Was müssen Sie beim Kauf einer Massivholzküche beachten?

Küche planen leicht gemacht: Mit unserem 5-Punkte-Plan kann nichts schief gehen!

Was müssen Sie beim Kauf einer Massivholzküche beachten?

Wer eine Küche planen will, denkt im ersten Schritt meist nur an das Aussehen. Für den optimalen Küchenspaß ist die Funktionalität der Küche aber mindestens genauso wichtig. Schließlich schaffen Sie ja einen Raum, in dem regelmäßig „kreativ gearbeitet“ wird.

Die Symbiose aus Funktionalität und Aussehen erreichen Sie, wenn Sie einen versierten Küchenprofi mit ins Boot holen. Und einen cleveren Plan in der Tasche haben, den wir Ihnen hier an die Hand geben.

Beginnend von Ihren räumlichen Gegebenheiten über die Möglichkeit von Anschlüssen bis hin zu den Details haben wir einen Fünf-Punkte-Plan zusammengestellt, mit dem sich das Küche planen vereinfachen lässt. So vermeiden Sie zugleich die häufigsten Fehler in der Küchenplanung.

Um Ihnen die Planung zu vereinfachen, haben wir eine Checkliste zusammengestellt. 

Räume, Maße, Anschlüsse

  • Bauliche Voraussetzungen: Messen Sie genau aus, wie groß Ihre Küche werden darf. Ist es eine kleine Küche im geschlossenen Raum oder haben Sie genug Platz für eine offene Küche? Wichtig dabei: Fenster und Türen beachten für eine spätere Küchenplanung von Lichtelementen.
  • Anschlüsse aufzeichnen: Skizzieren Sie Wasser/Abwasseranschluss, Strom/Starkstrom und Möglichkeiten für den Dunstabzug nach draußen.

Küchenformen und Stile

  • Welche Küchenform darf es sein? Ist die klassische L-Form sinnvoll, funktioniert die u-förmige Anordnung oder haben Sie sogar genug Platz für eine Insel
  • Wohnkonzept: Geht die Küche ins Ess- beziehungsweise Wohnzimmer über (offene Küche) oder wird sie zum eigenen Raum?
  • Stil Ihrer Küche: Landhaus, modern oder klassisch? Definieren Sie Ihren Küchenstil! Unser Stilberater hilft Ihnen dabei.
  • Fronten und Griffe: Passend zu Ihrem Küchenstil gibt es verschiedene Materialien zur Gestaltung der Fronten. Holz? Kunststoff? Edelstahl? Nun werden Sie zum Designer.

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Ergonomie

  • Arbeitsplatte: Sie ist das Küchenelement, das Sie täglich am häufigsten nutzen. Vor- und Nachteile von Haptik, Optik und Reinigungsverhalten der Materialien sollte man deshalb genau überdenken.
  • Die richtigen Höhen: Wer ist in der Küche am aktivsten? Auf diesen „Küchenchef“ müssen die Arbeitshöhen der Platte, der Spüle, der Kochstelle und der Einbaugeräte angepasst werden. 
  • Ergonomische Anordnung der Arbeitsbereiche: Man spricht auch vom magischen Dreieck: Vorbereiten – Kochen – Spülen. Beachten Sie kurze Wege zwischen den Hauptarbeitsbereichen Ihrer Küche.

Geräteausstattung

  • Kochfeld, Backofen, Kühlschrank und Geschirrspüler: Bei der Auswahl der Technik passieren häufig Fehler. Definieren Sie Ihre Ansprüche an die Geräte, mit denen Sie arbeiten werden. Und vergessen Sie nicht den Energieaspekt. Es gibt sehr sparsame und dennoch leistungsfähige Geräte.

Stauraum und Besonderheiten

  • Sie brauchen Platz für mehrere Hundert Kilo Utensilien – dafür benötigen Sie reichlich Stauraum in Schränken und Auszügen.
  • Haben Sie beispielweise Haustiere? Für Hunde und Katzen kann ein kleiner Bereich in der Küche extra eingerichtet werden, wo Futter- und Wassertrog einen Platz finden.

Mit der Berücksichtigung dieses Fünf-Punkte-Plans geben Sie Ihrem Küchenplaner alle relevanten Informationen an die Hand, die er für seine Arbeit braucht.

Ergonomische Gesichtspunkte beachten: In dieser Küche von nobilia finden sich verschiedene Korpushöhen für unterschiedliche Tätigkeiten wie Kochen, Vorbereiten oder Spülen.

Die Funktionalität Ihrer neuen Küche hängt natürlich von den oben beschriebenen Punkten ab, die sowohl technischer wie stilistischer Natur sind. Darüber hinaus sollten Sie auch unbedingt die Ergonomie in der Küche beachten. Das betrifft die Aufteilung und die Ausrichtung der wichtigsten Aktionsbereiche.

Denn was nutzt Ihnen ein Hightechkombidämpfer, den Sie gerade mal auf Zehenspitzen bedienen können. Oder wie ärgerlich ist es, wenn Sie mit tropfnassem Gemüse im Sieb die halbe Küche durchqueren müssen, um es in den Wok zu befördern? Wichtig in Küchenplanung ist also auch die Ergonomie.

Dazu hier Tipps zu den wesentlichen Aspekten:

Auf die richtigen Höhen achten

Die richtige Höhe der Arbeitsplatte ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Küchenplanung, denn von ihr hängt die grundsätzliche Körperhaltung ab, die Sie beim täglichen Arbeiten einnehmen.

Bei zu geringer Höhe belasten Sie den Rücken und besonders die Bandscheiben, eine zu hoch angebrachte Arbeitsplatte verursacht schnell eine unnatürliche Haltung der Arme und Schultern. Ergonomieexperten sind zu dem Schluss gekommen, dass es die perfekte Arbeitshöhe nicht gibt.

Sie sollte sich zwar an Ihrer Körpergröße orientieren, aber eben auch an der jeweiligen Tätigkeit.

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Verschiedene Arbeiten fordern also unterschiedliche Höhen: Gemüse putzen, Abwaschen oder Anbraten – versuchen Sie, unterschiedliche Höhen ins Spiel zu bringen, denn Abwechslung ist für den Rücken und die Körperhaltung das beste Rezept gegen sich anbahnende Verspannungen.

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Die optimale Arbeitshöhe für die Arbeitsplatte ermitteln Sie ganz einfach: Oberarm anlegen, Unterarm im 90-Grad-Winkel nach vorn beugen, von dieser Höhe 15 Zentimeter abziehen. Wichtig ist zudem, oft benutzte Geräte wie Geschirrspüler, Backofen oder Mikrowelle in der für Sie passenden Höhe zu platzieren. Unter Umständen ist ein Einbau im Hochschrank ratsam, weil Sie sich so viel weniger bücken müssen.

Kurze Laufwege erleichtern die Arbeit

Bedenken Sie beim Küche planen, dass sinnvolle Laufwege großen Komfort bei der täglichen Arbeit bedeuten. Im Rahmen der Küchenplanung sollten Sie sich deshalb Gedanken über Ihre ganz persönlichen Arbeitsabläufe machen.

Küchenprofis empfehlen eine Anordnung der einzelnen Küchenelemente in der Reihenfolge gängiger Arbeitsschritte: Lagern – Vorbereiten – Zubereiten – Anrichten – Entsorgen beziehungsweise Abwaschen. Besteht Ihre Küche aus einer Zeile, ordnen Sie die klassischen Bereiche nebeneinander an. Verfügen Sie über großzügigeren Platz, fahren Sie mit einer Dreiecksplanung besser.

Außerdem sollte sich die Küchengestaltung danach richten, ob der Hauptnutzer Rechts- oder Linkshänder ist. Entsprechend ist die Reihenfolge der Abläufe dann umzukehren.

Bewegungsfreiheit bei jedem Arbeitsschritt

Einer der häufigsten Planungsfehler bei Küchen sind zu geringe Abstände zwischen den parallel verlaufenden Küchenzeilen. Halten Sie einen Mindestabstand von 120 Zentimetern ein. Die Tiefe einer Arbeitsplatte und dem darunterliegenden Küchenschrank sollte mindestens 60 Zentimeter betragen. 

Sorgen Sie für genügend Arbeitsfläche! Zwischen Herd und dem Spülbecken sollten mindestens 90 Zentimeter Platz sein. Für angenehmes Zubereiten ist eine Arbeitsfläche von 120 Zentimetern ideal.

An dieser Stelle sparen die meisten, die eine Küche selbst planen – es handelt sich hier allerdings um eine der wichtigsten und am meisten benutzten Flächen. Und auch der Platz zwischen Arbeitsplatte und Oberschränken wird oft unterschätzt und sollte mit mindestens 60 Zentimetern eingeplant werden.

Das gewährt Ihnen ausreichend Kopffreiheit und trotzdem eine gute Reichweite für alle Utensilien in den Oberschränken. 

Beim Küche planen ist auch ein durchdachtes Beleuchtungskonzept unerlässlich.

Gutes Licht sorgt für die eigene Sicherheit bei der täglichen Küchenarbeit, außerdem trägt das Licht auch als gestalterisches Element zum Gesamteindruck Ihrer Küche bei.

Bedenken Sie, dass vor allem Hängeschränke oder größere Küchengeräte Schatten werfen und daher Lichtquellen möglichst nah dort angebracht werden sollten, wo sie gebraucht werden. Diese Aufgabe können zum Beispiel Unterbauleuchten übernehmen.

Ideale Arbeitshöhe: Die Höhe der Arbeitsplatte sollte auf die Körpergröße des Hauptnutzers angepasst sein. Gibt es mehrere Nutzer für eine Küche, ist eine elektrisch verstellbare Arbeitsplatte eine gute Lösung.

  • Berechnen Sie die ideale Arbeitshöhe für die Person, die die Küche in erster Linie nutzen wird. Unterscheiden Sie dabei die verschiedenen Arbeitsschritte am Herd, der Arbeitsplatte oder beim Abspülen.
  • Denken Sie darüber nach, bestimmte Küchengeräte wie Ofen oder Geschirrspüler im Hochschrank einzubauen. Die obere Kante des Geräts sollte dabei auf Schulterhöhe des Küchennutzers sein – das entlastet den Rücken und erleichtert die Arbeitsabläufe.
  • Ordnen Sie die verschiedenen Küchenzonen nach den gängigen Arbeitsschritten an und achten Sie darauf, ob der Hauptnutzer Rechts- oder Linkshänder ist.
  • Planen Sie genügend große Arbeitsflächen ein und achten Sie auf den Abstand verschiedener Küchenzeilen, um ausreichend Raum zur Verfügung zu haben.
  • Informieren Sie sich über verschiedene Beleuchtungssysteme, damit Arbeitsflächen ausreichend hell bestrahlt werden – das dient auch der Arbeitssicherheit. Ratsam sind zum Beispiel oft Unterbauleuchten, die am Boden der Oberschränke angebracht werden.
  • Bestücken Sie die verschiedenen Schränke und Lagermöglichkeiten nach der Funktion der Geräte und Lebensmittel, um sie bei den verschiedenen Arbeitsschritten schnell zur Hand zu haben.

Genügend Arbeitsfläche einplanen: Zum Kochen braucht man viel Platz, daher sollte die Arbeitsplatte großzügig bemessen und nicht zu vollgestellt sein.Wichtig bei der Küchenplanung: das Arbeitsdreieck: Das sogenannte Arbeitsdreieck markiert die drei wichtigsten Punkte in einer Küche: Auewahren, Spülen und Kochen. Das garantiert kurze Laufwege und effizientes Arbeiten.Hoch eingebauter Geschirrspüler: Die Spülmaschine ist in den meisten Haushalten deutlich häufiger im Einsatz als der Backofen. Dennoch findet man sie seltener hoch eingebaut.Ideale Arbeitshöhe: Die Höhe der Arbeitsplatte sollte auf die Körpergröße des Hauptnutzers angepasst sein. Gibt es mehrere Nutzer für eine Küche, ist eine elektrisch verstellbare Arbeitsplatte eine gute Lösung. Ergonomische Gesichtspunkte beachten: In dieser Küche von nobilia finden sich verschiedene Korpushöhen für unterschiedliche Tätigkeiten wie Kochen, Vorbereiten oder Spülen.Hochgebaute Elektrogeräte für mehr Komfort: In neu geplanten Küchen sind Elektrogeräte wie Backofen, Dampfgarer und Geschirrspüler meist auf einer rückenfreundlichen Höhe eingebaut.Beleuchtung optimieren: Mit einer Deckenleuchte ist es in der Küche nicht getan. Arbeitsflächen werden mit Unterbauleuchten optimal erhellt. Dunkle Schränke lassen sich mit Lichtleisten aufhellen.

Nicht unwichtig zum Küche planen ist auch die Frage des Budget: Wie viel Geld will ich in die neue Küche investieren? Zahle ich direkt oder über eine Finanzierung? Wenn Sie ein maximales Budget im Kopf haben, kann der Küchenprofi Ihnen bei der Küchenplanung mögliche Einsparpotentiale aufzeigen. 

Wenn Sie mit diesen Grundüberlegungen ins Planungsgespräch gehen, werden Sie mit Ihrer neuen Küche keine bösen Überraschungen erleben. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Kunden mit konkreten optischen Vorstellungen zu uns kommen und sich auch schon viele Gedanken zu den Elektrogeräten gemacht haben.

Nur bei Funktionalität und Ergonomie sind die vorher eingeholten Informationen sehr gering“, so MHK-Küchenprofi Claudia Frey, Inhaberin eines Küchenstudios in Kandel.

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Klären Sie also vor dem Küche planen alle wichtigen Aspekte der Funktionalität und gehen Sie damit auf Nummer sicher, damit Sie Ihre neue Küche in vollen Zügen und ohne praktische Einschränkungen genießen können.

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Beginnen Sie mit der Küchenplanung so früh wie möglich. Wenn es sich um einen Neubau handelt, können Sie bereits in der Planungsphase auch mit der Küchenplanung beginnen, denn so haben Sie größtmöglichen Einfluss auf die Verlegung von Wasser und Strom.

Ist es kein Neubau, sollten Sie trotzdem nicht lange mit der Küchenplanung warten. Eventuell können Strom und Wasser vor Einzug an eine andere Stelle verlegt werden, damit Sie Ihre Traumküche verwirklichen können. Zudem ist eine Einbauküche selten in weniger als zwei Wochen lieferbereit.

Rechnen Sie dagegen mit einer Lieferzeit zwischen sechs bis acht Wochen.  

In einem Küchenstudio ist die Küchenplanung einer Küche kostenfrei und unverbindlich. 

Nicht nur das Aussehen der Küche ist wichtig, sondern auch die Funktionalität. Mit unserem Fünf-Punkte-Plan für die Küchenplanung können Sie die ersten, wichtigen Punkte vor der detaillierten Planung mit dem Küchenprofi festlegen. Darunter fallen Maße und Anschlüsse im Raum, gewünschte Küchenform und Stil, Ergonomie, Geräteausstattung und Stauraum.

Источник: https://kueche.de/kuechenwissen/kuechenplanung/kueche-planen/

Ausstellungsküche kaufen – Tipps für den Kauf einer Abverkaufsküche (Musterküche)

Was müssen Sie beim Kauf einer Massivholzküche beachten?

Eine Ausstellungsküche ist eine Einbauküche, die als Ausstellungsstück in einem Küchenstudio oder einer Tischlerei gedient hat und danach verkauft wird. Diese Art von Küchen wird oft auch als Musterküche oder Abverkaufsküche bezeichnet.

Viele Küchenstudios und Tischlereien bieten Küche-Modelle aus ihrer Ausstellung nach einiger Zeit (meistens nach ca. 1,5 – 2 Jahren) zu sehr günstigen Abverkaufspreisen an.

So schaffen sie in der Küchenausstellung wieder Platz für die neusten Modelle der Hersteller.

Daher werden bei Abverkaufsküchen nicht die brandneuen, aktuellen Modelle angeboten, sondern meistens Vorläufer-Modelle als Ausstellungsküchen abverkauft.

Eine Ausstellungsküche kann ein sagenhaftes Schnäppchen sein! Rabatte von bis zu -50% Preisnachlass oder mehr sind dabei keine Seltenheit. Damit aus dem Schnäppchen “Musterküche” keine Kostenfalle wird, gilt es jedoch ein paar wenige Dinge zu beachten.

1. Die Ausstellungsküche sollte in den Raum passen

Das Grundprinzip beim Kauf einer Ausstellungsküche ist, dass die Küche ohne große Änderungen bereits in deinen Raum passt. Achte dabei auf die Form und natürlich genau auf die Maße von Raum und Küche.

2. Die Küche sollte dir gefallen – und zwar genau so wie sie in der Ausstellung zu sehen ist

Eine Abverkaufsküche bleibt nur dann ein Schnäppchen, wenn es keine großen Änderungen mehr gibt. Die Küche sollte dir also genau so gefallen, wie sie in der Ausstellung zu sehen ist und ohne aufwändige Anpassungen in deinen Raum passen.

3. Die Einteilung und Höhe der Arbeitsplatte sollte stimmen

Eine oft gewünschte Änderung bei Ausstellungsküchen ist die Anpassung der Arbeitsplatte, denn die vorhandenen Ausschnitte für Spüle oder Kochfeld passen nicht immer genau zu deinem Küchenraum. Während es oft möglich ist, die Arbeitsplatte etwas zu kürzen, raten wir von größeren Änderungen ab – hier wird es schnell sehr teuer.

Auch die Höhe der Arbeitsplatte solltest du unbedingt beachten. Denn passt die Höhe nicht zu den kochenden Personen, wird längeres Kochen zur Qual (die richtige Höhe für deine Arbeitsplatte findest du hier). Schau also genau hin, bevor du dich für eine Abverkaufsküche entscheidest.

4. Abverkaufsküche kaufen: Die aktive Frage nach Ausstellungsküchen

Nicht jeder Küchenanbieter bewirbt den Abverkauf von Ausstellungsküchen. Es hilft also, wenn du einfach nach Musterküchen im Abverkauf fragst. Besonders wenn du etwas Zeit hast und deine neue Küche nicht sofort benötigst, kannst du so sehr viel Geld sparen.

5. Sei gut vorbereitet und bring Maße und Grundriss zum Kauf einer Ausstellungsküche mit

Bevor du dich auf die Jagd nach der perfekten Abverkaufsküche machst, solltest du dich gut vorbereiten. Das bedeutet: Küche ganz genau ausmessen und die Position der Strom- und Wasser-Anschlüsse sowie die der Fenster, Türen und Heizkörper genau notieren. Außerdem solltest du einen Grundriss in der Tasche haben, um letzte Details vor Ort zu klären.

6. Eine Ausstellungsküche mit individueller Planung kaufen – geht das?

Bei manchen Küchenstudios funktioniert der Weg zur Ausstellungsküche sogar umgekehrt: du planst deine individuelle Küche mit dem gewünschten Küchenanbieter genau nach deinen Vorstellungen. Die Küche wird dann sofort produziert und für einige Monate als Ausstellungsküche im Schauraum des Küchenstudios ausgestellt.

Danach wird sie abgebaut und bei dir zu Hause wieder aufgebaut. Dazu musst du natürlich sehr früh dran sein – denn damit das auch für den Küchenplaner interessant ist, sollte die Küche zumindest 6 – 12 Monate als Ausstellungsküche dienen.

Küche Loft Foto: René Lamb, Planung: Isoluzioni, Möbel: Minimal

Vorteile einer günstigen Ausstellungsküche

  • Ausstellungsküche sind meistens Innen und Außen von sehr hoher Qualität – schließlich will der Küchenhändler in seiner Ausstellung zeigen, was für hochwertige Küchen er anbietet.
  • Rabatte von bis zu -50% oder mehr machen die Ausstellungsküche zu Schnäppchen
  • Abverkaufsküchen sind zwar schon einige Monate alt, weisen für gewöhnlich aber so gut wie keine Gebrauchsspuren auf (neuwertig).
  • Im Gegensatz zu einer individuellen Küchenplanung steht deine zukünftige Küche bereits in voller Pracht vor dir. Du kannst dir alle Details genau ansehen (Farben, Fronten und Design), Abläufe und Abstände testen und dir so ein viel besseres Bild machen, ob die Küche zu dir und deinen Kochgewohnheiten passt.
  • Ausstellungsküchen sind in der Regel sehr kurzfristig lieferbar. Die üblichen Lieferzeiten von 6 – 10 Wochen bei einer individuell geplanten Küchen gibt es bei Abverkaufsküchen nicht – die Musterküche kann schon binnen weniger Tage in deinem Zuhause für herrliche Gerichte sorgen.

Nachteile einer Abverkaufsküche

  • Durch den zusätzlichen Ab- und Auau gibt es bei Ausstellungsküchen ein höheres Risiko für Beschädigungen und Kratzer.
  • Du wirst ein paar Kompromisse machen müssen. Es ist sehr schwierig, eine Ausstellungsküche zu finden, die deine Vorstellungen zu 100% trifft. Achte darauf, dass die Kompromisse nicht zu groß sind, damit du trotzdem lange Freude an deiner günstigen Abverkaufsküche hast.
  • Änderungen können schnell teuer werden. Achte also darauf, dass die Küche nach allen Anpassungen immer noch ein Schnäppchen ist.
  • Lieferung & Montage sind bei Abverkaufsküchen nicht immer im Preis enthalten. Kläre diesen Punkt im Vorfeld mit dem Küchenanbieter, um Missverständnisse zu vermeiden.

Küche mit weißem L; Foto: Haka Küche

Service, Garantie & Gewährleistung bei einer Musterküche

Während die Gewährleistung gesetzlich geregelt ist, gibt es für Service-Leistungen sowie Garantie bei Ausstellungsküchen keine allgemein gültigen Regeln.

Deshalb solltest du Service und Garantievereinbarungen immer direkt – vor Abschluss des Kaufvertrags – mit dem Küchenanbieter klären und dann schriftlich festhalten.

Viele Küchenanbieter machen hier übrigens keine gravierenden Unterschiede zu individuell geplanten Küchen.

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Die Gewährleistung beträgt in der Regel 2 Jahre. Ausstellungsküchen sind als gebrauchte Küchen anzusehen, deshalb kann die Gewährleistung auch auf ein Jahr verkürzen.

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Blaue Küche mit grauer Wandfarbe. Foto: Leicht Küchen

Lieferung & Montage von Ausstellungsküchen

Bei einer individuell geplanten Küche werden Lieferung & Montage für gewöhnlich bereits einkalkuliert.

Bei Abverkaufsküchen sind die Preise jedoch oft schon so niedrig, dass diese exklusive Lieferung & Montage sind. Der Ab- und Auau sowie die Lieferung müssten somit extra bezahlt werden.

Kläre auch dieses Detail vorab mit deinem Anbieter. Wenn du geschickt verhandelst, kannst du dir diese Kosten vielleicht auch sparen.

Titelbild: Schwarze Kochinsel. Foto: Leicht Küchen

Источник: https://magazin.kuechenfinder.com/ausstellungskueche-kaufen-tipps-kauf-abverkaufskueche-musterkueche/

Kaufvertrag Küche – das solltest Du beachten

Was müssen Sie beim Kauf einer Massivholzküche beachten?

Eine Küche ist eine große Anschaffung, für die Du viel Geld ausgeben kannst. Entsprechend wichtig ist ein ausführlicher Kaufvertrag, in dem alles Wichtige festgehalten wird, zumal dieser für beide Seiten bindend ist. So kommt es nicht zu Missverständnissen oder bösen Überraschungen, was die Maße betrifft.

Das sind die Inhalte des Kaufvertrags

Die Küche umfasst viele Einzelteile, und auch Lieferung oder Abholung und Montage wollen geklärt sein. Der Kauf einer neuen Küche unterscheidet sich sehr von dem einer gebrauchten. Darum beschreiben wir beide Situationen in eigenen Unterpunkten.

Der Kaufvertrag für die neue Küche

Du hast Dich ausführlich beraten lassen und weißt nun, wie Deine Küche aussehen soll? Das ist gut. Stelle sicher, dass das auch aus dem Vertrag hervorgeht. Ein kompetenter Berater setzt Dir einen Vertrag auf, der zumindest die folgenden Punkte umfasst:

  • Hersteller, Modell und Seriennummern
  • Schränke samt Fronten, Griffen und Schubladen mit genauer Angabe von Anzahl und Maßen
  • Sockel
  • Arbeitsplatten
  • Elektrogeräte mit Herstellern und Seriennummern
  • Armaturen
  • Dunstabzugshaube
  • Beleuchtung
  • weitere abgesprochene Details

Vor dem Aufsetzen des Vertrags war ein Fachmann Deines Küchenanbieters bei Dir und hat Deine Küche ausgemessen. Die genauen Abmessungen samt Bestätigung des Experten und der Küchenplan sind ebenfalls Bestandteil des Vertrags.

Im Kaufvertrag wird die zweijährige Gewährleistung (Sachmängelhaftung) des Herstellers festgehalten. Sie umfasst sowohl Schönheitsfehler und äußerliche Makel wie auch Beeinträchtigungen der Funktion. Darüber hinaus kann der Händler freiwillig eine Garantie anbieten, die aber die Gewährleistung nicht ersetzen oder unterbieten darf.

Ein weiterer Bestandteil des Vertrags ist der Kaufpreis. Unter Umständen kann der Verkäufer mit dem Preis noch etwas hinuntergehen, wenn Du nach einem Rabatt fragst. Behalte aber die Kosten für Lieferung und Montage im Blick: Hier sollte von Anfang an feststehen, was diese Services leisten und somit kosten sollen – nicht, dass am Montagetag bestimmte Arbeiten nicht erledigt werden.

Bitte um gesonderte Auslobung der Liefer- und Montagekosten. Das erlaubt Dir, sie von der Steuer abzusetzen. Frage nach der Höhe der Anzahlung: Hast Du Glück, gibt es keine. Allerdings können Händler eine Anzahlung für die Küche selbst und auch für die elektrischen Geräte veranschlagen.

Wichtig ist auch der Liefertermin. In manchen Fällen können die Hersteller kein genaues Datum nennen, weil die Küche eigens für Dich angefertigt wird. Allerdings können sie den Auslieferungstermin meist auf eine Woche begrenzen. Dieser Zeitraum sollte auch im Kaufvertrag festgehalten werden, damit Du nicht zu lange auf Deine neue Küche warten musst.

Der Kaufvertrag für gebrauchte Küchen

Wenn Du eine Küche gebraucht kaufen möchtest, zahlst Du natürlich weniger als für ein neues Modell. Andererseits weist sie natürlich Abnutzungsspuren auf. Es kommt vor, dass Du eine Küche vom Vormieter übernehmen kannst, wenn Du in eine Mietwohnung ziehst.

Oft passen diese Küchen genau in den Raum, in dem sie stehen, weil sie für ihn angefertigt wurden. Besprich mit dem Vorbesitzer, dass Du die Küche vor Ort in Augenschein nehmen darfst.

Auf Fotos sieht man nämlich längst nicht alles, was an einer Küche im Argen liegt – speziell nicht, wenn der Fotograf das gar nicht möchte.

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Führe zusammen mit dem Vormieter ein Protokoll über die gemeinsame Küchenbegehung: Alle Möbel und Geräte sollten mitsamt der Seriennummer aufgeführt werden. Haltet alle Makel und Abnutzungserscheinungen fest und übernehmt sie auch für den Kaufvertrag. Du solltest auch Fotos machen, damit später im Zweifelsfall leicht ersichtlich ist, welche Makel schon vor dem Kauf da waren.

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Der Vormieter wird einen Preis oder eine Verhandlungsbasis nennen. Du kannst nachrechnen, ob er fair ist: Man nimmt bei Küchen eine ungefähre Lebensdauer von 25 Jahren an.

Nachdem die Hälfte dieser Zeit verstrichen ist, ist auch der Wert der Küche um die Hälfte gesunken.

Allerdings hängt der Preis auch davon ab, ob die Küche eigens für den Raum angefertigt wurde und welche Makel und Abnutzungserscheinungen sie aufzeigt.

Haltet auch im Kaufvertrag fest, welche Dokumente Dir der Vormieter überreicht: Bekommst Du die Rechnungen und Bedienungsanleitungen? Händigt er Dir zusätzlich noch gültige Garantiescheine aus, müsst ihr außerdem einen sogenannten Abtretungsvertrag unterzeichnen. Nur so geht die Herstellergarantie auf Dich über. Eine weitere Gewährleistung schließt ein Privatverkäufer im Normalfall aus.

Falls noch gar nicht klar ist, ob Du die Wohnung wirklich mieten darfst, könnt ihr eine aufschiebende Bedingung im Kaufvertrag festlegen. Sie sorgt dafür, dass der Kaufvertrag für die Küche erst dann wirksam wird, wenn Du den Mietvertrag für die Wohnung unterzeichnest.

Möchtest Du die Küche bei jemandem kaufen, sie abholen und sie bei Dir auauen, solltet ihr im Vorfeld sehr sorgfältig ihren Zustand dokumentieren. Fotos sind besonders wichtig, ebenso wie ein genaues Protokoll. Nur so seht ihr, welche Makel schon vorhanden waren und welche erst beim Transport entstanden sind. Legt außerdem fest, wer den Abbau übernimmt!

Wichtig sind außerdem die Zahlungsmodalitäten: Ideal ist es, wenn Du die Summe überweisen kannst. So ist der Beleg vorhanden, dass Du bezahlt hast. Besteht der bisherige Besitzer auf Bargeld, solltet ihr in den Kaufvertrag aufnehmen, dass die Summe beglichen wurde.

Diese Tipps solltest Du beachten

Brich beim Kaufvertrag für Deine Küche nichts übers Knie! Die Anschaffung wird Dich über viele Jahre begleiten, und Du möchtest doch, dass alles glatt geht. Lass Dich nicht von „einmaligen Angeboten“, die „nur heute“ möglich sind, zu einer schnellen Unterschrift verleiten! Ein seriöser Berater drängt Dich nicht zu so etwas.

Er überlässt Dir den Vertrag, damit Du ihn in Ruhe zu Hause lesen kannst. Nimm Dir dafür Zeit und lies vor allem auch das Kleingedruckte ganz genau. Falls Dir etwas nicht ganz klar ist, rufst Du einfach Deinen Berater an und fragst nach.

Er wird Dir alles genau erklären, schließlich möchte er ebenso wie Du, dass der Vertrag zustande kommt.

Fazit: Eile mit Weile beim Kaufvertrag für die Küche

Wenn Du Dir eine neue oder eine gebrauchte Küche zulegen möchtest, sollte der Kaufvertrag möglichst umfassend sein und jedes Detail der Küche genau beschreiben. Die Liefer- und Montagebedingungen sollten festgelegt und die Preise möglichst transparent sein.

Unterschreibe nichts, was Du nicht komplett verstehst – auch und vor allem, wenn die unverständlichen Wendungen sich irgendwo im Kleingedruckten verstecken. Frage lieber einmal zu viel als einmal zu wenig nach.

Nur so kannst Du sicherstellen, dass die Küche passgenau und zu den vereinbarten Konditionen bei Dir ankommt.

Источник: https://xanocs.com/inspirationen/kuechenplanung/kaufvertrag-kueche-das-solltest-du-beachten

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