Was kostet ein Treppenlift & welche Förderungen gibt es?

Contents
  1. Treppenlift-Zuschuss der Krankenkasse
  2. Hier die Vorgehensweise im Detail:
  3. Wird ein Treppenlift von der Krankenkasse bezahlt?
  4. Wann zahlt die Krankenkasse einen Treppenlift?
  5. Wie viel zahlt die Krankenkasse für einen Treppenlift?
  6. Treppenlift Fördermittel
  7. Der Pflegekostenzuschuss der staatlichen Pflegeversicherung
  8. Die Berufsgenossenschaft hilft bei Berufskrankheiten und nach Arbeitsunfällen
  9. Die KfW (Kreditanstalt für Wiederauau) fördert altersgerechte Umbauten
  10. Unterstützung vor Ort durch regionale Förderprogramme
  11. Unterstützung von der Agentur für Arbeit
  12. Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben durch die Deutsche Rentenversicherung
  13. Das Sozialamt zahlt, wenn kein anderer Träger den Treppenlift bezuschusst
  14. Förderungen durch das Integrationsamt und den Arbeitgeber
  15. Besondere Fälle öffnen weitere Fördermöglichkeiten
  16. Den Treppenlift von der Steuer absetzen
  17. Treppenlift von der Krankenkasse? Alles zur Kostenübernahme
  18. Die Höhe der Zuschüsse
  19. Stiftung Warentest rät:
  20. Die Verbraucherzentrale empfiehlt:
  21. So erhalten Sie konkrete Kostenvoranschläge für einen Treppenlift:
  22. Warum Sie mindestens 3 der kostenlosen Vergleichsportale nutzen sollten:
  23. Formale Antragstellung
  24. Formlose Antragstellung
  25. Antrag auf Zuschuss zu einer wohnumfeldverbessernden Maßnahme
  26. Treppenlift Krankenkasse – Alles zur Kostenübernahme
  27. Pflegegrad beantragen – so funktioniert es:
  28. Wird ein Treppenlift von der Krankenkasse bezahlt?
  29. Formalia bei der Antragstellung
  30. Wie stelle ich einen Antrag auf Zuschuss für einen Treppenlift?
  31. Der formale Antrag
  32. Die formlose Antragstellung
  33. Treppenlift bei der Krankenkasse beantragen: Das sollten Sie noch wissen

Treppenlift-Zuschuss der Krankenkasse

Was kostet ein Treppenlift & welche Förderungen gibt es?

Zuschüsse

Die meisten Menschen möchten gern in ihren eigenen vier Wänden alt werden.

Da sich mit zunehmendem Alter die Mobilität einschränkt, sind ältere Menschen häufig auf einen Treppenlift zur Überwindung von Stufen angewiesen.

Die Anschaffung eines Treppenlifts ist mit Kosten verbunden, die die Betroffenen oftmals nicht selbstständig auringen können. Hier kann man sich als erste Maßnahme an seine Krankenkasse bzw. Pflegekasse wenden.

Die Krankenkasse dient als Ansprechpartner für alle Belange, die die Gesundheit und damit auch die eigene Mobilität betreffen.

Inwieweit die Krankenkasse die Anschaffung von einem Treppenlift bezuschusst, hängt von einer einzigen Voraussetzung ab: Es muss beim Antragssteller ein Pflegegrad vorliegen.

Kontaktieren Sie am besten vor der Anschaffung eines Treppenlifts Ihre Krankenkasse und informieren Sie sich über die aktuellen Voraussetzungen in Ihrem Pflegegrad und Möglichkeiten einer Bezuschussung bzw. Kostenübernahme seitens der Krankenkasse.

Liegt ein Pflegegrad vor, so übernimmt die Krankenkasse bzw. die Pflegeversicherung die Kosten für einen Treppen-, Hub- oder Plattformlift – allerdings nicht zu 100 Prozent.

Der Höchstsatz für den Zuschuss durch die Pflegekasse liegt bei maximal € 4.000,-. Sind mehrere Personen in einem Haushalt pflegebedürftig, so können diese ihren Zuschussbetrag zusammenlegen und bis zu € 16.

000,- Förderung (bei vier Personen) erhalten.

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Musste der Pflegebedürftige früher die Zuschüsse der Pflegekasse mit einem gewissen Eigenanteil selbst tragen, ist das seit dem 1. Januar 2013 hinfällig.

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Dies betrifft allerdings nur die Zuschüsse für Maßnahmen zur altersgerechten Wohnraumanpassung als Verbesserung des individuellen Wohnumfelds. Auch die bis dato vorgenommene Prüfung des Einkommens entfällt an der Stelle vollständig.

Damit wurde auf ein wichtiges Anliegen der Pflegebedürftigenversorgung reagiert, nämlich mehr Zeit für die Pflegebedürftigen zu haben und den bürokratischen Aufwand zu minimieren.

Seit dem 01. Januar 2017 gelten die im Pflegestärkungsgesetz 2 verankerten fünf Pflegegrade und lösen die bis dato gültigen drei Pflegestufen ab.

Wird pflegebedürftigen Personen durch die Pflegekasse ein Pflegegrad anerkannt, so können diese bei ihrer Krankenkasse einen finanziellen Zuschuss für barrierefreie (Bau-)Maßnahme(n) beantragen. Hierzu gehören beispielsweise Maßnahmen zur Barrierereduzierung, wie ein Treppenlift.

Möglich ist dies im Rahmen der finanzierbaren altersgerechten Wohnraumanpassung.

Bereits ab dem Pflegegrad 1 können Pflegeversicherte den Einbau von einem Treppenlift mit einem einmaligen Zuschuss in Höhe von bis zu € 4.000,- beanspruchen.

Dieser einmalige Zuschuss wird von der Pflegekasse ausgezahlt, um den Wohnraum barrierefrei und somit altersgerecht zu gestalten. Der Zuschuss kann für alle beliebigen Maßnahmen der Barrierereduzierung genutzt werden.

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Sollte sich der Hilfebedarf einmal ändern, ist es nach Absprache mit der Pflegekasse auch möglich, den Zuschuss ein zweites Mal gewährt zu bekommen.

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Möchten Sie den Zuschuss der Pflege- und Krankenkasse in einen Treppenlift investieren und so ein Stück weit Mobilität und Freiheit zurückgewinnen, so sollten Sie den Antrag auf altersgerechte Wohnraumanpassung vor dem Einbau eines Treppenlifts stellen – nur so kann die Maßnahme bewilligt werden. Bei einem Ehepaar mit jeweils anerkannten Pflegegraden können insgesamt bis zu € 8.000,- an Zuschüssen für die altersgerechte Wohnraumanpassung gewährt werden, bei mehreren Pflegebedürftigen in einem Haushalt sogar bis zu € 16.000,-.

Durch die Unterstützung der Pflege- und Krankenkasse reduzieren Sie Ihren Eigenanteil für die Anschaffung von einem Treppenlift, wie einem Sitz-, Hub-, Plattform- oder Senkrechtlift, um ein Vielfaches.

Die Antragsstellung für einen Zuschuss kann formal oder formlos erfolgen. Für die formale Antragsstellung gibt es bei Ihrer Krankenkasse entsprechende Formulare. Diese erhalten Sie auf Anfrage direkt bei einer Ansprechperson oder häufig auch auf der Website der Pflegekasse zum einfachen Download.

Alternativ können Sie auch schriftlich einen formlosen Antrag bei Ihrer Krankenkasse einreichen. Lassen Sie sich von Ihrem Treppenlift-Anbieter ein kostenloses Angebot über einen Treppenlift machen und legen Sie dieses Angebot Ihrem Antrag bei.

In dem Antrag beschreiben Sie zudem, warum dieser Treppenlift eine Verbesserung in Ihrem Wohnumfeld darstellt. Fügen Sie außerdem Bilder bei, welche der Krankenkasse erlauben einen Eindruck von Ihrer Wohnsituation zu erhalten. Ein Musterschreiben stellen wir Ihnen auf dieser Seite als kostenfreien Download bereit.

Die Pflegeleistungen sind für die Bewilligung zunächst nachrangig. Das heißt, dass erst einmal geprüft werden muss, ob nicht andere Leistungsträger wie die Berufsgenossenschaft oder der Landkreis die Kosten erstatten müssen.

Wird Ihr Antrag bewilligt, erhalten Sie einen positiven Bescheid. Nun können Sie den Einbau des Treppenlifts durchführen lassen. Die Originalrechnungen reichen Sie bei der Pflegekasse ein.

Position Betrag
Treppenlift für eine Kurventreppe (inkl. Beratung und Einbau) € 10.000,-
– Zuschuss der Pflegeversicherung – € 8.000,-
Endsumme € 2.000,-

* Gilt bei zwei Personen im Haushalt mit Pflegegrad, für einen Treppenlift über eine Etage. Die Preise eines Treppenlifts können je nach Anbieter und Modell variieren.

Nicht nur pflegebedürftigen Personen, sondern auch den Pflege- und Krankenkassen ist sehr daran gelegen, dass Menschen im Alter so lange wie möglich im gewohnten Zuhause verleben können. Dafür müssen Barrieren, wie Treppenstufen in die obere Etage des Eigenheims, überwindbar gemacht werden.

Hier die Vorgehensweise im Detail:

  • Vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch mit einem Anbieter für Ihren Treppenlift in Ihrem Zuhause.
  • Stellen Sie einen Antrag auf die Einstufung in einen Pflegegrad.
  • Innerhalb weniger Wochen erhalten Sie Besuch von einem unabhängigen Gutachter, der den Grad Ihrer Selbstständigkeit überprüft.
  • Sind Sie in einem Pflegegrad eingestuft, so können Sie für Ihren Treppenlift eine Förderung beantragen. Wichtig ist, dass Sie den Antrag bereits vor dem Einbau des Treppenlifts stellen. Generell erhalten Sie rückwirkend ab dem Monat der Antragstellung Leistungen Ihres Pflegegrades.

Seit dem 01. Januar 2016 ist das sogenannte Pflegestärkungsgesetz 2 in Kraft. Am 01.

Januar 2017 sind weitere wichtige Reformen dieses Gesetzes wirksam geworden, wie beispielsweise die Einteilung in Pflegegrade sowie die Neudefinition des Begriffs der Pflegebedürftigkeit.

Das bedeutet, dass die Pflegenden aber auch deren Angehörigen im Bereich der Sach- und Pflegeleistungen mehr Rückhalt und Unterstützung erhalten.

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Eine Pflegestufe gibt es nicht mehr: abgelöst wurden die Pflegestufen von den fünf Pflegegraden.

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In diesen werden nicht nur die körperlichen Faktoren der Pflegeversicherten berücksichtigt, sondern ebenso die psychischen und kognitiven.

Durch die neue Sichtweise auf die ganzheitliche Pflegebedürftigkeit bildet die Reform wichtige Vorteile für jeden Pflegebedürftigen und dessen Angehörige.

Wird ein Treppenlift von der Krankenkasse bezahlt?

Die Krankenkasse bzw. Pflegekasse bezuschusst einen Treppenlift als altersgerechte Wohnraumanpassung. Sie kann also einen Teil der Kosten übernehmen. Eine komplette Erstattung des Anschaffungspreises ist jedoch nicht vorgesehen.

Wann zahlt die Krankenkasse einen Treppenlift?

Damit die Krankenkasse die Anschaffung eines Treppenlifts bezuschusst, muss beim Antragssteller ein Pflegegrad vorliegen. Der Antrag auf Bezuschussung kann formal oder formlos bei der Krankenkasse eingereicht werden. Dies sollte bereits vor dem Einbau des Treppenlifts geschehen.

Wie viel zahlt die Krankenkasse für einen Treppenlift?

Die Krankenkasse bezuschusst einen Treppenlift mit einem einmaligen Zuschuss von bis zu € 4.000,-. Leben mehrere Personen mit Pflegegrad in einem Haushalt, so können die Zuschüsse zusammengelegt werden. Auf diese Weise ist eine Förderung von bis zu € 16.000,- möglich, wenn vier Pflegebedürftige zusammenleben.

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Die KfW bietet Förderprogramme für altersgerechten Umbau.Mehr

Источник: https://www.treppenlift-ratgeber.de/kosten-finanzierung/zuschuesse/krankenkasse-und-pflegeversicherung.html

Treppenlift Fördermittel

Was kostet ein Treppenlift & welche Förderungen gibt es?

Die Kosten für einen Treppenlift können mehrere tausend Euro betragen. Vor allem bei Sondermodellen oder einem komplizierten Treppenverlaufen kann der Preis sogar die Grenze von 10.000 Euro übersteigen.

Falls Sie diese Kosten nicht alleine auringen können, stehen Ihnen jedoch verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, Zuschüsse für den Treppenlift zu erhalten, so dass Sie auf die benötigte Mobilitätshilfe nicht verzichten müssen.

Fördermittel nutzen © Doc Rabe Media, fotolia.com

Mehrere Träger gewähren Zuschüsse für Treppenlifte. Welcher für Sie in Frage kommt und wie hoch der Zuschuss ist, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Es gibt stets bestimmte Voraussetzungen, die Sie erfüllen müssen, um überhaupt eine Förderung zu erhalten. Unter Umständen sind Sie bei mehreren Trägern förderungsberechtigt und können von diesen finanzielle Unterstützung beantragen.

Diese Träger können Zuschüsse gewähren:

  • Berufsgenossenschaft,
  • Pflegeversicherung,
  • KfW,
  • Agentur für Arbeit,
  • Sozialamt,
  • Integrationsamt,
  • Deutsche Rentenversicherung sowie
  • regionale Fördermittel.

Für Kriegsopfer und Unfallgeschädigte sowie nach Wehrdienstverletzungen bestehen weitere Möglichkeiten der Förderung. Außerdem können Sie die Kosten für Ihren Treppenlift in der Steuererklärung geltend machen und damit Ihre Steuerlast verringern.

Der Pflegekostenzuschuss der staatlichen Pflegeversicherung

Wenn Sie Ihre Wohnung bzw. das Treppenhaus barrierefrei umbauen, können Sie bei der Pflegeversicherung einen sogenannten Pflegekostenzuschuss beantragen. Um diese finanzielle Unterstützung zu erhalten, müssen Sie allerdings zuerst Ihre Bedürftigkeit nachweisen.

Das geschieht durch den Nachweis eines Pflegegrades, welchen Pflegegrad Sie haben, spielt jedoch keine Rolle. Als im Jahr 2015 das Pflegestärkungsgesetz eingeführt wurde, wurde die maximale Höhe des Pflegekostenzuschusses auf 4.000 Euro pro Person angehoben.

Die Leistung ist jedoch nachrangig, das heißt, Sie bekommen den Zuschuss nur dann, wenn kein anderer Leistungsträger Kosten für den Treppenlift übernimmt. Sie können jedoch bis zu 16.

000 Euro erhalten, wenn vier Personen in Ihrem Haushalt leben und sie die Zuschüsse für alle vier zusammenlegen.

Pflegekostenzuschuss nutzen © agenturfotografin, fotolia.com

Beantragt wird der Pflegekostenzuschuss bei der Pflegeversicherung. Ein formloser Antrag genügt; Sie bekommen dann ein Formular zugesendet, das Sie ausfüllen und mit Unterschrift an die Pflegeversicherung zurückschicken müssen. Der Treppenlift-Berater kann Sie dabei unterstützen und hilft Ihnen gern beim Ausfüllen.

Die Berufsgenossenschaft hilft bei Berufskrankheiten und nach Arbeitsunfällen

Wenn Sie den Treppenlift wegen einer Berufskrankheit oder eines Arbeitsunfalls brauchen (dazu zählen auch Unfälle auf dem Weg zur oder dem Rückweg von der Arbeitsstelle), springt Ihre zuständige Berufsgenossenschaft ein und übernimmt die kompletten die Kosten für den Treppenlift. Damit wollen die Berufsgenossenschaften den betroffenen weiterhin die Teilhabe am beruflichen und sozialen Leben ermöglichen.

Die KfW (Kreditanstalt für Wiederauau) fördert altersgerechte Umbauten

Die staatliche Förderbank KfW vergibt unterschiedliche Investitionszuschüsse und Sonderkredite. So gibt es ein KfW-Programm namens „455 – Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss“, das sich mit 10 Prozent (bzw. maximal 5.

000 Euro) pro Wohneinheit an förderfähigen Investitionskosten beteiligt. Förderfähig sind Umbauten bzw.

Umbaumaßnahmen, deren Zweck es ist, Barrieren in Wohnräumen zu reduzieren, um für die Bewohner eine altersgerechte Wohnumgebung zu schaffen.

Fördermittel der KfW beantragen © magele picture, fotolia.com[attention type=yellow]

Den KfW-Zuschuss können sowohl private Wohnimmobilieneigner als auch Wohnungsgenossenschaften und Mieter erhalten. Den Antrag stellen Sie direkt bei der KfW, und zwar schon vor Beginn der Bau- bzw. Umbaumaßnahmen. Nur dann gelten Sie als förderberechtigt.

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Eine weitere Möglichkeit bietet Ihnen das KfW-Programm „159 – Altersgerecht Umbauen“. Auch hierdurch können Kosten für Treppenlifte bezuschusst werden.

Dieses Programm ist kein Investitionszuschuss, sondern ein staatliches Darlehen mit attraktiven Sonderkonditionen und Zinsvergünstigungen.

Sie können damit ab einem effektiven Zinssatz von 0,75 % den Kauf Ihres Treppenliftes komplett finanzieren – bei geringen Raten, denn die maximale Laufzeit beträgt 30 Jahre. Die Rückzahlung lässt sich daher sehr komfortabel gestalten.

Den oben beschriebenen Investitionszuschuss der KfW können Sie zusätzlich in Anspruch nehmen und so die Gesamtkosten um ein Zehntel reduzieren. Antrags- bzw. förderberechtigt sind bei diesem Modell sowohl Haus- und Wohnungsbesitzer als auch Mieter, die eine barrierereduzierte oder barrierefreie Wohnung schaffen möchten.

Unterstützung vor Ort durch regionale Förderprogramme

In manchen Bundesländern gibt es regionale Förderprogramme, bei denen Sie zinsgünstige Darlehen oder Zuschüsse beim Kauf eines Treppenlifts erhalten können. Hier eine Auflistung der aktuellen Förderprogramme:

Wo?Welche Förderungen sind möglich?
BayernFörderung für den behindertengerechten Umbau der Wohnung mit dem Ziel, Schwellen/Barrieren abzubauen und genügend Bewegungsfläche zu schaffen.
HamburgFörderung von Erweiterungen und Umgestaltungen in selbstgenutzten Eigentumswohnungen und Häusern in Hamburg. Die Umbaumaßnahmen müssen zum Ziel haben, alters- oder rollstuhlgerechte Wohnräume zu schaffen. Bezuschusst werden maximal 15.000 Euro pro Wohnung, die Fördersumme wird für konkrete Einzelmaßnahmen in Form pauschaler Baukostenzuschüsse gewährt.
HessenFörderung durch die Wirtschafts- und Infrastrukturbank; Kostenzuschüsse werden für Umbaumaßnahmen gewährt, die Menschen mit Behinderungen barrierefreies Wohnen ermöglichen.
Mecklenburg-VorpommernFörderung durch das Programm „Reduzierung von Barrieren im Wohnungsbestand“, ein Förderprogramm des Landesförderungsinstitutes.
Schleswig-HolsteinFörderung von altersgerechten Umbauten durch die Investitionsbank des Landes. Das Förderprogramm soll Modernisierungen für Wohnungs- und Hausbesitzer attraktiver und leichter finanzierbar machen.
MannheimDie Stadt Mannheim fördert gezielt Immobilieneigner im Stadtgebiet, indem sie Umbauprojekte bezuschusst, deren Ziel es ist, Wohnräume barrierefrei zu gestalten.

Auch wenn Ihre Region oder Ihr Bundesland nicht in der Liste steht, haben Sie dort Chancen auf eine regionale Förderung – nicht zuletzt, weil immer wieder neue Förderprogramme aufgelegt werden.

Um eine genaue Auskunft zu bekommen, wenden Sie sich einfach an das Versorgungsamt, das für Ihren Wohnort zuständig ist, und lassen Sie sich dort über die aktuellen Fördermöglichkeiten und deren Rahmenbedingungen, z. B.

Fördergrenzen, informieren und beraten.

Plattformlift © Shchipkova Elena, fotolia.com

Unterstützung von der Agentur für Arbeit

Wenn Ihre Pflegeversicherung keine Zahlungen für den Treppenlift leistet, können Sie die Kostenübernahme bei der Agentur für Arbeit beantragen. Eine weitere Voraussetzung ist, dass Sie gegenüber Ihrer Rentenversicherung keinerlei Ansprüche haben. Ein solcher Anspruch besteht grundsätzlich, wenn Sie 15 Jahre lang oder länger in die Rentenkasse einbezahlt haben.

Die Agentur für Arbeit unterstützt die Initiative „Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen“, von der Sie sich finanziell unterstützen lassen können, wenn Sie einen Treppenlift benötigen, um ihren Arbeitsplatz zu behalten oder an woanders eine Stelle antreten zu können. Wenn Sie die Förderung beantragt haben, prüft die Agentur für Arbeit die Notwendigkeit noch einmal selbst und gibt, sofern Sie förderberechtigt sind, die entsprechenden Finanzmittel frei.

Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben durch die Deutsche Rentenversicherung

Wenn Sie eine Behinderung haben und eine berufliche Tätigkeit aufnehmen möchten, für die Sie einen Treppenlift brauchen, können Sie finanzielle Zuschüsse von der Deutschen Rentenversicherung bekommen. Dasselbe gilt, wenn der Lift bzw.

die Umbaumaßnahme erforderlich ist, damit Sie nach einer Verletzung oder Krankheit wieder an Ihren Arbeitsplatz zurückkehren oder eine andere Stelle antreten können. Um in den Genuss der Förderung zu kommen, müssen Sie mindestens 15 Jahre lang Beitragszahlungen in die Rentenversicherung geleistet haben.

Günstige Bedingungen für den Zuschuss liegen etwa dann vor, wenn ein Lift eingebaut werden muss, weil Ihr Arbeitsplatz nicht ins Erdgeschoss verlegt werden kann.

Treppenlift © pondchao, fotolia.com

Das Sozialamt zahlt, wenn kein anderer Träger den Treppenlift bezuschusst

Oft ist das Sozialamt die letzte Chance, wenn kein anderer Förderträger sich an den Kosten für den Treppenlift beteiligt.

In diesem Fall kann das Sozialamt zumindest einen Teil der Gesamtkosten übernehmen – allerdings nur dann, wenn Sie die Kosten nachweislich nicht aus eigener Tasche bezahlen können.

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Um diesen Nachweis zu führen, müssen Sie dem Sozialamt genau Auskunft über Ihre finanzielle Situation geben. Das Amt wird Ihre Angaben nachprüfen und auf dieser Grundlage über die Kostenbeteiligung entscheiden.

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Ihre Chancen auf einen positiven Bescheid sind generell höher, wenn Sie den Treppenlift langfristig bzw. auf Dauer nutzen werden. Und weil das Sozialamt generell keinen Luxus, sondern eine Grundversorgung bzw. die wirtschaftlichste Lösung fördert, müssen Sie sich in diesem Fall für den günstigsten geeigneten Treppenlift und den günstigsten Anbieter entscheiden.

Förderungen durch das Integrationsamt und den Arbeitgeber

Arbeitgeber, die einen Treppenlift für Mitarbeiter mit Behinderung einbauen lassen möchten, können dafür Zuschüsse vom Integrationsamt bekommen. Dieses Amt ist zuständig für die Verwaltung der Ausgleichsabgaben von Arbeitgebern, die nicht die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Anzahl von Schwerbehinderten beschäftigen.

Diese Ausgleichzahlungen kommen dann Arbeitgebern zu Gute, bei denen mehr Menschen mit schweren Behinderungen tätig sind. Die Fördersumme beträgt üblicherweise 80 Prozent der Kosten für den kompletten Treppenlift, also Lift und Umbaumaßnahmen. In zahlreichen Fällen werden die Kosten auch voll übernommen.

Ob die volle Kostendeckung begründet ist, wird von Fall zu Fall geprüft und durch das Amt entschieden.

Diese Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit das Integrationsamt Kosten für den Treppenlift übernimmt:

  • Kein vorrangiger Förderträger (z. B. die Unfallversicherung) ist zuständig.
  • Der Arbeitnehmer ist entweder schwerbehindert oder einem Schwerbehinderten gleichgestellt.
  • Es liegt ein unbefristetes Arbeitsverhältnis vor.

Fördermittel reduzieren die Eigenmittel © eyetronic, fotolia.com

Besondere Fälle öffnen weitere Fördermöglichkeiten

Wenn Sie wegen eines Unfalls, an dem Sie keine Schuld tragen, zeitweise oder auf Dauer schwerbehindert geworden sind, haben Sie einen Anspruch darauf, dass die Haftpflichtversicherung des Unfallgegners bzw.

Unfallverursachers die Kosten für den Treppenlift übernimmt.

Sie müssen dazu lediglich nachweisen, dass der Einbau des Treppenlifts zwingend notwendig ist, damit Sie auch in Zukunft Ihren Beruf ausüben und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

Wenn Sie infolge des Wehrdienstes schwerbehindert geworden oder als Kriegsopfer anerkannt sind, können Sie Unterstützungsleistungen und Förderungen vom Landeswohlfahrtverband, der Hauptfürsorgestelle oder dem Verband der Kriegsversehrten erhalten.

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Zudem existieren etliche Stiftungen, die sich für Senioren und Menschen mit Behinderungen einsetzen und diesen auch finanzielle Hilfe gewähren, etwa für einen Treppenlift.

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Eine dieser Stiftungen ist die Aktion Mensch: Sie fördert Umbaumaßnahmen, die der Barrierefreiheit in gemeinnützigen Einrichtungen und Organisationen dienen. Die Fördermittel kommen z. B. ambulanten Diensten, Wohnheimen und Einrichtungen zur beruflichen Integration zu Gute.

Der Einbau eines Treppenlifts für die Privatwohnung oder im privaten Eigenheim wird jedoch durch die Aktion Mensch nicht gefördert.

Den Treppenlift von der Steuer absetzen

Als steuerpflichtiger Rentner oder Berufstätiger können Sie die gesamten Kosten für einen Treppenlift unter dem Punkt „außergewöhnliche Belastungen“ von der Steuer absetzen.

Weitere außergewöhnliche Belastungen, die Sie steuerlich geltend machen können, sind Krankheitskosten, sofern sie – in Anhängigkeit vom zu versteuernden Einkommen – das zumutbare Maß überschreiten.

Die entsprechenden Steuervergünstigungen können Sie auch dann in Anspruch nehmen, wenn Sie bereits Zuschüsse von einem oder mehreren Trägern (z. B. der Rentenversicherung) beantragt oder erhalten haben.

Der sogenannte Behinderten-Pauschbetrag bietet Ihnen eine weitere Möglichkeit, Ihre Steuerlast zu senken und sich so die Finanzierung des Treppenlifts zu erleichtern.

Geltend machen können Sie den Behinderten-Pauschbetrag in Ihrer jährlichen Steuererklärung.

Um mehr Details zur Antragstellung oder zu Steuersparmöglichkeiten zu bekommen, wenden Sie sich am besten an einen Steuerberater oder an ein Lohnsteuerbüro in Ihrer Nähe und lassen sich von einem Experten beraten.

Источник: https://www.barrierefreie-immobilie.de/treppenlift/treppenlift-foerdermittel/

Treppenlift von der Krankenkasse? Alles zur Kostenübernahme

Was kostet ein Treppenlift & welche Förderungen gibt es?

Als pflegeversicherte Person kann Ihnen ein finanzieller Zuschuss nur gewährt werden, wenn bei Ihnen mindestens ein anerkannter Pflegegrad 1 oder höher vorliegt.

Den Antrag auf einen Pflegegrad stellen Sie bei der Pflegekasse Ihrer Krankenkasse. Sollte bereits ein Pflegegrad vorliegen, können Sie direkt mit Schritt 2 fortfahren.

Tipp: Der Antrag kann formlos telefonisch oder schriftlich erfolgen. Unterstützung dabei bietet Ihnen Ihr Hausarzt, die Krankenkasse, ein Pflegedienst oder ein Pflegestützpunkt.

Anschließend erhalten Sie ein Formular der Pflegekasse, das Sie ausfüllen und unterschrieben zurückschicken müssen. Danach kündigt sich ein unabhängiger Gutachter zur persönlichen Begutachtung Ihrer Selbstständigkeit vor Ort an.

Innerhalb von 5 Wochen wird Ihnen dann schriftlich mitgeteilt, ob Ihnen ein Pflegegrad anerkannt wird oder nicht. Wichtig: Der Antrag muss vor dem finalen Einbau des Treppenlifts eingereicht werden.

Basis für die nächsten Schritte ist ein konkreter Kostenvoranschlag für einen Treppenlift. Gefördert werden alle Liftarten wie zum Beispiel ein Sitzlift, Plattformlift, Hublift oder Senkrechtlift.

Tipp: Die Anschaffungsart oder die Finanzierung haben keinen Einfluss auf den Zuschuss. Sie können sich also für einen neuen oder gebrauchten Treppenlift entscheiden und diesen finanzieren, mieten oder leasen.

Die Höhe der Zuschüsse

  • bis zu 4.000 Euro je pflegebedürftiger Einzelperson
  • bis zu 8.000 Euro beispielsweise bei pflegebedürftigen Eheleuten
  • max. 16.000 Euro bei einer Wohngemeinschaft mit 4 oder mehr pflegebedürftigen Personen

Konkrete Kostenvoranschläge für Ihre Pflegekasse erhalten Sie in Form von unverbindlichen und kostenlosen Angeboten am einfachsten von spezialisierten Preisvergleichsportalen.

Stiftung Warentest rät:

„Holen Sie immer mehrere Angebote ein. Häufig ergeben sich Preisdifferenzen durch unterschiedliche technische Lösungen.“ Quelle: test.de – Treppenlifter: Weg mit den Hindernissen

Die Verbraucherzentrale empfiehlt:

„Damit Ihnen Kosten und Aufwand nicht aus dem Ruder laufen, sollten Sie in der Planungsphase mehrere Angebote einholen und die einzelnen Posten akribisch miteinander vergleichen. Denn die Preisunterschiede sind enorm.“ Quelle: verbraucherzentrale.de – Treppenlifte: Tücken teurer Technik

So erhalten Sie konkrete Kostenvoranschläge für einen Treppenlift:

Die folgenden kostenlosen Vergleichsportale sind empfehlenswert. Aber Vorsicht: Nicht alle Treppenlift Anbieter sind auf allen Portalen vertreten. Machen Sie daher mehrere Vergleiche und kombinieren Sie die Portale.

Schauen Sie sich alle vier Vergleiche in Ruhe an und entscheiden Sie sich für drei der genannten Möglichkeiten. Nach Ausfüllen des Formulars werden die Anbieter kostenlos und unverbindlich die Machbarkeit prüfen und Ihnen konkrete Treppenlift-Preise sowie Tipps zu Zuschüssen und der Finanzierung nennen.

Warum Sie mindestens 3 der kostenlosen Vergleichsportale nutzen sollten:

  • Nicht alle Treppenlift Hersteller sind auf allen Portalen.
  • Sie vermeiden die Gefahr von Ausreißern.
  • Die Preisunterschiede können signifikant sein.
  • Sie erhalten einen vollständigen Überblick über die Kosten und Preise.

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Bei vorhandenem Pflegegrad haben Sie gemäß § 78 Absatz 1 in Verbindung mit § 40 Absatz 2 SGB XI einen gesetzlichen Anspruch auf Pflegehilfsmittel. Weiterhin können Sie gegebenenfalls von einem kostenlosen Hausnotrufsystem und Elektromobil profitieren, da im Idealfall alle Kosten dafür übernommen werden.

Mithilfe der konkreten Kostenvoranschläge stellen Sie nun bei Ihrer Pflegekasse einen Antrag auf Zuschuss zu einer wohnumfeldverbessernden Maßnahme. Die Antragstellung kann formal oder formlos erfolgen.

Formale Antragstellung

Für die formale Antragstellung hält Ihre Krankenkasse die entsprechenden Formulare bereit. Diese erhalten Sie auf der jeweiligen Webseite oder auf Nachfrage bei Ihrem Ansprechpartner der Krankenkasse. Stichwort: Antrag auf Zuschuss zu einer wohnumfeldverbessernden Maßnahme.

Die Krankenkasse kann einen Treppenlift als eine Verbesserung Ihres Wohnumfeldes anerkennen und die Kosten durch einen Zuschuss senken.

© iStockphoto.com/Pond Thananat

Formlose Antragstellung

Einen formlosen Antrag sollten Sie schriftlich bei Ihrer Krankenkasse einreichen. Formulieren Sie konkret, dass Sie einen Antrag auf Zuschuss zu einer wohnumfeldverbessernden Maßnahme stellen.

Beschreiben Sie, wie ein Treppenlift Ihr Wohnumfeld verbessert und dadurch die selbstständige Lebensführung erleichtert oder die Pflege durch den Treppenlift erheblich unterstützt und ermöglicht wird.

Absender____________________________________________

______________________

Empfänger____________________________________________

______________________

Versicherungsnummer: ______________________

Antrag auf Zuschuss zu einer wohnumfeldverbessernden Maßnahme

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit beantrage ich im Rahmen der Pflegeversicherung den Zuschuss zu einer wohnumfeldverbessernden Maßnahme gemäß § 40 Abs. 4 SGB XI. Bei der wohnumfeldverbessernden Maßnahme handelt es sich im vorliegenden Fall um einen Treppenlift.

Aus gesundheitlichen Gründen ist es mir nicht möglich die Treppe selbstständig zu bewältigen. Ein Treppenlift würde mir die selbstständige Lebensführung sowie die häusliche Pflege ermöglichen.

Einen konkreten Kostenvoranschlag sowie Bilder der räumlichen Gegebenheiten finden Sie als Anlage.

Mit freundlichen Grüßen,______________________

______________________, den ______________________

Geben Sie Ihrer Krankenkasse nach Möglichkeit mithilfe von Bildern einen Einblick in Ihre räumlichen Gegebenheiten und beschreiben Sie kurz Ihren aktuellen gesundheitlichen Zustand.

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In der Regel sind die Erfolgsaussichten bei allen Krankenkassen wie zum Beispiel der AOK, BARMER, DAK, Techniker Krankenkasse, IKK, KKH, KNAPPSCHAFT, HEK und BKK gut und Sie sollten einen positiven Bescheid Ihrer Krankenkasse erhalten.

[/attention]Hinweis: Es gibt keinen rechtlichen Anspruch auf den Zuschuss und es handelt sich um eine Kann-Bestimmung.

Mit dem positiven Bescheid können Sie die nächsten Schritte in Angriff nehmen und der Treppenlift kann nun final eingebaut werden. Sammeln Sie alle Originalrechnungen und reichen Sie diese nach dem Einbau bei Ihrer Pflegekasse ein.

Ihre Krankenkasse wird Ihnen nun bis zu 4.000 Euro je pflegebedürftiger Einzelperson für Ihren Treppenlift erstatten. Herzlichen Glückwunsch!

Grundsätzlich wird der Zuschuss zu einer wohnumfeldverbessernden Maßnahme nur einmalig gewährt und alle Maßnahmen, die zum Zeitpunkt der Zuschussgewährung erforderlich sind, werden als eine Maßnahme gesehen.

Hinweis: Seit dem 1. Januar 2013 entfällt der Eigenanteil und damit die Zuzahlung für den Zuschuss der Pflegekasse komplett.

Sollte sich aber Ihr Gesundheitszustand ändern, können weitere Maßnahmen wie eine altersgerechte Gestaltung Ihres Badezimmers als erneute Maßnahme mit bis zu 4.000 Euro bezuschusst werden. Die Kosten für einen Hausnotruf können ebenfalls von der Krankenkasse übernommen werden.

Unsere Beispielrechnung zeigt Ihnen, dass die Kosten für einen Treppenlift durch den Zuschuss der Krankenkasse deutlich reduziert werden können.

Bei Eheleuten erfolgt pro pflegebedürftiger Person ein Treppenlift Zuschuss bzw. die Kostenübernahme von bis zu 4.000 Euro durch die Krankenkasse, insgesamt also 8.000 € Zuzahlung.

© Ingo Bartussek – stock.adobe.com

In unserem Beispiel gehen wir von pflegebedürftigen Eheleuten aus und kalkulieren mit den Preisen für einen geraden Treppenlift über eine Etage.

Beispiel: Treppenlift Kostenübernahme der Krankenkasse mit Zuschuss Maßnahme Kosten / Zuschuss
Sitzlift4.500 €
Umbaumaßnahmen1.000 €
Montagekosten1.500 €
Zwischensumme7.000 €
Mehrwertsteuer1.330 €
Zuschuss Pflegeversicherung-8.000 €
Endsumme330 €

Die Kosten für einen Treppenlift bezahlen Sie im ersten Schritt selbst. Die Pflegekasse Ihrer Krankenkasse kann für Sie als pflegeversicherte Person einen Zuschuss von bis zu 4.000 Euro je pflegebedürftiger Einzelperson gewähren.

Die Pflegekasse Ihrer Krankenkasse kann einen Zuschuss von bis zu 4.000 Euro je pflegebedürftiger Einzelperson bezahlen d. h. die Kosten für einen Treppenlift als wohnumfeldverbessernde Maßnahme werden je nach Modell und Kosten nicht zu 100 Prozent übernommen.

Als pflegeversicherte Person kann Ihnen ein finanzieller Zuschuss nur gewährt werden, wenn bei Ihnen mindestens ein anerkannter Pflegegrad 1 oder höher vorliegt. Stellen Sie bei Ihrer Pflegekasse dann einen Antrag auf Zuschuss zu einer wohnumfeldverbessernden Maßnahme und der MDK prüft anschließend die Notwendigkeit.

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Ein Treppenlift ist im Sinne des Gesetzes kein Hilfsmittel oder Pflegehilfsmittel. Als sogenannte wohnumfeldverbessernde Maßnahme kann die Pflegekasse Ihrer Krankenkasse für Sie als pflegeversicherte Person jedoch einen Zuschuss von bis zu 4.000 Euro je pflegebedürftiger Einzelperson gewähren.

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Источник: https://www.wunschtreppenlift.de/treppenlift-krankenkasse/

Treppenlift Krankenkasse – Alles zur Kostenübernahme

Was kostet ein Treppenlift & welche Förderungen gibt es?

Voraussetzung für einen Treppenlift-Zuschuss durch die Krankenkasse ist die Einstufung in einen Pflegegrad.
Seit Januar 2017 gibt es fünf Pflegegrade zur Einstufung der Pflegebedürftigkeit. Welcher für Sie oder Ihre pflegebedürftigen Angehörigen infrage kommt, beantwortet Ihnen die jeweils zuständige Pflegekasse, welche bei Ihrer Krankenkasse angesiedelt ist.

Pflegebedürftige Menschen, die einen Pflegegrad haben, können einen Zuschuss für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen, wie z. B. einen Treppenlift bei der Pflegekasse beantragen. Ist die Person noch in keinem Pflegegrad eingestuft, muss zunächst ein Antrag auf Pflegeleistungen aus der Pflegeversicherung gestellt werden.

Pflegegrad beantragen – so funktioniert es:

  • Pflegegrad telefonisch oder schriftlich beantragen
    Sie können bei der Pflegekasse (die Pflegekasse ist bei Ihrer Krankenkasse angesiedelt) anrufen, um den Antrag auf Pflegegrad zu stellen.

    Im Anschluss an das Telefonat erhalten Sie ein Formular, welches mit den nötigsten Angaben ausgefüllt und unterschrieben zurück an die Pflegekasse geschickt werden muss. Den detaillierten Pflegebedarf sollten Sie erst im späteren persönlichen Gespräch mit dem Gutachter erläutern.

    Sie können auch einen formlosen Brief an die Pflegekasse formulieren und Leistungen aus der Pflegeversicherung beantragen. Es reicht der Satz „Ich stelle einen Antrag auf Leistungen der Pflegekasse“.

  • Begutachtung durch den MDK oder MEDICPROOF
    Nachdem Sie den Antrag bei der Pflegekasse gestellt haben, beauftragt diese den medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) mit der Begutachtung zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit.

    Ein Gutachter oder eine Gutachterin des MDK (bei gesetzlich Versicherten) oder MEDICPROOF (bei privat Versicherten) wird sich ankündigen, um einen Termin zu vereinbaren und den Antragsteller persönlich zu begutachten.

  • Bescheid über den Pflegegrad
    Nach dem Besuch des Gutachters erhält der Antragsteller den Bescheid von der Pflegekasse über den zugewiesenen Pflegegrad.
  • Widerspruch einlegen
    Sollte der Antragsteller keinen Pflegegrad erhalten bzw. ein zu geringer Pflegegrad anerkannt worden sein, können Sie Widerspruch gegen die Entscheidung der Pflegekasse einlegen.

Unser TIPP: Zwar können Sie den Antrag bei der Pflegekasse auch telefonisch stellen. Dann können Sie aber nicht genau belegen, wann Sie den Antrag gestellt haben. Stellen Sie den Antrag per Brief, Fax oder per Mail, haben Sie direkt ein Belegdatum.

Im Allgemeinen beantragt jeder Versicherte erstmal grundsätzlich Pflegeleistungen und muss nicht den Antrag auf einen bestimmten Pflegegrad stellen. Über den Pflegegrad wird auf Basis des MDK Gutachtens entschieden.

Wird ein Treppenlift von der Krankenkasse bezahlt?

Wenn Sie oder die pflegebedürftige Person in einen Pflegegrad eingestuft sind, können Sie einen Treppenlift-Zuschuss bei der Pflegekasse beantragen. Dieser einmalige Treppenlift-Zuschuss kann bis zu 4.000 € betragen.

Bei einem Ehepaar mit jeweils anerkannten Pflegegraden können insgesamt bis zu 8.000 € gewährt werden. Durch den Treppenlift-Zuschuss der Krankenkasse bzw.

Pflegekasse können Sie Ihren Eigenanteil der Treppenlift-Kosten um einen guten Teil reduzieren.

Damit die Pflege- bzw. Krankenkasse Ihnen den Zuschuss für den Einbau des Treppenlifts bewilligt, sollten Sie bei der Antragstellung gewisse Formulierungen beachten sowie formale Abläufe berücksichtigen. Hier finden Sie alle nützlichen Informationen rund um die Antragstellung sowie ein Musterschreiben für die Bezuschussung Ihres Treppenlifts.

Formalia bei der Antragstellung

Um unnötig viele Schriftwechsel zwischen Ihnen und Ihrer Pflege- bzw. Krankenkasse zu vermeiden und die Beantragung möglichst reibungslos abzuwickeln, sollten sie die folgenden Formalia vor und zur Antragstellung beachten:

  • Liegt ein Pflegegrad bereits vor? Falls nicht: Beantragung eines Pflegegrades bei der jeweiligen Pflegekasse. Die Pflegekasse ist bei Ihrer Krankenkasse angesiedelt.
  • Einholung eines Kostenvoranschlages über Kauf und Installation eines Treppenlifts (die Vorlage eines Kostenvoranschlages genügt in den meisten Fällen)

Wie stelle ich einen Antrag auf Zuschuss für einen Treppenlift?

Der Antrag für einen Zuschuss für eine wohnumfeldverbessernde Maßnahme, wie z. B. einen Treppenlift erfolgt entweder formal oder formlos.

Der formale Antrag

Den formalen Antrag stellen Sie direkt bei der Krankenkasse bzw. Pflegekasse über die entsprechenden Formulare auf Zuschuss zu einer wohnumfeldverbessernden Maßnahme. Fragen Sie entweder persönlich bei Ihrer Kranken- bzw.

Pflegekasse nach den nötigen Dokumenten oder informieren Sie sich auf der Webseite Ihrer Kasse. Dort finden Sie die Formulare in der Regel als Download.

Stichwort: Antrag auf Zuschuss zu einer wohnumfeldverbessernden Maßnahme.

Die formlose Antragstellung

Der formlose Antrag ist bei der jeweiligen Pflegekasse schriftlich einzureichen und muss zwingend in die Richtung einer wohnumfeldverbessernden Maßnahme formuliert werden.

Aus dem Schreiben sollte daher klar hervorgehen, warum Sie den Lift benötigen, indem Sie am besten kurz Ihr Krankheitsbild erläutern.

Dem Antrag sollten Sie außerdem einen Kostenvoranschlag sowie Fotos der Raumsituation beifügen, auf denen klar ersichtlich ist, warum die Durchführung der Maßnahme erheblich den Erhalt Ihrer selbstständigen Lebensführung unterstützt.

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Auf diese Weise beschleunigen Sie nicht nur die Bearbeitungszeit und Prüfung des Antrages durch den medizinischen Dienst (MDK), sondern verbessern gleichzeitig Ihre Chancen auf eine Bezuschussung. Denn nach § 40 Abs. 4 SGB XI gilt:

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„Die Pflegekassen können subsidiär finanzielle Zuschüsse für Maßnahmen zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes des Pflegebedürftigen gewähren, beispielsweise für technische Hilfen im Haushalt, wenn dadurch im Einzelfall die häusliche Pflege ermöglicht oder erheblich erleichtert oder eine möglichst selbstständige Lebensführung des Pflegebedürftigen wiederhergestellt wird.“

Konkret ist also eine plausible Begründung zur Durchführung der Maßnahme wichtig für die Höhe des bewilligten Zuschusses (max. 4.000 € pro Maßnahme, max. 4 Antragsteller pro Maßnahme).

Ja, ich habe Interesse an einem kostenfreien Beratungstermin vor Ort.

Beratungstermin vereinbaren

Sollte der Antragssteller einen Pflegegrad haben, stehen in der Regel die Erfolgsaussichten für einen positiven Zuschuss-Bescheid der Krankenkasse für einen Treppenlift gut.

Mit dem positiven Bescheid können dann die nächsten Schritte in Angriff genommen werden nehmen und der Treppenlift kann eingebaut werden.

Wichtig ist, dass alle Originalrechnungen gesammelt werden, sodass diese nach dem Einbau des Treppenlifts an die Krankenkasse (Pflegekasse) weitergereicht werden können.

Treppenlift bei der Krankenkasse beantragen: Das sollten Sie noch wissen

Beachten Sie, dass die Förderung bis zu 4.000 € je Maßnahme beträgt. Dabei werden alle Maßnahmen, die zum Zeitpunkt der Zuschussgewährung zu einer wohnumfeldverbessernden Maßnahme erforderlich sind, als eine Maßnahme gesehen.

Werden im Laufe der Zeit bedingt durch die Änderung des Pflegezustandes weitere wohnumfeldverbessernden Maßnahmen erforderlich (z. B.

die barrierefreie Gestaltung des Badezimmers), handelt es sich hierbei um erneute Maßnahmen zur Wohnumfeldverbesserung, für die ein erneuter Zuschuss von ebenfalls bis zu 4.000 € gezahlt werden kann.

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Mit der Einführung des zweiten Pflegestärkungsgesetzes zum 1. Januar 2017 erhalten pflegebedürftige Personen bereits ab Pflegegrad I einen Zuschuss in Höhe von 4.000 € zu einem Treppenlift durch die Kranken- bzw. Pflegekasse.

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Zudem ist es für Pflegebedürftige, die in einer Wohngemeinschaft leben, außerdem möglich den Zuschuss zu kumulieren.

Das Geld wird also jedem Pflegebedürftigen bei vorhandenem Pflegegrad ausgezahlt und kann für eine einheitliche Maßnahme, wie beispielsweise die Anschaffung eines Treppenlifts, verwendet werden. Dabei ist der Gesamtbetrag je Maßnahme mit insgesamt 16.000 € gedeckelt.

Источник: https://www.thyssenkrupp-homesolutions.de/preise/treppenlift-krankenkasse/

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