Weiße Wäsche verfärbt: Tipps für Hausmittel und Entfärber

Statt teurem Spezialprodukt: Entfärber für Weißwäsche selber machen

Weiße Wäsche verfärbt: Tipps für Hausmittel und Entfärber

Wenn eine einzige rote Socke eine ganze Ladung weißer Wäsche rosa verfärbt hat oder das weiße Tischtuch nach dem Festessen übersät ist mit unterschiedlichen Flecken, muss oft ein Wäscheentfärber aus der Drogerie ran.

Doch leider sind in den handelsüblichen Bleichmittel-Päckchen meist aggressive Stoffe wie Natriumdithionit oder Chlor enthalten, die weder der Gesundheit noch der Umwelt guttun.

Zudem greifen sie häufig nicht nur die unerwünschte Farbe, sondern auch die Textilien selbst an.

Viel schonender, umweltfreundlicher und meist auch preiswerter kannst du Weißwäsche dagegen mit einfachem Aktivsauerstoff von Verfärbungen und Flecken befreien.

Die so genannte Sauerstofleiche ist zum Beispiel in Bioläden sowie online erhältlich.

Sie ist rückstandsfrei biologisch abbaubar, denn sie zerfällt beim Waschen zu Sauerstoff, Soda und Wasser und ist darum auch Bestandteil des smarticular Baukasten-Waschmittels.

Wäsche entfärben mit Sauerstofleiche

Die Verwendung der Sauerstofleiche ist ganz einfach. Die Empfehlungen der Hersteller variieren zwar etwas, folgende Dosierungen haben sich aber bewährt.

Zum Entfärben weißer Wäsche werden etwa fünf bis sechs Esslöffel des Pulvers ins Waschmittelfach gegeben und ohne Waschmittel bei wenigstens 30 °C, besser jedoch bei höheren Temperaturen von 40 bis 60 °C, gewaschen.

Bei besonders hartem Wasser kann es hilfreich sein, zusätzlich einen Esslöffel Waschsoda hinzuzugeben. Es macht das Wasser weicher und verstärkt so die Wirksamkeit des Aktivsauerstoffs.

Alternativ kann auch die Dosierung der Sauerstofleiche erhöht werden.

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Bei besonders hartnäckigen Verfärbungen empfiehlt sich eine Behandlung über Nacht: Fünf bis sechs Esslöffel Sauerstofleiche in einem Fünf-Liter-Eimer mit heißem Wasser auflösen. Den Eimer nur etwa zur Hälfte mit Wasser füllen, da die Lösung stark schäumen kann! Die verfärbte oder ergraute Weißwäsche darin einweichen, am nächsten Tag samt Wasser in die Maschine geben und normal waschen.

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Sauerstofleiche ist ebenfalls verwendbar, um Flecken und Verfärbungen von farbechter Buntwäsche zu entfernen. Allerdings sollte immer geringer dosiert werden, denn es besteht die Gefahr, dass die Farben nach mehrfacher Behandlung mit Sauerstofleiche blasser werden.

Eine Vorbehandlung zur Entfernung hartnäckiger Flecken ist ebenfalls möglich. Für weiße Wäsche wird eine kleine Menge (ein bis zwei Esslöffel) mit etwa halb so viel Wasser vermischt, sodass eine breiige Konsistenz entsteht. In den Fleck einmassieren und bis zu 15 Minuten einwirken lassen.

Dann ausspülen und mit dem gewohnten DIY-Waschmittel waschen. Für farbige Textilien eine geringere Konzentration von etwa einem Teelöffel Sauerstofleiche auf einen halben Liter Wasser wählen. Die Farbechtheit am besten an unauffälliger Stelle testen. Im Zweifelsfall ein farbschonenderes Mittel verwenden.

Sauerstofleiche lässt sich sogar vorbeugend anwenden. Um ein Vergrauen weißer Wäsche zu verhindern, etwa einen bis zwei Esslöffel ergänzend zum Waschmittel ins Waschmittelfach geben und bei mindestens 40 °C waschen.

Für Wolle, Seide, Leder und nicht farbechte Textilien ist Sauerstofleiche nicht geeignet.

So wirkt Sauerstofleiche

Durch die Zersetzung der Sauerstofleiche beim Waschvorgang entstehen neben Soda und Wasser sehr reaktionsfreudige, einzelne Sauerstoffatome, die auch als Aktivsauerstoff bezeichnet werden. Sie verbinden sich in einer oxidativen Reaktion mit löslichen Farbstoffen in den Textilien und werden zusammen durch das Wasser ausgeschwemmt.

Das freigesetzte Soda wirkt zusätzlich wasserenthärtend und fettlösend, was beim Entfernen von Fett- und Kalkrückständen hilfreich ist. So wird auch vergraute Wäsche wieder strahlend weiß, und matte Farben leuchten wieder.

Tipp: Eine größere Menge Sauerstofleiche zu kaufen, lohnt sich gleich in mehrfacher Hinsicht, denn sie lässt sich auch für viele andere Zwecke im Haushalt einsetzen. So sparst du nicht nur Geld, sondern auch viele andere überflüssige Putz- und Waschmittel, die Müll verursachen.

Sauerstofleiche auf dem Rasen

Nach dem Prinzip der oxidativen Bleichung funktioniert übrigens auch die Rasenbleiche, bei der unsere Großmütter nasse Wäsche im Sonnenschein auf einer Wiese auslegten.

Durch das Zusammenspiel von Sonnenlicht, Fotosynthese des Grases und Wasser aus der noch feuchten Wäsche entstehen geringe Mengen Wasserstoffperoxid, das beim Abbau Aktivsauerstoff freisetzt.

Wenn du deine Wäsche im Freien trocknest, hast du diesen Effekt vielleicht schon einmal bemerkt.

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Das Hausmittel Wasserstoffperoxid ist deshalb ebenfalls als einfaches und wirksames Bleichmittel geeignet. Bei fetthaltigen Flecken ist allerdings die Sauerstofleiche durch das enthaltene Soda wirksamer.

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Tipp: Ein Grauschleier auf der Wäsche, der auch durch Kalk- und Schmutzablagerungen entstehen kann, lässt sich ebenfalls mit einfachen Hausmitteln beheben. Verfärbungen kannst du bereits beim Waschen vorbeugen, statt sie nachträglich zu entfernen.

In unseren Büchern findest du viele weitere Tipps und Rezepte rund um Hausmittel, die Geld sparen und die Umwelt schonen:

Welche Tricks wendest du an, um die Wäsche mit Hausmitteln frisch und sauber zu erhalten? Wir freuen uns über deinen Kommentar!

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Источник: https://www.smarticular.net/waesche-entfaerber-bleiche-aktivsauerstoff-waschmaschine/

Wäsche entfärben: So retten Sie verfärbte Kleidung

Weiße Wäsche verfärbt: Tipps für Hausmittel und Entfärber
Was ist der Unterschied zwischen Entfärber und Bleichmittel?

Wenn Sie Ihre Kleidung bleichen, wird die gesamte Farbe aus den Textilien gezogen. Daher eignen sich Bleichmittel ausschließlich für weiße Textilien. Für Buntwäsche ist ein Entfärber empfehlenswert.

Mit welchen Mitteln lässt sich Wäsche entfärben?

Kleidungsstücke lassen sich mit speziellen Entfärbern entfärben. Sie können jedoch auch Hausmittel wie Natron oder Zitronensäure benutzen, um die Farbe aus den Textilien zu ziehen.

Wie kann man einem erneuten Entfärben vorbeugen?

Um verfärbte Wäsche zu vermeiden, sollten Sie neu gekaufte Kleidung zunächst einzeln waschen und die Wäsche generell strikt nach Farben sortieren.

Die Waschmaschine ist gerade fertig und Sie stellen mit Entsetzen fest, dass Sie wohl ein rotes Kleidungsstück mit in die weiße Wäsche geworfen haben.

Sie kennen diese Situation? Verfärbte Wäsche ist besonders ärgerlich, wenn sich unsere Lieblingsstücke in der Maschine befunden haben.
Um die Kleidung zu retten, können Sie die Wäsche entfärben. Wir erklären Ihnen, welche Hausmittel oder speziellen Entfärber dazu geeignet sind.

Zudem geben wir Ihnen Tipps, wie Sie zukünftig verfärbter Wäsche vorbeugen können.
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Fast jedem ist es schon einmal passiert – die Wäsche ist verfärbt, weil ein andersfarbiges Kleidungsstück unabsichtlich in die Waschtrommel gelangt ist. Vor allem farbintensive Kleidungsstücke bluten oft aus und geben somit die Farbreste an andere Textilien ab. Das Resultat ist häufig, dass sich die gesamte Wäsche verfärbt.

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Auch wenn laut Ergebnissen der Panasonic-Studie Wäsche waschen die zweitbeliebteste Tätigkeit im Haushalt ist, lässt sich dieses Missgeschick nicht immer vermeiden. In vielen Fällen lässt sich der Schaden jedoch begrenzen, indem die Wäsche entfärbt bzw. gebleicht wird. Aber was ist eigentlich der Unterschied zwischen entfärben und bleichen?

Ob Sie einen Entfärber oder ein Bleichmittel benötigen hängt davon ab, ob es sich um bunte oder weiße Wäsche handelt.

Mit Bleichmitteln wie Chlor können Sie lediglich weiße Wäsche behandeln, da dem Stoff durch das Bleichen die Farbe entzogen wird.

Das bedeutet, dass nicht nur die Verfärbungen, sondern auch die Ursprungsfarbe angegriffen wird. So verwandeln sich leuchtend bunte Farben in Pastelltöne.

Bei Buntwäsche sollten Sie daher stets einen Wäscheentfärber benutzen. Dieser sorgt dafür, dass die Verfärbungen entfernt werden, ohne dass sich die Originalfarben verändern.

Hat sich ein rotes Kleidungsstück unter die weiße Wäsche geschmuggelt, kann es passieren, dass alle Wäschestücke eine rosa Farbe annehmen. Auch wenn einigen Wäschestücken der Ton vielleicht gar nicht so schlecht steht, weisen die meisten Kleidungsstücke unschöne Flecken auf.

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In diesem Fall macht es Sinn, die Kleidungsstücke zu entfärben, um die rote Farbe aus den Textilien herauszuwaschen. Im Folgenden möchten wir Ihnen verschiedene Methoden etwas genauer vorstellen.

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Am besten lassen sich Textilien aus Baumwolle farblich verändern. Besteht ein Kleidungsstück aus Synthetik, wie beispielsweise Polyester, ist das Entfärben schwieriger.

Haben Sie verfärbte Kleidungsstücke, lassen sich diese mit einem speziellen Entfärber wieder entfärben. Diesen können Sie im Supermarkt oder in Drogerien erwerben. Bei den meisten Produkten können Sie wählen, ob Sie die verfärbte Wäsche in der Waschmaschine oder in einer Schüssel mit heißem Wasser behandeln möchten.

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Um den gewünschten Effekt zu erzielen, sollten Sie sich jedoch stets an die Anweisungen auf der Verpackung halten. Zeigt der Entfärber keine Wirkungen, können Sie die Kleidung auch mit Hilfe von Textilfarben oder pflanzlichen Farben in Ihren gewünschten Farbton umfärben.

2.2. Verfärbte Wäsche mit Hausmitteln behandeln

Verfärbte Wäsche lässt sich jedoch nicht nur mit speziellen Produkten, sondern auch mit herkömmlichen Hausmitteln behandeln. Die folgenden Hausmittel zeigen sowohl bei weißer Wäsche als auch bei Buntwäsche Wirkung:

    • Natron: Natron ist ein altbewährtes und beliebtes Hausmittel, wenn es um Reinigungsprozesse geht. Um Wäsche zu entfärben, sollten Sie circa fünf Liter Wasser erhitzen und in eine große Schüssel geben. Anschließend vier bis fünf Esslöffel Natron hinzugeben und kräftig umrühren. Die verfärbten Textilien in die Schüssel legen und über Nacht einwirken lassen. Zum Schluss die Wäsche ganz normal in der Waschmaschine waschen.

      Herkömmliche Geschirrspültabs sind zum Entfärben verfärbter Wäsche sehr gut geeignet.

    • Zitronensäure: Eine weitere Möglichkeit ist es, zum Entfärben Zitronensäure zu benutzen. Dazu fünf Liter heißes Wasser mit dem Saft von zwei großen Zitronen mischen. Die Textilien hinzugeben und über Nacht einwirken lassen. Anschließend mit klarem Wasser auswaschen und wie gewohnt in der Waschmaschine reinigen.
    • Geschirrspültabs: Auch Reinigungsprodukte wie Geschirrspültabs oder Gebissreiniger können verwendet werden, um verfärbte Textilien zu entfärben. Etwa vier Spülmaschinentabs oder Gebissreiniger-Tabletten in einer Schüssel mit heißem Wasser auflösen. Die Kleidungsstücke hineinlegen und mindestens zehn Stunden einwirken lassen. Die Wäsche anschließend in die Waschmaschine geben.

3. Tipps & Tricks, um verfärbte Wäsche zu vermeiden

Gut zu wissenWenn Sie Jeans oder schwarze Kleidung bleichen, entsteht der sogenannte Used-Look, der momentan sehr im Trend liegt. Geeignete Bleichmittel sind Chlorreiniger, Wasserstoffperoxid oder herkömmlicher Entfärber.

Ist die Wäsche verfärbt, ist dies ärgerlich und mit einem großen Aufwand verbunden. Daher sollten Sie darauf achten, dass es in Zukunft gar nicht erst soweit kommt.

Mit den folgenden Tipps können Sie verfärbter Wäsche effektiv vorbeugen:

  • Neue Kleidungsstücke separat waschen: Haben Sie sich ein neues Kleidungsstück gekauft, befindet sich zumeist noch sehr viel überschüssige Farbe in den Fasern. Damit diese nicht auf andere Wäschestücke übergeht, sollten Sie diese die ersten ein bis zwei Male separat waschen.
  • Kleidung stets nach Farben sortieren: Sortieren Sie Ihre Wäsche stets vor und geben Sie nur ähnliche Farbtöne zusammen in die Wäschetrommel. Trennen Sie dabei vor allem schwarze, weiße und bunte Wäsche voneinander.
  • Ein geeignetes Waschmittel benutzen: Um Verfärbungen und Vergrauungen zu vermeiden, sollten Sie ein entsprechendes Waschmittel auswählen. Während sich für weiße Wäsche Vollwaschmittel eignet, sollten Sie bei schwarzer und bunter Wäsche auf Colorwaschmittel zurückgreifen.
  • Schwarze Wäsche mit Essig waschen: Schwarze Kleidungsstücke sind sehr beliebt, da sie vielfältig kombiniert werden können. Der Nachteil ist jedoch, dass sie sehr schnell ausbleichen können. Waschen Sie schwarze Kleidung daher so selten wie möglich. Eine weitere Möglichkeit ist es, die Kleidung vor dem Waschgang über Nacht in ein Gemisch aus kaltem Wasser und Essig (Verhältnis 1:1) einzuweichen. Essig fixiert die Farbe, sodass die Kleidung weniger ausbleicht.
  • Farbfangtücher verwenden: Wer sich die Arbeit mit dem Sortieren nicht machen möchte oder infolgedessen die Maschine nicht gefüllt bekommt, kann verschiedene Farben zusammen waschen und ein spezielles Farbfangtuch hinzugeben. Dieses nimmt die austretende Farbe auf, sodass sie sich nicht auf anderen Textilien festsetzen kann.

4. Die beliebtesten Wäscheentfärber

Источник: https://www.haushaltstipps.net/waesche-entfaerben/

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