Weshalb Sie eine Solaranlage auf Ihrem Garagendach montieren sollten

Contents
  1. Solaranlage auf dem Flachdach: Das müssen Sie wissen!
  2. Photovoltaikanlage oder Solarthermieanlage fürs Flachdach: Was ist der Unterschied?
  3. Eignet sich Ihr Flachdach für eine Solaranlage?
  4. Vorteile des Flachdaches für Solaranlagen
  5. Kosten einer Solaranlage auf dem Flachdach
  6. Wie wird die Solaranlage auf dem Flachdach befestigt?
  7. Förderung für Ihre Solaranlage
  8. Mehr Leistung für Ihre Solaranlage durch ein Gründach
  9. Flachdachmontage der Solaranlage nur durch Profis!
  10. Installation von Photovoltaikanlagen
  11. Installation der Photovoltaik Elektronik auf dem Dach
  12. Reihen- & Parallelverschaltung
  13. Installation der Photovoltaik Elektronik im Haus
  14. Fragen zum Thema Installation von Photovoltaik
  15. Häufigste Montagefehler bei Solaranlagen: So vermeiden Sie diese
  16. DIY-Montage der Photovoltaikanlage – Vorsicht vor kostspieligen Montagefehlern
  17. Planung und Einkauf – bereits die ersten gravierenden Fehlerquellen
  18. Dachhaken, Kabel und Co. – bei der Montage der Solaranlage kann eine Menge schief laufen
  19. Photovoltaik auf Garagen und Carports
  20. Überschaubare Projektgröße
  21. Eigenverbrauch lohnt immer mehr
  22. Dachsanierung und Photovoltaik-Kauf zu koppeln, lohnt sich
  23. Kosten sparen: Das Gerüst kann doppelt genutzt werden
  24. Neue Entwicklung: Solardachziegel
  25. Vier bis fünf Kilowatt Leistung für einen Normalhaushalt
  26. Ablauf der Montage und Installation einer Photovoltaikanlage
  27. Wie läuft die Montage einer Photovoltaikanlage ab?
  28. Montage einer Photovoltaikanlage auf Flachdächern
  29. Ablauf der Aufdach-Montage auf Schrägdächern
  30. Indach-Montage einer Photovoltaikanlage
  31. Was passiert bei der Installation der Photovoltaikanlage?
  32. Wie lange dauern Montage und Installation insgesamt?
  33. Kann man eine Photovoltaikanlage auch selber installieren?
  34. Fazit: Setzen Sie bei der Installation und Montage auf einen Fachbetrieb

Solaranlage auf dem Flachdach: Das müssen Sie wissen!

Weshalb Sie eine Solaranlage auf Ihrem Garagendach montieren sollten

Mit einer Solaranlage auf Ihrem Flachdach produzieren Sie Strom und Wärme für Ihr Zuhause. So sind sie unabhängig von Energieversorgern und sparen Geld. Obendrein tun Sie auch noch etwas Gutes für die Umwelt. Wir verraten Ihnen, wie Sie die Kraft der Sonne am besten nutzen und Ihr Flachdach in Ihr eigenes Kraftwerk verwandeln.

Photovoltaikanlage oder Solarthermieanlage fürs Flachdach: Was ist der Unterschied?

Bei Solaranlagen unterscheidet man zwischen Solarthermie- und Photovoltaikanlagen (PV Anlagen): Solarthermie erzeugt mittels Sonnenkollektoren Wärme, die Sie dann für die Erzeugung von Heizwärme oder Warmwasser im Haushalt nutzen.

Dazu benötigen Sie neben den Kollektoren eine Umwälzpumpe sowie einen Pufferspeicher.
PV Anlagen hingegen erzeugen mit Hilfe von Solarzellen Gleichstrom.

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Den können Sie entweder direkt im eigenen Haushalt nutzen oder alternativ ins öffentliche Stromnetz einspeisen und verkaufen. [i] [/attention]

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in unserem Ratgeber-Artikel „Solaranlagen: Photovoltaik und Solarthermie machen unsere Häuser fit für die Zukunft“.

Eignet sich Ihr Flachdach für eine Solaranlage?

Ihr Flachdach kann eine ausgezeichnete Fläche für Ihre Solaranlage bieten. Zunächst sollten Sie sich dazu von einem Statiker oder Architekten beraten lassen, ob Ihre Dachkonstruktion die zusätzliche Belastung durch eine Solaranlage tragen kann. Besonders ältere Flachdächer sind häufig darauf ausgelegt, nur ihr eigenes Gewicht und eventuell Schnee oder Sturm auszuhalten.

Eine Solaranlage bringt für Ihr Flachdach neben dem Gewicht der Kollektoren oder Solarzellen weitere Belastung mit sich: Durch die Schrägstellung der Solarthermie oder PV Anlage auf dem Flachdach entsteht eine Angriffsfläche für Wind. Deshalb muss das Montagegestell in vielen Fällen direkt im Dachstuhl verankert werden. Falls das nicht möglich ist, muss es zusätzlich beschwert werden, um nicht vom Wind fortgeweht zu werden.

Die DIN 4108-10 legt fest, dass nur Dämmstoffe des Anwendungstyps DAA mit mindestens hoher Druckbelastbarkeit für die Anbringung von Solaranlagen geeignet sind. Das trifft besonders auf widerstandsfähige Dämmplatten aus Polyurethan-Hartschaum (PUR) zu. Dieser Dämmstoff hat eine sehr hohe Druckbelastbarkeit und ist daher der zusätzlichen Belastung durch Solaranlagen gut gewachsen.

Vorteile des Flachdaches für Solaranlagen

Das Flachdach hat von Natur aus einen großen Vorteil als Standort für Solaranlagen: Dank seiner geringen Neigung können Ausrichtung und Winkel der Solarelemente auf einem Flachdach flexibel eingestellt werden.

Außerdem wird die eigentliche Aufstellung durch die ebene Fläche enorm erleichtert: So erfordert die Montage kein Baugerüst. Da Flachdächer in der Regel mit Bitumen oder Kunststoff eingedeckt sind, müssen außerdem keine Dachpfannen entfernt werden. Hinzu kommt, dass Solaranlagen auf Flachdächern leicht zugänglich für Wartung, Reinigung und Reparatur sind.

Die Aufstellung von Solaranlagen auf dem Flachdach hat allerdings auch Einschränkungen, die Sie berücksichtigen sollten: Beispielsweise kann die Dachfläche nicht vollständig ausgenutzt werden, da durch die Schrägstellung der Elemente gewisse Abstände zwischen den Reihen eingehalten werden müssen. Sonst könnten sich die einzelnen Elemente eventuell gegenseitig beschatten. Die Leistungsfähigkeit der Solaranlage würde dadurch abnehmen.

Kosten einer Solaranlage auf dem Flachdach

Der Preis einer Solaranlage variiert je nach Art, Größe und Leistung. Bei einer Solarthermie-Anlage ist ein maßgeblicher Faktor, ob damit nur die Warmwassererzeugung oder auch die Heizung unterstützt werden soll. Eine Solarthermieanlage, die nur für die Warmwassererzeugung zuständig ist, ist meist günstiger.

Auch bei einer PV Anlage für Ihr Flachdach variieren die Kosten. Entscheidend sind die Dachfläche und das gewählte Modell. Derzeit (Stand 2019) macht sich eine PV Anlage nach 10 bis 12 Jahren bezahlt. Solarthermieanlagen amortisieren sich nach 15 bis 20 Jahren, abhängig davon, ob Sie damit Ihre Wohnung oder Ihr Wasser heizen.²

Wie wird die Solaranlage auf dem Flachdach befestigt?

Um eine Solaranlage auf dem Flachdach zu installieren, werden die Elemente auf einem Metallgestell fixiert. Dieses wird am Dach befestigt. Idealerweise ist eine direkte Verankerung mit dem Dachstuhl möglich.

Wenn das nicht möglich ist, gibt es zwei Alternativen: Entweder wird das Gestell mit dem Dach verklebt und durch eine mit Steinen gefüllte Wanne beschwert, oder es kann in Betonsteinen verschraubt werden. Die Betonsteine müssen dann auf einer Pufferschicht aus Filz, Sand oder Kunststoff liegen.

Förderung für Ihre Solaranlage

Bei einer Solaranlage sparen Sie nicht bloß langfristig Geld: es gibt unterschiedliche Förderungs- und Finanzierungsprogramme, die Ihnen schon bei der Anschaffung unter die Arme greifen.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bietet etwa ein spezielles Förderprogramm für Solarthermie an.

Die Kreditanstalt für Wiederauau (KfW) unterstützt Solaranlagen unter anderem mit Finanzierungsmöglichkeiten für erneuerbare Energien.

Alles Wichtige zu den Förderungsmöglichkeiten erfahren Sie in unserem Ratgeber-Artikel „Förderung der Dachsanierung: Mit diesen Förderprogrammen sparen Sie Geld“.

Mehr Leistung für Ihre Solaranlage durch ein Gründach

Mit einer Dachbegrünung verbessern Sie zum einen Ihre Wärmedämmung, erhöhen den Schallschutz und filtert Schadstoffe aus der Luft.Ein oft übersehener weiterer Vorteil: Ein Gründach verbessert auch die Effektivität von Solaranlagen auf Ihrem Flachdach.

Durch einen Ausbau zum Gründach wird die Oberfläche Ihres Flachdaches kühler. Die Pflanzen schützen das Dach vor direkter Sonneneinstrahlung sodass es sich weniger aufheizt.

Dadurch wird die Leistungsfähigkeit einer Solaranlage zusätzlich um vier Prozent erhöht.

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Hierbei müssen Sie aber beachten, dass Ihr Flachdach zusätzlich zum Gewicht der Solaranlage auch das Gewicht der Dachbegrünung aushalten muss.

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Zubehör für die Flachdachbegrünung bieten die führenden Flachdachmarken wie zum Beispiel Vedag und Icopal im Set an.¹

Flachdachmontage der Solaranlage nur durch Profis!

Trotz Fördermöglichkeiten und langfristiger Ersparnis – die Anschaffung einer Solaranlage für Ihr Flachdach kostet Geld. Dennoch empfiehlt es sich, hier nicht an der falschen Stelle zu sparen. In jedem Fall sollten Sie für die Montage einer Solaranlage auf Ihrem Flachdach einen erfahrenen Meisterbetrieb wählen. Solaranlagen für Ein- und Mehrfamilienhäuser haben Spannungen von 1.

000 Volt, Fehler bei der Handhabung können tödlich sein. Zudem verlieren Sie den Garantieanspruch für Ihre Solaranlage. Wenn Sie die Dachabdichtung beschädigen, ist auch das Risiko für Folgeschäden groß. Wir helfen Ihnen gerne dabei, diesen Problemen von Anfang an aus dem Weg zu gehen: Einen kompetenten Meisterbetrieb für die fachgerechte Montage finden Sie ganz einfach mit MeinDach.

Источник: https://www.meindach.de/ratgeber/solaranlage-auf-dem-flachdach-das-muessen-sie-wissen/

Installation von Photovoltaikanlagen

Weshalb Sie eine Solaranlage auf Ihrem Garagendach montieren sollten

Bildquelle: SMA Solar Technology AG Theoretisch können Sie bei entsprechendem handwerklichen Geschick und mit einer guten Anleitung die Einzelkomponenten Ihrer Photovoltaikanlage auch selbst auf dem Dach montieren und damit einiges an Handwerkerkosten einsparen.

Allerdings gibt es hier Verschiedenes zu bedenken: So können Fehler sich später auf die Leistung wie auch die Betriebssicherheit der kompletten Anlage auswirken. Hinzu kommt, dass bei Eigenleistungen häufig Garantie- und Gewährleistungsansprüche durch den Hersteller erlöschen. Weist die Anlage später Mängel auf, müssen Sie dafür entstehende Kosten selbst tragen.

Deshalb empfiehlt es sich in der Regel, die komplette Montage und Installation einer PV-Anlage durch einen Fachbetrieb durchführen zu lassen.

Da mittlerweile häufig auch branchenfremde Betriebe die PV-Anlagen-Montage anbieten, kommt es zum Teil zu Fehlern, die sowohl die Montage der Anlagenkomponenten als auch den elektrischen Anschluss betreffen. Folgende Fehler kommen besonders häufig vor:

  • Mangelhaft an der Unterkonstruktion montierte Dachhaken, durch die Spannungen am Ziegel entstehen.
  • Fehlerhafte Montage der Unterkonstruktion, vor allem bei älteren, unebenen Dächern. Werden die Unebenheiten nicht ausgeglichen, können Spannungen in der Anlage sowie ungewollte Verschattungen entstehen.
  • Schlaufen in der Verlegung der Solarkabel, wodurch diese am Dach schleifen und störende Geräusche entwickeln. Durch die Reibung kommt es zur Zerstörung der Kabel, der Entstehung von Lichtbögen und im schlimmsten Fall zum Brand.
  • Mangelhafte Baustellen- und Gerüstsicherung, was zu Verletzungsrisiken und Schäden am Material sowie am Werkzeug führen kann.

Der Solarfachbetrieb Ihrer Wahl sollte sowohl mit der Anlageninstallation als auch mit den Gewerken Dachdecker und Elektrik ausreichend Erfahrung ausweisen. Eine Fortbildung der Monteure zum Solarteur ist oft nicht ausreichend.

Installation der Photovoltaik Elektronik auf dem Dach

Nach der Montage der Photovoltaikanlage und der einzelnen Komponenten wird die Elektrik installiert.

Laut Niederspannungsverordnung müssen die Arbeiten durch einen qualifizierten Elektriker vorgenommen werden, der in das Installateurverzeichnis des Stromnetzbetreibers eingetragen ist.

Dies gilt insbesondere dann, wenn es um den Anschluss an das öffentliche elektrische Versorgungsnetz geht.

Für den elektrischen Anschluss der PV-Anlage wird folgendermaßen vorgegangen: Zunächst werden die einzelnen Solarmodule elektrisch miteinander verbunden.

Einige Montagesysteme verwenden Steckverbindungen, andernfalls wird die Modulanschlussdose geöffnet, um die Anschlüsse miteinander zu verdrahten. Die Kabel werden in den Profilschienen des Befestigungssystems verlegt.

Durch einen sogenannten Lüftungsziegel, der anstelle eines normalen Ziegels unterhalb der Photovoltaikanlage verwendet wird, gelangen sie ins Innere des Hauses und werden von dort zum Netzeinspeisegerät (NEG) geführt.

Reihen- & Parallelverschaltung

Es gibt mehrere Methoden, eine Photovoltaikanlage zu konzipieren. Die einzelnen Solarmodule werden auf verschiedene Art und Weise miteinander verschaltet. Die Reihenschaltung koppelt einzelne Module mit möglichst ähnlichen Leistungsbedingungen miteinander.

Das schwächste Modul in einer Reihe bestimmt die Gesamtleistung der Reihe.

Werden drei Module zusammengeschaltet und eines der Module erreicht durch Verschattung eine Leistung von 80 Watt und die beiden anderen erreichen ihre volle beispielhafte Leistung von 100W, so beträgt die Gesamtleistung 3 * 80Watt. Bei größeren Photovoltaikanlagen benutzt man möglichst zusätzlich die Parallelschaltung.

Bei der Parallelschaltung ist die Modulspannung bei allen angeschlossenen Modulen gleich. Bei größeren Photovoltaikanlagen werden nicht einfach alle Solarmodule in Reihe geschaltet, denn bei der Reihenschaltung bestimmt das schwächste Modul über die Leistung aller anderen Module in der jeweiligen Reihe.

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Deshalb gruppiert man verschiedene Parzellen mit ähnlichen Leistungswerten miteinander (innerhalb einer Parzelle herrscht wiederum eine Reihenschaltung vor).

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Es arbeiten also mehrere Parzellen mit Solarmodulen unter ähnlichen Leistungsbedingungen parallel zueinander. Durch die Parallelschaltung beeinflussen sich die verschiedenen Felder also nicht gegenseitig.

Diese Schaltung ist zum Beispiel vorteilhaft, wenn einzelne Parzelle im Tagesverlauf partiell verschattet sind. So entfaltet ein Feld weiterhin seine volle Leistung.

Die Kabel werden anschließend mithilfe eines so genannten „Elektroinstallationsrohrs“ oder „Elektroinstallationsschlauchs“ durch die Wärmedämmung des Hauses gelegt, damit diese nicht beschädigt wird.

Installation der Photovoltaik Elektronik im Haus

Die Solarkabel, die von den Solarmodulen aus ins Haus verlegt wurden, sollten auf einem möglichst kurzen Weg zum Gleichstromhauptschalter führen. Falls die Photovoltaik Anlage einen eigenen Generatoranschlusskasten (GAK) besitzt, werden sie dorthin verlegt.

Die Verkabelung kann durch schon bestehende Leitungsschächte geleitet werden. Am Hauptschalter werden die Strangleitungen angeklemmt. Dabei muss auf die richtige Polung geachtet werden.

Informationen bezüglich der Anschlussklemmen sind in der Montageanleitung des Herstellers zu finden.

Solarkabel sind hierbei besonderen Belastungen ausgesetzt. Sie müssen sehr gut isoliert, witterungsbeständig sowie halogen- und säurefrei sein. Ein wichtiger Punkt in der Wahl eines Solarkabels ist die Dimensionierung, denn die Kabeleigenschaften wirken sich auf die Effizienz einer Solaranlage aus.

Kleine Kabelquerschnitte leiten nur vergleichsweise schlecht, während größere Querschnitte dem Strom weniger Widerstand entgegensetzen. Allerdings erhöhen sich auch die Kosten für ein Solarkabel bei zunehmender Dicke deutlich und die Installation und Kabelführung könnte sich schwieriger gestalten.

Kabelverluste bezeichnen hierbei die Leistungsverluste in Solarkabeln. Diese entstehen durch den elektrischen Widerstand des Leitermaterials.

Einfluss auf Kabelverluste haben neben dem Leitermaterial auch der Querschnitt und die Länge eines Solarkabels, weshalb kurze Leitungswege zwischen Photovoltaikmodulen, Wechselrichtern und Einspeisepunkt gewählt werden.

Durch den Widerstand des Kabels entsteht ein leichter Spannungsabfall.

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Nach der Formel Leistung = Spannung x Stromstärke fällt proportional zur Spannung die Leistung der Anlage. Praxiswerte ergeben Kabelverluste von ca. 0,24% des Anlagenertrags bei einer Kabellänge von zehn Metern. Bei Photovoltaik Großanlagen mit mehr Kabellänge werden Kabelverluste von 1% als Grenze für einen wirtschaftlichen Betrieb gesetzt.

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Außerdem müssen bei der Installation von Photovoltaik Wechselrichter und Gleichstromhauptschalter miteinander verkabelt werden. Auf dieser Strecke werden Gleichstromkabel benötigt. Da diese verhältnismäßig teuer sind, sollten Wechselrichter und Hauptschalter möglichst nah beieinander liegen.

Eine Notabschaltung für Photovoltaikanlagen soll gewährleisten, dass eine PV-Anlage bei Wartungsarbeiten oder Notfällen, beispielsweise im Brandfall, abgeschaltet werden kann. Durch die konstante elektrische Spannung besteht möglicherweise Gefahr für Hilfs- und Rettungskräfte.

Verschiedene Unternehmen bieten bereits Lösungen zur Notabschaltung an, die nachträglich installiert werden können. In neueren Anlagen sind stellenweise bereits Notabschaltungen in die Anlagenpakete mit integriert.

Diese arbeiten zum Beispiel mit manuellen Notschaltern oder mit in die Brandmelder integrierten automatischen Systemen.

Um eine lange Betriebsdauer der Geräte nach der Installation zu ermöglichen, sollte auf gute äußere Bedingungen geachtet werden wie ideale Umgebungstemperatur, Luftfeuchtigkeit und eine gute Wärmeabfuhr. Es muss außerdem beachtet werden, dass der Wechselrichter im Betrieb etwas laut ist.

Zuletzt wird die Anlage an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. Den Netzanschluss der Photovoltaikanlage muss ein Elektriker installieren. Er montiert den Einspeisezähler, misst die technischen Eigenschaften und hält dies im Inbetriebnahmeprotokoll der Photovoltaikanlage fest. Damit sind die Montage und Installation der Photovoltaikanlage abgeschlossen.

Um den richtigen Installateur zu finden ist es wichtig, Angebote zu vergleichen. In unserer umfangreichen Datenbank können Sie über die Postleitzahlensuche alle Fachbetriebe in Ihrer Region finden und dort Angebote anfordern.

Fragen zum Thema Installation von Photovoltaik

Grundsätzlich ist es nicht verboten, eine PV-Anlage selbst zu montieren. Risiken ergeben sich neben Montagefehlern aus den Arbeiten auf dem Dach, weiterhin kann es bei fehlerhafter Montage der Befestigungen zu Undichtigkeiten in der Dachhaut oder der Wärmedämmung kommen.

Auch ohne elektrischen Anschluss führen die Solarmodule bereits Spannung, deshalb muss mit allen Stromkabeln besonders sorgsam umgegangen werden. Hierbei müssen Arbeitssicherheitsvorschriften eingehalten werden, Helfer aus dem Freundes- und Bekanntenkreis sollten aus Versicherungsgründen bei der Berufsgenossenschaft (BG Bau) gemeldet werden.

Um eine mängelfreie Installation zu gewährleisten und dennoch durch Eigenleistung die Kosten zu senken, bieten einige Betriebe eine Mithilfe des Bauherrn unter Anleitung an. Grundsätzlich sollten Sie vorab mit dem ausführenden Betrieb absprechen, welche Aufgaben Sie gefahrlos selbst übernehmen können.

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Grob geschätzt entfallen etwas 85 % der Anlagekosten auf das Material, wie Module, Wechselrichter, Kabel und Montagesystem. Pro kWp können Sie mit Kosten zwischen 120 und 250 Euro rechnen.

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Источник: https://www.solaranlagen-portal.com/photovoltaik/betrieb/installation

Häufigste Montagefehler bei Solaranlagen: So vermeiden Sie diese

Weshalb Sie eine Solaranlage auf Ihrem Garagendach montieren sollten

gettyimages/anatoliy_glebAuch bei kleineren Anlagen birgt die Selbstmontage einige Herausforderungen.

Die Montage einer Solaranlage flink selbst vorzunehmen ist für viele Heimwerker ein verführerischer Gedanke – immerhin kostet allein die Anlage bereits einige tausend Euro. Montagefehler beim Auau der Photovoltaikanlage sind jedoch nicht selten, sodass Sie bei einer Eigenmontage durchaus auch draufzahlen könneanstatt zu sparen.

DIY-Montage der Photovoltaikanlage – Vorsicht vor kostspieligen Montagefehlern

Die Montage einer Photovoltaikanlage muss nicht zwingend von einem Fachbetrieb vorgenommen werden. Das bedeutet jedoch keinesfalls, dass es keine verbindlichen Bestimmungen für die Installation der Solaranlage gibt.

Im Gegenteil, es gibt zahlreiche Vorgaben bezüglich der normgerechten Montage, Installation und Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage und an diese Vorgaben sollten Sie sich auch tunlichst halten.

Unterlaufen Ihnen bei der Selbstmontage Ihrer Solaranlage irgendwelche Fehler, führt das häufig zu gravierenden Schäden.

Eine vierjährige Studie von Wissenschaftlern des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme und dem TÜV Rheinland ergab, dass die Brandgefahr von Photovoltaikanlagen relativ gering ist und wenn es doch dazu kam, die Ursache meist bei Montagefehlern zu suchen ist. 

Erschwerend kommt hinzu, dass die Schadenssummen im hohen mehrstelligen Bereich liegen. Selbst wenn Sie das Glück haben, dass durch Ihre Montagefehler keine Dritten zu Schaden kommen, kann die Schadenssumme trotzdem sehr hoch sein. Das gilt insbesondere, wenn durch die schadhafte Solaranlage ein Brand ausgelöst wird.

Aber auch auch andere durch Montagefehler verursachte Schäden können gut ins Geld gehen und schnell den Betrag erreichen, den eine ordnungsgemäße Montage durch qualifizierte Solarteure gekostet hätte. Hinzu kommt, dass Sie bei Schäden durch Montagefehler die Herstellergarantie verlieren und die Versicherung den Schaden nicht begleichen wird.

Mehr zum Thema: Versicherung einer Photovoltaikanlage – So schützen Sie Ihre Anlage am besten

Planung und Einkauf – bereits die ersten gravierenden Fehlerquellen

Mangelnde oder nicht sachgerechte Planung ist der erste Fehler, der gravierende Folgen haben kann. Da hilft es dann meist auch nicht mehr, wenn die anschließende Montage sachgerecht ausgeführt wird. Gesellen sich in diesem Fall dann auch noch Montagefehler dazu, ist eigentlich schon der Grundstein für das spätere Desaster gelegt.

Es beginnt mit der Auswahl der Photovoltaikanlage. Der bekannte Spruch: Billig wird häufig sehr teuer, trifft bei Solaranlagen natürlich auch zu. In vielen Fällen empfiehlt es sich, den hochpreisigen und vor allem langlebigen Produkten den Vorzug zu geben. Eine Solaranlage ist in der Regel 25 bis 30 Jahre in Einsatz und das bei Wind und Wetter.

Aus diesem Grund sollte man schon im Vorfeld alle Unwägbarkeiten in Betracht ziehen und sich zum Beispiel genau überlegen, welche Schneelast die Photovoltaikanlage unter Umständen tragen muss.

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Das Gleiche gilt natürlich auch für Wind und Sturm, denen die Solaranlage ebenfalls erfolgreich standhalten muss.

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Die entsprechenden gesetzlichen Vorgaben können Sie den DIN-Normen 1055-5:2005-07 „Einwirkungen auf Tragwerke: Schnee- und Eislasten“ und 1055-4:2005-03 „Einwirkungen auf Tragwerke: Windlasten“ entnehmen. 

Die Photovoltaikanlage sollte also nicht nur qualitativ hochwertig verarbeitet sein, sondern auch zu den speziellen Begebenheiten ihres späteren Standorts passen. Das Gleiche gilt für die Materialen, die bei der Montage der Solaranlage verwendet werden.

Mehr zum Thema: Voraussetzungen für eine Photovoltaikanlage – Die wichtigsten Standortbedingungen

Haben Sie die passende Solaranlage gefunden, gilt es nun den Standort zu suchen, an dem die Anlage den höchstmöglichen Ertrag erzielen kann.

Schließlich soll sich die kostspielige Investition über die Jahre auch rentieren. Häufig wird die Photovoltaikanlage auf dem Dach angebracht.

In diesem Fall stellt sich die wichtige Frage, inwieweit die Dachziegel noch stabil genug sind, um die gesamte Anlage die nächsten Jahrzehnte zu tragen.

Bild: Pixabay/MarkusspiskeMontagefehler sollten bei der Installation der Solaranlage unbedingt vermieden werden

Dachhaken, Kabel und Co. – bei der Montage der Solaranlage kann eine Menge schief laufen

Bei den Dachhaken handelt es sich um unscheinbare kleine Metallteile, die aber eine – im wahrsten Sinne des Wortes – tragende Rolle bei der Montage der Photovoltaikanlage spielen. Letztendlich tragen die Dachhaken die gesamte Solaranlage. Umso schlimmer, dass ausgerechnet bei der Montage der Dachhaken häufig grobe Fehler passieren.

Bei der Auswahl ist unbedingt sicherzustellen, dass die Dachhaken kompatibel zum Dachziegel sind oder über ausreichend Tragfähigkeit verfügen. Bei der Tragfähigkeit müssen Sie den Schneefall in Ihrer Region und die daraus resultierende Schneelast auf den Solarpanels natürlich mit einkalkulieren.

Diese kann unter Umständen etliche Kilogramm Zusatzgewicht verursachen, die vom Dachhaken mit getragen werden müssen. Auch der Spannungsdruck, der auf die Dachziegel ausgeübt wird, darf nicht so hoch sein, dass die Ziegel zerstört werden könnten.

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 Werden zu wenige Dachhaken angebracht, ist das ebenso kontraproduktiv wie Dachhaken, die an den falschen Stellen angebracht wurden.

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Kurzum: mit dem Anbringen der Dachhaken legen Sie das Fundament für die Stabilität der gesamten Anlage, weshalb sich Fehler umso verheerender auswirken können.

Wie für alle anderen Teile der Photovoltaikanlage gilt insbesondere für die verwendeten Kabel, dass es sich um hochwertige, mindestens doppelt isolierte Solarkabel handeln sollte.

Das Wort Sicherheit kann im Kontext mit der Solaranlage gar nicht groß genug geschrieben werden.

Neben dem Sicherheitsfaktor kommt zudem häufig hinzu, dass durch minderwertiges Material der Ertrag der Photovoltaikanlage deutlich reduziert wird.

Auch beim Verlegen sowie Verbinden der einzelnen Solarkabel passieren häufig gravierende Fehler.

Beispiele hierfür sind viel zu lange Leitungen, Leitungen die nicht korrekt miteinander verbunden wurden, geknickte oder eingeklemmte Solarkabel, Leitungen und/oder Stecker, die durch die Regenrinne geführt werden und fehlende oder nicht eindeutige Kennzeichnungen.

Die hochwertigen Solarkabel müssen sorgfältig unterhalb der Photovoltaikanlage verlegt und befestigt werden, sodass Sie tunlichst weder Nässe noch Wind ausgesetzt sind und die Gefahr eines Kabelbrands von vornherein gebannt ist.

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Um noch einmal auf die eingangs erwähnte Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme zurückzukommen. Laut dieser sind Insbesondere Montagefehler, wie falsche DC-Stecker oder die unsachgemäße Installation des Wechselrichters, ursächlich für Brände von Solaranlagen.

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Mehr zum Thema: Brandgefahr bei Photovoltaikanlagen: So hoch ist sie wirklich

Sollte Sie sich jetzt doch für die Beauftragung eines Fachbetriebe entschieden haben, ist es sicherlich nicht von Nachteil, wenn die Monteure eine Fortbildung zum Solarteur absolviert haben.

Haften muss im Schadensfall zwar der ausführende Betrieb, dass erspart Ihnen aber nicht den Ärger, der Ihnen durch Montagefehler entstehen kann. Übrigens: Werden die Solarmodule auf dem Dach verlegt, achten Sie unbedingt auf sogenannte Wartungsstege.

Diese sind im Wartungsfall und auch bei der Reinigung der Photovoltaikmodule überaus hilfreich.

Sie haben Interesse an einer Solaranlage?

Hier sehen sie die wichtigsten Anbieter im Überblick

Bild: Pixabay/UlleoKeine Montagefehler aber dennoch wichtig: Wartungsstege zwischen den Photovoltaikmodule

Источник: https://efahrer.chip.de/solaranlagen/die-haeufigsten-montagefehler-bei-photovoltaikanlagen-so-vermeiden-sie-diese_102194

Photovoltaik auf Garagen und Carports

Weshalb Sie eine Solaranlage auf Ihrem Garagendach montieren sollten

Schöne neue Welt: Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts arbeiten bereits daran, textile Solarzellen herzustellen. Als Bestandteil der Lkw-Plane könnten sie dann beispielsweise den benötigten Strom für Kühlaggregate direkt während der Fahrt und autark erzeugen. Bis solche Lösungen marktreif sind, dauert es allerdings noch ein wenig.

PV-Anlage auf einem Garagendach © remax16, stock.adobe.com

Wer ein E-Auto fährt, wird sich hingegen schon häufiger mit dem Gedanken befasst haben, das Dach seiner Garage oder seines Carports mit Solarzellen auszustatten.

Dort kann der Stromer einfach an die Steckdose angeschlossen werden und die Energie tanken, die die Sonne kostenfrei auf die Erde schickt – direkter geht es kaum. In solchen Fällen spricht man auch von einer Solartankstelle.

Wer ein E-Auto kauft, tut dies in der Regel ohnehin nicht zuletzt aus Gründen des Umweltschutzes. Kommt der Strom dafür dann aus Kohlekraftwerken, ist nicht viel gewonnen. Anders sieht es mit Strom vom eigenen Garagendach aus.

Nach Angaben des Statistikportals Statista sind zum 1. Januar 2019 aber erst rund 83.200 Stromer auf deutschen Straßen unterwegs gewesen.

Jedoch kann sich die Anschaffung einer PV-Anlage auch für alle anderen Autofahrer lohnen, da der gewonnene Strom ebenfalls für die Hausversorgung genutzt werden kann. Gründe, eine Photovoltaik-Anlage nicht (nur) auf das Hauptgebäude zu setzen, kann es einige geben.

Möglicherweise erlaubt die Bauart des Daches keine flächendeckende Nutzung mit Solarpaneelen, oder die Sonneneinstrahlung ist erheblich ungünstiger als auf dem Garagen- oder Carportdach.

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Diese wiederum sind meist in Flachbauweise errichtet und eignen sich grundsätzlich gut für eine Installation von Solarzellen, ob flach aufliegend oder in Schräglage montiert.

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Hinzu kommt der ästhetische Aspekt, dass die Module auf den Garagen meist weniger stark auffallen, da sie sich im Vergleich zum Hausdach eher in Bodennähe befinden. Über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Garagen und Carports wird im Übrigen häufig gestritten.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Carports in der Regel offen und in leichterer Bauweise ausgeführt sind. Für sie sind selten Baugenehmigungen erforderlich, im Gegensatz zu vielen Garagen.

Garage mit Flachdach: Die Montage von PV-Modulen ist möglich

Überschaubare Projektgröße

Es muss allerdings geprüft werden, ob das kleine bis mittelgroße Dach der Unterstellmöglichkeit stabil genug ist, um eine Photovoltaik-Anlage zu tragen. Insbesondere bei offenen Carports ist die nötige Traglast nicht immer gegeben.

Einige Experten empfehlen daher, den Abriss und kompletten Neubau ebenfalls mit in die Berechnungen einzubeziehen.

Handelt es sich um einen älteren, vielleicht ohnehin baufälligen Unterstand, kann sich ein Neubau mitsamt Solaranlage, durch die Ersparnisse beziehungsweise Einkünfte erzielt werden, durchaus rechnen.

Vorteile eines Solarcarports

Die Investitionen halten sich in der Regel in einem sehr viel überschaubareren Rahmen, als wenn am Haupthaus Hand angelegt wird. Beachtet werden müssen dabei die baurechtlichen Vorgaben des jeweiligen Bundeslandes.

Während einige sich mit einer Bauanzeige zufrieden geben, müssen in anderen mitunter langwierige Genehmigungsverfahren durchlaufen werden.

Im Zweifelsfall kann das Bauamt vor Ort Auskunft geben, für welchen Bautyp welche Unterlagen erforderlich sind.

Da Garagen und Carports in Ein- oder Mehrfamilienhäusern meist nur Platz für zwei oder wenig mehr Fahrzeuge bieten müssen, ist der Installationsaufwand gut zu stemmen. Es gibt Dienstleister, die sich auf das Anbieten von Komplettpaketen spezialisiert haben. Das heißt, dass sie von der Planung bis zur Inbetriebnahme alle Schritte für ihre Kunden übernehmen (können).

Andere Anlagen kann man bestellen, doch müssen sie dann selbst oder – bei fehlendem Know-how unbedingt – von einem Fachmann angebracht und angeschlossen werden.

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Die Erweiterung bestehender Anlagen auf einer Garage oder einem Carport ist in der Regel einfach zu bewerkstelligen.

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Dank der Modulbauweise der Solarzellen können später leicht weitere integriert werden, sofern der Platz dazu auf dem Dach vorhanden ist.

Eigenverbrauch lohnt immer mehr

Als Faustregel für einen wirtschaftlichen Betrieb ist eine Dachfläche von mindestens rund 20 Quadratmetern ratsam.

Allerdings schreitet die technische Entwicklung fort und die Solarzellen werden immer effizienter und leistungsfähiger. Daher ist die Zahl allein wenig aussagekräftig.

Eine fachmännische Beratung kann anhand individueller Kenndaten eines Projekts schnell ein belastbares Urteil fällen, ob die Installation sinnvoll ist oder nicht.

PV Anlage: Sauberer Strom für die E-Mobilität

In die Rechnung sollte selbstredend auch einfließen, wozu der gewonnene Strom verwendet werden soll: Zum Betanken eines E-Autos, zur Eigennutzung im Haushalt, oder zur Einspeisung ins Netz? Oder alles auf einmal? Bei der Einspeisung ins Netz erhält der Erzeuger eine Vergütung, die jedoch in den vergangenen Jahren stetig gesunken ist.

Mit den gleichzeitig steigenden Strompreisen der Energieversorger wird es damit immer wirtschaftlicher, möglichst viel des eigenerzeugten Stroms auch selbst zu verbrauchen. Hinzu kommen eventuell zusätzliche Kosten, die bei einer Installation bedacht werden müssen.

So ist für E-Autos eine Ladestation vonnöten, die von den Autobauern meist mit den Automodellen zusammen angeboten wird.

Zudem kann ein Stromspeicher sinnvoll sein, wenn der erzeugte Strom auch abends oder nachts, wenn die Sonne nicht scheint, genutzt werden soll. Last but not least sollte auch der ökologische Aspekt eingepreist werden. Er mag nicht immer auf Cent und Euro berechenbar sein, ist für viele aber auch ein wichtiges Argument für die Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage.

Solarthermie: Rechnet sich auf jeden Fall für die Umwelt

Источник: https://www.solaranlage-ratgeber.de/photovoltaik/photovoltaik-voraussetzungen/photovoltaikanlage-aufstellmoeglichkeiten/photovoltaik-auf-garagen-und-carports

Dachsanierung und Photovoltaik-Kauf zu koppeln, lohnt sich

Weshalb Sie eine Solaranlage auf Ihrem Garagendach montieren sollten

Wenn beim Eigenheim die Dachsanierung ansteht, lohnt sich oft der große Wurf. Wer nicht nur isoliert, sondern auch eine Solarstromanlage installiert, kann Geld sparen.

Von  Martin Sambale

Ist das Dach nicht gedämmt, geht im Winter jede Menge Heizenergie verloren. Wird das Dachgeschoss auch noch als Wohnraum genutzt, kommt im Sommer das Hitzeproblem dazu. Ein neues, gut gedämmtes Dach hilft sowohl gegen Kälte als auch gegen Wärme.

Im Zuge einer Dachsanierung kann man sein Haus dann auch gleich zum Kraftwerk machen, indem noch eine Solarstromanlage (Photovoltaikanlage, abgekürzt PV-Anlage) darauf installiert wird. Das rechnet sich bei den heutigen Preisen für die Anlagen fast immer.

Umgekehrt gilt aber auch: Wer eine Solaranlage plant, sollte gleichzeitig sein Dach kritisch unter die Lupe nehmen. Denn in der Regel soll die Anlage ja in den nächsten 20 Jahren konstant Strom liefern.

Wenn da das Dach schon in wenigen Jahren saniert werden muss, dann bedeutet dies einen erhöhten Aufwand.

Kosten sparen: Das Gerüst kann doppelt genutzt werden

Die Kombination einer Dachsanierung mit einer neuen Solaranlage bietet sich geradezu an – unter anderem aus Kostengründen, weil Synergieeffekte wie das bereits vorhandene Gerüst genutzt werden können.

Wird im Rahmen der Dachsanierung das Dach neu eingedeckt, können die Solarmodule – anders als bei einer nachträglichen Aufdach-Montage – auch direkt integriert werden. Die Solarmodule übernehmen dabei die Funktion der Dachziegel. Sie werden in eine Ebene mit den daneben liegenden Dachziegeln eingebaut.

Mit einer ins Dach integrierten Anlage spart man sich zwar Dachziegel und damit Materialkosten, allerdings sind die Solarmodule, die für eine Indach-Montage geeignet sind, in der Regel ein wenig teurer, sodass unterm Strich meist kein finanzieller Vorteil bleibt – aber dafür sprechen viele ästhetische Gesichtspunkte für diese sogenannte Indach-Montage. Durch farbliche Abstimmung kann eine besonders edle Optik erreicht werden.

Neue Entwicklung: Solardachziegel

Als Nachteil der Indach-Anlage wird mitunter ein geringerer Sonnenstrom-Ertrag angeführt, weil die Module weniger gekühlt und damit mit einem geringeren Wirkungsgrad arbeiten würden. Dieser Effekt ist aber nahezu vernachlässigbar, wenn bei der Planung und Bauausführung auf eine ausreichende Hinterlüftung der Dachkonstruktion geachtet wird.

Neben der Aufdach- und Indach-Lösung für Photovoltaikanlagen gibt es noch eine weitere Möglichkeit: die Verwendung von speziellen Solardachziegeln. Diese haben Vertiefungen, in denen die Solarzellen eingesetzt werden.

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Oder es handelt sich um Produkte etwa aus Quarzglas, bei denen die Solarzellen den Ziegel bilden.

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Eine Lösung mit Solardachziegeln ist in der Regel deutlich teurer als eine Indach-Anlage, daher bietet sich ihr Einsatz meist nur dann an, wenn herkömmliche Photovoltaikmodule aus optischen Gründen nicht infrage kommen – zum Beispiel bei denkmalgeschützten Häusern.

Vier bis fünf Kilowatt Leistung für einen Normalhaushalt

Für ein wirtschaftliches Optimum sollte sich die Größe der Anlage ungefähr am eigenen Stromverbrauch orientieren, denn der selbst produzierte Solarstrom ist deutlich günstiger als der beim Energieversorger eingekaufte Strom.

Angenommen, ein Vier-Personen-Haushalt benötigt im Jahr 4000 Kilowattstunden Strom, dann sollte eine Anlage mit einer Spitzenleistung von mindestens vier bis fünf Kilowatt auf dem Dach installiert werden – das entspricht einer PV-Modulfläche von rund 30 Quadratmetern.

Wer einen größeren Beitrag zu Energiewende und Klimaschutz leisten will, der baut seine Solarstromanlage so groß, wie sie sinnvoll auf sein Dach passt und produziert damit noch mehr erneuerbaren Strom.

Übrigens: Auch Solarwärmean-lagen zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung lassen sich gut in die Dachfläche integrieren.

Und noch ein Tipp: Mit dem Solar-Check von Verbraucherzentrale und Eza! kann man durch einen unabhängigen Energieberater überprüfen lassen, ob das Dach für eine Solaranlage geeignet ist und wie wirtschaftlich die Anlage wäre.

Dank einer Förderung durch das Bundeswirtschaftsministerium kostet diese Beratung nur einen Eigenanteil von 30 Euro.

Mehr hilfreiche Tipps und Informationen finden Sie hier in unserem Ratgeber zum Thema Energie und Energiesparen.

Zum Autor: Martin Sambale ist Geschäftsführer des Energie- und Umweltzentrums Allgäu, kurz eza!

Hinweis der Redaktion: Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Beitrag aus unserem Online-Archiv.

Источник: https://www.augsburger-allgemeine.de/geld-leben/Dachsanierung-und-Photovoltaik-Kauf-zu-koppeln-lohnt-sich-id57413326.html

Ablauf der Montage und Installation einer Photovoltaikanlage

Weshalb Sie eine Solaranlage auf Ihrem Garagendach montieren sollten

Bei der Planung einer Photovoltaikanlage gibt es viele Punkte zu beachten. Je nach Art und Ausrichtung des Daches kann eine Indach- oder Aufdach-Montage erfolgen.

Zudem gibt es verschiedene Solarmodule und Erweiterungsmöglichkeiten wie Stromspeicher, Power-to-Heat und die Kombination von PV-Anlage und Elektroauto. Nach der Anmeldung der Photovoltaikanlage erfolgen dann die Montage und Installation.

In diesem Artikel erfahren Sie, wie die Montage und Installation einer Photovoltaikanlage typischerweise ablaufen.

Wie läuft die Montage einer Photovoltaikanlage ab?

Wie eine Photovoltaikanlage montiert wird, hängt von der Dachform und dem gewählten Montagesystem ab.

Die Wahl des richtigen Montagesystems ist von zentraler Bedeutung und muss unter anderem Faktoren wie die Art der gewählten Module, ihr Gewicht und Belastungen durch Wind oder Schnee berücksichtigen.

Bei der Montage erfolgt zunächst die Anbringung der Solarmodule mithilfe des gewählten Montagesystems auf dem jeweiligen Hausdach.

Montage einer Photovoltaikanlage auf Flachdächern

Auf Flachdächern kommen Ständer für die Aufrichtung der Module zum Einsatz. Die Aufständerung hat den Vorteil, dass die Neigung und Ausrichtung der Module ideal selbst bestimmbar sind, wodurch die Anlage sehr gute Erträge erzielt.

Es gibt verschiedene Arten von Ständern, die jeweils mit bestimmten Vor- und Nachteilen verbunden sind. Zum einen gibt es Metallgestelle, die mit Schrauben oder anderen Verbindungen am Dach befestigt werden.

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Der Nachteil dieser Systeme ist, dass die Oberfläche des Daches durchdrungen wird, wodurch die Gefahr des Eindringens von Wasser entsteht. Die andere Variante bilden mithilfe von Gewichten befestigte Montagesysteme.

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Der Nachteil dieser Systeme ist, dass sie sehr schwer sind und daher nicht auf Flachdächern mit einer zu geringen Statik zum Einsatz kommen können. Eine persönliche Beratung (z.B. durch unseren Experten) hilft bei der Wahl der besten Lösung für das eigene Gebäude und minimiert mögliche Sicherheitsrisiken.

Ablauf der Aufdach-Montage auf Schrägdächern

Bei der Montage einer Photovoltaikanlage auf einem Schrägdach wird das Montagesystem direkt am Dach befestigt. Wichtig ist hierbei, ein System zu wählen, welches das Dach bzw. die Ziegel nicht oder kaum beschädigt. Am jeweiligen Montagesystem werden dann die Solarmodule angebracht.

Zuerst werden sogenannte Dachhaken an die Dachsparren geschraubt. Für unterschiedliche Formen und Arten von Ziegeln gibt es jeweils spezielle Dachhaken. An den Stellen, wo die Dachhaken angebracht werden, werden Stücke von den Ziegeln abgesägt oder abgeflext.

Anschließend werden auf die Dachhaken parallel oder kreuzförmig angeordnete Schienen (meist aus Aluminium) montiert. Die Befestigung der Solarmodule an den Schienen erfolgt mithilfe sogenannter Modulklemmen. Alternativ gibt es auch Systeme, die eine Einlegung der Module erlauben.

Zudem gibt es Schienen mit integriertem Kabelkanal, wodurch die spätere Verkabelung einfacher ist.

Indach-Montage einer Photovoltaikanlage

Bei einer Indach-Montage gibt es kein Montagesystem. Spezielle Photovoltaikmodule bzw. Ziegel ersetzen bei dieser PV-Anlage die herkömmlichen Dachziegel. Diese optisch ansprechendere Lösung bietet sich besonders bei einer Erneuerung des Daches oder einer Ersteindeckung an, da durch die PV-Anlage dann weniger Dachziegel nötig sind.

Was passiert bei der Installation der Photovoltaikanlage?

Nach der Montage der Module folgt die technische Installation der Anlage. Hierbei erfolgt auch die Installation der restlichen Anlagen-Komponenten.

Achten Sie darauf, den Wechselrichter an einem kühlen Ort zu platzieren, zum Beispiel im Keller. Von einer Installation auf dem Dachboden ist abzuraten, da hohe Temperaturen die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen.

Dagegen kann die Montage der Überspannungsschutzeinrichtung auch auf dem Dachboden erfolgen.

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Nach der Verkabelung der Module werden für die Kabel, die durch das Haus laufen, Leerrohre vom Keller bis zum Dachboden verlegt. Anschließend werden alle Kabel und String-Leitungen durch die Leerrohre geführt.

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Nachdem die Erdung angeklemmt wurde, erfolgt die Verbindung der String-Leitungen mit dem Schutzmodul. Der Anschluss des im Keller montierten Wechselrichters und die Anbringung von optionalem Zubehör (z.B. einem Leistungsoptimierer) bilden den Schluss der Installation.

Vor Inbetriebnahme der Anlage überprüft ein Fachmann die korrekte Montage und Installation der Anlage sowie aller Komponenten.

Wie lange dauern Montage und Installation insgesamt?

Die Installationszeit einer Photovoltaikanlage hängt von ihrer Größe bzw. Leistung und den bautechnischen Gegebenheiten ab. Photovoltaikanlagen bis 10 kWp sind in der Regel innerhalb von 1-3 Werktagen installiert. Erfragen Sie die genaue Installationszeit in Ihrem Fall einfach vorher beim Fachbetrieb.

Kann man eine Photovoltaikanlage auch selber installieren?

Beim Anschluss einer Photovoltaikanlage sind eine Reihe gesetzlicher Vorschriften zu beachten, die unter anderem die Sicherheit der elektrischen Installation und den Brandschutz betreffen. Fehler (z.B.

bei der Verkabelung) können gravierende Folgen haben, weshalb von einer Installation auf eigene Faust dringend abzuraten ist. Hinzu kommt, dass die Solarmodule sehr empfindlich sind und dementsprechend schnell Schäden erleiden können.

Die Lebensdauer einer fachgerecht installierten Photovoltaikanlage beträgt heutzutage durchschnittlich 25-30 Jahre – wer an dieser Stelle durch eine Selbstmontage sparen will, riskiert Selbstsabotage.

In einem „Do-it-Yourself“- Video bei sieht alles einfach aus – doch wie Bob Ross können trotzdem die wenigsten malen. Gerade bei Aufdach-Montagen ist auch an die eigene Sicherheit (Absturzgefahr) zu denken.

Fazit: Setzen Sie bei der Installation und Montage auf einen Fachbetrieb

Das Kernstück bei der Anschaffung einer Photovoltaikanlage bildet die Planung. Nehmen Sie hierfür am besten die Hilfe eines Fachbetriebs in Anspruch.

Die eigentliche Montage und Installation einer Photovoltaikanlage erfolgen bei einer Leistung bis 10 kWp innerhalb weniger Werktage. Von einer Selbstmontage ist aus Sicherheitsgründen abzuraten.

Suchen Sie sich für die Umsetzung des Projekts am besten einen Fachbetrieb in Ihrer Region, um die Anlage persönlich und vor Ort zu planen. Zudem haben Sie dann bei Fragen einen Ansprechpartner in Ihrer Nähe.

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Mehr zu den Themen Photovoltaik, Stromspeicher, E-Mobilität & Power-to-Heat: Wissensdatenbank

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Unsere Dienstleistungen in diesen Bereichen: Photovoltaik & Solar, Stromspeicher, Ladetechnik E-Mobilität & Power-to-Heat

Источник: https://x2e-se.de/photovoltaik-solar/ablauf-der-montage-und-installation-einer-photovoltaikanlage

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