Weihnachtsbaum mieten: Der Umwelt zuliebe

Contents
  1. Gute Idee: Weihnachtsbäume mieten statt kaufen
  2. Weihnachtsbaum im Topf mieten?
  3. Lebenden Tannenbaum mieten – aber wo?
  4. Miet-Bäume brauchen Pflege
  5. Weihnachtsbäume mieten oder nicht – Hauptsache nachhaltig
  6. Alle Jahre wieder – Tipps für den Kauf von wirklich grünen und nachhaltigen Weihnachtsbäumen
  7. ANZEIGE
  8. Erst mal allerdings: Was hat das Thema Weihnachtsbaum denn mit Umweltschutz und Nachhaltigkeit zu tun?
  9. Wusstet ihr, dass Nordmanntannen eigentlich mehrere hundert Jahre alt werden können?
  10. Wie bereits am Anfang des Artikels beschrieben – Bäume im Topf, die man den Rest des Jahres auf dem Balkon oder im Garten gedeihen lassen kann
  11. Bäume im Topf gibt es auch zur Miete und hier der nächste Tipp: Baum mieten! Diese Bäume werden teilweise geliefert und wieder abgeholt und eingepflanzt
  12. Eine weitere Alternative – Bäume aus ökologischer Waldwirtschaft:
  13. Baum aus Plastik, eine Alternative?
  14. Was gibt es noch?
  15. An dieser Stelle auch noch eine Anmerkung zu Ökostrom und Energiesparlampen:
  16. Es geht nicht um Verzicht – die Weihnachtszeit ist ja auch die Zeit der Nächstenliebe. Das gilt auch für die Umwelt und nicht nur unsere Familien und Freunde
  17. Tipps und Tricks rund um den Weihnachtsbaum
  18. Tradition seit dem 17. Jahrhundert
  19. Der Umwelt zuliebe: echt oder künstlich?
  20. Gute Vorbereitung zahlt sich aus
  21. Welche Baumsorten eignen sich?
  22. So strahlt der Baum in festlichem Glanz
  23. Ella und Lukas schlagen ihren Weihnachtsbaum
  24. Wohin mit dem Weihnachtsbaum: Alle Infos zur Entsorgung in Berlin
  25. Bis wann steht der Weihnachtsbaum
  26. Kann ich den Baum einfach rauswerfen?
  27. Wie schütze ich meinen Hausflur denn vor Nadeln?
  28. Kann ich den Weihnachtsbaum in Berlin abholen lassen?
  29. Kann ich den Baum im Müll entsorgen?
  30. Kostet es Strafe, den Baum einfach so auf die Straße zu stellen?
  31. Tannenbaum im Topf – kann ich ihn einfach rauspflanzen?
  32. Kann ich dieses Jahr auch einen Baum mieten?
  33. Basteln mit dem Weihnachtsbaum?
  34. Kann ich auch die Nadeln noch nutzen?
  35. Noch mehr Berlin
  36. Weihnachtsbaum mieten: Umweltfreundlich Weihnachten feiern
  37. Weihnachtsbaum mieten: Immer mehr regionale Anbieter
  38. Vertrocknet nicht: Weihnachtsbaum aus Kunststoff
  39. Kreativ denken: Alternative Weihnachtsbäume
  40. Bio Weihnachtsbaum: Hier kauft ihr Grün in NRW
  41. Bio Weihnachtsbäume in Köln

Gute Idee: Weihnachtsbäume mieten statt kaufen

Weihnachtsbaum mieten: Der Umwelt zuliebe

Wie wäre es, dieses Jahr mal einen Weihnachtsbaum zu mieten statt zu kaufen? Immerhin hat der Baum spätestens im Januar ausgedient und wird entsorgt. Weihnachtsbäume zum Mieten sind da deutlich nachhaltiger.

Als verantwortungsvolle Konsument*innen sparen wir Strom, vermeiden Plastik, kaufen Bio und fahren Fahrrad. Wir sind gegen die Lebensmittelverschwendung und gegen Wegwerfen.

Aber an Weihnachten wir sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht: Denn unsere Weihnachtsbäume kaufen viele von uns noch immer beim Baumarkt um die Ecke. Und am Ende sind wir froh, wenn wir das nadelnde Ding nach Neujahr möglichst problemlos wieder loswerden.

Weihnachtsbaum im Topf mieten?

Einen Baum mit Wurzeln zu kaufen und ihn nach den Weihnachtsfeiertagen wieder einzupflanzen klingt nach einer schönen und nachhaltigeren Idee. Aber nicht jede*r hat einen Garten – oder Lust, alle Jahre wieder eine neue Tanne oder Fichte in die Erde zu setzen.

Einen Weihnachtsbaum zu mieten, könnte diese Probleme lösen: Weder müsste man Wälder mit Wegweräumen anlegen, noch eigene Bäume im Garten halten. Aber geht das überhaupt? Ja klar!

Lebenden Tannenbaum mieten – aber wo?

Tipps zum Starten:

  • Vor allem bei lokalen Baumschulen und regionalen Förstereien kann man Weihnachtsbäume mieten.
  • Auch bei einigen lokalen Versandunternehmen und Eventagenturen kann man bereits Tannenbäume mieten, inzwischen auch bei Spezialanbietern nur für Weihnachtsbäume.
  • Von billigen Miet-Bäumen aus Baumärkten und Discountern raten wir eher ab, weil die Bäume dort möglicherweise bereits beschädigt sind. Denn einen Baum mietfähig zu machen (so dass er danach auch wieder ausgesetzt werden kann) ist schwierig und nicht billig.

Natürlich wäre es klüger, gleich regionale Bäume zu mieten – wobei allerdings nicht überall überhaupt regionale Bäume verfügbar sind. Dennoch ein paar Tipps für Stadtbewohner*innen:

  • In Berlin gibt es zum Beispiel weihnachtsbaum-mitte.de, wo es vor allem Nordmann-Tannen im 10-Liter-Topf gibt. Sympathisch: Es gibt krumme Tannenbäume für den kleinen Geldbeutel! Aufgrund der Corona-Pandemie gibt es dieses Jahr voraussichtlich keine Mietstation in Berlin-Mitte, dafür aber den Weihnachtsurwald am Prenzlauer Berg.
  • Für Berlin und Potsdam gibt es auch bei wundertree.co Weihnachtsbäume zur Miete.
  • In Hamburg bietet zum Beispiel Rent-A-Plant Weihnachtsbäume an.
  • Im Raum Paderborn gibt es die Paderbäumchen zum Mieten.
  • In und um Wien, Graz und München liefert Greentree.at Miet-Christbäume.
  • Es gibt auch deutschlandweite Anbieter wie weihnachtsbaumfreunde.de. Sie sammeln die Bäume in Städten wie Berlin, Hamburg, München, Köln, Düsseldorf oder Frankfurt auch wieder ein.

Tipp: Um lokale Anbieter zu finden lohnt, sich die Suche mit Google – Suchergebnisse werden dann eurem Standort angepasst. Hier können wir nur Beispiele geben, aber nicht alle regionalen Anbieter auflisten (nennt uns aber gerne welche in den Kommentaren).

Lies auch: Weihnachtsbaum selber schlagen – ist das nachhaltiger?

Miet-Bäume brauchen Pflege

Ist das nun immer nachhaltiger? Dazu gibt es keine aussagestarken Daten. Klar ist aber: Der (Weihnachts-)Baum lebt danach weiter.

Weihnachtsbäume im Topf zu mieten ist unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten natürlich nur dann sinnvoll, wenn der Baum auch wirklich nach Weihnachten weiterlebt. Es ist daher wichtig, dass er zu Hause sorgsam behandelt wird und nicht zu lange im Wohnzimmer steht. Die meisten Anbieter holen den Baum kurz nach Neujahr wieder ab, um ihn schnell wieder einzupflanzen.

Wichtige Pflegetipps für gemietete Weihnachtsbäume:

  • Der Miet-Weihnachtsbaum sollte langsam an die wärmere Temperatur gewöhnt werden und nicht neben der Heizung stehen.
  • Du solltest ihn regelmäßig, aber nicht zu viel gießen.
  • Kunstschnee und Lametta sind tabu.

Damit du wirklich Freude an dem gemieteten Weihnachtsbaum hast, solltest du in jedem Fall auf die Herkunft achten und mögliche Alternativen zum Weihnachtsbaum in Betracht ziehen: Auch bei „lebenden“ Weihnachtsbäumen ist Baum nicht gleich Baum.

Heute wird der Großteil unserer Weihnachtsbäume in großflächigen Monokulturen angebaut und mit Düngern und Pestiziden behandelt. Das schädigt nicht nur die Böden und Gewässer, sondern unter Umständen auch unsere Gesundheit – wenn wir uns den giftigen Baum ins Wohnzimmer stellen.

Es ist daher sinnvoll, auf Öko-Siegel oder auf regionale Herkunft Wert zu legen.

10 Dinge, die aus deinem Alltag verschwinden sollten

Weihnachtsbäume mieten oder nicht – Hauptsache nachhaltig

Natürlich ist Weihnachtsbäume mieten für bewusste Verbraucher*innen nur eine, aber nicht die einzige interessante Option. Wenn du weißt, wo du einen geschlagenen Baum aus garantiert nachhaltigen Bedingungen kaufen kannst – also zum Beispiel aus regionaler Durchforstung – liegst du damit sicher nicht falsch.

Mehr zum Thema Weihnachtsbaum:

Pinterest (Foto: Getty Images Pro / IrisImages)

Mehr zu Weihnachten: 

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Schlagwörter: Verschwendung Weihnachten Weihnachtsbaum

Источник: https://utopia.de/ratgeber/weihnachtsbaum-mieten-im-topf/

Alle Jahre wieder – Tipps für den Kauf von wirklich grünen und nachhaltigen Weihnachtsbäumen

Weihnachtsbaum mieten: Der Umwelt zuliebe

Ja, dies wird jetzt ein Artikel über die ökologisch – nachhaltigen Fakten zu diesem Thema. Nein, ich möchte natürlich niemandem den Weihnachtsbaum wegnehmen.

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Bereits im letzten Jahr habe ich mich mit meinen Jungs entschieden, keinen Baum mehr vom nächstgelegenen Anbieter zu kaufen. Für wenige Tage den Baum im Haus haben und dann fliegt er raus, das wollten wir nicht mehr – der Umwelt zuliebe.

Wir haben uns gemeinsam für ein kleines Weihnachtsbäumchen im Topf entschieden. Gemeinsam mit meinen Kindern bin ich losgezogen, es wurde liebevoll ausgesucht und nach Hause getragen. Erst mal haben wir das Bäumchen auf den Balkon gestellt, dann in den Hausflur, dann in ein kühleres Zimmer und immer mal wieder ins Wohnzimmer.

Damit sich das Bäumchen an die Temperaturen gewöhnen konnte. Für die Weihnachtstage mit minimal Schmuck wohnte es dann praktisch im Wohnzimmer. Nach Weihnachten das gleiche Prozedere umgekehrt und seitdem lebt das Bäumchen auf dem Balkon, wächst und gedeiht, gepflegt von den Kindern und mir.

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Auch in diesem Jahr wird es wieder während der Weihnachtstage geschmückt ins Wohnzimmer ziehen.

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Bereits im letzten Jahr habe ich mich zu Alternativen zum klassischen Weihnachtsbaum belesen, den man an jeder Ecke, im Baumarkt, beim Discounter etc. erwerben kann. Wir haben uns für die Variante im Topf entschieden. Welche Möglichkeiten es noch gibt, darüber werde ich hier schreiben.

Erst mal allerdings: Was hat das Thema Weihnachtsbaum denn mit Umweltschutz und Nachhaltigkeit zu tun?

Ungefähr 25 Millionen Weihnachtsbäume werden jährlich in den deutschen Wohnzimmern aufgestellt und geschmückt. Ca. 90 % dieser Bäume stammt aus Intensivplantagen.

Auf diesen Plantagen wird gespritzt und gedüngt, irgendwie sollen ja die Massen an Bäumen schnell hochgezüchtet werden für die heimischen Wohnzimmer.

Natürlich ist dieser Einsatz von Pestiziden und Insektiziden schädlich für die Umwelt, nicht zu vergessen Herbizide – schließlich sollen auf den Plantagen nur die Bäume wachsen und gefälligst nichts anderes!

All dies verursacht Schäden für Böden, Gewässer und die Tiere. Infolge der riesigen Monokulturen verlieren viele Tiere und Pflanzen an Lebensraum und die Bodenqualität wird durch den massiven Einsatz von Dünger immer schlechter. Aber besonders grün sollen die Nadeln gefälligst sein und gerade soll der Baum wachsen!

Wusstet ihr, dass Nordmanntannen eigentlich mehrere hundert Jahre alt werden können?

Viele Bäume werden auch importiert und haben lange Transportwege hinter sich. Was das für die Ökobilanz bedeutet, brauche ich hier nicht weiter ausführen.

Wie bereits am Anfang des Artikels beschrieben – Bäume im Topf, die man den Rest des Jahres auf dem Balkon oder im Garten gedeihen lassen kann

Kleiner Hinweis zu Bäumen im Topf: Viele dieser Bäume stammen vielleicht auch von Plantagen. Beschädigungen an den Wurzeln passieren manchmal beim Verpflanzen in den Topf, dies erschwert natürlich ein Wachstum der Bäume, wenn sie nach Weihnachten umgepflanzt werden. Und diese Bäume brauchen womöglich eine lange Zeit, um sich zu erholen.

Etwas sicherer ist die Variante einen kleineren Baum im Topf zu erwerben, der auch in diesem angepflanzt wurde und gewachsen ist.

Temperaturunterschiede bedeuten Stress für die Bäume, bitte also langsam an die Wohnzimmertemperaturen gewöhnen und nicht zu lange in der Wärme stehen lassen! Auch regelmäßiges Gießen und Besprühen sind für die Bäume im Topf sehr wichtig.

Weitere Pflegehinweise gibt es im Internet und auch die Verkäufer können hier viele wichtige Fragen beantworten.

Bäume im Topf gibt es auch zur Miete und hier der nächste Tipp: Baum mieten! Diese Bäume werden teilweise geliefert und wieder abgeholt und eingepflanzt

Anbieter finden sich im Internet, leider noch nicht so verbreitet. Allerdings lohnt sich hier auch die Nachfrage in den örtlichen Gärtnereien.
Hier mal einige Mietstationen:

Paderbäumchen

Weihnachtsbaum-im-topf-mieten.de

Ja, es gibt Fair Trees! Das hat mich wirklich überrascht:

WO BEKOMME ICH FAIR TREES?

Und hier für die Berliner und auch Freunde der unvollkommenen und krummen Bäumchen, die sonst sofort im Ofen oder im Shredder landen würden. Mein absoluter Favorit – Tannenbäume zur Miete, ein winterliches Urban Gardening Projekt:

http://www.weihnachtsbaum-mitte.de/

Eine weitere Alternative – Bäume aus ökologischer Waldwirtschaft:

Beim Kauf des Weihnachtsbaumes auf Siegel der anerkannt ökologisch wirtschaftenden Landwirtschaftsbetriebe achten: Naturland, Bioland, Demeter, Biokreis oder Bäume mit dem FCS Siegel. (FSC: Forrest Stewardship Council). Diese Bäume sind ohne den Einsatz von Pestiziden aufgewachsen.

Alternativ dazu könnt das örtliche Forstamt anrufen und nachfragen, ob es die Möglichkeit gibt den eigenen Weihnachtsbaum zu fällen.
Öko-Weihnachtsbäume sind oftmals etwas teurer, dafür mit gutem Gewissen gekauft, ohne Giftstoffe im Wohnzimmer und die Umwelt wird geschont! Gerade zu Weihnachten hier also nach dem Motto: Ich gönne mir etwas, wenn es niemandem schadet!

Hier ein Anbieter für Bio-Weihnachtsbäume, die nach Hause geliefert werden (Nicht so meins wegen dem Transportweg / Klimabilanz. Das muss jeder für sich selbst entscheiden.):

Bio Weihnachtsbaum-Versand

Baum aus Plastik, eine Alternative?

Im Durchschnitt trennen sich die Menschen nach 5 bis 6 Jahren von ihrem Plastikbaum und dann landet er im Müll, nicht biologisch abbaubar. Also: Keine nachhaltige und ökologisch wertvolle Alternative!

Was gibt es noch?

Es soll ja Menschen geben, die sehr kreativ und handwerklich begabt sind. Hut ab! Leider gehöre ich auf keinen Fall zu dieser Gruppe.

Wie wäre es denn mit Weihnachtsbaum selbst basteln – zum Beispiel aus Holz und anderen Naturmaterialien?

Anmerkung Béa: Wenn ihr sowas habt, schickt ihr uns Bilder? Wir würden sie unglaublich gern hier zeigen!
Und wenn meine Familie das zulässt, versuche ich das auch mal. 

Eine andere Möglichkeit sind immer noch Tannenzweige in der Vase oder nach alter Tradition Immergrünes wie Wacholder oder Mistelzweige als Weihnachtsschmuck nutzen.

An dieser Stelle auch noch eine Anmerkung zu Ökostrom und Energiesparlampen:

Ja, Weihnachtsbeleuchtung sieht sicher toll aus. Wer darauf nicht verzichten möchte: Bitte mit Ökostrom und Energiesparlampen arbeiten – der Umwelt zuliebe! Und zum Thema Baumschmuck: Wer gerne öfter was Neues am Baum hat, bitte auch hier auf umweltverträgliche Materialien achten. Wir verwenden unseren Baumschmuck wieder und es landet nichts im Müll.

Es geht nicht um Verzicht – die Weihnachtszeit ist ja auch die Zeit der Nächstenliebe. Das gilt auch für die Umwelt und nicht nur unsere Familien und Freunde

Vielleicht ist ja für den einen oder anderen bei den Anregungen etwas dabei. Berichtet doch mal, wo ihr eure ökologischen Weihnachtsbäume kauft und welche Alternativen ihr noch kennt!

Eine besinnliche und nachhaltige Adventszeit,
Eure mindfulsun

P.S. Merkt euch das auch bei Pinterest:

Источник: https://www.tollabea.de/alle-jahre-wieder-tipps-fuer-den-kauf-von-wirklich-gruenen-und-nachhaltigen-weihnachtsbaeumen/

Tipps und Tricks rund um den Weihnachtsbaum

Weihnachtsbaum mieten: Der Umwelt zuliebe

Der Tannenbaum ist das Symbol für Weihnachten. Er leuchtet, duftet nach Tannennadeln und bringt Kinderaugen zum Strahlen. Woher die Tradition ursprünglich stammt, lässt sich nicht eindeutig feststellen.

Tatsächlich gibt es verschiedene Erklärungsansätze. Einer besagt, dass immergrüne Pflanzen zum Jahreswechsel aufgestellt wurden, um böse Geister und Naturgewalten abzuschrecken.

Sie galten in heidnischen Kulturen als Symbol für Fruchtbarkeit und Lebenskraft.

Ein anderer Erklärungsansatz sieht den geschmückten Tannenbaum als Bild für die Toten. Die brennenden Kerzen sollen den Verstorbenen den Weg zurück zur Familie leiten.

In der Kirche steht das Kerzenlicht für die Ankunft Christi. Die katholische Kirche sah Weihnachtsbäume allerdings lange als bürgerliches Symbol an und erlaubte die Tanne erst Ende des 20. Jahrhunderts.

So war es Papst Johannes Paul II., der den Brauch 1982 im Vatikan einführte.

Tradition seit dem 17. Jahrhundert

Der Brauch, dass Weihnachtsbäume zu Hause aufgestellt und geschmückt werden, begann etwa im 17. Jahrhundert in Straßburg im Elsass. Damals wurden die Bäume mit Nüssen, Äpfeln oder Süßigkeiten dekoriert. Baumschmuck, wie wir ihn jetzt kennen, gab es noch nicht.

Die Tradition verbreitete sich immer weiter. Zunächst bei hohen Beamten und wohlhabenden Familien, da Tannenbäume zu dieser Zeit ein sehr teures Gut waren. Anfang des 19.

Jahrhunderts fand der Weihnachtsbaum schließlich seinen Weg in die Wohnräume der normalen Bevölkerung.

Der Umwelt zuliebe: echt oder künstlich?

Wer auf Plastik setzt, sollte wissen, dass man mit dem Verzicht auf einen echten Baum nicht in jedem Fall Wälder rettet. Viele der 34 Millionen gefällten Weihnachtsbäume kommen von Plantagen.

Künstliche Bäume hingegen haben nicht automatisch eine bessere Ökobilanz. Sie werden oft in China produziert und von dort in die ganze Welt geliefert.

Auch die Herstellung des Kunststoffes ist sehr energieintensiv. Erst nach 20 Jahren hätte der Kauf eines Plastikbaumes eine bessere Ökobilanz als der Kauf von 20 echten Bäumen.

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Da Plastikbäume im Schnitt alle sechs Jahre ersetzt werden, geht diese Rechnung selten auf.

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Wer möchte, kann sich einen Weihnachtsbaum mieten. Diese Bäume sind meist etwas kleiner und wachsen im Topf, sodass sie nach Weihnachten weiterleben können. Es gibt mittlerweile viele Anbieter, die Weihnachtsbäume vermieten und damit ein nachhaltiges, alternatives Angebot erschaffen. Nach Weihnachten werden die Bäume eingepflanzt.

Alle Jahre wieder sind die Christbäume schief und krumm. Die Lösung? Den Weihnachtsbaum selbst schlagen. Denn in einer Christbaumzucht können Sie sich Ihren Baum in Ruhe aussuchen. Wir geben Ihnen Tipps, wie das Weihnachtsbaumschlagen ein Erfolg wird.

Einfach in den nächsten Wald zu fahren und einen Baum zu schlagen, ist nicht erlaubt. Tatsächlich handelt es sich dabei sogar um Diebstahl und Sie würden sich straar machen.

Aber auch in Ihrer Nähe gibt es bestimmt eine Christbaumzucht, in die Sie gemeinsam mit Ihrer Familie einen winterlichen Ausflug machen können.

In den meisten Weihnachtsbaumplantagen benötigen Sie keinen Termin und können kommen, wann Sie wollen.

Eine Tanne zu fällen, ist gar nicht so leicht. Sie brauchen dafür

  • mindestens zwei Personen: Eine Person hält den Stamm am oberen Drittel unter Spannung, die andere sägt.
  • eine Säge oder ein Beil, um den Baum zu fällen.

Sollten Sie unsicher sein, gibt es auch die Möglichkeit, sich einen Baum auszusuchen und von einem Mitarbeiter der Zucht in Ihrem Beisein schlagen zu lassen.

Den Weihnachtsbaum selbst zu schlagen, ist ein tolles Familienereignis. Es gibt einige wichtige Dinge, die zu beachten sind und Aufgaben, die Sie gut verteilen können.

Ist Ihr Kind schon groß genug, um mit einem Maßband umzugehen? Dann können Sie ihm die Aufgabe übertragen, vor dem Schlagen die Öffnung des Christbaumständers auszumessen. So stellen Sie sicher, dass der Baum auf jeden Fall in den Ständer passt.

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Natürlich dürfen die Kinder bei der Auswahl des Weihnachtsbaumes tatkräftig mithelfen. Während der Baum gefällt wird, sollten Ihre Kinder ausreichend Abstand halten.

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Zudem wird empfohlen, den Baum unbedingt bei Tageslicht zu schlagen, da in der Dunkelheit die Verletzungsgefahr steigt.

Gute Vorbereitung zahlt sich aus

Einen Baum zu kaufen, ist für viele Kinder ein absolutes Highlight in der Weihnachtszeit. Neben Größe und Sorte gibt es einige Vor- und Nachteile der verschiedenen Tannen, die Sie vor dem Kauf bedenken sollten.

Welche Baumsorten eignen sich?

Es gibt verschiedene Tannenbaumarten, die sich als Christbaum eignen. Erfahren Sie hier mehr über die einzelnen Eigenschaften und Unterschiede.

Die Nordmanntanne ist der beliebteste Weihnachtsbaum. Sie zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus:

  • weiche Nadeln
  • länger intensives Grün, auch bei Trockenheit und Wärme
  • dichter, buschiger Wuchs, der viel Platz benötigt
  • bis zu zehn Jahre Wachstum
  • Haltbarkeit bis zu vier Wochen
  • kostenintensiv

Charakteristisch für die Blaufichte ist der intensive Duft. Weitere Eigenschaften sind:

  • starke Äste mit spitzen Nadeln
  • leicht bläuliche, edle Färbung
  • gleichmäßiger, schlanker Wuchs
  • Haltbarkeit zwei bis drei Wochen
  • rund zwei Jahre Wachstum

Im Gegensatz zur Blaufichte duftet die Fichte weniger intensiv. Außerdem zeichnet sie aus:

  • buschiger, dunkelgrüner Wuchs
  • dezenter Duft
  • dünne Zweige, die nur wenig Schmuck tragen
  • kurze Haltbarkeit, da die Fichte schnell austrocknet
  • kostengünstiger Baum

Die Kiefer wird in Deutschland selten als Weihnachtsbaum eingesetzt. Ihre Eigenschaften sind:

  • kräftiger Duft
  • lange Haltbarkeit
  • lange Nadeln
  • individueller Wuchs

Folgende Fragen sollten Sie sich vor dem Kauf eines Weihnachtsbaumes stellen:

  • Möchte ich einen echten oder einen künstlichen Baum?
  • Bei einem echten Baum: Welche Baumsorte möchte ich?
  • Machen Sie nicht den gleichen Fehler wie die Eltern von Lukas und Ella. Fragen Sie sich vorher: Wie viel Platz habe ich? Wie groß darf der Baum sein?
  • Für welche Baumhöhe ist mein Christbaumständer geeignet?
  • Wann möchte ich den Baum aufstellen? Kann ich ihn zur Not zwischenlagern?

Ist ein Baum pyramidenförmig, dicht gewachsen und hat eine intensive Farbe, spricht alles dafür, dass er in einem guten Zustand ist. Wenn Sie mit einem Finger über einen Ast streifen und keine Nadeln abfallen, ist die Tanne noch frisch.

So strahlt der Baum in festlichem Glanz

Die schönste Tanne ist nichts ohne Christbaumkugeln, Lichterkette oder Kerzen. Schmücken Sie den Baum gemeinsam mit Ihren Kindern. Die Kleinen lieben es, dem Baum dabei zuzusehen, wie er nach und nach immer mehr erstrahlt und magische Weihnachtsstimmung verbreitet.

Das Schmücken des Weihnachtsbaumes ist ein riesiger Spaß. Machen Sie weihnachtliche Musik an, stellen Sie selbst gebackene Plätzchen bereit und schon kann es losgehen! Am besten ist die ganze Familie dabei und alle können ihren Teil zum funkelnden Baum beitragen.

Helfen Sie Ihren Kindern beim Schmücken, indem Sie sie auf den Arm oder auf die Schultern nehmen und so gemeinsam betrachten, an welchen Stellen des Baums noch Platz für Dekoration ist. So gelangen die Kleinen auch an höher gelegene Stellen.

Beim Schmücken mit Kindern gibt es je nach Altersstufe einiges zu beachten. Sind Ihre Kinder noch klein, ist besonders bei Glaskugeln Vorsicht geboten. Diese fallen schnell herunter und zersplittern. Auch die Nadeln der Tanne können piksen. Besonders spitz ist dabei die Blaufichte.

Zum Schmücken mit Kindern eignen sich deswegen besonders fantasievolle Basteleien, Holzschmuck oder Plastikkugeln, die nicht so leicht kaputt gehen. Auch auf echte Kerzen sollten Sie, wenn Ihre Kinder klein sind, verzichten.

Stattdessen gibt es tolle Lichterketten, die aussehen wie Kerzen und mindestens genauso schön funkeln.

Kindgerechte Baumdekoration ist somit ungefährlich und im besten Falle selbst gemacht. Denn so können Sie das gemeinsame Basteln mit dem Schmücken verbinden. Zwei schöne Ideen für das gemeinsame Basteln finden Sie zum Beispiel in unserem FamilienMoment „Weihnachtsbasteln mit Kindern”.

Ella und Lukas schlagen ihren Weihnachtsbaum

Die Geschwister Ella und Lukas freuen sich auf Weihnachten. Eine Woche vor Heiligabend machen sie sich mit ihren Eltern auf die Suche nach ihrem Weihnachtsbaum.

Schauen Sie jetzt mit Ihren Kindern in unser Video herein und erfahren Sie, welche Abenteuer Ella und Lukas erleben.

Источник: https://www.kaufland.de/gute-woche/magazin/leben/familienmomente/weihnachtsbaum-schmuecken.html

Wohin mit dem Weihnachtsbaum: Alle Infos zur Entsorgung in Berlin

Weihnachtsbaum mieten: Der Umwelt zuliebe

Kaum ist Weihnachten vorbei, fängt der schön geschmückte Tannenbaum auch schon an zu nadeln. Ob zu warm, zu wenig Wasser oder einfach schon zu lange abgeschlagen, der Baum hat ausgedient und muss jetzt irgendwie wieder raus aus der Wohnung. Doch wo kann man ihn entsorgen? Hier sind ein paar Tipps und Fakten zum Leben der Festtagstanne nach Weihnachten.

Im neuen Jahr muss der Weihnachtsbaum wieder raus aus der Wohnung, aber wohin? Foto: Imago Images/Dirk Sattler

Bis wann steht der Weihnachtsbaum

Eigentlich bleibt der Weihnachtsbaum traditionell bis zum Dreikönigstag am 6. Januar stehen. Allerdings sehen das heute viele anders. Kaum sind die Festtage vorbei, verabschieden wir uns von unserem liebevoll geschmückten Tannenbaum, und zwar am besten, bevor er alle Nadeln verloren hat. Viele stellen den Baum immer früher auf, sind ihm dann nach Silvester auch langsam müde geworden.

Kann ich den Baum einfach rauswerfen?

Auch wenn das wohl bekannteste schwedische Einrichtungshaus jedes Jahr Werbung macht mit Bäumen, die vom Himmel fallen, ist das private Weihnachtsbaumwerfen aus dem eigenen Fenster nicht die beste Idee. Zeitersparnis hin oder her, für einen angerichteten Sachschaden muss man leider trotzdem aufkommen und das kann teuer werden.

Den Weohnachtsbaum einfach aus dem Fenster zu werfen, ist selten eine gute Idee. Foto: Imago Images/snapshot

Wie schütze ich meinen Hausflur denn vor Nadeln?

Wer trotzdem nicht den kompletten Baum auf dem Weg nach draußen verlieren und später wieder aufsammeln möchte, braucht einen Plan, oder besser gesagt eine Plane. So banal dieser Tipp klingen mag, eine Unterlage hilft nicht nur für den Transport, sondern sorgt auch für weniger Arbeit. Danach aber nicht vergessen, die Hilfsmittel wieder zu entfernen und gesondert zu entsorgen.

Kann ich den Weihnachtsbaum in Berlin abholen lassen?

Ganz nach dem Motto „Frohe Umwelt für unsere Weihnachten“ holt die Berliner Stadtreinigung (BSR) auch in diesem Jahr wieder die Weihnachtsbäume ab – Vom 7. bis 20. Januar. Dafür gibt es einen digitalen Abholkalender, in dem jeder für den eigenen Stadtteil die richtigen Termine findet.

Jedes Jahr sammelt die Berliner Stadtreinigung die Bäume von den Straßen ein. Foto: Imago Images/Frank Sorge

Einfach den Baum bis früh um sechs Uhr am selben Tag oder schon am Vorabend an den Straßenrand legen. Wichtig: Der Baum muss dafür unverpackt und komplett abgeschmückt sein.

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Auch zerkleinert sollte er nicht werden, so erspart man dem Abholdienst eine ganze Menge Arbeit. Durchschnittlich 350.

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000 Bäume sammelt dir BSR jährlich ein, diese werden gesammelt, geschreddert und zur Energieerzeugung weiterverwendet. Das beste daran? Die Abholung erfolgt kostenlos.

Kann ich den Baum im Müll entsorgen?

Wer zu spät dran ist und die Abholtermine versäumt hat, kann den Weihnachtsbaum theoretisch auch im Bio-Müll entsorgen, so überhaupt eine Bio-Tonne am hauseigenen Müllplatz vorhanden ist. Auch die Restmülltonne eignet sich.

Der Baum muss in beiden Fällen allerdings in kleine Stücke zersägt und nicht nach schlechter Manier, wie Umzugskartons in der Papiertonne, im Ganzen entsorgt werden.

Natürlich kann die Tonne nicht jeder in Anspruch nehmen, denn bei der Menge an Haushalten müsste die wohl mehrmals täglich geleert werden.

Wer seinen alten Weihnachtsbaum illegal entsorgt muss mit Bußgeldstrafen rechnen. Foto: Imago Images/Stefan Zeitz

Kostet es Strafe, den Baum einfach so auf die Straße zu stellen?

Übrigens: Daneben stellen zählt nicht!  Und auch im Sperrmüll oder anderen Abfalltonnen hat der ausgediente Baum nichts zu suchen. Also lieber rechtzeitig informieren.

Um Nachzügler-Bäume, die etwas später auf den Straßen landen, kümmert sich die BSR auf Anfrage übrigens auch, obwohl dies eigentlich als illegale Müllentsorgung zählt.

Wer seinen Baum dennoch unerlaubt „verschwinden“ lässt, muss mit einer Bußgeldstrafe rechnen.

Tannenbaum im Topf – kann ich ihn einfach rauspflanzen?

Mit viel Pflege kann man den Baum aus dem Topf auch wieder draußen einpflanzen.

Foto: Imago Images/Kirchner-Media

Wer seinen Weihnachtsbaum der Umwelt zuliebe im Topf kauft, um ihn nach den Feiertagen wieder zurück in die Natur zu setzen, muss sich zuvor noch einiger Fakten bewusst werden.

Die Wurzeln des Baumes werden für den Verkauf im Topf stark gestutzt, schließlich möchte keiner einen Topf in der Wohnung stehen haben, der größer ist als der Baum selbst. Das erneute Anwurzeln draußen funktioniert dadurch oft leider nicht mehr, oder nur mit sehr viel Geduld und Pflege.

Wer es dennoch versuchen möchte, sollte sich vorher über einen geeigneten Platz Gedanken machen.

Zwar darf man auf dem eigenen Privatgelände Bäume pflanzen, wer allerdings nur zur Miete wohnt, benötigt hierfür das Einverständnis des Eigentümers.

Zudem befindet sich der Baum durch die Tage in der warmen Stube nicht mehr in der Winterruhe und sollte langsam an die Kälte gewöhnt werden. Dafür stellt man ihn am besten für 14 Tage an einen hellen und kühlen, aber frostfreien Ort.

Kann ich dieses Jahr auch einen Baum mieten?

Den Weihnachtsbaum kann man sich auch ganz stressfrei mieten.

Foto: Imago Images/Michael Eichhammer

Wer sich den Stress mit der Entsorgung in Zukunft sparen will und auch keinen Platz zum Einpflanzen hat, zum Beispiel weil im eigenen Garten schon die Weihnachtsbäume der letzten zehn Jahre stehen, kann sich den echten Tannenbaum über die Feiertage auch einfach mieten.

Auf Wunsch wird er dann nicht nur direkt nach Hause geliefert, sondern im neuen Jahr auch wieder abgeholt. Die Bäume werden dann, wie bei weihnachtsurwald.de, entweder im nächsten Jahr erneut vermietet, verkauft oder an ein Forst- und Wildprojekt weitergegeben.

Basteln mit dem Weihnachtsbaum?

Der abgediente Weihnachtsbaum eignet sich noch für kleine Kreativprojekte. Foto: Imago Images/agefotostock

Wenn der Baum schon einmal im Haus ist, kann man seine Einzelteile ja auch gleich weiterverwenden.

Denn sind wir mal ehrlich, zum Wegschmeißen ist er manchmal einfach zu schade, zumal jeder einzelne Baum, je nach Größe, sechs bis zehn Jahre wachsen muss, bevor er in unseren Stuben stehen und für heimelige Stimmung sorgen darf.

Das Holz von Nadelbäumen ist besonders weich und eignet sich daher besonders gut zum Schnitzen. Ob Figuren, Sitz- und Klettermöglichkeiten für Vögel und Kleintiere oder einfach nur aus Spaß an der Freude, spielt dabei keine Rolle.

Kann ich auch die Nadeln noch nutzen?

Wer handwerklich mit zwei linken Händen gesegnet ist, kann die Nadeln des Baumes auch für Tee, Badesalz oder Aufgüsse verwenden. Vor allem Fichten und Kieferngewächse eignen sich gut dafür und wirken entspannend und gegen Erkältungen.

Von Erkältungsbad bis Schneckenschutz, die Nadeln des Baumes können auch andere Zwecke erfüllen. Foto: Imago Imageds/Ulrich Roth

Im Garten oder für Balkonpflanzen dienen die Zweige als Schutz der Wurzeln gegen Frost und Kälte. Zusätzlicher Pluspunkt: Auch wenn die Nadeln nicht mehr grün sind, wirken sie weiterhin als zuverlässige und natürliche Abwehr gegen Schnecken, die den stacheligen Untergrund meiden.

Noch mehr Berlin

2020 hat es und nicht leicht gemacht, hier sind 12 Dinge, für die wir trotzdem dankbar sein dürfen. Lust auf einen Jahresrückblick? Hier ist das Jahr 2020 in tipBerlin-Karten. Genug von Corona-News? Hier sind 12 virus-freie Nachrichten aus dem vergangenen Jahr.

Ihr wollt noch mehr loswerden, als nur euren alten Weihnachtsbaum? Diese Einrichtungen freuen sich über eure Spende: Sachspenden in Berlin. Ihr wollt noch mehr gutes tun? So könnt ihr Obdachlosen Menschen in Berlin helfen: Anlaufstellen, Nummern und Orte.

Источник: https://www.tip-berlin.de/stadtleben/weihnachtsbaum-entsorgen-berlin-alle-infos/

Weihnachtsbaum mieten: Umweltfreundlich Weihnachten feiern

Weihnachtsbaum mieten: Der Umwelt zuliebe

Wie feiert man umweltfreundlich Weihnachten: Mit einer geschlagenen Tanne, einem Bäumchen im Blumentopf oder einem Plastikmodell? Was viele nicht wissen: Du kannst deinen Weihnachtsbaum mieten.

Gerade Familien mit Kindern möchten auf einen Weihnachtsbaum oft nicht verzichten. 30 Millionen Weihnachtsbäume sollen alljährlich die deutschen Wohnzimmer zieren. Meist sind es gekaufte Weihnachtsbäume, die im neuen Jahr weggeworfen werden.

Doch es geht auch nachhaltiger, zum Beispiel kannst du einen Weihnachtsbaum mieten. Denn woran viele nicht denken: Sehr viele Weihnachtsbäume stammen aus Skandinavien, wo sie in großen Monokulturen mithilfe von reichlich Dünger so schnell wie möglich wachsen sollen, bevor sie für den Export gefällt werden.

Für die Umwelt ist das keine gute Nachricht. Wie kannst du Weihnachten umweltfreundlicher genießen?

Immer mehr Menschen greifen zu kleineren Nadelbäumchen mit Wurzelballen, die man in einem Topf ins Haus holt und hoffentlich nicht vergisst, oft genug zu gießen, damit die Wurzeln nicht austrocknen. Der gut gemeinte Gedanke dahinter ist, dass man das Bäumchen hinterher in den Garten pflanzen oder auf den Balkon stellen kann, um ihn möglicherweise im nächsten Jahr erneut als Weihnachtsbaum einzusetzen.

Wenn der Weihnachtsbaum jedoch direkt vom heißen Wohnzimmer hinaus in die Kälte gebracht wird, übersteht er das oft nicht und geht bald ein. Stell ihn zum Übergang daher eine Zeitlang in einen kühlen Raum und achte darauf, dass der Wurzelballen nicht austrocknet. Besonders gut überstehen beispielsweise Kiefern den Umzug in den Garten.

Weihnachtsbaum mieten: Immer mehr regionale Anbieter

Nicht jeder hat den Platz, die Zeit und das Wissen, um ein Weihnachtsbäumchen mit Wurzelballen elf Monate lang so wieder aufzupäppeln, dass es auch für das nächste Weihnachtsfest wieder fit ist.

Zugegeben, manchmal vergisst man das Bäumchen auch einfach, nachdem man es auf den Balkon verfrachtet hat.

Die perfekte Lösung: Du kannst deinen Weihnachtsbaum mieten – viele regionale Anbieter, zum Beispiel Baumschulen und Gärtnereien wie Weihnachtsbaumfreunde, stellen dir ein kleines oder großes Bäumchen im Topf für die Weihnachtszeit zur Verfügung.

Du schmückst und pflegst es wie eben beschrieben und nach Weihnachten gibst du es zurück. Die fachkundigen Experten sind mit ihren grünen Daumen in der Lage, den Miet-Weihnachtsbaum bis zum nächsten Einsatz zu hegen und zu pflegen. So entsteht keinerlei unnötiger Müll.

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Du möchtest dir lieber einen frisch geschlagenen Baum ins Zimmer stellen? Zwar mag es auf den ersten Blick kein großen Unterschied machen, ob du so einen überdüngten und weitgereisten “Instant-Baum” aus einer Plantage in dein Haus stellst oder einen aus einem Wald in deiner Nähe.

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Der Umwelt zuliebe solltest du aber lieber beim örtlichen Förster fragen, ob er Fichten oder Kiefern anbietet, die im Rahmen der Waldpflege ohnehin gefällt werden mussten.

Alternativ kannst du nach Anbietern von Bäumen mit einem FSC- (Forest Stewardship Council), Naturland- oder Bioland-Siegel Ausschau halten.

Vertrocknet nicht: Weihnachtsbaum aus Kunststoff

Und was ist mit einem Plastikbaum? Zwar kann man dadurch einem gesunden Baum ersparen, dass er gefällt wird, statt weiterwachsen zu dürfen.

Das Problem bei einem Kunststofaum ist allerdings, dass er bestenfalls ein paar Jahre seinen Dienst tut und dann doch auf dem Müll landet. Plastik ist jedoch nicht biologisch abbaubar – anders als der gefällte Baum oder ein eingegangenes Bäumchen im Blumentopf.

Der künstliche Baum kann sich nicht zersetzen und seinen Platz im Kreislauf der Natur finden. Daher eignet er sich eher nicht für ein nachhaltiges Weihnachtsfest.

Kreativ denken: Alternative Weihnachtsbäume

Vielleicht kannst du dir aber auch vorstellen, vom klassischen Bild des beleuchteten Weihnachtsbaums abzurücken.

  • Baumschmuck und Kerzen oder Lichterketten machen sich auch gut an Metallständern in Tannenbaumsilhouette oder an langen Treibholzästen.
  • Oder du hängst deine Dekoration an eine alte Holzleiter oder an eine große Zimmerplanze.
  • Gerade, wenn der Platz etwas knapp ist, können auch Tannenzweige in einer Vase als perfekter Weihnachtsbaumersatz dienen.

Es gibt viele tolle Deko-Ideen, die dein Haus weihnachtlich glänzen lassen – auch ohne klassischen Baum.

Grüne Weihnachten

Ob du nun deinen Weihnachtsbaum mieten, kaufen oder ganz darauf verzichten möchtest: Upcycling und Naturmaterialien schonen ebenso die Umwelt wie der Verzicht auf Plastik und Wegwerfschmuck. Und nicht zu vergessen der Baumschmuck, den du selbst schon als Kind bestaunt hast – so schön kann Nachhaltigkeit sein.

Источник: https://www.familie.de/feiern/weihnachten/gruener-weihnachtsbaum/

Bio Weihnachtsbaum: Hier kauft ihr Grün in NRW

Weihnachtsbaum mieten: Der Umwelt zuliebe

Foto: Irina Kostenich

Monokulturen, Chemieeinsatz und veränderte Landschaftsbilder – der massenhafte Anbau von Nadelbäumen, die unsere Wohnzimmer zur Weihnachtszeit schmücken sollen hat seinen Preis.

Eine nachhaltige und gesündere Alternative bieten ökologisch zertifizierte Bio-Weihnachtsbäume.

Wir klären, warum – am Ende des Artikels gibt es zudem eine Liste, wo ihr Bio-Bäume in NRW – ob nun in Köln, Düsseldorf, Dortmund, Bielefeld oder Münster – ergattern könnt.

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Rund 28 Millionen Tannenbäume kaufen allein die Deutschen jedes Jahr. Laut einer Mitteillung der Grünen NRW stammt jeder dritte Baum aus NRW, die meisten davon aus dem Sauerland. Problematisch ist das, so die Grünen, weil etliche der Baumkulturen massiv negativen Einfluss auf die Umwelt haben.

Pestizide zur Unkrautvernichtung wie Glyphosat, das sich schädigend auf die Entwicklung von ungeborenen Kindern und auf Fortpflanzungsorgane auswirkt, verunreinigen Böden und Grundwasser und gefährden so Umwelt und Gesundheit.

Die Auswirkungen anderer Mittel, die auf großflächigen Weihnachtsbaumplantagen eingesetzt werden, seien teilweise noch völlig unklar.

Dazu kommen Schädlingsbekämpfungsmittel, die weit über den Schädlingsbereich hinaus Insektenarten bedrohen und umweltbelastende Düngungsmittel, die Böden versäuern.

Auch lange Transportwege quer durch die Republik oder gar aus dem Ausland bis zum Verkaufsstand tun ihr übriges bei der Umweltverschmutzung. Daher sollte man auch lieber zur heimischen Fichte, Tanne oder Kiefer greifen.

Die beliebte Nordmanntanne hingegen wächst oft gar nicht in deutschen Gefilden.

Steht so eine Chemietanne dann erstmal im Wohnzimmer, hat man sich die Gefahr ins Haus geholt. So warnt auch die Naturschutzorganisation WWF vor mit Chemie gespritzten Bäumen in Wohnung oder Haus, die sich negativ auf die Gesundheit der Bewohner auswirkt.

Lametta, Plastikschmuck und beschichtete Kugeln als Adventsdeko sähe man aufgrund von Bleigehalt ebenfalls lieber verbannt. Ein Bericht von Greenpeace legt außerdem nahe, auf Schnee- und Eiskristallsprays zu verzichten – die seien nämlich krebserregend.

Eingesprayte Bäume können nicht kompostiert werden.

Wer auf seine liebe Weihnachtstradition nicht verzichten will und darüber hinaus seine Geschenke nicht unter einem genauso kritisch zu beäugendem Plastikbaum auspacken will, sollte auf Öko-Ware zurückgreifen. Folgende (auch unten abgebildete) Siegel bestätigen die Öko-Qualität und -Standards: Naturland, Bioland, Biokreis, BIO oder FSC (Forest Stewardship Council).

Beim Anbau nach Biorichtlinien wird auf schädliche Unkrautkiller verzichtet, stattdessen wird per Hand gejätet oder man schickt nimmersatte Schafherden durch die Baumreihen – die mögen nämlich gar keine Nadelbäume und begnügen sich deshalb mit Kraut und Wiese am Boden. Weitere Richtlinien regulieren Kahlschlag, Pestizideinsatz, Düngung, Entwässerungsmaßnahmen usw. Zudem darf beim Verkäufer ruhig nachgefragt werden, ob der Baum aus der Region kommt, oder schon tausende Kilometer auf dem Laster zurückgelegt hat.

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Guter Tipp: Die Umwelt- und Naturschutzorganisation Robin Wood veröffentlicht jährlich eine Liste mit allen Verkaufsorten und Betrieben, an denen Bio-zertifizierte Weihnachtsbäume erhältlich sind. Im Ruhrgebiet gibt es rund 50 Stellen. Auch per Online-Versand kann man Bio-Weihnachtsbäume beziehen – über bio-weihnachtsbaum-versand.de oder biogartenversand.de.

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Der Aufwand lohnt sich

Auch das Selberschlagen ist eine gute Methode – hier kann man sich vor Ort selber überzeugen, wie es um die Umstände des Anbaus steht. Bei der Auswahl des Betriebs ebenfalls auf das FSC-Siegel achten, dass eine ökonomisch tragfähige und zugleich sozialverträgliche Waldwirtschaft auszeichnet.

Einige Forstbetriebe bieten auch Tannen an, die wild gewachsen sind, zum Beispiel auf Freiflächen im Wald, die durch Schneisen von Stromleitungstrassen entstanden sind. Der Umwelt und der eigenen Gesundheit zuliebe lohnt sich der kleine Aufwand.

Schließlich gilt bei beiden: Wir haben nur eine davon – bewahren wir sie!

Bio Weihnachtsbäume in Köln

Bauhaus

Источник: https://www.coolibri.de/magazin/bio-weihnachtsbaeume/

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