Welches Zaunmaterial eignet sich für Ihr Bauvorhaben?

Contents
  1. Forstzaun & Gatterbau
  2. Einsatzbereiche des Forstzauns
  3. Diese Arten von Forstzäunen gibt es
  4. Diese Eigenschaften haben Wildzäune
  5. Dieses Werkzeug und Zubehör benötigen Sie für die Errichtung des Forstzauns
  6. Der Grube Online Shop – diese Vorteile bieten wir Ihnen
  7. Welche Pfosten werden für Wildzäune verwendet?
  8. Wie hoch muss der Wildzaun sein?
  9. Wie spannt man einen Wildzaun?
  10. Für welche Tierarten eignen sich Knotengeflechte?
  11. Welchen Abstand sollten die Pfosten in Forstzäunen besitzen?
  12. Ein Zaun als Begrenzung Ihres Gartens
  13. Der erste Eindruck zählt
  14. Der einfache Lattenzaun
  15. Ein Zaun aus Metallverbindungen
  16. Der Schmuckzaun als Dekoelement
  17. Lose Steine als Zaun mit Gabionen
  18. Zäune speziell für Haustiere
  19. 3. Materialien für Ihren Zaun
  20. Zeitlos schön – Ein Zaun aus Holz
  21. Pflegeleicht und anpassungsfähig – Ein Zaun aus Kunststoff
  22. Stabil und preiswert – Ein Zaun aus Beton
  23. Vielfältig und langlebig – Ein Zaun aus Metall
  24. 4. Anfallende Kosten für Ihren Zaun
  25. 5. Fazit – Ein Zaun für jeden Zweck
  26. Regionale Angebote für Zäune erhalten
  27.   Staketenzaun
  28.   Einstab-/Doppelstabmattenzaun
  29. Materialien und deren spezifische Eigenschaften
  30. Zäune und deren Verwendungszwecke
  31.   Sichtschutzzaun
  32.   Sicherheitszaun – Einbrüchen vorbeugen
  33.   Schmuck- und Zierzaun
  34. Zaun Baugenehmigung: Das müssen Sie zur Einfriedung wissen!
  35. Begriffserklärung: Zaun Einfriedung – was ist das?
  36. Welche Zaunarten gibt es?
  37. Zaun Baugenehmigung: Wann braucht ein Zaun eine Genehmigung?
  38. Zaun und Einfriedung – alles, was Recht ist
  39. Zaun auf Grundstücksgrenze: Das müssen Sie beachten!
  40. Sichtschutzzaun: Das müssen Sie wissen!
  41. Was bedeutet ortsüblich?
  42. Genehmigungspflichtigen Zaun ohne Baugenehmigung bauen – welche Konsequenzen drohen?
  43. Besteht eine Einfriedungspflicht?
  44. Wer ist fürs Errichten von Zaun und Einfriedung zuständig?
  45. Der Katzenzaun – Sicherheit für die Katze
  46. Katzenzaun oder Katzennetz? – Die Vorbereitungen
  47. Montage des Katzenzauns – Das sollte beachtet werden
  48. Der elektrische Katzenzaun bleibt umstritten

Forstzaun & Gatterbau

Welches Zaunmaterial eignet sich für Ihr Bauvorhaben?

Mit einem Forstzaun können Sie Schäden durch Wildverbiss oder dem Ausbrechen von Nutztieren vorbeugen. Wildtiere fressen junge Bäume an der Spitze ab, was zu einem Absterben oder ungleichmäßigem Wuchs führt. Der Gatterbau zählt daher zu einer der wichtigsten Maßnahmen im Forstschutz.

Einsatzbereiche des Forstzauns

Wenn Sie ganze Bereiche neu aufforsten möchten, empfiehlt es sich, den Wildzaun gleich um das gesamte Areal zu spannen. Alternativ können Sie auch einzelne Jungbäume schützen.

Die Entscheidung, ob Einzel- oder Flächenschutz die bessere Wahl ist, hängt von Faktoren wie Geländebeschaffenheit, Flächengröße und nicht zuletzt von den Kosten für Errichtung und Pflege ab.

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Bedenken Sie, dass Zäune auch wieder abgebaut werden müssen, wenn die Jungpflanzen nicht mehr durch Verbiss gefährdet sind.

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Wildschutzzäune verhindern nicht nur, dass Wildtiere in zu schützende Gebiete mit Jungpflanzen eindringen, sie hindern Nutztiere auch daran, auszubrechen. Entlang von stark befahrenen Straßen wie Autobahnen oder Bundesstraßen werden Forstzäune verwendet, um gefährlichen Wildwechsel zu verhindern.

Diese Arten von Forstzäunen gibt es

Sie können einen Forstzaun in unterschiedlichen Bauweisen erwerben. Es gibt selbstgebaute Konstruktionen aus Holz, die von Forstbetrieben häufig in Form eines Hordengatters errichtet werden. Einzelne Holzelemente werden mit Pfählen so kombiniert, dass sich ein dichter Weidezaun bildet, der auch an steilen Hängen und windigen Gebieten Schutz der Fläche gegen Wildverbiss bietet.

Alternativ lässt sich mit Drahtzäunen ebenso ein sicherer Schutzzaun errichten. Hierbei kommt meist Sechseckgeflecht zum Einsatz, eine besondere Form des Knotengeflechtes. Die Pfosten bilden das stützende Skelett, zwischen das der Draht gespannt wird. Bei beiden Varianten ist zu beachten, dass die Zaunhöhe immer so gewählt wird, dass Tiere keine Chance zum Überwinden haben.

Diese Eigenschaften haben Wildzäune

Forstzäune sind sehr robust und pflegeleicht. Während Holzgatter aus massiven Holzelementen gefertigt sind, kommt bei Drahtzäunen überwiegend feuerverzinkter Draht zum Einsatz. Kombiniert mit einer großen Drahtstärke sind die Modelle über Jahre hinweg sicher vor dem Einfluss der Witterung geschützt. Weitere Vorteile sind:

  • einfache Montage
  • flexible Verwendung
  • stark belastbar
  • vielseitige Verwendung möglich

Dieses Werkzeug und Zubehör benötigen Sie für die Errichtung des Forstzauns

Wenn Sie einen Wildzaun kaufen, sollten Sie gleich an das passende Zubehör und Forstwerkzeug denken. Mit einem Spanndraht und Drahtspanner können Sie den Zaun auf ausreichend Zug bringen, sodass er einen sicheren Stand bietet. Eine Pfahlramme erleichtert das Setzen von Z-Profilpfosten. Auch Hammer, Krampen oder Erdbohrer sind hilfreiche Werkzeuge beim Zaunbau.

Der Grube Online Shop – diese Vorteile bieten wir Ihnen

Vertrauen Sie auf unsere Erfahrung. Denn seit über 70 Jahren beliefern wir Forstprofis und Hobbyholzmacher mit hochwertigen Qualitätsprodukten aus dem Forstbereich. Unsere Mitarbeiter können Sie durch Erfahrungen aus erster Hand fachgerecht beraten. Sollte Ihnen ein Produkt nicht gefallen, senden Sie es einfach kostenfrei zurück. Wählen Sie aus vielen verschiedenen Zahlungsarten.

Welche Pfosten werden für Wildzäune verwendet?

Üblicherweise werden für Wildzäune Metallpfosten aus feuerverzinktem Stahl eingesetzt, die wie ein Z geformt sind. Dies dient der Stabilität und gibt dem Pfahl seinen Beinamen Z-Pfosten. Auch die Verwendung von Zaunpfählen aus Kunststoff ist eine gängige Lösung, vor allem für kommunale Bauvorhaben.

Wie hoch muss der Wildzaun sein?

Soll der Zaun gegen Verbiss schützen, dürfen Wildtiere keine Chance haben, den Zaun zu überwinden. Welche Zaunhöhe die beste Wahl ist, richtet sich hierbei natürlich nach der Tierart, die den größten Verbissdruck auf die Fläche ausübt. Für Rehwild ist eine Höhe von 1,60 m, bei Damwild 1,80 m und für Rotwild eine Höhe von 2 m Metern empfehlenswert.

Wie spannt man einen Wildzaun?

Wildzäune zu spannen kann auf unterschiedliche Arten durchgeführt werden, wobei auch die Art des Zauns und der Pfosten darüber entscheiden, wie gespannt wird. Bei Holzpfosten wird häufig mit einer Gatterspannschiene und Seilzug gearbeitet.

Knotengeflecht wird in den Z-Pfosten von Hand vorgespannt und dann mittels montierten Drahtspannern auf die gewünschte Zugspannung gebracht. Z-Pfosten können gegeneinander verschraubt werden und nehmen sehr große Zugkräfte auf.

Mehr Details finden Sie in unserer Montageanweisung für Knotengeflechtszäune.

Für welche Tierarten eignen sich Knotengeflechte?

Ein Wildzaun aus Knotengeflecht eignet sich für Wildtiere gleichermaßen wie Nutztiere.

Welchen Abstand sollten die Pfosten in Forstzäunen besitzen?

Sie sollten den Abstand der Pfosten maximal in einem Abstand von vier Metern setzen. Bei widrigen Umgebungen sollten Sie den Abstand verringern.

Источник: https://www.grube.de/forst/forstschutz/forstzaun-und-gatterbau/

Ein Zaun als Begrenzung Ihres Gartens

Welches Zaunmaterial eignet sich für Ihr Bauvorhaben?

Der Zaun dient als Sicht- und Windschutz.

Ein Gartenzaun kennzeichnet nicht nur die Grenzen Ihres Grundstücks. Er schützt Sie auch vor neugierigen Blicken und unerwünschten Besuchern. Besonders an Plätzen, an denen Sie sich oft aufhalten, ist ein Gartenzaun praktisch.

Ihr Zaun dient als Sicht- und Windschutz. Genießen Sie dadurch unbeschwert Ihre Privatsphäre auf der Terrasse mit Sichtschutz. Außerdem verhindert er, dass Kinder oder Haustiere aus dem Garten auf die Straße laufen.

Der erste Eindruck zählt

Als dekoratives Element wertet ein Gartenzaun Ihren Außenbereich optisch auf. Stimmen Sie den Stil von Haus, Garten und Zaun aufeinander ab. So wirkt es besonders harmonisch.

Der Gartenzaun ist oft das Erste, was Besucher von Ihrem Grundstück sehen. Somit dient er als Aushängeschild Ihres Gartens.

Mit einem stilvollen Gartenzaun hinterlassen Sie bei Gästen einen bleibenden Eindruck.

Der einfache Lattenzaun

Lattenzäune gibt es in vielen verschiedenen Formen. Befestigt an Querbalken, lassen sich die Holzlatten individuell anpassen.

Der Abstand zwischen den Latten ist nach Geschmack veränderbar. Früher dienten sie als Begrenzung für Tiere. Heute findet der Zaun Anwendung als Grundstücksbegrenzung oder Verschönerung.

Neben dem gleichmäßigen Lattenzaun gibt es weitere Ausführungen:

  • Staketenzaun.
  • Speltenzaun.
  • Friesenzaun.
  • Palisadenzaun.
  • Jägerzaun.
  • Lamellen- oder Bohlenzaun.

Bei einem Staketen- oder Speltenzaun verlaufen die Latten senkrecht. Je ein Querbalken oben und unten gibt Stabilität. Die Latten oder Spelten sind zugespitzt.

Beide Gartenzäune unterscheiden sich in ihrer Befestigung voneinander. Die Latten eines Staketenzauns sind mit verzinktem Stahl verbunden.

Dadurch passen sie sich Ihrem Gelände optimal an.

Bei einem Speltenzaun hingegen sind die Latten mit biegsamen Hölzern festgeflochen. Spelten rammen Sie außerdem einfach in den Boden. Vorheriges Anbrennen der Enden verhindert, dass das Holz fault. Das verleiht dem Gartenzaun ein rustikales Flair.

Die Schnörkel und Spitzen machen den Palisadenzaun zu einem Magnet für Blicke.

Optisch ansprechend sind vor allem der Friesen- und Palisadenzaun. Der Friesenzaun unterscheidet sich vom klassischen Lattenzaun in seiner Form. Die oberen Kanten der Latten bilden einen Bogen.

Dies macht seine Ästhetik aus. Sind die senkrechten Latten mit Spitzen oben versehen, heißen sie Palisaden. Bei ihnen ist Vorsicht geboten. Zwar sieht das schön aus, ist aber nicht ungefährlich für kletternde Kinder.

Anders in ihrem Auau sind Jäger- und Lamellen- oder Bohlenzaun. Beim Jägerzaun sind die Latten diagonal angebracht. Scherenförmig kreuzen sich immer zwei Stück. Die Oberseite ist dabei angespitzt.

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Lamellen und Bohlen hingegen bezeichnen breite Holzbretter bzw. Latten. Dabei verlaufen Lamellen horizontal und Bohlen vertikal.

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Anders als herkömmliche Lattenzäune werden sie zwischen zwei senkrechten Balken befestigt.

Ein Zaun aus Metallverbindungen

Der Klassiker unter den Metallzäunen ist der Maschendrahtzaun. Als beliebteste Grundstücksgrenze der Deutschen schmückt er zahlreiche Vorgärten.

Er ist besonders preiswert, pflegeleicht, robust und sicher. Es gibt ihn in unterschiedlichen Höhen, Drahtstärken und Maschenweiten. Die einzelnen Drähte sind mit Kunststoff ummantelt.

Sie bestehen aus gewobenen Maschen und sind zwischen Pfosten gespannt.

Der Maschendrahtzaun eignet sich nur bedingt als Sichtschutz. Mit ein wenig Zeit, schirmen Kletterpflanzen aber Blicke hervorragend ab. Geeignet hierfür sind die Prunkwinde, die Feuerbohne, die Glockenrebe oder verschiedenen Wickenarten. Ziehen Sie hierbei am besten eine Gärtnerei zu Rate.

Alternativ gibt es den Stabmattenzaun. Hierbei handelt es sich um einen Zaun aus Metallstäben. Diese werden zu einem Gitter verschweißt. Ihr klares Design passt sehr gut zu modern gestalteten Gärten.

Auch hier gibt es unterschiedliche Höhen und Gittergrößen. Durch eingeflochtene Sichtschutz-Bänder ist es möglich, ihn blickdicht zu gestalten. Gefälle überbrücken Sie, indem Sie den Zaun höhenversetzt installieren.

Diesen Gartenzaun gibt es in drei Ausführungen:

  • Die einfachste Ausführung sind die sogenannten Einstabmatten. Dabei sind je ein senkrechter und ein waagerechter Stab miteinander verschweißt.
  • Für mehr Stabilität dient ein Zweistabmattenzaun. Sie sind je ein senkrechter und zwei waagerechte Stäbe verschweißt.
  • Bei dem Dreifachstabgitter wird ein zusätzlicher, waagerechter Stab an der Innenseite verschweißt. Dieser kreiert eine Kabelführung.

Der Schmuckzaun als Dekoelement

Die Gartenzäune sind mit Schnörkeln, Bögen und anderen Verzierungen versehen. Meistens bestehen sie aus Metall. Mit einem Zaun aus Schmiedeeisen verleihen Sie ihrem Garten ein elegantes Flair.

Es steht Ihnen jedoch frei, auch andere Materialien zu verwenden. Zumeist dienen Schmuckzäune als begrenzendes Dekoelement. Bei größerer Höhe eignen sie sich mit den typischen Zierspitzen auch als Einbruchschutz.

Lose Steine als Zaun mit Gabionen

Ein Gabionenzaun besteht aus Körben aus Drahtgeflecht. In diesen befinden sich lose Steine. Diese Gabionen gibt es in unterschiedlichen Formen und Farben. Selbst Glas oder Leuchtelemente sind möglich. Dadurch ist der Zaun flexibel einsetzbar. Leben Sie damit Ihre künstlerische Ader aus.

Zäune speziell für Haustiere

Für alle, die Haustiere besitzen, ist der so genannte Katzenzaun ideal. Damit minimieren Sie die Gefahr, dass Ihr Haustier den Garten einfach verlässt.

Es handelt sich um einen Auau auf dem bestehenden Gartenzaun. Ein nach innen weisender Winkel hindert die Tiere am Klettern. Je nach Tierart und Rasse reicht der abgewinkelte Zaun weiter hinauf.

Gegebenenfalls lässt sich dieser Abschnitt auch unter Strom setzen.

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Eine andere Variante ist ein reiner Stromzaun mit geringer Ladung. Wenn ein Tier den Zaun berührt, bekommt es einen schwachen elektrischen Schlag. Das Tier erschrickt und bleibt dem Gartenzaun fern.

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Diese Zäune dienen einerseits dazu, Ihre Tiere drinnen zu halten. Andererseits aber auch dazu, Wildtiere auszusperren. Wenn Sie den Elektrozaun nur temporär brauchen, verstauen Sie ihn am besten in einem Gartenhaus.

3. Materialien für Ihren Zaun

Bei den Baustoffen für einen Gartenzaun haben Sie eine große Auswahl. Egal, ob Sie sich für einen Holz-, Metall- oder Betonzaun entscheiden: Wichtig ist, dass Ihr Gartenzaun robust und langlebig ist. Erfahren Sie hier, was bei der Auswahl des Materials zu beachten ist.

Beim Material sind dem ganzen keine Grenzen gesetzt: erlaubt ist, was gefällt. Einige sehr beliebte Baustoffe für Zäune sind:

  • Holz.
  • Holzimitat.
  • Kunststoff.
  • Stein.
  • Beton.
  • Metall.

Zeitlos schön – Ein Zaun aus Holz

Ein Gartenzaun aus Holz ist natürlich schön.

Ein Gartenzaun aus Holz ist sehr beliebt. Er ist natürlich schön und vielseitig einsetzbar. Dabei wirkt er rustikal und naturnah. Egal, für welche Variante Sie sich entscheiden, die Qualität des Holzes ist wichtig.

Für Gartenzäune eignen sich besonders widerstandsfähige Hölzer. Dazu zählen harte Holzarten wie Robinie oder Eiche. Sie sind sehr stabil und witterungsbeständig. Auch Kiefer, Lärche und Douglasie sind ideal für den Einsatz im Garten.

Sie sind robust gegen Schädlinge.

Bei der Farbe haben Sie die freie Auswahl. Streichen Sie einfach die Latten mit einer farbigen Holzlasur. Verwenden Sie keinen Lack, denn er versiegelt das Holz. Eine Lasur lässt es atmen und es bleibt länger schön.

Pflegeleicht und anpassungsfähig – Ein Zaun aus Kunststoff

Eine Alternative zum klassischen Holzzaun ist eine Gartenzaun aus Kunststoff. Wie bei einem Zaun aus Holz gibt es ihn in verschiedenen Formen und Farben.

Das Material besteht aus speziellem Hartplastik. Dieser Werkstoff macht Ihren Gartenzaun wetterfest und langlebig. So hält er allen Wetterbedingungen stand.

Außerdem ist Kunststoff pflegeleicht und preisgünstig.

Stabil und preiswert – Ein Zaun aus Beton

Von der Holzoptik bis hin zum Steinmotiv: Ein Betonzaun ist alles andere als eine einfache Mauer. Mit speziellen Oberflächen ist er von einem richtigen Holzzaun kaum zu unterscheiden.

Ein Zaun aus Beton ist besonders langlebig und leicht zu pflegen. Einmal aufgestellt, haben Sie bis zu 30 Jahre lang Freude an Ihrem Gartenzaun.

Beton schützt Ihr Zuhause außerdem bestens vor Lärm und neugierigen Blicken.

Vielfältig und langlebig – Ein Zaun aus Metall

Ob Gitterzaun, Maschendrahtzaun oder schmiedeeiserner Zaun: Aus Metall lässt sich vieles herstellen. Das Material selbst ist stabil, langlebig und pflegeleicht.

Je nach Anforderung eignen sich verschiedene Metalle für Ihren Gartenzaun. Gusseisen für Schmuckzäune, verzinkter Stahl als Stabmattenzaun und Aluminium als Lattenzaun.

Ihnen sind kaum Grenzen gesetzt.

4. Anfallende Kosten für Ihren Zaun

Die Kosten für einen Gartenzaun richten sich nach Material, Höhe und Art. In der folgenden Tabelle sehen Sie eine Kostenübersicht für Zäune mit 80 cm Höhe.

Eine Ausnahme bilden hierbei die Betonzäune. Die einzelnen Paneele sind in der Regel 40 cm – 50 cm hoch.

Es sind sowohl die Kosten für das Material als auch für die Installation inbegriffen.

ZaunKosten
Holzzaun18€ – 40€/m
Kunststoffzaun70€ – 125€/m
Maschendrahtzaun18€ – 40€/m
Stabmatten (doppelt)35€ – 60€/m
Schmiedeeisen90€ – 125€/m
Beton85€ – 100€/m

Planen Sie Ihren Garten und Zaun nicht selbst, kommen noch Kosten für einen Landschaftsarchitekten hinzu.

5. Fazit – Ein Zaun für jeden Zweck

Ob zur optischen Aufwertung, zu Ihrer Sicherheit oder als Blickschutz. Für jeden Zweck gibt es den passenden Zaun. Dabei stehen Ihnen verschiedene Zäune und Materialien zur Verfügung.

Gestalten Sie Ihren Gartenzaun individuell und stimmen ihn auf Garten und Haus ab. So sorgen Sie für ein stimmiges Gesamtbild auf Ihrem Grundstück.

Dabei geht sowohl rustikal und natürlich als auch robust und langlebig. Oder bevorzugen Sie eine Kombination? Kunststoff mit Holzoptik vereint die Vorteile beider Materialien.

Für welche Variante Sie sich entscheiden, bleibt ganz Ihnen überlassen.

Источник: https://tipp-zum-bau.de/zaun/

Regionale Angebote für Zäune erhalten

Welches Zaunmaterial eignet sich für Ihr Bauvorhaben?

Um sich für einen passenden Zaun zu entscheiden, ist neben rein optischen Beweggründen der Verwendungszweck ausschlaggebend.

Planen Sie einen rein dekorativen Zaun, der zum Beispiel Ihren Vorgarten in Szene setzt? Oder ist es Ihnen vorrangig wichtig, dass Ihr Grundstück bestmöglich geschützt ist? Je nach Vorhaben stehen Ihnen verschiedene Zaunsysteme zur Wahl – hier die drei gängigsten:

Ein Gabionenzaun ist nicht nur preiswertig, sondern lässt sich auch vielfältig gestalten.

Bei einem Gabionenzaun handelt es sich eine Konstruktion aus Drahtkäfigen, die mit Steinen oder anderen Materialien befüllt werden.

Die Käfige sind in zahlreichen unterschiedlichen Formen und Größen erhältlich, sodass dieser Zauntyp optimal an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden kann. Der Gabionenzaun eignet sich sowohl als Sichtschutz als auch als Zierzaun.

Für die Füllung werden insbesondere frostsichere Steine wie Granit, Kalkstein und Marmor verwendet. Zudem lässt er sich zur Hangbefestigung und als Sitzgelegenheit einsetzen.

Ein weiterer Vorteil des Gabionenzauns ist seine Fähigkeit, Sonnenstrahlen und damit Wärme zu speichern. In den Abendstunden wird die Wärme dann wieder abgegeben. Daher herrscht auf Terrassen, die sich direkt an einem Gabionenzaunelement befinden, an Sommerabenden oft ein angenehmes Klima.

  Staketenzaun

Ein Staketenzaun eignet sich vor allem für Liebhaber eines rustikalen Looks.

Der Staketenzaun ist ein Vorläufer des Lattenzauns: Anstelle der Latten werden beim Staketenzaun längliche Holzstangen an dem Querbalken befestigt.

Für die Befestigung der Staketen an dem Querbalken kommt ein verzinkter Draht zur Anwendung. Daher lässt sich der Zaun leicht aufrollen und so gut transportieren.

Zudem kann der Staketenzaun auch in unebenem Gelände eingesetzt werden, da er sich aufgrund seiner Konstruktionsweise dem Untergrund anpasst.

Für den Staketenzaun wird meist Kastanien- oder Robinienholz verwendet. Beide Holzarten haben einen hohen Gerbsäureanteil, was das Holz haltbar macht. Umzäunungen dieser Machart können daher bis zu 20 Jahre im Außenbereich eingesetzt werden. Zudem erweist sich die Montage eines Staketenzauns als einfach.

  Einstab-/Doppelstabmattenzaun

Die Einstab- oder Doppelstabmappenzäune können auch mit einem Sichtschutz kombiniert werden.

Stabmattenzäune bestehen waagerechten und senkrechten Stäben aus verzinktem Stahl als Zaunelement. Dieser ist mit einer Kunststoffschicht bezogen, die den Zaun besonders pflegeleicht macht.

Die Stäbe sind miteinander verschweißt, sodass ein stabiles Gitternetz entsteht. Der Unterschied zwischen dem Einstabmattenzaun und dem Doppelstabmattenzaun besteht in der Anzahl der senkrechten Stäbe, die verbaut werden.

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Beide Zaunarten haben spezifische Vorteile: Der Einstabmattenzaun federt leichter, sodass ein Überklettern schwierig ist. Daher bietet dieses Zaunsystem einen vergleichsweise guten Einbruchschutz. Der Doppelstabmattenzaun ist dafür besonders stabil. Beide Arten der Stabmattenzäune sind angenehm pflegeleicht.

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Um neugierige Blicke abzuhalten, lässt sich bei einem Stabmattenzaun ein Sichtschutz an den Zaunpfosten anbringen, der zudem als Designelement und als Windschutz dienen kann.

Materialien und deren spezifische Eigenschaften

  Holzzaun

Da es sich bei Holz um ein natürliches Material handelt, passen sich Holzzäune optisch sehr gut in die meisten Gartenlandschaften ein. Zudem lässt sich der Holzzaun für Heimwerker meist gut bearbeiten.

Allerdings ist Holzzaun nicht gleich Holzzaun: Zäune aus Weichholz wie Fichte oder Kiefer sind recht günstig. Allerdings müssen diese regelmäßig gereinigt und gestrichen werden.

Zäune aus Hartholz, wozu Lärche und Eiche zählen, sind teurer in der Anschaffung, dafür jedoch deutlich pflegeleichter.

Metallzäune bestehen aus vorgefertigten Elementen, die auch vom Heimwerker gut montiert werden können. Sie zeichnen sich durch eine besondere Stabilität aus.

Soll ein individueller Metallzaun als Umzäunung errichtet werden, so ist Spezialwerkzeug notwendig. Die Montage erfolgt dann bestenfalls durch eine Fachfirma.

 Für die Fertigung von Metallzäunen können unterschiedliche Materialien verwendet werden:

  • Feuerverzinkter Stahl ist witterungsbeständig und pflegeleicht.
  • Zäune aus unverzinktem Stahl müssen regelmäßig mit Rostschutzgrundierung und Anstrich gepflegt werden.
  • Besonders edel sind Metallzäune aus Aluminium. Sie sind leicht, wartungsarm und sehen edel aus.

Zu den Metallzäunen gehören insbesondere auch der Maschendrahtzaun sowie der Gitterzaun. Der Maschendrahtzaun besteht aus einem rautenförmigen Drahtgeflecht, das zum Schutz vor Feuchtigkeit verzinkt oder mit einem Kunststoffmantel versehen ist.

Dieser Zaun lässt sich besonders leicht transportieren, da er einfach auf eine Rolle aufgewickelt werden kann. Der Gittermattenzaun hingegen besteht aus dünnen Stahl- oder Aluminiumstreben, die zu einer Gitterstruktur verarbeitet sind.

Diese Zaunart besticht durch ihre Stabilität.

  Kunststoffzaun

Zäune aus Kunststoff werden immer beliebter. Dies liegt an den vielen positiven Eigenschaften, die diese Zaunart auszeichnen: Kunststoffzäune sind äußerst pflegeleicht. Oft reicht es, die Zäune nach dem Winter zu reinigen – für denn Fall, dass Sie sehr verschmutzt sind.

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Da die Zaunelemente ein recht geringes Gewicht haben, lassen sie sich mühelos transportieren. Zudem sind Zaunsysteme aus Kunststoff sehr günstig. Allerdings muss man bei den preiswerten Varianten Abstriche bei der Optik sowie der Stabilität machen.

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Gefertigt werden Kunststoffzäune zum Beispiel aus PVC, Polyester oder dem Verbundstoff WPC .

  Betonzaun

Betonzäune sind sehr stabil, bieten einen hohen Einbruchschutz, sind langlebig und halten den Schall ab. Der Zaun aus Beton besteht aus Pfeilern, an denen die Zaunelemente befestigt werden.

Aufgrund ihrer Konstruktionsweise bieten diese Zäune einen absoluten Sichtschutz, da sie wie eine Mauer wirken. Dadurch bieten Sie auch einen guten Windschutz.

 Optisch überraschen Betonzäune mit einer erstaunlichen Vielseitigkeit: Die Oberflächenprägung kann den Look von Holz ebenso imitieren wie den von Stein. Zudem lassen sich Betonzäune ganz individuell anstreichen.

Zäune und deren Verwendungszwecke

Welcher Zauntyp und welches Material für Sie optimal sind, hängt vor allem vom Verwendungszweck ab. Denn Zäune übernehmen unterschiedliche Funktionen.

  Sichtschutzzaun

Ein Sichtschutzzaun schützt sie vor neugierigen Blicken in Ihren Garten. 

Wenn Ihr Garten von der Straße oder vom Nachbargrundstück aus leicht einsehbar ist, dann bietet ein Sichtschutzzaun Ihnen optimale Privatsphäre.

Ein Sichtschutzzaun sollte mindestens 170 Zentimeter hoch sein, damit auch ein durchschnittlicher Erwachsener nicht einfach darüber schauen kann. Zudem sollten Sie darauf achten, dass der Zaun möglichst blickdicht ist.

Wenn Sie sich für einen Metallzaun entscheiden, können Sie diesen mit einem spannbaren Sichtschutz blickdicht gestalten und so für die gewünschte Privatsphäre sorgen.

  Sicherheitszaun – Einbrüchen vorbeugen

In Anbetracht der hohen Einbruchszahlen erweist sich ein durchdachtes Sicherheitskonzept für das Haus als sinnvoll. Doch nicht nur Fenster und Türen sollten mithilfe einer Alarmanlage gesichert werden. Einbruchschutz beginnt bereits an der Grundstücksgrenze.

Ausschlaggebend für den Einbruchschutz ist, dass der Sicherheitszaun schwer zu überwinden ist. Denn hierbei ist das Risiko für den Eindringling, entdeckt zu werden, sehr hoch. Zudem stellen Sicherheitszäune ein Hindernis beim Verlassen des Hauses dar, sodass der Fluchtweg für Einbrecher erschwert wird.

 Sicherheitszäune übernehmen eine weitere Aufgabe: Sie verhindern, dass Tiere, die auf dem Grundstück gehalten werden, sich unbeaufsichtigt entfernen.

  Schmuck- und Zierzaun

Schmuckzäune sind Teil der Gartengestaltung: Bei dieser Zaunart geht es nicht vorrangig um Aspekte wie Sicherheit oder Sichtschutz – wobei es durchaus auch Schmuckzäune gibt, die Sicherheit und Sichtschutz bieten.

Der Zierzaun kann aus Stahl, Holz oder Aluminium gefertigt sein und besteht, wie jeder andere Zaun auch, aus Pfosten, Zaunfeldern und gegebenenfalls Toren oder Pforten.

Bei der Planung eines Zierzauns ist es besonders wichtig, diesen auf den Stil des Hauses abzustimmen. Denn nur so ergibt sich ein stimmiges Gesamtkonzept.

Источник: https://www.aroundhome.de/zaun/

Zaun Baugenehmigung: Das müssen Sie zur Einfriedung wissen!

Welches Zaunmaterial eignet sich für Ihr Bauvorhaben?

Muss ein Zaun genehmigt werden? Welcher Zaun und welche Einfriedung braucht eine Baugenehmigung? Zaunart, Zaunmaterial, Zaunhöhe – wovon hängt es ab, welcher Zaun genehmigt werden muss? Zaun auf Grundstücksgrenze – genehmigungspflichtig oder nicht? Gibt es unterschiedliche Regelungen pro Bundesland? Unser Ratgeber beantwortet diese und noch mehr Fragen und gibt Ihnen wertvolle Tipps rund um das Thema Zaun Baugenehmigung.

Wer plant, einen Zaun oder eine Einfriedung zu errichten, sollte sich vorab mit den rechtlichen Aspekten des Vorhabens beschäftigen: baurechtliche und nachbarrechtliche. Um die eingangs gestellten Fragen zur Baugenehmigung für Zaun und Einfriedung zu beantworten, ist es wichtig, zunächst die beiden Begriffe Zaun und Einfriedung zu klären.

Begriffserklärung: Zaun Einfriedung – was ist das?

Als sogenannte Einfriedung wird eine Anlage bezeichnet, mit der ein Grundstück nach außen hin abgegrenzt wird. Die Einfriedung schützt das Grundstück auf verschiedene Weise:

  1. Sie hindert Menschen und Tiere daran, das Grundstück zu betreten.
  2. Sie schützt vor klimatischen Einflüssen von außen, darunter Wind, ebenso wie vor Immissionen, darunter Lärm.
  3. Sie verhindert Einblicke von außen auf das Grundstück (Sichtschutz).

Der Begriff Einfriedung ist demnach wörtlich zu nehmen: Die Anlagen zur Abgrenzung sollen dem Grundstück Frieden bringen und ihn bewahren. Anlagetechnisch lassen sich Einfriedungen in „tote“ und „lebende“ Materie unterscheiden. Zu den „toten“ Einfriedungen zählen Zäune und Mauern, zu den „lebenden“ Hecken. Demnach ist ein Zaun nur eine spezifische Art einer Einfriedung.

Welche Zaunarten gibt es?

Zäune lassen sich nach ihrem Material, ihrer Bauweise und ihrem Zweck in verschiedene Zaunarten und Zauntypen unterscheiden:

Zaunmaterial: Ein Zaun kann aus Holz, Metall, Stein (zum Beispiel Gabionen) oder Kunststoff (zum Beispiel WPC) sowie Materialmixen daraus beschaffen sein. Demnach gibt es im Handel, selbstverständlich auch bei uns im Onlineshop, Holzzäune, Metallzäune, Gabionenzäune und Kunststoffzäune.

Zaunauau: Ein Zaun kann beispielsweise aus Latten, aus geschmiedetem Eisen und aus Draht gemacht sein. Demnach sind Lattenzäune, schmiedeeiserne Zäune und Maschendrahtzäune handelsüblich.

Einsatzzweck: Ein Zaun kann zum Beispiel als Garten- und Grundstückszaun, Sichtschutzzaun, Koppelzaun oder Gehegezaun im Einsatz sein.

Einen Überblick über Zaunarten und Zauntypen liefern wir Ihnen mit unserer kleinen Zaunkunde, die Sie im Beitrag „Zaun auauen: Ratgeber zum Zaun selber auauen aus Holz, Metall, Kunststoff und Stein“ lesen können.

Damit wissen Sie, was die Begriffe Einfriedung und Zaun heißen, und Sie kennen wichtige Zaunarten und -typen. Es ist an der Zeit, nach dem buchstäblich Rechten zu schauen.

Zaun Baugenehmigung: Wann braucht ein Zaun eine Genehmigung?

Das Errichten eines Zauns oder einer Einfriedung ist eine Sache, die Sie rechtlich absichern müssen. Sie sollten daher wissen, was

  • im für Sie gegebenenfalls geltenden Nachbarrechtsgesetz steht,
  • die Bauordnung Ihres Bundeslandes vorschreibt (Landesbauordnung),
  • Ihr zuständiges Bauamt an lokalen Vorschriften bereithält.

Denn während Sie den einen Zaun/die eine Einfriedung „nur“ amtlich (örtlich zuständige Baubehörde) genehmigen lassen müssen, brauchen Sie für den anderen Zaun/die andere Einfriedung mitunter zusätzlich das Einverständnis Ihres Nachbarn oder gar eine Genehmigung Ihres Bundeslandes.

Zaun und Einfriedung – alles, was Recht ist

Beim Errichten von Zäunen als eine Art „tote“ Einfriedung kommt es mitunter nicht nur auf nachbarrechtliche Vorschriften an, sondern auch auf baurechtliche: Denn per Definitionem handelt es sich dabei um sogenannte bauliche Anlagen.

Zaun auf Grundstücksgrenze: Das müssen Sie beachten!

Wer eine Hecke als eine Art „lebender“ Einfriedung pflanzt, der muss nachbarrechtliche Grenzabstände für Hecken beachten. Oder, das Einverständnis des Nachbarn vorausgesetzt, die Hecke wird auf der Grundstücksgrenze gepflanzt, wodurch sie von einer aus rechtlicher Sicht einfachen Gartenhecke zur sogenannten Grenzanlage wird.

Für Grenzanlagen jeder Art („tote“ wie „lebende“ Einfriedungen auf der gemeinsamen Grundstücksgrenze) gilt: Wurden diese mit der Zustimmung (Genehmigung) des Nachbarn errichtet, dürfen Sie sie ohne dessen Einverständnis weder eigenmächtig verändern noch entfernen.

In unserem Onlineshop finden Sie eine Vielzahl an Holz-, Metall- und Sichtschutzzäunen wie der Alpholz Luke-Staketenzaun Eiche.

Sichtschutzzaun: Das müssen Sie wissen!

Handelsübliche Sichtschutzzäune, wie Sie sie auch in unserem Onlineshop in großer Auswahl finden, haben typischerweise Höhen zwischen 1,70 und 2,10 Metern.

Damit gelten sie unter Umständen als bauliche Anlagen und sind entsprechend genehmigungspflichtig.

Auch hier hilft ein Blick ins lokale Baurecht oder der Gang zur/ein Anruf bei der zuständigen Baubehörde: Fragen Sie dort, ob es eine Einfriedungssatzung gibt und was drinsteht.

Was bedeutet ortsüblich?

Bevor Sie einen Zaun/eine Einfriedung planen und errichten, schauen Sie sich am besten in der Nachbarschaft um: Welche Zäune und Einfriedungen gibt es dort? Wie hoch sind die Zäune, woraus bestehen sie? Das, was Sie Großteils an Zäunen und Einfriedungen vorfinden, ist bei Ihnen „ortsüblich“ – und daran sollten Sie sich halten.

Andernfalls, zum Beispiel bei großen Unterschieden, gelten die von den Bundesländern festgelegten Vorschriften zur Höhe von Einfriedungen. Dazu müssen Sie wissen, dass bis auf die Bundesländer Bayern, Bremen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern alle Bundesländer Nachbarrechtsgesetze aufgestellt haben. Es gilt:

  • Berlin (BE): etwa 1,25 m hoher Maschendrahtzaun (§ 23 „Beschaffenheit“ NachbG Bln)
  • Brandenburg (BB): etwa 1,25 m hoher Maschendrahtzaun (§ 32 „Beschaffenheit“ BbgNRG)
  • Hessen (H): etwa 1,20 m hoher Maschendrahtzaun (§ 15 Beschaffenheit)
  • Niedersachsen (NS): bis zu 1,20 m hoher Zaun (§ 28 Beschaffenheit der Einfriedung)
  • Nordrhein-Westfalen (NRW): etwa 1,20 m hohe Mauer oder Zaun (§ 35 Beschaffenheit)
  • Rheinland-Pfalz (RP): 1,20 m hoher Zaun aus festem Maschendraht (§ 39 Einfriedungspflicht)
  • Saarland (SL): 1,20 m hoher Zaun aus festem Maschendraht (§ 43 Einfriedungspflicht)
  • Sachsen (SN): bis 2,00 Meter hoher Zaun (§ 23 Anforderungen an Grundstückseinfriedungen)
  • Sachsen-Anhalt (ST): bis 2,00 Meter hoher Zaun (§ 23 Anforderungen an Grundstückseinfriedungen)
  • Schleswig-Holstein (SH): ein etwa 1,20 m hoher Zaun aus Maschendraht (§ 31 Beschaffenheit der Einfriedigung)
  • Thüringen (TH): 1,20 m hoher Zaun aus festem Maschendraht (§ 39 Einfriedungspflicht)

Faustregel: Eine Baugenehmigung für Zaun und Einfriedung ist dann notwendig, wenn dieser/diese anders als

  • ortsüblich
  • und/oder anders als vom Gesetz vorgeschrieben

ausgelegt werden soll. Häufig sind Einfriedungen zudem genehmigungspflichtig, die an eine öffentliche Verkehrsfläche grenzen.

Die Kosten für die Baugenehmigung für den Zaun richten sich nach den Landesgebührenordnungen der jeweiligen Bundesländer.

Genehmigungspflichtigen Zaun ohne Baugenehmigung bauen – welche Konsequenzen drohen?

Sie bauen Ihren Wunschzaun/Ihre Wunscheinfriedung ohne Baugenehmigung, gleichwohl Sie wissen, dass Sie diese zuvor vom Amt und/oder Nachbarn hätten einholen müssen? Dann müssen Sie nach deutscher Rechtslage damit rechnen, dass Sie Zaun oder Einfriedung umbauen oder gar abreißen müssen.

Besteht eine Einfriedungspflicht?

In dem Moment, wo ein Nachbar eine Einfriedung verlangt, entsteht eine gesetzliche Einfriedungspflicht. Wobei der Nachbar sein Verlangen nicht in einer bestimmten Form ausdrücken muss. Er kann die Einfriedung also auch mündlich verlangen.

Unser Tipp: Um im Falle eines Nachbarstreits auf Nummer sicherzugehen, sollten das Einfriedungsverlangen schriftlich festgehalten und quittiert werden.

In den Bundesländern BW, RP, SL, ST und TH besteht eine Einfriedungspflicht zum Schutz des Nachbarn. Generell gibt es sie, so sie denn ortsüblich ist, auch in BE und BB. In H, NRW, NS und SH besteht eine Einfriedungspflicht für bebaute oder gewerblich genutzte Grundstücke in sogenannter Innenortslage. In BW (Innerortslage), BY, HB, HH, MV und SN besteht keine Einfriedungspflicht.

Unser Tipp: Das Nachbarrecht ist ein Privatrecht. Daher gilt, dass öffentlich geregeltes Recht wie Baurecht, Straßen- und Wegerecht sowie Naturschutzrecht vorrangig ist.

Wer ist fürs Errichten von Zaun und Einfriedung zuständig?

Verlangt ein Nachbar eine Einfriedung, stellt sich die Frage, wer sie errichten muss. Die Bundesländer unterscheiden Einfriedungen in

  • sogenannte gemeinsame Einfriedungen (BW, H, NRW, RP, SL, ST, SH, TH)
  • und sogenannte Rechtseinfriedungen (BE, BB, N),

um die Zuständigkeit dafür zu bestimmen.

Dabei bedeutet der Begriff Rechtseinfriedung, der grundsätzlich an § 162 I. Teil 8. des Preußischen Allgemeinen Landrechts angelehnt ist, dass von der Straße aus betrachtet, die rechte Grenze eines Grundstücks auf Verlangen des Nachbarn einzufrieden ist. Auf diese Weise sollen die Kosten für das Errichten und Unterhalten einer Einfriedung möglichst gleichmäßig aufgeteilt werden.

Sie wollen mehr Informationen zum Zaun planen und bauen? Dann empfehlen wir Ihnen die Lektüre unserer folgenden Artikel:

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Titelbild: ©iStock/altmodern
Artikelbilder: ©iStock/Kenny10; ©GartenHaus GmbH; ©iStock/EvgeniiAnd

Источник: https://www.gartenhaus-gmbh.de/magazin/zaun-baugenehmigung/

Der Katzenzaun – Sicherheit für die Katze

Welches Zaunmaterial eignet sich für Ihr Bauvorhaben?

Katzen sind definitiv freiheitsliebende Tiere und erkunden ihre Umgebung gern auf eigene Faust. Die Gefahren die dabei auf sie lauern können, unterschätzen die kleinen Vierbeiner jedoch meist. Dabei kann es sich um den alltäglichen Straßenverkehr vor dem Haus oder einem nahe gelegenen Jagdgebiet handeln.

Nicht selten sind auch die Nachbarn von den Hinterlassenschaften der Katze nicht gerade angetan und ein unnötiger Nachbarschaftsstreit kann entfacht werden. Wir gehen davon aus, dass die Sicherheit Ihres Haustiers für Sie als Katzenbesitzer, sicher an erster Stelle steht.

Genau aus diesem Grund sollten Sie sich Gedanken über einen gut gesicherten Katzenzaun machen, um weitreichende Probleme zu minimieren.

Wie ein solider Katzenzaun aussehen soll, welche Materialien Sie benötigen, was im Allgemeinen beachtet werden sollte und alle weiteren Informationen zum Thema Zaun kaufen, erhalten Sie im weiteren Verlauf und auf zaunsysteme-direkt.de.

Katzenzaun oder Katzennetz? – Die Vorbereitungen

Ein Katzenzaun wird meist aufgebaut, um größere Flächen wie beispielsweise den Hof oder den Garten zu umzäunen und die gewünschte Sicherheit der Katze zu gewährleisten.

Katzennetze sind hingegen eher für Balkone oder Terrassen geeignet, da hier meist nur ein kleiner Bereich abgegrenzt werden muss.

In diesem Beitrag wollen wir uns aber vor allem dem Katzenzaun widmen und erläutern Ihnen wie Sie am besten vorgehen.

© 123rf.com

Damit am Ende sprichwörtlich, nicht alles für die Katz war, sollten Sie bei der Planung und Montage einiges beachten. Bevor Sie mit der Planung beginnen, ist es sinnvoll mit einem gut geschulten Blick durch den Garten zu streifen und diesen auf mögliche Ausbruchstellen zu scannen.

Katzen sind nicht nur gute Kletterer, sie können außerdem sehr gut buddeln, sodass sich bestimmt auch in Ihrem Garten viele verschiedene Ausbruchstellen finden lassen. Achten Sie hierbei auf Garagendächer, erhöhte Regenrohre, Steine, Bäume und Ähnliches.

Sollten sich diese gern genutzten Hilfsmittel in der Nähe des Katzenzauns finden lassen, so kann auch der höchste Zaun nicht vor einem Ausbruch schützen. Beseitigen Sie daher im Vorfeld mögliche Hindernisse oder planen diese in das Bauvorhaben mit ein.

Da ein gut gesicherter Katzenzaun eine bestimmte Höhe aufweisen sollte, ist es in einigen Gebieten sinnvoll, sich vorab beim Bauamt zu erkundigen welche Vorschriften eingehalten werden müssen. In einigen Fällen kann es vorkommen, dass sogar eine Baugenehmigung benötigt wird.

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In einer guten Nachbarschaft ist es sicherlich angebracht die Nachbarn über das Bauvorhaben in Kenntnis zu setzen. Denn viele Nachbarn schreckt ein hoher Katzenzaun zunächst ab und sie befürchten, sie würden bald in einem Hochsicherheitsgefängnis leben.

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Da die Zäune kleine Maschen aufweisen und oftmals mit grünen Kletterpflanzen bestückt werden, fällt der fertig montierte Katzenzaun den Nachbarn meist nicht mehr ins Auge.

Montage des Katzenzauns – Das sollte beachtet werden

Ist die Planung abgeschlossen, so kann es direkt mit der Montage losgehen. Für einen sicheren Katzenzaun benötigen Sie folgende Zaunelemente: mehrere engmaschige Doppelstabmattenzaunelemente, Pfosten mit einer Abwinkelung (45 Grad) und Maschendraht oder Spanndraht. Zudem sollten Sie einige Helfer organisieren, denn ein ausbruchsicherer Katzenzaun lässt sich allein nur schwer montieren.

Maschendrahtzaun

© 123rf.com

Der Katzenzaun sollte möglichst auf einem festen und ebenmäßigen Untergrund aufgestellt werden. Bei buddelfreudigen Katzen ist es zudem sinnvoll ihn sogar im Boden zu versenken, denn nur so kann garantiert werden, dass die Katzen nicht unter dem Zaun ausbrechen können und es bietet ihm die nötige Stabilität.

Bei diesem Zaunsystem wird insbesondere darauf geachtet, dass es schwer zu erklettern ist, denn die reine Höhe stellt für viele Katzen meist kein Hindernis dar.

Das Klettern wird den Vierbeinern erschwert indem engmaschige Zaunelemente verbaut werden und ab einer bestimmten Höhe (etwa 1,80 m) das Zaunende nach innen abgewinkelt wird. Dies schreckt die Tiere mit den  kleinen Samtpfoten ab, denn sie klettern nur äußerst ungerne nach innen geneigt und kopfüber.

Sind alle Elemente des Katzenzauns aufgebaut, so gibt es für die Katze kein Entkommen mehr. Sie kann es sich nun in dem umzäunten Garten oder Hof gemütlich machen und ist insbesondere vor dem Straßenverkehr geschützt. Damit der Katzenzaun auch optisch zum Hingucker wird, können Sie rundum schöne Ranken und Stauden pflanzen.

Besonders gut eignet sich Wilder Wein, dieser verbleibt dauerhaft und muss nicht wie andere Kletterpflanzen neu gesetzt werden. Von Efeu sollten Sie allerdings die Finger lassen, dieser ist nämlich giftig!

Der elektrische Katzenzaun bleibt umstritten

Wie Sie bereits gelesen haben, kann die Anschaffung eines gut gesicherten Katzenzauns zunächst abschrecken. Dieser ist in erster Linie optisch nicht ganz ansprechend, muss eventuell beim Bauamt genehmigt werden, ist kostenintensiv und bedeutet viel Arbeit.

So kommt es häufig vor, dass Katzenbesitzer sich für die schnellere und einfachere Lösung entscheiden, indem sie den bereits vorhandenen Zaun elektrisch sichern. Diese Zaunvariante wird auch als unsichtbarer Katzenzaun deklariert, ist aber in Wirklichkeit ein Elektrozaun. Es gibt zwei Möglichkeiten wie so ein unsichtbarer Katzenzaun aussehen kann.

Auf der einen Seite kann der vorhandene Zaun im Garten unter Strom gesetzt werden, dieser ähnelt dann einem Weidezaun. Sobald die Tiere in die Nähe des Zaunes kommen, erhalten sie einen Stromstoß. Auf der anderen Seite kann das gewünschte Gebiet mit einem elektrischen Kabel umzäunt werden, sodass dabei ein geschlossener Stromkreis entsteht.

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Die Katze erhält ein Halsband, dieses dient als Empfänger. Beim Versuch das umzäunte Gebiet zu verlassen, bekommt sie jedesmal einen leichten Stromschlag. Die Kabel werden bei dieser Variante gerne unter der Erde verlegt, denn nur so ist der Zaun vollständig unsichtbar und die Optik wird nicht weiter getrübt.

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Ein unsichtbarer Katzenzaun soll den kleinen Vierbeinern als Lernhilfe dienen, damit sie in Zukunft genau wissen bis zu welchem Punkt sie sich frei bewegen können. Echte Tierfreunde werden diese Art des Katzenzauns jedoch nicht für gutheißen. Denn ob diese Art der Verhaltenserziehung angebracht ist, steht sicher außer Frage.

Wir plädieren daher zu einem stabilen und gut gesicherten Katzenzaun, damit Ihre freiheitsliebenden Tiere weiterhin die Sicherheit und Freude im eigenen Garten genießen können.

Источник: https://zaunsysteme-direkt.de/magazin/katzenzaun/

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