Weihnachtsbaum im Topf: Die besten Tipps für Kauf und Pflege

Weihnachtsbaum im Topf – Kaufkriterien und Pflegetipps

Weihnachtsbaum im Topf: Die besten Tipps für Kauf und Pflege

Wer die Möglichkeit hat, seinen Christbaum später auszupflanzen, der sollte über einen Weihnachtsbaum im Topf nachdenken. Die Variante hat viele Vorteile.

© gpointstudio – Fotolia.com

Was wäre die schönste Zeit des Jahres ohne Tannengrün und ohne Lametta. Ein Weihnachtsbaum gehört einfach dazu. Dabei muss es nicht die frisch geschlagene Fichte sein. Diese bietet nach den Festtagen schnell einen traurigen Anblick.

Der Weihnachtsbaum im Topf ist zwar nicht einfach zu kultivieren, hat bei richtiger Pflege aber gute Chancen, nach dem Fest weiterzuleben und vielleicht sogar im nächsten Jahr seinen großen Auftritt im Wohnzimmer zu wiederholen.

Erfahren Sie nun, worauf es ankommt, wenn Sie sich für einen lebenden Weihnachtsbaum entscheiden.

Lebende Weihnachtsbäume contra Wegwerfkultur

Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft. Dies wird einmal mehr an Weihnachten deutlich. Ein normaler Weihnachtsbaum darf für einige wenige Tage bei uns einziehen. Gehen die Lichter aus, wird er entsorgt oder buchstäblich aus dem Fenster geworfen, wie in der Werbung eines skandinavischen Möbelhauses.

Hinter den Bäumen liegt ein kurzes und trauriges Leben. Sechs bis acht Jahre werden die Bäume auf den Plantagen herangezogen, häufiger geschnitten und nicht selten mit Pestiziden behandelt. Nachdem sie der Kettensäge zum Opfer gefallen sind, folgt der lange und unbequeme Transport auf die Weihnachtsmärkte.

Weihnachtsbäume im Topf sind bereits seit mehreren Jahrzehnten auf dem Markt und bieten eine Alternative zu den herkömmlichen Christbäumen.

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Wer sich für die kleinen Bäumchen entscheidet, wird seinem Weihnachtsbaum nicht beim Sterben zusehen müssen und auch ein Teppich aus Tannennadeln im Wohnzimmer bleibt ihm erspart.

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Wer die Pflege nicht vernachlässigt, wird ganzjährig seine Freude an dem Bäumchen haben.

Der Transport und die Pflege sind jedoch weit aufwendiger, als dies beim geschnittenen Weihnachtsbaum der Fall ist. Um den Wurzeln genügend Raum zu bieten, steckt der kleine Baum meist in großen Töpfen. Daher bringen Bäumchen im Topf einiges an Gewicht mit.

➔ Hinweis: Lebende Weihnachtsbäume benötigen ganzjährig Pflege und ab und an auch ein größeres Pflanzgefäß.

Welcher Baum eignet sich am besten?

Soll das Bäumchen nach Weihnachten weiter kultiviert werden, stehen die Chancen für eingetopfte Nordmanntannen eher schlecht. Tannen bilden Pfahlwurzeln aus. Damit die Bäume in die relativ flachen Pflanzgefäße passen, werden die Wurzeln nicht selten vorab gekappt, damit hat der Baum kaum langfristige Überlebenschancen.

Fichten sind dagegen Flachwurzler und damit eindeutig die bessere Wahl. Die Fichte kann sich den Bedingungen im Pflanzkübel viel besser anpassen. Ist der Boden locker, wachsen die Wurzeln tiefer, bei einem schweren Boden werden mehr Wurzeln in den oberen Bodenschichten ausgebildet.

Was kostet ein Weihnachtsbaum im Topf?

Der Preis ist abhängig von der Größe des Baumes. Am günstigsten sind Weihnachtsbäume im Topf in Baumärkten, wo man kleinere Fichten bereits für 15 bis 20 Euro bekommen kann. Blaufichten kosten etwa das Doppelte. Ebenso die Nordmanntannen, welche aber für die Kultivierung im Topf, wie bereits erwähnt, nicht geeignet sind, sich aber dennoch allgemein großer Beliebtheit erfreuen.

Worauf ist beim Kauf zu achten?

Nicht nur optisch sollte das Bäumchen eine gute Figur machen. Vor dem Kauf gilt es, etwas genauer hinzuschauen. Ist der Baum gut gewachsen und passt auch im Hinblick auf die Größe in den Raum, sollten Sie sich den Topf genauer anschauen.

Der Topf darf nicht zu klein sein, sonst können sich die Wurzeln nicht ausreichend ausbreiten. Schauen Sie sich auch den Wurzelballen genauer an. Von seiner Beschaffenheit wird letztlich abhängen, ob der Baum nach den Feiertagen auch wirklich überlebt.

Die Wurzeln sollten einen kompakten Ballen bilden und nicht dünn und brüchig erscheinen.

Wenig Freude werden Sie an Bäumen haben, die ausgestochen und anschließend eingepflanzt wurden. Vermutlich ist der Preis ein wahres Schnäppchen, die Lebensdauer jedoch kurz. Wenn beim Ausstechen des Baumes die Wurzeln verletzt wurden, bedeutet dies das Todesurteil für das Gewächs.

➔ Tipp: Kleinere Bäume lassen sich leichter verpflanzen. Größen zwischen einem Meter und 1,20 Metern sind ideal.

Weihnachtsbaum im Topf nicht zu spät kaufen

Beim Kauf sollten Sie nicht bis zum letzten Tag vor dem Fest warten. Der Schock für den das kühle Dezemberwetter gewohnten Baum wäre zu groß. Das Bäumchen sollte vor dem Umzug ins Wohnzimmer Zeit bekommen, sich zu akklimatisieren.

Belassen Sie den Baum daher einige Tage nach dem Kauf in der Garage oder im Keller.

Dort sollte der Baum nicht vergessen werden, denn ähnlich der Kübelpflanzen im Garten, braucht der Nadelbaum regelmäßig Wasser, da ihm im Pflanzgefäß nur ein geringes Nährstoffangebot zur Verfügung steht.

➔ Tipp: Stellen Sie den Pflanztopf in einen ausreichend großen flachen Untersetzer. Auf ausreichend Wasserabzugslöcher im Boden ist zu achten.

Der beste Platz im Wohnzimmer

Der Umzug ins warme Wohnzimmer bedeutet für die Bäumchen puren Stress. Ein Platz an der Heizung bis Neujahr würde dazu führen, dass der Baum aus seiner Winterruhe gerissen wird und beginnt, neu auszutreiben.

Wählen Sie daher einen möglichst kühlen Standort und entlassen Sie das Bäumchen nach wenigen Tagen wieder ins Freie. Die Pflege ist dabei nicht zu vernachlässigen. Weihnachtsbäume im Topf benötigen mindestens jeden zweiten Tag eine Bewässerung.

Es ist darauf zu achten, dass der Wurzelballen nicht austrocknet.

Den Weihnachtsbaum im Topf richtig gießen

Topfpflanzen benötigen generell einen höheren Pflegeaufwand als Freilandpflanzen, welche ausreichend Substrat zur Verfügung haben und ihre Wurzeln auch in tiefere Bodenschichten ausstrecken können.

Besonders Fichten reagieren sensibel auf eine falsche Bewässerung. Dies trifft sowohl auf einen zu nassen, als auch auf einen zu trockenen Boden zu. Es ist ratsam, das Substrat möglichst täglich zu überprüfen. Ist die Erde leicht angetrocknet, benötigen die Bäumchen baldmöglichst Wasser.

Im warmen Wohnzimmer ist mindestens jeden zweiten Tag eine Wassergabe fällig. Weiterhin sind die Nadeln zu besprühen, damit sie die trockene Heizungsluft nicht austrocknet.

➔ Tipp: Im Außenbereich werden die Pflanzen mit temperiertem Wasser gegossen.

Braucht der Weihnachtsbaum im Topf Dünger?

Topfpflanzen verfügen nur über ein geringes Nährstoffangebot. Für Nadelbäume bietet es sich an, im Frühling eine Gabe Tannen- oder Koniferendünger zu verabreichen. Wird das Bäumchen nach dem Fest ins Freiland gesetzt, ist in der Regel keine zusätzliche Düngung notwendig.

Und nach dem Fest?

Bereits beim Kauf eines Weihnachtsbaumes im Topf sollten Sie sich Gedanken machen, was nach dem Fest damit geschehen soll. Der Standort im warmen Zimmer führt dazu, dass die Bäume ihre Winterruhe beenden und der Saftstrom einsetzt. Daher müssen sich die Bäumchen auch nach den Feiertagen zunächst akklimatisieren, bevor Sie nach draußen gestellt werden können.

Der Baum zieht daher wiederum in den hellen Keller oder die Garage um. Auch der Wintergarten ist ein idealer Standort. Herrschen strenge Fröste, sollte das Bäumchen bis zum Frühling an einem hellen und frostfreien Standort verbleiben. Auch während der Wintermonate ist der Baum im Topf ausreichend zu bewässern.

So überlebt der Weihnachtsbaum im Topf im Freien

Auch wenn es keine 100%ige Garantie gibt und viele Experten Nadelbäumen in Pflanzgefäßen generell skeptisch gegenüberstehen, der Baum hat gute Chancen, im Freiland zu überleben.

Dies wird ihm als Kübelpflanze allerdings nur schwer gelingen. Erfolgsaussichten bestehen nur, wenn der Baum in einem ausreichend großen Pflanzgefäß kultiviert wird, ein nährstoffreiches und lockeres Substrat zur Verfügung steht und die Bewässerung und Düngung nicht vernachlässigt werden.

Alternativ können die Bäumchen auch direkt in die Erde gesetzt werden. Dies kann nach den letzten Frösten geschehen, ist allerdings ein Prozess, der sich nicht umkehren lässt.

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➔ Achtung: Weihnachtsbäumchen, die ins Freiland gesetzt werden, lassen sich nicht wieder zurück in den Kübel setzen.

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Wer seinen Baum ins Freiland setzt und meint, ihn vor dem nächsten Weihnachstfest einfach wieder auszugraben und zurück in den Pflanztopf zu setzen, wird mit seinem Vorhaben scheitern. Beim Ausgraben gehen die Feinwurzeln der Nadelbäume verloren. Die Gewächse können nicht mehr ausreichend Feuchtigkeit aufnehmen und gehen ein.

Weihnachtsbaum ins Freiland setzen

  1. Standort auswählen
  2. Boden vorbereiten
  3. Pflanzloch ausheben
  4. Pflanze vorsichtig austopfen

Ist der passende Standort für das Bäumchen gefunden, sollte der Boden entsprechend vorbereitet werden. Das Substrat sollte locker und gut durchlässig beschaffen sein. Eine Auflockerung des Bodens ist unumgänglich, damit der Baum gut anwurzeln und ausreichend Flüssigkeit aus dem Boden aufnehmen kann.

Das Pflanzloch sollte mindestens den doppelten Durchmesser des Wurzelballens aufweisen und ausreichend tief ausgehoben werden. Beim Austopfen ist darauf zu achten, die empfindlichen Wurzeln nicht zu verletzen. Die Wurzel sollte nicht reißen. Lockern Sie daher den Rand des Pflanzgefäßes und heben Sie den Wurzelballen komplett aus dem Pflanzgefäß.

Das Bäumchen sollte nicht tiefer in die Erde gesetzt werden, wie es sich ursprünglich im Pflanzgefäß befunden hat. Nach der Pflanzung ist die Erde gut anzudrücken und der Baum ausreichend zu bewässern.

➔ Tipp: Eine optimale Bewässerung kann durch das Anlegen eines Gießrandes sicher gestellt werden.

Durch eine Mulchschicht kann der Boden vor Frost und Austrocknung geschützt werden. Nachdem sich der Baum angewurzelt hat, sollte mit einem Langzeitdünger für Koniferen die Nährstoffversorgung sichergestellt werden.

Источник: https://www.gartentipps.com/weihnachtsbaum-im-topf-kaufkriterien-und-pflegetipps.html

Weihachtsbaum, Tannenbaum im Topf: Tipps zur Pflege

Weihnachtsbaum im Topf: Die besten Tipps für Kauf und Pflege

Gartenbista » Pflanzen » Weihachtsbaum, Tannenbaum im Topf: Tipps zur Pflege

Lesezeit: 4 Min.

Weihnachtsbäume haben hierzulande eine weit zurückreichende Tradition – kaum eine Familie stellt sich nicht zum Weihnachtsfest einen bunt geschmückten und mit Kerzen verzierten Tannenbaum in die Wohnung.

Doch alljährlich stellt sich so manchen die Frage, ob es nicht besser sei, ein Bäumchen mit Wurzeln zu kaufen, anstatt des traditionellen geschlagenen Baums, und dieses dann später im Garten auszupflanzen.

Was ist dabei zu beachten?

Weihnachtsbaum, Tannenbaum im Topf – Tipps von Gartenbista:

Vorteile eines Tannenbaumes mit Wurzeln

Tannenbäume, die abgehackt worden sind, neigen früher oder später dazu, zu vertrocknen und stark zu nadeln. Dies sieht nicht nur unschön aus, sondern stellt auch eine erhebliche Brandgefahr dar, vor allem bei der Verwendung von echten Kerzen. Diese Problematik ergibt sich bei Weihnachtsbäumen im Topf nicht.

Hinzu kommt, dass viele Gartenbesitzer nostalgische Erinnerungen mit ihrem Weihnachtsbaum verbinden und diesen von daher längere Zeit bei sich haben möchten. Wieder andere haben schlicht und ergreifend Mitleid mit den abgehackten Bäumen – und wollen dieses Schicksal von Millionen Tannen nicht noch unterstützen.

Welche Bäume eignen sich fürs spätere Auspflanzen?

Sämtliche heimischen Fichten- und Tannensorten eignen sich für ein Auspflanzen im Garten. Allerdings sollte man sich von Vornherein darüber im Klaren sein, dass die Chancen generell nicht besonders groß sind, dass ein Tannenbaum auch wirklich anwächst – zu groß ist der Stress für das Bäumchen…

Augen auf beim Tannenbaumkauf!

Bereits beim Kauf sollte man aufpassen, was für ein Bäumchen man sich ins Haus holt, denn auch dort gibt es gravierende Qualitätsunterschiede.

So ist es auf jeden Fall ratsam, den Weihnachtsbaum im Fachhandel und nicht im Bau- oder Supermarkt zu kaufen.

Dennoch ist auch dort eine Kontrolle des Wurzelballens unausweichlich; nur ein „guter“ Wurzelballen garantiert auch ein späteres Anwachsen im Garten.

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Es ist wichtig, dass der Tannenbaum mindestens ein Jahr im Topf gewachsen ist und nicht erst kurz vor dem Verkaufsstart dort hineingestopft wurde.

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Ist dies nämlich der Fall, wurden dem Baum garantiert Wurzeln abgehackt, was seine Chancen auf ein langes Leben sehr minimiert.

War der Baum hingegen zu lange in dem Topf, ist die Erde eventuell schon zu sehr verwurzelt, so dass eine ausreichende Wasseraufnahme nicht gewährleistet sein kann. Im Zweifelsfall immer den Mitarbeiter im Fachhandel fragen.

Gartenbista-Tipp: je kleiner ein Tannenbaum ist, desto besser wächst er später an. Eine Höhe von 1,20 m sollte keinesfalls überschritten werden!

Tannenbaum aus dem Garten holen?

Ist es sinnvoll, ein bereits in der Erde gepflanztes Bäumchen zum Weihnachtsfest ins Haus zu holen, um es danach wieder ins Freie zu bringen? Viele Gartenbesitzer versuchen dies Procedere, doch besonders ratsam ist es nicht.

Der Tannenbaum ist innerhalb kürzester Zeit doppeltem Stress ausgesetzt: von der Kälte in die Wärme, von der Wärme wieder in die Kälte, wobei in manchen Wintern Temperaturunterschiede von 30° und mehr zwischen Garten und Wohnzimmer herrschen.

Gartenbista-Tipp: Leider ist es so, dass viele Tannenbäume diesen Stress vom Rein-/Rausholen nicht überleben können; von daher ist abzuraten, es zu versuchen.

Tipps für ein langes Tannenleben

Zunächst muss man sich darüber im Klaren sein, dass es für die Tannenbäume ein extremer Stress ist, von der Kälte im Fachhandel ins warme Wohnzimmer geschleppt zu werden. Die dortigen Temperaturen erinnern den Tannenbaum an den Sommer.

Was tut er also? Er passt sich der vermeintlichen Jahreszeit an und fängt an, auszutreiben. Von daher wäre es sinnvoll, den Weihnachtsbaum in einem Raum aufzustellen, der so kalt wie möglich ist.

Natürlich ist das kontraproduktiv, denn schließlich möchte man ja mitsamt seinem Bäumchen in der warmen Stube das Weihnachtsfest begehen…

Das A und O für die richtige Pflege des Tannenbaums im Topf ist die regelmäßige Wassergabe. Keinesfalls darf die Erde des Bäumchens austrocknen; dies wäre sein sicheres Ende. Zusätzlich sollte es zweimal täglich eingesprüht werden, damit die Nadeln nicht austrocknen.

Dies hört sich in der Theorie einfacher an, als es in der Praxis tatsächlich ist, denn man darf nicht vergessen, dass der Tannenbaum weihnachtlich geschmückt ist.

Aber es ist immer noch besser, feuchte Kugeln und Kerzen als einen sterbenden Baum zu haben – dies sollte nie vergessen werden.

Gartenbista-Tipp: den Tannenbaum im Topf so kurz wie möglich in der warmen Stube lassen; eine Zeitspanne von 10 Tagen sollte nicht überschritten werden!

Weihnachtsbaum auspflanzen

Leider ist es nicht so, dass der Tannenbaum gleich nach dem Weihnachtsfest im Garten ausgepflanzt werden kann (meistens erübrigt sich solch ein Vorhaben ohnehin, da die Erde gefroren ist).

Bis zum Frühjahr muss der Tannenbaum also warten, bis er an seinen Bestimmungsort im Garten darf.

Gelagert werden sollte er an einem kühlen, frostfreien, hellen Raum; wahlweise kann er auch nach vier Wochen an einen sehr geschützten Ort im Freien gestellt werden.

Gartenbista-Tipp: Bitte während der ganzen Zeit nicht vergessen, den Tannenbaum im Topf weiterhin zu gießen!

Graphik: © dudek-Fotolia.com

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Fragen zum Thema weihnachtsbaum? Im Forum anmelden

Weihnachtsbaum

Hallo, ich habe bei mir im Garten eine Nordmanntanne, ca. 1,50 m groß, die ich gerne als Weihnachtsbaum nutzen möchte. Am liebsten würde ich die Tanne ausbuddeln und nach Weihnachten wieder einpflanzen, damit der Baum nicht stirbt. Ist das möglich? Muss sich die Tanne akklimatisieren, bevor ich sie ins Haus hole und schmücke? Wie würdet ihr vorgehen?

momo 07. Dezember 2015 Antworten

Welcher Nadelbaum als Weihnachtsbaum?

Hallo liebe Forenuser, Weihnachten steht bevor und ich mache mir darüber Gedanken, welchen Nadelbaum ich in diesem Jahr als Weihnachtsbaum haben möchte… In den letzten Jahren hatte ich eine Nordmanntanne und möchte einmal eine andere Baumsorte ausprobieren. Welche Nadelbäume eignen sich noch als Weihnachtsbäume? Gibt es auch Nadelbäume die völlig ungeeignet sind?

Würdet ihr einen geschlagenen Baum kaufen oder eher einen Baum im Topf?

Источник: https://www.gartenbista.de/pflanzen/weihnachtsbaum-im-topf-tipps-zur-pflege-von-tannenbaeumen-mit-wurzeln-784

WEIHNACHTSBAUM IM TOPF – DIESE PFLEGETIPPS SOLLTEST DU BEACHTEN

Weihnachtsbaum im Topf: Die besten Tipps für Kauf und Pflege
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Zu Weihnachten sofort er für Stimmung und glänzende Augen, in im Januar ist meistens schon wieder Schluss mit der Christbaumseeligkeit. Dann landen die ersten von ihnen auf dem Müll. Andere werden fürs Osterfeuer oder Biikebrennen eingesammelt. Eigentlich traurig.

In Deinem Garten würde sich Dein Weihnachtsbaum schließlich viel besser machen.

Also, wie wäre es mit einem Weihnachtsbaum im Topf? Einer, der in Deinem Garten weiter wachsen könnte? Das wäre doch mal nachhaltig und schön – oder? Damit das aber auch klappt, benötigt der Baum während der Zeit in Deinem Wohnzimmer die richtige Pflege.

Schließlich ist das Anpflanzen nicht immer erfolgreich. Grund: Die Weihnachtstage in Deiner Wohnung sind einfach zu stressig für den grünen Kameraden. Damit’s aber trotzdem klappt, habe  ich Dir fix das Wichtigste zum Thema notiert.

Jetzt werden wieder Christbäume angeboten. Das Auswahl ist groß: Du kannst Deinen Baum selber schlagen, eine bereits gefällte Tanne kaufen oder Dir einen Weihnachtsbaum im Topf ins Haus holen. Foto: Skinfaxi

DEIN WEIHNACHTSBAUM SOLLTE IM TOPF AUFGEWACHSEN SEIN

Weihnachtsbaum im Topf ist nicht gleich Weihnachtsbaum – da gibt’s Unterschiede. Ganz einfach: Die einen werden kurz vor dem Fest ausgebuddelt und in den Topf gestopft, die anderen wachsen darin auf.

Die Wurzeln der ausgebuddelten Tannen sind oft so schlimm geschädigt, dass der Baum im Garten nicht mehr anwachsen kann. Die Christtannen, die im Topf aufgewachsen sind, haben es besser: Bei der richtigen Pflege fühlen sie sich nach dem Fest schnell heimisch in Deinem Garten.

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Oder Du könntest auch eine wurzelnackte Tanne kaufen und sie erst einmal in einen Topf pflanzen. Achte beim Kauf darauf, dass der Ballen fest ist und möglichst viele Faserwurzeln besitzt. Eines muss Dir klar sein: Eine 2-Meter-Tanne wird’s nicht.

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Die kleinen Bäume wachsen im Garten eben besser an. Dafür überstehe sie die Feiertage wesentlich besser – und die Freude dauert länger an.

SCHAU DIR DEINEN WEIHNACHTSBAUM IM TOPF VORM KAUF GANZ GENAU AN. GRUND: DIE MEISTEN TANNEN WURDEN ERST KURZ VOR DEM VERKAUF AUS DER ERDE GESTOCHEN. SIE HABEN KAUM ÜBERLEBENSCHANCEN IM GARTEN. FOTO: CHAMILLE WHITE

GIB DEM WEIHNACHTSBAUM ZEIT, SICH AN DEIN WOHNZIMMER ZU GEWÖHNEN

Du musst unbedingt daran denken, dass sich Dein Weihnachtsbaum im Topf erst an die Temperaturen in Deiner guten Stube gewöhnen muss. Schließlich ist für ihn tiefster Winter und er befindet sich in seiner Ruhephase, also quasi im Winterschlaf.

Stellst Du ihn nach dem Kauf gleich ins warme Zimmer, kommt das einem Klimaschock gleich, Du würdest ihn vom Winter sofort in den Sommer katapultieren. Das verkraftet er nur sehr schwer. Das Beste ist, Du stellst ihn erst einmal in den kühleren Hausflur, auf den Balkon oder in die Garage – also an einen eher schattigen, kühlen und frostfreien Ort. Da lässt Du ihn ein paar Tage stehen.

Diese Zeit zum Eingewöhnen ist lebenswichtig für Deinen Baum. Kleiner Tipp: Je behutsamer Du mit ihm umgehst, desto dankbarer ist er Dir.

Sorge dafür, dass dein Weihnachtsbaum im Topf immer genügend Wasser bekommt. Sein Ballen darf über die Feiertage nicht austrocknen. Du kannst ihn auch gerne regelmäßig mit Wasser aus der Blumenspritze einnebeln. Foto: swa182

STELL DEINEN WEIHNACHTSBAUM IM TOPF NICHT VOR DIE HEIZUNG

Denk daran: Dein Weihnachtsbaum im Topf befindet sich in seiner Vegetationsruhe. Darum solltest Du ihm zu Weihnachten unbedingt ein mildes Plätzchen aussuchen, also möglichst weit weg von der Heizung. Dort kann er jun die nächsten zehn Tage stehen.

Aber nicht länger! Ohnehin kaufst Du  ihn am Besten erst kurz vor Weihnachten. Am Tag vor Heiligabend zieht er schließlich ins Wohnzimmer. Pflanzt Du ihn selbst in den Topf, tauche vorher seinen Ballen so lange ins Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.

Achte darauf, dass er auch danach immer genügend Wasser bekommt. Sein Wurzelballen darf nicht austrocknen. Damit er nicht nadelt, könntest Du ihn täglichen mit ein wenig mit Wasser aus der Blumenspritze einnebeln. Ist das Weihnachtsfest vorüber, stellst Du den Weihnachtsbaum hinaus.

Und dann geht’s ab in den Garten – aber erst, wenn es nicht mehr friert!

Die meisten Weihnachtsbäume landen nach dem Fest auf dem Müll oder werden fürs Osterfeuer und Biikebrennen  abgeholt. Wie schön, dass Dein Weihnachtsbaum im Topf im Garten eine zweite Chance bekommt. Foto: Dan Lewis

UND DENNOCH GIBT’S KEINE GARANTIE

Manchmal ist es zum Verzweifeln – da bemüht man sich, versucht alles richtig zu machen und dennoch gehen die Pflanzen im Garten ein. Genauso ist es auch mit dem Weihnachtsbaum im Topf. Es gibt keine Garantie fürs Gelingen. Leider ist das so.

Du kannst es nur probieren. Aber eines ist auf alle Fälle sicher – und da sind sich alle Experten einig: Im Topf würde Dein Weihnachtsbaum wohl kaum ein zweites Weihnachtsfest erleben, im Garten könnte er aber eine Zukunft haben.

Ich drück Dir und Deinem Weihnachtsbaum die Daumen…

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Источник: https://www.frankskleinergarten.de/weihnachtsbaum-im-topf-diese-pflegetipps-solltest-du-beachten/

Weihnachtsbaum im Topf: 8 Tipps für den Kauf und die Pflege!

Weihnachtsbaum im Topf: Die besten Tipps für Kauf und Pflege

Bis ein Weihnachtsbaum seinen stattlichen Wuchs und seine schöne Form erreicht hat, braucht es viel Zeit, Dünger, Wasser und Pflege. Ein Weihnachtsbaum ist im Durchschnitt etwa zehn Jahre alt, wenn er geschlagen und zum Fest geschmückt wird. Den Baum dann nach den Festtagen einfach wegzuwerfen, kommt vor diesem Hintergrund einer großen Verschwendung gleich.

In den letzten Jahren werden aber auch Weihnachtsbäume im Topf immer beliebter. Mit der richtigen Pflege ist so ein Tannenbaum im Topf eine einmalige Anschaffung. Mit jedem Jahr wird das kleine Bäumchen ein wenig größer.

Ein Weihnachtsbaum im Topf ist meist kleiner als ein regulärer Weihnachtsbaum.© Africa Studio – stock.adobe.com

Wenn Sie sich für einen Weihnachtsbaum im Topf interessieren, kommt es zunächst auf die Auswahl des richtigen Baumes an. Klassiker wie die Nordmanntanne eignen sich nicht als Weihnachtsbaum im Topf, denn Tannen sind Pfahlwurzler und bekommen im Topf zu wenig Wasser und Nährstoffe.

Fichten hingegen bilden ihren Wurzelballen auf die Bodengegebenheiten angepasst aus. Als Weihnachtsbaum im Topf entwickeln sie leicht einen kompakten Wurzelballen, der das Umtopfen gut übersteht und eine ausreichende Nährstoffversorgung des Weihnachtsbaumes sichert.

Übrigens: Hier lesen Sie, worauf Sie achten sollten, wenn Sie Ihren Tannenbaum selber schlagen wollen.

Weihnachtsbaum im Topf: Die Nachteile

Wenn Sie einen Weihnachtsbaum im Topf kaufen, ist dieser in den ersten Jahren allerdings deutlich kleiner als ein klassischer Weihnachtsbaum. Erst mit den Jahren wächst er zu einem großen Baum heran.

Zudem wird der Baum ab einem bestimmten Zeitpunkt zu groß für das Wohnzimmer sein. Dann sollten Sie über einen geeigneten Platz verfügen, um den Weihnachtsbaum im Topf permanent nach draußen zu pflanzen.

Weihnachtsbaum im Topf pflegen

Damit Ihr Weihnachtsbaum im Topf tatsächlich zu einem großen Baum heranwächst, braucht er die richtige Pflege.

  • Achten Sie schon beim Kauf darauf, dass der Baum über einen ausreichend großen, gut ausgebildeten Wurzelballen verfügt. Dieser sollte allerdings nicht größer sein als das Bäumchen selbst.
  • In Baumschulen werden Bäume, die als Weihnachtsbaum im Topf verkauft werden, regelmäßig umgetopft, wodurch die Bäume einen festen Wurzelballen ausbilden. Wenn Sie einen Weihnachtsbaum im Topf kaufen möchten, lohnt sich also der Gang zur Baumschule. Hier werden die Bäume auch häufig ohne Pflanzgefäß angeboten, so dass Sie den Wurzelballen in Augenschein nehmen können.
  • Bei Topf-Weihnachtsbäumen, die es beim Discounter oder im Baumarkt zu kaufen gibt, ist oft der Wurzelballen verkümmert oder beschädigt, so dass der Baum bereits nach wenigen Wochen beginnt, abzusterben. Typisch für Nadelbäume ist, dass sie auf Fehler wie zuviel Wasser oder Nährstoffmangel erst mit Verzögerung reagieren. Der scheinbar gesunde Weihnachtsbaum im Topf kann sich so schnell als Fehlinvestition entpuppen.
  • Damit der Weihnachtsbaum das Umtopfen gut übersteht, braucht er Zeit, im Topf die zur Flüssigkeitsversorgung wichtigen Feinwurzeln auszubilden. Topfen Sie den Tannenbaum daher nicht erst kurz vor Weihnachten um, sondern bereits Ende September bis spätestens Mitte Oktober.
  • Fichten reagieren sowohl auf Trockenheit als auch auf Staunässe empfindlich. Überprüfen Sie täglich, ob der Weihnachtsbaum im Topf Wasser benötigt, indem Sie einen Finger so tief wie möglich in die Erde bohren. Auch die Nadeln sollten mindestens einmal täglich mit Wasser benetzt werden.
  • Geben Sie den Weihnachtsbaum im Topf Zeit, sich an die wärmeren Temperaturen im Wohnzimmer zu gewöhnen. Stellen Sie den Baum daher für einige Zeit in einen hellen, kühlen Raum, beispielsweise ins Treppenhaus, in einen ungeheizten Wintergarten oder in ein unbenutztes und ungeheiztes Zimmer. Nach etwa einer Woche kann der Weihnachtsbaum im Topf dann ins Wohnzimmer ziehen. Achten Sie auch hier darauf, dass der Baum an einem hellen Platz steht.
  • Umgekehrt braucht der Baum Zeit, sich wieder an die kalten Temperaturen draußen zu gewöhnen. Dazu sollte er wieder für eine Woche an den Übergangsplatz ziehen, bevor er draußen an einen windgeschützten, schattigen Platz gestellt wird.
  • Legen Sie ein dickes Holzbrett unter, bevor Sie den Weihnachtsbaum im Topf nach draußen stellen. So schützen Sie die Wurzeln auch von unten vor Frost.

Bis zum Frühling verbleibt der Weihnachtsbaum im Topf draußen an einen geschützten Ort.© shchus – stock.adobe.com

In die Erde pflanzen Sie den Weihnachtsbaum ab März, wenn der Boden frostfrei ist. Stellen Sie den Weihnachtsbaum im Topf etwa eine Stunde vor dem Auspflanzen in einen großen Eimer mit lauwarmem Wasser, so dass die Wurzeln reichlich Wasser speichern können.

Setzen Sie den Baum in ein Pflanzloch von ausreichender Größe und füllen Sie es mit feuchter, nährstoffreicher Erde auf. Gießen Sie den Weihnachtsbaum regelmäßig und großzügig.

Wenn der Baum nicht ausgepflanzt wird, können ihn Sie im Frühling nach dem letzten Frost mit Tannendünger düngen. Nadelbäume im Freiland müssen in der Regel nicht gedüngt werden.

Im nächsten März können Sie den Weihnachtsbaum im Topf in den Garten pflanzen.© Schulterblick – stock.adobe.com

Wenn es Zeit wird, den Weihnachtsbaum von draußen in einen Topf zu versetzen, ist Vorsicht geboten. Die zarten Wurzeln können leicht beschädigt werden, der Baum dadurch absterben. Wenn Sie den Weihnachtbaum also wieder in den Topf pflanzen wollen, sollten Sie äußerst bedachtsam vorgehen. Wer sich unsicher ist, belässt den Weihnachtbaum lieber im Garten.

  1. Bereiten Sie zunächst den Topf vor, in den Sie den Weihnachtsbaum setzen wollen. Dieser sollte einen Durchmesser von mindestens 30 Zentimetern haben.
  2. Füllen Sie den Topf mindestens eine Handbreit tief mit saurer Rhododendronerde.
  3. Notieren Sie sich den Umfang des Wurzelballens, wenn Sie den Weihnachtsbaum im Frühling nach draußen setzen.
  4. Stechen Sie in einem Radius, der nicht kleiner sein sollte als der Umfang des Wurzelballens im Frühjahr um den Baum herum aus.
  5. Lockern Sie die Wurzeln vorsichtig von unten mit der Grabgabel.
  6. Heben Sie den Baum mit der Grabgabel aus der Erde und setzen Sie Ihn in den Pflanztopf.
  7. Gießen Sie den Weihnachtsbaum im Topf regelmäßig, aber meiden Sie Staunässe.

Mit der richtigen Pflege kann der Weihnachtsbaum im Topf viele Jahre leben. So sparen Sie Geld und Ressourcen.

Источник: https://selbermachen.de/wohnen/einrichtungstipps-dekoration/weihnachtsbaum-im-topf-pflegen

Neuer Trend

Weihnachtsbaum im Topf: Die besten Tipps für Kauf und Pflege

Kaum eine Tradition gehört so verankert zu Weihnachten wie der Christbaum. Reichlich geschmückt steht er spätestens an Heiligabend da und hütet die Geschenke. In den vergangenen Jahren ist dabei vielen Menschen ein Licht aufgegangen: So richtig umweltfreundlich ist es nicht, einen Baum zu fällen und ihn nach kurzer Zeit zu entsorgen, schon gar nicht nachhaltig.

Was ist die Idee hinter Weihnachtsbäumen im Topf?

Bis eine Nordmanntanne oder Fichte zu einem Weihnachtsbaum wird, vergehen viele Jahre. Der Baum muss schließlich erst wachsen und bedarf einer konstanten Pflege.

Über die Zeit werden viele Ressourcen in Form von Wasser, Nährstoffen und Arbeitskraft verbraucht – nur damit wir uns bei der Bescherung mit unseren Liebsten um den Baum versammeln können.

Zu diesem Zeitpunkt sind die Tage des Baumes in der Regel bereits gezählt. Jahre der Vorbereitung für ein paar Stunden der Besinnlichkeit.

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Deutlich nachhaltiger, umweltfreundlicher und irgendwie sympathischer ist die Idee, der Pflanze ein längeres Leben zu bescheren, ohne auf einen schön geschmückten Christbaum an Weihnachten zu verzichten. Statt ihn zu fällen, kann der Baum seine Wurzeln behalten und die Weihnachtszeit im Topf verbringen. Danach kommt er nach draußen und kann für das nächste Weihnachtsfest abermals zum Einsatz kommen.

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Wer einen Garten besitzt, kann so einen Weihnachtsbaum im Topf kaufen und sich auch den Rest des Jahres um sein Wohlergehen kümmern. Diese Möglichkeit hat aber nicht jeder, weshalb sich in den vergangenen Jahren auch die Option des Miet-Weihnachtsbaums etabliert hat.

Hier bekommt ihr einen Weihnachtsbaum im Topf

Einen Weihnachtsbaum im Topf, ob gemietet oder gekauft, bekommt ihr vor allem bei Baumschulen in eurer Nähe. Nicht bei jeder Baumschule findet ihr ein solches Angebot, deswegen solltet ihr vor dem Besuch anrufen und nach Weihnachtsbäumen im Topf fragen.

Manche Unternehmen haben den Trend erkannt und bieten online gezielt einen cleveren Bestellprozess für Weihnachtsbäume an. So zum Beispiel Wundertree oder regionale Anbieter wie Theo Tanne oder Rent-a-plant. Bei gemieteten Bäumen beinhaltet der Service teilweise auch die Lieferung und abschließende Abholung des Weihnachtsbaums.

Eine umfangreiche Liste an Händlern im deutschsprachigen Raum, die Weihnachtsbäume im Topf anbieten, findet ihr bei Baumeria.

Weihnachtsbäume im Topf: Die Vorteile

Ein Weihnachtsbaum, den ihr im Topf kauft oder mietet, ist im wahrsten Sinne des Wortes nachhaltiger als ein gefällter Baum. Statt jährlich einen neuen Christbaum zu kaufen, der unter hohem Einsatz mithilfe von Pestiziden und Kunstdünger zu einem einzigen Zweck in einer Monokultur hochgezüchtet wurde, ist dem Weihnachtsbaum auch nach seinem Einsatz ein Leben vergönnt.

Das bedeutet nicht automatisch, dass er nicht ebenso aus einer Monokultur stammt. Diese Aufzucht passiert in diesem Fall aber nur ein Mal, die weitere Pflege eines bereits starken Baums ist schon mit etwas weniger Aufwand verbunden.

Außerdem könnt ihr euch bei allen Weihnachtsbäumen bewusst für einen Baum aus einer biologischen Forstwirtschaft und am besten aus der Region entscheiden.

Ein weiterer Vorteil: Der Weihnachtsbaum im Topf nadelt weit weniger als seine gefällten Artgenossen, weil er mit seinen hoffentlich intakten Wurzeln noch voll im Saft steht. Falls der Baum euch gehört, schmückt er auch den Rest des Jahres über euer Zuhause oder euren Garten.

Wer den Weihnachtsbaum dagegen mietet, kann sich häufig auf einen Rundum-Service verlassen. Bei manchen Anbietern braucht ihr euch um den Transport des Baums nicht zu kümmern. Lieferung und Abholung sind dort im Preis inbegriffen.

Weihnachtsbäume im Topf: Die Nachteile

Bei allen positiven Seiten hat ein Weihnachtsbaum im Topf auch ein paar Nachteile. Zum Beispiel fallen die Bäume, die im Topf angeboten werden, eher klein aus. Größere Bäume über 1,80 Meter haben ein Wurzelwerk, das eines großen Kübels bedarf, der für durchschnittlich dimensionierte Wohnräume eher ungeeignet ist.

Stichwort Wurzeln: Ihr solltet darauf achten, dass der von euch auserwählte Baum im Topf gewachsen ist. Viele der im Topf angebotenen Bäume sind zuvor aus dem Boden gerissen und mit ihren Wurzeln ins Gefäß gestopft worden.

Nicht immer wird dabei Rücksicht darauf genommen, dass die Wurzeln unbeschädigt bleiben. Nordmanntannen erleiden dieses Schicksal besonders häufig, da sie eine tiefe Pfahlwurzel ausbilden, die beim Eintopfen gekappt oder gequetscht wird.

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Blaufichten hingegen haben recht flache Wurzeln und sind deswegen besser für den Topf geeignet.

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Auch brauchen Tannen und Fichten etwas Zeit, um sich zu akklimatisieren, wenn sie von draußen nach drinnen oder andersrum umziehen.

Sonst wirkt der Baum krank und verliert innerhalb kurzer Zeit viele Nadeln.

Entweder ihr selbst habt die Möglichkeit, die Pflanze für eine Woche in einen kühlen, unbeheizten Raum zu stellen oder ihr fragt den Anbieter, ob dieses Vorgehen bereits bei ihm stattfindet.

Und nicht zuletzt: So lange der Baum in eurem Besitz ist, tragt ihr Verantwortung für das Wohlergehen der Pflanze. Ihr müsst euch also um die entsprechende Pflege kümmern.

Pflege eines Topf-Weihnachtsbaums

Der Christbaum soll sich zum Weihnachtsfest bester Gesundheit erfreuen, um prächtig und kraftvoll auszusehen. Bei einem eingetopften Weihnachtsbaum liegt das zum Großteil in eurer Hand.

Generell sind Nadelbäume sehr robuste Pflanzen, die in der Natur auch trockene Perioden gut überstehen. Allerdings vertragen sie die trockene und vor allem warme Heizungsluft in Wohnräumen nicht allzu gut. Überlegt deshalb am besten vorher, wo der Weihnachtsbaum stehen kann.

Die kühlste Ecke des Wohnzimmers bietet sich als Stellplatz am besten an. Auch dann sollte der eingetopfte Baum nicht länger als etwa zehn Tage drinnen stehen. Darüber hinaus stehen Fichten gerne hell bis halbschattig, Tannen vertragen schattige Plätzchen im Winter auch sehr gut.

Vergesst nicht, den Weihnachtsbaum alle zwei bis drei Tage zu gießen. Wie bei so vielen Topfpflanzen müsst ihr aber aufpassen, dass keine Staunässe entsteht, die Wurzeln sollten also nicht ständig im Wasser stehen. Um zu verhindern, dass sich die Heizungsluft negativ auf die Nadelpracht auswirkt, könnt ihr im selben Abstand die Zweige leicht mit Wasser besprühen.

Sollte der Baum euch gehören, könnt ihr ihn im Kübel nach draußen stellen oder im Garten in den Boden pflanzen. Solltet ihr euch für Letzteres entscheiden, sollte der Baum dort auch bleiben und für das nächste Weihnachtsfest nicht wieder aus der Erde gehoben werden.

Denn das würde mit ziemlicher Sicherheit die Wurzeln verletzen. Bleibt der Baum im Topf, braucht er immer mal wieder ein größeres Gefäß. In der Anfangszeit alle paar Monate, dann immer seltener. Und: Vergesst nicht, die Pflanze ein Mal im Jahr zum Beginn des Winters mit Tannendünger zu füttern.

Das versorgt den Weihnachtsbaum mit den erforderlichen Nährstoffen.

Weihnachtsbaum im Topf: Kurz & knapp erklärt

Ihr überlegt tatsächlich, euch für einen Weihnachtsbaum im Topf zu entscheiden? Wir haben noch einige weitere Fragen gesammelt, die euch interessieren könnten:

Was kostet ein Weihnachtsbaum im Topf? Kann man eine Nordmanntanne im Topf halten? Wie lange hält ein Weihnachtsbaum im Topf? Wohin mit einem Weihnachtsbaum im Topf?

Steht der Baum über die Weihnachtsfeiertage drinnen, solltet ihr ihn an einen möglichst kühlen Ort stellen, der so weit weg von der Heizung wie möglich ist. Außerdem braucht er naturgemäß ausreichend Platz.

Bei jedem Umzug von drinnen nach draußen empfiehlt es sich, den Baum langsam an die Temperaturen zu gewöhnen. Ein Wintergarten oder ein kühler Flur sind gute Zwischenstationen.

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Wenn ihr die Fichte oder die Tanne in den Garten pflanzt, sucht den Standort mit Bedacht aus. Die Bäume sind zwar wenig anspruchsvoll, was den Boden angeht, werden aber recht groß, sodass ihr ausreichend Platz für die Zukunft einkalkulieren müsst. Ein heller bis halbschattiger Platz ist ideal.

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Handelt es sich um einen gemieteten Baum, könnt ihr mit dem Anbieter eine Abholung verabreden, falls diese angeboten wird, oder ihn selber bei der jeweiligen Baumschule abgeben.

Wie oft sollte man einen Weihnachtsbaum im Topf gießen?

Источник: https://wohnglueck.de/artikel/weihnachtsbaum-im-topf-tipps-51028

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