Strom einspeisen und Einspeisevergütung sichern

Vergütung für den erzeugten Solarstrom

Strom einspeisen und Einspeisevergütung sichern

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Jetzt Fachbetriebe für Ihr Projekt finden Photovoltaik ⯈ Finanzielle Aspekte ⯈ Einspeisevergütung

Das Wichtigste vorab: Photovoltaik Anlagen in der Größenordnung meiner Anlage (Einfamilienhaus) erhalten aktuell noch etwas mehr als 8 Cent Einspeisevergütung pro Kilowattstunde.

Wollen Sie den Strom in Teilen auch selbst verbrauchen, dann empfiehlt es sich heute und in Zukunft bei einer privaten Anlage unter einer Leistung von 10 kWp zu bleiben. Bis zu dieser Anlagenleistung können Sie selbst erzeugten Solarstrom auch frei selbst verbrauchen.

Hätte Ihre Anlage mehr Leistung, so müssten Sie eine Abgabe zahlen auf jede Kilowattstunde Solarstrom, die Sie selbst verbrauchen. Das schmälert zu einem gewissen Teil die Wirtschaftlichkeit einer Neuanlage.

Eile ist beim Bau einer Neuanlage aktuell nicht mehr in dem Maße geboten wie noch vor zwei bis drei Monaten. Denn die Einspeisevergütung sinkt im aktuellen Quartal marginal.

Inbetriebnahmeim MonatAnlagentypNennleistung der PV-Anlage (kWp)Einspeisevergütung (Cent/kWh)
April 2020Anlage auf Wohngebäuden, Lärmschutzwänden und Gebäuden nach § 48 Abs. 3 EEGbis 109,44
>10 bis 409,18
>40 bis 7507,21
sonstige Anlagenbis 7506,50
Mai 2020Anlage auf Wohngebäuden, Lärmschutzwänden und Gebäuden nach § 48 Abs. 3 EEGbis 109,30
>10 bis 409,04
>40 bis 7507,10
sonstige Anlagenbis 7506,41
Juni 2020Anlage auf Wohngebäuden, Lärmschutzwänden und Gebäuden nach § 48 Abs. 3 EEGbis 109,17
>10 bis 408,91
>40 bis 7507,00
sonstige Anlagenbis 7506,31
Juli 2020Anlage auf Wohngebäuden, Lärmschutzwänden und Gebäuden nach § 48 Abs. 3 EEGbis 109,03
>10 bis 408,78
>40 bis 7506,89
sonstige Anlagenbis 7506,22
August 2020Anlage auf Wohngebäuden, Lärmschutzwänden und Gebäuden nach § 48 Abs. 3 EEGbis 108,90
>10 bis 408,65
>40 bis 7506,79
sonstige Anlagenbis 7506,13
September 2020Anlage auf Wohngebäuden, Lärmschutzwänden und Gebäuden nach § 48 Abs. 3 EEGbis 108,77
>10 bis 408,53
>40 bis 7506,69
sonstige Anlagenbis 7506,03
Oktober 2020Anlage auf Wohngebäuden, Lärmschutzwänden und Gebäuden nach § 48 Abs. 3 EEGbis 108,64
>10 bis 408,40
>40 bis 7506,59
sonstige Anlagenbis 7505,94
November 2020Anlage auf Wohngebäuden, Lärmschutzwänden und Gebäuden nach § 48 Abs. 3 EEGbis 108,48
>10 bis 408,24
>40 bis 7506,46
sonstige Anlagenbis 7505,83
Dezember 2020Anlage auf Wohngebäuden, Lärmschutzwänden und Gebäuden nach § 48 Abs. 3 EEGbis 108,32
>10 bis 408,09
>40 bis 7506,34
sonstige Anlagenbis 7505,72
Januar 2021Anlage auf Wohngebäuden, Lärmschutzwänden und Gebäuden nach § 48 Abs. 3 EEGbis 108,16
>10 bis 407,93
>40 bis 7506,22
sonstige Anlagenbis 7505,61

Die Sache mit dem Eigenverbrauch und der Einspeisung

Dieses Thema möchte ich hier noch etwas genauer aufgreifen, da es im Zuge der Entscheidung für eine Photovoltaik Anlage immer wichtiger wird. Wie man in der Tabelle sehr schön sehen kann bekommen Sie aktuell noch rund 9 Cent Einspeisevergütung für kleine (bis 10 kWp) und mittelgroße Anlagen (bis 40 kWp).

Wenn Sie eine Anlage zu dem Zweck bauen wollen, dass Sie den Strom vollständig einspeisen und über die Vergütungssätze die Anlage refinanzieren (und einen Gewinn erwirtschaften), dann müssen Sie mit Ihrer Anlage den Strom zu weniger als 12 Cent pro Kilowattstunde produzieren können. Aktuelle Berechnungen des Fraunhofer ISE kommen zu dem Ergebnis, dass man heute mit einer Kleinanlage den Strom zu Selbstkosten von 9 bis 12 Cent produziert. Sie sehen also, dass das Fenster hier schon recht eng wird, um mit der Einspeisevergütung noch einen Gewinn zu erzielen.

Zu welchem Preis Ihre Anlage am Ende Strom erzeugen wird hängt neben der Sonneneinstrahlung bei Ihnen vor Ort hauptsächlich vom Preis-Leistungs-Verhältnis der angebotenen Anlage ab.

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Bekommen Sie qualitativ hochwertige Module, Wechselrichter und auch sämtliche andere Komponenten zu einem sehr guten Preis (ca. 1.

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300€ / kWp) angeboten, dann sind Stromgestehungskosten unter der aktuellen Einspeisevergütung möglich.

Um an solche Preise und gute Angebote zu gelangen habe ich einen kostenfreien Service der Deutschen Auftragsagentur (DAA) auf meiner Seite eingebunden.

Die DAA vermittelt Beratungsanfragen für Photovoltaik Anlagen an Solarteure bei Ihnen vor Ort.

Auf diese Weise erreichen Sie unkompliziert geprüfte Fachbetriebe aus Ihrer Region und können sich kostenfrei und unverbindlich beraten lassen, zu welchen Konditionen sich eine Anlage bei Ihnen realisieren lassen würde.

Eigenverbrauch wird durch niedrige Einspeisevergütung attraktiv

Da dem alten Betreibermodell „Volleinspeisung“ wie beschrieben recht enge Grenzen gesetzt sind bei einer Kleinanlage aufgrund der niedrigen Einspeisevergütung und den ähnlich hohen Stromgestehungskosten macht es immer mehr Sinn, den erzeugten Strom selbst zu verbrauchen anstatt ihn einzuspeisen.

Zum Vergleich: die aktuellen Vergütungssätze der Einspeisevergütung 2021 ermöglichen Ihnen Einnahmen von rund 8 Cent pro Kilowattstunde. Produzieren können Sie eigenen Strom mit einer Photovoltaik Anlage zu einem annähernd gleichen Preis von 9 bis 12 Cent pro Kilowattstunde.

Für Strom von ihrem Netzbetreiber bezahlen Sie hingegen rund 27 Cent pro Kilowattstunde. Also lohnt es sich eher den Strom für 9 bis 12 Cent selbst zu verbrauchen als ihn für rund 12 Cent Einspeisevergütung zu verkaufen bzw. Strom für rund 27 Cent vom Netzbetreiber einzukaufen.

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Durch diese Einsparung an monatlichen Stromkosten lässt sich heute über einer Refinanzierung einer Investition in Photovoltaik nachdenken. Die genaue Berechnung sollte jedoch ebenso wieder ein Fachbetrieb für Photovoltaik Anlagen durchführen.

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Mein Photovoltaik Rechner kann hier nur eine erste grobe Einschätzung liefern, die jedoch nicht verbindlich ist.

Abgabe auf den Eigenverbrauch bei der Planung berücksichtigen

Wie weiter oben zur Einspeisevergütung beschrieben kann seit August 2014 eigener Solarstrom nicht mehr ohne weiteres frei verbraucht werden. Lediglich Neuanlagen, die unter 10 kWp Nennleistung bleiben, sind von der Abgabe befreit.

Soll die Anlage auch hauptsächlich zum Eigenverbrauch gebaut werden (aufgrund der engen Wirtschaftlichkeit der Volleinspeisung) empfiehlt es sich in jedem Fall unter dieser Leistungsgrenze zu bleiben, auch wenn theoretisch mehr Leistung aufs Dach passen würde.

Die Höhe der Abgabe richtet sich nach der aktuell gültigen EEG-Umlage (derzeit 6,405 Cent / kWh) und beträgt aktuell fest 40%.

Das heißt 2,56 Cent (40%) müssten Sie derzeit zahlen für jede Kilowattstunde die Sie selbst mit Ihrer privaten Anlagen verbrauchen.

Für private Kleinanlagen eine zusätzliche finanzielle Belastung, die man sich sparen kann wenn man die Anlage nicht entsprechend größer baut.

Wie gesagt, meine Empfehlung ist es: lassen Sie sich aufgrund der mittlerweile recht geringen Vergütungssätze bei der Einspeisevergütung 2021 von einem Fachmann beraten, welchen Anlagenkonzept für Ihr Haus das wirtschaftlich sinnvollste ist im Wechselspiel von Eigenverbrauch und Einspeisung. Nutzen Sie hierfür gern den kostenfreien Angebotsservice der DAA.

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Stromspeicher nachrüsten

Ich habe seit ca. 2010 eine Photovoltaik-Anlage und interessiere mich nur dafür, ob sich ein Stromspeicher rechnet. Allerdings rechnet ihr Solarstromrechner auch bei dieser Anlage mit einer Einspeisevergütung von 0,12 € wobei diese aber real viel höher liegt. Antwort von ESPV-TEC GmbH

Hallo Das ganze kommt auf die Größe Ihrer PV Anlage und auf Ihren Stromverbrauch an.

Gerne erstellen wir Ihnen ein unverbindliches Angebot mit einer Wirtschaftlichkeitsberechnung.

Ende der Einspeisevergütung 2020?

Ein Fachmann sagte, dass es ab 2020 keine Vergütung gibt, wenn man in das õffentliche Netz abgibt. Stimmt das? Oder welche Möglichkeiten gibt es da noch? Antwort von Egidius Mennicken

Eigenverbrauch , Elektrohezstab, Warmwasser oder Heizung-Pufferspeicher.

Modulerweiterung an bestehender PV-Anlage: Bestandsschutz oder Einspeisevergütung in Gefahr?

Ich habe 2 Anlagen 1. 2011 9,5KW 2WR 4,4 mit Eigenverbrauch 28ct / 13ct 2. 2012 14,88 KW 1WR 15KW Volleinspeisung 24ct Die neue EEG sieht für 2017 eine Übergangsfrist vor. Jedoch gibt weder EEG noch EON klare Auskünfte. Lt.

EEG gilt für Altanlagen noch Bestandsschutz bei Änderungen (Modultausch WR-Tausch Eigenverbrauch) Soweit ich das sehe könnte ich bis Ende 2017 noch bis zu 30% erweitern und hätte noch Bestandsschutz.

Kriegt man dann trotzdem noch die alte, ursprüngliche Enispeisevergütung? Wieweit ist eine Modulerweiterung vertretbar? Kann man z.

B in den 15KW WR mit 20KW Modulleistung einspeisen? Oder geht der dann kaputt? Antwort von SonnENergie Neumeyer

Sie können Altanlagen um bis zu 30% erweitern und genießen dann die gleichen Bedingungen für den Eigenverbrauch wie bis dato, für die Einspeisung gelten die jetzt aktuellen Einspeisetarife.

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Die meisten WR gehen bei überhöhter Modulleistung in den Selbstschutz und erhöhen die MPP-Spannung – das hängt vom WR-Typ ab.

[/attention] Eigene Frage stellen

Источник: https://www.photovoltaik-web.de/photovoltaik/finanzierung/einspeiseverguetung

Unabhängig Strom generieren: Der Weg mit Photovoltaik

Strom einspeisen und Einspeisevergütung sichern

Photovoltaik-Preise sinken weiter – Solaranlagenbetreiber profitieren von mehr Unabhängigkeit und niedrigeren Stromkosten.

Photovoltaikanlagen galten in Deutschland lange Zeit als reine Renditeobjekte. Denn die Preise für die Solarkomponenten waren meist ebenso hoch wie die Einspeisevergütung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).

Betreiber einer PV-Anlage wollten daher vor allem eins: So viel Solarstrom wie möglich in das öffentliche Netz einspeisen, um eine möglichst hohe finanzielle Rendite zu erzielen. Doch das Blatt hat sich längst gewendet.

Durch die weltweit stetig steigende Nachfrage nach PV-Anlagen sind die Photovoltaik-Preise in den letzten Jahren drastisch gesunken. Ein großer Teil der Komponenten kommt dabei heutzutage aus Asien.

Hier lassen sich deutlich höhere Stückzahlen bei zeitgleich niedrigen Produktionskosten erzielen. Auch viele europäische Hersteller haben ihre Produktionsstätten daher längst nach Asien verlagert.

Nur wenige Komponenten werden heute noch in Europa produziert.

Für den Käufer macht dies jedoch keinen Unterschied. Häufig werden die Modelle in Deutschland entwickelt und mit Hilfe deutscher Technologie in Asien gefertigt. Die Produkte entsprechen somit sämtlichen aktuellen Qualitäts- und Sicherheitsstandards und garantieren langfristig hohe Leistungen – bei weiter sinkenden Preisen.

Die sinkenden Anschaffungspreise wirken sich selbstverständlich auch auf die Stromerzeugungskosten aus. Das Berliner Solar-Start-up zolar hat sich die aktuelle Preisentwicklung daher einmal näher angeschaut. Das eindeutige Ergebnis: Die Photovoltaik zählt heute zu den günstigsten Energiequellen weltweit. Ein hoher Eigenverbrauch lässt die Stromkosten somit drastisch sinken.

Photovoltaik: die Anschaffungskosten

Beim Kauf einer Photovoltaikanlage fallen zunächst Anschaffungskosten an, deren Höhe in erster Linie abhängig ist von der Größe der Solaranlage sowie den gewählten Komponenten. So besteht eine PV-Anlage in ihrem grundlegenden Auau aus vier Komponenten:

  1. Photovoltaik-Module
  2. Unterkonstruktion
  3. Solarkabel
  4. Wechselrichter

Hinzukommen – je nach Bedarf – Zusatzkomponenten wie ein Stromspeicher oder eine Wallbox. Doch was genau kosten die einzelnen PV-Komponenten?

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Preise für Photovoltaik-Module

Die Photovoltaik-Module sind der wichtigste Bestandteil der Solaranlage. Sie wandeln die einstrahlende Solarenergie in Solarstrom um und sind in der Regel für rund die Hälfte der Investitionskosten in eine Solaranlage verantwortlich. Dabei gibt es kaum eine andere Solar-Komponente, die in den letzten Jahren einen derartigen Preisverfall verzeichnen konnte.

Laut Angaben des renommierten Fraunhofer-Instituts sanken die Investitionskosten für die Module seit dem Jahr 2006 dank technologischen Fortschritts sowie Skalen- und Lerneffekten im Mittel um ca. 13% pro Jahr.

Insgesamt gingen die Preise bis zum Jahr 2019 um 75% zurück. Ein Ende des Preisverfalls sei damit jedoch noch nicht erreicht, so das Fraunhofer-Institut.

Stattdessen rechnet das Institut mit einer Preisreduktion von rund 24 Prozent bei jeder Verdopplung der kumulierten weltweit installierten Leistung.

In Kurzform bedeutet das: Je mehr Solaranlagen installiert werden, desto günstiger werden auch die Solarmodule. Dennoch profitieren Interessenten schon heute von den besonders niedrigen Preisen. Zahlte man für ein Kilowattpeak Nennleistung im Jahr 2006 noch mehr als 5.000 Euro, so liegt dieser Wert heute bei 900 bis 1.400 Euro.

Preise für Unterkonstruktion, Solarkabel und Wechselrichter

Hinzukommen zwar die Preise für die Unterkonstruktion, die Solarkabel und den Wechselrichter, doch fallen diese in der Regel deutlich geringer aus.

So kostet die Unterkonstruktion, mit deren Hilfe die Solarmodule auf dem Dach montiert werden, je nach Art und Hersteller zwischen 150 und 200 Euro pro Kilowattpeak (kWp) installierter Leistung.

Der Wechselrichter hingegen schlägt mit rund 200 bis 350 Euro pro kW Leistung zu Buche. Mit einem bis fünf Euro pro Meter ist die Verkabelung der günstigste Faktor beim Kauf einer PV-Anlage.

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Die niedrigen Preise für Solarmodule, Unterkonstruktion, Wechselrichter und Verkabelung lassen auch die Stromgestehungskosten sinken.

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So kostet die Erzeugung von einer Kilowattstunde Solarstrom umgerechnet rund 8 bis 10 Cent.

Vergleicht man dies mit den durchschnittlich 30,43 Cent/kWh für Strom aus dem öffentlichen Netz wird die Ersparnis deutlich. Je mehr Solarstrom also verbraucht wird, desto niedriger die Stromkosten.

Preise für Stromspeicher und Wallbox

Mehr als die Hälfte der von zolar installierten Solaranlagen in Deutschland ist daher bereits mit einem Stromspeicher ausgerüstet. Dieser erhöht den Eigenverbrauch und damit auch die Stromkostenersparnis deutlich.

Die Preise für einen Stromspeicher sind dabei stark abhängig von der Kapazität, dem Hersteller und der Funktionsfähigkeit. Generell kann jedoch mit Preisen von 600 bis 900 Euro pro kWh Speicherkapazität gerechnet werden.

Anlagenbetreiber, die ein Elektroauto besitzen, können den selbst erzeugten Strom zudem zur Aufladung ihres Fahrzeugs nutzen. Dafür wird lediglich eine sogenannte Wallbox benötigt, die in der eigenen Garage oder der Auffahrt installiert werden kann. Je nach Hersteller, Leistung und Ausstattung kosten die kleinen Geräte dabei zwischen 1.200 und 2.200 Euro.

Stromkostenersparnis und Amortisation

Somit lässt sich zusammenfassen:

  1. Eine schlüsselfertige 9,9-kWp-Solaranlage kostet im Durchschnitt zwischen 12.000 und 15.000 Euro.
  2. Eine schlüsselfertige 9,9-kWp-Solaranlage mit 10 kWh Stromspeicher kostet im Durchschnitt zwischen 20.000 und 23.000 Euro.
  3. Eine schlüsselfertige 9,9-kWp-Solaranlage mit Stromspeicher und Wallbox kostet im Durchschnitt zwischen 21.200 und 25.200 Euro.

Viele Kunden von zolar entscheiden sich für eine Solaranlage mit 9,9 kWp Nennleistung, da diese unter die sogenannte Bagatellgrenze von 10 kWp fällt.

Sie müssen somit keine EEG-Umlage auf den selbst produzierten Strom zahlen und profitieren vollumfänglich von den Vorteilen der eigenen Energieversorgung.

Eine 9,9 kWp-Photovoltaikanlage erzeugt dabei, je nach örtlichen Gegebenheiten und Sonneneinstrahlung, zwischen 8.500 und 11.000 kWh Solarstrom im Jahr.

Doch wie hoch fällt die Stromkostenersparnis mit einer Solaranlage tatsächlich aus und wie schnell hat sich die Anlage amortisiert? zolar hat hierfür eine leicht verständliche Beispielrechnung erstellt.

Ausgegangen wird von einem Vier-Personen-Haushalt mit einem jährlichen Stromverbrauch von 4.500 kWh.

Der durchschnittliche Strompreis des öffentlichen Netzes wird aktuellen Berechnungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zufolge mit 30,43 Cent/kWh angegeben.

Die Einspeisevergütung durch das EEG beträgt im April 2020 nur noch 9,44 Cent/kWh. Ohne Solaranlage lägen die Stromkosten demnach bei rund 1.370 Euro im Jahr.

Stromkosten mit einer Solaranlage

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Strombedarf:                                    4.500 kWh Solarstromerzeugung:                    10.000 kWh Eigenverbrauch von 35%:               1.575 kWh Reststrombedarf:                             2.925 kWh

[/attention]Reststromkosten:                             890 Euro

Einspeisung Solarstrom:                 8.425 kWh Einspeisevergütung:                        795 Euro

Stromkosten insgesamt:              95 Euro

Mit einer Solaranlage lassen sich rund 35 Prozent des Strombedarfs, in diesem Fall 1.575 kWh, durch Solarstrom decken. Da auf diese Weise nur noch 2.

925 kWh Strom aus dem öffentlichen Netz bezogen werden müssen, sinken die Stromkosten um 480 Euro auf 890 Euro.

Die Einspeisevergütung für den erzeugten, aber nicht verbrauchten Solarstrom bringt 795 Euro ein und lässt die Stromkosten insgesamt auf nur noch 95 Euro im Jahr sinken.

Das entspricht einer Stromkostenersparnis von 1.275 Euro. Bei Investitionskosten von 12.000 hat sich die Solaranlage nach rund neun Jahren amortisiert. Dank einer Laufzeit von mehr als 25 Jahren erzielt die Solaranlage somit einen finanziellen Gewinn von mehr als 19.890 Euro.

Stromkosten mit einer Solaranlage und Stromspeicher

Strombedarf:                                  4.500 kWh Solarstromerzeugung:                  10.000 kWh Eigenverbrauch von 80%:             3.600 kWh Reststrombedarf:                           900 kWh

Reststromkosten:                           273 Euro

Einspeisung Solarstrom:               6.400 kWh Einspeisevergütung:                      604 Euro

Stromkosten insgesamt:           0 Euro

Jährlicher Gewinn:                       331 Euro

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Durch einen Stromspeicher erhöht sich der Eigenverbrauch auf 80 Prozent, in diesem Fall 3.600 kWh. Somit müssen nur noch 900 KWh aus dem öffentlichen Stromnetz bezogen werden und die Stromkosten sinken um 1.

[/attention]

097 Euro auf 273 Euro. Die restlichen 6.400 kWh erzeugten Solarstroms werden eingespeist und bringen weitere 604 Euro ein.

Die Stromkosten sinken somit auf Null und ein finanzieller Gewinn von 331 Euro im Jahr wird erwirtschaftet.

Insgesamt entspricht dies einer Stromkostenersparnis von rund 1.700 Euro im Jahr. Die Investitionskosten von 20.000 Euro werden somit in weniger als zwölf Jahren wieder reingeholt. Bei einer Laufzeit von mehr als 25 Jahren erzielen die Solaranlage und der Stromspeicher somit einen finanziellen Gewinn von mehr als 22.600 Euro.

Hoher Eigenverbrauch statt Einspeisung

Die Zahlen zeigen: Je mehr Solarstrom Sie verbrauchen, desto mehr Geld sparen Sie. Das ist auch hinsichtlich der weiter sinkenden Einspeisevergütung von großer Bedeutung. Zudem werden Sie mit jeder Kilowattstunde Solarstrom, die Sie verbrauchen, unabhängiger von Ihrem Stromversorger. Steigende Strompreise oder Versorgungslücken machen Ihnen dann keine Sorgen mehr.

Bei zolar setzen viele Kunden daher vor allem auf die Kombination aus Solaranlage und solar nachladbarem Stromspeicher. Dieser erhöht nicht nur den Eigenverbrauch und damit die Kostenersparnis.

Er kann zudem ein autarkes Hausstromnetz auauen, wenn das öffentliche Netz einmal ausfallen sollte. So lässt sich weiterhin Solarstrom erzeugen, verbrauchen und speichern.

Anlagenbetreiber profitieren dann von der maximalen Unabhängigkeit.

Zusammenfassung und Fazit

Die Photovoltaik hat in den letzten Jahren eine starke Wandlung durchlebt. So waren PV-Anlagen lange Zeit nichts anderes als Renditeobjekte, mit deren Hilfe die Betreiber dank der hohen Einspeisevergütung finanzielle Gewinne erzielen wollten. Doch die Einspeisevergütung ist in den letzten Jahren stark gesunken – genau wie die Preise für Solaranlagenkomponenten.

Damit sind private Solaranlagen für Einfamilienhäuser heute so günstig wie nie.

Der selbst erzeugte Solarstrom kostet den Betreiber umgerechnet weniger als 10 Cent und kann die Stromkosten mit dem entsprechenden Stromspeicher sogar auf Null reduzieren.

Beim passenden Eigenverbrauch profitieren Anlagenbetreiber sogar doppelt: Sie werden deutlich unabhängiger vom öffentlichen Stromnetz und erzielen ganz nebenbei finanzielle Gewinne.

Wer besonders großen Wert auf Unabhängigkeit setzt, der setzt auf einen der solar nachladbaren Stromspeicher im Portfolio von zolar. So sitzen Sie auch bei einem Stromausfall nicht im Dunkeln. Lassen Sie noch heute Ihr individuelles Angebot erstellen und profitieren Sie schon bald vom selbst erzeugten Solarstrom!

Источник: https://efahrer.chip.de/solaranlagen/unabhaengig-strom-generieren-der-weg-mit-photovoltaik_102165

Stromspeicher

Strom einspeisen und Einspeisevergütung sichern

Rund 8.000 Euro (netto) geben Betreiber für einen kleinen Batteriespeicher für den Hausgebrauch im Schnitt aus. Angesichts der Investitionshöhe solltest Du das Gerät sorgfältig auswählen. Wichtig ist, dass Du Dich für ein Gerät entscheidest, dass zu Deiner Situation passt und lange in Betrieb sein kann. Wir erklären Dir im Folgenden, wie das klappt.

1. Speicher in der richtigen Größe wählen

Der Speicher sollte zur Photovoltaikanlage und zum Strombedarf Deines Haushalts passen. Die Faustformel lautet: Pro 1.000 Kilowattstunden Stromverbrauch benötigst Du Solarmodule mit einem Kilowatt Leistung. Und pro Kilowatt Photovoltaik-Leistung sollten 0,7 Kilowattstunden Speicherkapazität vorhanden sein. Dann kannst Du die Hälfte Deines Strombedarfs selbst decken.

Ein Beispiel: Für eine Familie mit einem Stromverbrauch von 4.000 Kilowattstunden im Jahr reicht eine Photovoltaikanlage mit 4 Kilowatt Leistung und dazu ein Speicher mit 2,9 Kilowattstunden Speicherkapazität. Diese Familie kann damit die Hälfte ihres Strombedarfs selbst decken.

Willst Du mehr eigenen Strom nutzen, müssen die Photovoltaikanlage und/oder der Speicher größer sein. Hilfe bei der Bestimmung der Größe von Speicher und Photovoltaikanlage bietet der Unabhängigkeitsrechner der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin.

Mit einer höheren Speicherkapazität kann sich der Anteil der Eigenversorgung weiter erhöhen – aber nur in kleinen Schritten.

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Verdoppelt die Familie aus dem genannten Beispiel die Speicherkapazität und installiert eine Batterie mit 5,8 Kilowattstunden, klettert der Autarkiegrad von 50 auf 62 Prozent.

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Dafür müsste die Familie deutlich höhere Investitionskosten in Kauf nehmen – das lohnt sich kaum.

Achte bei der Wahl des Speichers darauf, ob der Hersteller eine Angabe zur nutzbaren Speicherkapazität macht. Lithium-Ionen-Speicher sind so konstruiert, dass sie sich nur bis zu einem bestimmten Punkt entladen lassen.

Denn bei zu starker Entladung nehmen sie irreparablen Schaden. Das bedeutet aber auch, dass Du nicht die volle Speicherkapazität nutzen kannst. Wie groß die nutzbare Kapazität tatsächlich ist, sollte der Hersteller angeben oder Dir auf Anfrage erklären.

Wähle das Gerät deshalb nach der nutzbaren Speicherkapazität aus.

2. Suche Dir ein Gerät mit langer Lebensdauer aus

Wie viele Jahre der Speicher arbeiten kann, ist einer der entscheidenden Faktoren für die Wirtschaftlichkeit.

15 bis 20 Jahre sollte eine Batterie in Betrieb sein, damit sich die Anschaffung rechnet.

Ob das die bislang installierten Geräte leisten, wird sich zeigen – Erfahrungen mit den ersten kleinen Heimspeichern aus Lithium-Ionen-Zellen gibt es erst seit zehn Jahren.

Die Branche definiert das Ende der Lebensdauer als den Zeitpunkt, an dem sich die Speicherkapazität auf 80 Prozent verringert hat. Wann dieser Punkt genau erreicht ist, lässt sich nicht pauschal vorhersagen.

Er hängt von zwei Alterungsmechanismen ab. Der erste ist die sogenannte Zyklenfestigkeit. Sie gibt an, wie häufig ein Speicher geladen und wieder entladen werden kann, ohne dass dabei die Speicherkapazität stark einbricht.

Pro Jahr durchläuft ein Stromspeicher in Deutschland dabei etwa 250 bis 300 Zyklen.

Viele Hersteller machen Angaben zur Zyklenfestigkeit, um zu belegen, dass ihr Gerät viele Jahre arbeiten kann. Bislang haben sich die Hersteller aber auf keine einheitlichen Tests geeinigt. Daher sind die Angaben untereinander nicht vergleichbar. Manche Hersteller erklären lediglich, dass der Speicher innerhalb der Garantiezeit eine unbegrenzte Zahl von Ladezyklen durchlaufen kann.

Dennoch ist es wichtig, dass Du Dich vor dem Kauf eines Speichers nach der Zyklenzahl erkundigst. Frage dabei auch, ob die angegebene Zahl einen Kapazitätsverlust von 20 Prozent widerspiegelt. Beträgt die Zyklenzahl unter diesen Voraussetzungen mindestens 6.000, kann eine Batterie bis zu 20 Jahre arbeiten.

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Darüber hinaus hat die Batterie eine kalendarische Lebensdauer. Die Materialien in der Batterie ermüden im Laufe der Zeit, was die Speicherkapazität immer mehr verringert. Einfluss auf die kalendarische Lebensdauer haben zwei Faktoren: der Ladezustand der Batterie und die Umgebungstemperatur.

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Den Ladezustand sollte das Speichersystem dabei selbst so steuern, dass eine lange Lebensdauer gegeben ist. Da auch die Umgebungstemperatur die kalendarische Lebensdauer beeinflusst, findest Du auf einem Verkaufsprospekt kaum Angaben zu diesem Thema. Grundsätzlich gilt: Die Batterie sollte nicht längere Zeit vollgeladen sein und nicht Temperaturen von 25 Grad oder mehr ausgesetzt sein.

3. Achte auf die Angabe der Speicherkapazität

Lithium-Ionen-Batterien sollten in der Regel nicht voll entladen werden. Deswegen gibt es zwei Angaben zur Kapazität: Die tatsächliche Speicherkapazität und die nutzbare Speicherkapazität (Nennkapazität). Letztere sollte für Dich ausschlaggebend sein bei der Wahl eines geeigneten Geräts.

Allerdings definieren die Hersteller nicht einheitlich, was sie mit nutzbarer Kapazität und tatsächlicher Kapazität meinen. Bei einigen entspricht die nutzbare Kapazität 90 Prozent der vollen Kapazität.

Es kommt aber auch vor, dass ein Hersteller nur eine Angabe macht und suggeriert, dass die Batterie zu 100 Prozent entladen werden könnte. Tatsächlich nennt er dann die nutzbare Kapazität und verschweigt den tatsächlichen, höheren Wert.

Forscher der RWTH Aachen halten dieses Vorgehen für problematisch und arbeiten an einer einheitlichen Definition.

4. Prüfe die Garantiebedingungen

Es ist üblich, dass die Speicherhersteller für ihr System eine Garantie aussprechen. Allerdings bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass ein Unternehmen Dir ein Gerät einfach tauscht, wenn es nicht mehr funktioniert.

Viele Hersteller garantieren lediglich einen Zeitwertersatz – Du musst dann zum Austauschgerät zuzahlen, entsprechend des berechneten Wertverlusts des defekten Geräts. Anders ist das, wenn der Hersteller Dir garantiert, den vollen Wert zu ersetzen.

Achte deshalb darauf, dass die Firma Dir einen „Vollwertersatz“ zusichert.

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Wichtig ist darüber hinaus, wie der Hersteller einen Garantiefall definiert und wie er sich die Abwicklung vorstellt: Wer kommt für die Kosten der Deinstallation und des Transports zum Hersteller auf? Wann ist der Garantiefall eingetreten – bei einem Totalausfall des Speichers, wenn die Speicherkapazität unter 80 Prozent der ursprünglichen Speicherkapazität gefallen ist oder wenn die Speicherkapazität nicht mehr 100 Prozent beträgt?

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Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat 2018 fünf Hersteller wegen ihrer Garantiebedingungen abgemahnt. Vier davon unterzeichneten Unterlassungserklärungen. Mit einem Unternehmen führt die Verbraucherzentrale noch einen Prozess. Das Urteil ist hier im Juli 2020 ergangen, aber noch nicht rechtskräftig.

Источник: https://www.finanztip.de/photovoltaik/stromspeicher/

Einspeisevergütung für Photovoltaik 2021

Strom einspeisen und Einspeisevergütung sichern

Letzte Anfrage: vor 7 Minuten 34 Anfragen heute

Jetzt Fachbetriebe für Ihr Projekt finden Photovoltaik ⯈ Wirtschaftlichkeit ⯈ Einspeisevergütung

Bei Interesse können wir Ihnen gerne eine kostenlose Beratung durch einen Fachbetrieb vermitteln.

  • Im Februar 2021 liegt die aktuelle Einspeisevergütung bei 8,04 Cent pro Kilowattstunde bei Anlagen mit weniger als 10 kWp.
  • Für größere Anlagen liegt die aktuelle Einspeisevergütung bei 7,81 Cent pro kWh (Anlagen kleiner als 40 kWp).
  • Sie erhalten 6,13 Cent pro kWh bei Anlagen größer als 40 kWp.
Inbetriebnahmeim MonatAnlagentypNennleistung der PV-Anlage (kWp)Einspeisevergütung (Cent/kWh)
Januar 2021Anlage auf Wohngebäuden, Lärmschutzwänden und Gebäuden nach § 48 Abs. 3 EEGbis 108,16
>10 bis 407,93
>40 bis 7506,22
sonstige Anlagenbis 7505,61
Februar 2021Anlage auf Wohngebäuden, Lärmschutzwänden und Gebäuden nach § 48 Abs. 3 EEGbis 108,04
>10 bis 407,81
>40 bis 7506,13
sonstige Anlagenbis 7505,53
März 2021Anlage auf Wohngebäuden, Lärmschutzwänden und Gebäuden nach § 48 Abs. 3 EEGbis 107,92
>10 bis 407,70
>40 bis 7506,04
sonstige Anlagenbis 7505,44
April 2021Anlage auf Wohngebäuden, Lärmschutzwänden und Gebäuden nach § 48 Abs. 3 EEGbis 107,81
>10 bis 407,59
>40 bis 7505,95
sonstige Anlagenbis 7505,36

Wie sich die Vergütungssätze auf die Wirtschaftlichkeit einer neuen Photovoltaik Anlage auswirken, können Sie ganz einfach mit unserem Photovoltaik Rechner herausfinden. Dieser ist an die neuen Vergütungssätze angepasst.

Wenn eine bestehende Photovoltaik Anlage erweitert wird und die neue Anlage mit der alten Anlage vergütungsbezogen zusammengefasst wird, dann erhält der Stromanteil aus dem neuen Anlagenteil die aktuell gültige Einspeisevergütung. Die alte Photovoltaik Anlage kann nicht zu den damals gültigen Vergütungssätzen erweitert werden. Auch eine Erweiterung muss im Marktstammdatenregister gemeldet werden.

Die Einspeisevergütung wird für 20 Jahre lang gezahlt. Es gilt für diese 20 Jahre der Einspeisevergütungssatz, der für den Monat der Inbetriebnahme festgelegt wurde. Hier ist das Inbetriebnahmeprotokoll ausschlaggebend.

Anlagengröße

  • Einspeisevergütung wird nur noch für Neuanlagen bis 100 kWp Nennleistung gewährt
  • Neuanlagen über 100 kWp Nennleistung erhalten als Förderung eine sog. „Marktprämie“, sind im Gegenzug jedoch verpflichtet einen Direktvermarkter mit der Vermarktung des eingespeisten Stroms zu beauftragen
  • das Marktintegrationsmodell wurde wieder abgeschafft, d.h. Neuanlagen bekommen wieder für die gesamte Strommenge, die die Photovoltaik Anlage über das Jahr produziert, die Einspeisevergütung

Weitere Verringerung der Einspeisevergütung

  • die monatliche Kürzung der Einspeisevergütung bleibt bestehen, sie sinkt seit Februar 2021 jedoch nicht mehr ganz so schnell.
  • Monat für Monat verringert sich die Einspeisevergütung um einen festen Betrag – die sogenannte Basisdegression. Sie liegt ab Februar 2021 bei 0,4 Prozent. Bis Januar 2020 lag die Degression bei 0,5 Prozent (davor 1%).
  • Diese Basisdegression wird abhängig vom Zubau weiter erhöht oder ausgesetzt. Voraussetzung für diese Modifikation ist dass der Jahreszubau an Photovoltaik Leistung in Deutschland innerhalb eines bestimmten Zubaukorridors (aktuell 2.500 Megawatt) erfolgt. Liegt der Zubau darüber wird die Einspeisevergütung stärker gekürzt, liegt der Zubau darunter wird die Einspeisevergütung weniger stark gekürzt (siehe EEG 2014).
  • Anpassungen an der Kürzungshöhe werden quartalsweise vorgenommen (zum 01. Januar, 01. April, 01. Juli und 01. Oktober) und gelten dann für das gesamte Quartal.
Zubau überschreitet 2.500 MegawattAbsenkung der Einspeisevergütung um
Um bis zu 1.000 Megawatt1 Prozent
Um mehr als 1.000 Megawatt1 Prozent
Um mehr als 2.000 Megawatt1 Prozent
Um mehr als 3.000 Megawatt2,2 Prozent
Um mehr als 4.000 Megawatt2,5 Prozent
Zubau unterschreitet 2.100 MegawattErhöhung der Einspeisevergütung um
Um bis zu 200 Megawattkeine Erhöhung der Einspeisevergütung
Um mehr als 200 MegawattEinspeisevergütung wird einmalig um 1 Prozent erhöht
Um mehr als 600 MegawattEinspeisevergütung wird einmalig um 2 Prozent erhöht
Um mehr als 1.000 MegawattEinspeisevergütung wird einmalig um 3 Prozent erhöht

Eigenverbrauch von Solarstrom

Источник: https://www.solaranlagen-portal.com/photovoltaik/wirtschaftlichkeit/einspeiseverguetung

Solarstrom

Strom einspeisen und Einspeisevergütung sichern

Inhalt dieser Seite

  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Solarstrom aus Photovoltaikanlagen
  3. Was braucht man für Solarstrom?
  4. Solarstrom für den Eigenverbrauch
  5. Verwandte Themen
  6. Weiterführende Links
  • Solarstrom ist aus Sonnenenergie gewonnene Elektrizität.
  • Photovoltaikanlagen sind die bedeutendste Methode, Solarstrom zu erzeugen.
  • Durch die Einspeisevergütung oder die Senkung der eigenen Stromkosten durch Eigenverbrauch kann eine eigene Anlage durchaus rentabel sein.

Um Solarstrom zu erzeugen, gibt es mehrere Möglichkeiten. So existieren beispielsweise verschiedene Arten von Sonnenwärmekraftwerken, die Elektrizität aus Sonnenstrahlen erzeugen. Das mit Abstand gängigste Verfahren ist allerdings die Photovoltaik-Technologie, die seit den 1950er-Jahren zum Einsatz kommt.

Zunächst nutzte man nur in der Raumfahrt große Solarzellen, die Sonnenenergie in elektrische Energie umwandeln.

Inzwischen ist Photovoltaik auch in anderen Bereichen eine bedeutende Form der Energieerzeugung – spätestens seit klar ist, dass fossile Brennstoffe endliche Ressourcen und die Folgen ihrer exzessiven Nutzung durch die Klimaerwärmung bereits spürbar sind.

Zur Umwandlung von Sonnenenergie verwendet Photovoltaik sogenannte Halbleiter, die meist aus Silizium bestehen. Neben meist zwei Halbleiterschichten enthalten Solarzellen auch eine negative und eine positive Elektrode, eine Grenzschicht und eine dunkel glänzende Antireflexschicht, auf die das Sonnenlicht als erstes trifft.

Was braucht man für Solarstrom?

Solarstrom lässt sich für den Eigenbedarf auch selbst produzieren: Hausbesitzer können Photovoltaikanlagen problemlos auf dem Dach oder im Garten installieren lassen. Das sollte stets einem Fachmann überlassen werden.

Er kann am besten entscheiden, welches Montagesystem geeignet und welche Schnee- und Windlast zu berücksichtigen ist. Vor der Installation steht jedoch grundsätzlich die Frage nach den finanziellen und örtlichen Gegebenheiten.

Die Preise für Photovoltaikanlagen sind zwar rückläufig – dennoch muss bei einer Anlage für eine mehrköpfige Familie mit mehreren tausend Euro kalkuliert werden.

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Solarenergie ist von vielen unbeeinflussbaren Faktoren abhängig: Die Verfügbarkeit schwankt stark je nach Witterung, Tageszeit und Jahreszeit. Allerdings wirkt sich eine durchdachte Standortwahl positiv auf die Energiegewinnung aus. So sollten zum Beispiel Bäume und die unmittelbar angrenzende Bebauung die Anlage nicht verschatten.

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Auch die Ausrichtung des Daches spielt eine wichtige Rolle: Zeigen die Solarzellen gen Süden, generieren sie in der Regel am meisten Strom. Wer aber angesichts der sinkenden Einspeisevergütung ohnehin nur Strom für den Eigenverbrauch produzieren will, für den kommt auch eine Ausrichtung nach Westen oder Osten infrage.

Ist die Photovoltaikanlage installiert, muss sie beim örtlichen Netzbetreiber angemeldet werden.

Solarstrom für den Eigenverbrauch

Wer Solarstrom für den Eigenverbrauch generiert, speist die produzierte Energie zunächst nicht in das öffentliche Stromnetz ein, sondern nutzt sie ausschließlich selbst. Kann der Strombedarf für den Haushalt komplett durch den eigenen Solarstrom gedeckt werden, spricht man von Autarkie, also der Unabhängigkeit vom Stromnetz. Das hat diverse Vorteile:

  • Solarstrom ist zu 100 Prozent ökologischer Strom, während im Netz immer noch ein Strommix aus erneuerbaren Energien und fossilen Brennstoffen verfügbar ist.
  • Trotz der Anschaffungs- und Betriebskosten für die Photovoltaikanlage und der EEG-Umlage, die in der Regel fällig wird, wenn Strom für den Eigenverbrauch generiert wird, lässt sich damit in der Regel günstiger Strom beziehen als beim Grundversorger. Das durchschnittliche Einsparpotenzial liegt bei 15 bis 19 Cent pro kWh.

Solarstrom speichern

Die Verfügbarkeit von Solarstrom ist sehr tageszeitenabhängig. In der Mittagszeit ist Strom im Überfluss vorhanden, nachts hingegen bleibt mit den Sonnenstrahlen auch die elektrische Energiegewinnung aus.

Um den Eigenverbrauch aber besser steuern und die gewonnene Energie flexibler nutzen zu können, kann die Installation eines Solarstromspeichers sinnvoll sein. Er macht den überschüssig produzierten Solarstrom auch zu einem späteren Zeitpunkt verfügbar.

Die Technologie entspricht der eines Akkus: Durch Auf- und Entladung wandelt er elektrische in speicherbare chemische Energie um und umgekehrt.

Die Stromspeicher bestehen meist aus Blei oder Lithium und sind in verschiedenen Größen verfügbar – sie lassen sich also an die Größe der eigenen Anlage sowie an den individuellen Stromverbrauch anpassen.

Solarstrom einspeisen

Die andere Möglichkeit, überschüssig produzierten Solarstrom gewinnbringend zu nutzen, ist, ihn in das öffentliche Stromnetz einzuspeisen. Der Anlagenbetreiber ist gesetzlich dazu verpflichtet, den regenerativen Strom abzunehmen.

Um Solarstrom einzuspeisen, muss bereits vor der Installation der Photovoltaikanlage ein Netzanschluss beim lokalen Stromversorger beantragt werden. Nach Inbetriebnahme ist es zudem Pflicht, auch die Bundesnetzagentur via PV-Meldeportal in Kenntnis zu setzen. Dafür haben Betreiber maximal drei Wochen Zeit.

Aus technischer Sicht benötigt die Anlage zudem ein Gerät zur Netzeinspeisung, auch Wechselrichter genannt, einen Einspeisezähler sowie ein Gerät zum Einspeisemanagement.

Solarstrom-Vergütung: Lohnt sich die Einspeisung noch?

Wer Solarstrom in das Stromnetz einspeist, wird dafür entlohnt – auch dazu ist der Stromnetzbetreiber per Gesetz verpflichtet. Allerdings ist das Niveau der sogenannten Einspeisevergütung seit Jahren rückläufig, Tendenz weiter sinkend.

Der Staat garantiert ab Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage 20 Jahre lang eine feste Einspeisevergütung – vor 2009 angeschlossene PV-Anlagen sind also nach wie vor lukrativ. Bei allen nach 2009 in Betrieb genommenen bzw.

bei allen neuen Solarzellen lohnt sich die Nachrüstung oder Installation eines Stromspeichers finanziell deutlich mehr – auch wegen attraktiver Eigenverbrauchsboni und staatlicher Fördergelder.

Источник: https://www.verivox.de/photovoltaik/themen/solarstrom/

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