Was darf in die Biotonne? So trennen Sie Ihren Müll richtig!

Contents
  1. Biomüll
  2. Tipps für die Biotonne
  3. Besondere Tipps für den Winter
  4. „Helfer“ für die Biotonne
  5. How to Mülltrennung: 11 Facts, die euch beim Recycling helfen
  6. Besseres Recycling schont den Rohstoffverbrauch
  7. 1. Der Grüne Punkt hat ausgedient
  8. 2. Beschichtete Papierverpackungen gehören nicht ins Altpapier
  9. 3. Taschentücher wandern nicht ins Altpapier
  10. 4. Verpackungen nicht ineinander stopfen
  11. 5. Auf schwarzes Plastik generell verzichten
  12. 6. Knochen und Gräten kommen nicht in den Biomüll
  13. 7. Auf biologisch abbaubare Tüten verzichten
  14. 8. Porzellan und Keramik gehören nicht ins Altglas
  15. 9. Joghurtbecher nicht ausspülen
  16. 10. Elektrogeräte nicht in den Restmüll werfen
  17. 11. Energiesparlampen fachgerecht entsorgen
  18. Biomüll: Was gehört in die Biotonne und was nicht?
  19. Was gehört in den Biomüll?
  20. Was darf keinesfalls in den Biomüll?
  21. So gehen Sie mit dem Biomüll richtig um
  22. So wird der Biomüll verwertet
  23. So trennen Sie Müll richtig!
  24. Müll richtig trennen
  25. Gelbe Tonne – Leichtverpackungen aller Art
  26. Papiertonne – Altpapier
  27. Biotonne – naturbelassene Reste
  28. Restmülltonne
  29. Fazit
  30. Die Top-13 Müllmythen
  31. Warum soll ich trennen, wird nicht sowieso alles zusammengekippt?
  32. Müssen leere Flaschen und Verpackungen ausgewaschen werden?
  33. Warum sollen Kassenbons in den Restmüll?
  34. Warum Kunststoff separat entsorgen, es kann nur ein kleiner Teil recycelt werden?
  35. Dürfen Briefumschläge mit Sichtfenster und getackerte Papiere in die Papiertonne?
  36. Warum sollte ich Joghurtbecher und andere Verpackungen nicht stapeln?
  37. Gehören nur Verpackungen mit dem grünen Punkt in die Wertstofftonne?
  38. Wo entsorge ich blaue oder rote Glasflaschen?
  39. Warum soll ich Glas farblich trennen, es wird doch in ein Fahrzeug gekippt?
  40. Muss ich die Metall- und Kunststoffdeckel von Flaschen extra entsorgen?
  41. Dürfen auch Essensreste und Zitronenschalen in die Biotonne?
  42. Entsorge ich zerbrochenes Fensterglas und kaputte Getränkegläser im Glascontainer?
  43. Müll trennen: Welcher Abfall kommt in welche Tonne?
  44. Auf den Müll, fertig, los!
  45. Wohin mit den Essensresten?
  46. Papier ist nicht gleich Papier
  47. Scherben bringen Glück
  48. Verpackungsmüll sieht Gelb
  49. Alles andere kommt in den Restmüll

Biomüll

Was darf in die Biotonne? So trennen Sie Ihren Müll richtig!

Die Biotonne darf nur mit organischen Küchen- und Gartenabfällen befüllt werden wie beispielsweise: Kaffeesatz, Teesud, Brot-, Obst-, Gemüse- und Essensreste (aus privaten Haushalten), Wurst, Käse, Pflanzenreste, Papiertaschentücher, Küchenkrepppapier, Papierservietten und Eierkartons aus Pappe/Holzschliff.

Tageszeitungen und Papiertüten sind gut geeignet, die Abfälle einzuwickeln und die Feuchtigkeit aufzusaugen.

Nicht in die Biotonne gehören Q-Tips, Windeln, Watte und andere Hygiene-Abfälle aus dem Bad, Kleintierstreu (Katzenstreu, Vogelsand etc.), Straßenkehricht (auch nicht mit Laub vermischt), Plastik (z.B. Müllbeutel), Metalle, Asche, Batterien, Dosen. Diese Abfälle sind nicht kompostierbar oder beeinträchtigen die Kompostqualität. 

Auf gar keinen Fall sollten Sie Müllbeutel aus Plastik oder kompostierbarePlastiktüten in die Biotonne werfen.

Sie verrotten nicht in der relativ kurzen Zeit in der Kompostieranlage und beeinträchtigen den Kompost. Die „kompostierbaren“ Plastiktüten lassen sich auch kaum von normalen Plastiktüten unterscheiden.

Daher besteht die Gefahr, dass die Biotonne wegen „falscher“ Befüllung ungeleert stehenbleibt.

Verfügbare Tonnen-Größen: 80, 120, 240 Liter. Die Beschaffung der Mülltonnen gilt als Meldung zur öffentlich-rechtlichen Abfallentsorgung des Landkreises (nicht die Anmeldung beim Einwohnermeldeamt o.ä.). Die Tonnengröße kann nach Bedarf frei gewählt werden. Eine gemeinschaftliche Nutzung ist uneingeschränkt möglich.

Die Tonnen müssen mit geschlossenem Deckel und gültiger Kontrollmarke bis um 6.00 Uhr zur Abfuhr am Grundstück bereitgestellt werden. Bei Eigenkompostierung aller anfallenden organischen Abfälle kann man auf die Biotonne verzichten und die Biotonnengebühr einsparen.

Sollte die Tonne ausnahmsweise nicht ausreichen, gibt es einen speziellen Biomüllsack, der zur Biomüllabfuhr bereitgestellt werden darf. Der Sack wird in der Regel bei den Gemeinde-Verwaltungen gegen eine Gebühr verkauft, die die Müllabfuhr beinhaltet.

Die Gemeinde-Verwaltungen geben in der Regel auch die Mülltonnen aus. Handelsübliche Papiersäcke werden nicht bei der Müllabfuhr mitgenommen.

Gastronomiebetriebe oder andere Einrichtungen zur Gemeinschaftsverpflegung müssen sich an eine spezielle Speisereste-Entsorgung anschließen.
Infos zur Entsorgung von Speiseresten aus der Gastronomie u.ä.

Download Information zur Abfalltrennung

Allgemeine Informationen zur Müllabfuhr

Preise und Gebühren

Tipps für die Biotonne

Die Biotonne bzw. die Bioabfälle erfordern das ganze Jahr eine gewisse Sorgfalt bei der Sammlung. Im Sommer können sich Maden entwickeln oder Gerüche entstehen. Im Winter wird die Entleerung der Biotonnen erschwert oder gar teilweise unmöglich, weil der Biomüll in der Tonne festfriert.

Ein paar einfache Tipps und Tricks können jedoch schon Abhilfe schaffen. Um Ihnen die Sammlung des Biomülls und den Umgang mit der Biotonne zu erleichtern und so angenehm wie möglich zu machen, haben wir für Sie einige Hinweise erarbeitet.

Grundsätzlich gilt es dafür zu sorgen, dass die Feuchtigkeit des Biomülls aufgesaugt wird und Fäulnisprozesse vermieden werden.

  • Wickeln Sie Essensreste oder Obst- und Gemüsereste immer in Papier oder Zeitungspapier ein (bitte nur Tageszeitungspapier, keine Illustrierte). Sie können die Küchenabfälle auch in Papiertüten sammeln, die im Handel erhältlich sind.
  • Abfälle wie Fleisch-, Wurst oder Fischreste sollten Sie besonders gut einwickeln oder erst am Entleerungstag in die Tonne geben. Dann haben Fliegen erst gar keine Chance, ihre Eier abzulegen, aus denen sich später die Maden entwickeln können.
  • Benutzte Papiertaschentücher, Papierservietten, Küchenkreppapier und Eierkartons können Sie ebenfalls in den Biomüll geben, um die Feuchtigkeit aufzusaugen.
  • Legen Sie den Boden Ihrer Biotonne und Ihres Vorsortiergefäßes mit Zeitungspapier oder Pappe aus.
  • Es werden um so weniger Gerüche und Maden auftreten, wenn Sie Küchenabfälle abwechselnd mit Grüngut aus dem Garten in die Biotonne schichten.
  • Stellen Sie die Biotonne nach Möglichkeit im Sommer an einen schattigen Platz, z.B. in ein Tonnenhäuschen, unter einen Baum, ein Vordach oder in eine Garage.
  • Der Biomüll sollte locker in der Tonne liegen und nicht gepreßt werden, da sonst Fäulnisprozesse entstehen. Es kommt dann zu Gerüchen und Madenbefall.
  • Halten Sie den Deckel der Biotonne geschlossen, damit keine Fliegen an den Biomüll gelangen. Aus den abgelegten Eiern entwickeln sich Maden.
  • Waschen Sie die Biotonne nach der Entleerung mit Wasser aus. Denn besonders die Rückstände in der Biotonne tragen zur Geruchs- und Ungezieferbelästigung bei. Das Waschwasser kann in die Kanalisation gelangen.
  • Sägemehl oder handelsübliche Gesteinsmehle können helfen, Feuchtigkeit zu binden und dem Madenbefall vorzubeugen, wenn sie über den Biomüll gestreut werden.
  • Geben Sie bitte keine Flüssigkeiten in die Biotonne. Eine einwandfreie Entleerung und ein ordnungsgemäßer Transport durch den Abfuhrunternehmer sind sonst nicht mehr garantiert.
  • Geben Sie keine Plastiktüten (Müllbeutel) oder sonstiges Kunststoffmaterial in die Biotonne. Plastik verrottet nicht in der kurzen Zeit und beeinträchtigt die Kompostqualität. Die Müllabfuhr entleert keine Biotonnen, in denen sich Plastik oder andere Störstoffe befinden.
  • Verwenden Sie keine „kompostierbaren“ Plastikbeutel, die im Handel erhältlich sind. Sie verrotten in kurzer Zeit nie vollständig und sind für die Müllabfuhr oft von „normalen“ Plastikbeuteln nicht zu unterscheiden. Womöglich bleibt Ihre Biotonne dann ungeleert stehen. Papiertüten oder Zeitungen erfüllen den gleichen Zweck und sind günstiger.
  • Grasschnitt sollten Sie möglichst erst etwas trocknen lassen, damit die Geruchsentwicklung vermindert wird.
  • Kompostieren Sie soviel Biomüll und Gartenabfälle wie möglich selbst. Aber beachten Sie bitte, daß Sie Ihren Garten nicht mit dem fertigen Kompost überdüngen und Ihren Nachbarn nicht mit Gerüchen vom Komposthaufen belästigen.

Besondere Tipps für den Winter

  • Im Winter sollte die Biotonne unbedingt an einem frostsicheren Standort (z.B. in der Garage) stehen.
  • Sollte der Biomüll im Winter an der Tonnenwand doch einmal festgefroren sein, können Sie ihn lösen, indem Sie mit einem Stiel oder Stecken in der Biotonne stochern. Sie sind für die Entleerbarkeit der Biotonne verantwortlich, nicht der Abfuhrunternehmer.Bitte haben Sie Verständnis, dass die Abfuhrunternehmer in diesen Fällen nicht nachfahren! Das wäre oft schon zeitlich nicht zu schaffen. Aber es gibt Abhilfe:
  • Konnte Ihre Biotonne im Winter nicht vollständig geleert werden, weil der Biomüll festgefroren war, so dürfen Sie bei der nächsten Abfuhr ausnahmsweise irgendeinen Karton oder einen Sack aus Papier mit Biomüll zur Biotonne dazu stellen. Der Abfuhrunternehmer nimmt die Sachen mit.

„Helfer“ für die Biotonne

Im Handel werden verschiedene Produkte angeboten, die unangenehme Begleiterscheinungen bei der Bioabfallsammlung mildern sollen. Die Palette reicht von Papiersäcken über kompostierbare Plastikbeutel und Gesteinsmehle bis hin zu speziellen Deckeln mit Biofilter für die Biotonne. Welche Vor- und Nachteile haben diese Produkte?

Auf gar keinen Fall sollten Sie Müllbeutel aus Plastik oder kompostierbare Plastiktüten in die Biotonne werfen. Sie verrotten nicht in der relativ kurzen Zeit in der Kompostieranlage und beeinträchtigen daher den Kompost.

Die „kompostierbaren“ Plastiktüten lassen sich auch kaum von normalen Plastiktüten unterscheiden. Daher besteht die Gefahr, dass die Biotonne wegen „falscher“ Befüllung ungeleert stehenbleibt.

Das Umweltbundesamt rät ebenfalls von der Verwertung dieser Tüten über den Biomüll ab, weil sich daraus keine relevanten Umweltvorteile ergeben.

Biotüten aus Papier oder Zeitungen haben den Vorteil, daß sie samt Biomüll in die Biotonne geworfen werden können. Die Erfassung der Küchenabfälle und die Handhabung der Biotonne wird also angenehmer und sauberer. Das Papier saugt die Feuchtigkeit auf, wodurch die Grundvoraussetzung gegen Gerüche und Maden erfüllt wird. Außerdem ist diese Lösung viel billiger.

Biofilter-Deckel enthalten in einem Hohlraum organisches Material, das wie ein Biofilter die Tonne belüften und Geruchsstoffe filtern soll. Versuche haben jedoch ergeben, dass diese Deckel nicht dauerhaft wirken und daher kaum Vorteile bieten.

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Im Gegenteil: Es bildet sich mehr Kondenswasser in der Biotonne, was die Entwicklung von Gerüchen und Pilzbefall verstärken kann. Wir raten von den Deckeln aus einem weiteren Grund ab: Bei der Montage könnten Sie die Tonne beschädigen, die dem Abfuhrunternehmer gehört.

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Und Sie verlieren Ihre gültige Gebührenkontrollmarke, so dass Ihre Biotonne dann möglicherweise nicht mehr geleert wird.

Hilfreich ist auch die Verwendung von Gesteinsmehl, das den Biomüll austrocknet.

Источник: https://www.eva-abfallentsorgung.de/abfalltrennung/biotonne.html

How to Mülltrennung: 11 Facts, die euch beim Recycling helfen

Was darf in die Biotonne? So trennen Sie Ihren Müll richtig!

Erst vergangene Woche ging durch die Nachrichten, dass der Verpackungsabfall in Deutschland weiter zunimmt. Das Umweltbundesamt hat errechnet, dass die Müllmenge sich im Jahr 2018 (neuere Zahlen liegen noch nicht vor) auf insgesamt 18.

9 Millionen Tonnen erhöht hat, was pro Jahr ziemlich genau 227 Kilogramm Müll pro Kopf sind. Ein neuer Rekord! Die Hälfte des gesamten Verpackungsmülls geht sogar auf private Verbraucher*innen zurück, er entsteht also in unseren eigenen Haushalten.

Das Umweltbundesamt hat auch ermittelt, dass rund 69 Prozent des Verpackungsabfalls (dazu gehören Stahl, Aluminium und Papier) recycelt werden, bei Kunststoffen und Holz liegen die Quoten mit 47 Prozent und 25 Prozent aber deutlich niedriger.

Wenngleich man den Deutschen immer nachsagt, Recycling-Weltmeister zu sein, müssen wir hier also dringend noch zulegen.

Obwohl wir längst wissen, dass das Zurückgeben und Wiederauereiten von Abfällen gut für unsere Umwelt ist, weil dadurch Rohstoffe gespart werden, nehmen es zu viele leider immer noch nicht ernst genug.

Besseres Recycling schont den Rohstoffverbrauch

Abgesehen davon, dass wir grundsätzlich so wenig Müll wie möglich produzieren sollten, können wir alle dabei helfen, damit Recycling noch besser gelingt.

Vor allem, indem wir unseren Müll richtig trennen und so entsorgen, so dass er in den Müllanlagen direkt sortiert und anschließend weiterverarbeitet werden kann. Welche Arten von Müll es gibt, ist den meisten wohl bekannt.

Zur Erinnerung: Wir unterscheiden zwischen Kunststoff- und Verpackungsmüll, Altglas, Altpapier, Restmüll und Bioabfall. So weit, so gut.

Die Krux an der Sache besteht darin, den Müll zu erkennen und richtig zuzuordnen, also was überhaupt zu welchem Abfall gehört und in welcher Tonne dieser dann landet.

Während es bei vielen Sachen ziemlich klar ist, wird es bei anderen dann schon etwas schwieriger.

Damit wir alle zusammen besser in Sachen Recycling werden, haben wir uns mal 11 Fälle und Mythen herausgepickt, bei denen wir regelmäßig ins Schwitzen kommen. Na, welche der folgenden False Friends kommen euch bekannt vor?

1. Der Grüne Punkt hat ausgedient

Wir sind mit dem “Grünen Punkt“ aufgewachsen, der 1991 als geschütztes Markenzeichen eingeführt wurde. Als Kinder haben wir gelernt: Nur was einen grünen Punkt hat, kommt in die gelbe Tonne, in den Altglascontainer oder in den Papiermüll.

Heute ist das nicht mehr so, denn die Kennzeichnungspflicht des “Grünen Punkts“ wurde inzwischen aufgehoben. In welche Tonne welcher Müll gehört, entscheidet einzig und allein das Material der Verpackung.

Heißt: Kunststoff und Metall wandern in den gelben Plastikmüll, Glas natürlich ins Altglas, Papier und Pappe ins Altpapier. Materialkunde ist hier das Zauberwort und nicht mehr der “Grüne Punkt“!

2. Beschichtete Papierverpackungen gehören nicht ins Altpapier

Papierrecycling ist ganz einfach? Von wegen. Es ist gar nicht immer so easy. Viele Pappkartons sind nämlich von außen mit einer hauchdünnen, manchmal kaum wahrnehmbaren Plastikhülle versehen. Bestes Beispiel: Der Pizzakarton. Schützt zwar davor, dass die Pappe nicht vom Essen durchsuppt, lässt sich aber leider nur schlecht recyceln.

Auch Backpapier landet häufig im Papiermüll. Da gehört es aber nicht hin, weil das Papier mit einer Teflon-Beschichtung und meist fettigen Speiserückständen versehen ist. Deshalb in den Restmüll damit, wo alle nicht verwertbaren Stoffe landen sollten. Noch ein Klassiker: der Briefumschlag mit Plastiksichtfenster.

Den solltet ihr ebenfalls vorher nach Plastik und Papier trennen.

3. Taschentücher wandern nicht ins Altpapier

Mal ganz ehrlich: Wo entsorgt ihre eure benutzten Taschen- und Küchentücher oder Servietten? Falls ihr sie bisher – ohne darüber nachzudenken – in die Tüte zum Altpapier gestopft habt (ist ja auch ziemlich naheliegend), solltet ihr das in Zukunft besser vermeiden. Denn ähnlich wie verschmutzte Pizzakartons und übrigens auch Einweg-Mundschutzmasken (!) lassen sie nicht mehr recyceln. Stattdessen ab in den Restmüll damit!

4. Verpackungen nicht ineinander stopfen

Damit zum Beispiel leere Joghurt- oder Margarinebecher wiederverwertet werden können, solltet ihr immer den Deckel von der Verpackung entfernen, da dieser meistens aus Aluminium besteht.

Die Scanner in den Müllsortierungsanlagen können die unterschiedlichen Materialien sonst nicht erkennen und sortieren den eigentlich recycelbaren Becher zum nicht wiederverwertbaren Restmüll. Das wäre ja schade.

Gleiches gilt übrigens auch für das Ineinanderstopfen von Plastikbehältern. Steckt sie einzeln in den Plastikmüll, damit sie besser zugeordnet werden können.

5. Auf schwarzes Plastik generell verzichten

Haben wir schon öfter gehört, aber bis jetzt war uns noch nicht ganz klar, warum man auf schwarzes Plastik (zum Beispiel beim Duschgel) verzichten sollte.

Der Grund: Der Müllscanner kommt nicht durch das dunkle Material durch, weshalb die Verpackungen nicht als recycelbar erkannt und aussortiert werden.

Muss einfach nicht sein! Wenn schon Plastik, dann achtet zumindest darauf, helle oder bunte Produkte zu nehmen. Noch besser ist es selbstredend, wenn ihr nach plastikfreien Alternativen sucht.

6. Knochen und Gräten kommen nicht in den Biomüll

Essensreste gehören in den Biomüll oder auf den Kompost. Jein: Zwar sind Knochen oder Fischgräten auch organisches Material, anders als Kartoffelschalen oder die Reste vom Tomatensalat dauert es allerdings ziemlich lange, bis sie sich zersetzt haben. Also besser ab in den Restmüll damit.

7. Auf biologisch abbaubare Tüten verzichten

Biologisch abbaubare Plastiktüten, die man mit in den Biomüll geben kann, klingen ja erst einmal super praktisch.

Doch wenn man sich mal genauer mit sogenanntem Bioplastik beschäftigt, dann sind sie keine gute Alternative, weil sie unser Ökosystem trotzdem noch sehr stark und lange belasten und eben nicht recycelt werden.

Deshalb  doch besser zur Papiertüte greifen oder den Bioabfall gleich in einem Gefäß sammeln und direkt ohne Tüte in die Biotonne werfen – auch, wenn ihr ein paar Mal mehr die Treppe rauf und runter laufen müsst.

8. Porzellan und Keramik gehören nicht ins Altglas

Frei nach dem Motto: Alles, was lautstark auf dem Boden zerschellen und Scherben verursachen kann, kann auch einfach im Glasmüll entsorgt werden. Ähm, lieber nicht.

Porzellan oder Keramik lassen sich ebenso wie hitzebeständiges Glas, Glühbirnen oder Spiegel nicht recyceln. Nur ein einziger Fehlwurf kann schon dazu führen, dass ein ganzer Container Altglas nicht wiederverwertet wird.

Deshalb solltet ihr diese Dinge im Restmüll entsorgen.

9. Joghurtbecher nicht ausspülen

Ähnlich wie beim “Grünen Punkt“ schwirrt in vielen Köpfen noch immer der Mythos herum, dass man Joghurtbecher vor dem Wegwerfen vernünftig ausspülen muss.

Verschiedene Verbraucher*inneninitiativen weisen aber darauf hin, dass das nicht nötig ist.

Ganz im Gegenteil: Die leeren Plastikbecher werden in den Müllanlagen ohnehin gesäubert, ihr könnt euch also den Waschgang zu Hause sparen. Doppelt gemoppelt hält in diesem Fall nicht besser.

10. Elektrogeräte nicht in den Restmüll werfen

Sämtliche Elektrogeräte kommen nicht in den Hausmüll. Punkt.

Aber wohin dann? Eine Richtlinie besagt: Jedes Gerät, das weniger als 25 Zentimeter Kantenlänge hat (also etwa ein altes Handy), könnt ihr im Groß- und Elektrofachhandel zurückgeben.

Dazu sind Geschäfte ab einer Verkaufsfläche von 400 Quadratmetern verpflichtet. Alles, was die besagten 25 Zentimeter übersteigt, gehört auf den nächsten Wertstoffhof, wo Fachleute alte Elektrogeräte für euch entsorgen.

11. Energiesparlampen fachgerecht entsorgen

Auf gar keinen Fall dürft ihr kaputte Energiesparlampen in eurem Hausmüll entsorgen. Diese enthalten größtenteils das Schwermetall Quecksilber, das in bestimmten Konzentrationen giftig ist.

Wenn eure Birne ausgedient hat, gebt sie darum bitte in einer dafür vorgesehenen Sammelstelle ab. Und noch besser ist es sogar, wenn ihr in Zukunft auf LED-Leuchten umsteigt.

Die kommen ohne Quecksilber aus und halten noch länger als Energiesparlampen. Eine Win-win-Situation sozusagen!

Источник: https://mitvergnuegen.com/2020/muelltrennung-recycling

Biomüll: Was gehört in die Biotonne und was nicht?

Was darf in die Biotonne? So trennen Sie Ihren Müll richtig!

Biomüll getrennt zu sammeln und zu verwerten, ist wirtschaftlich und aus Umweltgründen sinnvoll. Aber es gibt ein paar Regeln zu beachten.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Was genau in die Biotonne darf und was nicht regeln die Kommunen vor Ort. Denn das entscheidet sich danach, wie der Biomüll später verwertet werden soll.
  • Größtes Problem bei der Verwertung ist Plastik im Biomüll.
  • Kompostierbares „Bio“-Plastik ist nicht viel besser.
  • Wer will und genügend Flächen zum Düngen hat, kann seinen Biomüll auch selbst im Garten kompostieren.

Grundsätzlich ja: Das Kreislaufwirtschaftsgesetz legt in § 11 fest, dass Bioabfälle getrennt erfasst und verwertet werden müssen. Die Behandlung von Biomüll ist bundesweit über die Bioabfallverordnung geregelt. Darüber hinaus gibt es Landesabfallgesetze der Bundesländer und dazu gehörige Abfallwirtschaftspläne.

Wie der Biomüll vor Ort verwertet wird und welche Pflichten Verbraucher dabei haben, ist in den kommunalen Abfallsatzungen geregelt. Dort legt die Kommune auch die Gebühren fest, wie häufig die Behälter geleert werden und welche Abfälle vom Biomüll ausgeschlossen sind.

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Sowohl die Länder als auch die Kommunen können außerdem einen sogenannten Anschlusszwang beschließen. Dann müssen Sie die Biotonne nutzen (und bezahlen).

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Ziel der Gesetzgebung zu Bioabfällen ist es, möglichst viele Bioabfälle sortenrein zu sammeln und hochwertig zu verwerten. Hochwertig heißt in diesem Fall: Entweder wird der Biomüll zu Humus kompostiert oder (noch besser) zu Biogas vergoren.

Was gehört in den Biomüll?

Generell gilt, dass alle pflanzlichen Küchenabfälle sowie Gartenabfälle im Biomüll entsorgt werden können. Allerdings gibt es Ausnahmen: Öle, Fette und dicke Hölzer dürfen im Allgemeinen nicht in die Biotonne. 

Was darüber hinaus in den Biomüll darf, regeln die Kommunen: Einige erlauben auch Speisefette und Öle sowie tierische Lebensmittel. Denn: Welche Abfälle in die Biotonne genau dürfen, ist abhängig davon, wie der Biomüll dann weiter verwertet wird. Genaue Informationen liefern die Websites der Entsorgers oder die Abfallberatung, die es in vielen Kommunen gibt.

Was darf keinesfalls in den Biomüll?

Keinesfalls in den Biomüll gehören:

  • Katzenstreu und andere tierische Exkremente
  • Asche
  • Hygieneartikel
  • behandeltes Holz
  • Alles, was nicht verottet (beispielsweise Steine oder Kunststoffe)

Diese Stoffe werden mit dem Restmüll richtig entsorgt.
Papier sollte über die Papiersammlung erfasst werden. Kleine Mengen Zeitungspapier sind aber im Biomüll erlaubt, etwa um in der Tonne Feuchtigkeit aufzusaugen.

So gehen Sie mit dem Biomüll richtig um

Sammeln
Im Haushalt sammeln Sie den Biomüll am besten in einem kleinen, dicht schließenden Behälter und leeren diesen mindestens alle drei Tage. Dies beugt der Schimmelbildung und der Anreicherung der Raumluft mit Schimmelsporen vor. Schimmelpilzallergiker sollten ihren Biomüll möglichst täglich aus der Wohnung bringen.

Papier und Papiertüten verwendenAm einfachsten ist es, das Sammelgefäß  direkt zu befüllen und den Inhalt anschließend in die Biotonne oder auf den Kompost zu leeren.

Werden überwiegend feuchte Küchenabfälle gesammelt, kann der Sammelbehälter mit einem Stück Zeitungspapier ausgelegt werden, um die Feuchtigkeit zu binden.

Reißfeste Papiertüten für Biomüll sind aus speziellem Papier, das sich in den Kompostwerken problemlos zersetzt.

Tüten aus kompostierbaren Kunststoffen eignen sich nicht: In der Regel reicht die Rottezeit in den Kompostwerken nicht aus, um sie vollständig abzubauen.

Häufig werden sie als Störstoff aussortiert und verbrannt, denn in den meisten Biomüllverwertungsanlagen kann nicht unterschieden werden, ob eine Tüte aus Biokunststoff oder aus nicht verrottendem Kunststoff ist.

Nur wenige Entsorger empfehlen daher die Verwendung solcher Tüten.

Wichtig ist, das Sammelgefäß regelmäßig mit Wasser auszuspülen und zu trocknen.

Flüssige Abfälle
Manche Entsorger raten flüssige Bioabfälle, wie etwa Suppe, durch ein Sieb zu gießen. Die festen Bestandteile können dann im Biomüll, der Rest ausnahmsweise über die Toilette entsorgt werden. Das gilt jedoch nicht für Fette und Öle. Grundsätzlich gehören Bioabfälle jedoch nicht in die Toilette.

Biotonne richtig aufstellen
Einen kühlen, schattigen Standort für die Biotonne zu wählen ist wichtig, um Gerüche zu vermeiden
, denn geruchsintensive Gärungsprozesse entstehen vor allem bei Wärme. Daher sollten Sie auch eine wöchentliche Leerung bestellen, wenn das möglich ist.

Im Idealfall befüllen Sie die Biotonne abwechselnd mit feuchten Küchenabfällen und festen trockenen Bioabfällen. So werden anaerobe Gärungsvorgänge vermieden, die zu üblen Gerüchen führen.

Im Zweifelsfall sollten aus diesem Grund auch auf das Einfüllen von gekochten Lebensmitteln und Fetten verzichten, selbst wenn dies in Ihrer Kommune erlaubt ist.

Der Deckel der Biotonne sollte gut schließen. Er kann gegebenenfalls mit einem Stein beschwert werden. Einige Kommunen bieten besonders dicht schließende Deckel mit Filtereinsatz an. Dadurch gelangen keine Gerüche nach außen und Fliegen können keine Eier im Müll ablegen.

Hierfür sollte auch im Haus der Biomüll fliegensicher abgedeckt sein. Sind bereits Maden in der Tonne, ist das zwar ein ästhetisches Problem, aber es geht kein Gesundheitsrisiko davon aus. Mit einer dünnen Schicht Erde kann in der Regel ein Herauskrabbeln der Maden verhindert werden.

Chemische Insektenbekämpfungsmittel sollten nicht verwendet werden, da sie den Kompost vergiften.

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Im Winter bei lang anhaltendem Frost kann der Biomüll festfrieren. Dadurch wird die Leerung der Tonne erschwert.

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Verhindert wird das, wenn die Tonne nah am Haus steht und durch das Einlegen einer trockenen Schicht am Tonnenboden, wie Reisig oder Zeitungspapier.

Besonders feuchte Abfälle sollten im Winter in ein Stück Zeitung eingewickelt werden, um die Feuchtigkeit zu binden.

Biotonne reinigen? Die Biotonne benötigt eigentlich keine Reinigung. Anhaftende Reste können mit einem Stock abgekratzt und dann bei der nächsten Leerung mit entsorgt werden.

War die Biotonne mit Maden befallen oder hat stark gerochen, kann sie mit Wasser ausgespült werden. Man sollte die Tonne dann offen in der Sonne trocknen lassen, bevor sie wieder gefüllt wird.

Wenige Kommunen bieten auch eine Tonnenreinigung an.

So wird der Biomüll verwertet

Bioabfälle werden in der Regel auf zwei verschiedenen Wegen verwertet: entweder in einem Kompostwerk, in dem sie zu Humus verrotten, oder in einer Biogasanlage, in der die Abfälle zunächst vergären und Biogas gewonnen wird. Der unverrottbare Rest wird zu Humus kompostiert.

In Kompostwerken versucht man zunächst den Biomüll so gut es geht von Störstoffen zu befreien. Mit einem Magneten werden Eisenteile und mit verschiedenen Sieben und Greifern möglichst viele Kunststoffteile und große Objekte entfernt.

Verunreinigungen, wie kleine Kunststoffteile, lassen sich in der Regel aber nicht aussortieren. Der vorgereinigte Biomüll wird anschließend zu großen Kompostmieten aufgeschüttet und bei Bedarf mit anderen Bioabfällen wie Grünschnitt vermischt, um einen strukturreichen Kompost zu erhalten.

Aufgrund der Größe erreichen diese Komposthaufen im Innern höhere Temperaturen als der heimische Kompost. Das beschleunigt den Rotteprozess und hygienisiert das Substrat. Der Kompost wird mehrmals umgeschichtet und nach etwa sechs Wochen ist die Kompostierung abgeschlossen.

Viele Entsorger bieten die Humuserde zum Verkauf an.

In Biogasanlagen wird der Biomüll ebenfalls so gut es geht von Störstoffen befreit und – vermischt mit anderen Bioabfällen – in eine luftdichte Kammer gefüllt. Bakterien führen zu Gärungsprozessen, am Ende entsteht dadurch vorwiegend Methan.

Das Gas wird gereinigt und kann anschließend entweder ins Erdgasnetz eingespeist oder zur Strom- und Wärmegewinnung in einem Blockheizkraftwerk verbrannt werden. Wurden alle vergärbaren Stoffe umgesetzt, können die sogenannten Gärreste entnommen, kompostiert und ebenfalls als Humusdünger benutzt werden.

Die Vergärung zu Biogas ist technisch aufwändiger, stellt aber die bessere Verwertung dar, denn es wird „grüne“ Energie gewonnen.

Источник: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/abfall/biomuell-was-gehoert-in-die-biotonne-und-was-nicht-42521

So trennen Sie Müll richtig!

Was darf in die Biotonne? So trennen Sie Ihren Müll richtig!

Recycling ist ein elementarer Bestandteil der heutigen Wirtschaft und des täglichen Lebens geworden. Die Auereitung von Abfällen, um diese erneut nutzen zu können, spielt eine wichtige Rolle im Kampf gegen das globale Müllproblem.

Eine saubere Mülltrennung legt dabei den Grundstein für effektives Recycling. Wie man Müll richtig trennt und welche typischen Fehler es zu vermeiden gilt, erklären wir im folgenden Artikel.

Denn Müllsortierung ist nur dann sinnvoll, wenn man es richtig macht!

Müll richtig trennen

Müll, der im Haus und dem Alltag anfällt, kann generell in fünf verschiedene Kategorien unterteilt werden. All diese sollen beim Wegwerfen gewissenhaft getrennt werden.

  1. Verpackungen aus Kunststoff, Alu, Weißblech oder Verbundmaterialien
  2. Papier, Pappe und Karton
  3. Restmüll
  4. Biomüll
  5. Glas

Doch welcher Müll gehört eigentlich in welche Tonne? Zunächst sei gesagt, dass es bei der Mülltrennung zu regionalen Ausnahmen kommen kann! Der folgende Guide bietet daher lediglich eine allgemeine Übersicht. Auskunft zu möglichen Sonderregelungen erhalten Sie von Ihrer Kommune.

Gelbe Tonne – Leichtverpackungen aller Art

Leichtverpackungen bestehen im Regelfall aus Kunststoffen, Verbundstoffen, Aluminium oder Weißblech und werden in der gelben Tonne bzw. dem gelben Sack entsorgt.

Zu Leichtverpackungen gehören beispielsweise Konservendosen, Shampoo Flaschen, Zahnpastatuben und Plastikverpackungen, wie sie für Lebensmittel verwendet werden. Prinzipiell fällt ein Großteil der Verpackungen, die wir im täglichen Leben vorfinden, in diese Kategorie.

In die gelbe Tonne gehören jedoch auch einige Produkte, denen man es nicht auf den ersten Blick ansieht. Dazu gehören beispielsweise:

  • Tetrapacks- & Getränkekartons
  • Holzschachteln
  • Styroporverpackungen

Mindestens genauso wichtig ist es jedoch auch zu wissen, welcher Abfall nicht im gelben Sack entsorgt werden darf! Darunter fallen zunächst alle Verpackungen, deren Inhalt unter Druck steht.

Leere Haarspray- und Deoflaschen gehören also nicht in die gelbe Tonne! Gleiches gilt auch für Behälter, die Restgiftstoffe enthalten. Reinigungsmittel, Textilreiniger, Farben, Lacke und Co müssen ebenfalls separat entsorgt werden.

Weiterer Müll, der gerne im gelben Sack entsorgt wird, dort aber nichts zu suchen hat, ist unter anderem:

  • Kleiderbügel
  • Zahnbürsten
  • Einwegrasierer
  • Windeln
  • Kugelschreiber

Eine vollständige Übersicht finden Sie in der Trennhilfe des grünen Punkts.

Papiertonne – Altpapier

Neben offensichtlichem Altpapier wie Zeitungen, Briefe oder Reißwolfschnipsel, gehören auch diverse Verpackungen aus Pappe oder Karton in die Papiertonne. Eierkartons, Pappschachteln oder Papiertüten fallen unter diese Definition. Allerdings gibt es auch hier Ausnahmen, die auf den ersten Blick zwar nach Papier aussehen, aber dennoch nicht in der blauen Tonne entsorgt werden dürfen.

  • Fotos
  • Aufkleber und Etiketten
  • Servietten
  • Verschmutzte Verpackungen
  • Durchschlag- und Kohlepapier
  • Beschichtete Papiere
  • Papierkarten mit Magnetstreifen

Biotonne – naturbelassene Reste

Neben Lebensmittelresten – in haushaltsüblichen Mengen wohlgemerkt – dürfen Gartenabfälle wie Blumenerde, Moos, Unkraut, Laub etc. in der Biotonne entsorgt werden. Gleiches gilt auch für Kaffee-Filtertüten, Teebeutel und Holzwolle. Generell kann man sagen, dass die Biotonne die richtige Wahl für jede Form von Müll ist, die kompostiert werden kann. Nicht dazu gehört jedoch Abfall wie:

  • Asche
  • Exkremente von Tieren
  • behandeltes Holz
  • Kleintierstreu

Restmülltonne

Die Restmülltonne ist der Mülleimer für allen Abfall, der nicht recycelt werden kann. Fotos, Kehricht, Spielzeug, Hygienepapier, Kleintierstreu oder Zigaretten zählen hierzu.

Den vorschnellen Schluss zu ziehen, einfach alles, was nicht in den drei anderen Tonnen entsorgt werden darf, in die schwarze Tonne zu werfen, ist jedoch ein Fehler.

Denn einige Produkte müssen separat entsorgt werden und dürfen in keine der Mülltonnen geworfen werden. Das sind unter anderem:

  • Bau und Abbruchabfälle
  • Batterien
  • Elektrogeräte
  • Sperrmüll
  • Glas

Fazit

Mülltrennung ist ein wichtiger Bestandteil des Recycling Kreislaufs und bildet die Ausgangsbasis für effektive Wiederverwertung. Trotz genereller Regeln, welcher Müll in welche Mülltonne gehört, sollten Sie sich dennoch bei Ihrer Kommune über regionale Sonderregelungen informieren!

Auch wir leisten unseren Beitrag zur Reduzierung des Plastikmülls! Aufgrund der großen Menge an Kunststoffen im Umlauf, spielt Recycling eine essenzielle Rolle. Deshalb produzieren wir unsere Produkte ausschließlich aus 100 % recycelten Sekundärrohstoffen.

Unser Sortiment beinhaltet Kunststoffpaletten und Sicherheitswannen, bis zu individuellen Kunststoffpaletten nach Maß. Lernen Sie uns näher kennen.

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Recyclen produziert aus PE-Mahlgütern sinnvolle Recyclingprodukte wie zum Beispiel Paletten, Sicherheitswannen und kundenindividuellen Einzellösungen.

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Mehr über die Herstellung von Kunststoffpaletten aus Sekundärmaterial.

Источник: https://www.recyclen.de/muell-richtig-trennen/

Die Top-13 Müllmythen

Was darf in die Biotonne? So trennen Sie Ihren Müll richtig!
© BSR, 2019

Die meisten Vergärungs- oder Kompostieranlagen können nicht zwischen Bioplastik und normalem Plastik unterscheiden. Sie erkennen beides als Störstoff und sortieren sie aus.

Zudem zersetzen sich Bioplastikprodukte in der Vergärung und Kompostierung nicht ausreichend schnell und dürfen daher in Berlin nicht in die Biotonne. Gelangt normales Plastik in die Biotonne, können insbesondere kleinere Plastikpartikel nicht immer aussortiert werden.

Im schlechtesten Fall landen diese in Form von Mikroplastik in der Landwirtschaft und somit in unseren Böden und Gewässern. Daher bitte jegliches Plastik von der Biotonne fernhalten.

Warum soll ich trennen, wird nicht sowieso alles zusammengekippt?

© BSR, 2019

Nein. In Berlin geht jede Abfallart, die getrennt entsorgt wird, einen anderen Weg. Papier und Pappe werden z.B. in der Anlage der Wertstoff Union Berlin zunächst von Fremdstoffen befreit, vorsortiert und weiter in die Herstellung für Altpapier gegeben. Glas kann beliebig oft recycelt werden, vorausgesetzt es wird bestmöglich getrennt.

Bioabfälle verwertet die BSR zu Biogas als Ersatztreibstoff für Müllfahrzeuge und Kompost für die Landwirtschaft. Und aus Verpackungen kann Kunststoffgranulat hergestellt, woraus neue Produkte wie Rohre oder Balkonkästen gefertigt werden. Alles, was in der schwarzen Hausmülltonne landet, verbrennt die BSR.

In diesem Prozess entsteht Heißdampf, der zur Strom- und Wärmegewinnung genutzt wird.

Müssen leere Flaschen und Verpackungen ausgewaschen werden?

Nein. Denn die Verpackungen werden im Recyclingprozess, beim Zerschreddern der sortierten Kunststoffe ausgespült. Wichtig ist nur, dass alle Verpackungen restentleert sind, nicht gestapelt werden und der Deckel abgezogen wird.

Warum sollen Kassenbons in den Restmüll?

Kassenbons bestehen aus sogenanntem Thermopapier. Dieses ist speziell beschichtet und stört den Recyclingprozess. Daher bitte gleich in die schwarze Tonne damit.

Warum Kunststoff separat entsorgen, es kann nur ein kleiner Teil recycelt werden?

© BSR, 2019

Leider werden nicht alle Verpackungen und Plastikteile recycelt. Warum nicht? Hersteller nutzen für Verpackungen Mischkunststoffe, die nicht oder nur schwer wieder getrennt werden können.

Viele Verpackungen, wie Joghurtbecher oder Waschmittelflaschen, können recycelt werden. Daher ist eine gute Abfalltrennung wichtig, denn nur so ist Recycling überhaupt möglich.

Darüber hinaus kann jeder dazu beitragen weniger Verpackungen einzukaufen: Obst und Gemüse unverpackt, Brotwaren im eigenen Brotbeutel oder Stück-Seife statt flüssige.

Dürfen Briefumschläge mit Sichtfenster und getackerte Papiere in die Papiertonne?

Wenn der Briefumschlag überwiegend aus Papier besteht, darf er in die Papiertonne. Büroklammern, Tackernadeln und kleine Mengen Kunststoff können im Recyclingprozess abgeschöpft und aussortiert werden. Machen Sie bei Papier immer den Reißtest. Lässt sich das Papier problemlos reißen und ist unverschmutzt, darf es in die Papiertonne. Dreckige Pizzakartons bitte besser in den Hausmüll.

Warum sollte ich Joghurtbecher und andere Verpackungen nicht stapeln?

Die unterschiedlichen Plastikarten werden u.a. mit einem Infrarotscan geprüft. Das geht natürlich nur gut, wenn die Verpackungen lose und nicht zusammengeknüllt oder gestapelt auf dem Sortierband landen.

Gehören nur Verpackungen mit dem grünen Punkt in die Wertstofftonne?

© BSR, 2019

Nein. In Berlin können alle Gegenstände aus Plastik, Metall und Verbundstoff in die Wertstofftonne – egal ob Verpackung oder nicht. Die Wertstofftonne kann sowohl orange als auch gelb sein.

Wo entsorge ich blaue oder rote Glasflaschen?

Diese bitte in die Grün-Glascontainer oder Buntglastonnen geben.

Warum soll ich Glas farblich trennen, es wird doch in ein Fahrzeug gekippt?

© Karl Meyer, 2019

Der Container auf dem Kran-Entsorgungsfahrzeug besteht aus zwei oder mehr Kammern in die das Glas geleert wird.

Bei der Leerung der öffentlichen Glascontainer werden meist nur zwei der drei Container geleert, da der Braunglascontainer meist etwas länger braucht um voll zu werden.

Die Trennwände im Fahrzeugcontainer sind von unten leider schwer erkennbar. Eine Drohne allerdings könnte die Trennwände gut sehen.

Muss ich die Metall- und Kunststoffdeckel von Flaschen extra entsorgen?

Um den Sortieraufwand zu reduzieren und das Recycling zu vereinfachen, sollten die Deckel in die Wertstofftonne gegeben werden. Landet der Deckel, z.B.

der eines Marmeladenglases, mal im Altglascontainer, ist das jedoch nicht  schlimm. Die Deckel bestehen zumeist aus Metall oder Kunststoff und können durch verschiedene Sortierverfahren wieder rausgeholt werden.

Korken bitte sammeln, auf den Recyclinghöfen abgeben oder zum Basteln nutzen.

Dürfen auch Essensreste und Zitronenschalen in die Biotonne?

© BSR, 2019

Aber ja, immer her damit. Gerade die sogenannten hochkalorischen und fettigen Abfälle sind sehr gutes „Futter“ für die Bakterien in unserer Biogasanlage. Dazu zählen u.

a: Essensreste, Knochen, Fischgräten und schlecht gewordene Nudeln. Auch sämtliche Schalen von Obst und Gemüse sowie Grünabfälle dürfen in die Biotonne.

Achtung beim Kompostieren zuhause: Hier sollten Sie nicht alles drauf werfen.

Entsorge ich zerbrochenes Fensterglas und kaputte Getränkegläser im Glascontainer?

Nein. Denn diese Gläser haben einen anderen Schmelzpunkt als Glasverpackungen und können das Recycling stören. Sie sollten unbedingt in der schwarzen Hausmülltonne entsorgt werden – ebenso wie Vasen, Keramik, Spiegel und Porzellan.

Источник: https://www.bsr.de/die-top-13-mullmythen-26874.php

Müll trennen: Welcher Abfall kommt in welche Tonne?

Was darf in die Biotonne? So trennen Sie Ihren Müll richtig!

Von Papier über Glas bis hin zu Lebensmitteln: Müll trennen ist manchmal gar nicht so einfach. Hier erfahren Sie, welcher Abfall in welche Tonne gehört.

Mehr als 40 Millionen Tonnen Hausmüll – und das jedes Jahr. Ob Bio-, Papier- oder Restmüll: In deutschen Haushalten kommt jede Menge Unrat zusammen. Und dieser will richtig getrennt werden.

Das ist einerseits gut für die Umwelt, andererseits schonen Sie so auch Ihren Geldbeutel: Denn sortieren Sie Ihre Abfälle nicht ordentlich oder gar nicht, kann sich die Müllabfuhr weigern, Ihren Müll mitzunehmen.

Im schlimmsten Fall müssen Sie dann für die Nachsortierung bezahlen – ganz gleich, ob Sie den Abfall absichtlich oder aus Versehen falsch entsorgt haben oder es einfach nicht besser wussten.

Eine alte Volksweisheit besagt „Unwissenheit schützt vor Strafe nicht“. Vermeiden Sie Ärger mit Entsorgungsunternehmen und denken Sie an die Umwelt: Hier lesen Sie, wie Sie Ihren Müll richtig trennen.

Auf den Müll, fertig, los!

Eine Umfrage des Statistik-Portals Statista ergab, dass im Dezember 2016 74 Prozent der 1.000 befragten Personen zu Hause ihren Müll getrennt haben – und zwar in folgende Müllarten:

  • Biomüll
  • Altpapier/Pappe
  • Altglas
  • Restmüll/Hausmüll
  • Grüner Punkt/Werkstoffe
  • Batterien/Sondermüll

Doch den Abfall allein zu trennen, reicht nicht. Er muss auch in der richtigen Tonne landen. Und Müll entsorgen ist manchmal gar nicht so einfach.

Wohin mit den Essensresten?

In die Biotonne kommen Nahrungsmittel wie Fleisch, Fisch und Wurst – egal, ob roh, gekocht oder verdorben.

Auch Backwaren aller Art und Milchprodukte wie Käse oder Joghurt finden hier ihren Platz.

Milch selbst jedoch nicht! Weiterhin unbedenklich im Bioabfall entsorgen können Sie Obst- und Gemüsereste, Teebeutel, Kaffeesatz sowie die dazugehörigen Filter.

Lesen Sie hierzu: So werden Sie lästige Fruchtfliegen los

Papier ist nicht gleich Papier

Im Altpapier beziehungsweise in der Papiertonne landen ausschließlich Papier (Zeitungen, Zeitschriften, lose Blätter), Kartons und Pappen. Nicht hinein gehören dagegen Tetrapack-Kartons, Styropor, Thermopapier wie Kassenzettel, Kohlepapier oder Tapetenreste.

Hygienepapiere wie Küchenrollen oder Servietten sollten Sie nur dann im Papiermüll entsorgen, wenn diese nicht zu arg verschmutzt sind. Andernfalls sind sie ein Fall für die Biotonne.

Scherben bringen Glück

Ihnen fällt ein Trinkglas herunter und Sie entsorgen die Scherben im Glascontainer: Leider falsch. Bleikristall ist Restmüll, genauso wie Fenster- oder Spiegelglas.

Denn diese „Glasarten“ bestehen aus Materialmischungen, die das Altglas zu stark verunreinigen würden.

Auch Geschirr aus zum Beispiel Porzellan sollten Sie nicht in die Altglasbehälter, sondern in den Restmüll werfen – oder für den nächsten Polterabend aufheben.

Glasmüll richtig trennen: Im Glascontainer entsorgen Sie bitte nur Glasflaschen und Glasbehälter für Konserven und Lebensmittel, zum Beispiel Senf- oder Essiggurkengläser. Auch kosmetische und pharmazeutische Verpackungen aus Glas sind erlaubt. 

So gehen Sie vor:

  • Leeren Sie zuvor alle Glasbehälter vollständig aus. Extra ausspülen ist nicht notwendig. 
  • Entfernen Sie außerdem sämtliche Verschlüsse wie Korken und Deckel und werfen Sie sie in den Gelben Sack oder die Gelbe Tonne.
  • Sortieren und entsorgen Sie den Glasmüll nach Farben: weiß, grün und braun. Rotes, blaues und gelbes Glas landet mit im Grünglas-Container.

Auch interessant: Mit diesen fünf Tricks öffnen Sie jedes Glas

Verpackungsmüll sieht Gelb

Von Kunststoff über Verbundmaterial bis hin zu Metall: Verpackungsmüll gehört in die Gelbe Tonne beziehungsweise in den Gelben Sack. Folgende Tabelle bietet Ihnen eine Übersicht, welcher Müll im Einzelnen „gelb entsorgt“ wird.

Kunststoff

Verbundmaterial

Metall

Joghurt- und Quarkbecher, Farbeimer, Plastikblumentöpfe, Kosmetikdosen

Getränkekartons für Milch und Säfte

Konservendosen aller Art

Süßigkeiten- und Nudelverpackungen, Pizzafolie

Kunststofeschichtete Kartons für Tiefkühlkost

Alufolie, Aluminiumdeckel und -schalen

Ketchup- und Mayonnaiseflaschen, Duschgel- und Shampooflaschen, Spül- und Waschmittelbehälter

Beutel für Instantprodukte

Leere Farb- und Haarspraydosen sowie Kosmetikdosen aus Metall

Aufgeschäumte Kunststoffe wie Styroporformteile oder Schalen

Butter- und Käsefolien

Kronkorken, Schraubverschlüsse

Gut zu wissen: In München gibt es aus Umweltschutzgründen weder den Gelben Sack noch die Gelbe Tonne. Hier müssen Sie Ihren Müll zu sogenannten Wertstoffinseln bringen.

Alles andere kommt in den Restmüll

In der Restmülltonne landet alles, was Sie nicht in den übrigen Tonnen entsorgen können. Dazu gehören nicht verwertbare Abfälle wie Windeln oder Damenbinden, Staubsaugerbeutel und kleine Kunststoffprodukte wie Kugelschreiber oder Zahnbürsten.

Auch medizinische Abfälle wie Spritzen und Verbände und sogar Asche und Zigarettenstummel finden in der grauen Tonne Platz. Ebenfalls zum Restmüll zählt, wie bereits oben erwähnt, Bleikristall, Fenster- und Spiegelglas sowie Keramik und Porzellan.

Übrigens: Elektroschrott hat im Hausmüll nichts verloren. Bringen Sie Batterien, alte Elektrogeräte und auch Musik-CDs am besten zum Wertstoffhof.

Auch interessant: Zehn Dinge, die ordentliche Menschen jeden Tag tun.

sm

Источник: https://www.merkur.de/leben/wohnen/muell-trennen-welcher-abfall-kommt-welche-tonne-zr-9501958.html

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