Wie Sie mit Ihrer Solaranlage das eigene Elektroauto laden

Contents
  1. Sprit vom eigenen Dach: Elektroautos mit Solarstrom laden
  2. Ladestationen zu Hause gewinnen an Bedeutung.
  3. Warum Ladestationen besser sind als Steckdosen.
  4. Die perfekte Elektroauto-Ladestation zu Hause.
  5. E-Auto aufladen über Nacht – maximal ein Drittel eigener Solarstrom
  6. Installation: Tipps fürs schnelle Aufladen des Elektroautos.
  7. Absprachen zur Installation von Ladestation, PV-Anlage und Stromspeicher
  8. Ausblick: Zusatzeinnahmen mit Elektroauto.
  9. Eigenstrom nutzen: So holen Sie das meiste aus Ihrer PV-Anlage!
  10. Elektroauto und Photovoltaikanlage – ein unschlagbares Team
  11. 1. Selfmade und echt grün – Eigenstrom aus eigener Herstellung
  12. 2. Mehr Eigenverbrauch gleich mehr Wirtschaftlichkeit
  13. 3. Länger laden und dabei auch noch Geld sparen
  14. 4. Tag vs. Nacht – wann ist das Laden günstiger?
  15. 5. Hier warten finanzielle Goodies auf Sie – wenn Sie Förderprogramme richtig nutzen
  16. Eigenstrom nutzen – so einfach geht es in der Praxis
  17. Kleine Notiz am Rande: Diese Eigenschaften sollten PV-Anlage und Stromspeicher erfüllen
  18. Und das sollte die Wallbox können
  19. Elektroauto zuhause mit Solarstrom laden | ADAC 2019
  20. Solaranlage nie ohne Heimakku  
  21. Spezielle Wallbox fürs Auto
  22. Solarstrom fürs E-Auto: So kombinieren Sie Wallbox und Photovoltaik
  23. Die passende Reichweite
  24. Ladeleistung des E-Mobils
  25. Der richtige Stecker
  26. Mehrphasig oder einphasig?
  27. Elektroauto mit Solarstrom laden
  28.   Ladestecker Typ 2 – für Wechselstrom
  29.   Ladestecker Typ 1 – für Wechselstrom
  30.   CCS-Stecker – für Gleichstrom
  31.   CHadeMO-Ladestecker – für Gleichstrom
  32.   Tesla Supercharger – für Gleichstrom
  33. Wie lang ist die Ladezeit für Elektroautos?
  34. Elektroauto mit der eigenen Solaranlage tanken
  35.   Wie groß muss die Solaranlage sein?
  36. Elektroauto auch als Stromspeicher nutzbar?
  37. Preise und Kosten für Solaranlage und Elektroauto
  38.   Kosten eines Solarcarports
  39. Den passenden Fachbetrieb finden

Sprit vom eigenen Dach: Elektroautos mit Solarstrom laden

Wie Sie mit Ihrer Solaranlage das eigene Elektroauto laden

Inhaltsverzeichnis:

Der Markt für Elektroautos hat 2019 einen großen Sprung nach vorne gemacht: Laut Kraftfahrt-Bundesamt wurden 63.281 neue Elektroautos zugelassen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von 75,5 %. Wow! Immer mehr Fahrzeuge bedeutet auch, dass immer mehr Lademöglichkeiten benötigt werden. Für viele Autofahrer ist die Ladeinfrastruktur im Bezug auf Elektromobilität noch eine große Hürde. 

>>> Elektroauto zu Hause laden: zu den Tarifen.

Doch Gott sei Dank gibt es immer mehr Möglichkeiten, zuhause zu laden. Auch Mieter im Mehrfamilienhaus bekommen immer mehr Optionen. Besonders viel Sinn macht die Kombination von Elektroauto und PV-Anlage.

Ladestationen zu Hause gewinnen an Bedeutung.

Neben einem flächendeckenden Angebot an Ladestationen im öffentlichen Raum gewinnt die Installation einer Ladestation zuhause an Bedeutung. Denn dort steht das Elektroauto am häufigsten. Allerdings treibt das Laden zuhause auch die Stromkosten in neue Höhen. Im Schnitt verdoppelt ein Elektroauto den Strombedarf eines Familienhaushalts.

Das bedeutet nicht nur höhere Stromkosten, sondern auch höhere CO2-Emissionen, sofern man nicht Ökostrom bzw. grüne Stromtarife für Elektroautos bezieht. Für Haushalte mit E-Auto lohnt sich daher einmal mehr die eigene Stromerzeugung mit einer Photovoltaikanlage und einem Stromspeicher.

Zusätzlich kann Wirklich Eigenstrom von Polarstern dazu gebucht werden, um den restlichen benötigten Strom ebenfalls aus erneuerbaren Quellen zu beziehen.

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Warum Ladestationen besser sind als Steckdosen.

Theoretisch kann jedes E-Auto und Hybrid-Auto an einer typischen Haushaltssteckdose geladen werden. Nur dauert es mindestens eine ganze Nacht, bis das Elektrofahrzeug komplett geladen ist. Schneller geht es mit einer eigenen Elektroauto-Ladestation.

Ein Elektriker stimmt die Ladestation auf die Ladeleistung der Hausinstallation ab, sodass das Elektroauto schneller vollgeladen ist.

Inzwischen gibt es eine Menge Anbieter, die Ladestationen für den heimischen Gebrauch auauen oder einen Installateur aus der Region vermitteln.

>>> Mehr über das Laden an der Ladestation zuhause.

Die perfekte Elektroauto-Ladestation zu Hause.

Möglichst viel eigener Solarstrom fließt dann in das E-Auto, wenn die E-Ladestelle mit einer Solaranlage und einem Stromspeicher verknüpft ist.

Um beispielsweise einen BMW i3 94 Ah mit einer Brutto-Kapazität von 33,2 Kilowattstunden (kWh) möglichst viel mit eigenem Solarstrom zu laden, muss die Solaranlage dazu eine Leistung von ca. 11 Kilowatt Peak (kWp) und der Speicher 10 kWh haben.

Wichtig ist, dass dabei die Entladeleistung des installierten Speichers mindestens der Ladeleistung des Elektroautos entspricht, um das Elektroauto zu jeder Zeit und schnellstmöglich mit 100 % zu laden.

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E-Auto aufladen über Nacht – maximal ein Drittel eigener Solarstrom

Aber selbst im Falle einer perfekten Abstimmung von Solaranlage, Speicher und Elektroauto kann das Auto nachts nicht komplett mit eigener Solarenergie geladen werden. Dazu bräuchte es je nach Batteriekapazität mindestens 30 kWh. Ein haushaltstypischer Solarspeicher der neuesten Generation hat jedoch „nur“ ca. 10 kWh nutzbare Speicherkapazität.

Hinzu kommt, dass in der Realität nachts auch andere Elektrogeräte im Haushalt laufen und ebenfalls den gespeicherten Solarstrom nutzen. Im Schnitt kann ein Elektroauto also mit einem komplett vollen 10 kWh-Stromspeicher zuhause bis zu maximal rund ein Drittel mit vor Ort erzeugter Solarenergie geladen werden.

Den restlichen Strombedarf beziehst du aus dem öffentlichen Netz, zum Beispiel mit Wirklich Eigenstrom von Polarstern.

Installation: Tipps fürs schnelle Aufladen des Elektroautos.

Die Installation einer Elektroauto-Ladestation zu Hause stellt besondere Anforderungen an die Energieversorgung. Um genug Strom zur Verfügung zu stellen und innerhalb weniger Stunden sein Auto laden zu können, braucht es einen Starkstromanschluss.

Am Ende entscheidet die genaue Ladeleistung am Anschluss, wie lange es dauert, bis der Speicher gefüllt ist. Dabei muss stets die volle Anschlussleistung erbracht werden, das heißt der Gleichzeitigkeitsfaktor liegt bei 1,0. Das muss unbedingt bei der Planung berücksichtigt werden.

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Denn diese vorgehaltene Leistung fließt in die Berechnung des Hausanschlusses ein und verursacht so schnell unerwartete Kosten für den Bauträger beziehungsweise  Eigentümer.

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Typischerweise haben lokale Ladestationen zwischen 3,7 und 22 Kilowatt, wobei ab einer Ladeleistung von 12 Kilowatt mit dem Netzbetreiber die Installation geklärt werden muss. Schnellladestationen, zum Beispiel von Ionity, die wir mit Wirklich Ökostrom beliefern, haben übrigens bis zu 350 Kilowatt.

Absprachen zur Installation von Ladestation, PV-Anlage und Stromspeicher

Allgemein ist es wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll, selbst erzeugten Strom aus der Solaranlage zu laden. Schließlich fallen kaum Verluste für den Transport und die Energie-Umwandlung an. Der Strom bleibt in der „untersten“ Netzebene, dem Niederspannungsnetz, und muss nicht auf Mittel- oder Hochspannung umgewandelt und transportiert werden.

Bei der Installation einer E-Ladestation in Kombination mit einer Photovoltaikanlage und einem Batteriespeicher lohnt es sich, von Anfang an das Gespräch mit seinem Energieversorger und dem lokalen Verteilnetzbetreiber suchen. Denn oft gibt es keinen Standardvorgang bei der Anmeldung entsprechender Messkonzepte. Allerdings gibt es spezielle Lösungen wie die Kaskadenmessung, um sowohl eigenen Solarstrom, als auch Autostrom-Spezialtarife zu laden.

>>> Mehr zum Laden von PV-Strom und Spezialtarifen erfahren.

Ausblick: Zusatzeinnahmen mit Elektroauto.

Der Ladeprozess der Batterie eines E-Autos funktioniert übrigens auch umgekehrt, d. h. das E-Auto dient dann als Speicher.

Diese sogenannte „bidirektionale“ Lademöglichkeit eröffnet E-Auto-Fahrern künftig ein neues Geschäftsmodell, bezeichnet als vehicle2grid.

Auf diese Weise können Elektroautobesitzer mit ihrem Fahrzeug durch sogenannte Netzdienstleistungen zusätzliche Einnahmen erwirtschaften.

Schließlich hilft die Batterie des Autos, das Stromnetz zu stabilisieren, was durch den Übertragungsnetzbetreiber (Stichwort: Regelenergie) vergütet wird.

Источник: https://www.polarstern-energie.de/magazin/artikel/e-auto-mit-pv-strom-zuhause-laden/

Eigenstrom nutzen: So holen Sie das meiste aus Ihrer PV-Anlage!

Wie Sie mit Ihrer Solaranlage das eigene Elektroauto laden

Strom selber produzieren und dann auch noch kostengünstig selber nutzen, um Ihr Elektroauto zu laden – das wäre toll, oder nicht? Was nach Wunschtraum klingt, kann sich tatsächlich ganz schnell zur Realität mausern. Und wissen Sie, wer der Ihnen diesen Wunsch erfüllen kann? Es ist die Photovoltaik-Anlage. Sie macht es im Handumdrehen möglich, dass Sie Ihren Eigenstrom nutzen und in mehr als einer Hinsicht davon profitieren.

Wie genau das funktioniert, wieso Sie mit der Kombi aus Photovoltaik und privater Wallbox ein echter Vorreiter in Sachen „grüner“ Energie sind und warum Sie unbedingt Ihren Eigenstrom nutzen sollten, um Ihr Elektrofahrzeug aufzuladen, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Elektroauto und Photovoltaikanlage – ein unschlagbares Team

Sie besitzen ein Elektroauto und laden es zu Hause mit Ihrer eigenen Wallbox? Nicht schlecht. Denn so sind Sie in erster Linie nur vom Strompreis des jeweiligen Stromanbieters abhängig. Und marktbedingte Preisschwankungen halten sich ja bekanntlich meist in vertretbaren Grenzen.

Auf ein Jahr gerechnet sind Strompreise um die 600 Euro ganz normal, denn pro „getankter“ Kilowattstunde Strom an der privaten Wallbox zahlen Besitzer eines E-Autos im Schnitt nur etwa 30 Cent.

Aber aufgepasst – wussten Sie, dass das noch günstiger geht? Den Jackpot in Sachen Elektroauto laden haben Sie nämlich geknackt, wenn sie ihren selbstproduzierten Eigenstrom nutzen.

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Wie das funktioniert? Ganz einfach. Möglich macht es der Einsatz einer Photovoltaikanlage (PV-Anlage). Denn überschüssiger, durch die PV-Anlage erzeugter Strom lässt sich ganz einfach über die Wallbox zu Ihrem Auto transportieren.

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So laden Sie Ihr Fahrzeug mit Ihrem eigenen Strom. Das ist nicht nur umweltfreundlich und nachhaltig, sondern schont zusätzlich Ihren Geldbeutel. Denn im Grunde wandeln Sie auf diese Weise ein Abfallprodukt in ein wertvolles Gut um.

Wie genau, zeigen Ihnen die folgenden fünf Punkte.

1. Selfmade und echt grün – Eigenstrom aus eigener Herstellung

Was könnte schöner sein, als zu wissen, wo der Strom, den man tagtäglich nutzt, eigentlich herkommt? Dann wüsste man, ob er wirklich nachhaltig und ökologisch produziert ist, sprich, ob er wirklich grün ist. Mit Ihrer eigenen PV-Anlage lässt sich dieses Bedürfnis erfüllen.

Denn hier kommt der Strom direkt aus der Natur von der Sonne in Ihr Zuhause. Grüner geht es kaum.

So sorgt eine eigene PV-Anlage dafür, dass Sie zum Aufladen Ihres Elektroautos Eigenstrom nutzen können und ermöglicht Ihnen auf diese Weise einen besonders nachhaltigen und umweltschonenden Ladevorgang.

2. Mehr Eigenverbrauch gleich mehr Wirtschaftlichkeit

Manchmal ist mehr eben doch mehr. Zum Beispiel, wenn es um Strom aus PV-Anlagen geht. Je mehr Strom Ihre PV-Anlage nämlich produziert, desto mehr Strom steht Ihnen zur Verfügung.

Und wenn Sie mehr Eigenstrom nutzen, erhöht sich die Wirtschaftlichkeit der gesamten Photovoltaikanlage – denn alles, was Sie aus eigener Stromproduktion nutzen, müssen Sie nicht von einem externen Netzanbieter beziehen.

Das ist mal eine Rechnung, die in mehr als einer Hinsicht aufgeht, oder nicht? Immerhin sparen Sie so eine Menge an Kosten. Übrigens: Strom lässt sich über eine PV-Anlage bereits ab 10 Cent pro kWh selbst produzieren.

3. Länger laden und dabei auch noch Geld sparen

Das kennen Sie sicher auch: Sie müssen Ihr Auto an einer öffentlichen Ladestation laden und es dauert mal wieder ewig, bis die Batterie voll ist. Und der Preis der Ladung steigt und steigt und steigt.

Das hat absoluten Nerv-Faktor – und ist tatsächlich auch total unnötig! Denn wenn Sie eine PV-Anlage haben und den darüber produzierten Eigenstrom nutzen, ist es genau umgekehrt. Eine niedrige Ladeleistung des Elektroautos bedingt zwar längere Ladezeiten, aber dadurch steigt der nutzbare Stromanteil, weil die PV-Anlage so häufiger ausreichend Ladeleistung liefern kann.

Und da Sie diese selbst produziert haben, sind die Kosten wesentlich geringer als bei einem Ladevorgang mit Strom eines externen Anbieters. Ganz nach dem Motto „länger ist weniger“.

4. Tag vs. Nacht – wann ist das Laden günstiger?

Nachts das Elektroauto zu laden, geht klar – ist aber nicht unbedingt die beste Idee.

Denn während nachts oder im Dunklen ein Stromspeicher nötig ist, der den am Tag produzierten Strom für einen späteren Ladevorgang speichert, kann der Strom tagsüber direkt von der PV-Anlage über die Wallbox in Ihr Auto fließen.

Wer seinen Eigenstrom zum Laden nutzen und Kosten einsparen will, sollte dies also lieber tagsüber tun. Schließlich ist der Solarstromanteil des Ladevorgangs eines Elektroautos umso höher, je häufiger im Hellen geladen wird. Heißt also: Wer am Tag sein Auto lädt, spart Kosten.

5. Hier warten finanzielle Goodies auf Sie – wenn Sie Förderprogramme richtig nutzen

Wenn Sie Eigenstrom nutzen und Ihr Elektroauto mit diesem aufladen, profitieren Sie außerdem von finanzieller Unterstützung durch Förderprogramme. Denn jedem, der eigenerzeugten regenerativen Strom nutzt, schenkt der Bund bares Geld.

Deswegen sollten Sie auf jeden Fall die Fördermöglichkeiten von Bund, Ländern und Städten sowie von der KfW-Bank in Anspruch nehmen. Zudem gibt es verschiedene staatliche Zuschüsse für das Errichten einer privaten Wallbox.

So lohnt sich der Einsatz einer PV-Anlage gleich mehrfach.

Eigenstrom nutzen – so einfach geht es in der Praxis

Dass viele Fahrzeughalter von E-Autos ihren Eigenstrom nutzen und ihr Fahrzeug auf diese Weise kostengünstig und nachhaltig laden wollen, haben etliche Hersteller bereits erkannt. Das ist gut und schlecht zugleich.

Denn auf der einen Seite gibt es so Angebote wie Sand am Meer, von denen viele gar nicht mal so gut sind. Für Sie als Kunde bedeutet das: Sie haben die Qual der Wahl! Auf der einen Seite haben diese umfassenden Wahlmöglichkeit auch ihr Gutes.

Denn Sie können das Beste für Ihren Bedarf auswählen.

Aber worauf sollten Sie achten? Auch das ist im Grunde ganz einfach. Denn verlässliche Ehrsteller erkennen Sie anhand einiger wichtiger Merkmale. So gibt es am Markt Lösungen, die ganze Komplettpakete anbieten mit

  • PV-Anlage
  • Stromspeicher
  • Wallbox
  • intelligentem Energiemanager

Und genau diese vier Komponenten sind notwendig, um Eigenstrom wirklich profitabel nutzen zu können.

Jetzt zur Praxis: Wenn die Sonne scheint, produziert die PV-Anlage Strom. Dieser steht der Nutzung im normalen, alltäglichen Hausgebrauch zur Verfügung. Alles, was nicht gebraucht wird, steht als Überschuss für das Aufladen des Elektrofahrzeugs zu Verfügung.

Die Wallbox überwacht stetig sowohl die produzierte Strommenge der PV-Anlage als auch den Eigenverbrauch des Haushalts. Ist genügend Strom vorhanden, startet sie den Ladevorgang des Autos und sorgt dafür, dass der Fahrzeughalter seinen Eigenstrom nutzen kann.

Reicht der Stromüberschuss nicht mehr aus, um Haushalt und Auto zu versorgen, stoppt die Wallbox den Ladevorgang automatisch so lange, bis wieder genügend Kapazitäten vorhanden sind. Und das Beste ist: Sie müssen nichts dafür tun!

Kleine Notiz am Rande: Diese Eigenschaften sollten PV-Anlage und Stromspeicher erfüllen

Wenn Sie Eigenstrom nutzen wollen, gilt generell, dass die PV-Anlage nicht zu klein sein sollte. Konkret bedeutet das: Die PV-Anlage sollte immer mehr Strom produzieren, als direkt im Haushalt verbraucht wird. Eine gute Richtlinie ist dabei mindestens 1 kWp Leistung pro 1.000 kWh Jahresstromverbrauch für Haushalt und Elektroauto zusammen.

Der Stromspeicher sollte eine Speicherkapazität von bis zu 1 kWp Leistung pro 1.000 kWh Haushaltsstromverbrauch haben. Wird das Elektroauto überwiegend nachts geladen, dann sollten es sogar 1,5 kWp Leistung pro 1.000 kWh sein. So lässt sich der am Tag produzierte und gespeicherte Eigenstrom optimal nutzen.

Und das sollte die Wallbox können

Um Eigenstrom nutzen und damit ein Elektroauto laden zu können, muss die Wallbox einige bestimmte Anforderungen erfüllen. Dazu gehören die folgenden Aspekte.

Die Wallbox muss:

  • die Ladeleistung für eine optimale Nutzung der Überschussmenge während des gesamten Ladevorgangs an die verfügbare Strommenge anpassen können
  • über ein dynamische Lastmanagement verfügen, falls mehrere Fahrzeuge gleichzeitig über den Strom der PV-Anlage geladen werden sollen
  • den Ladevorgang automatisch stoppen, sobald nicht mehr genügend Strom von der PV-Anlage zur Verfügung steht
  • eine programmierbare Timerfunktion haben, um genau dann zu laden, wenn es zeitlich am günstigsten ist

Darüber hinaus ist es von Vorteil, wenn die Wallbox ein Lade- und Ereignisprotokoll erstellt, damit Sie den Stromverbrauch detailliert nachvollziehen und gegebenenfalls zu Ihren Gunsten anpassen können. Für maximalen Komfort ist zudem eine Steuerung der Wallbox per App von Vorteil, verspricht das doch maximale Flexibilität und echten Komfort. So nutzen Sie Eigenstrom auf hohem Niveau.

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Источник: https://myenergi.de/magazin/eigenstrom-sinnvoll-nutzen/

Elektroauto zuhause mit Solarstrom laden | ADAC 2019

Wie Sie mit Ihrer Solaranlage das eigene Elektroauto laden

Ideal: Der Strom fürs Elektroauto wird selbst erzeugt und im Keller gespeichert ∙ © stock.adobe.com/4th Life Photography

Wer heute eine Photovoltaikanlage kauft, bestellt meist einen Heimakku mit – alternativ kann man auch die Batterie eines Elektroautos als Stromspeicher nutzen. Denn: Es ist viel billiger, Strom aus der eigenen Solaranlage zu speichern und selbst zu nutzen, statt ihn zu verkaufen

  • Mit Energiespeicher im Haus lässt sich der Anteil des selbstgenutzten Stroms enorm steigern
  • Für eine Kilowattstunde gibt es derzeit 12 Cent. Ökostrom aus dem Netz kostet 25 bis 30 Cent
  • 2017 waren in Deutschland 85.000 Heimspeicher installiert

Ein typisches Problem für Besitzer von Elektroautos: Sie müssen unterwegs Strom zapfen, finden aber keine freie Ladesäule. Oder sie müssen zum nächsten Termin, doch das Laden dauert und dauert.

Und dann kann es auch noch sein, dass der öffentliche Strom unverschämt teuer ist – und am Ende zusätzlich die Parkzeit berechnet wird. Zwei Euro pro Kilowattstunde sind keine Seltenheit.

Kein Wunder, das Elektrofahrer öffentliches Laden möglichst vermeiden.  

Unabhängigkeit von einem bestimmten Stromanbieter und dessen Preispolitik – das ist nicht nur der Wunsch jedes Elektro-Autofahrers, sondern auch der Traum von Eigenheimbesitzern mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach.

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Denn seit die Bundesregierung Solaranlagen nicht mehr so stark finanziell unterstützt, ist der Verkauf von Strom ein schlechtes Geschäft: Für die Einspeisung ins Netz gibt es derzeit rund 12 Cent pro Kilowattstunde. Wer Ökostrom aus dem Netz bezieht, zahlt dagegen 25 bis 30 Cent.

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Also nutzt man am besten so viel wie möglich selbst.  

Solaranlage nie ohne Heimakku  

Marktführer: Christoph Ostermann, Chef der Sonnen GmbH ∙ © Sonnen GmbH/Pedro Becerra

Bisher fehlten für die Realisierung zu Hause die passenden Energiespeicher. Die Akkutechnologie war lange Zeit nicht sicher genug oder nahezu unbezahlbar. Das hat sich geändert. 2017 existierten in Deutschland bereits 85.

000 Heimspeicher, Tendenz stark steigend. Der Grund für den Zuwachs: Mit einem Heimspeicher lässt sich der Anteil des selbstgenutzten Stromes auf 50 bis 60 Prozent erhöhen – wenn ein Elektroauto dazukommt, sogar noch mehr.

Ohne Speicher sind es selten mehr als 30 Prozent.

Inzwischen wird jede zweite neue Photovoltaikanlage gleich zusammen mit einem Energiespeicher bestellt. Gute Heimakkus kosten heute 800 bis 1100 € pro Kilowattstunde, wie der Solarcluster Baden-Württemberg vermeldet. Ein Akku mit zehn Kilowattstunden Speicherkapazität für 8000 Euro sei auf jeden Fall rentabel.  

Als Pionier bei der Entwicklung der Energiespeicher gilt Christoph Ostermann, Gründer der Sonnen GmbH* mit Sitz im Allgäu.

Er und auch sein Kompagnon Torsten Stiefenhofer waren schon überzeugt, dass Elektroautos die Zukunft gehört, als es noch längst keine alltagstauglichen E-Fahrzeuge gab.

Und dass man dafür sauberen, am besten selbst erzeugten Solarstrom braucht. Also entwickelten sie einen Satz Akkumulatoren nebst Regelungstechnik für einen Heimspeicher.

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Ostermann: „Als wir 2009 anfingen, gab es weder Nachfrage noch Angebot für Solarenergie-Speichersysteme. Die Branche und die Kunden waren bereits zehn Jahre lang darauf konditioniert, Solarstrom ins Netz einzuspeisen, weil es sich wirtschaftlich gut rechnete.

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“ Im Januar 2011 stellten sie die ersten Heimspeicher fertig und verkauften sie für stolze 25.000 €. Allerdings nur an Umweltidealisten, denen es das Geld wert war.

Heute ist die Sonnen GmbH Marktführer für Energiespeicher in Deutschland – weit vor dem kalifornischen Konkurrenten Tesla*.

Das Ehepaar Welck zeigt stolz den neuen Heimspeicher ∙ © ADAC/Theo Klein

Sonnen setzt auf Batteriezellen vom Typ Lithium-Eisen-Phosphat. Diese Zellen sind robust und langlebig. Außerdem werden die Speicher mit den notwendigen Zusatzgeräten (z.B. Wechselrichter) und der kompletten Steuerung geliefert. Neben den unterschiedlichen Speicherkapazitäten ein Grund, weshalb die Preise verschiedener Hersteller nur schwer miteinander zu vergleichen sind.

Den Traum von der sauberen, unabhängigen Stromversorgung hat sich das Ehepaar Welck aus Gräfelfing bei München erfüllt. Solarpaneele kamen aufs Dach der Doppelhaushälfte, der Heimspeicher fand Platz in einem Vorratsraum.

Inlkusive Installation haben die Welcks dafür 21.500 € ausgeben müssen. Wir sind total zufrieden.

Jetzt schauen wir täglich aufs iPad, das uns genau anzeigt, wie viel Strom wir erzeugen und wie viel wir verbrauchen“, berichten sie stolz.

Stromüberschuss wandert zunächst in den Akku zur späteren Nutzung. Erst wenn der Füllstand im Akku zur Neige geht und die Sonne nicht scheint, muss auch mal Strom aus dem Netz gezogen werden.

Das war bisher jedoch selten der Fall. Unterm Strich rechnet das Ehepaar, dass sich seine Investitionen nach spätestens zwölf Jahren amortisiert haben. Den nächsten Schritt haben die Welcks schon im Kopf.

Ein Elektroauto soll angeschafft werden.

Spezielle Wallbox fürs Auto

Tesla-Fahrer Thomas Pfluger lädt selbst erzeugten Solarstrom ∙ © privat

Elektroingenieur Thomas Pfluger hat diesen Schritt schon vollzogen. Und sich zudem eine spezielle Wallbox für sein E-Auto besorgt: den Sonnencharger der Sonnen GmbH, mit dem der selbst erzeugte Strom ins Auto geladen werden kann.

Dabei handelt es sich zwar noch um ein Vorserienprodukt mit einigen kleinen technischen Unzulänglichkeiten, aber Pfluger ist mit 100 Prozent garantiertem Sonnenstrom unterwegs – so CO₂-neutral (hier geht's zur KIimabilanz des ADAC) wie möglich. 

Die Frage, ob sich die Anschaffungen für ihn rechnen, stelle sich ihm nicht, sagt Pfluger. „Es ist, als ob Sie im Garten Ihr eigenes Gemüse aufziehen. Das ist auch teurer als im Supermarkt, aber es schmeckt unvergleichlich gut.“

Hier finden Sie viele Fahrberichte und Autotests der ADAC Motorwelt.

Wie Elektroautos das Stromnetz stabilisieren

* Durch Anklicken des Links werden Sie auf eine externe Internetseite weitergeleitet, für deren Inhalte der jeweilige Seitenbetreiber verantwortlich ist.

Источник: https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/laden/energiespeicher-fuer-haus-und-auto/

Solarstrom fürs E-Auto: So kombinieren Sie Wallbox und Photovoltaik

Wie Sie mit Ihrer Solaranlage das eigene Elektroauto laden

Eine tolle Vorstellung: den eigenen Solarstrom vom Dach für das E-Mobil nutzen. Dazu brauchen Sie eine Ladestation, auch Wallbox genannt. Unsere Orientierungshilfe zeigt, was Sie beim Kauf beachten sollten und wie Sie alle Komponenten zu einer effizienten Einheit verknüpfen.

Das erfahren Sie in diesem Artikel:

Je nach den individuellen Gegebenheiten bei Ihnen zu Hause sind auf dem Weg zur E-Mobilität mit eigenem Solarstrom mehrere Szenarien denkbar. Hier stellen wir die verschiedenen Varianten vor. In jedem Fall müssen Sie darauf achten, dass die Komponenten zueinander passen:

1 Sie besitzen eine Photovoltaikanlage, evtl. mit Batterie, aber noch keine Ladestation.
In diesem Fall muss die Wallbox die für die Kommunikation mit der PV-Anlage geeignete Schnittstellen haben. Manche PV-Systemanbieter empfehlen bestimmte Ladestationen. Informieren Sie sich im Vorfeld über die richten Anschlüsse für Ihre PV-Anlage.

2 Sie haben ein Elektrofahrzeug und eine Ladestation, aber noch keine PV-Anlage.


Längst nicht alle Wallboxen können von einer PV-Anlage angesteuert werden! Auch die von E-Auto-Herstellern passend zum Fahrzeug angebotenen Ladestationen berücksichtigen nach Angaben der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen nur selten die Anbindung an eine eigene Solarstromanlage. Fragen Sie deshalb immer den E-Auto-Anbieter und den Photovoltaik-Fachbetrieb!

3 Sie haben eine PV-Anlage, ein E-Auto und eine Ladestation, aber keine Batterie.
Wenn Sie, um, den Eigenverbrauch zu optimieren, in das bestehende System einen Heimspeicher nachrüsten, muss dieser in die Regelungsfunktion zwischen PV-Anlage und Ladestation eingebunden werden. Achten Sie beim Kauf der Batterie auf Kompatibilität.

Je nach Ladeleistung und Ausstattung kostet eine Wallbox rund 500 bis 2.500 Euro – ohne Installation. Achten Sie beim Preisvergleich auf die Ausstattung:

  • Ist die Station abschließbar?
  • Kann sie vom Smartphone gesteuert werden?
  • Gehört ein Zwischenzähler zum Leistungsumfang?
  • Ist ein Fehlerstromschutzschalter (teuer – aber notwendig!) integriert?

Einphasig ladende Autos können an einer 11-Kilowatt-Ladestation nur mit maximal 3,7 Kilowatt laden, dreiphasig ladende können die volle Leistung der Wallbox nutzen.

  • Checken Sie im Vorfeld den Aufwand: Sind z.B. Wanddurchbrüche nötig?
  • Zudem: Um Netzprobleme zu vermeiden, muss der Elektroinstallateur mit dem Netzbetreiber abstimmen, welche Anschlussleistung die Ladestation am Aufstellort haben darf.
  • Und: Fordert der Netzbetreiber für die Ladestation einen separaten Stromzähler, ist eine Lösung gefragt, die auch die PV-Anlage mit erfasst. Denn sonst dürfen Sie das E-Mobil nicht mit Ihrem Solarstrom laden! Evtl. ist ein weiterer Zähler nötig – mit den entsprechenden Kosten.
  • Achten Sie auf die richtige Leistung. Die Leistungsangabe der Ladestation bezieht sich auf den dreiphasigen Betrieb.
  • 11-kW-Ladestationen können durch den langsameren Ladevorgang mehr PV-Strom nutzen.
  • 22-kW-Ladestationen bedeuten schnelles Aufladen des E-Mobil-Akkus, aber auch eine geringere PV-Strom-Nutzung, da hier der Strom aus dem Netz einspringen muss. Denn eine PV-Anlage kann nur an wenigen Tagen ohne zusätzlichen Netzbezug ausreichend Leistung zur Verfügung stellen.

Gibt es Fördergelder?
Kommunen, Bundesländer wie NRW oder Schleswig-Holstein oder Energieversorger fördern Ladestationen an privaten Wohngebäuden. Nachfragen lohnt sich!

Ist ein zusätzliches Energiemanagementsystem nötig?
Bei Systemen mit hauseigener PV und Batterie lautet die Antwort „Ja“. Denn die vorhandenen Steuersysteme sowohl der PV-Anlage als auch der Ladestation stoßen an ihre Grenzen.

E-Mobil-Fahrer mit eigener Solar-Tankstelle sollten die Photovoltaikanlage nicht zu klein auslegen. Als Richtwert für die Anlagengröße nennt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen mindestens 1 Kilowatt Peak (kWp) Leistung pro 1.000 Kilowattstunden (kWh) Jahresstromverbrauch für Haushalt und Elektroauto zusammen.

Je größer die Anlage, desto häufiger kann man reinen Sonnenstrom tanken − auch außerhalb der sonnenintensiven Mittagsstunden.

Wer „reinen Sonnenstrom tanken“ will, muss seine PV-Anlage so groß wählen, dass sie während des Ladevorgangs mindestens 1,4 kW Solarstrom zusätzlich zum momentanen Stromverbrauch im Haushalt zur Verfügung stellt. Produziert die PV-Anlage weniger Strom, wird während des Ladevorgangs automatisch der Rest aus dem öffentlichen Stromnetz bezogen.

Das Energiemanagementsystem weiß zu jedem Zeitpunkt, wie viel Photovoltaikstrom zur Verfügung steht. Die Ladestation erhält entsprechende Signale und passt die Ladeleistung an die Solarstromerzeugung an.

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Eine Haus-Batterie erhöht zwar den Eigenverbrauch des selbst erzeugten Solarstroms – aber er verschlechtert durch seinen hohen Preis meist die Wirtschaftlichkeit der PV-Anlage. Gerade E-Mobil-Besitzer sollten sich deshalb genau überlegen, ob eine zusätzliche Batterie nötig ist. Es hängt im Prinzip von der Nutzung des E-Mobils ab.

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Mit Batteriespeicher?

Wer eine Batterie als Haus-Stromspeicher ins System einbindet, kann damit unabhängig von der Sonneneinstrahlung nachts das E-Mobil aufladen.

Ohne Batteriespeicher? Steht der elektrische Zweitwagen tagsüber zu Hause, empfiehlt die Verbraucherzentrale NRW keine zusätzliche Batteriespeicherkapazität vorzusehen. Der Nutzen wäre zu gering, da der PV-Überschussstrom direkt in den E-Mobil-Akku wandern kann.

Die richtige Batterie-Entladeleistung: Je nachdem, ob das Elektrofahrzeug ein- oder dreiphasig lädt, sollte der Solarstromspeicher eine Entladeleistung zwischen 1,4 und 4,2 kW haben. Dann kann der Batteriespeicher das Auto auch nachts alleine laden.

Checken Sie Ihre Fahr-Gewohnheiten im Alltag, und prüfen Sie die Verfügbarkeit von Ladeeinrichtungen, z.B. am Arbeitsplatz.

Ob zweisitziger Stadtflitzer oder familientauglicher Siebensitzer – die Frage des richtigen Modells soll hier nicht weiter vertieft werden. Wichtig sind vielmehr die folgenden Punkte:

Die passende Reichweite

Mit der Ladestation eng verbunden ist die Frage der Reichweite. Der grassierenden „Reichweitenangst“ kann mit einer eigenen Ladestation begegnet werden. Meist reicht eine Reichweite von 150 Kilometern aus.

Ladeleistung des E-Mobils

Ihr Elektroauto sollte mindestens mit 11 kW geladen werden können (dreiphasig, 16 A). So können Sie unterwegs relativ zügig nachladen.

Faustformel zur Abschätzung der Ladegeschwindigkeit: Ladeleistung in kW geteilt durch 10 ergibt die geladene Reichweite in Kilometer pro Minute. Das heißt: Bei 11 kW Ladeleistung lädt Ihr Auto etwa 1,1 km pro Minute nach. Das sind in einer Stunde ungefähr 66 km.

Der richtige Stecker

Standardstecker in Europa sind der sogenannte Typ-2-Stecker für Wechselstromladung (oft bekannt als „Mennekes-Stecker“) sowie der CCS (Combostecker) für Gleichstrom-Schnellladung.

Für den seltener vorkommenden Typ-1-Stecker gibt es Adapterkabel auf Typ 2. „CHAdeMO“ heißt ein Gleichstrom-Schnellladestecker für japanische Fahrzeuge.

CHAdeMO- und CCS-Anschlüsse sind an den meisten Schnellladestationen verfügbar.

Mehrphasig oder einphasig?

Mehrphasige Ladegeräte sind in der Regel schneller als einphasige. Allerdings verringert sich bei der schnelleren Ladung der Solarstromanteil.

Источник: https://www.mein-eigenheim.de/energiesparen/photovoltaik-und-wallbox-kombinieren.html

Elektroauto mit Solarstrom laden

Wie Sie mit Ihrer Solaranlage das eigene Elektroauto laden

Auch die Ausführungen der Ladestecker sind verschieden. Dabei werden Ladestecker für Wechselstrom und Gleichstrom unterschieden. Gängige Steckerformen für Elektroautos sind:

  Ladestecker Typ 2 – für Wechselstrom

Dieser Typ gilt mittlerweile als Standardlösung für Wechselstrom-Ladestecker. Merkmal dieses Steckers ist, dass er fahrzeug- und stationsseitig verriegelt werden kann.

Dadurch ist ausschließlich eine autorisierte Person in der Lage, den Ladevorgang zu beenden und das Kabel abzuziehen. In Abhängigkeit zur Wallbox sind hier Ladeleistungen bis zu 44 kW möglich.

  Ladestecker Typ 1 – für Wechselstrom

Dieser Typ ist für das Netz in Nordamerika und Asien ausgelegt. Der Unterschied zum Typ 2 Stecker ist, dass der Anschluss fahrzeugseitig über keine Verriegelung verfügt.

Somit kann er jederzeit, auch während des Ladevorgangs, einfach abgezogen werden. Ladestecker Typ 1 sind für Wechselstrom nutzbar.

 In Abhängigkeit zur Wallbox sind hier Ladeleistungen bis zu 44 kW möglich.

  CCS-Stecker – für Gleichstrom

Diese Steckerart ist sowohl der europäische als auch amerikanische Ladestandard für Gleichstrom. Im Gegensatz zu Steckern für Wechselstrom setzt er fahrzeugseitig lediglich eine statt zwei Buchsen voraus. Aktuell sind Ladeleistungen von 50 kW möglich, zukünftig soll die Ladeleistung aber auf 150 kW aufgestockt werden.

  CHadeMO-Ladestecker – für Gleichstrom

Hierbei handelt es sich um den japanischen Standard für Schnellladungen mit einer Leistung bis zu 50 kW.

 Der Unterschied zum CCS-Stecker ist, dass hierbei ein zweiseitiger Ladevorgang durchgeführt werden kann.

Das bedeutet, dass auch Strom von der Batterie in die Station zurückgespeist und beispielsweise als Notstromversorgung für das Haus genutzt werden kann. Solche flexiblen Steckertechniken sind zukünftig auch für den europäischen Markt geplant.

  Tesla Supercharger – für Gleichstrom

Der Elektroauto-Hersteller Tesla verwendet für seine Autos hauseigene Ladestationen mit einem eigenen Stecker-Standard. Hierbei sind Ladeleistungen von bis zu 120 kW über Gleichstrom möglich.

Ladestecker und Ladesäule müssen aufeinander abgestimmt werden!

Wie lang ist die Ladezeit für Elektroautos?

Um die Dauer Ihrer Ladezeit zu bestimmen sind vor allem

  • die Ladeleistung der Ladestation,
  • die Kapazität des Autoakkus und
  • die Ladetechnik des Elektroautos ausschlaggebend.

Einen großen Einfluss auf die Gesamtladedauer hat die jeweilige Art der Ladestation. Öffentliche Schnellladestationen punkten mit einer hohen Ladeleistung und einem schnellen Aufladen des Akkus.

Aber auch mit einer Wallbox haben Sie die Batterie Ihres Elektroautos innerhalb weniger Stunden wieder aufgeladen.

Einen Überblick über die verschiedenen Ladezeiten verschafft Ihnen unsere Tabelle:

Ladestationen Ladezeiten Wallboxen Öffentliche Ladesäulen Schnellladesäulen
circa 2 – 6 Stunden
circa 2 – 4 Stunden
circa  0,5 – 1 Stunde

Elektroauto mit der eigenen Solaranlage tanken

Planen Sie Ihr Elektroauto mit der eigenen Solaranlage zu tanken, haben Sie die Möglichkeit, eine kleine PV-Anlage auf Ihr Carport- oder Garagendach zu montieren.

Verschiedene Hersteller bieten mittlerweile auch Carports inklusive Solardächer, Steuerungstechnik und Ladestation für das Auto an.

Dabei reicht meist schon die durchschnittliche Größe eines Einzelcarports aus, um eine Anlagenleistung von circa zwei bis drei Kilowattstunden zu erzeugen.

  Wie groß muss die Solaranlage sein?

Damit Sie Ihr Elektroauto aufladen und sorgenfrei durch die Gegend fahren können, sollten Sie die Größe Ihrer Solaranlage an die Leistung Ihres Autos anpassen. Die Fahrmodelle unterscheiden sich dabei in den Batteriegrößen und Ladeleistungen.

Möchten Sie Ihr Auto mit nur selbst erzeugtem Solarstrom aufladen, sollte Ihre Anlage in der Lage sein Ihr Auto innerhalb weniger Stunden voll aufzuladen.

Soll der Strom noch anderweitig im Haushalt genutzt werden, ist eine Anlagengröße von etwa 5 bis 20 kWp Leistung zu empfehlen.

Durchschnittlich benötigter Strom pro Vollladung Durchschnittliche Batteriekapazität Durchschnittlicher Verbrauch
circa 67 kWh
circa 51 kWh
20,44 kWh/100 km

Quelle: Durchschnittswerte von ADAC Vergleichstest von Elektroautos, Stand: 05.12.2019

Demzufolge gilt auch hier: Die leistungsstärkste Solaranlage nützt Ihnen nichts, wenn die Batterie Ihres Elektroautos zu klein ist.

Fahren Sie etwa 50 Kilometer am Tag, um beispielsweise zur Arbeit zu kommen, kann ein Auto mit einer kleineren Batterie schon ausreichen.

In diesem Fall wäre auch eine kleinere Solaranlage, welche Ihr Auto ein bis zweimal in der Woche auflädt, ausreichend.

Planen Sie mit Ihrem Elektroauto auch längere Strecken, um beispielsweise in den Urlaub zu fahren, benötigen Sie ein Modell mit einer größeren Batterie.

Fahrzeuge mit größeren Batterieoptionen können bis zu 450 kmam Stück zurücklegen und müssen demzufolge auch durch eine leistungsstarke Solaranlage bzw.

Ladestation aufgeladen werden.

Ein Solarcarport ist optimal für Elektroautos geeignet.

Elektroauto auch als Stromspeicher nutzbar?

Beim sogenannten Vehicle-To-Grid-Prinzip (auf Deutsch: Auto-zu-Netz-Prinzip) sollen strombetriebene Autos in Zukunft nicht nur Energie aus dem Netz ziehen, sondern auch wieder zurück ins Netz geben können.

Denn aufgrund der steigenden Nachfrage muss das Stromnetz in Deutschland auf eine Vielzahl an ladenden Elektroautos vorbereitet werden. Parkenden Elektroautos könnte somit Strom entzogen und an einer anderen Stelle wieder abgegeben werden.

Doch noch sind flexible Autobatterien in der Entwicklungsphase.

Preise und Kosten für Solaranlage und Elektroauto

Die Technologie für solarstrombetriebene Elektroautos befindet sich noch in der Anfangsphase.

Es gibt bereits einige Hersteller, die Solarcarports, Solarinselanlagen für die Garage und Wallboxen anbieten, doch nicht immer sind die Anschaffungs- und Betriebskosten ein Kaufargument.

Viel mehr punktet ein solarstrombetriebnes Auto mit Umweltfreundlichkeit und der Unabhängigkeitvonsteigenden Diesel- und Benzinpreisen. Um Ihnen einen Eindruck der Kosten zu vermitteln, haben wir einige Produktbeispiele für Sie aufgeführt:

  Kosten eines Solarcarports

Die Preise für Carports variieren je nach Größe, Material und Verarbeitung. Auch die gewählten Solarmodule entscheiden über den finalen Preis. Ein Angebotsbeispiel verschafft Ihnen einen ersten Einblick in die anfallenden Kosten für ein Solarcarport:

Komponenten Eigenschaften
DachFlachdach, Verbundsicherheitsglas
Maße

Breite: ca. 6 m

Tiefe: ca. 6 m

Einfahrtshöhe: ca. 2,5 m

MaterialHolz mit Schutzlasur
Sichtschutzeine Rückwand
Solaranlage

ca. 5,36 kWp Leistung

inkl. Wechselrichter, Zubehör, Montage

Preiscirca 25.200 Euro

Quelle: Durchschnittspreis aus zwei Angebotsanfragen bei Solarcaport-Herstellern

Haben Sie bereits ein Carport und planen eine kleine Solaranlage auf das Dach zu setzen, können Sie eine Inselanlage wählen. Diese kleinen Photovoltaikanlagen können Sie einfach selbst montieren. Durch einen eingebauten Speicher profitieren Sie jederzeit vom Solarstrom.

Anlageneigenschaften Kosten*

– 1140 Wp

– Polykristalline Module a 285 Watt Peak

– mit Wechselrichter 3000 VA

– Batteriespeicher mit 3,84 kW

ca. 3.500 Euro

* Durchschnittspreis aus zwei Angeboten von Solarherstellern

Haben Sie bereits ein Carport und eine Solaranlage und benötigen nur noch eine Ladestation für Ihr Elektroauto, können Sie auch eine Walllbox für den Privatgebrauch kaufen.

Dabei werden Leistungsstärken von 2,3 bis 22 kW unterschieden. Ladesäulen können einphasig, zweiphasig oder dreiphasig laden, wobei eine Ladephase 230 Volt entspricht.

Zwei Preisbeispiele finden Sie in unserer Tabelle:

Eigenschaften Kosten*

7,4 kW (einphasig)

Ladekabel Länge 5 m

ca. 470 Euro

22 kW (dreiphasig)

Ladekabel 7 m Länge

ca. 680 Euro

* Durchschnittspreis von zwei Angeboten verschiedener Hersteller

Damit Sie mit den Kosten für ein Elektroauto, der Solaranlage und der Ladestation nicht alleine da stehen, bieten einige Bundesländer Fördermittel an.

Benötigen Sie zunächst eine Solaranlage, können Sie sich über mehrere staatliche Födermöglichkeiten freuen.

Benötigen Sie einen finanziellen Zuschuss für Ihr E-Auto, informieren Sie sich im besten Fall bei Fachbetrieben und Herstellern von Elektroautos. Diese beraten Sie kostenlos zu Förderprogrammen in Ihrer Region.

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Auch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle unterstützt Sie mit dem Förderprogramm für Elektromobilität.

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Mit dem sogenannten Umweltbonus soll der Kauf oder das Leasing eines neuen, erstmals zugelassenen, elektrisch betriebenen Fahrzeuges gemäß § 2 des Elektromobilitätsgesetzes unterstützt werden. Zudem können Sie den BAFA Umweltbonus noch mit einigen anderen Förderprogrammen kombinieren.

Auch die Kreditanstalt für Wiederauau fördert die Elektromobilität mit dem „Zuschuss 440 für den Kauf und Anschluss von Ladestationen“. Für Ladestationen an privat genutzten Stellplätzen von Wohnhäusern erhalten Sie einen Zuschuss von 900 Euro pro Ladepunkt.

Auch Familienausflüge können Sie mit einem Elektroauto meistern!

Den passenden Fachbetrieb finden

Solarfachfirmen kennen sich mit dem Zusammenspiel von Elektromobilität und Solarenergie aus. Informieren Sie sich dazu bei einer Fachfirma aus Ihrer Umgebung.

Sie suchen noch einen guten Partner für Ihr Projekt? Wir vermittelt Ihnen kostenlos und unverbindlich* bis zu drei von uns geprüfte Fachfirmen.

Füllen Sie dazu einfach unseren Online-Fragebogen aus und Aroundhome findet anhand Ihrer Angaben passende Fachfirmen.

Источник: https://www.aroundhome.de/solaranlage/elektroauto/

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