Terrassendach-Preisliste

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Terrassendach-Preisliste

Wer seine Terrasse auch an Regentagen nutzen möchte, ist mit einer Terrassenüberdachung gut beraten. Was eine solche Überdachung kosten kann, und welche Preisunterschiede es hier gibt, erklärt ausführlich der Kostencheck-Experte im Interview.

Frage: Was sollte man beim Aufstellen einer Terrassenüberdachung unbedingt bedenken?

Kostencheck-Experte: Auf jeden Fall sollte man sich im Vorfeld Gedanken machen, welche Materialien man dafür einsetzen möchte – Aluminium ist beliebt, Holz passt aber häufig auch sehr gut zu bestimmten Haustypen und ist häufig kostengünstiger.

Daneben muss man auf jeden Fall im Vorfeld abklären, ob man eine Baugenehmigung braucht – am besten am zuständigen Bauamt nachfragen – und in welchem Rahmen ein Bau überhaupt erlaubt ist.

Frage: Was kostet eine Terrassenüberdachung?

Bausätze für die Terrassenüberdachung sind die günstigste Wahl

Kostencheck-Experte: Das kann man pauschal unmöglich beantworten. Die Preise richten sich immer nach Größe und Ausführung der Überdachung und nach den gewünschten Extras.

Die einfachsten Bausätze in kleinen Größen (meist rund 3 m x 3 m) bekommen Sie im günstigsten Fall ab rund 600 EUR bis 800 EUR, in vielen Fällen liegen Überdachungen preislich aber in einem Rahmen zwischen 1.500 EUR und 4.500 EUR. Extras können diese Bausatzpreise dann noch weiter verteuern, dazu kommen noch die Kosten für Lieferung und Montage, die Sie ebenfalls noch berücksichtigen müssen.

Ein kleines Kostenbeispiel aus der Praxis:
Es soll eine Terrassenüberdachung in der Größe von 3 m x 4 m angeschafft werden. Der Hausbesitzer hat sich für ein Aluminium-System entschieden, das er samt Rinnensystem und Dachanschluss vom Anbieter montieren lässt.

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Das ist natürlich nur ein einzelnes Kostenbeispiel für eine bestimmte Überdachung und eine bestimmte Einbausituation In anderen Fällen können sowohl die Terrassenüberdachung als auch die Montage sehr unterschiedliche Preise haben.

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Unser Kostenbeispiel zeigt aber bereits sehr deutlich, dass man für eine Terrassenüberdachung durchaus beträchtliche Kosten rechnen muss, gerade bei größeren Flächenmaßen.

Frage: Wovon hängen die Kosten einer Terrassenüberdachung in der Regel ab?

Kostencheck-Experte: Hier kommen sehr viele Faktoren zum Tragen:

  • die Kosten für den Bausatz
  • die Größe der Überdachung
  • die verwendeten Materialien
  • die zusätzlichen Extras
  • die Montagekosten und eventuell auch die Lieferkosten des Herstellers
  • die vor Ort gegebene Einbausituation

Alle diese Faktoren bestimmen den Preis mit – aus diesem Grund kann man den tatsächlichen Endpreis immer nur individuell für jeden Einzelfall kalkulieren.

Frage: Wie können sich die Bausatzkosten unterscheiden?

Hochwertige Bausätze können auch mehrere tausend Euro kosten

Kostencheck-Experte: Nun – wie schon eingangs erwähnt liegen die Kosten für einen sehr einfachen Holzbausatz oft nur bei 600 EUR bis 800 EUR, bei hochwertigen Materialien und stabiler Ausführung muss man aber meist das Vierfache rechnen.

Großen Einfluss auf den Preis hat daneben auch das Design der Überdachung und natürlich auch, von welchem Hersteller die Überdachung stammt. Zwischen Premium-Bausätzen und Discountprodukten liegen hier große Preisunterschiede – selbst bei gleicher Größe.

Frage: Ab welchen Größen wird es teurer?

Kostencheck-Experte: Das ist schwer zu beantworten, aber im Grunde kann man davon ausgehen, dass bei Maßen von 3 m x 3 m die Preise deutlich günstiger sind, als wenn man eine Überdachung über dieser Größengrenze sucht.

Ab 4 m Breite oder Tiefe kann man davon ausgehen, dass die Preise bereits deutlich über 1.000 EUR liegen.

Frage: Mit welchen Montagekosten muss man rechnen, wenn man montieren lässt?

Mindestens 600€ sind für die Installation zu berechnen

Kostencheck-Experte: Das hängt auch wieder vom Hersteller ab, daneben auch von den gewählten Extras, die dann ja auch extra montiert werden müssen (etwa Seitenteile, Rinnensystem, etc.)

Grundsätzlich können Sie davon ausgehen, dass die Montage vom Fachunternehmen mindestens 600 EUR kostet, im Allgemeinen liegen Montagekosten zwischen 600 EUR und 2.000 EUR.

Frage: Welche zusätzlichen Extras gibt es bei Terrassenüberdachungen?

Kostencheck-Experte: Hier kann man den Preis noch deutlich in die Höhe treiben – die Zahl von aufpreispflichtigen Extras ist zwar von Anbieter zu Anbieter verschieden, bei den Premium-Herstellern ist diese Liste aber meist enorm lang.

  • Breite oder Tiefe der angebotenen Standardmaße verkürzen
  • Wunschfarben für Rahmen oder Eindeckung
  • verschiedene Glasschiebetüren an der Front (besserer Wetterschutz)
  • Seitenteile aus Glas
  • Schiebeglastüren an der Seite
  • Beschattung innen oder außen
  • elektrisch betriebene oder automatisch gesteuerte Beschattung
  • Rinnensysteme etc.

Nicht alle diese Extras sind reiner Luxus – so kann eine Beschattungslösung beispielsweise durchaus sinnvoll sein, weil ja mit dem Anbringen der Überdachung die vorher verwendete Markise oder das Sonnensegel wegfällt.

Frage: Macht, um Kosten zu sparen, das Selberauauen einen Sinn?

Kostencheck-Experte: Kaum.

Kleinere, einfache Bausätze sind manchmal für den Selbstauau konzipiert, bei größeren Bausätzen ist das Problem aber schon allein, dass man meist mit sehr großen und teilweise sehr schweren Teilen hantieren muss, die aber dennoch millimetergenau an der Wand befestigt werden müssen. In der Regel wird den Auau nur ein Fachunternehmen wirklich sauber hinbekommen – die Kosten dafür sind meist wirklich gerechtfertigt.

Источник: https://kostencheck.de/terrassenueberdachung-kosten

Terrassenüberdachungen Preise: Was kostet ein Terrassendach?

Terrassendach-Preisliste

Wenn Sie die Errichtung einer Terrassenüberdachung planen – sei es als Neubau oder im Austausch gegen ein älteres Dach – können Sie zwei gegensätzlichen Philosophien folgen.

Entweder Sie vertreten das Motto: Nur das Beste ist gut genug – Geld spielt keine Rolle.

Oder Sie glauben an die These: Geiz ist geil – wo ist der billigste Anbieter? Natürlich wird Ihr persönliches Budget letztendlich den Ausschlag geben, aber zumindest bei der Billigheimer-Philosophie ist Vorsicht angesagt. Um es einfach auszudrücken:

Die billigste aller gefundenen Lösungen zu wählen, kann Sie 5 Jahre später oder nach dem ersten Hagelsturm eine schöne Stange Geld kosten.

Billigstangebote sind in der Regel teuer bezahlt – einerseits durch massive Qualitätsmängel beim Material, die sich leider erst viel später zeigen, wenn nichts mehr zu ändern ist; andererseits durch fehlerhafte Installation, wenn Sie den Auau an eine Pfuscherkolonne vergeben haben.

Daher sollten Sie auf der Suche nach der idealen Lösung bei eingeschränktem Budget immer den goldenen Mittelweg wählen. Auch, wenn das Budget begrenzt ist, lohnt ein genauer Anbietervergleich.

Dabei sollten Sie nicht vor allen anderen Kriterien darauf achten, welcher Anbieter in der Summe den niedrigsten Betrag nennt, sondern wer das beste Verhältnis zwischen Preis und Leistung bietet.

Der Unterschied kann sich schon nach fünf Jahren zeigen: Das Billigangebot ist zu diesem Zeitpunkt vielleicht bereits nicht mehr dicht oder zeigt andere massive Mängel, während das Qualitätsdach noch in einwandfreiem Zustand ist. 

In der folgenden drei Punkten finden Sie einige Beispiele für mögliche Terrassendach-Konfigurationen und deren Kosten.

❶ Ein Kunststoffdach mit einer Trägerkonstruktion aus Nadelholz
und einer Fläche von etwa 2 mal 2 Metern kostet zwischen 320 und 380 Euro.

❷ Ein Polycarbonat-Doppelstegdach mit einer Trägerkonstruktion aus Douglasie
und einer Fläche von etwa 2 mal 4 Metern ist für rund 1.500 Euro zu haben.

❸ Ein Dach aus Verbund-Sicherheitsglas mit einer Trägerkonstruktion aus Aluminium
und einer Fläche von etwa 2,50 mal 6 Metern kostet rund 5.200 Euro.

Ein weiteres Kriterium für Ihre Entscheidungsfindung ist die Frage, ob Sie Ihre neue Terrassenüberdachung selbst errichten oder diese Aufgabe an einen Fachbetrieb übergeben wollen.

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Dass durch den Selbstauau eine Menge Kosten einzusparen sind, versteht sich von selbst. Dieser Vorteil kann sich allerdings schnell in sein radikales Gegenteil verkehren, wenn Sie die Errichtung nicht fachgerecht und den Vorschriften entsprechend durchführen.

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Dann nämlich können die Gesamtkosten schnell einmal ein Mehrfaches der Kosten betragen, die bei einer Ausführung durch einen soliden Fachbetrieb entstanden wären. Lesen Sie hier, was Sie bei der Kostenkalkulation für den Selbstauau und die Durchführung durch einen Fachbetrieb wissen sollten.

 Was beeinflusst den Preis? 

Machen Sie Ihre Terrasse zur Wohlfühloase

Es gibt eine ganze Reihe von Faktoren, die über den Preis Ihrer Terrassenüberdachung bestimmen.

Bei der Bewertung sollten Sie einen wesentlichen Gesichtspunkt nicht aus den Augen lassen: Die Entscheidung, die Sie jetzt treffen, hat Auswirkungen über mehrere Jahrzehnte hinweg.

Zumindest sollte das so sein, nämlich dann, wenn Sie sich für die richtige Qualität bei Material und Montage entschieden haben. Diese Kriterien bestimmen vor allem über den Gesamtpreis.

Fläche 

Dass die Überdachung eines Carports mit insgesamt acht Quadratmetern erheblich günstiger zu bekommen ist als ein 32-Quadratmeter-Dach über die gesamte Terrasse hinweg, versteht sich von selbst. Allerdings genügt es bei der Kalkulation nicht, einfach die Fläche zu multiplizieren.

Wenn Sie die Kosten des Carports mal vier nehmen, um so auf die Kosten der erwähnten Terrassenüberdachung zu kommen, werden Sie in den meisten Fällen falsch liegen. Beim großen Terrassendach liegen andere statische Bedingungen vor wie beim Carport. Ein Dach dieser Größe stabil und sicher zu halten erfordert andere bauliche Maßnahmen.

Informieren Sie sich also zusätzlich genau über den baulichen Aufwand, der mit der jeweiligen Terrassendachgröße zusammenhängt.

Konstruktion

Wie aufwändig die Konstruktion der Terrassenüberdachung ist, hängt vor allem von den baulichen Verhältnissen vor Ort ab. Bei einem frei stehenden Dach ist der konstruktive Aufwand höher als bei einem Dach, das an eine Hauswand montiert wird, was sich vor allem auf die Materialkosten auswirkt.

Handelt es sich um eine Eckmontage, bei der das Dach an zwei Hauswände stößt, ist der Aufwand noch etwas geringer. Sorgen Sie für eine detaillierte Materialliste, um Ihre Kosten so exakt wie möglich kalkulieren zu können.

Ausstattung

Je luxuriöser Ihr Terrassendach ausgerüstet ist, desto höher ist natürlich der Preis. Werten Sie das Dach durch eine aufwändige Balkenkonstruktion auf, die auch dein Einbau von Glas-Faltwänden oder einer Schiebetür erlaubt, können die Kosten schnell in die Höhe schießen.

Möglicherweise lohnt der finanzielle Mehraufwand nicht nur durch den erhöhten Komfort. Auch der Wert der Immobilie kann dadurch merklich gesteigert werden.

Montage

Die Entscheidung darüber, ob Sie das Dach selbst errichten oder das durch einen Fachbetrieb erledigen lassen, setzt eine ehrliche und objektive Selbsteinschätzung voraus. Sind Sie wirklich handwerklich versiert genug, um diese anspruchsvolle bauliche Maßnahme fachgerecht und auf professionellem Stand durchführen zu können?

Bedenken Sie: Es ist Ihr Kopf – und die Köpfe Ihrer Familie und Gäste – die Sie unter dem Dach Ihrer handwerklichen Kompetenz aussetzen.

Beherrschen Sie alle Fertigkeiten, um das Terrassendach ohne Baufehler und unter Berücksichtigung aller behördlichen Auflagen errichten zu können? Wenn Sie beide Fragen mit einem überzeugten Ja beantworten können, steht der Kostenersparnis durch Selbstbau nichts im Wege.

Material

Das ist das wichtigste Kriterium, das über die Gesamtkosten Ihrer Terrassenüberdachung entscheidet. Die häufigsten Materialien, die bei einem Terrassendach zum Einsatz kommen, sind Holz, Aluminium und Glas.

Für welches Material oder welche Materialkombination Sie sich entscheiden, hängt maßgeblich von Ihrem Budget ab. Denken Sie bei der Auswahl aber an die eingangs erwähnten Prinzipien: Das billigste Material kann sich über die Jahre hinweg als das teuerste erweisen.

Gleiches gilt für die Montageausführung.

Eine Dachkonstruktion aus Aluminium ist deutlich teurer als ein Holzdach. Allerdings ist es gleichzeitig erheblich robuster, wetterfester und langlebiger. Im Augenblick bedeutet Aluminium also den höheren Kostenaufwand.

Aber wie sieht es über 30 Jahre hinweg aus? Beim Aluminiumdach entscheiden vor allem konstruktive Kriterien über den Preis, allen voran die Dimensionen und Dicken der eingesetzten Profile.

Auch die Frage, ob Doppelstegplatten oder Scheiben aus Echtglas zum Einsatz kommen, ist für den Preis entscheidend. Und wieder gilt das Prinzip: Billig ist nicht immer preiswert.

Platten aus transparentem Polycarbonat kosten erheblich weniger als Echtglasscheiben, besonders, wenn diese aus Sicherheits-Verbundglas bestehen. Doch Kunststoffscheiben vergilben mit der Zeit durch die Sonneneinstrahlung.

Zudem gibt es bei Kunststoffscheiben ein Sicherheitsproblem: Fallen bei einem Sturm Gegenstände auf das Terrassendach, beispielsweise sich lösende Ziegel, können sie durch Kunststoffgläser durchbrechen, während das Sicherheitsglas standhält.

Welcher Instandhaltungsaufwand war in dieser Zeit beim Holzdach erforderlich, während das Aluminiumdach im Großen und Ganzen wartungsfrei geblieben ist? Je nach Witterungsverhältnissen könnte es sogar notwendig geworden sein, das Holzdach nach 20 Jahren vollständig zu erneuern. All diese Faktoren sollten in Ihre Überlegungen einfließen.

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Bei der Entscheidung für ein Holzdach spielt auch die Sorte eine große Rolle, wenn es um die Gesamtkosten geht.

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Die erste Entscheidung lautet: Leimholz oder Massivholz? Auch hier gilt das Prinzip, dass die billigere Lösung über einen längeren Zeitraum hinweg nicht immer die preiswerteste ist. Bei Massivholz kommt es auf die Sorte an.

Am häufigsten sind Fichte, Kiefer und Douglasie. Natürlich gibt es noch eine Reihe weiterer Holzarten, die für eine Terrassenüberdachung geeignet sind.

 Preisbeispiele für Terrassenüberdachungen 

Die folgenden Beispiele sollen Ihnen einen ungefähren Eindruck darüber verschaffen, mit welchen Kosten Sie bei unterschiedlichen Größen, Materialien und Konstruktionsarten rechnen müssen.

Wenn Sie das Dach durch einen Fachbetrieb errichten lassen wollen, kommen in der Regel Montagekosten in Höhe der Materialkosten dazu.

Das ist allerdings eine sehr überschlagsmäßige Kalkulation, die je nach baulichem Aufwand sowohl nach oben als auch nach unten spürbar abweichen kann.

DachvarianteTrägermaterialFarbeMaße ( H x B x T )ZusatzausstattungPreis*
PVC-DachplattenKiefernatur2,15 x 1,99 x 2,31 m600€
KunststoffNadelholznatur2,15 x 3,47 x 2,79 m350€
Polycarbonat Doppelstegplatten (8 mm)Aluminiumweiß2,10 x 3,05 x 3,00 minklusive Regenrinne900€
Polycarbonat Doppelstegplatten (8 mm)Aluminiumweiß2,10 x 5,46 x 3,00 minklusive Regenrinne1.600 €
Polycarbonat Doppelstegplatten (16 mm)Leimholznatur2,20 x 4,34 x 2,50 minklusive 2 m Brüstung2.000 €
Verbundsicherheitsglas (8 mm)Aluminiumanthrazit2,40 x 6,00 x 4,00 minklusive Abflussrohr5.100 €
Verbundsicherheitsglas (8 mm)Aluminiumweiß2,40 x 3,00 x 3,00 mDach ohne Neigunginklusive Abflussrohr2.800 €
Polycarbonat Doppelstegplatten (16 mm)Douglasienatur2,03 x 4,34 x 2,50 m1.550€
Polycarbonat-Doppelstegplatten (10 mm)Leimholz (Fichte)schiefer grau2,43 x 6,48 x 3,89 mfreistehende ÜberdachungDach in Wellenform6.000 €

*Bei allen Preisen handelt es sich um gerundete Mindestwerte.

 Genehmigungslage und Rechtssituation 

Erfahrungsgemäß reagieren die meisten Gemeinden auf Schwarzbauten extrem humorlos, was sich in der Regel durch die Ablehnung einer nachträglichen Genehmigung ausdrückt. Da bleibt dann nur der Abriss und – wenn das noch sinnvoll erscheint – ein Bauantrag.

Auch der Nachbar kann dem unerlaubten Terrassendach nachträglich den Gar ausmachen. Wurde er nicht im Vorfeld gefragt und hat nicht sein Einverständnis gegeben, könnte er sich im Nachhinein durch das Dach in seiner Wohnqualität beeinträchtigt fühlen und den Abriss verlangen. Kostenersparnis sieht anders aus.

 Bezugsquellen 

Wenn es um den Gesamtpreis für das Material geht, haben Baumärkte und Anbieter im Internet gegenüber klassischen Fachbetrieben meist die Nase vorn.

Aber – Sie wissen es mittlerweile schon – dieser Preisvorteil gilt vielfach nur im Augenblick des Kaufs.

Natürlich gibt es auch über diese Vertriebswege qualitativ gute und preiswerte Angebote, aber es kann sich als schwierig erweisen, hier weiße von schwarzen Schafen zu unterscheiden.

Was Sie nicht mitkaufen, ist eine Qualitäts– und Gewährleistungsgarantie, besonders, wenn der Anbieter nicht in Deutschland ansässig ist. Was Sie ebenfalls nicht mitkaufen, ist die umfassende Beratung, die für Ihr konkretes Bauvorhaben in vielen Fällen von entscheidender Bedeutung wäre.

Und was Sie außerdem nicht erhalten, ist die Gewissheit, dass das Billigdach nicht schon nach fünf Jahren wie eine mittelalterliche Ruine aussieht.

Wenn es Ihnen wirklich darauf ankommt, zu einem günstigen Preis eine möglichst hochwertige Terrassenüberdachung zu erhalten, sollten Sie die Angebote einiger solider, in Ihrer Gegen ansässiger Fachbetriebe vergleichen und daraus Ihren Favoriten auswählen.

 Fazit 

Bei der Anschaffung einer Terrassenüberdachung lässt sich durch die Wahl eines Billiganbieters im Augenblick des Kaufs eine Menge Geld sparen. Dasselbe gilt für die Entscheidung, das Dach selbst zu errichten statt dafür einen Fachbetrieb zu beauftragen.

Allerdings kann sich die momentane Ersparnis durch minderwertiges Material und einen unsachgemäßen Auau über einen längeren Zeitraum hinweg zu einer veritablen Kostenkatastrophe und ein nicht zu unterschätzendes Sicherheitsrisiko auswachsen.

Die Beauftragung eines Fachbetriebs aus der Region mag im Augenblick vielleicht mehr Kosten verursachen, ist aber auf Dauer gesehen oft die vernünftigere Lösung.

Источник: https://einfach-zum-angebot.de/terrassenueberdachungen-preise-was-kostet-ein-terrassendach/

Terassenüberdachung Kosten

Terrassendach-Preisliste

Das Thema Kosten muss bei einer Terrassenüberdachung genauso differenziert gesehen werden, wie bei jeder anderen größeren baulichen Maßnahme, die im Zuge einer Modernisierung, Sanierung oder bei einem Ausbau realisiert wird. Am Anfang verlangt sie eine entsprechende Investition, die allerdings direkt auf den Wohn- und Nutzwert des Eigenheims einzahlt. Grundsätzlich gilt sowohl „Billig geht immer“ als auch „Nach oben sind keine Grenzen gesetzt“.

Hochwertiges Terrassendach mit seitlichen Glaselementen © SOLARLUX Aluminium Systeme GmbH

Einmal investieren – lange Freude haben

Wie bei einem Haus sollte bei der Entscheidung für die Terrassenüberdachung die Nutzungsdauer mit betrachtet werden. Das Terrassendach ist keine Sache für nur einen Sommer.

Eine hochwertige Überdachung aus einem robusten Material kann und sollte über Jahrzehnte hinweg ihre Funktion optimal erfüllen.

Unter diesem Gesichtspunkt relativiert sich dann ein leicht höherer Preis, wenn statt feuerverzinktem Stahl Edelstahl oder statt Holz auf Aluminium gesetzt wird.

Terrassendach: Qualität macht sich langfristig bezahlt

Auch Pflege- und Wartungsaufwand im Blick behalten

Durch die richtige Materialwahl könne auch die Kosten gering gehalten werden, die in der Folge durch die Pflege und Wartung des Terrassendachs entstehen.

Wer nur einmal bauen und danach möglichst wenig Aufwand mit seiner Terrassenüberdachung haben möchte, sollte auf sehr dauerhafte Konstruktionsmaterialien wie Aluminium oder Stahl setzen.

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Holz hat zwar eine natürliche Ausstrahlung, bedarf allerdings auch in jedem Jahr einer gewissen Pflege. Das ist in Ordnung, sollte allerdings vor der Entscheidung klar sein.

[/attention]Terrassendach aus Holz erfordert erhöhten Pflegeaufwand © savoieleysse, fotolia.com

Bei den Materialien für die Abdeckung stehen Glas oder Dachziegel für dauerhaft bleibende Werte. Bitumen und Kunststoff sind hingegen vergleichsweise günstig in der Anschaffung und machen unter Umständen den Bau des Terrassendachs erst möglich, wenn auf die Kosten geachtet werden muss.

Wertsteigerung für die Immobilie

Terrassendach: Ein schöner und praktischer Mehrwert

Neben der Betrachtung der Baukosten, die für die Terrassenüberdachung anfallen, sollten die Eigenheimbesitzer auch die Wertsteigerung sehen, die ihre Immobilie durch eine solche Überdachung erfährt.

Das Terrassendach ist ein echter Mehrwert, steigert den Wohnkomfort und verbessert die Nutzbarkeit der Terrasse im Winter. All dies sind Vorteile, die bleiben.

Eine entsprechend hochwertige Terrassenüberdachung ist damit gleichzeitig immer eine Investition in die eigene Immobilie, die sich auszahlt, sollte einmal ein Verkauf anstehen.

Terrassendach mit robuster Konstruktion © MASSON-WAWER Wintergarten GmbH

Terrassendach Preise: Die Faktoren für den Preis eines Terrassendaches

Recherchiert man im Internet, ist die Preisspanne für Terrassenüberdachungen immens. Es gibt bereits Produkte für wenige hundert Euro, die mittlere Preiskategorie liegt bei 1.500 bis 2.500 Euro und schließlich gibt es Terrassendächer, die 5.000 Euro und mehr kosten.

Bei einem individuell geplanten Projekte inklusive Montage durch einen Fachbetrieb kann es sogar ganz erheblich mehr sein. Einen einheitlichen Preis festzulegen, was eine Terrassenüberdachung kosten darf, ist daher nicht möglich.

Es lassen sich lediglich die Faktoren betrachten, die die Kosten beeinflussen und die im Vorfeld bei der Planung abgewogen werden sollten.

Das Material entscheidet mit, wie teuer die Terrassenüberdachung wird

Faktor 1: Das Material

Bereits das Material entscheidet mit, wie teuer die Terrassenüberdachung wird.

Bei den Konstruktionsmaterialien ist die Rangfolge von günstig bis teuer wie folgt:

  • Holz: Das natürliche Material ist bereits preisgünstig zu haben, wobei es natürlich große Unterschiede bei der Holzqualität gibt. Ein edles Hartholz ist teuer. Für die Terrassenüberdachung kommen meist allerdings vergleichsweise günstige Hölzer wie Fichte und Tanne sowie Kesseldruckimprägniertes Holz zum Einsatz. Das Konstruktionsmaterial Holz verursacht im Anschluss dabei den größten Pflege- und Instandhaltungsaufwand.
  • Aluminium: Das leichte Metall ist in Bausätzen ebenfalls vergleichsweise günstig zu haben. Es bietet eine sehr hohe Dauerhaftigkeit bei sehr geringem Pflegeaufwand, was auf lange Sicht von Vorteil ist.
  • Stahl: Eine Konstruktion aus Stahl ist immer eine maßgeschneiderte Lösung, die von einem Fachmann gebaut werden muss. Das spiegelt sich natürlich im Preis wider. Vor allem auch dann, wenn anstelle von feuerverzinktem Stahl Edelstahl zum Einsatz kommt.

Bei den Materialien für die Abdeckung ist die Rangfolge:

  • Bitumen: Günstig und dauerhaft dicht – es verwundert nicht, wieso Bitumen bei den meisten Gartenhäusern als Dachabdeckung eingesetzt wird. Auch bei einer Terrassenüberdachung kann das Material seine Stärken ausspielen, bleibt gestalterisch allerdings hinter anderen Lösungen zurück.
  • Kunststoff: Moderne transparente Kunststoffe sind mit Sicherheit keine Billiglösung, allerdings in der Anschaffung deutlich günstiger als Glas. In der Form von der gewellten bis zur Stegplatte bietet sich eine breite Angebotsvielfalt für jeden Anspruch.
  • Dachziegel: Ein gedecktes Dach hat seinen optischen Reiz, allerdings auch seinen Preis. Ist die Investition kein Problem, lässt sich über den Einsatz derselben Ziegel wie beim Hausdach eine hohe Harmonie schaffen.
  • Glas: Glas als Abdeckung ist sicherlich die teuerste, gleichzeitig aber auch die edelste und werthaltigste Variante. Eingesetzt werden können nur spezielle Sicherheitsgläser, die in besonderer Weise vor Glasbruch gefeit sind.

Faktor 2: Die Größe

Es klingt Banal, aber auch die Größe ist natürlich ein wichtiger Faktor für den Preis. Soll eine sehr große Terrasse überdacht werden steigt auch der Materialbedarf. Dies kann sich, gerade bei der Wahl hochwertiger und teurer Materialien für die Konstruktion und die Abdeckung schnell aufsummieren.

Faktor 3: Bausatz oder Individualität

Terrassenüberdachung: Bausatz oder individuelle Plaung?

Die günstigste Variante, eine Terrassenüberdachung zu bauen, ist, einen fertigen Bausatz zu verwenden.

In diesem Fall werden in der Regel sogar alle Verbindungsmaterialien mitgekauft. Bausatz bedeutet allerdings auch, dass man an bestimmte Standardmaße gebunden ist.

Soll die Überdachung genau auf die jeweilige Terrasse abgestimmt sein, ist schnell eine individuelle Planung notwendig, was die Sache verteuert.

Faktor 4: Eigenleistung oder Montage gefragt?

Schon seit langem gilt: Nicht das Material, sondern die Arbeitsstunde ist das eigentlich teure. Wer den Auau seiner Terrassenüberdachung selbst übernimmt, kann kräftig sparen. Allerdings ist dazu einiges an handwerklichem Geschick und an Fachkenntnis notwendig.

Wer lieber auf die Fähigkeiten ausgebildeter Handwerker setzen möchte, sollte die Montage der Terrassenüberdachung einem Fachbetrieb überlassen.

So erhält er ein optimales Arbeitsergebnis, muss pro Quadratmeter überdachter Fläche allerdings bis zu hundert Euro Mehrkosten einplanen – wenn nicht sogar mehr.

Faktor 5: Vorgelagerte Arbeiten

Nicht nur die Terrassenüberdachung an sich, sondern auch die Vorbereitung des Baugrunds muss mit in die Kostenbetrachtung einbezogen werden.

Wird für die Verankerung am Boden beispielsweise ein Streifenfundament von 80 Zentimetern Tiefe, 30 Zentimetern Breite und 4 Metern Länge gegossen, hat es ein Volumen von rund einem Kubikmeter. Das bedeutet, dass rund 1.000 Liter Beton benötigt werden.

Bei 20 Litern, die ein herkömmlicher Betonsack mit 40 Kilogramm Füllmenge ergibt, werden somit bereits 50 Sack Beton benötigt. Auch die vorgelagerten Arbeiten verursachen damit Kosten, die sich leicht aufsummieren.

Faktor 6: Die richtige Beschattung

Sensoren sorgen für die automatische Bedienung der Markise

Besteht die Überdachung aus einem transparenten Material, wird eine zusätzliche Beschattung benötigt. Auch hierbei sind die Möglichkeiten vielfältig.

Den größten Komfort bietet eine außenliegende Markise, die motorisiert und mit einer automatischen Steuerung versehen ist. Ein solches System verlangt leicht eine Investition im niedrigen vierstelligen Bereich.

Auch diese Kosten sollten bereits vor dem Bau bedacht und mit eingeplant werden.

Источник: https://www.fensterbau-ratgeber.de/terrassenueberdachung/kosten/

Heimtextilien
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