Was ist eine Immobilienblase und wie können Sie sich davor schützen?

Contents
  1. Privatkunden
  2. Wohn­eigentum ist ein wichtiger Teil der Vor­sorge für die nächste Gene­ration. Im Fall des Falles den genauen Wert zu kennen, von erheb­licher Bedeu­tung
  3. Der Wert von Wohn­immobilien ist die Folge kom­plexer Markt­faktoren. Um hier richtige Entschei­dungen zu treffen, bedarf es objek­tiver Kompetenz
  4. Was Belei­hungs- und Verkehrs­wert unter­scheidet, ist der zeit­liche Aspekt. Vom Wert am Stich­tag zur lang­fristigen Wert­haltigkeit: Eine Auf­gabe für Experten
  5. Vermieter wollen, dass sich Inves­titionen lohnen, Mieter wollen bezahl­bare Preise. Einen Ausgleich finden sie in objek­tiven und unab­hängigen Gutachten
  6. Eigentum verpflich­tet, aber nicht zu über­höhten Steuern. Korri­gieren Sie falsche Berech­nungen – mit einem qualifi­zierten Verkehrs­wert­gutachten
  7. Das Ende einer Partner­schaft ist für alle Betei­ligten schmerz­haft genug. Immobilien­fragen sollten deshalb keine weiteren Pro­bleme aufwerfen
  8. Im Inter­esse von betreu­ten Perso­nen werden Entschei­dungen der Betreuer gericht­lich geprüft. Das gilt erst recht, wenn es dabei um Immo­bilien geht
  9. Immobilien-Zwangsver­steige­rungen zielen nicht auf den Markt­wert. Doch ist der realis­tische Verkehrs­wert relevant für die Wahrung der Mindest­grenzen
  10. Private und öffentliche Rechte haben Einfluss auf den Immobilien­wert. In welchem Ausmaß, das ist von großer Bedeu­tung für Käufer und Eigentümer
  11. Nicht immer ist ein umfas­sendes Verkehrswert­gutachten erforderlich. Doch auch eine Schätzung sollte von fundierter Stelle kommen
  12. Nicht jedes Gut­achten erfüllt die Stan­dards und bewertet die Fakten korrekt. Gerne prüfen wir vorlie­gende Bewer­tungen auf Plausi­bilität
  13. Die Enteignung privater Grund­stücke ist unter bestimm­ten Um­ständen möglich. Ein Gutachten verhilft Betrof­fenen zu einer angemes­senen Entschä­digung
  14. Identitätsdiebstahl: So schützen Sie sich
  15. Was ist Identitätsdiebstahl?
  16. Auf welche Daten haben es Cyberkriminelle abgesehen?
  17. Wie kommen die Täter an die passwortgeschützten Daten?
  18. Welche Folgen hat ein Identitätsdiebstahl?
  19. Was mache ich, wenn ich Opfer von Identitätsmissbrauch bin?
  20. Wie kann ich mich vor Identitätsdiebstahl schützen?
  21. Tipps zum Schutz Ihrer Identität:
  22. 8 Immobilien-Irrtümer, die du unbedingt kennen solltest (Teil 1)
  23. Irrtum #1 – Jetzt ist ein guter Kaufzeitpunkt, denn die Zinsen sind niedrig
  24. Handelt sich bereits um eine Immobilienblase?
  25. Irrtum #2 – Bevor man für viel Geld mietet, kann man besser „was Eigenes“ abbezahlen
  26. Äpfel und Birnen
  27. Die Kaufpreise sind (deutlich) stärker gestiegen als die Mieten
  28. Man kann nicht alles haben
  29. Irrtum #3 – Käufer bilden mehr Vermögen als Mieter
  30. Was kann der Mieter erreichen?
  31. Selbstdisziplin beim Sparen
  32. Irrtum #4 – Vor (hoher) Inflation schützen Immobilien besser als andere Anlageobjekte
  33. Und wenn es zu einer Hyperinflation kommt?
  34. Was Besichtigungstourismus ist und wie man sich davor schützen kann!
  35. Was ist Besichtigungstourismus?
  36. Mögliche Motivation für Besichtigungstouristen – Übersicht
  37. Was für Probleme kann Besichtigungs- bzw. Wohnungstourismus verursachen?
  38. So vermeiden Sie Besichtigungstourismus: Tipps für Verkäufer und Makler!
  39. Übersicht – Maßnahmen gegen Besichtigungstourismus für Verkäufer und Makler!
  40. Telefonieren Sie mit den Kaufinteressenten und versuchen Sie, deren Motivation zu erkennen!
  41. Besichtigungstourismus im Fazit: Nervig aber größtenteils vermeidbar!
  42. Immobilien im Jahr 2020 – Steht der Bevölkerung eine Immobilienkrise bevor? · Jensen & Doering Immobilienmakler und Bausachverständige
  43. Welche Faktoren begünstigen die Entstehung einer Immobilienblase?
  44. Was passiert, wenn die Immobilienblase platzt?
  45. Welche Auswirkungen kann die Immobilienblase auf Eigentümer haben?
  46. Wie können Sie sich vor einer Immobilienblase schützen?
  47. Ist die Angst vor einem Immobiliencrash in Deutschland berechtigt?

Privatkunden

Was ist eine Immobilienblase und wie können Sie sich davor schützen?

Über wenig herrscht mehr Uneinig­keit als über Immo­bilien­werte. Immer­hin geht es um beträcht­liche Summen – und tatsäch­lich spielen für die Preis­entwick­lung am Immo­bilien­markt zahl­reiche Fak­toren eine Rolle, die nicht leicht zu über­blicken sind.

Wie aber schützen Sie sich davor, zu viel zu bezah­len oder zu wenig zu bekom­men? Allein mit objek­tiven Fakten vom quali­fizierten Sachver­ständigen! Lassen Sie sich nicht von kosten­losen Fehlein­schät­zungen täuschen, die Sie am Ende teuer zu stehen kom­men – wen­den Sie sich an qualifi­zierte Fach­leute, wenden Sie sich an uns!

Erbschaft & Schenkung

Wohn­eigentum ist ein wichtiger Teil der Vor­sorge für die nächste Gene­ration. Im Fall des Falles den genauen Wert zu kennen, von erheb­licher Bedeu­tung

Mit der Überlas­sung von Immo­bilien durch Erb­schaft oder Schen­kung sind schwie­rige Fragen verknüpft.

Zunächst: Was tun? Nutzen, verkau­fen, vermie­ten – was bringt was? Dann die steuer­lichen Aspek­te: Hat das Finanz­amt den Grund­besitz­wert zu pau­schal und die Steuer­last zu hoch berech­net? Schließ­lich die Unklar­heit bei Auftei­lungen: Wie viel ist über­haupt zu vertei­len, wie hoch der Pflicht­teil? Nur ein fun­diertes Verkehrs­wert­gutachten gibt hier verläss­liche Antworten.

An- & Verkauf

Der Wert von Wohn­immobilien ist die Folge kom­plexer Markt­faktoren. Um hier richtige Entschei­dungen zu treffen, bedarf es objek­tiver Kompetenz

Der Kauf bzw. Verkauf von Wohnung oder Haus ist für Privat­leute üblicher­weise ein sel­tenes Ereig­nis von hoher finan­zieller Trag­weite.

So ist es nicht verwun­derlich, dass gegen­über der Mark­tlage bei allen Akteu­ren große Unsicher­heit besteht. Niemand möchte über­vorteilt werden, aber keiner weiß, in wel­chem Fall das einträfe.

Für Abhilfe sorgen qualifi­zierte Sachver­ständige: Wir beraten Sie in allen Fragen von An- und Verkauf und ermit­teln unab­hängig den objek­tiven Preis.

Finanzierung & Beleihung

Was Belei­hungs- und Verkehrs­wert unter­scheidet, ist der zeit­liche Aspekt. Vom Wert am Stich­tag zur lang­fristigen Wert­haltigkeit: Eine Auf­gabe für Experten

Für die Kredit­finan­zierung einer Immo­bilie oder sons­tige Belei­hungen von Liegen­schaften verlangt das kredit­gebende Institut meist schon im Vorfeld Sicher­heiten, die für den Umfang und die Kondi­tionen des Kredits wesent­liche Konse­quenzen haben. Nachvoll­ziehbar, dass Banken nur rechts­konforme Belei­hungswert­gutachten akzep­tieren – aber auch für den Kredit­nehmer ist das fun­dierte Urteil eines qualifi­zierten Exper­ten entschei­dend für seine finan­ziellen Planungen.

Mietangelegenheiten

Vermieter wollen, dass sich Inves­titionen lohnen, Mieter wollen bezahl­bare Preise. Einen Ausgleich finden sie in objek­tiven und unab­hängigen Gutachten

Ob Miet­erhö­hung, Nutzungs­entschä­digung oder Miet­minderung, die Konflikte um Wohn­mieten sind von exis­tenzieller Bedeu­tung – schließ­lich ist Wohnen ein inte­graler Teil des Lebens, in Form von Mieten aber nur möglich, wenn es sich für Vermie­ter rechnet. Es ist klar, dass eine Lösung in Miet­fragen grund­sätzlich von fun­dierter Wert­ermitt­lung abhängt. Und weil am Ende oft ein Gericht urteilt, ist in jedem Fall ein rechts­konformes Mietwert­gutachten das Gebot der Stunde.

Steuerliche Belange

Eigentum verpflich­tet, aber nicht zu über­höhten Steuern. Korri­gieren Sie falsche Berech­nungen – mit einem qualifi­zierten Verkehrs­wert­gutachten

Die pauschale Berech­nung des Grund­besitz­wertes durch das Finanz­amt kann vom tatsäch­lichen Markt­wert erheb­lich abwei­chen.

Es gibt aller­dings die Möglich­keit, die Wert­ansätze der Steuer­behörde durch ein Verkehrs­wert­gutachten mit spezifi­scherer Betracht­ungsweise richtig­zustellen.

Um auf diese Weise die Erb­schafts- oder Schenkungs­steuer auf ein angemes­senes Maß zu redu­zieren, muss das Gutachten aller­dings von qualifi­zierten Sachver­ständigen stammen.

Scheidung & Vermögensteilung

Das Ende einer Partner­schaft ist für alle Betei­ligten schmerz­haft genug. Immobilien­fragen sollten deshalb keine weiteren Pro­bleme aufwerfen

Gehören Liegen­schaften zum Vermö­gen, über das bei einer Schei­dung zu urteilen ist, ist ihre sach­kundige Begut­achtung von grundle­gender Bedeu­tung: Das betrifft, wie bei Erben­gemein­schaften, zum einen die allge­meine Auftei­lung des Vermö­gens, die im Fall der Immo­bilie einen objek­tiven Verkehrs­wert voraus­setzt. Bei der Ermitt­lung des ehe­lichen Zuge­winns muss zusätzlich die Entwick­lung des Verkehrs­wertes und die exakte Abgren­zung der Werter­mittlungs­stich­tage über die Dauer der Ehe ermit­telt werden.

Betreuung & Vormundschaft

Im Inter­esse von betreu­ten Perso­nen werden Entschei­dungen der Betreuer gericht­lich geprüft. Das gilt erst recht, wenn es dabei um Immo­bilien geht

Bei Vormund­schaft, Pfleg­schaft und gesetz­licher Betreu­ung muss sich der gericht­lich bestellte Vertreter gegen­über dem Gericht für seine Entschei­dungen verant­worten.

Befinden sich Liegen­schaften im Besitz der betreu­ten Person, muss deren Verwal­tung oder Veräu­ßerung markt­gerechten Kondi­tionen entspre­chen.

Der Nach­weis erfolgt über entspre­chende gericht­lich verwert­bare Verkehrs­wert­gutachten von einem unab­hängigen und aner­kannten Sachver­ständigen.

Zwangsversteigerung

Immobilien-Zwangsver­steige­rungen zielen nicht auf den Markt­wert. Doch ist der realis­tische Verkehrs­wert relevant für die Wahrung der Mindest­grenzen

Zwangs­verstei­gerungen werden erfor­derlich, wenn der Eigen­tümer einer Immo­bilie den Forde­rungen eines Gläubigers nicht nach­kommen kann oder sich Eigen­tümer­gemein­schaften nicht auf das weitere Vorge­hen einigen können.

Ein gericht­lich bestelltes Gut­achten setzt dabei einen Rahmen für den Verkaufs­preis, um die Rechte von Schuld­nern und Gläu­bigern zu wahren.

Dabei kann es für die Betei­ligten sinnvoll sein, den Verkehrs­wert mit einem Gegen­gutachten anzu­fechten.

Rechte & Belastungen

Private und öffentliche Rechte haben Einfluss auf den Immobilien­wert. In welchem Ausmaß, das ist von großer Bedeu­tung für Käufer und Eigentümer

Erbbau­recht, Nießbrauchs­recht, Wohnungs­recht und Wege­recht, aber auch Denkmal­schutz, Bauvor­schriften und Über­leitungs­rechte stellen für den Eigen­tümer von Häusern, Woh­nungen und Grund­stücken teil­weise massive Einschrän­kungen ihrer Eigentums­rechte dar und haben entspre­chende Auswir­kungen auf den Markt­wert. Sie werden im Grund­buch oder im Baulasten­verzeichnis eingetragen, ihre genaue Quanti­fizierung ist Aufgabe qualifi­zierter Sachver­ständiger.

Marktwertschätzung & Kurz-Expertisen

Nicht immer ist ein umfas­sendes Verkehrswert­gutachten erforderlich. Doch auch eine Schätzung sollte von fundierter Stelle kommen

Welche Art von Gutach­ten Sie benö­tigen bzw. ob für Ihre Zwecke auch oder vorerst eine weniger auf­wändige, aller­dings gericht­lich nicht verwert­bare Schätzung bzw.

Kurz-Expertise von Nutzen ist, erfahren Sie von uns in der Erst­beratung.

Selbstver­ständlich ist für eine hilf­reiche Einschät­zung auch bei vermin­dertem Aufwand die Kompe­tenz eines erfah­renen Sachver­ständigen gegen­über oberfläch­lichen Vermu­tungen von unberu­fener Seite unbedingt vorzuziehen.

Plausibilitätsprüfung von Gutachten

Nicht jedes Gut­achten erfüllt die Stan­dards und bewertet die Fakten korrekt. Gerne prüfen wir vorlie­gende Bewer­tungen auf Plausi­bilität

Im Falle gericht­licher Ausein­ander­setzungen kann es insbe­sondere bei komple­xeren Sach­verhalten sinnvoll sein, von Dritten vorgelegte Be­wer­tungs­gut­achten noch einmal einge­hend prüfen zu lassen.

Aufgrund unseres hohen Qualifi­kations­niveaus, unserer langen Erfah­rung und unserer strengen Qualitäts­kriterien sind wir für die kritische und effi­ziente Anal­yse von beste­henden Gut­achten besonders prädestiniert.

Enteignung & Entschädigung

Die Enteignung privater Grund­stücke ist unter bestimm­ten Um­ständen möglich. Ein Gutachten verhilft Betrof­fenen zu einer angemes­senen Entschä­digung

Bei Baumaß­nahmen von öffent­lichen Inter­esse sieht das Gesetz die Möglich­keit zur Enteig­nung privater Grund­stücke vor.

Dabei kann es sich um vorüber­gehende Einschrän­kungen des Eigentums­rechts, um dauer­haften Verlust oder um Belas­tungen des Grund­stücks mit bestimm­ten Rechten handeln, etwa Über­leitungs- oder Wege­rechten.

Meist lässt die entspre­chende Enteigungs­behörde ein Wertgut­achten erstellen, um die Entschä­digungshöhe festzu­legen. Die Erstel­lung eines Gegen­gutachtens durch einen qualifi­zierten Sachver­ständigen, kann aber auch für den Eigentümer sinnvoll sein.

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Vielleicht benö­tigen Sie nur eine erste Einor­dnung, vielleicht suchen Sie Rat zum richtigen Vor­gehen.

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Möglicher­weise ist Ihnen die Trag­weite eines Gut­achtens nicht bekannt oder Sie kennen die Konse­quenzen und wünschen genau deshalb fach­kundige Unter­stützung.

Es mag sich um ein Apart­ment handeln oder ein ganzes Gebäude-Ensemble. Wie auch immer: Wir helfen Ihnen weiter, ganz auf Ihre Situation zuge­schnitten!

Unter unserer zentralen Ruf­nummer erreichen Sie uns wochen­tags von 8:00–18:00 Uhr und sams­tags von 9:00–13:00 Uhr:

089 – 46 22 97 60

COPYRIGHT . INGOLD & WEINDL PG für Immobilienbewertung

Источник: https://ingoldweindl-pg.de/privatkunden/

Identitätsdiebstahl: So schützen Sie sich

Was ist eine Immobilienblase und wie können Sie sich davor schützen?

  • Täter nutzen gestohlene Daten, um online Waren auf Ihre Rechnung zu bestellen oder kostenpflichtige Verträge abzuschließen.
  • In Einzelfällen reicht Betrügern bereits Ihr Name und die zugehörige Kontonummer fürs Online-Shopping.
  • Ein weiterer Trick: Unter Vorspiegelung einer Notlage kontaktieren Datendiebe Ihre Bekannten und bitten um Geld.
  • Nicht immer verfolgen Hacker finanzielle Motive, sondern verwenden fremde Identitäten zum Beispiel für Cyber-Mobbing oder Rufschädigung im Netz.
  • Jeder vierte Internetnutzer in Deutschland ist schon mal Opfer von Datenmissbrauch geworden.
  • Betroffene sollten schnell handeln, umgehend ihre Sparkasse informieren und Strafanzeige bei der Polizei stellen.

Was ist Identitätsdiebstahl?

Ein Identitätsdiebstahl, auch Identitätsmissbrauch oder Identitätsbetrug genannt, liegt vor, wenn Dritte die Daten einer anderen Person nutzen und damit Straftaten begehen. Kurz gesagt: Identitätsdiebstahl ist Datenklau für unterschiedlichste Formen von Onlinebetrug.

Im Strafrecht gibt es den Tatbestand Identitätsdiebstahl derzeit nicht. Hier ist dann je nach Ausprägung des Betrugs zum Beispiel von Ausspähen und Abfangen von Daten, von Warenkreditbetrug, Mobbing oder Urkundenfälschung die Rede. Am Ergebnis ändert das nichts: Im Fall der Fälle sind Sie der Geschädigte. Wehren Sie sich!

Auf welche Daten haben es Cyberkriminelle abgesehen?

Besonders begehrt sind Kreditkartendaten oder Zugangscodes zu elektronischen Zahlungssystemen. Aber die Täter geben sich auch mit weniger zufrieden.

Um beispielsweise unter Vorspiegelung falscher Tatsachen Einkäufe zu tätigen, reichen oft schon der Name und das Geburtsdatum.

Diese Informationen finden die Betrüger zum Beispiel in sozialen Netzwerken des Betroffenen, auf Business-Plattformen, und Co. oder auf Dating-Portalen.

Hacker interessieren sich zudem für alle Arten von Zugangsdaten: für E-Mail, Messenger ebenso wie beim Onlineshopping.

Wie kommen die Täter an die passwortgeschützten Daten?

Jeder im Internet angelegte Account – von Onlineshop bis Streaming-Dienst – birgt grundsätzlich das Risiko, dass persönliche Daten gehackt und missbraucht werden können.

Auch wenn Sie alle Tipps für sichere Passwörter beherzigen, auf Ihrem privaten Rechner stets aktuelle Antivirensoftware verwenden und mit der Eingabe von Daten prinzipiell sparsam sind: Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht. Sensible Kundendaten kommen immer wieder durch Hacker-Angriffe auf unzureichend geschützte Unternehmensserver in Umlauf.

Betrüger nutzen die Informationen dann entweder direkt für Ihre kriminellen Geschäfte oder versenden tausende Spam- und Phishing-E-Mails über das gehackte E-Mail-Postfach. Diese Mails sehen zum Beispiel aus wie offizielle Nachrichten eines Payment-Dienstleisters, einer Versicherung oder eines Onlineshops, enthalten aber einen Trojaner, der weiteren Datenklau ermöglicht.

Welche Folgen hat ein Identitätsdiebstahl?

Die Folgen von Identitätsdiebstahl können für Betroffene drastisch sein. Es ist oft mühsam, langwierig und auch teuer, sich gegen falsche Zahlungsforderungen und Inkasso-Unternehmen zur Wehr zu setzen. Neben den finanziellen Nachteilen bedroht ein Identitätsmissbrauch aber auch Ihr Ansehen und Ihren Ruf. Nicht nur in Bezug auf die eigene Bonität.

Zum Beispiel könnten Datendiebe Ihren gehackten Account nutzen, um im Internet in Ihrem Namen zu posten, Falschinformationen zu verbreiten oder andere zu bedrohen – mit empfindlichen Folgen für Sie.

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Denn das bringt Sie erstens in äußerst peinliche Erklärungsnot und ist mitunter auch strafrechtlich von Bedeutung. So können Sie ins Visier von Behörden geraten.

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Das kann im Extremfall sogar juristische Konsequenzen haben – für von Fremden begangenen Straftaten. 

Was mache ich, wenn ich Opfer von Identitätsmissbrauch bin?

Sie erhalten Rechnungen und Mahnungen über Dinge, die Sie nie bestellt haben? Ein Inkassounternehmen steht bei Ihnen vor der Tür? Stellt sich auf diese oder ähnliche Weise heraus, dass Sie Opfer eines Identitätsdiebstahls geworden sind, sollten Sie schnell handeln. Das sind die wichtigsten Schritte:

  • Erstatten Sie umgehend Anzeige bei der Polizei und erweitern Sie die Anzeige um jede unberechtigte Forderung, die später noch bei Ihnen eintrifft.
  • Widersprechen Sie Mahnungen schriftlich und bitten Sie den Rechnungssteller um den Nachweis eines wirksam geschlossenen Vertrages.
  • Informieren Sie die Betrugsabteilung der Schufa oder anderer Kreditauskunfteien.
  • Informieren Sie Ihre Sparkasse.
  • Ändern Sie Ihre Zugangscodes und Passwörter.
  • Prüfen Sie regelmäßig die Transaktionen bei Zahlungsdienstleistern und auf Ihren Konten.
  • Ziehen Sie bei Bedarf einen Rechtsanwalt hinzu als Unterstützung im Umgang mit Mahnungen und Inkassoforderungen.
  • Hat jemand Ihren Account in den sozialen Netzwerken gehackt, informieren Sie das Portal sowie Ihre Freunde.

Wie kann ich mich vor Identitätsdiebstahl schützen?

Niemand ist hundertprozentig davor geschützt, dass die eigenen Daten und Zugänge missbräuchlich verwendet werden. Eine gute Absicherung macht es Angreifern aber zumindest schwerer, Ihre persönlichen Daten zu stehlen.

Tipps zum Schutz Ihrer Identität:

  • Achten Sie auf sichere Passwörter.
  • Wenn Sie einen öffentlichen Internetzugang verwenden, vergessen Sie nicht, sich am Ende von allen Webseiten abzumelden.
  • Seien Sie besonders aufmerksam, wenn Online-Services sensible Daten wie Ihre Bankverbindung sowie Passwörter, Pins oder Kreditkartennummern abfragen.
  • Ignorieren Sie E-Mails von unbekannten Absendern und klicken Sie keinesfalls auf Links und Anhänge.
  • Nutzen Sie für jedes Angebot ein einzigartiges Passwort oder loggen Sie sich zum Beispiel über einen sicheren Identitätsdienst ein.
  • Die Sparkassen bieten den Identitätsdienst yes® an. Dieser verwendet die höchsten Sicherheitsstandards, zum Beispiel die Zwei-Faktor-Authentifizierung.
  • Sind Sie bereits Betroffener von Datenmissbrauch, dann informieren Sie umgehend Ihre Sparkasse und stellen Sie Strafanzeige bei der Polizei.
  • Lassen Sie sich gegebenenfalls als Opfer in die Datenbank bei der Schufa eintragen – das kann weiteren Missbrauch Ihrer Daten verhindern.

Источник: https://www.sparkasse.de/service/sicherheit-im-internet/identitaetsdiebstahl.html

8 Immobilien-Irrtümer, die du unbedingt kennen solltest (Teil 1)

Was ist eine Immobilienblase und wie können Sie sich davor schützen?

Jeder Mensch braucht ein Dach über dem Kopf.

Nur, wo steht geschrieben, dass man dieses Dach besitzen muss?

Selbstverständlich lässt sich mit einem Eigenheim Vermögen auauen und fürs Alter vorsorgen.

Es geht aber auch anders …

Warum Mieten (plus Investieren in ETFs) eine durchaus sinnvolle Alternative ist, erfährst du in diesem Artikel.

Dabei beschränke ich mich in der Betrachtung auf selbstgenutztes Wohneigentum. Mehr Zum Thema Mietimmobilien findest du hier.

Hinweis für Immobilienbesitzer

Mir ist bewusst, dass ein Eigenheim mehr ist als eine reine Investmententscheidung: Es ist eine Lebensstilentscheidung.

Um so wichtiger ist es, dabei nicht nur die Vorteile zu sehen, sondern auch die Nachteile eines – üblicherweise kreditfinanzierten – Eigenheims nicht aktiv auszublenden.

Irrtum #1 – Jetzt ist ein guter Kaufzeitpunkt, denn die Zinsen sind niedrig

Stimmt, und die Nachfrage ist hoch. Ziemlich hoch sogar, wenn man sich die Entwicklung der Suchanfragen auf Google Trends ansieht:

Ich habe den Suchbegriff „Aktien kaufen“ hinzugefügt, um das ganze Ausmaß der anhaltenden Immobilieneuphorie im Verhältnis zu Aktien-Investments zu verdeutlichen.

Und was passiert, wenn eine steigende Zahl von Käufern auf ein limitiertes Gut wie Wohnimmobilien trifft?

Richtig, die Preise steigen.

Und das tun sie ganz ordentlich seit ein paar Jahren, zumindest in den Ballungsgebieten.

Die Preise müssten nicht zwangsläufig steigen, stünde den Käufern eine ähnlich große Zahl an Verkäufern gegenüber.

Dem ist aber nicht so, denn die Nachfrage übersteigt das Angebot deutlich:

Einen gegenläufigen Trend konnte man in den letzten Jahren hingegen bei den Bauzinsen beobachten:

Lag der Kreditzins bei einer Sollzinsbindung für 10 Jahre im Jahr 2009 noch bei ca. 3,7% p.a., beträgt er Anfang 2020 nur noch ca. 0,6% p.a.

Treiben die niedrigen Zinsen also die Preise nach oben?

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Nicht direkt, aber zumindest glauben dadurch immer mehr Leute, dass sie sich Wohneigentum leisten können.

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Und das stimuliert im Zusammenhang mit diffusen Ängsten vor den Auswirkungen der Eurokrise (Inflationsangst) die Nachfrage.

Handelt sich bereits um eine Immobilienblase?

Spekulationsblasen entstehen, wenn immer mehr Leute in der Erwartung immer weiter steigender Preise in das Spekulationsobjekt (hier: Immobilien) investieren.

Da Immobilien überwiegend fremdfinanziert werden, müsste damit eine (deutliche) Ausweitung der vergebenen Kredite einhergehen.

Das ist auch der Fall, denn die Immobilienkredite der privaten Haushalte in Deutschland sind bis Mitte 2019 auf 1.240 Mrd. Euro angewachsen (+29% seit 2011).

Bei einigen boomenden Großstadtlagen darf man sich daher durchaus fragen, ob nicht bei der nächsten Rezession das böse Erwachen droht …

Bleibt die Frage, ob die derzeitige Phase der Immobilieneuphorie/-hysterie wirklich ein guter Kaufzeitpunkt ist?

Denn auch der Immobilienmarkt unterliegt Wertschwankungen und das bedeutet:

Die Preise können wieder fallen.

Fazit: Billiges Geld (niedrige Zinsen) sollte nicht das alleinige Kriterium für den Kauf einer Immobilie sein. Welche Aspekte für bzw. gegen den Kauf sprechen, erfährst du hier.

Irrtum #2 – Bevor man für viel Geld mietet, kann man besser „was Eigenes“ abbezahlen

Mein absolutes Lieblingsargument, dass einem zuverlässig von Anhängern des Betongolds unter die Nase gerieben wird.

Ich kenne kaum einen Immobilienkäufer, der nicht an dieses Märchen glaubt.

Das hört sich in etwa so an, wie dieser Leserkommentar, den ich bei SPON gefunden habe:

„Mit Mietzahlungen versenkt man sein Geld ohne Gegenwert – und finanziert nur den Vermögensauau anderer Leute. Da kann ich das Geld auch für die eigene Vermögensmehrung einsetzen.“

…und die der Banken, könnte man sagen.

Da selbstgenutztes Wohneigentum in aller Regel fremdfinanziert ist, wird über viele Jahre einiges Geld für die „Kapitalmiete“ an die Banken fällig.

(Allerdings hat die Nullzinspolitik der letzten Jahre das Geld schon extrem billig gemacht.)

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Doch offensichtlich zahlen viele Leute ihr Geld lieber an eine Bank als an einen Vermieter.

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Warum eigentlich?

Äpfel und Birnen

Der ganze Irrtum basiert so gut wie immer auf einem Vergleich von Äpfeln mit Birnen, der lautet:

Verglichen mit der Miete einer Stadtwohnung ist die monatliche Belastung für ein eigenes Häuschen auf dem Lande nicht höher.

Ach, wirklich?

Warum die Rechnung nicht aufgeht, wenn man Wohnobjekte der gleichen Kategorie miteinander vergleicht, zeigt das folgende Beispiel:

Kaufen vs. Mieten – Beispiel

Ich habe einmal ausgerechnet, wie sich bei einer 100qm-Wohnung in Düsseldorf – meiner Wahlheimat – die finanzielle Belastung von Mieten zu Kaufen verhält.

Über den Düsseldorfer Mietspiegel lässt sich die durchschnittliche Kaltmiete für eine Immobilie mit 100qm herausfinden:

Diese liegt aktuell bei 12,12€ pro Quadratmeter.

Der durchschnittliche Kaufpreis für eine Immobilie in gleicher Größenordnung liegt bei 4.895€ pro qm.

Rechnen wir das Ganze fix für ein Objekt mit 100 qm Wohnfläche durch:

  • Kaltmiete: 1.212€/Monat
  • Kaufpreis: 489.500€ plus Kaufnebenkosten (ca. 10%) macht 538.450€

Beispiel-Rechnung für den Kauf:

  • Eigenkapital: 107.690€
  • Darlehenssumme: 430.760€ (80% Beleihungsquote)
  • Effektiver Jahreszins: 2,0%
  • Zinsbindung: 25 Jahre
  • Tilgung: Volltilgung (keine Restschuld nach 25 Jahren)

Die Daten für das Annuitätendarlehen stammen vom Baufinanzierer Interhyp:

Unter diesen Voraussetzungen liegt die Rate für Zins und Tilgung bei monatlich etwa 2.100€.

Hinzu kommen Rücklagen für Instandhaltungskosten in Höhe von 1 Prozent pro Jahr vom Immobilienneuwert (1,0% x 489.500€ = 4.895€/Jahr = 408€/Monat).

Die gesamte monatliche Belastung für den Käufer beträgt also rund 2.500€.

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Um sein Eigenheim abzubezahlen, muss der Käufer in diesem Beispiel für ein vergleichbares Objekt monatlich rund 1.290€ mehr auringen als der Mieter.

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Und das hat auch einen Grund. Denn …

Die Kaufpreise sind (deutlich) stärker gestiegen als die Mieten

2011 lag die durchschnittliche Kaltmiete für eine 100qm-Immobilie in Düsseldorf bei 9,17€ pro Quadratmeter.

2019 waren es 12,12€. Das entspricht einem Preisanstieg von 32% in 8 Jahren oder 3,55% p.a.

Bei der Entwicklung der Kaufpreise war im selben Zeitraum deutlich mehr „Zug“ drin:

2011 lag der Kaufpreis für eine 100qm-Immobilie in Düsseldorf noch bei 2.622€ pro Quadratmeter.

2019 waren es 4.895€. Das entspricht einem Preisanstieg von rund 87% in 8 Jahren oder umgerechnet 8,11% p.a.

Früher oder später kommen Kaufinteressenten daher auf den Trichter …

Man kann nicht alles haben

Soll die monatliche Belastung beim Kauf nicht höher als fürs Mieten sein, muss man Abstriche in Kauf nehmen.

Das bedeutet praktisch entweder:

  1. Eine kleinere Immobilie (will keiner), oder
  2. Weg von der Stadt, raus aufs Land oder zumindest an den Stadtrand (die von den meisten bevorzugte Lösung).

Diese Stadtflucht wird gegenüber Freunden und Bekannten dann gerne mit einer angeblich wiederentdeckten Leidenschaft zur Natur, zu frischer Luft und romantischem Landleben (v)erklärt …

Die potenziellen Folgekosten sollte man allerdings auch auf dem Schirm haben.

Unter anderem:

  • die Fahrt zur Arbeit verlängert sich. Was nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollte, denn Pendeln bedeutet Stress und kann krank machen
  • die Kinder müssen regelmäßig mit dem Auto gefahren werden
  • ein zweites Auto wird notwendig
  • der Bäcker ist nicht mehr um die Ecke
  • das kulturelle Angebot ist geringer
  • usw.

Fazit: Bei der Entscheidung zwischen Kaufen und Mieten sollte man keine Augenwischerei betreiben und nur Objekte mit ähnlicher Lage, Größe und Ausstattung miteinander vergleichen.

Irrtum #3 – Käufer bilden mehr Vermögen als Mieter

Kommt drauf an.

Bleiben wir bei dem oben genannten Beispiel und unterstellen, dass die Immobilie nach 25 Jahren inflationsbereinigt ihren ursprünglichen Wert von 489.500 Euro behalten hat.

(Warum man nicht mit mehr als dem Werterhalt rechnen sollte, erkläre ich im zweiten Teil dieses Artikels.)

Neben einem Vermögen von 489.500 Euro kann sich der Käufer nun über mietfreies (nicht kostenfreies!) Wohnen freuen.

Was kann der Mieter erreichen?

Ihm stehen im Vergleich zum Käufer schließlich 1.290 Euro monatlich mehr zur Verfügung. Entscheidend ist, was er in dieser Zeit mit dem Geld anfängt.

Legt er sowohl sein Startkapital von 107.690 Euro plus 1.290 Euro monatlich an, käme er bei einer Nettorendite von 3 Prozent (nach Abzug aller Kosten, Steuern und Inflation) auf ein Vermögen von gut 652.000 Euro nach 25 Jahren.

Mit einem soliden ETF-Depot und der passenden Anlagestrategie ist solch ein Ergebnis durchaus drin.

Bei dieser Berechnung ist bereits eine jährliche Steigerung der Miete von 3 Prozent einkalkuliert! [attention type=green]

Bei konstantem Einkommen kann der Mieter also jedes Jahr weniger Geld in sein Depot einzahlen.

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Trotzdem erreicht er mit 652.000 Euro ein höheres Endvermögen als der Käufer.

In 25 Jahren beträgt die Monatsmiete nun allerdings rund 2.538 Euro (bei einer durchgehenden jährlichen Steigerungsrate von 3 Prozent).

Von den 652.000 Euro könnte der Mieter demnach weitere 22 Jahre die Immobilie mieten.

Ohne dafür auf andere Einkommensquellen (wie Rentenzahlungen) angewiesen zu sein.

Entscheidend für den Vermögensauau des Mieters ist allerdings eine Fähigkeit, die vielen Leuten abgeht:

Selbstdisziplin beim Sparen

Während der Käufer von seiner Bank zum „Zwangssparen“ diszipliniert wird, muss der Mieter den vielen Verlockungen widerstehen, die ihm die Konsumgesellschaft für seine monatlich verfügbaren 1.290 Euro vor die Nase hält.

Und an dieser Herausforderung scheitern nicht wenige.

Was eine der Ursachen dafür ist, dass Mieter im Durchschnitt weniger Vermögen bilden als Eigenheimbesitzer.

Fazit: Immobilienkäufer bilden dann mehr Vermögen als Mieter, wenn Mieter nicht sparen oder mit ihrem Geld keine positive Real-Rendite erzielen. Zum Beispiel, weil sie Aktien als Anlageklasse komplett meiden.

Irrtum #4 – Vor (hoher) Inflation schützen Immobilien besser als andere Anlageobjekte

Ein Irrglaube, der sich allerdings hartnäckig hält.

Zurückzuführen ist er auf ein Verständnis von Inflation, das sich auf einen einzigen Aspekt verengt: die Entwertung der Kreditschulden.

Durch einen Anstieg der Inflationsrate verliert das Geld an Wert. Und damit auch die Schulden.

Es wäre aber naiv zu glauben, dass sich das Inflationsmonster nur an den Immobilienkrediten vergreift und die Welt drum herum ihren gewohnten Gang geht, als sei nichts geschehen.

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Der Finanzjournalist und -blogger Christian Kirchner hat das mal in einer FTD-Kolumne sehr schön beschrieben:

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Doch ufert die Inflation aus, geht dies in der Regel mit einem Abschwung einher, entsprechend vielen Notverkäufen und einem temporären Preisverfall, weshalb Immobilienpreise und die Inflationsrate schwach negativ korrelieren.

Zudem steigen durch Inflation die Preise und unverzichtbare Güter des täglichen Bedarfs.

Das heißt, Lebensmittel, Gas, Strom, Kraftstoffe etc. werden teurer.

Damit steht auch dem Immobilienkäufer weniger Geld zur Verfügung, um neben der Kredittilgung noch andere notwendige Dinge zu bezahlen.

Wer bei Vertragsabschluss an die Grenzen seiner finanziellen Belastbarkeit gegangen ist und entsprechend hohe Monatsraten zu schultern hat, kann dann schnell ins Schlingern geraten.

Und wenn es zu einer Hyperinflation kommt?

Dann sollte man sich als Hauskäufer nicht der Illusion hingeben, der Staat würde sich zusammen mit allen Immobilienbesitzern über das unverhoffte Glück der „Schnellentschuldung“ freuen.

Ruckzuck sind neue Steuern erhoben, mit denen Hausbesitzer auch im Nachhinein zur Kasse gebeten werden können.

Der Finanzautor Gerd Kommer kommt in seinem Buch Kaufen oder Mieten? (*) zu dem Schluss:

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Auch wer Angst vor einer Hyperinflation oder gar einem Staatsbankrott hat, kann sich mit einem weltweit breit diversifizierten Wertpapierportfolio aus Aktien, Anleihen anderer Länder und eventuell Rohstoffen besser schützen als mit einer Einzelimmobilie in jenem Land, in dem man auch sein laufendes Einkommen bezieht.

[/attention]Fazit: Das Eigenheim ist keine Trutzburg, in der man in Zeiten hoher Inflation ungeschoren davon kommt.

Die Irrtümer fünf bis acht folgen im zweiten Teil …

Hinweis: Dieser Artikel wurde erstmals im September 2013 veröffentlicht und ist seitdem komplett überarbeitet und aktualisiert worden.

Источник: https://zendepot.de/8-immobilien-irrtuemer-teil-1/

Was Besichtigungstourismus ist und wie man sich davor schützen kann!

Was ist eine Immobilienblase und wie können Sie sich davor schützen?

Wer eine Immobilie – ob Haus oder Eigentumswohnung – verkaufen möchte, will natürlich einen möglichst hohen Verkaufspreis erzielen und freut sich daher in aller Regel über viele Interessenten. Je mehr Interessenten, umso attraktiver das Angebot und das Potenzial, einen Bestpreis zu erzielen.

Diese Rechnung geht leider nur auf den ersten Blick auf, denn heutzutage gibt es nach wie vor eine Entwicklung, die bei Verkäufern und bei Immobilienmaklern gefürchtet ist: Besichtigungstourismus, oder Wohnungstourismus, wie diese unschöne Erscheinung auch genannt wird.

Was man darunter versteht und welche Maßnahmen Sie ergreifen können, um dem vorzubeugen, das erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

Was ist Besichtigungstourismus?

Besichtigungs- oder Wohnungstouristen sind Menschen, die man nicht in den eigenen vier Wänden haben möchte. Die Besichtigungstermine bedeuten im Falle dieser „Tourismusform“ Zeitverschwendung für Verkäufer, Makler und echte Kaufinteressenten.

Interessante Immobilien ziehen viele Menschen an – leider nicht immer die richtigen. Wohnungstouristen oder Besichtigungstouristen sind Menschen, die sich eine Immobilie zeigen lassen, ohne diese wirklich kaufen zu wollen oder zu können.

Unter Besichtigungstourismus versteht man einen Vorgang, bei dem ein Kaufinteressent oder oftmals mehrere Interesse an einer Immobilie bekunden, obwohl sie diese gar nicht kaufen wollen oder können.

Dies bedeutet, dass bei einem Besichtigungstouristen im Gegensatz zu einem „echten“ Kaufinteressenten eine andere Motivation bestehen muss. Die Gründe dafür sind vielfältig und von Einzelfall zu Einzelfall auch sicherlich unterschiedlich.

Anbei finden Sie eine Liste mit möglichen Ursachen, die dazu führen, dass eine Person zu einem Besichtigungstouristen wird.

Mögliche Motivation für Besichtigungstouristen – Übersicht

  • Man möchte endlich einmal sehen, wie der Nachbar wohnt und was er sich privat so leisten kann.
  • Man möchte die eigene Lebensweise mit der von anderen Menschen vergleichen.
  • Man ist besonders neugierig und möchte gerne wissen, wie andere Menschen leben und einen Einblick in deren persönlichste Bereiche erhalten.
  • Man gefällt sich in der Rolle eines solventen potenziellen Immobilienkäufers und nutzt unter Umständen die Gelegenheit, um sich während einer Besichtigung aufzuspielen und etwas darzustellen, was man vielleicht gar nicht ist.
  • Man nimmt eine Begleitung mit und möchte diese beeindrucken.
  • Man freut sich insgeheim darüber, dass die anderen auf einen hereingefallen sind und kann sich vielleicht sogar noch fordernd verhalten.
  • Man hat Langeweile und weiß mit der eigenen Zeit nichts Besseres anzufangen.

Die Ursachen für Wohnungstourismus sind vielfältig und nicht alle muss man nachvollziehen können.

Allen gemein ist, dass sie einem Verkäufer Zeit kosten.

„Warum nicht mal eine interessante Wohnung besichtigen und sich noch auf einen Kaffee einladen lassen?“ So oder so ähnlich könnten sich Wohnungstouristen motivieren, um aktiv zu werden und Immobilienverkäufer und Makler zu kontaktieren.

Vielleicht möchte der Besichtigungstourist sich auch einfach kostenlos auf einen Kaffee einladen lassen und von den Eindrücken in anderen Immobilien inspirieren und von den Ausführungen des Maklers oder des Eigentümers berieseln lassen.

Wie auch immer, Besichtigungstouristen gehen mit ihren Mitmenschen nicht fair um und verhalten sich aus moralischer Sicht mehr als fragwürdig.

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Analoge Probleme gibt es natürlich im Bereich des Fahrzeugverkaufs, wo jedoch eine echte Kaufabsicht wesentlich einfacher überprüft werden kann als im Bereich Immobilien, wo es meistens um deutlich mehr Kapital und Aufwand im Verkaufsprozess geht.

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Manchmal ist der Begriff „Besichtigungstourist“ oder „Wohnungstourist“ auch einfach zu schwammig, denn „Kaufinteresse“ lässt sich nur schwer an einer Skala messen und kann sich in vielfältiger Weise ausdrücken – oder eben nicht.

Was für Probleme kann Besichtigungs- bzw. Wohnungstourismus verursachen?

Besichtigungstourismus kostet nicht nur Zeit und Nerven, sondern kann auch finanzielle Nachteile mit sich bringen, wenn der Kauetrag zur Finanzierung einer anderen Immobilie zeitnah benötigt wird.

Was Besichtigungstouristen umtreibt, kann man nur erahnen. Fair ist dieses Verhalten jedenfalls nicht.

Mit dem Besichtigungstourismus gehen zweierlei Probleme einher. Erstens kostet diese Erscheinung unter den Kaufinteressenten oftmals viel Zeit. Wohnungstouristen sind einfach Sand im Getriebe, wenn es um den Verkauf einer Immobilie geht.

Echte Kaufinteressenten müssen eventuell länger warten, um einen Besichtigungstermin zu erhalten und es kann letztendlich deutlich länger dauern, bis eine Wohnung oder ein Haus verkauft ist.

Dies kann nicht nur zu organisatorischen Problemen, sondern ebenfalls zu finanziellen Unannehmlichkeiten führen: Wer als Verkäufer parallel eine andere Immobilie schon erworben hat, muss dann mitunter teuer zwischenfinanzieren – und das alles wegen einer zu großen Anzahl an Besichtigungstouristen, die ihren eigenen Interessen auf Kosten anderer konsequent nachgehen. Das führt bei Immobilienverkäufern regelmäßig zu Frust und Ärger. Darüber hinaus stellt der Besichtigungstourismus ein weiteres Problem dar, welches deutlich weniger greiar als das erste ist. Diese Erscheinung stellt für manche Verkäufer auch stets einen Eingriff in die Privatsphäre dar, denn man öffnet die Haustür und zeigt fremden Personen die eigenen vier Wände und wie man wohnt. Um die eigene Immobilie zu verkaufen, nehmen viele Menschen dies gerne in Kauf. Wenn eine Besichtigung jedoch aus ausschließlich zum Spaß stattfindet, sieht es schon wieder anders aus. Das damit verbundene Gefühl kann überaus unangenehm sein, unabhängig von dem Zeitaufwand. Im Fazit lässt sich also festhalten, dass Besichtigungstourismus eine unschöne aber häufig anzutreffende Erscheinung ist, der man als Verkäufer und / oder Immobilienmakler einen Riegel vorschieben muss.

So vermeiden Sie Besichtigungstourismus: Tipps für Verkäufer und Makler!

Zum Glück gibt es einige Maßnahmen, die man im Vorfeld treffen kann, um beim Verkauf einer Immobilie dem Besichtigungstourismus vorzubeugen. Dies können sehr wirksam sein.

Zum Glück gibt es einen recht wirksamen Schutz vor Besichtigungstourismus. In unserer Übersicht finden Sie einge zielführenden Mittel.

Im Rahmen eines Immobilienverkaufs, der in der Regel ohnehin viel Vorbereitung erfordert, ist es also erstrebenswert, direkt Maßnahmen festzulegen, um den Besichtigungstourismus einzudämmen.

Nicht immer gelingt dies zu 100 %, jedoch profitiert man fast immer von entsprechenden Ideen, mit denen sich insbesondere professionelle Immobilienmakler gut auskennen.

Für Verkäufer kann dies ein Grund sein, ein Maklerbüro mit der Vermittlung der eigenen Immobilie zu betrauen – zumal diese oftmals Kundenverzeichnisse mit solventen Kaufinteressenten pflegen und sofort kaufinteressierte Personen für Besichtigungstermine vorschlagen können.

Die Höhe der Maklerprovision ist je nach Bundesland beim Verkauf oder Kauf anders angesetzt. Im Nachfolgenden finden Sie eine Übersicht mit wirksamen Mitteln gegen Besichtigungstourismus.

Übersicht – Maßnahmen gegen Besichtigungstourismus für Verkäufer und Makler!

Ein Telefonat vor einem Besichtigungstermin lohnt sich fast immer. Mit den richtigen Fragen stellt man recht schnell fest, wie ernst es ein Kaufinteressent mit der Immobilie meint.

  1. Ein Exposé, das inhaltlich und insbesondere von den Bildern her keine Fragen offen lässt und ein realistisches Bild der zu verkaufenden Immobilie vermittelt.

    Hier eignen sich auch virtuelle 360°-Rundgänge, die zahlreiche Immobilienmakler anbieten.

  2. Ein Telefonat mit dem Kaufinteressenten, um die Motivation für die angebotene Immobilie abzuklopfen.
  3. An den gegebenen Informationen – einhergehend mit wenigen konkreten Rückfragen seitens des Kaufinteressenten – erkennt man oftmals, mit wem man es zu tun hat.

    Passt dieses Bild zum Interesse an der zum Verkauf stehenden Immobilie zusammen?

  4. Für Makler kann es sich lohnen, im Einklang mit den Datenschutzrichtlinien eine Liste mit Kaufinteressenten zu pflegen.

    Oftmals reicht aber auch die bloße Erinnerung aus, um Kunden zu erkennen, die in Vergangenheit durch viele Besichtigungstermine ohne echte Kaufabsicht aufgefallen sind.

Telefonieren Sie mit den Kaufinteressenten und versuchen Sie, deren Motivation zu erkennen!

Ein freundliches Gespräch ist ein gutes Mittel im Rahmen eines jeden Verkaufsprozesses. Das gilt für Immobilien ebenso wie für Autos oder andere Verkaufsgegenstände.

Auf die richtigen Fragen seitens eines Immobilienverkäufers oder eines Maklers haben Wohnungstouristen nur selten gute Antworten. Nutzen Sie diesen Umstand zu Ihrem Vorteil!

Vor allem die ersten beiden Maßnahmen in der oben aufgeführten Liste sind besonders effektiv, um das gewünschte Ziel zu erreichen.

In Bezug auf das Telefonat oder auch persönliche Gespräch, was bei grundsätzlich fehlendem Kaufinteresse an sich schon unnötig zeitliche Ressourcen kostet, empfiehlt es sich, ein paar Fragen zu stellen und dieses in die gewünschte Richtung zu lenken.

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Natürlich sollte dieses sich nicht wie ein Verhör anfühlen. Dies setzt kommunikative Fertigkeiten und Rhetorik voraus – Fähigkeiten, die gerade dann besonders zum Tragen kommen, wenn man einem Besichtigungstermin eine Absage erteilen muss.

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Für das Gespräch mit einem vermeintlichen Kaufinteressenten sind die nachfolgenden Fragen und Themen geeignet, um dessen Authentizität des Anliegens zu überprüfen:

  • Wie genau sind die Vorstellungen von einer zukünftigen Immobilie?
  • Warum möchte der Kunde eine Immobilie erwerben?
  • Geben der Beruf und die Lebenssituation Anlass dazu, zu glauben, dass der Interessent über die erforderlichen finanziellen Mittel zum Erwerb der Immobilie verfügt?
  • Hat der Interessent sich schon ähnliche Immobilien angeschaut?
  • Kennt sich der Interessent mit der Lage der Immobilie gut aus und was reizt ihn an dem Stadtteil?
  • Wie wirkt das gesamte Gespräch mit dem potenziellen Käufer auf Sie?

Besichtigungstourismus im Fazit: Nervig aber größtenteils vermeidbar!

Manchmal muss man auch den ein oder anderen Wohnungstouristen gewähren lassen und kann sich nicht zu 100 % schützen. Wird die Immobilie trotzdem termingerecht verkauft, ist das in aller Regel kein Problem.

Bitte denken Sie daran, dass es keinen Immobilienmarkt ohne Besichtigungstourismus gibt. Das mag einen als Verkäufer oder als Makler zwar ärgern, jedoch ist es am zielführensten, die wirksamen Mittel gegen diese unschöne und zeitraubende Erscheinung anzuwenden.

Ja, Wohnungstourismus ist nervig und kostet viel Zeit und unter Umständen auch Geld. Dennoch lässt sich daran nichts ändern – diese Erscheinung gibt es im Bereich der Immobilien schon immer und daran wird sich nichts ändern.

Auf den Umgang damit haben Sie jedoch Einfluss und das bereits vor der Veröffentlichung Ihres Verkaufangebots! Für Sie als Verkäufer einer Immobilie ist es wichtig, dass Ihnen das Phänomen bekannt ist und dass Sie wirksame Mittel dagegen einsetzen.

An erster Stelle ist hier ein aussagekräftiges und möglichst realistisches Exposé zu nennen. Dies stillt bei dem ein oder anderen potenziellen Besichtigungstouristen vielleicht schon im Vorfeld die Neugierde. Darüber hinaus lohnt sich immer auch ein persönliches Gespräch bzw.

Telefonat bevor ein Besichtigungstermin vereinbart wird, um herauszufinden, ob ein vermeintlicher Kaufinteressent es auch wirklich ernst meint – oder nicht. Anhand einiger Rückfragen kann man das Interesse für die Immobilie überprüfen. Einen vollständigen Einblick in die Solvenz hat man natürlich nie.

Und an dieser Stelle sei auch erwähnt, dass der ein oder andere vermeintliche Wohnungstourist eben doch ein wirkliches Interesse an der Immobilie hat und es mit diesem zu einem Kaufvertrag kommt! Lassen Sie sich als Verkäufer nicht vom Besichtigungstourismus unterkriegen und beauftragen Sie notfalls einen guten und seriösen Makler mit der Vermittlung Ihrer Immobilie. Auf Hausverwaltung-Ratgeber.de finden Sie ein spezielles Branchenverzeichnis für Immobilienmakler, das mit Sicherheit auch Maklerbüros in Ihrer Stadt bzw. Region umfasst.

Источник: https://www.hausverwaltung-ratgeber.de/was-besichtigungstourismus-ist-und-wie-man-sich-davor-schuetzen-kann.html

Immobilien im Jahr 2020 – Steht der Bevölkerung eine Immobilienkrise bevor? · Jensen & Doering Immobilienmakler und Bausachverständige

Was ist eine Immobilienblase und wie können Sie sich davor schützen?

Eine Immobilienblase meint eine bestimmte Form der Spekulationsblase, die sich in der Vergangenheit im besonderen Maße in den Finanzmärkten ablesen lies. Die Blase entsteht, wenn Käufer bereit sind für ein Gut einen Preis zu bezahlen, der viel zu hoch angesetzt ist.

Bei einer Immobilienblase ist das der Fall, wenn die Nachfrage größer ist, als das bestehende Angebot.

Auch, wenn sowohl der Boden als auch das Gebäude ihren eigentlichen Wert übersteigen, nehmen viele Käufer die überzogenen Preise der Immobilienverkäufer und ihrer Immobilien in den Kauf.

Der Begriff der „Blase“ symbolisiert dabei den eigentlichen Prozess: Der Immobilienmarkt bläst sich, ähnlich wie eine Blase, durch die steigenden Preise auf. Erreichen die Preise ihren Höhepunkt, so platzt die Blase und die Preise werden wieder niedriger. 

Welche Faktoren begünstigen die Entstehung einer Immobilienblase?

Es ist gut zu wissen, dass Faktoren existieren, welche die Entstehung einer Immobilienblase begünstigen. Wir stellen Ihnen die bekanntesten Faktoren vor:

  • Kaufpreise steigen schneller als Mietpreise
  • Geringe Zinsen und Kreditkosten
  • Eine hohe Nachfrage an Immobilien durch steigendes Einkommen
  • Zu lockere Vergebung von Krediten durch die Banken, z.B. Baufinanzierungen ohne jegliches Eigenkapital
  • Häufung von Immobilienspekulanten, die sich vor allem in Metropolen in den Markt drängen
  • Wenig oder gar kein Wohnraum in Ballungsgebieten

Wenn der Kaufpreis einer Immobilie so hoch wie oder höher als 30 Jahreskaltmieten ist, dann können Sie von einer überhöhten Preisentwicklung und der Überhitzung des Marktes ausgehen.

Was passiert, wenn die Immobilienblase platzt?

Wenn die Nachfrage an Immobilien sinkt, also das Angebot die Nachfrage übersteigt, dann fallen die Immobilienpreise rapide ab.

Es gibt einige Gründe, warum die Nachfrage sinkt: mehr Wohnraum durch verschiedene Baumaßnahmen, Käufer sind nicht mehr dazu bereit, einen überhöhten Preis zu zahlen oder die Zinsen für die Kredite werden so hoch, dass die Eigentümer ihre Raten nicht mehr tilgen können.

Sofern Letzteres der Fall sein sollte, dann häufen sich Zwangsversteigerungen. Wenn die Immobilienblase platzt, dann sinken die Werte, entstehen mehr Leerstände und so besteht ein größeres Angebot an Immobilien.

Welche Auswirkungen kann die Immobilienblase auf Eigentümer haben?

Als Eigentümer muss man nicht zwangsläufig von einer möglichen Immobilienblase betroffen sein. Mehrere Faktoren entscheiden darüber, ob und wie weit man als Eigentümer betroffen ist.

Wenn Sie Ihren Kredit oder Ihre Hypothek bereits abgezahlt haben, dann haben Sie nichts zu befürchten, denn Sie sind weder von der Bank noch von dem Zinsniveau abhängig.

Sollten Sie nicht vorhaben Ihre Immobilie zu verkaufen, so besteht für Sie ebenso kein Risiko für einen Wertverlust.

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Wenn Sie allerdings Ihre Immobilie aus bestimmten Gründen, wie beispielsweise einer Scheidung, verkaufen müssen, so könnte es sein, dass Sie bei dem Verkauf einen Wertverlust verzeichnen.

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Wenn Sie nach einer Zinserhöhung von einer Anschlussfinanzierung Gebrauch machen müssen oder Ihnen es nicht möglich ist, den Kredit mit einer höheren Tilgungsrate abzuzahlen, dann könnten Sie als Eigentümer ebenfalls betroffen sein. 

Wie können Sie sich vor einer Immobilienblase schützen?

Sie haben Interesse an dem Kauf einer Immobilie, fürchten sich allerdings davor, dass im Jahre 2020 ein Immobiliencrash kommen könnte? Diese Angst können wir Ihnen nehmen! Sie können sich von einer Immobilienblase und dem daraus folgenden Crash schützen, wenn Sie die Immobilie und die Finanzierung vor einem Kauf penibel prüfen. Außerdem können Sie sich die aktuell günstigen Konditionen für viele Jahre sichern, wenn Sie die Länge der Zinsbindung des Kredits beachten. Mit einer Zinsfestschreibung von 15 Jahren oder mehr sind Sie auf der sicheren Seite.

Ist die Angst vor einem Immobiliencrash in Deutschland berechtigt?

Durch die niedrigen Bauzinsen – und die dadurch bedingten niedrigen Preise –, stieg die Nachfrage an Immobilien immens. Selbst Normalverdiener haben keine Probleme dabei, eine eigene Immobilie zu finanzieren. Über 7.

500 Euro pro Quadratmeter bezahlen die Immobilienkäufer in der bayerischen Metropole München, was die Stadt heutzutage zu der Teuersten in ganz Deutschland macht. Doch die Preise sind auch in anderen Ballungsräumen und Großstädten stark gestiegen: Die Berliner Quadratmeterpreise für Wohneigentum sind um 10,5 Prozent gestiegen.

Auch weitere Groß- und Mittelstädte bemerkten enorme Preissprünge. In ländlichen Regionen ist es anders: Hier liegen die Immobilienpreise deutlich unter den Preisen in Ballungsgebieten – Teilweise sinken sie sogar. In den letzten zwölf Monaten sanken die Immobilienpreise in Cuxhaven um minus acht Prozent und in Frankfurt (Oder) um minus 3,7 Prozent.

Doch in den Metropolen ist nicht mit einem Preisfall zu rechnen; hier sind eher weitere Preissteigerungen zu erwarten, welche vor allem durch die geringe Neubautätigkeit begründet werden.

Irgendwann werden die Immobilienwerte wieder sinken – Daran ist nichts zu bestreiten. Doch wenn Sie sich gut beraten lassen, einige, wichtige Faktoren berücksichtigen und Ihre Immobilie checken lassen, haben Sie noch lange die Möglichkeit, von Immobilieninvestments profitieren zu können.

Sie sollten sich besonders auf Hotspots abseits der Ballungsgebiete fokussieren – Diese lohnen sich besonders! Das Team von Jensen & Doering unterstützt Sie gerne dabei, das für Sie passende Objekt zu finden.

Wir stehen Ihnen rund um die Uhr zur Verfügung – Unserem fachkundigen Personal können Sie vertrauen!

Источник: https://jensen-und-doering.de/blog/einzelansicht/immobilien-im-jahr-2020-steht-der-bevoelkerung-eine-immobilienkrise-bevor

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