Terrassendach selbst bauen

Terrassenüberdachung bauen

Terrassendach selbst bauen

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Die Heimwerker Lösung – do it yourself Terrassenüberdachung selber bauen

Ein Terrassendach bietet Schutz vor Regen, Sonne, Wind und anderen Witterungen. Der Heimwerker muss einiges bedenken, will er die Terrassenüberdachung für die Terrasse im Garten am Haus selber bauen. Meistens ist der Bau ohne handwerkliche Erfahrung kaum zu meistern.

Aber mit dieser Lösung für den Einsatz der speziellen ALUSTECK® H-Profile geht es zum Glück jedem Heimwerker leicht von der Hand.

Heimwerker aufgepasst: Terrassenüberdachung bauen, ohne selbst zu sägen in Wunschmaß mit ALUSTECK® Produkten

Wir schneiden alle Profile für den Bau des Tragwerks der Terrasenüberdachung exakt nach Vorgabe in Wunschmaß zu.

So braucht der ambitionierte Heimwerker für den Eigenbau eines Terrassendachs oder für die Grundkonstruktion nichts selbst zuschneiden.

Und da wir schon dabei sind das Haus zu verschönern interessiert Sie vielleicht auch diese Mülltonnenbox Bauanleitung zum selber machen mit Alu Stecksystem.

Terrassenüberdachung mit System selber bauen:

Heimwerker entscheiden sich gewöhnlich für ein Tragwerk aus Holz und eine Eindeckung mit Kunststoff. Wir bieten hier eine etwas andere do it yourself Möglichkeit für Konstruktionen aus Metall, genauso wie es der Fachmann auch bauen würde. Hier erfahren Sie in einer kurzen Übersicht wie einfach das geht.

Das Terrassendach Tragwerk bauen

Materialien für die Terrassenüberdachung

Baumaterialien für den Bau der Konstruktion

Tragwerk und Eindeckung einfach verbinden

Tragwerk und Terrassendach durch Stecken verbinden

Für den Bau des Tragwerks werden die Verbindungselemente aus Kunststoff einfach in die Aluprofile eingeschlagen. Auf diese Art lassen sich problemlos Unterkonstruktionen für Terrassendächer durch einfache Weise bauen. Durch den Einsatz spezieller Gelenkverbinder lassen sich auch Schrägdächer realisieren.

Die Konstruktion für Eindeckung der Terrassenüberdachung bauen

H-Profil für den Aluminium Leichtbau

H-Profil mit Aufnahme für die Doppelstegplatten

Verbindet Doppelstegplatten für die Eindeckung

Terrassendach Hohlkammerplatten passgenau in die Stege

H-Profil mit Silikon ausspritzen und Platten einschieben

H-Profil Ansicht Silikonauftrag

So einfach geht's:

Vor dem Einschieben des Plattenmaterials in die Aufnahme der H-Profile wird eine Schicht Silikon auf die Innenseite der Stege aufgetragen. Anschließend werden Hohlkammer Doppelstegplatten in die Führungsschiene des H-Profils bis zum Anschlag eingeschoben.

H-Profil mit Silikon ausspritzen und Platten einschieben

Eine Terrassenüberdachung in Kombination aus Holz und Alu

So einfach geht's:

Als Alternative für den Bau einer Terrassenüberdachung ist auch eine Kombination aus Holz und ALUSTECK® möglich.

Hierbei bauen Sie auf ganz traditionelle Weise das Tragwerk mit Holzpfosten und die Konstruktion für die Eindeckung des Daches aus Aluminium mit Hohlkammer-Doppelstegplatten.

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Der Zusammenbau der Aluminium/Kunststoff Eindeckung für das Terrassendach erfolgt durch einfaches Zusammenstecken.

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16mm Kunststoff Dopplestegplatten für die Eindeckung

Doppelstegplatten aus dem Baumarkt oder Fachhandel

Die Wahl für Dächer aus Kunststoff ist von Vorteil, denn sie sind sehr robust, langlebig und witterungsbeständig, lassen sich gut verarbeiten und sind leicht im Gewicht.

Auch hier gibt es im Bau- und Fachmarkt Sortiment eine Vielzahl an möglichen Materialien.

Für dieses Projekt benötigen Sie 16 mm starkes Dachmaterial, damit die Hohlkammerplatte auch passgenau und fest zwischen den Stegen des H-Profil sitzt.

Aus diesem Grund entscheiden sich Heimwerker bei der do-it-yourself-Variante für eine Terrassenüberdachung mit Hohlkammerplatten aus PVC, Polycarbonat oder Acryl.

Fundament und Verankerung beim Bau der Terrassenüberdachung

Für ein Terrassendach im Gartenbereich des Eigenheims ist ein Streifenfundament nicht erforderlich. Die Konstruktion muss aber dennoch auf einem sicheren Fuß stehen. Für eine leichte Konstruktion einer Terrassenüberdachung genügt ein kleiner Betonfuß. Dieses Teil erhalten Sie im Baustoffhandel und kann im Boden versenkt werden.

Mögliche Pfostenträger für das Fundament:

Stützenschuh zur Verankerung im Fundament

Stützenschuh mit Betonanker

U-Pfostenträger zum Verschrauben im Boden

Pfostenträger zum Aufdübeln

Durch den Einsatz verzinkter Pfostenträger wird jetzt das Tragwerk gut stabilisiert. Um die Aluminiumkonstruktion Ihres Terrassendachs zu errichten, rät der Fachmann, die Pfostenträger entweder direkt in den Beton einzulassen oder mit sogenannten Schwerlastankern direkt auf ein Betonfundament durch Aufdübeln fest zu verschrauben.

  • Wasserwaage
  • Richtlatte
  • Bohrmaschine und Stahlbohrer
  • Gegebenenfalls Bohrhammer mit Betonbohrern
  • Maurerschnur (zum Setzen der Stützfüße)
  • Handkreissäge oder Stichsäge zum Schneiden der Doppelsteg Hohlkammerplatten
  • Zollstock oder Bandmaß
  • Winkel
  • Pfostenträger nach Wunsch
  • 16 mm Hohlkammer Doppelstegplatten für Dacheindeckung
  • Evtl. Kantholz für das Terrassendach Tragwerk bei Holz-Unterkonstruktion

Источник: https://www.alusteck.de/terrassenueberdachung-terrassendach-selber-bauen/

Terrassendach selber bauen

Terrassendach selbst bauen

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Aktualisiert am 18. Juni 2020 von Ömer Bekar

Sehr viele nutzen gerne das schöne Wetter, um ein gemütliches Frühstück oder einen Kaffeenachmittag, einen geselligen Grillabend oder auch einfach nur ein paar erholsame und ruhige Stunden auf ihrer Terrasse zu genießen.

Aber nicht immer bleibt die Freude ungetrübt.

So kann es durchaus sein, dass die Temperaturen auf der Terrasse bei direkter Sonneneinstrahlung zu hoch sind oder Wind Blätter und Blüten aus dem Garten auf die Terrasse weht, und auch ein plötzlicher Regenschauer lässt sich nie ganz ausschließen.

In all diesen Fällen kann sich ein Terrassendach als überaus nützlich erweisen, denn es spendet nicht nur Schatten, sondern sorgt auch dafür, dass es auf der Terrasse weitgehend sauber und trocken bleibt. Terrassendächer gibt es in unzähligen Varianten, einige Beispiele sind hier zu sehen:

Nun muss der Hausherr aber nicht unbedingt auf professionelle Hilfe zurückgreifen oder sich für einen vorgefertigten Bausatz entscheiden. Bringt er etwas handwerkliches Geschick mit und hat er Spaß am Selbermachen, kann er sich sein Terrassendach nämlich auch selber bauen. Eine Idee dafür stellt die folgende Anleitung vor.

Ein Terrassendach selber bauen – diese Materialien werden benötigt:

  • 3 Holzbalken, 12 x 12 x 250cm
  • 4 Holzbalken, 12 x 12 x 75cm
  • 2 Holzbalken, 20 x 12 x 400cm
  • 6 Dachbalken, 16 x 8 x 360cm
  • Metallwinkel, Bolzen und Schrauben
  • 3 Balkenschuhe
  • Dachabdeckung nach Wunsch; beispielsweise Dachpappe, Bitumen, Latten und Dachziegel, Kunststoffplatten oder Markisenstoff

In diesem Beispiel wird ein Terrassendach gebaut, das 400cm breit und 300cm tief ist. Soll das Terrassendach ein anderes Format haben, kann die Materialliste entsprechend angepasst werden. Wichtig dabei ist aber, auf die Dimension der Hölzer zu achten, damit das Terrassendach stabil genug bleibt und den statischen Anforderungen gerecht wird.

1. Schritt: die Grundkonstruktion bauen

Für die Grundkonstruktion wird zunächst einer der beiden 400cm langen Holzbalken an der Hauswand angebracht. Dabei wird der Balken in einer Höhe von 300cm fest in der Wand verankert. Auf der Vorderseite des Terrassendachs werden anschließend die drei 250cm langen Holzbalken als senkrechte Pfosten gesetzt.

Dazu werden die drei Balkenschuhe auf einer 400cm langen Geraden mit einem Abstand von 300cm zur Hauswand in den Boden eingeschlagen oder in zuvor ausgehobene Löcher einbetoniert. In die Balkenschuhe werden anschließend die Balken gestellt, exakt gerade ausgerichtet und mit Bolzen befestigt.

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Auf die drei senkrechten Pfosten wird nun der zweite 400cm lange Holzbalken als Querverbindung montiert. Dies erfolgt mithilfe von Metallwinkeln. Um die Konstruktion zusätzlich zu stabilisieren, werden außerdem die 75cm langen Balkenstücke als Stützstreben angebracht.

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Um die erforderlichen Schnittkanten zu ermitteln, werden die Hölzer zwischen den senkrechten Pfosten und der Querverbindung angelegt. Nachdem die Schnittkanten angezeichnet sind, werden die Hölzer zugeschnitten und montiert.

Terrassendach selber bauen mit dieser Vorgehensweise

2. Schritt: die Dachkonstruktion anbringen

Nachdem das Grundgerüst steht, geht es nun mit dem Dach weiter. Hier werden nun als erstes die Dachbalken montiert. Vor der Montage müssen die Balken aber so zugeschnitten werden, dass sie bündig an der Hauswand anliegen.

Auch dabei bietet es sich wieder an, einen Dachbalken anzulegen, um so die erforderliche Schnittkante zu ermitteln. Die zugeschnittenen Dachbalken werden anschließend auf die beiden Querverbindungen aufgelegt und mithilfe von Metallwinkeln befestigt.

Die beiden äußeren Dachbalken schließen dabei bündig mit dem Grundgerüst ab, die vier übrigen Dachbalken werden mit gleichmäßigem Abstand zueinander positioniert.

Auf die Dachbalken kann nun der gewünschte Belag montiert werden. Möglich wäre beispielsweise, die Dachfläche mit Brettern abzudecken und darauf Dachpappe oder Bitumen zu vernageln.

Ebenso ist möglich, eine Konstruktion aus Dachlatten anzufertigen und diese mit Ziegeln einzudecken.

Außerdem können Kunststoff- oder Wellblechplatten als Dachbelag montiert werden und auch Markisenstoff, der zwischen die Dachsparren gespannt wird, ist denkbar.

Источник: https://www.selber-bauen.de/terrasse/terrassendach-selber-bauen/

Terrassenüberdachung selber bauen ▷ Schritt für Schritt

Terrassendach selbst bauen

Eine Terrassenüberdachung bietet Schutz vor Regen, Sonne und Wind. Wer kaum handwerkliche Erfahrung hat, sollte den Bau einem Fachmann überlassen. Doch auch der versierte Heimwerker muss einiges bedenken, will er die Terrassenüberdachung selber bauen. Sind einige Fragen vorab geklärt, geht die Arbeit mit dieser Anleitung leicht von der Hand.

Für gewöhnlich entscheiden sich Heimwerker für ein Tragwerk aus Holz und eine Eindeckung mit Kunststoff. Konstruktionen aus Metall mit gläserner Eindeckung bleiben meist dem Fachmann überlassen, weswegen sie in dieser Anleitung auch nicht berücksichtigt werden.

Bevor sich geübte Heimwerker in das Projekt „Terrassenüberdachung selber bauen“ stürzen können, müssen drei entscheidende Fragen geklärt sein:  Woraus soll die Bedachung bestehen? Wie führe ich das Tragwerk aus? Welches Fundament kommt in Frage?

In vielen Bundesländern ist der Bau einer einfachen Terrassenüberdachung übrigens nicht genehmigungspflichtig. Grundfläche, Tiefe und Höhe der Konstruktion sind dabei jedoch ausschlaggebend – im Zweifel also besser bei der zuständigen Bauaufsichtsbehörde nachfragen.

Verschiedene Materialien für das Terrassendach

Heimwerkern bieten sich vielfältige Möglichkeiten ihre Terrasse zu überdachen: Zunächst müssen sie sich entscheiden, ob das Dach glasklar, durchscheinend oder gänzlich undurchsichtig sein soll. Anschließend wird das Material der Dacheindeckung gewählt:

Für ein undurchsichtiges Terrassendach kommen vor allem Dachziegel oder großformatige Blechtafeln in Ziegeloptik in Frage.

Weitaus üblicher sind jedoch Dächer aus Glas oder Kunststoff. Ein Glasdach stellt vor allem an die Statik höhere Ansprüche. Hier ist meist der Fachmann gefragt. Einem Profi gehen auch die Arbeiten an der Unterkonstruktion leichter von der Hand, die beim Glasdach häufig aus Metall ist.

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Dächer aus Kunststoff sind sehr robust und daher langlebig und witterungsbeständig. Außerdem lassen sich PVC, Polycarbonat oder Acryl gut verarbeiten und wiegen vergleichsweise wenig. Daher entscheiden sich die meisten Heimwerker bei der Do-it-yourself-Variante für eine Terrassenüberdachung aus Kunststoff. Diese lassen sich in drei Preisklassen einteilen:

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Untere Preisgruppe

Wellplatte

Material: Polyester oder PVC
Farbe: natur, klar oder gelb
Preis: Polyester ab 5 Euro pro Quadratmeter. PVC ab 4 Euro pro Quadratmeter.

Mittlere Preisgruppe

Profilplatte

Material: Acyrlglas, Polyester, PVC oder Polycarbonat
Farbe: natur, klar oder bronze
Preis: Acyrl ab 23 Euro pro Quadratmeter. PVC ab 8 Euro pro Quadratmeter erhältlich.

Obere Preisgruppe

Hohlkammerplatte

Material: Polycarbonat oder Acyrl
Farbe: glasklar, bronze, opal-weiß
Preis: ab 30 Euro pro Quadratmeter.

Milchiges Material einbauen – Es staut Hitze nicht so sehr wie klares Material, da die Sonneneinstrahlung nicht direkt durchbricht. Außerdem sieht man bei undurchsichtigen Dächern Dreck weniger.

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Wie das Tragwerk ausgeführt wird: Holzkonstruktion, Traglast und Holzschutz

Die überwiegende Zahl der Bausätze für eine Terrassenüberdachung besteht aus Holz. Diese Bausätze umfassen allerdings oft nur die tragenden Balken und die Lattung, nicht jedoch die Bedachung. Dennoch sind komplette Bausätze in kleinster Ausführung teilweise bereits ab 500 Euro erhältlich.

Fragen Sie beim örtlichen Holzhändler: Dort sind exakt auf Maß angefertigte Zuschnitte möglich – und oft gar nicht so teuer wie allgemein vermutet.

Die größten Herausforderungen für das Terrassendach sind herbstliche Stürme und winterliche Schneelasten, doch die Statik von Tragwerken zu berechnen, ist nicht ganz einfach.

Nicht umsonst muss bei sicherheitsrelevanten Bauteilen immer ein Statiker zurate gezogen werden – der weiß dann auch etwas mit Begriffen wie Eigenlast, Schneelast oder Festigkeitsklasse anzufangen. Bei einem Fertigbausatz sind Traglast und Statik für gewöhnlich kein Problem, da sie von vorneherein berücksichtigt sind.

Empfohlen wird bei Trägerbalken eine Stärke von 160×160 Millimeter, bei Dachbalken 100×160 Millimeter. Es kann aber keineswegs schaden, die tragende Konstruktion robuster auszulegen.

Ein Carport-Bausatz lässt sich oft mit wenigen Handgriffen zu einer Terrassenüberdachung umfunktionieren.

Heimwerker, die sich bei der Gartenüberdachung für ein Untergestell aus Holz entscheiden, können zwischen zwei Varianten wählen:

  • Bauholz zum Beispiel in Form von Konstruktionsvollholz (KVH): KVH ist im Prinzip der Holzkern eines Baumstammes. Für gewöhnlich werden verschiedene imprägnierte Nadelhölzer oder Douglasie verwendet.
  • Brettschichtholz (BSH): Für BSH werden mehrere Schichten getrocknetes Nadelholz miteinander verleimt. Diese Leimbinder sind fester als normales Holz, arbeiten weniger und reißen seltener.

Bei beiden Varianten gilt jedoch: Holzschutz nicht vergessen! Heimwerker sollten alle Pfosten, Balken, Sparren und Latten vorab mit Holzöl behandeln – und alle zwei Jahre erneut Holzschutz auftragen.

Ebenso relevant ist der Korrosionsschutz: Alle Metallteile – also Schrauben und Winkel – sollten aus Edelstahl oder feuerverzinktem Stahl sein.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Holzschutz im Außenbereich.

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Die Gründung: Welches Fundament in Frage kommt

Ein Streifenfundament ist für ein Terrassendach kaum notwendig. Dennoch muss es auf sicherem Fuß ruhen. Für eine kleine, leichte Konstruktion genügt in der Regel ein Betonfuß: Eine Art Klotz, der als Fertigteil im Baustoffhandel zu haben ist und im Boden versenkt wird.

Verzinkte Pfostenträger stabilisieren das Tragwerk und verhindern, dass Holz und Boden miteinander in Kontakt kommen. Dadurch schützen sie das Holz vor Feuchtigkeit. Um die Holzkonstruktion zu errichten, werden die speziellen Stahl-Pfostenträger entweder direkt in Beton eingegossen oder aber mit Schwerlastankern auf ein Betonfundament geschraubt.

Dachüberstand von wenigstens 20 bis 30 Zentimetern einplanen, damit die stützenden Hölzer im Sockelbereich dem Spritzwasser möglichst wenig ausgesetzt sind

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Terrassenüberdachung selber bauen – das Tragwerk

1. Pfostenfundamente setzen: Fundamentlöcher circa 80 Zentimeter tief ausheben. Bis zur Hälfte mit feinem Kies füllen und diesen verdichten. Entweder fertig gegossene Betonfüße in Boden einlassen oder selbst Betonfüße eingießen. In dem Betonfuß wird der Pfostenträger – auch Stützenschuh genannt – verankert. Pfostenträger alle in gleicher Höhe einbetonieren.

Wer auf der Terrasse kein Fundament setzen kann, kann die Balken gegebenenfalls auch direkt zum Beispiel mit einer Aufschraubhülse auf dem Terrassenboden befestigen.

2. Holzpfosten einsetzen: Pfosten in den Träger oder die Aufschraubhülse einsetzen und ausrichten. Zwischen Pfostenunterseite und dem Metallboden des Pfostenträgers sollte ein Zentimeter Abstand bleiben. So lassen sich Feuchtigkeitsnester unter dem Holzpfosten vermeiden und er kommt nicht direkt mit dem Boden in Kontakt. Den Pfosten mit drei Schrauben fixieren.

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Verwenden Sie verstellbare Stützenschuhe. Dann lassen sich Maßabweichungen später korrigieren.

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3. Balken an Hauswand positionieren und ausrichten: Balken hoch genug ansetzen, damit ein Gefälle von rund 10 Grad möglich ist. Holz und Wand auf einmal durchbohren und den Rahmendübel vorsichtig mitsamt eingedrehter Schraube einschlagen. Schraubenkopf dabei nicht beschädigen.

Holzschutz auch an Stellen auftragen, die später an der Wand liegen.

4. Nun den vorderen Querbalken mit Winkeln an Stützen verschrauben.

Der Querbalken kann zusätzlich mit langen Schrauben an den Pfosten befestigt werden. Das gibt zusätzlichen Halt. Vorbohren macht in diesem Fall Sinn.

5. Auflegerbalken mit Winkelverbindern an den Pfosten befestigen: Balken, die auf dem an der Hauswand befestigten Sparren aufliegen, mit einem speziellen Spannfettenverbinder stabilisieren. Der Abstand zwischen den Dachbalken soll circa 50 Zentimeter lang sein.

Wer auf Winkel verzichten mag, kann auch eine mindestens drei Zentimeter tiefe Kerbe ausstemmen und Balken und Träger so miteinander verbinden. Am besten aber mit einer Schraube sichern.

6. Auf die Sparren nun lange Dachlatten schrauben. Diese verleihen der Wellbahn Stabilität.

7. Spätestens jetzt auf dem gesamten Tragwerk Holzschutzlasur auftragen.

8. Wie in den Bildergalerien zu sehen, kann nun beispielsweise mit einer Polyester-Wellpappe oder mit Polycarbonat-Hohlkammerplatten eingedeckt werden. Abschließend kann noch eine Dachrinne mitsamt Fallrohr befestigt werden. Auch dafür gibt es spezielle Montagesets.

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Überdachung mit Polycarbonat-Hohlkammerplatten

Wer mit Hohlkammerplatten aus Polycarbonat decken möchte, muss etwas Mehraufwand in Kauf nehmen und die einzelnen Platten mit Dichtlippen und Unter- und Oberprofilen verbinden.

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Brauche ich eine Baugenehmigung für eine Terrassenüberdachung?

Eine Terrassenüberdachung gilt als Umbaumaßnahme an einem bestehenden Gebäude.

Ob dafür eine Baugenehmigung erteilt werden muss, hängt von der Bauordnung des jeweiligen Bundeslandes und den Regelungen der jeweiligen Städte und Gemeinden ab.

Mancherorts ist zwar keine Baugenehmigung erforderlich, dafür können Bauherren dazu verpflichtet sein, das Bauvorhaben trotzdem an das zuständige Bauamt zu melden.

Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten:

  • Eine Baugenehmigung ist nicht nötig und das Bauvorhaben muss nicht gemeldet werden.
  • Das Bauvorhaben muss gemeldet werden, es ist aber keine Genehmigung erforderlich. Das Bauamt muss die Pläne der Terrassenüberdachung daher auch nicht prüfen.
  • Eine Baugenehmigung ist erforderlich und muss genehmigt werden. Das Bauamt prüft dann die Baupläne und stellt sicher, dass alle Gesetze eingehalten wurden.

Um sicherzugehen, was in ihrem Fall zutrifft, sollten Heimwerker immer beim zuständigen Bauamt nachfragen.

Wie hoch sollte eine Überdachung sein?

Die Fertigbausätze im Baumarkt haben unterschiedliche Höhen. Sie beginnen an der niedrigsten Stelle mit einer eine Durchgangshöhe von etwa 200 cm.

An der höchsten Stelle können einige Modelle eine Höhe von rund 300cm erreichen.

Wird die Terrasse gänzlich in Eigenregie gebaut, empfiehlt sich eine Höhe von 2,50 m, denn so können sich darunter auch große Personen gemütlich aufhalten, ohne sich den Kopf zu stoßen.

Welches Gefälle sollte die Überdachung haben?

Damit Regenwasser gut ablaufen kann, sollte das Dach eine Neigung zwischen mindestens fünf und höchstens 15 Grad haben.

Benötige ich ein Fundament?

Zur festen Verankerung der Säulen, die die Terrassenüberdachung tragen, kommt meist ein Punktfundament zum Einsatz.

Wer kein Fundament aushebt und die Pfeiler beispielweise nur an den Terrassenbodenplatten befestigt, läuft Gefahr, dass das Dach bei starkem Wind oder Schneelast wegbricht.

Je nach umgebender Bebauung kann das Terrassendach möglicherweise auch ohne Stützpfeiler ausschließlich an der Haus- oder Garagenwand befestigt werden. Dann wird kein Fundament benötigt.

Kann ich meine Terrassenüberdachung auch am Dach befestigen?

Ja, das geht. Bei manchen Häusern ist die Traufe des Daches zu niedrig, weshalb das Terrassendach nicht an der Fassade angebracht werden kann, dafür aber am Dach.

Eine so genannte Aufdachmontage ist nicht nur sehr komplex, sondern auch mit einem deutlich höheren Aufwand und höheren Kosten verbunden. Eigentümer sollten deshalb unbedingt einen Dachdecker hinzuziehen.

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Immer, wenn umfangreichere Bauwerke am Haus befestigt werden, muss ein Statiker prüfen, ob das Haus die zusätzliche Last überhaupt tragen kann. Üblicherweise kommen bei einer Aufdachmontage Terrassendachkonstruktionen aus leichten Materialien, wie Aluminium zum Einsatz.

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Für die Anbringung auf dem Dach müssen individuell angefertigte, spezielle Winkelhalterungen an den freigelegten Dachsparren befestigt werden. An den Winkelhalterungen wird dann ein Zusatzträger befestigt und anschließend das Terrassendach daran montiert.

Kann ich eine freistehende Konstruktion selbst bauen?

Eine freistehende Konstruktion, die nirgendwo anschließt, können geübte Heimwerker auch selbst auauen. Im Baumarkt und im Internet gibt es entsprechende Bausätze.

Worauf ist bei der Statik zu achten?

Wer Anbauten wie ein Terrassendach an bestehende Bauwerke anbauen möchte, sollte sein Vorhaben statisch berechnen lassen. Wer mit einem Fertigbausatz aus dem Baumarkt baut, braucht sich darum keine Sorgen zu machen. Bei Fertigbausätzen ist die Statik schon berücksichtigt.

Wieviel kostet eine Terrassenüberdachung?

Einfache Fertigbausätze für Terrassenüberdachungen gibt es bereits für wenige hundert Euro im Baumarkt zu kaufen. Nach oben hin sind kaum Grenzen gesetzt. Die Kosten für eine Überdachung können je nach Material und Umfang auch mehrere tausend Euro erreichen. Wer die richtigen Materialien wählt, kann Kosten sparen, die oft in Folge der Pflege und Wartung eines Terrassendachs entstehen.

Welchen Pflege- und Wartungsaufwand verursacht eine Terrassenüberdachung?

Das hängt vom eingesetzten Material ab. Der Wartungsaufwand dürfte bei den meisten Dächern überschaubar oder gar zu vernachlässigen sein. Hin und wieder sollte geprüft werden, ob die Konstruktion noch stabil ist.

Je nachdem, wie das Holz vorbereitet wurde und ob die natürliche Vergrauung erwünscht ist, muss es bei Bedarf gestrichen werden. Bei flachen Dächern wird nicht jeder Schmutz vom Regen weggewaschen, dann muss das Terrassendach von Zeit zu Zeit abgespritzt werden.

Um überall ranzukommen empfehlen sich Bürsten mit Teleskopgriff, die an den Gartenschlauch angeschlossen werden können. Betreten sollten Eigentümer ihre Überdachung allerdings nicht, wenn nicht sicher ist, dass diese die zusätzliche Last auch aushält.

Vor dem Herbst und nach dem Winter sollten Eigentümer zudem die Wasserabflüsse reinigen, sodass sie nicht durch Laub und Schmutz verstopfen.

Sollte ich meine Terrassenüberdachung versichern lassen?

Wer im Schadensfall nicht selbst auf den Kosten sitzenbleiben will, sollte die Terrassenüberdachung gleich nach Fertigstellung seiner Wohngebäudeversicherung melden. Oft sind solche Erweiterungen dort bereits mitversichert oder können mitversichert werden. Damit ist das Dach gegen Sturm-, Wind-, und Hagelschäden abgesichert.

Ihre Meinung zählt

Источник: https://www.bauen.de/a/terrassenueberdachung-selber-bauen.html

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