben und Kratzen zu entfernen, ist es, die Kalkfänger mit in die Spülmaschine zu geben. Bei starker Verkalkung kann die Prozedur beim nächsten Spülgang wiederholt werden, bei sehr kalkhaltigem Wasser auch regelmäßig etwa einmal im Monat.

6. Zahnputzbecher und Seifenschale können mit in die Spülmaschine

Wenn immer noch Platz im Geschirrspüler ist, sieh doch mal im Bad nach, was noch mit hinein kann.

Zahnputzbecher, Zahnbürsten, Seifenschalen, Einwegrasierer (oder Rasierhobel) und andere Accessoires aus Kunststoff, Keramik oder Metall können problemlos mitgespült werden.

Bei Temperaturen von über 60 °C werden sogar Keime abgetötet, so dass die Zahnbürste länger in Gebrauch bleiben kann.

Manche Menschen geben sogar die Haarbürste (ohne Holzgriff) und Zopfgummis dazu, sofern vorher die Haare entfernt wurden. Talgreste und Staub werden beim Spülmaschinendurchlauf viel gründlicher entfernt, als das per Hand möglich wäre.

7. Staubsaugerfilter reinigen

Auch die Dauerfilter des Staubsaugers können in der Spülmaschine mitgewaschen werden, sofern sie aus wasserfestem Material wie Kunststoff bestehen.

Sie werden in der Spülmaschine von feinen Staubpartikeln befreit, die sich beim vorherigen Ausklopfen des groben Schmutzes nicht lösen wollen.

Statt schlechtem Geruch und Feinstaub verbreitet dein Staubsauger nach dem Spülgang wieder nur angenehm frische Luft.

Tipp: Eine vielgenutzte Spülmaschine braucht hin und wieder auch mal eine Reinigung. Mit einigen Tricks und einfachen Hausmitteln sparst du dabei Zeit und Geld und verzichtest auf umweltschädliche Spezialreiniger.

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Du kannst noch mehr Energie in der Küche sparen, indem du Backofen, Kühlschrank und andere elektrische Geräte ebenso effizient nutzt.

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Welche ungewöhnlichen Dinge kommen bei dir in den Geschirrspüler? Wir freuen uns über deine Ideen in einem Kommentar!

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Источник: https://www.smarticular.net/spuelmaschine-zweckentfremden-spielzeug-schuhe-spuelschwamm/

10 magische Tipps, damit eure Spülmaschine noch besser spült und ihr Geld spart!

Spülmaschine: Was darf wirklich rein?

Da nennt man eine Spülmaschine sein eigen und trotzdem gibt es immer wieder Stress ums Geschirr! Mal räumt man die Maschine nicht nach dem (angeblich) korrekten Schema ein, mal werden die Gläser blind und ab und an das Geschirr gar nicht sauber. Und dann der ewige Streit, was ökologischer ist – per Hand spülen oder mit der Maschine? Und wie kann man bei ell dem auch noch Geld sparen?

Da wir in der Familie gerne mal darüber diskutieren, habe ich ein paar Fakten herausgesucht, mit denen ihr tatsächlich Geld, Zeit und Nerven spart:

Abschaben, aber nicht spülen!

1Schabt die Groben Essensreste mit einer Gabel ab – das reicht vollkommen aus! Das Reinigungsmittel soll erst während des Spülvorgangs in der Maschine an das Geschirr gelangen – so reinigt es am wirksamsten! Warum? Fast jede Spülmaschine hat mittlerweile einen Schmutzsensor der das Wasser und den Wasserdruck dosiert. Ein Sensor meldet der Maschine, wie verschmutzt und wie fetthaltig das Wasser ist und passt den Spülvorgang und das Reinigungsmittel daraufhin an. Wurde das Geschirr jedoch vorher abgespült, denkt die Spülmaschine, dass das Geschirr sauberer ist, als es in Wirklichkeit tatsächlich ist und spült dann mit weniger Wasser und weniger Druck. Am Ende ist das Geschirr nicht ganz sauber und ihr habt das komplette Gegenteil erreicht (und auch noch Wasser beim Vorspülen verschwendet).

Immer schön warten, bis sie voll ist

2 Die Erwärmung von Spülwasser kostet Energie – und die sollten wir sorgfältig einsetzen. Schalte die Maschine also nur dann an, wenn sie wirklich voll ist. Wer eine nicht vollständig gefüllte Spülmaschine laufen lässt verschwendet aber nicht nur die oben schon genannte Energie, sondern auch Wasser und Spülmittel – und das ist bares Geld!

Richtig einräumen spart Nerven

3 Ich habe mal jemanden kennengelernt, der für die Normbefüllung von Spülmaschinen bei einem Spülmittelhersteller zuständig war. Jaaa, so etwas gibt es! Jetzt ist es aber doch öfter so, dass wir nicht nach Norm essen unnd somit auch nicht die die perfekte Anzahl an Schüsselchen, Gläsern und Tellern zu spülen haben.

Deswegen hier die groben Richtlinien für alle NICHT-Normfamilien: Alles kleinere Geschirr, dass befüllbar ist nach oben einräumen (Gläser, Tassen, Schüsseln), da es erfahrungsgemäß nicht starkt verschmutzt ist. Besteck gehört in die Besteckschublade oder den Korb (je nach Modell) und sollte nicht zu dicht aneinander liegen/stehen.

Größere und stärker verschmutzte Teile gehören nach unten und sollte immer zu den Sprüharmen hin ausgerichtet sein.

Und: Die Sprüharme müssen sich immer frei drehen können. Überfüllt den Geschirrspüler nicht: Es ist richtig verlockend, noch eine Schüssel oder einen Teller darüber zu legen, um das Spülen per Hand zu vermeiden. Aber: Es ist besser, ein paar Teile zu spülen, als eine ganze Ladung zu wiederholen, da die Sachen nicht richtig sauber wurden.

Nicht alles gehört hinein

4 Ok, ich packe wirklich gerne alles in die Spülmaschine, aber bei ein paar Dingen solltet ihr wirklich aufpassen: Sachen, die ein Etikett haben müssen davon erst befreit werden. Denn der Kleber kann sich ganz fies als eine Schicht über die restlichen Sachen legen, die sich nur extrem schwer wieder beseitigen lässt.

Vorsicht auch bei bei Plastikgeschirr und -behältern: Sie können nämlich gefährliche Schadstoffe freisetzen. Darum gehören zum Beispiel Einweg-Plastikbehälter niemals in die Spülmaschine. Und zu Omas Geschirr mit Goldrand muss ich euch ja nichts sagen: Lasst es gemütlich im Becken baden und trocknet es per Hand, damit es keinen Schaden nimmt.

Auch gute Messer werden in der Spülmaschine schnell stumpf (schlechte natürlich auch ;-))

Wellnessbehandlung

5 Ja, man muss Sachen reinigen, die andere Dinge reinigen. Wer keinen Aufwand mag, der muss zumindest die Lebensmittelreste entfernen, die sich im Auffangsieb angesammelt haben. Es befindet sich meistens unter dem unteren Sprüharm und kann rausgenommen werden.

Aber eigentlich solltet ihr eurer Spülmaschine etwas mehr Liebe angedeihen lassen, damit sie keine Spuren auf dem Geschirr hinterlässt! Lasst die leere Spülmaschine mit Essig laufen: Einfach eine Tasse Essigessenz auf den Boden geben und einen Zyklus durchspülen.

Danach riecht er wieder wie neu! Die Gummidichtung in der Tür könnt ihr ebenfalls mit Essigessenz abwischen. Geh mit dem Lappen auch unter die Dichtung in dem Spalt zwischen Innenraum und Tür Deiner Spülmaschine da sich dort gerne Schmutz absetzt.

Vergiss bei der Tür die Außenkanten nicht!

Zu viel, zu wenig, das falsche – das Reinigungsmittel

6 Bei Tabs kann man natürlich nicht viel falsch machen, aber schaut doch bitte, bitte mal in der Anleitung eurer Spülmaschine nach, wie viel Salz oder Klarspüler ihr tatsächlich benötigt! Die meisten Anleitungen kann man sich übrigens bei den Herstellern im Internet herunterladen, falls sie verschollen sein sollte. Die meisten von uns dosieren nach Augenmaß und Gefühl und in den meisten Fällen ist es viel zu viel! Dann bleibt oft ein trüber Film oder Flecken auf den Gläsern zurück.

Oft reicht Essigessenz als Klarspüler aus – so könnt ihr viel Geld sparen! Gebt es in eine spülmaschinenfeste Schüssel auf die obere Etage und nicht in den Klarspülbehälter, da das bei älteren Modellen öfter zu Undichtigkeit führt. Dann einfach wie gewohnt spülen.

Vergesst nicht: Die richtige Dosierung von Spülmittel, Klarspüler und Spülmaschinensalz hilft, die Umwelt zu schonen. Und wer Großpackungen kauft, spart zudem jede Menge Verpackungsmüll und kann natürlich ! Und noch etwas: Multi-Tabs (2in1, 3in1, etc.) enthalten dann schon Klarspüler und Salzersatz.

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Diese Tabs sind aber nicht nur bis um das 5-fache teurer, sondern belasten oft zusätzlich die Umwelt.

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Viele haben dann Schwierigkeiten mit der Reinigungswirkung, nachdem sie sich ein neues Gerät angeschafft haben. Das hängt zumeist mit dem deutlich niedrigeren Wasserverbrauch der Spülmaschine zusammen. Neuere Spülmaschinen benötigen z.B. Tabs, die auf die deutlich niedrigere Wassermenge abgestimmt sind.

Übrigens: Wer es ökologisch mag, der keine seine Spülmaschinen Tabs selber machen. In meinem Buch Natürlich sauber findet ihr ein Rezept dazu, das ganz einfach ist und natürlich kann man damit auch – Geld sparen!

Mein Haushalt – natürlich sauber: Reinigungsmittel ganz einfach selbst gemacht. *

Noch mehr Geld sparen!

7 Viele Geschirrspüler kann man an einen Warmwasseranschluss bis 65 °C anschliessen. Damit lässt sich der Stromverbrauch um bis zu 50 %, die Laufzeit um bis zu 10 % reduzieren.

Und es gibt noch einen Trick: Lasst heißes Wasser ins Waschbecken laufen, bevor ihr eure Spülmaschine starten (dazu muss die Maschine ebenfalls am Warmwasser angeschlossen sein).

Dies bedeutet, dass der Spülmaschinenzyklus nun heiß statt kalt startet.

Es gibt Hersteller, die angeben, dass es ungefähr zwei Minuten dauert, um das Wasser im Inneren des Geräts um 1 Grad zu erwärmen. Bei den meisten Zyklen muss die Temperatur 60ºC betragen.

Wenn die Wassereintrittstemperatur zum Beispiel nur 15 ° C beträgt (so kalt ist das Wasser durchschnittlich in Ländern, wo die Leitungen nicht oberflächlich verlegt sind), dauert es 90 Minuten bis zur Erreichung der optimalen Temperatur.

Ich bin kein Gerätespezialist, aber ich habe einige Studien gefunden, die bestätigen, dass sich die Laufzeit eines Programms um 10 bis 30 Minuten verkürzen lässt.

Das richtige Programm wählen und bares Geld sparen

8 Verwendet das richtige Programm: Es ist oft verlockend, eine kürzere und leichtere Einstellung zu verwenden, um Zeit und Wasser zu sparen. Das macht oft jedoch keinen Sinn, da viele Sachen dann mit der Hand nachgespült werden müssen, da sie nicht richtig sauber geworden sind. Und dann ist der Spareffekt natürlich perdu.

Kann das rein? Ja!

9 Denkt unkonventionell! Bei uns dürfen die Einsätze vom Kühlschrank, Kinderspielzeug (Lego und anderes Kunststoffspielzeug in einem Säckchen) eine Runde in der Spülmaschine drehen. Schaut nur, dass die Sachen aus robustem Material sind und nicht schmelzen können!

Und zum Schluß der beste Tipp:

10 Wir haben am Kühlschrank einen Magneten mit einem Schild, der ganz genau angibt, was zu tun ist: einräumen oder ausräumen. So weiß jedes Familienmitglied Bescheid! In diesem Artikel, bei dem es um das Helfen im Haushalt geht, findet Ihr eine Vorlage zum Ausdrucken oder Nachmachen. das spart zwar kein Geld, aber jede Menge Nerven!

Источник: https://www.ordnungsliebe.net/10-tipps-spuelmaschine-geld-sparen/

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