Was kosten Holzfenster?

Contents
  1. Fensteraustausch » Mit diesen Kosten ist zu rechnen
  2. Frage: Rechnet sich ein Fensteraustausch überhaupt finanziell – oder legt man bei den Kosten zu?
  3. Frage: Was kostet das Austauschen von Fenstern im Allgemeinen?
  4. Frage: Von welchen Faktoren hängen die Kosten für neue Fenster im Allgemeinen ab?
  5. Frage: Inwieweit spielt die Fenstergröße für den Preis eine Rolle?
  6. Frage: Welchen Einfluss hat dann das Rahmenmaterial auf den Preis der Fenster?
  7. Frage: Der Rahmen ist also für den Preis eindeutig stark maßgeblich – wie sieht es mit der Verglasung aus?
  8. Frage: Können auch noch andere Faktoren die Verglasung verteuern?
  9. Frage: Was kosten Lieferung und Einbau von Fenstern?
  10. Frage: Wann rechnet sich ein Fensteraustausch?
  11. Fenster Preise 2021 im Überblick
  12. Preise für Fassadenfenster
  13. Zur Wirtschaftlichkeit neuer Fenster
  14. Preise für die Fenstermontage aufgeschlüsselt
  15. Fördergelder für neue Fenster
  16. Was kosten Einbau & Montage von einem neuen Fenster?
  17. Montagekosten für Fenster
  18. Gesamtkosten für neue Fenster
  19. Förderung für Fenstereinbau in Anspruch nehmen
  20. Ausgiebiger Preisvergleich schützt vor zu hohen Fenster Kosten
  21. Fenster Kosten: Wie hoch sind sie?
  22. Das Wichtigste in Kürze
  23. Was können neue Fenster kosten?
  24. Faktoren, die sich auf die Fensterkosten auswirken
  25. Material des Rahmens
  26. Größe und Form
  27. Einbaukosten
  28. Einbruch- und Schallschutz
  29. Verglasung und Art
  30. Kosten für den Austausch alter Fenster
  31. Wann sollte man alte Fenster austauschen?
  32. Lohnen sich Fenster aus dem Ausland?
  33. Mögliche Kostenersparnisse durch neue Fenster
  34. Was Fenster mit zusätzlichen Rollläden kosten
  35. Fenster-Kosten zusammengefasst

Fensteraustausch » Mit diesen Kosten ist zu rechnen

Was kosten Holzfenster?

Bei alten Fenstern macht es häufig schon aus Energiespargründen Sinn, die Fenster auszutauschen. Welche Kosten Sie dabei erwarten und welche Kostenunterschiede es bei modernen Fenstern gibt, erklärt ausführlich der Kostencheck-Experte im Interview.

Frage: Rechnet sich ein Fensteraustausch überhaupt finanziell – oder legt man bei den Kosten zu?

Kostencheck-Experte: Das kommt ganz darauf an. In den meisten Fällen rechnet sich das Austauschen alter Fenster allein schon durch die möglichen Einsparungen bei den Heizkosten.

Wer 30 Jahre alte Fenster durch neue Energiesparfenster ersetzt, erspart sich Jahr für Jahr rund 10 % bis 15 % seiner Heizkosten. Damit bezahlen sich die neuen Fenster über einige Jahre hinweg gerechnet fast von selbst.

Fenster sind ganz wesentlich für die Energieverluste über die Gebäudehülle verantwortlich. Der Anteil an den Gesamtverlusten kann bis zu 25 % betragen. Wer hier also wirksam den Wärmeverlusten einen Riegel vorschiebt, spart in jedem Fall meist eine Menge Geld.

Umgekehrt ist es in anderen Fällen nicht immer wirtschaftlich, die Fenster auszutauschen, oft aber nötig. Beschädigte Fenster können zu Feuchteproblemen im Haus führen, wird die Außenfassade gedämmt, entstehen durch schadhafte oder mangelhafte Fenster oft Wärmebrücken.

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Neue Fenster bieten dann nicht nur mehr Wohnkomfort, sondern oft auch die Sicherheit vor nachfolgenden möglichen Schäden.

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Bei einem solchen „Ohnehin-Austausch“ sind die Kosten für die Fenster dann nicht der entscheidende Punkt, sondern vor allem die nötige bautechnische Verbesserung.

Frage: Was kostet das Austauschen von Fenstern im Allgemeinen?

500€ pro Fenster sind keine Seltenheit

Kostencheck-Experte: Das kann man pauschal auf keinen Fall sagen. Die Preise für neue Fenster können sehr unterschiedlich sein, dazu kommt auch, dass in jedem Haus eine unterschiedliche Zahl von Fenstern in oft unterschiedlichen Größen verbaut ist.

Grundsätzlich kann man aber als untere Preisgrenze von mindestens 500 EUR je Fenster bei einem Austausch ausgehen. Dabei ist das Standardmaß von 1,3 m x 1,3 m zugrunde gelegt. Größere Fenster kosten dann auch mehr, Fenster mit besonders hochwertiger Ausführung können inklusive aller Kosten auch leicht doppelt so teuer sein.

Insgesamt kommen bei einem Fensteraustausch also immer beträchtliche Kosten auf Sie zu, selbst wenn Hersteller oft mit sehr günstigen Ausgangspreisen locken. In der Praxis ist das dann oft kaum zu halten.

Hier ein kleines Kostenbeispiel aus der Praxis:

Wir lassen bei einem kleinen Einfamilienhaus 10 Fenster austauschen. Es handelt sich dabei um Doppelfenster im Maß 510 mm x 1.050 mm. Weil wir nicht so viel Geld ausgeben wollen, bestellen wir günstige Kunststofffenster, die aber dennoch einen hohen Wärmeschutz bieten. Auf Sonderausstattungen verzichten wir weitgehend und lassen nur ein Einbruchschutzpaket zusätzlich montieren.

Hierbei handelt es sich natürlich lediglich um beispielhafte Kosten in unserem speziellen Fall. Bei anderen Fenstermodellen und bei abweichenden örtlichen Gegebenheiten können die Kosten auch deutlich unterschiedlich liegen.

Unser Kostenbeispiel zeigt aber bereits deutlich, mit welchen Nebenkosten man insgesamt bei einem Fenstertausch rechnen muss. Der Fensterpreis allein stellt nur einen Bruchteil der Gesamtkosten dar – in unserem Fall rund die Hälfte. Für den Einbau der neuen und den Ausbau der alten Fenster muss man in vielen Fällen mindestens ebenso hohe Kosten mit einplanen.

Frage: Von welchen Faktoren hängen die Kosten für neue Fenster im Allgemeinen ab?

Kostencheck-Experte: Hier geht es zunächst einmal um die Kosten der Fenster selbst, die man betrachten muss. Sie hängen im Wesentlichen ab von

  • der Zahl der Fenster
  • der Fenstergröße
  • dem verwendeten Rahmenmaterial der Fenster
  • der verwendeten Verglasung
  • der technischen Ausführung der Fenster
  • der zusätzlichen Ausrüstung der Fenster (z. B. Schallschutzfenster, einbruchhemmende Ausrüstung aber auch fest montierte Insektenschutzgitter und Rollladen)

Daneben muss man die Kosten für den Einbau betrachten. Hier wird in den meisten Fällen nach Stunden gerechnet – die Kosten sind also stark abhängig vom Aufwand vor Ort.

Die Kosten in diesem Bereich setzen sich zusammen aus

  • Kosten für die Lieferung und den Einbau der Fenster
  • Kosten für das Ausbauen der alten Fenster
  • Kosten für die Entsorgung der alten Fenster
  • Anfahrtskosten und eventuell noch zusätzlich in Rechnung gestellte Kosten

Das kann von Betrieb zu Betrieb recht unterschiedliche Kosten verursachen, dazu kommt, dass der Einbauaufwand von Fenster zu Fenster auch recht unterschiedlich sein kann.

Frage: Inwieweit spielt die Fenstergröße für den Preis eine Rolle?

Kostencheck-Experte: Größere Fenster sind natürlich teurer. Allerdings ist es nicht so, dass doppelt so große Fenster dann auch gleich doppelt so teuer sind.

Wie sich die Größenunterschiede bei Fenstern auf den Preis auswirken, zeigt die nachstehende Tabelle:

Wir haben dabei völlig baugleiche Fenster in verschiedenen Größen miteinander verglichen. 1,3 m x 1,3 m gilt gewissermaßen als Standardmaß für Fenster – größere Fenstermaße sind dann häufig mit Aufpreisen versehen. Das hält sich aber – bezogen auf den Ausgangspreis – dann meist im Rahmen, wie man aus der Tabelle erkennen kann.

Frage: Welchen Einfluss hat dann das Rahmenmaterial auf den Preis der Fenster?

Holzfenster sind beliebt aber teuer

Kostencheck-Experte: Anders als die Fenstergröße ist der Einfluss des verwendeten Rahmenmaterials auf den Preis sehr groß.

Verwendet werden heute vor allem Kunststofffenster, Holzfenster und Aluminiumfenster, letztere allerdings eher selten. Eine wichtige Rolle spielen auch Holz-Aluminium-Fenster, die die Vorteile von beiden Materialien gewissermaßen in sich vereinen.

Betrachtet man das Preis-Leistungs-Verhältnis, dann sind die kostengünstigen Kunststofffenster mit Sicherheit der Gewinner. Sie sind robust und pflegeleicht und auch einigermaßen langlebig.

Holzfenster benötigen einen höheren und laufenden Pflegeaufwand, bei Aluminiumrahmen muss besonders auf die Dämmung geachtet werden, da sie von Natur aus nicht besonders gut wärmedämmend sind.

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Holz und Aluminium gelten als höherwertige Rahmenvarianten. Geht man von einem gewöhnlichen Kunststofffenster aus, kann man – bei ansonsten gleicher Ausführung – mit deutlichen Aufpreisen bei den anderen beiden Materialien konfrontiert sein.

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Die Mehrkosten basieren auf einem Vergleich von Fenstern in Standard-Größe (1,3 m x 1,3 m) und der jeweils einfachsten Rahmenausführung.

Für technisch besondere Ausführungen (sogenannte warme Kante, mehrkammerige Dämmsysteme, höherer Wärmeschutz des Rahmens) müssen bei Aluminiumfenstern und Holz-Alu-Varianten dann oft noch höhere Mehrkosten in Kauf genommen werden. Das gilt auch für besondere Designs und Ausführungen.

Bei Holzfenstern können höherwertige Holzarten (etwa Eukalyptus oder Mahagoni) noch deutlich höhere Mehrkosten gegenüber dem Kunststofffenster verursachen. Je nach verwendeter Holzart sind dann auch die Eigenschaften des Rahmens und der Pflegeaufwand für die Holzfenster unterschiedlich sein.

Man erkennt aus der Tabelle bereits deutlich, dass bei einem einfachen Standardfenster die Wahl eines Aluminiumrahmens den Preis gegenüber einem Kunststofffenster mehr als verdoppeln kann.

Ob dieser Mehrkostenaufwand die besseren Eigenschaften (noch höhere Lebensdauer, hoher Einbruchschutz und hohe Robustheit, Eleganz und Designvielfalt) beim Aluminiumfenster wert ist, muss jeder für sich beurteilen.

Frage: Der Rahmen ist also für den Preis eindeutig stark maßgeblich – wie sieht es mit der Verglasung aus?

Die Verglasung hat einen großen Einfluss auf den Preis

Kostencheck-Experte: Hier ist ebenfalls ein großer Einfluss auf den Preis der Fenster gegeben. Die Verglasung ist ja im Grunde das entscheidende Kriterium für ein Fenster.

Vielfach wird hier nur auf den U-Wert der Verglasung gesehen, den man aus verständlichen Gründen natürlich möglichst niedrig haben möchte, um möglichst viel Energie zu sparen.

Dieser U-Wert der Verglasung ist aber ohnehin nur eingeschränkt entscheidend, wichtiger ist der Gesamt-U-Wert des Fensters. Hierfür spielen der Rahmen und die Rahmenausführung eine nicht zu unterschätzende Rolle. Auch im Handel wird aber meist nur der U-Wert der Verglasung angegeben, da ein U-Wert von 0,6 oder 0,7 oft recht werbewirksam ist.

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Bei der Verglasung kann man weiterhin unterscheiden zwischen zweifacher und dreifacher Verglasung. Dreifach-Verglasung ist in der Regel um rund 15 % bis 20 % teurer, stellt aber auch den aktuellen Stand der Technik dar.

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Besonders energiesparende Fenster sind mit Edelgas im Scheibenzwischenraum befüllt und lassen damit kaum mehr Wärmeenergie nach draußen entweichen. Während man bei Zweifach-Verglasung meist U-Werte im Bereich von 1,1 erreichen kann, lassen sich durch moderne Dreiglas-Systeme U-Werte bis zu 0,4 realisieren. Unter 0,6 wird es aber meist empfindlich teurer.

Frage: Können auch noch andere Faktoren die Verglasung verteuern?

Kostencheck-Experte: Ja – sogar recht deutlich. Besserer Schallschutz, reflektierende Gläser, die als Sonnen- und Aufheizschutz fungieren oder spezielle Einbruchschutzverglasung können in diesem Bereich hohe Zusatzkosten verursachen.

In der nachstehenden Tabelle sind typische Aufpreise im Bereich der Verglasung einmal zusammengefasst:

Daneben können auch noch Sonderformen bei der Verglasung wie Selbstreinigungseffekt, Ornamentgläser oder Ähnliches weitere zusätzliche Kosten verursachen. Man kann dadurch den Preis von Fenstern also in ungeahnte Höhen treiben.

Frage: Was kosten Lieferung und Einbau von Fenstern?

Für den Ein- und Ausbau können Kosten von mehreren hundert Euro entstehen

Kostencheck-Experte: Hier wird beim Einbau meist nach zeitlichem Aufwand kalkuliert, oft gibt es aber auch vom Händler günstige Pauschalen für Lieferung und Einbau der Fenster.

Für gewöhnlich bewegen sich die Preise für den Einbau in einem Bereich von 100 EUR bis 350 EUR, das ist aber stark vom Anbieter abhängig.

Für Ausbau und Entsorgung Ihrer alten Fenster müssen Sie übrigens in der Regel zwischen 50 EUR und 100 EUR je Fenster rechnen.

Wenn Sie mehrere Fenster austauschen lassen, wird oft ein günstigerer Pauschalpreis vereinbart – bei großen Fensterzahlen ist der Preis pro Fenster dann also häufig niedriger.

Komplizierte Einbauanforderungen (etwa eine Fenstertür als Hebe-Schiebetür) können dann aber auch deutlich teurer sein.

Frage: Wann rechnet sich ein Fensteraustausch?

Kostencheck-Experte: Die möglichen energetischen Einsparungen kann man immer nur nach einer genauen Analyse vor Ort ermitteln.

Als groben Anhaltspunkt können Sie aber davon ausgehen, dass wenn der U-Wert der Fenster um 0,1 sinkt, sie etwa 1,2 Liter Heizöl oder rund 11,8 kWh Heizenergie einsparen können. Das ist allerdings nur ein sehr grober Anhaltspunkt.

Bei einem Tausch von 30 Jahre alten Fenstern lassen sich im Allgemeinen rund 10 % bis 15 % der Heizenergie sparen. Über den Daumen gepeilt lohnt sich das also meistens, um die Kosten für den Austausch auf kostengünstige Energiesparfenster innerhalb von 15 bis 20 Jahren zu amortisieren.

Wie gesagt ist das allerdings immer stark von der Situation im Einzelnen abhängig. Pauschal kann man das kaum angeben.

Источник: https://kostencheck.de/fenstertausch-kosten

Fenster Preise 2021 im Überblick

Was kosten Holzfenster?

Eine pauschale Antwort kann man guten Gewissens nicht geben. Dafür ist der Markt zu intransparent und es gibt nur wenige (kostenfreie) Studien über diesen Bereich. Trotzdem kann man einige Angaben über Fenster Preise machen, mit denen Sie zumindest Richtwerte in der Hand haben.

Eine sehr gute Quelle für Fenster Preise ist die Studie „Mehr Energie sparen mit neuen Fenstern“ vom Verband Fenster + Fassade und dem Bundesverband Flachglas (nachzulesen hier). Dort finden sich Durchschnittspreise für Fenster der Maße 1,3*1,3 Meter verschiedener Fenstermaterialien mit Dreifachverglasung (U-Wert zwischen 0,8 bis 1,1), einem g-Wert von 62% sowie Mehrwertsteuer und Montage inbegriffen. Dort kommt man zu folgenden Schlüssen:

Preise für Fassadenfenster

FenstermaterialFenster Preise 2014Fenster Preise 2021
Kunststoff465 €479 €
Holz608 €638 €
Holz-Aluminium759 €789 €
Aluminium926 €926 €

Andere, aber durchaus ähnliche Vergleichswerte finden sich im „Energieatlas“ des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU). Dort finden sich ähnliche Zahlen unter Zugrundelegung derselben Grundvoraussetzungen:

FenstermaterialFenster PreiseMontageMehrwertsteuerFenster Preis insgesamt
Kunststoff30012079,8499,8
Holz35012089,3559,3
Holz-Alu450120108,3678,3
Aluminium540120125,4785,4

(Preise für Dachfenster und Preise für Kellerfenster sind in Arbeit und erscheinen bald)

Nimmt man die Fenster Preise aus der ersten Tabelle, kommt man schnell auf erkleckliche Zahlen. Bei einem Fenstertausch von beispielsweise zehn alten Fenstern käme man bei Holzfenster schon auf Beträge von rund 6080 Euro, während es bei 20 Fenstern schon über 12.000 Euro wären.

Dazu kämen eventuell noch die Kosten für die Demontage der alten Fenster hinzu. Außerdem muss angemerkt werden, dass sich die Preise auf Fenster der Maße 1,3*1,3 Meter beziehen – viele Fenster weisen deutlich größere Abmessungen auf. Mit dementsprechend höheren Anschaffungskosten.

Angesichts dieser Fenster Preise stellt sich die Frage: rechnet sich das? Es kommt darauf an!

Zur Wirtschaftlichkeit neuer Fenster

Auch hier ist die weiter oben verlinkte Studie sehr hilfreich. Dort findet sich eine weitere Tabelle, die wir aber der Übersichtlichkeit halber lieber zusammenfassen. Dort werden Angaben in „Kosten pro eingesparter Kilowattstunde“ angegeben und eine Einschätzung zur Wirtschaftlichkeit abgegeben.

Die Ergebnisse lassen sich, unabhängig vom Rahmenmaterial, so zusammenfassen: besitzt man alte Fenster mit Einfachverglasung, lohnt sich ein Austausch auf jeden Fall. In der Vollkostenbetrachtung wird angegeben, dass die Kosten pro eingesparter Kilowattstunde je nach Material zwischen 0,034 und 0,068 pendeln.

Das ist in den meisten Fällen deutlich niedriger als die gegenwärtigen Energiebezugspreise.

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Auch beim Verbund- oder Kastenfenster sowie dem unbeschichteten Isolierglas steht man dem Fenstertausch positiv gegenüber, wenngleich die Kosten pro eingesparter Kilowattstunde Wärme sich hier schon im Bereich zwischen 0,08 und 0,11 Euro pro kWh bewegen.

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Wenn die Energiekosten weiter steigen – und das ist nicht allzu unwahrscheinlich – sollte man auch bei Verbund-/Kastenfenstern oder unbeschichtetem Isolierglas von Wirtschaftlichkeit ausgehen. Bei Doppelverglasung ist ein Tausch ohne besonderen Anlass eher nicht wirtschaftlich – außer, es kommen noch andere Faktoren hinzu.

Obige Berechnungen beruhen auf einem Fenstertausch ohne konkreten Anlass. Anders sieht die Sache aus, wenn man im Rahmen einer sogenannten „Ohnehin-Maßnahme“ die Fenster auswechselt. Als „Ohnehin-Maßnahme“ bezeichnet man hier einen Tausch, der „funktional bedingt“ ist.

Man tauscht also ein oder mehrere Fenster, die zum Beispiel kaputt sind und ihre Funktion nicht mehr erfüllen. Auch hier hat man einmal geprüft, wie hoch die Kosten pro eingesparter kWh ausfallen. Man ging in diesem Fall davon aus, dass Fenster bestehen, welche die Mindestanforderungen der EnEV erfüllen (hier: Doppelverglaste Fenster mit einem U-Wert von 1,3 W/m2K).

In diesem Fall lägen die Kosten / kWh bei 0,054 bis 0,059 bei durchschnittlichen Bezugspreisen von 0,070 € / kWh.

Preise für die Fenstermontage aufgeschlüsselt

Die Montagekosten sind im obigen Absatz pauschal mit ungefähr 120 Euro pro Fenster angegeben, um einen leichten Überblick zu verschaffen. Genauer aufgeschlüsselt stellen sich die Preise im Durchschnitt wie folgt dar – häufig geben Firmen die Fenster Preise nach Quadratmetern an. Andere Fachbetriebe bevorzugen Festpreise pro Fenster.

Montagearbeiten Montagekosten Kommentar
Arbeitsstunde40 bis 60 Eurocirca 1-4 Stunden pro Fenster
Nach laufendem Meter15 bis 25 Euro pro lfmPro Fenster (4 lfm) ab 60 bis 120 Euro
Abbau alter Fenster15 bis 30 Euro m2
Entsorgung alter Fenster15 bis 20 Euro m2 bzw. circa 120 – 150 Euro pro Tonne GewichtContainermiete um 80 Euro
Anfahrtstellenweise ab 50 KilometerIndividuell ~ 60 Euro pro Anfahrt, über 50km oft Aufschlag
Zusatzelemente15 bis 50 Euro pro FensterFensterbänke, Insektenschutz, Rolladenkasten, etc.

Führt eine Fachfirma die Fenstermontage durch, können Sie Einbaukosten steuerlich absetzen. Die Arbeitskosten der Handwerker können bis maximal 6.000 Euro zu 20% von der Steuerbemessungsgrundlage abgezogen werden – allerdings nur, wenn keine KfW-Fördermittel in Anspruch genommen werden.

Fördergelder für neue Fenster

Der bekannteste Geldgeber in Sachen Fensterförderung ist die KfW. Sie vergibt über über das Programm „Energieeffizient Sanieren“ Fördermittel für den Fenstertausch – entweder als Zuschuss (Programm 430) oder als Darlehen mit Tilgungszuschüssen (Programm 151/152).

Die höchsten Zuschüsse erlangt man, indem man infolge der Sanierungsarbeiten den Standard eines KfW-Effizienzhauses erreicht.

Das ist mit einem reinen Fenstertausch eher unwahrscheinlich und ergibt sich zumeist aus einer Kombination verschiedener Gewerke einer energetischen Sanierung (Fenstertausch inklusive neuen Heizsystems oder einer Fassadendämmung).

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Der Zuschuss kann sich jedoch auch bezahlt machen, wenn man nicht den Effizienzhausstandard erreicht: selbst in diesem Fall wird der Fenstertausch bei hinreichender Qualität mit bis zu 5.000 Euro bezuschusst:

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KfW EffizienzhausFenster Förderung
Einzelmaßnahme10% der Kosten, max. 5.000 € pro Wohneinheit
Denkmal10% der Kosten, max. 7.500 € pro Wohneinheit
Effizienzhaus 11510% der Kosten, max. 7.500 € pro Wohneinheit
Effizienzhaus 10012,5% der Kosten, max. 9.375 € pro Wohneinheit
Effizienzhaus 8515% der Kosten, max. 11.250 € pro Wohneinheit
Effizienzhaus 7020% der Kosten, max. 15.000 € pro Wohneinheit
Effizienzhaus 5525% der Kosten, max. 18,750 € pro Wohneinheit

Programm 151 ist eine interessante Alternative zum obigen Zuschussprogramm. In diesem Fall handelt es sich zwar um einen Kredit, allerdings sind die Beträge höher als die Zuschüsse aus dem Programm 430. Während sich letztere in einem Rahmen von 5.000 bis 18.375 Euro bewegten, sind die Gelder aus dem Programm „Energieeffizient Sanieren“ deutlich höher: 50.

000 bis 75.000 Euro pro Wohneinheit sind erhältlich. Bis zu 75.000 Euro gibt es, wenn KfW Effizienzhausstandard erreicht wird. Dann ist zusätzlich ein Tilgungszuschuss von 2,5 bis 17,5 % möglich, abhängig vom erreichten energetischen Standard. Bei einer Einzelmaßnahme, die diesen Standard nicht erreicht, erhält der Bauherr bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit.

Eine einfache Faustregel zur Ermittlung von Einsparungen lautet: eine Reduktion des U-Wertes um 0,1 reduziert den Energieverbrauch um ungefähr 1,2 Liter Heizöl (11,8 kWh).

Wie immer gilt: ohne eine Begutachtung durch einen Fachmann vor Ort lassen sich keine wirklich belastbaren Angaben machen. Hierzu kontaktieren Sie am besten einen Fachbetrieb für Fenster.

Sie informieren gerne über Fenster Preise und erstellen Ihnen Kostenvoranschläge und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen.

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Источник: http://www.fensterfinder.de/fenster-kaufen/fenster-preise

Was kosten Einbau & Montage von einem neuen Fenster?

Was kosten Holzfenster?

An den Kosten für einen fachgerechten Einbau sollte man nicht
sparen, Bild: VELUX Deutschland GmbHAngebote für den Einbau neuer Fenster werden meist als Pauschalpreis inklusive Materialkosten und Arbeitsleistung veranschlagt.

Dabei setzen sich die Gesamtkosten eines Fenstertausches zu ungefähr zwei Dritteln Materialkosten und einem Drittel Handwerkerleistung zusammen, zu der beispielsweise die Lieferung und Montage der Bauteile nach dem RAL Gütesiegel („RAL Montage“), dem Stand der Montagetechnik in Deutschland, gehört. Auf einen solchen Einbau besteht ein Anspruch, den Sie wahrnehmen sollten. Sind die Fenster nicht korrekt eingebaut, führt das zu energetischen Mehrkosten, der Einsparungseffekt modernerer Fenster entfällt und es könnte die Schimmelbildung in den Räumlichkeiten fördern .

Montagekosten für Fenster

Berechnungsmodell Montagekosten Anmerkungen
Arbeitsstunde Handwerker40 – 60 Euro1-4 Arbeitsstunden pro Fenster
Nach laufendem Meter15 – 25 Euro pro lfmPro Fenster (4lfm) also ab 60 – 120 Euro
Abbau alter Fenster15 – 30 Euro m2
Entsorgung alter Fenster15 – 20 Euro m2 bzw. auch circa 120 – 150 Euro pro Tonne GewichtContainermiete circa 80 Euro
Anfahrtskostentlw. ab 50 KilometerSehr individuell ~ 60 Euro pro Anfahrt, über 50km oft Aufschlag
Zusatzelemente15 – 50 Euro pro FensterFensterbänke, Insektenschutz, Rolladenkasten, etc.

Gesamtkosten für neue Fenster

Was kosten Fenster insgesamt? Die Fenster Kosten belaufen sich für Fenster mit der Maße von 1,3*1,3 Metern und Dreifachverglasung bei einem Uw-Wert von 1,3 W/(m2K) beispielhaft auf folgende Durchschnittswerte – bei größeren Fenstern müssen Sie natürlich von höheren Kosten ausgehen:

Fenstertyp Fenster Kosten incl. Montage
Kunststofffenster465 Euro
Aluminiumfenster926 Euro
Holzfenster608 Euro
Holz-Aluminiumfenster759 Euro
Durchschnitt690 Euro

Hier finden Sie Detailinformationen zu den Preisen neuer Fenster.

Förderung für Fenstereinbau in Anspruch nehmen

Die Kosten für neue Fenster lassen sich durch Fenster Förderung merklich senken. Die KfW bietet spezielle Programme für Zuschüsse oder zinsgünstige Kredite an. Hier müssen bestimme Werte für den Wärmedurchgangs­koeffizienten und die allgemeine Energieeffizienz nachgewiesen werden.

Ausgiebiger Preisvergleich schützt vor zu hohen Fenster Kosten

In Kostenvoranschlägen für neue Fenster sind Positionen und Bezeichnungen bei verschiedenen Fachbetrieben oft unterschiedlich vermerkt, so dass es nicht einfach ist, die Preise miteinander zu vergleichen. Für den Bauherren stellt dies eine zusätzliche Hürde dar, denn diese Kostenvoranschläge sollten genau verglichen werden. Besonderen Wert sollte auf die bereits angesprochene Montage nach RAL gelegt werden.

Dazu kommen lokale Unterschiede in den Kosten für das Einbauen: im städtischen Bereich sind die Fenster Kosten eher höher. Durchschnittlich lässt sich aber mit einem Stundensatz von 40 bis 60 Euro je Fenster rechnen.

Pro Fenster müssen 2 bis 4 Arbeitsstunden als Minimalsatz kalkuliert werden. Bei zehn Fenstern mit jeweils 3 Stunden Einbauzeit belaufen sich damit die durchschnittlichen reinen Einbau Kosten auf 1200 Euro.

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Die benötigte Stundendauer ist aber stark abhängig von den örtlichen Gegebenheiten und der Art des Fensters.

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Besser kein Selbstbau: Das Fenster zu erneuern und auszutauschen hat unter anderem das Ziel, Heizkosten einzusparen. Voraussetzung für gute Ergebnisse ist, dass beim Erneuern keine Fehler passieren. Es wäre eine schlechte Investition, wenn durch undichte Stellen trotz allem Energie entweicht.

Durch einen Selbsteinbau spart man zwar Kosten, das Einbauen und Austauschen erfordert aber genaue Kenntnisse, zum Beispiel im Bezug auf fachgerechte Abdichtung. Das dafür benötigte Material ist teils nur im Fachhandel erhältlich und bei geringer Abnahme oft teurer, als der Fachbetrieb es beziehen kann.

Das Erneuern und Austauschen dauert zudem beim Heimwerker in der Regel doppelt so lange wie bei einem versierten Handwerker.

Regionale Fenster Fachbetriebe für den Austausch suchen

Fensterbau Fachbetriebe vor Ort geben Auskunft über die Kosten für das Erneuern und Austauschen von Fenstern.

Gerade für größere Umbauprojekte gilt: Lassen Sie sich Referenzen und Bewertungen zeigen und vergleichen Sie die Kosten und Leistungen der einzelnen Handwerker.

Orientieren Sie sich vor einem Gespräch gerne an unserer Fenstercheckliste (auch als PDF-Download verfügbar). Dort finden Sie eine Kurzübersicht mit allen notwendigen Gesichtspunkten und können sich gut vorbereitet an einen Termin vor Ort wagen.

Häufige Fragen zum Thema Fenster Montage

Was bedeutet RAL Montage bei Fenstern?

Die RAL-gütegesicherte Fenstermontage bezeichnet die Fenstermontage durch geprüfte Fachbetriebe, die das RAL „Fenster oder Haustüren“-Gütesiegel tragen.

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Produktqualität & Fenstermontage werden eigen- und fremdüberwacht und sichern so die Qualität. Diese „RAL Montage“ entspricht aber auch den allgemein anerkannten Regeln der Technik.

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RAL ist ein Gütesiegel, das eine hochwertige Abdichtung der Fenster garantiert.

Was kostet die Montage neuer Fenster?

Der Stundensatz beträgt zwischen 40 und 60 Euro – pro Fenster sind 2 bis 4 Arbeitsstunden notwendig.

Was kosten neue Fenster?

Der Preis eines neuen Fensters (1,3m x 1,3m) liegt aktuell bei durchschnittlich 690 Euro. Kunststofffenster sind dabei deutlich günstiger.

Kann ich die Fenstermontage steuerlich absetzen?

Ja, die Arbeitskosten der Handwerker können bis maximal 6.000 Euro zu 20% von der Steuerbemessungsgrundlage abgezogen werden.

Gibt es eine Förderung für den Fensteraustausch?

Ja, es gibt Fördermöglichkeiten für den Fensteraustausch nach KfW 430 oder KfW 151.

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Источник: https://www.daemmen-und-sanieren.de/fenster/preise/kosten

Fenster Kosten: Wie hoch sind sie?

Was kosten Holzfenster?

Der Einbau neuer Fenster lohnt nicht allein dann, wenn die alte Verglasung defekt ist oder das Fenster nicht mehr schließt. Intakte aber alte, schlecht isolierte Fenster stellen eine Wärmedämmungslücke dar und verursachen so höhere Energiekosten.

Ist das der Fall, ist eine Erneuerung selbst intakter Fenster ökologisch sinnvoll und sogar finanziell lohnenswert. Welche Kosten dabei durch eine Fenstererneuerung entstehen, hängt in erster Linie vom Wärmedurchgangskoeffizient (dem U-Wert) der neuen Fenster ab.

Zusätzlich beeinflussen aber auch Sicherheitsextras und Einbaukosten den finanziellen Aufwand für neue Fenster.

Das Wichtigste in Kürze

  • Je geringer der U-Wert des Fensters, desto höher der Preis.

  • Ein geringerer U-Wert bedeutet mehr Energieeffizienz.

  • Die Lebensdauer eines Fensters beträgt etwa 30 Jahre.

  • Bei intakten, aber nicht energieeffizienten Fenstern lohnt ein früherer Austausch.

Was können neue Fenster kosten?

Fensterkosten hängen immer von mehreren Faktoren ab. So entscheiden unter anderem die gewählte Verglasung, Art und Größe des Fensters, der Rahmenwerkstoff sowie die Einbaukosten gemeinsam darüber, welcher Betrag für Anschaffung und Einbau neuer Fenster aufzuwenden ist.

Generell lässt sich sagen, dass die Kosten einer Dreifachverglasung rund 15 Prozent über denen für eine Doppelverglasung liegen.

Für die Verglasung sind dabei üblicherweise etwa 15 bis 70 Euro pro Quadratmeter zu veranschlagen.

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Zu den Kosten der Verglasung sind dann insbesondere die Kosten für den passenden Fensterrahmen; sowie die Kosten für den Einbau der neuen und die Entsorgung der alten Fenster zu addieren.

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Die beispielhaften Kosten für ein dreifach verglastes Wärmeschutzfenster mit Standardmaßen von 1,3m x 1,3m können etwa so aussehen:

  • Rahmen aus Kunststoff: 500 €

  • Rahmen aus Holz: 560 €

  • Rahmen aus Holz-Aluminium: 680 €

  • Rahmen aus Aluminium: 780 €

Zusätzlich dazu entstehen durch eventuell gewünschte Schall- und Einbruchschutzmaßnahmen zusätzliche Kosten.

Faktoren, die sich auf die Fensterkosten auswirken

Wie schon gesehen, hängen die Kosten neuer Fenster von mehreren Faktoren ab. Insbesondere das verwendete Rahmenmaterial, die Form und Größe des Fensters sowie die Ein- und Ausbaukosten bestimmen den endgültigen Preis.

Material des Rahmens

Abhängig davon, aus welchem Werkstoff der Fensterrahmen gefertigt ist, variieren die Kosten neuer Fenster. Fenster aus Kunststoff sind dabei preislich deutlich unter Aluminium- oder Holz-Aluminium-Fenstern angesiedelt. Das hängt insbesondere damit zusammen, dass Kunststofffenster aus leicht erzeugbaren oder recycelten Materialien herstellbar sind.

Aluminium-Fensterrahmen hingegen sind schwieriger herzustellen und bedürfen zum Erreichen einer guten Wärmedämmung außerdem spezieller Behandlungen. Preislich betrachtet in der Mitte zwischen Kunststoff- und Aluminiumfenstern liegen aus Holz hergestellte Fensterrahmen. Zu beachten ist jedoch, dass Holzfenster höhere Kosten für Nachbehandlung und laufende Pflege erzeugen.

Größe und Form

Auch Form und Größe des Fensters haben einen Einfluss auf seinen Preis. Allerdings stehen kleinere Abmessungen nicht zwingend für geringere Kosten.

Schließlich erfordern besonders kleine Abmessungen und Sondergrößen besonders präzises Arbeiten beim Einbau.

Extrem große oder bodentiefe Fenster hingegen bedeuten durch die Verwendung von mehr Material sowie ihr höheres Gewicht einen größeren Einbauaufwand.

Einbaukosten

Die Fenstermontage setzt besonders präzises Arbeiten voraus. Insbesondere kommt es dabei darauf an, dass die neuen Fenster absolut dicht sind. Werden sie nicht fachmännisch eingesetzt und weisen die erforderliche Dichte nicht auf, wird die gewünschte Energieeffizienz nicht erreicht.

Die Kosten eines fachmännischen Fenstereinbaues machen üblicherweise zwischen 35 und 50 Prozent der Gesamtkosten neuer Fenster aus. Um den Energieverbrauch in Innenräumen jedoch tatsächlich zu senken, ist es ratsam, auf die Fensterinstallation durch einen Fachmann nicht zu verzichten.

Einbruch- und Schallschutz

Soll es Einbrechern besonders schwer gemacht werden, neu eingebaute Fenster aufzuhebeln, und soll die Verglasung zusätzlich vor Außenlärm schützen, wirkt sich das ebenfalls auf die Fenster Kosten aus.

Was den Einbruchschutz anbelangt, machen bereits kleinere Änderungen, wie beispielsweise eine Pilzkopfzapfen- anstatt einer herkömmlichen Zapfenverriegelung einen großen Unterschied. Wer sich noch mehr Sicherheit wünscht, investiert außerdem in abschließbare Fenstergriffe oder eine besonders bruchsichere Sicherheitsverglasung.

Weitere Zusatzkosten ergeben sich bei der Wahl einer speziellen Schallschutzverglasung. Obwohl hierdurch die Kosten der Fenstererneuerung weiter ansteigen, ist mehr Schallschutz gerade bei viel Außenlärm empfehlenswert. Insbesondere die Schlafqualität wird durch den zusätzlichen Lärmschutz deutlich verbessert und so die Lebensqualität insgesamt gesteigert.

Verglasung und Art

Zusätzlich zu den bereits genannten Faktoren beeinflussen auch Fensterart, Verglasung und Aufteilung des Fensters den Kostenumfang.

So kann für ein WC-Fenster beispielsweise eine einfacher Kipp-Beschlag ausreichen, zusätzlich ist aber auch eine blickdichte Verglasung erforderlich.

Während für ein Kellerfenster die meist standardmäßig verwendete Doppelverglasung ausreicht, ist bei einem Dachfenster oft mehr Wärmeschutz gefragt. Auch diese Faktoren beeinflussen die Fenster Kosten.

Kosten für den Austausch alter Fenster

Üblicherweise sind Demontage- und Entsorgungskosten für alte Fenster bereits im Preis neuer Fenster inbegriffen. Sollte das einmal nicht der Fall sein, sind für die Demontage eines alten Fensters je nach Größe Kosten von bis zu 35 Euro und für die Entsorgung bis zu 70 Euro einzukalkulieren.

Wann sollte man alte Fenster austauschen?

Wann alte Fenster auszutauschen sind, hängt entscheidend von ihrem U-Wert ab. Der U-Wert eines Fensters beschreibt den sogenannten Wärmedurchgangskoeffizient und gibt Aufschluss darüber, wie viel oder wenig Energie – vereinfacht ausgedrückt – durch das Fenster verloren geht. Je niedriger der Wert ist, desto „energiesparender“ das Fenster.

Sind Fenster etwa 20 Jahre alt, weisen sie regelmäßig einen U-Wert von bis zu 1,7 W/(m²·K) auf. Das entspricht heutigen Standards nicht und macht einen Austausch sinnvoll. Nach heutigen Standards sollte der Wert nämlich nicht über 1,0 W/(m²·K) liegen.

Lohnen sich Fenster aus dem Ausland?

Ausländische Anbieter – insbesondere Anbieter aus Polen – bieten Fenster an, die qualitativ den in Deutschland hergestellten in nichts nachstehen.

Die niedrigeren Preise hängen dabei nämlich nicht mit mangelnder Qualität, sondern mit den geringeren Herstellungs- und Lohnkosten im Ausland zusammen. Es ist jedoch zu beachten, dass hohe Transportkosten eine eventuelle Ersparnis oft beseitigen.

Etwas anderes gilt aber dann, wenn es um die Anschaffung größere Mengen (ab etwa 10 Fenster) geht. Dann lohnt sich das Geschäft auch trotz der höheren Transportkosten.

Mögliche Kostenersparnisse durch neue Fenster

Um zu ermitteln, ob bzw. ab wann die Anschaffung neuer Fenster finanziell lohnend ist, müssen Kosten und Ersparnisse miteinander verglichen werden. Hierzu ein Beispiel:

Waren in einem Haus bisher beispielsweise alte Kunststofffenster mit einem U-Wert von 2,8 W/(m²·K) und den Maßen 1,3m x 1,3m verbaut, gingen über jedes Fenster etwa 500 kWh Energie jährlich verloren. Werden die alten Fenster nun gegen Kunststofffenster mit Dreifachverglasung und dem U-Wert von 0,95 W/(m²·K) ausgetauscht, gehen pro Jahr nur noch 170 kWh an Energie verloren.

Geht man von einem Energiepreis von 8,5 Cent pro kWh aus, erzeugte das alte Fenster Energiekosten von etwa 40 Euro jährlich. Das neue Fenster hingegen produziert Kosten von nur noch rund 14,50 Euro. Somit ergibt sich eine Ersparnis von 25 Euro jährlich.

Betrachtet man nun die Anschaffungskosten des neuen Fensters von etwa 500 Euro, hat sich sein Kauf und Einbau nach 20 Jahren amortisiert. Bedenkt man jedoch außerdem den stetigen Anstieg der Heizkosten, ist damit zu rechnen, dass sich der Austausch schon zu einem früheren Zeitpunkt amortisiert haben wird.

Was Fenster mit zusätzlichen Rollläden kosten

Bei einem modernen Fenster mit Standardmaß (1,3 m x 1,3 m) ist mit einem Anschaffungspreis zwischen 400 und 500 Euro zu rechnen. Der Preis für ein Fenster mit Rollladen liegt, da der Rollladen als Sonderausstattung gilt, darüber.

Je nach Form ist dabei mit Zusatzkosten ab etwa 250 Euro (einfacher Vorbau-Rollladen) pro Fenster zu rechnen.

Für ein modernes Fenster mit Rollladen-System sind in einer einfachen Ausführung also Kosten ab 750 Euro pro Fenster (exklusive Einbaukosten) zu erwarten.

Fenster-Kosten zusammengefasst

Anschaffung und Einbau neuer Fenster sind kostenintensiv. Meist ist dabei mit Kosten von etwa 500 Euro für ein modernes und energieeffizientes Standard-Fenster zu rechnen. Bedenkt man jedoch die stetig steigenden Energiekosten, wird klar, dass sich die Investition in neue Energiespar-Fenster oft schon nach relativ kurzer Zeit rechnet.

Источник: https://www.finanzcheck.de/finanzierung/fenster-kosten/

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