Treiben Sie die Kosten nicht unnötig hoch – 5 Spartipps für Ihr neues Schlafzimmer

Bare Münze wert: Unsere 33 Energiespar-Tipps – jetzt lesen!

Treiben Sie die Kosten nicht unnötig hoch – 5 Spartipps für Ihr neues Schlafzimmer

Herd und Kühlkombi verwenden wir jeden Tag. Da lohnen sich diese cleveren Tricks zum Energie sparen im Haushalt ganz besonders:

Schnellkochtopf nehmen: Ist super effizient. Damit können Sie bis zu 40 Euro im Jahr sparen.

Restwärme nutzen: Stellen Sie den Herd etwa zehn Minuten vor Ende der Kochzeit ab.

Wasserkocher verwenden: Er bringt das Wasser viel schneller zum Kochen als der Herd – mit weniger Stromverbrauch.

Mit Deckel kochen: Ohne benötigen Sie ein Vielfaches an Energie. Achten Sie auch darauf, dass der Deckel zum Topf passt – und richtig abschließt. Das hilft beim Energiesparen!

Clever aufstellen: Kühlgeräte nicht neben dem Herd platzieren und vor Sonneneinstrahlung schützen. Jedes Grad weniger Umgebungstemperatur senkt den Verbrauch um sechs Prozent.

Die richtige Temperatur: Kälter als sieben Grad muss der Kühlschrank nicht sein. Das Gefrierfach auf 18 Grad einstellen. Geben Sie außerdem nur komplett ausgekühlte Speisen hinein.

Energie sparen durch Abtauen: Immer, wenn sich dicke Eisschichten gebildet haben. Die sorgen dafür, dass der Kühler mehr arbeiten muss.

Heizung: Im Winter Energiesparen

Die Heizung verbraucht etwa drei Viertel der Energie im Haushalt. So halten Sie die Kosten niedrig:

Fenster nicht kippen: Weil so die Räume zu sehr auskühlen, gehen pro Jahr 200 Euro flöten. Lieber mehrmals am Tag stoßlüften und die Heizung währenddessen aber abdrehen.

Nicht übertreiben: Die Räume nicht erst überheizen und dann durch Lüften wieder herunterkühlen.

Laut des Deutschen Mieterbunds sind das die idealen Zimmertemperaturen – auch fürs Energiesparen: in Wohnräumen 20 bis 22 Grad, in der Küche 18 bis 20, im Schlafzimmer 16 bis 18 und im Badezimmer maximal 23. Die Absenkung der Temperatur um ein Grad spart sechs Prozent der Heizenergie.

Heizung freihalten: Stehen Möbel vor dem Heizkörper oder ist er mit Gardinen verhangen, kostet das bis zu 15 Prozent der abgegebenen Wärme.

Timer anbringen: Mit einem Heizkörperregler können Sie einstellen, wann die Heizung an- und ausgehen soll.

So wird wirklich nur zu sinnvollen Zeiten geheizt – und Sie müssen nicht jeden Tag daran denken, die Temperatur herunterzudrehen, wenn Sie zur Arbeit gehen.

Praktisch: ein Timer, den Sie von unterwegs mit dem Handy steuern können (z. B. von RWE, ca. 50 Euro). Kommen Sie mal spät heim, verschieben Sie den Heizstart einfach nach hinten.

Ritzen abdichten: Überprüfen Sie, ob die Fenster und Türen dicht sind. Der Test: Klemmen Sie ein Blatt Papier zwischen Rahmen und Fenster. Lässt es sich problemlos herausziehen, muss eine neue Dichtung her.

Finger weg von Lüftern: Kleine Elektro-Öfen und Heizungslüfter nur im absoluten Notfall verwenden. Denn sie verbrauchen enorm viel Energie.

Dämmfolien anbringen: Gibt’s im Baumarkt (ca. 20 Euro). Sie kommen hinter die Heizung, da die Wände hier oft dünn sind.

Energie sparen – Tipps fürs Waschen:

Ein Maschinengang kann Sie mehr als einen Euro kosten. So wird’s durch Energie sparen billiger:

Voll beladen: Schon bei der Anschaffung der Maschine drauf achten, dass die Trommel nicht zu groß ist. Für eine vierköpfige Familie reichen sechs Kilo Fassungsvermögen. Für kleine Haushalte fünf. Generell gilt: die Trommel nur so voll laden, dass oben noch eine Faust hoch Platz ist.

Nicht zu heiß einstellen: Normale Buntwäsche wird auch bei 30 Grad sauber. 40-Grad-Wäsche verbraucht 40 Prozent mehr Energie, 60-Grad-Wäsche noch mal 40 Prozent mehr.

Schleudern statt trocknen: Die Wäsche lieber etwas länger schleudern lassen, statt sie in den Trockner zu geben. Denn der verbraucht viel mehr Energie.

Bügelfeucht wählen: Wenn Sie doch den Trockner anschmeißen: Bügelwäsche nicht auf „schranktrocken“, sondern auf „bügelfeucht“ stellen. Die Kleidung lässt sich leichter bügeln, wenn sie etwas feucht ist – und der Trockner hilft so beim Energie sparen mit.

Energiesparen bei der Beleuchtung:

Auch in der dunklen Jahreszeit können Sie Energie sparen – die Tipps dazu:

LEDs verwenden: Die machen ein viel schöneres Licht als Halogenlampen und halten bis zu 15 Jahre. Sie sparen auf die Zeit gerechnet 180 Euro pro Lampe.

Helle Wände: Verstärken die Beleuchtung. Und Sie kommen auch mit niedrigen Wattzahlen aus. Übrigens: Den gleichen Effekt haben helle Lampenschirme.

Bewegungsmelder: Die Installation ist vor allem bei der Außenbeleuchtung sinnvoll, damit sie nicht dauerhaft brennt. Solarkraft nutzen: Ob Lampen für den Vorgarten oder Tischleuchten für die Fensterbank: Es gibt immer mehr schöne, solarbetriebene Varianten.

Solarkraft nutzen: Ob Lampen für den Vorgarten oder Tischleuchten für die Fensterbank: Es gibt immer mehr schöne, solarbetriebene Varianten.

Sparsam dekorieren: Wenn es auf die Feiertage zugeht, verwenden Sie statt bunter Lichterketten und opulenter Leucht-Deko lieber Gebasteltes oder Kerzen als Adventsschmuck.

Energie sparen – Tipps rund ums Warmwasser:

Wasserhahn abdrehen: Es klingt simpel. Aber viele Menschen lassen das Wasser beim Zähneputzen unnötig lange laufen – und haben es dann auch noch auf warm gestellt. Vermeiden Sie das ganz bewusst.

Nicht per Hand abwaschen: Moderne Spülmaschinen verbrauchen tatsächlich weniger Warmwasser. Sie benötigen nur 0,5 bis 0,7 Liter pro Gedeck. Und ganz ehrlich: Die Maschine erspart uns eine Menge Arbeit. Allerdings sollte das Gerät immer voll beladen sein.

Solarenergie: Haben Sie ein Haus? Schon mal über Sonnenkollektoren zum Energiesparen nachgedacht? Nur 1,5 Quadratmeter pro Kopf reichen aus, um 60 Prozent des Warmwasserdarfs zu decken. In sonnigen Gebieten sogar mehr.

Lieber duschen: Es sei denn, Sie lassen zehn Minuten lang das Wasser auf sich prasseln. In eine Wanne passen etwa 120 Liter für ca. 55 Cent. Rund drei Minuten duschen verbraucht dagegen nur etwa 40 Liter für ca. 20 Cent.

Sparbrausekopf: Pro Minute verbraucht er zwei Drittel weniger Wasser als ein normaler.

Kalt Hände waschen: Oft ist der Hahn auf warm gestellt, obwohl wir uns nur kurz die Hände waschen wollen. Gewöhnen Sie sich an, den Hebel nach jedem Gebrauch in den kalten Bereich zu schieben.

Energiesparen bei Haushaltsgeräten:

Wohnzimmer, Küche, Arbeitszimmer – überall lassen sich die großen Stromfresser zum Energie sparen im Haushalt mühelos austricksen:

Klein, aber fein: Ein Sandwichmaker verbraucht weniger als der Ofen, ein Laptop weniger als ein Stand-PC.

Richtig anschließen: Viele Spül- und Waschmaschinen können direkt an den Warmwasseranschluss angeschlossen werden. Dadurch ersparen Sie sich das Aufheizen des Wassers. Voraussetzung: Das Wasser wird mit Gas oder Öl erhitzt.

Steckerleisten mit Schalter: So können Sie alle Geräte komplett abschalten. Denn auch der Standby-Modus frisst Strom.

Energielabel beachten: Geräte mit einem A+++ verbrauchen am wenigsten, jene mit
einem G am meisten.

Источник: https://www.idee-fuer-mich.de/energiesparen-die-33-besten-spartipps-84.html

Die 20 besten Tipps zum Heizkosten sparen

Treiben Sie die Kosten nicht unnötig hoch – 5 Spartipps für Ihr neues Schlafzimmer
Heizkosten sparen © Digitalpress, fotolia.com

Etwa ein Viertel der verbrauchten Energie geht pro Jahr auf das Konto der Heizung. Daher ist wichtig, dass die einzelnen Räume genau richtig beheizt werden.

Für verschiedene Zimmer im Haus oder in der Wohnung gibt es unterschiedliche Temperaturen, die für den jeweiligen Raum ideal sind. So sollte in Wohnräumen die Zimmertemperatur bei rund 20 Grad liegen.

Hierfür muss man das Thermostat auf Stufe drei stellen. Im Bad darf die Temperatur sogar bei rund 23 Grad liegen. Hierfür muss der Heizungsknopf zwischen Stufe 3 und 4 stehen.

Auch das Kinderzimmer darf angenehme 22 Grad haben.

Energie und Kosten sparen mit richtig justierten Thermostaten

Im Schlafzimmer dagegen sind kühle 15 bis 16 Grad angenehm, ebenso wie in der Küche. Hier genügt die Einstellung auf Stufe 2. Bei ungenutzten Räumen oder Dielen kann die Thermostat-Einstellung sogar nur auf 1 stehen. Als Regel gilt: Jedes Grad weniger spart in etwa sechs Prozent an Heizkosten.

Heizungsthermostate: Achten Sie auf die richtige Einstellung

2. Nicht zu kühl – nicht zu warm

Wer zu wenig heizt, nur um zu sparen, tut sich keinen Gefallen. Sinkt die Temperatur unter zwölf Grad, nimmt es zu lange Zeit in Anspruch, um die Räume wieder aufzuheizen.

Hinzu kommt, dass Zimmer, die nie richtig beheizt werden und ständig zu kalt sind, von Schimmel befallen werden können. Feuchtigkeit kondensiert nämlich an kalten Wänden.

Daher ist es wichtig, dass die Temperatur bei mindestens 15 Grad liegt.

Zu viel zu Heizen ist dem Spargedanken ebenfalls abträglich. Werden Räume stetig zu stark beheizt, sinkt die Luftfeuchtigkeit in diesen Zimmern zudem ab. Dadurch steigt das Risiko für Atemwegserkrankungen und Erkältungen.

Räume richtig temperieren: Nicht zu warm aber auch nicht zu kalt

3. Türen zu wenig beheizten Zimmern schließen

Türen zu Räumen, die wenig beheizt werden, sollten nicht offen stehen. Dadurch kühlen Zimmer, die eigentlich warm bleiben sollen, aus, während Räume, in denen Kühle herrschen soll, unnötig erwärmt werden.

Außerdem steigt dadurch die Gefahr der Kondenswasserbildung, das an den Außenwänden des kühleren Zimmers entstehen kann, sobald wärmere Luft aus anderen Räumen eindringt. Das ist auch der Grund dafür, warum Schlafzimmer morgens gelüftet werden sollten.

So kann die Feuchtigkeit, die über Nacht entstanden ist, besser abziehen.

Geschlossene Türen reduzieren Heizkosten und vermeiden Schimmel

4. Im Urlaub heizen – ja oder nein?

Bevor Verbraucher in die Ferien fahren, sollten sie ihre Heizkörper nicht komplett herunterfahren. Es ist besser, sie bei niedrigerer Temperatur beständig weiterlaufen zu lassen. Eine durchschnittliche Temperatur von zwölf Grad ist für den kurzen Zeitraum Urlaubsreisen ideal. Bei kürzeren Reisen, zum Beispiel bei ein oder zwei Tagen, sind 15 Grad die optimale Temperatur.

5. Programmierbare Thermostate einbauen

Programmierbare Thermostate haben den Vorteil, dass Hausbewohner die Wärmezufuhr ihren individuellen Bedürfnissen anpassen können.

Die Geräte sind mit einer Elektronik versehen, die minutengenau bestimmt, wann die Temperatur steigt und wieder absinkt. Während der Nachtstunden wird die Wärme durch die Zeitschaltuhr gesenkt und morgens wieder hochgefahren.

Praktisch ist, dass auch täglich wechselnde Zeiten eingegeben werden können, zum Beispiel für die Wochenenden.

Heizkörper Thermostate: Elektrische und mechanische Lösungen

6. Heizkörper nicht zustellen

Wer Heizkosten sparen möchte, sollte seinen Heizkörpern auch die Chance geben, ihre Wärme ungebremst abzugeben. Das soll bedeuten: Heizungen sollten nicht mit schweren Möbeln zugestellt werden. Auch dicke Gardinen oder Vorhänge sowie Holzvertäfelungen verhindern, dass die warme Luft ausströmen kann und sollten daher gemieden werden.

Heizkörper nicht zustellen

7. Entlüften von Heizkörpern

Heizkörper sollten in regelmäßigen Abständen entlüftet werden. Erstes Indiz dafür, dass ein Entlüften vonnöten ist, ist wenn die Heizkörper anfangen zu gluckern oder nicht mehr richtig aufheizen.

Dies bedeutet nämlich, dass zu viel überschüssige Luft in ihnen ist. Idealerweise werden Heizungen einmal jährlich mit einem speziellen Schlüssel entlüftet, am besten, bevor die Heizperiode beginnt.

Durch diese Maßnahme können Verbraucher ihre Heizkosten um bis zu 15 Prozent senken.

Die Heizkörper zu entlüften ist nicht schwer

8. Richtiges Lüften

Richtiges Lüften ist das A und O. In einem Vier-Personen-Haushalt verdunsten täglich etwa zehn Liter Wasser. Diese Feuchtigkeit muss abziehen, da die Wände sonst Schimmel ansetzen könnten.

Daher sollten Zimmer zwei Mal am Tag für jeweils zehn Minuten gelüftet werden. Hierfür sollte man das Fenster kurz weit öffnen. Idealerweise öffnet man gleichzeitig ein gegenüberliegendes Fenster, so dass Durchzug entsteht.

Während dieser Zeit sollten die Thermostate an den Heizkörper selbstverständlich heruntergedreht werden.

So lüften Sie richtig

9. Keine dauergekippten Fenster

Wer seine Fenster den ganzen Tag gekippt hält, mag viel frische Luft in seinen Räumen haben. Die Heizleistung treibt dies aber unnötig in die Höhe – und damit die Kosten. Es dauert bis zu 75 Minuten, bis die warme Luft die kalte ersetzt hat, da die Räume wesentlich ausgekühlter sind als nach Stoßlüften. Außerdem kühlen die Wände aus. Dadurch steigt das Risiko, dass Schimmel entsteht.

Richtig Lüften: Stosslüften, nicht Dauerkipp

10. Über Nacht die Fenster geschlossen halten

Damit die Wärme im Haus bleibt, sollten Verbraucher die Fenster in der Nacht geschlossen halten. Rolläden und Fensterläden sollten ebenfalls gut geschlossen bleiben. Morgens heißt es dann: Gut durchlüften!

Heizkosten sparen: Rolladen in der Nacht herunterlassen

11. Schwachstelle Rolllädenkasten und Heizkörpernische

In Altbauten sollten Rolllädenkästen unbedingt gedämmt werden. Gerade hier dringt oft Kaltluft ein. Während die Fenster meist durch doppelte Verglasung isoliert wurden, werden Rolllädenkästen oft vergessen. Weiche Dämmmatten sind besonders geeignet, um die Kästen nachträglich zu isolieren. Sie werden an der Innenseite des Kastens angeklebt.

Auch durch Heizkörpernischen zieht oft ein kalter Wind ins Haus, da dort die Wände dünner sind. Das wiederum bedeutet einen Wärmeverlust. Hier sollten Verbraucher unbedingt auch nachträglich dämmen.

Heizkörpernischen sind unnötige Wärmebrücken

12. Wände und Heizungsrohre dämmen

Bei einer Haussanierung ist eine gute Fassadendämmung wichtig. So bleibt im Winter die Kälte draußen und im Sommer die Hitze. Bei einer gleichmäßigen Dämmung wird die Wärme in den Zimmern gespeichert.

Die Wände bleiben trocken und frei von Schimmel. Häuser können auch nachträglich von außen isoliert werden. Eine andere Möglichkeit ist, die Zimmer durch eine Innendämmung zu isolieren.

Dabei wird das Dämmmaterial an den Zimmerwänden angebracht.

Heizungsrohre mit Isolierung © Otto, stock.adobe.com

Auch die Heizungsrohre sollten gut isoliert werden, beispielsweise mit einer Ummantelung aus Schaumstoff. Vor allem dort sollte man Leitungen dämmen, wo sie durch ungeheizte Räume wie zum Beispiel Keller verlaufen. Die Heizkostenersparnis liegt bei rund acht Prozent.

Sinnvolle Maßnahme: Die Dämmung der Heizungsrohre

13. Fenster müssen dicht sein

Auch die Fenster sollten auf Eindringen von Zugluft überprüft werden. Auch doppelt verglaste Scheiben bringen nur wenig Nutzen, wenn die Rahmen undicht sind und kalte Luft hereinströmt. Mit aufklebbaren Isolierbändern lässt sich hier leicht Abhilfe schaffen. Absolut dichte Fenster können eine Kostenersparnis von bis zu 30 Prozent bringen.

Intakte Fensterdichtung spart Energie

14. Türen abdichten

Was für Fenster gilt, gilt auch für Türen. Sind sie undicht, sollten Verbraucher ebenfalls abdichten. Hierfür eignen sich Schaumstoffstreifen zum Aufkleben. Zieht unter den Türen Luft hindurch, sollten Bürstendichtungen am Türblatt angebracht werden. Oder ganz einfach Zugluftstopper verwenden, die vor die Tür gelegt werden können. So bleibt kalte Luft ebenfalls draußen.

Die Dichtungen der Türe sind wichtig für den Wärmeschutz

15. Heizungsanlage warten lassen

Hausbesitzer sollten ihre Heizungsanlage jährlich warten lassen. Das spart bis zu fünf Prozent an Heizkosten. Ist nämlich der Brenner ungenau eingestellt, steigt der Energieverbrauch. Die Wartung sollte ausschließlich ein Fachmann vornehmen.

Die jährliche Wartung der Heizung hilft Energie zu sparen

16. Austausch der Heizungspumpe

Alte Heizungspumpen verbrauchen eine große Menge an Energie. Modelle, die zehn Jahre oder älter sind, sollten daher dringend ausgetauscht werden. Moderne Modelle haben den Vorteil, dass Sie ihre Leistung dem tatsächlichen Bedarf anpassen. Sie verbrauchen pro Jahr rund 100 Kilowattstunden weniger als veraltete Pumpen. Auf diese Weise kann man jährlich bis zu 130 Euro sparen.

Energieverschwendung: Die alte Heizungspumpe arbeitet immer Vollgas

17. Heizleistung in der Nacht herunterfahren

Wer die Vorlauftemperatur seiner Heizung nachts auch nur minimal drosselt, kann bereits eine große Ersparnis erzielen. Die Gradzahl von 20 auf 17 Grad zu senken, bedeutet bereits fünf bis zehn Prozent weniger Heizkosten. In der Nacht oder bei längerer Abwesenheit sollten Verbraucher daher die Heizleistung entsprechend herunterfahren.

Die Vorlauftemperatur zu senken spart Energie

18. Neue Baustoffe verwenden

Häuslebauer sollten beim Neubau nur Material verwenden, das einen späteren niedrigen Energieverbrauch garantiert. So halten zum Beispiel Ytong, aber auch Kalksandstein-Konstruktionen im Zusammenspiel mit Vakuum-Isolations-Paneelen oder KS-Quadro-Aquatherm den Energieverbrauch von Anfang an niedrig.

Pflicht für niedrige Heizukosten: Ein gut gedämmtes Haus © Jürgen Flächle, fotolia.com

19. Teppiche schaffen Wärme

Heute haben immer mehr Menschen Fliesen, Stein- oder Holzböden. Die jedoch fühlen sich oft kalt an. Eine Möglichkeit, hier Abhilfe zu schaffen, ist das Auslegen von Läufern oder Teppichen.

Dadurch nämlich verändert sich das Kälteempfinden. Verbraucher, die ihre Räume zuvor als zu kalt empfunden haben, nehmen sie dadurch als rund zwei Grad wärmer wahr und und dadurch angenehmer.

Folge: Die Heizung wird nicht höher gestellt.

Teppichboden ist fußwarm und angenehm © Andrey Popov, stock.adobe.com

20. Spartipp Solaranlage

Um warmes Wasser zu gewinnen, sind Sonnenkollektoren auf dem Dach eine gute Alternative. Etwa 90 Prozent des Energieverbrauchs entfallen nämlich nur auf die Erhitzung von Wasser.

Solarthermie: Gewinnung von Wärme für die Warmwasserbereitung und Heizung

Источник: https://www.heizsparer.de/spartipps/heizkosten/die-20-besten-tipps-zum-heizkosten-sparen

Heizung: 10 Tipps zum Heizkosten sparen

Treiben Sie die Kosten nicht unnötig hoch – 5 Spartipps für Ihr neues Schlafzimmer

Ist die Raumtemperatur höher als erforderlich, bedeutet das unnötig verbrauchte Energie. Jedes Grad weniger senkt den Verbrauch um etwa sechs Prozent. Mit dem Thermostat können Sie selbst Ihre Wunschtemperatur einstellen – auf einer Skala bis 5.

Üblicherweise wird auf Stufe 3 etwa 20 Grad Celsius erreicht, zwischen den Stufen ergeben sich je drei bis vier Grad Unterschied. Eine gemütliche Wärme erzielen Sie schon mit Stufe 3. Im Schlafzimmer reichen oft auch 18 Grad, in weniger genutzten Räumen 16 Grad.

Wichtig ist, dass gerade kühlere Räume gut belüftet werden und Türen zu wärmeren Räumen geschlossen sind. Sonst kann sich an kälteren Stellen Feuchtigkeit niederschlagen und Schimmel entstehen.

Zum Aufheizen sollte ein Thermostatventil nicht auf die höchste Stufe, sondern immer auf die gewünschte Temperatur eingestellt werden. Der Thermostat öffnet automatisch die Leitung so lange, bis die Wunschtemperatur im Raum erreicht ist. Wenn es nicht warm genug wird, hat das dann meist andere Gründe: etwa undichte Fenster und Türen (siehe Tipp 8) oder fehlende Wärmedämmung.

2. Gluckern nicht erlaubt

Wenn die Heizkörper nicht richtig oder unterschiedlich warm werden und Gluckergeräusche zu hören sind, ist eventuell Luft im System. So wird mehr Energie benötigt, um einen Raum zu heizen.

Abhilfe schafft die schnelle und einfache Entlüftung, nach der ein Heizkörper wieder komplett mit Wasser gefüllt ist.

Mit einem Entlüfterschlüssel können Sie ganz einfach selbst die Luft aus dem heißen Heizkörper rauslassen.

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Sowohl vor als auch nach einer Entlüftung sollte der Druck im Heizungssystem geprüft und gegebenenfalls Wasser nachgefüllt werden.

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In einem Mehrfamilienhaus mit Zentralheizung ist dafür eine Rücksprache mit dem Hausmeister oder der Hausverwaltung nötig.

Erstreckt sich Ihre Wohnung über mehrere Etagen, ist es sinnvoll, zuerst die unteren Heizkörper zu entlüften und zum Schluss die obersten. Mieter sollten vorher mit ihrem Vermieter darüber reden.

Bevor Sie ein Entlüftungsventil öffnen, stellen Sie einen kleinen Behälter darunter, mit dem Sie austretendes Wasser auffangen können, und legen Sie einen Lappen bereit.

Drehen Sie das Thermostatventil nun vollständig auf (meist Stufe 5) und lassen Sie den Heizkörper warm werden. Dann öffnen Sie kurz das Entlüftungsventil, bis die Luft entwichen ist und nur noch heißes Wasser herauskommt.

Danach das Ventil wieder fest verschließen. Jetzt können Sie das Thermostat wieder herunter drehen.

3. Heizkörper freihalten

Wenn Heizkörper hinter Vorhängen versteckt sind oder mit Möbeln zugestellt, können sie ihre Wärme nicht richtig an den Raum abgeben. Das Zimmer wird dann nicht so gut und gleichmäßig warm, wie es angesichts des heißen Heizkörpers eigentlich möglich wäre. Die Heizenergie wird also nicht voll ausgenutzt.

Um diesen Effekt zu vermeiden, sollten Sie Ihre Einrichtung entsprechend gestalten. Die einfache Regel lautet, dass jeder Heizkörper gut zu sehen ist und die Raumluft ihn ungehindert umströmen kann.

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Ein Sofa zum Beispiel sollte mindestens 30 Zentimeter Abstand zur Heizung haben. Vorhänge an Fenstern mit Heizkörpern darunter sollten nicht bodenlang sein, sondern oberhalb der Wärmespender enden. Von eigens montierten Heizkörperverkleidungen zur Verschönerung des Raumes ist vor diesem Hintergrund gänzlich abzuraten.

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Auch wichtig: Halten Sie Ihre Heizkörper sauber, denn auch Flusen und Staub können die Heizleistung mindern.

4. Bei Abwesenheit auf Sparflamme

Wenn niemand zu Hause ist, muss es dort auch nicht wohlig warm sein. Ein Absenken der Temperatur bei Abwesenheit spart Energie. Wenn Sie dafür aber ungern jedes Heizungsventil einzeln bedienen möchten, können Sie auf technische Hilfe setzen: programmierbare oder vernetzte Thermostate.

Programmierbare Thermostate eignen sich vor allem für Haushalte mit regelmäßigen Abläufen. Zu Zeiten, in denen die Bewohner für gewöhnlich nicht zu Hause sind, bleibt die Wohnung zum Beispiel kühler.

Rechtzeitig vor der Rückkehr erwärmt sich die Heizung dann wieder, bis die zuvor eingestellte Wunschtemperatur erreicht ist.

Außerdem kann zum Beispiel das Bad punktgenau zur morgendlichen Dusche vorgewärmt sein und abends automatisch eine Nachtabsenkung einsetzen.

Vernetzte Thermostate sind in ein sogenanntes Smart Home eingebunden, die auch von unterwegs über das Internet gesteuert werden können. Sie bieten sich vor allem für Personen mit unregelmäßigem Alltag an, die nicht immer im Voraus planen können, wann die Wohnung warm sein soll und wann nicht.

Ihr Komfort steigt also, und die Haushaltskasse wird auf Dauer entlastet. Denn eine regelmäßige Absenkung um vier Grad etwa während der Arbeitszeit und nachts kann die Heizkosten um bis zu zehn Prozent verringern. Die Einsparung hängt aber natürlich stark vom bisherigen Heizverhalten ab.

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Für die Umrüstung auf die elektronische Steuerung muss nur der Thermostatkopf ausgetauscht werden. Das ist der sichtbare, drehbare Teil des Thermostatventils, an dem Sie die Temperatur einstellen. Das können nicht nur Hauseigentümer, sondern auch Mieter selbst machen.

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In Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Wohnungen mit einer Etagenheizung lassen sich die meisten Funktionen auch an der zentralen Heizungsregelung (siehe Tipp 5) einstellen. Das macht unter Umständen eine zusätzliche Investition überflüssig.

5. Heizungsanlage richtig einstellen

Einstellungen werden oft nicht mehr verändert, wenn die Heizung einmal in Betrieb genommen worden ist. Im Extremfall befindet sich die Kesselsteuerung sogar noch in der Werkseinstellung bei Auslieferung und wurde nie auf das jeweilige Gebäude angepasst. 10 bis 15 Prozent Energieeinsparung sind hierbei ohne weitere Investitionen möglich.

Das Sparpotenzial liegt dabei insbesondere in einer auf den Nutzer zugeschnittene Zeitsteuerung der Anlage. In den meisten Fällen können Absenkungszeiten programmiert werden.

Viele Hausbesitzer kennen bereits die Nachtabsenkung, durch die die Vorlauftemperatur abgesenkt wird. Aber auch eine Tagabsenkung macht zum Beispiel bei längerer Abwesenheit Sinn.

Mit einem Wochenprogramm können Sie sich Ihr persönliches Heizprofil zusammenstellen.

Gar nicht zu heizen anstelle einer Absenkung, ist dagegen nicht ratsam. Die Innenwände kühlen zu stark ab und das Schimmelrisiko steigt.

Wenn im Sommer die Heizungsanlage komplett abgeschaltet wird, sind weitere Einsparungen möglich. Wird das warme Wasser über den Kessel erzeugt, lassen sich viele Anlagen auf einen reinen Warmwasserbetrieb umstellen. Dabei dürfen Sie nicht vergessen, die Anpassung der Uhr im Heizungsregler auf Winter- und Sommerzeit vorzunehmen – sofern dies nicht automatisch geschieht.

Etwas komplizierter ist es, die Vorlauftemperaturen richtig einzustellen. Diese sollten mittels der Heizkurve so niedrig wie verträglich eingestellt werden. Idealerweise wird die Temperatur so niedrig ausgewählt, dass der Raum bei voll geöffneten Thermostatventilen noch ausreichend warm wird. Hier hilft Ihnen ein Fachbetrieb gerne weiter.

Weitere Informationen zur Heizungsoptimierung finden Sie hier.

6. Heizungskörpernischen dämmen

Besonders in Gebäuden aus den 1960er und 70er Jahren sind Heizkörpernischen in Außenwänden sehr häufig anzutreffen und noch nicht gedämmt.

Durch die geringere Wandstärke und die hohe Temperatur des Heizkörpers auf der Wandinnenseite ist der Wärmeverlust besonders hoch. Jährlich gehen hier pro Quadratmeter Heizkörpernische bis zu 15 Euro Heizwärme verloren.

Deshalb kann schon mit geringen Dämmstärken einiges an Heizkosten gespart werden.

Soll der Heizkörper an seiner bisherigen Stelle verbleiben, so ist in der Regel nicht viel Platz und es muss mit Hochleistungsdämmstoffen wie Polyurethanplatten oder Aerogelmatten gearbeitet werden. Hierbei ist es sehr wichtig, dass die Dämmung an allen Seiten luftdicht mit der Wand verbunden wird.

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Da dies nicht immer gewährleistet werden kann, besteht ein erhöhtes Schimmelrisiko. Für weitere Einsparungen ist es gut, wenn auf der Dämmung eine Aluminium-Kaschierung angebracht ist. Sie reflektiert die Wärmestrahlung zur Raumseite hin.

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Die Kosten betragen je nach Material 50 bis 80 Euro pro Quadratmeter.

Energetisch günstiger ist es den Heizkörper zu versetzen und die Heizkörpernische mit einem mineralischen Dämmstoff auszufüllen bzw. mit Porenbeton auszumauern.

Soll die Fassade in absehbarer Zeit erneuert werden, sollte in Erwägung gezogen werden, statt der Dämmung der Heizkörpernischen auf der Innenseite, die Außenwand von außen zu dämmen.

7. Heizungsrohre dämmen

Befinden sich die Heizungsrohre im unbeheizten Keller und sind sie nicht gedämmt, geben sie die Wärme an den Raum ab. Hierbei geht unnötig Energie verloren. Daher sollten die Rohre mit einer Wärmedämmung versehen werden.

Dämmen Sie in Eigenleistung macht sich die Investition bereits in weniger als einem Jahr bezahlt. Denn jeder Meter Rohr zählt und bringt jährlich bis zu 14,- Euro Einsparung. Es gibt vorgefertigte Dämmschalen oder -schläuche, die einfach um die Rohre gelegt und verklebt werden.

Die Rohrdämmung sollte in etwa dieselbe Dicke haben, wie die Dicke der Heizungsrohre. Die Anbringung sollte möglichst lückenlos erfolgen, so dass anschließend kein blankes Metall mehr zu sehen ist. Die geeigneten Materialien zum fachgerechten Dämmen gibt es in jedem Baumarkt.

Die Kosten betragen je nach Material und Dämmstärke zwischen 3,- und 10,- Euro pro Meter Rohr.

Etwas teurer wird es, wenn Sie nicht selber Hand anlegen wollen und stattdessen einen Heizungsfachbetrieb beauftragen. Vorteil hierbei ist, dass dieser auch die benötigten Formstücke für Ventile und Pumpen besorgen kann. Auch über diese Elemente geht Energie verloren. Das gilt übrigens auch für die Verteilungsrohre des Warmwassers im Haus, wenn es einen zentralen Speicher im Keller gibt.

Wenn Sie Mieter sind und es in Ihrem unbeheizten Keller ungedämmte Heizungsrohre gibt, sollten Sie Ihren Vermieter darauf hinweisen. Er ist nach der gültigen EnEV zur nachträglichen Dämmung verpflichtet.

Источник: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/heizen-und-warmwasser/heizung-10-tipps-zum-heizkosten-sparen-13892

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