Welche Möglichkeiten der Schornsteinverkleidung gibt es?

Schornstein verkleiden – 4 Möglichkeiten vorgestellt

Welche Möglichkeiten der Schornsteinverkleidung gibt es?

© bildlove – Fotolia.com

Schornsteinverkleidungen bieten einen optimalen Schutz vor eindringender Feuchtigkeit. Aber welche Möglichkeiten bietet die Verkleidung? Die vier gängigsten haben wir Ihnen hier einmal zusammen gefasst.

Neubauten ohne Kamin gibt es nur noch selten. Aus den meisten Dächern ragt ein Schornstein empor, was darauf schließen lässt, das hier mit Holz geheizt wird. Kamine werden immer beliebter – die Wärme ist einfach angenehmer, das knisternde Feuer strahlt Gemütlichkeit aus und günstiger als Öl und Gas ist Holz obendrein – noch. Da überlegt man eigentlich nicht mehr viel.

Während viele schon wissen, wie der neue Kamin aussehen soll, verzweifeln einige bei der Optik des Schornsteins. Wie jetzt der Optik? Oft ist der Schornstein nur ein unschöner Betonklotz oder eine Edelstahlkonstruktion. Wer möchte das schon? Wenn das Haus gerade im neuen Design erstrahlt, soll schließlich auch der Schornstein hübsch aussehen bzw. in das Gesamtbild passen.

Aber längst nicht nur die Schornsteine an Neubauten können neu verkleidet werden, auch alte Schornsteine können bei Renovierungsarbeiten im neuen Glanz erstrahlen. Früher wurden die meisten Schornsteine entweder mit Dachziegeln oder Klinkern verkleidet, dabei gibt es noch mehr Möglichkeiten und diese möchten wir Ihnen hier einmal vorstellen.

Der wohl wichtigste Grund seinen Schornstein zu verkleiden, ist der Schutz vor eindringender Feuchtigkeit. Wenn erst einmal die Feuchtigkeit im Mauerwerk sitzt, dann sind Frostschäden nur noch eine Frage der Zeit.

Bei älteren Gebäuden haben die Schornsteine oft Risse. Es dauert nicht lange, dann haben diese Hausbesitzer mit Wasser zu kämpfen. Das muss alles nicht sein, wenn der Schornstein eine ordentliche Verkleidung hat.

➔ Verkleidung mit Schiefer

Die beliebteste Möglichkeit bei Hausbesitzern ist die mit Schiefer. Schiefer ist ein Naturstein und macht natürlich schon optisch was her. Außerdem sorgt Schiefer für eine gute Belüftung, sodass Staunässe keine Chance hat.

Bauweise:

Die Schieferplatten werden auf eine Dachlattenunterkonstruktion oder auf einfache OSB-Platten montiert. Achten Sie unbedingt darauf, dass die Platten “flatterfrei” montiert werden. Sind sie nicht richtig befestigt, kann es bei Wind zu lauten Klappergeräuschen kommen. Im schlimmsten Fall können sie sogar herunterfallen und brechen.

Bei der Befestigung sollten Sie eher zu Schrauben als zu Nägeln greifen, da sie einfach haltbarer sind.

➔ Stülpverkleidungen in unterschiedlicher Optik

Neben Schiefer können Sie auch so genannte Stülpverkleidungen verwenden. Diese gibt es in verschiedenen Materialien. So bekommen Sie zum Beispiel Verkleidungen aus Edelstahl und Kupfer. Und wie auch bei Schiefer sorgen sie dafür, dass kein Wasser in den Kaminschacht gelangen kann. Das Wasser kann hier einfach abfließen.

Viele Hersteller bieten Ihnen sowohl runde als auch eckige Ausführungen an.

Mein Tipp: Mit dem Konfigurator von Schornsteinmarkt finden Sie Ihre passende Verkleidung schnell und einfach. Einfach die benötigten Daten eingeben, Verkleidung aussuchen und schon sind Sie fertig.

➔ Verkleidung mit Dachziegeln

Früher und auch heute noch werden einige Schornsteinverkleidungen aus Dachziegel gemacht. So bekommt man ein einheitliches Bild, wer es denn möchte.

Wichtig auch hier ist, dass eine Hinterlüftung der Verkleidung möglich ist. Sie müssen also wieder eine Dachlattenunterkonstruktion bauen und diese mit einem Abstand von zwei Zentimetern an das Mauerwerk anbringen. Erst darauf folgen dann die Dachziegel.

➔ Verkleidung mit Putz

Sie haben auch die Möglichkeit Ihren Schornstein ganz einfach zu verputzen. Wichtig hierbei ist und auch bei allen anderen Möglichkeiten, dass Sie einen zuständigen Schornsteinfeger zu Rate ziehen. Einige haben bestimmte Ansprüche.

Wenn Sie den Schornsteinfeger von Anfang an in Ihre Planungen mit einbeziehen, brauchen Sie am Ende keine Angst haben, das der schwarze Mann den Kamin womöglich nicht abnimmt.

Das erspart einem im schlimmsten Fall viel Geld, Ärger und vor allem auch Arbeit.

Wer den Schornsteinkopf verputzen möchte, der muss unbedingt darauf achten, dass auch hier eine Hinterlüftung vorhanden ist. Gerade bei älteren Gebäuden ist dies leider oft nicht der Fall.

[attention type=yellow]

Zum Verputzen sollten Sie keinen normalen Putz verwenden, sondern spezielle Produkte, die für Schornsteine ausgelegt sind und somit hitzebeständig sind. Anschließend können Sie den Schornstein dann anstreichen.

[/attention]

Farblich ist natürlich erlaubt, was gefällt.

Sicherheitsvorkehrungen treffen

Natürlich kann jeder begabte Handwerker selbst auf das Dach klettern und seinen Schornstein verkleiden. Dabei ist es aber auch wichtig, dass Sie bestimmte Sicherheitsvorkehrungen treffen. Stürze vom Dach gehören zu den häufigsten Unfällen und diese enden meist mit schweren Verletzungen und oft sogar tödlich.

Für den Schornsteinbau gibt es spezielle Gerüste, die sich beim Verkleiden als äußerst nützlich erweisen. Hier sind Sie einfach rundherum geschützt, auch in mehreren Metern Höhe.

Hinzu kommt, das Sie sich mit speziellen Seilschutzvorrichtung schützen sollten, um im Zweifelsfall extra gesichert zu sein.

Gerüste und spezielle Seilvorrichtungen kosten aber eine Menge Geld und bedeuten einen erheblichen Mehraufwand.

Deshalb mein Tipp: Experten wie beispielsweise das Team von Pigo-Extremtechnik arbeiten in luftiger Höhe ganz ohne Gerüst. Die Spezialisten sind begeisterte Kletterer und gut ausgebildete Handwerker. Besonders bei schwer zugänglichen Bereichen können solche erfahrenen Handwerker gold wert sein.

Beitrag teilenBeitrag tweeten

Источник: https://www.heimwerkertricks.net/tipps-tricks/hausbau/schornstein-verkleiden-4-moeglichkeiten-vorgestellt/

Schornstein verkleiden: Welche Möglichkeiten gibt es?

Welche Möglichkeiten der Schornsteinverkleidung gibt es?

Warum Schornsteine verkleidet werden sollen, ist nicht schwer zu erkennen: Einerseits ist natürlich die Optik ein wichtiger Grund, andererseits wird der Schornstein auf diese Weise auch vor eindringender Feuchtigkeit geschützt.

Dazu kommt noch, dass zahlreiche Schornsteine im Laufe der Zeit unschöne Risse bekommen, was das Eindringen von Feuchtigkeit deutlich leichter macht.

Sobald einmal Feuchtigkeit in das Mauerwerk eingedrungen ist, kann es sehr schwierig werden, diese wieder vollständig zu entfernen.

Schornstein verkleiden: Die Beweggründe

Es gibt verschiedene Gründe, warum Schornsteine verkleidet werden sollten. Einer davon ist rein praktischer Natur: Auf diese Weise kann er optimal vor schädlichen Umwelteinflüssen wie Schnee oder Regen geschützt werden. Ist ein Schornstein undicht, besteht die Gefahr des Versottens.

Ein weiterer Grund ist, dass Schornsteine optisch oft ansprechender sind, wenn sie verkleidet werden und dann gut zum Stil des Dachs passen. Denn tatsächlich gibt es bislang nur wenige Schornsteine, die optisch überzeugen und nicht verkleidet werden müssen.

Selbstverständlich ist es auch möglich, einen Schornstein zu verputzen.

Hier gilt es jedoch zu beachten, dass Putz einen nicht so umfassenden Schutz vor Witterungseinflüssen bietet wie eine Abdeckung. Es kann somit durchaus nach einigen Jahren trotzdem zu Rissen oder abgeplatzten Stellen kommen, was den Schornstein wiederum anfälliger für Feuchtigkeit macht.

[attention type=red]

Daher sollte bei dieser Variante darauf geachtet werden, dass der Putz in mehreren Schichten aufgetragen wird, die dann einzeln getrocknet werden. Abschließend wird der Putz dann noch mit einer wasserbeständigen Farbe angestrichen, der ganz nach den eigenen Wünschen ausgewählt werden kann.

[/attention]

Ob man das Verkleiden eines Schornsteins selbst vornimmt oder von einem Fachmann ausführen lässt, muss jeder für sich allein entscheiden.

Ist man handwerklich geschickt, ist nicht immer ein Profi nötig. Allerdings sollte man möglichst schwindelfrei sein – ansonsten wird man beim Verkleiden des Schornsteins Probleme bekommen. Oft ist es sogar unumgänglich, sich von mindestens einer weiterer Person helfen zu lassen.

Dies ist insbesondere dann notwendig, wenn man einen Stülpkopf montieren möchte. Ganz wichtig: Entscheidet man sich dazu, die Verkleidung selbst anzubringen, muss zwingend die UVV (Unfallverhütungsvorschrift) beachtet werden. Hierfür muss ein Gerüst am Haus inklusive Absturzsicherung installiert werden.

Auch eine Sicherung vor herabfallenden Objekten sowie ein Gerüst zum Arbeiten auf dem Dach sind erforderlich.

Welche Materialien sich für das Verkleiden eines Schornsteins eignen

Schiefer ist ein natürliches Material, welches sich hervorragend zum Verkleiden von Schornsteinen eignet. Es weist eine lange Haltbarkeit auf und sorgt, zusammen mit einer Hinterlüftung, für einen guten Schutz vor einer Ansammlung von Feuchtigkeit. Trotzdem ist es nicht ganz so einfach, Schiefer zu montieren.

Als Erstes befestigt der Dachdecker am alten Schornsteinkopf eine vertikale Platte auf den Latten. Sie wird anschließend mit Bitumen angestrichen, danach können die Schieferplatten verschraubt werden.

Nun werden die Kanten noch mit Eckleisten ausgestattet, weiterhin vermeidet ein Eindeckrahmen zwischen dem Schornsteinkopf und dem Dach, dass Feuchtigkeit eindringen kann.

[attention type=green]

Optisch ähneln Faserzementplatten natürlichem Schiefer. Sie sind in relativ kleiner Form erhältlich, so dass man sie wabenförmig anordnen kann.

[/attention]

Ein großer Vorteil ist, dass die Platten in unterschiedlichen Farben erhältlich sind – dadurch lassen sie sich perfekt an die Optik des Dachs anpassen. Faserzementplatten werden auf einem speziellen Untergerüst befestigt, die von einem Dachdecker auf dem Kamin befestigt wird.

Für die notwendige Dichte sorgen darüber hinaus Bleche aus Titanzink, aus denen die Abdeckung und Einfassung des Kamins bestehen.

Platten aus Kunststoff sind genau wie Modelle aus Faserzement in kompakten, leicht zu verlegenden Fliesen erhältlich. Auch die Montage verläuft ähnlich.

Allerdings bietet Kunststoff den Vorteil, dass er deutlich weniger Gewicht aufweist und damit auch leichter nach oben transportiert und bewegt werden kann.

Ein weiterer Pluspunkt: Das Material ist nicht nur äußerst wetterfest, sondern auch in zahlreichen Farben erhältlich.

Möchte man den Schornsteinkopf mit einer Verkleidung aus Klinker versehen, kann man ihn natürlich hervorragend an ein entsprechendes Haus anpassen, sofern dies der Fall ist.

Allerdings sollte man Klinker nicht nur aus rein optischen Gründen wählen, da das Material mit der Zeit feucht werden kann, da es keine Hinterlüftung gibt.

[attention type=yellow]

Montiert man die Klinkersteine selbst, ist es zu empfehlen, sie im Anschluss von einem Profi untersuchen zu lassen, der mögliche Fehler frühzeitig erkennen und ggf. beheben kann.

[/attention]

Es gibt zahlreiche Metallarten, die sich für eine Verkleidung des Schornsteins eignen. Dazu zählen beispielsweise die wetterfesten Materialien Kupfer und Zink, die zu nahezu jedem Baustil passen. Während Kupfer ein toller, lichtreflektierender Blickfang ist, wirkt Zink eher modern und zurückhaltend.

Die Platten werden durch eine spezielle Technik so befestigt, dass Feuchtigkeit nicht hindurch gelangen kann. Wichtig: Zink und Kupfer reagieren chemisch miteinander – so kann das Regenwasser die Dachrinnen langfristig porös machen.

Entscheidet man sich für Kupfer, sollte auch die Dachrinne aus Kupfer oder zumindest aus Kusntstoff bestehen.

Eine andere Möglichkeit ist das Verkleiden mit Edelstahl, wofür Platten oder Rohre zum Einsatz kommen können – welche Variante sich besser eignet, hängt vom Schornsteintyp ab.

rzoze19/shutterstock.com

Die Verkleidung mit einem Stülpkopf

Zwar sind die genannten Möglichkeiten zum Verkleiden eines Schornsteins denkbar, allerdings gibt es noch die Alternative, stattdessen einen Stülpkopf zu verwenden.

Diese Methode bringt weniger Aufwand mit sich und ist relativ leicht zu montieren: Stülpköpfe werden vorgefertigt geliefert und müssen nur noch über den alten Kamin gestülpt werden. An der Oberseite ist eine Abdeckung vorhanden, die das Eindringen von Wasser verhindert.

Eine dichte Verbindung zum Dach lässt sich durch eine Einfassung erreichen, weiterhin muss der Stülpkopf zu den Außenmaßen des Schornsteins passen.

Was kostet es, den Schornstein zu verkleiden?

Abhängig vom Arbeitsaufwand und dem verwendeten Material betragen die Kosten einer Schornsteinverkleidung zwischen 600 und 1.000 Euro. Beauftragt man einen Handwerker damit, sind noch zusätzlich Kosten für diesen einzukalkulieren. Um Geld zu sparen, lohnt es sich, bei mehreren Betrieben nach Angeboten zu fragen.

Die einfachsten Stülpköpfe sind ab rund 500 Euro erhältlich, wobei auch hier der Arbeitsaufwand berücksichtigt werden muss. Wer sich für eine Verkleidung aus Kupfer oder Zink entscheidet, hat meist einen geringeren Aufwand als bei anderen Materialien.

[attention type=red]

Grundsätzlich gilt: Je höher der Aufwand für eine Verkleidung ist, desto höher fallen auch die Kosten aus.

[/attention]

Zudem sollte bedacht werden: Meist ist es günstiger, für eine solide Prävention vor Schäden zu sorgen als einen kaputten Schornstein durch einen neuen zu ersetzen. Dazu kommt noch der Sicherheitsaspekt, denn ein defekter Schornstein kann im schlimmsten Fall eine gesundheitliche Gefährdung für die Hausbewohner darstellen oder sogar einen Brand verursachen.

Kaminhaube – ja oder nein?

Ob man zusätzlich eine Kaminhaube anbringen möchte, hängt vom persönlichen Geschmack sein. Einige Menschen entscheiden sich aus rein optischen Gründen dafür, um ihrem Kamin ein hochwertigeres Design zu verleihen – doch lohnenswert ist sie eher nur dann, wenn es in der Region viel regnet. Für eine korrekte Funktion ist die Anbringung einer Kaminhaube irrelevant.

Bildquelle Titelbild:

  • alexwhite/shutterstock.com

Источник: https://www.bauabenteuer.de/schornstein-verkleiden/

Schornsteinverkleidung »

Welche Möglichkeiten der Schornsteinverkleidung gibt es?

Die Auswahl an Material und Optik der Schornsteinverkleidung ist groß Foto: Palatinate Stock/Shutterstock

Auch an alten, gemauerten Schornsteinen nagt der Zahn der Zeit – irgendwann sehen sie alle reichlich abgewittert aus und haben oft auch bereits Beschädigungen an der Außenseite. Zu einem neu gemachten Dach sieht das äußerst unschön aus. Um die Schornsteinoptik zu verstecken, gibt es den sogenannten Stülpkopf. Was Sie für den Kauf einer Schornsteinverkleidung wissen sollten, erfahren Sie in unserem Kaufratgeber, dazu erhalten Sie einige Kaufempfehlungen.

#1 Bei dieser Schornsteinverkleidung handelt es sich um einen Stülpkopf mit Innenmaßen von 26 x 26 cm. Die Wandstärke beträgt 5 cm, sodass sich ein Außenmaß von 36 x 36 cm ergibt. Die Außenseite ist in Putzoptik ausgeführt, damit harmoniert die Schornsteinverkleidung besonders gut mit einer verputzten Fassade. Der Stülpkopf kann vom Dachdecker in sehr kurzer Zeit ganz einfach montiert werden, er wird mithilfe von Schrauben am vorhandenen gemauerten Schornstein verspannt, mit seinem geringen Gewicht ist er auch besonders montagefreundlich. #2 Bei diesem Stülpkopf handelt es sich um eine lackierte Variante. Die Lackierung ist glänzend schwarz ausgeführt. Das Schachtmaß des Stülpkopfs beträgt innen 24 x 24 cm, außen 34 x 34 cm. Die Höhe der Schornsteinverkleidung beträgt 150 cm. Durch ihr geringes Gewicht ist sie leicht zu montieren und gut zu handhaben. Der Stülpkopf kann bei allen Heizsystemen eingesetzt werden (Öl, Gas, Festbrennstoffe). Eine Abschlussplatte, die den gemauerten Schornstein bis auf eine runde Abgasöffnung vollständig bedeckt, ist vorhanden. Diese Schornsteinverkleidung ist auf der Außenseite in anthrazitfarbener Klinkeroptik ausgeführt und passt so auch sehr gut zu rustikalen Haus- und Dachgestaltungen. Der Stülpkopf ist 100 cm hoch, hat ein inneres Schachtmaß von 24 x 24 cm und ein äußeres Schachtmaß von 34 x 34 cm. Durch die robusten Klinkersteine ist der Stülpkopf sehr widerstandsfähig und stark wasserabweisend, da Klinker über eine sehr dicht gesinterte Oberfläche und ein nur sehr geringes Wasseraufnahmevermögen verfügen. Auch diese Schornsteinverkleidung ist sehr leicht und in kurzer Zeit montierbar.

Schornsteinverkleidung außen.

Um einen stark abgewitterten Schornstein an der Außenseite zu verkleiden, gibt es mehrere Möglichkeiten: Entweder man setzt einen vorgefertigten Stülpkopf ein, der ruckzuck montiert ist, oder man baut die Schornsteinverkleidung selbst.

Dafür können unterschiedliche Materialien eingesetzt werden, eine Hinterlüftung ist dabei meist sinnvoll. Neben verschiedenen Blech-Arten kann man auch Schieferplatten oder Klinker für die Verkleidung verwenden, je nachdem, welchen Preis man zu zahlen bereit ist.

Schornsteinverkleidung innen. Im Innenbereich verlaufende Schornsteine lassen sich ebenfalls verkleiden.

Latten dürfen dabei nicht verschraubt werden (kein Anbohren des Schornsteins!), können aber mit Trockenputz und vollflächig aufgebrachtem Ansetzbinder auch mit Gipskarton verkleidet werden. Als Alternative kann man auch Bruchsteine aufkleben.

Bei sogenannten Leichtbauschornsteinen (Edelstahlschornstein im Innenbereich des Hauses) ist die Verkleidung bereits im entsprechenden Bausatz integriert und kann nach Belieben gestaltet werden.

Materialpreis

Für die Auswahl der Verkleidungsart sind Materialpreise durchaus ein Kriterium: im Außenbereich sind hochwertige Kupferbleche oder Schieferverkleidungen sicherlich deutlich teurer als einfaches Zinkblech. Im Innenbereich stellen Ansetzbinder und Gipskartonplatten eine relativ kostengünstige Verkleidungsart dar, das aufwendige Verkleiden mit Bruchstein kommt in diesem Fall sicher deutlich teurer.

Montageaufwand

Im Außenbereich ist ein Stülpkopf sicherlich die einfachste Lösung: man kann ihn vorgefertigt kaufen, die Montage ist sehr einfach und geht schnell, damit ist mit geringen Montagekosten zu rechnen.

Lässt man vom Dachdecker eine Verkleidung individuell errichten, ist der Aufwand dafür oft nur schwer im Vorfeld einzuschätzen.

In einigen Fällen kann der zeitliche Aufwand für das Verkleiden sehr hoch werden, dementsprechend hoch liegt dann auch der Preis für die Verkleidung.

Ja, gewöhnlich ist das kein Problem.

Dachdeckerbetriebe montieren sowohl fertig gekaufte Stülpköpfe, fertigen auf Wunsch aber auch individuelle Verkleidungen aus unterschiedlichen Materialien (Blech-Verkleidungen, Klinker-Verkleidungen, Schiefer-Verkleidungen) für den jeweiligen Schornstein an. Der Preis für individuell gestaltete Verkleidungen liegt aber am Ende oft deutlich höher als für den Stülpkopf.

Kann man Schornsteinverkleidungen auch selber bauen?

Die Möglichkeit besteht grundsätzlich, wenn man über ein wenig Geschick und Fachwissen und das passende Werkzeug verfügt. Gegebenenfalls sollte man die geplante Bauweise zuvor noch mit einem Dachdecker durchsprechen, um alles richtig zu machen. Dann kann man Blech kaufen und seine Schornsteinverkleidung mit einfachen Mittel selbst anfertigen.

Sind Schieferverkleidungen teuer?

Zu einem Schieferdach passt natürlich perfekt ein mit Schiefer verkleideter Schornstein. Wird die Verkleidung vom Dachdecker gestaltet ist für eine Schornsteinverkleidung mit Schiefer allerdings tatsächlich mit deutlich höheren Preisen als für einfache Blechverkleidungen zu rechnen. Grund dafür ist nicht nur der Materialpreis, sondern auch der relativ hohe Abeitsaufwand beim Anbringen.

Wann sollte man Schornsteine innen verkleiden?

In vielen älteren Häusern kann man das Mauerwerk des Schornsteins im Innenbereich noch sehen. Gewöhnlich genügt es, den Schornstein innen zu verputzen, ist allerdings bereits Versottung vorhanden, sollte man besser verkleiden, allein schon, um die Geruchsentwicklung des versotteten Schornsteins zu dämpfen. Schornsteine dürfen niemals angebohrt werden (Gasdichtigkeit)!

Wo bekommt man Schornsteinverkleidungen?

Einen Stülpkopf kann man entweder individuell vom Handwerker anfertigen lassen, fertige Varianten gibt es im Fachhandel. Ein sehr bekannter Hersteller von vorgefertigten Stülpköpfen ist der Schornsteinspezialist Jeremias. Natürlich kann man seinen Stülpkopf auch selber bauen oder Schieferplatten, Bleche (Aluminium, Zink, Kupfer) oder andere Materialien einsetzen.

Zugprobleme bei ungünstigen Windverhältnissen kommen bei Schornsteinen häufig vor.

Zudem sollte man die Schornsteinmündung vor dem Eindringen von Niederschlägen und Fallwinden schützen und unbedingt das Nisten von Vögeln auf dem Schornsteinkopf verhindern.

All das kann ein rotierender Zugverstärker, dazu sorgt er außerdem noch ganz von selbst für einen Unterdruck, der den vorhandenen Zug im Kamin immer deutlich verstärkt.

Butylklebeband zum Abdichten

Wenn es am Dach etwas dauerhaft abzudichten gilt – etwa Dachanschlüsse – dann kommt oft Butylklebeband zum Einsatz. Diese speziellen Klebebänder sind sehr stark klebend, vollständig abdichtend und sehr lange haltbar.

Dazu sind sie auch hoch reißfest und belastbar.

Bei der Auswahl sollte man immer auf die genauen Eigenschaften des Bands achten, Butylbänder mit Kaltverfluss-Eigenschaften sind am besten für alle Einsatzzwecke auf dem Dach geeignet.

Источник: https://www.hausjournal.net/schornsteinverkleidung

Heimtextilien
Schreibe einen Kommentar

;-) :| :x :twisted: :smile: :shock: :sad: :roll: :razz: :oops: :o :mrgreen: :lol: :idea: :grin: :evil: :cry: :cool: :arrow: :???: :?: :!: