Tiny Office: So nutzen Sie ein Tiny House als Büro

Büro im Grünen: das Tiny House als Garden-Office • TINY and small HOUSES

Tiny Office: So nutzen Sie ein Tiny House als Büro

Tiny Houses werden auch zur “Auslagerung” von Büroräumen immer beliebter. Der Trend, Ressourcen zu schonen und möglichst wenig Raum zu verbrauchen, hat sich auch auf den Schreibtischen von Gewerbetreibenden und in kreativen Köpfe einen Platz erobert.

Was für die einen eine kostengünstige Lösung mit unerwartetem Sparpotenzial ist, ist für die anderen die Gelegenheit, ihren Arbeitsplatz bis ins Detail individuell auszustatten. Denn wo Mietkosten niedrig gehalten werden können, bleibt mehr Geld übrig, um bei Bedarf in den Innenausbau zu investieren.

Tiny Houses, Zirkuswagen und Bauwagen sind für kreative Unternehmer eine schöne Alternative, einen zusätzlichen Arbeitsplatz im Grünen zu schaffen.

Gute Planung ist das A und O

Wer wenig Raum hat, sollte sich ganz genau überlegen, wie das Büro aussehen soll. Eine sorgfältige Planung des Grundrisses ist deshalb besonders wichtig.

Im Gegensatz zu einem Tiny House, das zum Wohnen und Schlafen genutzt wird, bleibt in Tiny Houses zum Arbeiten mehr Platz, da nur wenige Funktionsbereiche abgebildet werden.

Soll im Tiny House, Zirkuswagen oder Bauwagen eine Toilette und eine Kochgelegenheit eingebaut werden, so ist das entsprechend bei den Anschlüssen (Wasser/Abwasser) zu berücksichtigen oder eine alternative Lösung einzubinden. Ebenfalls ist eine Teeküche und eine bequeme Sitzecke für die Kaffeepause eine sinnvolle Einrichtung.

Büromöbel passgenau herstellen

Der wichtigste Funktionsbereich jedoch ist der Arbeitsplatz. Wer ein Büro nach seinen eigenen Vorstellungen bauen kann, der kann es quasi auf Maß schneidern.

Ergonomische Arbeitshöhen, ausreichend Platz für PC, Ablage und großzügige Arbeitsflächen sind ein absolutes Muss. Ein Stehpult im Büro sorgt für Bewegung und beugt Fehlbelastungen und Verspannungen im Rücken sowie im Schulter- und Nackenbereich vor.

Hilfreiche Tipps zum Einrichten eines gesunden Arbeitsplatzes sind hier zu finden.

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Eine wichtige Rolle im durchdachten Büro spielen die Verstauungsmöglichkeiten. Häufig genutzte Ordner sollten in erreichbarer Nähe stehen, sensible Daten unter Verschluss gehalten werden. Passende Bücher- und Ordnerregale zum Beispiel aus MDF und Birke Multiplex lassen sich online bestellen und farblich an die eigenen Vorstellungen anpassen.

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Auch Unterschränke unter der Tischplatte, besonders schmale Regale für die Wandflächen neben der Tür und andere Spezialanfertigungen, die den Gegebenheiten im individuellen Bürowagen gerecht werden, lassen sich herstellen und einbauen. Sie bieten Platz für Papiere, Bücher, Akten und sorgen so dafür, dass alles Nötige übersichtlich verstaut wird.

Farbkonzept im Bürowagen

Marketingagenturen werben mit Farbkonzepten für die Büroausstattung und greifen häufig auf grundlegendes Wissen zurück: Goethes Farbenlehre.

Er sagte über die Ästhetik der Farben, dass diese über das Auge auf das Gemüt wirken. Farbe könne den Geist beeinflussen, so der Kern seiner Arbeit zur Farbenlehre.

Er sortierte die Farben auf seine Weise und stattete sie mit Eigenschaften aus, die bis in die heutige Zeit hinein als gültig angesehen werden:

Gelbheiter, sanft, angenehm, wohltuend
Orangeenergetisch, wärmend
Zinnober, Menning (starke rote- rotorange Farben)gewaltsam, höchst energetisch
Blaukühlend, beruhigend, schattenhaft,
Rotblau/Violettunruhig, hektisch

Quelle: Goethes Farbenlehre, Seite 17 ff.

So individuell die Menschen sind, die sich ein Büro im Zirkuswagen oder Bauwagen einrichten, so individuell ist auch ihre Farbwahl. Wer es warm, gemütlich und energetisch haben will, entscheidet sich für eine Kombination von gelb und orange. Wer ohnehin ein heißblütiger Mensch ist und temperamentvoll durch den Tag geht, bevorzugt vielleicht Blautöne, um ein mentales Gegengewicht zu setzen.

Welche Farbe auch immer dem Temperament entspricht, eine Farbe will in Szene gesetzt werden. Die richtige Beleuchtung sorgt nicht nur für die passende Atmosphäre, sondern sie ist auch immens wichtig, um gesund zu arbeiten.

Optimale Ausleuchtung erhöht die Konzentrationsfähigkeit und lässt Ermüdungserscheinungen nicht so schnell auftreten. Wenn noch ein wenig Platz ist, lässt sich die Natur ins Büro holen. Grünpflanzen beleben den Arbeitsplatz.

Sie nehmen nicht nur Einfluss auf das Kleinklima, sie filtern auch feinen Staub aus der Luft – das ist wohltuend für Körper und Geist und steigert die Produktivität.

Bildquelle: pixabay.com (Bild 1), Tischlerei Bock (Bild 2)

Источник: https://tiny-houses.de/tiny-house-buero-garden-office/

Tiny House in Deutschland: Was ihr über Kosten, Bau und Stellplätze wissen müsst

Tiny Office: So nutzen Sie ein Tiny House als Büro

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Ein umweltfreundliches Eigenheim mit kleinem Garten, keinen Stress mit den Nachbarn und trotzdem keinen finanziellen Klotz am Bein: Die Idee, in einem Tiny House zu leben, klingt schon verlockend. Anbieter für Mini-Häuser gibt es inzwischen auch in Deutschland genug. Die Preise gehen ab 27.000 Euro los.

Janko Fuhrmann vom Verband privater Bauherren schätzt das Interesse an den Minihäusern aktuell trotzdem noch gering ein. Statt sich ein Tiny House zu bauen, greifen viele Singles nach wie vor lieber zur Eigentumswohnung.

Ein Grund dafür ist, dass geeignete Grundstücke besonders in Ballungsgebieten rar sind und die kleinen Häuschen einer Genehmigung bedürfen. Wir haben nachgefragt, was ihr auf dem Weg zum eigenen Mini-Haus beachten müsst.

Wo darf ich mein Tiny House hinstellen?

Generell ist der Bau eines Hauses immer genehmigungspflichtig. Selbst wenn das geplante Objekt auch noch so klein ist.

„Für alle baulichen Anlagen, die im Erdboden verankert sind, gilt das Bauordnungsrecht. Ganz egal, wie groß sie sind“, erklärt Janko Fuhrmann.

Sobald ein Gebäude ein Fundament hat, handelt es sich also um eine bauliche Anlage. Und als solche ist das Tiny House genehmigungspflichtig.

Vor der Errichtung eines Minihauses muss also ein Bauantrag bei der zuständigen Behörde gestellt werden.

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Das gilt übrigens auch dann, wenn ihr euer Häuschen auf das Flachdach eines Nachbarn stellen wollt. „Auch mit solchen Bauten tangiert man öffentliches Recht“, erklärt Fuhrmann.

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„Man ist immer an das Baurecht gebunden. Und alles, was öffentliches Recht ist, muss zu 100 Prozent erfüllt werden.“

Das gilt allerdings nicht für Mini-Häusern, die auf einem Anhänger untergebracht sind: „Sobald es auf einem Wagen steht, ist es keine bauliche Anlage mehr.“ Die Häuschen auf Rädern unterliegen stattdessen dem Straßenverkehrsrecht.

Kann die Gemeinde mir den Bau eines Kleinsthauses verweigern?

„Nur weil ein Gebäude zu klein ist, darf sein Bau von der Gemeinde nicht verweigert werden. Problematisch sind eher Häuser, die zu groß sind“, meint Fuhrmann. Wild drauflos bauen, dürft ihr aber auch dann nicht, wenn es sich um ein Mini-Haus handelt. Zuvor ist zu klären, ob ein Bebauungsplan für das Gebiet vorliegt.

In diesem Fall müsst ihr dessen Vorgaben erfüllen. Gibt es keinen Bebauungsplan, seid ihr gezwungen, euch beim Bau eures Eigenheims nach der umliegenden Bebauung zu richten.

„Es kann beispielsweise sein, dass Flachdächer nicht erlaubt sind, sondern es ein Satteldach sein muss, oder es gibt Vorschriften über die Art der Eindeckung oder der Bauflucht“, erklärt Fuhrmann.

Damit ihr später nicht enttäuscht werdet, solltet ihr vor dem Grundstückskauf eine Bauvoranfrage stellen, um zu klären, ob ihr euer Traumhäuschen dort tatsächlich verwirklichen dürft. „Ein Bauantragsverfahren kostet zwischen 200 und 300 Euro. Eine Bauvoranfrage nur etwa ein Zehntel davon“, schätzt Fuhrmann.

Wie finde ich ein geeignetes Grundstück?

Das größte Problem bei der Planung eines Tiny Houses dürfte die Wahl eines geeigneten Grundstücks sein, schätzt Fuhrmann. „Die Flächen, die dafür in Frage kommen, für die gibt es aller Wahrscheinlichkeit nach keinen Bebauungsplan. Die sind meist in Ballungsgebieten.

Besonders im innerstädtischen Bereich wird es aber schwierig werden, einen Bauplatz zu finden. Weil viele leerstehende Flächen in der Hand von Bauträgern sind. Da braucht man nicht mit einem individuellen Entwurf zu kommen“, meint der Experte vom Verband privater Bauherren.

Stattdessen ist Eigeninitiative gefragt. Spürt Baulücken auf, fragt Freunde und Bekannte aus, ob sie leerstehende Flächen kennen. „Das Sinnvollste ist, rumzufragen und selbst die Augen nach passenden Grundstücken offen zu halten. Wird man fündig, kann man sich beim Grundbuchamt die Auskunft holen, wem das Land gehört. Man muss eben nachfragen, ob man da bauen kann“, meint Fuhrmann.

Kann ich auf ein Freizeitgrundstück ausweichen?

Wer sich ein autarkes Häuschen zulegen will, der wird sich auch die Frage stellen, ob es auf einem Freizeitgrundstück nicht am besten aufgehoben ist. Denn die Preise für ein Freizeitgrundstück sind in der Regel deutlich niedriger als die für Bauland.

Was auf einem solchen Grundstück erlaubt ist, lässt sich allerdings nicht pauschal beantworten. Bevor ihr mitten im Wald ein Minihaus errichtet, solltet ihr euch ebenfalls zuerst bei der zuständigen Baubehörde erkundigen, was auf dem Grund erlaubt und was unzulässig ist.

In einigen Fällen dürft ihr auf einem Freizeitgrundstück nämlich nicht einmal einen Wohnwagen abstellen.

Und was ist mit der Schrebergartensiedlung?

Welche Bauten in einer Kleingartensiedlung verboten sind, entscheidet in der Regel nicht der Gesetzgeber, meint Fuhrmann. „Eine Kleingartensiedlung muss man sich wie einen Staat im Staat vorstellen.

Was dort erlaubt ist, das hängt von der Satzung der Kleingartengemeinschaft ab. Da gilt nicht mehr das Baurecht.

Wenn die Gemeinschaft der Kleingartenbesitzer den Bau eines Minihauses genehmigt, muss man keinen Bauantrag stellen“, erklärt Fuhrmann.

Allerdings handelt es sich bei den Parzellen in Schrebergärten meist nicht um erschlossene Grundstücke. „Man darf dort auch keinen Erstwohnsitz anmelden“, erklärt Janko Fuhrmann: „Wenn es in der Kleingartensiedlung keinen stört, dass man dort Vollzeit wohnt, wird es vermutlich keiner melden. Sowas wird ja nicht überprüft. Das hängt einfach von den Nachbarn ab.“

Ich habe ein Grundstück gefunden — was nun?

Wer ein hübsches Fleckchen für sein Tiny House gefunden und per Bauvoranfrage geprüft hat, ob die Aussichten für eine Genehmigung gut stehen, muss trotzdem einen Bauantrag einreichen.

Das geht allerdings nicht durch eine Privatperson, sondern muss durch einen berechtigten Ingenieur erfolgen.

Zusammen mit dem Bauantrag müsst ihr alle wichtigen Unterlagen einreichen, beispielsweise einen Lageplan, Grundrisse, Zeichnungen von dem geplanten Baukörper und einen Wärmeschutznachweis. Wie lange das Bauantragsverfahren dauert, hängt vom jeweiligen Bezirk ab.

„Mit zwei Wochen darf man aber schon rechnen“, meint Fuhrmann. Um einen Bauantrag zu stellen, müsst ihr übrigens noch nicht Eigentürmer des Grundstücks sein. Es ist also sinnvoll, erst zu prüfen, ob ihr eurer Traumhäuschen überhaupt bauen könnt, bevor ihr euer Erspartes für ein Grundstück auf den Kopf haut.

Warum ist es so schwer, in Deutschland ein Tiny House zu besitzen?

Wer von einem Tiny House träumt, der stellt sich meistens vor, wie sein Häuschen mitten im Grünen steht. Auf einer Wiese, in einem Wald, an einem See. Zudem wollen viele Menschen auch mit ihrem Tiny House mobil bleiben. Vielleicht einmal ein paar Monate an dem einen Platz stehen, dann wieder an einem anderen.

Das Problem: Wenn ihr ein Tiny House besitzen wollt, gelten für euch die gleichen Vorschriften, als wenn ihr in einem großen Haus wohnt. Derzeit gibt es im deutschen Baurecht außerdem keine Unterscheidung zwischen mobilen und immobilen Wohnformen. Heißt: Wer in einem Tiny House wohnen will, selbst wenn es auf Rädern steht, der kann es nicht einfach auf einer Wiese abstellen.

Der braucht Baugrund und Infrastruktur — einen Anschluss an das Straßennetz, an die Kanalisation sowie das Wasser- und Stromnetz. Die Krux mit dem Baugrund: In der Nähe von Großstädten kann man schon einmal mit 1.700 Euro pro Quadratmeter rechnen. Gerade für Menschen, die mit ihrem Tiny House mobil bleiben wollen, lohnt sich diese große Investition in ein Grundstück nicht.

Mehr dazu: In Deutschland scheitern viele, die vom Tiny House träumen, an der bitteren Realität

Gibt es schon Stellplätze für Tiny Houses in Deutschland?

Es gibt gute Nachrichten für alle, die in Deutschland vom Leben im Tiny House träumen. Erste Vereine, aber auch Kommunen, gehen bedeutende Schritte, um das Tiny House ins Stadtbild zu integrieren.

In Dortmund etwa hat sich Stadtplaner Gerald Kampert des Themas angenommen. Im März 2019 beschloss die Stadtregierung, einen verlassenen Sportplatz im Speckgürtel zu einer Tiny Village zu machen. Auf dem vorgesehenen Baugrund sollen keine rollenden Tiny Houses, sondern nur feststehende Minihäuser zugelassen sein.

Bis 2022 könnten auch schon die ersten Tiny Houses im Urban Ecovillage Hannover fertig sein. In Hannover ist ein „experimentelles Wohn- und Lebensquartier für circa 1.000 Menschen“ geplant.

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Als Vorreiter des Trends gilt außerdem Warendorf, eine Stadt in Nordrhein-Westfalen, wo die Freien Wähler im vergangenen Jahr erfolgreich im Rat der Stadt Planungsbudget für eine Tiny-House-Siedlung beantragten. 15 bis 25 Stellplätze sind geplant — erst einmal nur für Tiny Houses auf Rädern. Erste Testareale sind schon gefunden.

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Mehr dazu: Der Hype ums Tiny House ist so groß geworden, dass die ersten deutschen Städte Maßnahmen ergreifen

Nachteile des Lebens in einem Tiny House

Das Leben in einem Tiny House ist nicht immer so romantisch, wie sich das viele vorstellen. Business Insider USA hat mit einigen Menschen gesprochen, die schon länger in einem Tiny House leben. Zu den Nachteilen gehören schnelle Abnutzung, begrenzter Platz und beschränkte Stellplatzmöglichkeiten. Hier erfahrt ihr mehr:

Wenn ihr bereit seid, euch auch auf die Nachteile einzulassen, dann kann das Leben in einem Tiny House auf jeden Fall schön werden.

Tiny House: Diese Fotos zeigen, wie das Leben in einem Tiny House aussehen kann

Ihr möchtet mehr zum Thema Tiny House erfahren? Wir haben für euch die wichtigsten Tipps und Informationen zusammengefasst:

Источник: https://www.businessinsider.de/leben/wohnen/plant-ihr-ein-tiny-house-in-deutschland-das-muesst-ihr-wissen-r/

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