Was kostet eine Elektroheizung?

Elektroheizung: Wann sich das Heizen mit Strom lohnt & Preis

Was kostet eine Elektroheizung?

Das Heizen mit Strom erzeugt mit Abstand die höchsten Verbrauchskosten aller Energieträger. Eine Kilowattstunde mit einer Elektroheizung kostet derzeit etwa 20 Cent. Zum Vergleich: Gas kostet mit 7 Cent pro Kilowattstunde knapp nur ein Drittel davon. Trotzdem gibt es Umstände, die eine Elektroheizung zur idealen Lösung machen.

Eine Elektroheizung hat zwei Wirkprinzipien. Der elektrische Strom erwärmt einen Heizkörper direkt, der die Energie in Form von Wärme an die Luft abgibt. Typisches Beispiel sind mobile Radiatoren.

Ebenfalls direkt strahlen Heizlüfter und Infrarotheizungen, wobei Infrarotstrahlung statt der Luft die bestrahlten Flächen erwärmt.

Elektroheizungen mit indirekter Heizwirkung verfügt über
speichernde Bauteile, die erwärmt werden und die Energie zu einem späteren Zeitpunkt abgeben.

Preise und Arten

Auch wenn die Anschaffungskosten für eine Stromheizung mit 500 bis 1.000 Euro vergleichsweise gering sind, lohnt sich der Betrieb als Zentralheizung aufgrund der hohen Betriebskosten nur in Ausnahmefällen. Grundsätzlich lassen sich folgende Arten von Elektroheizungen unterscheiden:

Infrarotheizkörper250 €Die Strahlungswärme ist gerade bei Allergikern beliebt. Anders als bei Konvektionsheizkörpern wirbeln Infrarotheizkörper keinen Staub auf. Wie bei allen Stromheizungen stehen geringe Anschaffungs- und Montagekosten hohen laufenden Kosten gegenüber.
Mobile Elektroheizkörper100 €Die üblichen Leistungen beginnen ab 750 Watt. Mobile Elektroheizungen finden dabei vor allem als Übergangsheizung Anwendung. Als dauerhafter Ersatz für eine Zentralheizung eignen sie sich aufgrund ihrer einfachen Optik und der geringen Heizleistung weniger.
Natursteinheizungen400 €Marmorheizungen beispielsweise erhalten im Mittel eine Leistung von 300 bis 1.500 Watt. Natursteine haben den Vorteil, dass sie Wärme speichern. Diese Form von Elektroheizung wird aufgrund ihrer ansprechenden Optik gegenüber klassischen Heizkörpern vor allem in Wohnzimmern montiert.
Nachtspeicherheizung500 €Der Preis bezieht sich auf ein Modell mit einer Leistung von 2.000 Watt inklusive Stromzähler. Modelle mit dieser Leistung dienen als Ersatz für eine Zentralheizung.
Elektrische Fußbodenheizung400 €Die Kosten für die elektrische Fußbodenheizung hängen von der zu beheizenden Fläche ab. Für einen 15 Quadratmeter großen Raum müssen Sie für eine Dünnbettheizmatte rund 400 Euro einkalkulieren.

Da Strom kein Primärenergieträger ist, handelt es sich bei der Wärmeerzeugung immer um einen Veredlungsprozess. So wird der Strom hauptsächlich in Kohle- und Atomkraftwerken produziert. Das schlägt sich in hohen Energiekosten nieder. Dennoch kann der Einsatz einer Stromheizung durchaus Sinn machen beispielsweise in Ferienhäusern oder anderen Gebäuden, die nicht regelmäßig beheizt werden.

Trotz anfangs geringer Investitionskosten hat die Elektroheizung aufgrund der hohen laufenden Kosten die anderen Heizungen, was die Gesamtkosten angeht, schnell eingeholt. Für die Beheizung ein Einfamilienhauses mit 150 m² liegt der Stromverbrauch bei etwa 25.000 Kilowattstunden. Hier ein Vergleich mit Öl und Gas für die gleiche Wohnfläche:

Stromheizung0,28 €7.000 €
Ölheizung0,07 €1.750 €
Gasheizung0,11 €2.750 €

*bei der Annahme eines Einfamilienhauses mit einem Heizwärmebedarf von 25.000 kWh

Pro und Contra des Heizens mit Strom

Der schlechten Energieeffizienz können Sie nur durch dezentrale Einzelheizungen entgegenwirken, die ein sehr bedarfsorientiertes und zeitlich beschränktes Heizen ermöglichen. Eine Elektro Zentralheizung mit dem Speichermedium Wasser gleicht in ihrer Funktion Gas, Holz- und Ölheizungen, nur dass der elektrische Strom das Brennmaterial darstellt.

Vorteile

  • günstiger Anschaffungspreis
  • flexible Montagemöglichkeiten
  • kein Abgassystem erforderlich
  • platzsparende Geräte ohne Brennstoffvorratshaltung

Nachteile

  • sehr hohe Betriebskosten
  • geringe Energieeffizienz
  • Heizkörper mit Direktstrahlung werden sehr heiß

Nachtspeicherheizung und andere Arten

Ein Klassiker unter den Speicherheizungen ist die Nachtspeicherheizung. Sie wurde ursprünglich entwickelt, um den Stromverbrauch der privaten Haushalte besser zu verteilen.

Damit nicht alle Verbraucher gleichzeitig das Stromnetz belasten, wurden vergünstigte Strompreise zu weniger nachgefragten Zeiten angeboten. Der meist nachts genutzte Strom erwärmte Speichermedien wie Steine oder keramische Platten wie im Fall einer Keramikheizung.

Neben der Nachtspeicherheizung gibt es folgende weitere Arten von Elektroheizungen:

  • Der Infrarotheizkörper: Er ist eine moderne Form der Elektroheizung, der von Nutzern aufgrund der angenehmen Wärmeverteilung geschätzt wird. Anders als klassische Konvektionsheizkörper wirbelt die Strahlungswärme der Infrarotheizung keinen Staub auf, weshalb sie sich vor allem für Allergiker eignet. Sie findet auch als Wärmewellenheizung Bezeichnung.
  • Die Natursteinheizung: Dazu zählen beispielsweise Marmorheizungen, die den besagten Stein als Wärmespeicher nutzen. Neben der der angenehmen Wärmestrahlung schätzen Eigentümer das natürliche Design.
  • Der Radiator: Radiatoren sind elektrische Heizkörper, die ohne weiteren Installationsaufwand an die Steckdose angeschlossen werden können. Aufgrund der geringen Anschaffungskosten von unter 200 Euro und der geringen baulichen Voraussetzungen finden sie Einsatz auf Baustellen oder als Übergangsheizung bei Defekten. Zu dieser Kategorie zählen auch Heizstrahler und Heizlüfter, die sich gerade für den Außeneinsatz eignen.
  • Die elektrische Fußbodenheizung: Der Vorteil gegenüber wasserfürenden Systemen besteht in der unkomplizierten Montage. So können Heizmatten und einfache Heizschlangen auch noch nachträglich im Boden verlegt werden.

Die Elektroheizung – Überall an die Steckdose anschließbar

Die Voraussetzungen für eine Elektroheizung sind gering. Jede gewöhnliche Haushaltssteckdose liefert die benötigte Energiequelle. Der Heizkörper kann überall platziert werden, wo ein geeigneter Platz vorhanden ist. Außerhalb der Heizsaison können Sie viele mobile Gerätearten einlagern und aus Ihrem Haushalt verschwinden lassen.

Heizen mit Strom: Starke Heizleistung sorgt für hohe Betriebskosten

Besondere Vorkehrungen oder bauliche Voraussetzungen sind für Elektroheizungen nicht erforderlich. Wenn die Geräte für stärkere Heizleistungen in großen Räumen oder Eingangsbereichen vorgesehen sind, explodieren die Verbrauchskosten. Im besten Fall kostet der Betrieb etwa das Dreifache der nächstgünstigeren Heizarten.

Einsatzgebiete

Als Zusatzheizung kann Eigentümern die Elektro Heizung gute Dienste leisten. Wenn Sie selten genutzte Räume oder Gebäude wie Gartenlauben, Wochenendhäuschen oder eine Werkstatt kurzfristig aufheizen möchten, eignet sich die Elektroheizung.

Auch als Zusatzheizung beispielsweise im Bad ist die Elektroheizung beliebt. Hier eignen sich vor allem Infrarotheizungen.

Die von ihnen erzeugte Strahlungswärme empfinden viele Nutzer als deutlich angenehmer als die Konvektionswärme klassischer Heizkörper.

Modelltypen und Hersteller

Fast alle Unternehmen, die Haushaltsgroß- und Kleingeräte herstellen, führen auch elektrische Heizgeräte. Dazu kommen viele Marken und No-Name-Produkte, die Einzelgeräte über branchenfremde Vertriebskanäle wie Discountmärkte oder Onlinewarenhäuser anbieten. Eine Übersicht durch die Stiftung Warentest getesteter Stromheizungen finden Sie im Elektroheizung Test.

Günstige Direktwärme und variable Speicherkosten

Sie finden ein unüberschaubar großes Angebot und können bei Heizlüftern ab Preisen von zwanzig Euro rechnen. Radiotoren und Infrarotstrahler werden ab etwa fünfzig Euro angeboten.

Als Faustformel gilt: Für jeden Raum, den eine Elektroheizung heizt, fallen 100 bis 200 Euro Anschaffungskosten an.

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Ausnahmen bilden indirekte Speicherheizungen, deren Speichermedium einen großen Preiseinfluss hat.

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Wer eine Elektroheizung kaufen möchte, der hat die Auswahl aus einem breiten Sortiment verschiedener Modelle und Anbieter. Im Internet kursierende Elektroheizung Tests sind grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen. Häufig verbergen sich Händler hinter den vermeintlich objektiven Testern. Achten Sie beim Kauf vor allem auf folgende drei Siegel:

  • Das TÜV Siegel steht für die geprüfte Sicherheit im Umgang mit dem Gerät
  • Das GS Zeichen bestätigt, dass die Elektroheizung den Anforderungen des deutschen Produktionsschutzgesetzes entspricht
  • Das IGEF Siegel steht für einen reduzierten Ausstoß an Elektrosmog

Äußere Standortbedingungen beachten

Die flexible Platzierung erlaubt, Fensterflächen oder zugige Standorte zu meiden. Fangen Sie beim elektrisch Heizen auch rückwärtige Wärmestrahlung auf, indem Sie beispielsweise einen nach zwei Richtungen strahlenden Radiator vor eine mit Reflexionsfolie versehene Wand montieren oder stellen. Die Folie reflektiert die Wärmestrahlung und hilft so dabei, Heizkosten zu sparen.

Heizen mit Strom: Ökologisch mangelhafte Energiebilanz

Neben den enormen Betriebskosten ist eine Elektroheizung auch ökologisch teuer. Auch wenn augenscheinlich kein Schadstoffausstoß erfolgt, fallen bei der Produktion des Stroms hohe Emissionsmengen an.

Für das Nutzen der Energie wird beim Umwandeln von Strom für eine Elektroheizung ein Vielfaches dieser Energie benötigt.

Verbessert werden kann der sogenannte ökologische Fußabdruck, wenn der bezogene Strom aus regenerativen Energiequellen wie Wasser-, Sonnen- und Windkraft stammt. Dieser wird auch als Ökostrom bezeichnet.

Förderungen nur bei Eigenstromerzeugung

Die schlechte Energieeffizienz bei der Nutzung von Strom zur Wärmeerzeugung hat auch dazu geführt, dass kaum noch Förderungen bestehen.

In den meisten Bundesländern sind alle Subventionen, die zu vergünstigtem Nachtspeicherstrom führten, abgeschafft.

Förderungen, Beihilfen, Subventionen und günstige Kredite werden nur auf elektrisch betriebene Heizsysteme gewährt, die ihren Strom selbst erzeugen wie es beispielsweise bei einer Solarthermie oder einem Blockheizkraftwerk der Fall ist.

Источник: https://www.kesselheld.de/elektroheizung/

Heizung – Dienstleistungen – Services – Regionale Nachrichten

Was kostet eine Elektroheizung?

Die Geschichte der Stromheizung begann im 20. Jahrhundert. Sie galt damals als saubere Alternative zu Brennstoffen wie Koks, Kohle oder Heizöl. Mit der Nutzung der Atomenergie verbreitete sich die Stromheizung gerade in den 1970er-Jahren rasant. Allerdings kamen auch erste Bedenken auf.

Gerade die berühmt-berüchtigte Nachtspeicherheizung gilt als gesundheitsschädlich – zumal bis in die Mitte der Siebzigerjahre asbesthaltige Bauteile verwendet wurden. Seit 2019 dürfen solche asbesthaltigen Heizungen daher überhaupt nicht mehr in Betrieb genommen werden.

Elektroheizungen gib es aber heute in zahlreichen verschiedenen Ausprägungen, die mit den Modellen aus den 70ern nicht mehr viel zu tun haben.

Welche Arten von Elektroheizungen gibt es?

Die Elektroheizung ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich | Bildquelle: magraphics_Adobe Stock

Welche Elektroheizung ist besonders sparsam? Welche Elektroheizung ist effizient und welches neue Modell ist zu empfehlen? Fragen, die sich jeder potenzielle Käufer einer Elektroheizung stellt. Aktuell sind vor allem zwei übergeordnete Varianten der Elektroheizung auf dem Markt, die sich anhand ihrer Wirkprinzipien unterscheiden.

    • Die Direktheizung • Die Speicherheizung

Die Direktheizung gibt Wärme unmittelbar und ohne Zeitverzögerung ab. Deshalb wärmt sie Räume und Gebäude besonders schnell. Direktheizung ist aber nicht gleich Direktheizung. Je nachdem, wie die Erwärmung abläuft, wird hier noch einmal zwischen verschiedenen Varianten unterschieden.

Wird Raumluft erwärmt, spricht man von Konvektion – also Luftbewegung. Diese bringt einige Nachteile mit sich, die wir Ihnen später noch zeigen werden. Eine andere Variante nutzt Wärmestrahlung. Hierbei werden einzelne Elemente im Raum erwärmt – Gegenstände, als auch Menschen.

Die Speicherheizung hingegen gibt die Wärme über den Tag verteilt ab. Dabei sammelt sie zunächst die Wärme und gibt diese dann zeitversetzt ab. Das funktioniert auf Basis eines Kerns, der zum Beispiel aus Schamotte, also einem feuerfesten Stein, besteht. Dieser wird über eine gewisse Dauer mithilfe von Strom sehr stark erhitzt.

Diese „gespeicherte“ Wärme gibt die Speicherheizung dann zeitverzögert ab. Ein Beispiel für die Speicherheizung ist die Flächenspeicherheizung. Diese bezieht nachts den etwas günstigeren Strom zum Nachtstromtarif – sofern dieser vom jeweiligen Energieversorger noch angeboten wird – um tagsüber bei Bedarf Wärme abzugeben.

Wie funktioniert eine Elektroheizung?

Was Pellet-, Öl- und Gasheizungen gemeinsam haben? Sie alle nutzen fossile Energieträger. Mit anderen Worten: Sie verbrennen einen bestimmten Rohstoff und verwandeln so chemische Energie in Wärme, die anschließend auf das Heizungswasser übertragen wird.

Elektroheizungen sind einfacher gestrickt. Denn im Prinzip benötigen sie nur Strom, der ohnehin in jedem Haushalt mit 220 Volt oder als 380 Volt Kraftstromleitung vorhanden ist.

Die Elektroheizung gibt es in verschiedenen Varianten und Ausführungen:

    • Infrarotheizung • Elektrische Radiatoren • Elektrische Fußbodenheizung • Nachtspeicheröfen • Niedertarif-Speicherheizungen • Teilspeicherheizungen• Heizlüfter

Auch Elektroheizungen verursachen CO2-Emissionen. Der Grund: Der Strom aus der Steckdose wird in den Kraftwerken noch immer keineswegs sauber erzeugt. Elektroheizungen sind also nur dann emissionsfrei, wenn sie ausschließlich mit regenerativen Energien betrieben werden.

Was kostet eine Elektroheizung?

Die Kosten für eine Elektroheizung sind abhängig von der Leistung, der Größe, dem Hersteller und der Art der Elektroheizung. Einen mobilen Heizlüfter mit 2.000 Watt gibt es bereits für 20 Euro; für ein deutlich größeres und effizienteres Infrarot-Paneel mit 2.

500 Watt muss man hingegen ein paar hundert Euro einplanen. Mit einkalkuliert werden müssen jedoch die laufenden Betriebskosten.

Der Verbrauchspreis beträgt derzeit circa 28 Cent pro kWh – wer die Elektroheizung als Einzelraumheizung oder Heizungsunterstützung nutzt, muss also mit vergleichsweise hohen Stromkosten rechnen.

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Eine Elektroheizung ist preislich deutlich günstiger in der Anschaffung als andere Heizsysteme.

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HeizungsartDurchschnittliche Anschaffungskosten
Brennstoffzelle35.000 Euro
BHKW30.000 Euro
Holzhackschnitzelheizung25.000 Euro
Wärmepumpe22.500 Euro
Pelletheizung21.000 Euro
Scheitholzvergaser13.000 Euro
Ölheizung8.000 Euro
Gasheizung7.500 Euro
Solarthermie7.000 Euro
Elektroheizung6.500 Euro
Infrarotheizung6.000 Euro

Wer nutzt eine Elektroheizung?

In Deutschland gibt es aktuell rund 19 Millionen Wohngebäude mit knapp 41 Millionen Wohnungen.

In 81 Prozent der Wohngebäude sowie in 70 Prozent der Wohnungen werden Zentralheizungen eingesetzt, die auf Basis von Erdgas, Öl, Strom oder anderen Energieträgern funktionieren.

Mit nur rund 4,8 Prozent sind Stromheizungen dabei aber längst nicht so weit verbreitet wie Gas- oder Ölheizungen.

Allerdings besteht in Deutschlands Häusern und Wohnungen – was die Heizungsanlagen angeht – großer Modernisierungsbedarf, so der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie. Demnach sind Mitte 2020 mehr als die Hälfte der Heizungsanlagen 20 Jahre und älter. Und wer sich dann im Rahmen der Modernisierung für eine neue Energiequelle entscheiden kann, könnte auch die Stromheizung in Betracht ziehen.

Welche Vorteile hat eine Elektroheizung?

Sie bauen ein Haus, ziehen um oder möchten Ihre alte Heizungsanlage austauschen? Dann könnte die Elektroheizung die richtige Wahl für Sie sein. Hier die wichtigsten Vorteile der Elektrogebäudeheizung auf einen Blick:

    Geringe Investitionskosten: Im Gegensatz zu einer Gas- oder Ölheizung benötigt die Elektroheizung keine Heizungsrohre oder Leitungen, die erst aufwendig durch einen Fachbetrieb verlegt werden müssen. Auch ein Schornstein ist nicht nötig. Elektroheizungen sind daher in der Anschaffung sehr unkompliziert und günstig. Mehr zu den Kosten erfahren. • Platzsparend: Für den Betrieb einer Elektroheizung sind keine Brenner oder Brennstofflager erforderlich. Das macht Elektroheizungen auch für kleinere Gebäude oder Wohnungen attraktiv, die über keinen Keller verfügen. • Wartungsarm: Wer eine Öl- oder Gasheizung sein Eigen nennt, hat in der Regel einen Wartungsvertrag mit einem Fachbetrieb geschlossen.Natürlich sind die regelmäßigen Wartungen dennoch nicht umsonst und im Laufe der Jahre kann das ganz schön ins Geld gehen. Elektroheizungen müssen nicht gewartet werden und so sparen Sie sich diese Kosten. • Flexibel: Sie möchten ein selten genutztes Gästezimmer oder Bad beheizen? Dann ist die Elektroheizung eine gute Wahl. Auch Ferienwohnungen oder abgelegene Häuser, die über keinen Gasanschluss verfügen, können mit einer Elektroheizung bei Bedarf schnell und unkompliziert aufgewärmt werden. • Ästhetik: Besonders moderne Marmor- und Natursteinheizungen überzeugen durch eine ansprechende Optik, die sich hervorragend in den jeweiligen Einrichtungsstil integrieren lässt.

Welche Nachteile hat eine Elektroheizung?

Die Elektroheizung hat unbestritten viele Vorteile. Ergänzend zeigen wir Ihnen hier aber auch die wichtigsten Nachteile der Elektroheizung im Überblick:

Hohe Betriebskosten: Die Anschaffungskosten einer Elektroheizung sind ein Argument, das für die Elektroheizung spricht. Die laufenden Betriebskosten sind es leider nicht.

Zum Vergleich: Ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit 120 Quadratmetern zahlt pro Jahr etwa 3.200 Euro für das Heizen mit der Elektroheizung.

Eine herkömmliche Gasheizung verursacht im gleichen Zeitraum nur Kosten von rund 900 Euro.

Schlechter Wirkungsgrad: Die Elektroheizung wandelt die elektrische Energie zu beinahe 100 Prozent in Wärme um. Aber: Der Strom, der im Elektroheizkörper ankommt, wird in Kraftwerken produziert. Und hier entstehen neben Emissionen immer auch Verluste beim Stromtransport. Viele Elektroheizungen haben daher einen Wirkungsgrad von nur 50 Prozent.

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Konvektion: Die Elektroheizung verursacht einen Luftzug, der von vielen Menschen als unangenehm empfunden wird. Dieser Luftzug sorgt auch für eine höhere Staubbelastung, die vor allem Allergikern Probleme bereiten kann.

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Ob sich eine Elektroheizung für Sie lohnt, muss also sehr individuell beantwortet werden. Eine Möglichkeit, den Nutzen Ihrer Elektroheizung zu erhöhen, wäre zum Beispiel die Installation einer Photovoltaikanlage, die zusätzlich Ökostrom beisteuert.

Wann macht eine Elektroheizung Sinn?

Selbst wenn Sie keine PV-Anlage betreiben, kann sich der Kauf einer Elektroheizung lohnen. Gerade abgelegene oder nur selten genutzte Gebäude oder Räume können mit konventionellen Methoden nur unter erheblichem Aufwand beheizt werden. Elektroheizungen sind daher immer dann sinnvoll, wenn Sie:

    • Ein Gästezimmer innerhalb weniger Stunden aufheizen möchten. • Ihre Kellerwerkstatt oder das Gartenhaus nicht an die Zentralheizung angeschlossen sind und dennoch bei Bedarf angenehm warm sein sollen.• Sie im Wintergarten für eine angenehme Raumtemperatur sorgen möchten.

Gerade die kleinen elektrisch betriebenen Standgeräte eignen sich hervorragend als Übergangslösung, wenn ein Raum oder ein Gebäude schnell und effektiv erwärmt werden soll.

Elektroheizungen für das Bad

Morgens schnell unter die Dusche, Zähne putzen und die Haare föhnen: Obwohl kein Haushalt ohne ein Bad auskommt, wird dieser Raum, über den Tag betrachtet, nur wenig genutzt – besonders im Vergleich zum Schlaf- oder Wohnzimmer.

Für das schnelle morgendliche Erwärmen des Raumes ist eine Elektroheizung im Bad eine gute Idee. Leistungsstarke Elektroheizungen verströmen innerhalb weniger Minuten eine angenehme Wärme und lassen sich ebenso schnell wieder ausschalten.

Hier kommt also die Flexibilität der Elektroheizung voll zum Tragen.

Moderne Elektroheizungen: Ideal für Bad und Gästezimmer

Den günstigen Anschaffungskosten zum Trotz: Wer sein Haus oder die Wohnung ausschließlich über Elektroheizungen erwärmen möchte, muss mit hohen Kosten rechnen.

Wesentlich effektiver und auch ökonomischer ist es, einzelne Räume, die nur selten oder kurz genutzt werden, mit Elektroheizungen auszustatten.

Gerade Gästezimmer oder Ferienwohnungen können völlig unkompliziert mit einer Elektroheizung ausgestattet werden und dort für eine angenehme Raumtemperatur sorgen.

Das kommt auf den Anwendungsfall an: aufgrund der geringen Anschaffungskosten und der geringen Voraussetzungen werden Elektroheizungen besonders als Zusatzheizungen in einzelnen Räumen immer beliebter.

Angefangen bei wenigen Euros für Standard-Heizlüfter steigen die Preise in vierstellige Bereiche sofern eine ganze Wohnung mit entsprechenden Elektro- und Infrarotheizkörpern ausgestattet werden sollen.

Mit nur rund 4,8 Prozent, sind Stromheizungen hier längst nicht so weit verbreitet, wie Gas- oder Ölheizungen.

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Источник: https://heizung.focus.de/elektroheizung

Elektroheizung – Kosten & Preise

Was kostet eine Elektroheizung?

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Oliver Wulf, Redakteur www.Heizungsfinder.de Jetzt Fachbetriebe für Ihr Projekt finden Heizungen ⯈ Elektroheizung ⯈ laufende Kosten

Neben Raumgröße und benötigter Leistung, sind die Kosten auch abhängig von der Art der Elektroheizung. Dabei kann man folgende Arten unterscheiden:

  • Nachtspeicherheizungen sind noch in vielen Altbauten installiert. Diese Elektroheizungen heizen einen Wärmespeicher auf. Die gespeicherte Wärme wird danach über einige Stunden gehalten und abgegeben. Um die laufenden Kosten zu reduzieren, können günstige Nachtstromtarife genutzt werden. Bei der Entsorgung alter Nachtspeicherheizungen sollte man prüfen, ob das Gerät Asbest enthält. Eine Übersicht der belasteten Elektroheizungen finden Sie auf der Asbest Liste für Nachtspeicherheizungen.
  • Infrarotheizungen erwärmen nicht die Umgebungsluft, sondern die direkt angestrahlten Gegenstände. Die auf diese Weise erhöhte Raumtemperatur wird von den meisten Menschen als angenehm empfunden.
  • Die elektrische Fußbodenheizung kann einfach nachgerüstet werden und sorgt für eine gleichmäßige Wärmeentwicklung.
  • Heizlüfter, Konvektor oder ein Elektro-Kamin sind vor allem als Geräte zum Zuheizen geeignet.

Hier wurde eine Infrarot Heizung als Deckenheizelement in der Küche platziert. Zentral über den Arbeitsflächen angebracht, spendet die Infrarot Heizung beim Kochen und Zubereiten von Speisen zusätzliche Wärme. | Bildquelle: Vitramo GmbH

Anschaffungskosten

Die Kosten für die Anschaffung einer Elektroheizung teilen sich wie folgt auf: die Heizung und bei Bedarf ein zweiter Stromzähler.

Je nach Größe und Leistung ist der Preis für einen Heizungskörper verschieden, daher müssen Sie zunächst wissen welche Grundfläche Ihre zu beheizenden Räume haben und wie hoch die Wände sind.

Mit diesen Zahlen können Sie nun folgende Rechnung zur Ermittlung der Heizleistung durchführen:

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Orientierungswert: 50 W/m³ (Watt pro Kubikmeter) Raumgröße: 16 m² Wandhöhe: 2,50 m 16 m² * 2,50 m = 40 m³ Raumvolumen

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40 m³ * 50 W/m³ = 2.000 W

Wenn Sie diese Rechnung für jeden Raum durchgeführt haben, wissen Sie welche Lei­stung Ihr Elektroheizungs-Körper haben muss, um den Raum ausreichend erwärmen zu können.

Weiterhin müssen Sie darauf achten, dass Sie zum Beispiel Ihr Bett günstig platzieren, damit sich der Raum optimal erwärmen kann und nicht unnötig viel Wärme benötigt wird.

Als Beispiel haben wir für Sie folgendes Beispielhaus mit den entsprechenden Werten vorbereitet:

Raum Raumgröße Geräteleistung Preis des Gerätes etwa
Wohnen24 m²3.000 W550 Euro bis 900 Euro
Schlafen15 m²2.000 W (1.875 W)500 Euro bis 600 Euro
Kind 120 m²2.500 W520 Euro bis 800 Euro
Kind 220 m²2.500 W520 Euro bis 800 Euro
Küche20 m²2.500 W520 Euro bis 800 Euro
Flur10 m²1.500 W (1.250 W)400 Euro bis 700 Euro
Bad 112 m²1.500 W400 Euro bis 700 Euro
Bad 27 m²1.000 W (875 W)200 Euro bis 600 Euro

Ein Durchschnittswert für die Kosten der Investition betragen 5.600 Euro. Je nach Anbieter kann dieser Wert natürlich schwanken. Ebenfalls sollten Sie bedenken, dass Elektrohei­zungen im Bad um einiges teurer sind, weil sie speziell dafür ausgerichtet sind. Wenn sie niedriger sind oder schmaler als normale Heizungskörper, fallen dort auch mehr Kosten an als bei den Standardgrößen (63 cm).

Weiterhin benötigen Sie einen 2. Stromzähler, wenn Sie einen separaten Tarif Ihres Stromversorgers für Ihre Elektroheizung wählen. Dies ist aber nicht zwingend notwendig. Der Stromzähler kann mit einem Preis von etwa 250 Euro zu Buche schlagen. Bei vielen modernen Elektroheizungen ist ein eigener Stromzähler bereits integriert.

Montagekosten werden meistens nicht fällig: Selbst größere Elektroheizungen lassen sich mit geringen Aufwand installieren und der Anschluss dauert meistens weniger als eine Stunde. Bei kleinen Geräten ist meistens nur die Aufstellung nötig, die einfach selbst erledigt werden kann.

Laufende Kosten

Wenn Sie sich für eine Elektroheizung entscheiden, haben Sie nur die Stromkosten als laufende Kosten zu bezahlen. Kosten zum Beispiel für die Wartung und einen Schorn­steinfeger entfallen.

Ebenso benötigt die Elektroheizung nur sehr wenig Stellfläche und es nimmt keine Tank den Platz in Ihrem Keller ein.

Sie stellen die Elektroheizung einfach an ihren Bestimmungsort und stecken den Stecker in die Steckdose.

Die Stromkosten variieren nach Ihrem Stromanbieter. In unserem Beispielhaus beträgt die Verbrauchsmenge der Elektroheizung etwa 10.500 kWh im Jahr. Wenn Sie zum Beispiel 18,5 Cent pro kWh bezahlen, kostet Sie die Elektroheizung etwa 1.900 Euro im Jahr.

Dies ist im Vergleich zu einer Wärmepumpe das 3- bis 5-fache, aber dafür sparen Sie bei den Investitionskosten. Für eine Wärmepumpe bezahlen Sie zwischen 15.000 Euro und 18.000 Euro. Die Elektroheizung spart in diesem Punkt 60 Prozent bis 66 Prozent.

Trotz steigender Preise für Strom, erlebt die Elektroheizung eine Renaissance. Der Grund? Der anhaltende Trend zu Photovoltaik. Sinkende Preise für eine Photovoltaikanlage mit entsprechender Speichertechnik und einer zeitgleich sinkenden Einspeisevergütung machen den Eigenverbrauch des erzeugten Stroms besonders interessant. Die Elektroheizung ist dafür ein ideales Mittel!

Was kosten Elektroheizungen? Ermitteln Sie Ihre Kosten!

Unser Elektroheizungsrechner ermittelt die genauen Anschaffungs- und Verbrauchskosten für Sie. Beim Kauf einer Elektroheizung sollten Sie mehrere Angebote einholen, um Preise und Hersteller zu vergleichen.

Wert gelegt sollte vor allem auf eine einfache und effiziente Regelung der Elektroheizung, um den Energiebedarf und damit die laufenden Kosten der Elektroheizung möglichst niedrig zu halten.

Für ein unverbindliches Angebot helfen wir Ihnen einen kompetenten Fachbetrieb zu finden.

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Источник: https://www.heizungsfinder.de/elektroheizung/kosten-preise

Elektroheizung Kosten

Was kostet eine Elektroheizung?

Elektroheizung Kosten © Digitalpress, fotolia.comDie Kosten bei einer Elektroheizung müssen unterteilt werden in Anschaffungskosten und betriebsgebundene Kosten, zu denen in diesem Fall nur die Kosten für den Strombezug zählen.

Anschaffungskosten für Elektroheizungen

Die Preise für Elektroheizungen unterscheiden sich erheblich, ebenso wie die Einsatzgebiete der Elektroheizungen selbst, die ja einen großen Bereich von einfachem Schnellheizer bis zu kompletter Raumheizung abdecken. Hier ein grober Überblick:

  • Infrarotstrahler sind preiswert in der Anschaffung: Ein einfacher Infrarotstrahler ist schon für unter 100 Euro zu haben. Bei großen Infrarot-Flächenheizungen steigen die Preise allerdings schnell. Infrarotheizungen, die als Bild aufgehängt werden können, liegen je nach Leistung zwischen 500 und 900 Euro (bei einer Leistung zwischen 300 und 800 Watt). Natürlich unterscheiden sich die Preise von Hersteller zu Hersteller.

    Infrarotheizung als Tafel in der Küche © Redwell

  • Natursteinheizungen sind wegen des verwendeten Materials und der aufwendigen Herstellung nicht ganz so preiswert. Über den Preis entscheidet hier vor allem die Qualität des Natursteins. Anschaffungspreise für kleine Natursteinheizungen beginnen bei 500 Euro und reichen bis über 1000 Euro bei einem Leistungsbereich zwischen 300 und 1500 Watt.

    Natursteinheizung sind dekorativ

  • Auch elektrische Fußbodenheizungen sind in der Anschaffung preiswerter als wasserführende Fußbodenheizungen. Aber auch bei elektrischen Fußbodenheizungen variieren die Preise in Abhängigkeit von der Leistungsaufnahme, der Größe und der Qualität. Die Kosten liegen pro Quadratmeter meist deutlich unter 100 Euro, unabhängig davon, ob es sich um Heizmatten für schwimmendes Parkett oder Laminat oder Fußbodenheizungen für Dünnbettverlegung handelt. Allerdings kommen hier noch die Installationskosten hinzu.

    Elektrische Fußbodenheizung © Anna Riaboshapko, stock.adobe.com

  • Am teuersten in der Anschaffung sind Nachtspeicherheizungen. Ein Nachtspeichergerät kostet bei einer Leistung von zwei Kilowatt rund 1000 Euro. Bei höherer Leistung, Besonderheiten wie besonders flache oder niedrige Geräte liegen die Anschaffungskosten schnell höher.

    Nachtspeicherheizung

  • So ist ein Heizlüfter, der als tragbares Gerät eingesetzt wird, mit 50 Euro sehr preiswert zu haben. Wandgeräte sind schon etwas teurer.

    Heizlüfter © Kramografie, stock.adobe.com

Zusätzliche Kosten für die Installation einer Stromheizung

Einfache Schnellheizer als mobiles Gerät oder auch Wandgeräte, Infrarotstrahler und teilweise auch Natursteinheizungen und Konvektoren verlangen keine aufwendige Installation. Sie benötigen meist nur eine Steckdose.

Die Montage ist für geschickte Heimwerker eigentlich keine große Herausforderung. Allerdings sollten die gesetzlichen Vorschriften hinsichtlich der Installation von elektrischen Geräten unbedingt beachtet werden.

Bei einer Montage von Infrarotheizungen als Deckenheizung oder schweren Natursteinheizungen sollte auf jeden Fall ein Fachmann hinzugezogen werden.

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Bei elektrischen Fußbodenheizungen kann es sich ebenso empfehlen, die Montage von einem Fachunternehmen durchführen zu lassen. Die Kosten sind kaum abzuschätzen, sie hängen von zu vielen Variablen ab.

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Es empfiehlt sich daher, Angebote bei zwei oder drei Fachbetrieben anzufragen.

Allerdings lässt sich etwa bei Renovierungen unter Fliesen im Badezimmer oder freischwimmendem Parkett/Laminat in Wohnräumen eine elektrische Fußbodenheizung auch von Heimwerkern selbst verlegen.

Nachtspeicherheizungen sollten von einem Fachbetrieb installiert werden, schon aus versicherungstechnischen Gründen. Zudem werden sie nicht einfach „an die Steckdose“ angeschlossen. Für den Betrieb von Nachtspeicherheizungen ist auch ein zweiter Stromzähler beziehungsweise ein HT/NT-Stromzähler, auch Zweitarifzähler genannt, notwendig. Die Kosten liegen bei rund 100 bis 150 Euro.

Betriebskosten für Elektroheizungen

Die einzigen Betriebskosten, die bei Elektroheizungen auftreten, sind die Bezugskosten für die elektrische Energie. Diese werden von den Energieversorgungsunternehmen größtenteils nach Verbrauch abgerechnet.

Es gibt jedoch auch eine sogenannte Grundgebühr, die aber bei Elektroheizungen kaum ins Gewicht fällt.

Nachtstrom wird günstiger angeboten als Strom zum „Normaltarif“, wobei auch hier die Preise in den letzten Jahren stark gestiegen sind.

Die Elektroheizung kann zur Kostenfalle werden

Einige Versorger bieten gar keine Nachtstromtarife mehr an. Bei einem Kilowattstundenpreis von 30 Cent kann man bei einem Bedarf von 7000 Kilowattstunden pro Jahr (nur als Beispiel, abhängig vom Heizbedarf) mit Kosten von 2100 Euro rechnen.

Источник: https://www.heizsparer.de/heizung/heizungssysteme/elektroheizung/elektroheizung-kosten

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