Wartung und Pflege für den Kaminofen

Contents
  1. Pellet-und Kaminofen Pflege – Die Checkliste für alle notwendigen Arbeiten
  2. Jährliche Kaminofen Pflege ✔
  3. Kaminofen Pflege vor der Heizperiode ✔
  4. Kaminofen Pflege nach der Heizperiode ✔
  5. Wöchentliche Kaminofen Pflege ✔
  6. Regelmäßige Kaminofen Pflege – alle 4 bis 6 Wochen ✔
  7. Checkliste für Kaminofenwartung – Schritte für regelmäßige Wartung Ihres Kaminofens
  8. Regelmäßige Kontrollen einzelner Bauteile – auch Kleinvieh macht Mist
  9. Wartungsintervalle des Schornsteinfegers – Eine Überprüfungsordnung regelt für Sie zusätzlich die Zeitabstände
  10. Vorsicht ist besser als Nachsicht – bereiten Sie sich auf die nächste Heizsaison vor
  11. Eine zusammenfassende Checkliste Wartungssintervalle Kaminofen
  12. Kaminofen pflegen und reinigen – So wird’s gemacht
  13. “Ich habe Feuer gemacht!” – Und nun?
  14. Ständig verrußte Scheiben – gar nicht so natürlich wie es scheint
  15. So wird der Kaminofen von außen gereinigt
  16. ❍ Thermosteine austauschen:
  17. ❍ Isolierung regelmäßig reinigen:
  18. ❍ Kratzer in der Lackierung ausbessern:
  19. ❍ Schrauben nachziehen:
  20. ❍ Türdichtung wechseln:
  21. Wartung und Pflege des Kaminofens
  22. Kaminofen warten und pflegen: Das ist im Sommer nötig
  23. Bitte einmal pro Woche
  24. Alle sechs Wochen nötig
  25. Wartung durch den Profi nötig?
  26. Kaminofen mit Problemen
  27. Abschließende Tipps zur Reinigung des Kaminofens
  28. Kaminofen pflegen und reinigen
  29. 2. Reinigung des Rauchrohres
  30. 3. Reinigung der Brennkammer
  31. 4. Reinigung der Glasscheibe
  32. Die vier häufigsten Ursachen für verrußte Scheiben sind:
  33. 5. Verstopfte Isolierung an der Tür
  34. 6. Konfektionsrohr
  35. 7. Drehbarer Schornsteinaufsatz
  36. 8. Scheibenspülung
  37. 9. Reinigung des Aschekastens
  38. 10. Reinigung der Automatik
  39. 11. Grundreinigung des Kamins – außen

Pellet-und Kaminofen Pflege – Die Checkliste für alle notwendigen Arbeiten

Wartung und Pflege für den Kaminofen

Kamin- und Pelletöfen sind wohltuende, sparsame und ökologisch wertvolle Wärmesysteme.

In aller Regel leistet ein hochwertiger Kaminofen auch über Jahrzehnte einwandfreie Arbeit und heizt das Heim nahezu störungsfrei.

Damit die lange Freude an dem Kamin- oder Pelletofen auch sicher gestellt ist, haben wir hier eine Checkliste der regelmäßig wiederkehrenden Arbeiten zur Kaminofen Pflege und Wartung erstellt.

Jährliche Kaminofen Pflege ✔

Einmal im Jahr ist eine grundlegende Kontrolle durch den Schornsteinfeger notwendig. In aller Regel meldet sich der zuständige Schornsteinfeger selber, um die turnusmäßig wiederkehrenden Kontrollen durchzuführen.

Nach dem Fall des sogenannten Schornsteinfegermonopols 2013 obliegt jedoch das Recht und die Pflicht zur Beauftragung beim Hausbesitzer, so dass dieser im Zweifel prüfen muss, ob die Kontrolle fällig ist. Im Rahmen dieser Arbeiten werden die jährlichen Abgasmessungen und Prüfungen durchführt.

In aller Regel reinigt der Schornsteinfeger bei dieser Gelegenheit auch den Kamin und die rauchführenden Rohre, sofern dies notwendig ist.

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Kaminofenbesitzer sollten den Besuch des Schornsteinfegers auch als Gelegenheit nutzen, die rauchgasführenden Flächen im Ofen zu reinigen, denn auch diese Arbeit sollte einmal im Jahr durchgeführt werden.

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Alle dreieinhalb Jahre muss eine sogenannte Feuerstättenbeschau durch den bevollmächtigten Schornsteinfeger eines Kehrbezirks durchgeführt werden.

Dies umfasst die Kaminabnahme, die Begutachtung der Brandsicherheit und die Kontrolle von offenen Feuerstellen vom Brennraum bis hin zur Schornsteinkrone.

Der Schornsteinfeger wird einen kostenpflichtigen Bescheid ausstellen, welcher gut aufzubewahren ist

Kaminofen Pflege vor der Heizperiode ✔

Vor der Heizperiode ist nur zu prüfen, ob das System betriebsbereit ist. Hierzu zählt die Kontrolle, ob ausreichend Brennmaterial eingelagert ist, ob die Abzüge frei sind und kein Vogelnest in den Schornstein gebaut wurde. Weiterhin ist die Öffnung der Drosselklappe zu kontrollieren und gegebenenfalls sind bewegliche Teile und Scharniere zu schmieren.

Kaminofen Pflege nach der Heizperiode ✔

Nach einer langen Heizperiode tut dem Kaminofen eine gründliche Reinigung gut. Dies umfasst die Konvektionsschächte, den Rauchabgang über der Heizgasumlenkplatte und das Rauchrohr des Kaminofens.

Wöchentliche Kaminofen Pflege ✔

Je nachdem wie intensiv der Kaminofen genutzt wird, ist der Aschekasten alle paar Tage oder wöchentlich zu leeren. Hierzu genügt es, die erkaltete Asche in einen für die Entsorgung geeigneten Behälter zu entleeren.

Der Feuerraum kann mit einem kleinen Handfeger und einem Kehrblech entsprechend ausgefegt werden – hierfür eignen sich diverse Kaminbestecke oder Kaminofen Reinigungssets. Bei dieser Gelegenheit sollte auch der Rost von Aschablagerungen befreit werden.

Wenn diese Arbeiten unterbleiben, besteht die Gefahr, dass sich sogenannte Aschekegel bilden, welche den Rost verschließen. Dies erschwert die Primärluftzufuhr und verringert die Kühlung. Im Extremfall kann dann der Rost ausbrennen oder gar brechen.

Regelmäßige Kaminofen Pflege – alle 4 bis 6 Wochen ✔

In der Heizperiode sollte alle vier bis sechs Wochen das Rauchrohr und die Heizgasumlenkung kontrolliert und gegebenenfalls gereinigt werden. Diese Elemente sichern den freien Abzug des Rauchs und sind so wichtig für eine gute Luft. Wenn bereits nur wenig Rauch in den Wohnraum dringt, ist sofort zu handeln und der freie Abzug sicher zu stellen.

Im Rahmen dieser Kontrollen sind auch die Luftschieber auf Beweglichkeit zu prüfen und gegebenenfalls zu schmieren.

Der Stahlmantel eines Kaminofens muss nur bei Bedarf mit einem trockenen Tuch abgerieben werden. Sollte Flugrost kleinere Stellen angegriffen haben, so können diese Stellen mit speziellem Spray ausgebessert werden.

Öfen mit einer Ummantelung aus Speckstein, Sand- oder Naturstein werden mit einem feuchten Tuch und Seifenwasser gereinigt.

Moderne Kaminöfen verfügen über eine Scheibenspülung, bei welcher vorbeiströmende Luft verhindert, dass sich Rußpartikel an der Scheibe ablagern. Trotzdem sorgen manchmal äußere Umstände wie feuchtes Holz, Bedienungsfehler oder ein gestörter Kaminzug Verschmutzungen der Scheibe.

Diese sollten dann sofort gereinigt werden, damit sich keine Partikel einbrennen. Für die Scheibenreinigen selbst genügt ein feuchter Lappen und Wasser. Einige Kaminofenbesitzer reiben die Scheiben auch mit zerknülltem Zeitungspapier ab.

Bei stärkeren Verschmutzungen eignet sich ein Kaminofen Scheibenreiniger.

Wir bieten eine umfangreiche Auswahl an Kamin- und Pelletöfen an. Dank der langjährigen Erfahrung über vier Generationen können Fragen rund um die Kaminofen Pflege und Wartung in der Regel sofort und umfassend beantwortet werden. Die Beratung per Telefon, E-Mail, oder persönlich ist kompetent und unverbindlich.

Bild: © Ivan Straka – Fotolia.com ID: 22035163

Источник: https://www.feuerdepot.de/blog/kaminofen-pflege/

Checkliste für Kaminofenwartung – Schritte für regelmäßige Wartung Ihres Kaminofens

Wartung und Pflege für den Kaminofen

Jens Truog

Ihr Kaminofen versorgt Sie mit der wohligen Wärme, die sie besonders an kalten Wintertagen als angenehm empfinden.

Damit Sie sich aber auch so lange wie möglich am Kaminofen erfreuen können, ist eine regelmäßige Wartung des Kaminofens unabdingbar.

Nur mit einer gleichbleibenden Qualität von Materialien und Verlässlichkeit technischer Funktionen profitieren Sie von einem leistungsstarken Kaminofen. Vernachlässigte Pflege zieht massive Einbußen in der Leistungsfähigkeit des Kaminofens und somit auch in der Effizienz nach sich.

Halten Sie sich daher an die vorliegenden Informationen und Sie erfreuen sich lange an dem Flammenspiel das Ihnen Ihre Feuerstätte bietet. Kompakt liefern wir Ihnen hier die wichtigsten Punkte auf einem Blick, die Sie gedanklich spielend leicht abhaken können.

Regelmäßige Kontrollen einzelner Bauteile – auch Kleinvieh macht Mist

Neben der Entleerung der Asche gibt es einzelne Elemente am Kaminofen, die ebenfalls regelmäßig überprüft werden sollten.

Alle circa vier bis sechs Wochen sollten das Rauchrohr, sowie die Heizgasumlenkung kontrolliert und falls nötig auch gereinigt werden, damit ein optimaler Abzug der gefährlichen Verbrennungsgase gewährleistet werden kann.

In diesem Zug können Sie vorhandene Luftschieber auch auf Beweglichkeit überprüfen und gegebenenfalls schmieren.

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Auch die Verkleidung des Schwedenofens sollte gereinigt werden, wobei Sie Natursteine am besten nur mit einem feuchten Tuch und etwas Seifenwasser reinigen. Die genauen Hinweise, sowie weitere Informationen diesbezüglich können Sie aber jederzeit der Bedienungsanleitung Ihres Kaminofens entnehmen zudem haben wir einen Ratgeber für Kaminofenreinigung zusammen gestellt.

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Zur Wartung gehört die Reinigung des Rauchrohrs. Hierbei können Sie wie folgt vorgehen, wobei es sich empfiehlt diese Reinigung zu zweit zu absolvieren:

  1. Den Bereich um das Ofenrohr frei räumen und den Boden mit einer Plane schützen.
  2. Alte Kleidung und Handschuhe anziehen; Ofenrohrbürste, große Plastiktüte und Aschesauger bereithalten.
  3. Sie lösen das erste Rohr langsam aus der Verankerung, wobei der herunterrieselnde Ruß direkt aufgesaugt wird.
  4. Das Ofenrohr bringen Sie in der Plastiktüte mit der Bürste zur Mülltonne.
  5. Das Rohr wird vertikal in die Tonne gestellt, der Ruß entfernt und Reste mit der Bürste abgerieben. Die Stutzen werden mit dem Sauger gereinigt.
  6. Wenn Sie einmal alles schön ausgelegt haben können Sie den Kaminofen gleich auch mal von innen reinigen.
  7. Anschließend setzen Sie natürlich jedes Teil wieder zusammen.

Wichtig ist – die Reinigung der Rauchrohre müssen Sie nicht selbstständig durchführen, wenn Sie sich unsicher sind. Sie haben jederzeit die Möglichkeit geschultes Fachpersonal zu konsultieren.

Wartungsintervalle des Schornsteinfegers – Eine Überprüfungsordnung regelt für Sie zusätzlich die Zeitabstände

Ganz wichtig ist grundsätzlich aber, dass mindestens einmal im Jahr eine qualitativ hochwertige Reinigung der Feueranlage durch den für Sie zuständigen Schornsteinfeger notwendig ist.

Nutzen Sie die Gelegenheit und denken ebenfalls an die Säuberung der rauchgasführenden Flächen im Kaminofen. Aller drei Jahre ist zusätzlich eine Feuerstättenbeschau durch den Schornsteinfeger notwendig, in welcher eine erneute Abnahme der Feuerstelle erfolgt.

Denn eine regelmäßige Reinigung beziehungsweise Wartung ist durch die Kehr- und Überprüfungsordnung (KÜO) gesetzlich geregelt. Hierbei muss mindestens zwei Mal in sieben Jahren eine Beschau erfolgen.

Diese Ordnung wurde nicht nur aus Gründen des Brandschutzes, sondern zugleich für die Sicherheit der Betreiber von Feuerungsanlagen erlassen.

Vorsicht ist besser als Nachsicht – bereiten Sie sich auf die nächste Heizsaison vor

Aber bereits zum Ende einer Heizperiode können Sie Ihren Kaminofen einer speziellen Pflege unterziehen, sodass Sie zum Beginn der nächsten Saison bereits bestens vorbereitet sind.

Sie können am Ende einer Heizsaison beispielsweise das Rauchrohr mit einer Rohrbürste durchkehren und anschließend nicht nur bereits den Aschekasten entleeren, sondern sowohl Brennraum als auch die darüber befindlichen Umlenkungen mit einem Aschesauger absaugen.

Prinzipiell sollten Sie die Türdichtungen und auch die Feuerraumauskleidung regelmäßig überprüfen – so sind Sie bereits zum Ende des Winters für die kommenden kalten Tage gerüstet.

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Bevor die neue Heizperiode beginnt, sollten Sie bei Ihrem Kaminofen überprüfen, ob das System betriebsbereit ist. Dafür lohnt es sich einen Blick in die Brennkammer zu werfen und zu überprüfen, ob der Zustand der Feuerraumauskleidung noch adäquat ist.

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Weil es bei der Verbrennung im Verbrennungsraum sehr heiß hergeht, ist diese in aller Regel mit einem Schamottstein ausgestattet. Dieses temperaturbeständige Material schützt den Ofenkorpus vor Überhitzung. Über die Zeit entstehen im porösen Schamottegestein durch die hohen Temperauren Risse.

Das ist völlig normal und beeinträchtigt nicht die Dämmfunktion des Schamottegesteins. Der Bedarf zum Handeln besteht erst, wenn ganze Stücke aus dem Gestein brechen. Durch die entstandenen Lücken in der Dämmung kann große Hitze zum Korpus gelangen. Daher sollten Sie von Zeit zu Zeit die Schamottesteine am Kaminofen ersetzen.

Auch der Schornstein muss überprüft werden, da die Bildung von Vogelnestern durchaus möglich ist. Diese müssen Sie anschließend natürlich entfernen und somit einen freien Abzug gewährleisten.

Eine zusammenfassende Checkliste Wartungssintervalle Kaminofen

Das war natürlich sehr viel Information auf einmal und mit Sicherheit waren einige Elemente neu für Sie.

Um es nun noch übersichtlicher zu gestalten, erhalten Sie in diesem Abschnitt eine übersichtliche Tabelle, die Ihnen noch einmal die zeitlichen Abstände der einzelnen Punkte darlegt.

Es steht Ihnen dabei absolut frei, sich diese Tabelle zu speichern oder sogar auszudrucken, damit Sie zukünftig betreffend der Wartung Ihres Kaminofens keinen einzigen Termin mehr verpassen.

Was & WannBeginn der Heizsaison 1x pro Woche1x im Quartal1x im Jahr Ende der Heizsaison
Asche entleeren*1XXX
Reinigung & Kontrolle RauchrohrXX
Reinigung & Kontrolle HeizgasumlenkungX
Brennraum säubern*1XX
Äußerliche Reinigung*2X
Systeme Betriebsbereit?X
Vogelnester im Schornstein?X
LuftschieberX
Türdichtungen*3X
Feuerraum-auskleidung*3X
Reinigung durch den SchornsteinfegerX
  • 1 Die Entleerung der Asche, sowie Säuberung des Brennraums ist ebenfalls je nach Bedarf zu betrachten. Denn auch jeder Kaminofen verfügt über unterschiedliche Ausstattungsmerkmale, sodass der Feuerraum nach individuellem Ermessen gereinigt oder mindestens ausgekehrt werden muss. Gleiches gilt für die Asche. Bei starker Verwendung des Ofens betrachten wir aber eine wöchentliche Kontrolle der Brennkammer für angemessen. Bei täglichem Betrieb kann die Asche allerdings alle 3 Tage entfernt werden.
  • 2 Die äußerliche Reinigung Ihres Kaminofens erfolgt ganz nach Belieben – wann immer Sie es für nötig befinden. Wichtig ist nur die korrekte Pflege zu beachten, damit Natursteine beispielsweise nicht durch chemische Reinigungsmittel zerstört werden. Mindestens einmal im Jahr lohnt es sich aber den Kaminofen vom lästigen Staub, sowie die Sichtscheibe von etwaigen Rußflecken zu befreien – sieht ja auch nicht hübsch aus.
  • 3 Die Türdichtung, sowie die hochwertige Auskleidung des Feuerraums sollten mindestens einmal im Jahr auf ihre Qualität hin überprüft werden, damit die kommende Heizsaison sicher und effizient ablaufen kann.

Источник: https://www.ofen.de/blog/die-checkliste-fuer-ihren-kaminofen-befolgen-sie-folgende-schritte-bei-der-regelmaessigen-wartung-ihres-kaminofens.html

Kaminofen pflegen und reinigen – So wird’s gemacht

Wartung und Pflege für den Kaminofen

© glebchik – Fotolia.com

Kaminöfen spenden Wärme und machen den Wohnraum gemütlicher. Damit sie das allerdings einwandfrei tun, müssen sie regelmäßig gereinigt und auch richtig gepflegt werden.

Mit einem Kaminofen ist es ein wenig so, wie mit tollen Feiern: nachdem der Abend in vollen Zügen genossen wurde, kommt danach die Arbeit. Denn dann heißt es Aufräumen und Putzen.

Doch es muss sein, denn Ruß und Asche setzen dem Gerät zu und können im schlimmsten Fall zu irreparablen Schäden führen.

Daher sollten Besitzer von Kaminöfen regelmäßig zu Putz- und Pflegemitteln greifen – dann klappt es auch lange mit den lauschigen Abenden vorm lodernden Feuer.

“Ich habe Feuer gemacht!” – Und nun?

Keine Sorge, ein Kaminofen muss nicht nach jeder Nutzung vollständig gereinigt werden. Aber einmal pro Jahr ist Minimum. Vielbenutzer sollten die Reinigung einzelner Teile auf jeden Fall öfter einplanen. Die folgende Übersicht gibt Aufschluss darüber, welches Teil in welchen Abständen gereinigt werden sollte:

  • Rauchrohr: mindestens einmal im Jahr und nach der Reinigung des Schornsteins
  • Brennkammer: alle drei Tage
  • Isolierung: einmal pro Woche
  • Aschekasten: alle zwei Wochen

Der beste Zeitpunkt für eine vollständige Grundreinigung ist im Frühjahr nach der Heizperiode, damit das Gerät im Herbst sofort wieder genutzt werden kann. Doch vor der Inbetriebnahme zur kühlen Jahreszeit sollte unbedingt noch mal geprüft werden, ob

  • das Rauchrohr frei ist
  • die Brennkammer sauber
  • die Isolierung dicht und
  • der Aschekasten sowie der umliegende Bereich sauber ist.

Bevor es ans Putzen geht, muss der Kaminofen ausgeschaltet werden. Auch die Glut sowie alle Teile des Ofens sollten vollständig ausgekühlt sein, um das Verletzungsrisiko zu minimieren. In der folgenden Tabelle geht es zunächst um die Innenreinigung des Kaminofens.

Um an diese Teile zu gelangen, muss die Tür an der Vorderseite geöffnet werden. Viele Modelle verfügen auch über eine spezielle Reinigungsöffnung am Rauchrohr, durch die man alle wichtigen Stellen erreicht.

Sollte die Rauchleitplatte im Weg sein, kann diese entnommen werden.

TeilHinweise
Rauchrohr bzw. RauchgaswegeEine regelmäßige Wartung des Rauchrohrs sorgt dafür, dass der Rauch optimal abziehen kann. Bei den meisten Kaminöfen kann dieses Rohr abmontiert werden, um es leichter mit einer Bürste zu reinigen. Beim Anbau sollte darauf geachtet werden, dass alles luftdicht abgeschlossen ist, damit die Rußbildung minimiert wird.Sollte das Rohr aus irgendwelchen Gründen nicht abmontierbar sein oder es hartnäckige Aschereste geben, hilft auch ein Entrußungspuder.
BrennkammerDie Brennkammer ist dafür verantwortlich, dass der Ofen den Inhalt sauber verbrennt. Ein Aschestaubsauger oder Nass- und Trockensauger sind bei der Reinigung eine große Hilfe, da dank praktischer Aufsätze auch schwer erreichbare Stellen kein Problem sind.
IsolierungUm die Verbrennung des Holzes besser regulieren zu können und den Holzbedarf so ökonomisch wie möglich zu halten, muss die Isolierung dicht sein. Kleinste Partikel können aber schon dafür sorgen, dass der Ofen zu viel Luft zieht. Reinigen Sie die Abdichtung daher mit einem weichen feuchten Tuch von Verunreinigungen.
KonfektionsrohrDas Konfektionsrohr sichert einen effektiven Wärmezufluss – aber nur wenn es frei ist. Auch hier hilft ein Aschestaubsauger, das Rohr sauber zu halten.
AschekastenAuch wenn Experten empfehlen, eine dünne Ascheschicht auf dem Boden des Kaminbodens liegen zu lassen, damit die Brennkammer besser isoliert ist, sollte der Aschekasten etwa alle zwei Wochen (bei Bedarf auch öfter) mit passendem Kaminbesteck oder einem Aschesauger geleert werden. Auch der umliegende Bereich sollte gereinigt werden, da die angesammelte Asche dafür sorgen kann, dass die Tür nicht vollständig schließt und so undicht ist.

Neue Kaminöfen verfügen zudem über eine Automatik, welche für eine optimale Regulierung der Luftzufuhr zuständig sind. Doch damit diese Technik funktioniert, müssten alle Teile von Asche befreit werden. Zieht man den Griff hierfür vollständig heraus, können auch die Aschereste im Inneren der Steuerung entfernt werden.

Ständig verrußte Scheiben – gar nicht so natürlich wie es scheint

Wer das Feuer im Kaminofen nicht nur hören, fühlen und riechen, sondern auch sehen will, kann durch verrußte Scheiben an dem schönen Anblick des lodernden Feuers gehindert werden. Doch das muss es nicht sein, denn wenn Sie die folgenden Punkte beachten, bleibt die Sicht frei:

  • Der Feuchtigkeitsgehalt im Holz sollte nicht höher als 18 Prozent sein.
  • Der Schornstein des Kaminofens ist frei und zieht ausreichend Luft.
  • Die sekundäre Luftzufuhr muss weit genug bzw. vollständig geöffnet sein.
  • Beim Anheizen wird direkt Vollgas gegeben, damit der Schornstein sofort warm wird.
  • Die Tür ist in den ersten Minuten geöffnet.
  • Danach wird die Tür geschlossen und ist dicht (Isolierungen prüfen!).

Sollte die Scheibe dennoch mal verschmutzt sein, können Sie sie ganz einfach nach dem Abkühlen der Asche mit einem feuchten Tuch reinigen. Bei hartnäckigen Verschmutzungen kann es helfen, einen Lappen oder zerknülltes Zeitungspapier mit kalter, weißer Holzasche aus Scheitholz zu benetzen.

So kann der Ruß effizient von der Scheibe gescheuert werden. Asche von Briketts sollten Sie dazu nicht verwenden, da diese manchmal Zusatzstoffe beinhalten. Das kann zum Zerkratzen der Glasoberfläche führen. Dafür sind Ceranfeldschaber (vorsichtig angewendet) ebenfalls eine gute Hilfe.

Übrigens:
Moderne Kaminöfen verfügen über eine so genannte Scheibenspülung. Diese sorgt für warme Luft auf der Scheibe, wodurch die Rußbildung unterbunden wird.

So wird der Kaminofen von außen gereinigt

Nachdem im Inneren alles glänzt, gilt es die Außenflächen des Kamins zu reinigen. Hierfür eignet sich ein trockenes, weiches Tuch oder ein Staubsauger mit einem kleinen Bürstenkopf als Aufsatz.

Sofern die Stahlfläche pulverbeschichtet ist, kann hier auch mit Seifenlauge gearbeitet werden – vorher sollten Sie aber unbedingt die entsprechenden Reinigungshinweise des Herstellers lesen.

Wenn es dazu keine Informationen gibt, können Sie an einer unauffälligen Stelle testen, wie das Material reagiert.

Vorsicht:
Auf Alkohol und andere aggressive Lösungsmittel sollten Sie bei der Reinigung dennoch eher verzichten, um die Beschichtung nicht zu beschädigen. Durch falsche Reinigungsmittel kann es zu Flugrost kommen, der die Oberflächen in Mitleidenschaft zieht.

Auch Wasser bzw. Feuchtigkeit mögen Kaminöfen nur begrenzt. Daher sollten Sie darauf achten, dass das Tuch bei der Reinigung anderer Teile nicht zu feucht ist und Wasserreste umgehend entfernen. Auch die Bodenplatte und der Fußboden sollten trocken bleiben.

❍ Thermosteine austauschen:

Neben der Reinigung müssen auch hin und wieder Teile des Kaminofens erneuert werden. Hierzu gehören die Thermosteine der Brennkammer, denn mit der Zeit brechen möglicherweise Stücke heraus oder es bilden sich Risse darin.

Sobald diese länger als etwa einen halben Zentimeter sind, sollten Sie die Platte austauschen. Wer oft und gerne heizt, sollte ganze Platten kaufen, um zu sparen. Die großen Stücken müssen lediglich zurecht geschnitten werden und können dann eingesetzt werden.

Alternativ dazu gibt es auch fertige Sets mit Thermosteinen, die meistens aber etwas preisintensiver sind.

❍ Isolierung regelmäßig reinigen:

Wie bereits im ersten Teil dieses Ratgebers erwähnt, muss die Isolierung regelmäßig gereinigt werden. Trotz dessen kann sie aber regelmäßig verschleißen, was an Rissen und einer spröden Oberfläche erkennbar ist. In diesem Fall sollten Sie die Isolierung unbedingt austauschen.

Tipp:
Isolierungen halten deutlich länger, wenn Sie auf die Nutzung von Glasreiniger beim Entfernen von Ruß an der Glasscheibe verzichten oder es lediglich vorsichtig auf einen Lappen aufgetragen, statt es großzügig zu versprühen.

❍ Kratzer in der Lackierung ausbessern:

Kratzer in der Lackierung und Flugrost können zu Problemen führen. Daher bieten viele Hersteller hitzeresistente Farbe in praktischen Dosen an, um Schäden selbst zu beheben. Damit die Farbe besser hält, muss die Oberfläche aber zunächst gereinigt werden und getrocknet sein. Sollten Sie zu viel Farbe aufgetragen haben, können Sie diese mit Schmirgelpapier ganz einfach wieder entfernen.

❍ Schrauben nachziehen:

Sollten Funktionsteile wie die Tür des Aschefachs, Griffe oder Scharniere locker sein, hilft es meistens die Schrauben nachzuziehen. Sind diese hingegen nicht mehr leichtgängig, ist eine Behandlung mit einem Spezialfett sinnvoll.

❍ Türdichtung wechseln:

Kontrollieren Sie zudem regelmäßig, ob die Türdichtung noch heile ist. Denn ist diese defekt, können giftige Rauchgase austreten. Genau deshalb ist es so wichtig einen Rauchmelder zu installieren. Die Türdichtung auszutauschen, ist nicht schwer. Hier eine Anleitung, wie Sie die Türdichtung beim Kaminofen wechseln.

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Источник: https://www.heimwerkertricks.net/tipps-tricks/kaminofen-pflegen-reinigen/

Wartung und Pflege des Kaminofens

Wartung und Pflege für den Kaminofen

Ein Kaminofen verbreitet kuschelige Wärme, das Knistern des Feuers ist heimelig und romantisch. Aber nur, wenn der Kaminofen konsequent und regelmäßig gepflegt und gewartet wird!

Kaminofen warten und pflegen: Das ist im Sommer nötig

Der Sommer ist in der Regel die Ruhezeit des Kaminofens. Doch jetzt ist die beste Zeit für Sie gekommen, um sich um Wartung und Pflege des guten Stücks zu kümmern! Vor allem, wenn Sie den Kaminofen im Winter häufig genutzt haben, sind verschiedene Dinge nun absolut nötig. Auch der Kamin Fachhandel weiß, worauf es ankommt und berät Sie entsprechend.

Führen Sie die folgenden Tätigkeiten aus:

  • Entfernen des RußesRuß lagert sich im gesamten Kamin und im Rauchrohr ab und entsteht durch die Verbrennung von Holz und anderen festen Brennstoffen. Allerdings ist Ruß nicht unbedingt Ihr Freund, auch wenn er immer da ist: Er behindert den Abzug des Rauchs und kann sogar zu einer Entzündung des Kamins führen. Nutzen Sie zur Reinigung am besten eine Drahtbürste, wobei Sie das Rohr im Garten reinigen sollten. Denken Sie dabei an die Umlenkplatten, die sich im Feuerraum befinden, auch dort sind Rußablagerungen zu finden.Neben der Drahtbürste kann auch ein Aschesauger zum Einsatz kommen. Dieser entfernt den lockeren Ruß und ist zum Aussaugen bestens geeignet. Sie müssen nicht einmal ein einzelnes Gerät dafür anschaffen, Aschesauger gibt es auch als Aufsatz für den normalen Staubsauger. Allerdings sind derartige Aufsätze weniger leistungsstark.
  • Scheibe reinigenArbeiten Sie beim Reinigen der Feuerraumscheibe mit einem weichen Tuch und Glasreiniger, setzen Sie dabei aber bitte auf milde Reiniger. Zu scharfe Mittel können die Dichtungen der Türen beschädigen. Auch ein spezieller Reiniger für Ofengläser ist zu empfehlen.

Arbeiten Sie beim Reinigen der Feuerraumscheibe mit einem weichen Tuch und Glasreiniger, setzen Sie dabei aber bitte auf milde Reiniger. (#01)

  • Türen ölenNicht nur die Türen des Feuerraums, sondern auch die Scharniere der Ofenklappen müssen geölt werden. Andernfalls sind sie von Rost bedroht. Bitte kein normales Öl oder Fett nehmen! Dieses kann sich durch die hohen Temperaturen im Kaminofen entzünden. Spezielles Fett für Kaminöfen (Hochtemperaturfett) ist die bessere Wahl.
  • Warten der ThermosteineKontrollieren Sie die Thermosteine des Ofens. Sind diese rissig oder sind gar Teile ausgebrochen? Dann sollten Sie die Steine ausbessern lassen oder ersetzen. Der Fachbetrieb für Kaminbau gibt Ihnen hierzu die nötigen Infos.
  • Prüfen der DichtungenBitte denken Sie an die Überprüfung der Dichtungen! Eine Dichtung ist ganz besonders wichtig und diese befindet sich an der Tür zum Feuerraum. Zeigen sich hier außerhalb der Tür Rußstellen, weist das auf Undichtigkeiten hin. Die Gefahr liegt aber nicht nur in der optischen Beeinträchtigung des Kaminofens, sondern auch im vermehrten Austreten von giftigen Rauchgasen in den Raum.
  • Reinigung der OberflächeUm die Reinigung des Kaminofens abzuschließen, sollten Sie sich bei der Sommerwartung auch um den Außenbereich kümmern. Verwenden Sie dafür keine chemischen Reinigungsmittel, denn diese können die Oberfläche beschädigen und Lasuren blind erscheinen lassen. Kacheln sind hier unempfindlicher, Stahl hingegen reagiert rasch mit blinden Stellen. Achten Sie darauf, den Reiniger in jedem Fall mit viel sauberem Wasser wieder herunterzuholen, denn beim nächsten Anheizen könnten die Rückstände sonst verdampfen und zu starken Gerüchen führen.

Ebenfalls einmal pro Woche nötig: Das Reinigen des Feuerraums. Nutzen Sie dafür spezielle Kehrbleche und –besen, die im Kaminhandel erhältlich sind. Allerdings tut es auch der Handfeger und die Kehrschippe, wenn Sie nicht in Spezialzubehör investieren wollen.(#02)

Bitte einmal pro Woche

Die eben genannten Tätigkeiten beziehen sich auf die Grundreinigung des Kaminofens, die im Sommer stattfinden sollte. Doch auch während der Zeit der intensiven Nutzung kann ein Kaminofen nicht unbeachtet bleiben. Zu den häufigen Tätigkeiten zählt das Leeren des Aschekastens, in dem sich die Reste der Festbrennstoffe befinden.

Die Asche gehört in den Restmüll und wird von Hobbygärtnern auch gern als Dünger für den Garten eingesetzt. Bitte achten Sie darauf, dass die Asche immer vollständig abgekühlt ist, ehe Sie sie in die Mülltonne entleeren, denn durch heiße Asche sind schon viele Brände entstanden.

Ebenfalls einmal pro Woche nötig: Das Reinigen des Feuerraums. Nutzen Sie dafür spezielle Kehrbleche und –besen, die im Kaminhandel erhältlich sind. Allerdings tut es auch der Handfeger und die Kehrschippe, wenn Sie nicht in Spezialzubehör investieren wollen.

Alle sechs Wochen nötig

Ungefähr alle sechs Wochen sollten Sie den Rauchabzug des Kaminofens kontrollieren, wobei sich diese Aufgabe auf die Heizperiode beschränkt. Bedenken Sie dabei immer: Gereinigte Kaminzüge ziehen wieder besser und sorgen für wohlige Wärme.

Die Reinigung wird nicht automatisch nach sechs Wochen fällig, sie wird bei Bedarf durchgeführt. Diese Aufgabe ist nicht nur für das bessere Wärmeverhalten des Kaminofens bzw. für das bessere Ziehen wichtig, sondern Sie sollten sie auch aus Gründen der eigenen Sicherheit ernst nehmen.

Rauch im Haus kann lebensgefährlich sein!

Viele Besitzer von Kaminöfen stellen sich die Frage, ob es denn wirklich nötig sei, einen Fachmann zu beauftragen, wenn die Reinigung des Kaminofens doch außer Zeit nicht viel abverlangt.(#03)

Wartung durch den Profi nötig?

Viele Besitzer von Kaminöfen stellen sich die Frage, ob es denn wirklich nötig sei, einen Fachmann zu beauftragen, wenn die Reinigung des Kaminofens doch außer Zeit nicht viel abverlangt. Doch die professionelle Wartung ist in jedem Fall zu empfehlen, denn der Profi erkennt Schwach- und Verschleißstellen am Kamin und am Abzug viel schneller als ein Laie.

In den meisten Fällen müssen Sie für eine Kontrolle nicht einmal viel tun, denn der Schornsteinfeger kommt ohnehin einmal jährlich zu Ihnen und prüft die Dichtungen und allgemeine Funktionstüchtigkeit des Kaminofens. Er fettet die Scharniere und kontrolliert das Isolationsmaterial auf eventuell vorhandene Risse. Arbeitet der Kamin automatisch, prüft der Schornsteinfeger auch die Feder und wechselt diese eventuell aus.

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Häufig ist beispielsweise Ruß auf der Scheibe zu finden. Dieser entsteht, wenn das verwendete Brennholz noch nicht ausreichend lange ablagern und damit trocknen konnte oder wenn die Zugluft zu gering eingestellt ist.

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Kaminofen mit Problemen

Wie schön und angenehm die Wärme ist, die von einem Kaminofen ausgeht! Und wie ärgerlich das Problem, wenn der Ofen nicht wie gewünscht funktioniert.

Denn: Der Kaminofen mag zwar teuer gewesen sein, eine Garantie für die Funktionstüchtigkeit gibt es jedoch in keiner Preisklasse.

Allerdings gibt es einige typische Herausforderungen, denen Sie ganz allein begegnen können und nach deren Beheben der Kaminofen wieder einwandfrei funktioniert.

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Häufig ist beispielsweise Ruß auf der Scheibe zu finden. Dieser entsteht, wenn das verwendete Brennholz noch nicht ausreichend lange ablagern und damit trocknen konnte oder wenn die Zugluft zu gering eingestellt ist.

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Prüfen Sie zuerst den Türschieber und schauen Sie nach, ob hier genügend Luft durchkommt.

Tipp: Ruß lässt sich sehr gut mit zerknülltem und angefeuchteten Zeitungspapier entfernen! Polieren Sie dann einfach mit einem feuchten Tuch oder mit einer trockenen Zeitung nach.

Sie können zwar den Kaminofen regelmäßig reinigen, dennoch kann es zur Rauchbildung kommen. Das geschieht vor allem, wenn das Holz noch feucht war oder wenn Sie zu viel Holz eingelegt haben.

Eigentlich sollten Sie immer nur auf die Glut nachlegen, also dann, wenn keinerlei Flammen mehr zu sehen sind. Haben Sie vergessen, den Schieber des Schornsteins zu betätigen, bildet sich Rauch.

Ebenfalls möglich: Die Tür für die Reinigung ist kaputt oder undicht. Sie muss umgehend ersetzt werden.

Lässt sich das Feuer nicht regeln und brennt es weiter, auch wenn Sie die Zufuhr von Frischluft abschneiden, ist nur eines möglich: Der Kaminofen ist nicht dicht. Hier müssen Sie geplant vorgehen und Dichtung für Dichtung überprüfen. Die Dichtungen von Aschefach und Tür stehen dabei im Fokus und müssen auf ihren richtigen Sitz hin kontrolliert und gegebenenfalls ausgetauscht werden.

Weitere mögliche Probleme des Kaminofens betreffen die Isolierung, die durch Risse eingeschränkt sein kann. Der Ofen heizt dann zwar noch einwandfrei weiter, allerdings nur, wenn die Risse in den seitlichen Platten zu finden sind.

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Befinden sie sich aber in den hinteren Platten, ist die Sekundärluft nicht mehr richtig zu verteilen und der Kaminofen arbeitet schneller als gewollt.

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Hier können Sie nicht selbst Hand anlegen, der Fachmann muss den Austausch des Isoliermaterials durchführen.

Wie bereits gesagt wurde, sollten Sie mit scharfen Reinigern vorsichtig sein. Diese greifen die Oberfläche an. Prüfen Sie die Verträglichkeit von Material und Reiniger zuerst an einer Stelle, die nicht zu sehen ist.(#05)

Abschließende Tipps zur Reinigung des Kaminofens

Wie bereits gesagt wurde, sollten Sie mit scharfen Reinigern vorsichtig sein. Diese greifen die Oberfläche an. Prüfen Sie die Verträglichkeit von Material und Reiniger zuerst an einer Stelle, die nicht zu sehen ist. Nutzen Sie am besten ein feuchtes Tuch und einen milden Fenster- oder Glasreiniger für Tür und Türrahmen, das entfernt Schmutz und Fingerabdrücke sehr gut.

Für Letzteres sind auch Silberputztücher geeignet, sie sind die deutlich bessere Wahl und machen Scheuermittel unnötig. Diese sind ohnehin nicht zu empfehlen, da sie die Oberflächen stark angreifen. Ist Ihr Kaminofen mit Natursteinen verziert oder aus diesen gefertigt, dürfen Sie ebenfalls keinen Reiniger verwenden. Die Reinigung erfolgt in diesem Fall nur mit einem Tuch und klarem Wasser.

Bildnachweis:©Shutterstock-Titelbild: Dariusz Jarzabek  -#01: _Photographee.eu  -#02:  glebchik -#03: stzeeana -#04: ID1974  -#05: _ Serhii Krot

Источник: https://www.heimwerker-news.de/wartung-und-pflege-des-kaminofens/

Kaminofen pflegen und reinigen

Wartung und Pflege für den Kaminofen

Nach dem Sommer kommt bekanntlich der Herbst und damit beginnt endlich wieder die Kaminofenzeit. Doch bevor der Sommer endgültig vorüber ist, sollten Sie die hellen Stunden dazu nutzen, Ihren Kamin für die Winterzeit auf Vordermann zu bringen.

Bevor Sie mit der Reinigung beginnen, sollten Sie sicher gehen, dass:

  1. der Kaminofen ausgeschaltet ist

  2. alle Teile des Kamins völlig ausgekühlt sind

  3. die Glut vollständig ausgegangen ist

  4. Sie ausschließlich geeignetes Werkzeug benutzen.

Ist alles ausgeschaltet und abgekühlt, können Sie mit der Reinigung beginnen. Arbeiten Sie sich dabei von innen nach außen vor.

Um zum Reinigen an das Innere des Kamins zu kommen, öffnen Sie entweder die Tür oder die Reinigungsöffnung des Rauchrohres.

Die Rauchleitplatte (das ist der oberste feuerfeste Stein des Ofens) kann entfernt werden, sodass Sie Zugang zum oberen Teil des Kamins haben.

Die inwendige Reinigung sowie die Reinigung des Rauchrohres sollte mindestens einmal im Jahr oder öfter (je nach Gebrauch des Ofens) geschehen.

2. Reinigung des Rauchrohres

An das Rauchrohr gelangen Sie indem Sie entweder die Tür oder die Reinigungsöffnung des Rauchrohres öffnen. Für eine leichte Reinigung, kann das Rauchrohr auch vom Kamin abmontiert werden. Beachten Sie: Das Rauchrohr dicht mit dem Kamin abschließen sollte, sodass der Rauch optimal abzieht und Rußbildung minimiert wird.

3. Reinigung der Brennkammer

Damit der Ofen gut und sauber verbrennt, sollte er regelmäßig gereinigt werden. Die Brennkammer sollte (je nach Gebruach) etwa jeden dritten Tag leicht gereinigt werden. Zur Reinigung verwenden Sie am Besten einen Aschestaubsauger.

Die gelben Platten der Brennkammer nutzen mit der Zeit ab und sollten ausgetauscht werden, sobald Risse auf treten, die größer als 0,5 Zentimeter sind.

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Wie lange die Platten halten, ist davon abhängig wie häufig und intensiv der Kamin genutzt wird. Die Platten gibt es als fertiges Set zu kaufen und können von Ihnen selbst ausgetauscht werden.

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Sie können auch ganze Platten kaufen und diese selbst zurecht schneiden, sodass Sie zu Ihren alten platten passen.

4. Reinigung der Glasscheibe

Rußflecken auf der Scheibe entstehen beim Heizen mit nassem Holz.

Diese entfernen Sie, indem Sie ein feuchtes Tuch in die kalte Asche Ihres Ofens tunken und damit anschließend die Scheibe abreiben.

Als Alternative können Sie auch spezielle Reinigungsprodukte für den Kamin kaufen. Sie finden diese in den meisten Baummärkten. Bei hartnäckigen Flecken, können Sie auf Sidol zurückgreifen, das normalerweise zur Reinigung von keramischen Herdplatten verwendet wird.

Haben Sie Probleme mit zugerußten Scheiben, liegt es häufig daran, dass Sie mit zu feuchtem oder nassem Holz heizen. Brennholz sollte einen Feuchtigkeitsgehalt von max. 18% nicht überschreiten.

Ursache kann aber auch der Schornstein sein, der (bedingt durch unzureichendes Leeren des Aschekastens, niedrige Verbrennungsluft oder ein disfunktionaler Schornstein) nicht genügend Luft zieht.

Die vier häufigsten Ursachen für verrußte Scheiben sind:

  1. Die sekundäre Luftzufuhr ist nicht vollständig geöffnet bzw. nicht weit genug geöffnet.

  2. Es wird mit nassem/ feuchtem Holz geheizt (Feuchtigkeitsgehalt über 18%).

  3. Der Schornstein zieht nicht ausreichend.

  4. Falsches Anheizen. Heizen Sie Ihren Ofen ordentlich ein, sodass der Schornstein von Anfang an warm wird. Lassen Sie evtl. die Tür innerhalb der ersten 5-10 Minuten einen Spalt offen.

5. Verstopfte Isolierung an der Tür

Ist die Isolierung nicht mehr ganz intakt, zieht Ihr Ofen zuviel Luft. Die Verbrennung wird unökonomisch und lässt sich schwer regulieren. Frühzeitigen Verschleiß an der Isolierung können Sie verhindern, indem Sie diese einmal in der Woche säubern. Benutzen Sie dazu eine weiches feuchtes Tuch.

6. Konfektionsrohr

Das Konfektionsrohr reinigen Sie am besten mit einem Handfeger oder Aschestaubsauger. Säubern Sie das Rohr gründlich, um einen effektiven Wärmezufluss zu sichern.

7. Drehbarer Schornsteinaufsatz

Ruß und Asche sammeln sich in den drehbaren Aufsatz. Zur Reinigung demontieren Sie den drehbaren Aufsatz und entfernen Sie die Aschereste.

8. Scheibenspülung

Bei der Scheibenspülung legt sich warme Luft über das Glas und verhindert so Rußbildung. Hat Ihr Kamin eine Scheibenspülung ist es wichtig, dass die Scheibe aus soliden Material gemacht ist und dicht abschließt. Eine eingebaute Scheibenspülung erleichtert Ihnen die Putzarbeit erheblich.

9. Reinigung des Aschekastens

Der Aschekasten sollten etwa 2-mal wöchentlich geleert werden, abhängig davon, wie häufig Sie den Kamin benutzen. Öffnen Sie die Tür, um an den Aschekasten heranzukommen.

Säubern Sie auch den Bereich, in dem der Kasten steht, da sich dort Asche ansammeln kann.

Angesammelte Asche kann dazu führen, dass der Aschekasten nicht bündig abschließt und somit verhindert, dass die Tür dicht schließt.

Achtung: Lassen Sie immer eine Ascheschicht auf dem Kaminboden liegen. Das isoliert die Brennkammer und erleichtert das Anzünden.

10. Reinigung der Automatik

Um eine umweltfreundliche Verbrennung zu erzielen, muss die Luftzufuhr sehr genau und in Minuten-Intervallen reguliert werden.

Viele Kamine sind deshalb mit einer Automatik ausgestattet, die die Luftzufuhr selbst steuert. Reinigen Sie die Automatik regelmäßig und entfernen Sie Staub und Aschereste.

Ziehen Sie den Griff vollständig heraus, da sich auch innen drinnen Asche abgesetzt haben kann.

11. Grundreinigung des Kamins – außen

Die Oberfläche des Kamins ist mit einer wärmebeständigen Farbe, die eine Temperaturbeständigkeit von bis zu über 600 Grad hat, lackiert.

Die Farbe hält am längsten, wenn Sie den Kamin regelmäßig mit dem kleinen Bürstenkopf des Staubsaugers absaugen oder mit einem trockenen, weichen Tuch abstauben.

Benutzen Sie zur Reinigung keinen Alkohol oder andere Lösungsmittel, da diese die Farbe lösen können.

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Wie mit so vielen Sachen, gilt auch beim Kamin: Regelmäßige Reinigung und Wartung verlängert die Lebensdauer. Je besser Sie mit dem Ofen umgehen, desto länger haben Sie etwas von Ihrem Kaminvergnügen.

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Источник: https://www.tipps.adurofire.de/wissen-und-ratgeber/anfeuern-und-heizen/kaminofen-pflegen-und-reinigen/

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