Was kostet eine Wärmepumpe?

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Was kostet eine Wärmepumpe?

Wärmepumpen nutzen die natürliche Wärme aus der Umwelt und der Erde. Mit der Erdwärme, der Wärme aus der Luft und der Wärme im Grundwasser stellt die Natur drei verschiedene Energiequellen zur Verfügung, die alle unbegrenzt verfügbar und kostenfrei sind. Je nach Wärmequelle kann man verschiedene Arten von Wärmepumpen installieren:

  • Erdwärmepumpe/Sole-Wasser-Wärmepumpe
  • Luftwärmepumpe/Luft-Wasser-Wärmepumpe
  • Wasserwärmepumpe/Wasser-Wasser-Wärmepumpe

Jede dieser Wärmepumpen gibt es in unterschiedlichen Ausführungen und Leistungsklassen und sie alle bieten die Möglichkeit, nicht nur damit zu heizen, sondern auch Warmwasser bereitzustellen.

In der Regel werden sie mit Strom betrieben – allerdings machen die Stromkosten maximal ein Drittel der bereitgestellten Energie aus, sodass die laufenden Kosten moderat ausfallen im Vergleich zu anderen Heizsystemen.

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In erster Linie werden Wärmepumpen heutzutage in Neubauten installiert, aber sie lassen sich auch in bestehende Heizsysteme integrieren beziehungsweise mit diesen kombinieren.

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Ob Sole-Wasser-, Luft-Wasser- oder Wasser-Wasser-Wärmepumpe – sie alle punkten mit ihrer Umweltverträglichkeit, denn sie schonen zum einen die Ressourcen wie Erdöl und Erdgas und verursachen zum anderen im Betrieb keine Kohlenstoffdioxid-Emission.

Wie funktionieren Wärmepumpen?

Ganz vereinfacht formuliert, entziehen Wärmepumpen der Luft, dem Grundwasser und der Erde Wärme, wandeln diese in Energie um und nutzen sie zum Heizen. Im Detail sieht das folgendermaßen aus: Die Umweltwärme bzw.

die Erdwärme erwärmt über einen Wärmetauscher (den sogenannten Verdampfer) in der Wärmepumpe ein flüssiges Kältemittel. Dieses Mittel zeichnet sich durch einen sehr niedrigen Siedepunkt aus, sodass es durch die natürliche Wärme verdampft.

Dieser gasförmige Dampf wird in einem strombetriebenen Kompressor verdichtet und erhitzt sich dabei sehr stark. Die so entstandene Wärme wird über einen weiteren Wärmetauscher an den Heizkreislauf und einen Warmwasserspeicher abgegeben.

Durch diesen Prozess kühlt das Kältemittel wieder ab, wird abermals flüssig und kann somit über ein Ventil wieder an den ersten Wärmetauscher (Verdampfer) weitergeleitet werden. Der Vorgang wiederholt sich. Es handelt sich bei diesem System also um einen geschlossenen Kreislauf.

Bildquelle: Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e. V.

Doch wie genau werden die natürlichen Energiequellen genutzt? Wie gelangt die Erdwärme aus dem Erdinneren ins Haus? Wie wird die Wärme aus dem Grundwasser gewonnen? Und wie fängt man die Wärme in der Luft ein?

  • Erdwärmepumpe: Sie entzieht der Erde/dem Boden Wärme und gibt diese ans Heizungswasser ab. Das geschieht entweder über die besonders effektiven und völlig jahreszeitenunabhängigen Erdwärmesonden, die bis zu 100 Meter tief in den Boden hineingebohrt werden, oder über Erdwärmekollektoren, die in circa 1,2 bis 2 Meter Tiefe flächendeckend unter der Erdoberfläche verlegt werden. Da hohe Bohrkosten entfallen, ist diese zweite Variante günstiger, aber auch deutlich ineffizienter, da die Temperaturen in dieser geringen Tiefe abhängig von der Außentemperatur schwanken. Eine dritte Möglichkeit der Energiegewinnung sind spiralförmige Erdwärmekörbe, die in bis zu vier Metern Tiefe unter der Erdoberfläche verlegt werden.

Bildquelle: Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e. V.

  • Luftwärmepumpe: Sie nutzt die Außenluft zur Erwärmung des Heizungswassers und ist die Art der Wärmepumpe, die am flexibelsten und am einfachsten einsetzbar ist – und zwar als Monoblock oder als Splitausführung im Garten vor dem Haus. Über Ventilatoren in der Anlage wird die Umgebungsluft zum Wärmetauscher (Verdampfer) geführt und setzt so den Prozess in Gang.

Bildquelle: Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e. V.

  • Wasserwärmepumpe: Sie entzieht die Wärme aus dem Grundwasser und gibt diese an das Heizungswasser ab. Dies geschieht mithilfe von zwei Brunnen, und zwar dem Saug-/Förderbrunnen, der das Grundwasser gewinnt, und dem Schluckbrunnen, der das kalte (bereits genutzte) Wasser wieder der Erde zuführt. Unter Umständen ist es auch möglich, die Wärmepumpe über einen Solekreislauf mit einem Oberflächengewässer zu betreiben.

Bildquelle: Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e. V.

Welche baulichen Voraussetzungen benötigen Wärmepumpen?

Die baulichen Voraussetzungen fallen je nach Art der Wärmepumpe unterschiedlich aus. Besonders anspruchsvoll ist die Installation einer Erdwärmepumpe, für die nicht nur die Grundstücksgröße und die Grundstücksgestaltung, sondern auch die Bodenbeschaffenheit entscheidend ist.

Sowohl für die Verlegung der Erdwärmekollektoren als auch für die Bohrungen für Erdwärmesonden muss ausreichend Fläche zur Verfügung stehen. Ein Gutachter muss überprüfen, ob die Bodenqualität für eine Wärmepumpe ausreichend ist.

Auch das Klima sollte berücksichtigt werden – denn gerade bei Erdwärmekollektoren und bei Erdwärmekörben kann lang anhaltender Bodenfrost die Effizienz beeinträchtigen.

Bildquelle: Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e. V.

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Bevor eine Wasserwärmepumpe installiert werden kann, gilt es, zunächst die Grundwasserwerte zu überprüfen. Da Kontakt zum Grundwasser besteht, müssen im Vorwege einige Genehmigungen eingeholt werden.

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Sind Grundwasserstand, Wassermenge und Wasserqualität zufriedenstellend, stellt sich zusätzlich die Frage, ob das Grundstück ausreichend Platz für die Brunnen und die vorangehenden Bohrungen bereithält, denn zwischen den Brunnen muss ein Abstand von 15 Metern möglich sein.

Die Anforderungen für die Luftwärmepumpen fallen deutlich geringer aus. Hier ist nur ein geräuschgeschützter Platz im Garten notwendig, denn der Betrieb der Pumpe geht mit einer gewissen Lautstärkeentwicklung einher. Außerdem ist ein Standort zu wählen, an dem die Anlage ausreichend Luft bewegen kann.

Aber nicht nur die infrastrukturellen Voraussetzungen müssen erfüllt sein – auch das Haus ist entscheidend.

Allen Wärmepumpen gemein ist, dass sie besonders effizient arbeiten, wenn das Gebäude optimal auf das Heizsystem abgestimmt ist.

Dazu zählt beispielsweise eine sehr gute Wärmedämmung, aber auch eine Flächenheizung, wie zum Beispiel eine Fußbodenheizung, ist sinnvoll, da diese eine geringere Vorlauftemperatur benötigt als herkömmliche Konvektionsheizkörper.

Pro & Kontra: Was spricht für und was gegen eine Wärmepumpe?

Alternative Energiequellen sind gefragter denn je, denn sie sind unbegrenzt verfügbar, kostenfrei und völlig unabhängig von Lieferanten, Preisschwankungen und Rohstoffimporten.

Vor allem aus energetischer und ökologischer Sicht spricht sehr vieles für die Anschaffung einer Wärmepumpe, denn sie schont die Ressourcen Erdöl und Erdgas und trägt zur Minimierung des CO2-Ausstoßes bei, da sie im Betrieb keine Kohlenstoffdioxid-Emission verursacht.

Weiterer Pluspunkt: Da keine Emissionen oder Abgase entstehen, ist ein Schornstein überflüssig – dies spart gerade beim Neubau deutliche Baukosten ein. Neben ihrer Umweltverträglichkeit punktet die Wärmepumpe mit ihrer Effizienz.

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Sie benötigt zur Betreibung des Kompressors zwar Strom, zieht aber circa 75% der Heizenergie aus der Umwelt- bzw. Erdwärme.

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Auch in puncto laufende Kosten überzeugt die Wärmepumpe, denn zum einen fallen die Heizkosten aufgrund des geringen Stromverbrauchs moderat aus und zum anderen sind Wärmepumpen sehr wartungsarm.

Des Weiteren spricht die Funktionalität der Wärmepumpe für dieses Heizsystem: Wärmepumpen nutzen die natürlichen Energiequellen nicht nur zum Heizen und zur Warmwasserbereitung, sondern können im Sommer auch zur Kühlung eines Gebäudes eingesetzt werden.

Bildquelle: Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e. V.

Trotz dieser Vorteile ist die Installation einer Wärmepumpe nicht immer empfehlenswert und vor allem auch nicht immer möglich, denn Haus und Grundstück müssen bestimmte infrastrukturelle und bauliche Voraussetzungen erfüllen.

In erster Linie ist man bei der Installation stark von den örtlichen Gegebenheiten (Bodenbeschaffenheit, Grundwasserstand, Grundstücksgröße etc.) abhängig und braucht in der Regel sehr viele Genehmigungen. Um effizient arbeiten zu können, benötigt die Wärmepumpe außerdem ein gut gedämmtes Haus sowie eine Flächenheizung.

Der größte Nachteil einer Wärmepumpe sind aber die hohen Anschaffungskosten. Je nachdem, für welche Art Wärmepumpe man sich entscheidet, variiert das Investitionsbudget. Das liegt daran, dass man in die Kalkulation nicht nur die reinen Geräte- und Installationskosten, sondern auch die Kosten zur Erschließung der Wärmequelle mit einbeziehen muss.

Aufgrund ihrer Umweltverträglichkeit wird der Einbau von Wärmepumpen jedoch staatlich gefördert – so können die Kosten deutlich reduziert werden.

Preis-Check: Was kosten Wärmepumpen?

Wärmepumpen zahlen sich in der Regel aus, denn die laufenden Betriebskosten sind deutlich geringer als bei den klassischen Heizsystemen, wie Öl- oder Gasheizung, da der Großteil der Heizenergie aus der kostenlosen Wärme der Umwelt gewonnen wird.

Die Wärmepumpe wird mit Strom betrieben, aber auch hier bieten alle großen Energieversorger spezielle Wärmepumpentarife an, die deutlich niedriger ausfallen als die gewöhnlichen Stromtarife. So lässt sich der Preis für eine Kilowattstunde Wärme mit einer Wärmepumpe auf circa 4 bis 6 Cent reduzieren.

Auch die Wartungskosten sind sehr gering und liegen bei circa 50 bis 100 Euro im Jahr.

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So günstig die Heizkosten und Wartungskosten sind, so teuer ist hingegen die Anschaffung beziehungsweise der Kostenpunkt für die Erschließung der Wärmequelle. Dabei variieren die Kosten je nach Art der Wärmepumpe:

[/attention] Art der Wärmepumpe Geräte- und Installationskosten Erschließungskosten
Erdwärmepumpenca. 12.000 – 15.000€ca. 3.000 – 10.000€ (je nach Modell – Sonde oder Kollektor – und Bohrtiefe)
Luftwärmepumpenca. 8.000 – 12.000€ca. 500 – 2.000€
Wasserwärmepumpenca. 8.000 – 15.000€ca. 4.000 – 15.000€ (je nach örtlichen Gegebenheiten und Bohrtiefe)

Diese durchschnittlichen Preisangaben dienen nur zu Ihrer Orientierung, da Faktoren wie die Wohnfläche Ihres Hauses, die Größe und Leistungsklasse der Anlage, die örtlichen Gegebenheiten, Ihr Energieverbrauch und der Zustand des Hauses mit in die Berechnung einfließen.

Welche Fördermöglichkeiten gibt es?

Mit der Unterzeichnung des Kyoto-Protokolls (Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen) hat sich Deutschland dazu verpflichtet, den CO2-Ausstoß zu senken und somit den Klimaschutz deutlich voranzutreiben.

Aus diesem Grund wird der Einbau von Heizungsanlagen, die zur Wärmeerzeugung erneuerbare Energien nutzen, staatlich gefördert.

Durch die attraktiven Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederauau (KfW) und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) können die Kosten für eine Wärmepumpe deutlich verringert werden.

Das BAFA fördert den Einbau von Wärmepumpen, die den Förderrichtlinien entsprechen. Dazu zählen unter anderem eine Nennwärmeleistung bis 100 Kilowatt, die gleichzeitige Nutzung zum Heizen und zur Warmwasserbereitung und die Bereitstellung der Wärme fürs Wärmenetz.

Unterschieden wird dabei zwischen einer Basisförderung für Bestandsgebäude und einer Innovationsförderung für Alt- und Neubauten. Die Höhe der Förderung ist abhängig vom Gebäude, von der Leistungsklasse beziehungsweise der Jahresarbeitszahl (JAB) der Anlage und der Energiequelle.

Erde und Wasser als Wärmequelle werden stärker gefördert als Luft. So werden Luftwärmepumpen mit mindestens 1.500 Euro je Anlage gefördert, während für Erdwärmepumpen eine Mindestförderung von 4.500 Euro und für Wasserwärmepumpen von 4.000 Euro festgelegt sind.

Zusätzlich sind weitere Förderungen möglich, beispielsweise ein Kombinationsbonus in Höhe von 500 Euro, wenn neben der Wärmepumpe noch eine Solarthermie installiert wird, oder eine Zusatzförderung für Optimierungsmaßnahmen.

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Förderung für Wärmepumpen vom Bafa | Bildquelle: Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e. V.

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Auch die KfW-Bank bietet mit dem Programm 152 „Energieeffizient Sanieren – Kredit“ und dem Programm 430 „Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss“ zwei attraktive Förderprogramme für die Heizungsmodernisierung an.

Ersteres ermöglicht einen attraktiven Kredit mit sehr günstigen Konditionen (0,75 – 0,85% Zinshöhe bei einer Laufzeit von bis zu 30 Jahren), letzteres einen einmaligen Zuschuss in Höhe von bis zu 30 Prozent der förderfähigen Kosten (maximal 30.000 Euro pro Wohneinheit).

Die Höhe der Förderung ist abhängig von den Maßnahmen und von der künftigen Energieeffizienz des Hauses.

Voraussetzung ist, dass die Wärmepumpe den technischen Mindestanforderungen der KfW-Bank entspricht, die Maßnahmen von einem Energieberater befürwortet werden und im Anschluss an die Modernisierungsmaßnahmen zur Optimierung ein Hydraulischer Abgleich der gesamten Heizungsanlage durch eine Fachfirma durchgeführt wird.

Für welchen Haustyp sind Wärmepumpen geeignet?

Grundvoraussetzung für die Effizienz einer Wärmepumpe ist eine gute Dämmung des Hauses.

Aus diesem Grund sind Wärmepumpen besonders in Neubauten beliebt, denn dann lassen sich Haus und Heizsystem optimal aufeinander abstimmen. Auch für Passivhäuser sind Wärmepumpen empfehlenswert.

In Altbauten sind Wärmepumpen in der Regel nur dann sinnvoll, wenn eine Sanierung beziehungsweise eine Dämmung des Hauses geplant ist.

Absatzzahlen: Ist die Wärmepumpe das Heizsystem der Zukunft?

Bildquelle: Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e. V.

Wärmepumpen überzeugen mit ihrer Effizienz und Umweltverträglichkeit und werden immer beliebter.

Die Absatzzahlen zeigen, dass nicht alle drei Arten von Wärmepumpen gleich häufig vertreten sind, was in erster Linie daran liegt, dass jede Wärmepumpe unterschiedliche bauliche Voraussetzungen erfüllen muss.

So ist die Luftwärmepumpe aufgrund der vergleichsweise einfachen Installation nur etwas häufiger anzutreffen als die Erdwärmepumpe, die mit ihrer jahreszeitenunabhängigen Effizienz überzeugt. Weniger verbreitet sind hingegen Wasserwärmepumpen. Mittlerweile wurden in Deutschland rund 800.

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000 Wärmepumpen installiert (Stand 2016) und knapp jeder dritte Neubau verfügt über dieses innovative Heizsystem. Statistiken zeigen, dass die Tendenz steigend ist, denn um die Klimaschutzziele zu erreichen, muss noch deutlich stärker auf erneuerbare Energien zurückgegriffen werden.

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Источник: https://heizung.focus.de/neue-heizung/waermepumpe

Mit diesen Kosten musst du bei einer Wärmepumpe rechnen

Was kostet eine Wärmepumpe?

Speziell bei Neubauten geht die Empfehlung immer mehr zu Heizsystemen mit Wärmepumpe. Sie arbeitet emissionsfrei, effizient und kann sowohl die Umweltbelastung als auch die Kosten für die Heizung erheblich senken. Mit welchen Kosten du für die Anschaffung und den Betrieb einer Wärmepumpe rechnen musst, beleuchten wir hier etwas genauer.

Die Anschaffungskosten sind meistens der erste Faktor, den du als Hauseigentümer im Auge hast. Bei den verschiedenen Anbietern, Systemen und Modellen musst du darauf achten, dass viele Preise noch keine Installationskosten enthalten.

Außerdem variieren die Kosten für Wärmepumpen je nach Funktionsweise zum Teil erheblich, weil gegebenenfalls Erschließungskosten hinzukommen.

Nach dem Einbau sind natürlich auch die laufenden Betriebskosten, wie Wartung und Reparatur sowie der Stromverbrauch, zu berücksichtigen.

Einsatz der Wärmepumpe im Neu- und Altbau

Wärmepumpen folgen einem einfachen Funktionsprinzip: Sie entziehen vorhandene Wärme (aus der Luft, dem Wasser oder Erdreich) und befördern diese über ein Wärmeaustauschsystem in den Heizkreislauf.

Theoretisch lässt sich damit umgekehrt auch ein Haus im Sommer kühlen.

Wärmepumpen verbrauchen Strom für den Betrieb, erzeugen aber keine Emissionen, da keine herkömmlichen Brennstoffe (sowie Lagerflächen dafür) benötigt werden.

Die Effizienz der Wärmepumpenheizung hängt vom jeweiligen Funktionsprinzip ab. Voraussetzung ist allerdings, dass das Gebäude für den Einsatz einer Wärmepumpe optimiert wurde – bei vielen Altbauten ist dies nicht der Fall.

Deshalb empfiehlt es sich, vor der Installation einer Wärmepumpe die Gebäudedämmung zu optimieren und eine Flächenheizung (zum Beispiel Fußbodenheizung) einzubauen.

Du kannst zwar theoretisch auch klassische Heizkörper im Altbau mit einer Wärmepumpe kombinieren, doch die besondere Effizienz dieser Technologie spielt ihre Stärken vor allem bei Flächenheizungen an Wänden oder Fußböden aus, die weitaus geringere Vorlauftemperaturen benötigen. Die Umrüstung auf eine Wärmepumpe im Altbau kann also individuell mit sehr hohen Kosten verbunden sein.

Einfacher ist die Installation einer Wärmepumpe naturgemäß bei einem Neubau, wo nicht nur die Dämmung des Gebäudes auf dem neuesten Stand ist, sondern sich auch die zum Teil erforderlichen Erdarbeiten gleich mit ausführen lassen.

Sowohl für Alt- als auch für Neubauten kann eine Hybridheizung (also die Kombination aus konventioneller Heizung und Wärmepumpe) eine gute Lösung sein, um Kosteneffizienz und Umweltschutz miteinander zu verknüpfen.

Kosten für Anschaffung und Installation der Wärmepumpe

Da sich die Kosten je nach Art der Wärmepumpe und deren Dimensionierung stark unterscheiden, solltest du dir frühzeitig überlegen, welche Variante für dich am ehesten infrage kommt. Bei den Kosten musst du ungefähr mit folgenden Investitionen rechnen:

Sole-Wasser-Wärmepumpe

Die Sole-Wasser-Wärmepumpe (auch bekannt als Erdwärmepumpe) ist im Hinblick auf die Effizienz das Premiumprodukt unter den Wärmepumpen. Leider hat dieses System seinen Preis, denn mit reinen Anschaffungskosten zwischen 8.000 und 12.000 Euro liegen diese bereits im oberen Bereich. Hinzu kommt noch der verhältnismäßig hohe Installationsaufwand.

Je nach Örtlichkeit sind für eine Erdwärmepumpe nämlich nicht nur Tieohrungen erforderlich, sondern auch behördliche Genehmigungen, deren Kosten sich lokal stark unterscheiden können. Zwischen 3.000 und 13.000 Euro musst du hierfür einkalkulieren.

Überzeugen kann die effiziente Erdwärmepumpe aber durch die geringen Betriebskosten, die (inklusive Stromkosten) bei etwa zwischen 400 und 500 Euro pro Jahr liegen.

Wasser-Wasser-Wärmepumpe

Diese auch als Grundwasserwärmepumpe bezeichnete Lösung entzieht dem Grundwasser Wärme für die Beheizung des Gebäudes. Neben den Anschaffungskosten, die zwischen 8.000 und 16.

000 Euro anzusetzen sind, kommen individuelle Erschließungskosten sowie Gutachten bzw. Genehmigungen hinzu, die weitere 5.000 bis 9.000 Euro ausmachen können.

Bei den jährlichen Betriebskosten liegt die Wasser-Wasser-Wärmepumpe mit 500 bis 800 Euro im Mittelfeld.

Luft-Wasser-Wärmepumpe

Die Technik dieser Variante ist am einfachsten gehalten. Die Luft-Wasser-Wärmepumpe (oder auch Luftwärmepumpe genannt) entzieht der Außenluft Wärmeenergie für das Heizungswasser bzw. Brauchwasser. Sie kostet in der Anschaffung zwischen 10.

000 und 14.000 Euro, kommt aber mit vergleichsweise niedrigen Erschließungs- und Installationskosten von 500 bis 2.000 Euro aus. Dafür macht sich der höhere Stromverbrauch bei den Betriebskosten in Höhe von rund 1.000 Euro pro Jahr bemerkbar.

Luft-Luft-Wärmepumpe

Noch günstiger ist die zweite Art der Luftwärmepumpe, nämlich die Luft-Luft-Wärmepumpe, die Außenluft oder Gebäudeluft zur Energiegewinnung nutzt. Da keine Wasserleitungen oder Erdbauarbeiten benötigt werden, ist der Installationsaufwand gering und der Einsatz in fast jedem Gebäude möglich.

Für die Anschaffung dieser Luftwärmepumpe musst du mit circa 7.000 bis 8.000 Euro rechnen, die jährlichen Betriebskosten liegen bei maximal 1.000 Euro, da auch hier der Stromverbrauch höher ist als bei anderen Modellen.

Hinzu kommen unter anderem die Installation, die Lüftungsanlage und weiteres Zubehör, was je nach Gebäude bis zu 7.000 Euro ausmacht.

Betriebskosten der Wärmepumpe

Die Betriebskosten unterscheiden sich je nach verwendetem Modell und Funktionsprinzip. Zu den Betriebskosten, die jährlich zu veranschlagen sind, zählen

  • die Wartung,
  • die Reparatur und
  • der Strombedarf.

Die Kosten für Wartung und Reparatur hängen maßgeblich von der Dimensionierung der Wärmepumpe ab.

Doch insbesondere der Strombedarf spielt eine entscheidende Rolle, da die Effizienz der Wärmepumpe davon abhängt, wie die sogenannte Jahresarbeitszahl ausfällt.

An ihr kann man ablesen, ob sich der Einsatz einer Wärmepumpe im Vergleich zu fossilen Energieträgern (Gas, Öl) lohnt. Die aktuellen Energiepreise müssen für die Berechnung ebenso berücksichtigt werden, wie zum Beispiel der aktuelle Strompreis.

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Ist die Jahresarbeitszahl größer als der Strompreis geteilt durch den Brennstoffpreis (alle Angaben in Kilowattstunden), sparst du aktiv bei den Heizkosten. Aktuell liegt der Strompreis für Wärmepumpen bei durchschnittlich 21,92 Cent pro Kilowattstunde.

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Geht man von einem Erdgaspreis von 5 Cent pro Kilowattstunde aus, ergibt sich ein Wert von 4,384. Die Wärmepumpe muss also eine Jahresarbeitszahl von mindestens 4,4 erreichen, was relativ viel ist.

Gerade Luft-Luft-Wärmepumpen erreichen diese Effizienz oft nicht.

Kostenfaktor Strom

Beim Strom lassen sich die Kosten der Wärmepumpe reduzieren. Viele Stromanbieter bieten sogenannte Wärmepumpentarife an.

Damit kannst du im Vergleich zu normalem Haushaltsstrom bis zu 20 Prozent der Kosten sparen.

Allerdings gibt es solche Tarife nicht überall, weil sie unter anderem von reduzierten Netzentgelten abhängen, die nicht in jeder Stadt verfügbar sind. Außerdem gibt es 2 technische Voraussetzungen:

  • Die Wärmepumpe muss steuerbar sein.
  • Die Wärmepumpe benötigt einen separaten Stromzähler.

Die Steuerung der Wärmepumpe ist deshalb notwendig, weil die Stromanbieter den Wärmepumpenstrom häufig nur zu bestimmten Zeiten einspeisen und der Betrieb dann für einige Stunden eingestellt wird.

Damit es dadurch in deinem Haus nicht kühler wird, ist der Einsatz eines Wärmepumpenspeichers, dessen Installation ebenfalls in die Kostenrechnung einfließt, zwingend erforderlich.

Der Stromanbieter muss außerdem eine Steuerungseinheit installieren, was einmalige Kosten in dreistelliger Höhe sowie jährliche Grundgebühren verursacht. Für die genaue Erfassung des Stromverbrauchs zählt zudem der eigene Stromzähler der Wärmepumpe als Voraussetzung.

Tipp: Die Dimensionierung der Wärmepumpe sollte auf die Hausgröße abgestimmt sein. Dadurch lassen sich auf Dauer Kosten sparen, da größere Systeme insgesamt effizienter arbeiten. Eine Überdimensionierung ist ebenso wenig zu empfehlen wie eine zu kleine Anlage.

Photovoltaik als Problemlöser

Betreibst du die Wärmepumpe mit selbst erzeugtem Strom, sieht die Rechnung bei den Stromkosten natürlich völlig anders aus.

Gerade wenn dein Haus bereits eine Solarstromanlage besitzt, kannst du damit die Betriebskosten der Wärmepumpe erheblich reduzieren (ob das auch im Winter funktioniert, hängt von der Photovoltaikanlage ab).

Musst du eine solche Anlage erst installieren, entstehen weitere Kosten – doch auch diese Maßnahmen sind in der Regel förderfähig und amortisieren sich über eine entsprechende Laufzeit.

Kosten sparen mit der Wärmepumpe erfordert gute Planung

Ob sich die Anschaffung einer Wärmepumpe nicht nur auf die Umwelt positiv auswirkt, sondern auch auf deinen Geldbeutel, hängt von deinen individuellen Umständen ab. Eine im Vorfeld gute Planung bezüglich der Dimensionierung, der Art der Wärmepumpe (und den damit verbundenen Installations- bzw. Erschließungskosten) sowie der Betriebskosten ist dringend zu empfehlen.

Tipp: Der Einbau einer Wärmepumpe kann durch Fördergelder bzw. Kredite vom BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) und von der KfW (Kreditanstalt für Wiederauau) finanziell unterstützt werden.

Источник: https://www.net4energy.com/de-de/heizen/waermepumpe-kosten

Luft Wärmepumpe: Kosten Vergleich der Systeme

Was kostet eine Wärmepumpe?

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur www.Heizungsfinder.

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Preis Listen sind im Heizungsgewerbe schwer zu bekommen, da der Hersteller Preis in der Regel nur an den Fachhandel / das Handwerk kommuniziert wird und diese dann individuelle Angebote für eine Luftwärmepumpe machen.

Für einen ersten Überblick haben wir hier den Anschaffungs Preis für die verschiedenen Systeme einer Luftwärmepumpe der Firma Viessmann aufgelistet (Viessmann Preis Liste 04/2011). Abluft-Wärmepumpen sowie Luft/Luft-Wärmepumpen hat Viessmann nicht im Programm.

Luft/Wasser-Wärmepumpe(außen) Luft/Wasser-Wärmepumpe

(innen)

Split-Wärmepumpe Brauchwasser-Wärmepumpe

Kosten

Kosten
(3kW) Kosten
(5,6kW) Kosten
(7,7kW) Kosten
(10,6kW) Kosten
(14,5kW) Kosten (18,5kW)
2.821€ (3.109 mit Solarbetrieb)
10.502€ (3,0kW bis 9,0kW)

11.080€ (Silent-Version 3,0kW bis 9,0 kW)

10.502€ (3,0kW bis 9,0 kW)4.121€ (4.742€ inkl. Kühlen)
4.555€ (5.176€ inkl. Kühlen)
7.296€ (7.813€ inkl. Kühlen)
11.679€ 10.435€7.973€ (8.454€ inkl. Kühlen)
13.147€11.902€
14.735€13.494€

Viessmann ist natürlich nur ein Hersteller für Luft Wärmepumpe und deshalb nicht repräsentativ. Auch können wir mit dieser Tabelle den Preis Varianten für eine Luftwärmepumpe (Zubehör etc.) nicht gerecht werden. Deshalb finden Sie hier für einen umfassenden Einblick in die Preis Thematik die Preis Listen von Viessmann und Dimplex für eine Luft Wärmepumpe.

Der Vorteil einer Luftwärmepumpe liegt systemübergreifend und herstellerunabhängig darin, das die Wärmequelle Luft sehr leicht erschlossen werden kann. Erdsonden, Erdkollektoren oder Brunnen sind bei einer Luftwärmepumpe nicht notwenig, ebenso wie Baugenehmigungen. Die Luftwärmepumpe ist damit was Preis und Kosten für Anschaffung und Installation angeht die günstigste Wärmepumpe.

Betriebs- und Wartungs Kosten einer Luftwärmepumpe

Den niedrigen Kosten in der Anschaffung stehen bei einer Luftwärmepumpe etwas höhere Kosten im Betrieb gegenüber.

Denn die Temperatur der Wärmequelle Luft schwankt im laufe eines Jahres recht stark, Erdreich und Grundwasser sind hingegen weitgegend konstant warm.

Die Luftwärmepumpe braucht je nach Jahreszeit deshalb etwas mehr Strom als Sole/Wasser und Wasser/Wasser-Wärmepumpen. Dies wirkt sich auf den COP-Wert und die Jahresarbeitszahl der Luftwärmepumpe aus.

Praxiswerte für die Strom Kosten eines Einfamilienhauses (vier Personen) mit Luft Wärmepumpe liegen bei rund +/- 1.000€ pro Jahr.

Verbraucher können für den Wärmepumpenstrom ihrer Luftwärmepumpe gesonderte Tarife abschließen, um hier zusätzlich Kosten zu sparen.

Die Tarife der großen deutschen Energieversorger haben wir ein einem Preis Vergleich für Wärmepumpenstrom exemplarisch gegenübergestellt.

Wartungs-Kosten fallen bei einer Luft Wärmepumpe sehr gering aus. Jährlich entstehen rund 50 € bis 100 € an Kosten für einen Techniker. Dieser prüft u.a. die Kältemittelleitungen der Luftwärmepumpe auf Dichtigkeit.

Angebote für eine Luftwärmepumpe vergleichen

Preis und Kosten für eine Luftwärmepumpe, die hier genannt sind, sind lediglich Richtwerte und sollen Ihnen eine Orientierung geben, in welchem Rahmen sich die Investition für eine Luft Wärmepumpe bewegt. Angebote verschiedener Fachbetriebe geben einen genauen Eindruck, wie die Preis Spanne für eine Luftwärmepumpe am Markt aussieht.

Nähere Informationen zu den verschiedenen Systemen einer Luftwärmepumpe finden Sie in den Abschnitten zur Luft/Wasser-Wärmepumpe, Split-Wärmepumpe, Abluft Wärmepumpe, Warmwasser Wärmepumpe sowie Luft/Luft-Wärmepumpe.

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Bei Neubau: Gas-Brennwertheizung vs. Luftwärmepumpe?

Wir planen ein Fertighaus – und haben hier die Wahl seitens des Bauträgers zwischen einer Gas-Brennwert Heizung und einer Luft-Wärmepumpe (eine Erdwärmepumpe steht nicht zur Verfügung). Der Gasanschluss kostet ungefähr 400 Euro. Bei den Luftwärmepumpen sind die Mehrkosten etwa 10.

000 Euro im Vergleich zur Gasheizung. Angeboten wird hier eine Nibe F2040 oder einer Nibe F2120. Was macht hier am meisten Sinn, um zukünftig auf der sicheren Seite zu sein? Mein Kopf sagt, dass sich der Mehrpreis für eine Luftwärmepumpe beim aktuellen Gaspreis nicht lohnt.

Zudem kann man für den Mehrpreis ja auch eine Solarthermie oder Photovoltaikanlage installieren (oder zumindest teilweise auch schon vorbereiten).

Allerdings hat meine Frau auch widerrum Vorbehalte gegen die Sicherheit einer Gasheizung (wegen Gasaustritt) – wobei ich nicht weiß, ob das bei neuen / aktuellen Gasheizungen noch ein Thema ist.

Was würden Sie hier empfehlen? Antwort von LKS SARL

Ich würde raten weder noch! Sie haben schon bei der Solarthermie einen vernünftigen Gedanken, warum nicht direkt auf Pellets hinaus gehen: wir haben das schon fast 20 Jahre: Komfort hervorragend, heimische Energie, bezahlbare wenig schwankbare Kosten und Gebäude Wertzunahme.

Lautstärke einer Luftwärmepumpe

Ich habe gelesen, dass bei der Luftwärmepumpe Innenaufstellung der Schallleistungspegel je nach Heizleistung zwischen 48 und 57 dB(A) liegt. Bei der Außenaufstellung zwischen 56 und 63 dB(A).

In einem Zitat der TA-Lärm steht, dass Nachts nur 40dB in Wohngebieten zulässig ist. Das ist doch eigentlich schon ein KO-Punkt für Luftwärempumpen in Außenaufstellung.

Oder wie kann ich mir das erklären? Antwort von Dräger

Nachts sind bis zu 63 db zulässig Stand Jan. 2017

Luft-Wasser-Wärmepumpe: Tipps und Empfehlungen zur Erfüllung der Förderung durch die BAFA

Meine Frage lautet: Laut der BAFA kann es nur eine Förderung beim Neubau geben, wenn die Luft-Wasser-Wärmepumpe eine JAZ von 4,5 erreicht. Nach langem Suchen und Recherchieren haben wir dennoch keine gefunden, die diesen Wert erreicht.

Daher würden wir uns freuen, wenn wir hierzu Tipps und Infos bekommen könnten – welche Wärmepumpe diesen Wert erreicht und was so eine ca kosten wird. Wir erwägen eine Kombination mit einer Solaranlage. Auf jeden Fall werden wir uns einen Schwedenofen ins Wohnzimmer stellen – dieser hat dann evtl.

Wassertaschen! Wie rentabel ist eine Sole-Wasser Wärmepumpe? (die mit den Flächenkollektoren)? Wir werden selbstverständlich eine Fußbodenheizung verlegen lassen. Die Fläche dazu beträgt ca. 150 qm und werden KFW 55 haben.

Antwort von Haustechnik Fischer Michael

Hallo, meines Wissens ist es die Luftwärmepumpe von Stiebel Eltron, Typ LWZ 504 die eine Jahresarbeitszahl von 4,5 im Neubau erreicht. Schöne Grüße Haustechnik

FIscher Michael

Ölheizung durch Wärmepumpe ersetzen

Umbau von Ölheizung auf Wärmepumpe: Ich bewohne eine DHH mit ca. 130 m² Wfl. auf ca. 300 m² Grund. Derzeitig mit Ölheizung. Nach Recherche übers Landratsamt wäre sowohl eine GWWP oder eine EWS auf meinem Grundstück möglich. Hauswärmebedarf derzeit ca. 150 kWh/a inkl. WW. Heizsystem derzeit Flächenheizkörper. Ölbrenner 21 kW.

Höchste bisherige Vorlauftemperatur waren 55 grad. Deshalb gehe ich auch bei den konventionellen Flächenheizkörpern davon aus, dass die Ölheizung durch eine 2-stufige WP zu ersetzen sein müsste. Liege ich mit dieser Annahme richtig? Antwort von Göhler GmbH Bad Heizung Öfen

Wärmepumpen sind grundsätzlich nicht zu empfehlen.

Hohe Anschaffungskosten, sehr hoher Energieverbrauch, kurze Lebensdauer, hohe Reparaturanfälligkeit und damit hohe Betriebskosten allgemein. Viele Wärmpumpenbesitzer ärgern sich über zu hohe Betriebskosten. Wer denkt, dass man sparen kann der irrt gewaltig.

Wir haben schon viele Anlagen ausgebaut und Pelletheizungen oder Erdgasablagen installiert.

Luftwärmepumpe oder Gastherme: Vor- und Nachteile

Was Vor-/Nachteile einer Luft-Wärmepumpe gegenüber einer Gastherme? Antwort von GESBB – Ingenieurbüro

Die Frage lässt sich nicht einfach beantworten und hängt insbesondere von den spezifischen Randbedingungen des speziellen Bauvorhabens ab.

Bei Neubauten kommt man bei einer Gastherme im EnEV Nachweisverfahren ohne zusätzliche solarthermische Anlage nicht aus. Wobei diese in EFH leider meist unwirtschaftlich ist. Bei einem Kostenvergleich ist diese sowie die Gasanschlußkosten zu berücksichtigen.

Vollmodulierende Luftwärmepumpen gewinnen bei Neubauten zunehmend an Bedeutung. Allerdings muß besonders dabei eine fachgerechte Anlagendimensionierung durchgeführt werden, da andernfalls für den Anlagenbetreiber zu hohe Verbrauchskosten entstehen.

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Objektive und verkaufsunabhängige Hersteller- und Geräteauswahl besitzt zudem besondere Bedeutung. Hinweis:

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Nicht der COP nach Herstellerdatenblättern ist ausschlaggebend, sondern die tatsächlich erreichbare JAZ.

Kalte Fußbodenheizung trotz Warmwasser von der Gastherme: Wer kann helfen?

Unsere Fußbodenheizung bleibt kalt. Warmes Wasser von der Gastherme kommt am Wärmetauscher an. Der Wärmetauscher wird warm. Die Wärme geht weiter über ein Rohr zum Thermostat. Der schaltet die Pumpe ein.

Das warme Wasser wird direkt aus dem Wärmetauscher gezogen. Es kommt nur kaltes Wasser nach.

Das kann defekt sein? Wer kann mir helfen? Antwort von Peters Sanitär und Heizung

Ich kann ihnen helfen
die Leitungen können verstopft sein und die Pumpe kann defekt sein

Luft-Wasser-Wärmepumpe: Zusammenhang von Entfernung und Leistung?

Nimmt die Entfernung bei einer Split Luft-Wasser-Wärmepume zwischen Innen- und Außenmodul Einfluss auf die Leistung? Antwort von GESBB – Ingenieurbüro

Hier ist vermutlich die Verbindung per Kältemittelleitung gemeint. In der Tat treten hier Leistungs- bzw. Effizienzverluste auf.

Aber jeder Hersteller gibt in seinen Daten die Entfernung/Höhenunterschiede an, für die seine Datenblattangaben gelten. Von der Entfernung her sind es meist 10..15 m. Achtung: LW-WP sind die sensibelsten Wärmeerzeuger bei EFH.

Hier kommt es auf eine fachgerechte Grundlagenermittlung, zu der auch die Auswertung der standortspezifischen Klimadaten, Nutzerverhalten etc. gehört, an. Daneben natürlich Heizlastberechnung, Heizflächenoptimierung, Rohrhydraulik, WW-Bereitung. Alles insgesamt nach dem Qualitätskriterium VDI 4645.

Nur dann erhält eine energieeffiziente Anlage mit niedrigen Verbrauchskosten.

Gute Anlagenplaner garantieren für eine definierte Energieeffizienz (Anlagenaufwandszahl bzw. JAZ).

Ist es noch sinnvoll das Kältemittel meiner Luftwärmepumpe zu tauschen?

Ich habe eine Luftwärmepumpe Blomberg WP 3001 EW mit einem Boiler von 300 l für die Warmwasserauereitung, ca. 30 Jahre alt. Es wurde noch nie das Kältemittel getauscht, eine Entkalkung des Boilers fand vor ca. 3 Jahren statt.

Wie hoch darf jetzt im Sommer der Stromverbrauch in kwh pro Tag sein bei einem 4-Personenhaushalt, Durchschnittstemperatur 45 Grad.

Ist es noch sinnvoll und wirtschaftlich, das Kältemittel zu tauschen und was kostet so etwas? Antwort von Nothaft Neue HeizSysteme GmbH

Guten Tag, das Kältemittel einer Kälteanlage, ganz gleich ob Kühlschrank oder Wärmepumpe muss im besten Fall nie getauscht werden.

Es verschleißt und verbraucht sich nicht. Wenn die Stromkosten immer höher werdern, bei einer alten Anlage, liegt dies meist am alten Kompressor der nämlich sehr wohl verschleißt. Dieser benötigt im Laufe seiner Lebenszeit immer mehr (Anlauf)Strom.

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Da ein Kompressortausch je nach Kälteanlage zwischen 1000-2000€ liegt, ist dies nicht mehr rentabel bei einem Neupreis eines solchen Gerätes zwischen 2500-3500€ (ohne Einbau). In Ihrem Fall, würde ich die Brauchwasserwärmepumpe tauschen, und somit wieder von der neuesten Technologie Kompressortechnologie und günstigen Stromverbrauch zu profitieren. Schöne Grüße Fa. Nothaft

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Nothaft Simon

Wärmepumpe mit Fußbodenheizung – oberes Stockwerk wird nicht warm

Ausgangslage: Ich bewohne ein EFH mit 3 Etagen. Alle Räume werden beheizt mit einer Fussbodenheizung. Im Rücklaualken sind TACO TopMeter Return (Abgleichventil im Rücklaualken) eingebaut Die Räume im EG haben keine Danfoss Thermostaten und können nur mit den TACO Abgleichventilen reguliert werden.

Raumtemperatur im EG und OG in Ordnung 22,5°C Im OG und im DG sind in jedem Raum Danfoss Thermostaten eingebaut deren Funktion (auf und zu) ist überprüft. Die Wärmepumpe mit beiden Verteilbalken (VL und RL) liegt im Keller.

Aktuell ist im Vorlauf 39,5° und im Rücklauf 30° bei T aussen um 5°C System ist entlüftet Pumpe läuft auf schnellster Stufe Problem: Seit Jahren ist aber das oberste Stockwerk zu wenig beheizt, mehr als 21,5°c bringe ich nicht hoch. Die Danfoss Thermostaten im obersten Geschoss sind voll offen. Meine Frage.

Ist es richtig, dass die TACO Ventile für die Räume im obersten Geschoss auf volle Durchflussmenge eingestellt sind? Ist es richtig, dass die Pumpe auf maximaler Stufe läuft? Was mache ich falsch? Antwort von FET Fleischer EnergieTechnik

Das kann so nicht funktionieren. Bitte den Wärmebedarf des Hauses berechnen lassen.

Dann einen ordentlichen hydraulischen Abgleich der gesamten Anlage vornehmen lassen. Hydraulischer Abgleich mittels PC- Programm, Dann die Pumpenkennlinie berechnen lassen und ggf.eine andere Pumpe

(Elektronisch geregelt)einbauen lassen.Dann wird auch dieses Haus überall richtig warm und geregelt sein!!!

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Источник: https://www.heizungsfinder.de/waermepumpe/luftwaermepumpe/kosten

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