Was Sie bei der Planung Ihrer frei stehenden Küche bedenken sollten

Offene Küche oder geschlossene Küche

Was Sie bei der Planung Ihrer frei stehenden Küche bedenken sollten

Im Zeichen des weiterhin steigenden Cocooning Trends, also dem Bedürfnis der Menschen sich in Ihre eigenen 4 Wände zurückzuziehen und gemütlich zu machen, rückt die Küche als gemeinsamer Lebensraum immer weiter in den Mittelpunkt.

Kein Wunder also, dass der Wunsch nach einer individuell geplanten Küche zunimmt und die offenen Wohnküchen immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Die Zeiten in denen in der Küche nur gekocht und von der Hausfrau die Speisen zubereitet wurden sind nahezu vorbei. Inzwischen ist die Küche sowohl Statussymbol als auch kommunikativer Hotspot für Familie und Freunde geworden, die den Spaß am gemeinsamen kochen und backen für sich entdeckt haben.

Der geschlossen Küchenraum hat ebenfalls sein Anhänger zu Recht. Es ist alles eine Sache der persönlichen Vorlieben, des Raumangebots und der Küchenplanung.

Was spricht für eine offene, was für die geschlossene Küche? Und was gilt es zu beachten, wenn Sie Ihre Küche planen? Die Küchenspezialisten haben hier einige Punkte für Sie zusammengefasst

Offene Wohnküchen liegen weiter voll im Trend. Der überwiegende Teil aller Neubauten werden inzwischen mit offenen Küchen geplant.
Selbst für kleinere Wohnungen lassen sich offene Küchen gestalten.

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Die Idee der offenen Küche ist denkbar einfach und entspricht dem Verständnis einer modernen Küche. Allein in der Küche kochen – dass muss nicht mehr sein. Durch das offene Raumkonzept entsteht ein großer Erlebnisraum und die Möglichkeit für ein geselliges Beisammensein mit Familie und Freunden.

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Die Übergänge zwischen Kochen, Arbeiten, Spielen, Chillen, Reden und Wohnen sind fließend. Oft wird in die offene Wohnküche auch eine Kochinsel, Küchentresen oder eine Halbinsel integriert. Sie fungiert als optische Abgrenzung zum Wohnbereich, ist jedoch auch zugleich das verbindende Element.

Bevor Sie mit der Planung einer offenen Wohnküche beginnen, sollten Sie sich jedoch sicher sein, ob diese zu Ihren Vorstellungen von Kochen und Wohnen passt.

Diese Form von Küche bedeutet eben auch beständige Hintergrundgeräusche im Wohnbereich: Durch das Kochen und Hantieren mit Töpfen und Geschirr, durch den Einsatz des Geschirrspülers, der Dunstabzugshaube oder eines laufenden Wasserhahns.

 Und anders herum ist die kochende Person in der Küche den Geräuschen aus dem angrenzenden Wohnbereich ausgesetzt: Der Fernseher läuft, es wird gespielt, getobt und geredet.

Was die einen als störende Geräusche wahrnehmen, ist jedoch für die anderen ein kommunikatives und geselliges Miteinander.

Auch lässt eine offene Küche den Blick auf Geschirrstapel, verkrümelte Böden und fleckige Fronten zu.

Für manche mag das unangenehm sein, für einen Großteil jedoch gehört das zu einem gemeinsamen Kocherlebnis einfach dazu.

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Und es gibt natürlich auch hervorragende Stauraummöglichkeiten um das Gröbste zu verstecken, und darüber hinaus genügend leistungsstarke Küchenhelfer, um wieder Ordnung zu schaffen.

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Egal ob zur Entscheidungsfindung oder aber bei der Küchenplanung, nutzen sie unbedingt das kompetente Fachwissen eines Küchenspezialisten, um die Vor- und Nachteile einer offenen Küche zu besprechen.

Um die zu Ihnen passende Küchenform für Ihre offene Traumküche zu finden, sollten Sie Ihre persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse, Ihre räumlichen Gegebenheiten und natürlich Ihr zur Verfügung stehendes Budget berücksichtigen. Von den Varianten her, sind Ihnen kaum Grenzen gesetzt. Wir Küchenspezialisten haben Ihnen nachfolgend ein paar Beispiele zusammengestellt.

Die Küchenzeile

In Single- oder Paarhaushalten eignet sich die einzeilige Küche hervorragend für eine offene Wohnküche. Sie ist ideal für längliche Räume, da sie nur eine Wand in Anspruch nimmt. Um  ausreichend Stauraum und Arbeitsfläche zu haben, sollte die Länge jedoch nicht unter drei Metern liegen.

Tipp:

Wählen sie grifflose Fronten aus, so dass aus Ihrer Küchenzeile optisch eine Wohnwand entsteht, die sich harmonisch in das Gesamtbild einfügt.

Mehr Infos hier. 

Die Küche in G-Form

Hier grenzt an eine der drei Küchenzeilen der U-Form ein weiteres Küchenelement an. Häufig handelt es sich dabei um eine Theke oder einen aufgesetzten Küchentisch. Möglich ist aber auch die Integration einer halben Kochinsel. Die halbe Kochinsel bietet eigentlich nahezu die gleichen Vorzüge wie die freistehende Insel.

Da sie mit einer Seite entweder an eine Wand oder aber an eine Küchenzeile angrenzt, benötigt sie allerdings nur halb so viel Platz.
Die G-Form ist nur für große Räume ab 15 qm geeignet.

Großzügig gestaltet bietet sie sehr viel Arbeits- und Ablagefläche sowie eine Menge Stauraum und ist somit auch die ideale Küche für Familien, bei denen nicht nur häufig gekocht wird, sondern sich auch ein Großteil des Familienlebens in der Küche abspielt.

Offene Küche mit Kochinsel

Eine offene Küche mit einer freistehenden Kochinsel (oder auch Kücheninsel genannt) wird als Inselküche bezeichnet. Diese Küchenform eignet sich vor allem hervorragend für offene und geräumige Küchen.

Ganz charakteristisch für die Inselküche ist, dass sie von jeder Seite zugänglich ist und dass sie mit fast jeder Küchenform (außer der G-Form) kombiniert werden kann. Die Länge einer Kochinsel sollte bei mind.

1 Meter und maximal 5 Meter liegen.

Wenn Sie gerne mit Familie und Freunden gemeinsam kochen und backen, ist eine Kochinsel genau das richtige für Sie. Hier können sie nach Herzenslust gemeinsam kochen, schnippeln, und lachen.

Eine Kochinsel hat aber noch viel mehr zu bieten: Sie ist der optische Eyecatcher einer jeden Küche, eignet sich hervorragend als Raumtrenner zum Wohnbereich.

Darüber hinaus bietet sie noch zusätzlichen Stauraum, auch für alle Arten von Kleingeräten die Sie nicht auf Ihrer Arbeitsplatte haben wollen.

Welche Geräte Sie auf der Insel installieren wollen, hängt zum einen von Ihren Bedürfnissen ab, zum anderen aber auch von den vorhandenen Anschlüssen für Strom und Wasser.

Nicht vergessen: Sämtliche Anschlüsse und auch eine ausreichende Anzahl an Steckdosen sollten bereits im Vorfeld gut geplant sein. Darüber hinaus ist auch zu klären, ob die Kücheninsel am Boden befestigt werden muss oder nicht.

Hierüber weiß Ihr Küchenspezialist mehr und kann Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Noch mehr zu Küchenformen finden Sie hier. 

Planungstipps für offene Küchen

  • Nutzen Sie Tresen und Kücheninsel für eine kommunikative Wohnatmosphäre.
  • Wenn Sie den Tresen höher als die Arbeitsplatte planen, kann er als Sichtschutz z.B. vor benutztem Geschirr und dreckigen Kochtöpfen dienen.
  • Sparen Sie nicht an der Installation von extrem leistungsstarken Dunstabzugshauben und Muldenlüftern. Das verhindert, dass Essensgerüche in den Wohnraum dringen können.
  • Achten Sie darauf besonders geräuscharme Haushaltsgeräte (Geschirrspüler, Kühlschrank, Dunstabzug) zu integrieren.
  • Planen Sie genügend leicht zugängliche Stauraummöglichkeiten ein, damit auf der Arbeitsfläche so wenig wie möglich platziert werden muss und Ihre Wohnküche somit stets aufgeräumt und ordentlich wirkt.
  • Einfach zu reinigende Arbeitsplatten und Fronten ersparen Ihnen viel Arbeit.
  • Denken Sie daran mit Ihrer offenen Küche und dem angrenzenden Wohnraum ein durchgängiges Raumkonzept zu schaffen, dass sich harmonisch ergänzt. Setzen Sie Akzente durch hellere Farben oder dunklere Farben bei einzelnen Details.
  • Achten Sie auch auf die Wahl des Küchenbodens. Dieser muss einiges aushalten und den Anforderungen des Alltags standhalten.
  • Sehr kommunikatives Wohnkonzept
  • Repräsentativ, modern und voll im Trend
  • Familie und Gäste sind beim Kochen stets im Blick- und Hörbereich
  • Die Küche und der gesamte Wohnraum wirken geräumiger
  • Offene Küchen sind platzsparend und daher auch für kleine Wohnungen geeignet
  • Kurzer Weg vom Küchenbereich zum Wohn-/Essbereich Contra
  • Dampf und Küchengerüche können sich im Wohnzimmer ausbreiten
  • Küchengeräusche können die Wohnatmosphäre stören
  • Unordnung in der Küche ist für jeden sichtbar
  • Sollte beim Kochen mal nicht alles so klappen, bekommt das jeder mit
  • Neugierige Haustiere oder auch kleine Kinder lassen sich schwerer fernhalten

Wer gerne seine Küche zeigt, wer bevorzugt mit Familie und Gästen in kommunikativer und geselliger Atmosphäre kocht und die Küche als Mittelpunkt des Familienlebens sieht, der ist mit einer offenen 

Die Anzahl der offenen Küchen steigt, sie liegen nach wie vor voll im Trend. Aber müssen Sie sich diesem Trend unbedingt anschließen? Die Antwort lautet definitiv nein, Sie müssen nicht.

Die geschlossene Küche hat sich immerhin über Jahrzehnte bewährt und nach wie vor sind an die zwei Drittel aller deutschen Küchen geschlossen.

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Und das liegt auch daran, dass es sehr gute Gründe gibt, sich für eine klassische Küche zu entscheiden.

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Der größte Unterschied zur offenen Küche liegt eindeutig daran, dass es sich hier um einen separaten Raum handelt bei dem man einfach die Türe schließen kann.

So werden Sie beim Kochen und Backen seltener gestört, Gerüche ziehen nicht durch alle Zimmer und Lärm kann weder nach außen noch nach innen dringen. Und wenn Ihnen nach Geselligkeit ist, dann lassen Sie die Türe wieder offen und signalisieren, dass Sie für Ansprache bereit sind.

Mit einer geschlossenen Küche sorgen Sie für eine klare Funktionstrennung zwischen Kochen und Ihrer sonstigen Privatsphäre.

Wer sich kreativ austoben möchte, hat bei der geschlossenen Küche den Vorteil, dass er sich nicht an den Einrichtungsstil des Wohnzimmers anpassen muss.

Die geschlossene Küche mag zwar klassisch anmuten, kann aber je nach Ihrem Geschmack im Landhausstil, modern oder als Designerküche bei Ihnen Zuhause entstehen.

Im Gegensatz zu früher, sind Küchen heutzutage auch nicht mehr automatisch raumhoch gefliest, sondern bieten tolle Varianten bei der Gestaltung von Küchenrückwänden und Küchennischen an.

Aber es gibt nicht nur Vorteile, so muss man bei der geschlossenen Küche hinsichtlich Kommunikation und geselligem Miteinander deutliche Abstriche machen. Letztendlich ist bei der Entscheidung „offene oder geschlossen Küche“ alles eine Frage der persönlichen Bedürfnisse und des Geschmacks. Ein Richtig oder Falsch gibt es hier nicht.

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Die Entscheidung für eine geschlossene Küche sollte jedoch, genau wie die für eine offene Küche, wohlüberlegt sein und sich nach Ihren Nutzungsgewohnheiten und den räumlichen Gegebenheiten richten.  

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In eine geschlossene Küche kann grundsätzlich jede Küchenform untergebracht werden. Ob Sie sich für einzeilig, zweizeilig, eine  L-, G- , U-Form oder für eine Küche mit Kochinsel entscheiden, hängt von Ihren persönlichen Bedürfnissen sowie den räumlichen Gegebenheiten ab.

Die geschlossene Wohnküche

Die Wohnküche ist eine geschlossene Wohneinheit mit wohnlichem Charakter und ist folglich mehr als nur ein reiner Arbeitsraum.

Wenn Sie also in Ihrer Küche mehr Geselligkeit lieben und sich während des Kochens gerne mit der Familie und Freunden austauschen wollen, sich aber dennoch nach der „Koch- und Essenszeit“ bewusst in den eigentlichen Wohnbereich zurückziehen und die Küchentür schließen wollen, dann könnte eine Wohnküche für Sie die richtige Wahl sein.

Allerdings sollte Ihre Küche schon zwischen 15 und 25 qm sein, damit noch Platz für einen Esstisch, eine Sitzecke oder einen Tresen besteht.

Die geschlossene Küche mit Kücheninsel

Nicht nur in einer offenen Küche ist eine Kücheninsel ein echtes Highlight, das gleiche gilt auch für eine Kücheninsel in einem geschlossenen Küchenraum.

Und die gute Nachricht ist: Selbst in nicht ganz so großen Küchen lässt sich eine Kochinsel realisieren. 15-16 qm reichen dafür schon aus, allerdings nur, wenn Ihr Küchenraum eher quadratisch ist.

Der Einbau einer Kücheninsel in einem schlauchförmigen Raum lässt sich in der Regel nicht umsetzen.

Und auch hier gilt, wie bereits oben bei der offenen Küche beschrieben. Sie müssen im Vorfeld genau planen, welche Geräte Sie auf der Insel installieren wollen und können. Hierzu gilt es eine Vielzahl an Faktoren zu beachten (Persönliche Bedürfnisse, Anschlüsse, Bodenbeschaffenheit etc.)

Die geschlossene Küche mit halber Kücheninsel

Sollten Sie weniger Raum als 15 qm zur Verfügung haben, heißt die Lösung „halbe Kochinsel“ Die halbe Kochinsel ist zwar mit einer Seite an eine Wand oder aber an eine Küchenzeile verbunden, dafür benötigt sie allerdings nur halb so viel Platz und lässt sich so bereits mit einer Größe ab ca.10 qm umsetzen.
Somit ist die Halbinsel selbst bei kleineren Küchen umsetzbar und bietet aber sehr viel Raum für individuelle Gestaltungsideen. Ganz nach Ihren Wünschen planbar als kompaktes Küchenmöbel für zusätzliche Arbeitsfläche, Stauraum oder auch nur als schlichter Tresen.

Mehr Infos zu den unterschiedlichen Küchenformen finden Sie hier.

  • Unordnung und herumstehendes Geschirr stören nicht die Wohnatmosphäre
  • Geräusche und Kochgerüche dringen nicht in den Wohnbereich
  • Kochwärme verteilt sich nicht im ganzen Haus
  • Arbeitsplatte und Fronten müssen nicht jederzeit gesäubert werden
  • Höhere Sicherheit für Kinder und vor Haustieren
  • Privatsphäre bleibt bewahrt, durch klare Funktionstrennung
  • Isolation für denjenigen, der in der Küche arbeitet
  • Erschwerte Kommunikation zu Familien und Gästen
  • Eingeschränkter Überblick auf Kinder
  • Längere Wege zum Ess- und Wohnbereich
  • Eine womöglich schöne Designerküche bleibt versteckt und für Gäste nicht sichtbar
  • Weniger Planungsspielraum, da 4 Wände und Größe vorgegeben sind

Die klassische, geschlossene Küche ist das Richtige für Menschen, die beim Kochen ihre Ruhe brauchen und gerne für sich arbeiten. Wer empfindlich auf Essensgerüche und Küchengeräusche reagiert, sollte sich ebenfalls für eine geschlosse Küche entscheiden.

Die Entscheidung für eine offene und geschlossene Küche müssen Sie nicht allein treffen. Schließlich legen Sie sich hiermit auf eine lange Zeit und mit hohen Investitionen fest. Der Küchenspezialist in Ihrer Nähe berät Sie gerne zu Ihrer ganz individuellen Küchenplanung und gemeinsam finden wir Ihre Traumküche.

Источник: https://www.kuechenspezialisten.de/planung/grundlagen-der-kuechenplanung/offene-kueche-oder-geschlossene-kueche/

Wo kann ich bei meiner neuen Küche sparen (und wo lieber nicht)?

Was Sie bei der Planung Ihrer frei stehenden Küche bedenken sollten

Die gute Nachricht vorweg, wenn Ihr Budget mit Ihrer idealen Traumküche kollidiert: Es gibt eine ganze Reihe guter Möglichkeiten, Geld zu sparen. An manchen Stellen ist das sinnvoller als an anderen.

Bedenken Sie bei alldem, dass Sie Ihre neue Küche viele Jahre nutzen werden. Gehen Sie von mindestens 10 Jahren aus, 20 bis 25 sind ebenfalls durchaus realistisch. Denn eine hochwertige Küche können Sie in Zukunft teilrenovieren, um sie wieder aufzufrischen. Vergleichen Sie das einmal mit den Kosten für Ihr Auto und dessen wahrscheinlicher Lebenszeit.

Lesen Sie diesen und viele weitere hilfreiche Artikel in unserem kostenlosen PDF „Die neue Küche richtig planen“. Jetzt herunterladen …

Während Sie bei der Form der Küche und den Materialien einigen Spielraum haben, sollten Sie bei den Elektrogeräten eher nicht sparen. (Foto: Ialicante, Unsplash)

Natürlich spielt die Größe der Küche eine wesentlich Rolle. Eine U-Form hat mehr Schränke und Oberflächen als eine L-Form im selben Raum. Hohe Schränke sind teurer als kleinere.

Pro Schrank mag der Preis nicht so hoch erscheinen, aber es summiert sich am Ende eben doch.

Das gilt auch für Details wie die Handgriffe: Kostet Ihr Traummodell hier doppelt so viel wie die Standardvariante, multipliziert sich das bei einer großen Küche sehr schnell.

Ein Gedanke dazu: Muss tatsächlich der gesamte Raum durch die Einbauküche gestaltet werden? Oder können Sie das alternativ mit freistehenden Schränken kombinieren, die Sie separat erwerben?

Alt & neu

Falls Sie bereits eine Küche haben, die durch die neue ersetzt werden soll: Muss wirklich alles raus? Oder können Sie einige vorhandene Elemente und Möbelstücke weiterverwenden? 

Denken Sie auf jeden Fall darüber nach, die alte Küche und ihre Bestandteile zu verkaufen anstatt einfach zu entsorgen. Auf diese Weise können Sie Ihr Budget vielleicht noch um die eine oder andere Kleinigkeit erweitern.

Oberflächen und Materialien

Natürlich gibt es gute Argumente für oder gegen bestimmte Materialien, gerade wenn es um die Arbeitsplatten geht.

Andererseits ist es oftmals eine Frage des eigenen Geschmacks und da müssen Sie dann überlegen, wie viel Ihnen das wert ist.

Bedenken Sie: Für das Geld einer teuren Arbeitsplatte bekommen Sie eventuell Schränke und Schubladen mit vielen praktischen Details oder Sie können sich Elektrogeräte leisten, die länger halten und sparsamer sind.

Weiterer Tipp: Sie können auch auf unterschiedliche Materialien und Oberflächen setzen. Eventuell investieren sie in eine besonders schicke Kücheninsel und setzen an anderer Stelle auf preisgünstigere Lösungen.

Und es ist generell eine gute Idee, das Material für die Arbeitsplatte gut auszusuchen und stattdessen z.B. bei den Wänden und Wandkacheln weniger auszugeben.

Oder Sie wählen unterschiedlich für die Türen und den Innenteil der Schränke.

Eine hochwertige Küche lässt sich meist gut teilrenovieren und spart so Geld gegenüber einen Neuanschaffung. (Foto: Naomi Hebert, Unsplash)

Zwar ist es wichtig, dass Ihre Küche gut ausgeleuchtet ist, damit das Kochen Spaß macht. Aber wenn Sie sich anfangs für günstigere, simplere Lampen entscheiden, lassen sie sich oftmals später leicht austauschen. Insofern ist das eine gute Gelegenheit, um (erst einmal) zu sparen.

Individuelle Anpassungen

Es ist zwar einerseits schön, wenn die neue Küche jeden Winkel des Raumes ausnutzt. Andererseits können diese Anpassungen große Kostentreiber sein. Schauen Sie einmal, was Sie dadurch gewinnen.

Wenn Sie nur einen relativ kleinen Raum zur Verfügung haben, wird es sich für Sie lohnen, jeden Kubikzentimeter zu nutzen. Haben Sie hingegen viel Platz, ist das eventuell ein Punkt für Einsparungen.

Anschlüsse

Es spart Ihnen auf jeden Fall Geld, wenn Sie damit leben können, wo Ihre Strom-, Wasser- und Gasanschlüsse in der Küche jetzt sind. Vielleicht hätten Sie die entsprechenden Geräte lieber an anderen Punkten. Aber diese Änderungen können sehr teuer werden.

Weitere Möglichkeiten

Sie können auch schauen, ob es eventuell Ausstellungsstücke gibt oder Küchen vom letzten Modelljahr, die zu Ihren Plänen passen. Dadurch lässt sich bisweilen viel Geld sparen.

Bei großen Küchen können auch scheinbare Kleinigkeiten wie die Griffe der Schränke in Summe einen spürbaren Unterschied machen. (Foto: Jose Soriano, Unsplash)

Elektrogeräte sollen lange halten und sparsam sein. Das kostet meistens extra. Schauen Sie hier aber, welche Funktionen Sie wirklich brauchen. Manchmal sind es auch hier Oberflächen wie beispielsweise Edelstahl, die extra kosten.

Schränke und Schubladen mit praktischen Details sind ebenfalls etwas, wo Sie eher nicht sparen sollten.

Denn die können Ihr Leben über viele Jahre erleichtern und das werden Sie zu schätzen wissen. Hochwertige Scharniere und Schubladenführungen sind ebenfalls ihr Geld wert.

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Dann werden Sie in einigen Jahren vielleicht einfach die Fronten Ihrer Küche austauschen, um ihr einen neuen, frischen Look zu geben.

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Und dann gibt es Dinge wie die Küchenspüle, die sich nur mit großem Aufwand austauschen lassen. Hier ist es besser, sich gleich von Anfang an für das richtige Modell zu entscheiden. Das wäre ansonsten am falschen Ende gespart und Sie werden damit nicht dauerhaft glücklich.

Schlusswort

Lassen Sie sich Zeit und informieren Sie sich über die Vor- und Nachteile verschiedener Alternativen. Dann bekommen Sie bereits ein Gefühl dafür, was Ihnen wichtig ist und worauf Sie Wert legen.

Sprechen Sie darüber dann  gern direkt mit Ihrem Küchenberater. Er zeigt Ihnen, welche Möglichkeiten es gibt und wo es sich lohnen kann, sparsam zu sein und wo es eher keine gute Idee ist.

Schwerpunkt „Die neue Küche richtig planen“

Wer eine neue Küche planen möchte, hat jede Menge Entscheidungen zu treffen. Die Artikel in diesem Schwerpunkt machen sie leichter. Sie können diesen Schwerpunkt als kostenloses PDF herunterladen! Darin:

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Источник: https://wohnparc.de/magazin/wo-kann-ich-bei-meiner-neuen-kueche-sparen-und-wo-lieber-nicht/

Die häufigsten Fehler bei der Küchenplanung

Was Sie bei der Planung Ihrer frei stehenden Küche bedenken sollten

Eine neue Küche ist wie ein neues Leben, oder zumindest fast, deshalb sollten Fehler bei der Küchenplanung unbedingt vermieden werden! Laut Umfragen kauft sich jeder Bundesdeutsche im Durchschnitt genau 2 x im Leben eine neue Küche.

Hinzu kommt, dass der Kauf einer Küche mit keinen ganz unerheblichen Kosten verbunden ist. Deshalb ist es ratsam sich vorher intensiv Gedanken zu machen um Fehler in der Planung zu vermeiden. Wir haben die häufigsten Fehler und bessere Lösungen dazu für Sie zusammengetragen.

Damit Sie lange Freude an Ihrer Traumküche haben.

Fehler Nummer 1: Mangelhafte Bedarfsermittlung bei der Küchenplanung

Wer sich mit dem Gedanken an eine neue Küche trägt, beschäftigt sich erst einmal intensiv mit der Optik der Küche. Mindestens genauso entscheidend ist aber die Funktionalität.

Denn eine Küche ist ein Arbeits- und Lebensraum, in dem sich Familie und Freunde treffen. Hier wird gekocht, gegessen, gefeiert, gelebt.

Deshalb muss eine Küche vielen Anforderungen gerecht werden, die weit über das „Schön aussehen“ hinausgehen.

Fragen, die Sie sich stellen sollten:

  • Wer wird am allermeisten in der Küche arbeiten?
  • Welche persönlichen Gewohnheiten sollten berücksichtigt werden?
  • Soll ein Essplatz integriert werden? Wenn ja, für wie viele Personen?
  • Ist die Küche offen zum Wohnraum?
  • Gibt es Kinder im Haushalt oder sind welche geplant?

Tipps zur Vorgehensweise:

  • Machen Sie sich deshalb genau klar, was Sie sich von der neuen Küche wünschen.
  • Besprechen Sie diese Wünsche auch mit den anderen Familien-Mitgliedern und integrieren Sie deren Bedürfnisse.
  • Erstellen Sie eine Liste aller Anforderungen.
  • Informieren Sie sich im Vorfeld, was heute im Bereich Küche möglich ist.

Wenn Sie so vorbereitet den Gang in ein Küchenstudio antreten, werden Sie auch eine entsprechend ausgeklügelte Küchenplanung bekommen. Und sich nicht hinterher ärgern, was vielleicht alles übersehen worden ist.

Fehler Nummer 2: Ungenaues Küchen-Aufmass

Das Aufmaß des Küchenraumes kann wirklich nicht genau genug sein. Jeder Millimeter ist hier von Bedeutung.

Neben einem maßstabsgetreuen Grundriss sollte es auch Skizzen geben mit allen vorhandenen Elementen wie Fenster, Türen, Heizung, Wandvorsprüngen, Steckdosen sowie Wasser- und Elektroanschlüssen.

Die meisten Reklamationen rühren am Ende von fehlerhaften Messungen. Deshalb empfehlen wir dringend, dies von unseren Küchenplanern VOR der Küchenplanung machen zu lassen.

Beratung und Aufmaß vom Küchenfachmann

Würthner Wohnen in Villingen-Schwenningen bietet an, das Aufmaß kostenlos durchzuführen. So kann man sicher sein, dass am Ende auch wirklich alles perfekt passt.

Und nicht nur das, man kann sich gleich rundum zuhause beraten lassen.

Denn so bekommt unser Küchenplaner ein noch besseres Gefühl für die Räumlichkeit und den Einrichtungsstil und kann noch mehr und vor allem noch bessere Ideen für die kreative Küchenplanung entwickeln.

Vereinbaren Sie doch gleich Ihren persönlichen Beratungstermin mit uns, bei Ihnen zu Hause oder in unserem Einrichtungshaus.

Fehler Nummer 3: Die falsche Küchen-Form gewählt

Je nach Raumgröße, örtlichen Gegebenheiten, offener oder geschlossener Küche eignen sich bestimmte Küchen-Formen besser als andere.

Hier sollte man nicht vorschnell die einfachere Variante wählen, sondern ruhig mal verschiedene Optionen durchsprechen.

Oft ist wesentlich mehr möglich, als man anfangs vermutet, bis hin zur Verlegung von Anschlüssen und Steckdosen oder sogar Durchbruch von Wänden.

Man unterscheidet grundsätzlich 6 verschiedene Küchenformen:

  • Einteilige Küchenzeile
  • zweiteilige Küchenzeile
  • L-förmige Küche
  • U-förmige Küche
  • G-förmige Küche
  • Inselküche.

Fehler Nummer 4: Zu hohe oder zu niedrige Arbeitshöhen

Wenn man eine Sache bei der Küchenplanung nicht unterschätzen sollte, dann ist es die richtige Arbeitshöhe. Diese sollte sich unbedingt an der Person orientieren, die am meisten Zeit in der Küche verbringt.

Ist die Arbeitshöhe zu niedrig, stellen sich schnell Rückenschmerzen ein und verleiden den Spaß am Kochen. Wichtig zu wissen: der Herd kann niedriger sein als die Spüle.

Und wer sich insgesamt weniger bücken möchte, plant Geschirrspüler, Backofen und Kühlschrank nach Möglichkeit erhöht ein.

Fehler Nummer 5: Zu wenig Arbeitsfläche

Kochen macht nur Spaß, wenn man sich ein wenig ausbreiten kann. Nichts schlimmer, als wenn man irgendwann nicht mehr weiß, wo man etwas hinstellen soll. Deshalb ist eine möglichst große Arbeitsfläche enorm wichtig.

Wo sollten überall unbedingt Arbeitsflächen sein: Links und rechts neben der Kochstelle. Gerade wenn man mal schnell einen überkochenden Topf von der Herdplatte runterziehen muss, kann das sehr sinnvoll sein.

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Zwischen Kochstelle und Spüle ist die Hauptarbeitsfläche, hier spielt sich das Meiste ab. Zwischen 80 und 120 cm sollten Sie hier einplanen. Denken Sie bei der Küchenplanung auch an etwas Arbeitsfläche neben dem Kühlschrank.

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Hier die Einkäufe schon mal abstellen zu können kann ebenso angenehm sein, wie die Frühstücks-Utensilien kurz zwischen zu lagern, bevor man den Tisch deckt.

Fehler Nummer 6: Zu wenig Bewegungsfreiheit, schlechte Laufwege

Ist die Person, die am meisten in der Küche arbeitet, Rechts- oder Linkshänder? Warum das wichtig ist? Weil sich daran die Anordnung der Küchenzonen orientieren sollte. Ein Rechtshänder arbeitet zum Beispiel von rechts nach links, ein Linkshänder logischerweise andersherum.

Überhaupt ist bei allen Eckküchen darauf zu achten, dass sich alle Türen und Schränke problemlos öffnen lassen und nicht mit anderen Schränken kollidieren. In einer Küche ist man ständig in Bewegung.

Deshalb sollte man hervorstehende Kanten und Ecken vermeiden, denn sie sind unnötige Verletzungsfallen und stören die Laufwege.

Fehler Nummer 7: Unzureichende Lösung für den Müll

Oft wird der Müll einfach nur in einem simplen Eimer unter der Spüle vorgesehen. Dabei ist weder der Ort gut gewählt, noch lässt sich so eine vernünftige Mülltrennung vornehmen. Dabei gibt es heute durchdachte, äußerst praktische Müllsysteme, die man gleich bei der Planung mit vorsehen kann.

Leicht zugänglich sollte der Platz sein und von außen natürlich unsichtbar. Die cleveren Lösungen sehen in der Regel drei bis vier verschiedene Bereiche vor, einen für Papier, einen für Bioabfälle und einen für den Restmüll.

Idealerweise beendet sich der Müllbereich in der Nähe der Arbeitsfläche, die hauptsächlich für die Essensvorbereitung verwendet wird. Und eine automatische Öffnung der Türen macht Sinn, weil man meistens gerade die Hände nicht frei und sauber hat und schnell den Müll loswerden möchte.

Mittels eines kurzen Drucks mit dem Knie gegen die Tür öffnet sich diese dann automatisch… wie angenehm!

  • Passen Sie Größe und Volumen der Müllbehälter ihren individuellen Gewohnheiten und Lebensumständen an!
  • Wenn Sie viel mit frischen Zutaten kochen, denken Sie an einen ausreichend großen Kompostbehälter!
  • Berücksichtigen Sie die Vorschriften Ihres Wohnortes zur Mülltrennung!
  • Vermeiden Sie störende Gerüche durch Behälter mit Deckel

Fehler Nummer 8: Geschirrspüler ist nicht in der Nähe der Spüle

Der Geschirrspüler sollte immer ganz in der Nähe der Spüle eingeplant werden.

Denn manchmal spülen Sie vielleicht das ein oder andere Teil kurz vor und möchten es dann sofort einräumen, ohne eine Tropfenspur am Boden zu hinterlassen.

Sehr zu empfehlen: Verwahren Sie Besteck, Geschirr und Gläser auch so gut es geht in der Nähe der Spülmaschine auf… so erleichtern Sie sich danach das Ausräumen!

Fehler Nummer 9: Zu wenig Steckdosen

In einer Küche muss ständig irgendetwas an Strom angeschlossen werden. Vom Kaffeevollautomat über die Küchenmaschine bis zum Toaster, Wasserkocher und Quirl. Wie ärgerlich, wenn dann immer zu wenig Steckdosen vorhanden sind.

Bedenken Sie dies bei der Küchenplanung, sprechen Sie Ihren Küchen-Fachmann an und fragen Sie nach Möglichkeiten. Oft können zusätzliche Steckdosen eingebaut werden.

Optimal wären 10-14 Steckdosen, die man übrigens auch so platzieren kann, dass sie kaum auffallen.

Blätterkataloge unserer Küchenhersteller:

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Источник: https://wuerthner.de/planungsfehler-kuechenplanung/

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