Was kostet eine Ölheizung?

Contents
  1. Öl-Brennwertkessel » Kosten und Preisbeispiele
  2. Frage: Was kostet ein Öl-Brennwertkessel?
  3. Kosten für den Öl-Brennwertkessel
  4. Gesamtkosten
  5. Beispielkosten
  6. Frage: Was bestimmt die Kosten für einen Öl-Brennwertkessel?
  7. Frage: Rechnet sich das Austauschen auf eine Öl-Brennwertheizung überhaupt?
  8. Frage: Mit welchem Ölpreis kann man für die Amortisationsdauer rechnen?
  9. Ölheizung austauschen: Kosten, Pros und Contras
  10. Was kostet ein Heizungsaustausch?
  11. Lohnt eine neue Ölheizung überhaupt?
  12. Heizung gegen neue Ölheizung austauschen: Kosten ab 5.000 Euro
  13. Kosten bei neuem Warmwasserspeicher
  14. Gesamtkosten einer neuen Ölheizung
  15. Ölheizung gegen Gasheizung austauschen: Kosten im Überblick
  16. Ölheizung wechseln: Kosten senken durch Fördermittel
  17. Kosten für einen neuen Gasanschluss
  18. Ölheizung austauschen: Kosten einer Gasheizung
  19. Kosten einer Öltankentsorgung
  20. Gasheizung: Kosten im laufenden Betrieb
  21. Gasheizung zum monatlichen Festpreis mieten
  22. Mit Pelletheizungen die Energiewende voranbringen
  23. Wirtschaftlichkeit der Pelletheizung: Eher für hohen Wärmebedarf
  24. Kosten des Systems und Fördermöglichkeit im Überblick
  25. Ölheizung gegen Wärmepumpe austauschen
  26. Ölheizung austauschen: Kostenfaktoren
  27. Fazit: Wann lohnt sich der Wechsel auf ein anderes Heizsystem?
  28. Ölheizung Kosten
  29. Anschaffungspreise für Ölheizungen
  30. Wartung und Reparatur von Ölheizungen
  31. Schornsteinfeger
  32. Kosten des Heizöls
  33. Preise für eine neue Ölheizung
  34. Brennwerttechnik senkt Heizkosten
  35. Mit einer Solarthermie-Anlage den Heizölverbrauch weiter senken
  36. Praxisbeispiele für die Preise einer neuen Ölheizung inkl. Solarthermie
  37. Ölheizung Kosten: Öltank
  38. Ölheizung Kosten: Warmwasserspeicher
  39. Fördergelder sichern und Preise drücken!
  40. Kosten einer neuen Ölheizung: Lohnt sich das überhaupt noch?
  41. Muss ich meine alte Ölheizung austauschen?
  42. Neue Ölheizung: Nur mit Brennwertkessel
  43. Vorteile von Öl-Brennwertkesseln
  44. Neue Ölheizung plus erneuerbare Energien
  45. Kosten und Förderung von Ölheizungen
  46. Ölheizung Kosten für Anschaffung, Einbau & Förderung
  47. Preise einer Ölheizung in Abhängigkeit vom Modell
  48. Installation und Bauteile
  49. Zubehör und optionale Bauteile
  50. Förderung einer Ölheizung
  51. Betriebskosten der Ölheizung

Öl-Brennwertkessel » Kosten und Preisbeispiele

Was kostet eine Ölheizung?

Öl ist als Heizstoff in Deutschland immer noch weit verbreitet. Moderne Ölheizungen mit Brennwerttechnologie können dabei auch durchaus sparsam und wirtschaftlich sein, veraltete Heizungen sind es allerdings häufig nicht. Was ein Öl-Brennwertkessel und der Umstieg auf die moderne Brennwerttechnologie Kosten, erfahren Sie aus unserem Interview mit dem Kostencheck-Experten.

Frage: Was kostet ein Öl-Brennwertkessel?

Kostencheck-Experte: Die Kosten für einen Öl-Brennwertkessel können sich durchaus in einem weiten Bereich bewegen. Rechnet man die Kosten mit Einbau, ist dieser Bereich noch größer, da auch durch die jeweils gegebene Einbausituation zum Teil deutliche Kostenunterschiede entstehen können.

Zunächst muss man einmal unterscheiden nach:

  • den Kosten für den Heizkessel selbst
  • den Gesamtkosten mit Einbau

Kosten für den Öl-Brennwertkessel

Die Kosten für den Kessel selbst richten sich zunächst einmal nach der benötigten Leistung. Weiters kommt es darauf an, welches Modell von welchem Hersteller man einbauen lassen möchte und wie dieses Modell ausgestattet ist.

Für die typischen Heizleistungen, die in einem Einfamilienhaus benötigt werden und bei gewöhnlicher Aussttattung werden Sie bei den Kosten für den Kessel in den meisten Fällen bei rund 3.500 EUR bis 5.000 EUR reinen Kesselkosten liegen. Der Kessel allein ohne Regelung und Pumpe liegt in den meisten Fällen bei rund 2.500 EUR.

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Größere Heizungen sind dabei oft nur unwesentlich teurer – eine Heizung, die von ihrer Leistung her für ein Doppelhaus ausreicht (Heizungsteilung als Kostensparmaßnahme), kostet in der Anschaffung meist nur rund 15 % – 20 % mehr.

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Gemessen an diesen Kosten ist die Öl-Brennwertheizung damit die in der Anschaffung günstigste Möglichkeit für eine neue Heizung.

Gesamtkosten

Sieht man sich die Gesamtkosten mit Einbau an, liegt man allerdings bereits deutlich höher.

Allein für die Brennwert-Technologie fallen zusätzliche Einbaukosten zwischen 1.500 EUR und 2.500 EUR, gegebenenfalls noch etwas höher, wenn umfangreichere Anpassungen am Schornstein notwendig sind.

Die Kosten für den Einbau liegen bei mindestens 2000€

Dazu kommen die allgemeinen Einbaukosten oder Austauschkosten für den Kessel, die üblicherweise ebenfalls zwischen 2.000 EUR und 3.000 EUR (inkl. Montagmaterial und Rohre für ca. 500 EUR) liegen. Wird zusätzlich noch ein (neuer) Warmwasserspeicher angeschafft, kommen noch einmal zwischen rund 800 EUR und 1.600 EUR hinzu.

Bei einem Neueinbau der Heizung oder bereits vorhandenen Schäden müssen dann noch zusätzlich die Kosten für einen neuen Öltank samt Einbau gerechnet werden – auch dafür fallen mindestens 3.000 EUR an, je nach Tankart und Tankgröße gegebenenfalls auch mehr.

Damit können je nach Situation zum reinen Kesselpreis bereits Einbaukosten zwischen 3.500 EUR und 10.000 EUR hinzukommen, bei einem kompletten Neueinbau müssen Sie auf jeden Fall mit Kosten von rund 7.500 EUR allein für den Einbau und die benötigten Zusatzgeräte (Warmwasserspeicher, Ölkessel) rechnen.

Die Gesamtkosten für einen neuen Öl-Brennwertkessel mit Einbau liegen daher in jedem Fall bei 7.000 EUR, bei einem Neueinbau bei mindestens 11.000 EUR – in vielen Fällen kann das aber durchaus auch bis zu 15.000 EUR oder mehr ausmachen.

Beispielkosten

Eine alte Ölheizung soll auf einen technisch modernen Stand gebracht werden. Getauscht werden der Ölkessel und der Öltank, der Warmwasserspeicher kann weiterverwendet werden.

Dieses Beispiel bezieht sich nur auf den Austausch der Ölheizung in einem bestimmten Einfamilienhaus bei bestimmten örtlichen Gegebenheiten. Die Kosten für den Einbau einer neuen Heizung können individuell auch ganz unterschiedlich liegen.

Frage: Was bestimmt die Kosten für einen Öl-Brennwertkessel?

Kostencheck-Experte: Was man hier unbedingt in Betracht ziehen muss, ist:

Die Gesamtkosten hängen von vielen verschiedenen Faktoren ab

  • ob es sich um ein Einfamilienhaus oder ein Mehrfamilienhaus handelt
  • welche Leistung (in kW) von der Heizung individuell gefordert ist
  • welcher Heizwärmebedarf im Gebäude insgesamt besteht (Dämmzustand)
  • für welches Kesselmodell mit welcher Ausstattung man sich entscheidet
  • wie sich die Einbausituation vor Ort gestaltet und welcher individuelle Arbeitsaufwand beim Einbau besteht
  • welche Kosten der Einbau der Brennwerttechnik verursacht und welcher Aufwand für die Sanierung oder Anpassung des Schornsteins besteht
  • welche Förderung beim Austauschen des Heizkessels (nur beim Altbau) in Anspruch genommen werden können

Frage: Rechnet sich das Austauschen auf eine Öl-Brennwertheizung überhaupt?

Kostencheck-Experte: Brennwertheizungen bringen generell Kostenvorteile durch ihren hohen Wirkungsgrad. Gegenüber modernen Kesseln ohne Brennwerttechnik können so bereits rund 15 % – 20 % Heizkosten eingespart werden.

Nun ist es allerdings so, dass gerade ältere Heizkessel durch den über die Jahre eingetretenen Verschleiß deutlich ineffizienter arbeiten als moderne Modelle. Gegenüber einem alten Kessel kann das Einsparungspotenzial bei den Heizkosten auch schon deutlich höher liegen, teilweise auch deutlich über 30 %.

Für die Amortisationsrechnung ist entscheidend, ob die jährlichen Einsparungen bei den Heizkosten ausreichen, um die Gesamtkosten für den Austausch in einer sinnvollen Zeitspanne abdecken.

Bei einem sehr gut gedämmten und eher kleinen Einfamilienhaus mit einem Beispiel-Wärmebedarf von 7.500 kWh/Jahr kann das schon knapp werden. 20 % der Kosten würden hier eine Einsparung von lediglich 97,50 EUR pro Jahr bedeuten – das heißt, die Gesamtkosten hätten sich erst rein rechnerisch in 134 Jahren amortisiert. So etwas ist dann natürlich nicht wirtschaftlich.

Frage: Mit welchem Ölpreis kann man für die Amortisationsdauer rechnen?

Kostencheck-Experte: Gerade bei fossilen Brennstoffen ist das derzeit eine große Unbekannte. Zum einen kann der Ölpreis an sich bereits innerhalb weniger Jahre stark schwanken (2012 lag er beispielsweise beinahe doppelt so hoch wie heute) – andererseits gibt es gerade bei fossilen Brennstoffen auch zusätzlich noch große Unsicherheiten, was die Zukunft betrifft.

Kommen in Zukunft noch CO2-Steuern zum Ölpreis hinzu, kann es durchaus deutlich teurer werden – möglicherweise sogar schlagartig. Selbst moderate CO2-Kosten von 30 EUR pro Tonne würden bereits eine spürbare Verteuerung bedeuten. Werden vom Staat hingegen die von Umweltschützern geforderten 180 EUR pro Tonne verlangt, steigt der Preis dann sehr schnell in große Höhen.

Ein komplettes Verbot für das Heizen mit fossilen Brennstoffen, wie es bereits in Dänemark landesweit verhängt wurde, ist hier derzeit nicht in Sicht und gilt als unwahrscheinlich. Das kann sich allerdings auch hierzulande noch ändern – in diesem Fall müsste die Heizung dann komplett durch eine neue Heizung mit anderer Technologie (z. B. Biomasse) ersetzt werden.

Zukünftige Abschätzungen des Ölpreises gestalten sich also enorm schwierig, insbesondere in der unübersichtlichen Lage derzeit, in der man nicht abschätzen kann, in welche Richtung oder in welche Richtungen die Klimapolitik gehen wird. Für eine verlässliche Wirtschaftlichkeitsrechnung ist die Situation momentan also eindeutig zu unübersichtlich.

Источник: https://kostencheck.de/oel-brennwertkessel-kosten

Ölheizung austauschen: Kosten, Pros und Contras

Was kostet eine Ölheizung?

Sie wollen Ihre Heizung modernisieren, Heizkosten sparen und suchen einen Überblick über die möglichen Kosten? Hier werden Sie fündig.

  • Der Austausch gegen eine neue Ölheizung ist mit 5.000 Euro im Schnitt für ein Einfamilienhaus am günstigsten.
  • Eine neue Gasheizung ist mit etwa 9.000 Euro vergleichsweise preiswert und kann mit klimaneutralem Ökogas betrieben und gemietet statt gekauft werden.
  • Nutzt Ihre neue Heizung regenerative Brennstoffe, gibt es möglicherweise attraktive Fördermittel.
  • Ein Austausch lohnt sich oft bereits bei Ölheizungen, die jünger als 20 Jahre sind. 

Was kostet ein Heizungsaustausch?

Klima und Geldbeutel freuen sich gleichermaßen, wenn Sie Ihre alte Ölheizung austauschen. Kosten für Planung, Austausch und neue Heizung zu beziffern, ist allerdings nicht ganz einfach.

Sie hängen von Faktoren wie dem System, der Größe Ihres Hauses und den örtlichen Gegebenheiten ab.

Sie können grundsätzlich davon ausgehen, dass sich die Gesamtkosten einer Heizungsmodernisierung je nach gewähltem System zwischen 6.000 Euro und 25.000 Euro bewegen.

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So macht es einen großen Unterschied, ob Sie eine Ölheizung gegen eine Gasheizung austauschen oder Kosten für Pelletheizung, Solarthermie sowie Wärmepumpe vergleichen wollen.

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Wichtig ist in jedem Fall: Denken Sie auch langfristig und berücksichtigen Sie die laufenden Kosten, sonst kann eine in der Anschaffung günstige Anlage am Ende teurer werden als gedacht.

Lesen Sie zum Vergleich dazu unseren Ratgeber-Beitrag zu den Kosten für eine Heizung im Neubau.

Lohnt eine neue Ölheizung überhaupt?

Alte Ölheizungen sind nicht gerade gut fürs Klima, weil die Verbrennung des Heizöls unter anderem CO2 emittiert. Wie sich der Heizölpreis in Zukunft entwickelt, ist ebenfalls schwer zu sagen.

Ein Austausch gegen eine moderne Ölheizung mit Brennwerttechnik kann aber durchaus Sinn machen. Ölheizungen mit Heiztechnik auf dem neuesten Stand heizen nämlich deutlich effizienter als ältere Modelle.

Moderne Heizkessel nutzen die Wärmeenergie des Heizöls zu bis zu 104 Prozent, ältere Kessel verwerten gerade einmal 70 bis 85 Prozent. Sie können also mit neuer Technik bis zu 30 Prozent an Heizkosten sparen, entlasten das Klima und haben eine Anlage, die sich schnell amortisiert. Die Anschaffungskosten bleiben überschaubar, wenn Öltank und Heizkörper weiter verwendet werden können.

Gut zu wissen: Nach dem Klimaschutzpaket der Bundesregierung dürfen neue Ölheizungen nur noch bis Ende 2025 installiert werden (Stand 04/2020).

Heizung gegen neue Ölheizung austauschen: Kosten ab 5.000 Euro

Alt gegen neu, das ist unter dem Strich meist die günstigste Variante beim Heizungstausch. Wenn Sie weiter mit Heizöl als Brennstoff heizen möchten, können Sie mit Kosten ab etwa 5.000 Euro rechnen. So viel kostet ein neuer Heizkessel für ein Einfamilienhaus mit rund 120 Quadratmetern. Teurer wird es entsprechend, wenn Sie weitere Komponenten erneuern müssen oder möchten.

Kosten bei neuem Warmwasserspeicher

Brauchen Sie einen neuen Warmwasserspeicher für Ihre Ölheizung, kommen Kosten von etwa 1.000 Euro bis 1.500 Euro hinzu.

Das kann sich rechnen, weil ein Warmwasserspeicher mit guter Dämmung die Kosten für die Warmwassergewinnung senken kann. Ein hydraulischer Abgleich ist Pflicht und kostet Sie etwa 700 bis 1.

200 Euro, wenn Sie ein Einfamilienhaus haben. Hierfür gibt es auch von ENTEGA Fördermittel.

Gesamtkosten einer neuen Ölheizung

Fazit: Wenn Sie Ihre alte gegen eine neue Ölheizung austauschen, sind Kosten von etwa 6.000 bis 13.000 Euro durchaus im Rahmen. Die Preise sind Richtlinien für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit circa 120 Quadratmetern Wohnfläche bei kompletter Umstellung auf neue Brennwerttechnik.

Vorausgesetzt, die Leitungen und Heizkörper müssen nicht erneuert werden, ist die Sanierung verhältnismäßig günstig und ohne großen Aufwand machbar.

Bei der Überlegung, welche Heizung die richtige ist, sollte man außerdem nicht vergessen, dass man bei Öl- (und Pelletheizungen) den Aufwand für die Lieferung des Brennstoffes betreiben muss und die Störanfälligkeit höher ist, als bei Gasbrennwertheizungen.

Neue Heizung einfach mieten.

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Ölheizung gegen Gasheizung austauschen: Kosten im Überblick

Rüsten Sie Ihre Heizungsanlage auf Gas um, hat das viele Vorteile: Die Technik ist ausgereift, hat hohe Wirkungsgrade und eine hohe Energieausbeute, was beim Energiesparen hilft. Gasheizungen sind platzsparend, können ideal mit Warmwasserbereitung und Solarthermie kombiniert werden und bieten Versorgungssicherheit.

Sie können Ihre Gasheizung mit klimaneutralem Ökogas sogar klimaschonend betreiben sowie ohne Investitionskosten und Kostenrisiko einfach zum monatlichen Festpreis mieten.

Ansonsten ist für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit Kosten ab 9.000 Euro zu rechnen, wenn Sie von Öl zu Gas wechseln.

Hier können besonders ein neuer Gasanschluss sowie die Öltankentsorgung die Kosten nach oben treiben.

Ölheizung wechseln: Kosten senken durch Fördermittel

Mit einer attraktiven Förderung für erneuerbare Energien wie Solar können Sie die Kosten Ihrer Umrüstung um einiges reduzieren.

Wenn Sie zum Beispiel von einer Öl- zu einer Gas-Hybridheizung mit Solarthermieanlage wechseln, fördert der Staat Ihre Modernisierung in Höhe von 40 Prozent der Investitionskosten. Das kann sich richtig rechnen, auch bei der Amortisationszeit.

Schließlich können Sie rund 50 Prozent an Heizkosten sparen. In jedem Fall ist es hier wie immer sinnvoll, unverbindliche Angebote von Heizungsbauern einzuholen, bevor Sie Ihre Heizung erneuern.

Kosten für einen neuen Gasanschluss

Beim Umstieg von Öl auf Gas spielen vor allem zwei Kostenfaktoren eine Rolle, die Sie bei der Planung berücksichtigen sollten: Sie brauchen einen Gasanschluss. Sie benötigen eine Gasheizung. Bei beidem gibt es kostenmäßig einigen Spielraum.

So kann die Einrichtung eines Gasanschlusses relativ einfach und entsprechend günstig sein. Sind die Gegebenheiten vor Ort eher schlecht oder muss eine längere Leitung gelegt werden, sind Aufwand und Kosten höher. In der Regel können Sie davon ausgehen, dass die Erstellung des Gasanschlusses Sie etwa 1.500 bis 2.500 Euro kostet. Ihr Gasnetzbetreiber kann Ihnen hierzu genauer Auskunft geben.

Ölheizung austauschen: Kosten einer Gasheizung

Nimmt man wiederum ein durchschnittliches Einfamilienhaus als Beispiel, ist eine Gas-Hybridheizung inklusive Solarthermie als erneuerbare Wärmequelle ab 9.000 Euro zu haben.

Heizung und Solarthermie gibt es bereits unter 5.000 Euro. Die komplette Installation kostet noch einmal rund 3.500 bis 4.000 Euro. Wenn Sie zur neuen Gas-Hybridheizung von einer Ölheizung wechseln, sind Kosten von über 5.

000 Euro durch Fördermitteln kompensierbar.

Kosten einer Öltankentsorgung

Setzen Sie auf Gas, im besten Falle auf klimaneutrales Ökogas, brauchen Sie Ihren alten Öltank nicht mehr.

Die Öltankentsorgung können Sie sich sparen, wenn Sie ihn fachmännisch stilllegen und reinigen lassen: Dann können Sie ihn eventuell als Regenwasserzisterne nutzen. Im Normalfall lassen Sie ihn vermutlich aber fachmännisch entsorgen.

Das kostet, abhängig von Material und Größe, zwischen 400 Euro für einen Kunststofftank bis 3.000 Liter und über 2.000 Euro für einen Stahltank (Erdtank) mit 10.000 Liter Fassungsvermögen.

Gasheizung: Kosten im laufenden Betrieb

Wenn Sie „Ölheizung austauschen Kosten“ gegoogelt haben, interessiert es Sie vielleicht, was eine Gasheizung im Vergleich zur Ölheizung an Betriebskosten verursacht.

Diese Kosten sollten Sie schließlich bei einem Wechsel Ihres Systems bedenken. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus liegen sie zwischen 1.700 und 2.300 Euro. Für einen Zweipersonenhaushalt ist es etwa die Hälfte.

Die Übersicht zeigt, wie sich die Kosten aufteilen.

Gasheizung zum monatlichen Festpreis mieten

Sie können Ihre Heizung ganz ohne Kostenrisiko erneuern. So bieten Energieversorger wie ENTEGA Ihnen an, Ihre Gasheizung vom Markenhersteller zum monatlichen Festpreis zu mieten. Sie zahlen nur Ihren Verbrauch an Gas und eine Heizungspauschale. Wartungen, Reparaturen und Versicherungen sind inklusive.

Mit Pelletheizungen die Energiewende voranbringen

Pellets sind ein vergleichsweise preiswerter Brennstoff, der als nachwachsender Rohstoff die Energiewende voranbringt.

Allerdings benötigt Ihr Pelletlager einiges an Platz, woran Sie denken sollten, wenn gerade der große Öltank der Hauptgrund für Sie ist, auf ein neues Heizungssystem umzusteigen.

Ob sich Ihr alter Tank womöglich als Pelletlager eignet, können Sie mit dem Heizungsbauer Ihres Vertrauens klären.

Wirtschaftlichkeit der Pelletheizung: Eher für hohen Wärmebedarf

Zunächst sollten Sie prüfen, wie viel Heizenergie Sie in einer durchschnittlichen Heizperiode benötigen. Je nach Heizverhalten, Dämmung (auch Fenster) und energetischem Standard des Gebäudes könnte eine Pelletheizung für Sie überdimensioniert sein.

Es lohnt sich also, den persönlichen Bedarf an Kilowattstunden (kWh) durchzurechnen, denn mit bis zu 20.000 Euro inklusive Montage (ohne Förderung) kostet eine Pelletheizung ungefähr doppelt so viel wie eine neue Öl- oder Gasheizung. Entsprechend sollten die Einsparungen groß genug sein, damit die Wirtschaftlichkeit Ihrer Anlage gewährleistet ist.

Für einen Vorab-Check können Sie davon ausgehen, dass eine Pelletheizung durchschnittlich rund 150 Euro jährlich an Heizkosten einspart, verglichen mit Öl und Gas.

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Zu den höheren Anfangsinvestitionen kommen noch höhere Wartungskosten von etwa 300 Euro pro Jahr.

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Auf dem Papier braucht es also eher 30 Jahre, bis eine Pelletheizung genauso rentabel läuft wie zum Beispiel eine effiziente Gasheizung.

Kosten des Systems und Fördermöglichkeit im Überblick

Eine Pelletheizung kostet rund 20.000 Euro. Auch hier können Sie Ihre Investitionskosten senken, wenn Sie vor Beginn der Modernisierung Fördermittel beantragen.

Während eine KfW-Förderung nur bei Neubauten möglich ist, gibt es zahlreiche Basis- und Bonus-Fördermittel der BAFA. Damit können Sie durchaus noch mal 5.000 Euro für eine neue Pelletheizung sparen.

Lassen Sie sich dazu von einem Energieberater beraten.

Wollen Sie Ihre Ölheizung auf Pellets umstellen, können Sie mit folgenden Kosten für Komponenten rechnen: Gerät und Installation kosten etwa so viel wie eine komplette Gasheizung, rund 9.000 Euro. Hinzu kommen gegebenenfalls der Kombispeicher (2.000 Euro), Lager und Fördersystem (3.500 Euro), Schornstein und Abfluss (1.500 Euro) sowie die Montage (4.000 Euro).

GESAMTKOSTEN EINER NEUEN PELLETHEIZUNG.

KOMPONENTENUNGEFÄHRE KOSTEN
Gerät und Installationsmaterial9.000 Euro
Kombispeicher2.000 Euro
Lager und Fördersystem3.500 Euro
Schornstein und Abfluss1.500 Euro
Montage4.000 Euro
Gesamtkosten20.000 Euro
Gesamtkosten abzüglich Förderung15.000 Euro

Ölheizung gegen Wärmepumpe austauschen

Mit den Kosten und Anforderungen von Wärmepumpen verhält es sich ähnlich wie mit denen bei Pelletheizungen. Sie können mit Kosten von rund 20.000 Euro für das System rechnen.

Auch hier ist eine sorgfältige Planung sinnvoll, denn Wärmequelle (Luft, Wasser oder Erdreich) und Heizverhalten sollten optimal berücksichtigt werden. Wärmepumpen arbeiten wie eine Elektroheizung mit Strom, idealerweise mit klimaschonendem Ökostrom.

Sie brauchen jedoch nur einen Bruchteil dessen, was eine konventionelle Stromdirektheizung benötigt.

Die Kosten von Wärmepumpen können stark variieren. So sind Luftwärmepumpen günstiger in der Anschaffung, Erd- und Wasserwärmepumpen punkten durch günstigere Betriebskosten. Hersteller und konkrete Gegebenheiten machen einen großen Unterschied. Eine ausführliche Übersicht zu den Anschaffungskosten wie zu den Kosten im Betrieb finden Sie in unserem Artikel rund um Wärmepumpenheizung-Kosten.

Ölheizung austauschen: Kostenfaktoren

Ein Kostencheck wie dieser kann immer nur eine grobe Richtschnur sein. Das liegt in der Natur der Sache, sind doch die Gesamtkosten von zahlreichen Faktoren abhängig.

Wer die einzelnen Kostenfaktoren kennt, kann sich jedoch gut an den genannten Durchschnittswerten orientieren und sie für sich anpassen und überschlagen.

Sicherlich ist dabei der entscheidende Faktor hinsichtlich der Frage der Wirtschaftlichkeit die Funktionsweise beziehungsweise Heizungsart, auf die gewechselt werden soll.

Kostenfaktoren für den Preis einer Heizungsmodernisierung.

Mit neuer Heizung Klima und Geldbeutel schonen.

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Fazit: Wann lohnt sich der Wechsel auf ein anderes Heizsystem?

Eine Austauschpflicht besteht für Ölheizungen, die älter als 30 Jahre sind und keine Niedertemperatur- oder Brennwerttechnik nutzen. Ein Heizungsaustausch lohnt sich in der Regel aber schon nach 20 Jahren. Dann nämlich werden Ölheizungen meist ineffizient. Nach dem Umstieg profitieren Sie zudem in der Regel von günstigeren Heizkosten.

Wer auf erneuerbare Energien setzt, zum Beispiel mit einer Gas-Hybridheizung und einer Solarthermie, kann sogar noch früher Geld sparen, wenn er die derzeit noch attraktiven Fördermittel nutzt.

Das Klima profitiert in jedem Fall von einem Wechsel, erst recht, wenn Sie künftig regenerative Brennstoffe oder klimaneutrales Ökogas nutzen.

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Möchten Sie eine neue Heizung ohne selbst investieren zu müssen, lohnt sich zu prüfen, ob einen Umstieg auf eine hocheffiziente Gasheizung im Mietmodel mit ENTEGA möglich ist.

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Источник: https://www.entega.de/blog/oelheizung-austauschen-kosten/

Ölheizung Kosten

Was kostet eine Ölheizung?
Ölheizung Kosten © Wolfgang S, stock.adobe.com

Wer sich mit der Investition in eine neue Ölheizung auseinandersetzt, der sollte sich vorab genau über deren Preise informieren.

Neben den Anschaffungspreisen der Ölheizung müssen aber unbedingt auch die anderen zu erwartenden Kosten betrachtet werden.

Das sind zum Beispiel die Kosten für die regelmäßige Wartung, Reparaturen, Schornsteinfeger und vor allem die Betriebskosten, die direkt von den Heizölkosten abhängen.

Anschaffungspreise für Ölheizungen

Die Anschaffungspreise von Ölheizungen variieren, sie sind von folgenden Faktoren abhängig:

Viele Faktoren bestimmen den Preis einer Ölheizung

  1. Niedertemperaturheizung oder Brennwertheizung
    Vorab muss klar sein: Sogenannte ineffiziente NT-Heizungen für Leistungen unter 400 kW dürfen in der EU nicht mehr produziert werden. NT-Heizkessel können zwar für kleinere Anwendungen noch vertrieben werden, bei einer notwendigen Renovierung der Heizung sollte jedoch wenn möglich ein Brennwertkessel eingebaut werden. NT-Heizungen sind nach wie vor in der Anschaffung preiswerter als Ölheizungen mit Brennwerttechnik. Zur Verdeutlichung: Eine Niedertemperaturheizung für ein Ein- bis Zweifamilienhaus ist bei einem deutschen Hersteller für rund 2.500 bis 3.000 Euro zu bekommen. Bei demselben Hersteller kostet eine Brennwertheizung mit dem gleichen Leistungsbereich aber rund 1.200 – 2.000 Euro mehr. Eine Brennwertheizung ist also teurer, kann diesen Unterschied aber zum Teil durch erhebliche Verbrauchseinsparung wettmachen. Langfristig lohnt sich der Einbau der Brennwertheizung also eindeutig. Soll in die Ölheizung eine Solaranlage oder Wärmepumpe integriert werden, liegen die Kosten schnell im fünfstelligen Bereich.
  2. Leistungsbereich
    Der Leistungsbereich muss auf die Heizlast des Gebäudes angepasst sein. Heizungen mit höherer Leistung sind teurer, unabhängig davon, ob es sich um eine NT-Heizung oder eine Heizung mit Brennwerttechnik handelt.

    Als Beispiel: Eine NT-Heizung mit einer Nennleistung von 17 kW kostet 2.800 Euro, dieselbe Heizung mit einer Nennleistung von 34 kW dagegen 3.500 Euro, eine NT-Heizung desselben Herstellers mit einer Nennleistung von 500 kW liegt dann bei 15.000 Euro.

  3. Qualität
    Und wie überall gilt auch bei Ölheizungen: Qualität kostet. Das geht schon beim Kessel los, die Wahl, ob Edelstahl oder Gusskessel hat Einfluss auf den Preis. Auch die Auswahl des Herstellers selbst bestimmt den Preis mit.

    Ein deutscher Qualitätshersteller kann eine Heizung gar nicht so billig produzieren wie ein asiatisches No-Name Produkt. Bei der Betrachtung der Kosten über zwanzig Jahre kann sich das Bild dann aber um 180 Grad wenden und das Qualitätsprodukt letztlich preiswerter sein.

    Doch geht auch der Einfluss der Qualität noch weiter: Eine höherwertige Heizungsregelung wird in der Anschaffung teurer sein. Dafür lässt sich mit ihr eher Heizöl einsparen. Diese Bewertung muss jeder individuell nach seinen Vorstellungen vornehmen. Hier hilft eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung über die Kosten des Produktlebenszyklus.

Neben den Anschaffungspreisen sind auch die Kosten für Lieferung, Installation und Inbetriebnahme zu berücksichtigen. Es können auch Kosten anfallen für einen notwendig werdenden Umbau des Heizraums.

Öl-Brennwertgerät © IWO

Außerdem müssen die Kosten für den Wasserspeicher und die Kaminsanierung berücksichtigt werden.

Kosten für die Ölheizung: Betrieb, Kapital und Verbrauch

KostenartBetrag in Euro
Anschaffungskosten NT- oder Brennwertheizung inkl. Lieferung und Inbetriebnahme2.800 bis 4.500 Euro
Kosten für Wasserspeicher500 bis 1.500 Euro
Kosten für die Kaminsanierung1.000 bis 1.500 Euro

Zu den festen, einmaligen Anschaffungskosten, die insgesamt zwischen 5.000 – 7.000 Euro für einen NT-Kessel und 6.000 – 9.000 Euro für eine Brennwertheizung liegen, kommen natürlich noch die Betriebskosten für die Ölheizung.

Eine alte Ölheizung auszutauschen lohnt sich

Wartung und Reparatur von Ölheizungen

Auch für Ölheizungen werden Wartungsverträge angeboten. Ein solcher Wartungsvertrag kostet bis zu 200 Euro im Jahr. Eine Wartung ist bei Ölheizungen unbedingt notwendig, gerade wenn es sich um Brennwertheizungen handelt.

Wichtig: Heizung regelmäßig warten lassen

Hierbei muss sichergestellt sein, dass keine Korrosionsschäden auftreten, eventuell muss das Neutralisationsgranulat ausgetauscht werden. Außerdem sind kleine Reparaturen normalerweise im Wartungsvertrag enthalten und Verschleißteile werden ebenfalls ausgetauscht (das sind zum Beispiel Düsen oder Filter).

Auch ohne Wartungsvertrag ist für die genannten Posten mit rund 200 Euro jährlich zu rechnen. Häufig ist im Wartungsvertrag aber auch ein kostenloser Notdienst enthalten.

Schornsteinfeger

Der Schornsteinfeger kommt nicht nur für die Kehrung, sondern auch für die Abgaswegüberprüfung und die Bundesimmissionsschutzmessung und nicht zuletzt für die Feuerstättenschau.

Die Intervalle unterscheiden sich je nach Heizung und Tätigkeit zwischen einmal jährlich bis zu einmal alle drei Jahre. Auch die Kosten sind nicht in ganz Deutschland dieselben.

Mit rund 75 Euro sollte man aber rechnen, für Brennwertheizungen sind die Kosten niedriger.

Kosten des Heizöls

Die Kosten für den Brennstoff wiederum hängen direkt mit dem Verbrauch zusammen. Der Verbrauch ist abhängig von der Größe der zu heizenden Fläche, der Heizlast des Gebäudes (Dämmung, Fenster etc.) und den individuellen Gewohnheiten. Auch die Heizung selbst spielt eine Rolle. NT-Heizungen haben einen höheren Verbrauch, Brennwertheizungen nutzen den Brennwert effizienter aus.

Tipp: Mit unserem Heizöl Preisrechner finden Sie günstiges Heizöl

Bei Brennwertheizungen ohne Neutralisationseinrichtung muss aber schwefelarmes Heizöl getankt werden, das teurer ist als normales leichtes Heizöl. Zudem schwanken die Heizölkosten bekanntermaßen je nach Angebot und weltpolitischer Lage. Zu den Kosten für Heizöl kommen im Übrigen auch noch die Stromkosten für die Heizungsregelung und die Umwälzpumpe.

Die neue Ölheizung macht Sie Dank niedrigerem Verbrauch unabhängiger von steigenden Preisen

BetriebskostenartEuro/Jahr
Wartung und Reparatur150 bis 250 Euro
Schornsteinfeger50 bis 80 Euro
Heizöl pro LiterPreise können stark schwanken

Источник: https://www.heizsparer.de/heizung/heizungssysteme/oelheizung/oelheizung-kosten

Preise für eine neue Ölheizung

Was kostet eine Ölheizung?

[Vorbemerkung: Im nachfolgenden Text konzentrieren wir uns ausschließlich auf die Anschaffungspreise einer Ölheizung! Welche laufenden Kosten beim Betrieb einer Ölheizung entstehen – für Heizöl und Schornsteinfeger – und wie hoch diese ausfallen haben wir uns hier genauer angesehen.]

Das Institut für Wärme und Oeltechnik e.V. (IWO), eine Einrichtung der deutschen Mineralölwirtschaft, beziffert die Preise für eine neue Ölheizung mit Brennwerttechnik auf durchschnittlich 9.500€ (inkl. MwSt). Mit dieser Investition lassen sich laut Institut rund 1.000 Liter Heizöl pro Jahr einsparen gegenüber einem herkömmlichen Öl-Standardheizkessel (Baujahr bis 1985).

Die neue Ölheizung verbraucht laut IWO nur noch rund 2.500 Liter Heizöl pro Jahr (Einfamilienhaus bis 150qm). Angesicht aktueller Heizöl Preise liegen die jährlichen laufenden Kosten bei rund 1.900€ für Verbrauch und Betrieb der neuen Ölheizung .

Ein herkömmlicher Öl-Standardheizkessel verbraucht im Vergleich noch rund 3.500 Liter Heizöl und summiert die jährlichen Preise für den Betrieb der Heizung auf rund 2.500€.

Knapp 600€ also, die sich laut IWO durch die Sanierung der alten Ölheizung mit einer neuen Öl-Brennwertheizung einsparen lassen.

Sind Sie auf der Suche nach konkreten Angeboten? Mit unserem Online Preisvergleich für Ölheizungen erhalten Sie nach Angabe einiger Kennzahlen zu Ihrer Immobilie drei Angebote aus verschiedenen Preiskategorien.

Brennwerttechnik senkt Heizkosten

Dass sich Preise von knapp 10.000€ für eine Investition in moderne Ölheiztechnik am Ende auch lohnen liegt daran, dass Brennwertkessel der neuesten Generation den Brennstoff viel effizienter nutzen und den Energiegehalt des Heizöls fast vollständig in Wärme umsetzen.

Im Vergleich kann eine Ölheizung der Vorgängergeneration (Öl-Niedertemperaturkessel) rund 10% der Energie des Heizöls nicht nutzen. Die Verluste noch eine Gerätegeneration früher (Öl-Standardheizkessel) liegen sogar bei rund 30%, wie die nachfolgende Grafik zeigt.

Das heißt, die neue Ölheizung holt aus der gleichen Menge Heizöl mehr Energie, und muss dadurch im Umkehrschluss weniger Heizöl einsetzen.

Mit einer Solarthermie-Anlage den Heizölverbrauch weiter senken

Wenn sie bereit sind, auf die Preise von knapp 10.000€ noch etwas drauf zu legen, dann wird von vielen Seiten die Kombination mit einer Solarthermie-Anlage empfohlen. Solarthermie-Anlagen werden auf dem Dach montiert, gewinnen Wärme aus der Sonneneinstrahlung und stellen diese der Ölheizung zusätzlich zur Verfügung, um die Warmwasserbereitung und die Heizung zu unterstützen.

Soll die Solarthermie-Anlage nur die Warmwasserbereitung unterstützen liegen die Preise bei rund 3.000€ bis 4.500€. Wird die Solarthermie-Anlage auch in die Heizung mit eingebunden verdoppeln sich die Preise auf rund 6.000€ bis 8.000€ (zusätzlich zur Ölheizung).

Das IWO spricht auf seiner Webseite von rund 13.200€, die eine neue Öl-Brennwertheizung in Kombination mit einer Solaranlage zur Warmwasserbereitung kostet. Diese soll noch einmal rund 250 Liter Heizöl zusätzlich einsparen und die Preise für die jährlichen Heizkosten auf rund 1.750€ drücken.

Praxisbeispiele für die Preise einer neuen Ölheizung inkl. Solarthermie

Auf seiner Internetseite listet das IWO zahlreiche Praxisbeispiele von realen Sanierungsprojekten auf, wo eine veraltete Ölheizung gegen neue Brennwerttechnik ausgetauscht wurde. Wir haben hier drei exemplarische Projekte herausgesucht die konkret zeigen, wie hoch die Preise für die Anschaffung im Vergleich waren.

Einfamilienhaus in AgathenburgEinfamilienhaus in Neschwitz
Gebäudedaten263m2, Baujahr 1977263m2, Baujahr 1950
alter HeizkesselÖl-StandardkesselÖl-Niedertemperaturkessel
neuer HeizkesselÖl-BrennwertgerätÖl-Brennwertgerät 18 – 23kW
Solarthermie-Anlage12m212,5m2
Investitionskosten19.728€18.599€
Einsparung Heizöl pro Jahrca. 2.800 Literca. 1.800 Liter
Heizölverbrauch pro Jahrca. 3.600 Literca. 3.000 Liter

Ölheizung Kosten: Öltank

Es ist nicht zwangsläufig nötig mit einer neuen Ölheizung auch den Öltank zu eneuern, Wenn jedoch – bei einem Neubau oder einem Defekt am alten Tank – ein neuer Öltank fällig, so liegen die Kosten bei durchschnittlich 3.000 Euro für den Öltank. Ist ein alter Tank vorhanden, ist eine professionelle und fachgerechte Entsorgung notwendig. Die Kosten für die Öltankentsorgung liegen zwischen 500 und 1.800 Euro.

Ölheizung Kosten: Warmwasserspeicher

Ist noch kein Warmwasserspeicher vorhanden? Obwohl er nicht zwingend benötigt wird, wird insbesondere aus Komfort und Kostengründen auf einen Warmwasserspeicher zurückgegriffen. Die Kosten halten sich im Rahmen – je nach Größe des Speichers kostet dieser zwischen 800 und 1.600 Euro.

Fördergelder sichern und Preise drücken!

Mit den Investitionskosten für eine neue Ölheizung bleiben Sie nicht allein. Derzeit vergeben die KfW Bankengruppe und das IWO bundesweit sowie ein zusätzliches Förderprogramm in Bayern attraktive Zuschüsse für eine neue Ölheizung.

Bei der KfW bekommen Sie einen Zuschuss in Höhe von 10% der Modernisierungskosten (bis max. 5.000€ pro Wohneinheit), beim IWO locken 250€ und in Bayern sind zusätzliche 1.000€ Förderung möglich.

Beantragen lohnt sich also, um die Preise für die neue Ölheizung im Vergleich etwas zu senken.

Wenn Sie auf der Suche nach Angeboten oder einen kompetenten Fachbetrieb in Ihrer Region sind, dann nutzen Sie gern unseren kostenfreien Angebotsservice und lassen Sie sich unverbindlich beraten.

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Источник: https://www.heizungsfinder.de/oelheizung/preise-vergleich

Kosten einer neuen Ölheizung: Lohnt sich das überhaupt noch?

Was kostet eine Ölheizung?

Eine neue Ölheizung einbauen – lohnt sich das überhaupt noch? Eine berechtigte Frage, gerade vor dem Hintergrund des von der Bundesregierung beschlossenen Klimapaketes.

Da heißt es nämlich, dass ab 2026 „in Gebäuden, in denen eine klimafreundlichere Wärmeerzeugung möglich ist“, keine Ölheizung mehr verbaut werden dürfen.

Was aber ist mit den Ölheizungen, die noch in Betrieb sind? Immerhin erzeugen noch rund ein Viertel aller derzeit in Betrieb befindlichen Heizungen in Deutschland ihre Heizenergie mit Öl.

Das geht aus einer Erhebung des Schornsteinfegerhandwerks und dem Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) hervor.

Muss ich meine alte Ölheizung austauschen?

Das kommt darauf an. Laut Energieeinsparverordnung (§ 10 EnEV) müssen alte Ölheizungen ausgetauscht werden. Und zwar dann, wenn die Heizung älter als 30 Jahre alt ist und nicht mit der Niedertemperatur- oder Brennwerttechnik heizt.

Anders gesagt: Die Austauschpflicht betrifft in der Regel alte Konstanttemperaturkessel mit einer Heizleistung zwischen vier und 400 Kilowatt. Denn bei Konstanttemperaturkesseln – der Name sagt es bereits – läuft der Kessel auf gleichbleibend hohen Temperaturen. Und das ist ein echter Energiefresser.

Ihr habt noch so einen Kessel? Dann müsst ihr trotzdem nicht gleich den Heizungsmonteur rufen. Ausgenommen von der Austauschpflicht sind alle, die ihre Immobilie mit maximal zwei Wohnungen schon vor dem 1.

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Februar 2002 als Eigentümer bezogen haben. Aber Achtung: Wenn ihr zum Beispiel euer Elternhaus erbt, dann werdet ihr neuer Eigentümer – und dann seid ihr auch zum Austausch verpflichtet.

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Dafür habt ihr zwei Jahre Zeit.

Neue Ölheizung: Nur mit Brennwertkessel

Auch wenn ihr vielleicht nicht zwangsläufig die alte Ölheizung austauschen müsst: Es lohnt sich dennoch, über die Installation eines neuen Kessels nachzudenken.

Viele Hausbesitzer, die mit Öl heizen, bleiben aber ihrem Brennstoff auch bei einer Modernisierung treu.

Immerhin waren 2018 noch acht Prozent aller neu installierten Heizungen solche mit Öl-Brennwertkessel. Dafür gibt es gute Gründe.

Der Austausch des alten Kessels gegen ein Brennwertgerät ist bei der Erneuerung der Heiztechnik meist die preiswerteste Lösung.

Der Öltank ist sowieso schon vorhanden, und die Umrüstung auf ein anderes Heizsystem wie zum Beispiel Gas oder Holz ist dann doch mit nicht unerheblichen, zusätzlichen Kosten verbunden.

Außerdem ist durch den Einsatz von schwefelarmem Heizöl in Brennwertkesseln die Verbrennung wesentlich sauberer geworden.

Vorteile von Öl-Brennwertkesseln

Größter Pluspunkt von Öl-Brennwertkesseln ist die verbesserte Technik.

Alte Kessel gewinnen – vereinfacht gesagt – die Energie ausschließlich aus der Verbrennung des Öls, nutzen daher nur den so genannten Heizwert.

Brennwertkessel nutzen zusätzlich die bei der Verbrennung entstehenden Abgase. So erreichen sie einen Wirkungsgrad von rund 95 Prozent und verbrauchen zwischen zehn und 30 Prozent weniger Heizöl als alte Geräte.

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Wenn Kessel und Steuerungselektronik der alten Heizung noch in Ordnung sind, kann es sinnvoll sein, nur den Brenner zu tauschen. Besonders die modulierend arbeitenden Modelle sind sparsam im Verbrauch und machen sich schnell bezahlt.

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Modulierend heißt in diesem Fall vereinfacht gesagt, dass sich die Leistung dem jeweiligen Energiebedarf anpasst. Alte Kessel arbeiten dagegen mit einer so genannten Taktung, das heißt die erforderliche Brennerleistung wird nur durch simples Ein- und Ausschalten geregelt.

Neue Ölheizung plus erneuerbare Energien

Wirklich ökologisch ist aber auch ein neuer Öl-Brennwertkessel nicht. Mit 290 Gramm pro Killowattstunde ist der Ausstoß von CO2 noch rund zehn bis 15 Prozent höher als bei Erdgas.

Ein neuer Brennwertkessel lässt sich aber auch mit erneuerbaren Energien kombinieren. So kann zum Beispiel eine Solaranlage zusätzlich ins Heizsystem eingebunden werden. Im besten Fall reduziert das die Heizkosten und CO2-Emissionen sogar um mehr als ein Drittel.

Ölkessel mit Brennwerttechnik gibt es mit integriertem Wasserspeicher, so dass sich die komplette Heizzentrale inklusive Solartechnik auf kleinem Raum unterbringen lässt.

Kosten und Förderung von Ölheizungen

Eine moderne Ölheizung mit Brennwerttechnik spart gegenüber einem Kessel mit konstanter Temperatur bis zu 30 Prozent Energie.

© IWO

Eine neue Ölheizung mit Brennwerttechnik kostet für ein Einfamilienhaus rund 8.000 bis 10.000 Euro.

Bis Ende 2019 gab es für die Neu-Installation einer reinen Ölheizung mit Brennwerttechnik noch Fördermittel. Die wurden im Rahmen des erwähnten Klimapaketes ab 2020 allerdings gestrichen.

Um die erneuerbaren Energien in deutschen Heizungskellern zur fördern, gibt es nun eine Zusatzprämie von zehn Prozent auf die ohnehin bestehenden Fördermittel, wenn ihr eure alte Ölheizung gegen eine moderne, mit erneuerbaren Energien betriebene Anlage austauscht.

Also gibt es überhaupt keine Fördermittel mehr für Ölheizungen? Indirekt schon.

Wenn ihr eure alte Ölheizung gegen ein neues Modell mit Brennwerttechnik austauscht und zusätzlich erneuerbare Energien integriert, dann gibt es Fördergeld für den Heizungsteil, der nicht mit Öl betrieben wird.

Dazu heißt es wörtlich bei den Förderbedingungen der BAFA: „Sofern eine Ölheizung um einen erneuerbaren Wärmeerzeuger (Solarthermie, Biomasse, Wärmepumpe) ergänzt wird, kann letzterer jedoch gefördert werden“.

Источник: https://wohnglueck.de/artikel/neue-oelheizung-kosten-19013

Ölheizung Kosten für Anschaffung, Einbau & Förderung

Was kostet eine Ölheizung?

Bildquelle: Bosch Thermotechnik, Buderus Deutschland

Die Kosten einer Ölheizung untergliedern sich in zwei Bereiche: Den Preis für die Anschaffung und Installation sowie die laufenden Betriebskosten. Wie hoch die jeweiligen Kosten ausfallen und wie Eigentümer sparen können.

Wichtig zu wissen: Die gesamten Kosten einer Ölheizung setzen sich aus mehreren Komponenten zusammen.

Die nachfolgenden Abschnitte geben Aufschluss über anfallende Kostenpunkte während der Inbetriebnahme und Nutzung der neuen Heizung. Der darauf folgende Abschnitt behandelt die Betriebskosten.

Wer sich von Anfang an über Fördermittel des Bundes informiert, senkt den Preis für die Ölheizung um mehrere hundert Euro.

Preise einer Ölheizung in Abhängigkeit vom Modell

Wie hoch der Preis für den Ölkessel ohne Zubehör und Heizungsinstallation ausfällt, hängt von der Größe und Leistung der gewünschten Heizungsanlage ab. Eine grobe Orientierung hinsichtlich der Kosten gibt die nachfolgende Listenpreisspanne für Ölheizungen in einem Einfamilienhaus mit einem Leistungsbedarf von 10 bis 26 kW.

Eine exakte Kostenprognose erfordert eine detaillierte Berücksichtigung der eigenen Wünsche und der Wohn- und Dämmsituation. Zudem variieren die Preise für die Ölheizung je nach Hersteller und technischem Umfang. Genaue Kosteninformationen zu einzelnen Ölheizungsmodellen von Viessmann oder Junkers finden Sie im Ölheizung Test der Stiftung Warentest.

Installation und Bauteile

Für die Installation und den Einbau einer neuen Ölheizung lassen sich Beträge zwischen 500 und 2.500 Euro kalkulieren. Ölkessel benötigen ausreichend Platz für einen Öltank im Keller oder im Erdreich. Die erste Variante mit Erdtank verzeichnet Kosten von circa 2.800 Euro.

Für die Nutzung der Brennwerttechnik ist eine Schornsteinsanierung erforderlich, die in Abhängigkeit vom Zustand des Schornsteins bei 700 bis 1.700 Euro liegt. Sie ist nötig, um den Kaminschacht vor Feuchtigkeit und Säure zu schützen. Daher sind Preise für die Montage einer Öl Brennwertheizung im Vergleich zum Einbau einer herkömmlichen Ölheizung höher.

Seit der Reformierung der Energiesparverordnung im Jahr 2014 empfehlen Heizungsbauer ausschließlich Ölbrennwert Geräte.

Zubehör und optionale Bauteile

Der Betrieb des Heizkessels erfordert die Montage weiterer Materialien. So beinhalten Preise und Heizungsangebote für eine Ölzentral- oder Öletagenheizung zusätzlich Kosten für die Verrohrung in Höhe von 150 bis 750 Euro. Diese variieren nach Anzahl und Länge der Rohre.

Zudem besteht die Option, die Heizungsanlage mit einem Warmwasserspeicher zu ergänzen. Dieser stellt sofort warmes Wasser bereit und kostet je nach ausgewähltem Modell zwischen 800 bis 1.500 Euro. Ebenfalls möglich ist der Erwerb eines mit Heizöl betriebenen Kompaktgerätes mit Warmwasserauereitung.

Die nachfolgende Tabelle fasst die Anschaffungskosten nach Bauteilen sortiert noch einmal zusammen:

Kessel4.100 bis 6.800
Öltank2.800
Warmwasserspeicher800 bis 1.500
säurebeständiges Abgasrohr im Kaminschacht700 bis 1.700
Heizungsrohre150 bis 750

Förderung einer Ölheizung

Im Vergleich zum Niedertemperaturkessel lassen sich mit der Verwendung der Brennwerttechnik Effizienzsteigerungen von bis zu 30 Prozent erzielen. Wer den Öl Brennwertkessel mit Solarenergie kombiniert, profitiert von weiteren Ersparnissen. Dies zeigt die nachfolgende Beispielrechnung für ein Einfamilienhaus (150 Quadratmeter Wohnfläche).

Rechnung für die Montage der Ölheizungca. 9.500ca. 12.500 Euro
Förderung-1.425 KfW Programm 430-1.500 (BAFA-Förderung)
Kesseltauschbonus/-500
Gesamtkosten= 8.075=10.500
Marktpreis für Heizöl (Stand 02/17) bei 3.000 l (Kosten für die Heizölbestellung)ca. 1.788/

Bei Fragen zur Förderung der Heizung stehen Ihnen unsere Energieberater in fachkundigen Gesprächen gerne zur Verfügung.

Betriebskosten der Ölheizung

Der Durchschnittspreis für Heizöl liegt bei 0,5959 Euro pro Liter. Zum Vergleich: Heizöl kostete Heizungsbesitzern im Dezember 2016 0,6085 Euro pro Liter. In einer Gegenüberstellung mit den Jahren 2013, 2014 und 2015 ist das aktuell herrschende Preisniveau gesunken, was zu Einsparungen bei den Heizkosten führt.

Beachten Sie preisliche Unterschiede der Regionen. So fallen Heizölpreise im Norden der Bundesrepublik höher aus als im Süden.

Ein Großteil der Verbraucher nutzt einen 3.000 Liter Tank. Hier belaufen sich die Kosten für eine Füllung aktuell auf ca. 1.787,70 Euro.

Verbrauchskosten bei 2.500 Liternca. 1.490ca. 1.043
Kostenersparnis bei Heizöl durch Kopplung mit Solartermie bei einem Heizölverbrauch von 3.000 Litern/ca. 447

Zu den Kosten für die neue Ölheizung gehören regelmäßige Wartungen und gegebenenfalls Reparaturen, um einen effizienten Betrieb des Wärmerzeugers zu gewährleisten. Diese schlagen mit circa 200 Euro jährlich zu Buche. Die jährlichen Schornsteinfegerprüfungen sind mit 80 bis 100 in die Planung aufzunehmen.

Источник: https://www.kesselheld.de/oelheizung-kosten/

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