Wie sieht die richtige Flachdachdämmung aus?

Dämmung für das Flachdach: Darauf kommt es an

Wie sieht die richtige Flachdachdämmung aus?

Mit einer neuen Dämmung fürs Flachdach können Sie Ihren Energieverbrauch senken und Energiekosten sparen. Wir erklären Ihnen, worauf es bei der Flachdachdämmung ankommt, wenn Sie Ihr Zuhause fit machen wollen für die Zukunft.

Neue Dämmung fürs Flachdach: Wann lohnt sie sich?

Viele Hausbesitzer befürchten, dass die Kosten für eine nachträgliche Flachdachdämmung so hoch sind, dass Sie sich nicht amortisieren. Jedes Flachdach ist anders und verlangt nach eigenen Maßnahmen, sodass es von unterschiedlichen Faktoren abhängt, ob sich die Investition in eine neue Dämmung lohnt.

Das Umweltinstitut München hat ein Berechnungsmodell entwickelt, mit dem Sie als Hausbesitzer die Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen berechnen können und herausfinden, in welcher Zeit und mit welcher Rendite diese sich rechnen.

Hier können Sie berechnen, ob es sich lohnt, Ihr Flachdach zu dämmen

Eine neue Flachdachdämmung hilft nicht nur, Energie einzusparen, sie erhöht zudem den Wohnkomfort und trägt zur Wertsteigerung Ihrer Immobilie bei.

Welche Methoden gibt es für die Dämmung eines Flachdaches?

Flachdächer werden nach ihrem Auau und ihrer Nutzung unterschieden. Nach dem Auau unterscheidet man zwischen dem belüfteten Flachdach, auch Kaltdach genannt, und dem nicht belüfteten Flachdach, auch Warmdach genannt.

Neue Flachdächer werden heute kaum noch als Kaltdach umgesetzt und Experten raten von dieser Methode ab, da sie bauphysikalisch einige Schwierigkeiten mit sich bringt.

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Eine spezielle Form der Warmdachdämmung, bei der die Reihenfolge der Dachschichten umgekehrt ist, bezeichnet man als Umkehrdämmung. Diese Methode wird vor allem bei Garagendächern angewendet.

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Flachdächer von Wohnhäusern werden aktuell fast ausschließlich als Warmdach umgesetzt.

Dämmung: Das Flachdach als Warmdach

Die moderne Dämmung für das Flachdach kommt ohne kühlende Luftschicht aus, daher die Bezeichnung Warmdach. Bei diesem unbelüfteten Flachdach wird das Dämmmaterial zwischen Raumdecke und Dachabdichtung eingeschlossen.

Dabei ist absolute Dichtheit entscheidend. Der Grund: Wenn Wasser eindringt, kann es kaum entweichen und führt damit fast unweigerlich zu Schimmel. Außerdem kann die Dämmung durch Feuchtigkeit Schaden nehmen.

Flachdach dämmen von außen oder innen?

Bei der Auswahl der richtigen Dämmung für Ihr Flachdach kommt es darauf an, ob das Dach genutzt werden soll oder nicht. Ob das Flachdach beispielsweise begehbar sein soll, eine Dachbegrünung geplant ist oder eine Solaranlage aufgestellt werden soll.

In den meisten Fällen, und wenn das Dach genutzt werden soll, entscheidet man sich für eine Innendämmung, die durchgeführt wird, wenn die äußere Dachhaut noch intakt ist. Bei einem Warmdach werden auf die Unterkonstruktion direkt Dämmung und Dampfsperre verlegt.

Eine nachträgliche Außendämmung bietet sich an, wenn das Flachdach komplett saniert werden soll oder keine spezielle Nutzung geplant ist.

Das Auringen der Dämmung auf das Flachdach kann als Umkehrdach erfolgen, wobei auf das alte Dach dann eine neue Abdichtung kommt, sowie eine neue Schicht mit Dämmplatten.

Die so entstandene dichte Fläche wird im letzten Schritt mit einer Kiesschüttung abgedeckt.

Beim nachträglichen Auau einer Dämmung auf einem bestehenden gedämmten Flachdach spricht man von einem Plusdach.

Dämmung auf dem Flachdach stellt hohe Ansprüche an den Dämmstoff

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Wenn Ihr Flachdach begehbar sein soll, muss die Dämmung gewissen Anforderungen gerecht werden. Schließlich soll sie nicht nur vor Schall schützen und für ein angenehmes Wohnklima sorgen, sondern auch Belastungen durch Sturm, Schnee und Regen standhalten.

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Eine intensive Nutzung stellt besonders hohe Anforderungen an das Material der Dämmstoffe. Wichtig sind unter anderem folgende Kriterien:

  • Wärmeleitfähigkeit
  • Baustoffklasse (Brandverhalten)
  • Druckfestigkeit
  • Gewicht der Dämmung
  • Verarbeitung
  • Umwelteigenschaften

Flachdach: Dämmung mit welchem Dämmstoff?

Mit welchem Material Sie Ihr Flachdach dämmen, hängt von der Dachkonstruktion und der späteren Nutzung ab.

Für ein Warmdach werden vor allem Dämmplatten aus Kunststoff, zum Beispiel Polystyrol XPS, Polystyrol PS oder Schaumglas verwendet.

Beim Umkehrdach kommen wasserabweisende Dämmstoffe zum Einsatz. Das ist notwendig, da die Dämmschicht im „nassen Bereich“ liegt. Zur Wahl stehen deshalb insbesondere druckfeste Dämmplatten aus XPS oder PUR.

Flachdach dämmen mit Polyurethan-Hartschaum

Dämmplatten aus PUR-Hartschaum haben sich wegen ihrer vorteilhaften Eigenschaften für die Flachdachdämmung bewährt. Die Dämmplatten aus Polyurethan besitzen ein besonders gutes Wärmedämmvermögen aus und gute Brandschutzeigenschaften.

Für die Verwendung von PUR-Dämmplatten spricht außerdem ihre hohe Temperaturbeständigkeit und gute Druckfestigkeit. Noch dazu ist der Dämmstoff wasserabweisend und wenig anfällig gegen Schimmel. Aufgrund ihrer hohen Formstabilität sind Platten aus PUR jedoch nicht zur Hohlraumdämmung geeignet.

Flachdachdämmung mit Mineralwolle

Mineralwolle (oder Steinwolle) ist ein Dämmstoff, der vor allem in Form von Dämmstoffmatten verarbeitet wird und aus natürlichen Rohstoffen hergestellt wird. Aufgrund der guten Brandschutzeigenschaften ist Mineralwolle eine natürliche Alternative zur Dachdämmung mit EPS.

Mineralwolle hat gute Dämmeigenschaften und bietet durch die hohe Dichte des Materials als Dachdämmung auch im Sommer einen Hitzeschutz.

Allerdings ist bei der Dämmung mit Mineralwolle unbedingt ein zusätzlicher Schutz vor Feuchtigkeit notwendig, da das Material wenn es feucht wird seine Dämmwirkung verliert.

Flachdachdämmung mit EPS

Dämmstoffplatten aus EPS (allgemein als Styropor bekannt) gehören zu den kostengünstigsten Möglichkeiten der Flachdachdämmung. Ihr Einsatz hat einige Vorteile und Nachteile, die gut gegeneinander abgewogen werden sollten. Die Styroporplatten haben gute Wärmedämmeigenschaften und sind einfach zu verarbeiten.

Da sie mit Brandschutzmitteln behandelt werden, gelten sie als schwer entflammbar. Geraten sie dennoch in Brand, breiten die Flammen sich jedoch schnell aus, sind schwer zu löschen und setzen giftige Gase frei.

Noch dazu sind die Styroporplatten nicht UV-beständig und dadurch nicht so lange haltbar wie andere Dämmstoffe.

Flachdachdämmung mit XPS

Dämmplatten aus extrudiertem Polystyrol (XPS oder Styrodur) haben den gleichen Grundstoff wie EPS, werden aber anders hergestellt, wodurch die Platten härter und dichter sind.

Styrodur nimmt im Gegensatz zu Styropor kein Wasser auf, weshalb der Dämmstoff hauptsächlich für Umkehrdächer verwendet wird. Hierbei liegt die Wärmedämmung oberhalb der Dachabdichtung.

Platten aus XPS sind besonders druckfest und schwer entflammbar.

Flachdach dämmen mit Schaumglas

Schaumglas ist ein aus Glas aufgeschäumter Dämmstoff, der höchste Lasten aufnehmen kann und sich dadurch besonders für die Dämmung von genutzten Flachdächern eignet. Das besondere an Schaumglas ist, dass es nicht brennbar ist, da es aus reinem Glas besteht.

Die Dämmeigenschaften von Schaumglasplatten sind etwas geringer als die von Hartschaum-Dämmstoffen, dafür überzeugen die guten Umwelteigenschaften.

Es ist frei von umweltschädigenden Flammschutzmitteln und kann nach jahrzehntelangem Einsatz als Granulat zur Umnutzung sinnvoll recyceln.

Die Auswahl der geeigneten Dampfsperre

Flachdächer müssen von außen und innen gut vor Feuchtigkeit geschützt werden. Eine Dampfsperre schützt den Dämmstoff gegen das das Eindringen von Feuchtigkeit aus dem Innenraum. Sie ist als Kunststofffolie, Aluminiumfolie oder Bitumenfolie erhältlich.

Bei der Auswahl der richtigen Dampfsperre ist der Sperrwert (sd-Wert) des Materials entscheidend. Dieser Wert gibt den Widerstand an, den ein Material der Verdunstung von Wasser entgegensetzt. Dampremsen mit hohem sd-Wert lassen demnach weniger Wasserdampf durch ein Bauteil als solche mit niedrigem sd-Wert.

Entscheidend ist außerdem die Art der Unterkonstruktion und der Anschlussbereiche (z.B. Fensteranschlüsse). So eignen sich kaltselbstklebende Bahnen für Holzunterkonstruktionen, bei denen das Aufschweißen nicht möglich ist, weil sonst Schäden an feuergefährdeten Bauteilen entstehen könnten.

Flachdach mit Gefälledämmung sorgt für optimale Entwässerung

Früher war stehendes Wasser eines der größten Probleme von Flachdächern, doch dank moderner Gefälledämmung gehört das zum Glück der Vergangenheit an.

Für diese Dämmung auf dem Flachdach kommen spezielle abgeschrägte Dämmelemente zu Einsatz, die auf der ersten Lage von Dämmplatten verlegt werden.

Sie sorgen für das Gefälle, das benötigt wird, damit das Regenwasser den Abflüssen zugeführt wird.

Flachdachdämmung nach EnEV

Planen Sie eine neue Dämmung für Ihr Flachdach, müssen Sie sich in jedem Fall an die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) halten. Sie regelt die Anforderungen an die dämmtechnischen Qualitäten der Außenhülle von Gebäuden.

Die EnEV macht klare Vorgaben über den einzuhaltenden Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert). Für das Flachdach ist bei Wohngebäuden ein maximal zulässiger U-Wert von 0,20 W/m²K mit einer Innentemperatur von mind. 19°C einzuhalten.

Neue Dämmung für Ihr Flachdach: Welche Kosten kommen auf Sie zu?

Die Kosten für eine Flachdachdämmung setzen sich aus den Material- und Arbeitskosten zusammen und sind einerseits abhängig von der Dämmethode, andererseits von der Art und Dicke des gewählten Dämmstoffs. Die Preise für Dämmstoffe variieren je nach Wärmedämmklasse, Dämmstärke und zusätzlichen weiteren Eigenschaften.

Ein als Warmdach ausgeführtes Flachdach kostet beispielsweise zwischen 160 und 200 Euro pro Quadratmeter inklusive Material und Arbeitskosten. Bei einer Flachdachsanierung kostet das Warmdach zwischen 220 bis 250 Euro pro Quadratmeter, weil das alte Dach zusätzlich entsorgt werden muss.

Flachdachdämmung mit Förderung von der KfW

Für die neue Dämmung Ihres Flachdaches können Sie bei der Kreditanstalt für Wiederauau zinsgünstige Kredite oder Investitionszuschüsse für die Sanierungsmaßnahmen beantragen.

Dafür schreibt die KfW vor, dass die Dachsanierung von einem sachverständigen Energieeffizienz-Experten des Bundes geplant wird, der auch die Antragsunterlagen für Kredit und Zuschuss ausstellt.

Sie sind sich nicht sicher, ob Ihre Flachdachdämmung gefördert wird? Unsere Finanzierungspartner beraten Sie gern individuell zu Ihren Möglichkeiten.

Warum ein Meisterbetrieb für die Durchführung der Flachdachdämmung sinnvoll ist

Da eine neue Dämmung für ein Flachdach keine einfache Aufgabe ist und sehr strenge Auflagen erfüllt werden müssen, sollten Sie sich als Hausbesitzer gut überlegen, ob Sie die Maßnahme selbst durchführen möchten.

Für einen erfahrenen Dachdeckermeister gehört die Flachdachdämmung zu seinen täglichen Aufgaben und er ist mit allen damit verbundenen Anforderungen vertraut. So können Sie nicht nur sicher sein, dass die Arbeit schnell und fachgerecht erledigt wird, sondern erhalten auch eine Gewährleistung, die Sie bei eventuellen Mängeln geltend machen können.

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Источник: https://www.meindach.de/ratgeber/daemmung-flachdach/

Flachdachdämmung in Münster | Dachfit Gmbh & Co. KG

Wie sieht die richtige Flachdachdämmung aus?

Die Firma Dachfit ist Ihr Spezialist für professionelle Flachdachdachdämmung. Als auf die energetische Gebäudesanierung fokussiertes Unternehmen, kontrollieren wir gern die Flachdachdämmung Ihres Wohn- oder Geschäftsgebäudes auf Leistungsfähigkeit. Wir versprechen Ihnen eine professionell ausgeführte Flachdachdämmung nach dem derzeitigen Stand der Sanierungstechnik.

Eine Flachdachdämmung rechnet sich!

Eine Flachdachdämmung ist absolut wichtig, wenn es um die Reduzierung von Wärmekosten geht. Ein Flachdach ist wohl eines der am meisten belasteten Teile eines Gebäudes und manchmal schweren Belastungen ausgesetzt.

In der kalten Jahreszeit geht über ein Flachdach ohne wirkungsvolle Dämmung viel wertvolle Energie verloren. Im Sommer heizt ein Flachdach ohne genügende Dämmung die Zimmer unnötig auf.

Gegen diese Problemfelder hilft letztlich nur eine fachmännisch ausgeführte Flachdachdämmung.

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Nicht nur die Dämmstoffe und Techniken für die Flachdachdämmung sind vielgestaltig. Der Auau der Dachkonstruktion definiert die technischen Möglichkeiten für eine Flachdachdämmung.

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Etliche Vorausstzungen müssen beim Einbau der Flachdachdämmung eingehalten werden, da sonst der Isolierschutz Schaden nehmen könnte.

Deswegen sollte die Flachdachdämmung stets von einem spezialisierten Fachbetrieb geplant und durchgeführt werden, um spätere Schäden zu vermeiden.

Eine Flachdachdämmung ist immer vorteilhaft

Welche Form der Flachdachdämmung in Ihrem Fall am geeignetsten ist, hängt von verschiedenen Kriterien ab. Hierzu zählt z.B. der Auau des Flachdaches sowie dessen Nutzung. Sollten Sie die Räume direkt unterhalb des Flachdaches nicht zum Wohnen nutzen, so könnte auch eine Wärmedämmung der obersten Geschossdecke vorteilhaft sein.

Sie benötigen detaillierte Informationen zum Thema Flachdachdämmung? Unser Fachberater berät Sie gern bei der Planung einer nachhaltig funktionierenden Flachdachdämmung, die mit den Forderungen der EnEV konform ist.

Ferner unterstützt der Kollege Sie bei der Beantragung von ebentuellen Fördergeldern. Insbesondere prüft und bestätigt er die Einhaltung der notwendigen Voraussetzungen.

Mit der Dämmfirma Dachfit haben Sie ein erfahrenes Unternehmen gefunden, das sich auf die Bereiche Flachdachdämmung und Energieeffizienz spezialisiert hat.

Flachdachdämmung – wir übernehmen das!

Seit dem Jahre 1998 ist Dachfit Ihr Partner für alle Fragen rund um die energetische Optimierung von Eigenheimen. Unsere Firma hat sich das Ziel gesetzt, Ihre Heizkosten merklich zu senken! Unser Geschäftssitz befindet sich in Minden.

Während eines unverbindlichen Beratungsgespräches erklären wir Ihnen gerne die verschiedenen Möglichkeiten, die sich dem Immobilienbesitzer bei der energetischen Flachdachdämmung anbieten. Verabreden Sie einfach schnell einen Termin mit einem unserer erfahrenen Sanierungsfachleuten.

Rufen Sie uns an oder senden Sie uns eine E-Mail.

Unser Service auch in Münster

Sie leben in Münster und überlegen Ihr Wohn- oder Geschäftsgebäude energetisch sanieren zu lassen. Wunderbar, dann sollten wir uns dringend kennenlernen. Als anerkannte Fachfirma bietet sich die Dachfit GmbH & Co. KG als Ihr qualifizierter Partner an.

Dachfit ist seit 1998 Ihr Profi für alle Fragen rund um die energetische Modernisierung von Neu- und Bestandsgebäuden. Unser Unternehmenssitz ist in Minden. Niederlassungen unterhalten wir in Osnabrück, Lübeck und Hamburg. Dachfit bedient den gesamten nord- und westdeutschen Raum, was natürlich auch Münster umfasst.

Durch unsere Geschäftstätigkeit haben wir uns einen ausgezeichneten Überblick über die Architektur der Städte und Gemeinden unseres Vertriebsgebietes machen können. In Münster sind wir häufig tätig.

Rockwool – Dämmstoffe von Format!

Sie planen ein Sanierungsprojekt und haben konkrete Vorstellungen, was die Wertigkeit betrifft. Besonders die Dämmstoffe der Konzernmarke Rockwool haben Ihr Interesse geweckt. Bei uns sind Sie richig. Wir bieten Ihnen hochwertige Kern-, Fassaden- und Dachdämmungen, die höchsten Erwartungen gerecht werden. Natürlich verwenden wir auch Werkstoffe aus dem Hause Rockwool.

Der Rockwool Konzern fertigt im Schwerpunkt Steinwollprodukte für Wärme-, Brand- und Schallschutz. Es ist die sehr hohe Qualität, die Rockwool zu einem der führenden Anbieter hat werden lassen.

Die deutsche Niederlassung von Rockwool sitzt in der nordrhein-westfälischen Stadt Gladbeck. Niederlassungen findet man in mehr als 40 Ländern. Global sorgen mehr als 10.

000 Mitarbeiter für eine beständig hochwertige Qualität der Produkte.

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Sie haben Interesse an den qualitativ exzellenten Produkten von Rockwool gefunden. Gern beraten unsere erfahrenen Mitarbeiter Sie näher über die weitgefächerte Angebotspalette des Rockwool Konzerns.

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Als traditionsreiches Fachunternehmen für energetische Haussanierung hat uns das Angebot von Rockwool überzeugt. Mit Produkten von Rockwool setzen Sie mit Sicherheit auf das richtige Pferd.

Gern informieren wir Sie über die Angebotspalette des Rockwool Konzerns. Es ist unser Ziel, dass Sie auf Dauer Nutzen von Ihrer Sanierungsmaßnahme haben.

Die Fachleute von Dachfit empfehlen sehr gerne Produkte von Rockwool.

Vertrauen Sie bei energetischen Optimierungen von Häusern unbedingt auf das Urteil eines Profis.

Nur ein top ausgebildeter Experte kennt die unterschiedlichen Möglichkeiten, wie Sie ein perfektes, passgenaues und gleichzeitig auch günstiges Sanierungsergebnis erhalten.

Als erfahrener Fachbetrieb ist uns Qualität ganz besonders wichtig. Deswegen setzen wir sehr gerne auf Produkte von Rockwool.

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Источник: https://www.dachfit.de/daemmung/flachdachdaemmung-muenster/

Flachdachdämmung im Überblick

Wie sieht die richtige Flachdachdämmung aus?

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Wir finden die passenden Fachfirmen für Sie.

Eine Flachdachdämmung muss sehr widerstandsfähig sein. Das gilt nicht nur, wenn Sie ein begehbares Flachdach haben. Besonders hohe Anforderungen stellt etwa ein Gründach an die Dämmung.

Welche Art der Flachdachdämmung für Sie infrage kommt, hängt in erster Linie aber von der Dachkonstruktion ab. Unterschieden werden Kaltdach, Warmdach, Umkehrdach und Plusdach.

 

  Kaltdach

Ein Kaltdach zeichnet sich dadurch aus, dass zwischen Dacheindeckung und Dachdämmung eine Luftschicht liegt. Es handelt sich um eine zweischalige, hinterlüftete Konstruktion. Feuchtigkeit, die im Haus entsteht, wird über eine Belüftungsebene abgeführt.

Zum Schutz vor eindringender Feuchtigkeit wird eine Dampremse verbaut. Auf diese Weise kann im Winter keine Nässe eindringen und im Sommer kann die Konstruktion zurücktrocknen.

Dämmstoffe, die beim Kaltdach häufig verwendet werden, sind etwa Steinwolle, Glaswolle und Zellulose

  Warmdach

Beim Warmdach liegen Dämmschicht und Dachhaut ohne Belüftungsebene direkt aufeinander. Die Dämmung wird luftdicht zwischen Raumdecke und Dachaußenseite verbaut.

Um den Dachauau vor Feuchtigkeit aus den Wohnräumen zu schützen, muss vom Dachdecker eine Dampfsperre eingebaut werden. Dabei handelt es sich um eine abdichtende Folie, die auf der warmen Seite, also raumseitig, eingebaut wird.

Geeignete Dämmstoffe sind beispielsweise Mineralwolle, Zelluloseflocken und Polystyrol

  Umkehrdach

Das Umkehrdach stellt eine Sonderform des Warmdachs dar. Auch diese Dachkonstruktion ist unbelüftet, allerdings liegt die Dämmschicht hier auf der Abdichtung. Darüber befindet sich eine Schutz- und Filterschicht.

Die Schichten sind im Vergleich zum herkömmlichen Warmdach also umgekehrt aufgebaut.

Weil die Dämmstoffe im nassen Bereich liegen, kommen nur hydrophobe Stoffe wie beispielsweise Polyurethan (PUR) oder extrudiertes Polystyrol (XPS) infrage.

  Plusdach

Das Plusdach ist eine Unterart des Umkehrdachs. Hier wird ein schon gedämmtes Warmdach mit einer zusätzlichen Dämmschicht versehen. Diese ist, wie beim Umkehrdach üblich, in umgekehrter Reihenfolge aufgebaut.

Auch wenn das Dach und die dazugehörige Dämmung noch intakt sind, kann sich die Sanierung zum Plusdach lohnen.

Nicht nur der Wärmeschutz verbessert sich unter Umständen deutlich, auch verlängert sich die Lebensdauer des Flachdachs dadurch. 

Die Dachkonstruktion entscheidet darüber, welche Dämmung eingesetzt werden kann. 

Materialien für die Flachdachdämmung

Um ein Flachdach zu dämmen, steht Ihnen eine Vielzahl verschiedener Materialien zur Verfügung. Verbaut werden meist druckfeste Dämmplatten. Die häufigsten Dämmstoffe und ihre Eigenschaften finden Sie in folgender Übersicht:

Dämmstoff Eigenschaften
Holzwolle
  • organisch
  • resistent gegenüber Verrottung, Ungeziefer und Pilzbefall
  • schalldämmend
  • gute Wärmespeicherkapazität
  • nicht brennbar
  • leichte Verarbeitung
Schafwolle
  • organisch
  • diffunsionsoffen
  • geruchsneutral
  • antistatisch
  • schmutzabweisend
  • resistent gegen Schimmelbefall
Zellulose
  • organisch
  • resistent gegenüber Ungeziefer
  • gute Wärmespeicherkapazität
  • feuerhemmend bis feuerbeständig
Glaswolle
  • mineralisch
  • niedrige Wärmeleitfähigkeit
  • schalldämmend
  • nicht brennbar
Mineralschaum
  • mineralisch
  • formstabil
  • nicht brennbar
  • resistent gegen Bakterien, Schimmel, Algen und Ungeziefer
  • nicht druckfest
Steinwolle
  • mineralisch
  • hohe Temperaturbeständigkeit
  • niedrige Wärmeleitfähigkeit
  • geringe Wärmespeicherkapazität
  • wasserabweisend
  • langlebig
  • schalldämmend
  • resistent gegenüber Verrottung, Ungeziefer und Pilzbefall
Polyurethan (PUR)
  • synthetisch
  • druckfest
  • formstabil
  • geringes Gewicht
  • wasserabweisend
  • langlebig
  • beständig gegenüber Chemikalien
  • schalldämmend
expandiertes Polystyrol (EPS)
  • synthetisch
  • geringer Preis
  • leichte Verarbeitung
Polyisocyanurat-Hartschaum (PIR)
  • synthetisch
  • geringes Gewicht
  • druckfest
  • formstabil
  • wasserabweisend
  • beständig gegenüber Chemikalien
  • hohe Druckfestigkeit und Temperaturbeständigkeit

  Unser Tipp:

Flachdächer sollten ein Gefälle von mindestens zwei Grad aufweisen. Moderne Dämmsysteme sorgen durch spezielle Gefälledämmelemente automatisch dafür, dass dieser Wert eingehalten wird. 

Ob eine Flachdachdämmung mit relativ niedrigen Kosten einhergeht oder eher preisintensiv ist, hängt neben den verwendeten Dämmstoffen vor allem auch von derArt der Dachkonstruktionab. Sowohl Umkehrdächer als auch komplizierte Dachauauten auf dem Flachdach zu dämmen, können die Kosten erhöhen. Gleiches gilt, wenn Sie hohe Dämmstärken benötigen. 

Die Kosten für die Flachdachdämmung hängen stark vom verwendeten Dämmstoff ab. 

Ein direkter Preisvergleich verschiedener Materialien gestaltet sich darüber hinaus schwierig, weil die Stärke der Dämmschicht jeweils unterschiedlich sein muss, um einen bestimmten Wärmedurchgangskoeffizienten oder U-Wert zu erreichen.

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Die Energieeinsparverordnung (EnEV) gibt einen Wert von 0,24 W/(m²K) für die Flachdachdämmung vor.

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Ausgehend von diesem Wert sollten Sie etwa mit folgenden Kosten für die gängigsten organischen, mineralischen und synthetischen Dämmstoffe rechnen:

Dämmstoff Preis pro Quadratmeter* Stärke der Dämmschicht
Holzwolleca. 178 Euro34 Zentimeter
Schafwolleca. 20 Euro 16 Zentimeter
Zelluloseca. 6 Euro16 Zentimeter
Glaswolleca. 7 bis 9 Euro24 Zentimeter
Mineralschaumca. 53 Euro 20 Zentimeter
Steinwolleca. 15 bis 30 Euro14 Zentimeter
Polyurethan (PUR)ca. 21 Euro10 Zentimeter
expandiertes Polystyrol (EPS)ca. 9 bis 15 Euro14 Zentimeter
Polyisocyanurat-Hartschaum (PIR)ca. 77 Euro19 Zentimeter

* Preise sind Durchschnittswerte und dienen zur Orientierung.

  Unser Tipp:

Eine Förderung durch den Staat ist möglich, wenn Sie energieeffizient sanieren. Für eine Flachdachdämmung können Sie Fördermaßnahmen der Kreditanstalt für Wiederauau (KfW) in Anspruch nehmen.

Dafür müssen Sie einen Sachverständigenaus der Liste der Energie-Effizienz-Experten des Bundes einbinden, der sich um alle Anträge kümmert.

Folgende Programme stehen Ihnen zur Verfügung:  

Kredit 151/152 „Energieeffizient Sanieren“: Für Einzelmaßnahmen sind zinsgünstige Darlehen der KfW bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit erhältlich. 

Zuschuss 430 „Energieeffizient Sanieren“: Der Investitionszuschuss beträgt für Einzelmaßnahmen 20 Prozent der förderfähigen Kosten, höchstens aber 10.000 Euro. 

  Anforderungen

Damit Ihr Flachdach für eine Fördermaßnahme der KfW infrage kommt, muss es die Vorgaben der EnEV noch übertreffen. Die KfW fordert einen U-Wert von 0,14 W/(m²K)

Alternativ ist es auch möglich, die Kosten für die Flachdachdämmung steuerlich abzusetzen. Innerhalb vondrei Jahren können Sie bis zu 40.

000 Euro von der Steuer absetzen – beginnend mit dem Jahr, in dem die Dämmung fertiggestellt wurde.

Wollen Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch machen, müssen Sie die gleichen Anforderungen hinsichtlich der Energieeffizienz erfüllen wie bei einer Förderung durch die KfW. Eine Kombination aus Förderung und Steuerbonus ist im Übrigen nicht zulässig. 

Источник: https://www.aroundhome.de/dachdecker/flachdachdaemmung/

Die richtige Flachdach­abdichtung

Wie sieht die richtige Flachdachdämmung aus?

Als ein Nebenprodukt der Erdölproduktion wird das Destillationsbitumen angereichert mit Polymeren, die für eine verbesserte UV-Beständigkeit sorgen.

Eigenschaften: widerstandsfähig, wasserundurchlässig, witterungsbeständig, unempfindlich gegenüber Laugen, Salzen und Säuren

Anschaffungskosten: niedrig

Lebensdauer: 10–15 Jahre

Ökobilanz: nicht besonders zufriedenstellend

EPDM

EPDM ist ein synthetisch hergestellter Kautschuk und steht für Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk der M-Gruppe. Das Material eignet sich hervorragend für besonders hochwertige Flachdachabdichtungen und ist dauerhaft elastisch bei einem breiten Temperaturspektrum.

Eigenschaften: geeignet für jede Art von Flachdachkonstruktion, verträglich mit Bitumen, UV- und Ozon- und witterungsbeständig, extrem dehnbar, einfache und schnelle Verarbeitung ohne offene Flamme und Hitzeeinwirkung auf die Flachdachdämmung und -oberfläche, wurzelfest und geringes Gewicht, besonders geeignet für Leichtbaukonstruktionen

Anschaffungskosten: höher als Bitumenbahnen und höher als „einfache“ Kunststoffmaterialien

Haltbarkeit: 50 Jahre plus

Ökobilanz: hervorragend

Kunststoff

Moderne Kunststoffmaterialien sind eine echte Alternative zu herkömmlichen Bitumenabdichtungen. PVC-Folien oder -Lagen sind ebenso wasserdicht, sehr widerstandsfähig und mit 1,5 bis 3 mm Stärke wesentlich leichter als Bitumenbahnen.

Eigenschaften: leicht und robust, elastisch, wasserdicht und wetterbeständig

Anschaffungskosten: teurer als Bitumen, preiswerter als „echtes EPDM“ (flüssiger Kunststoff ist allerdings die teuerste Variante)

Lebensdauer: Es gibt Hersteller von Kunststoffmaterialien, die eine Haltbarkeit von über 30 Jahren bestätigen.

Ökobilanz: gut

UNSER TIPP: Bei der Betrachtung sämtlicher Kosten und Aufwendungen für das Flachdach über die gesamte Lebensdauer hinweg einschließlich Instandhaltungsmaßnahmen und Pflege wird deutlich, dass eine Investition in höherwertige Verarbeitungsmaterialien bei den Dachabdichtungen die finanziellen Aufwendungen über die gesamte Laufzeit wieder ausgleicht. Mit der Verwendung von EPDM zum Beispiel werden die Dacharbeiten einfacher, schneller und sicherer, da aufwendige „Feuerverfahren“, wie beim Auftragen von herkömmlichen Dichtungen (Bitumen), entfallen. Das spart Zeit und Geld. EPDM ist nahezu wartungsfrei und gehört mit seiner extrem langen Haltbarkeit zu den umweltfreundlichsten Werkstoffen überhaupt.

VERARBEITUNG UND EINBAU

Die richtige Dachabdichtung gehört zu den anspruchsvollsten Dacharbeiten überhaupt und sollte in jedem Fall so erfolgen, dass Dachauau und Wärmedämmung unbeschädigt, sauber und trocken sind. Die aktuell gültigen Regelungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) sollten bei einer Dachsanierung unbedingt beachtet werden.

Schweißverfahren

Bitumenbahnen werden in der Regel im „Schweißverfahren“ direkt mit der blanken Dachoberfläche verbunden. Hierbei werden die Bitumenbahnen bei einer offenen Flamme so weit erhitzt, dass die untere Bitumenschicht am Untergrund haften bleibt. Eine Trägereinlage bei den Bitumenbahnen sorgt mit Polyester, Glas oder Jute für zusätzliche Stabilität und Festigkeit.

Zum äußeren Schutz bilden kleine Gesteinskörnungen eine obere Deckschicht. An den jeweiligen Nahtstellen und Übergängen werden die Bahnen zusätzlich mit großer Hitze verschweißt. Dieses Verfahren ist für die ausführenden Dachdecker natürlich nicht ganz ungefährlich. Verletzungs- und Brandgefahren sollten streng beachtet und alle Schutzmaßnahmen eingehalten werden.

Kaltklebeverfahren

Wer sich für das Kaltklebeverfahren bei der Bitumenabdichtung entscheidet, benötigt spezielle Bitumenbahnen, die mit einer speziellen Klebefläche auf der Unterseite versehen sind.

Flüssiges Bitumen

Das flüssige Bitumen wird auf der Dachoberfläche ausgegossen und verteilt. Ein spezielles Vlies wird zur Verstärkung (Armierung) eingedrückt. Klarer Vorteil: Es bestehen keine Nahtverbindungen, durch die Feuchtigkeit eindringen könnte.

Komplizierte Auauten wie Durchdringungen, Lichtkuppeln, Dachabläufe und schwer zugängliche Dachstellen können mit flüssigem Bitumen gut abgedichtet werden; das Material passt sich allen Konturen problemlos an, komplizierte Befestigungen am oberen Rand entfallen bei dieser Abdichtungsmethode.

Kunststofahnen

Eine wirtschaftliche Alternative zu Bitumen sind moderne Kunststofahnen. Diese werden einlagig verlegt, häufig auf einer schützenden Vliesunterlage. Die einfache Handhabung spart also Zeit und Geld. Zudem kommt sehr viel weniger Gewicht auf die Dachfläche.

Flüssiger Kunststoff

Als Alternative bietet sich auch eine Abdichtung mit Flüssigkunststoffen an. Innovative Ein-Komponenten-Stoffe sind ohne Anmischen sofort gebrauchsfertig und sehr schnell wasserdicht.

Der Flüssigkunststoff wird entweder auf eine Vliesunterlage aufgetragen oder enthält verstärkende Fasern als Bestandteil. Die Dachoberfläche muss frei sein von Staub, Fetten und Ölen.

Auch schwierige Dachstellen können mit dem flüssigen Kunststoff problemlos abgedichtet werden.

Abdichtung mit EPDM

Durch hohe Elastizität, ein geringes Gewicht und hervorragende Verarbeitungseigenschaften kann EPDM in der Vorfertigung als eine auf die Passform des Daches zugeschnittene Plane in nahezu einem Arbeitsgang sehr schnell auf dem Dach fixiert werden.

EPDM kann auch in einzelnen Bahnen verlegt werden. Hier kommen, anders als beim Auftragen von Bitumenbahnen, keine offenen Flammen zur „Verschweißung“ zum Einsatz.

Das synthetische Kautschukprodukt EPDM ist nahezu mit allen Dachuntergründen kompatibel und einfach in der Handhabung.

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Es erleichtert die Detailausbildung bei Auauten und eignet sich durch seine „Wurzelfestigkeit“ bestens als Untergrund für Dachbegrünungen.

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Zudem ist das Material nahezu wartungsfrei über die gesamte Gebrauchsdauer, was wiederum weniger Kosten für Unterhalt, Gebäudereparaturen oder Sanierung verursacht.

Die einlagigen EPDM-Bahnen oder -Planen gehören aktuell zu den umweltfreundlichsten Werkstoffen für Dachabdichtungen überhaupt und lassen sich sehr gut recyceln.

UNSER TIPP: Als gutes Zusatzwerkzeug bietet sich der Einsatz von Drohnen mit hochauflösenden Bildern für jede Art von Dachinspektion an. Hierdurch wir die Erstellung des Aufmaßes und eines Angebots erleichtert, Ihre Kunden werden begeistert sein.

Zudem können Sie mit einer speziellen Wärmebildkamera an der Drohne den Wärmeschutz und den Isolationsgrad überprüfen und Schwachstellen leichter identifizieren.

Voraussetzung ist ein gutes räumliches Denken und ein sicherer Umgang mit der Drohne sowie Kenntnis der rechtlichen Rahmenbedingungen im Einsatz von Drohnen (Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten vom 30. März 2017 – so genannte Drohnenverordnung).

SANIERUNGSMASSNAHMEN

Viele Bauherren und Immobilienbesitzer entscheiden sich im Laufe der Zeit für eine energetische Teil- oder Vollsanierung.

Hierzu gehört eine neue Dachgestaltung, eine moderne Wärmedämmung und natürlich eine sichere Oberflächenversiegelung mit dem richtigen Abdichtungsmaterial.

Ökologische Gesichtspunkte bei der Wahl des zu verwendenden Materials rechnen sich eindeutig für den Geldbeutel, senken die Energiekosten und gewährleisten den Schutz der Umwelt. Alle Baustoffe sollten dabei besonders langlebig, schadstoffarm und recycelbar sein.

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Der Bund fördert diese Sanierungsmaßnahmen mit zinsgünstigen Krediten und Fördergeldern.

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UNSER TIPP: Mit einer „Raster-Index-Feuchtmessung“ identifizieren Sie schnell und präzise die Feuchtverteilung im Dachauau in Bauteilen an der Oberfläche und im Volumen. Somit haben Sie eine gute Ausgangslage für die weitere Planung, ob der alte Dachauau in Gänze oder nur in Teilbereichen erneuert werden muss.

OBERFLÄCHENSCHUTZ

Abgesehen von Gründächern und begrünten Flachdächern stellt sich die Frage nach einem zusätzlichen Schutz für die Dachoberfläche.

Kiessteine

Vorteile: zusätzlicher UV-Schutz, guter Feuchtigkeitsspeicher und -abtransport, Stabilisierung des Dämmmaterials

Nachteile: Pflegeaufwand erhöht sich deutlich, Beachtung der Statik, undichte Stellen und Lecks sind unter dem Kies schwerer zu identifizieren

UNSER TIPP: Eine Flachdachbekiesung ist empfehlenswert, wenn das Gebäude freisteht und sich kein Baumbewuchs in der Nähe befindet. Hierdurch lässt sich die Verschmutzung des Daches durch herabfallende Blätter oder Baumsamen vermeiden.

GEFÄLLE BEIM FLACHDACH

Für einen schnellen und sicheren Niederschlagwasserabfluss muss das Flachdach eine Neigung von 2 bis maximal 8 Prozent aufweisen. Nur so wird gewährleistet, dass es nicht zu unerwünschten und längeren Pfützenbildungen auf dem Dach kommt.

FLACHDACHENTWÄSSERUNG

Niederschlag und Wasser sollten auf einem Flachdach möglichst schnell und einfach abfließen können.

Freispiegelentwässerung: Diese nach innen abgeführten Fallleitungen sorgen für einen freien Ablauf. Je nach Dachgröße werden mehrere Gullys verwendet. Diese Dachabläufe müssen an den Tiefpunkten der Dachfläche angeordnet und in der Unterkonstruktion befestigt werden.

Druckentwässerung: Mit Unterdruck wird das stehende Wasser vom Flachdach abgesogen.

Notentwässerung: Bei diesem Abflusssystem wird das Regenwasser auf eine freie Bodenstelle (zum Beispiel im Garten) gelenkt. Bei Extremniederschlägen können die normalen Entwässerungsabläufe überfordert sein.

Die Regelungen für die richtige Planung und Einrichtung der Flachdachentwässerung finden Sie in den Vorschriften DIN EN 12056-3, DIN EN 1986 und DIN EN 153.

DURCHDRINGUNGEN von Dachabdichtungen

Blitzschutzeinrichtungen, Rohrleitungen, Geländeschutzanlagen, Schornsteine, das Entwässerungssystem und andere Auauten (wie zum Beispiel Solar- und Klimaanlagen) „durchdringen“ die gesamtflächige Dachabdichtung punktuell und bedürfen einer besonderen Aufmerksamkeit. Dichtungsmanschetten, Klebe- und Klemmflansche und Flüssigabdichtungen sollten die Durchdringungen dicht und sicher machen. Es ist ein Mindestabstand von 30 cm zwischen der jeweiligen Durchdringung und anderen Bauteilen zu beachten.

UNSER TIPP: Dachrandabschlüsse und Abdichtungen bei Durchbrüchen und Auauten sollten besonders sorgfältig gestaltet werden.

KOSTEN UND FÖRDERMÖGLICHKEITEN

Eine Flachdachsanierung mit neuen Abdichtungen und Wärmedämmung kann erhebliche Aufwendungen bedeuten. Umso schöner für die Umwelt und das Portemonnaie des Bauherrn ist es, wenn das Flachdach energieeffizient gestaltet wird.

In diesem Fall beteiligt sich die Kreditanstalt für Wiederauau (KfW) an den Kosten mit zinsgünstigen Krediten und attraktiven Investitionszuschüssen.

Weitere Informationen gibt es direkt bei der KfW und im Internet (KfW-Programme 152 und 430).

Grundsätzlich gilt: Eine Flachdachsanierung mit einer „reinen“ Erneuerung der Dachabdichtungen ist nicht förderungswürdig.

UNSER TIPP: Staat und Kommunen unterstützen und belohnen Sie bei Dachsanierungen und der Umsetzung begrünter Dachflächen. In unserem Informationspapier zu den Förderbestimmungen für Gründächer stellen wir Ihnen die wichtigsten Punkte zusammen.

WARTUNG UND INSTANDHALTUNG

Jede Art von Verschmutzung und Verkrustung, Blätter, Unrat und auch Eisbildungen schaden Ihrem Flachdach und Ihrem Haus und sollten immer zeitnah entfernt werden.

Ein sauberes und möglichst trockenes Dach und freie Abläufe sind oberste Pflicht eines jeden Hausbesitzers. Eine zweimal jährliche Kontrolle sorgt dafür, dass alterungsbedinge Wetterschäden rechtzeitig erkannt und entfernt werden.

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Sämtliche Anschlüsse, Abflüsse, Fugen, Lichtkuppeln, Gullys und Durchdringungen müssen dicht, sauber, frei und voll funktionsfähig sein.

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Auch die „bestmögliche“ Dämmung muss sauber gehalten und kontrolliert werden. Je nach Flachdachnutzung kommen Hartschaumplatten, Mineralwolldämmstoffe und Schaumglas zum Einsatz. Mit der „richtigen“ Dämmung bei einer Flachdachsanierung zum Beispiel bleiben hohe Heizkosten und Energieverbrauch außen vor.

GRÜNDÄCHER

Begrünte Flachdächer und Flächen können die Lebensdauer eines Flachdaches deutlich verbessern.

Zudem sorgen diese sogenannten Retentionsflächen in der Stadt für ein besseres Klima, eine Senkung der Staubbelastung und Entlastung der Abwasserkanäle bei Extremwitterungen.

Nicht umsonst unterstützen deutschlandweit Kommunen und Städte Flachdachbegrünung mit direkten und indirekten Zuschüssen.

Die Vorteile einer Flachdachbegrünung in der Übersicht:

  • Verbesserung von Schallschutz und Wärmedämmung
  • Senkung der Energiekosten
  • Reduzierung der Wärmeabstrahlung
  • Förderung Stadtklima
  • Entlastung des Entwässerungssystems
  • Schaffung von Nutzflächen (Dachgarten) und neuen Lebensräumen für Vogel- und Insektenwelt

Ein Fachmann sollte im Vorfeld der Planung die Statik des Gebäudes untersuchen. Im Bebauungsplan der betreffenden Stadt sollten Gründächer zugelassen sein.

Anforderungen an „genutzte“ Dächer finden sich in der Normenreihe 18531 bis 18535 für die unterschiedlichen Bauteilarten sowie der DIN 18195, die Begriffsdefinitionen und Abkürzungen bereit hält, aber keine Regelungen für Planung und Ausführung von Abdichtungen ausführt.

UNSER TIPP: Auf die Pflege kommt es an.

Für eine lange Lebensdauer des Flachdaches ist es entscheidend, dass Sie mindestens ein- bis zweimal im Jahr Inspektionen und Instandhaltungsarbeiten durchführen.

Diese Arbeiten sollten kontinuierlich dokumentiert werden. Eine einfache und kostenlose „Checkliste für die Dachinspektion“ finden Sie auf unserer Website im Download-Bereich/ Mediathek.

Übrigens: eine aktuelle Umfrage unter Architekten und „Dachprofis“ zeigt, dass Flachdächer der neue Trend in den nächsten Jahren werden. 33 Prozent der Befragten sehen einen steigenden Anteil dieser Dachart; weitere 36 Prozent erwarten einen steigenden Bedarf an Gründächern und Dachbegrünungen (Quelle: www.meistertipp.de).

Gut zu wissen, dass jeder Dachdeckerprofi und Dachhandwerker mit der „Flachdachbibel“, der Deutschen Industrienorm DIN 18531 Flachdachrichtlinie, und dem Regelwerk für Abdichtungen vertraut ist. In diesen relevanten Vorschriften sind alle Standards zur Abdichtung von Flachdächern ausführlich beschrieben.

Источник: https://epdm-dach-fassade.de/service/news/news-reader/die-richtige-flachdachabdichtung

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