Weihnachtsbaum kaufen: Beachten Sie diese 11 Tipps!

Weihnachtsbäume – Niedersächsische Landesforsten

Weihnachtsbaum kaufen: Beachten Sie diese 11 Tipps!

Er gehört genauso zu Weihnachten wie Lebkuchen, Gans und Kerzenschein: der Weihnachtsbaum.

Wie Sie den richtigen Baum auswählen und welche Regeln zu beachten sind, damit der Baum nicht schon während der Weihnachtszeit Nadeln verliert, erfahren Sie hier.

Unsere Weihnachtsbaumverkäufe in den Niedersächsischen Landesforsten finden sie im unteren Bereich dieser Spezial-Seite.

War früher die normale Fichte des Deutschen liebster Weihnachtsbaum, ist dies heute die Nordmanntanne. Deren weichen, sattgrünen Nadeln pieksen nicht und halten lange am Baum.  Aber auch Blaufichten, Edeltannen oder Kiefern finden noch immer den Weg in niedersächsische Wohnzimmer.

Ob Nordmanntanne, Blaufichte oder Kiefer: Den frischsten Weihnachtsbaum gibt es direkt aus dem Wald. Und am besten man schlägt ihn selbst – gerade für Familien ein tolles Erlebnis!

Natürlich nicht irgendwo, sondern bei den organisierten Weihnachtsbaumverkäufen der Niedersächsischen Landesforsten. 

Wählt man einen bereits geschlagenen Baum, so erkennt man den Frischegrad an der Schnittstelle: Ist diese hell, wurde der Baum erst kurz zuvor gefällt und ist frisch. Vor dem Transport im Auto oder auf dem Autodach kann der Baum in ein Netz verpackt werden. Dies erleichter nicht nur den Transport – es verhindert auch, dass Äste abbrechen.

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Zu Hause angekommen, schneidet man den Baum einige Zentimeter an und bewahrt ihn im Netz und in einem Eimer mit Wasser an einer geschützten Stelle im Freien oder in einer kühlen Garage auf. Frostige Temperaturen sollten dem Baum erspart bleiben.

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Um sich langsam an die wärmeren Temperaturen zu gewöhnen, steht der Baum idealerweise einen Tag vor dem Aufstellen in einem circa 10°C kalten Raum.

Erst kurz vor dem Schmücken positioniert man den Baum im Netz an seinen angedachten Platz – am besten nicht direkt vor Heizkörpern oder vor dem Kamin, da der Baum hier schnell austrocknet.

Nun kann das Netz vorsichtig von unten nach oben aufgetrennt werden, sodass sich die Äste und Zweige entfalten können.

Jetzt darf geschmückt werden: Lametta, Lichterketten, Weihnachtskugeln oder Kerzen kommen zum Einsatz.
Wer seinen Baum mit echten Wachskerzen schmückt, sollte diesen mit brennenden Kerzen nicht unbeaufsichtigt lassen und sicherheitshalber einen großen Wassereimer oder einen Feuerlöscher in grifereiter Nähe halten.

Schon gewusst?

Beim Umgang mit dem Weihnachtsbaum bleiben Flecken von Baumharz an den Händen nicht aus. Mit Butter oder Babyöl statt Seife lassen sich die Flecken leicht entfernen.

Am 12. und 13. Dezember 2020 findet in der Revierförsterei Salder ein Weihnachtsbaum-Event statt.

Am 12. Dezember findet in der Revierförsterei Diensthop im Forstamt Rotenburg ein Weihnachtsbaumschlagen statt.

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Am 14. und 15. Dezember 2019 findet in der Revierförsterei Salder ein Weihnachtsbaum-Event statt.

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Am 14. und 15. Detzember findet im Walderlebins Ehrhorn wieder die traditionelle Waldweihnacht statt.

Am 14. Dezember findet in der Revierförsterei Diensthop im Forstamt Rotenburg ein Weihnachtsbaumschlagen statt.

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Vom 9. – 11. Dezember findet vor dem Forstamt Clausthal wieder ein Weihnachtsbaumverkauf statt In diesem Jahr aber lediglich mit vorheriger Terminvergabe.

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Zur Auswahl stehen ausschließlich Harzer Wildfichten. Die Naturbäume stammen aus ursprünglicher Waldverjüngung und sind zwischen 1,5 und 3,5 Meter groß. Rund 120 bis 150 Stück will das Forstamt aus regionaler Ernte vermarkten.

Das grüne Weihnachtsbaum-Telefon im Forstamt Clausthal ist freigeschaltete ab kommenden Montag, 30.11.2020.

Während der Geschäftszeiten werden Termine zum Weihnachtsbaumkauf vermittelt unter der Hotline +49 (0) 5323  – 9361 – 32

Am 19. Dezember findet in Hannover im Misburger Wald  in der Zeit von 10 Uhr bis 15 Uhr wieder das Retro-Weihnachtsbaumschlagen statt. Die jungen Rotfichten sind nachgewachsen und warten darauf, als Weihnachtsbaum in Ihr Haus zu kommen.

Wo?– Hannover-Misburg, Im Wald an der „Waldstraße“ vor der Überführung zur Bundesautobahn A2 (die „Einbahnstraßenregelung“ ist ausgeschildert).

Hier finden Sie eine Anfahrtsskizze

Wie? – Selberschlagen von Fichten mit der eigenen Handsäge (unbedingt mitbringen)

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Vom 9. – 11. Dezember findet vor dem Forstamt Clausthal wieder ein Weihnachtsbaumverkauf statt In diesem Jahr aber lediglich mit vorheriger Terminvergabe.

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Zur Auswahl stehen ausschließlich Harzer Wildfichten. Die Naturbäume stammen aus ursprünglicher Waldverjüngung und sind zwischen 1,5 und 3,5 Meter groß. Rund 120 bis 150 Stück will das Forstamt aus regionaler Ernte vermarkten.

Das grüne Weihnachtsbaum-Telefon im Forstamt Clausthal ist freigeschaltete ab kommenden Montag, 30.11.2020.

Während der Geschäftszeiten werden Termine zum Weihnachtsbaumkauf vermittelt unter der Hotline +49 (0) 5323  – 9361 – 32

Am 21. Dezember findet ab 13 Uhr in Brunndorf-Schwanewede ein Weihnachtsbaumschlagen statt.

Treffpunkt ist das Café Am Wald

Cafe am Walde; Lehnstedter Weg 37, 28790 Schwanewede

Weitere Informationen unter : +49 (0) 170-33 00 916

Am 21. Dezember findet in Hannover im Misburger Wald  in der Zeit von 9 Uhr bis zum Dunkelwerden wieder das Retro-Weihnachtsbaumschlagen statt. Die jungen Rotfichten sind nachgewachsen und warten darauf, als Weihnachtsbaum in ihr Haus zu kommen.

Auch das Waldpädagogikzentrum Hannover- Hildesheim ist mit einem Stand vor Ort. Hier können die Kinder Stofeutel mit Tierspuren bedrucken und gemeinsam mit Ihren Eltern ein Quiz lösen.

Die Anfahrtsskizze zu den Verkaufsstellen finden Sie hier!

Am 13. Dezember findet vor dem Forstamt Clausthal in der Zeit von 9 -12 Uhr wieder ein Weihnachtsbaumverkauf statt.

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Bereits ab dem 14. November können am Forstamt Schmuckreisig und Tannengrün aus heimischer Harzer Produktion erworben werden. Die klassische „Harzer Hecke“ eigne sich für Grabschmuck, Kränze oder Gestecke.

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Die Niedersächsischen Landesforsten ernten auch übergroße Weihnachtsbäume. Aus dem Solling liefern die Landesforsten eine XXL-Fichte nach Wolfsburg. Die 25 Meter hohe Fichte aus dem Forstamt Dassel schmückt dort die Autostadt weihnachtlich.

Eine Harzer Fichten ist für die Bundeshauptstadt Berlin auserwählt. Die Naturschönheit aus dem Forstamt Clausthal ziert den Reichstag. Traditionell verschönert auch wieder ein Harzer Baum die Schlossarkaden in
Braunschweig.

Mit dem Wintereinbruch in den beiden Mittelgebirgen gehen die Weihnachtsbaumriesen – frisch gefällt und fest auf dem Tieflader verschnürt – auf die Reise.

Seit 1998 ernten wir in den Niedersächsischen Landesforsten nachhaltig pro Jahr bis zu vier Weihnachtsbaumriesen. Die Höhen reichen von 18 bis 35 Meter. Beim Fällen und Verladen werden die Bäume von Autokränen gehalten und behutsam auf den Tieflader gelegt.

Die Fichte macht Platz für junge Laubbäume, die wir vermehrt in Bachtälern entlang der Wege pflanzen.

„Allen Auserwählten gemeinsam ist ihr dunkelgrünes Nadelkleid, ein gleichförmiger Wuchs und Traummaße, die viele Blicke auf sich ziehen“, schwärmt Förster Maik Dallügge aus Altenau. Seit vielen Jahren liefern er und seine Harzer Kollegen XXL -Fichten nach Berlin, Braunschweig und Wolfsburg.

Weder er noch sein Kollege aus dem Solling sorgen sich um den Nachwuchs. „Damit wir kontinuierlich liefern können und in den nächsten Jahren nicht ausverkauft sind, pflegen wir neue Weihnachtsbäume an geeigneten Standorten heran“ erläutert Maik Dalügge von der Revierförsterei Ahrensberg.

Источник: https://www.landesforsten.de/nlf-spezial/weihnachtsbaeume-spezial/

Tipps für den Weihnachtsbaumkauf

Weihnachtsbaum kaufen: Beachten Sie diese 11 Tipps!

In der Weihnachtszeit kann man Weihnachtsbäume auf vielen unterschiedlichen Wegen erwerben.Die wohl beste Variante ist es, den Baum direkt beim Förster oder Bauern zu kaufen. Dort kommt der Baum aus regionalem Anbau, wird in großer Wahrscheinlichkeit frisch geschlagen und man erhält fachmännische Beratung.

Außerdem sind diese Tannenbäume meist günstiger. Die einzige Herausforderung ist der oft etwas längere Anfahrtsweg, aber mit ein wenig Zeit und festen Schuhen, sollte dies kein Hindernis sein.

Zudem besteht die Möglichkeit, Bäume auf gekennzeichneten Waldstücken selbst zu schlagen, was ein ganz außergewöhnliches Erlebnis, besonders für Kinder ist. Informationen über diese Variante erhalten Sie beim Förster oder Landwirt in Ihrer Gegend.Eine weitere Möglichkeit ist der Baumkauf in Gartencentern oder Gärtnereien.

Hier stehen die Bäume in voller Größe und die Ware ist meist frisch und von guter Qualität. Die Beratung ist ausführlich und man kann seinen Wunsch-Baum aus vielen Sorten auswählen. Leider sind die Preise in den Gartencentern oft etwas höher.Auch Baumärkte und Supermärkte bieten Weihnachtsbäume an.

Sehr praktisch und zeitsparend, da so der normale Einkauf mit dem Baumkauf kombiniert werden kann. Leider ist die Auswahl hierbei oft nicht sehr groß und die Bäume stehen sehr eng nebeneinander, sodass man ihn nicht in seiner vollen Pracht betrachten kann.

Eine relativ neue Variante des Tannenbaumkaufs besteht über das Internet. Sie können aus einer Fülle von Größen und Baumarten auswählen und der Baum wird bequem nach Hause geliefert. Der Nachteil ist jedoch, dass man Wuchs und Frische nicht vor Ort prüfen kann. Wer sich gerne ein wenig überraschen lässt, ist mit dieser Variante des Baumkaufs gut beraten.

Welche Sorte ist empfehlenswert?

Fast 27.000.000 Tannenbäume werden dieses Jahr wieder in deutschen Wohnzimmern stehen. Ob klein, groß, buschig, schmal oder duftend: verschiedene Tannensorten haben unterschiedliche Eigenschaften. Aus diesem Grund werden hier die gängigsten Sorten vorgestellt.Gut 80 Prozent der Weihnachtsbäume und somit der beliebteste Tannenbaum ist die Nordmanntanne.

Sie wächst besonders gleichmäßig und hat weiche Nadeln. Außerdem hält sie sehr lange. Der einzige Nachteil, sie duftet nicht.Die zweitbeliebteste Tannensorte ist die Blaufichte. Sie hat eine grüne bis blaugraue Farbe und verbreitet einen schönen, würzigen Waldduft im Wohnzimmer.

Sie hat einen gleichmäßigen Wuchs bis zu einer Höhe von 2 Metern, danach wird die Spitze etwas kahler.

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Alternativen zu diesen zwei Klassikern gibt es viele, zum Beispiel die schlanke, doch etwas unregelmäßig wachsende Nobilistanne, oder die Rotfichte, deren Nadeln leider piksen aber dafür sehr preisgünstig ist.

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Auch die Korktanne oder die Zuckerhutfichte kommen als Weihnachtsbaum infrage.

Um die persönlichen Vorlieben zu erkennen, lässt man sich am besten bei einem gut sortierten Weihnachtsbaumhändler beraten und schaut sich die unterschiedlichen Sorten direkt vor Ort an.

Wie erkenne ich einen frischen Baum?

Frisch geschlagene Tannen haben ein schönes Äußeres und halten natürlich länger als Bäume, die schon wochenlang ihr Dasein weit entfernt vom Wald fristen.Die frischesten Bäume erhalten Sie natürlich beim Bauern oder beim Förster.

Ansonsten gilt für Bäume dieselbe Regel wie für den Kauf von Salat. Je heller die Schnittfläche, desto frischer der Baum.

Eine satte grüne Farbe und noch verschlossene Zapfen und Zweige sind ein gutes Zeichen für kurze Lagerzeiten des Baumes.

Ein weiteres Indiz ist der Geruch. Ein würziger und nach Harz duftender Geruch ist ein guter Hinweis, dass der Baum erst vor kurzer Zeit geschlagen wurde. Greifen Sie mit einer Hand in die Zweige und ziehen Sie die Hand leicht an einem Zweig entlang. Riecht die Hand danach würzig nach Harz und verliert keine Nadeln, haben Sie ein frisches Exemplar vor sich.

Wie bleibt der Baum lange frisch?

Schon beim Transport beginnt die Baumpflege. Vorzugsweise transportiert man den Tannenbaum in einem Netz oder Folie im Inneren des Autos. So bleibt er vom Fahrtwind verschont, der ansonsten Stress und Feuchtigkeitsverlust für den Baum bedeuten kann.

Wer ihn doch auf dem Dachträger transportieren muss, packt ihn am besten gut ein und platziert ihn mit der Spitze nach hinten.Zuhause sollte der Baum dann an einem kühlen, schattigen und frostfreiem Ort auewahrt werden, am besten im Garten oder der Garage.

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Schneiden Sie vom Stiel eine zwei Zentimeter dicke Scheibe ab und stellen Sie den Baum in einen Eimer Wasser.

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Auch später im Haus lohnt es sich einen Baumständer mit integriertem Wassertank zu nutzen, weil der Baum so länger frisch bleibt. Baumständer sind in allen Gartencentern erhältlich. Wir empfehlen einen Tannenbaumständer mit praktischer Feststellautomatik.

Was passiert nach dem Fest?

Die rauschenden Feiertage sind vorbei, der einst schöne Tannenbaum ist welk und verliert Nadeln – dann ist es höchste Zeit ihn zu einer kommunalen Sammelstelle zu bringen. In manchen Gemeinden wird auch ein Abholservice angeboten, wo ausgediente Weihnachtsbäume vom Straßenrand eingesammelt werden. Alternativ eignen sich die
Zweige außerdem als Abdeckung für Beete.

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Источник: https://www.gartenzauber.com/tipps-fuer-den-weihnachtsbaumkauf/

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