… und alle fragen nach der Farbe

Staatssymbole

... und alle fragen nach der Farbe

Typ: Artikel , Schwerpunktthema: Verfassung

Zu den wichtigsten Staatssymbolen der Bundesrepublik Deutschland gehören die Bundesflagge, das Bundeswappen und die Nationalhymne.

Quelle: Sergey-Kamshylin / shutterstock.com

Unsere Staatssymbole stehen für die freiheitliche demokratische Tradition der Bundesrepublik Deutschland. Sie dienen der Identifikation der Bürger mit ihrem Staat.

Die Bundesregierung und der Bundespräsident haben kurz nach Gründung des neuen deutschen Staates nach dem 2. Weltkrieg großen Wert auf die Kontinuität der Bundesrepublik Deutschland mit, der Weimarer Republik, gelegt. Denn sie gilt als das erste demokratische Staatswesen auf deutschem Boden.

Aus diesem Grunde wurden die Bestimmungen und Darstellungen der Weimarer Zeit über die Staatssymbole nahezu vollständig und wörtlich übernommen.

Wie in der Weimarer Zeit sind die Darstellung des Bundeswappens, des Bundesadlers und der Bundesflagge gesetzlich nicht geregelt. Sie werden durch den Bundespräsidenten bekanntgemacht oder angeordnet.

Artikel 22 des Grundgesetzes stellt eine Ausnahme dar. Dort sind die Farben der Bundesflagge festgelegt.

Unsere Bundesflagge

Das Grundgesetz bestimmt in Artikel 22 Absatz 2: „Die Bundesflagge ist schwarz-rot-gold.“ Diese Farbgebung knüpft an eine lange Tradition an. Sie ist Sinnbild für Einheit, Freiheit und Demokratie.

Schwarz und Gold tauchten bereits im Mittelalter als Wappenfarben auf, später kam vereinzelt auch Rot hinzu.

Schwarze Adler auf goldenem Grund – mit schwarzen, goldenen oder roten Fängen bewehrt – fanden sich schon auf den Wappen der deutschen Kaiser und Könige.

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Als Fahnenfarben des Reiches kannte man im Mittelalter Rot und Weiß. Diese Farben sind noch heute in den Stadtwappen der früheren Hansestädte zu sehen.

[/attention] Häufig nachgefragt Wer darf die Bundesflagge und die Bundesfahnen verwenden?

Für die Anhänger eines freien und einheitlichen deutschen Nationalstaates wurde die schwarz-rot-goldene Flagge das Erkennungszeichen und Symbol für die politische Einheit. Beim so genannten „Hambacher Fest“ versammelten sich 1832 circa 25.000 demokratisch und national Gesinnte – auch zahlreiche Studenten – unter diesen Farben.

Am 9. März 1848 erklärte die deutsche Reichsversammlung in Frankfurt am Main: „Ebenso werden die Bundesfarben der deutschen Vorzeit zu entnehmen sein, wo das Reichspanier schwarz, rot und golden war.“

Allerdings verschwanden die Farben in den folgenden Jahren mehr und mehr aus der Öffentlichkeit. Erst die Weimarer Nationalversammlung griff die Farben des deutschen Vormärz in Artikel 3 der Verfassung des deutschen Reichs vom 11. August 1919 wieder auf: „Die Reichsfarben sind schwarz-rot-gold.“ Seit 1933 war Artikel 3 der Weimarer Reichsverfassung jedoch de facto außer Kraft.

Die Bundesrepublik setzt das traditionelle Symbol von Einheit, Freiheit und Demokratie fort.

Wappen

Das Bundeswappen zeigt auf goldgelbem Grund einen schwarzen Adler, den Kopf nach rechts gewendet, die Flügel offen, aber mit geschlossenem Gefieder. Schnabel, Zunge und Fänge sind in roter Farbe gehalten.

Wappen­tier in der deutschen Geschichte: Der Adler

Der Adler ist eines der ältesten Staatssymbole der Welt und das älteste heute noch bestehende europäische Hoheitszeichen. Er wurde bereits als Herrschaftszeichen der römischen Kaiser verwendet. Die fränkischen Herrscher übernahmen mit der Kaiserwürde auch den Adler als Symbol ihrer Macht.

Häufig nachgefragt Wer darf das Bundeswappen verwenden?

In der deutschen Reichsgeschichte waren die deutschen Könige zumeist auch gleichzeitig römische Kaiser. Wegen dieser Doppelstellung trug der Adler im kaiserlichen Wappen zwei nach rechts und links blickende Köpfe.

Auch die Frankfurter Nationalversammlung von 1848/49 entschied sich für den doppel-köpfigen Adler als Staatssymbol, da sie aus den deutschen Königreichen und Fürstentümern ein Kaiserreich schaffen wollte. Das neu gegründete Deutsche Reich wählte 1871 den nach rechts blickenden einköpfigen Adler als Reichsadler.

Weimarer Republik und Bundes­republik Deutsch­land

Anders als bei der Flaggenfrage kam es in der Weimarer Republik bei der Wappengestaltung zu keiner Kontroverse. Am 11.

November 1919 wurde bestimmt, dass das Reichswappen „auf goldgelbem Grunde den einköpfigen schwarzen Adler zeigt, den Kopf nach rechts gewendet, die Flügel offen, aber mit geschlossenem Gefieder, Schnabel, Zunge und Fänge von roter Farbe. Wird der Adler ohne Umrahmung gezeigt, sind die Spitzen des Gefieders nach außen gerichtet.“

Bundespräsident Theodor Heuss hat in einer Bekanntmachung vom 20. Januar 1950 diese Formulierung übernommen und damit das Wappen der Bundesrepublik Deutschland bestimmt.

National­hymne

Die Nationalhymne ist eines der bekanntesten Staatssymbole. Sie wird bei besonders feierlichen Anlässen, aber auch etwa bei großen sportlichen Veranstaltungen, gesungen.

Herkunft von Text und Melodie

Im Unterschied zu den Hymnen vieler anderer Völker sind Text und Melodie der deutschen Nationalhymne getrennt voneinander entstanden. Den Text verfasste August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798 – 1874). Die Melodie komponierte Joseph Haydn (1732 – 1809) bereits im Januar 1797.

National­hymne und Grund­gesetz

Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland verzichtete 1949 auf eine Regelung zur Nationalhymne. Das Bedürfnis nach ihr war aber ungebrochen. So entsprach am 2.

Mai 1952 Bundespräsident Heuss in einem Schriftwechsel mit Bundeskanzler Adenauer der Bitte der Bundesregierung, das Hoffmann-Haydnsche Lied als Nationalhymne anzuerkennen.

Heuss verzichtete darin aber ausdrücklich auf eine feierliche Proklamation.

Allerdings ist nur die dritte Strophe des Deutschlandliedes als staatliches Symbol geschützt, da bei staatlichen Anlässen nur die dritte Strophe des Deutschlandliedes gesungen wird.

Die National­hymne nach der Wieder­ver­einigung

Im Zuge der deutschen Einheit wurde die Frage nach einer neuen Hymne erneut diskutiert. Bundespräsident von Weizsäcker entschied jedoch, dass die dritte Strophe des Liedes der Deutschen von Hoffmann von Fallersleben mit der Melodie von Joseph Haydn die Nationalhymne für das deutsche Volk ist.

Text und Melodie der Nationalhymne können auf www.bundesregierung.de heruntergeladen werden. Dort findet sich auch eine ausführliche Darstellung zur Geschichte und Entstehung des Deutschlandliedes.

Источник: https://www.bmi.bund.de/DE/themen/verfassung/staatliche-symbole/staatssymbole/staatssymbole-node.html

MeinWW – alle Fragen und Antworten, rund um die neuen Pläne (grün, blau & lila)

... und alle fragen nach der Farbe

{Werbung / Dieser Beitrag enthält Affiliate Links} MeinWW – alle Fragen und Antworten, rund um die neuen Pläne (grün, blau & lila). Im Sommer 2014 war für mich der Punkt erreicht, an dem ich die Reisleine ziehen und etwas ändern musste. Ich hatte mein Höchstgewicht von 73 kg bei einer Größe von 1,65 erreicht und fühlte mich schon sehr lange nicht mehr wohl in meinem Körper.

Also meldete ich mich bei Weight Watchers (heute WW) an und stellte meine Ernährung komplett um. Auch wenn man sehr viel Disziplin und Ergeiz braucht, lohnt es sich am Schluss, denn nach knapp einem Jahr zeigte die Waage ganze 15 Kilo weniger an! Ich hatte es geschafft und mein Wunschgewicht von 58 Kilo erreicht.

Genau zum richtigen Zeitpunkt, denn ich sollte für das WW Magazin bzw. die Coverstory fotografiert werden und das war einfach eine Punktlandung. Ich war so unglaublich stolz und glücklich! Jetzt ging es daran, das Gewicht zu halten. Ich wusste, dass ich das schaffe, denn ich hatte die Ernährungsumstellung schon komplett verinnerlicht.

Über die vergangenen Jahre habe ich mich immer an das WW Prinzip gehalten und auch die App behalten. Allerdings war ich nicht so streng und habe alle Lebensmittel akribisch eingetragen. Ich wusste, was ich essen kann, was gut für mich und meinen Körper ist und was ich vielleicht nur in Maßen essen sollte.

Trotzdem habe ich über die 5 Jahre ca. 5 Kilo zugenommen, was in meinen Augen ok ist. Allerdings wollte ich jetzt wieder voll durchstarten, denn die zusätzlichen Kilos haben mir im Spiegel nicht gefallen.

Versteht mich nicht falsch, ich finde meinen Körper toll und bin eigentlich schlank, bzw. habe eine normale Figur. Aber ich war schon besser in Form und möchte nun mit „MeinWW“ wieder voll loslegen.

Naja, eigentlich habe ich das schon.

Und wie zu erwarten, läuft es gerade wie am Schnürchen! Seit Anfang des Jahres sind schon knapp 2 Kilo runter und ich hoffe, dass ich bis zum Sommer mein Ziel erreicht habe. Allerdings mache ich mir keinen Stress, denn ich weiß ja, dass es funktioniert und man einfach Geduld und Disziplin haben muss. Ohne Fleiß, kein Preis. So ist es einfach.

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Schon beim letzten Mal habe ich meinen Abnehmweg mit Euch geteilt und wir haben uns gegenseitig motiviert und angespornt, deswegen erzähle ich Euch auch heute wieder davon. Weil es zusammen immer irgendwie leichter ist und man nicht alleine ist. Auf Instagram nehme ich Euch täglich mit und versorge Euch mit Rezepten, Infos und speziellen Angeboten.

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Es gibt viele Fragen zum neuen „Mein WW“ Programm und den verschiedenen Plänen. Denn mittlerweile kann man zwischen ?, ? & ? wählen. Was das genau bedeutet und die wichtigesten Fragen, beantworte ich Euch jetzt. Sollte es noch Unklarheiten geben, schreibt mir gerne, dann ergänze ich das gegebenenfalls im Beitrag.

Falls Ihr Euch jetzt auch bei „MeinWW“ für das online Program anmelden wollt, dann könnt Ihr das HIER tun.

Es gibt fast täglich tolle Angebote, bei denen Ihr zwischen 30 – 75 Euro sparen könnt! Das heißt, ich Ihr zahlt im Monat zwischen 17,95 – 22,95 Euro und das bedeutet auf den Tag gerechnet, 0,55 – 0,67 Euro. Ich glaube, das ist ein fairer Preis und kann man guten gewissens in sich investieren. So sehe ich das zumindest.

Melde dich hier für das „MeinWW“ Programm an
und profitiere von neuen Angeboten und Rabatten!

WW ist keine Diät, WW eine Ernährungsumstellung. Mit der man langfristig abnimmt und sein Gewicht auch hält.

Der Jojo Effekt bleibt aus, wenn man den gesunden Lebenssitl weiterlebt und nicht nach dem Programm wieder in alte Gewohnheiten verfällt.

Allerdings ist die Devise von WW „Man darf alles essen, nur eben in Maßen“. Man muss sich nichts verbieten oder auf spezielle Lebensmittel verzichten.

Was ist neu bei „MeinWW“?

Es gibt jetzt drei Möglichkeiten abzunehnen. Du hast die Wahl zwischen dem grünen ?, blauen ? oder lila ? Plan. Das Programm wurde nun so gestaltet, dass alles noch viel individueller ist.

Ansonsten ist das Prinzip relativ gleich geblieben.

Du hast jeden Tag eine bestimmte Anzahl an Punkten zur Verfügung, darfst Wochenpunkte als Puffer nutzen und kannst dir durch Aktivpunkten einen Ausgleich verschaffen.

Wie unterscheiden sich die Pläne voneinander?

Damit Ihr mal einen groben Überblick über die drei Pläne bekommt, habe ich Euch hier die Unterschiede aufgeschrieben und zusammengefasst. Auch die Bilder verdeutlichen gut die ZeroPoints bzw. Lebensmittel, die mit 0 Punkten berechnet werden. Man sich quasi satt essen darf.

Der grüne Plan ?

Dieser Plan umfasst über 100 ZeroPoint Lebensmittel, darunter sind Obst und Gemüse, die die Basis einer gesunden Ernährung bilden und nicht getrackt werden müssen. Gleichzeitig erhältst du ein relativ hohes SmartPoints Budget, welches du für andere Lebensmittel verwenden kannst, die du besonders gerne magst. Der grüne Plan ist gut mit dem alten ProPoints Programm zu vergleichen.

Dieser Plan umfasst über 200 ZeroPoint Lebensmittel, darunter sind Obst, Gemüse und eiweißreiche Lebensmittel, die die Basis für eine gesunde Ernährung bilden und nicht erfasst werden müssen.

Gleichzeitig erhältst du ein entsprechend angepasstes SmartPoints Budget, welches du für andere Lebensmittel verwenden kannst, die du besonders gerne magst.

Der blaue Plan ist gut mit dem letzten „MyWay“ Programm zu vergleichen.

Dieser Plan umfasst über 300 ZeroPoint Lebensmittel, darunter sind Obst, Gemüse, eiweißreiche Lebensmittel sowie ausgewählte Vollkornprodukte, die die Basis für eine gesunde Ernährung bilden und nicht erfasst werden müssen.

Gleichzeitig erhältst du ein kleineres SmartPoints Budget, welches du für andere Lebensmittel verwenden kannst, die du besonders gerne magst.

Der lila Plan ist quasi komplett neu und man kann super mit den 0 Punkte Lebensmittel arbeiten.

Wenn du dich bei WW anmeldest, durchläufst du den Prozess mit ein paar Fragen, so wird der passende Plan für dich ermittelt. Wenn du aber lieber einen anderen Plan machen möchtest, kannst du das ganz einfach in den Einstellungen ändern.

Ist ein Plan besser als ein anderer?

Nein! Kein Plan ist besser als der andere. Sie sind einfach auf unterschiedliche Weise flexibel. Man kann jetzt individuell wählen, was für einen selbst am besten passt. Der beste Plan ist der, der dir am meisten Flexibilität gibt, damit wirst du im Alltag am besten zurecht kommen und dein Ziel erreichen können.

Was sind 0 Punkte/ZeroPoints Lebensmittel?

Für alle drei Pläne gelten Obst und Gemüse immer als ZeroPoints. Diese Lebensmittel haben immer 0 Punkte (bis auf einige wenige Ausnahmen – Avocado!). Hier kann man sich also immer satt essen. Je nachdem in welchem Plan man ist, kommen noch verschiedene Milch- und Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Eier und Geflügel + Fisch hinzu.

Wie viel Punkte darf man täglich essen?

Wie viele Punkte man täglich zur Verfügung hat, wird vom Programm bei der Abmeldung bzw. dem Plan berechnet. Es kommt auf Alter, Gewicht, Geschlecht, Körpergröße, Tätigkeit, usw. an. Und je nachdem für welches Programm man sich entscheidet, werden so dieSmartPoints aufgeteilt.

Was sind Tages-, Wochen- und Fitnesspunkte?

Die SmartPoints sind quasi die Punkte, die man töglich zur Verfügung hat. Die Wochenpunkte dienen als Puffer, wenn man mal mehr isst und über seinen Tagesbudget ist oder auf einer Party, Geburtstag oder sonstigem Fest ist.

Man kann sie verwenden, muss es aber nicht.

Bei den FitnessPoints verhält es sich genau so, man kann die Punkte auf sein Budget anrechnen lassen, kann es aber auch so einstellen, dass sie nicht eingerechnet werden und man durch zusätzliche Bewegung etwas schneller abnimmt.

Kann ich zwischen den verschiedenen Plänen wechseln?

Natürlich! Du kannst immer und jederzeit zwischen den Plänen wechseln. Es wird empfholen, vor einem Wechsel zwei Wochen zu warten. Warum? Es kann eine Weile dauern, bis man sich an eine ganz neue Ernährungsweise gewöhnt hat.

Es braucht also etwas Geduld. Wenn man beschlossen hat, dass ein Wechsel für einen in Frage kommt, kann man den Plan ganz einfach ändern. (dafür einfach auf Einstellungen – Programm – Mein Plan und dann den entsprechenden Plan auswählen.

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Was darf oder kann ich jetzt essen?

Das tolle an WW ist, dass man alles essen darf, worauf man Lust hat. Aber eben in Maßen und nicht in Massen. Wenn man seine täglichen SmartPoints mit den ZeroPoints gut kombiniert, hat man eine riesige Auswahl an Möglichkeiten. Und wenn man dazu auch noch etwas Sport oder Bewegung mit einbaut, ist das noch viel besser. PS: Haus- und Gartenarbeit gibt auch FitnessPoints!

Источник: https://www.fashion-kitchen.com/2020/01/meinww-alle-fragen-und-antworten-rund-um-die-neuen-plaene-gruen-blau-lila.html

Die Bedeutung der Farbe Blau in Marketing und Design

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Die Frage nach der richtigen Farbe für Ihre Kanzlei-Webseite, die Visitenkarte, den Flyer, aber auch das Logo ist bedeutend, da die Markenfarben langfristig bestehen bleiben.

Die richtige Farbe für Ihren Außenauftritt zu finden ist deswegen von recht großer Bedeutung für den Erfolg Ihres Marketings. Es lohnt sich also, intensiv darüber nachzudenken, welche Farben Sie für Ihre Kanzlei auswählen.

Denn alle Farbtöne haben eine besondere Bedeutung und die Farbe Blau ist der „Klassiker“ unter den Kanzleifarben.

Farbpsychologie nutzen

Farben haben eine hohe psychologische Wirkung auf Menschen. Von einigen Farben werden wir stärker visuell angezogen als von anderen.

Doch es kann sein, dass Ihre persönliche Lieblingsfarbe sich nur wenig dafür eignet, um Ihr Büro oder Ihre Kanzlei adäquat zu repräsentieren.

Deswegen empfiehlt es sich durchaus, Ihre Kanzleifarbe mit Hintergrundwissen aus der Fachpsychologie auszuwählen. Denn jede Farbe ruft bei uns Menschen bewusste und unbewusste Assoziationen und Gefühle hervor.

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Die richtige Farbwahl braucht dabei Ihre Zeit, denn ein funktionierendes Farbdesign für eine Unternehmenspräsentation ist nicht auf die Schnelle zu bekommen.

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Immerhin sollte Ihre Kanzleifarbe die Unternehmenswerte und Ihre persönlichen Werte im Rahmen des Kanzleimarketings kommunizieren.

Allein sich über diese Werte klar und einig zu werden, benötigt Zeit, die man sich aber unbedingt nehmen sollte.

Die richtige Farbe für Ihr „Corporate Design“

Farben sind der Mode unterworfen. Deswegen suchen Sie zeitlose Farben für Ihre Kanzlei aus, statt auf den neuesten Farbtrend zu setzen. Nach einigen Jahren wirken Trendfarben unmodern oder altmodisch. Als Firmenfarbe ist dunkleres Blau klassisch.

Natürlich setzen Sie Ihre Firmenfarben für das Logo ein. Bedenken Sie, dass am besten ein oder zwei Farben gut zusammen wirken. Mehr als zwei oder drei Farbtöne können den Betrachter eher verwirren.

Ein zu „buntes“ Logo wirkt außerdem wenig seriös (vgl. Google-„G“). Und nicht zuletzt sollte die Logo-Farbe einen guten Kontrast zum Hintergrund haben. Einerseits, damit bei Kopien das Logo zu erkennen ist – wichtiger aber noch für Rechtsanwälte und Steuerberater: Ist der Kontrast zum Papier zu gering, fehlen beim Fax oder Scan plötzlich Teile des Logos.

Ihre Kanzleifarben erscheinen nicht nur im Logo, sondern in vielen anderen Kontaktpunkten mit (potenziellen) Mandanten: Auf Ihrer Kanzleiwebsite, auf Anwaltsportalen, in Werbeanzeigen, auf Visitenkarten oder Briefpapier. „Ihre“ Farbe begleitet Sie nahezu überall und sollte deswegen mit Bedacht gewählt sein.

Das Logo und die Logofarben eines Anwalts oder Steuerberaters haben die Aufgabe, Sicherheit und Vertrauen zu kommunizieren. Dazu wollen eine hohe Glaubwürdigkeit und professionelle Hilfe in Rechts- oder Steuerangelegenheiten zu künftigen Mandanten transportiert werden.

Die Farbe Blau kann diese Werte unbewusst und zielsicher transportieren.

Das machen sich viele weltweit bekannte und seriöse Marken zunutze, so z. B. oder , VW, Nivea, die Deutsche Bank oder die Allianz. Dies hat natürlich einen guten Grund: Gerade Dienstleister wie Banken, Versicherungen oder Finanzdienstleister setzen Blau als Farbe ein, weil das kühle und sachliche Blau eine beruhigende Emotion weckt und Blau schlichtweg für Sicherheit und Vertrauen steht.

Farbtheorie über Blau

Blau gehört zu den dunklen Farben in der Farbtheorie. Gleichzeitig ist Blau ein sehr kühler Farbton. Blau-Türkis ist sogar die kühlste Farbe im Farbkreis. Gerne wird kühl und dunkel als Synonym verwendet, doch da gibt es einen feinen Unterschied.

Wenn Sie Blau mit anderen helleren Farben kombinieren, wirkt es als Ruhepol. Blau und Orange stehen im Komplementärkontrast zueinander. Die beiden Töne liegen im Farbkreis gegenüber.

Diese Harmonie wirkt freundlich und leicht, wenn man Orange mit viel Weiß aufhellt und als zarten Farbton einsetzt – so z. B. das aktuelle Logo von anwalt.de.

Der Anwalt-Suchservicehingegen nutzt nur ein dunkles Blau.

Blau und seine Wirkung auf den Menschen

Die Farbe Blau hat mehrere wesentliche Wirkungen auf uns Menschen:

  1. Blau wird eine emotional ausgleichende und beruhigende Wirkung zugeschrieben. Blautöne schaffen eine entspannte und friedvolle Atmosphäre im Raum, die Nervosität und Stress reduziert. Deswegen eignen sich helle Farbtöne auch gut in Kanzleiräumen, wenn es dort in Diskussionen mal hoch her geht.
  1. Blau wirkt ruhig, kühl, ernst und etwas meditativ.
  1. Blau verbreitet auch ein Gefühl von Klarheit und Frische.

Blaue Farbtöne

Doch Blau ist nicht gleich Blau. Jeder Blauton ist ein wenig anders und entfaltet andere Wirkung. Die unterschiedlichen Blautöne unterscheiden sich deutlich in Helligkeit und Farbcharakter:

Ultramarinblau ist ein dunkler Farbton, der ein wenig rötlich ist, d. h. Ultramarin liegt im Farbkreis in Richtung Lila-Violett. Das macht den Farbton angenehm und sympathisch, weil er doch ein wenig ins Warme tendiert. „Nivea“führt z.B. das Logo in dieser Farbe.

Königsblau ist ebenfalls ein warmer Blauton. Doch das Königsblau leuchtet hervor und ist heller als Ultramarin. Es lässt sich auf die Uniformen zurückführen, die die Leibgarde der französischen Könige seit Ludwig XIV. trugen. Diese Blau wird vom Fußballverein Schalke04 genutzt.

Preußischblau: ebenfalls ein gut geeigneter Blauton für die Kanzleikommunikation. Es ist ein dunkles, sehr kühles Blau, das im Farbkreis in Richtung Türkisgrün liegt. Der Name „Preußischblau“ oder „Berliner Blau“ lässt sich auf preußische Uniformen zurückführen. Das Logo die Firma „Aral“ ist in dieser Farbe gehalten.

Frisches Hellblau: ist als Kanzleifarbe an sich schwierig, vor allem weil es zu kontrastarm ist. Es eignet sich aber für Kanzleiräume, denn es sorgt für ein kühles und frisches Ambiente. Gerade wenn sich die Gemüter erhitzen, tut eine ruhige, frische Wandfarbe allen gut. Der Mobilfunkanbieter „Blau“ nutzt diese Farbe für sich – die UNhingegen nutzt ein wärmeres Hellblau.

Blau – die richtige Farbe für Ihre Kanzlei?

Blau ist grundsätzlich eine Farbe, die sich gut als Kanzleifarbe eignet.

Ob das auch in Ihrer Kanzlei der Fall ist, welches Blau zu Ihnen und Ihren Werten passt und ob eventuell eine Kontrastfarbe sinnvoll ist – das hängt ganz von Ihnen ab! Und geht es um die Gestaltung Ihrer Räume: Überlegen Sie auch hier ein wenig Mut zur Farbe zu haben – das kann in mancher Situation von vornherein zu Entspannung führen.

Foto: Fotolia/mimacz

Источник: https://www.kanzleimarketing.de/die-bedeutung-der-farbe-blau-in-marketing-und-design/

Vorsorgeuntersuchungen für Kinder und Jugendliche

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Ob die Entwicklung eines Kindes auch tatsächlich normal verläuft, kann nur der erfahrene Kinder- und Jugendarzt beurteilen.

Wird das neugeborene Kind aus der Klinik entlassen, bekommt die Mutter ein gelbes Kinder-Untersuchungsheft ausgehändigt. In diesem Heft werden alle Untersuchungsergebnisse eingetragen.

Das Untersuchungsheft muss sorgfältig auewahrt und bei jeder Vorsorgeuntersuchung dem Kinder- und Jugendarzt vorgelegt werden.

Neben dem gelben Untersuchungsheft können Eltern beim Kinder- und Jugendarzt noch ein grünes Untersuchungsheft (Paed.plus®) mit zusätzlichen Leistungen für U2 bis U9 sowie für die zusätzlichen Vorsorgeuntersuchungen U10, U11, J1 und J2 bekommen.

Diese sind noch nicht im gelben Heft enthalten, werden aber als sinnvoll erachtet. Dabei wird die J1 von allen Krankenkassen übernommen, die U10, U11 und J2 jedoch noch nicht, ebenso wie die Zusatzleistungen für U2 bis U9 und J1 im Paed.plus®-Heft.

Fragen Sie am besten bei Ihrer Krankenkasse nach!

Seit Januar 2017 erhalten die Eltern bei der Geburt eines Kindes das neue gelbe Untersuchungsheft. Für Kinder, die vor 2017 geboren sind und noch ein altes gelbes Untersuchungsheft haben, gibt es für die noch anstehenden Untersuchungen selbstklebende Einlagehefter zum Einkleben in das alte Heft.

Bereits seit September 2016 wird den Eltern neben der Untersuchung auf zahlreiche angeborene Stoffwechsel- und Hormonstörungen aus einigen Blutstropfen des Neugeborenen (in den ersten Lebenstagen meist aus der Ferse entnommen) auch eine Untersuchung auf Mukoviszidose angeboten.

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Eltern können dem dreistufigen Test mit einer zusätzlichen Unterschrift zustimmen. Etwas später wurde dann eine Untersuchung der Sauerstoffsättigung für alle Neugeborenen eingeführt, mit der man gefährliche angeborene Herzfehler erkennen kann.

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Da hierzu keine Blutprobe nötig ist, brauchen die Eltern dafür wie beim Neugeborenen-Hörscreening nicht zu unterschreiben, es sei denn, sie lehnen die Untersuchung ab. Aber dafür gibt es kaum Gründe.

Mit dem Heft eingeführt wurde auch eine Farbtafel, die die Eltern bei der U2 bis U4 vorgelegt bekommen, um Angaben zur Farbe des Stuhls machen zu können. Das kann Hinweise auf eine angeborene Fehlbildung der Gallenwege geben.

Mit dem neuen gelben Untersuchungsheft wird die Bedeutung der Beratung durch den Kinder- und Jugendarzt, z.B. zu den Themen „Impfen“, zur Prävention von Übergewicht und zum UV-Schutz, als wichtiger Bestandteil der Vorsorgeuntersuchung hervorgehoben.

Neben der körperlichen Untersuchung hat nun die Beurteilung der emotionalen und sozialen Entwicklung des Kindes und der Interaktion zwischen Eltern und Kind einen größeren Stellenwert bekommen. Damit sollen u.a. psychische Probleme frühzeitig erkannt und behandelt werden können.

Ein weiteres Ziel ist es, Misshandlungen im Vorfeld zu verhindern oder zumindest in den ersten Anfängen zu ermitteln, um möglichst bald eingreifen zu können.___________

(Bild: Neues Gelbes Heft © G-BA [Gemeinsamer Bundesausschuss])
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Entnehmbare Karte

Eine dem gelben Untersuchungsheft entnehmbare Karte ermöglicht es den Eltern, bei Bedarf nachzuweisen, an welchen Vorsorgeuntersuchungen ihr Kind bereits teilgenommen hat, ohne das Heft mit persönlichen Informationen zur Familie und zu medizinischen Befunden vorlegen zu müssen. Die Karte eignet sich z.B. zur Vorlage bei der Kita, der Schule oder dem Jugendamt. Sie dient auch als Bestätigung, dass bei jeder wahrgenommenen Vorsorgeuntersuchung eine Beratung zu allen für das jeweilige Alter des Kindes empfohlenen Impfungen durchgeführt wurde.

Folgende Untersuchungen sind für ein Kind vorgesehen:

Zeitpunkt

Untersuchung

Dokumentation (i.d.R.)

direkt nach der Geburt

U1

Neues gelbes Heft

3. bis 10. Lebenstag

U2

Neues gelbes Heft

1. Monat (4. bis 5. Lebenswoche)

U3

Neues gelbes Heft

3 Monate (3. bis 4. Lebensmonat)

U4

Neues gelbes Heft

6 Monate (6. bis 7. Monat)

U5

Neues gelbes Heft

1 Jahr (10. bis 12. Monat)

U6

Neues gelbes Heft

2 Jahre (21. bis 24. Monat)

U7

Neues gelbes Heft

3 Jahre (34. bis 36. Monat)

U7a

Neues gelbes Heft

4 Jahre (46. bis 48. Monat)

U8

selbstklebende Einlagehefter

51/4 Jahre (60. bis 64. Monat)

U9

selbstklebende Einlagehefter

7 bis 8 Jahre

U10

Grünes Heft

9 bis 10 Jahre

U11

Grünes Heft

13 Jahre (12 bis 14 Jahre)

J1

keine Dokumentation oder grünes Heft

16 Jahre bis 17 Jahre

J2

Grünes Heft

Für Kinder sind von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr bisher 11 Vorsorgeuntersuchungen kostenlos: U1 bis U9 im gelben Vorsorgeheft und außerhalb des Heftes J1 (ohne Dokumentation für die Eltern). Zusätzliche drei Gesundheitschecks empfiehlt der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte: Paed.Check®-U10, Paed.

Check®-U11 und Paed.Check®-J2, doch die Kosten dafür erstatten noch nicht alle Krankenkassen.
Die Paed.Check®-Vorsorgeuntersuchungen müssen daher bei gesetzlich versicherten Kindern und Jugendlichen zum Teil privat abgerechnet werden. Eltern sollten vorab bei ihrer Krankenkasse nachfragen, ob eine Erstattung möglich ist.

Weitere Informationen zu den einzelnen Paed.Check®-Untersuchungen erhalten Sie auch auf der Seite www.bjservicegmbh.de.

Hinweis: Fallen Ihnen außerhalb dieser Vorsorgeuntersuchungen Besonderheiten bei Ihrem Kind auf, sollten Sie natürlich unbedingt einen Kinder- und Jugendarzt aufsuchen oder in akuten Fällen einen Notarzt alarmieren.

Meldepflicht

Die meisten Länder haben für die Mehrzahl der Vorsorgeuntersuchungen eine Meldepflicht eingeführt, d.h., je nach Bundesland sind Arzt oder Eltern verpflichtet, bestimmte Vorsorgen zu melden. Geht keine Vorsorgemeldung ein, wird bei den Eltern nachgehakt.

Häufig ist nur die Meldung vergessen worden oder in der Post verlorengegangen, oder sie konnte dem Kind nicht zugeordnet werden, weil zum Beispiel eine Wohnortänderung noch nicht registriert wurde. Dann kann nachgemeldet werden.

Ist tatsächlich eine Vorsorgeuntersuchung versäumt worden, kann sich das Gesundheitsamt oder das Jugendamt durch einen Besuch bei der Familie von der guten Betreuung und Versorgung des Kindes überzeugen.

Fachliche Unterstützung: Dr. med. Burkhard Lawrenz

Источник: https://www.kinderaerzte-im-netz.de/vorsorge/

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