Welche Materialien eignen sich für Ihre Küche?

Materialien für die Küche

Welche Materialien eignen sich für Ihre Küche?

Für Materialien gibt es sehr viele unterschiedliche Einsatzbereiche in der Küche. Materialien, die Du mit der Küchenplanung aussuchst, definieren die Haptik und Optik von Wänden, Boden, Arbeitsplatten, Fronten, Griffen, Korpusteilen sowie auch für diverse Innenleben und Accessoires.

Die Materialien werden in allen Einsatzbereichen unterschiedlich stark benutzt und beansprucht, sodaß auch die Eignung der Materialien aufgrund ihrer Eigenschaften unterschiedlich ist. Die Materialien beeinflussen ganz wesentlich den Endpreis der Küche. So kann die gleiche Küchengestaltung mit unterschiedlichen Materialien eine sehr große Preisspanne abbilden.

Aus diesen Gründen und für eine lange Lebensdauer der Küche solltest Du Dir über die Materialien der Küche ausreichend Gedanken machen und diese mit Bedacht auswählen. Dabei ist nicht unbedingt teurer gleich besser.

Um die Zuordnung für Dich leichter zu machen werde ich die Materialien von der Gestaltung der Einsatzbereiche aus beleuchten. Dieser Beitrag soll Dir einen Überblick geben. Zum Teil gibt es noch gesonderte Beiträge, welche die Materialien der einzelnen Einsatzbereiche noch detaillierter beleuchten. Hierzu gelangst Du einfach über die entsprechenden Verlinkungen im Text.

Material- und Farbabstimmung

Eine harmonische Material- und Farbabstimmung bedeutet nicht, dass alles die gleiche Oberfläche und Farbe haben sollte.

So eine Auswahl kann funktionieren, sie kann aber auch zur Folge haben, dass die ganze Küche langweilig wirkt und nicht zum Verweilen einlädt.

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Vielmehr sollte es ein Zusammenspiel aus Farben der gleichen Farbfamilie in Kombination mit bewusst gesetzten Kontrasten sein. Auch bei den Materialien ist eine Abwechslung aus glatten und strukturierten Flächen spannender und bietet dem Auge mehr Abwechslung.

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Beispiel: Eine komplett weiße Küche mit glatten Flächen wirkt in einem Raum mit ebenfalls weißen Wänden und einem schlichten glatten Boden extrem kühl. Für Deine Küche zum Wohnen und Wohlfühlen vielleicht etwas zu kühl. Mit Holzpaneelen oder einer kontrastierenden Wandfarbe und einem Holz- oder Schieferboden wirkt die gleiche Küche sehr viel wärmer.

Wände

Zu einer vollständigen Küchenplanung gehört das Einbeziehen der Wände. Die Wände bilden den Rahmen der Küchengestaltung und tragen durch ihre großen Flächen wesentlich zur Gesamtwirkung bei. Küchen werden meist fest eingebaut und beinhalten oft (vor Allem mit den Hochschränken) sehr große Frontflächen. Daher trägt auch die Materialauswahl der Fronten wesentlich zur  Wandgestaltung bei.

Klassischerweise werden die Wände gestrichen oder mit Tapeten belegt. Das Wenigste was Du also machen kannst ist,  die Wandfarbe mit der Küchenplanung abzustimmen.

Es gibt aber auch die Möglichkeit, mit anderen Elementen wie Paneelen aus Holz, Metall, Keramik oder Beton Akzente zu setzen oder komplette Wände zu gestalten. Diese Elemente suchst Du am Besten direkt mit der Küchenplanung aus.

Boden

Das Gleiche gilt für den Boden. Auch mit dem Boden kannst Du optisch für Kontrast, gestaltende Spannung und Wärme sorgen.

Im Wohnraum läuft man aber gerne auch mal Barfuß, vor allem in der Küche. Daher hat dort auch die Haptik mit den Füßen einen großen Einfluss darauf, ob Du Dich in diesem Raum wohlfühlst. Als gelernter Schreiner und Holzfan möchte ich hier näher auf Holzböden eingehen.

Ein schöner Holzboden gibt z.B. nicht nur optisch sehr viel Wärme in einen Wohnraum. Auch unter den Füßen ist er sehr angenehm. Bei der Auswahl von Holz als Küchenboden solltest Du darauf achten, einen naturbelassenen Echtholzboden auszuwählen.

Oft wird Fertigparkett angeboten, bei dem eine dünne Nutzschicht auf einen Träger aus Span- oder Faserplatte aufgebracht wurde. Dieses Plattenmaterial kann aufquellen, wenn Du aus Versehen Dein Nudelwasser verschüttest.

Ebenso solltest Du darauf achten, daß die Bodenoberfläche nicht mit einem Siegellack verschlossen wird. Durch feine Haarrisse in diesem Lack kann Wasser darunter gelangen und graue Stellen und Flecken verursachen.

Ein naturbelassener Holzboden läßt sich leicht pflegen, auch Fettspritzer vom Kochen schaden nicht. Ganz im Gegenteil.

Feuchtes, wöchentliches Wischen mit einer speziellen Holzbodenseife erhält und pflegt den Boden optimal.

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Auch Feuchtigkeit ist kein Problem, wenn das Holz die Feuchtigkeit natürlicherweise aufnehmen und auch wieder abgeben kann. Hierzu läßt Du Dich aber am Besten nochmal von Deinem Parkettspezialisten gut beraten.

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Alternativen zum Holzboden sind vor allem mit Haustieren wichtig.

Es gibt heute sehr schöne, auch großformatige Feinsteinzeug- oder Terracottafliesen, es gibt Natursteinböden aus Schiefer, Marmor oder Granit.

In letzter Zeit sehe ich hier auch immer öfter gespachtelte Böden oder Betonböden. Auch dies kann mit einem warmen Grauton und einer leichten Wolkung einen sehr schönen Effekt ausmachen.

Arbeitsplatten

Arbeitsplatten Auswahl für die Küche bedeutet heute weit mehr als die richtige Farbe einer Schichtstoffplatte auszusuchen. Es gibt hierzu sehr viele Materialien, die sich eignen.

Die Materialauswahl ist vor Allem gestiegen, weil die Ansprüche an Langlebigkeit und an die Optik auch durch die offenen Küchengestaltungen gestiegen sind.

Die Arbeitsfläche bedeutet oft eine sehr große, zusammenhängende Fläche, die dadurch auch eine sehr große gestaltende Wirkung hat.

Granit sieht normalerweise nach 20 Jahren aus wie am ersten Tag.  Auch eine Glasarbeitsplatte verändert sich nur wenig in dieser Zeit. Viele wünschen sich solche Eigenschaft.

Es gibt aber auch Arbeitsplattenmaterialien, die eine „Gebrauchspatina“ bekommen. Hierzu gehören z.B. Holz, Edelstahl, Kalkstein oder Beton. Dessen sollte man sich bewußt sein oder die Materialien gezielt deswegen aussuchen.

Manche Arbeitsflächen werden so mit den Jahren immer schöner.

Die Beanspruchung einer Arbeitsfläche ist oft sehr hoch. Vielfältige mechanische Beanspruchungen und manchmal hohe Temperaturen soll eine Arbeitsfläche ein Küchenleben lang aushalten.

Kleinere Beschädigungen können daher je nach Materialauswahl schon mal vorkommen. Auf unifarbigen Flächen sieht man diese kleinen Fehler dann sofort.

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Daher ist auch gut zu überlegen, ob man eine unifarbige Fläche auswählt oder eine strukturierte oder gemusterte Fläche.

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Zu den verschiedenen Materialien für Arbeitsplatten gibt es hier einen gesonderten Beitrag.

Fronten

Die sichtbaren, zu öffnenden Schrankvorderteile werden als Fronten bezeichnet.

Die Fronten bilden meist die größten Flächen der Küche ab und sind daher auch eines der wichtigsten Gestaltungspunkte. Die Beanspruchung der Möbelfronten ist viel geringer als bei den Arbeitsplatten.

Deshalb werden hier auch edle Oberflächen wie Holzfurniere, eloxiertes Aluminium, Matt- oder Glanzlacke eingesetzt.

Letztendlich sind der Phantasie für die Frontgestaltung keine Grenzen gesetzt. Hier wird Edelstahl ebenso eingesetzt wie andere Metalloberflächen, aber auch Leder oder Stofezug ist machbar.

Das Frontmaterial bestimmt durch die großen Flächen auch wesentlich den Preis der gesamten Küche. Daher ist die Materialauswahl hier auch evtl. durch das Budget eingeschränkt. Für den kleineren Geldbeutel bieten z.B. Kunststofffronten heute eine sehr große Auswahl ohne billig zu wirken.

Auch für die einzelnen Frontmaterialien gibt es hier einen gesonderten Beitrag.

Korpusteile

Als Korpus wird der einzelne Schrank ohne die Front bezeichnet. Aus dem Korpusmaterial besteht also der spätere Innenraum Deiner Küche.

Er sollte daher leicht abzuwischen sein und das Gewicht der ganzen Küchenutensilien und Geschirrteile aber auch der Lebensmittel aufnehmen. Die Korpusteile geben aber Deiner Küche grundsätzliche Stabilität und trägt auch das Gewicht der Arbeitsplatte.

Die Korpusteile stehen meist auf Sockelfüßen aus Kunststoff, damit Feuchtigkeit den Korpusteilen nichts anhaben kann.

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Die Korpusteile werden meist aus beschichteten Spanplatten gefertigt, da diese die oben beschriebenen Eigenschaften bestens erfüllen. Naturliebhaber werden sich einen Massivholzkorpus wünschen, auch wenn dies einen höheren Preis bedeutet. In letzter Zeit waren aber auch schon Korpusse aus Metall oder Glas auf den Messen zu sehen.

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Innerhalb der Korpusse solltest Du auf die Stabilität und die Materialien der Fachbodenhalter, auf die Türbeschläge und auf die Auszugszargen achten.

Dies sollte nicht nur einen stabilen Eindruck machen, es sollten hier auch Bauteile der namhaften Hersteller wie Blum, Grass oder Hettich eingesetzt worden sein um eine lange Lebensdauer zu garantieren.

Dein Küchenplaner kann Dir darüber Auskunft geben.

Griffe und Öffnungsmöglichkeiten

Zum Öffnen der Türen und Auszüge Deiner Küche gibt es inzwischen drei verschiedene Möglichkeiten.

Zuerst zu den Griffen. Neben den vielen Varianten von Griffstangen in verschiedenen Längen, Grifügeln oder Knöpfen gibt es auch an der oberen Frontkante angebrachte Schienen. Die Griffe können aus Materialien wie Alu, Edelstahl, Messing oder Holz sein. Oft sind die Metallgriffe auch farbig eloxiert oder lackiert.

Die Griffe können auch gestalterisch eingesetzt werden, aus meiner Erfahrung ist aber der Wunsch eher nach wenig bis gar nicht sichtbaren Öffnungsmöglichkeiten. Vor Allem im Unterschrankbereich kann ein Griff auch störend wirken.

Dazu gibt es zum einen die Möglichkeit mit Eingriffen zu arbeiten. Dazu werden Schienen (aus Alu, Edelstahl oder Frontmaterial) in den Korpus eingearbeitet.

Durch eine kürzere Front ergibt sich eine Art Schlitz, durch den man hinter die Front greifen kann, um sie zu öffnen.

Eine andere Möglichkeit ist, die Front so stark auszuführen, daß an die Frontkante eine Griffschiene angebracht oder eingearbeitet werden kann. Diese Variante erfordert allerdings für manche etwas Anstrengung in den Fingerkuppen.

Die dritte Öffnungsmöglichkeit sind die sogenannten Touch – Beschläge. Dabei wird zwischen mechanischem und elektronischem Touch unterschieden. Durch diese Öffnungen kann eine durchgehende Frontgestaltung komplett ohne sichtbare Grifflösungen erreicht werden.

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Der mechanische Touch ist eine Federmechanik, die beim Druck auf die Front entspannt wird und die Front aufschiebt, sodaß man sie mit der Hand erfassen und ganz öffnen kann. Nachteil dabei ist, daß man mit der Front beim Schließen die Federmechanik auch wieder spannen muß, damit sie beim nächsten Mal wieder aufspringen kann.

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Der Elektronische Touch funktioniert nur bei Auszügen und Schubkästen und besteht aus einem kleinen Hebel, der an der Korpusrückwand angebracht ist. Durch einen Druck auf die Front wird dieser kleine Hebel ausgelöst, der dann die Front aufstößt.

Oft ist auch eine Kombination aus verschiedenen Öffnungsvarianten der Schlüssel zur besten Lösung.

Geräte, Spülen, Armaturen

Die sichtbaren Einbaugeräte wie z.B. Backöfen sind meist aus einer Materialkombination aus Edelstahlblech und Glas in unterschiedlichen Farben gefertigt. Welches Design Dir da am Besten gefällt, entscheidest Du am besten selbst.

Kochfelder sind mit einer größtenteils schwarzen Glaskeramikabdeckung versehen. Diese Keramik wird aus Ceran genannt und wird von der deutschen Firma Schott hergestellt. Alle namhaften Kochfeldhersteller setzen dieses Glas ein.

Spülen gibt es heute aus Kunststoff, Kunststein, Naturstein, Keramik und Edelstahl. Früher gab es auch noch Spülen aus Email oder aus Messing. Aufgrund der guten Gebrauchs- und Pflegeeigenschaften kommen für mich heute nur Spülen aus Keramik oder Edelstahl in Frage.

Armaturen sind meist aus eloxiertem, lackiertem  oder verchromten Messing oder aus Edelstahl.

Du siehst, eine Küche besteht aus einer Vierzahl von Materialien, die alle aufeinander abgestimmt werden möchten. Nimm Dir für die Auswahl ausreichend Zeit und vertraue auch auf die Erfahrung Deines Planers.

Источник: https://kochdunst.de/materialien-fuer-die-kueche

Verschiedene Materialien von Küchenarbeitsplatten

Welche Materialien eignen sich für Ihre Küche?

Die Planung einer neuen Einbauküche enthält viele Entscheidungen, die gut bedacht sein wollen.

Dabei spielt auch die Frage nach dem Material der Küchenarbeitsplatte eine entscheidende Rolle.

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über die Materialien und Ihre Eigenschaften sowie für welche Ansprüche die unterschiedlichen Küchenarbeitsplatten sich jeweils am besten eignen.

Laminat/Schichtstoff-Arbeitsplatten

Schichtstoff-Arbeitsplatten findet man wohl in den meisten Küchen, da sie in den unterschiedlichsten Farben und Varianten erhältlich sind.

Bei der Herstellung wird über den Kern, der meist aus Holzwerkstoffplatten besteht, schichtweise Kunststoff mit diversen Materialnachbildungen gegeben.

Neben Holznachbildungen in unterschiedlichsten Farbtönen gibt es Marmor- oder Betonnachbildungen, die täuschend echt wirken. Neben der Vielzahl an Möglichkeiten im Design hat die Schichtstoff- Küchenarbeitsplatte auch meist einen recht günstigen Preis.

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Die Küchenarbeitsplatte ist pflegeleicht und hygienisch und damit besonders gut für den Alltagsgebrauch, beispielsweise in einer Familie, geeignet. Durch die wasserfeste Oberfläche lassen sich Flüssigkeiten oder andere Verunreinigungen einfach mit einem feuchten Tuch und etwas Reinigungsmittel wegwischen.

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Zum Schneiden sollte man jedoch eine Unterlage nehmen und auch heiße Töpfe sollten nicht auf der Oberfläche abgestellt werden, da die Küchenarbeitsplatte sonst beschädigt werden könnte. Schichtstoff-Arbeitsplatten können nicht im Nachhinein ausgebessert werden, sie müssen bei Beschädigungen meist im Ganzen ausgetauscht werden.

Quarzstein-Arbeitsplatten

Quarz gehört zu den härtesten Grundstoffen und bietet, je nach Design, vermischt mit Farben oder Glaspartikeln, eine robuste Arbeitsfläche. Zudem ist die Oberfläche haptisch ähnlich wie eine Steinarbeitsplatte.

Es gibt für unterschiedliche Geschmäcker zahlreiche Steinnachbildungen, aber auch eine große Farbpalette an einfarbigen Quarzstein-Arbeitsplatten. Maserungen, sowie matte oder polierte Oberflächen sorgen für vielfältige Auswahlmöglichkeiten.

Die Küchenarbeitsplatten aus Quarzstein haben einen relativ hohen Preis, überzeugen aber durch Langlebigkeit und Robustheit. Durch die geschlossene und harte Oberfläche ist die Küchenarbeitsplatte aus Quarzstein wasserfest, kratz- und schnittfest, sowie sehr hygienisch.

Auch Öl und Säuren können die Oberfläche nicht durchdringen, jedoch ist sie nur bedingt hitzebeständig. Für den Alltagsgebrauch sind die Quarzstein-Arbeitsplatten gut geeignet.

Naturstein-Arbeitsplatten

Eine Küchenarbeitsplatte aus Natursteinen wie Marmor, Granit, Basalt, Schiefer oder Kalkstein sind in jeder Küche ein Hingucker und wirken elegant und hochwertig. Naturstein-Arbeitsplatten sind sehr schwer und durch die Poren im Gestein empfindlich.

Flüssigkeiten, wie beispielsweise Rotwein, können unschöne Flecken hinterlassen und auch Säuren können den Stein beschädigen. Deshalb ist es wichtig, die Fläche in regelmäßigen Abständen zu imprägnieren. Granit- und Basalt-Arbeitsplatten sind kratz- und schnittfest, weil sie aus härterem Material bestehen wie beispielsweise Marmor oder Kalkstein.

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Bei der Hitzebeständigkeit können Naturstein-Arbeitsplatten jedoch punkten. Heiße Töpfe und Pfannen können ohne Probleme abgestellt werden. Durch den hohen Preis, die geringere Robustheit und die zeitlose, hochwertige Optik, findet man Arbeitsplatten aus Naturstein meist in hochwertigen Designerküchen.

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Da der Pflegeaufwand relativ hoch ist, eignen sich Naturstein-Arbeitsplatten nur bedingt für den Alltagsgebrauch im Familienalltag.

Granit-Arbeitsplatten

Im Vergleich zu anderen Arbeitsplatten aus Naturstein überzeugt Granit durch Robustheit. Das Tiefengestein entsteht aus flüssigem Magma und wird an der Oberfläche sehr hart. Dadurch ist es kratz- und schnittfest, sowie auch hitzebeständig.

Die Arbeitsplatten sind meist grau, manchmal auch etwas bläulich oder beige und sind mit einer polierten oder matten Oberfläche erhältlich. Eine polierte Küchenarbeitsplatte aus Granit ist pflegeleichter als eine mattierte Oberfläche und lässt sich etwas leichter reinigen.

Durch die unterschiedlichen Oberflächen und Farben passen sich Granit-Arbeitsplatten in Designerküchen genauso gut an, wie in Landhausküchen. Granit-Arbeitsplatten gibt es zu relativ erschwinglichen Preisen, je nach Design können sie jedoch auch teuer sein.

Echt- oder Massivholz-Arbeitsplatten

Eine Küchenarbeitsplatte aus Echt- oder Massivholz gibt jeder Küche eine warme und natürliche Optik. Massivholz-Arbeitsplatten bestehen komplett aus Vollholz und sind daher im höheren Preissegment angesiedelt. Wer auf Nachhaltigkeit setzen will, liegt mit einer umweltfreundlichen Holzarbeitsplatte richtig.

Eine Echtholz Küchenarbeitsplatte besteht aus einem Kern mit einer Holzträgerplatte und wird mit einem Furnier aus Holz ummantelt. Im Vergleich zu einer Massivholz-Arbeitsplatte ist sie leichter und auch preislich günstiger. Unterschiedliche Brauntöne und diverse Maserungen stehen zur Auswahl und geben Raum für den individuellen Geschmack.

Holz arbeitet – das heißt, es reagiert auf Feuchtigkeit und Hitze und kann sich zusammenziehen oder ausdehnen. Die Oberfläche ist nicht kratz- und schnittfest und auch beim Abstellen eines heißen Topfes sollte ein Untersetzer benutzt werden. Um eine schöne Optik zu erhalten, muss die Küchenarbeitsplatte regelmäßig geölt werden.

Echt- oder Massivholz-Arbeitsplatten findet man meist in Landhausküchen, die aufgrund des zeitlosen Designs auch oft bei Familien und im Alltagsgebrauch zu finden sind.

Glas-Arbeitsplatten

Eine Küchenarbeitsplatte aus Glas gibt einer Küche eine moderne, puristische und edle Optik. Unterschiedliche Farbtöne, sowie glänzende oder matte Oberflächen passen sich dem individuellen Geschmack an.

Auch durch unterschiedliche Muster oder Motive entsteht ein exklusives Design. Bei der Herstellung werden Quarzsand, Kalk und Soda vermischt und je nach Design mit unterschiedlichen Komponenten unter hoher Hitze verschmolzen.

So entsteht eine hygienische, hitzebeständige und wasserfeste Oberfläche. Glas-Arbeitsflächen sind jedoch nicht kratzfest und können bei starken Stößen mit spitzen Gegenständen in seltenen Fällen auch kaputtgehen.

Fingerabdrücke sind je nach Oberflächenbeschaffenheit leicht zu sehen. Glas-Arbeitsplatten findet man auch aufgrund des recht hohen Preises häufig in modernen Designerküchen.

Keramik-Arbeitsplatten

Durch die Zusammensetzung unterschiedlicher Ton-Materialien entsteht eine Küchenarbeitsplatte aus Keramik. Durch die Festigkeit des Materials sind die Arbeitsplatten recht dünn erhältlich und somit auch durch ein geringes Gewicht ausgezeichnet.

Unterschiedliche Dekore, Farben und Maserungen sind erhältlich und sorgen für ein individuelles Design. Eine Küchenarbeitsplatte aus Keramik liegt preislich recht hoch, macht sich aber durchaus bezahlt.

Sie ist schnitt- und kratzfest, hitzebeständig, sowie pflegeleicht und hygienisch und eignet sich daher für viele unterschiedliche Ansprüche.

Mineralwerkstoff-Arbeitsplatten

Eine Küchenarbeitsplatte aus Mineralwerkstoff besteht aus mineralischen Stoffen und Acryl und wird bei der Herstellung mit unterschiedlichen Farben vermischt, die eine große Zahl an Variationen ermöglichen. Durch die zeitlose Optik fügt sich eine Küchenarbeitsplatte aus Mineralwerkstoff optimal in jedes Design und jeden Stil ein.

Das Material ist durch die glatte Oberfläche pflegeleicht und hygienisch und bedarf keiner weiteren Behandlung. Mineralwerkstoff ist durch die weiche Oberfläche nicht kratz- und schnittfest, sowie nicht hitzebeständig. Sollten jedoch Kratzer auf der Oberfläche vorkommen, hat man die Möglichkeit, diese abzuschleifen.

So wird die elegante Optik und die langlebige Schönheit wieder hergestellt.

Edelstahl-Arbeitsplatten

Edelstahl-Arbeitsplatten findet man vor allem im Profi-Bereich und in Großküchen. Hier werden sie besonders aus hygienischen Gründen gewählt, da die glatte Oberfläche sich gut und leicht reinigen lässt. Aber auch im privaten Gebrauch wird die Küchenarbeitsplatte aus Edelstahl mehr denn je verwendet.

Die langlebige Oberfläche ist hitzebeständig und unempfindlich bei Säure und Flüssigkeiten. Kratzer können durch das Benutzen von Schneidebrettern verhindert werden. Durch die glatte Oberfläche sind Fingerabdrücke leicht zu sehen.

Mit anderen Materialien wie Holz oder Glas sorgen Edelstahl-Arbeitsplatten für eine moderne Optik und sind aufgrund des hohen Preises eher in Designerküchen zu finden.

Beton-Arbeitsplatten

Eine Küchenarbeitsplatte aus Beton wird aus Zement und Kies oder Sand hergestellt. Beton-Arbeitsplatten sind sehr schwer und werden vor Ort an die Küche angepasst. Dazu wird speziell für die Küche eine Form hergestellt, damit die Arbeitsplatte aus einem Stück gegossen werden kann.

Durch diese aufwendige Herstellung sind Arbeitsplatten aus Beton recht teuer, dafür aber hitzebeständig, kratz- und schnittfest und sehr langlebig. Aufgrund der Poren auf der Oberfläche reagieren die Arbeitsflächen jedoch nicht unempfindlich auf Flüssigkeiten und Säuren.

Regelmäßiges Imprägnieren bewahrt das Material jedoch vor Schäden und sorgt für eine langlebige Oberfläche. Küchen bekommen mit Beton-Arbeitsplatten eine sehr moderne und individuelle Optik.

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Grundsätzlich sollten Sie sich bei der Wahl einer Küchenarbeitsplatte im Klaren darüber sein, was Sie genau benötigen.

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Soll die Arbeitsfläche besonders robust gegen Kratzer und Hitze sein, steht das Design im Vordergrund oder benötigen Sie eine leicht zu reinigende Oberfläche? Bei der Beachtung Ihrer individuellen Kriterien wird unter der Vielzahl an Möglichkeiten bestimmt die passende Küchenarbeitsplatte für Sie dabei sein.

Источник: https://www.elha-service.de/verschiedene-materialien-von-kuechenarbeitsplatten/

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