Was kostet ein Haus? Alle Hausbau-Kosten im Überblick

Was kostet ein Haus? Hausbau-Kosten im Überblick

Was kostet ein Haus? Alle Hausbau-Kosten im Überblick

Je nachdem, für welche Art von Haus Sie sich entscheiden, erhöhen sich die Kosten für den Hausbau. Generell gilt der Grundsatz: Jeder bauliche Extrawunsch treibt den Preis in die Höhe. Aber auch die Größe und die Lage der Immobilie beeinflussen, wie viel Sie am Ende schließlich zahlen müssen. Folgende Faktoren wirken sich auf die Kosten aus:

  • Lage des Grundstücks: Liegt das Grundstück am Ortsrand oder im Zentrum? 
  • Größe des Hauses: Wie viele Quadratmeter soll Ihr Eigenheim haben?
  • Haustyp: Handelt es sich um ein Fertighaus oder ein Massivhaus?
  • Baumaterial: Bevorzugen Sie eine hohe, mittlere oder einfache Qualität?
  • Energieeffizienz: Welche Heizung wollen Sie installieren?
  • Türen und Fenster: Welche Anzahl an Türen und Fenstern ist geplant?
  • Keller: Ist ein Keller gewünscht oder nicht?
  • Außenbereich: Wünschen Sie einen Garten und wie wollen Sie ihn gestalten?
  • Innenausstattung: Bevorzugen Sie eine Basis- oder Luxus-Einrichtung?

Lage und Größe des zukünftigen Gebäudes wirken sich auf die Kosten für den Hausbau aus.

Wie hoch sind die Grundstückskosten?

Der erste Schritt auf dem Weg zu Ihrem Traumhaus ist der Erwerb eines passenden Grundstücks. Je nachdem, für welche Größe und Lage Sie sich entscheiden, können sich ganz unterschiedliche Grundstückspreise ergeben.

Sie sollten im Vorfeld auf jeden Fall auf die maximale Bebauungsfläche achten. Für ein kleines Grundstückmit weniger als 300 Quadratmetern liegt der durchschnittliche Preis bei 300 Euro pro Quadratmeter.

Für ein Einfamilienhaus sollten Sie aber besser mit 700 bis 800 Quadratmetern planen. Bei dieser Größe liegt der durchschnittliche Preis mit 116 Euro pro Quadratmeter sogar niedriger.

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In beliebten Großstädten liegen die Kosten deutlich höher. In München sind beispielsweise für ein 700 bis 800 Quadratmeter großes Grundstück Preise von durchschnittlich 916 Euro pro Quadratmeter üblich. 

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  Grunderwerbssteuer

Wie beeinflussen Haustyp und Bauweise den Preis?

Das spätere Aussehen und die Bauweise Ihres Hauses wirken sich maßgeblich auf den Preis aus. Dabei bestimmt vor allem der Haustyp bzw. die Anzahl der Etagen und die Form des Gebäudes, wie viel Sie zahlen müssen.

 Ein kleiner, ebenerdiger Bungalow ist in der Regel günstiger als ein zwei- oder dreistöckiges Einfamilienhaus.

 Entscheiden Sie sich für einen besonders verwinkelten Grundriss oder architektonische Sonderwünsche beim Dach, wie zum Beispiel einen Erker oder Gauben, erhöhen sich ebenfalls die Kosten.

Ein einfaches Fertighaus ist die preisgünstige Alternative zum Massivhaus. Ganz grob gesagt, finden Sie bei Bauträgern und Architekten Häuser in verschiedenen Preisklassen, von 125.000 bis 500.000 Euro und mehr.

Wie wirken sich Baumaterialien und Energieeffizienz auf den Preis aus?

Welche Qualität Sie bei den Baumaterialien wählen, kann auch die Folgekosten stark beeinflussen.

Passen Sie auf, dass Sie nicht am falschen Ende sparen! Entscheiden Sie sich zum Beispiel für eine gut gedämmte Fassade, die ein gesundes Raumklima und eine optimale Luftzirkulation ermöglicht, vermeiden Sie Schimmelbildung und Feuchtigkeitsschäden.

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Gleiches gilt für die Verglasung der Fenster: Eine Dreifachverglasung kostet zunächst zwar bis zu 200 Euro mehr pro Fenster, am Ende sparen Sie aber auch Heizkosten, weil Ihr Haus besser isoliert ist.

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Apropos Heizkosten: Für ein Heizungssystem müssen Sie ebenfalls Budget einplanen. Je nachdem, für welchen Energieträger Sie sich entscheiden, werden 7.000 bis 30.000 Euro fällig.

Was müssen Sie beim Innenausbau bedenken?

Beim Innenausbau entscheidet Ihr persönlicher Geschmack über den Preis. Welche Einrichtung bevorzugen Sie? Träumen Sie von einer luxuriösen Küche mit Kochinsel, die mehr als 15.

000 Euro kosten darf, oder reicht Ihnen eine Basisausstattung, ohne Extras? Je nachdem für welchen Bodenbelag, welche Wandgestaltung, Beleuchtung und Sanitäreinrichtung Sie sich jeweils entscheiden, variieren die Preise für den Innenausbau stark. Informieren Sie sich deshalb im Vorfeld und planen Sie genügend Budget für Ihre Wünsche ein.

Was kostet der Ausbau der Außenanlage?

Holz- oder Metallzaun, Rollrasen oder Grassaat, Zuchtrose oder Rhododendron: Bei der Gestaltung des Gartens haben Sie ein großes Einsparpotenzial, wenn Sie sich entscheiden, die Preise zu vergleichen und möglichst viel selbst zu gestalten, statt einen Gartenarchitekten zu engagieren. Selbst wenn Sie den Garten erst einmal ein paar Monate warten lassen wollen: Es kann nötig sein, dass Sie den Weg zur Haustür pflasten oder die Einfahrt betonieren müssen. Für die Gestaltung Ihres Gartens inkl. Einfahrt können schnell 10.000 Euro und mehr zusammenkommen. Wünschen Sie eine Terrasse, einen Carport oder eine Garage? Auch hierfür sollten Sie Budget bereithalten. Eine einfache Stahlfertigteilgarage kostet Sie, inklusive Fundament und Montage, circa 3.500 bis 4.500 Euro.

Für eine gepflegte Außenanlage müssen Sie ebenfalls Kosten einplanen.

Welche Baunebenkosten müssen Sie einkalkulieren?

Die Nebenkosten beim Hausbau werden oft unterschätzt. Dabei machen sie bis zu 20 Prozent der Gesamtkosten vom Grundstückskauf und Hausbau aus.

Davon entfallen zum Beispiel je nach Lage und Bundesland etwa 3,5 bis 7 Prozent auf Maklergebühren und circa 0,7 Prozent auf die Baugenehmigung.

Die Erschließungskosten von Wasser, Strom, Gas sowie Internet und Telefon liegen ungefähr zwischen 4.000 und 10.000 Euro.

Phase Posten und Preise*
Grundstückskauf
  • Maklergebühren: ca. 3,5 – 7 Prozent
  • Grunderwerbssteuer: ca. 3,5 – 6,5 Prozent
  • Notarkosten mit Grundbucheintrag:  ca. 1,5 – 2 Prozent
Bauvorbereitung
  • Baugenehmigung: ca. 800 Euro
  • Bauvertragsprüfung: ca. 250 Euro
  • Prüfstatiker: ca. 1.000 – 3.000 Euro
  • Vermessungen: ca. 2.000 – 3.000 Euro
  • Bodengutachten: ca. 500 – 1.000 Euro
  • Baustraße: ca. 200 – 1.000 Euro
  • Erschließungskosten: ca. 5.000 – 10.000 Euro
  • Abriss von Altbauten: individuell
Bau
  • Baugutachten: ca. 400 Euro
  • Baubegleitung: ca. 2.500 – 4.000 Euro
  • Versicherungen: ca. 300 – 1.000 Euro
  • Bauzeitzinsen: individuell
Nach der Fertigstellung
  • Innenausbau: individuell
  • Außenanlagen: individuell

* Angaben sind Richtwerte zur Orientierung; Prozentangaben beziehen sich auf den Preis des Hauses

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Источник: https://www.aroundhome.de/haus-bauen/kosten/

Was kostet ein Haus? Diese Kosten kommen beim Hausbau auf Sie zu!

Was kostet ein Haus? Alle Hausbau-Kosten im Überblick

Die Frage nach präzisen Hausbaukosten ist nur schwer zu beantworten. Im bundesweiten Durchschnitt kommen für ein Massivhaus Hausbaukosten von rund 370.000 € auf Sie zu. Das gilt bei einer Grundstücksfläche von 850 qm, mit einer Wohnfläche von 150 qm.

 Durchschnittswert
Grundstücksfläche850 qm
Wohnfläche150 qm
Grundstücks- und Hausbaukosten370.000 €

Allerdings sind das nur durchschnittliche Richtwerte, von denen der reale Immobilienpreis sehr stark abweichen kann. Was ein Haus wirklich kostet, hängt von vielen Faktoren ab, z.B.

  • von der Lage des Grundstücks,
  • von der Qualität der Baumaterialien,
  • von der Ausstattung der Inneneinrichtung und
  • von der Größe des Gebäudes.

Ein Haus wird deutlich teurer, wenn es zum Beispiel eine exklusive Innenausstattung aufweist. Es kann aber auch kostengünstiger sein, wenn das Baugrundstück in einer ländlichen Region mit geringen Quadratmeterpreisen liegt.

Welche typischen Kosten entstehen beim Hausbau?

Um die Hausbaukosten für Ihr Bauvorhaben besser abschätzen zu können, hilft ein Blick auf die unterschiedlichen Bauabschnitte und die damit verbundenen Ausgaben.

Von der Suche des passenden Grundstücks über die Fertigstellung des Gebäudes bis zum Einzug handelt es sich um völlig unterschiedliche Phasen Ihres Bauprojektes.

Dementsprechend sind vielfältige bautechnische und handwerkliche Arbeiten notwendig, die jeweils einen Kostenfaktor darstellen.

Die folgende Tabelle zeigt Ihnen, welche Kosten pro Bauabschnitt beim Hausbau anfallen. Dabei erkennen Sie deutlich, dass zum Beispiel beim Rohbau und beim Innenausbau eine große Spanne bei den Kosten besteht. 

Bauabschnitt:KostenfaktorDurchschnittliche Hausbaukosten
GrundstückskaufSuche, Auswahl, Kauf125.800 €
Einrichten der BaustelleGründungskosten (Erdarbeiten, Zufahrtswege)2 % der Gesamtkosten
RohbauBodenplatte, Kellerbau, Wände, Innenwände, Innenputz, Geschossdecken, Dach, Fassadengestaltung507 €/qm im Durchschnitt
InnenausbauSanitäreinrichtung, Technische Ausstattung, Elektrik, Heizung, Heizkörper, Türen, Fliesen, Treppe, Bodenbeläge400 – 800 €/qm im Durchschnitt
AußenanlagenGartenanlage, Terrasse, Garage, Einfahrt10.000 – 30.000 €

Die Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über die durchschnittlchen Hausbaukosten, die Sie erwarten können. Im Folgenden zeigen wir Ihnen aus welchen Faktoren sich die Kosten im Einzelnen zusammensetzen.

Das Grundstück macht mit rund 40 % einen großen Teil der Hausbaukosten aus. Bei einer Grundstücksgröße von 850 qm müssen Sie als Bauherr durchschnittlich rund 125.800 € ausgeben.

Als Grundlage dieser Berechnung dient ein Quadratmeterpreis von 148 €, den das Statistische Bundeamt als Bundesdurchschnitt für Bauland angibt. Doch gerade die Quadratmeterpreise sind je nach Bundesland und nach der Lage des Grundstücks sehr unterschiedlich.

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In Großstädten wie München oder Berlin sind Preise von mehr als 1.000 € pro qm möglich, während in ländlichen Regionen Bauland günstiger zu bekommen ist.

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Einen Anhaltspunkt zum möglichen Wert des Grundstücks bietet der Bodenrichtwert, der als Hilfsmittel bei der Wertermittlung von unbebautem Boden genutzt werden kann. Der Bodenrichtwert ist in jedem Bundesland unterschiedlich hoch. Er wird von einem Gutachterausschuss des Bundeslandes regelmäßig neu ermittelt und veröffentlicht.

Bauabschnitt:DurchschnittsgrößeDurchschnittliche Kosten
Grundstück850 qm, 148 €/qm125.800 €

Bei der Planung eines Bauvorhabens sollten Sie unbedingt an die Kosten für das Einrichten der Baustelle denken. Immerhin können hier rund 2 % der Gesamtkosten entstehen. Das sind im Schnitt 6.400 €.

Je nach der Lage des Grundstücks und den dortigen Bedingungen sind unterschiedliche Arbeiten notwendig. Eventuell müssen erst Zufahrtswege angelegt werden oder es sind Erdarbeiten fällig.

Vielleicht müssen Bäume entfernt werden oder es entstehen Ladekosten für Geräte oder spezielle Fahrzeuge.

Bauabschnitt:Anfallende ArbeitenDurchschnittliche Hausbaukosten
Einrichten der BaustelleGründungskosten (Erdarbeiten, Zufahrtswege)2 % der Gesamtkosten

Zum Rohbau eines Hauses gehören alle Bauarbeiten zur Erstellung des Fundamentes, der Außenwände, der tragenden Wände und des Daches. In Deutschland werden im Schnitt 507 €/qm für das Errichten des Rohbaus ausgegeben.

Anfallende Arbeiten beim Hausbau:Preise pro Quadratmeter
Fundament70 – 100 €
Außenwände100 – 150 €
Zwischendecken120 – 150 €
Fassade120 – 150 €
Treppen400 – 800 €

Nachdem der Rohbau fertig gestellt ist, kann der Innenausbau beginnen. Hier fallen durchschnittlich Kosten von 400 – 800 €/qm an. Beim Innenausbau sind viele verschiedene Gewerke im Einsatz. In der folgenden Kostenaufstellung zum Hausbau wird, wie in diesem Bereich üblich, zwischen Arbeitskosten und Materialkosten unterschieden.

Maßnahmen:ArbeitskostenMaterialkosten
Heizungsinstallation5.000 – 15.000 €Festpreis
Sanitäreinrichtung30 – 70 €/Stunde3.000 €
Elektro50 – 100 €/Stunde4.000 – 5.000 €
Estrich5 – 25 €/Stunde5 – 25 €/qm
Bodenbeläge10 – 40 €/Stunde10 – 80 €/qm
Fenstereinbau300 €/Stunde40 – 60 €/qm
Türeinbau30 – 40 €/Stunde50 – 1.200 €/Tür
Rollläden50 €/Stunde15 €/qm
Fliesen30 – 60 €/Stunde14 €/qm
Malen, Tapezieren30 – 40 €/Stundeab 1 €/qm

Die Wünsche bei der Gestaltung der Außenanlagen sind in der Regel sehr verschieden. Je nach Größe des Gartens und den baulichen Gegebenheiten, werden Grundstücke vom Bauherren komplett unterschiedlich gestaltet.

Daher fallen die Baukosten bei jedem Einfamilienhaus unterschiedlich aus. Sie müssen aber mit einer Summe von mindestens 10.000 € rechnen.

Von folgenden durchschnittlichen Kosten bei der Gestaltung der Außenanlagen können Sie ausgehen.

Maßnahme:Kosten
Garage4.000 – 20.000 €
Carport300 – 8.000 €
Einfahrt50 €/qm
Terrasse60 – 250 €/qm
Rasen10 – 25 €/qm
Hecke2 – 30 €/qm
Teich500 – 5.000 €

Diese weiteren Nebenkosten kommen beim Hausbau auf Sie zu

Der Bau des neuen Gebäudes steht natürlich im Mittelpunkt des Bauprojektes. Es entstehen dabei aber auch noch zusätzliche Baunebenkosten. Diese können 15 – 20 % der Gesamtkosten ausmachen. Das sind immerhin zwischen 50.000 und 70.

000 € zusätzlich zu den eigentlichen Baukosten.

Zu diesen einmaligen Nebenkosten zählen unter anderem die Grunderwerbsteuer, der Eintrag ins Grundbuch, Ausgaben für ein Bodengutachten, Gebühren für die Baugenehmigung und verschiedene Versicherungen.

Die Baufinanzierung muss zu den Hausbaukosten passen

Planen Sie ein Haus zu bauen, dann ist die passende Baufinanzierung von entscheidender Bedeutung. In den meisten Fällen setzt sich die Finanzierung eines Bauvorhabens aus Eigenkapital plus Fremdkapital zusammen. Je höher das Eigenkapital ist, desto geringer fällt das benötigte Baudarlehen aus.

Egal, ob es um die Kosten für ein Fertighaus oder für ein Massivhaus geht, nehmen Sie sich ausreichend Zeit, um alle Finanzierungsangebote genau unter die Lupe zu nehmen. Hilfreich ist dabei unser Baufinanzierungsrechner, mit dem Sie ermitteln können, welche Kosten auf Sie zukommen und welche Raten zu Ihrem Budget passen.

Übrigens ist auch eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital möglich. 

6 Spar-Tipps für einen günstigen Hausbau: So können Sie die Kosten mindern

Viele Menschen haben den Wunsch nach einem Eigenheim, müssen aber gleichzeitig mit einem begrenzten Budget auskommen. Wir haben für Sie 6 Spar-Tipps, wie Sie sich Ihren Traum von den eigenen vier Wänden auch mit einem kleinen Budget erfüllen können:

  1. Ein Fertighaus ist meist günstiger als ein Massivhaus. Wenn die Frage lautet: „Was kostet ein Fertighaus?“, wird die Antwort oft lauten: „Weniger als ein Massivhaus“. Die Kosten für ein Fertighaus beginnen bei unter 150.000 €.
  2. Überlegen Sie, ob Sie einen Keller benötigen. Wenn Sie auf einen Keller verzichten, können Sie 30.000 bis 40.000 € sparen. Allerdings brauchen Sie dann eine Bodenplatte für das Gebäude, die um 15.000 € kostet.
  3. Versuchen Sie so viel wie möglich in Eigenleistung zu bauen, wenn Sie handwerklich dazu in der Lage sind. Das reduziert die Baukosten für Ihr Einfamilienhaus. Handwerkerrechnungen können ihr Budget enorm belasten. Wenn Sie handwerklich geschickt sind, können Sie alleine durch Eigenarbeit 10.000 bis 30.000 € sparen.
  4. Verschieben Sie den Bau einer Garage oder den Dachausbau auf später. Wenn zum Beispiel der Dachausbau nicht sofort geschehen muss, können Sie gut 20.000 bis 30.000 € erst einmal sparen.
  5. Sparen Sie bei der Ausstattung im Bad und in der Küche. Natürlich ist es verlockend, im Sanitärbereich oder für die Küche die schönsten Modelle für das neue Haus zu kaufen. Wer sich aber eine exklusive Küche für 30.000 € nicht leisten kann oder möchte, ist vielleicht auch mit einer Variante für 5.000 € zufrieden.
  6. Verlegen Sie die Gartengestaltung ins nächste Jahr oder planen Sie dabei gleich über mehrere Jahre. Mit einer mehrjährigen Gartenplanung verschieben Sie auch die anfallen Kosten für Erdarbeiten, Pflanzen und Teich nach hinten. 

Wie Sie mit den Kosten beim Hausbau Steuern sparen

Einsparpotenzial gibt es für Bauherren auch bei der Steuererklärung. Wer sich bereits vor Baubeginn darüber Gedanken macht, der kann eine ganze Menge sparen. Wir zeigen Ihnen hier einige Möglichkeiten zum Steuern sparen:

  • Die Grunderwerbsteuer kann reduziert werden, wenn der Grundstückskauf und der Hausbau mit separaten Verträgen umgesetzt werden. Wird das Projekt gemeinsam umgesetzt, steigt die Grunderwerbsteuer, weil der Gesamtwert der Immobilie und damit die Bemessungsgrundlage höher sind.
  • Ein Teil der Maklergebühren kann steuerlich geltend gemacht werden, um die Kosten beim Hausbau zu verringern. Aber nur, wenn der Makler bei der Finanzierung des Grundstücks behilflich ist. Dann ist dieser Anteil seiner Leistung als Werbungskosten abzugsfähig. Für die reine Vermittlungstätigkeit des Grundstücks gilt das nicht.
  • Handwerkerdienste können von der Steuer abgesetzt werden. Aber nur, wenn Sie das Haus bereits bezogen haben. Wenn Sie also erst einziehen und danach das Dachgeschoss ausbauen lassen, können Sie einen Teil der Handwerkerarbeiten von der Steuer absetzen. Das ist bis zu 1.200 € im Jahr möglich.
  • Planen Sie ein Arbeitszimmer (aber nur, wenn es wirklich so genutzt wird) gleich mit ein. Sie können dann bis zu 1.250 € pro Jahr an Werbungskosten geltend machen.Klären Sie am besten mit Ihrem Steuerberater, welche Möglichkeiten zum Steuer sparen für Sie bestehen.

Engagieren Sie einen Architekten. Viele Bauherren verzichten auf den Einsatz eines Architekten, weil sie dessen Honorar in Höhe von rund 10 % der Baukosten sparen wollen. Aber gerade bei aufwändigeren Bauprojekten kann ein Architekt durch seine Erfahrung und seinen Überblick für einen reibungslosen Ablauf sorgen und helfen, die Hausbaukosten zu senken.

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Ist das aktuelle Zinsniveau günstig? Und wie viel Haus kann ich mir wirklich leisten? Mit unseren Baufinanzierungsrechnern ermitteln Sie schnell und einfach alle anfallenden Kosten. 

Baufinanzierungsrechner

Wer sein Haus günstig bauen will, der sollte die wichtigsten Kostenfaktoren beim Hausbau kennen. Wir beschreiben die Kostentreiber und geben Tipps, wie Sie beim Hausbau sparen können.

Haus günstig bauen

Sie wohnen noch zur Miete, träumen aber von einem Eigenheim? Wir zeigen Ihnen die Vor- und Nachteile von Mieten oder Kaufen und verraten, wann sich der Hauskauf für Sie wirklich lohnt!

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Источник: https://www.vergleich.de/hausbaukosten.html

Baunebenkosten: Diese Kosten fallen beim Hausbau an (Liste)

Was kostet ein Haus? Alle Hausbau-Kosten im Überblick

Schon vor der eigentlichen Bauphase entstehen Nebenkosten, die einberechnet werden müssen. Hierzu zählen Kosten für die Finanzierungsberatung, Maklerkosten, Grunderwerbssteuer.

Darüber hinaus müssen Hausbauer Anschlüsse an das Strom- und Wassernetz bezahlen oder mit Zusatzkosten für weitere Bodenarbeiten rechnen. Um die Bauarbeiten abzusichern, werden zudem Kosten für entsprechende Versicherungen fällig.

Wer keine Übersicht über mögliche Nebenkosten aufstellt, hat schnell Sorgen, dass die Nebenkosten ein unkalkulierbares Risiko bei der Baufinanzierung werden.

Bis zu 20 Prozent Nebenkosten beim Hausbau

Und mit ihrer Angst liegen Verbraucher nicht ganz falsch, denn die Höhe der Baukosten kann je nach Umfang bis zu 20 Prozent des Kaufpreises betragen. Bei einem Kaufpreis von 300.000 Euro ist somit immer mit Nebenkosten von bis zu 60.

000 Euro zu rechnen. Wer den Hausbau jedoch richtig plant und richtig rechnet, kann schon vor dem Baubeginn realistisch aufstellen, welche Kosten auf ihn zukommen. Dadurch lässt sich das Risiko unkalkulierbarer Zusatzkosten deutlich reduzieren.

Baunebenkosten während des gesamten Hausbaus

Ein Hausbau ist mit verschiedenen Nebenkosten verbunden, die vom Bauherrn getragen werden müssen.

Sie verteilen sich auf Nebenkosten vor dem Baubeginn beim Grundstückskauf, auf Nebenkosten, die für die Bauvorbereitung entstehen, sowie Nebenkosten während der Bauphase.

Auch nach der Fertigstellung des Hauses können weitere Nebenkosten entstehen, zum Beispiel für die Bearbeitung der Außenanlage oder den weiteren Innenausbau.

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So verlockend manche Angebote für einen Neubau sein mögen, die Nebenkosten sind in der Regel nie im Hauspreis enthalten. Sie müssen immer separat zum Haus- oder Baupreis addiert werden.

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Folgende Baunebenkosten sind möglich:

EtappeNebenkosten
Grundstückskauf
  • Gebühren für den Kaufvertrag beim Notar
  • Grundschuldbestellung
  • Grundbucheintragung
  • Maklerprovision
  • Grunderwerbsteuer (Höhe abhängig vom Bundesland)
Bauvorbereitung
  • Baugenehmigung
  • Bauvertragsprüfung
  • Prüfstatiker
  • Grundstücksfreimachung
  • Vermessung
  • Bodengutachten
  • Abrissarbeiten
  • Baumfällarbeiten
  • Errichten von Baustraßen
  • Anschluss von Bauwasser und Baustrom
  • Weitere Erdarbeiten (Aushub)
  • Erschließungskosten für Anschluss von Gas, Wasser, Strom, Telefonleitungen, Kabelfernsehen
Bauphase
  • Versicherungen (Bauherrenhaftpflicht, Bauleistungsversicherung)
  • Bauzeitzinsen
  • Baugutachten
  • Baubegleitung
Nach der Fertigstellung
  • Anlegen der Außenanlagen
  • Innenausbau

Beispielrechnung für Baunebenkosten

Berechnungsgrundlage ist ein Neubau mit einem Hauspreis von 300.000 Euro. Das Baugelände muss erst erschlossen und eine Baugenehmigung eingeholt werden. Folgende Baunebenkosten sind möglich:

PostenPreisGesamt37.710 Euro
3 Prozent Maklergebühren9.000 Euro
1 Prozent Notarkosten3.000 Euro
Eintrag der Grundschuld ca. 0,4 Prozent der Darlehenshöhe
(finanziert werden aufgrund des Beleihungswerts 240.000 Euro)
960 Euro
Eintrag im Grundbuchca. 500 Euro
5 Prozent Grunderwerbsteuer15.000 Euro
Vermessungsarbeitenca. 2.000 Euro
Gutachten für Baugrundca. 500 Euro
Baumfällungenca. 1.500 Euro
Baugenehmigung einholenca. 500 Euro
Gebühren für Prüfstatikerca. 1.000 Euro
Anschluss von Bauwasser und Baustromca. 500 Euro
Erschließungskosten
(Gas, Strom, Frischwasser und Telefon)
ca. 3.000 Euro
Versicherungenca. 250 Euro

Vor dem Hauskauf müssen Sie mit diesen Nebenkosten rechnen:

  • Kosten für Makler: Die Maklergebühren variieren von Region zu Region. Sie liegen in der Regel zwischen vier und sieben Prozent.
  • Notarkosten: Die Kosten für den Notar werden gesetzlich festgelegt. Für ihn muss sowohl beim Kaufvertrag als auch für den Eintrag einer Grundschuld eine Gebühr bezahlt werden.
  • Kosten für Grundbucheintrag: Jede Gemeinde oder Stadt erhebt Gebühren für den Eintrag der Besitzverhältnisse ins Grundbuch.
  • Grunderwerbssteuer: Die Grunderwerbsteuer muss beim Kauf oder Bau einer Immobilie für das Grundstück gezahlt werden. Sie liegt in Deutschland abhängig vom Bundesland zwischen 4,5 und 6,5 Prozent des Grundstückspreises.

In der Bauvorbereitungsphase können Nebenkosten anfallen. Sie betreffen die nötigen Vorarbeiten, damit überhaupt mit dem Bau begonnen werden kann.

  • Kosten für Bauantrag, Baugenehmigung und Bauanzeige: Wird ein Haus neu gebaut, muss der Bauherr bei der zuständigen Verwaltung einen Bauantrag stellen und darüber eine Baugenehmigung einholen. Wird ohne Baugenehmigung gebaut, drohen ein Zwangsabriss und eine hohe Strafzahlung. Mit der sogenannten „Bauanzeige“ wird öffentlich bekannt gemacht, dass das Bauvorhaben gestartet wird.
  • Kosten für Erschließung des Grundstücks: Hierunter fallen alle Kosten, die für den Anschluss an die Kanalisation, die Frischwasserzufuhr sowie Anschlüsse an das Strom- oder Gasnetz nötig sind.
  • Kosten für Entsorgung des Bodenaushubs: Werden bei Aushubarbeiten Giftstoffe oder unbrauchbare Erde gewonnen, muss der Bauherr diese sachgemäß entsorgen. Hier können die Kosten schnell in die Höhe gehen, wenn gefährliche Stoffe im Baugrund entdeckt wurden.
  • Zusätzliche Erdarbeiten: Zu diesen Arbeiten zählen zusätzliche Aushübe oder Erdschiebearbeiten, die benötigt werden, um wichtige Bauarbeiten beginnen zu können.
  • Abrisskosten: Steht auf dem Baugrund noch ein anderes Gebäude, müssen Bauherren auch die Kosten für dessen Abriss tragen. Je nachdem fallen dabei auch weitere Entsorgungskosten an.
  • Baumfällarbeiten: Stehen auf dem Grundstück Bäume, die einen Aushub verhindern, müssen diese gefällt werden. Nicht nur die Fällarbeiten sind dann mit Kosten verbunden, sondern auch das Einholen einer Fällgenehmigung bei der zuständigen Behörde.
  • Vermessungsarbeiten: Muss das Grundstück noch komplett erschlossen werden, sind Vermessungen nötig.
  • Prüfstatiker: In manchen Gemeinden sind Bauherren dazu verpflichtet, vor Baubeginn einen Prüfstatiker zu bestellen, der die komplette Statik des Bauvorhabens noch einmal kontrolliert.

Während der Bauphase können weitere Nebenkosten anfallen.

  • Bauzeitzinsen: Dabei handelt es sich um Zinsen, die für den bereits in Anspruch genommenen Teil des Darlehens anfallen.
  • Kosten für Baubegleitung/Baugutachten: Manche Bauvorhaben werden durch Bausachverständige begleitet. Deren Arbeit wird nach Stunden abgerechnet und kann für die gesamte Bauzeit mehrere tausend Euro an Nebenkosten ergeben.

Nachdem das Haus fertiggestellt ist, können weitere Kosten anfallen, die nicht im eigentlichen Hauspreis enthalten sind.

  • Kosten für Bau von Außenanlagen: Soll noch eine Terrasse oder ein Teich angelegt oder ein Zaun errichtet werden? Möchten die Hausbesitzer einen Pool im Garten haben? Die Kosten für diese Wünsche fallen ebenfalls unter die Nebenkosten.
  • Kosten für Innenausbau: Wird ein Haus schlüsselfertig übergeben, können danach weitere Arbeiten am Innenausbau erfolgen. Die Kosten dafür werden zu den Nebenkosten gezählt.

Die Kosten für Außenanlagen oder den Innenausbau lassen sich vorab gut überschlagen. So ist es zum Beispiel möglich, sich im Vorfeld bereits Angebote einzuholen oder eine Aufstellung vom Architekten zu verlangen.

Die Höhe dieser Nebenkosten hängt vor allem davon ab, wie viele Extras die Hausbesitzer wünschen und wie viel Eigenleistung sie investieren können. So können zum Beispiel Freunde beim Gartenausbau oder beim Anlegen einer Terrasse helfen. Dadurch lassen sich Baunebenkosten einsparen.

Versicherungskosten beim Hausbau

Bauherren sollten sich während des Hausbaus gründlich absichern. Drei gängige Versicherungen gelten als Pflicht für die Bauphase:

  1. Bauleistungsversicherung: Die Bauleistungsversicherung greift bei unvorhergesehen Schäden während der Bauphase. Hierzu zählen Schäden durch höhere Gewalt oder Vandalismus. Darüber hinaus zahlt die Versicherung auch dann, wenn Material- oder Konstruktionsfehler des Gebäudes zu einem Schaden führen. Grundsätzlich bietet die Bauleistungsversicherung eine Allgefahrendeckung, schließt jedoch immer Schäden durch Feuer aus.
    Die Kosten liegen in der Regel zwischen 120 und 300 Euro für die gesamte Bauphase.
  2. Feuerrohbau- und Wohngebäudeversicherung: Die Feuerrohbauversicherung übernimmt dem Namen nach alle Schäden, die durch Brände entstehen. Sie ergänzt somit die Bauleistungsversicherung. Nach der Fertigstellung des Hauses wird sie in der Regel zur Wohngebäudeversicherung umgewandelt.
  3. Bauherren-Haftpflichtversicherung: Diese Versicherung deckt Schäden ab, die Personen entstehen, die am Hausbau mitwirken.

Manche Versicherer bieten die wichtigen Hausbauversicherungen als Paket an. Diese Pakete können häufig günstiger sein als einzelne Abschlüsse.

Allerdings sollten Hausbauer auf ihren bestehenden Versicherungsschutz achten. In manchen Fällen enthält die Hausratversicherung bereits eine Bauherren-Haftpflichtversicherung.

Es lohnt sich auf jeden Fall immer, einzelne Versicherungstarife zu vergleichen.

Baunebenkosten im Rahmen der Baufinanzierung

Bei der Baufinanzierung können unterschiedliche Nebenkosten entstehen.

  • Kosten für die Beratung: Finanzberater der Banken oder auch unabhängige Finanzberater erheben eine Gebühr für die Vermittlung und Zusammenstellung des Baudarlehens. In manchen Fällen werden die Kosen für die Beratung jedoch über die Provision der Bank abgerechnet, über welche das Bauprojekt finanziert wird.
  • Kosten für die Bereitstellung des Kredits: Wird ein Baukredit genehmigt, aber vom Darlehensnehmer nicht in Anspruch genommen, kann die Bank Bereitstellungszinsen erheben. Die bereitstellungszinsfreie Zeit liegt je nach Kreditinstitut zwischen 6 und 12 Monaten. Danach werden die Zinsen fällig.
  • Kosten für die Eintragung ins Grundbuch: Damit eine Grundschuld eingetragen werden kann, erhebt ein Notar Gebühren.
  • Sondertilgungsgebühren oder Vorfälligkeitsentschädigung: Manche Banken erheben Gebühren, wenn das Baudarlehen früher zurückgezahlt oder in größeren Raten getilgt wird. Darüber hinaus ist es möglich, dass eine Vorfälligkeitsentschädigung berechnet wird, wenn die Finanzierung früher als geplant abgeschlossen wird.

Die Finanzierungsnebenkosten lassen sich im Vorfeld gut überschlagen, da zum Beispiel die Beratungskosten oder die Kosten für die Eintragung einer Grundschuld im Vorfeld feststehen. Ebenso können Vorfälligkeitsgebühren oder Bereitstellungszinsen aus den Kreditbedingungen abgelesen und einberechnet werden.

Источник: https://www.financescout24.de/wissen/ratgeber/baunebenkosten

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