Wintergarten: Material und Eigenschaften

Holz, Glas, Aluminium oder Kunststoff?

Wintergarten: Material und Eigenschaften

Ein Wintergarten erfreut sich großer Beliebtheit und dient als Ort der Entspannung im Haus.

Um die optimale Ausführung für sich zu finden ist es ratsam, verschiedene Materialien und Bauweisen im Vorfeld zu vergleichen und sich einen Überblick über die Angebote für den passenden Wintergarten zu verschaffen.


Durch umfassende Informationen zum Licht, den Vor- und Nachteilen sowie der Eignung der einzelnen Ausführungen für verschiedene Häuser ist es einfach, sich für ein Modell nach seinen Vorstellungen zu entscheiden und es letztendlich zu bauen.

Wintergarten: Auf das Material kommt es an

Damit der Wintergarten Anbau den persönlichen Wünschen und Vorstellungen entspricht, ist die Auswahl des Materials von großer Bedeutung. Das Material nimmt nicht nur Einfluss auf das Klima und Licht für den Wintergarten, sondern präsentiert ebenso verschiedene Wärmetypen.

Da sich der Pflegeaufwand aufgrund der verschiedenen Materialien ebenfalls unterscheidet, sollten alle wichtigen Kriterien bereits vor der eigentlichen Planung und Realisierung des Bauvorhabens bedacht werden.

Wer das Material des Wintergartens an das jeweilige Haus und die Terrasse anpasst, schafft sich einen gemütlichen und traumhaft entspannenden Ort für die kühle Jahreszeit.
Besonders beliebt ist der Garten aus natürlichem Holz. Modelle aus Holz können sowohl:

  • ländlich
  • mediterran
  • oder modern wirken

Ein Wintergarten aus Aluminium benötigt keine große Pflege, da das Material allen Witterungseinflüssen ohne eine gesonderte Auereitung standhält. Aluminium wird in Kombination mit Glas zu einem thermisch getrennten Wintergarten, der sich je nach Heizverhalten kühl bis mittelwarm halten lässt.

Wintergärten aus Kunststoff bieten viele Möglichkeiten im Auau und der individuellen Gestaltung.

Auch hier kann man von witterungsbeständigen Eigenschaften ohne eine gezielte Auereitung ausgehen und sich für eine Ausführung entscheiden, die keinen hohen Aufwand in der Pflege benötigt.

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Das Material überzeugt mit besonders energieeffizienten Eigenschaften und hält die Wärme im Haus oder der als Wintergarten gestalteten Terrasse.

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Bei der Überlegung und Entscheidung für ein Material sollte man keine Kompromisse eingehen und die in Frage kommenden Varianten aus Holz, Glas und Aluminium sowie Kunststoff im direkten Vergleich der Vor- und Nachteile betrachten. Die Einflüsse auf das Licht und die Wärmespeicherung sollten weiterführend in Anlehnung an die Bepflanzung und gewünschte Nutzung des Gartens für den Winter betrachtet werden.

Mit:

  • einem geringen Wartungsaufwand
  • einer modernen Optik
  •  und transparenten Gestaltung

wird ein Wintergarten aus Aluminium zu einem echten Blickfang und eignet sich besonders für moderne Häuser.

Ein Wintergarten aus Holz

Das Material Holz überzeugt mit äußerst positiven Eigenschaften und eignet sich für einen Wintergarten, der warm und gemütlich sein soll. Im Stil sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt, da dieser Wintergarten für alle Häuser geeignet ist und nicht nur zu einem ebenfalls aus Holz gebauten Eigenheim passt.

Am besten wird für die äußere Oberfläche ein farbiger Anstrich mit UV-beständiger Farbe gewählt, wodurch Verfärbungen im Außenbereich vermieden werden können. Wenn das Holz ständig durchnässt wird, kann nach einiger Zeit der Nutzung ein Austausch einzelner Teile notwendig werden.

In Preis und Leistung weiß der Wintergarten aber durchaus zu überzeugen und eignet sich auch bei der Planung mit einem begrenzten Budget.

Zu den Vorteilen einer Gestaltung aus Holz gehören unter anderem:

  • die Vielfalt in der Planung und farblichen Gestaltung
  • die beste Wärmedämmung
  • optimale Eigenschaften im Schallschutz
  • hohe Tragfähigkeit
  • optimale Energieeffizienz bei günstigen Baukosten

Auch wenn die Vorteile überwiegen, sollten Liebhaber von Wintergärten aus Holz die Nachteile nicht unterschätzen. Da es sich um einen natürlichen und behandlungsbedürftigen Rohstoff handelt, ist ein Wintergarten aus Holz in der Pflege und Wartung sehr aufwendig.

Wichtig ist eine jährliche:

  • Prüfung der Oberfläche auf Beschädigungen durch Umwelt- und Witterungseinflüsse
  • Lackierung oder Auringung der Schutzschicht bei Notwendigkeit

Ein Wintergarten aus Glas

Mit einem Terrassendach aus Glas oder einem speziellen Wintergarten als Glasbau lassen sich die Wünsche nach einem lichtdurchflutet gestalteten und vor Witterungseinflüssen geschützten Wintergarten realisieren.

Glas verfügt allerdings über die Eigenschaft, dass es sich im Sommer unter der Einwirkung der Sonne sehr schnell aufheizt und im Winter keine optimale Wärmedämmung aufweist. Unbedingt sollte der Wintergarten mit einem Sonnenschutz, wie beispielsweise Markisen, ausgestattet sein, um für ausreichend Schatten zu sorgen.

Als kalt- bis mittelwarmer Garten kann ein Glashaus zur Überwinterung von Pflanzen sowie für einen gemütlichen Aufenthalt im Frühjahr oder Herbst genutzt werden – entsprechende wohnliche Möbel vorausgesetzt. Entspannende Momente in der kalten Jahreszeit sind bei einem Glasbau nicht in dem Umfang möglich, den andere Bautypen bieten.

Da eine Heizung in einem Glashaus nicht wirklich energieeffizient ist, sollte diese Option nur gewählt werden, wenn der Bau sich nicht als Aufenthaltsort im Winter etablieren soll.

Diese Vorteile zeigen sich beim Wintergarten aus Glas:

  • in einer hellen Durchflutung mit Licht
  • witterungsresistenten Eigenschaften
  • einer ganzjährig oder in der kühlen Jahreszeit auringbaren Terrassenüberdachung

Die Nachteile beim Wintergarten aus Glas sind:

  • der hohe Pflegeaufwand beim Reinigen
  • die zerbrechlichen Eigenschaften
  • die schlechte Wärme- und Kältedämmung der Räume
  • sowie die hohen Kosten zur Realisierung des Bauvorhabens

Ein Wintergarten aus Aluminium

Mit hoher Stabilität und einer modernen Optik weiß ein Wintergarten aus Aluminium zu bezaubern.

Er schafft ein sehr trendiges und innovatives Ambiente und lässt sich durch die Entscheidung für Thermoglas auch als beheizbares Ambiente für den Winter gestalten.

Die Materialkosten sind sehr hoch, sodass der Bau aus Aluminium mit einer überlegten und gut geplanten Budgetierung starten sollte.

Vorteile bei einem Wintergarten aus Alu zeigen sich in:

  • der Witterungsbeständigkeit
  • vielseitigen Öffnungsmöglichkeiten
  • einer Kombination aus Wintergarten und Terrasse

Die Nachteile zeigen sich in:

  • den hohen Anschaffungskosten
  • den zusätzlichen Kosten für eine Zwei- oder dreifach-Verglasung
  • dem hohen Arbeitsaufwand zur Errichtung

Ein Wintergarten aus Kunststoff

Dieses Modell weiß in Punkto Pflegeaufwand und Witterungsbeständigkeit zu überzeugen. Auch im Preis-Leistungs-Verhältnis hat Kunststoff die Nase vorn. Er kann für einen kühlen bis mittelwarmen Garten Einsatz finden, heizt sich im Sommer aber ebenso wie Glas auf. Auch hier ist es empfehlenswert, für einen entsprechenden Sonnenschutz und ausreichend Beschattung zu sorgen.

Vorteile begründen sich vor allem in:

  • der günstigen Anschaffung
  • dem geringen Pflegeaufwand
  • der hohen Witterungsbeständigkeit
  • der optimalen Wärmeregulierung
  • der UV-geschützten Beschaffenheit

Nachteile zeigen sich durch:

  • die minimale Auswahl an Dachformen
  • Probleme bei Temperaturen über 70 Grad

Источник: http://www.wintergartenclub.de/wintergarten-holz-glas-aluminium-oder-kunststoff/

Das passende Material für Ihren Wintergarten

Wintergarten: Material und Eigenschaften

  • Was darf mein Wintergarten kosten?
  • Wie groß soll der Wintergarten sein? Muss die Konstruktion belastbar sein?
  • Welches Material finde ich optisch ansprechend?
  • Soll sich mein Wintergarten in den Garten einfügen oder daraus hervorstechen?
  • Wie viel Zeit und Pflege will ich dauerhaft in meinen Wintergarten investieren?

Wintergärten lassen sich in vielen verschiedenen Materialien verwirklichen. Vorwiegend kommt natürlich Glas zum Einsatz. Die Konstruktion jedoch wird meist durch Holz, Aluminium oder Kunststoff getragen.

Eine der ersten Überlegungen bei der Planung Ihres Wintergartens sollte daher die Entscheidung für das richtige Konstruktions-Material sein.
Was aber ist das richtige Material? Die Beantwortung einiger einfacher Fragen hilft weiter.

Das Für und Wider der unterschiedlichen Materialien haben wir Ihnen hier zusammen getragen. Einen leichten Überblick verschafft die Vor- Und Nachteil-Tabelle.

Aluprofile für den Wintergarten

Aluminium ist ein beliebtes Material für den Wintergartenbau. Es ist flexibel, belastbar und leicht zu verarbeiten. Auch optisch sind Aluprofile für den Wintergarten so flexibel wie kaum ein anderes Material. Die Pulverbeschichtung lässt sich in jeder gewünschten Farbe oder z.B. auch Holzoptik herstellen.

Preislich liegt Aluminium als Baumaterial für Wintergärten im oberen Bereich. Sowohl Holz als auch Kunststoff sind kostengünstiger. Aluprofile haben allerdings den Vorteil, dass sie witterungsbeständig und auch bei nur geringem Pflegeaufwand nahezu unverwüstlich sind.

Der Preis wird also durch die hohe Langlebigkeit relativiert.

Wintergärten aus Holz

Die natürliche Ausstrahlung von Holz ist für viele Bauherren ein Grund sich für diesen lebendigen und ökologischen Baustoff zu entscheiden. Als Konstruktionsmaterial für Wintergärten hat Holz aber noch viel mehr zu bieten.
Holz ist überaus belastbar und von Natur aus wärmedämmend. Wintergärten mit einer Holzkonstruktion müssen daher nicht zusätzlich mit Kunststoff (wie z.B.

bei Aluprofilen) gedämmt werden. Wintergärten aus Holz passen sich wunderbar in die Natürlichkeit des Gartens ein und sind darüber hinaus auch günstiger als Wintergärten aus Aluminium. Allerdings erfordern sie einen hohen Pflegeaufwand. Die Holzrahmen des Wintergartens müssen regelmäßig gewachst oder lasiert werden.

Bei guter Pflege sind aber auch Holz-Wintergärten witterungsbeständig und langlebig.

Wintergärten aus Kunststoff

Kunststoff kommt in letzter Zeit immer häufiger als Konstruktionsmaterial für den Wintergarten zum Einsatz. Grund dafür ist vor allem der Preis, denn Kunststoff ist der weitaus günstigste Konstruktionsbaustoff für Wintergärten.

Allerdings eignet sich das leichte und wenig belastbare Material nur bedingt und muss mittels einer Stahlverstärkung robuster gemacht werden. Auch dann ist Kunststoff aber nur für kleinere Wintergärten geeignet.

Die Wärmedämm-Eigenschafften von Wintergärten aus Kunststoff sind sehr gut, aber schon bei der Planung sollte bedacht werden, dass sich Kunststoff unter UV-Strahlung ausdehnt und zum Vergilben neigt. Davon abgesehen ist Kunststoff aber witterungsbeständig und pflegeleicht.

Wintergarten-Material Check

Damit die Freude an Ihrem Wintergarten ungetrübt bleibt, hier die wichtigsten Eigenschaften des Baumaterials im Überblick:

Nurglas-Wintergarten

Wer höchst mögliche Transparenz für seinen Wintergarten möchte, für den könnte ein Nurglas-Wintergarten das richtige sein. Das Glas eines solchen Wintergartens ist an den Seiten rahmenlos und der Blick ins Grüne wird durch nichts behindert. Halt bekommen die Gläser durch elegante, schmale Aluprofile ober- und unterhalb der Fensterscheiben.

Wintergärten aus Edelstahl

Wintergartenkonstruktionen aus Edelstahl sind noch stabiler als solche aus Aluprofilen. Edelstahl ist ein schlechter Wärmeleiter, d.h. er hält die Wärme gut und es sind weder Trennstäbe noch Dämmungen aus Kunststoff nötig.

Edelstahl ist Rostfrei und Korrosionsbeständig und die edle Optik und der Glanz des Metalls machen Ihren Wintergarten zu einem besonderen Blickfang – das hat allerdings auch seinen Preis.

Edelstahlprofile erhöhen die Kosten im Vergleich zu Aluprofilen für den Wintergarten ca. um das 1,5fache.

Material-Kombinationen

Die verschiedenen Konstruktionsmaterialien lassen sich problemlos auch kombinieren, um das Beste aus den verschiedenen Eigenschaften zu nutzen. Am häufigsten kommt dabei die Kombination Holz/Alu zum Einsatz.

Holz/Alu-Wintergärten sind überhaupt die häufigste Form von Wintergärten.

Das Holz strahlt innen eine gemütliche und natürliche Atmosphäre aus und sorgt für gute Wärmedämmwerte, während die außenliegenden Aluprofile den Wintergärten einen pflegeleichten und witterungsbeständigen Schutz bieten.

Fazit:
Ob Aluminium, Holz, Kunststoff oder Edelstahl – mit jedem dieser Materialien lässt sich Ihre ganz persönliche Oase der Ruhe verwirklichen.

Источник: https://www.fenster-preise.net/wintergaerten/konstruktionsmaterial/

Wintergarten Materialien und Bauweisen

Wintergarten: Material und Eigenschaften

Beim Bau eines Wintergartens stehen viele Gestaltungsmöglichkeiten offen. Das äußere Erscheinungsbild und auch die „inneren Werte“, beispielsweise die Energieeffizienz, sind zu einem bedeutsamen Teil von den Materialien abhängig, die verwendet werden. Bei den Komponenten sind vor allem das Fundament, die Eindeckung und die Trägerkonstruktion maßgeblich für die Eigenschaften.

Beim Fundament ist Beton das Mittel der Wahl, der je nach Gegebenheiten des Standorts und der Wahl der Fundamentart mit zusätzlichen Materialien verbunden werden kann. Für die Eindeckung wird in der Regel Glas verwendet, doch bietet Kunststoff hier eine Alternative. Bei der Trägerkonstruktion kommt in der Regel Holz, Stahl oder Aluminium zum Zug. Vereinzelt wird auch Kunststoff verwendet.

Wintergarten-Fundament

Beim Fundament ähnelt der Wintergarten einem Haus: Ohne geht es nicht. Es nimmt das Gewicht der Konstruktion, der Einrichtung und auch eventueller zusätzlicher Lasten, etwa bei Schneefall, auf, und leitet es in den Boden ab. Dazu muss zunächst der Boden geprüft werden.

Er muss das geplante Gesamtgewicht tragen können, eingeebnet und nötigenfalls verdichtet werden. Es empfiehlt sich, bei der Berechnung der Traglast zusätzliche Spielräume einzubauen, um bei einer möglicherweise später einmal geplanten Aufstockung auf der sicheren Seite zu sein.

Die Lasten, die das Fundament zu tragen hat, sind zwar erheblich geringer als beispielsweise bei einem Wohngebäude. Trotzdem sind statische Vorkehrungen nötig.

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Der Untergrund muss frostsicher sein, was in Deutschland einer Fundamenttiefe von 80 Zentimetern oder mehr entspricht.

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Dies ist einer der Gründe, warum der nachträgliche Auau eines Wintergartens auf eine Terrasse meist nicht möglich ist, da weder die Tragfähigkeit ausreicht, noch ein ausreichender Schutz gegen Feuchtigkeit aus dem Bodenbereich besteht.

Fundament erstellen © topshots, fotolia.com

Egal, für welche Fundamentart man sich letztlich entscheidet: Nötige Versorgungsleitungen sind schon im Planungsstadium zu berücksichtigen. Grundsätzlich haben sich am Markt vier Fundamentarten bei Wintergärten durchgesetzt: Punkt-, Ring- und Streifenfundamente sowie Fundamentplatten.

  • Punktfundamente bestehen aus mehreren einzelnen Fundamenten, leiten das Gewicht des Wintergartens also punktuell an verschiedenen Stellen ins Erdreich ab. Daher ist es besonders wichtig, dass der Baugrund an jeder Stelle der Einzelfundamente von gleicher Höhe und Beschaffenheit ist. Da die ableitende Fläche begrenzt ist, eignen sich Punktfundamente nicht für schwere Konstruktionen.
  • Streifenfundamente aus Beton leiten das Gewicht gleichmäßig über einen ebenen Untergrund ab, sie müssen daher nicht so dick sein wie beispielsweise Punktfundamente. Zusätzlich können sie mit einer Verstärkung versehen werden, der sogenannten Bewehrung. Sie besteht in der Regel aus Stahl und wird zusammen mit dem Beton vergossen. Eine Bewehrung empfiehlt sich immer dann, wenn ein Wintergarten mit robusteren Materialien geplant ist, später eventuell eine weitere tragende Ebene eingebaut werden soll oder die Nutzung erweitert werden soll. Die Streifenfundamente werden dort in den Boden gesetzt, wo sie das größte Gewicht halten müssen: unter den tragenden Wänden. Die Fundamentplatten sollten breiter als die Konstruktion sein, die sie tragen, damit das Gewicht optimal in den Boden abgeleitet werden kann.
  • Ringfundamente eignen sich nur eingeschränkt als stabile Grundlage für Wintergärten. Sie werden in den Boden eingesetzt und haben die Form eines eckigen „U“. Sie können aus Aluminium oder Stahl bestehen und sind nicht für schwere Lasten ausgelegt. Zu bedenken ist außerdem, dass leichte Aluminium-Konstruktionen Feuchtigkeit, Frost und Wasser nur begrenzt aufhalten können und die Wärmedämmung lückenhaft bleibt.
  • Fundamentplatten bieten sowohl hinsichtlich der Dämmung als auch der Tragfähigkeit die meisten Möglichkeiten. Die Platten können zusätzlich mit Stahl bewehrt werden, was die Stabilität weiter erhöht. Sie tragen die Lasten flächendeckend ins Erdreich ab und schützen gleichzeitig vor aufsteigender Feuchtigkeit, etwa durch Tau, und verringern somit auch die Gefahr von Frostschäden.

Wintergarten-Eindeckung

Glas als Werkstoff ist jahrtausendealt und vermittelt einen ungetrübten Blick aus dem Wintergarten in die umgebende Natur.

Die Lichtdurchlässigkeit ist groß: In der kalten Jahreszeit werden so die wenigen hellen Stunden am Tag optimal ausgenutzt, während der Raum im Sommer hell durchleuchtet und trotzdem geschützt ist.

Glas hat jedoch bei der Verwendung im Wintergarten auch Nachteile, die denen von Fenstern ähneln.

Wintergarten aus Glas © Weinor GmbH & Co. KG

So muss für eine entsprechende Wärmedämmung gesorgt sein. Darüber hinaus wiegen Glasscheiben in der Regel mehr als vergleichbare Lösungen aus Kunststoff wie etwa Plexiglas.

Glasbruch ist im Wintergarten besonders gefährlich, da nicht nur Verletzungsgefahr durch am Boden liegende Scherben besteht, sondern auch Gefahr von oben droht. Daher sind spezielle Sicherheitsgläser im Bereich oberhalb des Kopfes Vorschrift.

Sie erhöhen aber wiederum die Kosten und das Gewicht der Konstruktion.

Der Auau von Verbundsicherheitsglas

Kunststoff ist für viele Wintergarten-Besitzer nur zweite Wahl, da die optischen Qualitäten von Glas meist höher bewertet werden. Er wird als trüber empfunden, ist aber dafür leichter als Glas. Dies kommt buchstäblich dann zum Tragen, wenn eine leichte Gesamtkonstruktion erwünscht ist und für die gewünschten Zwecke ausreicht.

Zusammen mit einem Fundament, das für geringe Lasten ausgelegt ist, lassen sich dadurch insgesamt erhebliche Kosten sparen. Allerdings verbaut man sich damit auch den Weg, den Wintergarten später vielleicht einmal als vollwertigen Raumersatz auszubauen.

Ist der Wintergarten lediglich als Abstellraum für Pflanzen, und nicht für den Aufenthalt von Menschen gedacht, kann Kunststoff eine preisgünstige Alternative sein.

Wintergarten-Trägerkonstruktionen

Holz, Stahl oder Aluminium? Oder vielleicht Kunststoff? Bei der Trägerkonstruktion bieten sich die meisten Optionen hinsichtlich der Bauweise und des Materials. Neben dem Aussehen spielen bei der Entscheidung vor allem das Wärmeverhalten, die Tragfähigkeit und die Kosten eine Rolle.

Wintergarten Material: Holz oder Aluminium?

Bauweise

Bei Wintergärten wird vor allem zwischen zwei Bauweisen unterschieden.

  • Bei der Element- oder Rahmenbauweise trägt ein Rahmensystem, das meist aus kleineren Modulen beim Hersteller zusammengebaut wird, die Konstruktion. Der Rahmen verfügt über Traufe und Wandanschluss und bietet weitläufige Ausblicke, da die Sicht nicht durch allzu viele Streben oder Halterungen versperrt wird. Die Rahmengröße ist meist sehr variabel und kann somit an die eigenen Vorstellungen – und den Geldbeutel – angepasst werden. Je nach Möglichkeiten des Handwerksbetriebs für die Vormontage und der Anzahl der vormontierten Elemente kann die Aufstellung des Wintergartens vor Ort letztlich innerhalb weniger Stunden erfolgen.
  • Das Pfosten-Riegel-System (auch: Stütze-Riegel-System) bietet eine höhere statische Sicherheit. Allerdings ist ein durchgehend freier Blick in die Natur durch die zusätzlichen Bauelemente im Gesichtsfeld meist nicht gegeben, großflächige Öffnungen sind damit nicht realisierbar. Die Konstruktion kann auch kleinere Spannungen ausgleichen und verringert damit die Gefahr von Glasbrüchen. Die Lasten werden gleichmäßig über alle tragenden Bauteile verteilt. Die Konstruktion ist handwerklich einfacher, aber dafür langwieriger als bei vormontierten Wintergärten in Elementbauweise. Für diese jedoch müssen unter Umständen Spezialwerkzeuge oder besondere Transportfahrzeuge organisiert werden, die man sich beim Pfosten-Riegel-System in der Regel buchstäblich sparen kann.

Materialien

Holz strahlt Wärme und Gemütlichkeit aus und ist daher für viele „Häuslebauer“ erste Wahl.

Dies liegt nicht zuletzt daran, dass viele Wintergärten aus der Motivation gebaut oder angeschafft werden, der Natur näher zu sein – eine Qualität, die die künstlich erzeugten Werkstoffe nicht erreichen können.

Darüber hinaus dämmt Holz Wärme sehr gut, und es ist robust und belastbar. Die Bretter werden in der Regel verleimt und sind vor allem bei kleineren Wintergärten preiswert in der Anschaffung. Außerdem bietet die natürliche Vielfalt eine große Anzahl an Farbvariationen.

Mit der richtigen Grundierung und Lackierung ist eine dauerhafte Haltbarkeit gewährleistet. Dies führt jedoch auch zu einem der Nachteile von Holz: Es muss gepflegt und regelmäßig behandelt werden, da es nur bedingt witterungsbeständig ist.

Wintergarten aus Holz © Jechnerer GmbH

Stahl ist besonders robust und tragfest, kommt aber für das Gros der Wintergarten-Käufer oder –Bauer nicht infrage. Der Grund: Das Material korrodiert leicht und benötigt besondere und meist kostenintensive Spezialbehandlungen, um dies zu verhindern.

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In der Regel kommt er lediglich bei mehrgeschossigen Wintergärten oder großen Gewächshäusern zum Einsatz, nicht aber bei solchen für den Privatgebrauch, die Wohnzwecken dienen sollen. Kunststoff liegt hinsichtlich seiner baulichen Qualitäten bei vielen Faktoren im Mittelfeld.

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Er ist recht günstig, pflegeleicht und dämmt gut. Seine Trägereigenschaften werden durch eingeschobene Stahlverstärkungen verbessert. Kunststoff hat aber auch einige Nachteile.

Der verarbeitete Stahl steigert das Gewicht der Trägerkonstruktion erheblich, dazu ist das Material vor allem auf lange Sicht nicht wetterfest. In Farbe und Form kann sich das auf Dauer unangenehm bemerkbar machen.

Das perfekte Paar: Holz und Aluminium

Aluminium ist ein sehr leichtes Material, ist aber gleichzeitig in seiner Tragfähigkeit begrenzt. Im Verbund mit weiteren Werkstoffen wie Stahl können die Robustheit erhöht und auch großflächige Gläser verbaut werden, doch wird dadurch auch der Gewichtsvorteil des an sich leichten Aluminiums zunichtegemacht.

Im Gegensatz zu Holz ist Aluminium sehr wetterbeständig und pflegeleicht, wirkt aber sehr viel weniger natürlich und wohnlich als dieses. In der Herstellung verbraucht es zudem sehr viel Energie, was vor allem bei umweltbewussten Käufern negativ zu Buche schlagen könnte.

Außerdem leitet Aluminium gut und kann dadurch zu Wärmeverlusten führen.

Wintergarten aus Aluminium © SOLARLUX Aluminium Systeme GmbH

Источник: https://www.sanier.de/wintergarten/materialien-und-bauweisen

Wintergarten Material – Wohnen & Wohlfühlen

Wintergarten: Material und Eigenschaften

Die Profile von Wintergärten werden in den unterschiedlichsten Konstruktionsmaterialien angeboten. In der Regel sind Holz, Aluminium, eine Holz-Aluminium-Kombination und Kunststoff die Baustoffe, die verarbeitet werden. Stahlprofile kommen hingegen seltener vor.

Die Auswahlkriterien

Jedes Material hat seine Vor- und Nachteile. Generell muss bei der Auswahl der persönliche Geschmack in die Planung einbezogen werden. Bei einem nachträglich angebauten Wintergarten sollte dieser natürlich auch zur Optik des restlichen Gebäudes passen. Im Zweifelsfall können sich Bauherren von einem Fachbetrieb beraten lassen.

Neben optischen Aspekten spielen bei der Materialwahl auch funktionale Faktoren eine Rolle.

Pflege und Wartungsaufwand

Ein geringer Pflegeaufwand ist für viele Wintergarten-Bauherren ein wichtiges Auswahlkriterium bei der Materialwahl.

Wintergärten aus Aluminium schneiden hierbei besonders gut ab. Sie sind wartungsarm und besonders witterungsbeständig. Eine spezielle Pulverbeschichtung macht dieses Wintergartenmaterial besonders robust und nicht anfällig für Beschädigungen.

Auch aus Kunststoff gefertigte Wintergartenprofile sind pflegeleicht. Das Material ist leicht abwischbar und besonders robust. Regelmäßige Wartungsarbeiten sollten dennoch auch bei Profilen aus Kunststoff durchgeführt werden.

Holzwintergärten sind besonders pflegebedürftig. Besonders die äußeren Oberflächenprofile sollten regelmäßig gewartet und gepflegt sowie mit Pflegeöl, Lack oder einer Lasur behandelt werden. Das verhindert, dass Feuchtigkeit eindringt und die Ständerkonstruktion geschädigt wird.

Ein mit Aluminium versehenes Holzprofil reduziert den Pflegeaufwand und verleiht dem Wintergarten noch mehr Stabilität.

Um den Stahl vor Korrosion zu schützen, sind Maßnahmen wie eine Feuerverzinkung, eine Galvanisierung sowie Anstriche notwendig.

Preise für die unterschiedlichen Wintergartenmaterialien

Nicht der Preis, sondern die Qualität sollte im Idealfall der ausschlaggebende Faktor für die Entscheidung für ein bestimmtes Wintergartenmaterial sein.

Material Preisklasse
Stahlunteres Preissegment
Kunststoffunteres Preissegment
Holzmittleres Preissegment
Aluminiumoberes Preissegment
Holz-Aluminiumoberes Preissegment
(teurer als einfache Holz- oder Aluminiumkonstruktionen)

Beständigkeit des Wintergartenmaterials

Die robuste Bauweise ist ein wichtiges Entscheidungskriterium für ein bestimmtes Wintergartenmaterial. Eine strapazierfähige Beschaffenheit verlängert die Lebensdauer des Wintergartens und verkürzt die Wartungsabstände.

  • Kunststoff: Kunststoff ist zwar relativ preisgünstig, allerdings ist das Material im direkten Vergleich weniger robust. Kunststoffprofile sollten daher nur bei kleineren Wintergärten zum Einsatz kommen. Mit einem Kern aus Stahl oder Aluminium lässt sich die Tragfähigkeit erhöhen. Kunststoff kann so auch bei größeren Anbauten verwendet werden.

    Ein weiterer Nachteil ist, dass sich das Material bei Hitze leicht ausdehnt. Das hat zur Folge, dass Farben leicht abbröckeln.

  • Aluminium: Aluminium bietet eine sehr hohe Witterungsbeständigkeit und ist außerordentlich robust. Trotz der Leichtigkeit des Materials sind die Stabilität und die Tragfestigkeit der Profile hoch. Aluminium bietet sich daher auch für die Verwendung von größeren Wintergärten an.
  • Holz-Aluminium: Eine Kombination aus Holz und Aluminium kombiniert die Vorzüge beider Materialien. Die Aluminium-Aufsatzschale ist nach außen hin wetterresistent und wartungsarm. Das Holz, bestehend aus Brettschichtholz, zeichnet sich durch Formbeständigkeit, Stabilität aus.
  • Stahl:
    Ein Wintergartenprofil aus Stahl ist besonders strapazierfähig und tragfähig. Allerdings ist die Konstruktion auch besonders schwer zu bearbeiten. Durch Feuerverzinkung, eine Einbrennlackierung oder einen entsprechenden Anstrich werden das Material und die Konstruktion noch stabiler.

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Источник: https://www.aroundhome.de/wintergarten/material/

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