Welche Maße sollte eine Fertiggarage haben?

Breite Garagen – So verändern sich die idealen Fertiggaragen Maße

Welche Maße sollte eine Fertiggarage haben?

In den letzten 40 bis 50 Jahren haben sich die Autos der Deutschen besonders in einem Punkt geändert: sie sind erheblich breiter geworden und damit haben sich auch die Ansprüche an die Maße der Stellplätze und Garagen enorm verändert.

Das große Problem für Autofahrer heute ist, dass die meisten alten Garagen und auch die Stellplätze in Parkhäusern nach einem jahrzehntealten Standard gebaut wurden. Damals machte es bei der Planung der Abstellflächen und Garagen durchaus Sinn, keinen unnötigen Platz zu verschwenden, da die Autos schlicht wesentlich kleiner waren.

Der klassische VW Golf aus den 70er Jahren beispielsweise findet mit seinen gerade einmal 1,60 m Breite so gut wie überall eine bequeme Parkmöglichkeit. Verglichen mit der neueren Generation von 2016 jedenfalls. Denn der moderne Golf, eigentlich immer noch ein Kleinwagen, misst bereits 1,80 m in der Breite.

Damit stoßen viele schon auf unerwartete Schwierigkeiten beim Abstellen in alten Garagen und auf Parkmöglichkeiten, die mit dem alten Standard von 2,30 Metern geplant wurden.

Problematisch ist, dass dieser Standard nach wie vor verbreitet ist und von vielen Garagenproduzenten daher auch weiterhin angewendet wird, um Kosten zu sparen und scheinbar günstige Garagenlösungen anzubieten. Ist die Garage dann fertig, kommt bei vielen Nutzern das böse Erwachen, vor allem bei den Fahrern höherklassiger Autos und SUVs, deren Breite nicht selten sogar die 2-Meter-Marke übersteigt.

„Wir bekommen inzwischen immer öfters die Aussage von unseren Kunden, dass Ihnen die üblichen 3 m breiten Garagen zu eng sind.“, so Dieter Heite, Geschäftsführer von Concept Beton.

Deshalb möchten wir Sie in unserem Artikel darüber informieren, was Sie tun können, wenn die Standard-Garagenmaße für Ihr Fahrzeug nicht ausreichen.

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Egal ob Sie eine zu enge Garage besitzen oder eine neue Garage planen.

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Außerdem zeigen wir Ihnen, wie Sie die idealen Fertiggaragen Maße für Ihr Fahrzeug ermitteln können und welche Lösungen wir bei Concept Beton für eine passende breite Garage anbieten.

Die richtige Garagenbreite individuell ermitteln – darauf kommt es an

Sollten Sie den Neubau einer Fertiggarage erwägen, ist natürlich eines der ersten Dinge, die beachtet werden müssen, die Maße der neuen Garage. Grundsätzlich muss natürlich auf der einen Seite der vorhandene Platz auf dem eigenen Grund mit den idealen Maßen der Garage in Einklang gebracht werden.

Und das auch noch abhängig vom jeweiligen Fahrzeug beziehungsweise den Fahrzeugen, im Falle einer Doppelgarage. Denn die früher üblichen Standardmaße reichen eben für die meisten modernen Fahrzeuge nicht mehr aus, um ein komfortables Parken und Aussteigen in der eigenen Garage zu ermöglichen.

Beim Ermitteln der Garagenbreite geht es nicht nur darum, mit dem Auto problemlos in die Garage einzufahren. Auch für bequemes Aus- und Einsteigen sowie Be- und Entladen muss genügend Spielraum einkalkuliert werden. Eine einfache Rechnung kann schnell den tatsächlichen Platzbedarf und die benötigten Garagenmaße feststellen.

Werfen Sie einen Blick in Ihre Fahrzeugpapiere oder messen Sie am besten selbst nach und finden Sie die genaue Breite Ihres Wagens heraus. Beispielsweise verfügen typische Limousinen über 1,80 bis 2,00 Meter Breitenmaß. Vergessen Sie allerdings nicht die Außenspiegel und den Einfahrtswinkel, um die Torbreite zu ermitteln.

Ein Auto mit 1,80 Metern passt bei einem geraden Einfahrtswinkel locker durch ein 2,50 Meter breites Garagentor. Die Breite im Inneren der Garage sollte auf jeden Fall größer sein, um Rangieren, sowie Ein- und Aussteigen zu erleichtern. In der Regel können auf jeder Seite etwa 80 Zentimeter für die Tür mitgerechnet werden.

Ergo sollte der Garageninnenraum mindestens 3,20 Meter betragen, um den vollen Komfort zu erhalten und eine bequeme Nutzung der Garage zu ermöglichen.

Einparkhilfen, enge Einfahrten und andere Herausforderungen

Wer keine neue Garage plant, sondern bereits eine Garage aus den 50er, 60er oder 70er Jahren besitzt, hat meistens mit denselben Schwierigkeiten zu kämpfen. Nicht nur die Garage an sich, auch die Tordurchfahrt und sogar die gesamte Einfahrt sind häufig viel zu eng für moderne Autos.

In einigen Fällen reicht selbst die Länge der alten Garage nicht aus, um sicher und ohne ein Schrammenrisiko zu parken. Verfügt das Auto über eine elektronische Einparkhilfe, ist selbst diese durch die zu engen Garagenmaße in ihrer Funktionsweise eingeschränkt, weil es um wenige Zentimeter geht.

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Manchmal können simple Tricks dabei helfen, Schäden vorzubeugen. Ein Tennisball, an die Decke der Garage angebracht, kann, je nach Fahrzeuglänge richtig aufgehängt, ein Stoppsignal für die Garagenlänge sein. Styroporplatten oder ähnliche weiche Matten an den Wänden montiert schützen die Fahrzeugtüren vor Lackschäden und Dellen beim Aussteigen.

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Auf Dauer wird allerdings bei allen Vorkehrungen und Optimierungen der engen Garage der fehlende Platz zur Geduldsprobe.

Eine breite Garage von Concept Beton

Jeder Wagen ist so individuell wie sein Fahrer und dasselbe gilt für die Garage des Fahrzeugs. Neben der idealen Garagenbreite kommen natürlich noch weitere Fragen beim Bau einer Fertiggarage hinzu.

Möchten Sie die Garage eventuell auch als Abstellraum oder für das ein oder andere Hobby benutzen? Müssen mehrere unterschiedliche Fahrzeuge in der Garage geparkt werden? Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Wir von Concept Beton haben uns darauf spezialisiert, Fertiggaragen ganz nach Ihren individuellen Ansprüchen zu realisieren.

Rufen Sie uns an unter der 02306 781 300 oder lassen Sie uns eine Nachricht über unser Kontaktformular zukommen. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Источник: https://www.concept-beton.de/news/breite-garage.php

Grundrisse für Fertiggaragen: Wichtig für Bauherren

Welche Maße sollte eine Fertiggarage haben?

Möchten Sie eine Fertiggarage bauen, so ist es natürlich auch wichtig, den Grundriss für die neue Garage zur Verfügung zu haben. Schließlich muss ja auch ein Fundament an entsprechender Stelle erzeugt werden.

Die Grundrisse variieren immer etwas von Hersteller zu Hersteller. Es kommt außerdem darauf an, um welche Art Garage es sich handelt.

Aber woher bekommen Sie als Bauherr nun eigentlich die Garagengrundrisse, um mit den Vorbereitungen beginnen zu können?

Bauzeichnungen vom Garagenhersteller organisieren

Eine entsprechende Bauzeichnung für die neue Kfz-Garage erhalten Sie selbstverständlich von den Garagenherstellern. Haben Sie sich für eine Standardgarage entschieden, können die Zeichnungen meistens bequem online als PDF-Datei heruntergeladen werden. Grundrisse gibt es für:

  • Einzelgaragen
  • Doppelgaragen
  • Reihengaragen

Auf den Zeichnungen sind dann alle wichtigen Daten, Grundrisse und Ansichten der Fertiggarage ersichtlich. Zu beachten ist hierbei der genutzte Maßstab. Welcher Maßstab für den entsprechenden Grundriss gilt, wird normalerweise unterhalb der Zeichnung angezeigt. Oft wird der Maßstab 1:100 verwendet.

Grundrisse von individuellen Garagen erhalten

Doch nicht immer können Sie auf eine Standardgarage zugreifen. Benötigen Sie aufgrund der örtlichen Gegebenheiten eine Garage mit Sondermaßen, so können Sie sich an die Garagenhersteller wenden.

Normalerweise sind auch Garagen ganz nach Wunsch möglich. Vielleicht muss eine Garagenseite kürzer werden als die andere Seite. Hinsichtlich der Garagenmaße sind die Hersteller meistens sehr flexibel und variabel.

Sie geben einfach die folgenden Maße an:

Auch für eine Sonderanfertigung gibt es die Grundrisse.

Soll es eine individuelle Fertiggarage werden, so bietet es sich an, dass Sie selber einen Grundriss für die Garage anfertigen beziehungsweise anfertigen lassen.

Die Garagenhersteller verfügen im Normalfall über ein entsprechendes Programm, sodass die Mitarbeiter behilflich sein können, einen Grundriss angeben und die Garage im Endeffekt dementsprechend fertigen können.

Typische Grundrisse einer Fertiggarage

In den meisten Fällen verfügen die Garagen über einen rechteckigen Grundriss. Das hängt aber von den örtlichen Gegebenheiten eines jeden einzelnen Grundstücks ab. Diese Standardgaragen sind natürlich immer am günstigsten. Soll es eine spezielle Form werden, so ist mit deutlichen Mehrkosten zu rechnen.

Um die Kosten für einen Stellplatz so gering wie möglich zu halten, ist immer eine Standardgarage sinnvoll. Falls Sie ein Grundstück gekauft und komplett neu bauen möchten, so sollte es normalerweise kein Problem sein.

Auf einem Grundriss für eine Garage werden alle wichtigen Maßangaben wie Länge und Breite sowie die Wandstärken angegeben. Ganz typische Maße sind:

  • 2,80 m x 6,00 m (Einzelgarage)
  • 5,85 m x 7,06 m (Doppelgarage)
  • 6,25 m x 8,94 m (Doppelgarage)
  • 13,55 m x 5,60 m (Reihengarage für fünf Fahrzeuge)

Für ein Fahrzeug sollte schon ein Maß von rund 2,80 m Breite angenommen werden, damit Sie auch bequem in die Garage hineinfahren und genügend Platz zum Aussteigen haben.

Je größer die Fahrzeuge sind, die Sie in der Garage parken möchten, umso größer muss der Grundriss im Endeffekt ausfallen. Ein Kleinwagen braucht wesentlich weniger Platz als ein Mittelklassewagen und Transporter.

In einer Bauzeichnung sollten auch Pfetten, Unterzüge, Trennwände und Garageneinfahrten mit Abmessungen ersichtlich sein.

Fertiggaragengrundriss nicht zu knapp bemessen

Der Bau einer Garage beginnt natürlich immer erst mit der Erstellung eines Grundrisses. Den Grundriss können Sie von einem Fachmann anfertigen lassen oder auch selber fertigen.

Oder wenn es eine ganz normale Standardgarage werden soll, so organisieren Sie sich den Grundriss von dem Garagenhersteller. Im Vorfeld müssen Sie sich einige Dinge überlegen.

Über folgende Dinge sollten Sie sich im Klaren sein:

  • Größe
  • Bauweise
  • Materialien
  • Dachform
  • Entwässerung
  • Garagentor

Möchten Sie Ihren Grundriss selber erstellen, so überlegen Sie zunächst, für welche Anzahl Fahrzeuge ein Stellplatz benötigt wird. Sinnvoll ist es meistens, eine Doppelgarage zu errichten, auch wenn anfangs nur ein Fahrzeug darin Platz haben soll. Doch falls in der Zukunft noch ein zweites Fahrzeug Platz benötigt, kann es ebenfalls in der Doppelgarage geparkt werden.

Ein Anbau an eine bereits bestehende Garage ist meistens etwas schwieriger. Deshalb ist die Variante für zwei Fahrzeuge in die engere Wahl zu ziehen. Natürlich hängt es auch von den Platzverhältnissen auf dem Grundstück ab. Nicht überall passt eine große Garage hin. Außerdem müssen Sie an das Fundament denken.

Denn die Garage kann nicht einfach so auf die pure Erde gestellt werden.

Garagengrundriss erstellen – Wichtige Dinge beachten

Um einen Grundriss zu erstellen, sollten Sie zunächst einfach einmal die Fläche abmessen, die Sie für die Garage zur Verfügung haben. Falls nur noch wenig Platz zum Nachbargrundstück ist, so könnte es zu Problemen kommen.

Um allen Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen, sollten Sie im Vorfeld mit dem Nachbarn sprechen und eine unterschriebene Einverständniserklärung einholen.

Etwas näher an der Grenze dürfen kleine Garagen gebaut werden, die folgende Vorgaben einhalten:

  • Nicht höher als 3 m
  • Nicht größer als 40 qm Fläche

Bei einer Doppelgarage könnte es schon etwas kritisch werden. Kleine Einzelgaragen mit Abmessungen von 2,80 m x 6,00 m und der Maximalhöhe von 3,00 m sollten kein Problem darstellen. Dennoch ist es empfehlenswert, dass Sie den Nachbarn über das Bauvorhaben informieren, mögliche Einwände annehmen und falls nötig, den Plan noch ändern.

Falls genügend Platz auf dem Grundstück vorhanden ist, so sollte natürlich nicht gerade an die äußerste Ecke die Garage gesetzt werden. Bei Grenzbebauungen ist es übrigens auch sinnvoll, die Bebauung an der Grundstücksgrenze eintragen zu lassen. Vorgeschrieben ist dieser Schritt nicht.

Doch falls es einmal dazu kommt, dass Sie andere Nachbarn bekommen, so können Auseinandersetzungen durch das fachgerechte Eintragen vermieden werden.

Garagenplanung mit Grundriss vom Fachmann

Es gibt einige Firmen, die die komplette Garagenplanung von dem Grundriss bis zur Fertigung in die Hand nehmen. In dem Fall brauchen Sie sich selber um keine Bauzeichnungen zu kümmern.

Selbstverständlich müssen Sie gewisse Vorgaben und Wünsche äußern, damit Ihr neuer Abstellplatz für das Fahrzeug genauso wird, wie Sie es sich vorstellen. Der Planungsprozess mit Skizzen, Abmessungen und dergleichen wird von dem Spezialisten durchgeführt.

So benötigen Sie kein spezielles Wissen hinsichtlich der typischen Maße für Garagen, Tore, Wandstärken und mehr.

Vorteile Nachteile
Anfertigung vom SpezialistenKostet zusätzlich
Keine Kenntnisse notwendig
Wünsche und Vorstellungen fließen ein

Allerdings können Sie sich auch einige Euro einsparen, wenn Sie den Grundriss selber erstellen. Bei einer Garage gibt es nun nicht so viel hinsichtlich des Grundrisses zu beachten, wie für ein ganzes Haus.

Sie messen einfach nur die zur Verfügung stehende Fläche aus, bringen das auf Papier, überlegen sich, welche Größe sinnvoll ist und geben die Daten im Garagenkonfigurator ein. Sind Sie unsicher und trauen es sich nicht zu, so können Sie auf die Spezialisten zugreifen, sich die individuelle Kfz-Garage planen und die Grundrisse aushändigen lassen.

Oder Sie setzen auf eine Standardgarage der Hersteller, die Ihnen die nötigen Grundrisse aushändigen oder online zum Download bereitstellen.

Unser Konfigurator für Fertiggaragen

D&B Fertiggaragen Hawermanweg 16

18069 Rostock

Источник: https://garagen-rostock.de/fertiggarage-grundriss/

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