Walmdach: Konstruktion und Kosten im Überblick

Contents
  1. Alles über Walmdächer: Vorteile, Nachteile & Kosten
  2. Walmdach: Definition und Optik
  3. Neigung beim Walmdach
  4. Konstruktion von Walmdächern
  5. Walmdach Dämmung
  6. Walmdach Eindeckung
  7. Photovoltaik-Anlage auf dem Walmdach
  8. Vorteile und Nachteile von Walmdächern
  9. Walmdach Kosten
  10. Fertighäuser mit Walmdächern
  11. Kosten für Dachformen: Der umfassende Leitfaden
  12. Die 6 beliebtesten Dachformen und deren Kosten
  13. Dachformen und Kosten – die Einflussfaktoren
  14. Satteldach als beliebteste Dachform 
  15. Das kostet ein Satteldach
  16. Das Walmdach – robust und optisch attraktiv
  17. Großflächige Eindachung ist mit höheren Kosten verbunden
  18. Mansarddach für die optimale Flächennutzung im Dachgeschoss
  19. Materialaufwand und komplexe Konstruktion verursachen höhere Kosten
  20. Dachformen Kosten: Das Flachdach
  21. Flachdächer als kostengünstige Alternative für die moderne Architektur
  22. Pultdächer setzen Akzente in der modernen Architektur
  23. Pultdächer sind kostengünstig und modern
  24. Dachformen Kosten: Das Zeltdach – aufwendig konstruiert und kostenintensiv
  25. Mediterranes Flair mit aufwendiger Konstruktion
  26. Dachformen Kosten: Holen Sie sich die besten Angebote von MeinDach
  27. MeinDach unterstützt Sie mit professionellen Partnern
  28. Walmdach: Vor- und Nachteile, Kosten und Auau
  29. Vorteile
  30. Nachteile
  31. Häufige Walmdach-Varianten
  32. Typische Eigenschaften des Walmdaches
  33. Charakteristische Walmdachkonstruktionen
  34. Walmdach – Kosten und Aufwand
  35. Dachformen – Walmdach, Pultdach, Satteldach
  36. Welche Dachform ist die Beste? Pultdach, Satteldach oder Walmdach?
  37. Ist das Flachdach eine gute Alternative?
  38. Welche Dachform passt zu einem Einfamilienhaus?
  39. Welche Dachneigung hat ein Dach?
  40. Welche Dachformen sind für das Carport, die Garage oder das Gartenhaus geeignet?
  41. Walmdach – Dach mit vier Schrägen
  42. Dacheindeckung
  43. Vor- und Nachteile von Walm- und Krüppelwalmdach
  44. Sanierung, Dämmung und Solarenergie
  45. Altes Dach isolieren, ohne die Dachziegel zu entfernen?
  46. Kostenvergleich Dach: Sandwichplatten oder herkömmlicher Dachstuhl?
  47. Ist Steinwolle-Staub gesundheitsschädlich?
  48. Voraussetzungen für einen Dachbalkon
  49. Verträglichkeit EPDM Folie mit Bitumen Schweißbahn auf Flachdach
  50. Erwerb einer alten Immobilie: Wie prüfe ich den Zustand vom Dach?
  51. Wie lange dauert eine Dachdämmung?
  52. Solaranlage bei Ost-West-Dach sinnvoll?
  53. Preise für Dachpacht
  54. Das Walmdach auf einen Blick | VELUX ..
  55. Walmdach Varianten im Überblick
  56. Vollwalm
  57. Zeltdach
  58. Krüppelwalm
  59. Fußwalm
  60. Vor- und Nachteile von Walmdächern

Alles über Walmdächer: Vorteile, Nachteile & Kosten

Walmdach: Konstruktion und Kosten im Überblick

Aufgrund seiner hohen Witterungsbeständigkeit hat das Walmdach in Gegenden mit rauem Klima Tradition, wie in Norddeutschland oder am Alpenrand. Die typische Almhütte ziert üblicherweise ein Walmdach.

Den ersten Boom erlebten Walmdachhäuser in den 20er Jahren. Noch heute sieht man zahlreiche Stadtvillen mit dem markanten, vierflächigen Dach.

In Kombination mit Gauben erfreute sich das Walmdach auch in den 50er bis 70er Jahren großer Beliebtheit. Heute findet man es in Neubausiedlungen eher selten.

Wer sich ein repräsentatives Haus mit zuverlässigem Wetterschutz wünscht, sollte das Walmdach in Erwägung ziehen.

Walmdach: Definition und Optik

Das Walmdach ähnelt optisch dem Satteldach. Im Gegensatz dazu verfügt es aber über zwei zusätzliche, geneigte Dachflächen. Diese ersetzen die Giebelseiten und werden als Walm bezeichnet. Alle vier Flächen münden im Dachfirst und schließen mit der Dachtraufe ab. Diese befindet sich beim klassischen Walmdach auf einer Ebene. Auch die Neigung ist an allen Seiten gleich.

Beliebte Sonderformen sind das Krüppelwalmdach mit verkürztem Walm sowie das Zeltdach oder Pyramidendach. Hier entfällt der First vollständig. Stattdessen treffen sich die vier Dachflächen am obersten Punkt. Die Optik ähnelt somit einer Pyramide.

Ein Pyramidendach entsteht durch vier gegeneinander geneigte gleiche Dachflächen über einen quadratischen Gebäudequerschnitt. © Getty Images/iStockphoto

Neigung beim Walmdach

Die Regeldachneigung beim klassischen Walmdach beträgt 25 Grad. Hausbauer haben jedoch Gestaltungsspielraum: Neigungswinkel von 18 bis 35 Grad sind problemlos umsetzbar. Zu beachten ist dabei, welche Dacheindeckung in Frage kommt und wie der Wohnraum im Obergeschoss genutzt werden soll.

Konstruktion von Walmdächern

Die Konstruktion von Walmdächern führt über Eck. Die Übergänge zwischen Haupt- und Walmflächen müssen ausreichend gestützt sein. Deshalb ist die Fertigung des Dachstuhls vergleichsweise komplex. Der Arbeits- und Materialaufwand beim Walmdach ist deutlich größer als etwa beim Satteldach oder Flachdach.

Beim klassischen Walmdach wird mit einem Stützverbund gearbeitet, der das Gebäude mit dem Dach verbindet und für Sicherheit sorgt. Modernere Walmdachhäuser verfügen häufig über ausgebaute Dachgeschosse. Hier können massive Wände die Tragekonstruktion ersetzen.

Walmdach Dämmung

Bei Walmdachhäusern wird das Dachgeschoss heute üblicherweise als Wohnraum genutzt. Eine zuverlässige und fachgerechte Dämmung ist dabei natürlich Grundvoraussetzung.

Verschiedene Dämmmethoden wie Aufsparrendämmung, Zwischensparrendämmung und Untersparrendämmung kommen in Frage. Auch beim Material haben Hausbauer freie Wahl. Hier findet ihr einen Überblick über ökologisches Dämmmaterial.

Tipp: Ein Walmdach funktioniert aufgrund des niedrigen Dachstuhls wie ein Luftpolster. Wird das Dachgeschoss nicht als Wohnraum genutzt, können Bauherren Kosten sparen, indem sie lediglich die oberste Geschossdecke dämmen.

Walmdach Eindeckung

Klassische Walmdachhäuser sind mit Dachziegeln oder Tonpfannen eingedeckt. Sie unterstreichen den robusten Charakter der traditionellen Dachform. Ab einem Neigungswinkel von 22 Grad habt ihr die freie Wahl, was das Material angeht.

Am günstigsten kommt ihr mit Dachsteinen weg. Schiefer, Kupfer und Titanzink sind mögliche Alternativen. Sie setzen optisch moderne Akzente.

Photovoltaik-Anlage auf dem Walmdach

Für Photovoltaik-Anlagen wird in Deutschland eine Dachneigung um 30 Grad empfohlen. Bei steileren Walmdächern bietet sich die Installation von Solarmodulen oder der Einbau von Solardachziegeln an. Im Gegensatz zum Satteldach lassen sich sogar vier Flächen damit ausstatten. Auch die Ausrichtung des Hauses ist dadurch weniger relevant.

Vorteile und Nachteile von Walmdächern

Walmdächer sind nicht nur optisch repräsentativ, sie bieten weitere Vorteile:

  • hohe Stabilität
  • hohe Witterungsbeständigkeit, hält sogar größerer Schneelast stand
  • geringer Pflegeaufwand der Giebelseiten
  • viel Fläche zur Gewinnung von Solarenergie
  • bauliche Besonderheiten möglich, zum Beispiel überdachte Balkone

Dafür müssen Hausbauer ein paar Dinge in Kauf nehmen:

  • aufwändige Konstruktion
  • hoher Materialaufwand
  • höherer Pflegeaufwand der Dachflächen
  • viel Dachschräge und damit eingeschränkte Wohnraumnutzung
  • Deutscher Traumhauspreis 2019: das Siegerhaus in der Kategorie „Familienhäuser“ hat ein Walmdach © Keitel-Haus
  • Walmdächer können auch mit Photovoltaik-Modulen kombiniert werden – eine Seite zeigt immer nach Süden. © Streif
  • Repräsentativ: Villa mit Walmdach. Auch die Garage wurde mit dieser Dachform versehen. © Fertighaus WEISS
  • Auch Bungalows können ein Walmdach, beziehungsweise wie hier zu sehen ein Krüppelwalmdach, haben. © BAUMEISTER-HAUS

Walmdach Kosten

Ein Walmdach kann aufgrund der aufwändigeren Konstruktion bis zu 50 Prozent mehr kosten als ein Satteldach. Der Dachstuhl inklusive Material schlägt mit rund 100 Euro pro Quadratmeter zu Buche.

Die Gesamtkosten sind abhängig von der Dachneigung, der Dacheindeckung und baulichen Besonderheiten. Die Preisspanne liegt bei einem Einfamilienhaus von 120 bis 160 Quadratmetern Wohnfläche bei rund 30.000 bis 50.000 Euro.

Fertighäuser mit Walmdächern

Ein Walmdachhaus kommt für euch in Frage? Inspiration liefert unsere Fertighausdatenbank. Hier sind drei Beispiele für unterschiedliche Geschmäcker:

Источник: https://wohnglueck.de/artikel/walmdach-46134

Kosten für Dachformen: Der umfassende Leitfaden

Walmdach: Konstruktion und Kosten im Überblick

Informieren Sie sich über die beliebtesten Dachformen und deren Kosten und warum nicht nur die Preisunterschiede Ihre Entscheidung beeinflussen sollten.

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Die 6 beliebtesten Dachformen und deren Kosten

Oft wird die Auswahl der bevorzugten Dachformen durch die Kosten beeinflusst. Daraus ergeben sich sechs besonders beliebte Dachformen, die Ihnen MeinDach in diesem Ratgeber vorstellt.

Informieren Sie sich über die Vorteile der Dachformen und die Kosten und warum in gewissen Situationen die Entscheidung für eine teurere Dachform sinnvoller sein kann, als für die preisgünstigere Variante.

Als Partner zahlreicher deutscher Meisterbetriebe unterstützen wir Sie mit umfangreichen Informationen über Dachformen und die Kosten und empfehlen Ihnen einen ausgewählten Meisterbetrieb in Ihrer Nähe.

Dachformen und Kosten – die Einflussfaktoren

Im mitteleuropäischen Raum haben sich vorwiegend die nachfolgend beschriebenen Dachformen durchgesetzt.

Formale Anforderungen wie der Standort des Gebäudes, Bebauungspläne und die Architektur der benachbarten Gebäude wirken sich in erster Linie auf die Entscheidung für eine Dachform aus.

Das nächste Entscheidungskriterium ausgewählte Dachformen sind die Kosten, die verschiedene Faktoren beeinflussen.

Wichtige Einflussfaktoren auf die Kosten:

– Unterkonstruktion,

– erforderliche Materialmenge,

– Arbeitsaufwand

– verwendete Materialien

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Obwohl sich für die einzelnen Dachformen die Kosten zum Teil stark unterscheiden, bedeutet dies nicht, dass das kostengünstigste Dach schlussendlich wirklich am preiswertesten ist. Denn Einflussfaktoren wie die von der Dachform abhängige Materialmenge für die Dacheindeckung oder die Dämmung wirken sich ebenfalls aus.

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Daher ist eine professionelle Beratung durch einen deutschen Dachdecker-Meisterbetrieb unverzichtbar. MeinDach arbeitet mit mehr als 2.000 Meisterbetrieben zusammen. Unsere Experten unterstützen Sie bei der Auswahl eines Dachdeckers in Ihrer Nähe, der Sie umfassend berät und eine auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Lösung findet.

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Satteldach als beliebteste Dachform 

Satteldächer sind funktionell und zählen zu den beliebtesten Dachformen. Sie weisen einen Neigungsgrad von 30 bis 62 Grad und die beiden geneigten Dachflächen treffen am Dachfirst aufeinander. Der Giebelblick wirkt wie ein umgekehrtes V.

Als Satteldach-Auau dient eine Sparren- oder Pfettenkonstruktion, die sich durch eine hohe Stabilität auszeichnet. Etwas flacher ausgeführte Satteldächer eignen sich sehr gut für schneereiche Regionen.

Je höher die Regenmenge ist, umso steiler wird das Dach ausgeführt, um das Wasser ideal abzuleiten. 

Abhängig vom Neigungsgrad werden Satteldächer in folgende Varianten eingeteilt. 

– Flachsatteldach, 30 Grad

– Winkeldach oder neudeutsches Dach, 45 Grad

– altfränkisches Dach, 60 Grad

– gotisches oder altdeutsches Dach, 62 Grad

Das Satteldach ist ein Spitzdach und wird oft auch als Giebeldach bezeichnet. Abhängig von der Dacheindeckung präsentiert sich ein Satteldach modern, rustikal oder traditionell. Es eignet sich hervorragend für den Dachausbau, sofern die Dachneigung mindestens 50 Grad aufweist.

Das kostet ein Satteldach

Das Satteldach zählt zu jenen Dachformen, die durch günstige Kosten überzeugen. Die durchschnittlichen Kosten für die Unterkonstruktion liegen zwischen 55 bis 65 Euro pro Quadratmeter. Dabei wirkt sich vor allem die Konstruktion des Dachstuhls auf die Kosten aus. Denn eine einfache Sparrenkonstruktion ist wesentlich preisgünstiger als ein Kehlbalkendach oder ein Pfettendach.

Hinzu kommen noch die Kosten für die Dacheindeckung. Hier bewegen sich die Kosten im Bereich von 60 bis 70 Euro alleine für die Eindeckung. In welchem Bereich sich die Dämmkosten bewegen, lesen Sie in unserem Ratgeber Dachdämmung 2020.

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Das Walmdach – robust und optisch attraktiv

Walmdächer erfreuen sich trotz der hohen Kosten steigender Beliebtheit. Während ein Satteldach nur zwei Dachseiten aufweist, besteht ein Walmdach aus vier Dachflächen. Die beiden gegenüberliegenden trapezförmigen Dachflächen treffen am Giebel aufeinander.

Die vordere und die rückseitige Fläche bilden jeweils ein in Richtung Giebel geneigtes Dreieck. Diese Dachformen sind zwar teurer, aber überdurchschnittlich stabil. Da alle vier Seiten des Hauses eingedeckt sind, schützte diese Dachform optimal vor der Witterung.

 

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Planen Sie den Ausbau des Dachbereichs, sollten Sie bereits im Vorfeld Gauben integrieren, um von Beginn an die verfügbare Nutzfläche zu optimieren. 

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Eine Variante des klassischen Walmdachs ist das Krüppelwalmdach. Bei dieser Sonderform ist das giebelseitige Dreieck verkürzt und das Gebäude zeigt eine trapezförmige Giebelfläche.

Großflächige Eindachung ist mit höheren Kosten verbunden

Bei dieser Dachform handelt es sich um eine sehr großflächige Eindachung, die eine entsprechende Unterkonstruktion erfordert.

Kalkulieren Sie für den Dachstuhl eines Walmdachs ungefähr 90 bis 100 Euro pro Quadratmeter. Hinzu kommen die Kosten für die Dacheindeckung und Wärmedämmung.

Durch den höheren Materialbedarf und Arbeitsaufwand liegen diese ungefähr 50 % über den Eindeck- und Dämmkosten eines Satteldachs.

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Mansarddach für die optimale Flächennutzung im Dachgeschoss

Das Mansarddach ist eine optisch attraktive und prunkvolle Dachformen. Wie das Satteldach besteht das Mansarddach aus zwei aufeinander zulaufenden Dachflächen, die sich am Giebel treffen. Allerdings ist das Mansarddach nicht gleichmäßig geneigt.

Ungefähr zwei Drittel der Dachfläche weisen eine Neigung von 60 bis 75 % auf. Erst im oberen Drittel knickt es ab und verläuft mit ungefähr 30 % Neigung in Richtung Giebel. Ein großer Vorteil des Mansarddachs ist der Raumgewinn im Dachgeschoss durch das im unteren Bereich steil aufsteigende Dach.

Für ausreichend Tageslicht sorgen spezielle Dachfenster.

Materialaufwand und komplexe Konstruktion verursachen höhere Kosten

Unter dem reinen Kostenaspekt zählt das Mansarddach zu den Dachformen mit den höchsten Kosten. Dies liegt vor allem am hohen Materialbedarf und der komplizierten und aufwendig gearbeiteten Unterkonstruktion.

Kalkulieren Sie mit durchschnittlich 80 Euro pro Quadratmeter Dachfläche. Hinzu kommen die Kosten für die Dacheindeckung und die Dämmung.

Bei der Wärmedämmung erfordert vor allem jener Bereich, in dem das Dach vom steilen in einen flacheren Winkel übergeht, besondere Aufmerksamkeit. Denn diese Stelle ist ein Schwachpunkt für Undichtigkeiten.

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Dachformen Kosten: Das Flachdach

Das Flachdach zählt zu den Dachformen mit den geringsten Kosten. Vor allem neu entwickelte und besonders effektive Materialien fördern das Vertrauen in die Zuverlässigkeit moderner Flachdächer.

Obwohl diese Dachform etwas aufwendiger in der Pflege ist, bieten die Flachdächer von heute genauso wirksamen und dauerhaften Schutz vor Witterungseinflüssen wie aufwendigere Dachkonstruktionen. Zu den besonderen Vorteilen von Flachdächern zählen vor allem die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten der Dachfläche.

Sie lässt sich als Garten oder Terrasse nutzen oder wird einfach begrünt. Unterhalb des Dachs ist die gesamte Nutzfläche uneingeschränkt verfügbar.

Um den optimalen Wasserabfluss zu gewährleisten, neigt sich das Flachdach in einem ungefähren Winkel von 20 Grad. Eine ideal geplante Dachentwässerung ist die Grundvoraussetzung für ein dauerhaft dichtes Dach.

Wenden Sie sich für die Realisierung und Planung von Flachdächern unbedingt an einen erfahrenen Dachdecker-Meisterbetrieb. Gerne unterstützen Sie die Experten von MeinDach bei der Suche nach einem deutschen Meisterbetrieb in Ihrer Nähe. Wir arbeiten bundesweit mit über 2.

000 Partnerbetrieben zusammen und leiten Ihre Anfrage gerne an einen qualifizierten Dachdecker-Meisterbetrieb weiter.

Flachdächer als kostengünstige Alternative für die moderne Architektur

Sowohl die Konstruktion wie die Eindeckung eines Flachdachs sind ausgesprochen preisgünstig.

Allerdings sollten Sie bei der Entscheidung für ein Flachdach unbedingt Wert auf hochwertige Produkte legen, die speziell für diese Dachform entwickelt wurden.

Das reine Flachdach verursacht durchschnittliche Kosten von 40 Euro pro Quadratmeter. Hinzu kommen noch die Dämmung, die Entwässerungsanlage sowie eine eventuelle Begrünung oder der Ausbau zur Terrasse. 

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Pultdächer setzen Akzente in der modernen Architektur

Das Pultdach ist ein etwas stärker geneigtes Flachdach, dessen Dachfläche über die gesamte Grundfläche des Gebäudes verläuft. Die Unterkonstruktion ist zumeist eine einseitig geneigte Sparrenkonstruktion. Pultdächer können optisch verschiedenste Dachformen bilden.

Sie präsentieren sich als Einzeldach, als versetzte Pulte, als doppelte Pultdächer oder als Sheddach, sofern die Pultdächer hintereinander angeordnet sind.

Durch die große geneigte Fläche eignen sich Pultdächer hervorragend für die Installation von Solaranlagen, sofern die optimale Ausrichtung bereits in der Planungsphase berücksichtigt wird. 

Pultdächer sind kostengünstig und modern

Wie das Flachdach, zählt das Pultdach zu den besonders günstigen Dachformen mit geringen Kosten. Für die Unterkonstruktion berechnen Sie ungefähr 45 bis 55 Euro pro Quadratmeter.

Hinzu kommen noch Eindeckung und Dämmung.

Da die Dachfläche um ungefähr 30 Prozent kleiner ist als die eines Satteldachs, reduzieren sich die Kosten entsprechend und bewegen sich zwischen 55 bis 65 Euro pro Quadratmeter.

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Dachformen Kosten: Das Zeltdach – aufwendig konstruiert und kostenintensiv

Das Zeltdach besteht aus mindestens drei dreieckigen Dachflächen, die spitz aufeinander zulaufen. Ein Giebel ist nicht vorhanden. Sitzt das Dach auf einem quadratischen Gebäude, bilden vier Dreiecke die Form einer Pyramide. In diesem Fall wird das Zeltdach auch als Pyramidendach bezeichnet. Zeltdächer kommen bevorzugt in mediterranen Regionen zum Einsatz.

Allerdings schmücken Sie auch mitteleuropäische Kirchen, Türme oder Burgen. In Deutschland erkennen immer mehr Hausbesitzer den mediterranen Charme dieser Dachformen und nehmen die hohen Kosten gerne in Kauf. Zeltdächer gibt es in den unterschiedlichsten Neigungen von flachen 20 Grad bis zu steilen 60 Grad. Ideal ist jedoch ein Neigungswinkel von maximal 35 Grad.

Mediterranes Flair mit aufwendiger Konstruktion

Zeltdächer sind sehr aufwendig konstruiert und dadurch entsprechend teuer. Die Kosten bewegen sich im Bereich der Preise für ein Walmdach. Daher sollten Sie für die Unterkonstruktion eines Zeltdaches zwischen 90 und 100 Euro pro Quadratmeter kalkulieren. Mit Dacheindeckung ergeben sich ungefähre Kosten von 170 Euro.

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Dachformen Kosten: Holen Sie sich die besten Angebote von MeinDach

Als Experte rund um das Dach arbeiten wir bundesweit mit über 2.000 erfahrenen Dachdecker-Meisterbetrieben zusammen. Jeder einzelne dieser Betriebe durchläuft vor seiner Zertifizierung eine umfangreiche Qualitätskontrolle. So stellen wir sicher, dass wir für Sie ausschließlich Kontakte zu ausgewiesenen Spezialisten herstellen. 

Über den Angebots-Assistenten von MeinDach fordern Sie schnell und komfortabel Ihr persönliches Angebot von einem Meisterbetrieb in Ihrer Nähe an. Dabei unterstützen wir Sie, indem wir Ihre Anfrage an genau den Dachdecker weiterleiten, der über die für Ihre geplante Baumaßnahme erforderlichen Kompetenzen verfügt. 

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Источник: https://www.meindach.de/ratgeber/dachformen-kosten/

Walmdach: Vor- und Nachteile, Kosten und Auau

Walmdach: Konstruktion und Kosten im Überblick

A. Mroos 20. September 2018

Letzte Aktualisierung am 17. März 2020 von Max Lehmann

Das Walmdach hat anders als das klassische Satteldach auch an den Giebelseiten eine Dachneigung. Diese geneigte Dachfläche über dem Giebel ist der Walm. Diese Dachform kennt man besonders aus dem süddeutschen Raum. Sie bietet einen guten Wind- und Wetterschutz und hat einen traditionellen, herrschaftlichen Charakter und eignet sich für alle Haustypen.

Bei dem vollständigen Walm entfällt der Giebel. Hier schließen die rechteckig angelegten Hauswände auf der gleichen Höhe ab. Die Oberkante ist der Dachfirst. Wenn sich die vier geneigten Dachflächen in einer einzigen Spitze treffen, handelt es sich um ein Zeltdach.

Vorteile

  • Besondere Stabilität im Dachtragwerk
  • Walmdach ist äußerst wetterbeständig
  • Walmdachhaus sieht sehr hochwertig aus
  • Mehr Dachfläche für Photovoltaik und Solarthermie
  • Überstehendes Dach schützt Balkone und Terrassen

Nachteile

  • Walmdachkonstruktion ist durch höheren Materialverbrauch relativ teuer
  • Bau dauert länger als bei einfacheren Dachformen
  • Eingeschränkte Nutzung des Dachgeschosses durch Dachschrägen an jeder Hauswand

Häufige Walmdach-Varianten

Ein Walmdach mit einem nicht vollständigen Walm wird als Schopfwalm- oder Krüppelwalmdach bezeichnet.

Es zeichnet sich durch einen Restgiebel in Trapezform aus, der deutlich erkennbar ist und Platz für Fenster bietet. Die giebelseitige Dachschräge bestimmt nur den oberen Bereich.

Im Gegensatz zum normalen Walmdach hat das Krüppelwalmdach einen entscheidenden Vorteil: Es steht mehr Raum unter dem Dach des Hauses zur Verfügung.

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Bei einem tiefer angebrachten Walmelement handelt es sich um einen Fußwalm. Hier liegt die Unterkante meistens auf einer Höhe mit der Traufe vom Hauptdach. Im oberen Bereich bildet sich bei dieser Konstruktion ein Giebel. Das Fußwalmdach ist eine Mischung auf Satteldach und Walmdach und bietet Vorteile beider Dacharten.

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Der Niedersachsengiebel ist durch seinen hohen Konstruktionsaufwand eher selten und bietet eher Nachteile als Vorteile. Er ähnelt dem Fußwalm, endet jedoch wie der Schopfwalm oberhalb der normalen Traufe. Er kann ästhetisch ansprechend sein, die Konstruktion ist aber sehr aufwändig.

Typische Eigenschaften des Walmdaches

Durch die geneigten Flächen an der Giebelseite bietet das Walmdach nur eine geringe Angriffsfläche für die Windlast. Das wirkt sich positiv auf die Beständigkeit der Dachkonstruktion aus. Diese besteht aus Sparren, Gratsparren, Schiftern sowie Pfetten, die für die Steifigkeit des Dachtragwerks Dreiecke bilden.

Im Vergleich zum Satteldach kommt dem Walmdach eine größere Bedeutung zu, denn es hat eine beherrschende Wirkung im Verhältnis zur Wandfläche. Allerdings kann der Wohnraum durch das weit heruntergezogene Walmdach eingeschränkt werden. Die Entscheidung für ein Krüppelwalmdach wirkt dem Wohnraumverlust jedoch entgegen. Das zeigt sich auch beim Ausbau des Dachbodens.

Charakteristische Walmdachkonstruktionen

Diese Dachform kennt man unter anderem von Fachwerkbauten und Holzhäusern. Teilweise werden Gauben eingesetzt, um die historische Optik zu betonen. Dachdecker kennen sich mit den typischen Walmdachhäusern aus und wissen, welche Materialien sich dafür eignen.

Abgesehen von den herkömmlichen Dachziegeln können auch Schindeln oder andere Eindeckungen gewählt werden. Die besondere Steifigkeit des Daches und die kleinere Angriffsfläche sind gute Gründe dafür, diese Bauform für ein Schilfdach zu verwenden.

Außerdem sorgt die Stabilität für eine höhere Tragfähigkeit.

Durch den konstruktiven Bautenschutz bietet ein vollständiges Walmdach einen guten Witterungs- und Feuchtigkeitsschutz. Daher kommt er für Fachwerkhäuser infrage.

Bei einem Satteldach wären hingegen noch zusätzliche Maßnahmen für den Holzschutz nötig. Eine Walmkonstruktion kann außerdem für den Schutz eines sonnen- und regensicheren Sitzplatzes genutzt werden.

In ländlichen Regionen bietet sich der zusätzliche Schutz für die Unterbringung von Kaminholz oder für die Gartengeräte an.

Walmdach – Kosten und Aufwand

Die Kosten sind beim Walmdach leider höher als bei anderen Dächern, denn durch die entfallenden Giebel ist die Dachfläche größer. Andererseits entfallen die Kosten für die Giebelwände.

Bei der Konstruktion des Dachstuhls muss man bei einem Walmdach mit bis zu 100 Euro pro Quadratmeter rechnen. Weitere Kosten fallen für Dämmung und Dacheindeckung an.

Dort können ganz verschiedene Materialien zum Einsatz kommen, also ist eine pauschale Kostenschätzung schlecht möglich.

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Während Tondachziegel schon bei 14 Euro pro m² erhältlich sind, fangen die Kosten für ein Kupferdach erst bei 90 Euro pro m² an.

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Источник: https://www.blauarbeit.de/blog/dach/walmdach

Dachformen – Walmdach, Pultdach, Satteldach

Walmdach: Konstruktion und Kosten im Überblick

Grafik: kiono / fotolia.de

Sowohl beim Walmdach als auch beim Zeltdach gibt es auf allen vier Gebäudeseiten geneigte Dachflächen, es gibt also keine Giebelflächen. Dadurch ist die Dachkonstruktion stabiler, die Außenwände darunter besser geschützt.

Allerdings ist diese Dachkonstruktion etwas teurer. Im Gegensatz zum Walmdach gibt es beim Zeltdach keinen Dachfirst. Das kommt zustande, wenn ein Haus einen quadratischen Grundriss mit vier gleichlangen Außenmauern aufweist.

Beim Krüppelwalmdach bleibt eine trapezförmige Giebelfläche erhalten, die gewalmten Dachflächen sind also deutlich kleiner als die restlichen Dachflächen.

Bei diesen Dachformen ist die Wohnfläche unter dem Dach niedriger als bei anderen Dachformen. Abhilfe verschaffen Gauben.

Grafik: kiono / fotolia.de

Ein Schleppdach ist eine Fortsetzung der Dachfläche weit über die Außenmauern des Wohngebäudes hinaus. Typischerweise sind Schleppdächer in Kombination mit Satteldächern aufzufinden, doch auch die Dachflächen anderer Dachformen lassen sich so erweitern. Die Fläche unter dem Schleppdach kann als Hauseingang, Carport oder Lagerfläche genutzt werden.

Grafik: kiono / fotolia.de

Beim Mansarddach sind die Dachflächen im unteren Bereich abgeknickt. Der Platz unter dem Dach lässt sich dadurch effizienter nutzen. Das bietet sich vor allem bei großen Mehrfamilienhäusern an. Bei Einfamilienhäusern wurde diese Dachform vor allem dort gerne eingesetzt, wo Vollgeschosse höher besteuert wurden als Dachgeschosse.

Heute gibt es eine solche Steuer nicht mehr und auch baurechtlich macht das keinen Unterschied mehr, weil in den meisten Bauordnungen üblicherweise dann von einem Vollgeschoss die Rede ist, wenn mindestens zwei Drittel der Fläche über eine gewisse Raumhöhe verfügen. Allerdings wirken Mansarddächer bei Einfamilienhäuser oft besonders edel und hochwertig.

Tatsächlich ist diese Dachform teurer als beispielsweise ein normales Schleppdach.

Ein Mansardwalmdach ist eine Mischung aus einem Mansarddach und einem Walmdach und hat auf allen vier Hausseiten geneigte Dachflächen.

Grafik: kiono / fotolia.de

Die aufwendigsten Dachformen sind das Tonnendach und das Kuppeldach. Bei beiden Formen handelt es sich um runde Dächer.

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Zwar bringen solche Dächer eine besonders günstige Statik mit sich, weil die Kräfte über die Rundbögen in die Mauern und von dort in den Boden abgleitet werden.

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Doch dieser Vorteil ist insbesondere bei Einzelhäusern selten nötig, weil diese üblicherweise nicht so groß sind, dass hier mit statischen Sonderlösungen gearbeitet werden müsste. So sprechen für diese Dachformen in erster Linie ästhetische Gründe.

Wie soll sich ein angehender Bauherr nun also für eine Dachform entscheiden? In manchen Fällen nimmt ihm bereits die Bauordnung diese Entscheidung ab. Denn nicht alle Dachformen dürfen in allen Gebieten gebaut werden. Das Satteldach ist auch deswegen die am weitesten verbreitete Dachform, weil es üblicherweise mit allen Bauvorschriften kompatibel ist.

Ansonsten können Bauherren natürlich ganz pragmatische Gründe anführen. Wer besonders viel Fläche für seine Solaranlage braucht, wählt am besten ein Pultdach. Und wer ein besonders kleines Grundstück hat, aber gerne Tomaten und Erdbeeren pflanzen möchte, kann auf einem Flachdach einen Dachgarten einrichten.

Ein weiteres Entscheidungskriterium können die Anpassungsmöglichkeiten an zukünftige Platzbedürfnisse sein. Ein Satteldach oder ein Flachdach sind relativ zukunftssicher, bei beiden Dachformen kann man leicht aufstocken oder aber Gauben einbauen. Bei einem Mansarddach dagegen wird das deutlich aufwendiger.

In vielen Fällen können Bauherren aber einfach nach Geschmack gehen. Optisch kann es allerdings sinnvoll sein, die umstehende Bebauung mit in die Entscheidung einfließen zu lassen und dafür zu sorgen, dass sein neu gebautes Haus sich besonders gut in die Nachbarschaft einfügt.

Bauherren sollten bei der Wahl der Dachform auch die Kosten nicht außer Acht lassen.

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Wer möglichst günstig bauen will, wählt die einfachen Dachformen: also ein Satteldach, ein Pultdach oder ein Flachdach. Und zwar ohne Gauben oder Dachterrasse.

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Wer einen bestimmten Haustyp mit Walmdach bevorzugt, kann sich von seinem Baupartner ausrechnen lassen, was das gleiche Haus mit Sattel- oder Pultdach kosten würde.

Welche Dachform ist die Beste? Pultdach, Satteldach oder Walmdach?

Das hängt in erster Linie vom persönlichen Geschmack ab. Bei optimaler Ausrichtung bietet das Pultdach am meisten Fläche für Photovoltaik und Solarthermie, das Walmdach am wenigsten. Wer möglichst viel Wohnraum unter dem Dach unterbringen will, sollte auf das Walmdach verzichten. Das Satteldach ist die Standardlösung.

Ist das Flachdach eine gute Alternative?

Ja, sofern es der Bebauungsplan erlaubt. Dann bauen Bauherren die Vollgeschosse, die Sie benötigen, darüber kommt das Flachdach. Allerdings haben manche Flachdächer mit mangelnder Dichtheit zu kämpfen.

Welche Dachform passt zu einem Einfamilienhaus?

Grundsätzlich können alle Dachformen eingesetzt werden und zu einem architektonisch harmonischen Bild beitragen. Dazu ist es aber auch wichtig, ein Haus in die umgebende Bebauung einzugliedern. In Deutschland ist das Satteldach besonders weit verbreitet. In vielen Neubaugebieten werden aber auch flache Zelt- oder Walmdächer in sogenannten toskanischen Villen eingesetzt.

Welche Dachneigung hat ein Dach?

Die Dachneigung wird während der Planung festgelegt. Flachdächer haben eine Neigung von 1,1 bis 2,9 Grad oder eine Steigung von etwa fünf Prozent. Steile Satteldächer haben eine Neigung von 60 Grad oder mehr, was einer Steigung von über 173 Prozent entspricht. In Bauordnungen wird die Dachneigung oftmals eingeschränkt, beispielsweise zwischen 32 und 45 Grad.

Welche Dachformen sind für das Carport, die Garage oder das Gartenhaus geeignet?

Carports und Garagen haben oftmals Flachdächer. Ansonsten wird aber oft auch die Dachform des Haupthauses aufgegriffen. Walmdächer oder Mansarddächer sind sehr selten und für Nutzbauten üblicherweise zu teuer. Gartenhäuser gibt’s oft auch mit sehr flachen Satteldächern.

Matthias Dittmann

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Источник: https://www.bauen.de/dachformen.html

Walmdach – Dach mit vier Schrägen

Walmdach: Konstruktion und Kosten im Überblick

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur www.Daemmen-Und-Sanieren.de Jetzt Fachbetriebe für Ihr Projekt finden Dach ⯈ Dachformen ⯈ Walmdach

Ein Einfamilienhaus mit Walmdach – Bildquelle © KB3 – fotolia.com

Ein Walmdach hat vier Schrägseiten: Zwei davon treffen wie beim Satteldach aufeinander. An den (kürzeren) Giebelseiten des Hauses befinden sich ebenfalls zwei Schrägen, die Walm genannt werden. Die vier Schrägen laufen – anders als beim Zeltdach – nicht in einer Spitze zusammen. Es gibt einen Dachfirst, als eine obere Dachkante.

Beim klassischen Walmdach liegt die Traufe (Tropfkante) der vier Dachschrägen auf einer Höhe. Die Traufe ist die unterste Kante der Dachfläche, von der Wasser vom Dach heruntertropft. Oftmals ist auch die Neigung der vier Dachflächen gleich.

Beim Krüppelwalmdach liegen die Dinge etwas anders (siehe Bild unten). Die Traufe der Dachschrägen auf den beiden kürzeren Hausseiten liegt höher als die auf den längeren Hausseiten. Andere Bezeichnungen für das Krüppelwalmdach sind Schopfwalm- oder Halbwalmdach.

Ein Einfamilienhaus mit Krüppelwalmdach – Bildquelle © Magda Fischer – fotolia.com

Dacheindeckung

Für die Dacheindeckung kommen verschiedenste Materialien in Frage. Welches häufig genutzt wird, ist auch regional unterschiedlich. So findet man in Küstenregionen öfters das Walmdach mit Schilfeindeckung, im Schwarzwald das Walmdach mit Schindeln. Auch die Eindeckung mit Dachziegeln ist eine Variante.

Vor- und Nachteile von Walm- und Krüppelwalmdach

Einige empfinden die Form beim Walmdach, die in Deutschland vielen Menschen im Vergleich zum Satteldach extravaganter erscheint, als Vorteil. Zudem gilt seine Konstruktion als tragfähiger im Vergleich zum Satteldach und dem Walmdach wird nachgesagt, Häuser besonders gut vor der Witterung zu schützen.

Für alle, die das Dachgeschoss als Wohnraum nutzen möchten, hat das Walmdach aber auch einen deutlichen Nachteil im Vergleich zu Dachformen wie dem Satteldach: Es reduziert die nutzbare Fläche im Dachgeschoss und erhöht die Zahl der Schrägen, was eventuell eine passende Möblierung erschwert. Dieser Nachteil ist beim Krüppelwalmdach weniger groß.

Weitere Vor- und Nachteile
+ höhere Lebensdauer: die Dreiecksverbindung der Sparren sorgt für eine hohe Stabilität– die komplizierte Bauweise steigert die Anfälligkeit für Witterungsschäden

Sanierung, Dämmung und Solarenergie

Eine Kompletteindeckung ist beim Walmdach in der Regel teurer als etwa beim Satteldach fürs selbe Haus, da die einzudeckende Fläche größer ist. Beachtet werden muss, dass man bei einer größeren Dachsanierung auch dafür sorgen muss, dass das sanierte Dach energetische Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) einhält.

Zum Sanieren gehört beim Walmdach dann oftmals auch das Dämmen. Möglichkeiten sind etwa die Auf-, Zwischen- und Untersparrendämmung sowie Kombinationen.

Als tragender Untergrund für eine PV-Anlage oder Solarthermieanlage bietet das Walmdach den Vorteil, durch die zu vier verschiedenen Seiten ausgerichteten Schrägflächen in jedem Fall mindestens eine zu haben, die sehr gut zur Sonne ausgerichtet ist.

Wer über eine Dachsanierung beim Walmdach nachdenkt, sollte einmal unverbindlich einen Dach-Fachbetrieb kontaktieren.

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Altes Dach isolieren, ohne die Dachziegel zu entfernen?

Welche Möglichkeiten gibt es, um ein altes Dach (Baujahr 1956) zwischen den Dachbalken nachträglich zu isolieren, ohne die alten Dachziegel entfernen zu müssen und die Rigipswände unterhalb der Sparren belassen zu können? Welche Methode ist auch für den handwerklich Begabten Hauseigentümer machbar? Kostenfaktor bei einer Hausgrundfläche von 10 m x 10 m Dachneigung 35 Grad? Das Dachgeschoss wurde in 1966 ausgebaut Wärmedämmung damals DIN 4108. Antwort von „rolf kühnel bedachungen & bauspenglerei“ Inh. Stephanie Kühnel

Dies ist nicht sehr einfach zu beantworten, generell gibt es 3 verschiedene Arten das Dachgeschoss zu dämmen: 1. den Dachboden selbst beispielsweise mit Styropordämmung und OSB-platten 2. eine Zwischensparrendämmung (dies war Ihre Frage) 3. oder eine Aufdachdämmung. Den Dachboden kann man, wenn man handwerklich begabt ist, ruhig selbst machen da eine Dampfsperre bei diesem Baujahr nicht mehr von Nöten ist. (einfachste Variante) Eine Aufdachdämmung ist mit vielen Dämmarten machbar. Vorzugsweise PU-Dämmplatten oder aber auch Holzfaserdämmplatten sind möglich. Hierzu benötigen Sie aber einen Dachdeckerfachbetrieb. Dies wird immer mit einer Dachsanierung kombiniert. Bei dem Alter des Hauses wäre diese höchstwahrscheinlich auch wirklich nötig. Eine Zwischensparrendämmung ist hauptsächlich nur möglich, wenn von außen oder von innen die sperrende Schicht demontiert wird. Sprich entweder die Rigipsplatten oder die Dachziegel und Dachschalung (wenn vorhanden). Von einem Eigenausbau rate ich als Fachfrau zu hundert Prozent ab, da hier die Dampfdichtheit der Dampremsfolie zu 1000% Prozent gewährleistet werden muss. Ansonsten saugt sich die Dämmung mit Wasser voll und Sie haben nicht lange Freude damit. Von den Schäden, die dadurch entstehen, mal ganz abgesehen. Sie haben noch eine weitere Möglichkeit zwischen den Sparren zu dämmen, ohne die Schichten innen oder aussen zu demontieren. Allerdings benötigen Sie hier auf jeden Fall eine spezielle Firma: Zellulose Einblasdämmung! Hierbei wird die geflockte Dämmung mittels Schläuchen in die Zwischenfelder eingeblasen. Ob bei Ihnen dies allerdings möglich ist kann nur ein Fachbetrieb beurteilen, da ich nicht weiß ob hier schon eine Dampremsfolie vorhanden ist. Ich hoffe ich konnte Ihnen ein wenig weiter helfen. mit freundlichen Grüßen

Stephanie Kühnel

Kostenvergleich Dach: Sandwichplatten oder herkömmlicher Dachstuhl?

Dach Neubau: Was kostet ein Dach ca. bei einem Neubau, bei dem das Dach mit Sandwichplatten ausgestattet wird? Ist es kostengünstiger als ein normales Dach/Dachstuhl mit Ziegeln und Dämmung? Hausgröße ca 10x11m Dachfläche ca. 170qm, Normales Satteldach.

Zusätzlich ist ein Kamin vorhanden der aus dem Dach raus kommt. Keine Dachfenster vorgesehen. Antwort von Volker Eck Dachdeckermeister

Sandwichplatten sind als Dacheindeckung auf Wohnhäusern ungeeignet.

Erstens ist es schwierig bis unmöglich einen wärmebrückenfreien Anschluss an den Baukörper herzustellen, zweitens ist es sehr schwierig, dauerhaft Luftdichtheit herzustellen, drittens sind Durchdringungen wie Kamin oder Entlüftungen nur mit geeigneten Formteilen dicht anzuschließen, ein nachträglicher Einbau von Fenstern ist möglich aber teuer und kompliziert.

Ein weiterer Aspekt ist der Schallschutz, der bei Sandwichelementen sehr schlecht ist. Ich würde bei Wohnhäusern immer zu herkömmlichen, bewährten Konstruktionen raten, idealerweise mit Aufsparrendämmung.

Ist Steinwolle-Staub gesundheitsschädlich?

Meine Kombinationen sieht so aus – von außen nach innen: – Dachziegel, – Dachlatten, – Unterspannband, – Dämmstoff (180mm zwischen Sparen), – Dampfsperre (Dampremsfolie), – Konterlattung (3 cm Stärke), Zwischen den Latten ist nochmal Untersparrendämmung (Steinwolle-3cm Stärke) und das mit Deckenpaneelen verkleidet. Zu meiner Frage: Muss ich Bedenken haben, dass der Steinwolle-Staub von (Steinwolle-3cm) zwischen der Feder und Nut den Paneelen in den Wohnraum kommen kann und eventuell gesundheitsschädlich ist? Antwort eines Haus&Co Experten

Künstliche Mineralfasern, die nach dem 1.6.2000 hergestellt wurden sind zu groß, um tief in die Lunge eingeatmet zu werden und haben mit weniger als 40 Tagen eine kurze Halbwertszeit. Bei alten Dämmstoffen ist diese Halbwertszeit mit 100 Tagen deutlich größer – und mögliche gesundheitliche Folgen nicht völlig ausgeschlossen. Das Einatmen ist aber in jedem Fall erstmal unangenehm.

Während beim Umbau auf Tragen eines Mundschutzes geachtet werden sollte, sollte danach zwischen Steinwolle und Wohnraum ja auch eine Versiegelung durch eine Folie vorgenommen werden, damit später nichts mehr in den Wohnraum dringen kann.

Voraussetzungen für einen Dachbalkon

Wir haben ein neues Haus gekauft in welchem das Dachgeschoss zwar ausgebaut ist, aber kein Fenster enthält. Jetzt habe ich gesehen, dass man auch Dachbalkone nachbauen kann.

Ist das prinzipiell überall möglich oder welche Vorraussetzungen müssen für einen solchen Dachausbau gegeben sein? Antwort von Opheys Bedachungen GmbH & Co.KG

Ein Dachbalkon benötigt in jedem Fall einer Baugenehmigung weil das Dach dauerhaft verändert wird.

Als Alternative zu einem entsprechenden Dachausbau gibt es ein Velux-Cabriofenster dieses ist genehmigungsfrei weil es im Grunde ein 2-teiliges Wohnraumfenster ist wobei das untere Element beim öffnen hochgestellt werden kann und am dadurch teilweise ins frei treten kann.

Das obere Element wird nach oben hochgeklappt. Dieses Fenster erfüllt dann bei einer Breite vom 114 cm auch die Vorgaben für einen zweiten Rettungsweg.

Verträglichkeit EPDM Folie mit Bitumen Schweißbahn auf Flachdach

Auf meinem Flachdach muss der Entlüfter der die Abluft von der Dunstabzugshaube regelt erneuert werden. Ich muss die vorhandene EPDM Folie aufschneiden, einen neuen Lüfter einsetzen und möchte die abzuklebende Stelle von einem Dachdecker renovieren lassen.

Er möchte den Lüfter einsetzen und die geöffnete Stelle mit einer Bitumen-Schweißbahn verkleben. Wie ist das mit der Verträglichkeit der unterschiedlichen Materialien? Antwort von Bauhofer Dachtechnik GmbH

Ja das geht.

EPDM- Folie ist Bitumenverträglich, aber es muß ein spezieller Voranstrich aufgetragen werden und die Bahn darf nicht zu heiß angeflämmt werden.
Grüße J. Bauhofer

Erwerb einer alten Immobilie: Wie prüfe ich den Zustand vom Dach?

Wir möchten gerne eine Doppelhaushälfte kaufen, die 1920 gebaut wurde. Wie oder woran kann man erkennen, ob das Dach, der Dachstuhl bzw. die Dachziegel in Ordnung sind und ob man sie erneuern sollte? Auch die Balken und Holzlatten könnten in einem schlechten Zustand sein.

Leider gibt es keine Information darüber, ob oder wann das Dach zuletzt saniert/erneuert wurde.

Antwort von Architekt Marc von Baumbach

Holen Sie sich auf jeden Fall vor dem Kauf einen unabhängigen Sachverständigen für eine Haus-Ankaueratung, der nicht nur das Dach ansieht sondern auch auf potenzielle andere nicht auf den ersten Blick erkennbare Mängel und Schäden hinweist. Sind z.B.

Umbauten in den 60iger bis 80iger Jahren erfolgt, müssen Sie mit vorhandenen Schadstoffen rechnen. Bei früher gerne von innen davor geklebten Styroporplatten mit Gipskarton besteht Schimmelgefahr etc. Beim Dach muss auf Holzschädlinge, mangelnde Luftdichtheit und Dämmung geschaut werden. Die Dachziegel selbst sind das kleinste Problem…. Eine Ankaueratung kostet je nach Anbieter im Schnitt zwischen 250,- und 400,-€.

Ich war gerade erst in einem Haus, wo die Käufer sich „nur“ einen Dachdecker vor dem Kauf geholt hatten und der sagte das Dach wäre in Ordnung. Ich habe ihnen gezeigt, das jetzt im Winter aufgrund mangelnder Luftdichtheit die Dämmung nass wurde und die Unterseiten der Ziegel vereist sind…

Wie lange dauert eine Dachdämmung?

Wie lang dauert es im Durchschnitt, ein Dach eines Einfamilienhauses außen zu dämmen? Grundfläche des Hauses ist 10x10m. Das Dach ist mittel steil (ca. 60 Grad), also nicht flach. Wenn der Handwerker am 1.

Juli beginnt, wann kann er fertig sein? Antwort von Zimmerei & Holzbau Wiedmer | DIE SICHER SAUBER SANIERER

Diese Frage lässt sich nur aufgrund der Maße des Hauses nicht pauschal beantworten.

Es macht einen Unterschied, ob das Dach sehr verwinkelt oder einfach ist, ob noch Dachfenster getauscht werden müssen, usw.

Um einen ersten Wert zu nennen: Sie können aber grob mit ca. 2 – 3 Wochen Baustelle rechnen.

Solaranlage bei Ost-West-Dach sinnvoll?

Mein Hausdach hat eine Ost-West Ausrichtung. Lohnt sich da eine Solaranlage? Außerdem läuft der Länge nach eine Stromleitung übers Dach, die stören könnte. Antwort von Teck Solar E.

k

Für die Nutzung PV-Anlage für Eigenbedarf finde ich Ost-West Dächer sogar besser, da man auf den ganzen Tag verteilt kontinuierlicherer Stromerzeugung hat. Es gibt keine Spitzen in der Mittagszeit, dafür aber Früh und Abend bessere Ausbeutung.

Bezüglich Stromleitung: man kann die Erträge optimieren wenn man SolarEdge Wechselrichter und Optimierer einsetzt. In dem Fall arbeiten nur die Module schlechter die wirklich vom Schatten getroffen sind.

Preise für Dachpacht

Sind die zahlen 50,– -80,,– € Dachpacht/qm auf dem aktuellen Stand? Welchen Faktoren beeinflussen die Preisfindung? Bestand: Faserzementwellplatte (asbestfrei) und Trapezblech.

Rechtfertigt eine Asbestsanierung den kompletten Wegfall einer Dachmiete über 20 Jahre? Antwort von Energie und Solartechnik

1000 m² ca 130 kWp x 7 Euro = 910 Euro im Jahr in 20 Jahren = 18200 Euro bei sofortiger Auszahlung 75 % davon also 13650 Euro als Einmalzahlung .

So sind aktuell meine Zahlen von den Investoren. Alles Zahlen aber ohne Dachsanierung am besten Faserzementplatten (asbestfrei) oder Trapez / Sandwich mit Neigung.

Eigene Frage stellen

Источник: https://www.daemmen-und-sanieren.de/dach/formen/walmdach

Das Walmdach auf einen Blick | VELUX ..

Walmdach: Konstruktion und Kosten im Überblick

Das Walmdach gehört zu den ältesten Dachformen. Walmdächer sind in der Konstruktion etwas aufwendiger und kostspieliger als beispielsweise das Satteldach, gelten jedoch als besonders ästhetisch und witterungsbeständig. Von uns erfahren Sie, welche Vorteile diese spezielle Dachform bietet und welche Gestaltungsmöglichkeiten Sie haben.

Ein Walmdach verfügt – im Gegensatz zu anderen Dachformen – auf den Trauf- und Giebelseiten über geneigte Dachflächen, die als „Walm“ bezeichnet werden. Diese Dachform verfügt somit über keine Giebel im herkömmlichen Sinne.

Walme können entweder mit Schindeln oder klassischen Ziegeln bedeckt sein. Beim klassischen Walmdach besitzen die Dachflächen dieselbe Neigung und Höhe. Die Dachflächen münden in einer Linie – dem Dachfirst.

Walmdächer sind sehr kompakt und gelten als besonders stabil und windfest.

Vor allem in Gegenden mit rauem und wechselhaftem Klima sind Walmdachbauten weit verbreitet. Hierzulande findet man die Dachform hauptsächlich in Nord- und in Süddeutschland, insbesondere am Alpenrand. Bauernhäuser und Almhütten werden noch heute mit einem Walmdach gebaut, da es durch die Dachneigung maximale Stabilität und Schutz vor starken Winden bietet.

Die Walmdachform war in den 20er und 30er Jahren weltweit verbreitet, erlebte aber gerade in den 50er und 70er Jahren einen Boom in städtischen Wohngegenden.

Für den Bau repräsentativer Einfamilienhäuser und Villen ist ein Walmdach ein architektonisches Highlight und dank seiner zeitlosen Optik bei Bauherren nach wie vor sehr beliebt.

In Kombination mit großzügigen Dachfenstern oder Gauben entsteht unter dem Dach ein Wohnraum mit einzigartiger Ästhetik.

Walmdach Varianten im Überblick

Das Dach bestimmt den Charakter des Hauses. Mit einem Walmdach entscheiden Sie, welches Flair Ihr Heim ausstrahlen soll. Für welche Walmdach Konstruktion Sie sich entscheiden, hängt natürlich von Ihrem ästhetischen Empfinden ab. Jedoch müssen Sie sich vor dem Bau auch über die örtlichen Bauvorgaben informieren. Außerdem spielt bei der Entscheidung auch die Wohnraumnutzung eine Rolle.

Das Walmdach gibt es in verschiedenen Formen:

Vollwalm

Beim klassischen Walm sind alle vier Dachflächen abgeschrägt und vereinen sich auf einer Linie, dem Dachfirst.

Zeltdach

Auch „Pyramidendach“ genannt; hier führen die Dachflächen zu einer Spitze, was optisch einer Pyramide ähnelt.

Krüppelwalm

Auch Schopfwalm- oder Halbwalmdach genannt, hat einen verkürzten Walm, der sich auf der Giebelseite befindet. Durch die Verkürzung bleibt ein trapezförmiger Restgiebel im Dach. Diese optisch ansprechende Variante ist bei Balkonen im Alpenraum weit verbreitet. Besonderer Vorteil: Der Krüppelwalm mit entsprechendem Dachüberstand schützt den Balkon vor Regen und Schnee.

Fußwalm

Von einem Fußwalm spricht man, wenn nur der untere Teil des Daches abgewalmt ist. Dadurch entsteht ein Giebel im oberen Teil des Gebäudes. Falls Sie sich nicht zwischen Sattel- und Walmdach entscheiden können, bietet der Fußwalm eine ideale Zwischenlösung.

In den 70er Jahren lagen beispielsweise Bungalows mit einem sehr flachen Dach im Trend. Diese Flachdach-Bungalows sind jedoch weniger robust, weshalb sich viele Bauherren für einen Bungalow mit Walmdach entscheiden. Wenn Sie eine besonders repräsentative Immobilie haben möchten, macht ein größerer Neigungswinkel einiges her.

Das klassische Walmdach hat eine Neigung von etwa 25 Grad. Aber auch Dachneigungen von bis zu 35 Grad sind verbreitet. Bedenken Sie, dass eine sehr flache Dachneigung den nutzbaren Wohnraum schmälert. Vorteil ist aber, dass der niedrige Dachstuhl wie eine Art Luftpolster funktioniert und das Haus optimal isoliert.

Vor- und Nachteile von Walmdächern

Vorteile

  • Wenn Sie ein Hausdach mit langer Lebensdauer suchen, liegen Sie mit einem Walmdach genau richtig!
  • Die Konstruktion eines Walmdachs ist besonders stabil und wetterbeständig. Wohnen Sie im Alpenland oder an der See, eignet sich diese robuste Dachform besonders gut.
  • Dank flacher Dachneigung lassen sich Solaranlagen optimal installieren. Für Sie bedeutet das: sinkende Stromkosten und eine positive Ökobilanz.
  • Die Giebel erfordern einen minimalen Pflegeaufwand, was Ihnen Kosten und Zeit spart
  • Terrassen und Balkone werden durch den bei Walmdächern üblichen Dachüberstand besonders geschützt.

Nachteile

  • Kostspieliger als andere Dachformen
  • Vergleichsweise arbeitsintensive Konstruktion
  • Erfordert besondere Fensterkonstruktionen
  • Schrägen am Dach mindern die Wohn- oder Nutzfläche unter dem Dach

Der Bau eines Walmdachs liegt preislich bis zu 50 % über den Kosten eines klassischen Satteldachs. Das liegt unter anderem an der aufwendigeren Bauweise. Für die Kostenkalkulation spielen folgende Faktoren eine Rolle:

  • Dachneigung
  • Art der Eindeckung
  • Konstruktionsweise
  • Region/Kommune in der gebaut wird
  • Sonderanfertigungen, wie z.B. eine Dachgaube, ein Dachfenster oder ähnliches

Durchschnittlich liegen die Kosten für den Dachstuhl aber in etwa bei 100 Euro pro Quadratmeter. Im Vergleich hierzu würde ein Mansarddach bei etwa 70 bis 80 Euro pro Quadratmeter liegen.

Diese Kosten beziehen sich jedoch nur auf den Ausbau des Dachstuhls. Für die Eindeckung der Dachfläche müssen weitere Materialkosten kalkuliert werden.

Was Ihr Walmdach kosten darf, ist somit von Ihrem verfügbaren Budget abhängig.

Rechenbeispiel: Walmdachkosten für 100 Quadratmeter bei einem Preis für die Dachstuhlerrichtung für 90 Euro je Quadratmeter. Hinzukommen eine moderne Wärmedämmung für ca. 60 Euro je Quadratmeter und die Dachdeckerarbeiten (mit Eindeckung bis ca. 100 EUR pro Quadratmeter)

Dachstuhl errichten

9000 EUR

Dachdeckerarbeiten

7000 EUR

Wärmedämmung

6000 EUR

Gesamt

22.000 EUR

Welche Neigung muss ein Walmdach haben?
Bei Walmdächern ist eine Neigung von 18° bis 35° möglich.

Wie hoch darf der Drempel bei einem Walmdach sein?
Der Drempel, auch Kniestock genannt, ist die Mauer auf der Längsseite der Decke. Sie ist ausschlaggebend für die Raumhöhe des Dachstuhls. In der Praxis liegt die Höhe des Drempels bei etwa 40 bis 80 cm.

Wie lange hält ein Walmdach?
Die durchschnittliche Lebensdauer für ein Walmdach beträgt etwa 50 Jahre, kann aber auch länger sein.

Wie berechnet man ein Walmdach?
Addieren Sie die Kosten des Dachstuhlausbaus zu den Kosten für Ihre Dacheindeckung, die Quadratmeterfläche und den Dachdeckerkosten. Beachten Sie, dass es kommunale/regionale Unterschiede bei der Bepreisung gibt.

Источник: https://magazin.velux.de/artikel/dachformen-walmdach

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