Vorgefertigt und günstig gebaut

Contents
  1. 10 Tipps zum preiswerten Bauen
  2. Der Architekt
  3. Das Grundstück
  4. Der Baukörper
  5. Die Bauweise
  6. Der Grundriss
  7. Effizient und Nachhaltig
  8. Der Keller
  9. Die Eigenleistung
  10. Das Bad
  11. Fertighäuser: Gut und günstig bauen
  12. Fertighäuser: Schnell montiert
  13. Ökologische Fertighäuser
  14. Was kosten Fertighäuser?
  15. Checkliste System- und Fertighäuser
  16. Modular, seriell, vorgefertigt –
  17. In Winnenden entstand auf Grundlage von hölzernen Wohnboxen eine Gemeinschaftsunterkunft für 200 Flüchtlinge. (Bild: Zooey Braun)
  18. Die Wohnboxen werden inklusive Fenstern, Türen, Installation komplett vorgefertigt auf die Baustelle geliefert. (Bild: Zooey Braun)
  19. Die Module in zwei Größen eignen sich auch für den mehrgeschossigen Wohnungsbau. (Bild: Werner Sobek, Stuttgart)
  20. Auf einem Ortbetontisch entstanden vier Geschosse in Holzhybridbauweise. (Bild: Stefan Müller-Naumann)
  21. Decken und Innenwände bestehen aus vorgefertigten Brettsperrholzelementen, die Badzellen aus komplett vormontierten Modulen. (Foto: Stefan Müller-Naumann)
  22. Die Fassaden bestehen aus komplett vorgefertigten Holztafel-Elementen, die Laubengänge aus Stahlbetonfertigteilen. (Foto: Stefan Müller-Naumann)
  23. An das Grundgerüst des Bürogebäudes H7 aus Ortbeton schließen jeweils vorgefertigte Holz-Verbund-Decken und Holztafelelemente an. (Bild: Brüninghoff GmbH & Co. KG)
  24. Die Holz-Verbund-Decken mit den sichtbar belassenen Holzunterzügen liegen auf dem Erschließungskern aus Beton und den hölzernen Fassadenelementen auf. (Bild: Brüninghoff GmbH & Co. KG)
  25. Die 8,10 m langen Holztafelelemente der Längsfassaden wurden im Werk der Baufirma Brüninghoff komplett vorgefertigt. (Bild: Brüninghoff GmbH & Co. KG)
  26. Fertigung von modularen Wandelementen am Standort Heiden des Bauuntenehmens Brüninghoff (Bild: Brüninghoff GmbH & Co. KG)
  27. So können Sie günstig ein Haus bauen
  28. Wie kann ich ein Haus günstig bauen?
  29. Kostenfaktor 1: Mit der richtigen Bauweise günstig bauen
  30. Kostenfaktor 2: Handwerker selbst beauftragen hilft beim Sparen
  31. Kostenfaktor 3: Das richtige Grundstück macht den Hausbau günstiger
  32. Kostenfaktor 4: Grundriss und Konstruktion
  33. Kostenfaktor 5: Auswahl der Baumaterialien
  34. Kostenfaktor 6: Preiswert ein Haus bauen ohne Keller
  35. Kostenfaktor 7: Sparen beim Hausbau mit hoher Energieeffizienz
  36. Kostenfaktor 8: Sparen durch Eigenleistung
  37. Kostenfaktor 9: Günstige Finanzierung für Ihr Haus finden

10 Tipps zum preiswerten Bauen

Vorgefertigt und günstig gebaut
Ausbauhaus „Sonneninselhaus Plan 410.51 von Schwörer Haus.

Bei limitierten finanziellen Mitteln für das Eigenheim sollten Baufamilien ihren Mindestplatz- und -komfortbedarf im Zuge der Planung sorgfältig definieren und im Bauprozess nicht mehr davon abweichen.

Disziplin ist bei der Umsetzung dieser Wünsche fundamental, um die Baukosten im Griff zu behalten: Was zunächst in Einzelpositionen nach „fast nichts“ aussieht, addiert sich schnell zu erklecklichen Mehrkosten. Das gilt für alle „Extras“, von denen erfahrungsgemäß viele im Bauprozess auftauchen.

Wenn bei einem festen Budget ein neuer Wunsch dazukommt, muss an einer anderen Stelle eben gestrichen werden. Es lohnt sich, vor Baubeginn die Planungsphase voll auszunutzen, um passende, preiswerte Alternativen bei Bauweise, Materialien und Ausstattungsgegenständen zu finden und von Beginn an in die Planung zu integrieren.

Abweichungen davon während des Bauprozesses sollte man vermeiden: Die kommen Bauherren in der Regel teu(r)er zu stehen!

Der Architekt

Entgegen einem landläufig immer wieder geäußerten Vorurteil kann die Beauftragung eines Architekten sehr wohl helfen, Geld einzusparen.

Denn der Architekt erarbeitet nach eingehendem Briefing einen maßgeschneiderten Entwurf für das spezielle Grundstück und die individuellen Anforderungen der Baufamilie. Der Fachmann kann den Bauherrn über Einsparpotenziale informieren und diese entsprechend in der Planung berücksichtigen.

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Schon bei der Grundstückswahl kann der Architekt beraten.  Es empfiehlt sich, zur Beauftragung über die ausgehandelten Leistungen einen von beiden Seiten unterschriebenen Architektenvertrag zu schließen.

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Ein Erfolgshonorar kann einen Anreiz darstellen, besondere Sparpotenziale bei den Baukosten zu finden. Den „richtigen“ Architekten finden Sie über Empfehlungen, ähnliche Referenzobjekte oder die  Bundesarchitektenkammer (www.bak.de).

Das Grundstück

Je nach Lage und Ausrichtung kann es die Höhe der Bau- und Unterhaltskosten stark beeinflussen. Hanglage und schwieriger Untergrund verteuern die Gründungsarbeiten. Andererseits kann bei einem Hanghaus die natürliche Dämmung der Außenhülle beim eingegrabenen Teil zur Reduzierung der Heizkosten genutzt werden.

Voraussetzung ist eine geschickte Fassadenausrichtung und -öffnung nach Süden. Allgemein sollte aus energetischen Gründen immer eine Orientierung der Hauptwohnräume nach Süden angestrebt werden. In Ballungsräumen, wo Grundstücke knapp und teuer sind, können Bauwillige nach ungewöhnlichen und so eventuell preiswerteren Bauplätzen Ausschau halten wie z.B.

  Baulücken oder zur Nachverdichtung geeigneten Hinterhöfen.

Der Baukörper

Eine kompakte Bauform mit möglichst wenig aufwendigen und kostenintensiven Details wie z.B. Erkern ist am wirtschaftlichsten zu realisieren und bestens für eine energieeinsparende Bauweise geeignet. Dasselbe gilt für die Dachform. Pult- und Satteldach kosten erheblich weniger als etwa  ein kompliziertes Krüppelwalmdach.

Die Bauweise

Das in Deutschland typische Stein auf Stein gemauerte Haus ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr.

Mit vorgefertigten, bereits mit Installationen ausgestatteten Gebäudeteilen kann ein Rohbau inklusive Dach bereits in wenigen Tagen erstellt werden, sodass direkt die Ausbauphase beginnen kann.

Durch die verkürzte Bauzeit lassen sich erhebliche Kosten sparen – etwa für die Miete der alten Wohnung. Fertigbauweisen gibt es aus Holz, aber auch aus massiven Baustoffen.

Der Grundriss

Eine Kombination von Wohn- und Essbereich mit  integrierter offener Küche ist nicht nur modern, sondern auch günstig. So werden Wände, Türen und Erschließungsflächen eingespart und es entsteht gleichzeitig auch bei weniger Fläche ein großzügiger Raumeindruck.

Schlafzimmer müssen nicht üppig dimensioniert sein. Optimal ist es, wenn die Räume im „Individualbereich“ dank guter Proportionen und richtig platzierter Fenster und Türen flexible Nutzungen zulassen.

Lange Sichtachsen und schöne Durchblicke lassen auch auf kleinen Grundflächen ein großzügiges Raumgefühl entstehen!

Foto: IVPU

Effizient und Nachhaltig

Das Geld, das Sie hier investieren, ist langfristig gut angelegt. Pflicht ist heute bereits eine sehr gute Dämmung der gesamten Haushülle, die zusammen mit einer effizienten Haustechnik für dauerhaft niedrige Energiekosten sorgt. Wer bei der Wahl von Baustoffen und Technik nicht nur auf den Preis schaut, sondern auch auf Nachhaltigkeitsaspekte wie z.B.

umweltschonende Erzeugung und Entsorgungsmöglichkeiten sowie gesundheitliche Unbedenklichkeit achtet, hat den Unterschied zwischen „billig“ und „preiswert“ verstanden und trägt damit zum langfristigen Werterhalt seines Hauses bei.

Darüber hinaus bietet es sich an, modular zu denken: ist momentan kein Geld für eine Photovoltaikanlage vorhanden, können aber die Installationsleitungen für einen späteren Einbau bereits vorgesehen werden. Das ist kostengünstiger als eine spätere Nachrüstung.

Oder Beispiel Fußbodenheizung: Statten Sie Ihr Haus mit einer solchen, energetisch vorteilhaften Flächenheizung aus, ist die spätere Umrüstung von einer – momentan vom Kosten-Nutzenverhältnis nach äußerst günstigen – Gas-Brennwertheizung auf ein rein regeneratives Heizsystem kein Problem.

Der Keller

Bevor etwas vom Haus zu sehen ist, werden oft bereits große Summen im Boden „versenkt“. Wer sparen möchte, sollte sich überlegen, ob wirklich der Bedarf besteht, die gesamte Grundfläche des Hauses unterirdisch als Stauraum und Technikzentrale zu nutzen. Eine Alternative kann z.B. eine Teilunterkellerung sein.

Eventuell lässt sich aber auch oberirdisch auf dem Grundstück mit einer erweiterten Garage günstiger Abstellraum schaffen, im Hausinneren im Zusammenhang mit der Haustechnik und sowieso mithilfe von klug angeordneten Einbauschränken.

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Andererseits: Ein Keller kann nicht nachgerüstet werden und es gibt in Deutschland große regionale Unterschiede, was die Akzeptanz eines nicht unterkellerten Hauses angeht – mit direkter Auswirkung auf den Wiederverkaufswert. Häuser ohne Keller benötigen trotzdem Fundament und Bodenplatte.

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Die Mehrkosten für einen Keller liegen im Vergleich dazu bei ca. 150 Euro pro Quadratmeter.

Die Eigenleistung

Mit der „Muskelhypothek” kann vor allem in der Ausbauphase viel Geld eingespart werden. Allerdings kommt das nur für handwerklich versierte Bauherren, die dazu die dafür nötige Zeit haben, in Betracht. Bei der Kostenplanung sollten Baufamilien ihr Zeitmanagement und ihre handwerklichen Fertigkeiten realistisch einschätzen.

Fußböden verlegen, tapezieren, streichen und die Realisierung von Außenanlagen  sind typische Gewerke für die „Selbsthilfe“. Bei vorhandener Geschicklichkeit sollte die Planung von vorne herein in Materialwahl und Ausführung auf einen hohen Anteil an Eigenleistung abgestimmt werden.

Zumindest Wände streichen können wahrscheinlich alle willigen Baufamilien – nach oben ist die Skala offen…

Das Bad

Aufgrund seiner hohen technischen Ausstattung ist das Badezimmer in der Regel einer der teuersten Räume im Haus. Ein Traumbad lässt sich aber auch preiswert realisieren. Dazu tragen geschickte Planung und eine sinnvolle Auswahl guter, aber günstiger Ausstattungsgegenstände bei.

Zum Beispiel kann man mithilfe bodengleicher Duschen die Grundfläche optimieren, da Bewegungsflächen mehrfach genutzt werden. Wenn Fliesen nur in den spritzwassergefährdeten Bereichen angebracht werden, ergibt sich ein interessantes Gestaltungselement und gleichzeitig eine Gelegenheit, Kosten zu sparen.

Wer im Bad Geld, aber nicht an Komfort und Ästhetik sparen möchte, sollte sich unbedingt von einem Fachmann beraten lassen.

Источник: https://www.hausbauhelden.de/news/10-tipps-zum-preiswerten-bauen/

Fertighäuser: Gut und günstig bauen

Vorgefertigt und günstig gebaut

Einfamilienhaus vom Hersteller Baufritz: Wohnraum in Einklang mit Mensch und Natur.

System- und Fertighäuser versprechen Kosteneinsparungen durch grössere Stückzahlen und moderne Vorfabrikation. Die günstigsten Fertighäuser gibt es schon ab rund 340’000 Franken. Die Hersteller betonen, ihre Häuser seien von erstklassiger Qualität.

Konventioneller Wohnungsbau in der Schweiz ist aufwändig und so teuer wie sonst nirgendwo auf der Welt. Praktisch jedes Einfamilienhaus wird individuell entworfen und in langwieriger, weitgehend manueller Handarbeit Stein für Stein erstellt.

Die Idee von Fertig- und Systemhäusern mutet daher auf Anhieb einleuchtend an: Der Architekt oder die Baufirma wiederholt einen einmal entworfenen Haustyp, was Planungskosten spart.

Und an die Stelle der langwierigen Handarbeit auf der Baustelle treten industrielle Methoden – möglichst viele Bauteile werden in einer Produktionshalle vorgefertigt und kommen fixfertig auf die Baustelle.

Montage des Hauses inklusive Dach: in nur zwei Tagen möglich.

Fertighäuser: Schnell montiert

„Vom Beginn der Montage an ist unser Haus schon nach zwei Tagen fertig montiert, inklusive Dacheindeckung“, erläutert Bernd Waiblinger von der Swissbau Fertighaus AG. Das hat zugleich den grossen Vorzug, dass von diesem Moment an der ganze restliche Innenausbau – d.h.

der Einbau von Küche, Bädern, Bodenbelägen etc. – vor dem Wetter geschützt ausgeführt werden kann. Laut Waiblinger sind Fertighäuser grundsätzlich genauso individuell anpass- und ausbaubar wie sonstige Gebäude auch.

Selbstverständlich seien alle gängigen Labels wie Minergie und so weiter möglich, versichert er.

Die verschiedenen in- und ausländischen Anbieter operieren allerdings mit unterschiedlichen Definitionen von Fertighäusern und arbeiten mit verschiedenen Geschäftsmodellen.

Je nach Haustyp und Lieferant gibt es zudem grosse Unterschiede, in welchem Mass importierte Bauteile verwendet oder Herkunftslabels wie „Swiss Made“ eingesetzt werden. Auch der Begriff „Fertighäuser“ kennt in der Praxis unterschiedliche Interpretationen.

Mit Fertighäusern meint man etwas vereinfacht gesagt, dass die massgeblichen Bauteile vorgefertigt sind, und die Handwerker diese Elemente auf der Baustelle bloss noch zusammenfügen und danach den Innenausbau ausführen.

Damit verwandt ist die Philosophie, dass ein Anbieter ganz bestimmte Haustypen quasi aus dem Katalog anbietet.

Dieses Vorgehen hat den Vorteil, dass die Fertighäuser sehr klar definiert sind und meist zu einem garantierten Festpreis offeriert werden können.

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Der klassische Hausbau mit einem Architekten bietet demgegenüber eine individuellere Planung, beschert dem Bauherrn aber öfters mehr Risiken, was den Bauablauf und die Kosten betrifft.

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Fertighäuser von Swissbau Fertighaus AG: Holzrahmenbau und Vorproduktion als wichtigste Merkmale.

Ökologische Fertighäuser

Viele Hersteller von Fertighäusern setzen auf ausgereifte Konstruktionsweisen und setzen sie mit ökologischen Grundsätzen in Verbindung. So ist zum Beispiel der Schweizer Holzrahmen- oder Holzsystembau für diese Sparte geradezu prädestiniert.

Gebäude im Holzrahmenbau sind sehr gut geeignet, sie von Anfang an als Minergie- bzw. Niedrigenergiehäuser zu konzipieren. Die statisch tragende Struktur aus Holz kann gut ausisoliert werden (zwischen den Holzrahmen liegt die Wärmedämmung).

Oder anders gesagt: Bei gleich guter Wärmeisolation kann in einem solchen Wohnhaus mehr Wohnfläche angeboten werden. Die meisten Zimmereien, Architekten und Generalunternehmer, die sich auf dieses Segment spezialisiert haben, profilieren sich punkto Ökologie und Nachhaltigkeit.

Dieser Ansatz von Holzbauten ist zudem hervorragend geeignet, um bestehende Gebäude mit vergleichsweise leichten und effizienten Anbauten oder Dachaufstockungen zu erweitern.

Innenraum eines Swissbau Fertighauses

Was kosten Fertighäuser?

So wie andere legt beispielsweise der deutsche Hersteller Baufritz besonderen Wert auf Ökologie und ein gesundes Wohnklima.

Da es keine Häuser „ab Stange“ seien, könnten die Kosten nicht mit Günstig-Häusern verglichen werden, erläutert Geschäftsführerin Dagmar Fritz.

„Die Baukosten für ein qualitativ hochwertiges, wohngesundes ökologisches Haus liegen etwa 10 Prozent über den Kosten für ein konventionelles Haus“, betont sie. Auch beim Bau habe Nachhaltigkeit einen Mehrwert und damit ihren Preis.

Keine Berührungsängste, auch wirklich sehr preiswerte Fertighäuser zu offerieren, kennt Bernd Waiblinger von der Firma Swissbau Fertighaus AG: „Wir haben derzeit ein Aktionshaus ab 339’000 Franken im Angebot“, erläutert er. Dabei handelt es sich gewissermassen um ein ‚Einsteigermodell‘, aber immerhin zweigeschossig, mit 100 m2 Wohnfläche und einem Satteldach.

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Sogar eine Wärmepumpe (Luft-Wasser-Wärmepumpe) ist in diesem Angebot inbegriffen. Nicht inklusive sind hingegen verschiedene Nebenkosten, Garten und vor allem die Erdarbeiten wie der Aushub einer Baugrube etc. „Unser Vorgehen bietet dem Kunden einen Geschwindigkeitsvorteil und einen Kostenvorteil“, wirbt Waiblinger für seine Bauphilosophie.

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Individuelle Anpassungen und Änderungen seien aber genauso möglich wie bei einem Haus vom Architekten. Je nach Grösse, Innenausbau und weiteren Extras steigen natürlich auch bei Swissbau Fertighaus AG die Kosten an.

Von den Erdarbeiten abgesehen geniesst der Kunde aber den Vorteil, dass der Preis für das Haus und für alle Extras pauschal vereinbart und als Festpreis zu verstehen ist.

Fazit: Etwas vom Wichtigsten bei Fertighäusern ist die Transparenz bei den Kosten. Bei einigen „schwarzen Schafen“ der Branche entsteht für den Kunden zunächst der Eindruck, dass die Kosten ausgesprochen tief liegen. Erst nach und nach stellt sich heraus, dass sehr viele Bauteile, Elemente und Ausbauarbeiten separat in Rechnung gestellt werden.

Hinzu kommt, dass einem beim günstigen Bauen oft die teuren Landkosten einen Strich durch die Rechnung machen. Vielerorts kostet der Quadratmeter Land 800 oder 1000 Franken. Fachleuten erscheint es fraglich, an eher teuren Lagen allzu günstig bauen zu wollen.

Denn die Wiederverkäuflichkeit eines solchen Hauses wäre möglicherweise eingeschränkt – an exklusiven 1a-Lagen sind erfahrungsgemäss teuer ausgebaute Immobilien gefragt.

Fertighaus von Baufritz

Checkliste System- und Fertighäuser

  • Die in den Katalogen aufgeführten Preise beinhalten in der Regel die reinen Gebäudekosten. Hinzu kommen in jedem Fall Ausgaben für Gebühren, Bewilligung, Erschliessung und Umgebungsarbeiten von etwa 80’000 bis 100’000 Franken. Ebenfalls nicht eingeschlossen ist der Erwerb eines Grundstücks.
  • Die Montage von vorfabrizierten Bauteilen der Fertighäuser erfordert hohe Präzision. Kaufen Sie ein Fertighaus nur bei einer Firma mit sehr guten Referenzen, Erfahrung und einem eingespielten Team.
  • Fertighäuser können grundsätzlich von sehr guter Qualität sein. Als Käufer sollte man aber vor allem darauf achten, wie nach dem Bau Service und Garantiearbeiten organisiert sind und ob man einen Ansprechpartner in der Schweiz hat.
  • Erkundigen Sie sich, welche Garantien geboten werden und wer konkret für Mängelbehebung und Reparaturen zuständig ist. Zumindest sollte die Norm SIA 118 Bestandteil des Vertrags sein, welche unter anderem Garantiefristen und Gewährleistung regelt.
  • Handelt es sich um importierte Fertighäuser, muss geprüft werden, ob sie überhaupt die Schweizer Bauvorschriften erfüllen – zum Beispiel die Wärmedämmvorschriften.

Источник: https://blog.homegate.ch/de/fertighaeuser-gut-und-guenstig-bauen/

Modular, seriell, vorgefertigt –

Vorgefertigt und günstig gebaut

Mit drei aktuellen Projekten zeigen die Architekten Werner Sobek, Florian Nagler und Andreas Heupel, wie es mit Hilfe von Typisierung und Vorfertigung gelingt, nicht nur schnell und kostengünstig, sondern auch mit hohem Gestaltungsanspruch zu bauen.

Der kostengünstige Wohnungsbau ist – neben dem Erreichen von CO2-Einsparzielen – das derzeit wichtigste Thema der deutschen Baupolitik. Zwischen 350'000 und 400'000 Wohnungen jährlich müssten, um den Bedarf an Wohnraum zu decken, nach Schätzung des Bundesbauministeriums errichtet werden.

Bis 2020 fehlen pro Jahr mindestens 140'000 Wohnungen, so die Annahmen des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie.

Das modularisiert-serielle Bauen mit hohem Vorfertigungsgrad wird daher immer öfter als Lösung des Wohnraummangels diskutiert, verspricht es doch schnelle Bauzeiten und günstige Kosten.

In Winnenden entstand auf Grundlage von hölzernen Wohnboxen eine Gemeinschaftsunterkunft für 200 Flüchtlinge. (Bild: Zooey Braun)

Gemeinschaftsunterkunft in Winnenden

Beim Stuttgarter Architekten Werner Sobek denkt man sicher nicht zuerst an kostengünstiges Bauen, ist er doch vor allem für seine prototypischen High-Tech- Leichtbau-Häuser wie das Aktivhaus B10 bekannt.

Schaut man sich jedoch einen der Punkte seines Nachhaltigkeitskonzeptes Triple Zero®, das Zero Waste Building genauer an, erfordert dieser geradezu Konstruktionen aus leicht trennbaren, modularisierten Bauteilen.

Daher ist es nur folgerichtig, dass das B10 auf Basis der Wohnmodule FlyingSpaces (von Schwörer Haus) zur Grundlage für die hölzernen Leichtbau-Wohnboxen wurde, die Sobek gemeinsam mit der fischerwerke GmbH 2016 neu entwickelte.

Die Wohnboxen werden inklusive Fenstern, Türen, Installation komplett vorgefertigt auf die Baustelle geliefert. (Bild: Zooey Braun)

Als Pilotprojekt der ersten Produktserie des 2016 gegründeten Gemeinschaftsunternehmens AH Aktiv-Haus GmbH entstand im letzten Jahr im schwäbischen Winnenden eine Gemeinschaftsunterkunft für bis zu 200 Geflüchtete, die später in Wohnungen für knapp 100 Personen umgewandelt werden können.

Die zweigeschossige, städtebaulich aufgelockert geplante Wohnanlage besteht dabei aus insgesamt 38 Wohnmodulen. Davon dienen 34 Wohnzwecken, eines als Technikzentrale mit Waschküche und drei bilden einen Gemeinschaftsraum.

Das Modulsystem beruht dabei auf dem Prinzip standardisierter Verbindungen, sodass einzelne Elemente in ihren Maßen, ihrer Ausstattung oder ihrem Design variieren oder auch zu größeren Einheiten zusammengelegt werden können.

Die Module in zwei Größen eignen sich auch für den mehrgeschossigen Wohnungsbau. (Bild: Werner Sobek, Stuttgart)

Der Vorfertigungsgrad der Wohnboxen in Holzständerbauweise ist extrem hoch. Sie werden im Werk komplett vormontiert, inklusive Fußbodenheizung, Elektrik, sämtlicher Raumoberflächen, Bad und Küchenausstattung.

Auf der Baustelle müssen nur noch Fundamente und der Hausanschluss hergestellt, sowie Vordächer, Außentreppen und Dachterrassen angebracht werden.

Mit derzeit zwei verschiedenen Modulgrößen von 45 und 60 qm Grundfläche und der Möglichkeit der mehrgeschossigen Bauweise, eignet sich das Modulsystem sowohl für eine aufgelockerte suburbane, wie auch für eine verdichtete, innerstädtische Bebauung.

Auf einem Ortbetontisch entstanden vier Geschosse in Holzhybridbauweise. (Bild: Stefan Müller-Naumann)

Geschosswohnungsbau in München

Individueller, auf das Grundstück zugeschnitten und dennoch ebenfalls mit einem hohen Anteil an vorgefertigten Bauteilen planten Florian Nagler Architekten, München die «Parkplatzüberbauung am Dantebad».

Mit dem Pilotprojekt der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft GEWOFAG im Rahmen des städtischen Münchner Wohnungsbauprogramms für einkommensschwache Gruppen «Wohnen für Alle» sollte außerdem erprobt werden, inwieweit bisher untergenutzte Flächen, wie Parkplätze, durch Überbebauung aufgewertet werden können.

Das insgesamt fünfgeschossige Gebäude berührt daher auch nur mit zwei Treppenhäusern und den beiden Kopauten, in denen Technik, Lager und Müllräume untergebracht sind, den Grund. 

Decken und Innenwände bestehen aus vorgefertigten Brettsperrholzelementen, die Badzellen aus komplett vormontierten Modulen. (Foto: Stefan Müller-Naumann)

Die vier Wohngeschosse, leichte Holzkonstruktionen, setzten die Architekten auf einen Ortbetontisch aus Stahlbetonstützen und Unterzügen, der die erhalten gebliebenen Parkplätze im Erdgeschoss überspannt.

Der Betontisch trägt die im Werk der Holzbaufirma Huber & Sohn weitgehend vorgefertigten Bauteile, so zum Beispiel die Fassadenelemente, gedämmte Holzrahmenkonstruktionen mit Rahmen und Füllungen aus sägerauem Holz, die mit fertigen Oberflächen, aber auch inklusive Fenstern und Türen zur Baustelle geliefert wurden.

Die tragenden Innenwände und Decken bestehen aus ebenfalls vorgefertigten Bauelementen aus Brettsperrholz, Treppenläufe und Laubengänge aufgrund des Brandschutzes dagegen aus Stahlbetonfertigteilen.

Die Fassaden bestehen aus komplett vorgefertigten Holztafel-Elementen, die Laubengänge aus Stahlbetonfertigteilen. (Foto: Stefan Müller-Naumann)

Auch Raummodule kamen zum Einsatz, allerdings in kleinerem Format als in Winnenden, und zwar bei den werksseitig komplett mit Fliesen und Sanitärgegenständen ausgestatteten Badzellen, die vor Ort nur noch vom Kran eingehoben wurden.

Der insgesamt hohe Vorfertigungsgrad führte schließlich dazu, dass innerhalb von acht Wochen die Arbeiter die vier Geschosse mit einer Gebäudeabmessung von 112.40 x 11.

40 m komplett montierten und im Januar, nur ein Jahr nach Start des Projekts, die ersten Wohnungen an die Mieter übergeben werden konnten.

An das Grundgerüst des Bürogebäudes H7 aus Ortbeton schließen jeweils vorgefertigte Holz-Verbund-Decken und Holztafelelemente an. (Bild: Brüninghoff GmbH & Co. KG)

Bürogebäude H7 in Münster 

Auch das dritte hier vorgestellte Bauvorhaben zeichnet sich durch eine vergleichsweise kurze Bauzeit von nur 18 Monaten aus: Das Anfang des Jahres fertiggestellte, im Münsteraner Stadthafen gelegene Bürogebäude H7.

Trotz des auch hier hohen Anteils an vorgefertigten Bauteilen kam bei dem siebengeschossigen Holz-Hybrid-Bau jedoch ein aus statischen und Brandschutzgründen höherer Anteil an Beton zum Einsatz als in Winnenden und München.

Als Orientierung für die Planung diente dem vom Bauherrn direkt beauftragten, Münsteraner Architekten Andreas Heupel der ebenfalls als Holzhybrid ausgeführte Lifecycle-Tower (LCT) des österreichischen Architekten Hermann Kaufmann. 

Die Holz-Verbund-Decken mit den sichtbar belassenen Holzunterzügen liegen auf dem Erschließungskern aus Beton und den hölzernen Fassadenelementen auf. (Bild: Brüninghoff GmbH & Co. KG)

Genauso wie beim österreichischen Vorbild besteht der mittig im Gebäude liegende zentrale Erschließungs- und Versorgungskern aus Ortbeton, inklusive sämtlicher tragender Wände in Tiefgarage und Erdgeschoss. Das gilt auch für die das Rückgrat aus Stahlbeton ergänzenden massiven Stahlbetonstützen und Stahlbetonträger mit Spannweiten von 8.10 m.

Aus logistischen Gründe nahe der Baustelle gegossen, vormontiert und als Fertigbauteil endmontiert wurden dagegen die an das Stahlbetonrückgrat beidseitig anschließenden Holz-Beton-Verbunddecken.

Sie bestehen aus 12 cm starken Stahlbetonplatten, die die Druckkräfte aufnehmen, und darunter verschraubten, 24 x 26 cm dicken Fichtenholzbalken, zur Aufnahme der Zugkräfte.

Die 8,10 m langen Holztafelelemente der Längsfassaden wurden im Werk der Baufirma Brüninghoff komplett vorgefertigt. (Bild: Brüninghoff GmbH & Co. KG)

Die Längsfassaden entstanden aus hölzernen, im Werk des ausführenden Bauunternehmens Brüninghoff komplett vorgefertigten und weiß lasierten Bauelementen. Dabei fassen die 8.10 m langen Holztafelelemente jeweils fünf im Gebäuderaster von 1.35 m ausgeführten, statisch notwendigen, hölzernen Wandstützen zusammen.

Auf die Baustelle per LKW geliefert und vor Ort per Kran eingehoben, bekleideten die Arbeiter die Längsfassaden im Osten und Westen nur noch mit den 135 x 50 cm großen, grün glasierten Keramikpaneelen.

An den verglasten Stirnseiten im Norden und Süden erhielten die Stützen und die Stirnseiten der Geschossdecken eine Abdeckung mit Aluminiumprofilen, sodass nach außen das Konstruktionsprinzip erkennbar bleibt.

Fertigung von modularen Wandelementen am Standort Heiden des Bauuntenehmens Brüninghoff (Bild: Brüninghoff GmbH & Co. KG)

Alles Holz, oder was? 

Modular, einzig aus Stahl oder Beton aufgebaute Häuser fehlen leider in diesem Beitrag. Dabei sind sie doch, denkt man an Container- oder Plattenbau, die Pioniere des seriell-modularen Bauens. Es gibt durchaus aktuelle Bauvorhaben dieser Art, wie das Projekt der Flüchtlingsheime «MUF» in Berlin.

Doch erreichen diese bei weitem nicht die gestalterische Qualität, die sich zur Zeit im Holzsystembau finden lässt.

Dass mit dem Material Holz die zur Zeit architektonisch, ökologisch und wirtschaftlich überzeugendsten Gebäude entstehen, zeigen nicht nur die vorgestellten Bauten, sondern auch solche wie das Gipfelrestaurant am Nebelhorn, serieller Wohnungsbau in Bochum oder ein Flüchtlingswohnheim in Freiburg.

Источник: https://www.german-architects.com/de/architecture-news/hauptbeitrag/modular-seriell-vorgefertigt

So können Sie günstig ein Haus bauen

Vorgefertigt und günstig gebaut

In Deutschland hat ein neu gebautes Eigenheim durchschnittlich 150 qm Wohnfläche bei 850 qm Grundstücksfläche und kostet insgesamt 320.000 €. Dieser Gesamtpreis für einen Hausbau setzt sich zusammen aus

Anhand der Lage des Grundstücks, der Wohnfläche, der Qualität der Baumaterialien und der Ausstattung der Inneneinrichtung können Sie selbst bestimmen, wie hoch die Gesamtkosten letztendlich sind und wie Sie Ihr Haus preiswert bauen. Wirtschaften Sie geschickt und legen beim Innenausbau vielleicht sogar selbst Hand an, ist es auch möglich, die Hausbaukosten zu senken und ein kleines Haus günstig für um die 200.000 € zu bauen.

Wie kann ich ein Haus günstig bauen?

Auf die Frage, wo kann man beim Hausbau sparen, gibt es eine generelle Antwort: Je kleiner das Haus, desto geringer die Kosten. Günstige Häuser haben häufig eine Wohnfläche von 80 bis 120 qm. Sowohl beim Grundstückskauf, beim Rohbau als auch beim Innenausbau ist jeder gesparte Quadratmeter Fläche bares Geld.

Außerdem sparen Sie mit offenen Räumen Wandfläche und Türen ein, mit einem klaren Grundriss und schnörkellosem Design vermeiden Sie schwierig nutzbare Bodenfläche. Zusammengefasst können Sie bei neun Kostenfaktoren sparen.

Im Folgenden beleuchten wir diese entscheidenden Kostenfaktoren und geben Ihnen Tipps, damit Sie Ihr Haus preiswert bauen können.

Kostenfaktor 1: Mit der richtigen Bauweise günstig bauen

Sie können für Ihr Haus eine günstige Bauweise wählen. Je nach dem, für welchen Haustypen Sie sich entscheiden, kommen sehr unterschiedliche Ausgaben auf Sie zu. Beispielsweise können Sie Ihr Haus von einem Architekten individuell gestalten lassen oder sich für ein Fertigbauhaus entscheiden. Beide Vorgehensweisen haben ihre Vorteile.

Auch wenn ein Architekt erstmal Honorarkosten verursacht, kann er Ihnen Spartipps für den Hausbau geben.

Zum Beispiel kann er für Sie in Preisverhandlungen die Erschließungskosten für Wasser, Gas und Telefon drücken.

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Außerdem ist ein Architekt erfahren, was die notwendigen Behördengänge und den Umgang mit den Handwerkern angeht. Einen geeigneten Architekten finden Sie über die Bundesarchitektenkammer.

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Entscheiden Sie sich für ein Fertigbauhaus, können Sie sich an einen Bauherrenberater wenden, der Ihnen ein Musterhaus zeigen und Sie bei der Planung des Eigenheims unterstützen wird.

Mit der Fertighausbauweise können Sie sowohl Zeit als auch Geld sparen, denn es werden industriell vorgefertigte Bauelemente in wenigen Tagen zusammengesetzt.

Zudem wird im Bauvertrag anders als beim Architektenhaus ein Fertigstellungstermin vereinbart, der Ihnen Planungssicherheit gibt – Sie wissen genau, wann Sie aus Ihrer bisherigen Mietwohnung ausziehen können und müssen nicht unnötig lange mit der Kündigung warten.

Es rentiert sich, hier ein wenig zu recherchieren, denn Fertigbauhäuser sind attraktiver als ihr Image. Neben Fertigelementen aus Beton gibt es auch Holzfertigbauhäuser aus Naturmaterialien.

In jedem Falle sollten Sie sich eine Obergrenze für die Bruttokosten setzen, die Sie höchstens investieren wollen, um sich Entscheidungen leichter zu machen. 10 bis 20 % des Kapitals sollten Sie als stille Reserve zurücklegen, um unvorhersehbare Kosten für den Hausbau abfedern zu können.

Kostenfaktor 2: Handwerker selbst beauftragen hilft beim Sparen

Sie können wählen, ob Sie einen Generalbauunternehmer einsetzen oder mehrere Einzelunternehmen beauftragen. Bei einem Generalbauunternehmen bekommen Sie alle Leistungen aus einer Hand und müssen die einzelnen Handwerker terminlich nicht aufeinander abstimmen. Das übernimmt das Unternehmen für Sie. Das spart Bauzeit und somit auch Geld.

Haben Sie genügend Zeit, können Sie auch alle Gewerke selbstständig einzeln anfragen und beauftragen.

Damit haben Sie den Vorteil, dass Sie für jede Handwerksleistung Angebote einholen und das preiswerteste Unternehmen beauftragen können. Auch lässt sich so besser verhandeln und jeweils der beste Preis herausholen.

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Das spart in der Summe einiges Geld. Beachten Sie jedoch, dass diese Vorgehensweise sehr viel Aufwand bedeutet.

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Egal ob Sie ein Generalbauunternehmen oder einzelne Handwerksbetriebe engagieren, holen Sie auf alle Fälle für alle Leistungen Vergleichsangebote ein. Damit stellen Sie sicher, dass sie auch eine preiswerte Leistung erhalten.

Kostenfaktor 3: Das richtige Grundstück macht den Hausbau günstiger

Bei der Auswahl des Grundstückes sollten Sie sehr sorgfältig sein, denn hier können Sie natürlich später nicht nachjustieren. Schnäppchen lassen sich machen, wenn Sie etwa Lücken zwischen bereits bestehenden Häusern auffüllen oder bei Verdichtungsmaßnahmen Hinterhofgrundstücke ergattern können.

Beachten Sie die Gegebenheiten des Grundstücks: Ist der Untergrund gut zu bebauen oder wird er Probleme bereiten? Hat das Grundstück Hanglage? Derlei Eigenschaften können die Baukosten in die Höhe schnellen lassen. Bereits hier können Sie einen Architekten beratend hinzuziehen.

Denn auch ein Grundstück mit Hanglage kann beispielsweise günstig für die Wärmedämmung des Hauses sein und langfristig Kosten sparen.

Ist Ihnen der Kauf eines Grundstücks zu teuer oder findet sich kein geeignetes Objekt, ist auch die sogenannte Erbpacht eine Option.

Hier erhalten Sie für einen meist recht langen Zeitraum von üblicherweise 50 bis 99 Jahren das Nutzungsecht für ein Grundstück und können dort Ihr Haus bauen.

Grundstückseigentümer sind meist Kommunen, Kirchen oder Stiftungen, die Grundstücke für angemessene Preise zur Verfügung stellen. Informieren Sie sich bei Ihrer Kommune, welche Konditionen in Ihrem Wohnort üblich sind und berechnen Sie, ob diese Variante günstiger ist.

Kostenfaktor 4: Grundriss und Konstruktion

Wenn Sie sich frühzeitig über den Grundriss und die Konstruktion Ihres Hauses Gedanken machen, können Sie besonders hier schon Geld sparen. Eine durchdachte Anordnung der Zimmer sowie die Wahl einer günstigen Dachkonstruktion zahlen sich aus.

Je kleiner das Haus, desto günstiger ist es. Mit dieser groben Richtlinie können Sie kalkulieren: Jeder Quadratmeter Grundriss kostet zwischen 1.000 und 1.500 €.

Breite Flure und ein großzügiger Eingangsbereich sind Wohnraum mit wenig Nutzwert und benötigen dennoch Energie zum Heizen.

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Eine kompakte Bauweise spart zudem Geld – Erker und Dachgauben sind immer ein bautechnischer Mehraufwand und kosten entsprechend mehr.

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Zunächst müssen Sie sich überlegen, ob Ihnen ein Stockwerk ausreicht, oder Sie lieber in die Höhe bauen wollen. Bei einem einstöckigen Bungalow sparen Sie Kosten für Erschließungsflächen wie Treppen. Eine offene Gestaltung der Räume wie eine zum Wohnzimmer offene Küche lässt auch kleine Zimmer großzügig wirken und spart Materialien für Wände und Türen.

Planen Sie Ihren Grundriss durchdacht, können Sie weitere Materialien sparen: Wenn Sie die Badezimmer in einem mehrstöckigen Haus übereinanderlegen, können Sie für mehrere Räume einen Versorgungsstrang aus Wasser- und Stromleitungen nutzen. Das zahlt sich aus, denn die Bäder sind aufgrund der vielfältigen Anschlüsse die mit Abstand teuersten Zimmer in einem Haus.

Standarddachformen wie ein Pult- oder Satteldach sind einfacher und somit günstiger zu bauen als extravagante Dachformen. Auch hier gilt: Erker oder verwinkelte Elemente sind teurer als klare Formen.

Zudem ist hier die Wahl des Materials essentiell: Dachsteine aus Beton kosten nur um die 18 € pro qm, Faserzementplatten zwischen 30 € und 50 €, klassische Dachziegel 25 € bis 50 €. Naturmaterialien wie Schiefer und Reet sowie Metalldächer aus Kupfer schlagen jedoch mit zwischen 90 € und 100 € pro qm sehr stark zu Buche.

Ein Flachdach könnte auch eine Überlegung wert sein, vor allem wenn Sie ein kleines Grundstück besitzen. Dann ist eine Dachterrasse eine attraktive und kostengünstige Variante.

Kostenfaktor 5: Auswahl der Baumaterialien

Auch bei der Auswahl der Baumaterialien können Sie mit ein wenig Kreativität und der Auswahl ungewöhnlicher Materialien sehr preiswert fahren.

Auch hier gilt: Je individueller Sie Ihr Haus gestalten, desto teurer wird es. Betonfertigteile sind viel günstiger als eine massiv aus Ziegeln gemauerte Wand.

Einheitsfenster und -türen werden Sie auch preiswerter bekommen als eine Zusammenstellung aus verschiedenen Größen und Formaten.

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Und je nachdem wie geräuschempfindlich Sie sind, können Sie auch überlegen, Wände und Türen aus Sperrholz zu verwenden – lackiert oder tapeziert ist der Unterschied zu massiven Türen kaum sichtbar.

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Verzichten Sie jedoch bewusst auf störanfällige Elemente wie Fernsteuerungen für Lichtanlagen und Rollos. Diese sind zwar komfortabel, aber sowohl in Anschaffung als auch Wartung sehr viel teurer als klassische Konstruktionen.

Kostenfaktor 6: Preiswert ein Haus bauen ohne Keller

Keller sind teuer, durchschnittlich ist mit Mehrkosten von mindestens 150 € pro qm im Vergleich zu Häusern ohne Keller zu rechnen. Zudem erhöht sich die Bauzeit erheblich. Allerdings ist der Wiederverkaufswert von unterkellerten Immobilien stabiler.

Machen Sie sich im Vorfeld Gedanken darüber, wofür Sie den Keller nutzen wollen. Benötigen Sie hauptsächlich Stauraum, kann eine größere Garage sinnvoll sein. Haustechnik kann auch unter Treppen oder in Einbauschränken verschwinden – frisst jedoch wieder Wohnfläche.

Bei kleinen Grundstücken, auf die keine Garage passt, kann eine Teilunterkellerung eine platzsparende Lösung sein – sie ist günstiger als ein ganzer Keller, bietet aber Stauraum für alle notwendigen Installationen und Gerätschaften.

Kostenfaktor 7: Sparen beim Hausbau mit hoher Energieeffizienz

Sparen Sie nicht an der Wärmedämmung oder der Heizungsanlage, das rentiert sich auf lange Sicht nicht. Hier sehen Sie schnell den Unterschied zwischen billig und preiswert und sollten lieber auf Qualität setzen, um den Werterhalt Ihres Eigenheims zu sichern. Energieeffizientes Bauen ist langfristig günstiger, auch wenn der Preis zunächst hoch erscheint.

Zudem fördert die Kreditanstalt für Wiederauau (KfW) energieeffizientes Bauen auch im Eigenheimbereich. So zum Beispiel bei der Stromerzeugung mit Photovoltaik oder der Nutzung einer Wärmepumpe. Sie können eine KfW-Förderung beim Hausbau von bis zu 100.000 € erhalten.

Kostenfaktor 8: Sparen durch Eigenleistung

Sind Sie handwerklich begabt und können einen Teil des Hauses selbst bauen? Dann können Sie mit der sogenannten „Muskelhypothek“ mindestens beim Innenausbau Ihres Hauses bares Geld sparen – durchschnittlich etwa 10 % der Gesamtkosten.

Denn wer selbst Maler- oder Tapezierarbeiten übernimmt oder gar Böden oder Fliesen verlegen kann, spart sich Handwerkerkosten. Auch bei Aufgaben, die Sie sich selbst nicht zutrauen, können Sie sparen, indem Sie die Materialien selbst besorgen.

So können Sie preiswerte Online-Angebote oder Restposten nutzen.

Doch schätzen Sie Ihre Fähigkeiten als Heimwerker realistisch ein. Werden Sie mit dem Bauabschnitt nicht rechtzeitig fertig, gibt es eine Verzögerung im Gesamtablauf – und das kostet wiederum Geld. Zudem gilt: Elektro-, Sanitär- und Dacharbeiten sollten Sie immer vom Profi ausführen lassen.

Auch sollten Sie sicherstellen, dass Aufgabenbereiche streng getrennt sind. Sollten nach Fertigstellung Baumängel oder Schäden auftreten, haften Handwerksunternehmen nur, wenn sie die Aufgabe selbst ausgeführt haben.

Kostenfaktor 9: Günstige Finanzierung für Ihr Haus finden

Sehr hilfreich beim Vorhaben, Ihr Haus möglichst günstig zu bauen ist die Wahl der richtigen Baufinanzierung. Mit der an Ihre Bedürfnisse angepassten Finanzierung lassen sich mehrere tausend Euro sparen. Einen Überblick über die aktuellen Angebote erhalten Sie in unserem Baufinanzierung Vergleich.

Möglich ist auch eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital. Aber mit einem Eigenkapitalanteil von 30 – 35 % erhalten Sie deutlich bessere Angebote für Ihren Hauskredit.

Источник: https://www.vergleich.de/haus-guenstig-bauen.html

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