Was kostet eine neue Heizung?

Contents
  1. Neue Heizung » Mit diesen Kosten sollten Sie rechnen
  2. Frage: Welche Möglichkeiten hat man bei einer neuen Heizung überhaupt – und worauf sollte man beim Austausch der Heizung achten?
  3. Frage: Was kostet eine neue Heizung?
  4. Frage: Wovon hängen die Kosten für eine neue Heizung in der Regel ab?
  5. Frage: Wie sieht das nun mit den Heizkosten bei den einzelnen Heizungsarten aus?
  6. Frage: Was würden 15.000 kWh Heizwärmebedarf bei den einzelnen Heizungsarten kosten?
  7. Frage: Wann amortisiert sich eine neue Heizung?
  8. Neue Heizung: Kosten verschiedener Heizsysteme im Vergleich
  9. Wie hoch ist die Förderung?
  10. Kosten neue Heizung: Förderung in der Übersicht
  11. Was kostet eine neue Heizung?
  12.   Förderungen der BAFA
  13.   Förderungen der KfW:
  14. Mit welchen Betriebskosten müssen Sie rechnen?
  15. Kosten & Preise für eine neue Heizung
  16. Modernisierungskosten & Anschaffungspreise
  17. Angebote für eine neue Heizung einholen und bewerten
  18. Wärmepumpen
  19. Pelletheizungen, Holzvergaser & Kaminöfen
  20. Blockheizkraftwerke
  21. Solarthermie-Anlagen
  22. Gas- & Öl-Heizungen
  23. Neue Heizung: Kosten und Sparpotential verschiedener Heizungsarten
  24. Ölheizung modernisieren
  25. Ölheizung modernisieren: Einsparpotential, Kosten und Förderung
  26. Gasheizung kaufen oder erneuern
  27. Gasheizung modernisieren: Einsparpotential, Kosten und Förderung
  28. Holzheizung einbauen: Heizen mit Pellets oder Holzhackschnitzeln
  29. Holzheizung: Kosten und Förderung
  30. Heizen mit Solarthermie
  31. Heizen mit Solarthermie: Einsparpotential, Kosten und Förderung
  32. Heizen mit einer Wärmepumpe
  33. Heizen mit Wärmepumpe: Einsparpotential, Kosten und Förderung
  34. Heizen über Kraft-Wärme-Kopplung
  35. Heizen über Kraft-Wärme-Kopplung: Einsparpotential, Kosten und Förderung
  36. Infrarotheizung installieren
  37. Heizen mit einer Infrarotheizung: Kosten

Neue Heizung » Mit diesen Kosten sollten Sie rechnen

Was kostet eine neue Heizung?

Auch Heizungsanlagen haben nur eine begrenzte Lebensdauer – nach spätestens 20 – 25 Jahren sollte über den Austausch der Heizung nachgedacht werden. Welche Kosten eine neue Heizung verursachen kann und wann auch die Heizkosten sinken, erklärt ausführlich der Kostencheck-Experte im Interview.

Frage: Welche Möglichkeiten hat man bei einer neuen Heizung überhaupt – und worauf sollte man beim Austausch der Heizung achten?

Kostencheck-Experte: Wenn man seine alte Öl- oder Gasheizung erneuern möchte, kann man natürlich bei der gleichen Heizform bleiben. Es bieten sich aber auch zahlreiche andere Möglichkeiten und moderne Heiztechnologien, die zum Teil viele Vorteile mit sich bringen.

Fossile Energieträger wie Erdgas und Erdöl sind auf lange Sicht sicherlich problematisch – durch die zunehmende Verknappung werden sicherlich langfristig die Preise steigen und bei einer neuen Heizung muss man schon rund 20 Jahre vorausdenken.

Der aktuell sehr niedrige Ölpreis sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass erst 2012 das Heizen mit Öl beinahe doppelt so teuer war wie heute. Auch die Gaspreise werden sich irgendwann einmal weiter nach oben bewegen.

Wer heute auf der Suche nach einer neuen Heizung ist, ist oft mit Biomasse-Heizanlagen gut beraten. Hackschnitzel und Pellets bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen und werden häufig aus den Abfällen industrieller Produktion auf recht einfache Weise hergestellt, beide gehören zu den günstigsten Heizmitteln überhaupt.

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Preissteigerungen sind zudem bei diesen Energieträgern, wenn überhaupt, nur sehr moderat zu erwarten, da bei nachwachsenden Rohstoffen kaum eine Verknappung eintreten wird und die Herstellung sehr einfach und wenig aufwendig ist. Die letzten Jahre haben auch deutlich gezeigt, dass kaum jährliche Steigerungen zu erwarten sind – die Preise haben sich schon vor langer Zeit auf ein stabiles Niveau eingependelt.

[/attention] Auch eine Solarheizung rechnet sich

Solarthermie und Photovoltaik sind in den vergangenen Jahren deutlich günstiger geworden. Die Preise für Kollektoren sind dabei um fast 70 % gefallen. Damit ist auch die Sonnenenergie heute durchaus wirtschaftlich in bestehende Heizsysteme einzubinden. Sie kann dabei deutliche Kosteneinsparungen erbringen.

Auch Wärmepumpentechnologie kann für deutlich günstigere Heizkosten sorgen als bisher – wobei hier allerdings gewisse Einschränkungen zu beachten sind.

Die fortschrittlichsten Heizsysteme derzeit sind Blockheizkraftwerke und Brennstoffzellenheizungen.

Sie sind (noch) sehr teuer, gleichzeitig aber auch hoch subventioniert, sehr ökologisch und gerade bei größeren Verbräuchen interessant.

Neben Heizwärme und Warmwasser kann mit diesen Technologien gleichzeitig auch Strom produziert werden, was in vielen Fällen sicherlich einen großen Vorteil darstellt.

Vor dem Austausch der Heizung sollten Sie auf jeden Fall Ihren Heizwärmebedarf ermitteln – für eine richtige Dimensionierung der neuen Heizanlage ist das fast unumgänglich.

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Überlegen Sie zudem auch, ob Sie mit der Erneuerung der Heizung nicht auch gleichzeitig Dämmmaßnahmen oder andere energetische Sanierungsmaßnahmen durchführen – etwa eine Optimierung der kompletten Heizungsanlage oder einen Fensteraustausch. In vielen Fällen können Sie alle diese Maßnahmen mit dem gleichen zinsbegünstigten Förderkredit abdecken, bei einem Bündel von Maßnahmen bekommen Sie vielfach auch höhere Zuschüsse, als wenn Sie nur allein die Heizung tauschen.

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Immerhin bedeutet ein Heizungsaustausch in den meisten Fällen hohe Kosten, die man so gut wie möglich senken sollte, damit sich die neue Heizung schneller amortisiert.

Frage: Was kostet eine neue Heizung?

Kostencheck-Experte: Das kann man pauschal nicht beantworten – das hängt davon ab, für welches Heizsystem man sich entscheidet und in welchem Umfang der Austausch durchgeführt wird.

Wenn lediglich ein neuer Heizkessel für Öl oder Gas angeschafft wird, liegen die Kosten vielleicht nur bei 5.000 EUR – 7.000 EUR. Typischerweise müssen Sie für eine komplett neue Heizung aber meist 9.000 – 15.000 EUR rechnen.

Für besonders ökologische Heizformen wie Biomasse-Anlagen und Erdwärmepumpen liegen die Kosten eher im Bereich von 15.000 EUR – 25.000 EUR. Für hochmoderne Technologien wie Brennstoffzellenheizungen oder Blockheizkraftwerke liegen die Kosten typischerweise sogar noch höher – mit zwischen 20.000 EUR – 30.000 EUR müssen Sie hier häufig rechnen.

Kommt Solarthermie zur Heizungsunterstützung dazu (das ist bei jeder Heizform möglich) müssen Sie meist mit rund 8.000 EUR – 10.000 EUR zusätzlichen Kosten rechnen.

Wichtig ist dabei vor allem aber, die Heizung so auszuwählen und zu dimensionieren, dass sie sich möglichst schnell amortisiert und für das jeweilige Gebäude so wenig Heizkosten wie möglich verursacht.

Am Ende zählen weniger die Anschaffungskosten, sondern vor allem die langfristigen Verbrauchskosten für die Heizung.

Ein kleines Kostenbeispiel aus der Praxis

Wir ersetzen unsere alte Ölheizung durch eine moderne Pelletheizung mit 20 kW Leistung.

Da unser Ölkessel bereits sehr alt war und einen sehr schlechten Wirkungsgrad hatte und wir ein Brennwert-System verwenden, erhalten wir eine höhere Förderung.

Eine Pelletheizung rentiert sich[attention type=green]

Hierbei handelt es sich natürlich lediglich um ein einzelnes Kostenbeispiel, das nur für eine ganz bestimmte Heizungsanlage und eine bestimmte Einbausituation gilt. Die Kosten für eine neue Heizungsanlage, auch eine neue Pelletheizung, können in anderen Fällen auch deutlich unterschiedlich liegen.

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In unserem Fall erkennt man gut, dass Biomasse-Heizungen hoch gefördert werden – und dass sich diese Förderungen durchaus lohnen. Zusätzlich hätten wir die Kosten für die Heizung auch noch über ein zinsbegünstigtes Förderdarlehen der KfW finanzieren können oder einen weiteren Zuschuss dafür erhalten (10 % der Kosten).

Frage: Wovon hängen die Kosten für eine neue Heizung in der Regel ab?

Kostencheck-Experte: Hier müssen viele Faktoren in Betracht gezogen werden:

  • um welche Art von Heizanlage es sich handelt
  • wie groß die Heizleistung ist und welcher Wärmebedarf abgedeckt werden muss
  • welche zusätzlichen Technologien zum Einsatz kommen sollen
  • wie die Heizanlage im Einzelnen konfiguriert wird
  • welche zusätzlichen Arbeiten gleichzeitig mit der Heizungserneuerung stattfinden

Hier gibt es unzählige Möglichkeiten, ein Heizsystem an das Gebäude und die Bedürfnisse von Hausbesitzern individuell anzupassen und den Heizenergieverbrauch zu optimieren.

Aus diesem Grund ist es kaum möglich, Pauschalpreise für eine neue Heizung zu nennen – am Ende hängen die Kosten immer von der individuellen Konfiguration der Heizungsanlage ab.

Eine genaue Erhebung des Ist-Zustands, eine Ermittlung des individuell gegebenen Wärmebedarfs und eine Wirtschaftlichkeitsrechnung für die Heizanlage sollten im Vorfeld unbedingt erfolgen. Nur so ist sichergestellt, dass die Heizung auch optimal zum Gebäude passen kann und der niedrigstmögliche Heizenergieverbrauch erreicht werden kann.

Frage: Wie sieht das nun mit den Heizkosten bei den einzelnen Heizungsarten aus?

Kostencheck-Experte: Hier muss man natürlich immer den Heizwärmebedarf im Blick haben – er bestimmt grundsätzlich, welche Kosten am Ende anfallen. 15.000 kWh pro Jahr kosten dann je nach Heizanlage unterschiedlich viel – aber der Heizwärmebedarf des Gebäudes bleibt natürlich gleich.

Welche Heizkosten anfallen, hängt von der Heiztechnik und dem Bedarf ab

Worauf man dabei allerdings achten muss, ist immer auch die Effizienz der neuen Heizanlage. Wenn Brennwert-Technik verwendet wird (wie in unserem Beispiel) ist der Heizenergieverbrauch in der Regel auch um rund 15 % bis 20 % geringer als bei Anlagen ohne Brennwerttechnik. Die Mehrkosten für die Brennwerttechnologie machen sich also schnell bezahlt.

Den individuellen Heizwärmebedarf des Gebäudes kann man nur senken, wenn man (besser) dämmt, Fenster mit höherem Wärmeschutz einbaut und die Heizungsanlage insgesamt optimiert. Der gesunkene Heizwärmebedarf verursacht am Ende dann ganz von selbst schon einmal geringere Kosten.

Bei energetischen Sanierungsmaßnahmen sollte man daher immer im Vorfeld berechnen lassen, welche Auswirkungen die einzelne Maßnahme auf den Heizwärmebedarf des Gebäudes hat: dann kann man abschätzen, was man pro Jahr an Kosten spart und ob sich die Maßnahme (etwa ein Austausch der Fenster) überhaupt lohnt.

Frage: Was würden 15.000 kWh Heizwärmebedarf bei den einzelnen Heizungsarten kosten?

Kostencheck-Experte: Man kann sich recht gut am Wärmepreis für einzelne Heizungsarten orientieren. In der nachfolgenden Tabelle sieht man die einzelnen Heizungsarten und die Kosten für 15.000 kWh pro Jahr.

Dabei sollte man aber immer auch bedenken, dass sich Kosten ändern können: Fossile Energieträger werden höchstwahrscheinlich über einen längeren Zeitraum gesehen etwas teurer werden, auch der Strompreis könnte langfristig gesehen noch steigen. Bei Biomasse kann man auch langfristig von einer relativen Preisstabilität ausgehen. Das sollte man immer auch mit einkalkulieren.

Frage: Wann amortisiert sich eine neue Heizung?

Kostencheck-Experte: Wenn man eine Heizung ohnehin erneuern muss – etwa weil sie schon mehr als 20 Jahre alt ist – spielt die Amortisation grundsätzlich keine Rolle. Eine Heizung wird dann ohnehin benötigt.

In diesem Fall sollte man eher von der kostengünstigsten Heizung (in Bezug auf die Anschaffungskosten) ausgehen und sich anhand der Heizkosten ansehen, ob sich der Mehraufwand bei der Anschaffung anderer Heizanlagen lohnt.

In unserem Kostenbeispiel wäre vielleicht eine neue Ölheizung am kostengünstigsten. Die Mehrkosten für Brennwert-Technik von rund 2.000 EUR bis 3.

000 EUR hätten wir bei einem jährlichen Kostenunterschied von 195 EUR (ermittelt aus obenstehender Tabelle) in etwa 15 Jahren hereingeholt – danach wird es günstiger.

Bei einem Ölpreisniveau von 2012 wären es gerade einmal 10,5 Jahre Amortisationszeit.

Eine Pelletheizung würde insgesamt gut 10.000 EUR mehr kosten als die Ölheizung. Bleibt der Ölpreis auf jetzigem Niveau, würde sich die Pelletheizung in rund 22,5 Jahren bezahlt machen. Klettert der Ölpreis allerdings wieder auf das Niveau von 2012, rechnet sich der Kostenunterschied der Pelletheizung bereits in 12 Jahren.

Eine zusätzliche Solarthermie-Anlage würde sich dann allerdings kaum mehr lohnen – die zusätzlichen 10.000 EUR Kostenaufwand würden sich nur in sehr langen Zeiträumen amortisieren, die bereits deutlich über der Lebensdauer der Heizungsanlage liegen.

Источник: https://kostencheck.de/neue-heizung-kosten

Neue Heizung: Kosten verschiedener Heizsysteme im Vergleich

Was kostet eine neue Heizung?

Was wird eine neue Heizung kosten und wann ist es Zeit, über den Kauf nachzudenken? Das sind die wichtigsten Fragen, die sich Heizungsbesitzern häufig stellen. Wir haben die Antworten für Sie.

Zusammenfassung:

  • Gasheizungen sind mit 4.000 – 8.000 Euro am günstigsten, erneuerbare Energien (EE) kosten deutlich mehr
  • Ölheizungen kosten zw. 7.000 und 10.000 Euro, werden aber ab 2026 nicht mehr verkauft
  • Förderung gibt es nur noch für Erneuerbare Energien (EE) oder Gasheizung in Kombination mit EE
  • es sind bis zu 50 Prozent Förderung möglich
  • Betriebskosten sind bei Ölheizungen mit Abstand am höchsten
  • Thermondo bietet Ihnen verschiedene Heizsysteme, von Öl- und Gasheizung zu regenerativen Heizsystemen mit Solar und Brennstoffzelle
  • Alles inklusive Montage und Förderservice

Was eine neue Heizung kosten kann, hängt vor allem vom gewählten Heizsystem ab. Gerade Heizungen die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden, sind in der Anschaffung teilweise deutlich günstiger als Heizsysteme mit erneuerbaren Energien.

Art der Heizungsanlage Preis der Heizungsanlage Gasheizung Ölheizung Wärmepumpe Brennstoffzelle Pellets
4.000 – 8.000 Euro
7.000 – 10.000 Euro
14.000 – 22.000 Euro
20.000 – 32.000 Euro
15.000 – 20.000 Euro

Die Preise von Gasbrennwertheizungen bewegen sich zwischen 4.000 und 8.000 Euro und sind damit niedriger als die von Ölheizungen.

Fällt die Wahl auf Öl, müssen Sie für die neue Heizung Kosten zwischen 7.000 bis 10.000 Euro einkalkulieren.

Beide können Sie mit einer Solarthermie kombinieren, was zwar die Installations- und Anschaffungskosten erhöht, aber auch attraktive Fördermöglichkeiten bietet.

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Bei erneuerbaren Energien sind die Kosten für die neue Heizung höher. So kostet eine Brennstoffzellenheizung bis zu 32.000 Euro.

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Pelletheizungen haben mit einem Preis zwischen 15.000 und 20.000 Euro ähnlich hohe Kosten.

Für alle erneuerbaren Energien gilt übrigens, dass die laufenden Kosten deutlich geringer sind und somit langfristig Geld eingespart wird.

Seit Januar 2020 gelten neue Förderrichtlinien beim Kauf einer neuen Heizung. Wurden zuvor effiziente Brennwertgeräte sowie erneuerbare Energien gefördert, liegt der Fokus nun auf erneuerbare Energien. Eine Förderung für effiziente Gas- oder Ölbrennwertgeräte allein gibt es nicht mehr.

Zum 1. Januar 2021 wurde die Förderung in das Gesetz Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) überführt. Die Fördersätze bleiben erhalten und wurden um einen Bonus von fünf Prozentpunkten erweitert, wenn die Modernisierung der Heizung im Rahmen eines individuellen Sanierungsfahrplans erfolgt.

Wie hoch ist die Förderung?

Für Gasbrennwertheizungen erhalten sie keine Förderung. Kombinieren Sie die neue Gasbrennwertheizung jedoch mit erneuerbaren Energien, beispielsweise mit Solarthermie, erhalten Sie für diese Hybridheizung einen Zuschuss von 30 Prozent.

Handelt es sich bei der alten Heizung um eine Ölheizung, beträgt der Zuschuss sogar 40 Prozent. Wenn Ihre neue Gasheizung „renewable ready“ installieren lassen, erhalten Sie 20 Prozent Förderung, unabhängig davon, ob Ihre alte Heizung mit Gas oder Öl betrieben wurde.

In diesem Fall müssen Sie spätestens innerhalb von zwei Jahren den regenerativen Wärmeerzeuger einbauen lassen.

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Für eine Hybridheizung, die aus zwei regenerativen Wärmeerzeugern besteht, erhalten Sie 35 Prozent Förderung. Beim Wechsel von einer alten Ölheizung beträgt die Förderung sogar 45 Prozent. Die gleichen Fördersätze erhalten Sie bei einem Wechsel auf eine Pellets- oder Wärmepumpenanlage.

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Zu den genannten Fördersätzen (bis auf „renewable ready“) erhalten Sie einen Bonus von fünf Prozent, wenn der Heizungswechsel im Rahmen des individuellen Sanierungsfahrplans durchgeführt wird. So sind maximal 50 Prozent Förderung möglich.

Den Förderantrag für Ihre neue Heizung reichen Sie vor Beginn des Bauvorhabens beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ein. Von der Kreditanstalt für Wiederauau (KfW), die früher Brennwertheizungen gefördert hat, gibt es noch das Programm KfW 433 und damit einen Zuschuss bei Brennstoffzellenheizungen. Die Förderung liegt zwischen 7.050 und 28.200 Euro.

Kosten neue Heizung: Förderung in der Übersicht

Art der Heizungsanlage Förderung Gasheizung Ölheizung Wärmepumpe Brennstoffzelle Pellets Im Rahmen eines individuellen Sanierungsfahrplans
nur in Verbindung mit erneuerbaren Energienfür Gas-Hybrid bis zu 40 % (BAFA)
keine
bis zu 45 % (BAFA)
mind. 7500 Euro (KfW 433)
bis zu 45 % (BAFA)
plus 5 %

Die Kosten des jeweiligen Heizsystems sind von verschiedenen Faktoren abhängig.

So variiert der Preis beispielsweise bei der notwendigen Leistung der Heizungsanlage oder etwaiger Rahmenbedingungen.

Wer zum Beispiel von Öl auf Gas wechselt, benötigt einen entsprechenden Anschluss. Ist dieser nicht vorhanden, erhöht sich der Preis für eine Heizungserneuerung.

Natürlich gibt es Preisspannen bei den Heizungskosten. Diese dienen allerdings nur als Orientierung, da eine Erneuerung immer inklusive Einbau zu verstehen ist.

Die Montagekosten variieren je nach baulichen Voraussetzungen. Einen exakten Preis für Ihre neue Heizung und Ihre individuelle Wohnsituation erhalten Sie mit unserem Festpreisangebot. Dieses ist für Sie unverbindlich und gibt Ihnen den exakten Preis inklusive der Kosten für die Erneuerung der Heizung an.

Die Betriebskosten eine Heizung spielen eine große Rolle für die Wirtschaftlichkeit. So ist die Antwort auf die Frage, ob hohe Anschaffungskosten gerechtfertigt sind: Ja, wenn die Betriebskosten dementsprechend niedrig sind.

Nur wenn Sie dauerhaft Kosten einsparen, lohnt sich die Investition auch wirtschaftlich. Unsere Grafik stellt die Ausgaben für die Anschaffung und die für den Betrieb an drei Heizungsarten einmal nebeneinander:

Hier zeigt sich, dass die Gasheizung im Vergleich mit Ölheizung und Wärmepumpe für dieses ausgewählte Szenario die momentan beste Lösung ist. Steigen die Gaspreise in Zukunft jedoch, wird die Wärmepumpe zu einer Option, die langfristig punkten kann.

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Mit Einführung der neuen CO2-Steuer im Rahmen des Klimapakets werden nun CO2-Emissionen bepreist. Das macht vor allem Heizen mit Öl teurer im Vergleich zum emissionsärmeren Gas. Wird die Gasheizung mit Solarthermie kombiniert, senken Sie auch hier die Kosten.

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Grundsätzlich gilt: Im Vergleich zu einer alten Heizung senken Sie mit einer neuen Gas- oder Ölheizung mit Brennwerttechnik die CO2-Emissionen und sparen langfristig.

Erneuern Sie Ihre Heizung, bringt die Umstellung bei fossilen Brennstoffen von alter Heizwerttechnik auf moderne Brennwerttechnik Energieeinsparungen von bis zu 30 Prozent.

Je nach Verbrauch amortisieren sich mit einer neuen Heizung die Kosten bereits nach acht bis zehn Jahren.

Kombinieren Sie Ihre neue Brennwertheizung mit Solarthermie, ist das Einsparpotenzial sogar noch größer, da Sie für die aus Sonnenlicht gewonnene Energie nichts bezahlen.

Bei einer Brennstoffzellenheizung liegt das Energieeinsparpotenzial bei bis zu 50 Prozent.

Das beinhaltet aber auch den Stromverbrauch, da sie mit der Brennstoffzelle zum Stromproduzenten im eigenen Haus werden. Ähnlich hoch sind die Einsparungen bei Pellets.

Wenn Ihre alte Heizung 15 Jahre und älter ist, lohnt es sich, die Heizung zu erneuern. Dann können Sie davon ausgehen, dass Sie mit der modernen Anlage so viel Energie einsparen, dass sich die Investitionskosten in einigen Jahren amortisiert haben. Grund hierfür liegt im Verschleiß der alten Anlage und der stetigen Verbesserung der Heiztechnik.

Mit der Energieeinsparverordnung von 2014 (EnEV 2014) sind Sie sogar verpflichtet, Ihre Heizung zu erneuern, wenn diese 30 Jahre oder älter ist. Kommen Sie dem nicht nach, droht ein Bußgeld in Höhe von bis zu 50.000 Euro. Es gibt jedoch auch Ausnahmen von dieser Regelung.

>> Alles zur EnEV 2014 inkl. Ausnahmeregelung

Finden Sie über unserenHeizungsplaner heraus, ob und in welchem Maße es sich bei Ihnen lohnt, wenn Sie Ihre Heizung austauschen.

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Erfahren Sie mehr zu den verschiedenen Heizungen, indem Sie auf die Produkte klicken.

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Источник: https://www.thermondo.de/info/rat/vergleich/kosten-neue-heizung/

Was kostet eine neue Heizung?

Was kostet eine neue Heizung?

Moderne Heizungsanlagen werden vom Staat durch verschiedene Fördermaßnahmen durch die Kreditanstalt für Wiederauau (KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unterstützt. Dabei hat die BAFA alle Fördermaßnahmen zu einem zusammengefasst 

  Förderungen der BAFA

Heizungstyp Förderungsmaßnahme Förderfähige InvestitionskostenGasheizung(„Renewable Ready“)GasheizungGas-Hybridheizungen inkl. Gasanschluss Biomasseanlagen (z. B. Pelletheizung) Wärmepumpenanlage Solarkollektoranlage Erneuerbare Energien Hybridheizung (EE-Hybrid) Ölheizung Elektroheizung
Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM) – Zuschuss– Anschaffungskosten eines geförderten Wärmeerzeugers- Kosten für Errichtung und Erweiterung eines Gebäudenetzes- Kosten für Anschluss an ein Wärmenetz (Gebäudenetz und öffentliches Netz)- Kosten für Installation und Inbetriebnahme
nicht förderfähig
nicht förderfähig

  Förderungen der KfW:

Heizungstyp Förderungsmaßnahme Förderungssumme Gasheizung Biomasseanlagen (z. B. Pelletheizung) Wärmepumpenanlage Solarkollektoranlage
– KfW: „Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit“  (167)
  • 0,78 Prozent effektiver Jahreszins
  • Kreditbetrag bis zu 50.000 Euro

Bedingung:

  • gilt nur für Gas-Brennwertheizungen in Kombination mit einer Heizung auf Basis erneuerbarer Energien
– KfW: „Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit“  (167)
  • 0,78 Prozent effektiver Jahreszins
  • Kreditbetrag bis zu 50.000 Euro
– KfW: „Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit“ (167)
  • 0,78 Prozent effektiver Jahreszins
  • Kreditbetrag bis zu 50.000 Euro
– KfW: „Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit“  (167)
  • 0,78 Prozent effektiver Jahreszins
  • Kreditbetrag bis zu 50.000 Euro

  Wichtige Änderung:

Mit welchen Betriebskosten müssen Sie rechnen?

Sie sollten bei der Auswahl Ihrer zukünftigen Heizung nicht nur kurzfristig denken, sondern auch die jährlichen Betriebskosten in Ihre Entscheidung miteinbeziehen.

Schließlich sind es die Langzeitkosten, die vor allem darüber entscheiden, ob sich der Wechsel zu einem neuen Heizungssystem wirklich rechnet. So ist eine elektrische Heizung beispielsweise vergleichsweise teuer, weil der Strompreis aktuell bei rund 30 Cent/kWh liegt.

Aber auch die Preise für fossile Brennstoffe, wie Öl und Gas, sollen durch Steuererhöhungen bis zum Jahr 2030 stetig ansteigen.

Heizungstyp Betriebskosten (pro kWh)*
Gasheizungca 5,85 Cent
Ölheizungca. 6,40 Cent
Pelletheizungca. 5,60 Cent
Wärmepumpeca. 21 Cent (Kosten im Falle eines speziellen Wärmepumpentarifs)
Solarthermie0 Cent
Elektroheizungca. 30 Cent

* Preise sind Durchschnittswerte und dienen zur Orientierung.

Damit Heizungen lange einwandfrei funktionieren und nicht durch Verunreinigungen an Effizienz einbüßen, muss ungefähr einmal im Jahr eine Wartung durchgeführt werden. Dabei wird die Anlage meist gereinigt und es werden Messungen durchgeführt.

Sollten Sie im Anschluss ein Messprotokoll wünschen, fallen hierfür meist zusätzliche Kosten von 30 bis 50 Euro an. Teilweise werden auch Anfahrtskosten berechnet.

Mit einem Wartungsvertrag mit Ihrem Heizungsfachbetrieb können Sie die Kosten häufig senken.

Heizungstyp Wartungskosten pro Jahr*
Gasheizungca. 100 – 150 Euro
Ölheizungca. 150 – 250 Euro
Pelletheizungca. 180 – 300 Euro
Wärmepumpeca. 50 – 150 Euro
Solarthermieca. 30 – 50 Euro
Elektroheizung0 Euro

* Preise sind Durchschnittswerte und dienen zur Orientierung.

Sie sind wegen der geplanten Steuererhöhungen und Klimaprämien verunsichert, welche Heizungsart sich für Ihr Einfamilienhaus wirklich lohnt? Lassen Sie sich von Experten bezüglich der Kosten beraten und vergleichen Sie gut, bevor Sie den Austausch Ihrer alten Anlage in Angriff nehmen. Aroundhome hilft Ihnen, einen geeigneten Fachbetrieb zu finden! Füllen Sie einfach unseren Online-Fragebogen aus und wir empfehlen Ihnen bis zu drei Fachfirmen in Ihrer Region. Unser Service ist für Sie unverbindlich!

Fachfirmen für Heizung in Ihrer Region.

Wir finden die passenden Fachfirmen für Sie.

Источник: https://www.aroundhome.de/heizung/kosten-preise/

Kosten & Preise für eine neue Heizung

Was kostet eine neue Heizung?

[Vorbemerkung: Der nachfolgende Text konzentriert sich ausschließlich auf die Modernisierungs- und Anschaffungskosten für eine neue Heizung. Welche Preise für den Brennstoff bzw. welche jährlichen Kosten für das Heizen insgesamt entstehen haben wir uns im Abschnitt Heizkosten genauer angesehen.]

Inhaltsübersicht & Schnellnavigation

Modernisierungskosten & Anschaffungspreise

Die Kosten und Preise für die Modernisierung einer Heizungsanlage hat zuletzt die Hauswärme Studie von Shell und BDH ganzheitlich untersucht und erfasst.

Anlass zur Studie gab die Frage, welchen Beitrag der Haushaltssektor zu Energiewende in Deutschland leisten kann bzw. leisten muss.

Im Zuge dieser Fragestellung ist auch eine detaillierte Kostenaufstellung für Heizungen gemacht worden, auf die wir uns nachfolgend beziehen.

Den Sanierungsstand des jeweiligen Gebäudes nimmt die Studie dabei zur Grundlage, um die Kosten für eine neue Heizung zu ermitteln. So finden Sie in der nachfolgenden Tabelle die verschiedenen Kostenfaktoren einer Heizungsmodernisierung, aufgeschlüsselt auf Ein- / Zweifamilienhäuser und Mehrfamilienhäuser in einem unsanierten, sanierten und vollsanierten Zustand:

  • Welche Kosten entstehen, um Altanlagen zunächst abzubauen und zu entsorgen?
  • Wie teuer sind die verschiedenen Heizkessel im Vergleich?
  • Welche zusätzlichen Kosten entstehen für die Brennstoff-Logistik (Belieferung & Bevorratung)?
  • Welche Preise haben optional Lüftungsanlagen, Solarthermie-Anlagen und Kaminöfen?
  • Was kostet eine zusätzliche Sanierung der Heizflächen und Rohrleitungen?

Entnommen aus Shell BDH Hauswärme-Studie: „Klimaschutz im Wohnungssektor – wie heizen wir morgen? Fakten, Trends und Perspektiven für Heiztechniken bis 2030“

Je nach gewählter Heizung schwanken die Kosten für eine Heizung zwischen 3.000 Euro und 18.000 Euro. Die angegebenen Preise sind real konstante Investitionskosten inkl. Mehrwertsteuer, Montage und Inbetriebnahme. Nicht berücksichtigt wurden die Kosten für die Wartung der verschiedenen Anlagen sowie die Preise für Brennstoff und Hilfsenergie!

Bitte beachten Sie hierbei, dass es sich um durchschnittliche Preise handelt, die Ihnen eine Orientierung geben sollen, mit welchen Kosten Sie bei einer neuen Heizung kalkulieren sollten! Preisfaktoren wie die unterschiedlichen Bedingungen vor Ort, unterschiedliche Hersteller als auch die Beratungsleistung und Angebotspreise von Fachbetrieben vor Ort können die Preise noch einmal verteuern oder vergünstigen. Fest steht jedoch, dass mit einem besser werdenden Sanierungsstandard übergreifend die Preise für die jeweilige Heizung sinken, da weniger Kesselleistung benötigt wird.

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Angebote für eine neue Heizung einholen und bewerten

Wenn Sie auf der Suche sind nach Angeboten für Ihre neue Heizung, Preise vergleichen wollen, oder wenn Sie bereits ein Angebot vorliegen haben und beurteilen möchten, wie gut dieses Angebot preislich ist, dann nutzen Sie gern unseren kostenfreien Service von Heizungsfinder.de:

  • Mit unserem Heizungsratgeber erhalten Sie zunächst einen Eindruck, welche Heizung vom Preis als auch von der Machbarkeit am besten zu Ihrem Haus passen würde.
  • Über unsere Fachbetriebssuche können Sie sich kostenfrei und unverbindlich an Heizungsbau-Betriebe in Ihrer Region wenden für einen Beratungstermin.
  • Wenn Sie bereits ein Angebot für eine Heizung vorliegen haben, dann lassen Sie es doch einmal von unserem Angebotsvergleich prüfen! Anhand einer Datenbank von mehr als 1.000 realen Angeboten ermittelt ein neuronales Netzwerk, ob Ihr Angebot in der technischen Zusammensetzung einen angemessenen Preis hat oder zu teuer ist.
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Wärmepumpen

Bei der Wärmepumpe gibt es eine Vielzahl an verfügbaren Systemen. Die Preise & Kosten sind entsprechend variabel. Eine Luft-Luft-Wärmepumpe ist mit durchschnittlich 7.

000€ für das Gerät und Gesamtkosten (Installation, Arbeitsstunden etc) von circa 10.000€ das preisgünstigste System unter den Wärmepumpen. Die Luft-Wasser-Wärmepumpe wartet im Endverbraucherbereich mit Kosten von rund 13.000 bis 16.

000€ auf, inklusive Speicher und Zubehör wie Umwälzpumpen.

Bildquelle: © Hermann – Fotolia.com

Sole-Wasser-Wärmepumpen kosten zwischen 8.000 und 13.000€ für das Gerät selbst. Allerdings kommen hier noch weitere Kosten für die Erschließung der Wärmequelle hinzu. Hier entstehen weitere Kosten von bis zu 10.000€ für die Bohrung. Bei Flächenkollektoren sind die Kosten für die Erschließung etwas niedriger.

  • Weitere Informationen: Preise für Wärmepumpen

Pelletheizungen, Holzvergaser & Kaminöfen

Die durchschnittlichen Preise für einen handelsüblichen Pelletkessel guter Qualität liegen im Bereich bis 16.000€ (Leistungsbereich 8 bis 50 kW). Ein Pelletkessel hat zwar höhere Preise in der Anschaffung, aber die laufenden Kosten sind langfristig deutlich niedriger als bei einer Heizung mit fossilen Energieträgern.

Bildquelle: © maho – Fotolia.com

Holzvergaser, die Stückholz anstelle von Pellets verfeuern, liegen nahezu im gleichen Preissegment wie Pelletheizungen (rund 16.000€). Aber auch für wenige tausend Euro lässt sich im eigenen Heim mit Holz heizen. Kaminöfen sind bereits für unter 5.000€ zu bekommen und heizen dekorativ z.B. das Wohnzimmer.

  • Weitere Informationen: Preise für Pelletheizungen

Blockheizkraftwerke

Auch beim Blockheizkraftwerk hängen die Preise von der gewählten Leistungsklasse ab. Mikro-BHKW und „stromerzeugende Heizungen“ kosten bis zu 20.000€. Bei BHKW im mittleren Leistungssegment kann man als Richtlinie von Anschaffungspreisen von 4.000€ pro Kilowattstunde elektrischer Leistung ausgehen.

Bildquelle: © Syda Productions – Fotolia.com

Bei großen Blockheizkraftwerken sinken die Preise pro Kilowattstunde elektrischer Leistung auf circa 400€ pro kW, jedoch sind ist der Anschaffungspreis höher. Bislang werden Blockheizkraftwerke noch mit Öl oder Gas betrieben, aber auch Pellet-BHKW oder Blockheizkraftwerke, die mit Biogas angetrieben werden, kommen auf den Markt.

  • Weitere Informationen: Preise für BHKW

Solarthermie-Anlagen

Die Kosten für Solarthermie-Anlagen sind von mehreren Faktoren abhängig. Zuallererst entscheidet das gewählte System über die Kosten.

Ein Solarthermie-Anlage zur Brauchwassererwärmung kostet weniger als eine Anlage, die auch die Heizung unterstützt. Bei einer Anlage zur Brauchwassererwärmung liegen die Kosten zwischen 3.000€ und 6.000€.

Unterstützt die Solarthermieanlage auch die Heizung, so steigen die Kosten auf 7.000€ bis 10.000€.

Bildquelle: © Kara – Fotolia.com

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Bei Solarthermie-Anlagen gilt es zu beachten beachten, dass die Solarthermieanlage nur eine bestehende Heizung unterstützt. Die Anlage muss also mit einem anderen System kombiniert werden.

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Ideal ist die Kombination mit einem weiteren regenerativen Heizsystem wie einer Pelletheizung oder einer Wärmepumpe! Aber auch Gas- und Öl-Heizungen werden gern und oft mit Solarthermie kombiniert, um Brennstoff einzusparen.

  • Weitere Informationen: Preise für Solarthermie-Anlagen

Gas- & Öl-Heizungen

Ältere Modelle der konventionellen Heizung mit Gas oder Öl verfügen noch nicht über Brennwerttechnik und verbrauchen daher mehr Brennstoff als moderne Modelle. Brennwerttechnik senkt die Heizkosten deutlich. Die Kosten einer Gasheizung mit Brennwerttechnik liegen bei durchschnittlich 6.500 Euro, zuzüglich evtl. weiteren Arbeiten am Schornstein.

Bildquelle: © Gina Sanders – Fotolia.com

Ölheizungen mit moderner Brennwerttechnik sind mit rund 8.500€ – 9.000 etwas teuer als Gasheizungen. Aber auch hier lohnt sich der Einsatz einer Solarthermie-Anlage, um über das Jahr Heizöl einzusparen.

  • Weitere Informationen: Preise für Gasheizungen und Ölheizungen

Aktuell gibt es attraktive Fördermöglichkeiten für neue Heizungen: abhängig von Ihrer bestehenden Heizung und der gewählten Technik, sind bis zu 45% der Heizung Kosten förderfähig! Hier erfahren Sie mehr zu den Förderungen für Heizungen.

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Источник: https://www.heizungsfinder.de/heizung/kosten

Neue Heizung: Kosten und Sparpotential verschiedener Heizungsarten

Was kostet eine neue Heizung?

Wenn die Heizung in die Jahre gekommen ist, stellt sich die Frage: Das alte Modell modernisieren? Oder vielleicht eine ganz neue Heizung einbauen lassen?

Das kommt auf viele Faktoren an. Entscheidend ist aber: Welche Heizungsart ist bei euch eigentlich verbaut?

Die Modernisierung oder der Austausch einer Heizung sind ein komplexes Thema. Dass lässt sich nicht in zwei Sätzen lösen. Wir verschaffen euch hier einen ersten Überblick über die verschiedenen Heizungsarten, sagen euch was neue Ölheizungen, Gasheizungen oder Holzheizungen kosten, welche Ersparnis sie im Idealfall bringen und wie sie funktionieren.

Ölheizung modernisieren

Öl-Brennwertkessel gibt es auch in Kombination mit einem passenden Warmwasserspeicher (hier: icoVIT/actoStor von Vaillant). © Vaillant

Im Rahmen des Papiers zur Klimawende beschloss die Bundesregierung, ab 2026 die Neu-Installation von Ölheizungen zu verbieten. Und zwar „in Gebäuden, in denen eine klimafreundlichere Wärmeerzeugung möglich ist“.

Nun nutzen laut Statistischem Bundesamt noch knapp ein Viertel aller privaten Haushalte Öl als Heizmittel. Und die Besitzer alter Ölheizungen müssen sich entscheiden: Lohnt sich hier für mich noch eine Modernisierung? Viele beantworten das mit „Ja“.

Dass viele Eigentümer einer Ölheizung auch bei einer Modernisierung weiter auf den fossilen Brennstoff setzen, hat gute Gründe: Der Tank für das Heizöl ist bereits vorhanden, und die Umrüstung auf ein anderes Heizsystem wäre deutlich teurer. Durch den Einsatz von schwefelarmem Heizöl in Brennwertkesseln ist die Verbrennung zudem wesentlich ­sauberer geworden.

In puncto Effizienz brauchen sich moderne Öl-Brennwertkessel ähnlich wie ihre mit Erdgas betriebenen Pendants ohnehin nicht zu verstecken. Sie erreichen einen Jahres­nutzungsgrad von bis zu 95 Prozent und verbrauchen zwischen zehn und 30 Prozent weniger Heizöl als alte Geräte.

Ölheizung modernisieren: Einsparpotential, Kosten und Förderung

  • Energie-Einsparung: Moderne Ölheizungen sparen 10 bis 30 Prozent an Energie, je nach Alter und Technik des alten Kessels.
  • Investition: Bei einem Einfamilienhaus müsst ihr rund 8.000 bis 10.000 Euro für eine neue Ölheizung investieren.
  • Förderung: Für den Kauf einer reinen Öl-Brennwertheizung gibt es keine Fördermittel. Zuschüsse erhaltet ihr nur noch, wenn ein Teil der Wärme über erneuerbare Energien gewonnen wird. In diesem Fall gibt es die Förderung für die Integration des regenerativen Wärmeerzeugers, nicht aber für die neue Öl-Brennwertheizuung.

    (siehe dazu unsere Übersicht: Staatliche Förderung für die Heizung).

  • Tipp: Wenn der neue Brennwertkessel mit einer Solaranlage kombiniert wird, lässt sich eine erneuerbare Energiequelle zusätzlich ins Heizsystem einbinden. Das kann Heizkosten und CO2-Emissionen dann sogar um mehr als ein Drittel reduzieren.

    Ölkessel mit Brennwerttechnik gibt es mit integriertem Wasserspeicher, so dass ihr die komplette Heizzentrale auf kleinem Raum unterbringen könnt.

Gasheizung kaufen oder erneuern

Wandhängendes Gas-Brennwertgerät CGW-2 von Wolf. © Wolf

Der Austausch des alten Heizkessels gegen eine moderne Gasheizung mit Brennwerttechnik gehört zu den häufigsten energetischen Modernisierungsmaßnahmen. Neue Erdgas-Brennwertgeräte benötigen deut­lich weniger Energie als ihre konventionellen Vorgänger, weil sie auch die Wärme nutzen, die im Wasserdampf der Abgase enthalten ist.

Der Wasserdampf kondensiert in einem internen Wärmetauscher aus korrosionsbeständigem Aluminiumguss oder Edelstahl und gibt seine Wärme dabei an das Heizsystem ab. Zudem arbeiten moderne Gasheizungen anders als alte Geräte modulierend, das heißt sie können ihre Leistung dem jeweiligen Wärmebedarf anpassen.

Moderne Gasheizungen sind platzsparend, da weder ein Lagerraum noch ein Tank erforderlich ist. Platz finden sie nicht nur im Heizungskeller, sondern zum Beispiel auch im Dachgeschoss, im Bad oder in der Küche. Immer häufiger kommen kompakte, wandhängende Kessel zum Einsatz.

Gasheizung modernisieren: Einsparpotential, Kosten und Förderung

  • Energie-Einsparung: Eine neue Gasheizung kann 10 bis 30 Prozent Energie sparen, je nach Alter und Zustand des alten Heizkessels.
  • Investition:Für ein Einfamilienhaus müsst ihr mit rund 7.000 bis 9.000 Euro für eine neue Gasheizung rechnen.
  • Förderung: Im Rahmen der Neuregelung der Fördermittel durch das von der Bundesregierung beschlossenen Klimapaket gibt es auch für Gasheizungen neue Bestimmungen.

    Gefördert werden nur noch Gas-Hybridheizungen, die Gas mit erneuerbaren Energien als Wärmeträger kombinieren oder so ausgelegt sind, dass die erneuerbaren Energien in absehbarer Zeit mit eingebaut werden können (siehe dazu unsere

  • Übersicht: Staatliche Förderung für die Heizung).

  • Tipp: Viele Geräte sind auch bereits für die Kombination mit einer thermischen Solaranlage ausgelegt und zum Beispiel mit einem integrierten Speicher und der erforderlichen Regelungstechnik ausgestattet.

Holzheizung einbauen: Heizen mit Pellets oder Holzhackschnitzeln

Die Pellets werden in diesem Beispiel vollautomatisch aus dem Lagerbehälter zum Brenner transportiert. Dafür braucht es aber Platz. © ÖkoFen

Stärkstes Argument für den Brennstoff aus dem Wald ist dessen positive Ökobilanz.

Der nahezu klimaneutrale Energieträger Holz ermöglicht in Pelletheizungen und Hackschnitzelheizungen eine sehr hohe CO2-Einsparung gegenüber anderen Heizsystemen.

Der Grund dafür: Bei der Holzheizung fällt – zumindest in der Bilanz – kein fossiles Kohlendioxid an, weil bei der Verbrennung nur so viel freigesetzt wird, wie der Baum im Wachstum gebunden hat.

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Der niedrige Primärfaktor von Holzpellets ist ein wichtiger Vorteil, wenn es um die Einhaltung der Anforderungen aus der Energieeinsparverordnung oder die Förderkriterien der KfW geht.

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Dank Brennwert-Technik haben Pelletheizungen auch in Sachen Effizienz aufgeholt; moderne Geräte erreichen Wirkungsgrade von fast 100 Prozent. Wichtige Voraussetzung für den Betrieb: Es sollte ausreichend Platz für einen Lagerraum vorhanden sein.

Holzheizung: Kosten und Förderung

  • Energie-Einsparung: 20 bis 40 Prozent gegenüber alten Gas- oder Ölkesseln.
  • Investitionskosten: Eine Pelletheizanlage mit Kessel, Pufferspeicher, Lagerraum sowie Transportsystem und ­Montage kostet im Durchschnitt zwischen 19.000 und 25.000 Euro.
  • Förderung: Zu den ab dem 1. Januar 2020 geförderten Biomasseanlagen zählen Holzheizungen, die ihre Wärme aus Pellets, Hackschnitzeln oder Holzscheiten gewinnen. Sie werden mit 35 Prozent beziehungsweise 45 beim Austausch einer alten Ölheizung gefördert.

    Zu weiteren Fördermöglichkeiten für Biomassekessel siehe unsere Übersicht: Staatliche Förderung für die Heizung).

  • Tipp: Vor dem Einbau empfiehlt sich ein ausführliches Gespräch mit dem Schornsteinfeger.

    Der muss die gesamte Anlage abnehmen und kann vorher schon einschätzen, ob sich der vorhandene Schornstein eignet und wie es um die Versorgung mit Verbrennungsluft bestellt ist.

Heizen mit Solarthermie

Bei der Solarthermie kommen Vakuumröhren statt flacher Kollektoren zum Einsatz. © Getty Images/iStockphoto

Thermische Solaranlagen fangen die Sonnenwärme ein und sorgen dafür, dass sie im Haus genutzt werden kann. Die Sonnenwärme kann entweder nur zur Warmwasserbereitung oder in so genannten Kombianlagen auch zur Heizungsunterstützung verwendet werden.

Anlagen zur Brauchwassererwärmung sind ein idealer Einstieg, weil sie kostengünstig und ohne großen Aufwand zu installieren sind.

Bei Kombianlagen für Heizungsunterstützung und Trinkwassererwärmung hängt das Sparpotential vom Wärmebedarf des Hauses ab.

In gut gedämmten Häusern ist der Anteil, den die Sonne beisteuern kann, höher; wegen des insgesamt geringeren Wärmebedarfs spart die Anlage absolut aber weniger.

Heizen mit Solarthermie: Einsparpotential, Kosten und Förderung

  • Energie-Einsparung: In Kombination mit einem Gas-Brennwertkessel spart die Solarthermie-Anlage rund 150 Euro an Warmwasser-Kosten im Jahr. Bei Kombianlagen könnt ihr je nach Gebäude mit 10 bis 30 Prozent weniger Heizkosten rechnen.
  • Investitionskosten: Eine Solaranlage zur Warmwassererzeugung kostet 4.000 bis 6.000 Euro. Mit 10.000 Euro müsst ihr bei einer Kombianlage für Heizung und Warmwasser rechnen.
  • Förderung: Zuschüsse gibt es vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Höhe von bis zu 30 Prozent der förderfähigen Kosten.
  • Tipp: Für eine besonders effektive Unterstützung der Heizleistung durch Solarthermie empfehlen sich Niedertemperatur-Heizsysteme. Dazu zählen die Flächenheizungen wie zum Beispiel eine Fußbodenheizung oder Wandheizung.

Heizen mit einer Wärmepumpe

Wärmepumpen (im Bild: die Luft/Wasser-Wärmepumpe CHA-Monoblock von Wolf) helfen, die anspruchsvollen Primärenergie-Anforderungen an Neubauen einzuhalten.

© Wolf

Wärmepumpen nutzen die in der Erde, der Luft oder dem Grundwasser gespeicherte Umweltwärme und „pumpen“ sie mithilfe von Strom als Antriebsenergie auf ein zum Heizen nutzbares Temperaturniveau.

Effiziente Anlagen können mithilfe von einer Kilowattstunde Strom mehr als vier Kilowattstunden Heizwärme erzeugen.

Im Neubaubereich wird heute bereits in jedem Gebäude eine elektrische Wärmepumpe installiert. Wärmepumpen eignen sich dafür besonders gut, weil neue Häuser mit gutem Wärmeschutz mit geringen Vorlauftemperaturen beheizt werden können.

Heizen mit Wärmepumpe: Einsparpotential, Kosten und Förderung

  • Energie-Einsparung: Je nach Alter und Brennstoff der alten Heizung sind bis zu 30 Prozent weniger Verbrauchskosten möglich.
  • Investitionskosten: Luft-Wärmepumpen kosten circa 15.000 Euro, Erd-Wärmepumpen inklusive Bohrung/Erdarbeiten ab 20.000 Euro.
  • Förderung: Sowohl für Neubauten als auch für Bestandsbauten gibt es seit Anfang 2020 Neuregelungen seitens des BAFA. Wenn die technischen Mindestanforderungen erfüllt sind, fördert der Staat die Installation mit bis zu 35 Prozent. Nähere Infos dazu findet ihr auch unter der Übersicht: Staatliche Förderung für die Heizung.
  • Tipp: Eine Wärmepumpe lässt sich auch als Klimagerät nutzen.

Heizen über Kraft-Wärme-Kopplung

Brennstoffzellenheizungen (hier das Modell Vitovalor 300-P von Viessmann) erzeugen gleichzeitig Wärme und Strom – zum Beispiel fürs Aufladen des Elektroautos.

© Viessmann

Nutzt ein System bei der Stromerzeugung anfallende Wärme auch zu Heizzwecken, dann spricht man von einer Kraft-Wärme-Kopplung.

In Privathaushalten funktioniert das über die so genannte stromerzeugende Heizung in Form von Blockheizkraftwerken (BHKW) oder Brennstoffzellen.

Damit eine stromerzeugende Heizung wirtschaftlich sinnvoll ist, muss eine bestimmte Wärmemenge benötigt werden. Nur so kommen die notwendigen Laufzeiten zustande. Blockheizkraftwerke in Form von Mikro-BHKW kommen daher eher in Altbauten zum Einsatz, weil dort mehr geheizt werden muss.

Brennstoffzellen-Heizgeräte haben dagegen eine deutlich kleinere thermische Leistung und eignen sich besser für den Neubau. Sie kommen so vor allem in moder­nen Effizienzhäusern auf die für den wirtschaftlichen Betrieb notwendigen Lauf­zeiten.

Heizen über Kraft-Wärme-Kopplung: Einsparpotential, Kosten und Förderung

  • Energie-Einsparung: Bis zu ein Drittel der Strom- und Heizkosten im Vergleich zum Gas-Brennwertgerät und dem Strombezug aus dem Netz.
  • Investitionskosten: Brennstoffzellen-Heizgeräte kosten ab 20.000 Euro. Ein Mikro-BHKW gibt es ab 15.

    000 Euro, jeweils zuzüglich Installation.

  • Förderung: KfW-Programm für Brennstoffzellen-Heizgeräte: 5.700 Euro Zuschuss plus 450 Euro je 100 Watt elektrischer Leistung. BAFA-Zuschüsse für Mikro-BHKW nach elektrischer Leistung. Mindestzuschuss: 1.900 Euro, maximaler Zuschuss 3.

    500 (bei einer Leistung von 20 Kilowatt).

  • Tipp: Die Wirtschaftlichkeit einer stromerzeugenden Heizung hängt unter anderem von der sogenannten Stromkennzahl ab. Diese Zahl gibt das Verhältnis vom erzeugten Strom zur erzeugten Wärme an.

    Dabei gilt: Je mehr Strom ein Heizgerät produziert, desto höher sind auch seine Einsparungen.

Infrarotheizung installieren

Infrarotheizungen gibt es als Panels in den unterschiedlichsten Größen und Ausführungen, unter anderem auch bedruckt oder aus Glas. © Ohle Infrarotheizungen

Manche kennen noch die Elektro-Nachtspeicheröfen aus den 1960er und 1970er Jahren. Damals wurde günstiger Nachtstrom gespeichert und tagsüber in Wärme umgewandelt.

Strom in Wärme umzuwandeln, diese Idee erlebt gerade ein Comeback, und das vor allem in Form von Infrarot-Strahlungsheizungen. Ihr Vorteil: Sie erwärmen nicht die Umgebungsluft, sondern die Gegenstände im Raum. Dadurch sorgt die Infrarotheizung schneller für spürbare Wärme als herkömmliche Heizkörper.

Es gibt diese Infrarotheizungen auch verspiegelt, zum Beispiel fürs Badezimmer.

Ein Argument für den Kauf einer Infrarotheizung sind die geringen Anschaffungskosten. Dagegen stehen allerdings hohe Betriebskosten. Zum Vergleich: Eine Kilowattstunde Strom kostet rund 30 Cent, eine Kilowattstunde Gas rund sechs Cent. Im Dauerbetrieb geht die Infrarotheizung also sehr schnell ins Geld.

Heizen mit einer Infrarotheizung: Kosten

  • Investitionskosten: Infrarotheizungen kosten ab circa 150 Euro
  • Tipp: Bei Infrarotheizungen ist der Standplatz enorm wichtig. Denn alles, was nicht direkt angestrahlt wird, wird mit einer Infrarotheizung auch nicht erwärmt.

Источник: https://wohnglueck.de/artikel/neue-heizung-kosten-sparen-18024

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