Wie viel kostet ein Aufzug in einem Mehrfamilienhaus?

Personenaufzug im Mehrfamilienhaus

Wie viel kostet ein Aufzug in einem Mehrfamilienhaus?

Ein Personenaufzug im Mehrfamilienhaus erhöht den Wohnkomfort für alle Bewohner und reduziert Barrieren, so dass auch die Wohnungen in den oberen Etagen problemlos mit Mobilitätseinschränkungen erreicht werden können. Optimalerweise wird der Personenaufzug bereits beim Bau des Mehrfamilienhauses integriert, doch auch im Nachhinein kann ein Lift eingebaut werden, wenn auch mit etwas höherem Aufwand.

Treppenhaus mit Aufzug © photo 5000, stock.adobe.com

Welche Möglichkeiten gibt es, einen Personenaufzug im Mehrfamilienhaus zu realisieren?

Wenn der Personenaufzug direkt während der Planungs- und Bauphase eingebaut wird, können alle denkbaren und gewünschten Varianten realisiert werden. So kann der Aufzugschacht beispielsweise in der Mitte des Treppenhauses verlaufen, wodurch die Grundflächen der einzelnen Wohnungen nicht verringert werden.

Soll das Haus erst im Nachgang barrierefrei gestaltet und umgebaut werden, muss zunächst eine Position für den Schacht gefunden werden, mit der eine Anbindung aller Etagen möglich ist. Das ist naturgemäß einfacher, wenn der Grundriss aller Stockwerke identisch ist, weil der erforderliche Durchbruch dann in jeder Etage an der gleichen Stelle erfolgen kann.

Aufzug im Mehrfamilienhaus nachträglich einbauen: Diese Möglichkeiten gibt es

Ist dies aufgrund der Architektur nicht möglich oder gewünscht, besteht auch noch die alternative Möglichkeit, den Personenaufzugschacht im Außenbereich zu installieren und den Fahrstuhl an einer Außenwand entlang in die Höhe steigen zu lassen. Eine besonders schöne Variante ist beispielsweise der vollverglaste Panoramaaufzug, der den Benutzern eine schöne Rundumsicht gewährt und dabei das Gebäude auch optisch aufwertet.

Aufzug im Mehrfamiliehaus © Paul Vinten, stock.adobe.com

Was kostet ein Personenaufzug im Mehrfamilienhaus?

Die Kosten für einen Personenaufzug variieren stark und werden maßgeblich von den gewünschten und benötigten Ausstattungsmerkmalen bestimmt. Folgende Punkte wirken sich direkt auf die Kosten einer Aufzuglösung im Mehrfamilienhaus aus:

  • Welche Tragfähigkeit wird benötigt, und wie viele Personen sollen gleichzeitig in der Kabine Platz finden?
  • Aus welchen Materialien soll die Kabine gefertigt werden?
  • Wie viele Etagen sollen mit dem Personenaufzug angebunden werden, wie viele Haltepunkte sind zwischen Boden und oberstem Stockwerk einzuplanen?
  • Wie soll der Fahrstuhl angetrieben werden?
  • Wo genau soll der Personenaufzug installiert werden, im Gebäude oder außerhalb?
  • Welche weitere Ausstattung ist gewünscht?

Als grobe Orientierung können Sie für eine Modell, das an insgesamt 3 Etagen (Erdgeschoss, 1. und 2. Stock) hält, etwa 10 Meter Höhenunterschied überbrückt und als Außenaufzug realisiert wird, mit Kosten von mindestens 25.000 bis 30.

000 Euro kalkulieren, je nach konkreter Ausstattung auch deutlich mehr.

Soll der Aufzug nicht an der Außenfassade liegen, sondern im Treppenhaus integriert werden, können die Kosten ebenfalls deutlich höher liegen, weil sich die Bautätigkeiten in diesem Fall deutlich anspruchsvoller gestalten.

Ein Segen für Rollstuhlfahrer: Ein Aufzug im Haus

Weil die Hersteller außerdem eigene Preismodelle haben, lohnt es sich bei einem solchen Projekt unbedingt, vorab mehrere Angebote einzuholen, um den günstigsten Anbieter zu finden und beauftragen zu können.

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Unser Angebotsvergleich macht Ihnen das besonders einfach: In wenigen Minuten haben Sie alle wesentlichen Informationen zum gewünschten Personenaufzug in der komfortablen Eingabemaske erfasst und können sich dann bequem zurücklehnen und abwarten, bis Sie einige Tage später bis zu 3 Angebote von unterschiedlichen Anbietern erhalten.

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Auch für die Planung und die erforderlichen Genehmigungen fallen Kosten an. Diese liegen in der Regel in einem Bereich von 2.000 bis 5.000 Euro, je nach Region und der konkreten Situation vor Ort.

Neben den eigentlichen Kosten für den Aufzug und die Installation müssen Sie bei einem Personenaufzug im Mehrfamilienhaus auch mit laufenden Kosten im Betrieb rechnen:

  • Der Aufzug muss regelmäßig durch den TÜV oder eine andere Prüfstelle technisch überwacht werden, damit die Betriebserlaubnis nicht erlischt.
  • Zusätzlich fallen regelmäßige Wartungskosten an, die in der Regel in einem Wartungsvertrag mit dem Hersteller festgelegt werden.
  • Und nicht zuletzt muss der Aufzug mit Strom versorgt werden. Wenn Sie also keine moderne solarbetriebene Liftlösung installieren, müssen Sie mit Stromkosten im Bereich von bis zu ca. 500 Euro im Jahr rechnen.

Aufzug im Mehrfamilienhaus: Laufende Kosten

Welche Möglichkeiten gibt es, die Kosten zu reduzieren?

Neben dem Verzicht auf bestimmte kostenintensive Ausstattungsmerkmale gibt es auch für einen Personenaufzug im Mehrfamilienhaus unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, Zuschüsse oder zinsgünstige Kredite in Anspruch zu nehmen.

So bietet die KfW-Bank mit dem Programm 159 einen Förderkredit von bis zu 50.

000 Euro, der unabhängig vom Alter bewilligt werden kann und zweckgebunden für Baumaßnahmen vergeben wird, die Barrieren reduzieren und Wohnimmobilien altersgerecht umgestalten.

Ebenfalls von der KfW gibt es mit dem Programm 455-B einen Investitionszuschuss, der bis zu 6.250 Euro oder maximal 12,5 Prozent der förderfähigen Kosten für einen altersgerechten Umbau übernimmt.

Weitere mögliche Kostenträger sind die Pflegeversicherung (bis zu 4.000 Euro pro Person, Voraussetzung ist das Vorliegen einer Pflegestufe) sowie ggf. die Berufsgenossenschaft oder andere Träger, wenn die Mobilitätseinschränkung auf einen fremdverschuldeten Arbeitsunfall zurückzuführen ist.

Personenaufzug im Mehrfamilienhaus – Vor- und Nachteile

Vorteile und Nachteile gut abwägen

  • Mit einem Personenaufzug können auch mehrgeschossige Gebäude barrierefrei gestaltet werden
  • Der Aufzug kann auch nachträglich installiert werden
  • Durch den Aufzug erhöht sich der Wert der Immobilie dauerhaft
  • Zusätzlicher Komfort und Sicherheit für die Bewohner
  • Hohe Kosten
  • Bei nachträglicher Installation längere Bauphase mit Lärm und Schmutz

Источник: https://www.mobil-bleiben.de/hilfsmittel/aufzug/personenaufzug-im-mehrfamilienhaus/

Aufzug für ein Mehrfamilienhaus » Kosten und Preise

Wie viel kostet ein Aufzug in einem Mehrfamilienhaus?

Der nachträgliche Einbau eines Aufzugs im Mehrfamilienhaus sorgt für mehr Wohnkomfort und für eine Aufwertung des Hauses. Zusätzlich wird der Zugang barrierefrei gestaltet. Welche Kosten für einen Aufzug im Mehrfamilienhaus anfallen, erklärt ausführlich der Kostencheck-Experte im Interview.

Frage: Was kostet ein Aufzug für ein Mehrfamilienhaus?

Kostencheck-Experte: Das lässt sich pauschal nicht sagen. Die Kosten richten sich nach der gewählten Aufzugsart, der individuellen Ausführung und der Zahl der Geschosse, die der Aufzug überwinden muss.

Grundsätzlich unterschieden werden müssen:

  • Außenaufzüge
  • Innenaufzüge
  • Glasaufzüge
  • Spezialaufzüge für einen lediglich barrierefreien Zugang (Plattformlift, Hublift, etc.)

Beim Außenaufzug können sie bei den einfachsten Varianten von Kosten von rund 15.000 EUR bis 20.000 EUR je Haltepunkt ausgehen. Dazu kommen noch Kosten für die Planung und die Genehmigung sowie für Lieferung und Einbau.

Höherwertige Varianten, die groß genug sind, um auch mit einem Rollstuhl benutzt werden zu können, kosten ab rund 30.000 EUR pro Haltepunkt. Je nach gewähltem Aufzugsmodell kann das auch deutlich teurer sein.

Beim Innenaufzug sind deutlich höhere Kosten zu veranschlagen, da für den Einbau des Aufzugs fast immer größere Umbauten im Gebäude nötig sind. Rechnen Sie hier mit mindestens 30.000 EUR bis 40.000 EUR je Haltepunkt.

Ein Glasaufzug ist ein teurer Luxus[attention type=red]

Ein Glasaufzug an der Gebäudefassade ist hochwertiger als ein gewöhnlicher Außenaufzug und damit auch teurer. Die Kosten liegen hier für einfache, kleine Varianten bei rund 20.000 EUR bis 30.000 EUR je Haltepunkt. Für größere oder besser ausgestattete Aufzugskabinen oder technisch höherwertige Aufzüge können die Kosten bedeutend höher liegen.

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Wenn es nur um einen barrierefreien Zugang zum Haus oder zu einzelnen Stockwerken geht, weil etwa ein Rollstuhlfahrer im Haus wohnt, kommen eventuell auch andere Möglichkeiten in Frage:

  • Hublifte
  • Plattformlifte in unterschiedlichen Ausführungen
  • Sitzlifte („Treppenlift“)

Die Kosten für diese einfacheren Varianten liegen zwischen rund 3.000 EUR und 20.000 EUR.

Kostenbeispiel aus der Praxis

In einem zweigeschossigen Mehrfamilienhaus soll nachträglich ein Aufzug eingebaut werden. Gewählt wird ein gewöhnlicher Außenaufzug mit einer rollstuhlgeeigneten Kabine. Der vom Aufzug zu überwindende Höhenunterschied beträgt 10 m. Eine Steiggeschwindigkeit von 1 m/s ist ausreichend.

Dieses Kostenbeispiel bezieht sich auf einen konkreten Einzelfall. Die Kosten in anderen Fällen können unterschiedlich liegen.

Frage: Von welchen Faktoren hängen die Kosten für einen Aufzug im Mehrfamilienhaus ab?

Kostencheck-Experte: Zu berücksichtigen sind dabei zahlreiche Faktoren:

Die Kosten für die Planung sind nicht zu unterschätzen

  • die Kosten für Planung und Genehmigungen
  • die Art des Aufzugs (Außenaufzug, Innenaufzug, Sonderaufzug, etc.)
  • die Zahl der Haltepunkte
  • die gesamte Förderhöhe
  • die Größe der Aufzugskabine
  • die Art des Antriebs
  • die Steiggeschwindigkeit des Aufzugs (schneller ist deutlich teurer)
  • die Ausstattung der Aufzugskabine
  • die gewählte Zusatzausstattung der Aufzugskabine
  • die Liefer- und Einbaukosten des gewählten Aufzugs
  • die vorliegenden örtlichen Gegebenheiten und der daraus entstehende Einbauaufwand und nötige Zusatzarbeiten beim Einbau

Die Planung eines Aufzugs an einem bestimmten Gebäude muss immer individuell abgestimmt auf die örtlichen Gegebenheiten und die gegebenen Bedürfnisse der Aufzugnutzer erfolgen. Die Kosten können sich damit von Einzelfall zu Einzelfall stark unterscheiden.

Frage: Inwieweit hängen die Kosten von der Größe der Kabine ab?

Kostencheck-Experte: Für eine Kabine, die ausreichend groß für 3 Personen ist, müssen bereits deutlich höhere Kosten gerechnet werden. Pro Haltepunkt beginnen die Kosten für eine so bemessene Kabine bei ungefähr 30.000 EUR je Haltepunkt.

Diese Kabinengröße ist mindestens nötig, wenn der Aufzug einen Rollstuhlfahrer befördern können soll.

Frage: Welche Kosten muss man für Planung und Genehmigungen rechnen?

Kostencheck-Experte: Das ist abhängig vom Einzelfall und von den Gegebenheiten vor Ort. Die Kosten können sich zwischen 2.000 EUR und 5.000 EUR bewegen.

Frage: Welche Kosten entstehen für den Aufzug im laufenden Betrieb?

Kostencheck-Experte: Diese Kosten sollte man nicht unterschätzen. Es handelt sich einerseits um Stromkosten, die sowohl während der Nutzung als auch im Standby-Betrieb anfallen, als auch um regelmäßige Reparatur- und Wartungskosten.

Ein Aufzug verursacht sehr hohe Stromkosten

Der sehr einfache Aufzug in unserem Kostenbeispiel benötigt bei zehn Fahrten täglich rund 600 kWh pro Jahr. Im Standby-Betrieb werden ebenfalls rund 600 kWh pro Jahr verbraucht. Das verursacht beim aktuellen Strompreis Kosten von rund 300 EUR bis 400 EUR jährlich. Wird der Aufzug häufiger genutzt oder ist die Aufzugskabine größer, steigen auch die Stromkosten.

Wartungen und Instandhaltungen fallen bei Aufzügen kostenmäßig nicht allzu sehr ins Gewicht.

Wartungsverträge sind allerdings empfehlenswert, um sicherzustellen, dass alle aus Sicherheitsgründen erforderlichen Wartungen fristgerecht eingehalten werden.

Einige Unternehmen bieten auch einen Kostenvergleich für die Wartungskosten an – der Vergleich selbst kostet zwischen 30 EUR und 90 EUR.

Frage: Sind Zuschüsse für den Einbau eines Aufzugs möglich?

Kostencheck-Experte: Beim nachträglichen Einbau eines Aufzugs handelt es sich um eine Maßnahme zur Erhöhung der Wohnqualität und der Förderung von barrierefreiem Wohnen. Damit können bei Eigennutzung des Gebäudes zinsbegünstigte Darlehen und Einmalzuschüsse von der KfW in Anspruch genommen werden.

Sollte sich eine pflegebedürftige Person mit Pflegestufe im Haus wohnen, kann auch ein Zuschuss der Pflegekasse beantragt werden, wenn diese Person auf den Aufzug angewiesen ist. Wohnen Rollstuhlfahrer oder andere Personen bereits im Haus, können auch Förderungen anderer Stellen (Berufsgenossenschaft, Sozialamt, etc.) infrage kommen.

Förderungen von Ländern und Kommunen sind in einigen Fällen ebenfalls möglich.

Источник: https://kostencheck.de/aufzug-kosten-mehrfamilienhaus

Aufzug-Kosten: Diese Preise müssen Sie für einen Aufzug einplanen

Wie viel kostet ein Aufzug in einem Mehrfamilienhaus?

Die Anzahl der Personen, die sich einen Personenaufzug ins Einfamilienhaus bauen lassen möchten, steigt zunehmend. Ein Lift bietet viele Vorteile und erleichtert den Alltag – gerade mit zunehmendem Alter.

Der Aufzug kann auch nachträglich eingebaut werden und somit für mehr Bewegungsfreiheit und Komfort sorgen. Durch die starke Nachfrage sinken zum Teil bereits die Preise für Personenaufzüge. Das gilt insbesondere für kleine Aufzüge.

Welche Kosten Personenaufzüge verursachen, hängt von etlichen Faktoren ab.

Den größten Einfluss auf den Preis bei der Anschaffung haben die technische Ausstattung und die Förderhöhe. Sie sollten aber nicht vergessen, dass der Lift auch im Betrieb zu regelmäßigen Ausgaben führt. Generell lohnt es sich, die Angebote der verschiedenen Hersteller zu vergleichen.

Bei den verschiedenen Unternehmen gibt es nämlich durchaus große Unterschiede in puncto Kosten. Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, einen Lift in Ihrem Einfamilienhaus installieren zu lassen, erfahren Sie in diesem Ratgeber von Heimhelden.

de alles, was Sie zu den Kosten, die für den Einbau und den Betrieb anfallen werden, wissen sollten.

Nicht nur der Anbieter beeinflusst die Kosten, auch die Anzahl der Etagen (Förderhöhe) und die Größe spielen eine wichtige Rolle.

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Für einen Personenaufzug im unteren Preissegment, der eine Person über eine Etage befördern soll, können Sie mit Kosten in Höhe von 15.000 bis 20.000 Euro rechnen.

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Soll der gleiche Aufzug bis zu drei Etagen überwinden, so liegen die Preise bei 40.000 bis 60.000 Euro.

Art des AufzugsKosten
Personenaufzug über eine Etage15.000 – 20.000 Euro
Personenaufzug über drei Etagen40.000 – 60.000 Euro

In diese Angaben sind aber noch nicht die Umbauarbeiten und die statischen Gutachten eingerechnet.

Nach oben gibt es für die Preise von Aufzügen nahezu keine Grenzen. Die Kosten nehmen mit steigender Tragkraft und Förderhöhe enorm zu und überschreiten nicht selten auch die 50.000-Euro-Grenze.

Das untenstehende Preisbeispiel zeigt Ihnen, mit welchen Kosten Sie für einen gängigen Außenaufzug mit hydraulischem Antrieb rechnen sollten, wenn der Aufzug zwei Haltepunkte durchläuft und über die folgenden Eigenschaften verfügt:

PositionMerkmal/Kosten
Art des AufzugsAußenaufzug
Antriebhydraulischer Antrieb
Haltepunkte2
Geschwindigkeitniedrig
Förderhöhe12 Meter
Fahrstuhlschachtan der Außenfassade
Tragfähigkeit3 Personen oder Rollstuhlfahren + Begleitperson
Gesamtkosten inkl. Montageca. 40.000 Euro

Wichtig ist, dass Sie nicht an der falschen Stelle sparen. Holen Sie sich kostenlos Angebote von mehreren Herstellern ein, um einen Lift zu finden, der sowohl technisch als auch finanziell zu Ihnen passt.

Wie teuer sind Aufzüge und Fahrstühle?

Im Handel bieten mehrere Hersteller viele verschiedene Personenaufzüge an. Bei den einzelnen Aufzügen gibt es dabei große Unterschiede in puncto Einsatzgebiet und Eigenschaften.

Dementsprechend unterscheiden sich auch die Preise und Kosten enorm, die dafür entstehen, einen Personenaufzug ins Einfamilienhaus einbauen zu lassen. Das A und O, um Geld zu sparen, besteht darin, die Angebote zu den Aufzügen von verschiedenen Herstellern zu vergleichen.

Jeder Anbieter von Fahrstühlen bietet seinen Kunden andere Aufzüge an, die je nach Material, Umbausituation, technischen Daten und Größe in Bezug auf ihren Preis sehr stark variieren können.

Es ist daher nicht möglich, pauschal anzugeben, wie teuer der Lift sein wird, indem etwa der Preis pro Quadratmeter Kabinenfläche oder der Preis pro Haltepunkt herangezogen wird. Die individuellen Ansprüche an einen Aufzug sind einfach zu unterschiedlich.

Zudem können die Preise bei Extrawünschen oder baulichen Besonderheiten enorm in die Höhe klettern.

Wenn Sie sich einen teuren Aufzug mit großer Förderhöhe oder hoher Tragkraft wünschen, ist es daher lohnenswert, mehrere Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten abzuwägen.

Aufzugspreis – wie setzt er sich zusammen?

Die Frage, wie viel ein Aufzug im konkreten Fall kosten wird, kann nur ein Fachmann beantworten. Dafür muss er zunächst den Installationsort im Einfamilienhaus genau unter die Lupe nehmen.

Dabei bestimmt er, welche Umbaumaßnahmen für den Aufzug erforderlich sind und welche Personenaufzüge überhaupt in Frage kommen.

Alles in allem beeinflussen vor allem die folgenden Kriterien die Bauweise und somit auch die Kosten, die Sie für den Personenaufzug einkalkulieren müssen:

  • Genauer Typ des Aufzugs (Modell, technische Eigenschaften, Hersteller, Optik)
  • Maße der Kabine
  • Ort der Installation – außen lässt sich der Personenaufzug einfacher installieren, weshalb Außenaufzüge oft niedrigere Kosten verursachen
  • Förderhöhe und Anzahl der Haltestellen
  • Tragkraft
  • Fahrgeschwindigkeit
  • Eine wichtige Rolle für die Kosten spielt zudem, ob der Personenaufzug barrierefrei sein soll. Dann müsste er nämlich über eine besondere Ausstattung verfügen. Zu guter Letzt ist wichtig, wie viele und welche Umbaumaßnahmen für den Personenaufzug erforderlich sind. Je mehr umgebaut werden muss, desto teurer wird der Aufzug im Endeffekt auch sein.

    Zusatzkosten – Diese Gebühren müssen einkalkuliert werden

    In erster Linie werden Sie sich für die Anschaffungskosten interessieren, wenn Sie einen Personenaufzug kaufen möchten. Darüber hinaus sollten Sie aber daran denken, dass der Aufzug auch Folgekosten durch Reparatur, Strom und Wartung verursachen wird.

    Je nachdem, für welche Art von Personenaufzug Sie sich entscheiden, müssen Sie mit Nebenkosten von 2.000 bis 6.000 Euro im Jahr rechnen.

    Bevor Sie sich für einen bestimmten Personenaufzug entscheiden, sollten Sie daher auch einen genauen Blick auf die Energiekosten werfen. Wird der Lift regelmäßig genutzt, beeinflusst der Stromverbrauch die Kosten entscheidend.

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    Achten Sie schon beim Kauf auf den Energieverbrauch, um über die Jahre hinweg fünfstellige Beträge einzusparen. Damit Ihr Aufzug über eine lange Zeit hinweg funktionstüchtig bleibt, ist eine regelmäßige Wartung unerlässlich.

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    Alle zwei Jahre ist es zudem erforderlich, den Aufzug von technischen Prüfdiensten wie dem TÜV auf seine Sicherheit und Funktionsfähigkeit überprüfen zu lassen.

    Aufzug finanzieren – gibt es Fördermöglichkeiten?

    Es ist alles andere als preiswert, sich einen Aufzug neu zu kaufen. Daher sollten Sie sich vorab über die Fördermöglichkeiten informieren.

    Förderungen gibt es zum Beispiel, wenn Sie den Wohnraum behindertengerecht umbauen, denn dazu gehört auch der stufenlose Zugang zu allen Teilen des Gebäudes.

    Zuschüsse und zinsgünstige Kredite sind in diesem Fall möglich, um einen Personenaufzug zu kaufen. Wer eine Pflegestufe hat, kann Zuschüsse von bis zu 4.000 Euro von der Pflegekasse erhalten.

    Vor dem Einbau eines Aufzugs – es lohnt sich ein Vergleich mehrerer Anbieter

    Fest steht: Bevor Sie einen Aufzug auswählen, sollten Sie unbedingt mehrere Angebote miteinander vergleichen. Das ist kostenlos möglich und hilft Ihnen dabei, die Kosten und Preise für Personenaufzüge und deren Einbau besser zu überblicken und somit am Ende auch Geld zu sparen. Holen Sie sich Angebote von wenigstens drei Firmen ein, um einen guten Eindruck zu bekommen.

    Aufzüge gebraucht kaufen und Geld sparen – eine gute Idee?

    Geld sparen können Sie auch, indem Sie sich für einen gebrauchten Aufzug entscheiden. Dann sind Ersparnisse von bis zu 50 Prozent möglich.

    Beim Gebrauchtkauf sollten Sie aber Vorsicht walten lassen: Gebrauchte Aufzüge können durchaus auch Risiken bergen. Diese sollten Sie vor der Anschaffung genau überprüfen.

    Wichtig ist zum Beispiel, dass der Aufzug mit Ihrer Immobilie kompatibel sein muss.

    Zusammenfassung

    Wer sich einen Aufzug in sein Einfamilienhaus einbauen möchte, sollte sich vorab genau über die Kosten informieren, die dafür entstehen können, denn diese sind nicht zu unterschätzen.

    Personenaufzüge gibt es mit vielen unterschiedlichen Eigenschaften, wobei sie sich insbesondere durch ihre Tragfähigkeit, die Förderhöhe und die Fahrgeschwindigkeit unterscheiden.

    Wichtig ist, dass Sie mehrere Angebote miteinander vergleichen, bevor Sie sich für einen bestimmten Personenaufzug entscheiden, denn so gehen Sie auf Nummer sicher, dass Sie ein passendes Modell finden.

    Artikelbild: © Marushy / Bigstock.com

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    Источник: https://www.heimhelden.de/aufzug-preise

    Personenaufzug für Mehrfamilienhaus

    Wie viel kostet ein Aufzug in einem Mehrfamilienhaus?

    Bereits seit etwa einhundertfünfzig Jahren wird daran gearbeitet die Menschen und nicht mehr nur Lasten in unterschiedliche Etagen zu transportieren. Graves Otis demonstrierte bereits 1853 seinen absturzsicheren Aufzug. Er ließ sich in seinem Aufzug aus großer Höhe herab.

    Zuvor gab er seinem Assistenten den Auftrag das Seil durchzuschneiden. In dem Moment, in dem das Seil fiel, stoppte der Fahrstuhl. Otis bewies somit eindrucksvoll, dass er einen absturzsicheren Aufzug entwickelt hatte.

    In Europa begann der Siegeszug der Aufzüge ab 1870. Auf der Weltausstellung in Paris wurde nicht nur der Eifelturm als Wahrzeichen der Ausstellung präsentiert, sondern auch gleichzeitig der erste hydraulische Aufzug.

    Nicht lange ließen die Weiterentwicklungen auf sich warten.

    Die Vorzüge von Fahrstühlen in Mehrfamilienhäusern sind nicht von der Hand zu weisen

    Eine Statistik besagt, dass innerhalb von 72 Stunden die gesamte Erdbevölkerung einmal mit einem Personenaufzug transportiert wird. Diese Zahl macht deutlich wie sehr die Aufzüge in unser Leben integriert sind und es uns möglich machen ohne körperliche Anstrengungen hohe Etagen zu erreichen.

    So kann ein nachträglich eingebauter Fahrstuhl folgende Vorteile bieten:

    • Er ist wertsteigernd für die Immobilie
    • Er bietet mehr Komfort für die Mieter und ihre Besucher
    • Er ist eine Investition in die Zukunft, da der Altersdurchschnitt der Bevölkerung steigt, sind die einzelnen Mieteinheiten für jeden erreichbar

    Immer öfter wurden Fahrstühle nun auch in Mehrfamilienhäuser und Bürogebäude eingebaut. Die Möglichkeit mit Leichtigkeit eine hoch gelegene Etage zu erreichen bot den Architekten und Stadtplanern die Möglichkeit in die Höhe zu bauen.

    Selbstredend kann man nicht in allen Mehrfamilienhäusern einen Fahrstuhl finden.

    Doch ist eine Nachrüstung der Fahrstühle im Moment für viele Hauseigentümer eine Möglichkeit den Wert des Hauses zu steigern und seinen Mietern auch noch im hohen Alter einen bequemen Zugang zu ihren Wohnungen zu ermöglichen.

    Aber auch für alle Menschen, die noch gut zu Fuß sind, ist ein Fahrstuhl eine Erleichterung des alltäglichen Lebens. So kann man, auch wenn man sonst die die Treppe nimmt, bei einem Transport von schweren Waren wie etwa dem Wocheneinkauf oder Möbel greift man nur allzu gern auf den technische Errungenschaft zurück.

    Ist das Treppenhaus zu klein, sollte man über einen Außenfahrstuhl nachdenken

    Immer öfter werden Fahrstühle auch in ein Mehrfamilienhaus nachträglich eingebaut. Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten. Ist das Treppenauge große genug, kann man einen Seilaufzug für den Innenraum wählen.

    Hierbei wird inzwischen nur noch wenig Platz benötigt.

    Dort wo früher noch ein großer, separater Maschinenraum von Nöten war, ist der Maschinenraum heutzutage in den Schacht integriert und nimmt keinen weiteren Raum ein.

    Die Innenmaße eines Seilaufzuges sind, obwohl sie geringer als bei einem hydraulisch betriebenen Fahrstuhl ausfallen, ausreichend für den Transport eines Rollstuhles.

    Sind auch die Wohnungstüren breit genug und ist keine nennenswerte Stufe in den Räumlichkeiten vorhanden, kann man die Wohnungen als Barrierefrei bezeichnen.

    Für den Umbau von Wohnungen zu Barrierefreien Lebensräumen kann man bei verschiedenen Einrichtungen Fördergelder beantragen.

    Ist das Treppenauge nicht ausreichend groß, kann der Hauseigentümer auf die Möglichkeit eines Außenaufzuges zurückgreifen. An die Hausfassade gesetzt, kann ein jeder Mieter diesen Aufzug gleichermaßen nutzen.

    Teilweise sind sie, um eine unsachgemäße Nutzung zu vermeiden mit einem Schloss versehen.

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    Sowohl bei dieser Variante als auch der muss der Eigentümer allerdings Sorge tragen, dass der Fahrstuhl mit einer Kommunikationsanlage ausgestattet ist.

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    Vieles sollte vor der Anschaffung eines Personenaufzuges in einem Mehrfamilienhaus beachtet werden:

    • Das Platzangebot
    • Tragkraft und die Anzahl der Nutzer
    • Reicht der Fahrkorb für Rollstühle und Kinderwagen aus
    • Sind die Schaltknöpfe auf einer Höhe angebracht, die für jeden erreichbar sind?
    • Wenn man einen Außenfahrstuhl installieren möchte, sollte darauf geachtet werden, dass vor dem Haus ausreichend Platz vorhanden ist
    • Teilweise spielt das Design eine wichtige Rolle – Gläserne Fronten sorgen für ausreichend Lichtdurchlässigkeit und machen den Raum nicht unnötig klein

    Vor dem Einbau eines Fahrstuhles muss einiges beachtet und berechnet werden, sodass es sich meist empfiehlt einen Fachmann zu Rate zu ziehen, der über die verschiedenen Anforderungen und Möglichkeiten informieren kann.

    Ein neuer Trend, der sich abzeichnet, ist die Installation von Personenaufzügen im Einfamilienhaus.

    Dort wird vor allem beim Neubau, vorausgesetzt das Budget lässt es zu, über derartige Maßnahmen nachgedacht, damit auch im Alter alle möglichen Nutzungsebenen eines Einfamilienhauses erreichbar bleiben.

    Mit dem Treppenlift bleiben Sie bei Ihrer Familie und sind zu jeder Zeit flexibel.
    Sie möchten einen Treppenlift-Zuschuss von der Krankenkasse erhalten?
    Die Lösung für Rollstuhlfahrer. Trotz Behinderung immer flexibel bleiben.

    Источник: http://www.elifto.de/personenaufzuege/personenaufzug-fuer-mehrfamilienhaus.html

    Heimtextilien
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