Wie schnell muss man sich nach dem Umzug ummelden?

Contents
  1. Ummelden
  2. Wie hoch sind die Kosten für das Ummelden des Wohnsitzes?
  3. Wie lange ist die Frist für das Ummelden eines Wohnsitzes?
  4. Wie hoch ist die Strafe, wenn das Wohnsitz-Ummelden vergessen wird?
  5. Was brauche ich sonst noch für das Ummelden?
  6. Wer muss sich bei einem Umzug ummelden?
  7. Ummeldung der Fahrzeuge
  8. Dienstleister vorab informieren
  9. Nachsendeauftrag bei der Post beantragen
  10. Wer sollte noch über deinen Umzug informiert werden?
  11. Kann das Ummelden online abgewickelt werden?
  12. Eine Checkliste kann hilfreich sein
  13. Warum es wichtig ist, bei einem Aufenthalt im Ausland den Wohnsitz umzumelden
  14. Warum lohnt es sich, den Wohnsitz umzumelden?
  15. Ummelden nach dem Umzug nicht vergessen | Fristen und Ordnungsgeld
  16. Ummelden – Fristen beim Einwohnermeldeamt einhalten
  17. Umzug ins Ausland
  18. Weitere Behörden und Meldestellen
  19. Kraftfahrzeuge
  20. Versicherungen, Arbeitsamt oder Bafög-Amt
  21. Finanzamt
  22. Tiere
  23. Rundfunkbeitrag
  24. Post-Nachsendeauftrag
  25. Telefon, Internet und Kabelanschluss
  26. Strom, Gas und Wasser
  27. Schulen und Kindergärten
  28. FAQ
  29. Richtig ummelden: Diese 7 Punkte gilt es bei einem Umzug zu beachten
  30. 1. Richtig ummelden beim Einwohnermeldeamt
  31. 2. Adressänderung beim Finanzamt melden
  32. Steuerliche Ummeldung bei Freiberuflern und Gewerbetreibenden
  33. 3. Kfz nach Umzug ummelden
  34. 4. Neue Adresse bei der Hundesteuer melden
  35. 5. Versorgungsbetriebe kündigen oder Adressänderung mitteilen
  36. 6. Telefon und Internet bei Umzug ummelden
  37. 7. Weitere Ummeldungen, die anfallen können
  38. Ummelden beim Umzug: Fristen, Kosten, Unterlagen
  39. Kosten: Gibt es Gebühren bei der Ummeldung?
  40. Fristen: Wann muss ich den Wohnsitz ummelden?
  41. Keine Zeit für den Gang zum Einwohnermeldeamt?
  42. Unterlagen: Was brauche ich für die Ummeldung?
  43. Wohnsitz anmelden ohne Mietvertrag: Geht das?
  44. Scheinwohnsitz: Wohnsitz anmelden, ohne dort zu wohnen
  45. Hauptwohnsitz oder Nebenwohnsitz: Was gilt bei der Anmeldung?
  46. Umzug ummelden: Worauf müssen Sie achten?
  47. Was passiert, wenn Sie die Frist nicht einhalten?
  48. Welche Dokumente werden gebraucht?
  49. Was kostet die Ummeldung?
  50. Zweitwohnsitz anmelden: Das müssen Sie beachten
  51. Wo müssen Sie sich noch ummelden?

Ummelden

Wie schnell muss man sich nach dem Umzug ummelden?

Wenn du den Umzug in die neue Wohnung geschafft hast, ist die Arbeit noch nicht zu Ende. Nun musst du dich am neuen Wohnsitz anmelden und deine Dienstleister über deine neue Adresse informieren.

Sobald der Hauptwohnsitz gewechselt wird, ist eine Änderung der Adresse notwendig. Dies sollte innerhalb von drei Tagen nach dem Umzug geschehen. Auch wenn sich die Wohnsitzqualität ändert, muss das gemeldet werden, d.h.

wenn aus einem Nebenwohnsitz ein Hauptwohnsitz wird und umgekehrt, hierfür beträgt die Frist ein Monat. Pendler und Studenten sollten als Wohnsitz die Adresse angeben, die ihren Lebensmittelpunkt ausmacht.

Wohnst du während der Woche in der Nähe des Arbeitsplatzes oder der Uni, fährst aber jedes Wochenende nach Hause, bleibt das Zuhause der Hauptwohnsitz, auch wenn du mehr Nächte in der Zweitwohnung verbringst.

Bleibt eine Person im selben Haus wohnen, muss kein Wohnsitz umgemeldet werden. Das ist z.B. dann der Fall, wenn sich die Kinder ein Stockwerk im Haus der Eltern für sich ausbauen und so zwei voneinander getrennte Wohnungen entstehen.

Für das Ummelden des Wohnsitzes sind die jeweiligen Gemeindeämter, in denen sich der neue Wohnsitz befindet, und bei Städten die Magistrate zuständig.

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Der Vorgang erfolgt persönlich oder postalisch, per Mail oder Fax kann er nicht vorgenommen werden, außerdem gibt es ein vorgefertigtes Meldezettel-Formular dafür.

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Für jede Person, die in dem Haushalt lebt, muss ein eigener Meldezettel ausgefüllt werden. Der Ummeldung müssen folgende Unterlagen beigefügt werden:

  • Urkunden, die den Namen, das Geburtsdatum, den Geburtsort und die Staatsbürgerschaft bestätigen (z.B. Pass oder Geburtsurkunde),
  • falls vorhanden Nachweise über akademische Titel und
  • bei Antragsstellern ohne österreichische Staatsbürgerschaft das Reisedokument.

Im Zuge des Anmeldens eines neuen Hauptwohnsitzes kann die zuständige Behörde auch gleich den alten Hauptwohnsitz abmelden oder ummelden. Das Abmelden muss innerhalb von drei Tagen vor bzw. nach dem Umzug erfolgen.

Wie hoch sind die Kosten für das Ummelden des Wohnsitzes?

Für die Adressänderung fallen keine Gebühren an. Wird der Antrag jedoch nicht persönlich eingebracht und werden nicht die Originaldokumente eingesendet, müssen notariell beglaubigte Abschriften der Dokumente mit dem Meldezettel versendet werden, d.h. es fallen Kosten für den Notar an.

Wie lange ist die Frist für das Ummelden eines Wohnsitzes?

Das Ummelden eines Wohnsitzes muss innerhalb von einem Monat nach dem Umzug erfolgen. Aber Achtung! Wird die Adresse nicht um-, sondern abgemeldet, gelten strengere Vorschriften. Hier muss der Betroffene bis spätestens drei Tage nach dem Umzug den Behörden Bescheid geben. In Bezug auf die Häufigkeit der Ummeldung gibt es keine Begrenzungen.

Wie hoch ist die Strafe, wenn das Wohnsitz-Ummelden vergessen wird?

Das Anmelden ist entsprechend den Bestimmungen der Meldebehörde in Österreich Pflicht. Das gilt sowohl für Ausländer, die nach Österreich ziehen, als auch für den Umzug innerhalb von Österreich oder bei der Begründung eines weiteren Wohnsitzes, d.

h. eines Nebenwohnsitzes. Auch Neugeborene müssen ehestmöglich angemeldet werden, dafür muss aber nicht extra das Meldeamt aufgesucht werden, sondern der Meldezettel kann gemeinsam mit dem Beantragen der Geburtsurkunde im Standesamt abgegeben werden.

Wer gegen diese gesetzliche Meldepflicht verstößt, muss mit einer Geldstrafe von bis zu 726 Euro rechnen. Erfolgt ein weiterer derartiger Verstoß, erhöht sich die Strafe auf bis zu 2.180 Euro.

Was brauche ich sonst noch für das Ummelden?

Wer die Wohnung ummelden will oder eine Änderung der Wohnsitzqualität anzukündigen hat, braucht natürlich schon die neue Adresse. Sofern es sich nicht selbst um den Eigentümer der Immobilie handelt, wird die Unterschrift des Unterkunftgebers benötigt. Das kann z.B. ein Vermieter oder bei der Untermiete der Hauptmieter sein.

Außerdem gibt es auf dem Meldezettel die Frage nach dem Religionsbekenntnis. Diese muss jedoch nicht ausgefüllt werden oder kann auch erst dann, wenn der neue Unterkunftgeber bereits unterschrieben hat, angegeben werden.

Denn das Religionsbekenntnis ist gegenüber dem Vermieter eine Privatsache des Mieters und gehört nicht zu den Identitätsdaten.

Wer muss sich bei einem Umzug ummelden?

Bei Familien darf nicht vergessen werden, dass alle Familienmitglieder einzeln mit einem eigenen Meldezettel umgemeldet werden müssen. Die Ummeldung der Eltern führt nicht automatisch zu einem Ummelden der Kinder.

Ummeldung der Fahrzeuge

So wie der Wohnsitz muss auch der Zulassungsschein für den PKW umgemeldet werden. Bei einem Umzug innerhalb eines Bezirkes ist dies nicht notwendig, außerhalb der Bezirke muss der neue Hauptwohnsitz bei der örtlichen Zulassungsstelle der Versicherung gemeldet werden.

Die Kosten dafür betragen 172,50€, bei einem Wechsel des Kennzeichens sind zusätzlich 21 € zu zahlen. Diese Maßnahmen sind meist dann notwendig, wenn für den PKW eine Anwohnerparkkarte benötigt wird.

Die Städte geben sie meist nur dann aus, wenn der Hauptwohnsitz dort gemeldet und das Auto dort registriert ist.

Dienstleister vorab informieren

Deine Dienstleister für Telekommunikation solltest du bereits einige Wochen vor dem Umzug benachrichtigen, damit du am neuen Wohnort möglichst schnell über Festnetzanschluss und Internet verfügst.

Sehr wichtig und dringend ist auch die Ab- und Anmeldung beim Energie- und Telefonanbieter. Notiere dir in der alten Wohnung die Zählerstände für Strom, Wasser und Gas und gib diese mit deiner Abmeldung an die Energieversorger durch.

Beim Einzug in die neue Wohnung solltest du ebenfalls den Zählerstand notieren, damit du ihn beim Abschluss des neuen Vertrages parat hast.

Häufig wird der Wohnungswechsel genutzt, um auch den Anbieter einer Dienstleistung zu wechseln. Das ist kein Problem, sofern die Kündigung rechtzeitig erfolgt, sodass zum Stichtag ein reibungsloser Wechsel garantiert ist.

Es empfiehlt sich, mit dem neuen Dienstleister eine Vereinbarung zu treffen, dass dieser „Umzugshilfe“ leistet und sich um die Kündigung im Namen des Auftraggebers kümmert. So ist eine lückenlose Versorgung am besten garantiert. Am besten wird das bereits einen Monat im Voraus in die Wege geleitet.

Falls vorhanden, können dem alten Anbieter die Daten des Nachmieters oder Käufers übermittelt werden, jedoch muss sich dieser als damit einverstanden erklären.

Nachsendeauftrag bei der Post beantragen

Auch wenn der Wohnsitz umgemeldet wurde, wird die Post ohne entsprechende Maßnahmen weiterhin an die alte Adresse versendet. Deshalb ist es wichtig, gleichzeitig mit der Ummeldung auch an einen Nachsendeauftrag bei der Post zu denken.

Dieser kann ähnlich einfach eingereicht werden wie die Adressänderung, ist aber mit Kosten verbunden. Wird die Adresse innerhalb von Österreich gewechselt, fallen für drei Monate Nachsenden 16,90€ Gebühren an. Der Auftrag kann bis zu ein Jahr lang erteilt werden.

Wie bei der Abmeldung ist auch hier eine Vorlaufzeit von drei Tagen einzuplanen.

Wer trotz dieser großzügigen Übergangsfrist vergisst, alle wichtigen Stellen und Absender über den neuen Wohnsitz zu informieren, kann Pech haben.

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Der neue Bewohner der alten Wohnung ist nämlich nicht dazu verpflichtet, falsch angekommene Post an den eigentlichen Empfänger weiterzuleiten. Freilich darf er die Briefe und Pakete nicht behalten, doch er kann sie einfach ungeöffnet in das nächste Postfach werfen.

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Dann wird die Post automatisch an den Absender retourniert. Besonders bei Rechnungen oder Benachrichtigungen durch Ämter kann das unangenehme Folgen haben.

Wer sollte noch über deinen Umzug informiert werden?

Du solltest jeden über Ihren Umzug informieren, mit dem du in irgendeiner Form regelmäßige Geschäftsbeziehungen pflegst. Dies können folgende Unternehmen oder Institutionen sein:

  • Deine Bank
  • Finanzamt
  • Versicherungen
  • Arbeitgeber
  • Krankenkasse
  • Mobilfunkanbieter
  • Vereine
  • Versandhändler

Kann das Ummelden online abgewickelt werden?

Ein Ummelden per Online-Formular ist noch nicht möglich, jedoch kann es postalisch erfolgen. Dafür muss einfach nur der Meldezettel über das Serviceportal der Gemeindeämter heruntergeladen werden und ausgefüllt mit Kopien von allen benötigten Dokumenten an das Amt geschickt werden.

Eine Checkliste kann hilfreich sein

Im Rahmen eines Umzuges ist vieles zu organisieren. Da kann schnell etwas vergessen werden. Damit das nicht passiert, sollte eine To-Do-Liste erstellt werden. Wer darauf die Adressen und die Fristen festhält, dem kann nichts passieren.

Warum es wichtig ist, bei einem Aufenthalt im Ausland den Wohnsitz umzumelden

Wer ins Ausland zieht, muss sich in Österreich vor dem Umzug eine Abmeldebestätigung einholen. Das ist deshalb so wichtig, weil viele ausländische Ämter diese für die Anmeldung des neuen Hauptwohnsitzes benötigen. Scheinwohnsitze, die nur aufgrund eines besseren Steuersatzes gewählt werden, können so nicht genehmigt werden.

Auf das Ummelden des Wohnsitzes sollte auf keinen Fall aus Bequemlichkeit verzichtet werden, auch nicht bei Aufenthalten von nur wenigen Monaten. Für die Ämter und Behörden ist es wichtig zu wissen, wo die Person gefunden werden kann.

Das hat nichts zu tun mit staatlicher Beaufsichtigung, sondern dient in gewissem Sinne dem eigenen Schutz. Denn wenn z.B. zu Hause etwas passiert, z.B. die letzte hinterbliebene Person verstirbt, kann der Erbe leichter gefunden werden.

Warum lohnt es sich, den Wohnsitz umzumelden?

Viele Studierende verzichten darauf, ihren Wohnsitz während des Studiums umzumelden, da sie ohnehin nach wenigen Jahren wieder umziehen und während der Ferien nach Hause fahren. Doch viele Studentenstädte, wie z.B. Innsbruck oder Wien, bieten interessante Willkommenspakete für Neubürger an. Das hat den Grund, dass sie mit mehr Einwohnern mehr Geld vom Staat bezuschusst bekommen.

Vergünstigte Jahreskarten für die öffentlichen Verkehrsmittel, Gutscheinhefte und kleine Willkommensgeschenke freuen den Neubürger. Doch häufig ist das Ummelden auch notwendig, denn in den Städten gibt es Anrainerparkkarten z.B. nur für Personen mit Hauptwohnsitz in der betroffenen Straße.

Wer sich die Kosten für einen Privatparkplatz sparen möchte, sollte sich die Zeit für den Gang zum Amt nehmen.

Wer den Wohnsitz dann abmeldet, muss die Parkkarte wieder zurückgeben. Wird das versäumt, handelt es sich um ein rechtliches Vergehen, das mit hohen Geldstrafen verbunden ist. Lieber also die Gebühr für eine Parkgarage zahlen, wenn man wieder einmal in die alte Studentenstadt zu Besuch kommt.

Источник: https://www.immobilienscout24.at/ratgeber/umzug/ummelden.html

Ummelden nach dem Umzug nicht vergessen | Fristen und Ordnungsgeld

Wie schnell muss man sich nach dem Umzug ummelden?
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Nach dem Umzug muss die Adressänderung Behörden, Institutionen und Dienstleistern mitgeteilt werden. Was nach dem Umzug zu tun ist – ein Überblick.

Wer schon einmal umgezogen ist, der wird wissen, welche Strapazen dabei auf einen zukommen können. Über das Kistenpacken und Umzug organisieren sollten aber gerade die bürokratischen Aufgaben nicht vergessen werden. Denn: Nach dem Umzug muss man sich am neuen Wohnort anmelden. Und auch andere Behörden, Versicherungen und Co. sollten über die neue Adresse informiert werden.

  • Wer umzieht, muss sich innerhalb von zwei Wochen beim Bürgeramt der Gemeinde an- und abmelden,
  • Auch andere Institutionen wie Versicherungen, Arbeitsamt, Familienkasse oder Bafög-Amt sollten zeitnah über die Adressänderung informiert werden.
  • Ein Nachsendeauftrag bei der Post kostet wenig und sorgt dafür, dass Briefe und Co. zuverlässig an die neue Adresse gehen.

Ummelden – Fristen beim Einwohnermeldeamt einhalten

Das Erste und Wichtigste, was nach dem Umzug veranlasst werden muss, ist die Ummeldung des Wohnsitzes beim Bürgeramt der Gemeinde.

In Deutschland besteht laut Bundesmeldegesetz (BMG) eine allgemeine Meldepflicht des Wohnortes (§17 BMG).

Dieser muss dem zuständigen Einwohnermeldeamt nach einem Umzug in der Regel innerhalb der ersten zwei Wochen mitgeteilt werden, Ausnahmen gibt es kaum.

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Sollte diese Frist um ein paar Tage versäumt werden, sind die Behörden meist kulant, bei längerer Fristüberschreitung kann das Einwohnermeldeamt Ordnungsgelder von bis zu 1.000 Euro verhängen.

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Normalerweise muss eine Ummeldung persönlich erfolgen. Nur in einigen Städten oder Bundesländern, hierzu zählen zum Beispiel Köln und Bayern, ist eine postalische Voranmeldung möglich.

Wer umzieht, kann dort die Anmeldeformulare mitsamt Ausweiskopien per Post zur Meldebehörde schicken.

Der Gang zum Bürgeramt bleibt einem aber trotzdem nicht erspart: Denn schließlich muss der neue Wohnsitz im Personalausweis eingetragen werden, sonst ist dieser ungültig.

Wer nach dem Umzug wirklich keine Zeit hat, selbst zur Meldebehörde zu gehen, kann sich vertreten lassen. Der Vertreter muss eine schriftliche und unterzeichnete Vollmacht vorlegen. In einigen Bundesländern muss diese Vollmacht sogar beglaubigt sein.

Achtung: Mieter, die ihren Wohnort ummelden möchten, müssen zusätzlich eine schriftliche Bescheinigung ihres Wohnungsgebers bei der Meldebehörde abgeben. Der Wohnungsgeber kann der Vermieter, aber auch eine Verwaltungsgesellschaft oder ein Verwandter, bei dem man kostenlos wohnt, sein. Bei Untermietverhältnissen ist der Hauptmieter der Wohnungsgeber des Untermieters.

Eine Wohnungsgeberbescheinigung wird schriftlich oder elektronisch ausgestellt und muss folgendes enthalten:

  • Name und Anschrift des Vermieters
  • Einzugsdatum
  • Anschrift der Wohnung
  • Namen der meldepflichtigen Personen

Umzug ins Ausland

Bürger, die sich entschließen ins Ausland auszuwandern und ihren Erstwohnsitz in Deutschland aufgeben, müssen sich in Deutschland zwar nicht mehr anmelden, aber abmelden. Dies geschieht am alten Wohnort. 

Übrigens: Die Einwohnermeldeämter informieren automatisch die Kirchengemeinden über den Umzug. Hier muss also keine gesonderte Ummeldung erfolgen.

  • Bei persönlicher Ummeldung: Es müssen alle vorhandenen Reisepässe und Personalausweise zur Adressänderung mitgebracht werden.
  • Bei Ummeldung durch Stellvertreter: der Stellvertreter benötigt eine schriftliche Vollmacht und seinen Personalausweis. Außerdem muss er den Personalausweis der umzumeldenden Person mitbringen. In Bayern und Hessen muss die Vollmacht beglaubigt sein.

Weitere Behörden und Meldestellen

Neben der Ummeldung beim Einwohnermeldeamt gibt es noch einige weitere Institutionen und Behörden, denen die neue Adresse zeitnah mitgeteilt werden sollte.

Kraftfahrzeuge

Wer den Wohnort wechselt und ein Kraftfahrzeug besitzt, muss sich um die Ummeldung beziehungsweise die Aktualisierung von Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief kümmern.

Bei einem Umzug innerhalb des Ortes reicht es, die Kfz-Haftpflichtversicherung über den Umzug zu informieren und bei der Kfz-Zulassungsstelle die neue Adresse in Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief eintragen zu lassen.

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Wer in eine andere Stadt zieht, benötigt für die Ummeldung des Fahrzeugs bei der Kfz-Zulassungsstelle zusätzlich den siebenstelligen Versicherungsbestätigungscode, der die alte Versicherungsbestätigungskarte, auch Doppelkarte genannt, abgelöst hat von der Kfz-Haftpflichtversicherung.

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Seit 1. Januar 2015 sparen sich Auto- und Motorradfahrer aber zumindest die Kosten für ein neues Nummernschild – seitdem ist es nämlich bundesweit möglich, bei einem Umzug das bisherige Kennzeichen zu behalten.

Versicherungen, Arbeitsamt oder Bafög-Amt

Bei Ämtern, wie dem Arbeitsamt oder dem Amt für Ausbildungsförderung, und Versicherungen empfiehlt es sich, noch vor dem Umzug die neue Adresse mitzuteilen, denn die Bearbeitung kann durchaus Zeit in Anspruch nehmen, um die sich die Auszahlung der Leistungen dann verzögert.

Aber auch Arbeitslose, die gar keine Leistungen von der Bundesagentur für Arbeit beziehen, sollten ihren Umzug so früh wie möglich ankündigen, damit es bezüglich ihrer Rentenversicherung zu keinen Problemen oder Missverständnissen kommt.

Das Arbeitsamt empfiehlt eine Meldefrist von einer Woche vor dem Umzug. Wird das Arbeitsamt nicht rechtzeitig informiert, geht vom Umzugstag bis zur Meldung des Umzugs der Anspruch auf Arbeitslosengeld verloren.

Dementsprechend ist der Betroffene unter Umständen auch nicht krankenversichert.

Wer dem BAföG-Amt seine aktuelle Adresse nicht rechtzeitig mitteilt, kann sogar zur Kasse gebeten werden: Muss nämlich das Amt die Adresse ermitteln lassen, muss der Leistungsempfänger dafür die Kosten tragen.

Besonders dann, wenn sich der Versicherungsschutz in irgendeiner Form auf den Wohnort bezieht, muss die Versicherung zwingend vor dem Umzugstermin über den Adresswechsel informiert werden, ansonsten kann es passieren, dass der Versicherungsschutz nicht mehr gewährleistet ist. Das ist beispielsweise bei einer Hausratsversicherung der Fall.

Finanzamt

Beim Finanzamt kommt es darauf an, ob nach dem Umzug das gleiche Finanzamt zuständig ist oder ein Wechsel erfolgt.

Erfolgt kein Wechsel, kann bei der nächsten Steuererklärung die neue Adresse mitgeteilt werden.

Wird ein neues Finanzamt zuständig, ist es ratsam, dem neuen Finanzamt unter Nennung der Steuernummer die neue Anschrift mitzuteilen, um eine nahtlose Zusammenarbeit zwischen den Finanzämtern zu ermöglichen.

Tiere

Wer bei seinem Umzug die Gemeinde wechselt, muss seinen Hund in der alten Gemeinde ab- und in der neuen anmelden. In den meisten Fällen ist dabei das Finanzamt der richtige Ansprechpartner, manchmal auch das Einwohnermeldeamt.

Dabei kann sich der fällige Steuerbetrag verändern, da die anfallende Steuer in unterschiedlichen Gemeinden unterschiedlich bemessen wird.

Ändert sich beim Umzug jedoch nur die Straße, nicht die Gemeinde, reicht es aus, den Hund umzumelden, indem der zuständigen Behörde die neue Adresse mitgeteilt wird.

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Manch (exotische) Tiere sind meldepflichtig; das betrifft insbesondere gefährliche Tiere wie Giftschlangen. Je nach Bundesland unterscheiden sich die Regelungen zur Meldepflicht. Das bedeutet, dass sich Tierhalter von meldepflichtigen Tieren schon lange vor dem Umzug informieren sollen.

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Übrigens: Steht ein Umzug für die eigenen Vierbeiner an, sollte nicht vergessen werden, auch die bei Tasso hinterlegte Adresse zu aktualisieren, sofern die Haustiere gechipt sind. Andernfalls werden die Besitzer möglicherweise nicht mehr gefunden.

Rundfunkbeitrag

Früher mussten GEZ-Gebühren gezahlt werden, heute heißt die Abgabe Rundfunkbeitrag, der an den ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice zu zahlen ist: Pro Haushalt wird er einmal pro Monat fällig, unabhängig davon, wie viele Personen dort wohnen und ob überhaupt ein Rundfunkgerät vorhanden ist.

Wer in seiner vorherigen Wohnung bereits einen Rundfunkbeitrag gezahlt hat, muss sich bei einem Umzug lediglich ummelden.

Wurden bisher noch keine Rundfunkgebühren entrichtet, da beispielsweise aus dem Haus der Eltern in die erste eigene Wohnung gezogen wird, muss der Betroffene sich anmelden, sofern in der neuen Wohnung vom Partner oder Mitbewohner noch kein Rundfunkbeitrag bezahlt wird. Eine An- oder Ummeldung geht schnell und einfach über ein entsprechendes Online-Formular auf www.rundfunkbeitrag.de.

Post-Nachsendeauftrag

Damit nach dem Umzug die Post im neuen Zuhause ankommt, ist die Einrichtung eines Nachsendeantrags sinnvoll. Dies ist über die Post mit einem Vorlauf von mindestens fünf Tagen problemlos möglich. Der Nachsendeservice kann über einen Zeitraum von 6, 12 oder 24 Monaten in einer PostfFiliale oder im Online-Shop beauftragt werden. Der Nachsendeauftrag kann auch verlängert werden.

Telefon, Internet und Kabelanschluss

Damit nach dem Umzug die Leitung nicht tot ist, sollte sich der Umziehende rechtzeitig vor dem Wohnsitzwechsel überlegen, welche Anbieter beim Umzug mitgenommen werden sollen und wo ein Anbieterwechsel sinnvoll und möglich ist.

Wichtig ist dabei, die möglichen Kündigungsfristen oder Vorlaufzeiten der Anbieter zu beachten, idealerweise kümmert man sich spätestens vier Wochen vor dem Umzug um eine Ummeldung. Informationen gibt es bei den jeweiligen Servicestellen.

Lesen Sie hier, wie Sie Internet und Telefon richtig ummelden.

Strom, Gas und Wasser

Strom, Gas und Wasser sollten – sofern das nicht der Vermieter übernimmt – unbedingt rechtzeitig gekündigt werden, damit nicht nach dem Auszug für den Verbrauch der Nachmieter gezahlt werden muss.

Die Kündigungsfristen können dabei je nach Anbieter zwischen zwei Wochen und drei Monaten liegen. Da sich ein Wechsel von einem zum anderen Anbieter aber auch etwas in die Länge ziehen kann, sollte selbst bei sehr kurzen Kündigungsfristen die Suche nach einem neuen Anbieter rund acht Wochen im Voraus beginnen.

Wer mit seinem bisherigen Anbieter zufrieden ist und keinen Anbieterwechsel plant, kann seine Energieversorgung unkompliziert und schnell ummelden. Dann reicht es, am Tag des Umzugs die Zählerstände abzulesen und diese dem Anbieter in den kommenden Tagen samt neuer Adresse mitzuteilen.

Schulen und Kindergärten

Ist durch den Umzug ein Schulwechsel unvermeidlich, ist es sinnvoll sich frühzeitig mit dem Schulamt und der gewünschten, zukünftigen Schule in Verbindung zu setzen, um die jeweiligen Aufnahmekriterien zu erfahren – schließlich muss nicht jede Schule jeden Schüler nehmen. Steht dem Schulwechsel prinzipiell nichts mehr im Weg, muss ein schriftlicher Antrag beim zuständigen Schulamt erfolgen. Sobald von der neuen Schule eine Zusage vorliegt, kann das Kind an seiner alten Schule abgemeldet werden.

Für Eltern mit Kleinkindern gilt: Es gibt oft mehr Kinder als Kindergartenplätze. Auch wenn es eine gesetzliche Garantie auf einen Kindergartenplatz gibt, sollten Eltern sich so früh wie möglich nach einer passenden Einrichtung umsehen, in der sich die Kinder sich auch wohlfühlen. Achtung: Auch für Kindergartenplätze gibt es Kündigungsfristen zu beachten.

Umzugswillige müssen an viele Fristen denken. Damit keine Behörde und kein wichtiger Dienstleister vergessen wird, lohnt es sich, alle erledigten To-Do‘s auf einer Liste abzuhaken.

FAQ

Es gibt eine Bundesmeldepflicht (§ 17 Bundesmeldegesetz). Es dient der schnelleren Ausgabe von Pass und Personalausweis oder ist beispielsweise auch Planungsgrundlage für die Anzahl der Kita- oder Schulplätze sowie Vorbereitungen für demokratischer Wahlen und Abstimmungen.

Sobald man die neue Wohnung bezogen hat, muss man sicher innerhalb von zwei Wochen beim jeweiligen Bürgeramt der Gemeinde anmelden.

Eine Abmeldung beim alten Wohnort ist in der Regel nicht nötig, die Zuzugsgemeinde verständigt die Wegzugsgemeinde automatisch.

Eine Abmeldung am alten Wohnort ist nur noch erforderlich, wenn keine neue Wohnung im Inland bezogen wird, also beispielsweise bei einem Wegzug ins Ausland.

Eine An- oder Abmeldung wird beim Einwohneramt oder bei dem Bürgeramt der jeweiligen Gemeinde vorgenommen.

Für die An- oder Abmeldung werden Pass oder Personalausweis, ein ausgefüllter Meldeschein und die Wohnungsgeberbestätigung, auch Vermieterbescheinigung genannt, benötigt.

Der Meldeschein wird kostenlos beim Einwohnermelde-, Bürgeramt oder Bürgerinformationszentrum ausgehändigt. Die meisten Gemeinden bieten ihn auch auf ihrer jeweiligen Internetseite zum Herunterladen an.

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Bei Mietern ist der neue Vermieter dafür zuständig. Er bestätigt mit der Vermieterbescheinigung, dass der Mieter in der Wohnung wohnt. Er wird das Dokument normalerweise beim Einzug aushändigen. Beim Umzug ins Eigenheim ist der Umziehende dagegen selbst Bewohner und Eigentümer zugleich. Er kann das auf dem Formular an der entsprechenden Stelle vermerken und das Dokument selbst ausfüllen.

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Einige Meldeämter bieten diesen Service an. Für eine Anmeldung per Brief sind der ausgefüllte Meldeschein mit Unterschrift, die Wohnungsgeberbestätigung, sowie Kopien des Reisepasses oder Ausweises nötig. Fax oder E-Mail hingegen können aus gesetzlichen Gründen nicht bearbeitet werden. Details gibt es auf der jeweiligen Internetseite der Gemeinde.

Die Unterlassung der Meldepflicht, eine Fristversäumung oder fehlende Bestätigung kann als Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld von bis zu 1.000 Euro Bußgeld geahndet werden (§ 54 Abs. 3 BMG). Ob zum Beispiel wegen einer verspäteten Anmeldung ein Bußgeld verhängt wird und wenn ja, in welcher Höhe, ist stark von der Kulanz der Behörden vor Ort abhängig.

Ihre Meinung zählt

Источник: https://ratgeber.immowelt.de/a/nach-dem-umzug-ummelden-nicht-vergessen.html

Richtig ummelden: Diese 7 Punkte gilt es bei einem Umzug zu beachten

Wie schnell muss man sich nach dem Umzug ummelden?

Ein Umzug verlangt viel Organisation. Dazu gehört neben Kisten packen, Renovieren und Einrichten auch ein wenig Papierkram: Vergesst nicht, euch nach dem Einzug in ein neues Zuhause auch umzumelden.

Nicht nur das Einwohnermeldeamt muss über eure Adressänderung informiert werden. Auch viele weitere Stellen wie Arbeitgeber, Finanzamt, Banken und Versorgungsbetriebe sollten auf dem neuesten Stand sein.

Manche Änderungsmeldungen sind sogar verpflichtend und innerhalb einer bestimmten Frist zu erledigen. Wie ihr euch richtig ummelden könnt, erfahrt ihr in dieser Checkliste – mit erforderlichen Unterlagen und Kosten.

1. Richtig ummelden beim Einwohnermeldeamt

In Deutschland seid ihr verpflichtet, euren Wohnsitz innerhalb von zwei Wochen nach dem Umzug beim zuständigen Einwohnermeldeamt anzumelden. Wer diese Frist deutlich überschreitet, muss mit einer Forderung von bis zu 500 Euro Ordnungsgeld rechnen.

In den meisten Ämtern kann man bereits vier Wochen im Voraus einen Termin online beantragen. Am besten tragt ihr euch dafür eine Erinnerung in den Kalender ein. Dann geht im Umzugschaos nichts unter.

Für die Ummeldung benötigt ihr euren Personalausweis und eine sogenannte „Wohnungsgeberbescheinigung“. Diese wird euch vom Vermieter oder der Verwaltungsgesellschaft eurer Wohnung ausgestellt. Lasst sie euch am besten direkt zusammen mit dem Mietvertrag aushändigen.

Wer neu in eine Stadt zieht und hier seinen Hauptwohnsitz anmeldet, muss gegebenenfalls weitere Dokumente vorlegen. Zum Beispiel ein Anmeldeformular sowie die Ehe- oder Sterbeurkunde. Informiert euch am besten vor dem Behördengang über die erforderlichen Unterlagen.

Für die Anmeldung eines Zweitwohnsitzes gelten die gleichen Bestimmungen. Einige Gemeinden fordern eine Zweitwohnsitzsteuer. Die orientiert sich prozentual an der Nettokaltmiete. Voraussetzungen, Fristen und Formulare gibt es ebenfalls bei eurem Amt – online oder direkt vor Ort.

  • Frist: innerhalb von zwei Wochen nach Einzug
  • Erforderliche Unterlagen: Personalausweis, Wohnungsgeberbescheinigung, gegebenenfalls weitere Dokumente bei erstmaliger Anmeldung
  • Kosten: bis zu 20 Euro, eventuell Zusatzkosten bei neuem Personalausweis

2. Adressänderung beim Finanzamt melden

Das Finanzamt erhält keine automatische Meldung über eure Ummeldung beim Einwohnermeldeamt. Was ist zu tun? Informiert das bislang für euch zuständige Finanzamt schriftlich (per Mail, Post oder Fax) und unter Angabe eurer Steuernummer über die Adressänderung. Das neue Finanzamt müsst ihr nicht extra in Kenntnis setzen. Hier gebt ihr einfach eure nächste Steuererklärung ab.

Ihr zieht innerhalb einer Gemeinde um? Dann genügt es sogar, die neue Adresse in der nächsten Steuererklärung anzugeben.

  • Frist: keine, spätestens mit der nächsten Steuererklärung
  • Erforderliche Unterlagen: keine
  • Kosten: keine

Steuerliche Ummeldung bei Freiberuflern und Gewerbetreibenden

Auch Selbstständige teilen ihrem alten Finanzamt den Umzug mit. Die bisherige Steuernummer bleibt solange gültig, bis euch das neue Finanzamt eine Steuernummer zuteilt. Bis dahin reicht ihr eure Umsatzsteuer-Voranmeldung wie gewohnt ein.

Bei einem Umzug innerhalb einer Gemeinde reicht es, die neue Adresse beim Finanzamt in der nächsten Steuererklärung zu melden. © Getty Images/iStockphoto

3. Kfz nach Umzug ummelden

Wer ein Fahrzeug besitzt, muss auch das richtig ummelden. Bei einem Umzug innerhalb einer Gemeinde reicht es in der Regel, eure Kfz-Haftpflichtversicherung über den neuen Wohnsitz zu informieren.

Außerdem müsst ihr die Änderung bei der Kfz-Zulassungsstelle in Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief eintragen zu lassen. In manchen Bezirken kann die Ummeldung sogar direkt im Einwohnermeldeamt erfolgen.

Informiert euch am besten vorab bei eurer zuständigen Behörde.

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Zieht ihr in eine andere Stadt, benötigt ihr für die Ummeldung in jedem Fall zusätzlich eine Versicherungsbescheinigung eurer Kfz-Haftpflichtversicherung.

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Der Kauf eines neuen Nummernschildes ist seit 2015 nicht mehr notwendig. Fahrzeughalter dürfen bei einem bundesweiten Umzug ihr bisheriges Kennzeichen behalten.

  • Frist: keine, sollte aber grundsätzlich unverzüglich erfolgen
  • Erforderliche Unterlagen: Personalausweis, Fahrzeugschein, Fahrzeugbrief, gültige Prüescheinigung der letzten Hauptuntersuchung (sofern diese bereits erforderlich war), SEPA-Kombimandat, gegebenenfalls Versicherungsbescheinigung
  • Kosten: 20 bis 50 Euro

4. Neue Adresse bei der Hundesteuer melden

Ihr teilt euer Zuhause mit einem Hund? Auch der muss umgemeldet werden. Schließlich seid ihr verpflichtet Hundesteuer zu zahlen. Die korrekte Anschrift ist daher wichtig.

Bei einem Umzug innerhalb einer Gemeinde genügt für die Ummeldung eine formlose Mitteilung bei der zuständigen Behörde. Welche das ist, hängt vom Wohnort ab.

In der Regel sind Ordnungsamt, Verbraucherschutzamt, Finanzamt oder Einwohnermeldeamt der richtige Ansprechpartner. Hier könnt ihr häufig sogar zusammen mit eurer eigenen Ummeldung den Vierbeiner melden.

Informiert euch über die Webseite der Gemeinde über das individuelle Vorgehen.

Zieht ihr in eine neue Stadt, müsst ihr den Hund innerhalb von zwei Wochen am bisherigen Wohnort ab- und im neuen Ort anmelden. Dies kann telefonisch, schriftlich oder über ein Online-Serviceportal erfolgen. Beachtet, dass sich bei einem Umzug über Gemeindegrenzen hinweg der künftige Steuerbetrag ändern kann.

  • Frist: innerhalb von zwei Wochen nach Einzug
  • Erforderliche Unterlagen: keine
  • Kosten: bis zu 30 Euro

Ihr habt einen Hund? Auch der muss umgemeldet werden. © New Africa/stock.adobe.com

5. Versorgungsbetriebe kündigen oder Adressänderung mitteilen

Informiert eure Versorgungsbetriebe für Gas, Wasser, Strom und Fernwärme rechtzeitig über euren Umzug. Lest dafür kurz vor Auszug die aktuellen Zählerstände ab. Bleibt ihr weiterhin Kunde, genügt meist die Mitteilung der neuen Adresse und des Umzugstermins. Wer den Anbieter wechseln will, sollte seine Verträge rechtzeitig kündigen und sich um die Anmeldung am neuen Wohnort kümmern.

  • Frist: möglichst zeitgleich zum Umzug
  • Erforderliche Unterlagen: keine beziehungsweise aktuelle Zählerstände
  • Kosten: möglich bei Tarif- oder Anbieterwechsel

6. Telefon und Internet bei Umzug ummelden

Damit ihr in der neuen Wohnung direkt erreichbar seid, denkt rechtzeitig ans Ummelden eures Telefon- und Internetanschlusses.

Sofern ihr beim selben Anbieter bleibt, genügt in der Regel ein Anruf oder eine schriftliche Mitteilung über den Umzug. In den meisten Fällen ist ein Installationstermin mit einem Servicemitarbeiter vor Ort notwendig.

Vereinbart diesen am besten schon, sobald euer Umzugstermin feststeht. Beachtet im Falle eines Anbieterwechsels die Kündigungsfrist.

  • Frist: möglichst vor dem Umzug
  • Erforderliche Unterlagen: je nach Anliegen
  • Kosten: bis zu 70 Euro

Ummelden von Telefon und Internet nicht vergessen! © Getty Images/Westend61

7. Weitere Ummeldungen, die anfallen können

Daneben gibt es weitere Stellen, bei denen ihr eure neue Adresse – meist formlos per Mail, Post oder online – mitteilen solltet:

  • Banken
  • Krankenkasse
  • Versicherungen (Hausrat-, Renten-, Kranken-, Unfall-, Zusatzversicherung)
  • Bausparkasse
  • Agentur für Arbeit
  • ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice (über rundfunkbeitrag.de)
  • Mobilfunkanbieter
  • Berater (zum Beispiel Steuerberater, Finanzberater, Rechtsanwalt)
  • Verlage (bei bestehenden Zeitungs-Abos)
  • Online-Shops und Online-Dienste
  • Arbeitgeber
  • Kindergarten, Kindergeldstelle
  • Schule oder Hochschule

Unser abschließender Tipp: Um sicherzustellen, dass Briefe oder Päckchen euch am neuen Wohnsitz garantiert erreichen, könnt ihr bei der Post einen Nachsendeauftrag einrichten. Die Kosten dafür belaufen sich auf 19,90 Euro für sechs Monate, 26,90 für zwölf Monate und 34,90 für 24 Monate.

Источник: https://wohnglueck.de/artikel/richtig-ummelden-checkliste-35462

Ummelden beim Umzug: Fristen, Kosten, Unterlagen

Wie schnell muss man sich nach dem Umzug ummelden?

Für Wohnsitzangelegenheiten ist das Einwohnermeldeamt zuständig. In manchen Orten nennt sich die Behörde auch Bürgerbüro oder Bezirksamt. Welches Amt nach dem Umzug für Sie zuständig ist, verrät Ihnen der Behördenfinder.

Zwei wichtige Dinge in Sachen Adressänderung können Sie sogar von der Couch aus erledigen: den Nachsendeauftrag und die Umzugsmitteilung einrichten. Beides sind Services der Deutschen Post, die Ihnen helfen, nach dem Umzug erreichbar zu bleiben. Die Umzugsmitteilung gibt es kostenlos, den Nachsendeauftrag schon ab 26,90 Euro für 12 Monate.

Kosten: Gibt es Gebühren bei der Ummeldung?

Die Ummeldung des Wohnsitzes ist meistens kostenfrei, wenn Sie sie innerhalb der vorgegebenen Frist erledigen – mehr dazu unten.

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Manche Ämter erheben allerdings eine Bearbeitungsgebühr. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollten Sie etwa 20 Euro Bargeld dabeihaben – oder Sie informieren sich einfach vorher bei der zuständigen Behörde. Die meisten Ämter stellen die wichtigsten Informationen zur Ummeldung auf ihre Internetseite zur Verfügung.

Fristen: Wann muss ich den Wohnsitz ummelden?

Im Regelfall haben Sie 1 – 2 Wochen Zeit, um sich nach dem Umzug auf den Weg zum Bürgeramt zu machen. Die genauen Ummeldefristen sind von Gemeinde zu Gemeinde verschieden.

Falls Sie die Frist versäumen, müssen Sie unter Umständen ein Bußgeld zahlen, denn: Sie sind gesetzlich dazu verpflichtet, sich an ihrem Wohnort anzumelden – jedenfalls, wenn Sie dort länger als 6 Monate wohnen werden. So ist es im Bundesmeldegesetz (BMG) verankert.

Sich rechtzeitig anzumelden, macht auch für Sie persönlich Sinn: Sonst verzögert sich auch vieles andere, das Sie nach dem Umzug noch erledigen müssen. Erst wenn Sie am neuen Wohnsitz angemeldet sind, können Sie viele weitere Behördengänge angehen – z. B. das Auto ummelden.

Zur Umzugsmitteilung

Keine Zeit für den Gang zum Einwohnermeldeamt?

Die erste Zeit nach dem Umzug ist oft ein bisschen stressig. Damit es mit der Ummeldung des Wohnsitzes trotzdem rechtzeitig klappt, haben wir ein paar Tipps:

  • Termin vereinbaren: Das spart Zeit und Nerven. Die meisten Behörden bieten diesen Service sogar schon online an. Ansonsten tut’s das gute alte Telefon.
  • Vertreter schicken: Sie können einem Freund alle wichtigen Unterlagen und eine Vollmacht für die Wohnsitz-Ummeldung mitgeben und müssen dann nicht selbst zum Amt.
  • Familie gemeinsam ummelden: Beim Familienumzug reicht es, wenn eine Person die Ummeldung unterschreibt und alle anderen mit anmeldet.
  • Ummeldung per Post: Manche Behörden akzeptieren die Anmeldung auf dem Postweg, wenn alle wichtigen Unterlagen und Unterschriften vorhanden sind.

Geber86, iStock

Wenn Sie als Familie Ihren Wohnsitz ändern, muss nur einer zum Amt und kann alle anderen mit anmelden.

Fristüberschreitungen können teuer werden: Es liegt im Ermessen des Sachbearbeiters, ob und wie viel Bußgeld er Ihnen abnimmt. Meist sind es aber nur 20 – 30 Euro.

Wenn Sie dem zuständigen Mitarbeiter freundlich den Grund der Verspätung erklären und vielleicht einen Nachweis dabeihaben, warum sich die Anmeldung verzögert hat – z. B. eine Krankschreibung – drückt er vermutlich ein Auge zu.

Außerdem sind in vielen Städten und Gemeinden die Bürgerbüros so stark ausgelastet, dass es manchmal schwierig ist, rechtzeitig einen Termin zu bekommen. Auch in diesen Fällen sind die Sachbearbeiter meist nicht allzu streng, wenn Sie ein wenig zu spät dran sind. Darauf verlassen sollten Sie sich aber nicht.

Unterlagen: Was brauche ich für die Ummeldung?

Egal, ob Sie Ihren Wohnsitz nun anmelden oder ummelden – folgende Dokumente müssen Sie beim Behördengang dabeihaben:

  • Personalausweise aller anzumeldenden Personen (Familienmitglieder)
  • wenn vorhanden: Reisepässe
  • ausgefülltes, unterschriebenes Meldeformular
  • für Mietwohnungen: Wohnungsgeberbestätigung (auch Vermieterbescheinigung genannt)

Wohnsitz anmelden ohne Mietvertrag: Geht das?

Sie müssen keinen Mietvertrag vorlegen, wenn Sie Ihren neuen Wohnsitz im Einwohnermeldeamt anmelden – die Wohnungsgeberbestätigung reicht.

Aber: Um die zu bekommen, muss natürlich vorab ein Mietvertrag geschlossen worden sein.

Es ist also nicht schlimm, wenn Sie nur einen mündlichen Mietvertrag haben oder gerade den schriftlichen Mietvertrag im Umzugschaos nicht finden können.

Scheinwohnsitz: Wohnsitz anmelden, ohne dort zu wohnen

Ein Wohnsitz an einer bestimmten Adresse kann viele Vorzüge haben: ein besserer Schulbezirk, günstigere Steuern oder eine schickere Wirkung auf der Visitenkarte.  So verführerisch einfach es auch sein mag: Es ist verboten, einen Wohnsitz anzumelden, ohne dort zu wohnen. Es handelt sich dann um einen sogenannten Scheinwohnsitz.

Die Anmeldung eines Wohnsitzes unter einer falschen Adresse ist eine Ordnungswidrigkeit, die für alle Beteiligten teuer werden kann.

Besonders empfindlich sind die Strafen für Vermieter, die sogenannte Gefälligkeitsbescheinigungen ausstellen, sprich: eine Wohnungsgeberbestätigung schreiben, obwohl sie genau wissen, dass die betreffende Person nicht bei ihnen wohnt. Diese Briefkastenvermietung kann mit bis zu 50.000 Euro Bußgeld geahndet werden.

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Nun gibt es aber nicht nur das Einwohnermeldeamt, sondern noch eine ganze Menge anderer Stellen, wo man seine Adresse angeben muss – von der Zulassungsstelle bis zum Kreditkartenanbieter. Hier fragt üblicherweise niemand nach einem Nachweis, ob der Antragsteller wirklich an der angegebenen Anschrift zu Hause ist.

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Diesen Umstand machen sich Betrüger mitunter zunutze. Wenn Sie also Post für Personen bekommen, die gar nicht bei Ihnen wohnen, sollten Sie das Ordnungsamt und die Polizei informieren.

Außerdem können Sie der Deutschen Post Bescheid geben, dass derjenige nicht unter Ihrer Adresse zu erreichen ist; dann bleibt Ihnen zukünftig lästige Post erspart.

Sie wollen nicht, dass Ihr Nachmieter versehentlich Alarm schlägt, weil er Ihre Post bekommt und denkt, sie hätten heimlich einen Wohnsitz angemeldet, ohne dort zu wohnen? Mit dem Umzugs-Dreamteam aus Nachsendeauftrag und Umzugsmitteilung genießen Sie die maximale Sicherheit, dass Ihre Post auch wirklich nur bei Ihnen ankommt – an der neuen Adresse.

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Hauptwohnsitz oder Nebenwohnsitz: Was gilt bei der Anmeldung?

Sie haben mehrere Wohnungen, weil Sie z. B. für Ihren Job pendeln? Dann müssen Sie sich für einen Hauptwohnsitz entscheiden und diesen entsprechend anmelden. Üblicherweise ist der Hauptwohnsitz der Ort, an dem Sie sich die meiste Zeit aufhalten.

Aber: Wer in einer Familie lebt, dessen Hauptwohnsitz ist immer der Familienwohnsitz. Das gilt auch, wenn Sie 5 Tage die Woche in Ihrer kleinen Dienstwohnung leben und nur am Wochenende zu Hause bei Ihrer Familie sind.

Natürlich müssen Sie auch Ihren Zweitwohnsitz anmelden – zumindest innerhalb Deutschlands. Falls Sie den ehemaligen Nebenwohnsitz zum Hauptwohnsitz machen wollen, müssen Sie ggf. den alten Wohnsitz abmelden.

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Источник: https://umziehen.de/an-ab-ummelden/wohnsitz-anmelden-192

Umzug ummelden: Worauf müssen Sie achten?

Wie schnell muss man sich nach dem Umzug ummelden?

Laut deutschem Melderecht muss jeder Einwohner in Deutschland mit seiner aktuellen Adresse behördlich erfasst sein. Wenn Sie umziehen, müssen Sie sich innerhalb von 14 Tagen beim Einwohnermeldeamt ummelden. Dabei beginnt die Frist mit dem Datum des Mietvertrages.

Sie oder ein Vertreter mit einer entsprechenden Vollmacht müssen zum Ummelden das Einwohnermelde- bzw. Bürgeramt des neuen Wohnorts aufsuchen. Eine schriftliche Ummeldung online oder per Brief ist nicht möglich. Dafür lässt sich bei vielen Bürgerämtern mittlerweile online ein Termin für den Behördengang buchen.

Bei Ihrem persönlichen Besuch wird dann die Adresse auf Ihrem Ausweis aktualisiert.

  Abmelden

Was passiert, wenn Sie die Frist nicht einhalten?

Da viele Bürgerämter stark überlastet sind, ist es gerade in Großstädten oft schwierig, die recht kurze Frist einzuhalten. Je nachdem, wie lange die Frist überschritten wurde, kann ein Bußgeld verhängt werden. Einige Tage werden in der Regel gar nicht oder mit maximal 30 Euro geahndet.

Haben Sie die Ummeldung nach dem Umzug mehrere Monate aufgeschoben, können sogar bis zu 500 Euro fällig werden. Die Höhe des Bußgeldes hängt dabei stark von der Kulanz des Sachbearbeiters ab. Bei geringeren Zeitüberschreitungen wird in der Regel ein Auge zugedrückt.

Auch wer seine verspätete Ummeldung mit einem Nachweis (wie zum Beispiel einem Krankenschein) entschuldigen kann, muss kein Ordnungsgeld entrichten.

Welche Dokumente werden gebraucht?

Für das Ummelden brauchen Sie diverse Unterlagen.

Sie brauchen einen Identitätsnachweis (zum Beispiel Personalausweis, Reise- oder Nationalpass), das Anmeldeformular für den Wohnungswechsel, das Sie beim zuständigen Amt bekommen, und die Vermieterbescheinigung. Letztere bestätigt, dass Sie Ihre neue Wohnung tatsächlich bezogen haben. Laut Paragraf 19 des Bundesmeldegesetzes ist Ihr Vermieter verpflichtet, Ihnen besagte Bescheinigung auszustellen.

14 Tage haben Sie nach dem Umzug Zeit, sich umzumelden.

Was kostet die Ummeldung?

In der Regel ist das Ummelden nach einem Umzug komplett kostenlos. Manchmal wird allerdings eine Gebühr in Höhe von 10 Euro erhoben. Die Information, ob etwas gezahlt werden muss oder nicht, finden Sie auf der Webseite des zuständigen Einwohnermeldeamts.

Zweitwohnsitz anmelden: Das müssen Sie beachten

Wenn Sie eine zweite Wohnung beziehen, müssen Sie diese als Zweitwohnsitz anmelden. Als Hauptwohnsitz gilt dabei immer der Ort, an dem Sie die meiste Zeit verbringen.

Viele Städte berechnen eine Zweitwohnsitzsteuer, die zwischen fünf und 16 Prozent der jährlichen Nettokaltmiete liegt.

Studenten und Auszubildende werden von dieser Steuer meist befreit, wenn Sie kein eigenes Einkommen haben. 

Wo müssen Sie sich noch ummelden?

Nicht nur das Einwohnermeldeamt muss über Ihren Wohnortwechsel informiert werden. Auch anderen wichtigen Institutionen müssen Sie Ihre Adressänderung mitteilen.

  • Bank, Krankenkasse, Versicherung
    Um sicherzugehen, dass Ihre Kontoauszüge und andere wichtige Briefe Sie weiterhin pünktlich erreichen, sollten Sie Ihre Bank über Ihren Umzug frühzeitig informieren. Das Gleiche gilt für Ihre Krankenkasse und Ihre Versicherungen.

  • Finanzamt
    Auch wenn keine Pflicht besteht, das Finanzamt über Ihren Umzug zu unterrichten, sollten Sie es dennoch tun – auch um Mahnungen zu vermeiden, die entstehen, weil Sie nicht mehr auf Ihre Post reagieren. Hierfür reicht meist eine kurze E-Mail mit Ihrem Namen, Ihrer Steuernummer und Ihrer alten und neuen Adresse. Dann gibt es auch keine Verwunderung, wenn Sie im folgenden Jahr Ihren Umzug von der Steuer absetzen.

  Unser Tipp:

  • Telefon / DSL:
    Kann Ihr Telefon- oder DSL-Anbieter Ihnen am neuen Standort den gleichen Tarif zu identischen Konditionen anbieten, können Sie Ihren bisherigen Vertrag meist ohne Probleme mitnehmen. Sollte dies nicht der Fall sein, können Sie in der Regel von Ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen.
  • Strom:
    Beim Strom gelten ähnliche Bedingungen wie bei Telefon und DSL. Sollte Ihr aktueller Stromanbieter auch am neuen Standort den gleichen Tarif anbieten, müssen Sie nicht wechseln, sondern können in den meisten Fällen, online Ihre neue Adresse melden.
  • Kfz ummelden:
    Auch Ihr Auto sollten Sie schnellstmöglich  nach dem Umzug bei Ihrer Zulassungsstelle ummelden. Wechseln Sie Ihre Adresse innerhalb des gleichen Zulassungsbezirks, wird lediglich die neue Anschrift hinterlegt. Im Fall eines neuen Zulassungsbezirks brauchen Sie Ihre eVB-Nummer und unter Umständen neue Kennzeichen.
  • Abonnements:
    Wenn Sie Zeitschriften oder andere Dienste, die Ihnen regelmäßig Pakete schicken, abonniert haben, sollten Sie dem zuständigen Verlag oder anderem Anbieter Ihre neue Adresse zügig mitteilen. 
  • Rundfunkbeitrag (GEZ):
    Die Rundfunkgebühren müssen verpflichtend pro Wohnung gezahlt werden. Deshalb sollte der Beitragsservice ebenfalls über einen Wohnungswechsel informiert werden. Sie können die Adressänderung online vornehmen.
  • Versandhändler:
    Gerade wenn Sie viel online bestellen, sollten Sie darauf achten, dass Ihre Lieblingsshops auch in Zukunft an die richtige Adresse liefern. Meistens können Sie mit wenigen Klicks die neue Anschrift hinterlegen.

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Источник: https://www.aroundhome.de/umzug/umzug-ummelden/

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