Wie alt werden Hunde? Eine Frage, die viele Hundebesitzer beschäftigt

Contents
  1. Gassi gehen mit dem Hund – wie oft? Erfahre es hier!
  2. Wie oft solltest du mit deinem Hund Gassi gehen?
  3. Aktivitätsbedarf nach Hunderassen
  4. Hunderassen mit hohem Energieniveau
  5. Aktivitätsbedarf von Schäfer- und Rinderhunden
  6. Aktivitätsbedarf von Terriern
  7. Aktivitätsbedarf für Jagdhunde, Pinscher, Schnauzer und Windhunde
  8. Wie viel Aktivität brauchen Begleithunde wirklich?
  9. Welche Sportarten kann ich mit meinem Hund betreiben?
  10. Warum mit dem Hund Gassi gehen?
  11. Die versteckten Vorteile vom Gassi gehen
  12. Wie oft gehst du mit deinem Hund spazieren? Wenn dir gefällt, was du gelesen hast, teile es mit anderen Hundeeltern!
  13. Darum leben kleine Hunde länger: Wie die Körpergröße die Lebenserwartung beeinflusst
  14. Das Hundealter in Menschenjahren – Die Alterstabelle
  15. Wenn die Größe eine Rolle bei der Lebenserwartung spielt
  16. Sterben große Hunde früher jung oder schneller alt?
  17. Wenn die Größe, die Energie raubt
  18. Wie lange kann ein Hund alleine bleiben?
  19. Wie lange kann ein Hund allein bleiben?
  20. Welcher Hund passt zu mir – ein Welpe oder ein älterer Hund?
  21. Rasse und Charakter
  22. Lassen sich Hund und Beruf vereinbaren?
  23. Hast Du jemanden, der Dir bei der Betreuung helfen kann?
  24. Ein Freund fürs Leben
  25. Hundeführerschein Pflicht in Niedersachsen | Hundehaltung
  26. Hundeführerschein Prüfung in Niedersachsen
  27. So kommt man auch zum Hundeführerschein
  28. Hund und Kosten ➤ wie viel kostet ein Hund?
  29. Generelles zum Thema Hund und Kosten
  30. Einmalige Kosten bei Hunden
  31. Kosten für die Anschaffung eines Hundes
  32. Kosten für die Erstausstattung
  33. Regelmäßige Kosten für Ihren Hund
  34. Kosten für Hundefutter
  35. Gesundheitskosten
  36. Kosten für Hundeversicherungen
  37. Hundesteuer
  38. Pflegeprodukte
  39. Weitere mögliche Kosten, die einmalig oder unregelmäßig entstehen können
  40. Kosten für die Hundeschule
  41. Kosten für eine eventuelle Kastration
  42. Unterbringung in einer Hundepension
  43. Mögliche Schäden im Haus
  44. Einmalige Kosten
  45. Regelmäßige Kosten (jährlich)
  46. Optionale Kosten (einmalig oder unregelmäßig)
  47. Hund und Kosten – unser Fazit

Gassi gehen mit dem Hund – wie oft? Erfahre es hier!

Wie alt werden Hunde? Eine Frage, die viele Hundebesitzer beschäftigt

Gehe regelmäßig mit deinem Hund spazieren und er bleibt gesund – das ist, was wir überall lesen. Aber wie oft gehen wir wirklich mit unserem Hund spazieren? Und wie oft sollte er Gassi gehen? Was ist im Winter? Und wie holen wir das meiste aus einem Spaziergang heraus? In diesem Artikel findest du die Antworten zu all diesen Fragen.

Wie oft solltest du mit deinem Hund Gassi gehen?

Als Faustregel gilt: Du solltest mit deinem Hund 3 bis 4 Mal täglich für mindestens 15 Minuten nach draußen gehen. Doch diese Regel kann für jeden Hund anders sein, je nach:

  • Rasse
  • Alter, Größe, Gesundheitszustand
  • Fressgewohnheiten

Während für kleinere Hunde ein Spaziergang pro Tag ausreichend sein kann, brauchen Hunderassen, die sehr viel Energie haben, mehr als einen Spaziergang pro Tag.

Gehört dein Hund zu einer dieser Rassen? Bist du eine sportliche Person, die mehr Zeit mit ihrem Hund verbringen möchte? Vielleicht bist du nicht sicher, wie viel Bewegung dein Hund wirklich braucht. In diesem Fall ist es gut, ein Gespräch mit dem Tierarzt zu führen.

Er kann dir hilfreiche Tipps zum Gassi gehen geben, die zu den speziellen Bedürfnissen deines Hundes passen.

Und wie oft gehst du mit deinem Hund nun wirklich Gassi?

Aktivitätsbedarf nach Hunderassen

Jeder Hund gehört einer spezifischen Hunderasse an, die einen bestimmten Bedarf an Bewegung, aber auch ihre Aktivitätsgrenzen hat. Mithilfe der Hunderasse kannst du bestimmen, wie viel Aktivität dein Vierbeiner wirklich braucht. Und vergiss nicht, die Aktivitäten deines Hundes aufzuzeichnen und ihn mit dem Tractive GPS Aktivitätstracking fit und gesund zu halten!

Hunderassen mit hohem Energieniveau

Die folgenden Hunderassen mit hohem Energieniveau passen am besten zu dir, wenn du eine sehr aktive Person bist:

  1. Border Collie
  2. Australischer Hirte
  3. Dalmatiner
  4. Irish Setter
  5. Rhodesian Ridgeback
  6. Weimaraner
  7. Labrador Retriever
  8. Siberian Husky

Outdoor-Abenteuer sind der perfekte Weg, um sich mit diesen Rassen zu verbinden. Egal, ob du spazieren gehst, wanderst oder läufst, mit deinem vierbeinigen Sportpartner macht das alles doppelt so viel Spaß.

Aktivitätsbedarf von Schäfer- und Rinderhunden

Diese Hundegruppen haben einen erhöhten Bewegungsbedarf:

  • Schäferhunde, so wie der Sheltie Sheepland oder Border Collie
  • Rinderhunde, so wie der Bouvier des Flandres

Wenn dein Hund zu einer dieser Gruppen gehört, versuche nicht nur seine körperliche Leistungsfähigkeit, sondern auch seine geistigen Fähigkeiten zu fördern. Gewöhnliche Spiele können für Hunde dieser Gruppen schnell langweilig werden. Sei also kreativer!

Schon gewusst? Hunde, die zu dieser Gruppe gehören, benötigen mindestens 2,5 Stunden intensive Aktivität pro Tag.

In Spaziergänge übersetzt kann dies mindestens 4 Spaziergänge von jeweils 20 bis 25 Minuten pro Tag bedeuten. Da Hunde dieser Kategorie auch sehr intelligent sind, ist es wichtig, sie mental herauszufordern.

Reserviere jeden Tag mindestens 30 Minuten für gemeinsame Intelligenzspiele.

Stelle sicher, dass diese Hunde mit einem GPS Tracker mit Aktivitätstracking  ausgestattet sind, damit du sie während all ihrer Outdoor-Abenteuer jederzeit orten kannst.

Aktivitätsbedarf von Terriern

Klein, lebhaft, starkes Temperament und trainierbar – so würde man Terrierhunde beschreiben. Diese Hundegruppe mag klein sein, benötigt aber auch ziemlich viel Bewegung.

Tipp: Terrier brauchen jeden Tag mindestens 1,5 Stunden Aktivität.

Du solltest mit diesem Hund 3 Mal täglich für 20 bis 25 Minuten Gassi gehen. Auch dieser Hunderasse tun geistige Aktivitätsspiele gut. 20 Minuten am Tag sollten herausfordernd genug sein, um sie fit zu halten.

Aktivitätsbedarf für Jagdhunde, Pinscher, Schnauzer und Windhunde

Zu dieser Gruppe gehörende Rassen wie:

  • Dalmatiner
  • Windhund
  • Beagle

brauchen auf jeden Fall anspruchsvolle Herausforderungen. 1,5 Stunden tägliches Gassi gehen und Training ist das Minimum. Da diese Hunderassen auch sehr gerne laufen, kannst du mit ihnen Laufübungen starten, solange du das schrittweise und auf das Alter deines Hundes abgestimmt machst.

Wissenswertes: 3 Spaziergänge pro Tag von mindestens 30 Minuten plus kognitive Aktivitäten werden für Hunde dieser Gruppe dringend empfohlen.

Wie viel Aktivität brauchen Begleithunde wirklich?

Chihuahua und ähnliche Rassen sind typischerweise das, was wir heutzutage Begleithunde nennen. Da es sich bei diesen Hunden nicht um sehr aktive Rassen handelt, solltest du sie nicht mit Stunden intensiver Bewegung überfordern. Macht lustige Spiele über kürzere Zeiträume und kurze tägliche Spaziergänge, um sie körperlich fit zu halten.

Auf einige Hunde kann sich zu viel Aktivität auch negativ auswirken, wie z. B. auf die kurzhaarigen Rassen. Da sie weniger Fell haben, können sie leicht überhitzen und unter Atembeschwerden leiden.

Unternimm mit diesen Rassen nur sehr kurze und leichte Spaziergänge.

Um sicherzustellen, dass dein kleiner Hund nicht zu viel Bewegung bekommt, kannst du seine täglichen Aktivitäten mit einem Tractive GPS Tracker für Hunde mit Aktivitätstracking überwachen.

Achtung: Für diese Hunderassen reichen täglich 2 kurze Spaziergänge.

Welche Sportarten kann ich mit meinem Hund betreiben?

Hundesportarten, die deinen Hund sowohl körperlich als auch geistig herausfordern, sind etwa:

Auch wenn dein Hund zu den energiegeladenen Hunden gehört, haben sie dennoch ihr eigenes Temperament und könnten auch echte Couch Potatos sein. Versuche die Bedürfnisse deines Vierbeiners zu verstehen, und konsultiere einen Tierarzt, um einen detaillierten und maßgeschneiderten Plan zum Gassi gehen für deinen Liebling zu erhalten.

Wenn dein aktiver Hund dazu neigt, wegzulaufen, ist es ratsam, in einen GPS Tracker zu investieren, um ihn stets im Blick zu haben.

View this post on Instagram

A post shared by Tractive (@tractive)

Warum mit dem Hund Gassi gehen?

Es gibt unzählige Gründe, warum regelmäßige Spaziergänge gut für deinen Hund sind. Einige dieser Gründe haben mit seiner Gesundheit zu tun, andere mit der Disziplin deines Vierbeiners. Wenn du mit deinem Hund an der Leine Gassi gehst, kann das deinem Hund helfen, Disziplin zu entwickeln, während er in deinem Tempo neben dir hergeht.

Musst du beim Gassi gehen mit deinem Hund etwas beachten? Wie immer: Sicherheit hat oberste Priorität.

Übe Spaziergänge ohne Leine nur in sicheren, nicht besiedelten Gegenden und achte darauf, dass dein Hund nicht wegläuft.

[attention type=yellow]

Sollte dein Hund fortlaufen, bestrafe ihn nicht. Es ist wichtig, dass dein Hund seine Rückkehr nicht mit Schuldgefühlen oder Wut in Verbindung bringt.

[/attention]

Wenn du feststellst, dass dein Hund dazu neigt, wegzulaufen, halte ihn beim Gassi gehen immer an der Leine. Es macht auch Sinn, deinem Hund die wichtigsten Hundekommandos beizubringen.

Sie sind nicht nur leicht beizubringen, sondern können auch hilfreich sein, um gefährliche Situationen für dich und deinen Vierbeiner zu verhindern.

Die versteckten Vorteile vom Gassi gehen

Das tägliche Gassi gehen mit dem Hund nimmt einen großen Teil im Leben von Hundeeltern ein.

Ein einfacher Spaziergang trägt dazu bei, das soziale Verhalten deines Hundes zu verbessern und die Bindung zwischen dir und deinem Vierbeiner zu stärken.

Wenn du das Gassi gehen zudem als einen positiven Moment im Alltagsstress wahrnimmst, hast du Spaß dabei, während du dich um die Gesundheit deines Hundes kümmerst.

Das Gassi gehen kann bei Welpen auch dazu beitragen, zerstörerisches Kauen oder Kratzen zu reduzieren (sollte dies ein Problem sein, mit dem dein Hund konfrontiert ist).

Aber nicht nur dein Hund zieht Vorteile aus dem täglichen Gassi gehen! Auch deine Fitness und dein allgemeines Wohlbefinden verbessern sich, wenn du täglich Zeit im Freien verbringst.

Tägliche Spaziergänge können den Blutdruck senken, die Knochen stärken und das Diabetes-Risiko reduzieren.

Worauf wartest Du also noch? Schnapp dir deinen Tractive GPS Tracker und stürze dich gemeinsam mit deinem Liebling ins nächste Outdoor-Abenteuer!

Erfahre mehr über den Tractive GPS Tracker für Hunde

Wie oft gehst du mit deinem Hund spazieren? Wenn dir gefällt, was du gelesen hast, teile es mit anderen Hundeeltern!

Источник: https://tractive.com/blog/de/gut-zu-wissen/gassi-gehen-mit-hund-wie-oft-ist-genug

Darum leben kleine Hunde länger: Wie die Körpergröße die Lebenserwartung beeinflusst

Wie alt werden Hunde? Eine Frage, die viele Hundebesitzer beschäftigt

Wie lange dauert ein Hundeleben? Wie hoch ist die Lebenserwartung meines Hundes? Diese Frage stellen sich viele Hundebesitzer. Die Lebensspanne eines Hundes ist von vielen Faktoren abhängig. Bewegung, gesunde Ernährung, tierärztliche Versorgung oder geistige und körperliche Auslastung spielen definitiv eine Rolle um unsere Hunde bis in das hohe Alter glücklich und aktiv zu halten.

Jedoch wird, zum Beispiel eine deutsche Dogge, auch mit der besten Betreuung und dem glücklichsten aller Hundeleben nur sehr selten 15 Jahre alt werden.

Bei beispielsweise einem Dackel ist dies jedoch ein Alter, welches zumeist problemlos erreicht wird.

So gibt es eine „natürliche“ Altersbegrenzung in jedem Tier, die durch äußere Faktoren wie gute Betreuung, ausgewählte Ernährung und tierärztliche Versorgung, zwar bis zum Äußersten ausgereizt, aber nicht überschritten werden kann.

Das Hundealter in Menschenjahren – Die Alterstabelle

Jeder Hundehalter kennt die „Alterstabelle“, in der Hunde- und Menschenjahre aufgeführt werden. In diesen Tabellen wird die Lebenserwartung unserer Hunde in Gewichtskategorien unterschieden.

Oft werden drei Kategorien (bis 15kg, bis 40kg und ab 40kg) unterschieden, wobei sich die Lebenserwartung teils dramatisch unterscheidet.

Informationen, woher diese erheblichen Unterschiede in der Lebenserwartung großer und kleiner Hunde kommen, konnte ich jedoch bei keiner dieser Tabellen finden. Dies soll sich mit diesem Beitrag ändern.

Wenn die Größe eine Rolle bei der Lebenserwartung spielt

„Große Hunde sterben jung“, heißt es in entsprechender Literatur, welche sich mit diesen Phänomenen der Alterung und Lebenserwartung beschäftigen.

Aber sterben große Hunde wirklich jung? zum Beispiel, weil sie ein höheres Sterblichkeitsrisiko haben, oder sterben sie vielmehr “früher alt“, weil sie früher anfangen zu altern beziehungsweise schneller altern? Diese so einfach dahingeworfenen Fragen sind in keiner Weise trivial und haben schon ganze Forschergeneration in der Altersforschung umgetrieben.

Interessanterweise gibt es bei Säugetieren die Tendenz, dass große Arten in freier Wildbahn, länger leben als kleine Arten. So leben Wale länger als Elefanten, welche länger leben als Rinder, welche länger leben als Rehe, welche länger leben als Hasen und so weiter.

Wie schon geschrieben handelt es sich hierbei um eine Tendenz und Ausnahmen bestätigen die Regel. Zudem bezieht sich diese Tendenz auf das „natürliche“ Alter eines Tieres, das irgendwann, aufgrund von Alterserscheinungen, stirbt.

[attention type=red]

Ein junger Hase, der von einem Raubtier gefressen wird, fällt natürlich nicht in diese Kategorie.

[/attention]

Um dies weiter zu verdeutlichen macht es Sinn das „Altern“ einmal zu definieren. Altern bedeutet die zeitlich abhängige Abnahme der körperlichen und geistigen Fitness eines Organismus. Diese Abnahme ist fortschreitend und irreversibel. Die Ursachen für das Altern liegen im Organismus selbst.

Durch die Anreicherung gesundheitsschädlicher Merkmale, während des Alterungsprozesses, ist der gesamte Organismus betroffen. Bei dieser Definition schließt sich also der anfänglichen Entwicklungsphase, die Phase des Alterns (auch Seneszenz genannt) an.

Die Entwicklungsphase zeichnet sich hierbei durch eine steigende Vitalität, das Altern durch eine abnehmende Vitalität aus, wobei Zellen, Gewebe und Organe zunehmend ihre Funktion verlieren.

Aber steht diese Tendenz, dass große Säugetierarten eine längere Lebenserwartung haben als kleinere Säugetierarten, nicht im Widerspruch zu unseren Hunden? Ja und nein. In der Tat werden kleine Hunde im Durchschnitt älter als große Hunde.

Jedoch handelt es sich bei unseren Hunden nicht um einzelne Arten, sondern um Rassen, also Subspezies, der Art Canis lupus familiaris. Innerhalb einer Art ist die Tendenz genau umgedreht.

Kleine Tiere haben eine längere Lebenserwartung als Große.

Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Hundes ist abhängig von seiner Körpermasse als erwachsener Hund.

[attention type=green]

Dieses Phänomen ist auch für Altersforscher sehr interessant, wodurch sich unsere Haushunde als Studienobjekt besonders beliebt gemacht haben. Denn wir Menschen haben in einer selektiven Zuchtwahl bisher über 400 Hunderassen hervorgebracht.

[/attention]

In der Körpermasse gibt es hierbei Unterschiede bis zum Faktor 100 und auch die Unterschiede in der Lebenserwartung zwischen den Rassen sind enorm! So gibt es Chihuahuas mit 700 Gramm Gewicht, die bis zu 20 Jahre alt werden können und gleichzeitig Bernhardiner mit über 70 Kilogramm, die jedoch nur eine Lebenserwartung zwischen 6 und 8 Jahren haben. Eine solche Artvariation wäre auf natürlichem Wege wohl kaum entstanden. Zudem zwingt sich bei näherer Betrachtung ein Zusammenhang zwischen Größe und Lebenserwartung bei unseren Hunden geradezu auf. Mittlerweile gibt uns die Alterforschung auch schon gute Hinweise und hinreichend validierte Theorien, welche Ursachen diese Unterschiede in der Lebenserwartung haben könnten. Eine absolut, gesicherte Erklärung gibt es jedoch noch nicht.

Sterben große Hunde früher jung oder schneller alt?

Kommen wir jedoch nochmal zur Anfangsfrage zurück. Sterben große Hunde früher jung, im Vergleich zu kleinen Hunden, oder sterben sie früher, weil sie früher anfangen alt zu werden oder vielleicht weil sie schneller alt werden als kleine Hunde?

Eine Studie deutet auf Letzteres hin. Große Hunde haben eine kürzere Lebenserwartung, da sie nach Eintritt des Alterungsprozesses schneller altern als kleine Hunde. Große Hunde haben jedoch kein höheres Sterberisiko in ihren jungen Jahren und der Alterungsprozess scheint zwar etwas früher zu beginnen, im Vergleich zu kleinen Hunden, jedoch nicht erheblich früher.

Große Hunde scheinen nicht erheblich früher zu altern. Jedoch ist ihr Alterungsprozess deutlich schneller im Vergleich zu kleinen Hunden.

Wenn die Größe, die Energie raubt

Doch warum altern große Hunde schneller als ihre kleineren Artgenossen? Der Schlüssel zu dieser Frage könnte in dem Verhältnis der Geburtsmasse zu der Masse des erwachsenen Hundes liegen.

Vergleicht man beispielsweise die drei Rassen Papillon, Labrador Retriever und die Deutsche Dogge, so wird klar, dass die Welpen der Deutschen Dogge bedeutend mehr wachsen müssen um ihr Endgewicht zu erreichen, als die Papillon-Welpen.

Hier setzt die sogenannte „Oxidative Stress Theory“ an, welche neben anderen Theorien Antworten auf den Alterungsprozess bei Hunden geben kann.

Die notwendige Energie für alle Vorgänge in unserem Körper und auch bei unseren Hunden, wird über Stoffwechselvorgänge in unseren Zellen erzeugt. Diese Energie wird dann für die Neusynthese der Körpermasse verwendet. Aber auch andere Vorgänge benötigen Energie.

So entstehen bei den Stoffwechselvorgängen sogenannten Reaktive Sauerstoffspezies (oder Sauerstoffradikale genannt). In zu großen Mengen bewirken diese Sauerstoffradikale einen oxidativen Stress in den Zellen, wodurch die Zellen Schaden nehmen.

Organismen haben daher im Laufe der Evolution, Prozesse entwickelt diese freien Radikale abzufangen, beziehungsweise den angerichteten Schaden (zum Beispiel an der DNA) wieder zu reparieren. Jetzt stecken große Hunde in einer Zwickmühle.

Zum einen müssen Sie in der Entwicklungsphase sehr viel Energie in ihr Wachstum investieren. Daher steht weniger Energie zur Verfügung um die Sauerstoffradikale zu neutralisieren, sowie entstandene Zellschäden zu reparieren.

[attention type=yellow]

Zum anderen fördert rapides Wachstum die Entstehung dieser zellschädigenden Radikale. Im Vergleich zu kleinen Hunden, akkumulieren bei großen Rassen diese wachstumsabhängigen Zellschäden stärker während der Entwicklungsphase.

[/attention]

In der Entwicklungsphase machen sich die wachstumsbedingten Zellschäden nicht bemerkbar. Weder bei den kleinen noch bei den großen Hunderassen. Sobald jedoch diese Phase abgeschlossen ist, verläuft das Altern bei großen Hunden schneller ab, da sich bereits mehr Zellschäden angehäuft haben.

Letztendlich wirken sich daher, für eine bestimmte Spezies, unterdurchschnittliche Körpermasse und ein unterdurchschnittlich langsames Wachstum positiv auf die Lebenserwartung aus.

Große Hunde müssen jedoch rapide und überdurchschnittlich stark wachsen um ihr Endgewicht zu erreichen.

Aber welche Körpermasse ist für unsere Hunde durchschnittlich? Beobachtungswerte zeigen, dass Hunde, die sich ohne menschliches Eingreifen fortpflanzen können, im Laufe der Zeit einem Körpergewicht von etwa 10-15 kg annähern.

Ob diese Körpermasse dem altersbedingten Optimum entspricht, bleibt vorerst noch spekulativ. Zudem spielen, wie am Anfang schon erwähnt viele weitere Faktoren wie Bewegung, gesunde Ernährung, tierärztliche Versorgung oder geistige und körperliche Auslastung eine wichtige Rolle für die Lebenserwartung unseres Vierbeiners.

Zum Glück gibt es schlaue Menschen, die mit ihrer wissenschaftlichen Arbeit versuchen unsere geliebten Vierbeiner besser zu verstehen. Dieser Artikel ist auf Grundlage folgender Arbeiten entstanden:

  • Colin Selmann und Kollegen: „Ageing: It’s a Dog’s Life“; Current Biology, 2013
  • Rong Fan und Kollegen: „Birth mass is the key to understanding the negative correlation

               between lifespan and body size in dogs“; Aging, 2016

  • Ana Gabriela Jimenez und Kollegen: „Cellular metabolism and oxidative stress as a
  • possible determinant for longevity in small breed and large breed dog“s, PLOS ONE, 2018

Источник: https://wufflog.de/hunde-lebenserwartung/

Wie lange kann ein Hund alleine bleiben?

Wie alt werden Hunde? Eine Frage, die viele Hundebesitzer beschäftigt

Ziehst Du in Betracht, Dir einen Hund nach Hause zu holen? Das ist eine spannende und auch schöne Sache.

Du fragst Dich vielleicht auch, ob Du genug Zeit hast, Dich gut um ihn kümmern zu können – auch noch nach 10 Jahren.

Dies ist auch eine wichtige Frage für Hundesitter: Wie viel Zeit muss ich zur Verfügung haben, um einem Hund bieten zu können, was er braucht? Mit dieser Checkliste kannst Du das leicht herausfinden.

Wie lange kann ein Hund allein bleiben?

Das ist eine Frage, die sich viele verantwortungsvolle Hundebesitzer stellen. Wie lange ein Hund es erträgt alleine zu bleiben, ist völlig unterschiedlich und kommt auf den jeweiligen Hund und auch auf die Rasse an.

Einige Hunde beginnen nach zwei Minuten zu winseln, andere Hunde können locker für 5 Stunden alleine gelassen werden, ohne das Haus auf den Kopf zu stellen. Es ist aber ziemlich sicher, dass die meisten Hunde nicht glücklich sind, allein bleiben zu müssen.

Hunde beschweren sich nicht und wir sehen es nicht gleich, auch wenn sie scheinbar ohne Probleme alleine zu Hause sind, können sie sich währenddessen elend fühlen oder auch in Depressionen verfallen.

[attention type=red]

Auf jeden Fall muss jeder Hund lernen, alleine bleiben zu können. Du kannst das von Beginn an ganz langsam von wenigen Minuten bis zu einer Stunde steigern, und dann irgendwann auch auf mehrere Stunden ausweiten.

[/attention]

Nimm dir die Zeit dafür und denke nach, wen Du für Zeiten anfragen kannst, während Du nicht auf deinen Vierbeiner aufpassen kannst – sodass dein Hund immer jemanden hat, der sich um ihn kümmert.

Hier kannst du nachlesen, wie du am besten mit Trennungsangst beim Hund umgehst.

Die meisten Hunde sind nicht gern allein.

Welcher Hund passt zu mir – ein Welpe oder ein älterer Hund?

Natürlich ist es einfach toll, einen kleinen Welpen im Haus zu haben! Aber sie stellen dein Leben auf den Kopf ;) Wie viel Zeit braucht man für einen Welpen? Ein junger Welpe von 8 oder 9 Wochen kann mit einem Baby verglichen werden.

Er spielt, frisst, schläft und muss sein kleines und großes Geschäft verrichten – und das geht den ganzen Tag so.

Unser Rat: nach jedem Schlaf, nach jedem Spiel und nach jeder Mahlzeit rausgehen, und das so lange so zu machen, bis Dein Hund weiß, dass er sein Geschäft ausschließlich draußen erledigen soll. Im Laufe der Zeit braucht der Welpe dann auch weniger Aufmerksamkeit.

Aber auch Ausbildung, Training und Spielen verlangen weiterhin einiges an Zeit und Energie ab. Noch ein Tipp von uns: Nimm Dir die ersten 3 bis 6 Wochen frei, oder stelle sicher, dass immer jemand da ist, der sich um den Welpen kümmert.

Ein älterer Hund benötigt in der Regel weniger intensive Beschäftigung als ein junger, aktiver Hund. Aber ältere Hunde brauchen möglicherweise dafür andere Dinge: manche Hunde brauchen mehr Gesellschaft oder zum Beispiel viel medizinische Versorgung.

Hunde mit einer unklaren Vergangenheit, wie Tierschutzhunde, können zusätzlich unter Trennungsangst, Stress oder auch Unsauberkeit leiden.

Überlege Dir daher zuvor genau, was Du schaffen kannst und was in dein Leben passt: Liebst du es, täglich ein paar Stunden mit dem Hund zu laufen und zu spielen? Oder bevorzugst du einen ruhigen Spaziergang und viel Kuscheln auf der Couch? Wähle den Hund, der zu Deinem Charakter und Lebensstil passt.

Rasse und Charakter

Jeder einzelne Hund ist anders, und auch verschiedene Rassen unterscheiden sich erheblich. Labrador oder Malteser zum Beispiel sind freundliche Familienhunde, ein Kelpie oder Border Collie braucht mehr Disziplin und mehr Trainingsstunden.

Eine beschäftigte Familie mit kleinen Kindern braucht einen Hund, der leicht zu trainieren und zu Kindern und anderen freundlich ist. Vielleicht lebst Du aber alleine, hast schon viel Erfahrung mit Hunden und magst Hunde, die sich gern nach einem Menschen orientieren und Aufgaben brauchen.

In diesem Fall kannst Du auch einen Hund wählen, mit dem Du viel trainieren musst und Dir mit ihm zusammen wirklich eine besondere Bindung, und ein schönes Leben auauen.

[attention type=green]

Nimm Dir Zeit, um dir verschiedene Rassen gut anzusehen. Natürlich kannst Du auch zu einem Tierasyl oder zu einem Tierheim fahren, diese dort „abgestellten“ Hunde sind oft süße, freundliche und gesunde Hunde, die eine zweite, tolle Chance mehr als verdient haben.

[/attention]

Die Charaktereigenschaften sind jedoch etwas schwieriger vorherzusehen als bei Rassehunden, diese Hunde sind sozusagen Überraschungspakete. Stelle sicher, dass Du Deinen Hund von einer zuverlässigen Adresse holst und nicht einen „falschen Züchter“ erwischst.

Erkundige Dich beim Kynologenverband und auch bei den ortsspezifischen Tierärtzen und Tierheimen. 

Möchtest Du Hundesitter werden? Dann ist es gut zu überlegen, auf welche Art von Hunden Du aufpassen willst und kannst, und auf welche nicht. Auf Deinem Tiersitter-Profil bei Pawshake kannst Du detailliert angeben, ob Du große oder kleine Hunde, Rüden oder weibliche Hunde usw. akzeptieren möchtest.

Lassen sich Hund und Beruf vereinbaren?

Ein Hund erfordert viel Zeit und Aufmerksamkeit, wenn Du aber einen Hund in Dein tägliches Leben miteinbeziehen kannst, wird Dich das nicht stören. Mit einem Vollzeitjob scheint es oft unmöglich zu sein, genug Zeit für einen Hund zu haben.

Trotzdem ist es öfter als man denkt durchaus möglich. Sprich darüber mit Deinem Chef und mit Deinen Kollegen.

Kannst Du Vereinbarungen über ein Arbeiten von zu Hause aus oder flexible Arbeitszeiten treffen? Oder ist es vielleicht sogar möglich, den Hund mit zur Arbeit zu bringen?

Haustiere am Arbeitsplatz sorgen für bessere soziale Kontakte, höhere Produktivität und minimieren Stress.

Doch nicht jede Arbeitsumgebung ist für Hunde geeignet, und nicht alle Arbeitgeber und Kollegen freuen sich darüber (denke beispielsweise an Allergien oder gefährliche Situationen bei der Arbeit für Mensch und Hund, etc.).

Sprich mit Deinem Arbeitgeber und den Kollegen darüber, damit Du das im Leben als Hundebesitzer dann auch berücksichtigen kannst.

Hast Du jemanden, der Dir bei der Betreuung helfen kann?

Es ist leider eine Illusion, dass Du immer 100% für Deinen Hund zur Verfügung stehen kannst. Es gibt Situationen, in denen man einfach nicht da sein kann.

Denke zum Beispiel an Krankenhausaufenthalte, Hochzeiten und Partys, Urlaube oder auch Arbeit, wo Du Deinen Hund nicht mitnehmen kannst. Suche von Anfang an nach liebevollen Hundebetreuern/ Gassigehern/ Hundetagesstätten, die in solchen Fällen auf Deinen Vierbeiner aufpassen würden.

[attention type=yellow]

Frage Freunde, Familie und Nachbarn, ob sie Deinen Hund kennenlernen möchten und ob es möglich wäre, dass sie in solchen Fällen auf ihn aufpassen würden. Es ist immer schön, einige liebe Menschen um sich zu haben, denen Du vertrauen kannst und wo sich Dein Hund wohl fühlt.

[/attention]

Natürlich kannst du auch jederzeit einen liebevollen und zuverlässigen Dogsitter in Deiner Nähe über www.pawshake.de finden :)

Ein Freund fürs Leben

Wieviel Zeit nimmt ein Hund in Anspruch? Die Wahrheit ist: das ist von Hund zu Hund total unterschiedlich! Ja – ein Hund braucht stets viel Zeit und Aufmerksamkeit.

Wenn Du bereit bist, dies zu geben, dann ist es das aber auch einfach Wert.

Wenn Du Dich richtig um Deinen Vierbeiner kümmerst, wird er mitunter zum besten Teil Deines Lebens werden und nicht bloß ein anstrengender „Job“ sein, den Du Tag für Tag ausüben musst.

Hunde, deren Bedürfnisse erfüllt sind, sind glückliche und ausgeglichene Hunde.

Du kannst Problemverhalten wie Langeweile, Aggression und sogar Depressionen bei Hunden verhindern, indem Du ihnen das gibst, was sie als spezifische, individuelle Wesen brauchen.

Wenn Deine Fellnase seine Energie abbauen kann, wenn er weiß wo er hingehört, wo sein Platz ist und wenn er viel Liebe und Ausgleich fürs Gehirn bekommt, dann bleibt Dein Hund zufrieden und gesund. So hast Du einen Freund fürs Leben!

-> Werde Hundesitter

Источник: https://www.pawshake.de/blog/wieviel-zeit-brauche-ich-fur-einen-hund

Hundeführerschein Pflicht in Niedersachsen | Hundehaltung

Wie alt werden Hunde? Eine Frage, die viele Hundebesitzer beschäftigt

Seit Juli 2013 müssen Hundebesitzer in Niedersachsen einen „Sachkundenachweis“ erbringen, dass sie in der Lage sind, einen Hund zu halten und ihn stets im Griff haben. Der Hundeführerschein ist für alle Hundehalter verpflichtend, die ihren Hund nach dem 1. Juli 2011 angeschafft haben, unabhängig der Rasse.

Mit dem ab Juli in Kraft getretenen Gesetz reagierte die Landesregierung von Niedersachsen auf vergangene Beißattacken von Hunden.

Hundeführerschein Prüfung in Niedersachsen

Die Hundeführerschein-Prüfung besteht aus einem Praxis- und einem Theorieteil und kann bei jeder von der Gemeinde anerkannten Institution (Verein, Hundeschule, Tierarzt) abgelegt werden. Hundehaltung, Tierschutzbestimmungen, Physiologie, Leinenführigkeit, Grundgehorsam und Sozialverhalten sind nur einige der relevanten Themen.

Der theoretische Teil der Prüfung muss vor der Anschaffung des Hundes erfolgen. Der praktische Teil muss  vom Hundebesitzer innerhalb des ersten Jahres nach dem Hundekauf abgelegt werden. Mehr zu den Kosten für die Prüfungen finden sich hier.

Befreit von der Hundeführerschein Pflicht in Niedersachsen sind jene Hundebesitzer, die in den vergangenen zehn Jahren mindestens zwei Jahre durchgehend einen Hund ohne Probleme gehalten haben, sowie Tierärzte und Tierheimbetreiber, Jäger, die erfolgreich eine Brauchbarkeitsprüfung mit ihrem Jagdhund abgelegt haben, Personen mit einem Blindenführhund oder einen Behindertenbegleithund sowie Diensthundeführer des öffentlichen Rechts.

Zu beachten:

  • Einzelne Familienmitglieder benötigen keinen eigenen Hundeführerschein, um etwa mit dem Hund spazieren zu gehen. Die Haftung übernimmt jedoch der eingetragene Halter.
  • Verlassen Familienangehörige, die keine Halter sind, so zum Beispiel Kinder, den Haushalt und möchten einen Hund halten, so müssen diese Personen als Neuhundehalter im Besitz eines Sachkundenachweises sein und diesen gegebenenfalls ablegen.
  • Verstirbt der rechtmäßige Hundehalter und der Hund wird von Angehörigen (Partner, Kind, ..) übernommen, muss auch diese Person den Sachkundenachweis erbringen.
  • Vor dem 1. Juli abgelegte Prüfungen sind  gültig, wenn die Prüfung von zertifizierten Stellen, die auch nach dem 1. Juli prüfungsberechtigt sind, vorgenommen wurden.

Zudem müssen Hundehalter seit 1. Juli 2013 ihre Hunde in einem kostenpflichtigen zentralen Hunderegister melden.

Einen Auszug der Testfragen für die theoretische Prüfung haben wir in unserem Artikel Sachkundenachweis Niedersachsen: Testfragen für den Hundeführerschein veröffentlicht.

Im Praxisteil muss der Hundebesitzer nachweisen, dass er den Hund einschätzen kann, gefährliche Situationen erkennt und in der Lage ist, etwaige Gefahren vorzubeugen. Übungen wie Sitz und Platz werden unter anderem an drei sitationsbezogenen Orten (ablenkungsarm, in einer Zone, in dem Hunde frei laufen dürfen und im öffentlichen Raum) überprüft.

[attention type=red]

Ist man noch nicht in Besitz eines Hundes, kann die praktische Prüfung auch mit einem Hund, der nicht der eigene ist, abgelegt werden. Ob hierzu ein Hund, zum Beispiel von einer Hundeschule gestellt werden kann, ist vor Ort mit der jeweiligen Prüfungsstelle zu besprechen.

[/attention]

Für den Hundeführerschein müssen keine Übungsstunden wie bei einem normalen Führerschein gemacht werden, vorbereitende Kurse können auf freiwilliger Basis abgelegt werden, sind jedoch nicht vorgeschrieben.

So kommt man auch zum Hundeführerschein

In § 3 Abs. 6 Nr. 4 NHundG ist geregelt, dass die erforderliche Sachkunde zum Halten eines Hundes auch besitzt, wer nachweislich eine sonstige Prüfung bestanden hat, die vom Fachministerium als gleichwertig anerkannt worden ist.

  • Die Abschlussprüfung zur Tierpflegerin / zum Tierpfleger in der Fachrichtung Tierheim und Tierpension gemäß § 10 der Verordnung über die Berufsausbildung zum Tierpfleger/zur Tierpflegerin vom 3. Juli 2003 (BGBl. I S. 1093)
  • Die BHV-Hundeführerscheinprüfung der Stufe 1 sowie die BHV-Hundeführerscheinprüfung der Stufe 2 des Berufsverbandes der Hundeerzieher und Verhaltensberater e.V. (BHV) nach der Prüfungsordnung von 2001 bzw. vom 01.01.2014

Источник: https://www.planethund.com/hundehaltung/hundefuehrerschein-pflicht-niedersachsen.html

Hund und Kosten ➤ wie viel kostet ein Hund?

Wie alt werden Hunde? Eine Frage, die viele Hundebesitzer beschäftigt

Der Hund ist der beste Freund des Menschen und gehört bei vielen Besitzern fest zur Familie dazu. Gleichzeitig verursachen Hunde jedoch auch hohe Kosten. Denn mit der Anschaffung und dem Kauf von Futter ist es längst nicht getan. Darüber hinaus kommt noch einiges mehr auf Hundehalter zu.

Doch wie viel kostet ein Hund eigentlich genau? Mit dieser Frage haben wir uns einmal näher beschäftigt. Im folgenden Beitrag versuchen wir Ihnen eine möglichst umfassende Antwort darauf zu geben.

  • Es entstehen Kosten bei der Anschaffung und Folgekosten.
  • Die Meisten Ersthundebesitzer vergessen versteckte Kosten.
  • Eine Vernünftige Absicherung durch Versicherungen, hilft vor bösen Überraschungen.
  • Sofern die Kosten für einen eigenen Hund zu hoch sind, gibt es Methoden, dennoch viel Kontakt zu Hunden zu erhalten.

Generelles zum Thema Hund und Kosten

Viele Menschen, die die Anschaffung eines Hundes planen, haben im Hinblick auf die Kosten nur zwei Dinge im Sinn – den Kaufpreis und die Kosten für Hundefutter. Im Alltag erweist sich das dann jedoch schnell als Fehleinschätzung, denn ein Hund verursacht zwangsläufig noch weitere Kosten.

Mit diesen Kosten müssen Sie bei Hunden auf jeden Fall rechnen:

  • Anschaffung
  • Erstausstattung
  • Hundefutter
  • Gesundheitsversorgung
  • Versicherungen
  • Hundesteuer
  • Pflegeprodukte

Einmalige Kosten bei Hunden

Einmalige Kosten fallen in erster Linie im Zusammenhang mit der Anschaffung Ihres Hundes an. Zu ihnen zählen der Kaufpreis sowie die Kosten für die Erstausstattung, die Sie für Ihren Vierbeiner brauchen.

Kosten für die Anschaffung eines Hundes

Das erste, was für Sie mit Kosten verbunden ist, ist die Anschaffung des Hundes. Welcher Betrag hier auf Sie zukommt, ist unter anderem von der Rasse abhängig.

Kaufen Sie Ihren Hund bei einem seriösen Züchter, können Sie mit einem Anschaffungspreis von rund 1.000 Euro rechnen. Je nach Rasse kostet Sie Ihr Hund möglicherweise auch nur 500 Euro. Es kann jedoch ebenso gut sein, dass Sie rund 2.000 Euro investieren müssen.

Ein Hund aus dem Tierheim stellt hier eine preiswerte Alternative dar. Denn dort müssen Sie lediglich eine sogenannte Schutzgebühr zahlen. Diese liegt in der Regel bei 150 bis maximal 400 Euro.

Kosten für die Erstausstattung

Selbstverständlich ist es mit der Anschaffung nicht getan. Denn nun benötigen Sie eine Erstausstattung für Ihren Hund, die ebenfalls Kosten verursacht. Schließlich soll es dem neuen Familienmitglied ja an nichts fehlen.

Folgende Dinge sollten bei der Erstausstattung für Ihren Hund nicht fehlen:

  • Fress- und Trinknapf
  • Ein Hundegeschirr oder eine Hundeleine
  • Hundebett (eventuell mit Kissen und Decke)
  • Spielzeug zur Beschäftigung
  • Gegebenenfalls eine Transportbox
  • Ein kleine Hausapotheke (falls Sie Erste Hilfe leisten müssen)

Je nachdem für welche Artikel und welche Qualität Sie sich bei der Erstausstattung für Ihren Hund im Einzelnen entscheiden, können die Kosten natürlich sehr stark variieren. Mit einer Summe zwischen 250 und 300 Euro sollten Sie insgesamt jedoch schon rechnen.

Regelmäßige Kosten für Ihren Hund

Haben Sie den Hund erst vom Züchter oder aus dem Tierheim geholt und sich um die notwendige Erstausstattung gekümmert, hört das Geld ausgeben noch lange nicht auf. Ab jetzt müssen Sie für Ihren Hund mit regelmäßigen Kosten, die monatlich oder auch jährlich anfallen können, rechnen.

Zu diesen regelmäßigen Kosten gehören die folgenden Dinge:

  • Kauf von Hundefutter
  • Gesundheitsversorgung
  • Beiträge für Versicherungen
  • Zahlung der Hundesteuer
  • Kauf von Pflegeprodukten

Kosten für Hundefutter

Im Hinblick auf die laufenden Kosten, die ein Hund im Monat verursacht, dürfte Hundefutter im Normalfall sicherlich den größten Posten ausmachen. Doch auch hier hängt der genaue Betrag von zwei verschiedenen Faktoren ab.

  • Qualität des Futters (Nassfutter aus dem Discounter kostet ab 50 Cent je Dose, während der Preis für Futter in Premium-Qualität durchaus bei rund 3 Euro liegen kann.

    )

  • Größe des Hundes (Einer kleinen Rasse reichen vielleicht 100 Gramm am Tag, während ein sehr großer Vierbeiner durchaus auch ein ganzes Kilo Futter fressen kann.)

Die monatlichen Kosten für Hundefutter können dementsprechend sehr stark variieren.

10 Euro sind hier ebenso möglich, wie 250 oder 300 Euro. Für einen mittelgroßen Hund und Futter in ordentlicher Qualität sollten Sie mit etwa 50 bis 100 Euro im Monat rechnen.

Gesundheitskosten

Natürlich hoffen Sie als Hundehalter, dass Ihr Vierbeiner ein Leben lang gesund bleibt. Eine Garantie gibt es dafür leider jedoch nicht. Es kann immer etwas passieren. Ihr Hund kann einen Unfall erleiden, sich beim Toben mit Artgenossen verletzen oder eine ernste Krankheit bekommen.

Ist das der Fall, müssen Sie oft mit hohen Kosten für den Tierarzt rechnen. Operationen kosten bei Hunden schnell 1.000 Euro und mehr. Nicht viel anders sieht es bei der Behandlung von Krankheiten aus. Auch hier müssen Sie mit hohen Tierarztrechnungen rechnen.

Selbst bei einem gesunden Hund kommen Sie nicht um regelmäßige Tierarztbesuche herum. Für Vorsorgemaßnahmen wie Wurmkuren und Impfungen können Sie mit jährlichen Kosten von 100 bis 150 Euro rechnen.

Kosten für Hundeversicherungen

Einen weiteren Faktor, welchen Sie hinsichtlich der Kosten für Ihren Hund nicht unterschätzen sollten, sind Versicherungen. Diese sind oft sinnvoll, in einigen Fällen sogar gesetzlich vorgeschrieben.

Eine Hundehalterhaftpflicht sichert Sie gegen finanzielle Schäden, die Ihr Hund verursacht, ab. In einigen Bundesländern ist sie für alle Rassen erforderlich, in anderen muss eine Hundehaftpflicht nur für bestimmte Rassen abgeschlossen werden. Die Kosten liegen bei rund 50 Euro im Jahr.

Neben einer Haftpflichtversicherung empfehlen wir Ihnen zudem den Abschluss einer Hundekrankenversicherung. Hier haben Sie die Wahl zwischen einer reinen Hunde OP Versicherung und einer Krankenvollversicherung. Die monatlichen Kosten liegen bei uns je nach Hund und Tarif zwischen 8,16 Euro und 146,04 Euro.

Berechnen Sie die genaue Prämie für Ihr Haustier ganz einfach online. Füllen Sie Ihren Versicherungsantrag am besten direkt aus und vertrauen Sie in unseren zuverlässigen Service für Tierhalter.

Hundesteuer

Selbstverständlich lässt es sich der Staat nicht nehmen, an Hundehaltern Geld zu verdienen und mit der Hundesteuer weitere Kosten zu verursachen. Da die Hundesteuer von den jeweiligen Kommunen erhoben wird, ist die genaue Summe von Ihrem Wohnort abhängig.

In der Regel bewegen sich die Kosten in einer Größenordnung von 100 bis 200 Euro im Jahr, wobei sie in ländlichen Regionen in den meisten Fällen niedriger ausfallen, als in einer Stadt. Deutlich teurer wird es jedoch, wenn es sich bei Ihrem Hund um einen sogenannten Listenhund handelt. In diesem Fall liegen die Kosten für die Hundesteuer schnell bei 500 bis 900 Euro jährlich.

Pflegeprodukte

Sei es ein Zeckenmittel, ein Präparat gegen Flöhe oder ein Shampoo für Hunde – auch Ihr Vierbeiner braucht gelegentlich das eine oder andere Pflegeprodukt. Die Kosten dafür sind zwar überschaubar. Rund 50 Euro im Jahr sollten Sie dafür jedoch durchaus einkalkulieren.

Weitere mögliche Kosten, die einmalig oder unregelmäßig entstehen können

Um die bis jetzt genannten Kosten kommen Sie in der Regel nicht herum. Denn Futter müssen Sie zum Beispiel ebenso kaufen, wie Sie die Hundesteuer an Ihre Gemeinde abführen müssen.

Davon abgesehen, kann Ihr Hund jedoch noch eine Reihe weiterer Kosten verursachen. Diese können sowohl einmalig als auch in unregelmäßigen Abständen entstehen, können aber auch vermieden werden, beziehungsweise wegfallen.

Zu ihnen gehören beispielsweise Kosten für den Besuch einer Hundeschule, eine Kastration, die Unterbringung in einer Hundepension oder auch Schäden, die der Hund vielleicht in Ihrem Haus verursacht.

Kosten für die Hundeschule

Ein Hund sollte selbstverständlich gut erzogen sein und auf Sie hören. Zumindest wenn Sie als Hundehalter noch nicht über allzu viel Erfahrung verfügen, sollten Sie daher über den Besuch einer Hundeschule nachdenken.

Das verursacht natürlich weitere Kosten, wobei auch hier gilt, dass sich der genaue Betrag nur schwer pauschal beziffern lässt. In der Regel sollten Sie mit ungefähr 150 bis 300 Euro in einem realistischen Bereich liegen.

Kosten für eine eventuelle Kastration

Eine Kastration hat bei Hunden kann Vorteile haben. Denn sie verhindert nicht nur die Fortpflanzung, sondern hilft darüber hinaus auch dabei, das Risiko für einige Erkrankungen zu reduzieren. 

Sofern Sie sich nicht ein Tier aus dem Tierheim anschaffen, welches bereits kastriert ist, entstehen durch die Kastration noch weitere Kosten. Die Höhe kann je nach Tierarzt variieren und ist zudem vom Geschlecht des Vierbeiners abhängig.

  • Kosten für die Kastration eines Rüden: ungefähr 100 Euro
  • Kosten für die Kastration einer Hündin: bis zu 400 Euro

Unterbringung in einer Hundepension

Selbstverständlich möchten Sie auch als Hundehalter nicht auf Ihren Urlaub verzichten. Doch nicht immer kann der Hund Sie begleiten. Sofern Niemand aus Ihrer Familie oder Ihrem Freundeskreis auf den Vierbeiner aufpassen kann, ist vielleicht die Unterbringung in einer Hundepension eine Alternative.

Pro Tag kostet Sie das zwischen 20 und 30 Euro. Bevor Sie sich für eine Hundepension entscheiden, sollten Sie sich dort jedoch persönlich umsehen. Denn schließlich wollen Sie ja sicher sein können, dass Ihr Hund während Ihres Urlaubs in guten Händen ist.

Mögliche Schäden im Haus

Es ist leider eine Tatsache, dass vor allem junge Hunde gerne mal etwas kaputt machen. Sie wären also nicht der erste Hundehalter, dessen Kissen, Schuhe oder gar Möbel den Zähnen des neuen Familienmitglieds zum Opfer fallen.

Um diese Kosten zu vermeiden, eignen sich Kauspielzeug und Kausnacks sehr gut. Denn diese sorgen für Ablenkung und befriedigen den natürlichen Kautrieb Ihres Hundes.

Einmalige Kosten

Anschaffung150 bis 2.000 Euro
Erstausstattung250 bis 300 Euro

Regelmäßige Kosten (jährlich)

Mögliche Kosten im ersten Jahr1.376 bis 5.390 Euro
Hundefutter600 bis 1.200 Euro
Gesundheitsversorgung100 bis 150 Euro
Haftpflichtversicherung50 Euro
Krankenversicherung126 bis 790 Euro
Hundesteuer100 bis 900 Euro

Optionale Kosten (einmalig oder unregelmäßig)

Kastration100 bis 400 Euro
Hundeschule150 bis 300 Euro
Schäden im Hausunbekannt
Hundepension (pro Tag)20 bis 30 Euro

Hund und Kosten – unser Fazit

Wie Sie sehen, ist ein Hund ein teures Haustier. Aus diesem Grund sollten Sie sich im Vorfeld gut überlegen, ob Sie sich die Haltung wirklich leisten können. Schließlich bedeutet nicht nur die Betreuung des Vierbeiner einen hohen Aufwand. Auch die Kosten, die ein Hund verursacht, sollten Sie keinesfalls unterschätzen.

Das gilt vor allem dann, wenn Sie sich für eine große Rasse oder einen sogenannten Listenhund entscheiden. Wird Ihr Vierbeiner dann noch ernsthaft krank oder erleidet einen Unfall, steigen die monatlichen Kosten für den Hund noch weiter an.

Sofern Sie nach dem Lesen dieses Beitrags zu dem Schluss gekommen sind, dass die Kosten eines Hundes für Sie zu hoch sind, raten wir Ihnen dringend dazu, auf die Anschaffung zu verzichten.  Eventuell haben Sie stattdessen Interesse einer Tierschutzorganisation oder Tierheim zu helfen, bei der Sie auch viel Kontakt mit Hunden haben.

Dieser Artikel wurde durch Manuela Vogt geprüft und überarbeitet!

Manuela Vogt ist gelernte Tierpflegerin und hat viele Jahre in Tierheimen gearbeitet.

Sie lebt mit ihrer Familie, Hunden, Katze und Kaninchen in Norddeutschland.

Источник: https://www.petplan.de/hund-und-kosten-wie-viel-kostet-ein-hund/

Heimtextilien
Schreibe einen Kommentar

;-) :| :x :twisted: :smile: :shock: :sad: :roll: :razz: :oops: :o :mrgreen: :lol: :idea: :grin: :evil: :cry: :cool: :arrow: :???: :?: :!: