Von der Sitzhaltung bis zum richtigen Licht: Gesundheitstipps für die Schreibtischarbeit

Contents
  1. Das richtige Arbeitsumfeld zum Schreiben finden
  2. Bibliothek vs. Home Office – Wo findet man das richtige Arbeitsumfeld zum Schreiben der Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation?
  3. Die Gestaltung des Arbeitsplatzes
  4. Ergonomische Richtlinien zum Schreiben der Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation
  5. Die richtige Sitzhaltung
  6. Der richtige Bürostuhl
  7. Der richtige Schreibtisch
  8. Der letzte Schliff: Wohlfühlatmosphäre schaffen
  9. Literatur
  10. Gesunde Schreibtischarbeit – 10 Tipps
  11. Warum ist Bewegung im Büro wichtig?
  12. Wie kann man mehr Bewegung in den Büroalltag bringen?
  13. Was sollte ein guter Bürostuhl mitbringen?
  14. Wie sitzt man gesund?
  15. Warum gesundes Sitzen wichtig ist, zeigt dir unser Verlustzähler
  16. Alternative Sitzmöglichkeiten
  17. Gesunde Schreibtischarbeit: Ein Geheimtipp am Rande
  18. Der Schreibtisch
  19. Wie sollte der Monitor auf dem Schreibtisch stehen?
  20. Wie sollte die Beleuchtung im Büro aussehen?
  21. Ergonomie am Arbeitsplatz: Schreibtischarbeit gesund gestalten
  22. Gesundheitliche Probleme durch langes Sitzen
  23. Prävention lohnt sich – auch finanziell
  24. Folgendes sollte bei der Einrichtung eines ergonomischen Arbeitsplatzes beachtet werden:
  25. Gesundheit am Arbeitsplatz – wichtige Tipps für Autoren und Texter
  26. Die falsche Sitzhaltung kann zu körperlichen Beschwerden führen
  27. Die richtige Monitorposition für angenehmes Arbeiten
  28. Für die richtige Arbeitsbeleuchtung und genügend Sauerstoff sorgen
  29. Regelmäßige Pausen sorgen für Entlastung
  30. Tschüss, Nackenschmerzen! SO bleibt ihr gesund, obwohl ihr im Büro arbeitet
  31. 1. Die richtige Sitzposition
  32. 2. Ausrichtung des Monitors
  33. 3. Beleuchtung
  34. 4. Augen entlasten
  35. 6. Ausreichend trinken
  36. 7. Raumklima

Das richtige Arbeitsumfeld zum Schreiben finden

Von der Sitzhaltung bis zum richtigen Licht: Gesundheitstipps für die Schreibtischarbeit

Bevor es an das Schreiben der Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation geht, stehen einige Punkte auf der To-Do-Liste: Literaturrecherche, der Weg zum Prüfungsamt oder Besprechungen mit den Betreuern beispielsweise. Genauso wichtig ist es aber das richtige Arbeitsumfeld zum Schreiben zu finden, um längerfristig produktiv, effektiv, aber auch entspannt arbeiten zu können.

Dieser Beitrag bespricht, wie das richtige Arbeitsumfeld aussehen muss: Wie muss ein perfekter Arbeitsplatz ausgestattet sein, auf welche ergonomischen Richtlinien gilt es zu achten und wie kann man sich die Schreibtischarbeit so einfach wie möglich machen? Außerdem wird versucht auch auf die Frage eine Antwort zu finden, was das bessere Arbeitsumfeld zum Schreiben ist – die Bibliothek oder das Home Office.

Bibliothek vs. Home Office – Wo findet man das richtige Arbeitsumfeld zum Schreiben der Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation?

Die erste Frage, die sich stellt, wenn es darum geht, das richtige Arbeitsumfeld zum Bachelorarbeit Schreiben zu finden ist: In die Bibliothek gehen oder Zuhause bleiben? Wo kann man produktiver, effektiver und entspannter arbeiten, und warum?

Zuhause zu arbeiten verspricht, in einer bekannten, entspannten Atmosphäre arbeiten zu können.

Man kann je nach Belieben eine (kostenlose) Kaffee- oder Teepause einlegen, auf dem Balkon durchatmen und muss sich nicht mit nervigen Banknachbarn auseinandersetzen, die laut Kaugummi kauen oder in die Laptoptastatur schlagen.

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Andererseits ist man im Home Office vielen anderen Störungen ausgesetzt, fühlt sich eventuell zu behaglich und ist durch Mitbewohner und Familienmitglieder, klingelnde Postboten oder Anrufe leicht ablenkbar. Außerdem stören Ausweichhandlungen – Wäsche waschen, aufräumen oder Netflix – die Konzentration und Disziplin.

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In der Bibliothek sieht das anders aus: Im stillen Lesesaal gibt es keine Ablenkungen, die zu einem Fehler führen. Da aber auch kleine Unachtsamkeiten beispielsweise bei einer Plagiatsprüfung auffliegen können, sollte man sich Konzentrieren können.

Das gemeinschaftliche Sitzen über einem Buch kann die eigene Konzentration fördern. Darüber hinaus hat man in einer Bibliothek nicht nur Zugang zu Primär- und Sekundärliteratur, die man beim Schreiben braucht, sondern auch zu digitalen Medien, WLAN, Kopierern bzw. Druckern.

Die Literaturrecherche ist hier ziemlich einfach. Der Nachteil des Arbeitens in (Uni-)Bibliotheken ist aber, dass diese gerade in der Prüfungszeit überlaufen ist und man mitunter lang nach einem Sitzplatz sucht.

Dann ist auch die Gefahr groß, dass man Kommilitonen und Freunde trifft, die einen zu Kaffeepausen verführen.

Letztendlich ist es eine persönliche Entscheidung, ob das richtige Arbeitsumfeld zum Schreiben der Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation die Bibliothek oder der eigene Schreibtisch ist.

Wichtig ist, dass man einen Ort findet, an dem man auch über Stunden hinweg konzentriert, aber auch entspannt arbeiten kann.

Die eigene Leistung ist nämlich von individuellen Bedürfnissen in physischen, psychischen und sozialen Dimensionen abhängig (Vgl. Spath 2004:12).

Die Gestaltung des Arbeitsplatzes

Voraussetzung für entspanntes Arbeiten ist, dass alle Materialien vorhanden und grifereit sind. Dazu gehören mitunter Laptop oder PC, Schreibmaterialien (Kugelschreiber, Textmarker usw.) und Notizzettel, aber auch die Primär- und Sekundärliteratur, die für wissenschaftliches Arbeiten gebraucht werden.

Das richtige Arbeitsumfeld sollte genügend Licht haben, damit die Augen beim Lesen oder am PC arbeiten nicht zu schnell ermüden.

Deshalb sollten keine Schatten auf den Tisch, die Tastatur oder den Bildschirm fallen.

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Auch sollten auf dem Monitor keine zu hohen Kontraste eingestellt sein und keine reflektierenden Gegenstände auf dem Schreibtisch stehen – beides sorgt für Kopfschmerzen und Konzentrationsschwächen.

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In der deutschen Arbeitsstättenverordnung ist eine Raumtemperatur von 20 bis 22°C vorgeschrieben (Vgl. Arbeitsstättenverordnung 2010).

Ein schlechtes Innenraumklima ist oft für sogenannte Sick-Building-Syndrome, also gebäudebezogene Beschwerden wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Reizerscheinungen der Augen und Atemwege verantwortlich.

Deshalb sollte auch regelmäßig für frischen Wind gesorgt werden: Frische Luft und stündliches Lüften, aber auch ein kurzer Gang vor die Tür oder auf den Balkon sorgen für neue Kreativität, Konzentration und Leistungskraft.

Ergonomische Richtlinien zum Schreiben der Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation

Das richtige Arbeitsumfeld – sei es zum Schreiben, Lesen oder Lernen – sollte außerdem ergonomisch eingerichtet sein.

Ein ergonomischer Bürostuhl und ein höhenverstellbarer Schreibtisch garantieren nicht nur rückenschonendes, ausdauerndes Sitzen, sondern fördern auch das konzentrierte, produktive Arbeiten.

Doch auch wer keine ergonomische Büroausstattung hat, kann mit folgenden Tipps und Tricks gesund sitzen und arbeiten (Vgl. Checkliste „Sitzen Sie richtig?“):

Die richtige Sitzhaltung

Am gesündesten sitzt man in einem offenen Sitzwinkel von 95-120°. Dafür müssen beide Füße vollständig den Boden berühren und die Fersen unter der Kniekehle platziert sein. Unter dem Schreibtisch sollte genügend Platz sein, um die Beine auch ausstrecken zu können. Der untere Rücken und das Becken sollten stets mit der Rückenlehne Kontakt halten.

Der richtige Bürostuhl

Bestenfalls hat man einen ergonomischen Bürostuhl, der sich aufgrund der Polsterung individuellen Bedürfnissen und natürlichen Bewegungen anpasst. An solchen Bürostühlen lassen sich auch die Armlehnen so verstellen, dass sie mit der Arbeitsfläche eine Linie bilden. Wenn man die Arme auf den Lehnen platziert, werden Schulter- und Nackenmuskulatur beim Arbeiten entspannt.

Der richtige Schreibtisch

Der perfekte Schreibtisch ist höhenverstellbar und 80x160cm hoch. Auf dem Schreibtisch, der zum Sitzplatz je nach Körpergröße 19 bis 28cm entfernt ist, sollte nicht nur genug Platz für alle Arbeitsmaterialien sein.

Auch die persönliche Entfaltung muss gewährleistet sein: Bis zur Tastatur müssen daher mindestens zehn Zentimeter und bis zum Monitor 50 bis 70cm Abstand sein.

Man sollte mit geradem Blick auf den Bildschirm gucken können, ohne den Kopf neigen zu müssen.

Der letzte Schliff: Wohlfühlatmosphäre schaffen

Von Zuhause aus arbeiten hat einen weiteren Vorteil: Man kann sich seinen Arbeitsplatz nach individuellen Bedürfnissen selbst gestalten.

Studien ergaben, dass man mit persönlichen Gegenständen auf dem Schreibtisch bis zu 30 Prozent produktiver arbeitet, als an lieblosen, einheitlichen Arbeitsplätzen.

Zu diesen Gegenständen gehören auch Zimmerpflanzen: Diese haben einen stressmindernden Effekt und fördern die Kreativität (Vgl. Fjeld 2000: 1, Guéguen/Meineri 2013: 75 ff.).

Darüber hinaus haben bestimmte Farben Auswirkungen auf die Konzentration und Entspannung: So bestätigte die Hochschule für angewandte Kunst und Wissenschaft (HAWK) in einer Studie die Farbenpsychologie: Blau hat eine beruhigende, entspannende Wirkung, die Genauigkeit und Konzentration unterstützt, während die Farbe Gelb konzentriertes Arbeiten und Entspannung fördert (Vgl. Studie „building atmospheres der HAWK). Solche Farbtupfer in der Dekoration des Schreibtischarbeitsplatzes können also darüber hinaus dazu beitragen, ein richtiges Arbeitsumfeld zum Schreiben zu schaffen.

Die richtige Beleuchtung, eine ergonomische und komfortable Ausstattung, ein ruhiges Umfeld und angenehme, frische Luft – das sind die wichtigsten Faktoren für das richtige Arbeitsumfeld zum Schreiben der Abschlussarbeit oder Dissertation, aber auch zum Lernen und Lesen. Erfüllt der Schreibtischarbeitsplatz diese Anforderungen, ganz gleich ob er sich Zuhause oder in der Bibliothek befindet, ist konzentriertes, produktives und kreatives Arbeiten garantiert.

Literatur

Fjeld, Tove (2000): The Effect of Interior Planting on Health and Discomfort among Workers and School Children.

Spath, Dieter/Braun, Martin/Grunewald, Petra (2004): Gesundheits- und leistungsförderliche Gestaltung geistiger Arbeit, Berlin.

Guéguen, Nicolas/Meineri, Sébastien (2013): Natur für die Seele. Die Umwelt und ihre Auswirkungen auf die Psyche, Berlin/Heidelberg.

Источник: https://www.mentorium.de/arbeitsumfeld/

Gesunde Schreibtischarbeit – 10 Tipps

Von der Sitzhaltung bis zum richtigen Licht: Gesundheitstipps für die Schreibtischarbeit

Gesunde Schreibtischarbeit: Die Arbeit im Büro und am Schreibtisch bedeutet in der Regel stundenlanges Sitzen und kaum Bewegung.

Schreibtischarbeit ist jedoch nur gefühlt körperlich nicht anstrengend – für den Körper selbst stellt das tägliche stundenlange Sitzen eine Belastung dar. Eine häufige Folge sind Rückenprobleme und Verspannungen.

Mit einer ergonomischen Art und Weise der Schreibtischarbeit und etwas Bewegung lässt sich das allerdings vermeiden.

Warum ist Bewegung im Büro wichtig?

Experten raten dazu, auch im Büroalltag ausreichend Bewegung einzubringen. / Foto: Picture-Factory / fotolia.com

Der menschliche Körper ist anatomisch für Bewegung gemacht und nicht für langes Sitzen. Das gilt generell für die Gesundheit, wobei das zwei verschiedene Probleme sind: Bewegungsmangel einerseits und die anatomische Herausforderung des Sitzens andererseits.

Der Bewegungsmangel führt vor allem zu Problemen mit dem Herz- und Kreislaufsystem sowie zu einer schwachen Konstitution, die wiederum das lange Sitzen noch beschwerlicher macht. Deshalb treten besonders bei Menschen, die viel im Büro am Schreibtisch sitzen und mit dem Computer arbeiten zahlreiche Beschwerden wie Rückenschmerzen und Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich auf.

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Die Art und Weise, wie man dabei sitzt, der Stuhl, der Tisch und sogar der Monitor spielen ebenfalls eine Rolle.

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Ein ergonomischer Büroarbeitsplatz kann sehr viel dazu beitragen, die Gefahr von Rückenproblemen und Verspannungen zu vermeiden. Grundsätzlich ist Bewegung jedoch das Wichtigste. Das gilt zwar durchaus auch für sportliche Bewegung als Ausgleich, jedoch kann auch bereits mit etwas Bewegung im Büro selbst eine ganze Menge gewonnen werden.

Wie kann man mehr Bewegung in den Büroalltag bringen?

Mit dem Fahrrad ins Büro zu fahren, ist eine gesunde Alternative und gibt ihrem Körper notwenige Bewegung. / Foto: bernardbodo / fotolia.com

Es beginnt damit, Treppen zu steigen, anstatt den Fahrstuhl zu nehmen oder gar zuvor noch das Fahrrad anstatt das Auto oder die öffentlichen Verkehrsmittel.

Die Möglichkeiten dazu hängen ebenso stark an den individuellen Gegebenheiten, wie die Möglichkeiten dazu, sich im Büro selbst etwas Bewegung zu verschaffen.

Auf jeden Fall sollte man regelmäßig kürzere Pausen machen, in denen man aufsteht und einfach ein paar Schritte umher läuft, sich streckt oder sogar ein paar Dehnübungen macht.

Man sollte nicht davor zurückschrecken, einen Gang durch das Bürogebäude zu machen oder einfach mal den Gang auf- und abzulaufen.

Empfehlenswert ist es, nach jeder Stunde, die man sitzend verbracht hat, zumindest kurz aufzustehen und ein bisschen im Büro herumzugehen oder sich zu strecken.

In der Praxis gibt es aber auch eine Menge Tätigkeiten, bei denen man kurz aufstehen und auch ein wenig umhergehen kann wie etwa beim Telefonieren, während man sich gedanklich sammelt oder ein Konzept ausarbeitet. Auch Gespräche und sogar Meetings müssen nicht im Sitzen abgehalten werden, wobei Letzteres eher eine Frage der allgemeinen Organisation ist und weniger der individuellen Möglichkeit.

Was sollte ein guter Bürostuhl mitbringen?

Die Bandscheiben können bei langer und anstrengender Sitzarbeit ideal durch die Basisfunktion der Wippmechanik entlastet werden.

Ein guter Bürostuhl sollte eine ganze Menge mitbringen, denn er ist logischerweise der zentrale Faktor, wenn es um ein gesundes Sitzen geht. Er sollte viele verschiedene Einstellungsmöglichkeiten haben, um individuell angepasst werden zu können. Das gilt besonders für die Feinabstimmungen von Rücken-, Arm- oder Nackenlehne. Die Rückenlehne sollte grundsätzlich eine ergonomische Form haben. Also eine Form, die sich der natürlichen Form des Rückens anpasst und diesen stützt. Dazu kommt optimalerweise eine Lordosenstütze. Außerdem sollte der Bürostuhl nicht zu klein bzw. eng sein, um ein dynamisches Sitzen zu ermöglichen. Hier finden Sie gute Bürostühle

Wie sitzt man gesund?

Erst einmal sollte um den Bürostuhl herum genügend Platz und Bewegungsfreiheit herrschen und auch die Beine sollten etwas Spielraum haben. Für die optimale Anpassung ist Folgendes wichtig:

• zwischen Oberkörper und Oberschenkeln sollte der Winkel etwa 120 Grad betragen• das Anwinkeln der Knie sollte im 90 Grad Winkel geschehen• etwa 5 Zentimeter Platz sollten zwischen Kniekehle und Sitzfläche bestehen• die Füße sollten flach auf den Boden abgestellt werden• zwischen Oberschenkel und Tischkante sollte etwas Bewegungsfreiheit bestehen.• wenn die Arme auf der Armlehne aufliegen, sollten Schulter und Nacken entspannt sein

• die Armlehne sollte mit der Tischfläche auf einer Linie sein

Außerdem ist eine gewisse Dynamik beim Sitzen sehr vorteilhaft. Also insbesondere, nicht zu lange in einer Stellung zu verharren und sich möglichst auch im Sitzen zu bewegen und verschiedene Sitzpositionen einzunehmen.

Warum gesundes Sitzen wichtig ist, zeigt dir unser Verlustzähler

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Alternative Sitzmöglichkeiten

Ein Sitzball

Mit der zunehmenden Rolle, die das ganze Thema rund um die Problematik des Sitzens und die Ergonomie allgemein einnimmt, wurden und werden auch immer mehr alternative Sitzmöglichkeiten bürotauglich. Dazu können spezielle, bewegliche Hocker oder sogar Sitzbälle zählen. Letztere ermöglichen einen hohen Grad an Dynamik beim Sitzen, bieten allerdings keine dauerhafte Lösung. Stattdessen sind Sitzbälle eher für eine praktische Übung und etwas Stärkung des Rückens für zwischendurch gut nutzbar. Bei längerem Sitzen können sie jedoch überfordern.

Gesunde Schreibtischarbeit: Ein Geheimtipp am Rande

Ein etwas spezieller Tipp für das Home Office: Vor allem zuhause kann man auch mit angewinkelten Beinen auf dem Stuhl arbeiten. Das kann auch als Abwechslung dienen und bereits ein angewinkeltes Bein, mit dem Fuß auf dem Stuhl, kann den Rücken spürbar ein wenig entlasten.

Und wer es kann, kann auch in der tiefen Hocke arbeiten. Das erfordert allerdings meist nicht nur etwas Gewöhnung, sondern sogar spezielles Training. Dafür aber ist die tiefe Hocke die anatomisch gesündeste (und auch natürlichste) Art zu sitzen, da der komplette Rücken entlastet wird und auch Nacken und Schultern weniger gefährdet sind.

Der Schreibtisch

Laptop oder Desktop-PC für das Homeoffice?

Für gewöhnlich beträgt die Höhe eines festen Schreibtisches 72 Zentimeter. Der optimale Schreibtisch aber verfügt ebenfalls über große Einstellungsmöglichkeiten. Im Idealfall ist er sogar höhenverstellbar und zwar so weit, dass auch ein Arbeiten im Stehen möglich ist. Das kann nämlich eine sehr gute und gesunde Abwechslung bieten.

Aber auch davon abgesehen ist es wichtig, dass der Schreibtisch sich zumindest der Höhe des Stuhles und den individuellen Bedingungen anpassen lässt. Die Tischfläche sollte dabei stets gerade bleiben. Die Unterarme sowie Handgelenke liegen bei einer optimalen Einstellung auf der Tischfläche auf und für die Beine sollte unter dem Schreibtisch etwas Freiraum bestehen.

Der beste Platz für den Schreibtisch ist parallel zum Fenster, damit das Tageslicht seitlich auf den Tisch und den Bildschirm fällt.

Es sollten keine Glastische oder Tische mit einer reflexionsreichen Oberfläche verwendet werden, da diese das Sonnenlicht zu sehr spiegeln könnten.Um ausreichend Platz zu haben, sollte der Schreibtisch mindestens 160 x, 80 Zentimeter groß sein.

Wer nicht stundenlang auf seinem Bürostuhl sitzen möchte, der sollte sich für einen elektrisch höhenverstellbaren Schreibtisch entscheiden.

Hier finden Sie über 50 höhenverstellbare Schreibtische

Wie sollte der Monitor auf dem Schreibtisch stehen?

Folgt man den neuesten Studien, so gehen 70 Prozent des Stroms, die der Computer benötigt, ungenützt verloren.

Der Monitor und dessen richtige Ausrichtung stellt einen weiteren wichtigen Punkt bei dem gesunden Arbeiten am Schreibtisch dar. Dazu zählen Art, Größe, Einstellung und Abstand des Monitors.
Von der Größe her sollte ein Gerät mit 22 oder 24 Zoll gewählt werden. Zu kleine Bildschirme können die Augen unnötig belasten. Ideal ist ein Monitor mit beweglichem Bildschirmarm, der eine optimale individuelle Einstellung ermöglicht. Es sollte auch darauf geachtet werden, ein reflexionsarmes Gerät zu wählen, um störendes Spiegeln und Blenden zu vermeiden.

Die Einstellungen rund um Auflösung, Kontrast und Helligkeit sollten den individuellen Bedürfnissen entsprechen und falls Probleme beim Lesen bestehen, sollte die Schriftgröße entsprechend geändert werden.

Abhängig von der Größe des Bildschirms sollte der eigene Abstand zum Bildschirm zwischen 70 und 90 Zentimeter messen. Für die perfekte Höhe gilt, dass der gerade Blick knapp über den oberen Rand des Bildschirms gleitet. Dafür kann der Monitor bei Bedarf etwa mit Büchern als Unterlage erhöht werden.

Wie sollte die Beleuchtung im Büro aussehen?

Helles, mit Tageslicht durchflutetes Büro

Zu guter Letzt sollte auch die Beleuchtung im Büro nicht unterschätzt werden. Auch das ausreichende und richtige Licht zählt zu den ergonomischen Arbeitsbedingungen. Eine falsche Beleuchtung kann Ermüdung, Kopfschmerzen und Nervosität verursachen. Es gibt sogar eine europäische DIN-Norm sowie Richtwerte für die Beleuchtung von Bildschirm- und Büroarbeitsplätzen. Dafür ist das natürliche Tages- und Sonnenlicht das beste. Beides ist generell wichtig für die Gesundheit und für das Wohlbefinden von Menschen und somit auch für deren Produktivität. Bei fensterlosen Büros sollten mehrere, ausreichende und flimmerfreie Lichtquellen genutzt werden. Es sollte allerdings auch kein zu grelles Licht sein.

Neben diesen Grundlagen für eine gesunde Schreibtischarbeit sollte am besten auch zusätzlich Sport getrieben werden oder zumindest sollte der Rest des Alltags nicht hauptsächlich im Sitzen bestehen.

Dennoch kann man mit ein wenig Rücksicht auf Ergonomie und mit regelmäßigen Sitzpausen und kleineren Spaziergängen im Büro eine ganze Menge zum positiven verbessern oder auch Beschwerden vermeiden.

Источник: https://www.bueromoebel-experte.de/ratgeber/ergonomie-ratgeber/10-tipps-gesunde-schreibtischarbeit/

Ergonomie am Arbeitsplatz: Schreibtischarbeit gesund gestalten

Von der Sitzhaltung bis zum richtigen Licht: Gesundheitstipps für die Schreibtischarbeit

Von Natur aus ist der Mensch ein Läufer. Im Laufe der Evolution verschaffte ihm der aufrechte Gang neben verschiedenen anderen Fähigkeiten einen entscheidenden Vorteil, wenn es um das eigene Überleben ging. Wussten Sie etwa, dass unsere Vorfahren einst fast täglich die Strecke eines Marathons zurücklegten?

Davon sind wir in der modernen (Arbeits-) Welt meilenweit entfernt. Statt uns über viele Stunden täglich zu bewegen, tun wir das genaue Gegenteil: Wir sitzen. Immer häufiger und immer länger.

Die Zahl der Schreibtischjobs in Deutschland wächst ständig. Allein von 2006 bis 2016 hat sich die Zahl der Büroarbeitsplätze um etwa 16 % erhöht. Rund 17,6 Millionen Deutsche arbeiten am Schreibtisch. Fast jeder zweite der rund 40 Millionen Arbeitsplätze in der Bundesrepublik ist also ein Sitzplatz.

Eine Studie der Techniker Krankenkasse kam zu dem erschreckenden Ergebnis, dass Menschen hierzulande rund 6,5 Stunden am Tag sitzend verbringen. Jeder Fünfte sitzt sogar mehr als neun Stunden am Tag.

Und das nicht nur beruflich, auch im privaten Bereich sitzen wir in der Regel mehr, als uns guttut.

Denn wenn der Körper sich eigentlich im Anschluss an den Arbeitstag nach Bewegung sehnt, sitzen wir erneut: Auf dem Sofa, vor dem PC oder der Konsole.

Gesundheitliche Probleme durch langes Sitzen

Sitzende Positionen verleiten in der Regel dazu, sich sprichwörtlich hängen zu lassen, statt eine wirklich aufrechte Position einzunehmen.

Dies wiederum führt zu einer Ermüdung der Muskulatur – und nicht zuletzt auch des Gehirns.

Die Produktivität des Mitarbeiters nimmt ab, die Effizienz der Arbeitsleistung sinkt – ein Teufelskreis für den Einzelnen und nicht zuletzt auch das Unternehmen.

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Schon längst ist bekannt: Ein Körper, der sich nicht bewegt, wird irgendwann gesundheitliche Probleme bereiten.

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Und so mag der Satz „Sitzen ist das neue Rauchen“ mittlerweile zwar abgedroschen klingen, dennoch ist an seinem Wahrheitsgehalt kaum zu rütteln.

Neben Muskel- oder Skelettproblemen, Übergewicht, Herz- und Kreislaufproblemen können sogar Krebserkrankungen die Folge häufiger und langer sitzender Tätigkeiten sein.

Prävention lohnt sich – auch finanziell

Angesichts steigender Krankenzeiten in den Betrieben erkennen immer mehr Unternehmen, dass sich die Investition in die Mitarbeitergesundheit dauerhaft lohnen kann. Schließlich kostet ein Krankheitstag – je nach Branche – im Durchschnitt 107 €, wie die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin errechnet hat.

Ein nachhaltiges, betriebliches Gesundheitsmanagement widmet sich jedoch immer der Verhältnis- und der Verhaltensprävention. Für ein gesundes Arbeiten geht es also nicht nur darum, Arbeitsplätze gesund zu gestalten, sondern auch darum, positiv auf das Gesundheitsverhalten des Einzelnen einzuwirken.

So kann ein Unternehmen zwar keinen Einfluss auf das (private) Bewegungsverhalten seiner Mitarbeiter nehmen, aber natürlich darauf, wie der Arbeitsplatz im Betrieb gestaltet ist. Dabei gilt grundsätzlich: Wenn sitzen, dann richtig.

Wer etwa auf hochwertige und ergonomische Büromöbel setzt, hat einen ersten Schritt zu mehr Mitarbeitergesundheit gemacht.

Schließlich macht ein ergonomisch optimierter Arbeitsplatz sitzende Tätigkeiten nicht nur leichter, sondern kann sogar die Gesundheit positiv beeinflussen.

Folgendes sollte bei der Einrichtung eines ergonomischen Arbeitsplatzes beachtet werden:

1. Der Schreibtischstuhl: Ein ergonomischer Schreibtischstuhl ist das Zentrum eines ergonomischen Arbeitsplatzes und ausschlaggebend für ein entspanntes und gesundes Arbeiten. Schließlich ist die richtige Sitzhaltung elementar wichtig, wenn es um die dauerhafte Gesunderhaltung des Mitarbeiters geht.

Deshalb sind moderne Bürostühle mit einer Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten ausgestattet. Doch damit nicht genug: Sie lassen Bewegung nicht nur zu, sondern fördern diese sogar und ermöglichen so dynamisches statt passives Sitzen.

Grundsätzlich sollten Sie beim Einstellen Ihres Bürostuhls folgende Punkte berücksichtigen:

  • Die Füße stehen fest auf dem Boden – Die Sitzhöhe muss so gewählt sein, dass beide Füße festen Halt auf dem Boden haben. Nur so kann der Rücken entlastet werden. Baumeln die Beine hingegen in der Luft, führt das auf Dauer zu Rückenproblemen. Ist der Stuhl auch auf niedrigster Stufe noch zu hoch für seinen Besitzer, kann eine kleine Fußbank Abhilfe schaffen.
  • Auf die passende Sitztiefe achten – Die Sitzfläche sollte so eingestellt werden, dass die Oberschenkel genug Auflagefläche, die Kniekehlen jedoch Abstand zur Vorderkante haben. Denn: Werden die Kniekehlen dauerhaft gequetscht, kann dies zu Durchblutungsstörungen der Beine führen. Im Idealfall lässt sich die Sitzfläche zusätzlich neigen. In diesem Fall ist es ratsam, sie leicht nach vorn zu kippen um eine Aufrichtung der Wirbelsäule und eine möglichst gerade Haltung zu fördern.
  • Rückenlehne richtig einstellen – Moderne Bürostühle verfügen normalerweise im unteren Bereich über eine Wölbung, die als Lordosenstütze bezeichnet wird. Diese ist wichtig, um den empfindlichen Lendenwirbelbereich dauerhaft zu unterstützen und sollte sich etwa in Höhe der Gürtellinie befinden. Die Höhe der Rückenlehne sollte so eingestellt werden, dass sich das Ende etwas unterhalb der Schulterblätter befindet. Sie sollte außerdem flexibel sein, um Variationen in der Position zuzulassen. Das bedeutet, dass die Rückenlehne der Bewegung Ihres Oberkörpers folgen sollte und gerade Haltung ebenso unterstützt, wie eine leicht nach hinten geneigte entspannte Sitzhaltung.
  • Armlehnen nicht vergessen – Die Armlehnen sind wichtig für die Entlastung des Schultergürtels und des Oberkörpers. Sie sollten so eingestellt werden, dass Ober- und Unterarm einen Winkel von 90 Grad bilden.


2. Der Schreibtisch:
Basierend auf den Einstellungen des Schreibtischstuhls, sollte auch der passende Schreibtisch nicht vernachlässigt werden. Im Idealfall ist auch dieser in der Höhe verstellbar und lässt sich dabei mindestens im Bereich von 66 bis 75 Zentimetern bewegen. Ist dies nicht der Fall, sollte die Arbeitsfläche bestenfalls etwa 72 Zentimeter hoch sein. Hintergrund: Die richtige Höhe des Tisches ist elementar wichtig für eine genügende Beinfreiheit unter der Arbeitsfläche. Besonderes Plus: Immer mehr Unternehmen setzen auf elektrisch verstellbare Schreibtische, an denen die Mitarbeiter nicht nur sitzend, sondern auch stehend arbeiten können. Das kommt nicht nur bei Angestellten mit bereits vorhandenen Rückenproblemen gut an, sondern gilt als besonders gesund.

Um festzustellen, ob die Höhe des Schreibtischstuhls zur Höhe des Schreibtisches passt, gilt es, Folgendes zu überprüfen:

  • Bilden Ober- und Unterarme angewinkelt etwa einen rechten Winkel?
  • Liegt die Tastatur parallel zur Tischkante und genau waagerecht zu den Unterarmen, die auf der Armlehne bzw. der Tischplatte ruhen?
  • Weisen Ober- und Unterschenkel einen Winkel auf, der größer als 90 Grad ist?
  • Liegt der Rücken an der Rückenlinie an?

Wenn Sie alle Fragen mit „Ja“ beantworten können, passen die Einstellungen. Trifft einer der Punkte nicht zu, gilt es, nachzujustieren. Lässt sich der Schreibtisch nicht passend verstellen, müssen die Anpassungen am Bürostuhl vorgenommen werden.

3. Der Monitor: Wenn es um einen ergonomisch gesunden Arbeitsplatz geht, darf auch die korrekte Position des oder der Monitor(e) nicht vernachlässigt werden. Der Monitor sollte:

  • Weit genug entfernt stehen – Wer aufrecht in seinem Schreibtischstuhl sitzt und einen Arm ausstreckt, sollte den Monitor höchstens mit den Fingerspitzen erreichen. Als idealer Abstand zwischen Augen und Monitor gelten 45 bis 80 cm. Ist der Monitor größer als 17 Zoll, kann auch eine größere Entfernung nötig sein.
  • In der richtigen Höhe aufgestellt sein – Dauerhaft nach oben zu blicken ist ungesund und führt zu Verspannungen im Nackenbereich. Aus diesem Grund sollte der Monitor so aufgestellt sein, dass die obere Kante etwa auf Augenhöhe liegt. Wer in die Mitte des Monitors schaut, sollte dazu den Kopf leicht nach unten neigen, ein Blickwinkel von rund 35 Grad ist genau richtig. Das entlastet den Nacken.
  1. Die Tastatur: Auch die Einstellung der Tastatur sollte nicht unterschätzt werden. Schließlich kann es auch im Bereich der Handgelenke bei falscher Belastung schnell zu Verspannungen oder gar Sehnenscheidenentzündungen kommen. Eine entspannte Handhaltung während des Tippens hingegen tut den Handgelenken gut. Im Idealfall …
  • liegt die Tastatur etwa fünf bis zehn Zentimeter entfernt von der Schreibtischkante, sodass Unterarme und Handballen entspannt auf der Armlehne und/oder dem Schreibtisch liegen.
  • sollte die Tastatur eine Neigung von 15 Grad nicht überschreiten, damit die Handgelenke in einer möglichst flachen Stellung bleiben. So werden die Handgelenke so wenig wie möglich belastet. Wird eine Handballenauflage verwendet, kann es unter Umständen nötig sein, vorhandene Tastaturfüße aufzustellen.

Ergonomische Schreibtischmöbel und die korrekte Einstellung der Arbeitsgeräte sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem gesünderen Arbeitsleben. Für ein gesundes Leben ist jedoch Bewegung unabdingbar. Ein Bürostuhl, der dynamisches Sitzen mit Bewegungsfreiheit unterstützt, hilft deshalb allein auch nicht.

Deshalb sollten weiterhin folgende Punkte im Büroalltag berücksichtigt werden:

  • Mehr Bewegung einbauen – Wissenschaftler sind sich einig: Länger als 40 Minuten am Stück sollte ein Mensch nicht sitzen. Natürlich lässt sich das nicht immer einhalten. Trotzdem gilt im Büroalltag: Bauen Sie Bewegung ein! Besuchen Sie Kollegen in ihren Büros, statt diese anzurufen. Stellen Sie Drucker und Faxe so auf, dass Sie aufstehen müssen, um Dokumente abzuholen. Nutzen Sie außerdem die Mittagspause für einen Spaziergang.
  • Den Blick öfter in die Ferne schweifen lassen – Gut für Nacken und Augen: Nicht immer auf den Monitor zu starren, sondern den Fokus hin und wieder auf einen entfernten Punkt zu richten.
  • Gesunde Ernährung statt Fast Food – Nehmen Sie im Büro keine schwer verdaulichen Mahlzeiten zu sich. Setzen Sie stattdessen auf leichte Mahlzeiten wie z. B. Salat.
  • Lichtverhältnisse optimieren – Die beste ergonomische Beleuchtung am Arbeitsplatz besteht aus einem Mix von Tageslicht, indirekter und direkter Beleuchtung. Das Licht sollte dabei im Idealfall seitlich auf den Arbeitsplatz fallen.
  • Das richtige Arbeitsumfeld – Lärm macht nachweislich krank. Aus diesem Grund sollte das Umfeld möglichst geräuscharm sein. Nicht überall – gerade in Großraumbüros – ist dies möglich. Für solche Fälle sollten ruhige Rückzugsräume, z. B. Besprechungsräume, zur Verfügung stehen.
  • Luftqualität verbessern – „Abgestandene“ Luft macht müde. Regelmäßiges Lüften bringt frische Luft ins Büro und lässt die Mitarbeiter durchatmen und steigert Konzentration und Produktivität.

Ein ergonomischer Arbeitsplatz ist gelebte Prävention – und eine Investition, die sich häufig auf lange Sicht auszahlt.

Er trägt maßgeblich zur Gesunderhaltung bei und kann so dafür sorgen, krankheitsbedingte Fehltage zu reduzieren.

Ebenso verbessert er das Wohlbefinden der Mitarbeiter und kann so Motivation und Produktivität der Angestellten erhöhen, was sich wiederum positiv auf die Produktqualität und somit auf das ganze Unternehmen auswirkt.

Источник: https://blog.deltra.com/unternehmer-news/ergonomie-am-arbeitsplatz

Gesundheit am Arbeitsplatz – wichtige Tipps für Autoren und Texter

Von der Sitzhaltung bis zum richtigen Licht: Gesundheitstipps für die Schreibtischarbeit

Die Arbeit am Schreibtisch mag auf den ersten Blick als unbedenklich für den eigenen Körper erscheinen, birgt aber gewisse Gesundheitsrisiken.

Gerade wer täglich mehrere Stunden vor dem Monitor verbringt, sollte auf eine gemäß den eigenen Bedürfnissen eingerichtete Umgebung achten.

Mit einigen Anpassungen und Grundregeln können Texter dauerhaft effizienter und gesünder arbeiten.

Die falsche Sitzhaltung kann zu körperlichen Beschwerden führen

Einer der wichtigsten Aspekte für die Gesundheit am Arbeitsplatz ist die Sitzhaltung. Wer wie wir Autoren täglich mehrere Stunden an einem Schreibtisch sitzt, sollte eine Position einnehmen, die die Belastungen für den Körper reduziert. Besonders häufig treten Rückenschmerzen auf, wenn ein Autor dauerhaft nicht gerade sitzt.

Beim Arbeiten am Schreibtisch ist es ratsam, dass Sie möglichst immer gerade und aufrecht sitzen. Ihre Arme und Beine befinden sich im Idealfall stets in einem rechten Winkel von 90°. Für den idealen Winkel ist es häufig nötig, den Schreibtischstuhl in der Höhe zu verstellen. Achten Sie also bereits beim Kauf Ihres Stuhls auf diese Funktion.

Verfügt ein Schreibtischstuhl über eine leicht nach vorne kippbare Sitzfläche, können Sie auch einen etwas größeren Winkel ausprobieren, solange keine Beschwerden auftreten. Sie sollten die gesamte Sitzfläche des Stuhls ausnutzen und hierbei idealerweise im unteren und mittleren Rückenbereich abgestützt werden.

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Werden die Lendenwirbel so stabilisiert und durch die Form der Rückenlehne etwas nach vorne ausgerichtet, ist die Sitzposition optimal. Für die Wirbelsäule ergibt sich die idealtypische S-Form, wie sie vom aufrechten Gehen bekannt ist.

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Vermeiden Sie auf jeden Fall langfristig einen gebeugten, krummen Rücken – zur kurzweiligen Positionsänderung und für Pausen ist diese Haltung kein Problem, solange der Rücken nicht schmerzt.

Die richtige Monitorposition für angenehmes Arbeiten

Der Monitor ist eines der zentralen Elemente bei den meisten Schreibtischarbeiten. Vor allem Texter und Autoren sollten bei der Wahl Ihres Bildschirms auf gute Qualität achten, damit die Augen dauerhaft nicht zu sehr beansprucht werden.

Eine hohe Auflösung und eine hohe Kontrastfähigkeit sind hierbei wichtig. Eine Distanz von circa 70 bis 90 cm zum Monitor ist ideal; dafür benötigen Sie einen ausreichend großen Schreibtisch. Stellen Sie den Monitor so auf, sodass Sie mit leicht geneigtem Kopf auf das Display schauen können.

Idealerweise haben Sie das gesamte Bild im Blick. Ob ein großer Monitor benötigt wird, ist eine persönliche Entscheidung. Allerdings ist die Arbeit mit einem 23-Zoll-Display oder einem noch größeren Gerät oftmals einfacher, da sich mehrere Dokumente und Seiten gleichzeitig öffnen lassen.

Als Autor empfiehlt es sich, den Monitor so vor sich zu stellen, dass Sie den Kopf nicht drehen müssen, denn dies kann zu einer Belastung der Halsmuskulatur führen. Wer mit zwei Monitoren arbeitet, sollte nicht dauerhaft auf den Zweitmonitor schauen, sondern zumindest zwischen beiden wechseln.

Eventuell wäre auch ein Modell mit größerer Diagonale die bessere Alternative zu zwei kleineren Bildschirmen.

Für die richtige Arbeitsbeleuchtung und genügend Sauerstoff sorgen

Der Monitor sollte nicht direkt vor einem Fenster stehen. Dies führt zur Wahl einer zu hellen Hintergrundbeleuchtung oder einer Spiegelung auf dem Bildschirm. Stellen Sie das Display parallel zum Fenster auf.

Wenn eine Lampe direkt auf das Display scheint, spiegelt sich das Licht, wodurch Sie schlechter sehen und arbeiten können. Eine passive Beleuchtung über die Wände und die Schreibtischplatte kann für eine Entlastung sorgen.

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Idealerweise entsteht nie eine direkte Sichtlinie zwischen Ihren Augen und einer hellen Glühbirne. Wer für eine gemütlichere Arbeitsumgebung einige schwächere Lampen aufstellt, muss für diese die Regeln nicht so streng beachten, solange die Lichtquellen nicht stören.

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Während der Arbeit sollten Sie außerdem für eine ausreichende Belüftung sorgen. Hierbei empfiehlt sich das Stoßlüften mit weit geöffnetem Fenster, da sich so die Luft schneller austauschen lässt, ohne dass der gesamte Raum auskühlt.

Regelmäßige Pausen sorgen für Entlastung

Ein gewisses Maß an Bewegung während der Arbeit ist empfehlenswert. Hierdurch lassen sich der Rücken und dessen Muskulatur vom starren Sitzen entlasten und der Kreislauf wird etwas angeregt. Zwischendurch können Sie für ein paar Minuten aufstehen und im Raum auf und ab gehen oder eine anfallende Aufgabe erledigen.

Eventuell möchten Sie ja einen neuen Tee aufsetzen oder müssen einmal zur Toilette. Hauptsache ist, dass Sie nicht durchgängig mehrere Stunden sitzen bleiben. Und auch während der eigentlichen Schreibarbeit kann eine Positionsänderung nicht schaden.

Mit einer flexiblen Rückenlehne können Sie sich zwischendurch ein wenig nach hinten lehnen, beispielsweise wenn Sie einmal kurz die richtige Formulierung suchen. Dies sorgt für eine Entlastung und Bewegung im Rückenbereich.

Damit der Schreibtischstuhl häufigeren Positionswechseln problemlos standhalten kann, muss er von einer mindestens akzeptablen Qualität sein – vieles steht und fällt mit dem Schreibtischstuhl, sodass eine Investition in diesem Bereich durchaus eine Überlegung wert ist.

Autor dieses Artikels:

Bei diesem Blogbeitrag handelt es sich um einen Gastbeitrag von unserem Autor TheGoldenKnight, der seit 2013 bei uns auf content.de aktiv ist.

TheGoldenKnight

Bildnachweise:
# 92516188 – frau sitzt am schreibtisch und hält die hände auf den Nacken © contrastwerkstatt – Fotolia.de
#132230293 – Stylish apartment interior © Photographee.eu – Fotolia.de

Источник: https://blog.content.de/2017/04/20/gesundheit-am-arbeitsplatz-wichtige-tipps-fuer-autoren-und-texter/

Tschüss, Nackenschmerzen! SO bleibt ihr gesund, obwohl ihr im Büro arbeitet

Von der Sitzhaltung bis zum richtigen Licht: Gesundheitstipps für die Schreibtischarbeit

Die Augen brennen, der Nacken ist steif und der Rücken schmerzt: Wenn ihr am Computer arbeitet, wisst ihr sicher, wovon wir sprechen. Hier kommen die besten Tipps, mit denen ihr fiese Rückenschmerzen verhindern könnt.

Zugegeben: ​E-Mails beantworten, telefonieren und lesen – das alles hört sich jetzt nicht wirklich nach schwerer körperlicher Arbeit an. Der Büro-Job ist aber viel ungesünder als wir denken. Das lange Sitzen belastet den Rücken und der Bildschirm sorgt für trockene und brennende Augen.

Doch keine Sorge: Mit ein paar einfachen Tipps könnt ihr dafür sorgen, dass ihr gesünder am PC arbeitet. Hier kommen sieben Tipps, um Nackenschmerzen und Co. zu verhindern:

Übrigens: Auch euer Po leidet unter der Büro-Arbeit. Warum und was ihr dagegen tun könnt, erfahrt ihr hier: Was ist gluteale Amnesie & warum muss ich meinen Po davor retten?

1. Die richtige Sitzposition

Der häufigste Grund für Rückenschmerzen nach der Arbeit ist ein falsch eingestellter Bürostuhl. Ohne einen höhenverstellbaren Arbeitsstuhl geht im Büro gar nichts! Achtet darauf, dass ihr neben der Höhe auch die Rückenlehne und die Armstützen verstellen könnt.

Stellt den Stuhl von der Höhe her so ein, dass Knie und Hüfte im 90 Grad Winkel zueinander sind und die Oberschenkel mit dem Boden eine parallele Linie bilden. Kleine Menschen können sich mit einer Fußstütze behelfen. Zwischen Rücken und Lehne sollte kein Zwischenraum sein.

Die Rückenlehne sollte dynamisch eingestellt sein, das heißt, sie bewegt sich mit dir nach hinten, wenn ihr euch anlehnt.

Rückenschmerzen adé: Diese Produkte helfen bei Beschwerden

2. Ausrichtung des Monitors

Entfernung: Zwischen euch und dem Bildschirm sollten etwa 60 bis 80 Zentimeter Platz sein.

Ausrichtung: Die Oberkante des Bildschirms sollte sich maximal auf Augenhöhe befinden.

Bedeutet: Ihr schaut ein wenig auf den Bildschirm herab. Idealerweise ist der Monitor auch noch leicht nach hinten geneigt, etwa um 30 bis 35 Grad.

Wenn der Bildschirm nicht höhenverstellbar ist, könnt ihr zum Beispiel mit Büchern ganz einfach nachhelfen.

Licht: Vermeidet Reflexionen und Co. durch Licht. Am besten sollte euer PC parallel zum Fenster stehen. Außerdem solltet ihr einen Kontrast wählen, der für euch angenehm ist. Das könnt ihr ganz einfach in den System-Einstellungen machen.

3. Beleuchtung

Grade im Winter haben wir nur wenig Tageslicht während wir arbeiten. Umso wichtiger ist es, auf die richtige Beleuchtung zu achten. Am besten sind große Deckenleuchten, die ein gleichmäßiges Licht abgeben. Kleine Schreibtischlampen sind aber auch okay. Achtet aber darauf, dass sie nicht direkt auf den Bildschirm strahlt.

4. Augen entlasten

Egal wie perfekt Bürostuhl, Monitor und die Beleuchtung eingestellt sind: Das Arbeiten am PC ermüdet die Augen. Deshalb solltet ihr regelmäßig vom Bildschirm wegschauen. Lasst eure Augen ab und zu mal durch den Raum schweifen und versucht öfters mal zu blinzeln. Ihr könnt ihnen aber auch eine Ruhepause gönnen, indem ihr sie einfach für ein paar Sekunden schließt.

Nicht nur die Augen leiden unter der Bildschirmarbeit. Auch Nacken, Schultern und Rücken freuen sich über regelmäßige Pausen. Versucht deshalb öfter mal aufzustehen und Gespräche zum Beispiel persönlich zu erledigen, anstatt zum Hörer zu greifen.

Bürogymnastik und Recken und Strecken helfen euch auch, die Gelenke aufzulockern. Vor allem aber solltet ihr die Pause dazu nutzen, euch ein wenig zu bewegen.

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Lauft ein paar Schritte an der frischen Luft und ihr werdet sehen, dass ihr euch danach wieder viel besser konzentrieren könnt.

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Sport ist gesund: 10 gute Gründe, sich mehr zu bewegen

6. Ausreichend trinken

Definitiv eines der wichtigsten Sachen während der Arbeit: VIEL trinken! Ist der Körper nicht ausreichend mit Flüssigkeit versorgt, könnt ihr euch nicht richtig konzentrieren. Außerdem wird eure Haut trocken und auch die Augen brennen schneller. Ihr solltet deshalb mindestens 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit (am besten Wasser) trinken.

7. Raumklima

Besonders während der Wintermonate leiden Augen und Haut unter der trockenen Heizungsluft – auch im Büro. Lüfte deshalb regelmäßig und stell die Heizung nicht zu hoch ein. Euer Gehirn braucht ausreichend Sauerstoff, damit ihr vernünftig arbeiten könnt. Übrigens: Auch Pflanzen verbessern das Raumklima und sehen ganz nebenbei noch schön aus.

Источник: https://www.gofeminin.de/job-karriere/schreibtisch-arbeit-nackenschmerzen-s2475610.html

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