Was kostet eine Brennstoffzellenheizung?

Contents
  1. Brennstoffzellenheizung: Kosten und Förderung
  2. Förderfähige Kosten bei einer Brennstoffzellenheizung
  3. Voraussetzungen für die staatliche Förderung der Brennstoffzellenheizung
  4. Brennstoffzellenheizung Kosten
  5. Preise auf dem Markt deutlich gesunken
  6. Fördermittel für Brennstoffzellenheizungen
  7. Beantragung der Förderung
  8. Wenig transparenter Markt
  9. Niedrige Energiekosten
  10. Contracting-Modelle statt Kauf
  11. Was kostet eigentlich eine Brennstoffzellenheizung? – natürlichZukunft
  12. Mit welchen Kosten muss man bei der Anschaffung einer Brennstoffzellenheizung rechnen?
  13. Grundsätzliche Voraussetzungen für die Kostenkalkulation
  14. Anschaffung: Kosten für die Brennstoffzellenheizung
  15. Vorbereitung: Demontage der alten Heizungsanlage und Bereitstellung eines Provisoriums
  16. Einbau: Kosten für die Installation und Inbetriebnahme der Anlage
  17. Wartungspaket
  18. Fördermittelmanagement
  19. Staatliche Förderung für die Brennstoffzellenheizung
  20. Kosten für Anschaffung, Installation und Inbetriebnahme einer staatlich geförderten Brennstoffzellenheizung
  21. Links
  22. Preise für die Brennstoffzellenheizung 2021
  23. Wie funktioniert eine Brennstoffzellen Heizung?
  24. Was kostet eine Brennstoffzellen Heizung in der Anschaffung?
  25. Welche Förderung erhält man für eine Brennstoffzellen Heizung?
  26. Welche laufenden Kosten fallen bei der Brennstoffzellen Heizung an?
  27. Welche Hersteller bieten Brennstoffzellen Heizungen an?
  28. Brennstoffzellenheizung: Kosten, Funktion & Wirtschaftlichkeit
  29. Wie funktioniert eine Brennstoffzellenheizung?
  30. Was kostet eine Brennstoffzelle?
  31. Wann sich eine Brennstoffzellenheizung lohnt
  32. Brennstoffzellenheizung: Finanzierung und Förderung
  33. Wie lange hält eine Brennstoffzelle?
  34. Contracting und Stromrückvergütung
  35. Fazit

Brennstoffzellenheizung: Kosten und Förderung

Was kostet eine Brennstoffzellenheizung?

Die Brennstoffzellenheizung erzeugt nicht nur Wärme, sondern auch Strom. Damit ist sie ein zukunftsweisendes und sehr effizientes Heizsystem. Wir zeigen Ihnen, wie viel eine Brennstoffzellenheizung kosten kann und wie viel Sie mit einer Förderung sparen.

Wer sich für eine Brennstoffzellenheizung entscheidet, muss mit Kosten von 10.000 bis 20.000 Euro für die Brennstoffzelle rechnen. In der Regel wird die Brennstoffzelle jedoch in Kombination mit einem Gasbrennwertgerät zur Heizungsunterstützung als Paket angeboten. Inklusive Installation fallen durchschnittlich Gesamtkosten von 30.000 bis 35.000 Euro an.

Wie teuer die Heizungsanlage mit Brennstoffzelle letztlich wird, hängt wie bei allen Heizsystemen von der gewünschten Leistung und Ausführung ab. Darüber hinaus können zusätzliche Kosten für bauliche Anpassungen anfallen, wenn z.B. ein Gasanschluss gelegt werden muss oder eine Anpassung am Abgassystem erforderlich wird.

Die hohen Anschaffungskosten sollten Hausbesitzer aber nicht abschrecken, denn mit einer Brennstoffzellenheizung können sie in doppelter Weise von staatlicher Förderung profitieren.

Zum einen sind zinsgünstige Kredite von der Kreditanstalt für Wiederauau (KfW) möglich, zum anderen gibt es Zuschüsse für die elektrische Leistung und eine Grundförderung.

Auf diese Weise lassen sich bis zu 40 Prozent der Brennstoffzellenheizung-Kosten erstatten.

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Wir zeigen Ihnen exemplarisch anhand der Viessmann Vitovalor PT2, welche Brennstoffzellenheizung-Kosten für Hausbesitzer nach Abzug von Fördermitteln tatsächlich entstehen.

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Brennstoffzellenheizung Viessmann Vitovalor PT2 19.000,00€
Komplette Installation zur Inbetriebnahme der Brennstoffzellenheizung 3.400,00€
1 Heizkreis (Heizkörper) 600,00€
Original Viessmann Abgassystem 800,00€
vollst. Peripheriegeräte 600,00€
vollst. Montagematerial 700,00€
Hydraulischer Abgleich 350,00€
Viessmann Funktions- und Leistungsgarantie der Brennstoffzelle für 10 Jahre“ 2.700,00€
Förderunterstützung (KfW/BAFA) 250,00€
Summe Netto 28.400,00€
Summe Brutto 33.796,00€
Förderung 11.200,00€
Ihre Summe 22.596,00€

Wie Sie sehen, reduziert sich die Brutto-Gesamtsumme von über 30.000 Euro auf weniger als 23.000 Euro. Damit liegen die Kosten für eine Brennstoffzellenheizung auf einem ähnlichen Niveau wie bei einer Pelletheizung mit Solarthermie oder einer Gasheizung mit Wärmepumpe.

Die Brennstoffzellenheizung spielt jedoch gegenüber den eben genannten Heizsystemen noch einen weiteren Vorteil aus: Sie produziert Strom.

Und Sie haben somit die Möglichkeit, den Strom selbst zu nutzen oder gegen eine Einspeisevergütung ins Stromnetz einzuspeisen.

Die höheren Anschaffungskosten für die Brennstoffzellenheizung können sich auf diese Weise noch schneller amortisieren.

Sie können für Ihre Brennstoffzellenheizung eine Förderung bei der KfW beantragen. Hierfür kommt das KfW-Programm 433 „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Brennstoffzelle“ infrage.

Das Programm existiert bereits seit 2016, wurde aber aufgrund des beschränkten Angebots an Produkten nur bedingt wahrgenommen. Zum 1.

Februar 2021 wurde das Programm noch attraktiver und übersichtlicher gemacht.

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Gefördert werden Brennstoffzellenheizungen mit einer maximalen Leistung von 20 Kilowatt. Die Förderung teilt sich auf in einen Grundförderbetrag von 6.800 Euro und einen Zuschuss von 550 Euro je angefangene 100 Watt elektrische Leistung. Das ist eine signifikante Erhöhung zu der vorherigen Förderung.

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Je höher die elektrische Leistung Ihrer Brennstoffzellenheizung ist, desto höher fällt der Zuschuss aus. Die Maximalhöhe der Förderung ist auf 40 Prozent der förderfähigen Kosten beschränkt.

Förderfähige Kosten bei einer Brennstoffzellenheizung

Als förderfähige Kosten gelten die Anschaffungskosten sowie die Kosten für einen Energieberater, der im Vorfeld die passende Anlage empfiehlt. Förderfähig sind außerdem die Kosten für den obligatorischen Wartungsvertrag der Anlage, der über 10 Jahre geschlossen werden muss.

Die Auszahlung der Zuschüsse erfolgt, nachdem Sie die Brennstoffzellenheizung in Betrieb genommen haben und ein von der KfW zugelassener Energieberater bei der KfW einen Beleg über die erfolgreiche Realisierung der Brennstoffzellenheizung eingereicht hat.

Voraussetzungen für die staatliche Förderung der Brennstoffzellenheizung

Über das KfW-Programm 433 können Brennstoffzellenheizungen in Ein- oder Zweifamilienhäusern sowie Mehrfamilienhäusern mit Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) gefördert werden. Ebenso wird der Einbau der Brennstoffzellenheizung in Gewerbegebäuden staatlich gefördert. Ob die Heizung in einem Neubau oder im Bestand installiert wird, spielt für die Förderung keine Rolle.

Technische Voraussetzung ist, dass die elektrische Leistung pro Modul zwischen 0,25 und 5 Kilowatt beträgt.

Weitere Bedingungen für die Brennstoffzellen-Förderung:

  • Es wird ein qualifizierter Energieberater in die Planung und Umsetzung eingebunden.
  • Der Energieberater stellt den Antrag auf Förderung vor der Beauftragung eines Heizungsfachbetriebs.
  • Der Energieberater prüft nach dem Einbau, ob die Planungsvorgaben eingehalten wurden.
  • Der Heizungsbesitzer muss einen Vollwartungsvertrag über mindestens zehn Jahre abschließen.
  • Die Brennstoffzellenheizung muss von einem für das System geschulten Fachbetrieb installiert werden.
  • Vor dem Betrieb muss ein hydraulischer Abgleich erfolgen.
  • Die Brennstoffzellenheizung muss einen elektrischen Wirkungsgrad von mindestens 32 Prozent und einen Gesamtwirkungsgrad von mindestens 82 Prozent aufweisen.

Da Sie sich bei der Planung und Konzeption der Brennstoffzellenheizung mit einem Energieberater und einem Fachbetrieb, wie Thermondo, koordinieren müssen, werden die Anforderungen der KfW für eine Förderung immer erfüllt.

Wichtig: Lassen Sie im Vorfeld prüfen, ob es in Ihrem Bundesland auch länderspezifische Förderprogramme für die Brennstoffzellenheizung gibt. Eventuell können Sie so noch mehr Kosten sparen. Beachten Sie, dass diese Programme nicht mit dem KfW-Zuschuss kombinierbar sind.

Neu ist ab 1. Februar 2021 auch, dass Sie sich für das Programm KfW 433 oder die Einspeisevergütung, für den Strom, der ins öffentliche Netz gespeist wird, entscheiden müssen. Eine Kombination ist nicht mehr möglich.

Der große Kostenvorteil der Brennstoffzellenheizung gegenüber konventionellen Heizsystemen besteht darin, dass die Brennstoffzelle auch Strom erzeugt.

Hausbesitzer können so den selbst produzierten Strom nutzen und die Stromkosten enorm senken.

Außerdem besteht die Möglichkeit, über das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz auch eine Einspeisevergütung für den nicht selbst genutzten Strom zu erhalten:

  • Pro Kilowattstunde Strom, die Sie ins Stromnetz einspeisen, erhalten Sie eine Vergütung von 8 Cent.
  • Verbrauchen Sie Ihren Strom selbst, bezahlen Sie dafür nur 4 Cent pro Kilowattstunde.

Seit 1. Februar 2021 ist es allerdings nicht möglich, die Einspeisevergütung mit der KfW Förderung zu verbinden. In diesem Zusammenhang ist auch die Zuschussförderung des BAFA in Höhe von 1.800 Euro entfallen.

Für diese konnten sich Besitzer einer Brennstoffzellenheizung anstelle der regelmäßigen Einspeisevergütung entscheiden.

Dies ist allerdings kein Nachteil, denn die KfW-Förderung wurde erhöht und liegt insgesamt über den vorherigen Möglichkeiten.

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Darüber hinaus ist auch die Fördermittelbeantragung nun deutlich einfacher und stellt für Hausbesitzer eine Erleichterung dar. Dennoch können Sie sich entscheiden, ob Sie die KfW-Förderung in Anspruch nehmen, oder ob Sie die Einspeisevergütung nutzen. Wirtschaftlich ist allerdings die KfW-Förderung deutlich sinnvoller.

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So sparen Sie beim Strom mit der Brennstoffzellenheizung

Bei einem aktuellen Strompreis von rund 30 Cent pro Kilowattstunde, sparen Sie mit Ihrer Brennstoffzellenheizung 22 Cent pro Kilowattstunde ein, wenn Sie Ihren Strom selbst verbrauchen.

Auf einen Jahresverbrauch von rund 2.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr (Durchschnittsverbrauch für zwei Personen) sparen Sie 440 Euro an Stromkosten pro Jahr. Im Zeitraum von zehn Jahren sparen Sie bei diesem Verbrauch über 4.000 Euro an Stromkosten.

In einem Vier-Personen-Haushalt sind im gleichen Zeitraum Einsparungen von bis zu 8.000 Euro und mehr möglich.

Anhand der oben aufgeführten Beispiele wird deutlich, dass eine Brennstoffzellenheizung umso wirtschaftlicher wird, je mehr Strom Sie erzeugen und je mehr Strom Sie verbrauchen.

Geht man von steigenden Strompreisen sowie einem höheren CO2-Preis ab 2021 aus, erhöht sich das Einsparpotenzial nochmals. Sie können davon ausgehen, dass sich die Brennstoffzellenheizung-Kosten abhängig von Ihrem Stromverbrauch in Kombination mit der hohen KfW-Förderung in 10 bis 15 Jahren amortisiert haben.

Viele Verbraucher sind aufgrund der hohen Anschaffungskosten für die Brennstoffzellenheizung erst einmal abgeschreckt. Doch es lohnt sich, ein Brennstoffzellen-Projekt genau durchzurechnen. Dann zeigt sich in der Regel schnell, dass sich die Installation einer Brennstoffzellenheizung lohnt.

Denn mit KfW-Förderung und selbstproduziertem Strom reduzieren sich die Investitionskosten auf eine Summe, die Sie auch für ein konventionelles Heizsystem in Kombination mit Solarthermie ausgeben würden, ohne dass Sie CO2-freundlichen Strom selbst produzieren. Hierfür bräuchten Sie dann noch eine PV-Anlage, welche die Kosten nochmals erhöhen würde.

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Gerne beraten wir Sie zur Brennstoffzellenheizung und den damit verbundenen Kosten. Ist die Brennstoffzellenheizung nicht die beste Lösung für Ihre Immobilie, bieten wir andere attraktive und regenerative Heizsysteme mit attraktiver Förderung, wie beispielsweise die Hybridheizung.

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Nutzen Sie einfach unseren Heizungsplaner und wir melden uns zeitnah bei Ihnen, um Ihnen bei der Wahl der passenden Heizung zu helfen.

Источник: https://www.thermondo.de/info/rat/erneuerbare-energie/brennstoffzellenheizung-kosten/

Brennstoffzellenheizung Kosten

Was kostet eine Brennstoffzellenheizung?

Brennstoffzellenheizungen sind noch die Exoten unter den Heizsystemen und dementsprechend vergleichsweise teuer. Sie punkten allerdings mit einem deutlich geringeren Energieverbrauch. Zusammen mit staatlichen Zuschüssen kann sich das System Brennstoffzellenheizung auch für kritische Rechner lohnen.

Brennstoffzellenheizung: Fördermittel nutzen © tech_studio, stock.adobe.com

Lesen Sie hier in diesem Artikel, welche Kosten auf Sie zukommen und warum der Preisvergleich zu anderen Heizsystemen so kompliziert ist.

Preise auf dem Markt deutlich gesunken

Immer mehr Hersteller bieten Brennstoffzellenheizungen an und produzieren aufgrund einer steigenden Nachfrage auch größere Stückzahlen. Das wirkt sich auf den Preis aus.

Vor ein paar Jahren musste man für die wenigen angebotenen Brennstoffzellenheizungen noch um die 50.000 Euro bezahlen.

Heute gibt es schon eine größere Auswahl an Geräten und die Preise für Komplettpakete liegen bei rund 30.000 bis 35.000 Euro.

Für die reine Brennstoffzellenheizung geben die Hersteller einen Einstiegspreis von ungefähr 23.000 Euro an. Zu diesen Kosten kommen Investitionen für Zubehör beispielsweise ein Wärmespeicher sowie die Einbaukosten hinzu. Der Betrieb einer Brennstoffzellenheizung setzt zudem einen brennwerttauglichen Schornstein voraus.

Tipp: Die Investitionen für die Anschaffung können durch Fördermittel deutlich reduziert werden.

Fördermittel für Brennstoffzellenheizungen

Da die Regierung in Wasserstoff eine große Zukunft für unsere Energiegewinnung sieht, fördern Bund und Länder effiziente Brennstoffzellenheizungen stark. Mit entsprechenden Fördermitteln können die Anschaffungskosten um bis zu 40 Prozent reduziert werden.

Brenstofzellenheizungen werden hoch gefördert

Unter dem Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) gibt es den Teil Nummer 433, der unter dem Namen „Energieeffizienz Bauen und Sanieren – Zuschuss Brennstoffzelle“ Investitionskosten für Brennstoffzellensysteme bezuschusst.

Damit sind die Investitionen für eine Brennstoffzellenheizung immer noch hoch im Vergleich zu anderen Heizsystemen, sie kommen dem Preisniveau beispielsweise von Brennwertkesseln aber immer näher.

Beantragung der Förderung

Besitzer von Ein- oder Zweifamilienhäusern, Wohneigentümergemeinschaften sowie kleinere Unternehmen und Kommunen oder gemeinnützige Organisationen können einen Antrag auf Förderung des Einbaus einer Brennstoffzellenheizung beantragen. Gefördert werden Anlagen zwischen 0,25 und 5 Kilowattstunden. Die Förderhöhe ist abhängig von der elektrischen Leistung.

Die Förderung besteht aus einem Investitionszuschuss bis zu 40 Prozent der förderfähigen Kosten. Neben einem Grundbeitrag von 5.700 Euro gibt es einen leistungsabhängigen Betrag, der 450 Euro pro angefangene 100 Watt vorsieht. Wobei der Förderbetrag auf maximal 28.200 Euro pro Brennstoffzelle gedeckelt ist.

Ob der Einbau einer Brennstoffzellenheizung im Rahmen eines Neubaus oder eine Altbausanierung stattfindet, ist für die Förderantrag nicht entscheidend. Beide Maßnahmen sind förderwürdig.

Wenig transparenter Markt

Der Markt für Brennstoffzellenheizungen ist noch überschaubar. Die Preise gestalten sich je nach Hersteller und Region sehr unterschiedlich. Offizielle Preislisten gibt es nicht, die Kosten für eine Anlage werden direkt vom entsprechenden Installateur nach einer Planung und Beratung angegeben. Damit ist ein Preisvergleich für Verbraucher mühsam und aufwändig.

Niedrige Energiekosten

Während die Anschaffungskosten für Brennstoffzellenheizungen vergleichsweise hoch sind, punkten diese Anlage mit großen Einsparungen bei den Energiekosten. Diese sollen bis zu 50 Prozent geringer gegenüber anderen Heizsystemen ausfallen. Die Brennstoffzellenheizung amortisiert sich also umso schneller, je größer die Leistung der Anlage und desto größer der Energiebedarf ist.

Tipp: Wenn alte Heizungsanlagen gegen eine moderne Brennstoffzellenheizung ausgetauscht werden, kann im Vergleich zu vorher mit stark reduzierten Energiekosten gerechnet werden.Ein erfahrener Energieberater kann einschätzen ob eine Brennstoffzellenheizung Sinn macht

Eine Brennstoffzellenheizung ist langlebig und benötigt sehr wenig Wartung. Hierfür fallen während der Betriebszeit also kaum Kosten an. Der Platzbedarf ist vergleichbar mit einem herkömmlichen Heizungskessel ohne Lagerraum.

Contracting-Modelle statt Kauf

Wen die hohen Anschaffungskosten abschrecken, der hat die Möglichkeit sich eine Brennstoffzellenheizung im Rahmen eines Contracting-Vertrags einbauen zu lassen. Der Verbraucher ist dabei nicht der Betreiber der Anlage, er kauft Wärme und Strom vom Contracting-Dienstleister ab.

Brennstoffzellenheizung: Contracting-Modell kann eine Option sein

Hausbesitzer sparen sich so den einmaligen Anschaffungspreis und zahlen dafür einen höheren monatlichen Betrag für die Energiekosten. Zudem muss sich Energiecontracting-Nehmer nicht um die Planung und den fehlerfreien Betrieb der Anlage kümmern, das ist Sache des Contracting-Anbieters.

Da diese die Energie in größeren Mengen einkaufen als ein einzelner Hausbesitzer, können günstigere Preise und Steuervergünstigungen auch finanziell attraktive Contracting-Angebote zur Folge haben.

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Entsprechende Verträge laufen in der Regel 5 bis 15 Jahre. Solange bindet sich der Verbraucher an den Anbieter. Was mit der Brennstoffzellenheizung nach Ablauf des Vertrages passiert, sollte vorab geregelt werden.

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Источник: https://www.heizsparer.de/heizung/heizungssysteme/brennstoffzellenheizung/brennstoffzellenheizung-kosten

Was kostet eigentlich eine Brennstoffzellenheizung? – natürlichZukunft

Was kostet eine Brennstoffzellenheizung?

Die Investition in eine neue Heizungsanlage verlangt eine gründliche Planung – unabhängig davon, ob es sich um den Ersatz für eine bestehende Anlage handelt oder eine Erstanschaffung in einem Neubau. Denn eine neue Heizung soll mindestens 15 Jahre ihren Dienst tun, gerne länger.

Dabei soll sie zum einen wirtschaftlich sinnvoll sein. Nach der Heizungssanierung möchte man zumindest langfristig weniger für das Heizen bezahlen als bisher. Die Investition soll sich lohnen.

Zum anderen möchte man als Eigentümer eine langfristig saubere also ökologische Lösung anschaffen, die dem Gedanken des Klimaschutzes gerecht wird. Dieses schreiben inzwischen ohnehin bundes- bzw. landesgesetzliche Regelungen vor. Neue Heizungen müssen auf das erklärte Ziel einer Wärmewende einzahlen.

Sie müssen hocheffizient sein und in möglichst großem Umfang erneuerbare Energien nutzen, um die Emission von Kohlendioxyd auf ein Mindestmaß zu reduzieren.

Vor allem wenn Brennstoffzellenheizungen komplett mit Biogas betrieben werden, sind sie komplett klimaneutral. Das leisten ansonsten nur Pelletheizungen, diese bieten jedoch wesentlich weniger Komfort. Denn Brennstoffzellenheizungen sind leise, sauber und benötigen nicht ständig Nachschub.

Die Geräte nutzen Erdgas, das in einem eingebauten Reformator zu Wasserstoff umgewandelt wird. Dieser Wasserstoff wird zum Betrieb einer Brennstoffzelle genutzt. Der Vorteil: Wenn Heizungswärme erzeugt wird, wird gleichzeitig Strom produziert. Brennstoffzellenheizungen sind grundsätzlich wärmegeführt.

Das bedeutet: Strom wird dann erzeugt, wenn Wärmeenergie für das Heizen oder die Warmwasserversorgung benötigt wird. Die Kombination aus Wärme- und Stromerzeugung erhöht in jedem Fall die Effizienz der eingesetzten Energie. Die Technologie der Brennstoffzellenheizung wird in diesem Beitrag genauer erklärt.

Schematische Darstellung der Funkionsweise einer Brennstoffzellenheizung

Mit der Brennstoffzellenheizung wird also in jedem Fall der ökologische Aspekt der Anforderungen erfüllt. Wie aber steht es um den wirtschaftlichen Aspekt? Kann man eine Investition in diese Technik auch mit schwarzen Zahlen begründen? Eine berechtigte Verbraucherfrage, die wir im Folgenden mit konkreten Zahlen unterlegen wollen.

Mit welchen Kosten muss man bei der Anschaffung einer Brennstoffzellenheizung rechnen?

Bei der Berechnung der Kosten für die Anschaffung und den Einbau einer Brennstoffzellenheizung kann man keine pauschalen Angaben machen. Denn die baulichen und technischen Voraussetzungen sind bei jedem Gebäude einzigartig, was allgemein gehaltene Preisangaben erschwert.

Für die folgenden Preise haben wir daher Von-bis-Angaben aus unseren bisherigen Angeboten und Installationen ermittelt. Grundsätzlich basieren die folgenden Angaben auf einer Reihe von baulichen Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen.

Sollten diese ganz oder teilweise nicht erfüllt sein, muss von entsprechenden Abweichungen ausgegangen werden.

Grundsätzliche Voraussetzungen für die Kostenkalkulation

Die hier genannten Kostenrahmen beziehen sich auf eine Immobilie, bei der bereits ein zentrales Heizungsverteilsystem mit Zu- und Ablauf, Heizkörpern usw. vorhanden ist.

Außerdem setzen wir eine zentrale Warmwasserbereitung voraus, also dass ein entsprechendes Rohrsystem in dem Gebäude verlegt wurde. Wie beschrieben, wird eine Brennstoffzellenheizung mit Erdgas betrieben.

Deshalb setzen wir den Anschluss des Gebäudes an das Gasnetz voraus sowie einen Kamin für die Zu- und Abluft. Sollte dieses nicht vorhanden sein, entstehen Mehrkosten. Für den Betrieb der Anlage ist außerdem ein Zugang zum Internet notwendig.

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Konkret wird ein W-LAN benötigt. Diese Funktion hat den komfortablen Nebeneffekt, dass die Steuerung und das Monitoring der Anlage über eine App auf Smartphone oder Tablet möglich ist.

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Bei der Kostenkalkulation sind wir außerdem von einem Gebäude ausgegangen, das man als typisches Ein- bzw. Zweifamilienhaus bezeichnen kann.

Deswegen wurde der in einem solchen Gebäudetyp normalerweise anfallende Wärme- und Strombedarf zugrunde gelegt.

Eine letzte Voraussetzung betrifft den Raum, in dem die Brennstoffzellenheizung aufgestellt werden soll. Dieser sollte mindestens 2,10 m hoch sein.

Anschaffung: Kosten für die Brennstoffzellenheizung

Die Brennstoffzellenheizung besteht aus einem kompakten Kasten mit dem Maßen 0,60 x 1,2 x 1,8 m (B x H x T). Aktuell bieten Erdgas Südwest das Modell Vitovalor PT2 des Herstellers Viessman an. 

In der kompakten Anlage befindet sich neben der Brennstoffzelle ein Warmwasserspeicher aus Edelstahl mit 220 l Volumen sowie ein Gasbrennwertkessel.

Dieser wird mit Erdgas betrieben und tritt in Aktion, wenn im kalten Winter die Leistung der Brennstoffzelle nicht ausreicht, um die Immobilie mit ausreichend Wärme zu versorgen.

  Außerdem gehören zu der Brennstoffzellenheizung weitere Peripheriegeräte: Pumpen für den Umlauf des Warmwassers, das Ausdehnungefäß und weiteres Zubehör. Die genannten Preise beziehen sich auf die Modelle Vitovalor PT2 des Herstellers Viessman.

Dieser bietet außerdem mit dem Modell Vitovalor PA2 eine Lösung als Beistellgerät. Damit kann die Brennstoffzelle neben einem bereits bestehenden Gasbrenngerät betrieben werden.

Vorbereitung: Demontage der alten Heizungsanlage und Bereitstellung eines Provisoriums

Bevor bei einer Heizungssanierung die neue Heizung eingebaut werden kann, muss die alte Anlage entfernt und ordnungsgemäß entsorgt werden. Das betrifft bei einer Ölheizung auch die nicht mehr benötigten Heizöltanks und das darin befindliche Heizöl.

Außerdem wird in den meisten Fällen eine provisorische Heizung in Betrieb genommen. Damit ist ein Einbau auch in den kalten Wintermonaten möglich. Diese temporäre Anlage wird zumeist im Keller platziert.

Die eigentliche Installation wird in den meisten Fällen innerhalb einer Woche vollzogen.

Einbau: Kosten für die Installation und Inbetriebnahme der Anlage

Der eigentliche Einbau wird von einem lizenzierten Fachbetrieb vor Ort unter Aufsicht eines Kundenbetreuers von Erdgas Südwest vorgenommen.

Das ist ein entscheidender Vorteil bei Beauftragung von Erdgas Südwest: Als Kunde muss man sich nicht um die zuweilen komplizierte Koordinierung von Bestellung, Anlieferung, Ausbau der Altanlage, Einbau der Brennstoffzellenheizung, Einholung von Betriebsgenehmigung, Abnahmen, Fördermittelmanagement usw. kümmern. Erdgas Südwest bietet alle Dienstleistungen aus einer Hand und der Kunde kommuniziert nur mit einem Ansprechpartner. 

Folgende Tätigkeiten werden dabei ausgeführt

  • Heizungseinbindung inkl. Isolierarbeiten
  • Einbindung in das Warmwassersystem
  • Gasanschluss an die Gashausinstallation
  • Abwasseranschluss
  • Installation der Abgasanlage inkl. Zubehör
  • Elektroinstallation (Netzanschluss, Anschluss der Nebenaggregate, Netzwerkanschluss)
  • Anlagencheck, Inbetriebnahme, Abnahme, Einweisung
  • Wechsel der Thermostatventile an den Heizkörpern

Wartungspaket

Diese Kosten fallen nicht sofort beim Einbau an, sind aber für die Erstellung einer Gesamtkalkulation nicht zu vernachlässigen. Eine Brennstoffzellenheizung muss wie alle Heizungsanlagen turnusgemäß überprüft und gewartet werden. Dies betrifft insbesondere das Gasbrennwertgerät.

Fördermittelmanagement

Sehr positiv auf die Kosten schlägt natürlich die staatliche Förderung durch. Allerdings muss für das Management der Zuschüsse, also vor allem die Anfertigung und Beibringung diverser Antragsunterlagen, ein geringer Kostenansatz einkalkuliert werden.

Staatliche Förderung für die Brennstoffzellenheizung

Um den Einsatz erneuerbarer Energie bei der Wärmeerzeugung zu fördern bzw. die Effizienz der eingesetzten Energie zu erhöhen, kann man staatliche Förderung beantragen. Aktuell ist bei einem Einbau einer Brennstoffzellenheizung vor allem dieses Förderprogramm relevant.

Förderung des Einbaus einer Brennstoffzellenheizung mit dem KfW-Programm 433
Mit dem  Programm Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) wird die Heizungsmodernisierung bei Nutzung erneuerbarer Energien gefördert. Ein Teil dieses Programms (433) wird von der Kreditanstalt für Wiederauau (KfW) ausgeteilt. Bis zu 40 % der Kosten für eine Brennstoffzellenheizung und deren Einbau können damit bezuschusst werden. Die Förderhöhe ist abhängig von der elektrischen Leistung.

Kosten für Anschaffung, Installation und Inbetriebnahme einer staatlich geförderten Brennstoffzellenheizung

Kostenvergleich: Was kostet es je nach Heizungstyp, den Wärmebedarf für ein Haus mit einer Wohnfläche von 150 qm zu decken?

Sie haben noch Fragen? Gerne! Antworten auf häufige Fragen zum Thema Brennstoffzellenheizung finden Sie auf dieser Seite.

Источник: https://www.erdgas-suedwest.de/natuerlichzukunft/kosten-brennstoffzellen-heizung/

Preise für die Brennstoffzellenheizung 2021

Was kostet eine Brennstoffzellenheizung?

Brennstoffzellen sind seit 2018 endlich marktreif. Viele Hersteller produzieren die Geräte in Serie und auch die ersten Praxistests stimmen zuversichtlich.

Ein Wermutstropfen: die Technik ist zwar günstiger geworden, verglichen mit anderen Heiztechniken aber nach wie vor bei Anschaffungskosten von rund 30.000 Euro recht teuer.

Wir beschäftigen uns nachfolgend damit warum und unter welchen Bedingungen sich eine Brennstoffzelle trotzdem lohnen kann.

Wie funktioniert eine Brennstoffzellen Heizung?

Die Funktionsweise einer Brennstoffzelle unterscheidet sich sehr deutlich von anderen Heiztechniken.

Im Gegensatz zu einem BHKW, gewinnt die Brennstoffzellen Heizung ihre Energie aus „kalter Verbrennung“ – einem chemischen Prozess, in dem aus der Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff zu Wasser Strom und Wärme frei wird.

Treffen diese beiden Stoffe unkontrolliert aufeinander, reagieren die beiden Stoffe miteinander in der sogenannten Knallgasreaktion.

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Der spezifische Auau einer Brennstoffzelle sorgt dafür, dass die Reaktionspartner voneinander getrennt bleiben und die Reaktion kontrolliert abläuft. Die Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff wird einfach in mehrere Einzelschritte unterteilt. Die Knallgasreaktion unterbleibt und es wird gleichzeitig Strom zur Verfügung gestellt.

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Der technische Vorgang und Wirkungsgrad einer Brennstoffzelle führt zu einem deutlichen Übergewicht der Stromproduktion gegenüber Wärme und Wasser.

Den Wasserstoff gewinnt die Brennstoffzellenheizung selbst aus dem Erdgas des Hausanschlusses. Sie beheizen Ihre Immobilie und erzeugen einen bedeutenden Anteil des Haushaltsstromes selbst.

Das macht die Brennstoffzelle für viele Anwendungsfälle besonders interessant.

Was kostet eine Brennstoffzellen Heizung in der Anschaffung?

Waren bei der Markteinführung 2016 Brennstoffzellen Heizungen kaum unter 30.000 Euro bis 40.000 Euro zu haben, haben sich die Preise seitdem deutlich gesenkt.

2021 liegen die Preise zwischen 20.000 Euro und 25.000 Euro – samt weiteren Ausgaben für die Installation, der Kombination mit einer zusätzlichen Gasheizung für Spitzenlasten und der Inbetriebnahme kann man mit Preisen einer Brennstoffzellen Heizung von mindestens 30.000 Euro rechnen.

Die Preistreiber und Kostenfaktoren im Überblick

  • Brennstoffzelle
  • Gasbrennwertgerät (zur Abdeckung von Spitzenlasten)
  • Pufferspeicher / Warmwasser
  • Montagekosten
  • Peripheriegeräte
  • Abgassystem
  • Hydraulischer Abgleich

Welche Förderung erhält man für eine Brennstoffzellen Heizung?

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sowie die KfW bieten Förderungen für eine Brennstoffzellenheizung an. Beide Förderprogramme bieten interessante Zuschüsse und lohnen sich – sind jedoch nicht kombinierbar. Sie müssen sich vor Beginn der Baumaßnahmen für eines der beiden entscheiden.

ProgrammBAFA Zuschuss / Zuschuss für Mini-KWK-AnlagenKfW Programm 433 „Zuschuss Brennstoffzelle“
Höhe der FörderungGestaffelter Festbetrag von 1.900 bis 3.500 EuroFestbetrag von 5.700 Euro
BoniWärmebonus +25% der Basisförderung450 Euro pro 100 Watt angefangener elektrischer Leistung von 0,25 – 5,0 kWel
Stromeffizienzbonus +60% der Basisförderung
BesonderheitenNur im Altbau, auch in Gewerbeimmobilien oder kommunalen GebäudenNeubau und Altbau, nur Ein- und Zweifamilienhäuser, seit Sommer 2017 auch für Gewerbe- oder kommunale Immobilien

Eine zusätzliche Einnahmequelle: Den Strom, den Sie nicht benötigen, speisen Sie gegen eine Stromvergütung („KWK-Zuschuss“) automatisch in das allgemeine Stromnetz ein. Sie erhalten dabei eine staatliche Vergütung sowie eine Vergütung des Netzbetreibers, die vom aktuellen Strompreis abhängt.

Welche laufenden Kosten fallen bei der Brennstoffzellen Heizung an?

Die laufenden Kosten einer Brennstoffzelle sind eher gering. Während die Brennstoffzelle nahezu wartungsfrei arbeitet, sind für die zusätzlich installierte Gasheizung Wartungskosten von ca.

250 Euro pro Jahr anzusetzen. Die Energiekosten selbst lassen sich deutlich reduzieren.

Nach Herstellerangaben und den ersten Praxistests, sind Einsparungen der monatlichen Kosten um 40% bis 50% möglich.

Wann lohnt sich eine Brennstoffzellen Heizung?

Vor dem Hintergrund der hohen Preise für eine Brennstoffzellen Heizung, ist der wirtschaftliche Betrieb eine Herausforderung. Wichtig ist ein entsprechend hoher Energiebedarf.

Ältere Gebäuden haben dabei einen höheren Wärmebedarf, während bei neueren Gebäuden die Stromerzeugung der Hauptvorteil ist.

Für die meisten Ein- oder Zweifamilienhäuser ohne entsprechend hohen Wärme- oder Strombedarf, ist die Brennstoffzellen Heizung bei der Gegenüberstellung der Kosten und des Einsparpotentials meistens nicht lukrativ.

Es gilt: Je mehr Strom und Wärme die Brennstoffzellen erzeugen kann, desto schneller amortisiert sich die Investition. Zusätzlich kann man sich – insbesondere wenn man einen zusätzlichen Stromspeicher installiert – unabhängig von steigenden Strompreisen machen.

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Wenn die Amortisation oder Finanzierung zu unsicher ist, der kann sich für ein Contracting Modell entscheiden. Dabei wird die Anlage nicht vom Nutzer selbst gekauft und bezahlt, sondern von einem Dienstleister eingebaut, der dann die Wärme und den Strom an den Hauseigentümer verkauft. Die Brennstoffzelle

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Wem die Finanzierung trotz Förderung nicht gelingt, kann sich nach Contracting-Modellen erkundigen.

Dabei kauft und betreibt der Kunde die Anlage nicht selbst, sondern lässt vom Contracting-Dienstleister eine Brennstoffzellen-Heizung einbauen und kauft diesem dann Wärme und Strom ab.

So bezahlt der Haus- oder Wohnungseigentümer die eingebaute Brennstoffzelle langfristig über den Energieverbrauch, spart sich aber die Investition und Wartung.

Welche Hersteller bieten Brennstoffzellen Heizungen an?

Die großen Heizungshersteller wie Buderus, Bosch, Junkers, Vaillant und Viessmann haben ebenso wie Spezialhersteller Senertec, Elcore oder Hexis Brennstoffzellen im Angebot. Die Geräte werden jedoch nur über gezielt geschulte Fachbetriebe und Händler immer inklusive der Planung und des Einbaus verkauft.

Die finale Inbetriebnahme wird zusätzlich oft durch den Hersteller selbst durchgeführt. Hintergrund ist, dass es hier um High-Tech Geräte handelt, die nicht so einfach wie Gasheizungen zu installiert werden können und dass nicht alle Fachbetriebe mit der Technik vertraut sind.

Insgesamt ist ein Preisvergleich auf Herstellerbasis daher schwierig.

Wenn Sie sich für eine Brennstoffzellen Heizung interessieren, können Sie über uns Angebote von Fachbetrieben einholen. Lassen Sie sich beraten, ob die „Zukunft der Heiztechnik“ für Sie in Frage kommt und mit welchen Kosten Sie in Ihrem individuellen Fall zu rechnen haben.

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Источник: https://www.heizungsfinder.de/brennstoffzelle/preis

Brennstoffzellenheizung: Kosten, Funktion & Wirtschaftlichkeit

Was kostet eine Brennstoffzellenheizung?

Die Brennstoffzellenheizung gehört zu den großen Neuerungen der Heizungsbranche in den letzten Jahren. Mit ihr lässt sich gleichzeitig Strom und Wärme produzieren. Wie das eigene Mini-Kraftwerk funktioniert, für wen es sich lohnt und mit welchen Kosten Eigentümer rechnen müssen.

Wie funktioniert eine Brennstoffzellenheizung?

Sie nutzt die chemische Reaktion zwischen Sauerstoff aus der Luft und Wasserstoff aus Erdgas. Beim Aufeinandertreffen der beiden Elemente entstehen Wärme und Strom.

Dieses Prinzip wird auch als Kraft Wärme Kopplung bezeichnet. Verbraucher setzen eine Brennstoffzelle sowohl als Strom- als auch als Wärmeerzeuger ein.

Überschüssig produzierter Strom kann gegen eine Einspeisevergütung gewinnbringend an das öffentliche Stromnetz abgegeben werden.

Eine Brennstoffzellenheizung erzeugt gleichzeitig Strom und Wärme. Verbraucher haben die Möglichkeit, die Brennstoffzelle je nach Bedarf strom- oder wärmegeführt einzustellen. Die Strom- und Wärmeerzeugung verursacht einem Emissionsausstoß, der um etwa die Hälfte niedriger liegt als bei anderen Erzeugern.

Was kostet eine Brennstoffzelle?

Kosten Brennstoffzelle Gesamt

21.500 – 41.000 Euro

Heizungsanlage

13.000 bis 26.000 €

Zubehör und Installations-Material

3.000 bis 6.000 €

Warmwasser- bzw. Pufferspeicher

2.000 bis 4.500 €

Gasanschluss

ca. 1.500 €

Abgassystem

ca. 1.500 €

Hydraulischer Abgleich

500 bis 1.500 €

Hinzu kommen Kosten für die Installation durch einen Fachbetrieb. Diese können je nach Region, Größer der Anlage und baulichen Voraussetzungen sehr unterschiedlich ausfallen.

Die Preise für die Anschaffung einer Brennstoffzellenheizung zählen, verglichen mit anderen Heizungsarten, zu den teuersten am Markt. Bereits die Anschaffungskosten bertragen über 20.000 Euro.

So kostet beispielsweise die Vitovalor 300 P von Viessmann etwa 23.000 Euro. Zum Vergleich: Eine Gasheizung kostet etwa 3.000 Euro. Hinzu kommen Kosten für die Montage. Somit belaufen sich die Gesamtkosten auf 30.

000 bis 35.000 Euro.

Bei Ihrer Kalkulation sollten Sie neben den zu erwartenden Verbrauchswerten von Wärme und Strom und eventuell möglichen Rückvergütungen auch weichere Faktoren berücksichtigen.

Die Brennstoffzellenanlage bedarf kaum Wartung, ist langlebig und arbeitet nahezu geräuschfrei. Der Platzbedarf Ihres kleinen Privatkraftwerkes entspricht etwa dem eines herkömmlichen Öl-, Gas- oder Pelletkessels ohne einen Lagerraum zu benötigen.

Als Abgassystem funktioniert jeder brennwerttaugliche Schornstein.

Wann sich eine Brennstoffzellenheizung lohnt

Derzeit besteht die größte Herausforderung von Brennstofzellen Heizungen darin, gleichzeitig den Strom und Wärmebedarf eines ganzen Haushalts zu decken. Gerade bei einem hohen Wärmebedarf stößt die Brennstoffzelle an ihre Grenzen. In der Regel reicht sie lediglich aus, um 10 bis 20 Prozent des Heizwärmebedarfs eines durchschnittlichen Einfamilienhauses bereitzustellen.

Deshalb ist die Brennstoffzellenheizung für Wärmespitzenlasten, wie sie in besonders kalten Wintern erforderlich werden, zusätzlich mit einem Gas Brennwertkessel ausgestattet. Er erzeugt schnell viel Wärme, ohne die Stromerzeugung zu beeinträchtigen. Der Betriebsstrom des Brenners wird aus der Brennstoffzellenheizung selber gewonnen. Allerdings entstehen Kosten für den Gasverbrauch.

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Anders gestaltet sich die Situation in Niedrigenergiehäusern. Aufgrund der guten Dämmung kann die Brennstoffzellenheizung hier ausreichen, um den gesamten Wärmebedarf auch ohne Unterstützung zu decken. Gerade hier lohnt sich eine Brennstoffzelle. Mit ihr lässt sich die Strom- ebenso wie die Wärmeversorgung autark betreiben.

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Als Heizung in Mehrfamilienhäusern und in herkömmlichen Einfamilienhäusern rechnet sich die Brennstoffzellentechnik nur bei einem entsprechend großen Strombedarf. Gerne übernehmen wir eine individuelle Wirtschaftlichkeitsberechnung für Ihre Immobilie.

Brennstoffzellenheizung: Finanzierung und Förderung

Durch ihre Kraft-Wärme-Kopplung teilt sich die Brennstoffzelle in Funktion und Förderung in zwei maßgebliche wirtschaftliche Faktoren auf. Für keine andere Heizungsart existiert ein umfangreicheres Förderungs- und Rückvergütungsangebot wie für die sogenannten Mini KWK Anlagen.

Die KfW Förderung für energieffizientes Bauen und Sanieren sieht aktuell einen Förderbetrag von 5.700 Euro für Brennstoffzellenheizungen vor. Zu diesem Grundbetrag kommt eine leistungsabhängige Förderung von 450 Euro je 100 Watt angefangene elektrische Leistung.

Neben Zuschüssen und vergünstigten Kreditangeboten durch die Kreditanstalt für Wiederauau (KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft und Außenkontrolle (BAFA) bietet das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Förderprogramme für Gewerbe und Körperschaften an. Als regionale Körperschaft können beispielsweise Nachbarn einer Siedlung gelten, die sich mit ihren jeweiligen Einzelanlagen zu einem virtuellen Kraftwerk zusammenschließen.

Fast alle Bundesländer legen ständig neue Förderprogramme auf. Sie können mit einer durchschnittlichen Förderhöhe von fünfzig Prozent auf Ihre Investitionssumme kalkulieren.

Wie lange hält eine Brennstoffzelle?

Grundsätzlich hält eine Brennstoffzelle genau so lange wie eine Gasheizung. Laut Herstellerangaben liegt die Lebensdauer bei mindestens 15 Jahren. So gibt Viessmann beispielsweise für die Vitovalor PT2 eine Betriebsdauer von 80.

000 Stunden an. Wer eine regelmäßige Wartung durch einen Fachbetrieb durchführen lässt, sorgt nicht nur für einen effizienten Betrieb, sondern erhöht auch die Lebensdauer.

So können Brennstoffzellenheizungen durchaus 20 Jahre und älter werden.

Contracting und Stromrückvergütung

Wenn Sie eine Brennstoffzellen Heizung kaufen möchten, sind auch die Energieversorger an Ihrer Stromproduktion und vor allem am Umfang der Einspeisung interessiert. Mehrere Versorger bieten sogenanntes Contracting in unterschiedlichen Formen an.

In manchen Modellen übernehmen sie die Investitionskosten und Sie als dann gebundener Kunde zahlen mit dem Energiepreis die Finanzierung ab. Erweiterte Modelle decken auch die Instandhaltungskosten ab, die ebenfalls über den Energiepreis und teilweise auch durch monatliche Grundbeiträge rückgeführt werden. Gegengerechnet werden Ihre Stromüberschüsse.

Fazit

Bei einer Brennstoffzellen Heizung handelt es sich um eine der fortschrittlichsten Technologien, die in Deutschland allerdings noch nicht weit verbreitet ist.

Das liegt an dem hohen Preis der Brennstoffzellen Heizung , der hohe Anfangsinvestitionen erfordert und an der steuertechnischen Komplexität.

Wenn Sie auf Dauer niedrige laufende Heiz- und Stromkosten als Leitargument für Ihre Heizanlage bewerten, ist die Brennstoffzellen Heizung im Mehrfamilienhaus genauso wie im Einfamilienhaus eine zukunftsweisende Technologie. Bedingung ist die Verfügbarkeit eines Gasanschlusses, durch den der benötigte Wasserstoff geliefert wird.

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Da die Brennstoffzelle in Funktion und Präferenz eingestellt werden kann, können Sie die Energieabnahme individuell anpassen.
Eigener Strom mindert den Fremdbezug und erhöht so die Wirtschaftlichkeit der Brennstoffzellenheizung.

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Источник: https://www.kesselheld.de/brennstoffzellenheizung/

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