Wie Sie mit der passenden Dachentwässerung Ihr Haus vor Feuchtigkeit schützen

Contents
  1. Dachentwässerung: Das passende System für Ihr Steildach
  2. Dachentwässerung beim Steildach
  3. Das passende Zubehör für die Dachentwässerung
  4. Wasser gezielt ableiten: Stichwort Regentonne
  5. Starkregen: Mit diesen 7 Tipps schützen Sie Ihr Haus
  6. 1. Versickerungsfähige Flächen erhalten
  7. 2. Haus höher bauen oder abschirmen
  8. Naturgefahren-Check: Wie gefährdet ist Ihr Haus?
  9. 3. Zusätzliche Wasserspeicher anlegen
  10. 4. Rückstauklappe einbauen
  11. Versicherungen helfen: Vom Handwerker bis zum erweiterten Naturgefahrenschutz
  12. 5. Hauseingänge mit Stufen oder Schwellen schützen
  13. 6. Fenster, Türen und Wände abdichten
  14. 7. Keine gefährlichen Stoffe und hochwertigen Einrichtungen im Keller lagern
  15. Das Haus nachträglich hochwasserfest machen
  16. Dachentwässerung • schützt Ihr Haus vor Regenwasser • Tipp zum Bau
  17. Die passende Dachentwässerung für jedes Dach
  18. Die Hänge-Rinne
  19. Die vorgehängte Rinne
  20. Die Gesims-Rinne
  21. Innenliegende Fallrohre
  22. Installation und Einbau der Dachentwässerung
  23. Dachentwässerung
  24. Aus welchem Material soll die Dachrinne bestehen?
  25. Kunststoff:
  26. Titanzink:
  27. Das richtige Zubehör für Dachrinnen
  28. Reinigung der Dachentwässerung
  29. Welche Dachrinnen-Typen gibt es?
  30. Dachentwässerung im Fokus: Das müssen Sie wissen!
  31. Welche Funktion hat die Dachentwässerung?
  32. Auau einer Dachentwässerung
  33. Aus welchem Material bestehen Dachentwässerungssysteme?
  34. Dachentwässerung: Das gibt es zu beachten!
  35. Gesetzliche Vorgaben für Dachentwässerung
  36. Kosten für Dachentwässerung
  37. Dachentwässerung im Überblick
  38.   Außenliegende Systeme 
  39.   Innenliegende Systeme
  40. Bestandteile eines Dachentwässerungssystems
  41. Gesetzliche Vorgaben
  42. Kosten und Fördermöglichkeiten

Dachentwässerung: Das passende System für Ihr Steildach

Wie Sie mit der passenden Dachentwässerung Ihr Haus vor Feuchtigkeit schützen
Wasser muss kontrolliert vom Dach abfließen. Zu einem intakten Steildach gehört daher eine funktionierende Dachentwässerung. So finden Sie die passenden Entwässerungselemente wie Dachrinne und Fallrohr, damit Ihr Haus trocken bleibt.

Kein Hausbesitzer freut sich über unkontrollierte Sturzbäche, wenn es regnet. Wasserschäden im Außenbereich wie auch im Inneren des Hauses braucht auch niemand. Und bei einer schlechten Dachentwässerung droht Algen- und Pilzbefall an der Hausfassade.

Kurzum: Unterschätzen Sie nicht die Funktion von Dachrinne, Fallrohr und Co. für Ihr Dach.

Dachentwässerung beim Steildach

Beim Steildach befinden sich Regenrinnen und Fallrohre meist im Freien. Die Dachentwässerung besteht aus einer oder mehreren Dachrinnen, die das anfallende Niederschlagswasser auffangen und an ein Regenfallrohr weiterleiten. Für Flachdächer werden hingegen häufig innenliegende Dachentwässerungssysteme installiert.

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Dachrinnen lassen sich je nach Dachkonstruktion unterschiedlich montieren: als sogenannte Ortgangrinne am seitlichen Rand des Daches, als Hängerinne, die vor der Traufe angebracht wird oder als aufliegende, in die Dachfläche integrierte Rinne.

Für das Steildach gibt es Dachrinnen in unterschiedlichen Formen: In Deutschland sieht man meist halbrunde Rinnen, es gibt aber auch kastenförmige Produkte sowie keilförmige Rinnen mit dreieckiger Form. Die passenden Fallrohre sind rund oder quadratisch geformt und geschlossen.

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Beim Material, aus dem Fallrohr und Dachrinne bestehen, lässt sich zwischen Kunststoff und Metall unterscheiden. Sollen Dachrinne und Fallrohr besonders langlebig sein, ist Metall die erste Wahl.

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Kunststoff

Die günstigste Variante stellen Dachrinnen aus Kunststoff dar. Sie lassen sich mittels Steckverbindungen leicht montieren, haben jedoch den Nachteil, dass sie durch Sonneneinstrahlung mit den Jahren spröde und porös werden.

Für ein Gartenhäuschen oder eine Garage eignet sich Kunststoff gut. Bei Zwei- oder Mehrfamilienhäusern oder in Lagen mit witterungstechnisch starker Beanspruchung stößt das Material dagegen schnell an die Belastungsgrenzen.

Titanzink

Dachrinnen aus Titanzink trotzen Korrosion und sind nahezu unverwüstlich. Das Material ist belastbar, dehnt sich bei Hitze nur wenig aus und lässt sich gut bearbeiten. Letzteres erleichtert vor allem die Montage. Titanzink gilt unter Fachleuten als Einmal-Investition – denn die Dachrinnen halten mindestens 15 Jahre.

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Kupfer

Kupfer-Dachrinnen halten ebenfalls lange, rosten nicht und sehen klassisch aus. Allerdings kosten sie etwa doppelt so viel wie Titanzinkelemente. Typisch für Kupfer ist die Bildung einer grün- oder gräulich schimmernden Patina.

Edelstahl

Noch wenig verbreitet sind Dachrinnen aus Edelstahl, obwohl das Material mit einigen Vorteilen punktet: Auch bei extremen Temperaturen bleibt Edelstahl in der Form, ist widerstandsfähig und belastbar. Nachteile: aufwendige Montage und hoher Preis.

Aluminium

Aluminiumrinnen halten lange, sind wartungsarm und rosten nicht. Farbbeschichtungen ermöglichen es, die Optik der Rohre an das Gebäude anzupassen.

Aluminium lässt sich im Gegensatz zu anderen Metallen nicht löten, deswegen nietet man diese Rinnen und dichtet sie mit einem speziellen Silikon ab.

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Diese Fugen müssen Sie jedoch regelmäßig warten lassen, da ansonsten Undichtigkeiten entstehen.

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Damit das Wasser zügig abläuft, sich nicht staut oder gar unkontrolliert aus der Dachrinne schießt, müssen Sie die Abführung des Regenwassers exakt berechnen lassen.

Nach DIN EN 12056-3 ermittelt der Dachdecker-Fachbetrieb die Größe anhand der Grundfläche des Daches und der örtlichen Regenspende.

Letztere ist ein statistisch erfasster Wert für die Menge Regenwasser, die maximal in einer Sekunde auf einen Quadratmeter an einem Ort auftrifft.

Das passende Zubehör für die Dachentwässerung

In der Regel befestigt man die Dachrinnen mit einem Gefälle von 0,5 bis 2 Prozent entlang der Traufkante mit speziell geformten Dachrinnenhaltern. Bei längeren Rinnen aus Metall sind Dehnungsvorrichtungen in Form von Rinnenüberlappungen, Zwischenstücken oder Dilatationsblechen (Dehnungselemente) einzubauen.

Der Anschluss der Rinne an das Regenfallrohr erfolgt mit dem sogenannten Rinnenkessel oder geformten Ablaufstutzen. Außerdem braucht man, je nach Dachentwässerungssystem, noch Abschlüsse sowie Abzweige- und Rundelemente.

Um Ihr Dach gegen Schädlinge wie Marder, Waschbär und Co. zu schützen, gibt es beispielsweise Marderabwehrgürtel und Marderbürste (siehe Bildergalerie).

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Damit im Herbst das Laub nicht in der Dachrinne verrottet oder gar das Fallrohr verstopft, bieten sich Laubgitter an. Je nach Material der Dachrinne gibt es verschiedene Systeme im Handel. Diese ersetzen aber keine Wartung: Nur ein Teil des Laubs bläst der Wind ab, der Rest muss nach wie vor per Hand entfernt werden.

Wasser gezielt ableiten: Stichwort Regentonne

Und wohin soll das Wasser fließen? Zum einen kann es in die Kanalisation ablaufen. Oder Sie sammeln es in einer Regentonne und nutzen es für den Garten – die ideale Lösung für umweltbewusste Hausbesitzer. Für eine Wiederverwendung des Wassers gibt es passende Elemente für Ihre Entwässerungssysteme. Lassen Sie sich von Ihrem Fachbetrieb beraten.

Jetzt weiterlesen: Eine Dachreinigung und Dachbeschichtung – sinnvolle Maßnahme?

Titelbild: iStock.com / eduardo_almeida06.01.20

Источник: https://dachdirekt.de/artikel/dachentwaesserung-steildach

Starkregen: Mit diesen 7 Tipps schützen Sie Ihr Haus

Wie Sie mit der passenden Dachentwässerung Ihr Haus vor Feuchtigkeit schützen
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Wer neu baut sollte schon in der Planungsphase den Architekten auf das Thema Hochwasserschutz ansprechen. Dabei sollte geklärt werden, welche baulichen Maßnahmen sinnvoll sind. Was genau zu tun ist, um das Wasser fernzuhalten, hängt beispielweise von der Lage des Grundstückes ab und davon, wie hoch die Hochwassergefährdung ist.

Wichtige Informationen zur Überschwemmungsgefährdung, die bei der Planung des Hauses berücksichtigt werden sollten, erhalten Bauherren bei ihrer Gemeinde:

  • Gibt es Hochwassergefährdungskarten und Starkregengefährdungskarten, die darüber Auskunft geben wir stark das Haus hochwassergefährdet ist?
  • Was tut die Gemeinde zur Überflutungsvorsorge bzw. was ist geplant? Etwa: Sind ein Deich und mobile Hochwasserschutzsysteme vorhanden? Werden Flächen zur Zwischenspeicherung von Wasser bereitgestellt?

Mit dem Architekten sollten Bauherren besprechen, welche Maßnahmen  notwendig sind –  dies können sein:

1. Versickerungsfähige Flächen erhalten

Bauherren sollten darauf achten, so wenig Fläche wie möglich zu betonieren oder zu asphaltieren. Denn je weniger Fläche versiegelt ist, desto besser kann das Wasser versickern und desto weniger läuft oberirdisch ab.Befestigte Flächen müssen auch nicht zwangsläufig versiegelt sein.

So können Auffahrten oder Gehwege beispielsweise mit Rasengittersteinen oder speziellen Pflastersteinen belegt werden, bei denen das Wasser entweder über die Fugen oder durch den Beton versickert. Wichtig ist, dass dann auch der Baugrund wasserdurchlässig ist.

Ein hoher Anteil versickerungsfähiger Flächen hilft nicht nur bei Starkregen. Er zahlt sich auch finanziell aus.  Fest steht: Viele Kommunen gehen heute dazu über, die Abwassergebühren getrennt nach Schmutz- und Niederschlagswasser zu berechnen.

Die Kosten für letzteres bemessen sich am Versiegelungsgrad des Grundstücks. Je wasserdurchlässiger die Gesamtfläche, desto geringer sind die Gebühren.

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2. Haus höher bauen oder abschirmen

Wer neu baut, sollte Grundstücke in der Muldenlage oder am Fuße eines Hangs meiden. Zudem sollte man das Gelände nach Möglichkeit gleich so gestalten, dass geringfüge Überflutungen dem Haus nichts anhaben können. So kann das Gebäude beispielsweise ein wenig höher gesetzt werden.

Oder das Gelände fällt etwas vom Haus ab, damit das Wasser gut abfließen kann.Grundstücke – vor allem solche in Hanglagen – lassen sich an den gefährdeten Stellen mit Mauern oder kleinen Erdwällen abschirmen. Solche Barrieren dürfen Nachbargrundstücke aber nicht gefährden.

Der Regen muss an den Wassersperren noch versickern oder geordnet abfließen können.

Denkbar für alle Grundstücke sind Retentionsmulden. Einmal angelegt, wirken sie wie eine Wanne im Boden. Sie vergrößern den Höhenunterschied zwischen Haussockel und Grundstück.

Bei Starkregen sammelt sich in ihnen das meiste Wasser.

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3. Zusätzliche Wasserspeicher anlegen

Ergänzende Sammelbehälter helfen, die Folgen eines Starkregens zu minimieren. Sie fangen Wasser auf und können den Abfluss verzögern. Solche Hilfsmittel sind vor allem wichtig, wenn der Erdboden selbst keine gute Saugkraft besitzt. So nimmt stark lehmhaltiger Grund Wasser deutlich schlechter auf als Sandboden, der mehr Hohlräume besitzt.

Der klassische Wasserspeicher ist und bleibt die Regentonne. Der Markt bietet verschiedene Designs – vom minimalistischen Modell bis zum Weinfass. Als unterirdische Depots bieten sich Zisternen an. Vorteil solcher Speicher: Das Wasser lässt sich gleich zum Bewässern des Gartens nutzen. Das spart Geld.

Auch ein Gründach kann eine gewisse Menge Niederschlag aufnehmen und drosselt bei Starkregen – zumindest zeitweise – den Wasserablauf.

Gute Puffer sind ebenfalls sogenannte Rigolen. Über einen Schacht und gegebenenfalls zusätzliche Rohre fließt das Regenwasser in tiefere Erdschichten, wo es nach und nach versickert. Die Größe solcher Entwässerungsanlagen hängt grundsätzlich von der Dachfläche ab. Einen ähnlichen Effekt wie Rigolen haben Teiche mit einem Versickerungsbereich aus Kies. Auch sie können kurzfristig zusätzliches Wasser aufnehmen und geben es langsam an das Erdreich ab.

4. Rückstauklappe einbauen

Extreme Niederschläge können die Kanalisation in kurzer Zeit völlig überlasten. Das Wasser fließt dann nicht schnell genug ab, staut sich auf und sucht sich andere Wege. Über die Hausanschlussleitungen kann es schließlich in das Gebäude eindringen und Keller sowie tiefer liegende Wohnräume überfluten.

Einen effektiven Schutz davor bietet eine Rückstauklappe. Sie verhindert, dass Wasser, Abwasser und schlimmstenfalls Fäkalien in das Haus drücken. Für den Rückstauschutz ist jeder Hausbesitzer selbst verantwortlich, die Kommunen haften grundsätzlich nicht für aufkommende Schäden.

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Auch die Versicherer machen Leistungen im Schadenfall davon abhängig, dass eine Rückstauklappe verbaut wurde.Bevor Eigentümer ihre Immobilie mithilfe eines Sanitärfachbetriebs rückstausicher machen, sollten sie sich einmal bei der Stadtentwässerung erkundigen, an welcher Stelle die Rückstausicherung konkret angebracht werden muss.

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Die Klappe sollte regelmäßig gewartet und instand gesetzt werden, so es erforderlich ist. 

Versicherungen helfen: Vom Handwerker bis zum erweiterten Naturgefahrenschutz

Auch Wohngebäude- und Hausratversicherungen bieten umfassende Hilfe.  Versicherer kennen die typischen Überschwemmungsschäden und die häufigsten Schwachstellen am Haus. Sie können zum Teil auf tausende Handwerker aus ganz Deutschland zurückgreifen können. Viele Versicherer bieten zudem eine 24-Stunden-Hotline an, um Hilfe zur organisieren.

5. Hauseingänge mit Stufen oder Schwellen schützen

Sämtliche Hauseingänge sollten nach Möglichkeit über eine Stufe oder eine kleine Rampe verfügen und nicht ebenerdig liegen, damit Oberflächenwasser nicht so leicht in das Gebäude eindringen kann.Auch die Oberkanten von Kellertreppen oder Lichtschächten ragen im Idealfall mindestens zehn bis 15 Zentimeter aus dem Boden heraus.

Solche Aufkantungen lassen sich auch bei Bestandsbauten oft noch problemlos nachträglich anbringen. Sofern dies nicht möglich ist, können Lichtschächte auch mit speziellen Deckeln oder Glasbausteinen wasserdicht verschlossen werden.Tiefer liegende Garagen lassen sich wirksam über breite Bodenschwellen auf der Kuppe der Rampe schützen.

Sie verhindern, dass Wasser von der Straße einfach die Einfahrt hinab fließt.

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6. Fenster, Türen und Wände abdichten

Eine häufige Schwachstelle sind undichte Stellen am Haus, über die Wasser eindringen kann. Um das zu verhindern, sollten tief liegende Fenster oder Türen möglichst druckwasserdicht sein.

Auch die Durchlässe für Strom-, Gas-, oder Telefonleitungen sowie Heizungsrohre sollte der Installateur mit Dichtungsmaterial gut verschließen. Abgesehen von der Umschließung des Kellers müssen Außenwände vor allem an den gefährdeten Sockelbereichen wasserdicht sein.

Denkbar hierfür sind zum Beispiel Steinzeugfliesen, wenn sie fugendicht angebracht werden. Allerdings müssen die Abdichtungen regelmäßig gewartet werden, damit sie einwandfrei funktionieren.

Gerade bei Bestandsbauten ist die Abdichtung der Gebäudehülle oft leichter und kostengünstiger umzusetzen als nachträglich angebrachte Aufkantungen oder aufwändige Geländemodellierungen.

7. Keine gefährlichen Stoffe und hochwertigen Einrichtungen im Keller lagern

Zeitpunkt und Ort eines Starkregens lassen sich in der Regel kaum vorhersagen. Im Ernstfall bleibt daher kaum Zeit, um Gegenstände und Einrichtungen aus dem Keller zu holen. Gefährliche Stoffe wie Chemikalien sollten daher sicherheitshalber gleich an einem Ort gelagert werden, den das Wasser nicht erreichen kann.

  

Heizöltanks sollten wenigstens verankert oder mit Ballast beschwert sein, um zu verhindern, dass die Behälter umkippen und austretendes Öl das Mauerwerk kontaminiert. Bei der Aufstellung solcher Tanks ist zudem auf die geltenden Vorschriften zu achten.

Hier greift die Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen.

Das Haus nachträglich hochwasserfest machen

  • Bevor nachgerüstet wird, ist es wichtig, das Überschwemmungsrisiko des Hauses richtig einzuschätzen. Dabei hilft der Hochwasserpass. Er enthält die wichtigsten Daten des Hauses auf einen Blick: Standort, baulicher Zustand, bereits vorhandene bauliche Vorsorge und die Schadenhistorie. Dazu das Gefährdungsrisiko auf einer Farbskala: Rot steht für große Gefährdung, Grün signalisiert: Das Haus ist gut geschützt. Der Hochwasserpass, wird von einem Experten im Auftrag des Hausbesitzers ausgestellt. Dabei prüft der Experte die Angaben und bewertet nicht nur die aktuelle Gefährdung des Gebäudes, sondern gibt auch Tipps, wie sich die Gefährdung mit baulicher Vorsorge verringern lässt. Eine Liste von Experten stellt das Hochwasser Kompetenz Centrum (HKC) zur Verfügung. 
  • Baumaßnahmen sollten nur von einem für Hochwasservorsorge sachkundigen Fachbetrieb bzw. Ingenieurbüro  durchgeführt werden. Egal, ob eine Rückstauklappe eingebaut, Fenster, Türen und Wände abgedichtet oder Hauseingänge nachträglich mit Stufen oder Schwellen gegen Wasser geschützt werden sollen. Architekten, Ingenieurbüros, Fachbetriebe und Versicherungen helfen dabei zu entscheiden, was konkret zu tun ist.

Источник: https://www.dieversicherer.de/versicherer/haus---garten/news/starkregen-haus-schuetzen-33458

Dachentwässerung • schützt Ihr Haus vor Regenwasser • Tipp zum Bau

Wie Sie mit der passenden Dachentwässerung Ihr Haus vor Feuchtigkeit schützen

Regen ist ein Lebenselixier für Mensch und Natur. Er wirkt beruhigend und reinigend, vor allem wenn Sie die Möglichkeit haben, ihn aus dem Inneren Ihres Hauses zu bewundern.

Doch während Sie warm und trocken den Regen genießen, arbeitet Ihre Dachentwässerung auf Hochtouren! Ihre Dachentwässerung sorgt dafür, dass sich das Regenwasser nicht auf dem Dach ansammelt.

So wird die Entstehung von Schimmel, Moder, feuchten Innenwänden in Ihrem Keller und Kurzschlüsse verhindert.

Welche Art von Dachentwässerung am besten zu Ihrem Haus passt erfahren Sie bei Tipp zum Bau.

Der Regen prasselt auf die Ziegel Ihres Hauses. Dort darf er aber nicht bleiben. Sie benötigen für Ihre Dachentwässerung einen Dachablauf, der das Wasser ableitet. Bei Steildächern fließt das Wasser von selbst das Dach hinunter.

Der Regen wird in der Dachrinne aufgefangen und über ein Fallrohr an der Außenwand nach unten befördert. So schützen Sie Ihre Fassade. Ohne die richtige Dachentwässerung würden die Wände das Wasser aufsaugen.

Die Folge: feuchte Innenwände bis hin zur Schimmelbildung.

Die passende Dachentwässerung für jedes Dach

Es gibt mehr Auswahl bei der Dachentwässerung als Sie denken! Sowohl das Modell, als auch das Material und die Farbe stehen Ihnen beim Dachablauf zur freien Auswahl:

  • die Hänge-Rinne.
  • die vorgehängte Rinne.
  • die Gesims-Rinne.
  • innenliegende Fallrohre.

Die Hänge-Rinne

Greifen Sie auf die herkömmliche Hänge-Rinne als Dachentwässerung zurück. Diese schlängelt sich elegant an Ihrem Dach.

Sie wird an der Rückfalz, dem Rand Ihres Falldachs, anmontiert und hängt somit sichtbar am Dachablauf herunter. Dieser Klassiker überzeugt durch seine Langlebigkeit.

Außerdem haben Sie auch hier die Auswahlmöglichkeit zwischen einer halbrunden oder kastenförmigen Rinne als Dachentwässerung.

Die vorgehängte Rinne

Ähnlich, aber weniger auffällig als Dachablauf sind die sogenannten vorgehängten Rinnen. Dieses Modell wird noch auf der Dachschräge montiert und sammelt das herunterfließende Wasser auf, ohne dass Sie mehr Raum einplanen müssen.

Falls das Nachbargrundstück nahe ist und die Gefahr droht, dass Regen- und Schmelzwasser in jenes abfließen, ist dies eine platzsparende Möglichkeit. Über den Dachblauf wird das Regenwasser auf Ihr Grundstück abgeleitet.

Bei diesem Modell dienen ausschließlich halbrunden Rinnen der Dachentwässerung.

Die Gesims-Rinne

Die letzte Rinnen-Variante als Dachentwässerung ist die Gesims-Rinne. Diese Regenrinne ist empfehlenswert, wenn Ihr Dachablauf etwas weiter hinter der Fassade beginnt. In diesen Hohlraum wird eine Gesims-Rinne so montiert, dass sie nicht über den Fassadenrand hinausragt.

Ähnlich ist auch die Hinter-Gesims-Rinne, welche, im Gegensatz zur Gesims-Rinne, in jener Nische hinter einer Verblendung versteckt ist. Somit verschmilzt die Dachentwässerung komplett mit der Fassade. Auch hier haben Sie die Auswahl zwischen einer kastenförmigen und halbrunden Rinne.

Beide funktionieren als effizienter Dachablauf.

Innenliegende Fallrohre

Eine seltenere, aber nicht weniger effektive Variante der Dachentwässerung sind die innen liegenden Fallrohre . Dadurch, dass sie bereits in der Dachfläche liegen, sind sie sehr unauffällig und eine ideale Möglichkeit der Dachentwässerung.

Durch eine Kombination von Abflussrohren, welche entweder mit Unterdruck oder einem leichten Gefälle arbeiten, und Gullys wird das Regenwasser wegbefördert. Aber Vorsicht: dieses Modell bedarf einer Kernbohrung durch den Dachablauf.

Es ist also notwendig bei dieser Dachentwässerung frühzeitig zu planen.

Installation und Einbau der Dachentwässerung

Bevor Sie die Möglichkeit haben Ihre Dachentwässerung zu installieren, machen Sie sich Gedanken über die Größe des Systems. Dabei beachten Sie das der Dachablauf mindestens so groß ist, dass es selbst bei starkem Regen nicht zu einer Flutung kommt.

Je nachdem wie groß Ihre Dachgrundfläche ist, wie viele Fallleitungen Sie montieren wollen und wie stark der Niederschlag in Ihrer Region ist, müssen Sie eine entsprechend breite Regenrinne einplanen.

In den meisten Fällen reicht eine Dachablauf Regenrinne in der Größe 200. Das heißt

Источник: https://tipp-zum-bau.de/dachentwaesserung/

Dachentwässerung

Wie Sie mit der passenden Dachentwässerung Ihr Haus vor Feuchtigkeit schützen

Ein System zur Dachentwässerung leitet sämtliches Regenwasser oder Schmelzwasser ab. Es besteht aus Dachrinnen, Fallrohren und Halterungen, wobei nach Systemen unterteilt wird.

Am weitesten verbreitet ist die von außen angebrachte Regenrinne, die direkt unter der Dachkante liegt und das Wasser lediglich über Fallrohre abführt. Die zweite, seltenere Variante sind innenliegende Fallrohre.

Diese finden hauptsächlich bei flachen Dächern Verwendung.

Aus welchem Material soll die Dachrinne bestehen?

Dachrinnen und die dazugehörigen Elemente werden aus verschiedenen Materialien gefertigt. Gängig sind vor allem Titanzink und Kunststoff. Beide Typen bieten den Vorteil hoher Langlebigkeit und sicherer Funktion zu einem guten Preis-/Leistungs-Verhältnis. Die Optik ist natürlich unterschiedlich – so kann der Hausbesitzer den bestgeeigneten Look für sein Gebäude auswählen.

Kunststoff:

Leicht, aber hochwertig: Marken-Dachrinnen aus Kunststoff, wie sie beispielsweise der Systemanbieter Braas produziert, zeichnen sich durch Belastbarkeit und Langlebigkeit aus, sind temperatur- und UV-beständig. Sie stehen in einer breiten Farb- und Formenvielfalt zur Verfügung.

So lässt sich für jedes Dach und jede Fassade das richtige System finden. Ein weiterer Vorteil: Das Material ist günstig, die Investitionskosten überschaubar. Halbrunde Rinnen aus Kunststoff werden in unterschiedlichen Durchmessern angeboten.

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Daneben gibt es Kastenrinnen, die eine besondere – da ungewöhnliche – Optik mitbringen. Die Rinnen werden mit Steckverbindungen zusammengefügt und können selbst von einem Laien montiert werden. Schmale Dichtungen und Verschlusssysteme sichern die Übergänge ab.

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Durch dieses einfache Prinzip verläuft die Montage zeitsparend und unkompliziert. Für Balkone, Vordächer und Carports gibt es praktische und schnell montierbare Steckrinnen.

Titanzink:

Dachrinnen aus Titanzink sind die noch robusteren Varianten. Sie bestehen zu über 99% aus Zink, dazu kommen geringe Mengen Titan und Kupfer. Diese Kombination sorgt für hervorragende materialtechnische Eigenschaften. Titanzink bildet durch Bewitterung eine Patina, also eine eigene Schutzschicht, die sich immer wieder erneuert.

Durch einen Anstrich mit Schutzfarbe kann die Dachrinne optisch an die Fassade angepasst werden. Bei Zink müssen die Übergänge sorgfältig gelötet werden, um absolute Dichtheit zu garantieren. Deshalb ist die Montage einer Titanzink-Dachentwässerung definitiv eine Sache für Fachleute.

Und was die Lebensdauer angeht: Eine Titanzink-Dachrinne hält – mindestens – so lange wie das Dach, an dem sie montiert wird.

Das richtige Zubehör für Dachrinnen

Viel Zubehör benötigt eine Dachrinne nicht – nur das passende. Am wichtigsten sind die Rinnenhalter.

Sie dienen als Befestigung der Rinnen und sichern das Gefälle für einen reibungslosen Abfluss des Regenwassers.

Die Auswahl der Zubehörteile und der Halterungen orientiert sich an den örtlichen Gegebenheiten – je nachdem, ob die Dachrinne an der Fassade, direkt am Dach oder an der Dachlattung befestigt wird.

Als weiteres Zubehör sind, abhängig vom Schnitt des Daches, Sonderwinkel und spezielle Ecken erforderlich. Dazu gehören Biegungen im 45°-Winkel. Wo immer aber die Dachrinne eine „Kurve“ macht, heißt es später ab und zu nachsehen: Im Laufe der Zeit sammeln sich Laub und Schmutz in den Ecken.

Um Verstopfungen und einem Überlauf der Rinne vorzubeugen, sollte diese regelmäßig gereinigt werden. Effektiven Schutz bieten Laubgitter aus Kunststoff oder Titanzink, die leicht verbindbar und für so gut wie alle Rinnenmodelle erhältlich sind.

Zu installieren sind diese sehr einfach per Klick- oder Drucksystemen.

Reinigung der Dachentwässerung

Systeme zur Dachentwässerung sollten mindestens einmal im Jahr gereinigt werden. Das stellt sicher, dass Regen und Tauwasser immer ungehindert und zügig abfließen.

Läuft das Wasser infolge einer Abflussblockade über den Rinnenrand ab, kann die Feuchtigkeit Schäden an Dach, Fassade und Fundament verursachen. Mit der Reinigung der Dachrinne kann man einen Fachmann betrauen oder mit der gebotenen Vorsicht auch selbst zu Werke gehen.

Achtung aber: Scharfkantiges Werkzeug ist tabu, um Beschädigungen an der Dachrinne zu vermeiden.

Dachrinne aus Titanzink

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Dachentwässerungssysteme haben die Aufgabe, das von den Dachflächen ablaufende Niederschlagswasser zu sammeln und kontrolliert abzuleiten. Auf diese Weise werden Durchfeuchtungen von Außen- oder Kellerwänden vermieden.

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Ein Dachentwässerungssystem besteht aus der Dachrinne und dem anschließenden Regenfallrohr, das Regenwasser entweder in das öffentliche Entwässerungsnetz einleitet, in eine Regenwassernutzungsanlage speist oder einer Versickerung durch Rigolen oder Mulden zuführt.

Welche Dachrinnen-Typen gibt es?

Dachrinnen lassen sich nach mehreren Kriterien unterscheiden. Zum einen nach der Montageart: Es gibt Hängerinnen, die vor die Traufe montiert werden, aufliegende Rinnen (auf der Dachfläche oder speziellen Konstruktionen), in der Dachfläche liegende Rinnen sowie Ortgangrinnen, die am Dachrand liegen.

Das zweite Kriterium ist die Form: Dachrinnen können halbrund, kastenförmig sowie keilförmig wie die Dänische Rinne sein.

Zum dritten stehen verschiedene Materialien zur Auswahl: Dachrinnen bestehen aus Titanzink, Kunststoff, Kupfer, verzinktem Stahlblech oder Aluminiumblech.

Источник: https://www.dach.de/dachentwaesserung/dachentwaesserung/

Dachentwässerung im Fokus: Das müssen Sie wissen!

Wie Sie mit der passenden Dachentwässerung Ihr Haus vor Feuchtigkeit schützen

Eis, Tauwasser und Regen – diese Faktoren können negativen Einfluss auf die Hausfassade haben. Ein System für Dachentwässerung leitet das Wasser vom Dach nach unten.

Dabei lassen sich das aussenliegende und innenliegende Dachentwässerungssystem unterscheiden, die sich wiederum für unterschiedliche Arten von Dächern eignen.

In diesem Artikel erfahren Sie alles, was Sie über die Dachentwässerung wissen müssen.

Pia Greinacher

22. Oktober 2020 – 7 Min. Lesezeit

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Welche Funktion hat die Dachentwässerung?

Ein Haus ist einigen äusseren Einflüssen ausgesetzt – Regen und Tauwasser belasten die Fassade.

Eine Dachentwässerung leitet Niederschlag vom Dach nach unten und sorgt dabei dafür, dass die Fassade vor Feuchtigkeit geschützt ist.

Ist ein solches System nicht vorhanden, können Feuchtigkeitsschäden, Schimmelbildung und damit Defizite am Mauerwerk die Folge sein.

Auau einer Dachentwässerung

Dachentwässerungssysteme lassen sich in aussenliegende und innenliegende Systeme einordnen. Für welches Sie sich entscheiden, hängt unter anderem von der jeweiligen Bedachung ab.

Aussenliegendes Dachentwässerungssystem

Diese Art findet meist bei Steildächern Verwendung und besteht aus folgenden Komponenten:

  • Regenrinnen: Der Regen gelangt vom Dach in die Rinnen, die ihn auffangen.
  • Fallrohr: Über die Regenrinnen gelangt das Wasser ins Fallrohr und landet unten.
  • Ablauf/Gully/Regentonne: Um der Umwelt etwas Gutes zu tun, können Sie das Regenwasser in einer Tonne auffangen und es beispielsweise zum Giessen verwenden. Alternativ kann das Fallrohr auch über einem Gully enden oder in der Erde verschwinden und dort mit Abwasserleitungen verbunden sein.

Dachrinnen müssen immer rund und kupferfarben sein? Das ist nicht ganz richtig. Regenrinnen gibt es mittlerweile ebenso in Kasten- und Keilform sowie unterschiedlichen Farben. Sie können sie demnach so wählen, dass sie ins Gesamtbild Ihres Hauses passen.

Innenliegende Dachentwässerung

Bei einem Flachdach profitieren Sie nicht von einer steilen Neigung des Daches – in diesem Fall kommt ein innenliegendes Dachentwässerungssystem zum Einsatz. Dabei befinden sich Abläufe auf dem Dach, diese leiten das Regenwasser in eine gemeinsame Trogrinne, die es wiederum aus dem Haus befördert.

Achtung! Bei starkem Regen reichen die vorhandenen Abläufe oftmals nicht aus. Aus diesem Grund muss es ausserdem einen Notablauf geben.

Sie sind sich nicht sicher, welches System für Sie infrage kommt? Auf Ofri finden Sie Experten für Dacharbeiten, die Sie gerne unterstützen. Stellen Sie jetzt eine kostenfreie Anfrage und erhalten Sie unverbindliche Angebote!

Aus welchem Material bestehen Dachentwässerungssysteme?

Ein System für Dachentwässerung besteht aus einigen Komponenten. Jedes Teil kann dabei aus unterschiedlichen Stoffen sein.

Für die Konstruktion einer Dachentwässerung kommen unter anderem folgende Materialien infrage:

  • Aluminium
  • Blei
  • Kupfer
  • Kunststoff
  • Edelstahl
  • Titanzink

Für was Sie sich hier entscheiden, hängt unter anderem von Ihren individuellen Anforderungen an Funktionalität, Haltbarkeit und Optik ab.

Kunststoff eignet sich beispielsweise sehr gut, wenn Sie optische Akzente setzen und Regenrinnen in verschiedenen Farben möchten.

Sonne, Regen und Frost lassen Kunststoff nach einiger Zeit jedoch porös werden, was wiederum die Haltbarkeit reduziert.

Vorsicht! Nicht alle Materialien können ohne Weiteres gemeinsam verwendet werden. So sollten Sie eine Kombination aus Aluminium und Kupfer zum Beispiel vermeiden, da es beim Kontakt von Aluminium mit Kupfer sowie Feuchtigkeit zur sogenannten Kontaktkorrosion kommt und das Alumium damit angegriffen wird.

Halten Sie vorab mit einem Experten für Blech- und Dacharbeiten Rücksprache, welche Materialien sich in Ihrem Fall eignen. Finden Sie hier den passenden Ansprechpartner!

Dachentwässerung: Das gibt es zu beachten!

Hausbesitzer sollten unbedingt bedenken, dass Blätter, Eisplatten und Co. die Dachentwässerung vor einige Herausforderungen stellen:

  • Gefälle und Ausrichtung von Dachrinnen: Regenrinnen sollten über ein leichtes Gefälle Richtung Ablauf verfügen, um ein Überlaufen zu verhindern.
  • Schutz vor Laub: Vor allem im Herbst verstopfen herabfallende Blätter oftmals den Ablauf und die Regenrinnen. Hierfür gibt es spezielle Vorrichtungen, die in die Dachrinne gelegt werden und verhindern, dass Laub den Wasserfluss behindert. Bei Bedarf können Sie Ihre Dachrinnen auch vom Profi reinigen lassen.
  • Ausrichtung der Regenrinne: Um zu verhindern, dass das Wasser bei überlaufender Rinne auf der Seite zum Haus herausläuft, muss die vordere Oberkante der Regenrinne etwas tiefer hängen als die hintere.
  • Schneefangsysteme: Im Winter können Eisplatten oder Schnee vom Dach herunter rutschen. Das kann die Dachentwässerungs-Konstruktion beschädigen und kostspielige Reparaturen mit sich bringen. Um das Risiko zu verringern, sollte die Regenrinne möglichst weit unter der Traufe (Kante des Daches) liegen, damit die Schnee- oder Eis-Masse beim Herabfallen nicht an der Rinne hängen bleibt. Alternativ gibt es hierfür auch spezielle Schneefangsysteme, um die Regenrinnen zu schützen.
  • Heizung für Dachrinnen: Bei sehr niedrigen Temperaturen kann Eis die Regenrinnen und Fallrohre verstopfen. Dachrinnenheizungen sorgen dafür, dass das Wasser barrierefrei abfliessen kann.

Experten für Dacharbeiten stellen Ihnen gerne ein für Sie geeignetes und dem Wetter in Ihrer Region entsprechendes Paket zusammen. Stellen Sie hierfür einfach eine kostenfreie Anfrage und erhalten Sie unverbindliche Angebote!

Gesetzliche Vorgaben für Dachentwässerung

Wie gross der Durchmesser der Regenrinnen und des Fallrohres ist, hängt von drei Faktoren ab:

  • Dachgrundfläche: Die gesamte Fläche des Daches
  • Regenspende: Die Niederschlagsmenge während eines bestimmten Zeitraums auf eine Fläche – dieser Wert wird von der ansässigen Entwässerungsbehörde festgelegt.
  • Abflussbeiwert: Die gesamte Niederschlagsmenge auf dem Dach abzüglich Verdunstung und Versickerung.

Die Berechnung wie auch weitere Grundlagen zur Dachentwässerung regelt die SN EN 12056-3. Ziehen Sie hierfür einen Experten für Dachentwässerungssysteme zurate – so können Sie sicher sein, dass Ihr Projekt gemäss den Vorgaben umgesetzt wird.

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Kosten für Dachentwässerung

Wie bereits erwähnt, lassen sich Systeme für Dachentwässerung in aussenliegende und innenliegende Konstruktionen unterscheiden – entsprechend variieren auch die Kosten. In der Regel fällt der finanzielle Aufwand bei der aussenliegenden Variante etwas geringer aus als für innenliegende Systeme.

Grundsätzlich setzen sich die Kosten für ein Dachentwässerungssystem aus diesen Komponenten zusammen:

Ausserdem sollten Sie regelmässige Wartungen und Reparaturen beachten. Mindestens einmal im Jahr sollte ein Dach-Experte für Dachentwässerung die Konstruktion überprüfen, reinigen und bei Bedarf reparieren.

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Eine Dachentwässerung ist unumgänglich, um Fassade und Mauerwerk eines Hauses zu schützen. Dabei lassen sich innen- und aussenliegende Systeme unterscheiden, wobei auch die jeweiligen Komponenten und Materialien variieren.

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Für eine optimale Funktionalität sollten Sie unbedingt auch an Schutzvorkehrungen gegen Laub, Schnee und Eis denken. Der Planung muss unter anderem die SN EN 12056-3 zugrundeliegen, welche beispielsweise den nötigen Durchmesser der Regenrinnen angibt.

Lassen Sie sich von einem Fachmann für Dachentwässerung bei der Planung und Umsetzung unterstützen, um eine optimale Lösung für Ihr Haus zu finden. Stellen Sie jetzt eine Anfrage!

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Источник: https://www.ofri.ch/ratgeber/dachentwaesserung

Dachentwässerung im Überblick

Wie Sie mit der passenden Dachentwässerung Ihr Haus vor Feuchtigkeit schützen

Fachfirmen für Ihr Dach in Ihrer Region.

Wir finden die passenden Fachfirmen für Sie.

Damit Ihre Außen- und Kellerwände nicht durchfeuchten, muss das Regenwasser, das über das Dach abläuft, über ein Dachentwässerungssystem abgeführt werden.

Andernfalls könnte das Mauerwerk Schaden nehmen, womit auch Schimmelbildung und eine Minderung der statischen Eigenschaften einhergehen können. Auch Verschmutzungen der Wände durch tropfendes oder spritzendes Wasser können so vorgebeugt werden.

Zuständig sind dafür in der Regel Klempner, aber auch Dachdecker bieten die entsprechenden Arbeiten häufig an. 

Prinzipiell gibt es zwei verschiedene Entwässerungssysteme: das außen- und das innenliegende System. Welches das Richtige für Sie ist, hängt nicht zuletzt von Ihrer Dachform ab. 

  Außenliegende Systeme 

Diese Entwässerungssysteme kommen vor allem bei Steildächern zum Einsatz. Sie bestehen neben einigen Zubehörteilen im Wesentlichen aus einer Regenrinne oder aus mehreren Rinnen, die das Niederschlagswasser auffangen. Dieses wird zu einem Fallrohr geleitet, welches das Wasser ableitet. 

Dachrinnen gibt es in unterschiedlichen Formen. So sind neben der klassischen halbrunden Form auch kasten- und keilförmige Varianten verfügbar. Für welche Version Sie sich entscheiden, hängt in erster Linie von Ihrem ästhetischen Empfinden ab. Darüber hinaus gibt es aber auch regionale Unterschiede bei der Dachrinnenform. 

Arbeiten am Dach sollten Sie am besten einem Experten überlassen. 

  Innenliegende Systeme

Die innenliegende Dachentwässerung wird insbesondere bei Flachdächern eingesetzt.

Da hier das Regenwasser nicht durch die Neigung des Dachs zur Regenrinne geleitet wird, geschieht die Dachentwässerung beim Flachdach mithilfe von Gullys und Regenfallrohren. Jede Teilfläche des Dachs wird dabei an ihrem Tiefpunkt durch einen Dachablauf entwässert.

Die Abläufe können durch eineTrogrinne miteinander verbunden sein. Das Wasser wird dann durch Fallrohre im Inneren des Hauses abgeleitet. 

Solche Systeme arbeiten entweder mit Unterdruck oder mit einem leichten Gefälle der Rohre. Auch eine Kombination aus Beidem ist möglich. Zusätzlich ist der Einbau einer Notentwässerungsanlage vorgeschrieben, die das Dach bei starken Regenfällen schnellstmöglich entlasten kann. 

  Dachentwässerung beim Wohnhaus

Zur inneren Entwässerung gehören prinzipiell alle Teile, die das Wasser in den Boden leiten. Meist werden bei Wohnhäusern beide Entwässerungssysteme kombiniert – außer beim Flachdach. 

Bestandteile eines Dachentwässerungssystems

Für die Dachentwässerung sind mehrere Komponenten nötig, die jeweils bestimmte Aufgaben im innen- oder außenliegenden System übernehmen. Die wichtigsten Bestandteile sind folgende:

  • Regenrinne: Die waagerechte Rinne leitet das Regenwasser zum Fallrohr.
  • Traufe: An der unteren Dachkante tropft das Regenwasser in die Dachrinne.
  • Fallrohr: Das senkrechte Rohr leitet das Regenwasser zum Ablauf oder zur Regentonne.
  • Ablauf: Er leitet das Regenwasser in die öffentlichen Abwassersysteme.
  • Regentonne: Sie fängt Regenwasser auf, das zur umweltschonenden Bewässerung benutzt werden kann.
  • Rinnenhalter: Sie dienen zur Befestigung der Rinne und verhindern ihr Abknicken bei Belastungen.
  • Fanggitter: Durch die Abdeckung wird verhindert, dass Fremdkörper und Schmutz in das Regenfallrohr gelangen.
  • Dachrinnenheizung: Sie schützt die Rinne vor Eisbildung und gewährleistet so den barrierefreien Ablauf.
  • Gully: Er dient bei der innenliegenden Dachentwässerung zur Ableitung des Regenwassers.
  • Trogrinne: Sie verbindet die Gullys bei der innenliegenden Entwässerung miteinander.  

Mit Fallrohr und Gully werden äußere und innere Entwässerungskomponenten kombiniert. 

Gesetzliche Vorgaben

Welcher Durchmesser für Dachrinnen und Regenfallrohre eingehalten werden muss, ist gesetzlich vorgeschrieben. Die Maße richten sich nach der Dachgrundfläche, der örtlichen Regenspende und dem Abflussbeiwert:

DachgrundflächeDie Dachfläche, die entwässert werden soll, wird als Dachgrundfläche bezeichnet. Grundlage ist der Grundriss bzw. die horizontale Projektion des Dachs. 
RegenspendeDie Wassermenge, die in einer bestimmten Zeit auf eine bestimmte Fläche niedergeht, wird als Regenspende bezeichnet. Damit wird der Regenabfluss berechnet. Die zuständige Entwässerungsbehörde legt ihren Wert jeweils örtlich fest.
AbflussbeiwertDer Abflussbeiwert gibt Auskunft darüber, welcher Anteil des Niederschlags abfließt. Vom gesamten Niederschlagswert werden unter anderem Verdunstungs- und Versickerungsverluste abgezogen. 

Auf europäischer Ebene wird die Dachentwässerung innerhalb von Gebäuden durch die DIN EN 12056-3 und die DIN 1986-100 geregelt.

Nicht alle Komponenten von Dachentwässerungssystemen bestehen zwingend aus demselben Material. Dachanschlüsse, Klemmhalter, Rinnenhalter und andere Teile können unter anderem aus folgenden Materialarten bestehen:

Material Eigenschaften
Aluminium
  • silbermetallisch glänzend
  • nach Schutzschichtbildung matter
  • leicht
  • sehr weich
  • gute Formbarkeit
  • korrosionsbeständig
Blei
  • dunkelgrau
  • auch farbig verfügbar
  • sehr weich
  • gute Formbarkeit
  • korrosionsbeständig
  • langlebig
Kupfer
  • rot glänzend
  • nach Schutzschichtbildung dunkelbraun bis grün
  • gute Formbarkeit
  • korrosionsbeständig
  • langlebig
Titanzink
  • metallisch glänzend
  • nach Schutzschichtbildung mattgrau
  • sehr stabil
  • leicht zu verarbeiten
  • korrosionsbeständig
Edelstahl
  • metallisch glänzend
  • sehr stabil
  • leicht spröde
  • korrosionsbeständig
Verzinktes Stahlblech
  • leicht glänzend
  • sehr stabil und fest
  • weitestgehend korrosionsbeständig

Wollen Sie unterschiedliche Materialien miteinander kombinieren, stehen Ihnen viele Möglichkeiten offen. Nicht alle Materialarten vertragen sich allerdings. Nachfolgend finden Sie daher eine Übersicht über die zulässigen und die zu vermeidenden Kombinationen:

Material Aluminium Blei Kupfer Titanzink Edelstahl Verzinktes Stahlblech Aluminium Blei Kupfer Titanzink Edelstahl Verzinktes Stahlblech

  Kunststoffrohre als günstige Alternative

Wollen Sie am Äußeren des Hauses einen farbigen Akzent setzen, sind Rohre aus Kunststoff möglicherweise das Richtige für Sie. Diese sind in vielen unterschiedlichen Farben erhältlich und zudem sehr günstig. UV-Strahlen können Sie im Laufe der Zeit allerdings porös und brüchig machen. 

Kosten und Fördermöglichkeiten

Welche Kosten Sie für Ihre Dachentwässerung einkalkulieren müssen, hängt davon ab, welche Materialien Sie wählen und wie umfangreich das System ist. In der Regel sind außenliegende Entwässerungssysteme günstiger als innenliegende.

Durchschnittlich sollten Sie für die Materialkosten zwischen 10 und 40 Euro pro laufenden Meter veranschlagen.

Weiterhin belaufen sich die Kosten für den Handwerker auf etwa 15 bis 30 Euro pro Stunde.

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Eine Dachentwässerung wird zwar selbst nicht gefördert, aber im Zuge einer energetischen Dachsanierung ist es möglich, Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederauau (KfW) in Anspruch zu nehmen. Relevant sind der Kredit 151/152 „Energieeffizient Sanieren“ und der Zuschuss 430 „Energieeffizient Sanieren“. 

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  Unser Tipp:

Источник: https://www.aroundhome.de/dachdecker/dachentwaesserung/

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